2.
Klasse / Deutsch
Klassenarbeit - Leseverständnis
Aufgabe 1
Die Sterntaler
Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es
war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen
mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib
und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es
war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im
Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin
so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's",
und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "Es friert mich so an
meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann." Da tat es seine Mütze
ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind
und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins
um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und
es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das
fromme Mädchen dachte: "Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl
dein Hemd weggeben," und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom
Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben,
so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Leinen. Da sammelte es sich
die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.
Was hatte das kleine Mädchen am Anfang der Geschichte noch?
ein Bettchen, darin zu schlafen
ein Kämmerchen, darin zu wohnen
die Kleider auf dem Leib und ein Stück Brot
Wer begegnet dem Mädchen auf dem Feld?
ein armer Mann
eine alte Frau
ein böser Wolf
Wem schenkte das kleine Mädchen seine Mütze?
einer alten Frau
einem Kind
einer Hexe
Was gab das kleine Mädchen noch ab?
seinen Umhang
sein Leibchen und sein Röckchen
seine Söckchen und Sandalen
Was gab das Mädchen zuletzt weg?
Sein Röckchen
Sein Höschen
Sein Hemdchen
Was passierte, als das Mädchen nichts mehr anhatte?
Es fielen Sterne vom Himmel.
Es musste frieren
Es fand eine Hütte
Zu was wurden die Sterne?
Zu Gebäck
Zu Glühwürmchen
Zu Talern
Der Text ist
eine Nacherzählung
ein Märchen
eine Bericht
Was hast du aus der Geschichte gelernt?
____________________________________________________________
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___ /20P
2. Klasse / Deutsch
Lösung Klassenarbeit -
Leseverständnis
Aufgabe 1
Die Sterntaler
Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es
war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen
mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib
und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es
war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im
Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.
Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin
so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's",
und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "Es friert mich so an
meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann." Da tat es seine Mütze
ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind
und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins
um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und
es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das
fromme Mädchen dachte: "Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl
dein Hemd weggeben," und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.
Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom
Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben,
so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Leinen. Da sammelte es sich
die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.
Was hatte das kleine Mädchen am Anfang der Geschichte noch?
ein Bettchen, darin zu schlafen
ein Kämmerchen, darin zu wohnen
die Kleider auf dem Leib und ein Stück Brot
Wer begegnete dem Mädchen auf dem Feld?
ein armer Mann
eine alte Frau
ein böser Wolf
Wem schenkte das kleine Mädchen seine Mütze?
einer alten Frau
einem Kind
einer Hexe
Was gab das kleine Mädchen noch ab?
seinen Umhang
sein Leibchen und sein Röckchen
seine Söckchen und Sandalen
Was gab das Mädchen zuletzt weg?
Sein Röckchen
Sein Höschen
Sein Hemdchen
Was passierte, als das Mädchen nichts mehr anhatte?
Es fielen Sterne vom Himmel.
Es musste frieren
Es fand eine Hütte
Zu was wurden die Sterne?
Zu Gebäck
Zu Glühwürmchen
Zu Talern
Der Text ist
eine Nacherzählung
ein Märchen
eine Bericht
Was hast du aus der Geschichte gelernt?
Wer anderen hilft, wird selbst auch belohnt.
___ /20P
Viel Glück!! Gesamt: ____/20P
Viel Glück!!
Note 1 1- 1-2Viel
2+ Glück!!
2 2- 2-3 3+ 3 3- 3-4 4+ 4 4- 4-5 5+ 5 5- 5-6 6+
Punkte 18 17 16 15 15 14 13 12 12 11 10 9 8 7 6 5 5 4 3 2
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