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Mathematische Termini

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Mathematische Grundlagen und deren Formulierung in der

deutschen Sprache1

In der Fachsprache der Mathematik bedeutet der Begriff „Operation“ etwas anderes als
im medizinischen Bereich. Während man in der Medizin mit „Operation“ einen
chirurgischen Eingriff meint, bezeichnet man in der Mathematik damit die Ausführung
einer Rechnung.

Rechenoperationen:

Grundrechenart Symbol man sagt: Glieder der Ergebnis Rechenoperati


Rechnung on
(+ Präp.)

-e Addition 1+1=2 plus (ist -r Summand + -e Summe 1. Stufe


gleich) Summand (von)

-e Subtraktion 7–5=2 minus -r Minuend - -e Differenz 1. Stufe


Subtrahend

-e 3·4=12 mal -r Faktor x -s Produkt 2. Stufe


Multiplikation (von)
Faktor

-e Division 16÷2=8 (dividiert) -r Dividend : -r Quotient [Link]


durch Divisor (aus)

Beispielsätze:

Beispiele für formale Wendungen Beispiele für umgangssprachliche


Wendungen

Was ist das Produkt von 7 und 8? Was kommt heraus, wenn man 11 zu 99
addiert?

Was ist das Ergebnis der Multiplikation von 7 und 8? Wie viel ist 11 plus 99?

Worin besteht die Differenz von 16 und 4? Was macht 11 + 99?

Welches Ergebnis erhält man, wenn man 4 und 16 Wie viel ist 49 geteilt durch7?
subtrahiert?

Nennen Sie die Summe von 99 und 11! Und 42 durch 6 ist doch …, oder?

Sagen Sie das Ergebnis der Addition von 99 und 11! Weißt du, was 12 mal 3 ist?

Die Summe von 2 und 4 beträgt 6 – ist das korrekt? Was war nochmal 49 durch 7?

Wie groß ist die Differenz von 20 und 8? 72 durch 12 – was war das nochmal?

1
Entnommen und teilweise geändert aus: Steinmetz, Maria; Dintera, Heiner (2014): „Deutsch für Ingenieure –
Ein DaF-Lehrwerk für Studierende ingenieurwissenschaftlicher Fächer“, Springer Fachmedien Verlag,
Wiesbaden.
Verbalisierung mathematischer Symbole:

Symbol Man sagt

= ist, gleich, ist gleich, ergibt, macht

~ (ist) ungefähr

≠ (ist) ungleich, nicht gleich

< (ist) kleiner als

> (ist) größer als

≤ (ist) kleiner oder gleich

≥ (ist) größer oder gleich

Wortfeld für Operationen:

Symbol Nomen Verb (+ Präp.) Häufige mündliche


Varianten

+ plus -e Addition addieren zu, dazu dazuzählen

- minus -e Subtraktion subtrahieren von, abziehen


davon

· mal -e Multiplikation multiplizieren mit mal nehmen

÷ (geteilt) durch -e Division dividieren durch teilen durch

Potenzen und Wurzeln:

Die Rechenoperationen der dritten Stufe sind das Potenzieren und das Wurzelziehen oder
Radizieren. Bei der Potenz unterscheiden wir die Basis oder die Grundzahl der Potenz und
den Exponenten oder die Hochzahl der Potenz. Das Radizieren oder Wurzelziehen ist die
Umkehrung des Potenzierens. Die Zahl, aus der man die Wurzel zieht, heißt Radikand, der
Exponent heißt hier Wurzelexponent.

der Exponent
man sagt: fünf hoch zwei
2
5 oder: zweite Potenz von fünf

die Basis (die Grundzahl)

der Wurzelexponent
man sagt: die zweite Wurzel
√ 16
2
aus sechzehn

der Radikand
Beispiele:

Symbolschreibweise gesprochen

6
2 sechs hoch zwei

a
2 a Quadrat

a
n a hoch n

√4 375=5 die vierte Wurzel aus dreihundertfünfundsiebzig


ist fünf

√5 32=2 die fünfte Wurzel aus zweiunddreißig ist zwei

√n a=b die n-te Wurzel aus a ist gleich b

Rechenstufen:

Rechenstufen Symbol Operation

3. Rechenstufe ()
n
√n ❑ Potenzieren Wurzelziehen

2. Rechenstufe · ÷ Multiplizieren Dividieren

1. Rechenstufe + - Addieren Subtrahieren

Klammern: ( )

Die allgemeine Regel heißt: Die Rechenoperation höherer Stufe wird zuerst ausgeführt.

Potenzen gehen vor Klammern. Klammern gehen vor Punkt. Punkt gehen vor
Strich.

Rechengesetze mit natürlichen Zahlen:

Da sich die Mathematiker nicht einig seien, ob die Zahl 0 zur Menge der natürlichen
Zahlen gehört, muss man exakt definieren:

Definition 1: ℕ sei die Menge der natürlichen Zahlen inklusive 0: ℕ = {0,1, 2, 3, …}

Definition 2: ℕ* sei die Menge der natürlichen Zahlen ohne die Zahl 0: ℕ* = {1, 2, 3, …}

Rechengesetze bei der Addition:

Die einfachste Rechenoperation mit natürlichen Zahlen ist die Addition. Hier gelten (u.a.)
folgende Gesetze:

1. Kommutativgesetz: a + b = b + a
2. Assoziativgesetz: a + b + c = (a + b) + c = a + (b + c)
3. Monotoniegesetz: a<b→a+c<b+c

Rechengesetze bei der Subtraktion:

Die Subtraktion ist die Umkehrung der Addition. Sie ist in ℕ nur dann ausführbar, wenn
der Subtrahend kleiner als der Minuend ist.

1. Die Subtraktion ist in ℕ nicht immer ausführbar: 8 -5 = 3 I 8 – 8 = 0 I 5 – 8 = ?


2. Die Subtraktion ist nicht assoziativ, weil meist gilt: a – (b – c) ≠ (a – b) – c
3. Die Subtraktion ist nicht kommutativ, denn im allgemeinen ist a – b ≠ b – a

Sowohl bei der Addition als auch bei der Subtraktion ist die Zahl 0 das neutrale Element:
Wenn man die Rechenoperation durchführt, wird sie durch 0 nicht verändert.

Rechengesetze bei der Multiplikation:

Die Multiplikation in der Menge ℕ hat dieselben Eigenschaften wie die Addition:

1. Kommutativgesetz: a · b = b · a
2. Assoziativgesetz: a · b · c = (a · b) · c = a · (b · c)
3. Monotoniegesetz: a<b→a·c<b·c

Rechengesetze bei der Division:

Die Division ist die Umkehrung der Multiplikation.

a
1. Sie ist in ℕ nicht immer ausführbar. Die Gleichung =c ist in ℕ nur dann lösbar,
b
wenn b ein Teiler von a ist.
b
2. Die Division durch 0 ist grundsätzlich nicht möglich. Wenn b ≠ 0 ist und =c wäre,
0
dann müsste 0 · c = b sein, also 0 · c ≠ 0. Dies ist unmöglich, denn die Division
durch 0 ist nicht definiert.
3. Die Division in ℕ ist nicht assoziativ.
a b
4. Die Division in ℕ ist nicht kommutativ, weil meistens ≠
b a
Für die Multiplikation und die Division ist 1 das neutrale Element.

Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division sind eindeutige Operationen, denn bei
der Rechnung ergibt sich genau eine Lösung.

Brüche:

Natürliche Zahlen stehen für ganze Einheiten; im alltäglichen Sprachgebrauch sind das
z.B. „eine Klasse von Schülern“, „eine Gruppe von Studenten“, „ein Kilo Tomaten“ oder
„ein Liter Bier“. Im mathematischen Kontext verwendet man die ganzen Zahlen oder in
der Algebra Buchstaben (a, b, c).

Brüche (Synonym: Bruchzahlen, gebrochene Zahlen) verwendet man, um Teile von


ganzen Einheiten darstellen zu können, z.B. „die halbe Klasse ist krank“, „ein Viertel der
Studentengruppe hat die Prüfung nicht bestanden“, „ein halbes Kilo Tomaten“ oder „eine
Halbe“ (= ½ l Bier).

für a, b ∈ ℤ, b ≠ 0.
a
Mathematisch hat jeder Bruch die Form
b

der Zähler

der Bruchstrich

der Nenner

2
Ein einfacher Bruch wie z.B. wird aus zwei Zahlen und einem Bruchstrich gebildet: Die
3
Zahl oben heißt Zähler, die Zahl unten Nenner. Wenn man Zähler und Nenner vertauscht,
2 3
erhält man den Kehrwert: z.B.: →
3 2
3 5 6
Mehrere Brüche mit demselben Nenner nennt man gleichnamig: z.B.: , ,
7 7 7

Dezimalzahlen2:

Ein Dezimalbruch ist ein Bruch, dessen Nenner eine Potenz von 10 ist. Schreibt man ihn
als Dezimalzahl, dann steht der ganzzahlige Teil links und der gebrochene Teil rechts vom
Komma.

175 75 43 3 3
Beispiele: =1+ =1 , 75 =4+ =4 , 3 =0 , 3
100 100 10 10 10

In der Praxis werden die Begriffe Dezimalbruch und Dezimalzahl oft synonym gebraucht,
obwohl sich manche Dezimalzahlen wie z.B. π = 3,14159… nicht durch Dezimalbrüche
darstellen lassen.

Beim Sprechen wird der Teil der ganzen Zahlen – vor dem Komma – mit dem
entsprechenden Zahlwort ausgesprochen (135 = einhundertfünfunddreißig), aber der
gebrochene Teil - nach dem Komma – als Ziffernfolge. Zu 0,135 sagt man: null Komma
eins drei fünf. In der Technik ist das praktisch, weil man ganz exakt arbeiten muss und
z.B. beim Aufschreiben / Diktieren die Zahlen nicht verdrehen darf. Wie sagt man somit
zu 325,325?

Ausnahme: Im Alltag, z.B. bei Längenangaben in Meter und bei Geldbeträgen, wird oft
anstatt des Kommas die Einheit genannt. Dann werden die beiden Stellen nach dem
Komma als Zahl ausgesprochen.

Beispiele: 1,92 mEr ist einen Meter zweiundneunzig groß.

4,75 € Das Fleisch kostet vier Euro fünfundsiebzig.

Während international häufig der Punkt als Dezimaltrennzeichen verwendet wird, ist in
Deutschland das Komma üblich. In Programmiersprachen wird der Punkt verwendet, in

2
„Periodische Dezimalzahl in Bruch umschreiben“ von Mathe by Daniel Jung: [Link]
v=W_CFFCAgis4
der Mathematik sollte man grundsätzlich das Komma schreiben. Eine Schreibweise wie
100.100,1 ist missverständlich; korrekt schreibt man: 100100,1

Zur Angabe großer Zahlen im Alltag wie auch im wirtschaftlichen Bereich werden zur
besseren Lesbarkeit häufig Dreiergruppen (Hunderter, Tausender…) durch ein
Leerzeichen optisch getrennt: 3 455 600; in der Mathematik und in den
Naturwissenschaften sollte man das aber nicht tun.

Dekadisches Zahlensystem / Dezimalsystem

Jede natürliche Zahl lässt sich als Summe von Vielfachen von Zehnerpotenzen darstellen.
Dabei treten als Faktoren der Zehnerpotenzen nur die Zahlen 0,1,2,3,4,5,6,7,8,9 auf. Die
Zahl fünfhundertneununddreißig kann dargestellt werden durch die Summe
2 1 0
5 ·10 +3 · 10 +9 ·10 .
Die natürlichen Zahlen können auch arabische Ziffern genannt werden.

Zehnerpotenzen lesbare Ziffern in Worten

10
0 1 eins

10
1 10 zehn

10
2 100 hundert

10
3 1 000 tausend

10
4 10 000 zehntausend

10
5 100 000 hunderttausend

10
6 1 000 000 eine Million

10
7 10 000 000 zehn Millionen

10
8 100 000 000 hundert Millionen

10
12 1 000 000 000 000 eine Milliarde

Wenn Sie normalerweise englische Bezeichnungen verwenden, müssen Sie besonders


aufpassen, denn die deutschen Bezeichnungen sind anders! Die amerikanische „billion“
ist eine deutsche „Milliarde“, und die deutsche „Billion“ ist in den USA schon eine
„trillion“!

Große Zahlen als Zehnerpotenzen:

Nach DIN 1301 sind für große Maßeinheiten folgende Vorsilben eingeführt:
man sagt man als Beispiel gesprochen
schreibt Zehner-
potenz

Deka- da 10
1 10 N = 1 daN ein Deka-Newton

Hekto- h 10
2 100 l = 1 hl ein Hektoliter

Kilo- k 10
3 1000 g = 1 kg ein Kilogramm

Mega- M 10
6 1 000 000 N = 1000 kgN = 1 MN ein Mega-Newton

Giga- G 10
9 1 000 000 000 g = 1 000 000 kg ein Gramm – ein
Kilogramm – eine
= 1000 t = 1 Gg Tonne – ein
Gigagramm

Tera- T 10
12 1 000 000 000 000 W = eine ein Terawatt
Billion Watt

Zweiersystem / Dualsystem3

Jede natürliche Zahl lässt sich auch als Summe von Vielfachen von Zweierpotenzen
darstellen. Wir betrachten also die Potenzen 20=1 , 21=2 , 22=4 , 23=8 , 24=16 usw. Dabei
treten als Faktoren der Zweierpotenzen nur die Zahlen 0 und 1 auf, da das Zweifache
jeder Zweierpotenz bereits gleich der nächsthöheren Zweierpotenz ist.
Die Zahl neunundfünfzig kann dargestellt werden durch die Summe
5 4 3 2 1 0
1 ·2 +1 ·2 +1· 2 +0 · 2 +1 · 2 +1 · 2 .

Bei Verwendung einer Tabelle, in der den Spalten Zweierpotenzen zugeordnet sind, erhält
man folgende Darstellung:

2
5
2
4
2
3
2
2
2
1
2
0 Die im Dualsystem geschriebenen Zahlen
heißen auch Dual- oder Binärzahlen. Die
Zahlen, mit denen ein Rechner arbeitet,
3 1 8 4 2 1 haben gewöhnlich eine konstante Anzahl
2 6 von Binärziffern (binary digit), kurz „Bit“
genannt.

1 1 1 0 1 1

3
„Binärsystem, Dualsystem, Zehnersystem…“ von Mathe by Daniel Jung: [Link]
v=tgR2IGtP4tY
Ohne Tabelle: 111011

Textaufgaben in der Mathematik: Regeln

Viele Textaufgaben lassen sich mit Gleichungen lösen. Einen allgemein gültigen
Lösungsweg gibt es jedoch nicht. Dennoch gibt es bestimmte allgemein gültige
Gesichtspunkte, die für das Aufstellen von Bestimmungsgleichungen helfen.

Die Lösung solcher Aufgaben erfolgt in der Regel in folgenden Schritten:

1. Feststellung, nach welcher Größe in der Aufgabe gefragt ist.


2. Einführung einer Variablen x für die gesuchte Größe.
3. Aufstellung einer Bestimmungsgleichung entsprechend der Vorgaben. Dabei darf
nur Gleiches gleichgesetzt werden.
4. Beim Aufstellen der Gleichungen kann am Anfang noch die Einheit mitgeschrieben
werden. Beim Ausrechnen ist es jedoch praktischer, später nur noch mit
Zahlenwerten ohne Einheiten (d.h. mit der Zahlenwertgleichung) zu arbeiten.
5. Zum Schluss schreibt man einen Satz mit dem Ergebnis. Dort erscheint die Einheit
wieder.

Funktionen in der Mathematik und Technik4:

Funktionen (auch Abbildungen genannt) gehören zu den wichtigsten mathematischen


Objekten. Sie spielen nicht nur in der Mathematik, sondern in zahllosen technischen
Anwendungen eine zentrale Rolle. Es handelt sich dabei um Zuordnungen: Immer dann,
wenn der Wert einer Größe vom Wert einer anderen Größe abhängt, liegt eine Funktion
vor.

Beispiel: Wenn Sie am Fenster ein Thermometer haben, so hängt die Temperatur, die sie
dort messen können, vom Zeitpunkt ab, an dem sie gemessen wird. Man kann also
sagen: „Die Temperatur ist eine Funktion der Zeit.“ Mathematisch versteht man unter
einer Funktion eine eindeutige Zuordnung einer unabhängigen Größe zu einer
abhängigen Größe.

Beispiele für Abhängigkeiten:

o Zu jeder Massenangabe einer Ware gehört eine bestimmte Geldabgabe als


Verkaufspreis.
o Zu jedem Sitzplatz im Theater gehört eine Eintrittskarte bei jeder Vorstellung
(wochentags, am Wochenende).
o Jedem Pauschalurlauber sind bestimmte Reisebedingungen zugeordnet.

Definition:

4
„Funktionen, Übersicht, Funktionstypen, Eigenschaften“ von Mathe by Daniel Jung:
[Link]
Eine Funktion f : A → B „von der Menge A in die Menge B“ ist eine Vorschrift, die jedem
Element von A in eindeutiger Weise ein Element der Menge B zuordnet. Die zugeordnete
Menge B wird als f (x) – gesprochen „f von x“ bezeichnet. Die Menge A heißt
Definitionsbereich. Die Menge B heißt Wertevorrat oder Wertemenge.

Beispiele für Funktionen:

o Zuordnungsvorschrift 1: Die Funktion f ordnet jeder Zahl x die Zahl x² zu: f ( x )=x ²
Der Graph oder die grafische Darstellung dieser Funktion ist eine Parabel.
o Zuordnungsvorschrift 2: Die Funktion g ordnet jeder Zahl x die Zahl 3x-1 zu:
g ( x )=3 x−1
Der Graph dieser Funktion ist eine Gerade.

Zwei mathematische Schreibweisen für Funktionen sind üblich:


1. mit Doppelpunkt : und Zuordnungspfeil →
2. mit „von“-Klammer

Mit Zuordnungspfeil Kurz gesagt Mit „von“-Klammer Kurz gesagt

f :x →x ² x Pfeil x ² f ( x )=x ² f von x gleich x ²

g : x → 3 x−1 x Pfeil 3 x−1 g ( x )=3 x−1 g von x gleich 3 x−1

Anmerkung: Wo man einen Doppelpunkt : schreibt, macht man beim Sprechen eine kurze
Pause.

Wenn man über Funktionen spricht, sind folgende Varianten üblich:

Redemittel Name der Funktion Term

Gegeben ist die Funktion: y wird abgebildet durch x²


(Pause)

Gegeben ist die Funktion f: f von (x) gleich ax + 2


(Pause)

Gegeben ist die Funktion f y gleich bx - 3


durch die Gleichung:

Gegeben ist die Funktion f y gleich x² - 0,5


durch die Zuordnung:

Gegeben ist die Funktion f x Pfeil 0,5x + 4

Übliche Terminologie:
Das Symbol x steht für ein beliebiges Element der Menge A. Man sagt auch unabhängige
Variable oder Argument. Das Symbol x ist aber auch der Platzhalter, für den jeder
konkrete Wert, d.h. jedes Element der Menge A eingesetzt werden kann.
Das Symbol y (oder ein anderer Name der Funktion) steht für die abhängige Variable oder
auch abhängige Größe. Das einem konkreten Element x ∈ A zugeordnete Element
f ( x ) ∈ B heißt Funktionswert oder auch Funktionswert an der Stelle x. Ist y ein
Funktionswert, so sagt man auch: y wird von der Funktion getroffen.

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