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Coco

Die Geschichte handelt von einem schönen Tag, den der Protagonist mit seinem Hund Coco verbringt. Er genießt ein Frühstück zu Hause oder im Café, überlegt, seine Familie oder Freunde zu besuchen, und plant Aktivitäten wie einen Spaziergang im Park oder einen Ausflug mit dem Bus. Die Erzählung ist für das Sprachniveau A2/B1 geeignet und enthält verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten für den Leser.

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Coco

Die Geschichte handelt von einem schönen Tag, den der Protagonist mit seinem Hund Coco verbringt. Er genießt ein Frühstück zu Hause oder im Café, überlegt, seine Familie oder Freunde zu besuchen, und plant Aktivitäten wie einen Spaziergang im Park oder einen Ausflug mit dem Bus. Die Erzählung ist für das Sprachniveau A2/B1 geeignet und enthält verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten für den Leser.

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A2/B1

Coco
und ich

LernLaterne
© Dominik Hlusiak, 2022
[Link]

Fragen oder Kommentare sind immer willkommen


dominik@[Link]
Coco
und ich
Eine Geschichte für das Niveau
A2/B1
Guten Morgen

Du wachst auf und öffnest die Augen. Die Sonne scheint


durch dein Schlafzimmerfenster. Draußen siehst du keine Wol-
ke am Himmel. Es ist noch früh, aber schon sehr warm. Es
wird sicher ein schöner Tag.

Du gähnst laut, weil du noch ziemlich müde bist. Dann stehst


du auf und gehst ins Badezimmer. Du putzt dir die Zähne
und duschst. Danach ziehst du dich an und gehst die Treppe
hinunter.

In deiner Wohnung ist alles ordentlich und sauber. Du hast


gestern schon aufgeräumt und geputzt, weil du an deinem
freien Tag nicht arbeiten möchtest. Du willst ihn richtig ge-
nießen.

Du gehst ins Wohnzimmer und siehst deinen Hund Coco auf


dem Sofa. Coco ist ein gutes Mädchen und du liebst sie sehr.

4
Vielleicht gehst du bei dem schönen Wetter später mit ihr
spazieren.

Aber jetzt bist du total hungrig. Zeit etwas zu essen! Die


Küche ist schön sauber und der Kühlschrank ist voll. Gut,
dass du gestern eingekauft hast.

Du kannst eigentlich sofort anfangen, Frühstück zu machen,


aber heute bist du ein bisschen faul.

Vielleicht frühstückst du lieber in deinem veganen Lieblings-


café. Das Essen dort ist immer sehr lecker. Oder hast du
doch Appetit auf ein selbstgemachtes Rührei?

Zu Hause frühstücken
,→ Seite 6

Im Café frühstücken
,→ Seite 8

5
Zu Hause frühstücken

In deinem Kühlschrank hast du viele leckere Dinge. Du bist


sehr hungrig und dein Magen knurrt. Also entscheidest du
dich schnell für ein Rührei.

Du nimmst drei Eier aus dem Kühlschrank. Außerdem brauchst


du noch Olivenöl, Brot, Salz und Pfeffer. Und Koblauch. Du
liebst Knoblauch!

Zuerst gießt du das Öl in eine Pfanne auf dem Herd. Jetzt


steckst du das Brot in den Toaster. Das Öl in der Pfanne ist
schon sehr heiß.

Du schlägst die Eier auf und brätst sie in der Pfanne an. Wäh-
rend du das Frühstück machst, setzt sich Coco neben deine
Füße. Sie freut sich auch schon darauf.

Es riecht fantastisch, aber die Gewürze fehlen noch. Also


würzt du das Rührei mit Salz, Pfeffer und Koblauch.

6
Dann rührst du die Mischung um. Du nimmst das Brot aus
dem Toaster und legst es auf einen Teller. Am Ende kommt
noch das Rührei auf das Brot. Fertig ist dein Frühstück!

Jetzt kannst du dich endlich setzen und essen. Hmm, ist das
lecker! Du bist schnell satt, aber Coco guckt ganz neidisch
und wedelt mit dem Schwanz. Schließlich gibst du ihr ein
bisschen von deinem Rührei ab.

Das war ein guter Start in den Tag, aber was willst du jetzt
nach dem Frühstück machen?

Deine Familie besuchen


,→ Seite 10

Mit Coco spazieren gehen


,→ Seite 12

7
Im Café frühstücken

Du ziehst deine Jacke an und verlässt das Haus. Das Café ist
nicht weit. Nach ein paar Minuten bist du schon da.

Du setzt dich an deinen Lieblingstisch. Zum Glück ist er frei.


Er steht in der Sonne, so dass dir schön warm wird. Die Kell-
nerin kommt und lächelt dich an.

„Guten Morgen!”, sagt die Kellnerin fröhlich. „Wissen Sie schon,


was Sie zum Frühstück möchten?”

„Guten Morgen!”, sagst du und wirfst einen Blick auf die


Speisekarte. „Ich hätte gern eine Schale Obstsalat, ein Bröt-
chen mit Marmelade und eine Tasse heißen Kaffee.”

„Natürlich”, sagt die Kellnerin. „Möchten Sie Hafermilch und


Zucker zu Ihrem Kaffee?”

„Ja, bitte”, sagst du und gibst ihr die Speisekarte zurück.

8
Plötzlich merkst du, wie durstig du bist, und fragst noch:
„Können Sie mir auch noch einen Orangensaft bringen?“

„Kein Problem, kommt sofort”, sagt die Kellnerin, während


sie die Speisekarte nimmt.

Du bedankst dich und überlegst, was du sonst noch an die-


sem schönen Tag tun kannst. Bei so einem Wetter hast du
viele Möglichkeiten. Immer diese Entscheidungen!

Die freundliche Bedienung kommt mit deinem Frühstück.


Das Essen ist genauso lecker, wie du gehofft hast! Das Obst
ist total frisch und süß und der Kaffee gibt dir viel Energie.

Jetzt bist du richtig wach und gut gelaunt. Aber was willst
du nach dem Frühstück machen?

Eine Freundin treffen


,→ Seite 14

Allein einkaufen gehen


,→ Seite 16

9
Deine Familie besuchen

Zum Glück wohnt deine Familie nur ein paar Straßen weiter.
Also nimmst du dein Fahrrad und fährst los. Am Anfang bist
du noch ziemlich langsam, aber dann geht es bergab und
du wirst immer schneller.

Du spürst die frische Sommerluft im Gesicht. Das macht Spaß!


Dann bremst du wieder und wirst immer langsamer. Du möch-
test den Rest der Fahrt in Ruhe genießen.

Du siehst viele Leute, die mit ihren Hunden spazieren ge-


hen. Einige jüngere Hunde rennen auf einer Wiese herum.
Ein paar ältere Hunde liegen vor den Häusern auf dem Bo-
den und sonnen sich.

Es sind auch viele Kinder draußen unterwegs. Einige spielen


mit Bällen oder Autos in ihren Gärten. Andere Kinder fahren
mit ihren Fahrrädern an dir vorbei. Sie lächeln und winken

10
dir fröhlich zu.

Was für ein toller Tag, um aus dem Haus zu kommen!

Am Ende der Straße kannst du entweder nach links zu deiner


Schwester oder nach rechts zu deinen Eltern weiterfahren.
Wen möchtest du lieber besuchen?

Deine Schwester besuchen


,→ Seite 18

Deine Eltern besuchen


,→ Seite 20

11
Mit Coco spazieren gehen

Coco ist ganz aufgeregt und bellt laut. Du steckst ein paar
Leckerlis in deine Jackentasche. Dabei passt du auf, dass
Coco sie nicht sieht. Sonst will sie sofort eines haben.

Sobald ihr aus dem Haus seid, zieht Coco an der Leine. Sie
ist auch gespannt, was der Rest des Tages bringen wird. Du
hast Coco wirklich gern. Doch jetzt tut dein Arm weh, weil
Coco so an der Leine zieht.

Zum Glück gibt es ganz in der Nähe eine Hundewiese. Als


ihr dort ankommt, lässt du Coco laufen. Sie soll draußen ge-
nauso viel Spaß haben wie du.

Es ist ein wunderschöner Sommertag. Die Sonne steht hoch


am Himmel und es ist richtig heiß, sicher über 30 Grad.

Du fängst an zu schwitzen, aber das macht dir nichts aus.


Lieber ein heißer und sonniger Sommertag als ein kalter und

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dunkler Herbsttag mit viel Regen.

Doch mit Coco gehst du natürlich bei jedem Wetter Gassi,


auch wenn es nicht so schön ist.

Heute hast du auf jeden Fall Lust, etwas länger draußen zu


bleiben, aber wo? Gehst du wie immer mit Coco in den Park?
Oder steigst du mit ihr in den Bus und fährst an einen neuen
Ort?

In den Park gehen


,→ Seite 22

Mit dem Bus fahren


,→ Seite 24

13
Eine Freundin treffen

An diesem schönen Tag möchtest du nicht allein sein. Du


möchtest ihn lieber mit jemand zusammen verbringen. Aber
mit wem? Natürlich mit Maria! Sie ist deine beste Freundin
und ihr kennt euch schon seit Jahren.

Also nimmst du dein Handy. Du tippst in den Kontakten auf


Marias Namen und wartest, bis sie abnimmt.

„Hallo?”, sagt Maria.

„Hallo Maria, ich bin’s”, erwiderst du.

„Ach, das ist ja eine Überraschung. Wie geht’s dir?”

„Mir geht’s super, danke. Ich genieße meinen freien Tag. Und
was machst du so?”, antwortest du.

„Ich habe heute auch frei. Das Wetter ist so schön und son-
nig!”, sagt Maria.

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„Ja, heute ist es wunderschön“, antwortest du. Dann machst
du einen Vorschlag: „Was hältst du davon, wenn wir die Son-
ne zusammen genießen?”

„Das ist eine super Idee! Wo sollen wir uns treffen?”

Du schaust auf die Uhr. „Lass uns doch um 12 Uhr vor dem
Café Wolke treffen. Dann können wir überlegen, worauf wir
beide noch Lust haben.”

„Das klingt toll! So machen wir das”, sagt Maria.

Dann verabschiedet ihr euch und du legst auf. Das Café Wol-
ke ist nur zehn Minuten entfernt. Während du langsam Rich-
tung Treffpunkt gehst, überlegst du, was du mit Maria un-
ternehmen willst. Worauf hast du mehr Lust?

Mit Maria laufen gehen


,→ Seite 26

Mit Maria sprechen


,→ Seite 28

15
Allein einkaufen gehen

Du beschließt, allein einkaufen zu gehen. In der Stadt gibt es


viele verschiedene Geschäfte, aber du bummelst heute vor
allem durch die Klamottenläden. Vielleicht findest du etwas
Neues zum Anziehen.

Du schaust dir zuerst die Artikel im Angebot an. Es gibt noch


viele Kleidungsstücke aus der vergangenen Saison, zum Bei-
spiel ein paar schöne Pullis und Jeans, die warm und be-
quem aussehen.

Für den Winter wären die Hosen sicher praktisch, aber heute
ist es viel zu warm dafür. Du möchtest lieber Kleidung für
den Sommer, die du jetzt bei dem warmen Wetter tragen
kannst. Also gehst du weiter.

Schließlich findest du ein Geschäft, das zu deinem Stil passt.


Du bleibst eine Weile dort und schaust dir das Angebot an:

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Sandalen, kurze Hosen, T-Shirts – es gibt viele schicke Sa-
chen.

Du schaust auf die Uhr und stellst fest, dass es schon spät ist.
Möchtest du trotzdem weiter nach Kleidung suchen? Oder
möchtest du lieber noch in eine Buchhandlung gehen?

Nach Kleidung suchen


,→ Seite 30

In eine Buchhandlung gehen


,→ Seite 32

17
Deine Schwester besuchen

Du gehst weiter die Straße entlang, bis du das Haus dei-


ner Schwester siehst. Es ist ein süßes kleines Häuschen mit
blauen Fensterläden und rosa Blumen im Vorgarten.

Du stellst dein Fahrrad ab und klopfst an die Haustür. Kurz


wartest du, aber dann öffnet deine Schwester die Tür.

„Ah, wie toll, dass du hier bist!”, sagt deine Schwester.

Sie trägt eine Schürze und in ihrem Gesicht siehst du irgend-


ein weißes Pulver.

„Was ist das?”, fragst du und zeigst auf ihre Wange.

Deine Schwester lacht und wischt sich das Gesicht am Är-


mel von ihrer Bluse ab.

„Ach, das ist nur Mehl. Ich war gerade dabei, ein paar Cup-
cakes zu backen”, erklärt sie. „Aber komm erstmal rein!”

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Als du das Haus betrittst, hast du sofort den Duft von Kara-
mell und Schokolade in der Nase.

„Hmm, das riecht fantastisch!”, sagst du.

Ihr geht in die Küche und deine Schwester bietet dir einen
Cupcake an. Du nimmst einen Schoko-Cupcake und beißt
hinein. Er ist sehr lecker.

„Hmm, der schmeckt ganz hervorragend!”, sagst du.

„Danke”, antwortet deine Schwester. „Übrigens habe ich neu-


lich Fotoalben mit alten Familienbildern gemacht. Möchtest
du sie sehen? Oder wollen wir uns erstmal in den Garten
setzen und den Sonnenschein genießen?”

Im Garten sitzen
,→ Seite 34

Fotoalben ansehen
,→ Seite 36

19
Deine Eltern besuchen

Du kommst am Haus deiner Eltern an. Es ist schön, mal wie-


der dort zu sein, wo du aufgewachsen bist. Das große, wei-
ße Haus hat sich nicht sehr verändert.

Neben dem Haus wachsen riesige Sonnenblumen. Und hin-


ter dem Haus siehst du den Garten, in dem du als Kind oft
gespielt hast.

Du stellst dein Fahrrad an die Wand und klopfst an die Haus-


tür. Deine Mutter öffnet die Tür und umarmt dich sofort.

„Wie schön, dich zu sehen”, sagt sie. „Komm rein.”

Du gehst mit deiner Mutter in die Küche und setzt dich an


den Tisch. Währenddessen macht sie den Wasserkocher an.
Dann kommt auch dein Vater in die Küche und umarmt dich.

„Hallo”, sagt er. „Toll, dass du uns mal wieder besuchst.”

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„Ich freue mich auch, hier zu sein. Wie geht es euch?”, erwi-
derst du.

”Ich war sehr fleißig im Garten”, sagt dein Vater. „Jetzt, wo


die Blumen blühen, versuche ich das Unkraut loszuwerden.”

„Und ich habe den Dachboden ein bisschen aufgeräumt”,


mischt sich deine Mutter ein, während sie deinen Tee zube-
reitet. „Ich habe viele alte Fotoalben gefunden. Möchtest du
die ansehen oder das Haus ein bisschen erkunden?”

Fotoalben ansehen
,→ Seite 36

Das Haus erkunden


,→ Seite 38

21
In den Park gehen

Der Park ist voller Hunde. Coco freut sich sehr, all ihre Freun-
de zu sehen und bellt laut, als du sie von der Leine lässt. Du
denkst, sie rennt sofort los, aber zuerst springt sie dich an
und versucht dich zu umarmen und zu küssen.

Doch dann sieht Coco einen Labrador. Das ist ihr neuer Freund.
Also rennt Coco schnell in die Mitte vom Park, um ihn zu be-
grüßen.

Du stehst am Rand und beobachtest, wie viel Spaß Coco


hat. Sie spielt schön mit den anderen Hunden. Während dein
Hund auf der Wiese herumrennt, unterhältst du dich mit den
anderen Hundebesitzern.

Nach einer Weile kommt Coco wieder zurück. Sie hat wohl
genug für heute. Sie springt an dir hoch und gibt dir ei-
nen dicken Kuss auf dein Gesicht. Du streichelst ihr Fell und

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beugst dich zu ihr hinunter, um sie zu umarmen.

Du verabschiedest dich von den anderen Hundebesitzern


und verlässt mit Coco die Hundewiese.

Eigentlich wolltest du dich jetzt in den Park setzen und Leu-


te beobachten. Dann fällt dir aber ein, dass das Haus von
deinen Eltern ganz in der Nähe ist. Du hast sie schon lange
nicht mehr besucht. Was möchtest du lieber machen?

Deine Eltern besuchen


,→ Seite 20

Leute im Park beobachten


,→ Seite 40

23
Mit dem Bus fahren

Auf der anderen Straßenseite siehst du eine Bushaltestelle.


Also gehst du mit Coco über die Straße. An der Haltestelle
schaust du auf den Fahrplan. Der Bus sollte gleich da sein.
Coco sitzt neben deinen Füßen, während ihr wartet.

Wenig später siehst du, wie der Bus um die Ecke biegt. Du
winkst kurz mit der Hand, damit er für dich anhält. Die Türen
öffnen sich und ein paar Leute steigen aus. Dann steigst du
ein und achtest darauf, dass Coco es auch bequem hat.

„Guten Morgen”, sagst du.

„Guten Morgen! Wo soll es hingehen?”, fragt der Busfahrer.

„Eine einfache Fahrt, bitte! Muss ich für meinen Hund auch
eine Karte kaufen?”, fragst du höflich.

„Sehr gerne”, sagt der Busfahrer und drückt ein paar Tas-

24
ten auf dem Bildschirm vor ihm. „Und nein, Ihr Hund fährt
umsonst mit. Ich bekomme also 2 Euro.”

„Super, danke”, sagst du und greifst in deine Tasche, um dei-


nen Geldbeutel herauszuholen.

„Sie machen also einen Ausflug mit Ihrem Hund?”, fragt der
Busfahrer, als du ihm etwas Kleingeld hinlegst.

„Ja, ich freue mich rauszukommen und mit meinem Hund


etwas Sonne zu tanken”, sagst du, während du Coco an-
schaust und sie zwischen den Ohren streichelst.

„Wohin wollen Sie denn fahren?”, fragt der Busfahrer. Was


antwortest du? Gehst du mit Coco in einen Park? Oder er-
kundest du einen See, an dem du noch nie warst?

Leute im Park beobachten


,→ Seite 40

Den See erkunden


,→ Seite 42

25
Mit Maria laufen gehen

Du bist schon ewig nicht mehr joggen gegangen, aber mit


Maria an deiner Seite ist es einfacher. Sie ist sportlich und
lustig, also die perfekte Partnerin, um dich zu motivieren.

Du hältst tatsächlich dreißig Minuten durch und unterhältst


dich dabei mit Maria. Es ist gut, wenn man nicht allein trai-
niert. Mit jemand anderem Sport zu machen motiviert.

Trotzdem ist es sehr anstrengend. Dir ist ganz heiß und du


schwitzt extrem. Am Ende wirst du ein bisschen langsamer.

„Wow, was für ein schöner Tag für einen Lauf“, sagst du und
wischst dir den Schweiß von der Stirn.

”Ich bin überrascht, dass ich mit dir mithalten kann”, sagt
Maria und streckt die Arme in den Himmel.

„Wirklich?”, fragst du sie. „Ich habe versucht, mit dir mitzu-

26
halten!”

„Ach was!”, antwortet Maria überrascht und lacht.

Du freust dich auf jeden Fall, dass du es geschafft hast, eine


halbe Stunde ohne Pause zu joggen.

Ihr geht jetzt ganz gemütlich weiter. Auf der rechten Seite
siehst du ein Schild, das den Weg zu einem See zeigt. Du
warst noch nie an diesem See, aber du hast gehört, dass es
dort sehr schön sein soll.

Einerseits hast du Lust, noch eine Runde zu schwimmen, an-


dererseits tun deine Beine ziemlich weh. Es wäre auch toll,
schnell nach Hause zu kommen und etwas zu schlafen. Was
wirst du als Nächstes tun?

Nach Hause gehen


,→ Seite 44

Den See erkunden


,→ Seite 42

27
Mit Maria sprechen

„Wie geht es dir?”, fragst du Maria. „Ich habe dich so lange


nicht gesehen.”

„Mir geht es sehr gut, danke”, antwortet Maria. „Die Kinder


sind gut in der Schule und Michael macht Fortschritte bei
der Arbeit. Die Zeit vergeht so schnell. Was gibt es bei dir
Neues?”

Du freust dich, dass bei Maria alles gut läuft, und erzählst ein
wenig von dir: „Alles wunderbar. Ich liebe meine Arbeit, und
mein Hund Coco ist so frech und fröhlich wie immer.”

„Oh, das glaube ich. Sie liebt dieses Wetter sicher auch.”

Du nickst und antwortest: „Sie mag auf jeden Fall unsere


langen Spaziergänge. Aber ich glaube, ihr ist ziemlich warm
in der Sonne. Trotzdem kann sie nichts aufhalten. Sie rennt
den ganzen Tag herum.“

28
Maria lacht und sagt: „Sie ist genauso wie meine Kinder.
Jetzt sind Sommerferien, und sie verbringen jede freie Mi-
nute im Garten. Manchmal mache ich mir Sorgen, dass sie
abends gar nicht mehr ins Haus kommen.”

„Ja, Coco ist auch so. Vielleicht sollten wir mal wieder einen
Tag zusammen verbringen.”

„Oh ja, das würde den Kindern gefallen. Lass uns das ma-
chen!”, sagt Maria und klatscht dabei in die Hände.

Es ist immer schön mit Maria. Du würdest gern den gan-


zen Tag mit ihr verbringen. Andererseits du bist auch müde
und brauchst etwas Zeit für dich. Möchtest du lieber nach
Hause gehen und schlafen oder allein in der Stadt einkaufen
gehen?

Nach Hause gehen


,→ Seite 44

Allein einkaufen gehen


,→ Seite 16

29
Nach Kleidung suchen

Als du dich im Laden weiter umsiehst, findest du ein gelbes


T-Shirt, das perfekt für den Sommer ist. Es sieht leicht und
frisch aus und die Farbe gefällt dir total gut.

Du nimmst das T-Shirt in deiner Größe und gehst zur Kasse.


Dort stellst du dich in die Schlange und wartest, bis du an
der Reihe bist. Dann legst du das T-Shirt auf den Tresen.

„Hallo, haben Sie alles gefunden, was Sie gesucht haben?”,


fragt dich der Verkäufer mit einem Lächeln.

„Ja, danke! Ich habe nur etwas für den Sommer gesucht.
Dieses Teil ist perfekt.”

„Freut mich zu hören. Das macht dann 18 Euro”, sagt der


Verkäufer, nachdem er den Code gescannt hat.

Du suchst in deiner Tasche nach deinem Geldbeutel.

30
„Zahlen Sie bar oder mit Karte?”

„Mit meiner Kreditkarte, bitte“, antwortest du.

„Kein Problem. Der Kartenleser ist bereit”, sagt der Verkäu-


fer, nachdem er eine Taste an der Kasse gedrückt hat. Du
legst die Karte auf das Gerät, bis es piept.

„Möchten Sie eine Tüte?”, fragt der Verkäufer.

Du nickst. Dann packt der Verkäufer dein T-Shirt in eine gro-


ße, weiße Papiertüte und überreicht sie dir.

„Ihnen noch einen schönen Tag”, sagt er zum Abschied.

„Vielen Dank!”, antwortest du und verlässt den Laden mit


deinem neuen Kleidungsstück. Was tust du als Nächstes?

Ins Restaurant gehen


,→ Seite 46

In die Kneipe gehen


,→ Seite 48

31
In eine Buchhandlung gehen

Du beschließt, in eine kleine örtliche Buchhandlung zu ge-


hen. Du hattest in letzter Zeit viel zu tun. Deshalb warst du
lange nicht mehr dort. Du betrittst den Laden und grüßt die
Frau hinter der Kasse.

In dieser Buchhandlung riecht es so schön nach Büchern.


Das ist irgendwie beruhigend.

Die meisten Bücher hier sind neu, aber ganz hinten gibt es
ein Regal mit antiken Büchern. Normalerweise stöberst du
dort am liebsten. Heute interessierst du dich aber für die
neuen Bücher.

Du beginnst damit, einige der aktuellen Bestseller durchzu-


sehen. Es gibt viele interessante Neuerscheinungen.

Dann gehst du zu dem Regal mit den Büchern, die von den
Mitarbeitern empfohlen werden. Dort siehst du ein paar von

32
deinen Lieblingsbücher. Es ist schön zu wissen, dass manche
Menschen die gleichen Dinge lieben wie du.

Auf einem Buch klebt ein Zettel mit den Worten „Fesselnde
Liebesgeschichte, absolut lesenswert!“ Das Buch ist auch
sehr schön gestaltet. Die Entscheidung fällt dir nicht schwer.
Du nimmst das Buch und gehst damit zur Kasse.

Während du in der Schlange stehst, überlegst du, was du


jetzt tun möchtest. Setzt du dich gleich zum Lesen in den
Garten oder verbringst du den Abend lieber mit deinen Freun-
den in der Kneipe?

Im Garten lesen
,→ Seite 50

In die Kneipe gehen


,→ Seite 48

33
Im Garten sitzen

Es ist schön, mit deiner Schwester im Garten zu sitzen und


gemeinsam das Wetter zu genießen. Es erinnert dich an die
Zeit, als ihr beide jünger wart und im Garten deiner Eltern
gespielt habt.

Damals wart ihr oft draußen an der frischen Luft. Ihr seid
herumgerannt oder habt Fußball gespielt. Manchmal habt
ihr euch auch auf die Wiese gelegt und die Wolken beob-
achtet.

Die Wiese ist heute ganz wild. Das Gras ist lang und die Blu-
men sind bunt. Die Wildheit des Gartens gefällt dir. Du fragst
dich, welche Tiere hier leben.

Langes Gras ist sicher gut für alle Arten von Käfern und ande-
ren Insekten. Es ist eine tolle Sache, dass so viele Lebewesen
hier ein Zuhause haben können. So einen Garten hättest du

34
auch gern.

Du sitzt noch lange mit deiner Schwester zusammen. Es ist


wunderschön, am Wochenende ein paar entspannte Stun-
den miteinander zu verbringen.

Als Erwachsene ist es schwierig, so viel Kontakt zu halten


wie früher. Aber in solchen Momenten hast du das Gefühl,
die Zeit ist stehen geblieben. Lange warst du nicht mehr so
glücklich.

Ende

35
Fotoalben ansehen

Du blätterst durch die Fotoalben und lächelst. Viele von den


Bildern kennst du noch gar nicht!

Zuerst entdeckst du Bilder von deiner Mutter und deinem


Vater. Sie sind auf den Fotos natürlich viel jünger als heute.
Einige Bilder zeigen sie am Strand. Auf anderen sitzen sie im
Wohnzimmer auf einem Sofa.

Es gibt auch einige Bilder von der Hochzeit. Deine Mutter


trägt ein weißes Brautkleid und dein Vater einen grünen An-
zug.

Du blätterst ein paar Seiten weiter. Auf den Bildern taucht


jetzt auch ein Baby auf. Das musst du sein! Du hast ein brei-
tes Lächeln und trägst alle möglichen lustigen Klamotten.

Je weiter du in dem Fotoalbum blätterst, desto mehr Fo-


tos siehst du. Das Kind sieht dir immer ähnlicher. Es gibt

36
Bilder vom ersten Familienurlaub, vom ersten Schultag und
von Geburtstagsfeiern.

Es ist schön, sich an die vergangenen Zeiten zu erinnern.


Nicht jeder hat das Glück, alle seine Erinnerungen an einem
Ort wie diesem zu haben.

Während du dich an all die schönen Zeiten erinnerst, wird


dir ganz warm ums Herz. Es zaubert dir ein Lächeln ins Ge-
sicht. Was für ein toller Abschluss von einem wunderschö-
nen Tag.

Ende

37
Das Haus erkunden

Es macht Spaß, das Haus der Familie zu erkunden. Einige


Teile des Hauses haben sich stark verändert, zum Beispiel
dein ehemaliges Kinderzimmer.

An den Wänden waren früher deine Poster. Jetzt sind sie fast
leer. Nur ein paar impressionistische Gemälde hängen jetzt
dort.

Deine Spielsachen und Bücher sind auch verschwunden. Sie


wurden durch Regale und gesammelte Souvenirs aus den
Ferien deiner Eltern ersetzt. Du bist aber nicht traurig, denn
du hast ja jetzt dein eigenes Zuhause.

Andere Bereiche des Hauses haben sich im Laufe der Jahre


überhaupt nicht verändert.

Der Garten sieht noch genauso aus wie früher. Jetzt ist er nur
etwas gepflegter, weil kein Spielzeug mehr auf der Wiese

38
liegt. Auch kleine Kinder oder Tiere rennen nicht mehr durch
den Garten.

Das Wohnzimmer und die Küche haben sich auch kaum ver-
ändert. Fast alles ist noch so wie in deiner Erinnerung.

Das Sofa im Wohnzimmer ist heute so bequem wie damals.


Und in der Küche stehen die Töpfe und Pfannen immer noch
an derselben Stelle auf dem Küchentisch.

Es war eine gute Idee, deine Eltern zu besuchen - besonders


an einem so schönen Tag wie heute.

Du warst lange weg, aber du fühlst dich hier immer noch


wie zu Hause. Vielleicht wird das immer so sein.

Ende

39
Leute im Park beobachten

Du suchst dir einen schattigen Platz im Park, um dich abzu-


kühlen. In der Sonne ist es jetzt noch richtig heiß. Da ist eine
Bank im Schatten genau das Richtige.

Du schwitzt immer noch extrem. Dein T-Shirt ist ganz nass


und der Schweiß läuft dir übers Gesicht. Du wischst ihn mit
der Hand ab und trinkst einen Schluck Wasser.

Du setzt dich auf die Bank. Während du sitzt und sich dein
Herzschlag beruhigt, bemerkst du all die anderen Menschen
im Park. Vorher warst du zu sehr in Gedanken versunken und
mit dir selbst beschäftigt.

Heute sind alle möglichen Menschen unterwegs. Manche


sind jung, manche alt, manche klein und manche groß. Eini-
ge gehen mit ihren Hunden Gassi, andere spielen mit ihren
Kindern.

40
Wieder andere sitzen in Gruppen auf dem Gras. Es gibt aber
auch Menschen, die ganz allein auf einer Decke liegen und
ein Buch lesen.

Du bist dankbar, dass es in dieser Stadt einen so schönen


öffentlichen Park gibt. Du kommst gern hierher. Auch wenn
du ganz allein auf einer Bank sitzt, hast du hier im Park immer
das Gefühl, du gehörst dazu.

Es wird langsam Abend und die ersten packen ihre Sachen


und gehen nach Hause. Du bleibst noch und genießt die
friedliche Stimmung. Ein langer und ereignisreicher Tag geht
zu Ende.

Ende

41
Den See erkunden

Der See ist ein Traum. Die kleinen Wellen auf dem tiefblauen
Wasser funkeln in der Sonne. Neben dem See gibt es Liege-
wiesen, aber auch einen kleinen Strand.

Es ist der perfekte Ort für einen Kurzurlaub am Wochenen-


de.

Normalerweise ist hier immer viel los, aber heute sind nur
ein paar Badegäste da. Du suchst dir einen Platz auf der Wie-
se und machst es dir gemütlich.

Du sitzt ein paar Minuten auf deiner Decke und betrachtest


den See.

Vor dir marschiert gerade eine Entenfamilie ins Wasser. Am


anderen Ende des Sees entdeckst du ein paar Schwäne. Sie
schwimmen langsam am Ufer entlang. Einige Menschen ru-
dern in kleinen Booten quer über den See.

42
Am Strand stehen ein paar Kinder bis zu den Knien im Was-
ser. Vielleicht haben sie Angst vor der Kälte und trauen sich
nicht ganz hinein. Andere sind mutiger und schwimmen schon
mitten auf dem See.

Nichts wäre jetzt schöner als ein bisschen Wasser auf der
Haut. Am liebsten würdest du wie ein kleines Kind im See
plantschen.

Warum eigentlich nicht? Es ist nie zu spät, eine glückliche


Kindheit zu haben. Also ziehst du deine Schuhe und Socken
aus und gehst zum Strand. Dann steckst du ganz langsam
deine Füße ins Wasser. Oh, ist das schön kalt!

Eine Weile stehst du so da. Doch dann rennst du los. Du


streckst die Arme aus und lässt dich mit einem lauten „Aaaah“
ins Wasser fallen.

Ende

43
Nach Hause gehen

Nach einem so langen Tag möchtest du nur noch nach Hau-


se gehen und dich ausruhen. Du machst dich auf den Weg.
Es ist wirklich nicht weit. Also fährst du nicht mit dem Bus,
sondern gehst zu Fuß.

Als du in deiner Wohnung ankommst, ziehst du deine Schu-


he aus und machst es dir auf dem Sofa bequem. Im Haus
ist es angenehm kühl, obwohl es draußen so warm ist. Die
Kissen auf dem Sofa sind schön weich.

Du genießt es, einen Moment lang einfach nur auf dem Sofa
zu liegen und nichts zu tun. Es ist schön, viel draußen zu sein
und du bist gern unter Leuten. Aber manchmal tut es auch
gut, etwas Zeit für sich selbst zu haben.

Du siehst dich in deinem Wohnzimmer um und betrachtest


all die Möbel und dekorativen Objekte, die du im Laufe der

44
Jahre gesammelt hast.

Vieles davon war sehr billig. Doch auch die Dinge, die nicht
viel gekostet haben, sind für dich jetzt unbezahlbar. Für kein
Geld der Welt würdest du diese Schätze verkaufen:

Postkarten von Freunden, Gemälde und Figuren aus dem Ur-


laub und Kuscheltiere, die du vor vielen Jahren in einem Frei-
zeitpark gewonnen hast. An jedem Ding hängt eine Erinne-
rung, ein Teil von dir.

Du wohnst hier schon viele Jahre, aber du kannst dir nicht


vorstellen, woanders hinzuziehen. Es fühlt sich gut an, nach
einem langen Tag hierher zurückzukommen.

Du denkst an all die schönen Momente, die du heute erlebt


hast. Es war ein gelungener Tag. Langsam wird dein Körper
schwerer und dir fallen die Augen zu. Heute wirst du tief und
fest schlafen.

Ende

45
Ins Restaurant gehen

In der Stadt gibt es ein neues Restaurant. Du wolltest es


schon lange testen. Heute ist ein guter Tag dafür.

Du schreibst ein paar Freunden eine Nachricht. Vielleicht hat


jemand spontan Zeit und Lust, essen zu gehen. Tatsächlich,
zwei von deinen Freunden schreiben gleich zurück.

Ihr verabredet euch um 20 Uhr im Restaurant. Du rufst vor-


her noch dort an und reservierst einen Tisch für drei Perso-
nen.

Wenig später sitzt du mit deinen Freunden im Restaurant


und studierst die Speisekarte. Die Auswahl ist riesig. Jetzt
hast du die Qual der Wahl.

Die meisten Gerichte sind mit Fleisch oder Fisch, aber heute
möchtest du lieber einen Salat oder Reis mit Gemüse essen.

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Zum Glück gibt es auch ein paar Seiten mit leckeren vege-
tarischen und veganen Gerichten. Es klingt alles sehr lecker.

Du bestellst erstmal einen Orangensaft und überlegst wei-


ter, was du essen möchtest.

Nachdem du dich entschieden hast, kannst du dich endlich


auf das Gespräch mit deinen Freunden konzentrieren. Die
sind sowieso wichtiger als das Essen.

Ihr habt euch heute viel zu sagen, denn euer letztes Treffen
ist schon eine ganze Weile her.

Irgendwann beginnt im Garten vom Restaurant eine Band


zu spielen. Du lauschst ein wenig der Musik und genießt
die entspannte Atmosphäre. Es ist wirklich ein gelungener
Abend.

Ende

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In die Kneipe gehen

Du beschließt, in die Kneipe zu gehen. Manchmal gibt es


nichts Schöneres, als mit ein paar Freunden in der Kneipe
zu sitzen und zu quatschen.

Als du die Kneipe betrittst, ist sie noch fast leer. Nur ein paar
alte Männer sitzen an der Bar. Um diese Uhrzeit ist das nor-
mal. Es ist ja erst 19 Uhr. In zwei oder drei Stunden wird der
Laden richtig voll sein.

Dann entdeckst du deine Freunde. Sie sitzen schon draußen


im Biergarten am Tisch. Es ist ein hübscher Garten, umge-
ben von hohen Bäumen, an denen bunte Lichterketten hän-
gen.

Obwohl die Kneipe mitten in der Stadt liegt, hört man hier
draußen im Garten den Straßenlärm kaum. Er ist eine kleine
Oase mitten in der Großstadt.

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Du rufst die Kellnerin und bestellst ein Getränk. Dann fragst
du deine Freunde, wie es ihnen geht.

Einer erzählt von seinem Kind. Er ist vor Kurzem Vater ge-
worden. Deshalb gibt es für ihn nur noch dieses eine Thema.
Deine andere Freundin hat gerade viel Arbeit und Stress im
Büro.

Irgendwann redet ihr aber - wie so oft - über die Vergan-


genheit. Ihr unterhaltet euch über die gemeinsame Schul-
zeit, über Konzerte und Partys und über Urlaubsreisen, die
ihr zusammen gemacht habt.

Es sind viele schöne Erinnerungen, die euch verbinden.

Du bist dankbar, so wunderbare Freunde zu haben. An die-


sem Abend lachst du sehr viel. Es ist der perfekte Abschluss
eines perfekten Tages.

Ende

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Im Garten lesen

Nach diesem langen Tag möchtest du jetzt am liebsten mit


einem Buch im Garten sitzen und lesen. Coco rennt schon
wieder auf der Wiese herum, während du im Schatten sitzt
und dein Buch aufschlägst.

Du liest nicht oft, aber es macht dir jedes Mal große Freude.
Am liebsten liest du Geschichten über böse Zauberinnen,
gute Ritter, hübsche Prinzessinnen und liebenswürdige Dra-
chen und Diebe.

Du trinkst einen Schluck von deinem Tee und beginnst zu


lesen. Auch dieses Mal vergeht die Zeit wie im Flug. Die Ge-
schichte ist wirklich spannend.

Du schaust auf die Uhr und siehst, dass es schon spät ist. Es
ist Zeit, Coco ihr Futter zu geben. Also legst du dein Buch
auf den Tisch und trinkst deinen Tee aus. Dann stehst du auf

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und gehst ins Haus.

Du füllst Cocos Fressnapf mit Hundefutter. Sie kann es kaum


erwarten und fängt sofort an zu fressen.

Während Coco frisst, überlegst du, ob du noch etwas fern-


sehen möchtest. Oder liest du lieber das Buch zu Ende? Es
ist wirklich spannend.

Eigentlich ist es eine einfache Entscheidung.

Du wirst lesen, bis die Zauberin tot ist und der Prinz die Prin-
zessin rettet. Oder rettet die Prinzessin den Prinzen? Viel-
leicht ist der Dieb in Wirklichkeit ein König und heiratet am
Ende die Prinzessin.

Vielleicht werden dir auch vorher die Augen vor Müdigkeit


zufallen. Dann wirst du im Traum den Drachen töten und die
Welt retten. Oder wirst du den Drachen retten?

Ende

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