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Herzen ohne Ziel
nach einem spanischen Roman bearbeitet von
Thilde Förster
ReoiP- Gustav Ucicky
Kegie- Benito Perojo
Photographie: Franz Koch Bauten: Ludwig Reiber
Hauptdarsteller:
Maria [Link] Bird
Dolores Heredia, ihre Mutter . . . Hanna Ralph
[Link] Pavanelli
[Link] Argentina
[Link] Parera
Mac [Link] Grüters
Drei Musikanten . . . M. W. lenz, Franz Loskarn,
Ferdinand Martini
und der kleine Pitusin
Produktion; Münchener Lichtspielkunst A. G.
1 Verleih für ganz Deutschland:
FIim-Geseiisdiaff m. b. H. im EmelHa-Konzern
Aus dem Lande X, dessen Revolutionsunruhen
bekannt und gefürchtet sind, flieht Donna
Isabel, die Tochter eines hohen Beamten,
der von Revolutionären überfallen wird. Jose
Alcaraz, ein Freund des Hauses, rettet Isabal
und verhilft ihr zur Flucht.
Mac Stone, der Isabal liebt, erfährt
zu spät von dieser Flucht und ist um Isabel
in Sorge, da er Alcaraz als einen wenig
vertrauenswürdigen Mann kennt.
Isabel trifft mit Alcaraz glücklich in
Barcelona ein, findet aber Don Alfonso,
einen sehr reichen Freund ihres Vaters,
den sie
nächst auf
suchen woll
te, nicht
vor.
Er
wie man
ihm sagt, ent¬
weder nach
Madrid oder
San
bastian
auf
sein
dortiges
Gutge
fahren.
In der
sehr
peinlichen Lage, in der sich Dolores befindet,
gibt sie Alcaraz das letzte Schmuckstück,
um mit dem Ertrag leben zu können, bis
sie Alfonso findet.
Alcaraz, ein flotter, aber sehr schwacher
Bursche, läftt sich von einem Mädel der
Strafte verführen, hat nicht den Mut, zu Isabel
zurückzukehren und versucht nun, mit dem
Rest des Geldes selbst Alfonso aufzusuchen.
Während er nicht, wie er vorgibt, nach
Madrid, sondern direkt nach San Sebastian
fährt, ist Isabel in der peinlichsten Lage,
findet keine Stellung, schlieft! sich einer
kleinen Musikantengesellschaft an, mit
der zusammen sie Madrid erreichen will.
Don Alfonso ist nach langjähriger ^
Abwesenheit nach Spanien zurück¬
gekehrt. Sein erster
Besuch gilt Donna
Dolores Heredia. die nach einjähriger Witwenzen
ihn, den einstigen Freund, mit offenen Armen
empfängt. Am nächsten Tage kommt Maria
Luise, ihre Tochter, aus dem Institut zuruck -
es ist aber nicht mehr das kleine Madel, das
Onkel Alfonso" einst auf den Knien ge¬
schaukelt hat, sondern eine entzückende junge
Dame, die in Alfonso nicht weniger Ver¬
wirrung anrichtet als er in ihr.
Der durch keine Aussprache, kaumdurch
Blicke verratene Konflikt zwischen diesen
drei Menschen, von denen jeder nur die
Gefühle des andern ahnt, wird durch das
Eintreffen von Alcaraz, der hinter Maria
Luise eine gute Partie wittert, kompliziert,
denn in dem jugendlichen Eigensinn ihrer
Enttäuschung droht Maria Luise den
Kampf zu verlieren und sich an
Alcaraz wegzuwerfen.
Stone hat inzwischen nach
langem vergeblichen Suchen
Isabel gefunden und führt mit
ihr nach San Sebastian, um
Alfonso zu treffen.
Inzwischen haben sich die
Beziehungen zwischen Ma¬
ria Luise, Dolores, Alfonso
und Alcaraz noch weiter
verschleiert: Maria Luise
glaubt sich von Alfonso
übersehen und als Kind
behandelt, glaubt ohne
ihn nicht leben zu können.
Dolores erleidet die
Qualen jener Enttäuschung der
reifen Frau, die ihre Jahre fürch¬
tet. Alfonso fühlt siÄ zwischen
Pflicht und Liebe ohne die Mög¬
lichst einer Entscheidung. Al-
caraz aber hat nur den einen
Gedanken, die „reiche Partie"
zu machen.
Alcaraz ladet Maria Luise
zu einem Motorbootrennen
ein - sie soll seine Partnerin
sein. In ihrer Verzweiflung
sagt sie zu. In dem Augen¬
blick, da sie das Rennen
antreten, treffen Stone und
Isabel, die sich hierher durch¬
gefragt haben, ein und wer¬
den Zeuge von Alcaraz’ I
Bemühungen um Maria j
1 Luise. Von Alcaraz ge- I
K drängt, sagt ihm Maria I
1 Luise ihre Antwort auf I
I seine Werbung zu, falls I
I er das Rennen gewinne. I
Beim Endspurt des I
j Rennens stürzt sich f
I Maria Luise ins Wasser. I
Nun geht das Schicksal seinen Gang, im
Angesicht des vorbeihuschenden Todes fal¬
len die kleinlichen Rücksichten: Maria Luise
und Alfonso finden sich, während Stone
lsabel heimführt. Alcaraz aber tröstet
sich mit einem Scheck.
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