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Das Dokument beschreibt das ITool Radar, ein Software-Tool zur Reservierung von ICOM-Geräten, um ungewollte Adressänderungen und das Schließen von Diagnosekanälen während der Fahrzeugdiagnose zu verhindern. Es enthält Informationen zur Installation, Benutzeroberfläche, Konfiguration und Verwendung des Tools sowie eine Mini-FAQ zu häufigen Problemen. Die Reservierung eines ICOMs ist entscheidend, um eine unterbrechungsfreie Programmierung und Diagnose zu gewährleisten.

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Das Dokument beschreibt das ITool Radar, ein Software-Tool zur Reservierung von ICOM-Geräten, um ungewollte Adressänderungen und das Schließen von Diagnosekanälen während der Fahrzeugdiagnose zu verhindern. Es enthält Informationen zur Installation, Benutzeroberfläche, Konfiguration und Verwendung des Tools sowie eine Mini-FAQ zu häufigen Problemen. Die Reservierung eines ICOMs ist entscheidend, um eine unterbrechungsfreie Programmierung und Diagnose zu gewährleisten.

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nubix Softw are-Design GmbH ● Wasastr.

2 b ● 01219 Dresden
Tel. +49 (351) 4 79 38 0 Fax +49 (351) 4 79 38 20 auriga@[Link]

Dokumentation zum Nubix-Experten-Tool

ITOOL RADAR

Autor Clemens Altenburger intern


Datum 13.07.09 Freigabedatum 31.07.09
Status Entwurf Reviewer Hendrik Gafert

Verteiler:
nubix Andreas Petter BMW Michael Saalfrank

Historie:
Version Datum Autoren Änderung
0.1 22.04.09 Clemens Altenburger Initiale Dokumenterstellung
0.2 24.04.09 Clemens Altenburger Einarbeitung Review Roy Milde
0.3 24.04.09 Roy Milde Einarbeitung Abschnitt Verwendung
0.4 13.07.09 Clemens Altenburger Überarbeitung für Version 1.1.0
Inhaltsverzeichnis
1 1 Einleitung.................................................................................................1
2 2 Mini FAQ...................................................................................................2
3 3 ITool Radar...............................................................................................3
3.1 3.1 Installation..........................................................................................3
3.2 3.2 Oberfläche...........................................................................................4
3.3 3.3 Darstellungs- und Konfigurationselemente...............................................5
3.3.1 3.3.1 Active Services...............................................................................5
3.3.2 3.3.2 Service Properties...........................................................................6
3.3.3 3.3.3 Filter.............................................................................................6
3.3.4 3.3.4 Function........................................................................................7
3.3.5 3.3.5 Options.........................................................................................7
3.3.6 3.3.6 About............................................................................................8
3.3.7 3.3.7 Information....................................................................................8
3.4 3.4 Konfiguration von Standard IP Adressen..................................................9
4 4 Verwendung (Quickstart)..........................................................................10
4.1 4.1 Zweck...............................................................................................10
4.2 4.2 Anzeigen aller reservierbaren Geräte.....................................................11
4.3 4.3 Anzeigen aller reservierten Geräte........................................................11
4.4 4.4 Hinzufügen eines ICOMs zur Liste.........................................................12
4.5 4.5 Anzeigen der Informationen eines Dienstes............................................12
4.6 4.6 Reservieren eines ICOMs.....................................................................13
4.7 4.7 Freigeben eines ICOMs........................................................................13
1 Einleitung

Der VCI-Agent auf dem ICOM beginnt nach dem Boot-Vorgang automatisch mit der
Suche nach einem WSM-Manager. Während dieser Suche wird u.a. selbstständig die
Netzwerkkonfiguration des Geräts geändert und als Nebeneffekt auch eventuell
geöffnete Kanäle, welche für die Diagnose bzw. Programmierung verwendet werden,
zum Fahrzeug geschlossen. Wenn kein aktiver WSM und IVM-Manager im gleichen
Netz vorhanden sind, führt der VCI-Agent diese Neukonfiguration regelmäßig aller fünf
Minuten durch. Dieses Verhalten ist nicht immer erwünscht, da beim Einsatz von
Expertentools (wie WinKFP) dadurch eine laufende Programmiersitzung abgebrochen
werden kann.

Aus diesem Grund wurde die Software ITool Radar entwickelt, welche mittels
spezifikationsgemäßer Gerätereservierung wirksam verhindert, dass das ICOM die
Adresse wechselt und die Kanäle schließt. Das Tool versetzt einen Experten in die
Lage, das ICOM zu reservieren und wieder frei zu geben. Während der Reservierung
sind die Kanäle geöffnet und es findet keine ungewollte Adressänderung des Gerätes
statt.

Im folgenden Abschnitt ( 2 ) wird in Form einer Mini FAQ auf mögliche


Probleme/Fragen und deren Ursachen bei der Nutzung des ITool Radar eingegangen.
Desweiteren wird in dem Abschnitt 3 die Installation, Oberfläche und Bedienung des
ITool Radars erläutert. Der letzte Abschnitt ( 4 ) geht auf die Verwendung des ITool
Radar ein.

Seite 1
2 Mini FAQ

1 Warum tauchen unter einer IP Adresse mehrere Einträge auf?


Ein Gerät (ITool, ISIS, PC) kann unterschiedliche Dienste über das Service Location
Protokoll (SLP) anbieten. Für jeden dieser Dienste wird ein eigener Eintrag in der
Geräteübersicht erzeugt.

2 Warum ist kein ICOM aus einem Nachbarnetz sichtbar?


Die sichtbaren Geräte werden über einen sogenannten SLP Multicast gefunden. Der
SLP Multicast ist auf das Subnetz, in dem er ausgesandt wird, begrenzt. Um ein ICOM
aus einem anderen Subnetz sichtbar machen zu können, kann dieses per IP
Adresseingabe manuell zur Liste der sichtbaren Geräte hinzugefügt werden. Das
Vorgehen ist im Abschnitt 3.3.5 beschrieben. Das ICOM wird in diesem Fall mit SLP
Unicast Paketen angesprochen, welche eine Kommunikation über Subnetzgrenzen
hinweg ermöglichen.

3 Warum taucht ein Dienst kurzzeitig in der Geräteliste auf und verschwindet
dann wieder?
Es wird erwartet, dass ein Dienst auf eine SLP Anfrage des ITool Radars innerhalb von
zwei Sekunden antwortet. Wird diese Zeit überschritten, wird der entsprechende
Eintrag aus der Geräteliste gelöscht. Eine Zeitüberschreitung kann unterschiedliche
Ursachen haben.

4 Warum lässt sich die IMIB über den ITool Radar nicht reservieren?
Auf dem ICOM gibt es zwei Schnittstellen, über die es reserviert werden kann. Das ist
zum einen das nVM und zum anderen das iVM. Die Reservierung des ITool Radar nutzt
die nVM Schnittstelle. Diese Schnittstelle steht auf der IMIB nicht zur Verfügung.

Seite 2
3 ITool Radar

In den folgenden Unterabschnitten wird auf die Installation, Oberfläche und


Bedienung des ITool Radar eingegangen.

3.1 Installation
Für eine erfolgreiche Installation wird eine 32Bit Windows (XP/Vista) Installation
vorausgesetzt. Weiterhin benötigt die Anwendung eine Java 5 Runtime Umgebung. Ist
keine oder eine ältere Version als Java 5 installiert, wird eine passende
Laufzeitumgebung installiert. Führen Sie für die Installation die Datei
ItoolRadar_Win32.exe aus und folgen Sie dem Installationsdialog. Nach erfolgreicher
Installation finden Sie sowohl auf dem Desktop als auch im Startmenü (Start →
Programme → IToolRadar) eine Verknüpfung zum Starten der Anwendung.

Seite 3
3.2 Oberfläche

Abbildung 1: ITool Radar Oberfläche

Wie in Abbildung 1 dargestellt gliedert sich der Anwendungsbereich in zwei Hauptteile.


Im linken und mittleren Bereich sind die Informationen zu den gefundenen SLP
Diensten der einzelnen ITools dargestellt. Der rechte Bereich enthält Konfigurations-
und Informationselemente. Auf die einzelnen Hauptteile und deren Unterbereiche
werden im folgenden Abschnitt näher erläutert.

Seite 4
3.3 Darstellungs- und Konfigurationselemente

3.3.1 Active Services

In der Liste Active


Services werden alle
gefundenen SLP Dienste
angezeigt. Mit der Maus
lässt sich ein einzelner
Eintrag selektieren. Die
Sortierung der Elemente
kann über die
Schaltflächen am oberen
Rand der Liste beeinflusst
werden. Tabelle 1 enthält
eine Beschreibung der
Abbildung 2: Active Services
einzelnen Spalten.

Spalte Beschreibung
Ip IP Adresse des Gerätes
Service Type Typ des Dienstes, welcher über SLP angeboten wird
(ServiceAgent/DirectoryAgent)
Service Name des Dienstes
Device State Der Zustand des Gerätes
Property Das erste Attribut im SLP Packet bzw. VIN wenn verfügbar
Tabelle 1: Spalten der Liste

Wird ein Eintrag in der Liste doppelt angeklickt, öffnet sich ein neues Fenster
(Abbildung 3). Hier werden, für den ausgewählten Dienst, alle Attribute und Werte,
welche von SLP übertragen wurden, angezeigt. Im Gegensatz zu der in 3.3.2
behandelten Anzeige werden diese Werte aber nicht dynamisch aktualisiert.

Abbildung 3: SLP Attribute Details

Seite 5
3.3.2 Service Properties

Abbildung 4: Service Properties

Die Übersicht der Service Properties zeigt die URL des angebotenen Dienstes und
dessen SLP Attribute an. Eine notwendige Voraussetzung ist, dass in der Liste der
Active Services (siehe 3.3.1 ) ein Eintrag selektiert ist. Die dargestellten Attribute
werden dynamisch aktualisiert und spiegeln den aktuellen Zustand des Gerätes
wieder.

3.3.3 Filter
Die Filter beeinflussen, welche Dienste in der Liste
Active Services (siehe 3.3.1 ) angezeigt werden.
Wie aus Abbildung 5 ersichtlich, stehen fünf
Filteroptionen zur Verfügung, welche in
nachfolgender Liste näher beschrieben sind.

Abbildung 5: Filter

• All
Es werden ohne Einschränkungen alle gefundenen SLP Services angezeigt.
• Free and Reserved
Es werden die nVM Services von ICOMs angezeigt, welche sich in den
Zuständen Free oder Reserved befinden.
• Free
Es werden die nVM Services von ICOMs angezeigt, welche sich im Zustand Free
befinden.
• Reserved
Es werden die nVM Services von ICOMs angezeigt, welche sich im Zustand
Reserved befinden.
• N/A
Es werden alle Services angezeigt, welche den Zustand Free oder Reserved
nicht einnehmen können.

Seite 6
3.3.4 Function
Über den Button im Bereich Function ist es möglich,
ein ICOM zu reservieren bzw. wieder frei zu geben.
Abhängig von der Selektion in der Liste (siehe
3.3.1 ) ändert sich der Zustand des Buttons. Die
folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die
Abbildung 6: Function Buttonzustände und wie diese erreicht werden.

Text/ Zustand Selektion in Active Services (siehe 3.3.1 )


Kein Text/ Deaktiviert • Keine Selektion
• Selektion eines nicht Reservier- bzw. Freigebbaren
Gerätes/Services
Reserve/ Aktiviert • Selektion eines ICOM nVM Services, das ICOM befindet
sich im Zustand Free
Release/ Aktiviert • Selektion eines ICOM nVM Services, das ICOM befindet
sich im Zustand Reserved
Tabelle 2: Button Zustände im Bereich Function

3.3.5 Options
Der Options Dialog ist in zwei funktionale Bereiche
unterteilt.
Im oberen Bereich kann ein erreichbares, nicht
angezeigtes Gerät hinzugefügt werden. Dazu findet sich
ein Feld zur IP Adress Eingabe und ein Button, der nach
erfolgter Eingabe der IP Adresse betätigt werden kann,
um das Gerät außerhalb des aktuellen Subnetzes in die
Liste der Active Services ( 3.3.1 ) zu übernehmen.
Prinzipiell wird bei der Eingabe in das Textfeld geprüft,
dass nur Ziffern und Punkte eingegeben werden.
Entspricht die IP Adresse trotzdem keinem gültigen
Schema (Bsp.: [Link]) wird ein Fehlerdialog
angezeigt. Weiterhin besteht die Möglichkeit die
Abbildung 7: Options
hinzuzufügende IP Adresse in das Textfeld per Copy &
Paste einzufügen. Das Gerät wird nur dann sichtbar, wenn eine Kommunikation mit
diesem über SLP aufgebaut werden kann.
Der untere Bereich enthält eine Combobox, über welche beeinflusst werden kann,
welcher Netzwerkadapter (IP Adresse) des Hostsystems für die SLP Kommunikation
benutzt wird. Standardmäßig wird über alle gefundenen lokalen IP Adressen
kommuniziert (Einstellung Automatic). Wird ein einzelner IP Adress Eintrag
ausgewählt, erfolgt die Kommunikation nur noch in das betreffende Subnetz.

Seite 7
3.3.6 About
In diesem Bereich finden Sie Informationen zum
Softwarehersteller des ITool Radar.

Abbildung 8: About

3.3.7 Information
Dieser Abschnitt zeigt Informationen zur
verwendeten Softwareversion und zum Build
Datum des Itool Radar. Weiterhin kann über den
Button Help die Hilfe in Form dieses PDF
Dokumentes aufgerufen werden. Diese wird im
default PDF Betrachter des Systems angezeigt.
Steht kein entsprechendes Programm zur Anzeige
Abbildung 9: Information von PDF Dateien zur Verfügung, wird ein
Warnhinweis ausgegeben.

Seite 8
3.4 Konfiguration von Standard IP Adressen

Ab der Version 1.1.0 des ITool Radar gibt es die Möglichkeit über eine
Konfigurationsdatei Standard IP Adressen festzulegen. Diese Datei wird beim Start der
Anwendung eingelesen und die darin gefundenen Geräte automatisch in die Übersicht
der Active Services ( 3.3.1 ) übernommen. Die Konfigurationsdatei befindet sich im
Ordner der Anwendung unter config/[Link]. Das Format der Datei ist wie
folgt stichpunktartig beschrieben aufgebaut.
• Kommentare starten mit dem '#' - Zeichen
• Jede Zeile, welche kein Kommentar ist, enthält eine einzelne IP Adresse
• Leere Zeilen sind erlaubt
Werden beim Einlesen der Datei fehlerhafte IP Adressen erkannt, wird dem Nutzer ein
Hinweisdialog mit den fehlerhaften Adressen angezeigt. Im folgenden ist ein Beispiel
einer Konfigurationsdatei gezeigt.

# This is the configuration file for the ip addresses of icom devices


# used by the ITool Radar.
#

# ICOM ABC in city XYZ


[Link]

# A wrong entry
[Link]

# More valid entries


[Link]
[Link]

Seite 9
4 Verwendung (Quickstart)

4.1 Zweck

Das ITool Radar dient in erster Linie zur Gerätereservierung eines ICOMs für eine
ungestörte Fahrzeugdiagnose bzw. -programmierung. Eine ICOM-Reservierung öffnet
die Diagnosekanäle und versetzt das Gerät in den reservierten Zustand. In diesem
Zustand darf ausschließlich der Reservierende eine Diagnose oder Programmierung
über das ICOM durchführen.

Die Reservierung eines ICOMs mittels ITool Radar ist aus folgenden Gründen
notwendig:
1) Befindet sich das ICOM in keiner Verbindung zum WSM so wird es aller fünf
Minuten reinitialisiert. Das bedeutet, dass offene Diagnosekanäle geschlossen
werden und das Gerät die IP Adresse selbstständig ändern kann. Eine laufende
Sitzung wird damit unterbrochen. Um die Reinitialisierung zu verhindern, muss
das Gerät reserviert werden.
2) Befindet sich das ICOM in einem Verbund mit ISIS, ISID oder SSS, so kann es
jederzeit von den dort laufenden Komponenten reserviert werden. Durch die
Reservierung mittels ITool Radar wird eine exklusive Sitzung zum Gerät
aufgebaut. Das Gerät kann damit nicht von anderen Komponenten wie WSM
oder nVM verwendet werden.
3) Ist das ICOM mit einer ISIS verbunden und diese fällt aus oder wird neu
gestartet, so versucht der VCI-Agent auf dem Gerät ein neues WSM zu finden.
Vor der Suche werden die Diagnosekanäle geschlossen und eventuell die IP
Adresse selbstständig geändert. Eine laufende Sitzung wird damit unterbrochen.
Um die Reinitialisierung zu verhindern, muss das Gerät reserviert werden.

Achtung! Vor dem Starten einer Programmier- oder Diagnosesitzung auf dem ICOM
muss es über das ITool Radar reserviert werden. Erst danach kann die Sitzung
gestartet werden. Geräte, die bereits reserviert sind, werden bereits von anderen
Komponenten benutzt, d.h. dass hier eine fremde Sitzung laufen kann. Es ist nicht
möglich, Fremdreservierungen welche nicht durch ein ITool Radar initialisiert wurden
wieder freizugeben! Nach Ende der eigenen Sitzung muss das Gerät wieder
freigegeben werden.

Seite 10
4.2 Anzeigen aller reservierbaren Geräte

Alle gefundenen Dienste werden in der Übersicht Active Services aufgelistet. Um den
Umfang der Liste zu verkleinern oder vergrößern können verschiedene Filter
eingestellt werden. Dies geschieht über das Filter Panel ( 3.3.3 ). Reservierbare
Geräte besitzen als Device State den Eintrag „Free“, welcher in der Liste grün
hinterlegt dargestellt wird. Um ausschließlich freie, also reservierbare Geräte
anzuzeigen, müssen folgende Schritte ausgeführt werden.

1) Im Filter Panel auf die Auswahlbox klicken. Es erscheint eine Übersicht aller
verfügbaren Filter.
2) Auswahl des Eintrags „Free“. Die Liste wird unmittelbar nach der Auswahl
aktualisiert und ausschließlich ICOMs angezeigt, die im freien Zustand sind.

Nähere Informationen, welche Filter zur Verfügung stehen, finden sich im Abschnitt
3.3.3 .

Achtung! Die Liste kann auch spaltenweise sortiert werden. So kann nicht nur nach
IP Adresse sondern auch nach Dienstname oder Gerätezustand sortiert werden.

4.3 Anzeigen aller reservierten Geräte

Alle gefundenen Dienste werden in der Übersicht Active Services aufgelistet. Um den
Umfang der Liste zu verkleinern oder vergrößern, können verschiedene Filter
eingestellt werden. Dies geschieht über das Filter Panel ( 3.3.3 ). Reservierte Geräte
besitzen als Device State den Eintrag „Reserved“, welcher in der Liste Rot hinterlegt
dargestellt wird. Um ausschließlich reservierte, Geräte anzuzeigen, müssen folgende
Schritte ausgeführt werden.

1) Im Filter Panel auf die Auswahlbox klicken. Es erscheint eine Übersicht aller
verfügbaren Filter.
2) Auswahl des Eintrags „Reserved“. Die Liste wird unmittelbar nach der Auswahl
aktualisiert und ausschließlich ICOMs angezeigt, die im reservierten Zustand
sind.

Nähere Informationen welche Filter zur Verfügung stehen finden sich in Kapitel 3.3.3 .

Achtung! Die Liste kann auch spaltenweise sortiert werden. So kann nicht nur nach
IP Adresse sondern auch nach Dienstname oder Gerätezustand sortiert werden.

Seite 11
4.4 Hinzufügen eines ICOMs zur Liste

Das ITool Radar findet die angezeigten Dienste per Rundruf im eigenen Subnetz.
Befindet sich ein ICOM in einem fremden Subnetz, wird es nicht angezeigt. Ist das
Gerät aus dem eigenen Subnetz erreichbar, kann es der Liste manuell hinzugefügt
werden, so dass es in der Liste auftaucht. Dazu müssen folgende Schritte ausgeführt
werden:

1) Eintrag der IP Adresse des ICOMs unter dem Punkt Add additional ip addresses:
im Options Panel ( 3.3.5 ).
2) Hinzufügen des Geräts mit dem Knopf Add ip address. Ist das Gerät erreichbar,
dann taucht es wenige Sekunden später in der Übersicht auf.

Achtung! Nur wenn das ICOM erreichbar ist und der VCI-Agent darauf läuft, wird es
in der Geräteliste angezeigt. Wird das Gerät ausgeschaltet oder die Verbindung geht
verloren, verschwindet es aus der Liste.

4.5 Anzeigen der Informationen eines Dienstes

Die angezeigten Dienste können Attribute besitzen. Dies sind Informationen, die von
den Diensten bereit gestellt werden und z.B. den aktuellen Status darstellen. Der VCI-
Agent bietet zwei Dienste an, die unterschiedliche dynamische Informationen bereit
stellen: bmw-vci (nVM) und [Link]:http (iVM). Um sich alle Informationen
eines Dienstes in der Liste anzeigen zu lassen, kann eine der folgendenden Methoden
ausgeführt werden:

1) Auswahl des Eintrags eines Dienstes in der Liste Active Services ( 3.3.1 ). Die
dazugehörigen Informationen werden im Bereich Service Properties ( 3.3.2 )
angezeigt.
2) Doppelklick auf einen Eintrag eines Dienstes in der Liste Active Services ( 3.3.1
). Die dazugehörigen Informationen werden im Fenster Detailed View ( 3.3.1 )
angezeigt.

In der Spalte Property der Liste Active Services wird eine ausgewählte Information
direkt in der Liste angezeigt. Für das nVM ist dies die Revisionsnummer der Firmware
auf dem ICOM und für das iVM die Vehicle Identification Number.

Seite 12
4.6 Reservieren eines ICOMs

Vor einer Programmier- oder Diagnosesitzung muss das ICOM reserviert werden.
Dabei steht das ICOM nur der reservierenden Anwendung exklusiv zur Verfügung.
Zudem werden dabei Automatismen auf dem ICOM unterbunden. Bei der Reservierung
über das ITool Radar werden die Diagnosekanäle ohne ein Hostlock geöffnet. D.h.,
dass der Zugriff auf die Kanäle von jeder Adresse aus möglich ist. Eine Reservierung
ist nur dann möglich, wenn das Gerät in der Liste als „Free“ (Frei) angezeigt wird.
Folgende Schritte müssen ausgeführt werden um ein ICOM zu reservieren:

1) Auswahl eines freien (Free) nVM in der Liste Active Services ( 3.3.1 ). Durch die
Auswahl ändert sich die Funktion des Knopfes des Function Panels ( 3.3.4 ) in
„Reserve“ (Reservieren).
2) Reservieren des Geräts über den Knopf „Reserve“ im Function Panel ( 3.3.4 ).
Falls die Reservierung nicht möglich ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

Achtung! Verläuft die Reservierung nicht erfolgreich, dann startet der ITool Radar
nach fünf Sekunden automatisch einen zweiten Reservierungsversuch.

4.7 Freigeben eines ICOMs

Nach einer abgeschlossenen Programmier- oder Diagnosesitzung muss das ICOM


wieder freigegeben werden. Über das ITool Radar können eigene Reservierungen
freigegeben werden. Das Aufheben einer bestehenden fremden Reservierung, welche
nicht über ein ITool Radar hergestellt wurde, ist nicht möglich und könnte zu
Sitzungsabbrüchen führen. Beim Freigeben werden die Diagnosekanäle wieder
geschlossen. Automatische Prozesse die durch die Reservierung angehalten wurden
können jetzt wieder einsetzen.
Folgende Schritte müssen ausgeführt werden um ein ICOM frei zu geben:

1) Auswahl eines reservierten (Reserved) nVM in der Geräteübersicht Active


Services ( 3.3.1 ). Durch die Auswahl ändert sich die Funktion des Knopfes des
Function Panels ( 3.3.4 ) in „Release“ (Freigeben).
2) Freigeben des Geräts über den Knopf „Release“ im Function Panel ( 3.3.4 ). Der
Status des Geräts ändert sich auf „Free“ (Frei).

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