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Henry

Đoạn hội thoại A2 tiếng Đức

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Henry: „Hey Milica, wow! Ich kann das nicht glauben! Bist du das?

Ich dachte schon, dass du umgezogen bist … in ein anderes Land,


ans andere Ende der Welt!”
Milica: „Ja, huhu! Ich bin es, Henry! Warum hast du das
denn gedacht? Ich bin hier in Frankfurt, so wie immer!”
Henry: „Na, weil wir uns so lange nicht gehört haben! Ich habe dich
letzte Woche ein paar Mal angerufen, aber du bist
nicht gegangen! Ich habe mir schon Sorgen gemacht.”
Milica: „Oh je, du hast Recht! Tut mir leid. Ich habe
total vergessen, dass ich dich zurückrufen wollte! Wie geht es dir?
Ich freue mich, dich zu sehen!”
Henry: „Ja, mir geht es wunderbar! Es gibt nichts Neues! Und du?
Was hast du die letzten Wochen gemacht? Warum warst du
so beschäftigt?”
Milica: „Oh, frag’ nicht, Henry! Ich hatte so viele Sachen zu tun! Ich
hatte meine letzten Klausuren an der Uni und musste viel lernen!”
Henry: „Achso, verstehe! Und wie war das? Glaubst du, dass du
alles bestanden hast? Ich bin sicher, dass du das super gemacht
hast!”
Milica: „Ja, ich habe die Resultate schon! Ich habe
alle Prüfungen bestanden und bin endlich fertig!”
Henry: „Das ist ja super! Herzlichen Glückwunsch zu deinem
Studium! Ich freue mich sehr, dass du endlich fertig bist! Also hast
du die letzten Wochen viel Party gemacht, oder?”
Milica: „Nein,leider nicht! Für Partys hatte ich keine Zeit! Ich
habe angefangen, einen neuen Job zu suchen!”
Henry: „Oh, ein neuer Job! Das ist wie ein neues Kapitel im Leben!
Was ist mit deinem alten Job? Bist du dort nicht glücklich?”
Milica: „Doch, doch, aber jetzt möchte ich als Lehrerin arbeiten und
Deutschunterricht geben, das habe ich studiert! Im Moment arbeite
ich noch als Kellnerin. Erinnerst du dich an das Restaurant? Du hast
mich einmal besucht!”
Henry: „Ja, natürlich kann ich mich erinnern!”
Milica: „Du hast früher auch in einem Restaurant gearbeitet, als du
Student warst, oder? Warst du nicht Barkeeper?”
Henry: „Ja, genau! Als ich Student war, habe ich mein Studium mit
diesem Job finanziert. Das war ein toller Job. Ich hatte immer
viel Spaß!”
Milica: „Ach ja? Und war das nicht sehr schwer? Du musstest sicher
auch nachts arbeiten, oder?”
Henry: „Ja, du hast Recht! Manchmal musste ich bis 4:00 Uhr
morgens arbeiten und dann um 8:00 Uhr morgens wieder in der Uni
sein. Das war nicht einfach!”
Milica: „Oh Mann, das glaube ich!”
Henry: „Aber es war gut, mein eigenes Geld zu haben und ich hatte
tolle Arbeitskollegen. Wir haben immer viele Witze gemacht und
hatten viel Spaß! Wir sind immer noch in Kontakt und sehen uns
manchmal am Wochenende. Die Zeit an der Universität ist
wirklich unvergesslich!”
Milica: „Ja, das stimmt! Ich bin auch ein bisschen traurig, dass ich
jetzt bald keine Studentin mehr bin. Aber ich freue mich sehr,
endlich zu arbeiten.”
Henry: „Ja, das glaube ich dir. Ich kann mich erinnern, als
ich vor fast zehn Jahren meinen ersten Job als Deutschlehrer
bekommen habe. Das war ein wichtiger Moment in meinem Leben!
Ich war ein bisschen nervös, weil es eine neue Situation war. Aber
jetzt bin ich super glücklich.”
Milica: „Das freut mich! Ich dachte schon, nur ich bin nervös.”
Henry: „Nein, nein. Das ist ganz normal! Hast du schon ein
paar Bewerbungen geschrieben und was hast
du nochmal studiert? Ich habe es vergessen.”
Milica: „Mensch, Henry! Ich habe Lehramt studiert und möchte als
Deutschlehrerin arbeiten, so wie du. Wer weiß, vielleicht sind wir
bald ja Arbeitskollegen …”
Henry: „Du hast Recht! Wie konnte ich das vergessen? Und hast du
schon ein paar Stellenanzeigen gelesen und etwas gefunde?”
Milica: „Ja, ich habe schon ein paar interessante Anzeigen gesehen.
Ich habe auch schon ein paar Bewerbungen geschrieben.”
Henry: „Und? Haben sie dir schon geantwortet?”
Milica: „Viele haben mir noch nicht geantwortet, aber eine Schule
hat sich gemeldet.”
Henry: „Und?”
Milica: „Und ich habe eine Einladung zu
einem Bewerbungsgespräch bekommen!”
Henry: „Mensch, Milica! Das ist ja super. Du bist wirklich schnell!
Wann ist das Gespräch?”
Milica: „Danke, Henry! Das Gespräch ist nächste Woche, am
Mittwoch. Ich kann schon seit Tagen nicht schlafen. Ich bin
super aufgeregt! Das ist mein erstes richtiges
Bewerbungsgespräch.”
Henry: „Ja, das kann ich verstehen! Es ist normal, dass du ein
bisschen aufgeregt bist.”
Milica: „Henry, du bist doch ein Experte. Kannst du mir
bitte beschreiben, wie die Situation bei einem Bewerbungsgespräch
ist?”
Henry: „Na klar! Wenn wir für unser Lengura Team neue
Deutschlehrer suchen, führe ich immer die
Bewerbungsgespräche. Deshalb weiß ich, was
die Arbeitgeber fragen können und ich kann dir ein paar Tipps
geben.”
Milica: „Ach super! Schieß’ los!”
Henry: „Also, Regel Nummer 1: Sei pünktlich! Das ist ganz wichtig.
Dann sehen sie, dass du
interessiert, seriös und verantwortungsbewusst bist.”
Milica: „Ja, das ist klar.”
Henry: „Sie werden dich fragen, warum du eine gute Lehrerin bist.
Du musst positiv über dich sprechen. Wir üben das mal, Milica! Was
sind deine Stärken? Warum bist du eine gute Lehrerin?”
Milica: „Okay, okay, mal sehen. Das ist eine sehr gute Frage, Herr
Scheel. Ich bin empathisch und sehr geduldig, das heißt, wenn
jemand eine grammatikalische Regel nicht sofort versteht, erkläre
ich sie gerne nochmal. Und ich liebe es, meinen Schülern zu helfen.”
Henry: „Super! Also du bist eine empathische, geduldige
und hilfsbereite Lehrerin.”
Milica: „Ja, genau! Und mein Unterricht ist immer
sehr dynamisch. Außerdem bin ich eine richtige Grammatikexpertin.
Ich kenne viele Tricks!”
Henry: „Sehr gut, das war schon sehr gut. Du hast sehr viele
wichtige Punkte gesagt!”
Milica: „Und was können sie mich noch fragen?”
Henry: „Sie werden dich auch fragen, ob du schon Erfahrungen als
Lehrerin hast. Und ach ja, sei einfach ehrlich und zeige den
Arbeitgebern, dass du wirklich großes Interesse hast. Dann können
sie nur ,Ja’ sagen!”
Milica: „Und sag mal Henry, was soll ich anziehen? Denkst du, eine
blaue Jeans und ein weißes Hemd ist in Ordnung?”
Henry: „Ja, das ist in Ordnung, aber schöner und professioneller ist
eine dunkle Hose und ein weißes Hemd. Das ist seriöser!”
Milica: „Oh ja, du hast Recht. Dann muss ich vor dem
Bewerbungsgespräch am Mittwoch aber auch noch in die Stadt
gehen und neue Kleidung kaufen. Ich möchte, dass alles perfekt
ist!”
Henry: „Ich muss sagen, dass deine Antworten mich
sehr beeindruckt haben, Milica! Hast du schon mal überlegt, bei
Lengura zu arbeiten? Wir suchen immer geduldige Deutschlehrer,
die einfach und logisch erklären können.”
Milica: „Wirklich, Henry? Ich habe das nicht gewusst, dass ihr
gerade nach neuen Deutschlehrern sucht. Ja, sehr gern! Darf ich dir
meinen Lebenslauf und mein Anschreiben per Email senden?”
Henry: „Ja, ich freue mich auf deine Bewerbung. Und mach‘ dir
keine Sorgen! Am Mittwoch wird bei deinem Bewerbungsgespräch
alles gut laufen.”
Milica: „Danke für deine Hilfe, Henry, aber ich habe immer
noch Angst! Was soll ich machen, wenn ich einen Blackout habe?”
Henry: „Das wird nicht passieren! Am Abend vor dem Gespräch
können wir uns treffen. Wir können ins Kino oder ins Theater gehen.
Dann vergisst du dein Bewerbungsgespräch und bist nicht so
nervös.”
Milica: „Oh, das ist eine gute Idee! Ich gehe total gern ins Kino. Gibt
es im Moment gute Filme?”
Henry: „Ja … Moment! Mal sehen, was wir am Dienstagabend
schauen können. Das Programm vom Kino ist im Internet.”
Milica: „Ah super!”
Henry: „Aha, hier! Also, es gibt einen Actionfilm mit Vin Diesel.
Wow, der sieht cool aus! Was ist denn? Magst du keine Actionfilme?”
Milica: „Hmm … nicht so sehr.”
Henry: „Okay, okay. Es gibt auch eine Liebeskomödie mit Jennifer
Aniston.”
Milica: „Oh ja! Liebeskomödien sind besser als Actionfilme. Ich
schaue viel lieber Liebeskomödien. Oh, aber du magst Actionfilme
mehr als Liebeskomödien, richtig?”
Henry: „Hmm, für mich sind historische Filme am besten und
am interessantesten. Aber ich muss schauen, ob es einen
historischen Film im Kino gibt.”
Milica: „In welches Kino gehen wir denn? In das Kino im
Stadtzentrum?”
Henry: „Ja genau, das Palais-Kino. Da gibt es das beste Popcorn!”
Milica: „Süß oder salzig?”
Henry: „Also Milica, süß natürlich! Wer isst denn salziges Popcorn?”
Milica: „Als Kind durften meine Schwester und ich nie süßes
Popcorn essen. Wir durften nur kleine Portionen salziges
Popcorn bestellen. Meine Mutter war sehr streng. Wir mussten
sehr gesund essen.”
Henry: „Ja, ich hatte als Kind auch Regeln. Ich durfte
keine Süßigkeiten essen. Nur an speziellen Tagen, wie zum
Beispiel, wenn wir ins Kino gegangen sind. Oder manchmal nach
dem Essen: Da durfte ich etwas Kleines essen.”
Milica: „Ja, das kann ich verstehen. Hast du schon einen
historischen Film gefunden?”
Henry: „Moment … ja, hier ist ein historischer Film!“
Milica: „Welcher?”
Henry: „Alexander der Große. Ich glaube, dass der Film über den
mazedonischen König Alexander ist. Dieses Thema finde ich viel
interessanter als eine romantische Komödie. Was denkst du?”
Milica: „Ich mag romantische Komödien am liebsten, aber du hast
Recht: Dieses Thema finde ich auch spannender. Um wie viel
Uhr beginnt der Film?”
Henry: „Um 20:30 Uhr im Saal 3.”
Milica: „Und früher? Läuft der Film auch früher an diesem Tag?”
Henry: „Ja, es gibt noch eine Vorstellung um 17:30 Uhr. Passt dir
diese Uhrzeit besser?”
Milica: „Ja, das passt mir viel besser! Ich muss an diesem Abend
früher als normalerweise ins Bett gehen, weil ich mein
Bewerbungsgespräch am nächsten Tag um 09:00 Uhr morgens
habe.”
Henry: „Du hast Recht! Ich sollte auch früher schlafen gehen, denn
ich habe im Moment auch viel Arbeit und muss früher aufstehen.”
Milica: „Ach ja? Wann stehst du denn auf? Früh heißt bei dir … um
12:00 Uhr?”
Henry: „Nein, Milica. Ich muss im Moment jeden Tag um 05:30 Uhr
aufstehen.”
Milica: „Was?! So früh? Was machst du denn so früh?”
Henry: „Ich wache um 05:30 Uhr auf, fange meinen Tag mit einem
leckeren Kaffee an und danach mache ich ein bisschen Sport.”
Milica: „Also gibt es am Dienstagabend kein süßes Popcorn für
dich!”
Henry: „Doch! Ein paar Mal im Monat kann man
auch ungesünder essen!”
Milica: „Und was machst du dann nach dem Sport?”
Henry: „Dann kümmere ich mich um unsere Lengura-Schüler in
unseren Online-Deutschkursen. Ich erkläre ihnen die Grammatik und
helfe ihnen, wenn sie Fragen haben.”
Milica: „Oh ja, das ist eine wichtige Aufgabe!”
Henry: „Ja, ich freue mich, dass unsere Schüler bei Lengura perfekt
Deutsch lernen können. Und wenn unsere Schüler mir eine
Nachricht schreiben, dass sie jetzt endlich die Grammatik verstehen
und viel besser auf Deutsch sprechen können, dann macht mich das
sehr glücklich.”
Milica: „Das glaube ich. Du bist eine sehr leidenschaftliche Person!
Und bist du nicht müde? Du arbeitest jeden Tag so viel. Das
kann demotivieren, oder nicht?”
Henry: „Nein, absolut nicht. Ich liebe meine Arbeit als
Deutschlehrer! Sie macht mir viel Spaß. Außerdem bin ich immer
motiviert und habe immer viel Energie für unsere Schüler bei
Lengura.”
Milica: „Ach, cool! Ich merke, dass du deinen Job liebst, so wie ich.”
Henry: „Das stimmt, Milica! Es ist ganz wichtig, dass du deinen Job
gern machst. Ich hoffe wirklich, dass du Glück hast und den Job am
Mittwoch bekommst.”
Milica: „Danke dir vielmals, Henry. Das hoffe ich auch. Du hast
mich wirklich sehr motiviert und ich habe viel Lust, endlich mit
meinem Job anzufangen! Also, wann sehen wir uns am Dienstag?”
Henry: „Wir sehen uns um 17:30 Uhr im Palais-Kino. Alles klar?”
Milica: „Super, ich freue mich schon sehr!”
Henry: „Ich mich auch, Milica! Ich bin sicher, dass wir viel Spaß
haben und das Bewerbungsgespräch vergessen können.”
Milica: „Ja, das denke ich auch. Vielen Dank nochmal, Henry. Ich
wünsche dir morgen ganz viel Spaß mit deinen Schülern!”
Henry: „Danke schön. Bis Dienstag!”
Milica: „Bis dann!”

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