0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
7 Ansichten66 Seiten

Document 2

Das Dokument beschreibt einen Dialog zwischen einer Pflegekraft und einer Pflegebedürftigen, in dem es um die Vorbereitung und Durchführung einer Dusche geht. Es enthält Übungen zum Hör- und Leseverstehen sowie zur Grammatik und Wortschatz, die sich auf die im Dialog verwendeten Begriffe und Strukturen beziehen. Zudem werden verschiedene Arten der Körperreinigung und deren Vor- und Nachteile thematisiert.

Hochgeladen von

iraguhanshutielysee
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
7 Ansichten66 Seiten

Document 2

Das Dokument beschreibt einen Dialog zwischen einer Pflegekraft und einer Pflegebedürftigen, in dem es um die Vorbereitung und Durchführung einer Dusche geht. Es enthält Übungen zum Hör- und Leseverstehen sowie zur Grammatik und Wortschatz, die sich auf die im Dialog verwendeten Begriffe und Strukturen beziehen. Zudem werden verschiedene Arten der Körperreinigung und deren Vor- und Nachteile thematisiert.

Hochgeladen von

iraguhanshutielysee
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

1

1. Ein Bad nehmen A2


Lektion 2 Tägliche Aufgaben 2. Einen Termin beim Friseur ausmachen B1
3. Gespräch mit dem Patienten über die B1
Schlafgewohnheiten
4. Dienstübergabe B2
[Link] B2

Dialog 1: Ein Bad nehmen (A2)

Gespräch zwischen einer Pflegekraft und einer Pflegebedürftigen


Situation: Am Morgen möchte Frau Hessen gerne eine Dusche nehmen. Sie ist noch
ziemlich selbstständig, Julia, ihre Pflegerin, hilft ihr nur beim Haaretrocknen.
Personen: Julia (Pflegerin), Frau Hessen (Bewohnerin des Seniorenheims)
Ort: Bad im Seniorenheim

Julia: So, Frau Hessen, Sie möchten heute duschen? Gestern war doch Ihr
Badetag.
Frau Hessen: Ich weiß, normalerweise dusche ich am Mittwoch, aber gestern hatte
ich nicht das Gefühl, dass eine Dusche mir so guttut. Ich war so müde.
Julia: Kein Problem, ich helfe Ihnen. (…) Das Bad ist frei.
Frau Hessen: Das freut mich aber!
Julia: Also, kommen Sie ins Bad, aber legen Sie zuerst Ihre Brille ab.
Frau Hessen: Ja. Da, aufs Waschbecken?
Julia: Genau.
Frau Hessen: Hast du meine Kleidung mitgebracht?
Julia: Ihre Kleidung und den Schmuck habe ich dabei.
Frau Hessen: Ah, schön. Dankeschön.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
2

Julia: Ist die Temperatur angenehm für Sie? Hier im Raum?


Frau Hessen: Ja, vielleicht kannst du den noch ein bisschen mehr aufdrehen.
Julia: Gerne.
Frau Hessen: Gut, ja.
Julia: Soll ich Ihnen helfen beim Waschen? Oder schaffen Sie es alleine?
Frau Hessen: Ah, das schaffe ich schon alleine…
Julia: Gut, dann nehmen wir Waschlappen und Shampoo, Duschgel.
Frau Hessen: Ehm.
Julia: Und (…) gehen wir zum Duschen. (…) Wenn Sie Hilfe brauchen,
geben Sie Bescheid.
Frau Hessen: Ja, ich schaff„ es schon alleine.
Julia: Okay.

Julia: So. Sie nehmen jetzt Ihre Brille und ich helfe Ihnen bei der Kette.
Frau Hessen: Dankeschön.
Julia: So, ziehe ich Ihnen noch die Hausschuhe an.
Frau Hessen: Ehm.
Julia: So, und jetzt gehen wir frühstücken…
Frau Hessen: Ja, schön…

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
3

1.1 Übungen zum Dialog

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Sehen Sie sich das Video noch einmal an. Welche Aussagen sind richtig und welche falsch?
Kreuzen Sie an.

richtig falsch
1. Frau Hessen duscht an einem anderen Tag als üblich.
2. Sie müssen warten, bis das Bad frei wird.
3. Frau Hessen hat eine Sehschwäche.
4. Frau Hessen ist es im Bad zu kalt.
5. Julia hilft Frau Hessen beim Duschen.
6. Frau Hessen geht mit Julia zum Abendessen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
4

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die passenden Begriffe.

das Baden • das Duschen • das Waschen

Diese Art der Körperreinigung gehört zu den


beliebtesten. Sie wird im Stehen unter
fließendem Wasser (kalt oder warm)
durchgeführt. Mit einer Brause oder einem
Wasserschlauch wird der ganze Körper
abgebraust. Diese Form der
Ganzkörperwaschung ist schonend für den
Kreislauf.

Diese Art der Ganzkörperwaschung wird in


einer Badewanne durchgeführt, gefüllt meist
mit warmem Wasser. Man unterscheidet
zwischen Teil- und Vollbädern.

Diese Art der Körperreinigung wird am


Waschbecken oder bei bettlägerigen
Pflegebedürftigen im Bett durchgeführt. Man
benutzt dazu einen Waschlappen oder einen
Waschhandschuh.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
5

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Suchen Sie folgende Begriffe. Schreiben Sie dann zu jedem Begriff den richtigen Artikel.

Artikel Substantiv
Bad
Badetag
Dusche
Duschgel
Hausschuhe
Shampoo
Temperatur
Waschbecken
Waschlappen

N D C B I N N Q L B D X K S X

V E P Q B P E D U U B A H L A

T F K X A D P H U E X A B B H

G I V C D Z P K O S M E V K R

I W D P E R A L U P C S K U I

C B Q B T B L C O Y O H T S Y

G Q W O A H H O V L T A G D E

A I U S G L C C K W R L J E L

R T N V C Y S W S E J D B A L

P N Z F L Q A R P A F K O A L

L M G T R N W M J B W Y I I I

W L P Y Y O E B C D I A R K B

P C V X G T X P J P W U U P C

H A U S S C H U H E H C S U D

S L S W C J S X H B E A N Y Y

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
6

ÜBUNG 4 – Grammatik

Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Sätze. Achten Sie auf die Groß- und
Kleinschreibung.

Vor dem ___uschen muss sich Frau Hessen ___usziehen. Sie ist es gewohnt, am
Mittwoch zu ___uschen. Sie kommt gut zurecht und braucht beim ___usziehen keine Hilfe
– ihren Morgenmantel kann sie selbst ablegen. Auch beim ___uschen schafft sie es, sich
selbstständig zu ___aschen. Nach dem ___uschen kann Frau Hessen sich die Kleidung
selbst ___nziehen, Julia muss ihr aber die Haare ___rocknen. Nach dem ___aaretrocknen
gehen sie gemeinsam zum ___rühstücken. Aber vorher muss Julia Frau Hessen noch
beim ___nziehen der Hausschuhe helfen, dabei braucht Frau Hessen doch Unterstützung.

ÜBUNG 5 – Schreiben

Sie arbeiten als Pflegekraft in einem Seniorenheim. Sie haben heute einer Patientin beim
Duschen geholfen. Schreiben Sie über die Vorbereitungsphase einen kurzen Bericht.
Wie haben Sie alles gemacht?
Schreiben Sie etwas zu folgenden Punkten:
 Raumtemperatur einstellen
 Wassertemperatur kontrollieren
 Duschstuhl vorbereiten
 Utensilien zum Waschen/Abtrocknen zurechtlegen
 Pflegemittel bereitstellen
 frische Kleidung mitbringen

ÜBUNG 6 – Sprechen

Arbeiten Sie in Paaren. Vergleichen Sie die zwei Arten der Ganzkörperreinigung:
das Duschen und das Baden.
 Ziele?
 Vor- und Nachteile?
 Pflegeeffekt?
 Vitalisierung / Entspannung?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
7

1.2 Grammatik

Wortbildung
Sehen Sie sich die Übung 4 zur Grammatik an. Welche Art der Wortbildung kommt dort am
häufigsten vor? Die Tabelle zeigt die wichtigsten Arten der Wortbildung.

Komposition ist die Zusammensetzung von zwei Wörtern

 das Bücherregal (Substantiv + Substantiv)


 der Schreibtisch (Verb + Substantiv)
 schneeweiß (Substantiv + Adjektiv)
 hellblau (Adjektiv + Adjektiv)

Derivation ist die Ableitung aus einem anderen Wort mit Präfixen oder Suffixen

 Sendung (Verb + -ung)


 unlustig (un- + Adjektiv)

Konversion ist die einfachste Art der Wortbildung

 das Waschen (“das” + Verb)


 das Blau (“das” + Adjektiv)
 das Nu (“das” + Adverb)

Kürzung ist eine beliebte Art der Wortbildung, bei der die Wortart und die
Bedeutung des Wortes gleich bleiben

 das Abo (das Abonnement)


 das Abi (das Abitur)

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
8

1.3 Wortschatz

Wort Arti- Pluralform Vergangen- Wort im Kontext Wortart Definition /


kel heitsform Synonym
ablegen legte ab, Sie können mit der Brille Verb an eine bestimmte Stelle
hat abgelegt nicht unter die Dusche legen
gehen, Sie müssen sie
vorher ablegen.
abtrocknen trocknete ab, Nach dem Duschen Verb (mit einem Handtuch)
hat trocknet man den trocken reiben
abgetrocknet Pflegebedürftigen mit
einem Duschtuch ab.
aufdrehen drehte auf, Wenn Ihnen kalt ist, Verb durch Drehen öffnen
hat aufgedreht kann ich den Heizkörper
aufdrehen.
Badetag der die Viele Bewohner freuen Substantiv Tag, an dem gebadet wird
Badetage sich auf den Badetag,
weil sie in der
Badewanne entspannen
können.
Dusche die die Duschen Im Seniorenheim hat Substantiv Vorrichtung zur Reinigung
jedes Zimmer eine des Körpers, die Wasser in
eigene Dusche. dünnen Strahlen auf den
Benutzer fließen lässt
duschen duschte, Duschen oder baden Sie Verb unter der Dusche reinigen
hat geduscht lieber?
Duschgel das die Verwenden Sie ein Substantiv Gel, das man zum Duschen
Duschgels Duschgel oder lieber verwendet
eine feste Seife zum
Duschen?
frühstücken frühstückte, Zwischen acht und neun Verb zum Frühstück essen
hat wird in unserem Heim
gefrühstückt gefrühstückt.
guttun tat gut, Die Dusche hat mir Verb auf jmdn., etwas eine gute
hat gutgetan heute gutgetan. Wirkung haben
Hausschuh der die Haus- Sie müssen die Substantiv bequemer, leichter Schuh,
schuhe Hausschuhe anziehen, den man nur im Haus trägt
sonst rutschen Sie auf
dem nassen Boden aus!
Kette die die Ketten Die Bewohnerin hat ihre Substantiv Schmuck, der am Hals
silberne Kette im Bad getragen wird
liegen lassen.
Kleidung die Legen Sie meine Substantiv die Gesamtheit aller
(nur Kleidung über die Kleidungsstücke
Singular) Stuhllehne, bitte!
mitbringen brachte mit, Die Pflegekraft hat die Verb mitnehmen, bei sich tragen
hat Kleidung und die
mitgebracht Schuhe mitgebracht.
Schmuck der Vergessen Sie Ihren Substantiv Ringe, Ketten, Ohrringe, die
(nur Schmuck nicht, wenn man trägt, um schöner
Singular) Sie aus dem Bad gehen! auszusehen
Shampoo das die Zum Haarewaschen Substantiv flüssiges Haarwaschmittel
Shampoos nimmt man pflegende
Shampoos.
Wasch- das die Wasch- Für Rollstuhlfahrer ist Substantiv Becken mit einem
becken becken das Waschbecken Wasserhahn, in dem man
niedriger befestigt. sich Hände , Gesicht wäscht
Wasch- der die Wasch- Zum täglichen Waschen Substantiv ein kleiner Lappen aus
lappen lappen benutzt man einen Frotteestoff, mit dem man
Waschlappen aus sich wäscht
Baumwolle.
Lösungen:

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
9

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

richtig falsch
1. Frau Hessen duscht an einem anderen Tag als üblich. X
2. Sie müssen warten, bis das Bad frei wird. X
3. Frau Hessen hat eine Sehschwäche. X
4. Frau Hessen ist es im Bad zu kalt. X
5. Julia hilft Frau Hessen beim Duschen. X
6. Frau Hessen geht mit Julia zum Abendessen. X

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

das Duschen
Diese Art der Körperreinigung gehört zu den
beliebtesten. Sie wird im Stehen unter
fließendem Wasser (kalt oder warm)
durchgeführt. Mit einer Brause oder einem
Wasserschlauch wird der ganze Körper
abgebraust. Diese Form der
Ganzkörperwaschung ist schonend für den
Kreislauf.

das Baden
Diese Art der Ganzkörperwaschung wird in
einer Badewanne durchgeführt, gefüllt meist
mit warmem Wasser. Man unterscheidet
zwischen Teil- und Vollbädern.

das Waschen
Diese Art der Körperreinigung wird am
Waschbecken oder bei bettlägerigen
Pflegebedürftigen im Bett durchgeführt. Man
benutzt dazu einen Waschlappen oder einen
Waschhandschuh.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
10

ÜBUNG 3 – Wortschatz

N + + + + + N + + + D + + S +
+ E + + B + E D + + + A H + + Artikel Substantiv
+ + K + A + P + U + + A B + + das Bad
+ + + C D + P + + S M + + + R der Badetag
+ + + + E + A + + P C + + U + die Dusche
+ + + + T B L + O + + H T + +
+ + + + A + H O + + + A G + +
das Duschgel
+ + + + G + C C + + R + + E + (Pl.) Hausschuhe
+ + + + + + S + S E + + + + L das Shampoo
+ + + + + + A + P A + + + + + die Temperatur
+ + + + + + W M + + W + + + + das Waschbecken
+ + + + + + E + + + + + + + + der Waschlappen
+ + + + + T + + + + + + + + +
H A U S S C H U H E H C S U D
+ + + + + + + + + + + + + + +

ÜBUNG 4 – Grammatik

Vor dem Duschen muss sich Frau Hessen ausziehen. Sie ist es gewohnt, am Mittwoch zu
duschen. Sie kommt gut zurecht und braucht beim Ausziehen keine Hilfe – ihren
Morgenmantel kann sie selbst ablegen. Auch beim Duschen schafft sie es, sich selbstständig
zu waschen. Nach dem Duschen kann Frau Hessen sich die Kleidung selbst anziehen, Julia
muss ihr aber die Haare trocknen. Nach dem Haaretrocknen gehen sie gemeinsam zum
Frühstücken. Aber vorher muss Julia Frau Hessen noch beim Anziehen der Hausschuhe
helfen, dabei braucht Frau Hessen doch Unterstützung.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
11

ÜBUNG 5 – Schreiben

Lösungsbeispiel:

Zuerst habe ich eine angenehme Raumtemperatur im Bad eingestellt. Ich habe den
Duschstuhl für die Patientin vorbereitet und die Wassertemperatur kontrolliert. Dann habe
ich die Utensilien zum Waschen und Abtrocknen, Waschlappen und Handtuch, für die
Seniorin zurechtgelegt und habe ihr Shampoo und Duschgel bereitgestellt. Zum Duschen
habe ich für die Patientin frische Kleidung mitgebracht.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
12

1. Ein Bad nehmen A2


Lektion 2 Tägliche Aufgaben 2. Einen Termin beim Friseur ausmachen B1
3. Gespräch mit dem Patienten über die B1
Schlafgewohnheiten
4. Dienstübergabe B2
[Link] B2

Dialog 2: Einen Termin beim Friseur ausmachen (B1)

Gespräche zwischen einer Bewohnerin eines Seniorenheims und einer Pflegekraft


und zwischen der Pflegekraft und einer Friseurin
Situation: Frau Hessen möchte zum Friseur gehen und bittet Julia, für sie einen Termin zu
organisieren. Yvonne hat einen kleinen Friseursalon direkt im Seniorenheim und ist bei den
Bewohnern sehr beliebt. Julia vereinbart telefonisch einen Termin für Frau Hessen.
Personen: Julia (Pflegerin), Frau Hessen (Bewohnerin des Seniorenheims), Yvonne
(Friseurin)
Ort: Seniorenheim

Frau Hessen: Hallo, Julia! Schön, dass du mich wieder besuchst! Du warst lange
nicht da.
Julia: Hallo, Frau Hessen! Ja, das stimmt, ich hatte zwei Wochen Urlaub.
Frau Hessen: Oh, schön, das habe ich schon vergessen.
Julia: So, aber jetzt bin ich wieder da. Alles in Ordnung bei Ihnen?
Frau Hessen: Ja, ja. Ich hatte eine leichte Erkältung, aber jetzt ist alles wieder gut.
Julia: Das freut mich, Frau Hessen.
Frau Hessen: Julia, ich habe eine Bitte an dich.
Julia: Ja, gerne. Wie kann ich Ihnen helfen?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
13

Frau Hessen: Nun, ich möchte gerne zum Friseur gehen. Nächste Woche habe ich ja
Geburtstag und meine Kinder und Enkelkinder besuchen mich. Ich
möchte mich ein wenig schick machen.
Julia: Ja, stimmt! Nächsten Donnerstag feiern wir Ihren Geburtstag!
Frau Hessen: Ja, ich freue mich schon darauf. Aber das Schönste ist, dass meine
Enkelkinder kommen. Ich habe davon fünf Stück!
Julia: Wow, das wusste ich nicht, dass Sie so viele haben.
Frau Hessen: Ja, zwei Enkelinnen und drei Enkel...
Julia: Schön. Glauben Sie, dass Sie Geschenke bekommen?
Frau Hessen: Wahrscheinlich Blumen und eine Torte … ich liebe Torten über alles!
Julia: Und was ist Ihre Lieblingstorte?
Frau Hessen: Die Schwarzwälder Kirschtorte ... die ist einfach ein Traum!
Julia: Mmm ... Das stimmt!
So, und jetzt zu Ihrem Friseurtermin. Soll ich ihn wieder bei unserer
Friseurin Yvonne ausmachen?
Frau Hessen: Ja, natürlich. Yvonne ist die Beste!
Julia: Gut. Und was hätten Sie gern? Einen einfachen Schnitt oder eine neue
Farbe?
Frau Hessen: Ich hätte gerne eine Dauerwelle und auch ein bisschen Farbe würde
nicht schaden.
Julia: Schön, das wird sicherlich sehr gut aussehen.
Frau Hessen: Ja, früher habe ich immer mit den Lockenwicklern geschlafen, aber es
ist sehr mühsam, bis man alle Haare gewickelt hat. Meine Arme taten
mir danach immer weh.
Julia: Das kann ich mir vorstellen.
Und welche Farbe möchten Sie gerne? Ich habe gelesen, dass Rot der
neueste Modetrend ist.
Frau Hessen: Ich möchte nur blond ... wie mein natürliches Haar.
Julia: Okay, und wann möchten Sie den Termin?
Frau Hessen: Möglichst bald, am besten noch in dieser Woche.
Julia: Ich rufe Yvonne heute noch an, damit Sie Ihren Termin sicher
bekommen. Wer weiß, vielleicht wollen sich die anderen Bewohner für
die Geburtstagsparty auch schick machen!

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
14

(das Telefon klingelt)


Yvonne: Salon Yvonne, guten Tag. Was kann ich für Sie tun?
Julia: Hallo, Yvonne! Hier ist Julia aus dem Seniorenheim.
Yvonne: Hallo, Julia! Was brauchst du?
Julia: Ich rufe an, um einen Termin für eine Bewohnerin zu machen.
Yvonne: Wann soll das sein?
Julia: Möglichst bald. Sie feiert ihren Geburtstag und möchte sich die Haare
wieder hübsch machen lassen.
Yvonne: Ich schaue nach, ob ich noch einen freien Termin habe. Einen
Moment, bitte.
(Sie schaut nach.)
Julia: Sie möchte eine Dauerwelle und vielleicht eine Färbung.
Yvonne: Dauerwelle braucht natürlich Zeit… Hm… Ah, da habe ich noch einen
freien Termin. Frau Weiser hat ihren Termin um eine Woche
verschoben. Ginge es also übermorgen gleich um 9 Uhr in der Früh?
Julia: Ja, natürlich! Das passt perfekt.
Yvonne: Jetzt brauche ich noch einen Namen.
Julia: Frau Hessen. Ich glaube, sie war schon ein paarmal da.
Yvonne: Aber natürlich kenne ich sie! Sie ist immer sehr nett. Richte ihr von mir
bitte einen schönen Gruß aus!
Julia: Na klar. Also… bis Mittwoch.
Yvonne: Ja, ich freue mich. Tschüs.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
15

2.1 Übungen zum Dialog

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Hören Sie den Dialog noch einmal an. Welche Aussagen sind richtig und welche falsch?
Kreuzen Sie an.

richtig falsch
1. Frau Hessen und Julia haben sich das letzte Mal vorgestern
gesehen.
2. Julia bekommt von Frau Hessen eine Aufgabe.
3. Frau Hessen ist zu einer Geburtstagsparty eingeladen.
4. Yvonne findet Frau Hessen sympathisch.
5. Der Friseurtermin ist am Donnerstag.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
16

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Lesen Sie den Text des Dialogs und beantworten Sie die folgenden Fragen.

1. Warum hat Frau Hessen Julia lange nicht mehr gesehen?


a) Julia war krank.
b) Frau Hessen war im Krankenhaus.
c) Julia hatte frei.

2. Welches Anliegen hat Frau Hessen an Julia?


a) Sie soll einen Tisch im Restaurant reservieren.
b) Sie soll einen Termin in einem Friseursalon ausmachen.
c) Sie soll für Frau Hessen eine Torte kaufen.

3. Frau Hessen erzählt über ihre Familie. Wie viele Enkelkinder hat sie?
a) Drei.
b) Zwei.
c) Fünf.

4. Frau Hessen möchte sich die Haare…


a) in ihrer Naturfarbe färben lassen.
b) rot färben lassen.
c) verlängern lassen.

5. Der Friseurtermin von Frau Hessen ist …


a) in 2 Wochen.
b) in 2 Stunden.
c) übermorgen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
17

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Suchen Sie folgende Substantive. Schreiben Sie dann zu jedem Begriff den richtigen Artikel.

Artikel Substantiv
Dauerwelle A B G H F L B C J P I R
Färbung
Termin H X D Z N G X M P J P U
Friseur
Farbe O D Q N G M D S G Y G E
Modetrend
Z T X M E D X Q U W D S

C E R B L R Y G Z Y G I

E W L X O B T D F N J R

O E L L E W R E U A D F

F U S N J J F B D D B S

T E R M I N R A S O F U

Q U U Y V Ä M B R L M V

I D K N F R X W D B Z X

S J G Q X Q D F X Y E T

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
18

ÜBUNG 4 – Grammatik

Schreiben Sie die direkten Fragen in indirekte um. Bei Entscheidungsfragen benutzen Sie
die Konjunktion „ob“, bei Ergänzungsfragen das entsprechende Fragewort. Beispiel:

1. Ist alles in Ordnung bei Ihnen?

Ich habe gefragt, ob bei Ihnen alles in Ordnung ist.

2. Wie kann ich Ihnen helfen?

Ich habe gefragt, …

3. Was ist Ihre Lieblingstorte?

4. Soll ich den Termin bei Yvonne ausmachen?

5. Was hätten Sie gern?

6. Ginge es übermorgen gleich um 9 Uhr in der Früh?

ÜBUNG 5 – Schreiben

Schreiben Sie eine kurze E-Mail an Ihre Freundin / Ihren Freund. Beschreiben Sie darin, wie
die Geburtstagsfeier von Frau Hessen verlaufen ist.

 Wo war die Feier?


 Wie viele Gäste waren eingeladen?
 Wie lange dauerte die Feier?
 Was war auf dem Programm?
 Was hat man zum Essen serviert?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
19

ÜBUNG 6 – Sprechen

a) Arbeiten Sie in Paaren. Eine Person ist die Pflegekraft von Frau Wagner, die andere
Angestellte im Friseursalon. Sie sollen für Frau Wagner telefonisch einen Termin
vereinbaren.

 Name der Kundin?


 Datum?
 Uhrzeit?
 Was wird gewünscht?

b) Sie rufen in der Mittagspause an. Sprechen Sie auf den Anrufbeantworter. Bitten Sie um
einen Rückruf.

2.2 Grammatik

Neben den direkten Fragen benutzt man auch sog. indirekte Fragen. Das finite Verb steht
bei der indirekten Frage am Satzende. Sie wird von einem Hauptsatz angeführt.

Sie fragt, …
Ich weiß nicht,…
Ich verstehe nicht, …
Er möchte wissen, …

Bei den Entscheidungsfragen benutzt man für die Verbindung der beiden Sätze die
Konjunktion „ob“. Aus der direkten Entscheidungsfrage wird ein Nebensatz mit dem
finiten Verb am Ende.
Sie fragt, ob Sie Zeit haben.
Ich möchte wissen, ob du mich heute am Abend besuchst.
Er fragt dich, ob du das neue italienische Restaurant kennst.

Bei den Ergänzungsfragen benutzt man für die Verbindung der beiden Sätze das
vorhandene Fragewort. Aus der direkten Ergänzungsfrage wird ein Nebensatz mit
dem finiten Verb am Ende.
Ich habe dich gefragt, wo du gestern warst.
Ich möchte gern wissen, wann wir uns wieder sehen.
Er fragt mich, warum du das wissen möchtest.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
20

2.3 Wortschatz

Wort Arti- Pluralform Vergangen- Wort im Kontext Wortart Definition / Synonym


kel heitsform
ausrichten richtete aus, Richten Sie Frau Niebauer Verb eine Information
hat einen schönen Gruß aus! weitergeben
ausgerichtet
aussehen sah aus, hat Mit der neuen Frisur sieht er Verb erscheinen
ausgesehen fünf Jahre jünger aus.
Bewohner der die Bewohner Alle Bewohner des Substantiv jmd., der im
Seniorenheims versammeln Seniorenheim wohnt
sich zum gemeinsamen
Gebet.
Bitte die die Bitten Mit dieser Bitte müssen Sie Substantiv Wunsch
sich an die Leitung des
Pflegeheims wenden.
Dauerwelle die die Kurzhaarfrisuren mit leichter Substantiv dauerhafte künstliche
Dauerwellen Dauerwelle sind besonders Wellung der Haare
pflegeleicht.
Enkel der die Enkel Sie hat sechs Enkel, von Substantiv männliches Enkelkind
ihrem Sohn zwei Jungen,
von ihrer Tochter vier.
Enkelin die die Enkelinnen Die Großmutter hat ihren Substantiv weibliches Enkelkind
Enkelinnen Zöpfe
geflochten.
Enkelkind das die Er hat drei Enkelkinder: zwei Substantiv das Kind von Sohn
Enkelkinder Mädchen und einen Jungen. oder Tochter
Erkältung die die Mit diesem Medikament Substantiv leichtere Erkrankung,
Erkältungen klingt die Erkältung in den die mit Husten oder
meisten Fällen nach drei Halsschmerzen
Tagen ab. verbunden ist
Färbung die die Färbungen Ältere Damen bevorzugen Substantiv die Art, wie etwas
dezente Färbungen. gefärbt ist
Locken- der die Früher waren Lockenwickler Substantiv Rollen, die in die
wickler Lockenwickler aus Metall, heutzutage sind Haare gedreht
sie meist aus Plastik. werden, um sie lockig
zu machen
Modetrend der die Modebewusste Menschen Substantiv Trend in der Mode
Modetrends verfolgen auch im Alter neue
Modetrends.
nach- schaute nach, Wegen des Termins schaue Verb nachsehen
schauen hat ich in meinem
nachgeschaut Terminkalender nach.
Schnitt der die Schnitte Die neue Frisur mit dem Substantiv kurz für: Haarschnitt
modernen Schnitt steht
Ihnen besonders gut.
Torte die die Torten Zum Geburtstag gehört eine Substantiv feiner, runder Kuchen,
Torte mit Kerzen. meist aus mehreren
Schichten, oft mit
Sahne oder Creme
Traum der die Träume Das ist ja ein Traum von Substantiv hier: etwas
einer Torte! Großartiges

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
21

Lösungen:

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

richtig falsch
1. Frau Hessen und Julia haben sich das letzte Mal vorgestern X
gesehen.
2. Julia bekommt von Frau Hessen eine Aufgabe. X
3. Frau Hessen ist zu einer Geburtstagsparty eingeladen. X
4. Yvonne findet Frau Hessen sympathisch. X
5. Der Friseurtermin ist am Donnerstag. X

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

1. Warum hat Frau Hessen Julia lange nicht mehr gesehen?


a) Julia war krank.
b) Frau Hessen war im Krankenhaus.
c) Julia hatte frei.

2. Welches Anliegen hat Frau Hessen an Julia?


a) Sie soll einen Tisch im Restaurant reservieren.
b) Sie soll einen Termin in einem Friseursalon ausmachen.
c) Sie soll für Frau Hessen eine Torte kaufen.

3. Frau Hessen erzählt über ihre Familie. Wie viele Enkelkinder hat sie?
a) Drei.
b) Zwei.
c) Fünf.

4. Frau Hessen möchte sich die Haare…


a) in ihrer Naturfarbe färben lassen.
b) rot färben lassen.
c) verlängern lassen.

5. Der Friseurtermin von Frau Hessen ist …


a) in 2 Wochen.
b) in 2 Stunden.
c) übermorgen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
22

ÜBUNG 3 – Wortschatz

+ + + + + + + + + + + R
Artikel Substantiv + + D + + + + + + + + U
die Dauerwelle + + + N + + + + + + + E
die Färbung + + + + E + + + + + + S
+ + + + + R + + + + G I
der Termin + + + + + + T + + N + R
der Friseur + E L L E W R E U A D F
die Farbe + + + + + + F B D + + +
der Modetrend T E R M I N R A + O + +
+ + + + + Ä + + R + M +
+ + + + F + + + + B + +
+ + + + + + + + + + E +

ÜBUNG 4 – Grammatik

1. Ist alles in Ordnung bei Ihnen?


Ich habe gefragt, ob bei Ihnen alles in Ordnung ist.

2. Wie kann ich Ihnen helfen?


Ich habe gefragt, wie ich Ihnen helfen kann.

3. Was ist Ihre Lieblingstorte?


Ich habe gefragt, was Ihre Lieblingstorte ist.

4. Soll ich den Termin bei Yvonne ausmachen?


Ich habe gefragt, ob ich den Termin bei Yvonne ausmachen soll.

5. Was hätten Sie gern?


Ich habe gefragt, was Sie gern hätten.

6. Ginge es übermorgen gleich um 9 Uhr in der Früh?


Ich habe gefragt, ob es übermorgen gleich um 9 Uhr in der Früh ginge?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
23

ÜBUNG 5 – Schreiben

Lösungsbeispiel:

Liebe Eva,

letzte Woche habe ich bei der Arbeit im Seniorenheim etwas Schönes erlebt. Frau Hessen,
eine Bewohnerin, hatte Geburtstag und hat eine Party veranstaltet. Die Feier hat im
Speisesaal des Seniorenheims stattgefunden, denn es waren viele Gäste eingeladen. Die
Kinder von Frau Hessen und ihre fünf Enkelkinder sind gekommen. Außerdem waren noch
einige andere Bewohner, mit denen Frau Hessen befreundet ist, da.
Die Geburtstagsfeier hat den ganzen Nachmittag gedauert. Frau Hessen bekam viele
Blumen geschenkt, darüber hat sie sich sehr gefreut. Von ihren Kindern hat Frau Hessen
ihre Lieblingstorte, Schwarzwälder Kirschtorte, bekommen. Es gab auch belegte Brötchen,
Kaffee und Saft. Die Enkelkinder haben für Frau Hessen ein Geburtstagslied gesungen,
danach haben sie mit den anderen Senioren Karten gespielt. Das hat allen großen Spaß
gemacht.

Ich hoffe, es geht dir gut und ich höre bald von dir!

Liebe Grüße,
Alexandra

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
24

1. Ein Bad nehmen A2


Lektion 2 Tägliche Aufgaben 2. Einen Termin beim Friseur ausmachen B1
3. Gespräch mit dem Patienten über die B1
Schlafgewohnheiten
4. Dienstübergabe B2
[Link] B2

Dialog 3: Gespräch mit dem Patienten über die


Schlafgewohnheiten (B1)

Gespräch zwischen einer Pflegebedürftigen und einer Pflegekraft


Situation: Frau Hessen kann nicht schlafen. Es ist die dritte Nacht in Folge, in der sie eine
Pflegekraft ruft. Julia versucht, Frau Hessen zu beruhigen.
Personen: Julia (Pflegerin), Frau Hessen (Pflegebedürftige)
Ort: Pflegeheim

Frau Hessen: Julia, ich habe gestern in der Nacht kein Auge zugetan! Ich hoffe, diese
Nacht wird ruhiger.
Julia: Waren die Nachbarn wieder zu laut?
Frau Hessen: Gestern war der Fernseher von Herrn Becker in der Tat viel zu laut. Ich
war sehr wütend und habe mich bei ihm beschwert. Danach wurde es
ruhiger.
Julia: Und wie geht es Ihnen jetzt, Frau Hessen?
Frau Hessen: Ich bin müde und habe Kopfschmerzen.
Julia: Haben Sie bereits ein Schmerzmittel bekommen?
Frau Hessen: Ja … aber diese Pillen helfen nicht. Gestern habe ich eine genommen,
aber danach konnte ich nicht einschlafen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
25

Julia: Ich denke, Sie hatten schon ein paar Stunden Tiefschlaf, wenn Sie
mich erst um drei gerufen haben. Vielleicht hat das Schmerzmittel doch
ein bisschen geholfen.
Frau Hessen: Gibst du mir heute noch so eine Tablette?
Julia: Ja, aber erst später.
Ich werde ein Fenster öffnen, so dass Sie mehr Sauerstoff bekommen.
Frau Hessen: Aber dann wird es mir ja zu kalt!
Julia: Keine Angst, ich öffne das Fenster ja nicht ganz, ich kippe es nur. In
Ordnung, Frau Hessen?
Frau Hessen: Na gut, aber ich werde dich rufen, wenn es zu kalt ist.
Julia: Ich ziehe auch die Vorhänge zu, dann wird es Ihnen sicher nicht kalt.
Versuchen Sie, etwas Schlaf zu bekommen. Soll ich das Radio
einschalten?
Frau Hessen: Ja, aber nicht zu laut, ich möchte meine Nachbarn nicht stören.
Julia: Haben Sie einen Lieblingsradiosender?
Frau Hessen: Eigentlich nicht …
Julia: Möchten Sie etwas Wasser?
Frau Hessen: Nein, danke, ich habe ja noch ein volles Glas auf dem Nachttisch.
Julia: Schlafen Sie gut, Frau Hessen. Gute Nacht.
Frau Hessen: Gute Nacht. Bis morgen.

Am nächsten Morgen …
Julia: Guten Morgen, Frau Hessen! Konnten Sie heute besser schlafen?
Frau Hessen: Ja, ein wenig. Aber ich hatte Krämpfe in den Beinen.
Julia: Vielleicht könnten wir gemeinsam einen Spaziergang im Garten
machen, das würde Ihren Beinen guttun.
Frau Hessen: Dann muss ich mich aber ganz warm anziehen!
Julia: Es ist ein schöner Tag heute. Die Sonne scheint und es ist überhaupt
nicht kalt.
Frau Hessen: Ich möchte heute drinnen bleiben. Ich würde lieber fernsehen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
26

3.1 Übungen zum Dialog

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Sehen Sie sich das Video an und beantworten Sie die Fragen.

1. Warum hat Frau Hessen gestern nicht gut geschlafen?


a) Sie war erkältet und konnte schlecht atmen.
b) Der Fernseher von einem Nachbarn hat sie gestört.
c) Im Zimmer nebenan wurde laut gefeiert.

2. Was ist passiert, nachdem sich Frau Hessen beschwert hat?


a) Gar nichts.
b) Der Nachbar war einsichtig und hat den Apparat leiser gestellt.
c) Es gab einen Streit.

3. Wie fühlt sich Frau Hessen momentan?


a) Sie hat Kopfschmerzen.
b) Ihr Kreuz tut ihr weh.
c) Sie klagt über Magenschmerzen.

4. Wie heißt der Lieblingsradiosender von Frau Hessen?


a) Bayern 3.
b) Antenne Bayern.
c) Sie hat keinen Lieblingsradiosender.

5. Wie fühlt sich Frau Hessen am nächsten Tag?


a) Sie hat immer noch Kopfschmerzen.
b) Ihre Beine tun ihr weh.
c) Sie hat Rückenschmerzen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
27

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Lesen Sie den Text und entscheiden Sie, welche Aussagen richtig und welche falsch sind.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

 Schlafen Sie nur in der Nacht. Machen Sie, wenn möglich, keine Nickerchen oder
Siesta am Tag. Wenn Sie es nicht schaffen, schlafen Sie immer nur zur gleichen
Zeit, z. B. nach dem Mittagessen. Versuchen Sie, nicht länger als 30 – 40 Minuten
zu schlafen.
 Gehen Sie nicht ins Bett, bevor Sie richtig müde und schläfrig sind. Sie verkürzen
damit das lästige “Herumliegen” vor dem Einschlafen.
 Trinken Sie am Nachmittag und am Abend keine koffeinhaltigen Getränke.
 Achten Sie auf eine optimale Schlafzimmertemperatur; ideal sind 18 Grad.
 Ziehen Sie die Vorhänge oder Rollos zu; im Dunkeln schläft es sich besser.
 Machen Sie Ihren Körper “müde”; wenn Ihr Gesundheitszustand es Ihnen erlaubt,
gehen Sie öfters spazieren.

richtig falsch
1. Man sollte nicht tagsüber schlafen.
2. Die Dauer des Schlafs am Tag spielt keine Rolle.
3. Ältere Menschen sollen immer vor 22 Uhr ins Bett gehen.
4. Man sollte auf Tee und Kaffee vor allem am Abend verzichten.
5. Je höher die Temperatur im Schlafzimmer ist, umso besser schläft man.
6. Sie sollten das Zimmer vorm Schlafengehen verdunkeln.
7. Verzichten Sie auf Spaziergänge vor dem Zubettgehen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
28

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Lösen Sie das Kreuzworträtsel.

Waagrecht:
1. kleiner Schrank neben dem Bett
3. starke Kopfschmerzen
7. Schmerzmittel (Fachsprache)

Senkrecht:
2. Phase des Schlafes
4. (meist dichte) Gardine
5. schmerzhafte Zusammenziehung der Muskeln
6. chemisches Element in der Luft
8. Medikament in Form einer kleinen Scheibe

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
29

ÜBUNG 4 – Grammatik

Verbinden Sie die Sätze. Verwenden Sie die Konnektoren „trotzdem“ oder „obwohl“. Achten
Sie auf die richtige Satzgliederfolge.

1. Frau Hessen hat immer noch Kopfschmerzen. Sie hat ein Schmerzmittel bekommen.

2. Frau Hessen hat ein Schmerzmittel bekommen. Sie hat immer noch Kopfschmerzen.

3. Draußen ist schönes Wetter. Frau Hessen möchte nicht spazieren gehen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
30

4. Frau Hessen möchte nicht spazieren gehen. Draußen ist schönes Wetter.

5. In der Nacht ist Frau Hessen kalt. Die Fenster sind nur gekippt.

6. Die Fenster sind nur gekippt. Frau Hessen ist in der Nacht kalt.

7. Julia bietet Frau Hessen etwas zum Trinken an. Ein Glas Wasser steht auf dem
Nachttisch.

8. Auf dem Nachttisch steht ein Glas Wasser. Julia bietet Frau Hessen etwas zum Trinken
an.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
31

ÜBUNG 5 – Schreiben

Lesen Sie zunächst den Eintrag im Schlafprotokoll von Frau Neumann. Schreiben Sie dann
einen kurzen Bericht an Ihre Kollegin.

Die Stimmung von Frau Neumann war am Montag nicht sehr gut. Es ist
ihr ziemlich schwer gefallen, …

Schlafprotokoll von Frau / Herrn: Anna Neumann Woche vom 19.6. bis 25.6.

ABENDPROTOKOLL MO DI MI DO FR SA SO
(vor dem Lichtlöschen)
1. Wie ist Ihre Stimmung jetzt?
3
(1: sehr gut .... 6: sehr schlecht)
2. Wie leicht/schwer fiel es Ihnen heute,
Leistungen (Freizeit, Haushalt) zu
3
erbringen?
(1: sehr leicht .... 6: sehr schwer)
3. Haben Sie heute tagsüber geschlafen? 14:00
Falls ja, geben Sie an, wann und wie lange 30
insgesamt:
min
4. Haben Sie in den letzten 4 Stunden 2
Alkohol zu sich Gläser
genommen? Falls ja, was und wieviel?
Wein
5. Wie frisch/müde fühlen Sie sich jetzt?
3
(1: sehr frisch ..... 6: sehr müde)
6. Wann sind Sie zu Bett gegangen? 22:30
MORGENPROTOKOLL MI DO FR SA SO MO
DI
(nach dem Aufstehen)
7. Wie frisch/müde fühlen Sie sich jetzt?
3
(1: sehr frisch ..... 6: sehr müde)
8. Wie ist Ihre Stimmung jetzt?
3
(1: sehr gut .... 6: sehr schlecht)
9. Wann haben Sie gestern das Licht
23:00
ausgemacht?
10. Wie lange hat es nach dem
Lichtlöschen gedauert, bis Sie 40
einschliefen? (in Minuten)
11. Waren Sie nachts wach? Wie oft? 2x
Wie lange insgesamt?
30
(in Minuten)
12. Wann sind Sie endgültig aufgewacht? 6:30
13. Wie lange haben Sie insgesamt
geschlafen? 6:40
(Angabe in Stunden: Minuten)
14. Wann sind Sie endgültig aufgestanden? 7:00

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
32

15. Haben Sie seit gestern Abend


Medikamente zum Schlafen genommen? keine
(Präparat, Dosis, Uhrzeit)

ÜBUNG 6 – Sprechen

Arbeiten Sie in Paaren. Sie arbeiten als Pflegekräfte in einem Seniorenheim. Eine
Bewohnerin klagt seit ein paar Tagen über Schlafstörungen. Besprechen Sie gemeinsam mit
Ihrem Kollegen / Ihrer Kollegin, welche Maßnahmen Sie ergreifen können.

3.2 Grammatik

Konzessive Konnektoren „obwohl“ und „trotzdem“

Der Konzessive Satz beschreibt eine Tatsache. Der Satz, der danach kommt, benennt eine
Folge, die unüblich oder unerwartet ist.

Das Wetter ist sehr kalt.

→ Man erwartet, dass man sich warm anzieht.


→ normale Reaktion:
→ Ich ziehe eine warme Jacke an.

→ Man erwartet nicht, dass man sich nur leicht anzieht.


→ unerwartete Reaktion:
→ Ich ziehe keine warme Jacke an.
Verbindet man diese zwei Sätze mit den Konnektoren, sieht es so aus:

Obwohl es draußen sehr kalt ist, ziehe ich keine warme Jacke an.
Ich ziehe keine warme Jacke an, obwohl es draußen sehr kalt ist.

Draußen ist es sehr kalt, trotzdem ziehe ich keine warme Jacke an.
Draußen ist es sehr kalt, ich ziehe trotzdem keine warme Jacke an.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
33

3.3 Wortschatz

Wort Arti- Pluralform Vergangen- Wort im Kontext Wortart Definition / Synonym


kel heitsform
sich beschwerte Frau Mayer hat sich bei Verb sich beklagen
beschweren sich, hat sich der Heimleitung über
beschwert das Essen beschwert.
einschalten schaltete ein, Der Fernseher war die Substantiv anmachen, aufdrehen
hat ganze Nacht lang
eingeschaltet eingeschaltet.
guttun tat gut, Ein Spaziergang an der Verb auf jmdn., etwas eine
hat gutgetan frischen Luft tut dem gute Wirkung haben
Patienten immer gut.
kippen kippte, Soll ich das Fenster Verb in eine schräge
hat gekippt ganz öffnen oder nur Stellung bringen
kippen?
Kopfschmerz der die Kopfschmerzen gehören Substantiv Schmerzen im Kopf
Kopfschmerzen zu den häufigsten
Beschwerden und
haben verschiedene
Ursachen.
Krampf der die Krämpfe Krämpfen kann man Substantiv unwillkürliche,
durch körperliches schmerzhafte,
Training, Gymnastik anhaltende oder
oder Hochlagern zuckende
vorbeugen. Zusammenziehung
der Muskeln
Nachttisch der die Nachttische Die Dosette mit allen Substantiv kleiner Schrank oder
Tabletten liegt auf dem Tisch, der neben dem
Nachttisch. Bett steht und auf dem
der Wecker und eine
Lampe stehen können
Nickerchen das die Nickerchen Manche Senioren sind Substantiv leichter, kurzer Schlaf
es gewohnt, nach dem
Mittagessen ein kurzes
Nickerchen im Sessel zu
machen.
Pille die die Pillen Diese Pillen muss man Substantiv Tablette, Pastille
vor den Mahlzeiten
einnehmen.
Sauerstoff der Der Patient wird mit Substantiv chemisches Element,
(nur Singular) reinem Sauerstoff das besonders in der
beatmet. Luft vorkommt
Schlafstörung die die Senioren leiden oft unter Substantiv Schwierigkeiten beim
Schlafstörungen Schlafstörungen. Einschlafen oder
Durchschlafen
Schmerzmittel das die Viele Patienten greifen Substantiv Medikament gegen
Schmerzmittel schnell zu Schmerzen;
Schmerzmitteln. Analgetikum
stören störte, Das Radio hat die Verb jmdn. aus seiner
hat gestört Bewohnerin in der Nacht Ruhe, seiner Tätigkeit
gestört. herausreißen
Tablette die die Tabletten Diese Tabletten lassen Substantiv Medikament in Form
sich problemlos einer kleinen
halbieren. gepressten Scheibe
Tiefschlaf der Im Alter nehmen die Substantiv Stadium des tiefsten
(nur Singular) Phasen des Tiefschlafs Schlafes
ab.
Vorhang der die Vorhänge Für einen erholsamen Substantiv an einer Schiene oder
Schlaf sollte man die Stange befestigte
Vorhänge zuziehen. Stoffbahn, die man vor
ein Fenster ziehen

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
34

kann

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
35

Lösungen:

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

1. Warum hat Frau Hessen gestern nicht gut geschlafen?


a) Sie war erkältet und konnte schlecht atmen.
b) Der Fernseher von einem Nachbarn hat sie gestört.
c) Im Zimmer nebenan wurde laut gefeiert.

2. Was ist passiert, nachdem sich Frau Hessen beschwert hat?


a) Gar nichts.
b) Der Nachbar war einsichtig und hat den Apparat leiser gestellt.
c) Es gab einen Streit.

3. Wie fühlt sich Frau Hessen momentan?


a) Sie hat Kopfschmerzen.
b) Ihr Kreuz tut ihr weh.
c) Sie klagt über Magenschmerzen.

4. Wie heißt der Lieblingsradiosender von Frau Hessen?


a) Bayern 3.
b) Antenne Bayern.
c) Sie hat keinen Lieblingsradiosender.

5. Wie fühlt sich Frau Hessen am nächsten Tag?


a) Sie hat immer noch Kopfschmerzen.
b) Ihre Beine tun ihr weh.
c) Sie hat Rückenschmerzen.

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

richtig falsch
1. Man sollte nicht tagsüber schlafen. X
2. Die Dauer des Schlafs am Tag spielt keine Rolle. X
3. Ältere Menschen sollen immer vor 22 Uhr ins Bett gehen. X
4. Man sollte auf Tee und Kaffee vor allem am Abend verzichten. X
5. Je höher die Temperatur im Schlafzimmer ist, umso besser schläft man. X
6. Sie sollten das Zimmer vorm Schlafengehen verdunkeln. X
7. Verzichten Sie auf Spaziergänge vor dem Zubettgehen. X

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
36

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Waagrecht:
1. Nachttisch
3. Migräne
7. Analgetikum

Senkrecht:
2. Tiefschlaf
4. Vorhang
5. Krampf
6. Sauerstoff
8. Tablette

ÜBUNG 4 – Grammatik

1. Frau Hessen hat immer noch Kopfschmerzen, obwohl sie ein Schmerzmittel bekommen
hat.

2. Frau Hessen hat ein Schmerzmittel bekommen, trotzdem hat sie immer noch
Kopfschmerzen.

3. Draußen ist schönes Wetter, trotzdem möchte Frau Hessen nicht spazieren gehen.

4. Frau Hessen möchte nicht spazieren gehen, obwohl draußen schönes Wetter ist.

5. In der Nacht ist Frau Hessen kalt, obwohl die Fenster nur gekippt sind.

6. Die Fenster sind nur gekippt, trotzdem ist Frau Hessen in der Nacht kalt.

7. Julia bietet Frau Hessen etwas zum Trinken an, obwohl ein Glas Wasser auf dem
Nachttisch steht.

8. Auf dem Nachttisch steht ein Glas Wasser, trotzdem bietet Julia Frau Hessen etwas zum
Trinken an.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
37

ÜBUNG 5 – Schreiben

Lösungsbeispiel:

Es ist ihr ziemlich schwer gefallen, alltägliche Leistungen, wie


Spazierengehen oder Tätigkeiten im Haushalt, zu erbringen. Am
Nachmittag um 14.00 Uhr hat Frau Neumann eine halbe Stunde
geschlafen, später, am frühen Abend, hat sie zwei Gläser Wein
getrunken. Als ich kurz nach halb elf mit ihr gesprochen habe, war sie
schon wieder ziemlich müde. Sie ist um 22.30 Uhr ins Bett gegangen
und hat um 23.00 Uhr das Licht ausgemacht. Es hat 40 Minuten
gedauert, bis sie eingeschlafen ist, in der Nacht war sie zweimal wach,
insgesamt 30 Minuten. Am Dienstagmorgen ist sie um halb sieben
aufgewacht. Obwohl sie sechs Stunden und 40 Minuten geschlafen hat,
fühlte sie sich am Dienstagmorgen nicht sehr frisch. Aufgestanden ist
sie um sieben Uhr. Medikamente hatte Frau Neumann seit
Montagabend nicht mehr genommen. Ihre Stimmung war wie am Tag
zuvor nicht besonders gut.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
38

1. Ein Bad nehmen A2


Lektion 2 Tägliche Aufgaben 2. Einen Termin beim Friseur ausmachen B1
3. Gespräch mit dem Patienten über die B1
Schlafgewohnheiten
4. Dienstübergabe B2
[Link] B2

Dialog 4: Dienstübergabe (B2)

Gespräch zwischen zwei Pflegekräften


Situation: Olga und Julia betreuen Herrn Schosser, der seit seiner Diagnose Parkinson-
Demenz eine Unterstützung im 24-Stunden-Rhythmus benötigt. Olga macht die Übergabe
an ihre Kollegin.
Personen: Olga (Pflegekraft), Julia (Pflegekraft)
Ort: Zuhause von Herrn Schosser

Olga: Hallo, Julia, na, wie geht´s dir?


Julia: Hallo, Olga! Gut soweit, ich war gestern auf einer Geburtstagsparty,
dort war es sehr amüsant. Und was war bei euch so los?
Olga: Ach je, bei uns war so Einiges los.
Julia: Oh je, erzähl, was ist passiert?
Olga: Gestern früh um neun ist Herr Schosser auf dem Weg von der Küche
ins Wohnzimmer gestürzt.
Julia: Oh nein, hat er sich wehgetan?
Olga: Gleich nach dem Sturz hat Herr Schosser Schmerzen an der Hüfte
angegeben, daraufhin rief ich seinen Hausarzt an, der dann auch
gleich vorbei kam und ihn ins Krankenhaus eingewiesen hat. Ich hab„

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
39

schnell das Nötigste zusammengepackt und wir wurden mit dem


Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort haben sie ihn geröntgt
und konnten nichts feststellen. Auch Herr Schosser gab immer weniger
Schmerzen an, darum haben sie uns wieder nach Hause geschickt,
ohne neue Arztanordnungen. Aber wir sollten ihn beobachten.
Julia: Ok. Puh, das ist nochmal gut gegangen. War Herr Schosser denn
nochmal auffällig? Hat er noch Schmerzen?
Olga: Nein, nichts. Herr Schosser konnte sich am Abend auch nicht mehr
daran erinnern.
Julia: Ist dir denn aufgefallen, dass seine Demenz fortschreitet und er
zunehmend verwirrter ist?
Olga: Ja, schon. Ich finde, in den letzten Wochen hat sich sein Zustand
etwas verschlechtert, wir werden sehen.
Julia: Das ist mir nämlich auch schon aufgefallen. Seit 2-3 Wochen reinigt er
seine Prothese nicht mehr selbst, er weiß nicht mehr, was er mit der
Zahnbürste anstellen soll. Hast du das auch bemerkt?
Olga: Ja, es ist unterschiedlich. An manchen Tagen kann er damit umgehen,
an manchen nicht.
Julia: Wir werden das noch eine Weile beobachten und dann den Hausarzt
darüber informieren.
Olga: Geht klar.
Julia: Gibt es sonst noch etwas?
Olga: Ja, wir waren einkaufen. Für die nächsten 3 Tage haben wir wieder
alles im Haus. Der Vertreter der Medizintechnik war da und hat den
Rollator gerichtet. Ansonsten war Herr Schosser unauffällig.
Julia: Ja super, in Ordnung, dann kannst du nach Hause gehen.
Olga: Ist gut. Eine schöne Zeit! Bis dann.
Julia: Ja, danke, bis dann.
Olga: Ich verabschiede mich schnell noch von Herrn Schosser und dann
gehe ich.
Julia: Ok.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
40

4.1 Übungen zum Dialog

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Sehen Sie einen Ausschnitt aus dem Video an. Ergänzen Sie die fehlenden Wörter.
Kontrollieren Sie Ihre Lösung nach dem Video.

Olga: Gleich nach dem _______ hat Herr Schosser _________ an der
___________ angegeben, daraufhin rief ich seinen __________ an,
der dann auch gleich vorbei kam und ihn ins ___________
eingewiesen hat. Ich hab„ schnell das Nötigste zusammengepackt und
wir wurden mit dem ___________ ins Krankenhaus gebracht. Dort
haben sie ihn __________ und konnten nichts feststellen. Auch Herr
Schosser gab immer weniger Schmerzen an, darum haben sie uns
wieder nach Hause geschickt, ohne neue ___________. Aber wir
sollten ihn beobachten.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
41

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Lesen Sie die Definitionen und suchen Sie dazu die richtigen Begriffe.

die Krankenhauskapelle • die Notaufnahme • der Operationssaal • die Station

Eine Abteilung eines Krankenhauses zur Versorgung und


Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen
Krankheitsbildern,
z. B. für Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie,
Gynäkologie usw.

Ein Bereich im Krankenhaus, in dem akute Notfälle


aufgenommen und behandelt werden.

Ein spezieller Raum in einem Krankenhaus oder auch in


einer Arztpraxis, in dem chirurgische Eingriffe, die
Operationen, durchgeführt werden.

Eine kleine Kirche mit den Symbolen christlicher Religion


oder ein Meditationsraum. Andere Bezeichnungen sind
Andachtsraum oder auch „Raum der Stille“. Er dient
Patienten, Angehörigen und auch Mitarbeitern zu
Besinnung und Ruhefinden im Krankenhausbetrieb.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
42

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Suchen Sie folgende Substantive. Schreiben Sie dann zu jedem Begriff den richtigen Artikel.

Artikel Substantiv
Arztanordnung
R N T A V U E V E N W K I K Z
Krankenhaus
Sturz Y E J Z O O A S F C R O A G R
Hausarzt
Rettungswagen P D T Z R I H I Q A Z V R O U
Hüfte
Schmerzen V Z L T E A P Z N P J M Z H T

D U P J U D S K K X Y X T U S

Z J B I P N E U Z B A Y A A V

E Z M X U N G Y A O J T N D Y

N P D V H L G S A H T B O J Z

Z G Q A E W I H W T V U R F E

D G U Y X J P D C A V L D D T

I S Y X Z F P D T Q G E N O T

N E Z R E M H C S L T E U A C

K F X D K C X K X F S Z N Q G

B Z T R O K Y C Ü M I J G J J

W K O A M F R H M V F O J W H

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
43

ÜBUNG 4 – Grammatik

Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Verben in passender Form im Perfekt.

sich erinnern • sich kümmern • sich verabschieden • sich beschweren • sich verschlechtern •
sich freuen • sich wehtun • sich ansehen • sich informieren

Ich ________ _____ über meinen Patienten ________. Er _____ _____ beim Gehen
__________. Der Patient ______ ____ über starke Schmerzen _________. Danach ______
______ der Arzt den Patienten __________. Im Krankenhaus ________ _____ die Ärzte
um ihn _________. Am Abend ______ er ______ an den Sturz nicht mehr ________. Der
Zustand des Patienten ______ _____ in den letzten Wochen rapide _________. Meine
Kollegin _____ _____ von ihm . Nach dem anstrengenden Dienst _____ sie
_____ auf ihren freien Tag .

ÜBUNG 5 – Schreiben

Schreiben Sie den Text aus der Übung 4 im Präteritum. Achten Sie dabei auf trennbare
Verben.

ÜBUNG 6 – Sprechen

a) Sehen Sie sich den Videoabschnitt an. Übernehmen Sie die Rolle der Pflegekraft Olga,
die im Dialog stumm geschaltet ist. Machen Sie diese Sprechübung in zwei Varianten:

a. Sehen Sie sich die Version mit Untertiteln an. Lesen Sie den Text, der in den
Untertiteln steht, mit. Achten Sie auf die Aussprache.
b. Sehen Sie sich die Version ohne Untertitel an. Versuchen Sie, den Text frei zu
formulieren.

Sie können Ihre Sprechübung aufnehmen und die Aufnahme an Ihre Lehrkraft zur
Bewertung schicken. Sie können diesen kostenlosen Link nutzen: [Link]

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
44

Julia: Ok. Puh, das ist nochmal gut gegangen. War Herr Schosser denn
nochmal auffällig? Hat er noch Schmerzen?
Olga: ________________________________________________________
Julia: Ist dir denn aufgefallen, dass seine Demenz fortschreitet und er
zunehmend verwirrter ist?
Olga: ________________________________________________________
Julia: Das ist mir nämlich auch schon aufgefallen. Seit 2-3 Wochen reinigt er
seine Prothese nicht mehr selbst, er weiß nicht mehr, was er mit der
Zahnbürste anstellen soll. Hast du das auch bemerkt?
Olga: ________________________________________________________
Julia: Wir werden das noch eine Weile beobachten und dann den Hausarzt
darüber informieren.
Olga: ________________________________________________________
Julia: Gibt es sonst noch etwas?
Olga: ________________________________________________________
Julia: Ja super, in Ordnung, dann kannst du nach Hause gehen.
Olga: ________________________________________________________
Julia: Ja, danke, bis dann.
Olga: ________________________________________________________
Julia: Ok.
Olga: ________________________________________________________

b) Situation: Frau Neumann, die von Ihnen zu Hause gepflegt wird, ist über die Türschwelle
gestolpert und hat sich am Ellbogen verletzt. Sie klagt über Schmerzen. Setzen Sie den
Notruf ab.

Wo? Wo ist der Notfallort?


Was? Was ist passiert?
Wie viele? Wie viele Verletzte sind es?
Welche? Welche Verletzungen kann man sehen?
Warten! Warten auf Rückfragen!

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
45

4.2 Grammatik

Reflexive Verben
Reflexive Verben kann man in zwei Hauptgruppen einteilen: in echte reflexive Verben und in
nicht echte reflexive Verben. Bei echten reflexiven Verben kann man das Reflexivpronomen
nicht weglassen oder durch eine Akkusativergänzung ersetzen. Beispiel:
echte reflexive Verben
Er freut sich über die guten Laborwerte.

Ich erkundige mich nach den Blutwerten.

Er merkt sich die Adresse nicht.

unechte reflexive Verben Wen?


reflexiv: Sie entschuldigt sich bei ihrer Chefin. „sich selbst“
nicht reflexiv: Sie entschuldigt den Kollegen bei der Chefin. „eine andere Person“
reflexiv: Ihr informiert euch über die neue Situation. „sich selbst“
nicht reflexiv: Ihr informiert Frau Alt über die neue Situation. „eine andere Person“
reflexiv: Der Pfleger wäscht sich. „sich selbst“
nicht reflexiv: Der Pfleger wäscht den Patienten. „eine andere Person“

Für die Perfekt-Bildung benutzt man bei allen reflexiven Verben immer das Hilfsverb „haben“.

reflexive Verben
Er hat sich über die guten Blutwerte gefreut.
Ich habe mich nach den Laborwerten erkundigt.
Er hat sich die Adresse nicht gemerkt.
Sie hat sich bei ihrer Chefin entschuldigt.
Ihr habt euch über die neue Situation informiert.
Der Pfleger hat sich gewaschen.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
46

4.3 Wortschatz

Wort Arti- Pluralform Vergangen- Wort im Kontext Wortart Definition / Synonym


kel heitsform
amüsant Die Unterhaltung mit Adjektiv kurzweilig, lustig
der Kollegin fand sie
sehr amüsant.
Arzt- die die Arzt- Die Medikamente Substantiv Veranlassung des
anordnung anordnungen sollen nach der Arztes
Arztanordnung dreimal
täglich verabreicht
werden.
auffällig In meinem Dienst ist Adjektiv die Aufmerksamkeit
nichts erregend, auf sich
Außergewöhnliches ziehend
passiert, der Patient
war nicht auffällig.
beobachten beobachtete, Den Patienten muss Verb jmdn. oder etwas
hat beobachtet man noch einen Tag aufmerksam betrachten
im Krankenhaus
beobachten.
einweisen wies ein, hat Der Patient wurde mit Verb einliefern, ins
eingewiesen Verdacht auf Krankenhaus bringen
Blinddarmentzündung
ins Krankenhaus
eingewiesen.
fortschreiten schritt fort, ist Nach der Behandlung Verb sich in derselben
fortgeschritten soll die Krankheit nicht Richtung
mehr fortschreiten. weiterentwickeln
Hausarzt der die Hausärzte Der Hausarzt kann Substantiv ein Arzt für
eine Überweisung ins Allgemeinmedizin, der
Krankenhaus oder auch Hausbesuche
zum Spezialisten macht
schreiben.
Hüfte die die Hüften Beim Sturz werden Substantiv Körperpartie zwischen
häufig Hüften oder Oberschenkel und Taille
Knie verletzt.
Medizin- die In Kliniken wird mit der Substantiv Gesamtheit der
technik modernsten technischen Geräte, die
(nur Singular) Medizintechnik für die Medizin
operiert. entwickelt worden sind
Rettungs- der die Der Rettungswagen Substantiv im Rettungsdienst
wagen Rettungswagen / hat im Straßenverkehr eingesetztes Fahrzeug
Rettungswägen besondere Rechte.
richten richtete, hat Die Betten müssen Verb in Ordnung bringen
gerichtet gerichtet werden.
Rollator der die Rollatoren In Sanitätshäusern Substantiv Gehhilfe mit Rollen
gibt es eine große
Auswahl an
Rollatoren.
röntgen röntgte, hat Den Oberarm muss Verb mit Röntgenstrahlen
geröntgt man vorsichtshalber durchleuchten,
röntgen lassen. untersuchen
Schmerz der die Schmerzen Die Schmerzen halten Substantiv unangenehme
schon seit drei Tagen körperliche Empfindung,
an. die durch Krankheit oder
Verletzung entsteht
Sturz der die Stürze Die meisten Stürze Substantiv der Vorgang, dass jmd.
passieren im eigenen auf den Boden fällt
Haus.
stürzen stürzte, ist Frau Baumann ist Verb hinfallen
gestürzt gestern auf der

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
47

Treppe gestürzt.
umgehen ging um, ist Nach dem Unfall lernt Verb jmdn. oder etwas
umgegangen der Patient, mit dem irgendwie behandeln
neuen Rollator
umzugehen.
Vertreter der die Vertreter Er arbeitet seit zehn Substantiv jmd., der im Namen
Jahren als Vertreter einer Firma Kunden
einer bekannten besucht und neue
pharmazeutischen Produkte vorstellt
Firma.
verwirrt Viele alte Menschen Adjektiv konfus, durcheinander
werden mit
zunehmendem Alter
desorientiert und
verwirrter.
Zustand der die Zustände Der Zustand der Substantiv Verfassung, Lage
Patientin hat sich nach
der Operation schnell
verbessert.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
48

Lösungen:

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Olga: Gleich nach dem Sturz hat Herr Schosser Schmerzen an der Hüfte
angegeben, daraufhin rief ich seinen Hausarzt an, der dann auch
gleich vorbei kam und ihn ins Krankenhaus eingewiesen hat. Ich hab„
schnell das Nötigste zusammengepackt und wir wurden mit dem
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort haben sie ihn geröntgt
und konnten nichts feststellen. Auch Herr Schosser gab immer weniger
Schmerzen an, darum haben sie uns wieder nach Hause geschickt,
ohne neue Arztanordnungen. Aber wir sollten ihn beobachten.

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Eine Abteilung eines Krankenhauses zur Station


Versorgung und Behandlung von Patienten mit
unterschiedlichen Krankheitsbildern,
z. B. für Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie,
Gynäkologie usw.

Ein Bereich im Krankenhaus, in dem akute Notaufnahme


Notfälle aufgenommen und behandelt werden.

Ein spezieller Raum in einem Krankenhaus oder Operationssaal


auch in einer Arztpraxis, in dem chirurgische
Eingriffe, die Operationen, durchgeführt werden.

Eine kleine Kirche mit den Symbolen christlicher Krankenhauskapelle


Religion oder ein Meditationsraum. Andere
Bezeichnungen sind Andachtsraum oder auch
„Raum der Stille“. Er dient Patienten,
Angehörigen und auch Mitarbeitern zu
Besinnung und Ruhefinden im
Krankenhausbetrieb.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
49

ÜBUNG 3 – Wortschatz

R + T + + + + + + + + K + + Z
Artikel Substantiv + E + Z + + + + + + R + A + R
die Arztanordnung + + T + R + + + + A + + R + U
das Krankenhaus + + + T + A + + N + + + Z + T
der Sturz + + + + U + S K + + + + T + S
der Hausarzt + + + + + N E U + + + + A + +
+ + + + + N G + A + + + N + +
der Rettungswagen + + + + H + + S + H + + O + +
die Hüfte + + + A + + + + W + + + R + +
die (Pl.) Schmerzen + + U + + + + + + A + + D + +
+ S + + + + + + + + G E N + +
N E Z R E M H C S + T E U + +
+ + + + + + + + + F + + N + +
+ + + + + + + + Ü + + + G + +
+ + + + + + + H + + + + + + +

ÜBUNG 4 – Grammatik

Ich habe mich über meinen Patienten informiert. Er hat sich beim Gehen wehgetan. Der
Patient hat sich über starke Schmerzen beschwert. Danach hat sich der Arzt den Patienten
angesehen. Im Krankenhaus haben sich die Ärzte um ihn gekümmert. Am Abend hat er sich
an den Sturz nicht mehr erinnert. Der Zustand des Patienten hat sich in den letzten Wochen
rapide verschlechtert. Meine Kollegin hat sich von ihm verabschiedet. Nach dem
anstrengenden Dienst hat sie sich auf ihren freien Tag gefreut.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
50

ÜBUNG 5 – Schreiben

Ich informierte mich über meinen Patienten. Er tat sich beim Gehen weh. Der Patient
beschwerte sich über starke Schmerzen. Danach sah sich der Arzt den Patienten an. Im
Krankenhaus kümmerten sich die Ärzte um ihn. Am Abend erinnerte er sich an den Sturz
nicht mehr. Der Zustand des Patienten verschlechterte sich in den letzten Wochen rapide.
Meine Kollegin verabschiedete sich von ihm. Nach dem anstrengenden Dienst freute sie
sich auf ihren freien Tag.

ÜBUNG 6 – Sprechen

Lösungbeispiel:
Julia: Ok. Puh, das ist nochmal gut gegangen. War Herr Schosser denn
nochmal auffällig? Hat er noch Schmerzen?
Olga: Nein, nichts. Herr Schosser konnte sich am Abend auch nicht mehr
daran erinnern.
Julia: Ist dir denn aufgefallen, dass seine Demenz fortschreitet und er
zunehmend verwirrter ist?
Olga: Ja, schon. Ich finde, in den letzten Wochen hat sich sein Zustand
etwas verschlechtert, wir werden sehen.
Julia: Das ist mir nämlich auch schon aufgefallen. Seit 2-3 Wochen reinigt er
seine Prothese nicht mehr selbst, er weiß nicht mehr, was er mit der
Zahnbürste anstellen soll. Hast du das auch bemerkt?
Olga: Ja, es ist unterschiedlich. An manchen Tagen kann er damit umgehen,
an manchen nicht.
Julia: Wir werden das noch eine Weile beobachten und dann den Hausarzt
darüber informieren.
Olga: Geht klar.
Julia: Gibt es sonst noch etwas?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
51

Olga: Ja, wir waren einkaufen. Für die nächsten 3 Tage haben wir wieder
alles im Haus. Der Vertreter der Medizintechnik war da und hat den
Rollator gerichtet. Ansonsten war Herr Schosser unauffällig.
Julia: Ja super, in Ordnung, dann kannst du nach Hause gehen.
Olga: Ist gut. Eine schöne Zeit! Bis dann.
Julia: Ja, danke, bis dann.
Olga: Ich verabschiede mich schnell noch von Herrn Schosser und dann
gehe ich.
Julia: Ok.
Olga: Tschüs.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
52

1. Ein Bad nehmen A2


Lektion 2 Tägliche Aufgaben 2. Einen Termin beim Friseur ausmachen B1
3. Gespräch mit dem Patienten über die B1
Schlafgewohnheiten
4. Dienstübergabe B2
[Link] B2

Dialog 5: Teambesprechung (B2)

Gespräch unter Pflegekräften


Situation: Mitarbeiter des Seniorenheims St. Nikolaus treffen sich zur monatlichen
Teambesprechung. Es gibt vieles zum Besprechen und einige Planungen zu machen.
Personen: Frau Moser (Pflegedienstleitung) und Frau Winkler (Heimleitung), Julia
(Pflegekraft), Anna (Pflegekraft), andere Pflegekräfte
Ort: Besprechungsraum im Pflegeheim

Frau Winkler: Hallo, alle Mitarbeiter! Ich begrüße euch zur Teambesprechung im
September. Frau Moser wird wieder alles mitschreiben und wir gehen
gemeinsam aktuelle Punkte durch. Haben sich alle in die
Teilnehmerliste eingetragen? Sonst bekommen Sie die Stunden nicht
gutgeschrieben. So, Frau Moser, lesen Sie bitte den ersten Punkt vor!
Frau Moser: Auch noch mal von mir ein herzliches Hallo, wir gehen gleich zum
ersten Punkt auf unserer Liste über: es gab Beschwerden von den
Bewohnern, dass es zu den Frühstückszeiten angeblich keine
Pflegekraft im Speisesaal gab, die z.B. den Kaffee auffüllt. Das darf
natürlich nicht sein, kann jemand von euch etwas dazu sagen?

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
53

Julia: Ja, Frau Moser, als ich mit Olga und Viktor im Dienst war, das muss so
Anfang August gewesen sein, da mussten wir unterbesetzt arbeiten,
weil sich doch am Morgen noch die Manuela krank gemeldet hat und
an diesem Tag war der Speisesaal leider nicht ausreichend besetzt wie
gewohnt, ansonsten ist mir kein Vorfall bekannt.
Frau Winkler: Wenn so etwas wieder vorkommt, Julia, müssen Sie uns Bescheid
geben, Frau Moser und ich können Sie auch gerne unterstützen.
Julia: Ja, Frau Winkler, aber es war ein Samstag, da war niemand von Ihnen
im Haus.
Frau Winkler: Nun gut, ich hoffe das war eine Ausnahme, ihr wisst genau so gut wie
ich, dass die Bewohner ausreichend frühstücken müssen.
Julia: Natürlich, Frau Winkler.
Frau Winkler: Dann sollte das geklärt sein, wir werden trotzdem verstärkt ein Auge
darauf werfen. Der nächste Punkt bitte, Frau Moser.
Frau Moser: Also der zweite Punkt: die Raucherpausen. Frau Winkler und ich
mussten in letzter Zeit leider verstärkt feststellen, dass in den
einzelnen Schichten sehr häufig zum Rauchen gegangen wird und die
einzelnen Pausen sehr ausgedehnt werden. Nochmal für alle: Ihr habt
in einer 8-Stunden-Schicht 30 Minuten Pause, das heißt zehn Minuten
pro Zigarette, und jeder kann dreimal zum Rauchen gehen, dann hat er
aber noch nichts gegessen. Bitte planen Sie in Zukunft Ihre Pausen
besser ein, sonst werden die Nichtraucher benachteiligt. Gibt es dazu
von eurer Seite noch etwas? ...
Alle Mitarbeiter: Nein.
Frau Moser: Gut, dann der dritte Punkt: Die Essenszeiten verschieben sich, wir
hatten ja bei der letzten Teambesprechung schon einmal besprochen,
dass 18.00 Uhr für das Abendessen ein wenig zu spät ist, da der
Spätdienst es nicht schafft, bis zum Schichtwechsel alle Bewohner ins
Bett zu bringen. Darum ändern wir nach langen Überlegungen mit dem
Heimbeirat die Abendessenszeiten auf 17.30 Uhr. Seid ihr damit
zufrieden?
Alle Mitarbeiter: Jaaaaa!
Frau Winkler: Wunderbar, nächster Punkt, bitte. Mensch, geht das flott!

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
54

Frau Moser: Viertens: Frau Winkler und ich haben ein neues Formular
ausgearbeitet, das Beschwerdemanagement. Es sind 2 Seiten, auf
denen die Beschwerden behandelt werden. Einmal durchgeben, bitte.
Auf der ersten Seite wird beschrieben, wer, wann, wo und welche
Beschwerde er hat. Die Beschwerde wird genau erläutert und auf der
zweiten Seite wird nach einer Lösung gesucht, mit dem, der die
Beschwerde eingereicht hat. Der Beschwerdesteller und
Beschwerdeaufnehmer unterschreiben das Formular dann und nach
vier Wochen wird dann der Fall nochmal bearbeitet und man schaut,
ob das Ziel erreicht wurde. Gibt es dazu noch Fragen?
Alle Mitarbeiter: Nein.
Frau Moser: Gut, dann der vorletzte Punkt: Momentan läuft unser Haus
hervorragend und wir schreiben schwarze Zahlen und ich kann euch
eine erfreuliche Nachricht mitteilen: Ab Mitte Oktober stellen wir eine
Hauswirtschafterin ein, die euch in Sachen Küche und Essen dann von
7.00 - 13.00 Uhr unterstützen wird.
Mitarbeiter: Au ja, oh super, klasse, tolle Idee…..
Frau Moser: Gut und dann der letzte Punkt, das ist der schönste. Letzte Woche
hatten wir eine Heimbeiratssitzung und es gab von den Angehörigen
absolut keine Beschwerden oder Mängel. Herzlichen Dank, ihr Lieben,
das haben wir jedem Einzelnen von euch zu verdanken.
Frau Winkler: Von mir auch ein großes Dankeschön und weiter so. Gibt‟s noch
Anregungen, Beschwerden? Irgendwelche Punkte, die Sie noch sagen
möchten?
Anna: Ja, ich hätte da noch eine Idee. Für die an Demenz erkrankten
Bewohner. Wir könnten doch entlang der rechten Flurwand zum
Garten eine Tastwand machen, was halten Sie davon?
Frau Winkler: Ja, wunderbar, ich freue mich immer wieder, wenn solche Ideen
kommen! Würden Sie vielleicht bis zum nächsten Mal eine Skizze
anfertigen, dann können wir Genaueres besprechen.
Anna: Jawohl, das mache ich gerne.
Frau Winkler: Gibt es sonst noch Anliegen? ... Nichts? Wunderbar, dann ist die
heutige Teambesprechung beendet und noch einen schönen Mittwoch.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
55

Frau Moser: Ach, Stopp, halt! Eins hätte ich noch, wir machen am 12.10. ein
Oktoberfest, aber dazu gibt„s nochmal eine extra Besprechung. Wer
helfen möchte oder Ideen hat, der darf sich bitte eintragen, dann könnt
ihr gehen. Tschüs.
Alle Mitarbeiter: Tschüs!
Frau Winkler: Auf Wiedersehen!

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
56

5.1 Übungen zum Dialog

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

Sehen Sie sich das Video an und beantworten Sie die Fragen.
1. Wann findet die Teambesprechung statt?
a) Im August.
b) Im September.
c) Im April.

2. Worüber haben sich die Bewohner beschwert?


a) Das Mittagessen war kalt.
b) Die Pflegekräfte waren unfreundlich.
c) Es gab zu wenig Personal beim Frühstück.

3. Wie lange ist die Pause in einer 8-Stunden-Schicht?


a) Zweimal dreißig Minuten.
b) Eine halbe Stunde.
c) Eine halbe Stunde plus zwei Raucherpausen.

4. Wann werden die Bewohner zukünftig zu Abend essen?


a) Zu späteren Zeiten.
b) Früher.
c) Die Essenszeiten bleiben gleich.

5. Wer wird neu angestellt?


a) Zwei Pflegekräfte.
b) Hausmeister.
c) Hauswirtschafterin.

6. Wie viele Punkte wurden bei der Teambesprechung bearbeitet?


a) Drei.
b) Zehn.
c) Sechs.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
57

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Lesen Sie den Entwurf eines Dienstplans. Ergänzen Sie die fehlenden Begriffe.

Nachtruhe • Insulininjektionen • Essen • Mitarbeiter


Pflegekraft 2 • Dienstübergabe • Nachtdienst

Spätdienst
13.30 - 14.00 Uhr
 _____________ und Verteilung der Pflegetätigkeiten auf die anwesenden
___________________
14.00 - 14.45 Uhr
 Wecken der Bewohner, Toilettengänge
 Kaffeetrinken der Bewohner, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
15.00 - 15.45
 ___________ anreichen, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
15.45 - 16.15
 Pflegekraft 1 - Pause
16.15 - 16.45
 _______________ - Pause
15.00 - 16.30 Uhr
 Toilettengänge, Beschäftigung, administrative Tätigkeiten
16.15 - 17.00 Uhr
 Richten der Medikamente (Tropfen stellen)
 um 17.00 Uhr ___________________ verabreichen
 Vorbereitungsarbeiten für das Abendessen (Tee kochen usw.)
17.00 - 17.30
 Vorbereitung des Abendessens (Tisch decken, Tee kochen usw.)
17.30 - 18.30 Uhr
 Abendessen der Bewohner, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
18.30 - 20.30 Uhr
 Toilettengänge, Bewohner zur _____________ begleiten
20.30 - 21.00 Uhr
 Übergabe an den _________________

[Link]

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
58

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Lösen Sie das Kreuzworträtsel. Suchen Sie Synonyme für diese Ausdrücke.

Waagrecht:
3. (oft negatives) Ereignis
5. Denkanstoß
6. (großes) Esszimmer

Senkrecht:
1. Dienstablösung
2. Klage
4. Sonderfall

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
59

ÜBUNG 4 – Grammatik

Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Formen des Partizips II.

Frau Winkler hat alle Mitarbeiter herzlich ___________ (begrüßen) und Frau Moser hat alles
____________ (mitschreiben). Die Mitarbeiter haben sich in die Teilnehmerliste
_____________ (eintragen) und dann sind sie alle Punkte gemeinsam ___________
(durchgehen). Frau Moser hat den ersten Punkt _____________ (vorlesen). Sie ist gleich zu
der Beschwerde ______________ (übergehen). Die Bewohner haben sich beschwert, dass
es beim Frühstück _____________ (vorkommen) ist, dass niemand den Kaffee
___________ (auffüllen) hat.
Außerdem haben Frau Winkler und Frau Moser _____________ (feststellen), dass manche
Raucher zu lange Raucherpausen ___________ (einplanen) haben.
Später hat die Heimleitung ein neues Formular ___________ (durchgeben) und __________
(erläutern). Zum Schluss hat Frau Moser den Mitarbeitern _____________ (mitteilen), dass
das Seniorenheim eine neue Hauswirtschafterin ___________ (einstellen) hat.

ÜBUNG 5 – Schreiben

Ihre Kollegin, Frau Zimmerer, war krank und konnte an der Teambesprechung nicht
teilnehmen. Schicken Sie ihr eine E-Mail und beschreiben Sie ihr möglichst genau, was
besprochen worden ist.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
60

ÜBUNG 6 – Sprechen

Sie arbeiten in einem Seniorenheim als Pflegekraft. Am Wochenende sind Sie erkrankt und
müssen sich am Montag in der Früh telefonisch krank melden. Rufen Sie Ihre Chefin Frau
Neuhierl an und erklären Sie die Situation.
 Grund
 geplanter Arzttermin
 voraussichtliche Dauer der Erkrankung

5.2 Grammatik

Präfixe bei Verben

Durch Präfixe lassen sich neue Verben bilden. Die Bedeutung des neugebildeten Verbs kann
von dem ursprünglichen Verb stark abweichen. Vergleichen Sie.

einfaches Verb Präfix: Beispiel:

durchgehen Die Mitarbeiter sind die neue Verordnung


Punkt für Punkt durchgegangen.
gehen vergehen Die Schmerzen sind nach der Operation
bereits nach zwei Tagen vergangen.
nachgehen Die Heimleitung ist der Sache sofort
nachgegangen.

mitschreiben Die Mitarbeiterin hat die wichtigsten Punkte


mitgeschrieben.
schreiben verschreiben Die Ärztin hat Frau Neumann neue
Medikamente verschrieben.
beschreiben Der Arzt hat die Wirkung des Arzneimittels
genau beschrieben.

feststellen Man hat die Krankheit erst nach drei


Untersuchungen festgestellt.
stellen bestellen Der Bewohner hat nach dem Mittagessen
eine Tasse Kaffee bestellt.
erstellen Die Pflegekraft hat mit dem Patienten einen
neuen Essensplan erstellt.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
61

5.3 Wortschatz

Wort Arti- Pluralform Vergangen- Wort im Kontext Wortart Definition / Synonym


kel heitsform
Angehörige der/ die Zum Geburtstag sind Substantiv Verwandte, die dem
die Angehörigen viele Angehörige engsten Familienkreis
gekommen. angehören
Anliegen das die Anliegen Der Patient hat sein Substantiv Angelegenheit, die
Anliegen vorgetragen. jemandem am Herzen
liegt
Ausnahme die die Für Sie mache ich eine Substantiv etwas, das von einer
Ausnahmen Ausnahme. Regel abweicht
beschreiben beschrieb, Beschreiben Sie Ihre Verb ausführlich schildern,
hat Beschwerden genau! erklären
beschrieben
Beschwerde die die Die Angehörige hat eine Substantiv Klage, mit der man sich
Beschwerden Beschwerde eingereicht. über jmdn., etwas
beschwert
bestellen bestellte, Herr Maurer bestellt Verb in Auftrag geben
hat bestellt nach dem Essen einen
kleinen Eisbecher.
durchgehen ging durch, Den Plan muss man Verb lesen, durchsehen und
ist Punkt für Punkt besprechen
durch- durchgehen.
gegangen
erstellen erstellte, Bei der Verb anfertigen, ausarbeiten
hat erstellt Teambesprechung
wurde der Dienstplan
erstellt.
Essenszeit die die Die Essenszeiten Substantiv Zeit, in der das Essen
Essenszeiten verschieben sich um eingenommen wird
eine halbe Stunde.
feststellen stellte fest, Bei Frau Neuhuber Verb bemerken, erkennen
hat festgestellt wurde leichte Demenz
festgestellt.
mitschreiben schrieb mit, Die Pflegerin hat den Verb etwas anhören und
hat Vortrag mitgeschrieben. zugleich
mit- niederschreiben
geschrieben
nachgehen ging nach, Der Sache muss man Verb etwas genau überprüfen
ist unbedingt nachgehen.
nachgegangen
Raucher- die die Raucher- Eine Raucherpause Substantiv kurze Pausen, in denen
pause pausen dauert 10 Minuten. man während der
Arbeitszeit rauchen darf
Schicht die die Schichten Die Schicht beginnt um Substantiv einer der Abschnitte
6 Uhr. eines Arbeitstages in
einem Betrieb, in dem
24 Stunden gearbeitet
wird
Skizze die die Skizzen Die Pflegekraft sollte Substantiv Entwurf, Konzept
eine Skizze zeichnen.
Spätdienst der die Nächste Woche hat sie Substantiv Dienst am späten Abend
Spätdienste wieder mal Spätdienst.
Speisesaal der die Speisesäle Der Speisesaal wurde Substantiv Saal, in dem gegessen
frisch renoviert. wird
Tastwand die die Tastwände Für die Tastwand Substantiv spezielle Tafel zum
benötigt man Befühlen, die
verschiedene Demenzkranken
Materialien. Sinneserfahrungen
ermöglicht

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
62

Teambespre- die die Die Teambesprechung Substantiv ausführliches Gespräch


chung Teambe- dauert bereits seit zu einem bestimmten
sprechungen eineinhalb Stunden. Thema
Teilnehmer- die die Reichen Sie bitte die Substantiv Verzeichnis der
liste Teilnehmer- Teilnehmerliste weiter! Anwesenden
listen
vergehen verging, Der Nachtdienst ist Verb verstreichen,
ist vergangen schnell vergangen. vorbeigehen
verschreiben verschrieb, Der Hausarzt Verb schriftlich verordnen
hat verschreibt dem
verschrieben Patienten ein neues
Medikament.
Vorfall der die Vorfälle Der Nachtdienst ist ohne Substantiv plötzlich eintretendes
Vorfälle verlaufen. unangenehmes Ereignis

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
63

Lösungen:

ÜBUNG 1 – Hörverstehen

1. Wann findet die Teambesprechung statt?


a) Im September.
b) Im August.
c) Im April.

2. Worüber haben sich die Bewohner beschwert?


a) Das Mittagessen war kalt.
b) Die Pflegekräfte waren unfreundlich.
c) Es gab zu wenig Personal beim Frühstück.

3. Wie lange ist die Pause in einer 8-Stunden-Schicht?


a) Zweimal dreißig Minuten.
b) Eine halbe Stunde.
c) Eine halbe Stunde plus zwei Raucherpausen.

4. Wann werden die Bewohner zukünftig zu Abend essen?


a) Zu späteren Zeiten.
b) Früher.
c) Die Essenszeiten bleiben gleich.

5. Wer wird neu angestellt?


a) Zwei Pflegekräfte.
b) Hausmeister.
c) Hauswirtschafterin.

6. Wie viele Punkte wurden bei der Teambesprechung bearbeitet?


a) Drei.
b) Zehn.
c) Sechs.

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
64

ÜBUNG 2 – Leseverstehen

Spätdienst
13.30 - 14.00 Uhr
 Dienstübergabe und Verteilung der Pflegetätigkeiten auf die anwesenden Mitarbeiter
14.00 - 14.45 Uhr
 Wecken der Bewohner, Toilettengänge
 Kaffeetrinken der Bewohner, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
15.00 - 15.45
 Essen anreichen, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
15.45 - 16.15
 Pflegekraft 1 - Pause
16.15 - 16.45
 Pflegekraft 2 - Pause
15.00 - 16.30 Uhr
 Toilettengänge, Beschäftigung, administrative Tätigkeiten
16.15 - 17.00 Uhr
 Richten der Medikamente (Tropfen stellen)
 um 17.00 Uhr Insulininjektionen verabreichen
 Vorbereitungsarbeiten für das Abendessen (Tee kochen usw.)
17.00 - 17.30
 Vorbereitung des Abendessens (Tisch decken, Tee kochen usw.)
17.30 - 18.30 Uhr
 Abendessen der Bewohner, Vorbereitung, Hilfestellung, Nachsorge
18.30 - 20.30 Uhr
 Toilettengänge, Bewohner zur Nachtruhe begleiten
20.30 - 21.00 Uhr
 Übergabe an den Nachtdienst

[Link]

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
65

ÜBUNG 3 – Wortschatz

Waagrecht:
3. Vorfall
5. Anregung
6. Speisesaal

Senkrecht:
1. Schichtwechsel
2. Beschwerde
4. Ausnahme

ÜBUNG 4 – Grammatik

Frau Winkler hat alle Mitarbeiter herzlich begrüßt und Frau Moser hat alles mitgeschrieben.
Die Mitarbeiter haben sich in die Teilnehmerliste eingetragen und dann sind sie alle Punkte
gemeinsam durchgegangen. Frau Moser hat den ersten Punkt vorgelesen. Sie ist gleich zu
der Beschwerde übergegangen. Die Bewohner haben sich beschwert, dass es beim
Frühstück vorgekommen ist, dass niemand den Kaffee aufgefüllt hat.
Außerdem haben Frau Winkler und Frau Moser festgestellt, dass manche Raucher zu lange
Raucherpausen eingeplant haben.
Später hat die Heimleitung ein neues Formular durchgegeben und erläutert. Zum Schluss
hat Frau Moser den Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Seniorenheim eine neue
Hauswirtschafterin eingestellt hat.

ÜBUNG 5 – Schreiben

Lösungsbeispiel:

Frau Moser hat von den Bewohnern eine Beschwerde erhalten, weil beim Frühstück keine
Pflegekraft im Speisesaal war, die z. B. den Kaffee nachgefüllt hat. Julia hat dazu erklärt,
dass das nur einmal vorgekommen ist, Anfang August, als sie mit Viktor und Olga im Dienst
war und Manuela krank war. Frau Winkler hat gemeint, dass man ihr oder Frau Moser
Bescheid geben soll, wenn so etwas vorkommt, sie würden uns dann gerne unterstützen.
Dann hat Frau Moser die Raucherpausen angesprochen. Viele Raucher gehen zu oft und
zu lange zum Rauchen. Sie hat noch einmal erklärt, dass man in einer 8-Stunden-Schicht
30 Minuten Pause hat. Raucher können also dreimal für jeweils zehn Minuten eine Pause

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.
66

einlegen, sie sollen dabei aber auch noch das Essen mit einplanen.
Als dritten Punkt hat uns Frau Moser darüber informiert, dass das Abendessen auf 17.30
Uhr vorverlegt wird. Für den Spätdienst ist es ja immer schwierig, alle Bewohner bis zum
Schichtwechsel ins Bett zu bringen, wenn es erst um 18.00 Uhr Abendessen gibt. Deshalb
hatten sie mit dem Heimbeirat einige Besprechungen und haben dann entschieden, dass es
das Abendessen früher gibt. Darüber haben sich natürlich alle gefreut!
Frau Moser hat uns dann noch ein Formular gezeigt, ein Beschwerdemanagement. Auf der
ersten Seite des Formulars kann man seine Beschwerde erklären, auf der zweiten Seite
kann man mit einer Person, die die Beschwerde aufnimmt, Lösungen beschreiben. Nach
vier Wochen schaut man noch einmal gemeinsam, ob man das Problem lösen konnte.
Über den nächsten Punkt haben wir uns auch sehr gefreut. Frau Moser hat uns mitgeteilt,
dass das Seniorenheim momentan so gut läuft, dass ab Mitte Oktober eine
Hauswirtschafterin eingestellt wird. Sie wird von 7.00 bis 13.00 Uhr in der Küche und beim
Essen mithelfen.
Dann hat uns Frau Moser noch gesagt, dass bei der Heimbeiratssitzung letzte Woche die
Angehörigen der Bewohner keine Beschwerden hatten und mit allem zufrieden waren. Dafür
hat sich Frau Winkler auch bei uns bedankt.
Anna hatte noch die Idee, für die Bewohner mit Demenz eine Tastwand im Flur zu machen.
Das hat Frau Winkler gut gefallen. Sie hat Anna gebeten, eine Skizze zu zeichnen. Sie hat
gesagt, sie freut sich immer über solche Ideen. Übrigens, am 12. Oktober ist ein
Oktoberfest geplant. Wer helfen will oder bereits Ideen dafür hatte, konnte sich schon mal in
eine Liste eintragen. Es gibt aber noch eine Besprechung.
Vielleicht bist ja bis zum Oktoberfest wieder gesund!

Bis bald,
viele Grüße,
Sarah

© [Link]
Project number: 543336-LLP-1-2013-1-DE-KA2-KA2MP Agreement: 2013- 4182/001 – 001 | This project
has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of
the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the
information contained therein.

Das könnte Ihnen auch gefallen