Pdf24 Merged
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Aufgabe
Unterscheidung von Arbeit und Drehmoment
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Die physikalischen Größen Drehmoment und Arbeit sind etwas ganz Verschiedenes, obwohl
man beide in der Einheit Newtonmeter Nm angibt.
b) In Abb. 1 übt die Kraft ein Drehmoment aus, beim Drehen des Schraubenschlüssels wird Arbeit verreichtet.
Lösung
Vorlesen
a) Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass das Drehmoment ein Vektor und die Arbeit ein Skalar ist.
→ =a
M → × F→
→ ist damit
Der Betrag M
→ ⋅ F→ ⋅ sin (∠ (→
→ = a
M a; F→))
Somit wirken beim Drehmoment nur die Beiträge von Hebelarm und Kraft, die senkrecht aufeinander stehen.
Zur Bestimmung einer Arbeit W benötigt man den Weg s→ und die Kraft F→ ebenfalls als Vektoren. Die Arbeit W bestimmt sich dann aber
als Skalarprodukt der beiden Vektoren s→ und F→
W = s→ ⋅ F→
Die Arbeit W ist damit
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le stung/aufgabe/untersche dung-von-arbe t-und-drehmoment 5.05.2025 19 47
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:
i
i
i
i
i
i
i
i
i
:
∣
Für die Arbeit W gilt
Somit wirken bei der Arbeit nur die Beiträge von Weg und Kraft, die parallel zueinander liegen.
→ gilt
b) Für den Betrag des Drehmomentes M
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Energieerhaltung und -umwandlung
Aufgabe
Energieerhaltung bei der ATWOODschen Fallmaschine
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
In Abb. 1 siehst du einen Körper 2 der Masse m2, der aus einer Höhe s losgelassen werden soll
und sich dann ohne Luftwiderstand zu Boden bewegt. Der Körper ist mit einem Seil, das über
eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einem zweiten Körper 1 der Masse m1 verbunden, der sich
dann ebenfalls ohne Luftwiderstand nach oben bewegt. Es sei m1 = 12 kg, m2 = 48 kg und
s = 2,0 m. Rechne mit g = 10 m
s2
.
a) Berechne mit Hilfe einer Energietabelle die Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den
Boden trifft.
b) Schwieriger: Entwickle mit Hilfe einer Energietabelle eine Formel zur Berechnung der
Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den Boden trifft.
Lösung
Vorlesen
a) Wir stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 in einer Energietabelle dar.
Die potentielle Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf
seine Anfangshöhe.
1 2
Körper 1 h 0 2,0 m
2
Epot 0 240 J
v 0 v
1
Ekin 0 1 ⋅ 12 kg ⋅ v2
2
Körper 2 h 2,0 m 0 1
Epot 960 J 0
2
Ekin 0 1 ⋅ 48 kg ⋅ v2
2
1
CC-BY-NC 4.0 / FWU Institut für Film und Bild;
gesamt Eges 960 J 240 J + 2
⋅ 12 kg ⋅ v2 + 1
2
⋅ 48 kg ⋅ v2 Abb. 2 Skizze zur Lösung
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
960 J = 240 J + ⋅ 12 kg ⋅ v2 + ⋅ 48 kg ⋅ v2
2 2
720 J = 30 kg ⋅ v2
v = 4,9 m
s
b) Wir stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 wieder in einer Energietabelle dar, nutzen aber nur Variablen. Die potentielle
Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf seine Unterlage.
1 2
Körper 1 h 0 s
Epot 0 m1 ⋅ g ⋅ s
v 0 v
Ekin 0 1 ⋅ m1 ⋅ v2
2
Körper 2 h s 0
Epot m2 ⋅ g ⋅ s 0
v 0 v
0 1 ⋅ m2 ⋅ v2
Ekin 2
1 ⋅ m1 ⋅ v2 + 1 ⋅ m2 ⋅ v2
gesamt Eges m2 ⋅ g ⋅ s m1 ⋅ g ⋅ s + 2 2
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
m2 ⋅ g ⋅ s = m1 ⋅ g ⋅ s + ⋅ m1 ⋅ v2 + ⋅ m2 ⋅ v2
2 2
1 2
(m2 − m1) ⋅ g ⋅ s = ⋅ v ⋅ (m1 + m2)
2
2 ⋅ (m2 − m1) ⋅ g ⋅ s
= v2
m1 + m2
√
2 ⋅ (m2 − m1) ⋅ g ⋅ s
=v
m1 + m2
v=√
2 ⋅ (48 kg − 12 kg) ⋅ 10 m ⋅ 2,0 m
s2 m
= 4,9
12 kg + 48 kg s
Energieerhaltung
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Aufgabe
Energieerhaltung bei der ATWOODschen Fallmaschine mit Flaschenzug
Schwierigkeitsgrad: schwere Aufgabe
Vorlesen
In Abb. 1 siehst du einen Körper 2 der Masse m 2 , der an der losen Rolle eines Flaschenzugs
hängt. Der Körper soll aus einer Höhe s losgelassen werden und sich dann ohne Luftwiderstand
zu Boden bewegt. Das lose Ende des Seils läuft über eine feste reibungsfreie Rolle und ist mit
einem zweiten Körper 1 der Masse m 1 verbunden, der sich dann ebenfalls ohne
Luftwiderstand nach oben bewegt. Es sei m 1 = 12 kg, m 2 = 48 kg und s = 2,0 m. Rechne
mit g = 10 m2 .
s
In der ersten Teilaufgabe soll zuerst eine Beziehung allgemein begründet werden, die wir für
die späteren Teilaufgaben benötigen.
a) Begründe durch eine erste Rechnung, dass während der Bewegung die Beschleunigung a 1
von Körper 1 betraglich doppelt so groß ist wie die Beschleunigung a 2 von Körper 2. Tipp:
Beide Körper benötigen für die Bewegung die gleiche Zeit t.
Begründe durch eine zweite Rechnung, dass am Ende der Bewegung die Geschwindigkeit
v 1 von Körper 1 betraglich doppelt so groß ist wie die Geschwindigkeit v 2 von Körper 2.
b) Berechne mit Hilfe einer Energietabelle die Geschwindigkeiten v 1 und v 2 der beiden CC-BY-NC 4.0 / FWU Institut für Film und Bild;
Körper am Ende der Bewegung. Abb. 1 Skizze zur Aufgabe
c) Schwieriger: Entwickle mit Hilfe einer Energietabelle zwei Formeln zur Berechnung der Geschwindigkeiten v 1 und v 2 der beiden Körper
am Ende der Bewegung.
Lösung
Vorlesen
a) Beide Körper benötigen für die gleichmäßig beschleunigten Bewegungen die gleiche Zeit
t 1 = t 2 = t. Aus dem Zeit-Ort-Gesetz der gleichmäßig beschleunigten Bewegung ergibt
sich allgemein
1 2⋅s
s= ⋅ a ⋅ t2 ⇔ t2 =
2 a
und damit hier wegen s 1 = 2 ⋅ s 2
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:
i
i
i
i
i
m
i
i
i
2 ⋅ s1 2 ⋅ s2 2 ⋅ 2 ⋅ s2 2 ⋅ s2
t 21 = t 22 ⇔
a1
=
a 2 s=2⋅s
⇔
a1
=
a2
⇔ a1 = 2 ⋅ a2
1 2
1 2
Körper 1 h 0 4,0 m
E pot 0 480 J
v 0 v1
1
E kin 0 2
⋅ 12 kg ⋅ v 21
Körper 2 h 2,0 m 0
E pot 960 J 0
v 0 v2
E kin 0 1 ⋅ 48 kg ⋅ v 22
2
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
960 J = 480 J + ⋅ 12 kg ⋅ v 21 + ⋅ 48 kg ⋅ v 22
2 2
480 J = 6 kg ⋅ v 21 + 24 kg ⋅ v 22
480 J = 6 kg ⋅ (2 ⋅ v 2 ) 2 + 24 kg ⋅ v 22 = 24 kg ⋅ v 22 + 24 kg ⋅ v 22 = 48 kg ⋅ v 22
und damit
v 2 = √ 480 J = 3,2 m
48 kg s
und daraus
v 1 = 2 ⋅ v 2 ⇒ v 1 = 2 ⋅ 3,2 m = 6,4 m
s s
c) Wir stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 wieder in einer Energietabelle dar, nutzen aber nur Variablen. Die potentielle
Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf seine Unterlage.
1 2
Körper 1 h 0 2⋅s
E pot 0 m1 ⋅ g ⋅ 2 ⋅ s
[Link] f phys [Link]/mechan k/energ eerhaltung-und-u erhaltung-be -der-atwoodschen-fallmasch ne-m t-flaschenzug 5.05.2025 19 41
Sayfa 2 / 3
:
i
i
i
i
i
m
i
i
i
v 0 v
E kin 0 1 ⋅ m 1 ⋅ v 21
2
Körper 2 h s 0
E pot m2 ⋅ g ⋅ s 0
v 0 v
E kin 0 1 ⋅ m 2 ⋅ v 22
2
1 1
gesamt E ges m2 ⋅ g ⋅ s m1 ⋅ g ⋅ 2 ⋅ s + 2
⋅ m 1 ⋅ v 21 + 2
⋅ m 2 ⋅ v 22
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
⋅ m 1 ⋅ v 21 + ⋅ m 2 ⋅ v 22
m2 ⋅ g ⋅ s = m1 ⋅ g ⋅ 2 ⋅ s +
2 2
1 2 1 2
(m 2 − 2 ⋅ m 1 ) ⋅ g ⋅ s = ⋅ m 1 ⋅ v 1 + ⋅ m 2 ⋅ v 2
2 2
Mit der Beziehung v 1 = 2 ⋅ v 2 aus Aufgabenteil a) ergibt sich dann
1 1 1
(m 2 − 2 ⋅ m 1 ) ⋅ g ⋅ s = ⋅ m 1 ⋅ (2 ⋅ v 2 ) 2 + ⋅ m 2 ⋅ v 22 = ⋅ v 22 ⋅ (4 ⋅ m 1 + m 2 )
2 2 2
2 ⋅ (m 2 − 2 ⋅ m 1 ) ⋅ g ⋅ s
= v 22
4 ⋅ m1 + m2
√
2 ⋅ (m 2 − 2 ⋅ m 1 ) ⋅ g ⋅ s
= v2
4 ⋅ m1 + m2
v2 = √
2 ⋅ (48 kg − 2 ⋅ 12 kg) ⋅ 10 m ⋅ 2,0 m
s2 m
= 3,2
4 ⋅ 12 kg + 48 kg s
und daraus
v 1 = 2 ⋅ v 2 ⇒ v 1 = 2 ⋅ 3,2 m = 6,4 m
s s
Energieerhaltung
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m
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Arbeit, Energie und Leistung
Aufgabe
Stabhochsprung
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Der aktuelle Weltrekord (Stand Juli 2018) im Stabhochsprung wurde von Renaud Lavillenie am 15.02.2014 in einer Halle in Donezk aufgestellt.
Der Weltrekord liegt bei 6,16 m. Im Weiteren soll - bei Verwendung vernünftiger Annahmen - abgeschätzt werden, wie hoch der Weltrekord
beim Stabhochspringen höchstens werden kann.
a) Schätze ab, welche Geschwindigkeit ein Stabhochspringen beim Anlauf in etwa erreichen kann! Wie groß ist demnach seine kinetische
Energie (nimm für die Masse einen vernünftigen Durchschnittswert an) vor dem Sprung?
Durch eine ausgefeilte Technik kann der Stabhochspringer für kurze Zeit praktisch die gesamte kinetische Energie in Form von Spannenergie
im Stab speichern und diese anschließend in Höhenenergie umwandeln.
b) Wie hoch kann er seinen Schwerpunkt (der liegt beim Laufen in etwa auf Höhe des Bauchnabels) mit Hilfe dieser Energie bestenfalls
anheben?
Zusätzlich schaffen es gute Stabhochspringer, ihren Schwerpunkt noch durch Armkraft und eine enorme Körperspannung während des
Sprunges zu heben, indem sie quasi kurzzeitig einen Handstand auf dem senkrecht stehenden Stab machen (siehe Abbildung 1).
c) Um welche Höhe wird der Schwerpunkt durch diese Maßnahme noch angehoben. Wie hoch kann der Schwerpunkt insgesamt gehoben
werden? Wie hoch ist der theoretisch erreichbare Weltrekord?
Lösung
Vorlesen
a) Die mit einem Stab in der Hand erreichbare Maximalgeschwindigkeit liegt in etwa bei vmax = 9,5m/s. Es wird angenommen, dass der
Springer eine Masse von 80kg besitzt. Dann gilt für dessen kinetische Energie:
1 1 kg ⋅ m2
Ekin = ⋅ m ⋅ v2 ⇒ Ekin = ⋅ 80 ⋅ 9, 52 ≈ 3, 6kJ
2 2 s2
Aufgrund der kinetischen Energie möglicher Höhenzuwachs (Gleichsetzen der anfänglichen kinetischen Energie mit der später
vorhandenen potentiellen Energie):
Epot,nach = Ekin,vor ⇒ 1 ⋅ m ⋅ v2
m⋅g⋅h= 2
m2
v2 9,52
h= 2⋅g
⇒ h= 2⋅9,8
s2
m ≈ 4, 6m
s2
Allein durch schnelles Anlaufen wäre also eine Höhe von ca. 4,6m + 1,1m = 5,7m möglich.
c) Durch zusätzliches Heben des Schwerpunktes mittels Armkraft und Körperspannung ist nicht mehr zu erreichen als der zweifache Abstand
vom Bauchnabel zur senkrecht nach oben gestreckten Hand, was zusätzlich ca. 2,0 m bringt.
Unter der Annahme, der Körperschwerpunkt sei beim Laufen in einer Höhe von 1,1m, kann dieser unter optimalen Bedingungen über eine
Latte in
4, 6m + 1, 1m + 2, 0m = 7, 7m
Nach obiger Abschätzung liegt das Maximum für den Weltrekord im Stabhochspringen bei ca. 7,7m.
Energieerhaltung
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Aufgabe
Geschwindigkeit ist keine Energie
Schwierigkeitsgrad: schwere Aufgabe
Vorlesen
Ein Fahrzeug steht oben auf einem Hügel. Dann lässt man es herunterrollen. Am Fuß des
Hügels beträgt seine Geschwindigkeit 4 km .
h
Dann lässt man das Fahrzeug wieder den Hügel hinunterrollen, diesmal jedoch mit einer
Anfangsgeschwindigkeit von 3 km .
h
Wie schnell ist das Auto jetzt am Fuß des Hügels? Energieverluste durch Reibung können
vernachlässigt werden.
c) 5 km
h
d) 6 km
h
e) 7 km
h
Lösung
Vorlesen
Falsch ist die Antwort 7 km , auf die man diese zuerst tippt. Warum? Es addieren sich die zwar
h
die auftretenden Energien, da aber die Geschwindigkeit in der kinetischen Energie quadratisch
auftritt, addieren sich die Geschwindigkeiten nicht. Wie man zur korrekten Lösung gelangt
zeigen wir dir in der folgenden ausführlichen Lösung.
Wir bezeichnen die Höhe des Hügels mit h, die Endgeschwindigkeit des Autos beim ersten
Hinabrollen mit v 1 , die Anfangsgeschwindigkeit beim zweiten Hinabrollen mit v 2 und die
Endgeschwindigkeit beim zweiten Hinabrollen mit v 3 . Die Masse des Autos sei m.
CC0 / spadassin via [Link]
Abb. 2 Skizze zur Lösung
Für das erste Hinabrollen des Autos gilt für die Situationen 1 und 2 (vgl. Abb. 22) folgende
Energiebilanz:
1 2
h h 0
E pot m⋅g⋅h 0
v 0 v1
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le stung/aufgabe/geschw nd gke t- st-ke ne-energ e 5.05.2025 19 27
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:
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i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
0 1 ⋅ m ⋅ v 21
E kin 2
1 ⋅ m ⋅ v 21
E ges m⋅g⋅h 2
1
m⋅g⋅h= ⋅ m ⋅ v 21 (1)
2
Für das zweite Hinabrollen des Autos gilt für die Situationen 1 und 2 (vgl. Abb. 22) folgende Energiebilanz:
1 2
h h 0
E pot m⋅g⋅h 0
v v2 v3
1 ⋅ m ⋅ v 22 1 ⋅ m ⋅ v 23
E kin 2 2
1 ⋅ m ⋅ v 22 1 ⋅ m ⋅ v 23
E ges m⋅g⋅h+ 2 2
1 1
m⋅g⋅h+ ⋅ m ⋅ v 22 = ⋅ m ⋅ v 23 (2)
2 2
Setzt man nun (1) in (2) ein, so erhält man
1 1 1
⋅ m ⋅ v 21 + ⋅ m ⋅ v 22 = ⋅ m ⋅ v 23
2 2 2
Dividiert man beide Seiten dieser Gleichung durch 1 ⋅ m und löst nach v 3 auf, so erhält man
2
v 3 = √v 21 + v 22
v 3 = √(3 km ) + (4 km ) = 5
2 2
km
h h h
Kinetische Energie
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i
Kreisbewegung
Aufgabe
Teufelsrad
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Das "Teufelsrad" - eher eine der Vergnügungen aus den Anfangszeiten der Technik. Wer selbst
mitmacht, setzt sich auf eine drehende abschüssige Holzscheibe und versucht, dem mächtigen,
über ihm schwingenden Box-Sack auszuweichen. Die anderen sind nur Zuschauer und johlen,
wenn der letzte von diesem Sack so getroffen wird, dass er von der Drehscheibe fliegt.
Bei einer Umlaufdauer der Scheibe von T1 = 4 s beginnt das Kind in einem Abstand von 2 m
von der Achse wegzurutschen.
a) Berechne, welche Umlaufdauer die Drehscheibe haben muss, damit ein Kind in einem Abstand von 50 cm von der Achse zu rutschen
beginnt.
Lösung
Vorlesen
a) Das Kind beginnt zu rutschen, wenn die maximale Haftreibungskraft kleiner als die für die Kreisbahn notwendige Zentripetalkraft FZP ist.
Da die maximale Haftreibungskraft unabhängig vom Radius der Kreisbahn ist, gilt
2 2
2⋅π 2⋅
r1 ⋅ ( ) = r2 ⋅ ( π )
T1 T2
⇔ T2 = √
r2 T
⋅ 1
r1
T2 = √
0,5 m
⋅ 4s = 2s
2m
b) Das Kind kommt ins Rutschen, wenn die für die Kreisbahn notwendige Zentripetalkraft FZP größer wird als die maximale Haftreibungskraft
FHR,max. Somit gilt
2
2⋅π
µHR ⋅ m ⋅ g = m ⋅ r( )
T
2 2
r 2⋅π 2m 2⋅π
µHR = ( ) ⇒ µHR = ( ) = 0,5
g T 9,81 m
s2 4s
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Aufgabe
Geschwindigkeit einer Gewehrkugel
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
b) Erläutere, warum die Berechnung von v aufgrund der obigen Angaben nicht ganz eindeutig durchzuführen ist.
Lösung
Vorlesen
a) Gegeben:
Gesucht:
Ansatz:
Für die Berechnung der Geschwindigkeit wird die Zeit benötigt, die die Kugel braucht, um von Scheibe 1 bis zu Scheibe 2 zu fliegen. Diese
kannst du über die den gemessenen Drehwinkel auf zwei verschiedene Arten berechnen:
Für 30 Umdrehungen benötigen die Scheiben genau eine Sekunde. Somit benötigen sie für eine einzige Umdrehung von (360∘) eine Zeit
45,0∘
von 1
30
s. Eine Drehung der Scheiben um α = 45,0∘ entspricht 360∘
= 1
8
einer vollen Umdrehung. Somit ergibt sich für die gesuchte
Zeit
1 1 1
t= ⋅ s= s
8 30 240
Für die Geschwindigkeit der Kugel gilt dann
s 1,00 m m
s=v⋅t⇔v= ⇒v= = 240
t 1 s
240
s
2⋅π 2⋅π 1
ω= ⇒ω= = 188,5
T 1 s s
30
Mit diesem Wert für die Winkelgeschwindigkeit kannst du zusammen mit der gegebenen Winkelweite α = 45,0∘ die Zeit t berechnen
(denke daran, die Winkelweite α ins Bogemnaß umzurechnen):
α 45,0∘ ⋅ π 1 1
α=ω⋅t⇔t= ⇒t= ∘
⋅ = 4,16 ⋅ 10−3 s ≈ s
ω 180 188,5 1 240
s
b) Bei den gemachten Angaben können sich die Scheiben theoretisch auch mehr als 45∘ drehen, nämlich wenn sie zusätzlich noch n
vollständige Umdrehungen machen, sich also um den Winkel der Weite n ⋅ 360∘ + 45∘ (mit n = 0; 1; 2; 3; . . .) drehen. Daher ist die
Geschwindigkeitsberechnung nicht ganz eindeutig. Für n = 1, also eine Drehung um 405∘ ergäbe sich die Geschwindigkeit von 26,7 m .
s
Aufgabe
Zentripetalbeschleunigung des Mondes
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Die Mondbahn kann nahezu als kreisförmig mit dem Radius 384 420 km betrachtet werden. Während
seiner gleichförmigen Bewegung um die Erde erfährt der Mond eine Zentripetalbeschleunigung von
0,00272 m
s2
.
d) Untersuche, wie sich die pro Sekunde in Richtung der Bahntangente und in radialer Richtung zurückgelegten Wegstücke zueinander
verhalten.
Lösung
Vorlesen
a) Mit aZP = 0,00272 m und r = 384 420 km = 384 420 000 m nutzen wir die Formel für den Betrag der Zentripetalbeschleunigung
s2
mit Winkelgeschwindigkeit
aZP = ω2 ⋅ r ⇒ ω = √
aZP
r
Einsetzen der gegebenen Werte liefert (bei drei gültigen Ziffern Genauigkeit)
ω=√
0,00272 m
1
s2 = 2,66 ⋅ 10−6
384 420 000 m s
b) Mit ω = 2,66 ⋅ 10−6 1 und r = 384 420 000 m nutzen wir die Formel für den Zusammenhang von Bahn- und Winkelgeschwindigkeit
s
v=ω⋅r
Einsetzen der gegebenen Werte liefert (bei drei gültigen Ziffern Genauigkeit)
2π 2π
ω= ⇔T =
T ω
Einsetzen der gegebenen Werte liefert (bei drei gültigen Ziffern Genauigkeit)
2π
T= = 2,36 ⋅ 106 s ≈ 27 d 8 h
2,66 ⋅ 10−6 1
s
d) Die Bewegung in Bahnrichtung ist (nahezu) gleichförmig mit der Bahngeschwindigkeit v = 1023 m . Der Mond legt also in Bahnrichtung
s
in einer Sekunde eine Strecke von
m 1 s 1023
sB = 1023 ⋅ = m
s
zurück.
Die radiale Bewegung ist gleichmäßig beschleunigt mit der Zentripetalbeschleunigung aZP = 0,00272 m . Der Mond legt als in
s2
Radialrichtung ein einer Sekunde eine Strecke von
1 m
sR = ⋅ 0,00272 ⋅ (1 s)2 = 0,00136 m
2 s2
zurück.
sB 1023 m
= = 752 000 : 1
sR 0,00136 m
Zentripetalbeschleunigung
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Aufgabe
Bergfahrt
Schwierigkeitsgrad: schwere Aufgabe
Vorlesen
Eine Bergstraße hat die Steigung 15%. Auf ihr fährt ein Lastwagen der Masse (20 t) die Strecke
von 5,0 km bergauf. Der Motor des Lastwagens leistet 100 kW.
Hinweis: Die Steigung einer Straße ist wie folgt definiert: Eine Straße mit 10% Steigung
überwindet auf 100 m horizontaler Strecke 10 m Höhenunterschied.
a) Berechne mit Hilfe des Satzes des PYTHAGORAS den Höhenunterschied Δh, den der Lastwagen überwindet. [Kontrollergebnis:
Kontrollergebnis:
Δh = 0,74 km]
b) Berechne die Hubarbeit, die der Motor während dieser Fahrt verrichtet.
c) Berechne die Zeit, die der Lastwagen ungefähr für diese Strecke benötigt.
Lösung
Vorlesen
a) Bei einer Steigung von 15% gilt für das Verhältnis der Strecken Δh zu b
Δh
= 15% ⇔ Δh = 15% ⋅ b
b
Nach dem Satz des PYTHAGORAS ergibt sich damit
und damit
b=√
(5,0 km)2
= 4,9 km ⇒ h = 15% ⋅ 4,9 km = 0,74 km
1,0225
WHub = m ⋅ g ⋅ Δh
N
WHub = 20 ⋅ 103 kg ⋅ 10 ⋅ 0,74 ⋅ 103 m = 1,5 ⋅ 108 J
kg
W W 1,5 ⋅ 108 J
P= ⇔t= ⇒t= = 1500 s = 25 min
t P 100 ⋅ 103 W
s 5, 0km km
s=v⋅t⇔v= ⇒v= = 12
t 25 h h
60
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Aufgabe
Reibung auf der Achterbahn
Schwierigkeitsgrad: leichte Aufgabe
Vorlesen
Ein Achterbahnwagen der Masse 300 kg durchläuft die skizzierte Bahn von A über B nach C. Die Gesamtlänge der Bahn (grün) beträgt 375 m.
Die Geschwindigkeit des Wagens in A ist Null.
Lösung
Vorlesen
b) Die kinetische Energie im Punkt C entspricht dem Unterschied an Lageenergie zwischen den Punkten A und C:
N
Ekin,C = 300 kg ⋅ 9,81 ⋅ (75 m − 55 m) = 59 kJ
kg
m ⋅ g ⋅ ΔhAC
FR ⋅ s = ΔEpot,AC = m ⋅ g ⋅ ΔhAC ⇔ FR =
s
Einsetzen der gegebenen Werte liefert
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Aufgabe
Haftreibung im Rotor
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Ein Rotor, bei dem die Personen bei schneller Umdrehung an der senkrechten Wand hängen
bleiben, so dass der Boden unter ihnen weggenommen werden kann, wird in rasche Umdrehung
versetzt.
Berechne, wie groß die Haftreibungszahl mindestens sein muss, wenn der Durchmesser des Rotors
4,50 m und die Zeit für einen Umlauf 2,00 s beträgt.
Lösung
Vorlesen
Zur Lösung dieser Aufgabe ist es praktischer, sich in das Bezugssystem einer Person der Masse m im Rotor zu versetzen, die sich auf der Kreisbahn
4,50 m
mit dem Radius r = d2 = 2 = 2,25 m und der Umlaufdauer T = 2,00 s bewegt; diese Person verspührt dabei die Zentrifugalkraft F→ZF,
die sie nach außen gegen die Wand drückt. Für den Betrag der Zentrifugalkraft gilt
2
2
FZF = m ⋅ ω2 ⋅ r = m ⋅ ( π ) ⋅ r
T
Die Gewichtskraft FG ließe die Person die Wand normalerweise herab rutschen. Die Zentrifugalkraft presst aber nun die Person senkrecht gegen die
Wand des Rotors und bildet somit eine Normalkraft F→N, so dass eine Haftreibungskraft F→HR auftritt, die dieses Herunterrutschen bei genügend
großem Haftreibungskoeffizienten µHR verhindert. Für den Betrag der Haftreibungskraft FHR gilt
2
2
FHR = µHR ⋅ FN = µHR ⋅ FZP = µHR ⋅ m ⋅ ( π ) ⋅ r
T
Die Person rutscht nun gerade nicht die Wand herunter, wenn die Beträge von Gewichtskraft und Haftreibungskraft gleich groß sind; es ergibt sich
also
2
2π
FG = FHR ⇔ m ⋅ g = µHR ⋅ m ⋅ ( ) ⋅ r ⇔ µHR =
g
T 2
( 2π
T
) ⋅r
9, 81 m
s2
µHR = = 0,44
2
( 2,00s
2π ) ⋅ 2, 25m
Zentripetalkraft
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Aufgabe
Springfrosch
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Ein Spielzeugfrosch mit der Masse 20,0 g wird mit einem Saugnapf an einer Tischkante
befestigt. Dabei wird die Feder des Springfrosches mit der Federkonstante 5,00 N um
cm
3,00 cm eingedrückt. Die Tischkante ist 85,0 cm über dem Fußboden.
Nach kurzer Zeit springt der Spielzeugfrosch in die Höhe, weil der Saugnapf nicht mehr hält.
Seine Flugbahn ist etwas seitlich, so dass er beim Herabfallen die Tischkante verfehlt und bis
zum Boden fällt.
c) Berechne die Geschwindigkeit des Froschs in der Situation 2 (Beginn des Abhebens).
d) Berechne die maximale Höhe, die der Frosch über dem Tisch erreicht (Situation 3).
e) Berechne die Geschwindigkeit, mit der der Frosch am Fußboden ankommt (Situation 4).
Lösung
Vorlesen
b) Mit D = 5,00 N = 500 N und s = 3,00 cm = 0,0300 m nutzen wir die Formel für die Spannenergie
cm m
1
ESpann = ⋅ D ⋅ s2
2
Einsetzen der gegebenen Werte liefert
1 N
ESpann = ⋅ 500 ⋅ (0,0300 m)2 = 0,225 J
2 m
c) In Position 2 hat der Frosch bereits eine Höhe von h = 3,00 cm = 0,0300 m über der Tischkante und damit potentielle Energie Epot.
Für diese gilt
Epot = m ⋅ g ⋅ h
N
Epot = 0,0200 kg ⋅ 9,81 ⋅ 0,0300 m = 0,00589 J
kg
⋅ m ⋅ v2 = ESpann − Epot ⇒ v = √
1 2 ⋅ (ESpann − Epot)
ESpann = Ekin + Epot ⇔ Ekin = ESpann − Epot ⇔
2 m
v=√
2 ⋅ (0,225 J − 0,006 J) m
= 4,68
0,0200 kg s
ESpann
Epot = ESpann ⇔ m ⋅ g ⋅ h = ESpann ⇔ h =
m⋅g
0,225 J
h= = 1,15 m
0,0200 kg ⋅ 9,81 N
kg
e) Der Frosch durchfällt die Gesamthöhe h′ = 2,00 m. Mit dem Ansatz der Energieerhaltung zwischen 3 und 4 folgt
1
Ekin = Epot ⇔ ⋅ m ⋅ v2 = m ⋅ g ⋅ h′ ⇒ v = √2 ⋅ g ⋅ h′
2
Einsetzen der gegebenen Werte liefert
f) In der Vorbereitung dieses Experiments musste der Frosch erst einmal auf die Höhe der Tischkante gehoben werden. Die Energie stammt
also von außen, sie wurde in Form von Hubarbeit auf den Frosch übertragen.
1 2 3 4
v 0 4,68 m 0 6,26 m
s s
s 0,0300 m 0 0 0
ESpann 0,225 J 0 0 0
Tab. 1 Energiebilanz
Energieerhaltung
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Aufgabe
Energieerhaltung beim Gleitschlitten mit Reibung
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
In Abb. 1 siehst du einen Körper 2 der Masse m2, der aus einer Höhe s losgelassen werden soll
und sich dann ohne Luftwiderstand zu Boden bewegt. Der Körper ist mit einem Seil, das über
eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einem zweiten Körper 1 der Masse m1 verbunden, der auf
seiner Unterlage mit einem Gleitreibungskoeffizient µGR gleiten kann. Es sei m1 = 12 kg,
m2 = 48 kg, s = 2,0 m und µGR = 0,20. Rechne mit g = 10 m
s2
.
a) Berechne mit Hilfe einer Energietabelle die Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den
Boden trifft.
b) Schwieriger: Entwickle mit Hilfe einer Energietabelle eine Formel zur Berechnung der
Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den Boden trifft.
Lösung
Vorlesen
Nun stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 in einer Energietabelle dar.
Die potentielle Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf
seine Unterlage.
1 2 1
Körper 1 v 0 v
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le stung/aufgabe/energ eerhaltung-be m-gle tschl tten-m t-re bung 5.05.2025 19 29
Sayfa 1 / 3
:
i
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i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
Ekin 0 1 ⋅ 12 kg ⋅ v2 2
2
Körper 2 h 2,0 m 0
Epot 960 J 0 CC-BY-NC 4.0 / FWU Institut für Film und Bild;
Abb. 2 Skizze zur Lösung
v 0 v
Ekin 0 1 ⋅ 48 kg ⋅ v2
2
Umwelt WReib 0 48 J
1
gesamt Eges 960 J 2
⋅ 12 kg ⋅ v2 + 1
2
⋅ 48 kg ⋅ v2 + 48 J
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
960 J = ⋅ 12 kg ⋅ v2 + ⋅ 48 kg ⋅ v2 + 48 J
2 2
912 J = 30 kg ⋅ v2
v = 5,5 m
s
b) Zuerst geben wir einen Term für die Reibungsarbeit WReib an:
Nun stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 wieder in einer Energietabelle dar, nutzen aber nur Variablen. Die
potentielle Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf seine Unterlage.
1 2
Körper 1 v 0 v
1
Ekin 0 2
⋅ m1 ⋅ v2
Körper 2 h s 0
Epot m2 ⋅ g ⋅ s 0
v 0 v
0 1 ⋅ m2 ⋅ v2
Ekin 2
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
m1 ⋅ g ⋅ h1 + m2 ⋅ g ⋅ s = m1 ⋅ g ⋅ h1 + ⋅ m1 ⋅ v2 + ⋅ m2 ⋅ v2 + µGR ⋅ m1 ⋅ g ⋅ s
2 2
1 2
(m2 − µGR ⋅ m1) ⋅ g ⋅ s = ⋅ v ⋅ (m1 + m2)
2
2 ⋅ (m2 − µGR ⋅ m1) ⋅ g ⋅ s
= v2
m1 + m2
√
2 ⋅ (m2 − µGR ⋅ m1) ⋅ g ⋅ s
=v
m1 + m2
v=√
2 ⋅ (48 kg − 0,20 ⋅ 12 kg) ⋅ 10 m ⋅ 2,0 m
s2 m
= 5,5
12 kg + 48 kg s
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le stung/aufgabe/energ eerhaltung-be m-gle tschl tten-m t-re bung 5.05.2025 19 29
Sayfa 2 / 3
:
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
i
Arbeit, Energie und Leistung
Aufgabe
Energieerhaltung beim Gleitschlitten ohne Reibung
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
In Abb. 1 siehst du einen Körper 2 der Masse m2, der aus einer Höhe s losgelassen werden soll
und sich dann ohne Luftwiderstand zu Boden bewegt. Der Körper ist mit einem Seil, das über
eine reibungsfreie Rolle läuft, mit einem zweiten Körper 1 der Masse m1 verbunden, der
reibungsfrei auf seiner Unterlage gleiten kann. Es sei m1 = 12 kg, m2 = 48 kg und
s = 2,0 m. Rechne mit g = 10 m
s2
.
a) Berechne mit Hilfe einer Energietabelle die Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den
Boden trifft.
b) Schwieriger: Entwickle mit Hilfe einer Energietabelle eine Formel zur Berechnung der
Geschwindigkeit v, mit der Körper 2 auf den Boden trifft.
Lösung
Vorlesen
a) Wir stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 in einer Energietabelle dar.
Die potentielle Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf
seine Unterlage.
1 2
1 2
Körper 1 v 0 v
Ekin 0 1 ⋅ 12 kg ⋅ v2
2
Körper 2 h 2,0 m 0
Epot 960 J 0
v 0 v 1
Ekin 0 1 ⋅ 48 kg ⋅ v2
2
2
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le st g/aufgabe/energ eerhaltung-be m-gle tschl tten-ohne-re bung 5.05.2025 19 28
Sayfa 1 / 3
:
i
i
i
i
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i
i
u
i
i
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i
i
gesamt Eges 960 J 1 ⋅ 12 kg ⋅ v2 + 1 ⋅ 48 kg ⋅ v2 2
2 2
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist CC-BY-NC 4.0 / FWU Institut für Film und Bild;
wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit ergibt sich Abb. 2 Skizze zur Lösung
1 1
960 J = ⋅ 12 kg ⋅ v2 + ⋅ 48 kg ⋅ v2
2 2
960 J = 30 kg ⋅ v2
v = 5,7 m
s
b) Wir stellen die Energieverhältnisse in den Situationen 1 und 2 wieder in einer Energietabelle dar, nutzen aber nur Variablen. Die potentielle
Energie von Körper 2 beziehen wir auf den Boden, die von Körper 1 auf seine Unterlage.
1 2
Körper 1 v 0 v
Ekin 0 1 ⋅ m1 ⋅ v2
2
Körper 2 h s 0
Epot m2 ⋅ g ⋅ s 0
v 0 v
Ekin 0 1 ⋅ m2 ⋅ v2
2
1
gesamt Eges m2 ⋅ g ⋅ s 2
⋅ m1 ⋅ v2 + 1
2
⋅ m2 ⋅ v2
Der Energieerhaltungssatz sagt nun, dass die Gesamtenergie in Situation 1 genau so groß ist wie die Gesamtenergie in Situation 2. Damit
ergibt sich
1 1
m2 ⋅ g ⋅ s = ⋅ m1 ⋅ v2 + ⋅ m2 ⋅ v2
2 2
1 2
m2 ⋅ g ⋅ s = ⋅ v ⋅ (m1 + m2)
2
2 ⋅ m2 ⋅ g ⋅ s
= v2
m1 + m2
√
2 ⋅ m2 ⋅ g ⋅ s
=v
m1 + m2
v=√
2 ⋅ 48 kg ⋅ 10 m ⋅ 2,0 m
s2 m
= 5,7
12 kg + 48 kg s
Energieerhaltung
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le st g/aufgabe/energ eerhaltung-be m-gle tschl tten-ohne-re bung 5.05.2025 19 28
Sayfa 2 / 3
:
i
i
i
i
i
i
i
u
i
i
i
i
i
Copyright © 2025 FWU Institut für Film und Bild Datenschutzhinweis Impressum
[Link] f phys [Link]/mechan k/arbe t-energ e-und-le st g/aufgabe/energ eerhaltung-be m-gle tschl tten-ohne-re bung 5.05.2025 19 28
Sayfa 3 / 3
:
i
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i
i
i
u
i
i
i
i
i
Kreisbewegung
Aufgabe
Vollbremsung oder Kurvenfahrt
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Ein Autofahrer sieht plötzlich eine sehr breite Mauer vor sich auftauchen.
Untersuche, bei welcher der folgenden beiden Möglichkeiten er die größere Chance hat , nicht mit der Mauer in Konflikt zu kommen.
a) Er tritt mit voller Kraft auf die Bremse, jedoch so, dass die Räder nicht
blockieren und bremst so den Wagen mit konstanter Verzögerung bei
gleichbleibender Fahrtrichtung.
Lösung
Vorlesen
1
x= ⋅ a ⋅ t2 + v0 ⋅ t (1)
2
−v 0
v0 + a ⋅ t = 0 ⇔ t = (2)
a
Einsetzen des Ausdrucks für t aus Gleichung (2) in Gleichung (1) liefert:
1 v2 v2 1 v 20 v2
x= a ⋅ 02 − 0 ⇔ x = − 0
2 a a 2 a a
v 20
⇒x=−
2a
b) Berechnung des Radius der Kreisbahn, wenn die Kreisbeschleunigung den Betrag a und die Bahngeschwindigkeit den Wert v 0 hat:
v0 2 v 2
a= ⇔r= 0
r a
Ein Vergleich der Ergebnisse zeigt, dass der Radius der Kreisbahn den doppelten Betrag der Bremsstrecke hat. Es ist also unter den Vorgaben
günstiger zu bremsen als eine Kurvenfahrt einzuleiten.
Zentripetalbeschleunigung
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Aufgabe
Hubschrauber-Rotor
Schwierigkeitsgrad: leichte Aufgabe
Vorlesen
Der Rotor eines Hubschraubers hat den Radius r = 7,00 m und rotiert mit der Frequenz
f = 1,00 Hz.
a) Berechne die Länge der Strecke, die die Rotorspitze (blauer Punkt) in einer Minute zurücklegt.
Lösung
Vorlesen
1 1
ω = 2 ⋅ π ⋅ f ⇒ ω = 2 ⋅ π ⋅ 1, 00 = 6, 28
s s
Berechnung des überstrichenen Winkels (im Bogenmaß) während einer Minute:
φ 1
ω= ⇔ φ = ω ⋅ t ⇒ φ = 6, 28 ⋅ 60s = 377
t s
Berechnung des Weges, den die Rotorspitze in einer Minute zurücklegt:
v = ω ⋅ r ⇒ v = 6, 28 ⋅ 7, 00 m = 44, 0 m
s s
c) Berechnung des Betrags der Zentripetalbeschleunigung der Rotorspitze:
Zentripetalbeschleunigung
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Aufgabe
Skiflugschanze in Oberstdorf
Schwierigkeitsgrad: leichte Aufgabe
Vorlesen
Auf der Skiflugschanze in Oberstdorf durchfährt ein 80 kg schwerer Skispringer auf der 139 m
langen Anlaufspur bis zum Absprung eine Höhendifferenz von 80 m und hat beim Absprung
eine Geschwindigkeit von 30 m . Alle Werte sind gerundet.
s
a) Erläutere, welche Art von Arbeit dabei verrichtet wird und wer diese Arbeit verrichtet.
Lösung
Vorlesen
a) Am Skispringer wird durch die Erdanziehungskraft Beschleunigungarbeit verrichtet. Hineingesteckt wird die Lageenergie, die in
Bewegungsenergie umgewandelt wird.
m
Epot = m ⋅ g ⋅ h ⇒ Epot = 80 kg ⋅ 10 ⋅ 80 m = 64000 J = 64 kJ
s2
1 1 2
Ekin = ⋅ m ⋅ v2 ⇒ Ekin = ⋅ 80kg ⋅ (30 m ) = 36000 J = 36 kJ
2 2 s
Ekin 36kJ
η= = = 0,56 = 56%
Epot 64kJ
Wirkungsgrad
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Aufgabe
Horizontaler Rotor
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Der ROTOR auf einem Jahrmarkt dreht sich mit seinen Mitfahrern um eine vertikale Achse. Die
Mitfahrer stehen an der Wand. Während der Fahrt wird der Boden unter den Mitfahrern abgesenkt,
wobei deren Abrutschen sicher verhindert werden muss.
Der Innendurchmesser des Rotors beträgt d = 6,8 m. Der Schwerpunkt eines der Mitfahrer, in
Abb. 1 durch das rote Kreuz markiert, liegt 0,10 m vor der Wand. Der Haftreibungskoeffizient
zwischen den Mitfahrern und Wand liegt, abhängig von der Kleidung der Mitfahrer,
erfahrungsgemäß zwischen 0,20 und 0,60.
a) Berechne die (Dreh-)Frequenz, bei der gewährleistet ist, dass kein Mitfahrer abrutscht.
b) Berechne den Betrag der Kraft, mit welcher ein Mitfahrer der Masse 60 kg bei einer Drehfrequenz von 0,30 Hz scheinbar "gegen die Wand
gedrückt wird".
c) Untersuche rechnerisch, ob man die Rotorachse unter den Bedingungen aus Aufgabenteil b) auch horizontal legen könnte, ohne dass
der Mitfahrer im höchsten Bahnpunkt herunterfällt.
Lösung
Vorlesen
Gegeben sind der Rotordurchmesser d = 6,8 m und damit der Bahnradius r für den Personenschwerpunkt durch
d
r= − 0,10 m = 3,3 m
2
Weiter sind bekannt der Haftreibungskoeffizient µ mit 0,20 ≤ µ ≤ 0,60 und der Ortsfaktor mit g = 9,8 N .
kg
Vorbemerkungen
In einem ruhenden Bezugssystem, dem sogenannten Laborsystem, wird der Mitfahrer durch die
Wand auf die Kreisbahn gezwungen, d.h. die Wand bringt die nötige Zentripetalkraft F→ZP für die
Kreisbewegung des Mitfahrers auf (Blauer Kraftpfeil in Abb. 22). Damit der Mitfahrer nicht an der
In einem Bezugssystem, dass sich mit der Mitfahrer bewegt, "drückt" scheinbar die Zentrifugalkraft
F→ZF den Mitfahrer an die Wand. Die Wand kompensiert diese Kraft mit der gleichgroßen,
entgegengesetzt gerichteten Normalkraft F→N mit FN = FZP (Blaue Kraftpfeile in Abb. 33). Da
Zentripetal- und Zentrifugalkraft betraglich gleich sind, gilt bei der Rotation somit auch
FN = FZF (1)
N
Für Betragsrechnungen ist es also egal, in welchem Bezugssystem und mit welcher Kraft wir
arbeiten.
a) Würde sich der Rotor nicht drehen, so würde aufgrund der lotrecht nach unten gerichteten Gewichtskraft F→G der Mitfahrer an der Wand nach
unten abrutschen (Grüner Kraftpfeil nach unten in Abb. 33). Wenn sich aber der Rotor dreht, verursachen (im mitdrehenden Bezugssystem
gedacht) die Zentrifugal- und die Normalkraft eine Haftreibungskraft F→HR auf den Mitfahrer nach oben. Diese Haftreibungskraft muss nun so
groß sein, dass sie dieses Abrutschen verhindert, d.h. die Haftreibungskraft muss die Gewichtskraft F→G kompensieren. Für den Betrag der
maximalen Haftreibungskraft gilt bekanntlich FHR,max = µ ⋅ FN = µ ⋅ FZP, so dass gelten muss
µ ⋅ FZP = FG
m ⋅ g = µ ⋅ m ⋅ ω2 ⋅ r ⇔ g = µ ⋅ ω2 ⋅ r ⇒ ω = √
g
µ⋅r
und damit
ω 1
√
ω=2⋅π⋅f ⇔f = g
=
2⋅π 2⋅π µ⋅r
Je kleiner der Haftreibungskoeffizient ist, desto größer muss die zum Vermeiden des Abrutschens erforderliche Drehfrequenz sein. Daher wird
die Mindestfrequenz für die kleinste angenommene Reibungszahl, also für 0, 20 bestimmt:
1 √ 9,8 s2
m
f= = 0,61 Hz
2 ⋅ π 0,20 ⋅ 3,3m
Der Rotor muss sich also mindestens mit der Frequenz 0,61 Hz drehen.
Die Masse des Mitfahrers spielt keine Rolle, da sich die Masse bei dieser Rechnung komplett herausgekürzt hat.
b) Nun sind weiter gegeben die Masse m = 60 kg des Mitfahrers und die Drehfrequenz f = 0,30 Hz.
c) Bei horizontal liegender Drehachse fällt er Mitfahrer nicht herunter, wenn die erforderliche Zentripetalkraft F→ZP dort mindestens so groß ist wie
Gewichtskraft F→G des Mitfahrers. Es muss also gelten
FZP ≥ FG
N
FG = m ⋅ g ⇒ FG = 60 kg ⋅ 9,8 = 590 N
kg
Somit gilt
FG < FZP = FN
Deshalb fällt der Mitfahrer auch bei horizontaler Drehachse nicht vom höchsten Bahnpunkt herunter.
Zentripetalkraft
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Aufgabe
Wettlauf dreier Körper
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Aufgabe
Vorlesen
Ein Vollzylinder, eine Kugel und ein Hohlzylinder (Rohr) mit gleichem Radius und gleicher
Masse werden gleichzeitig an einer schiefen Ebene losgelassen und rollen diese hinunter.
Gib an, in welcher Reihenfolge die Körper unten an der Ziellinie ankommen und begründe die
Antwort.
Lösung
Vorlesen
Die Kugel ist als erste im Ziel vor dem Vollzylinder und dem Hohlzylinder (Rohr). Die
Begründung hierfür lautet wie folgt:
Rotationsenergie