N*- 615 8.
JAHRGANG
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PROGRAMM
HEUTE
/^KONSTLERPOSTKARTE
DARSTELLER:
Spielleitung: Georg Jacobe
Kura Terry. Marika Rökk Idee: Nach dem Roman „Kora Terry"
Karel Tobias, gen. Tobs . Josef Sieber
Michael Varuny. . Will Quadflieg
von H. C. von Zobeltitz / Drehbuch:
Möller. Agent . Will Dohm Walter Wassermann und C. H. Diller
Stefan Borodin, Großindustrieller
Kamera: Konstantin Irmen-Tschet / Bau:
Herbert Hübner
Oliv I .aurens. seine Schwester Flockina v. Platen Erich Kettelhut / Ton: Walter Rühland
Burtos. Direktor des Odeon . Hans Leibelt
Musik: Peter Kreuder
Fräulein Haase. seine Sekretärin Ursula Herking
Vopescu . Franz Sdiafheitlin
Reporter . Erich Fiedler
Z int er Vermieterin .Eleonore Tapert
EIN UFA-FILM
Direktor vom Reginupalast . Leo Peukert Herstellungsgruppe: Max Pfeiffer
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Dabei stürzt Korn so
unglücklich. dafl sie sich das Genick bricht.
Tobias nimm) alle Schuld auf sich — er
zwingt Mara. nunmehr als Kora aufzu-
treten. nicht zuletzt um Koras Kindes
willen, das Mara abgöttisch liebt. Tobs
wird zu fünf Jahren Zwangsarbeit ver¬
urteilt.
Mara reist als Kora Terry von Engage¬
ment zu Engagement, sie wird bejubelt
und gefeiert in der ganzen Welt. Aber
hinter ihr her sind die Agenten aus Algier,
die sie erpressen und nicht aus den Eili¬
gem lassen. In Rom bricht Mara zu¬
sammen sie hält dieses Spiel nidit mehr
aus. Zu gleicher Zeit mit ihr gibt Varauy
in Rom ein Gastspiel, er ist längst ein
anerkannter Meister der Violine* ge¬
worden. Auf einer Gesellschaft begegnen
sich Varuny und Mara, die ja nun Kora
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Proben hatte der Kapellmeister
Karl Tobias, einst komisdier I nter-
maiin bei der Terry-Truppe, betreut die
beiden Madels, so gut er kann. Kr warnt
kora. warnt Varany — er wird verlacht.
Kora betrügt Varany mit dem Groß-
industriellen Stefan Borodvn. und ehe ihr
Engagement am Odeon nodi zu Ende ist.
hat sie Varany sdion satt. Sie hat durdi
Midier ein Engagement in Algier .ge¬
funden. Mara ist audi dorthin verpflichtet
worden, aber nur als Eintänzerin. Varuny
und Mara sprechen sich noch einmal aus.
Mara nimmt dem Verzweifelten das Ver¬
sprechen ab. ernsthaft ein neues [Link] zu
versuchen. Vielleicht fühlt er. daß sie ihn
trotz allem noch immer liebt jedenfalls
sdilügt er ein. Mara besucht auch vor der
Abreise noch Koras Töditerdien Ilona, dus
in einem Waisenhaus aufwächst und für
das Kora niemals Zeit hat.
Am letzten Abend, den Koro in Ge¬
sellschaft Borodvns und seiner Freunde
verbringt, steckt Kora. um Borodyn für
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ist. In Gegenwart Varanys muß sich Mara
von Borodyns Schwester. Baronin [Link].
des Landesverrats bezithtigen lassen.
Varany wendet sich entsetzt von ihr ab.
Eine Depesche ruft Mara als Kora an das
Krankenbett Ilonas. Ohne zu überlegen,
fährt Mara in das Land, in dem Kora einst
die unselige Tat begangen hat. Dort wird
sie sofort verhaftet, das Telegramm war
eine Mystifikation und die Rache der ent¬
täuschten Agenten. Maras Verteidigung,
daß sie gar nicht Kora Terry sei, muß
der Untersuchungskommission als plumper
Schwindel erscheinen — so lange bis in
dem mittlerweile entlassenen Karel Tobias
ein Kronzeuge auftaucht und auch ein Arzt
festgestellt hat. daß der Häftling nur das
„Fräulein Terry" sein kann und niemals
Frau Kora Terry. Vor dem Untersuchungs¬
gefängnis stehen Böttcher und Varany, die
Tobias rechtzeitig herbeigerufen hat, um
die Liebenden endlich zu vereinen.
Für den Inhalt verantwort!.,, Poy I I ckas, Berlin-SteQlitz ^ordnung [Link], Programm. Uf
Das Programm von Heute, Zeitschrift für Film und Theater GmbH., Berlin SW 11. Dessauer!