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Analyse

Das Dokument behandelt verschiedene chemische Analysen und Methoden zur Bestimmung von Inhaltsstoffen in Ölen und Harzen, einschließlich der Nachweisverfahren für Cottenöl und die Analyse von japanischem Holziöl. Es werden spezifische Werte und Konstanten für verschiedene Substanzen angegeben, während die Zuverlässigkeit der Methoden in Frage gestellt wird. Zudem werden Patentanmeldungen für Verfahren zur Herstellung von Rohprodukten und zur Gewinnung von Fetten erwähnt.

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Das Dokument behandelt verschiedene chemische Analysen und Methoden zur Bestimmung von Inhaltsstoffen in Ölen und Harzen, einschließlich der Nachweisverfahren für Cottenöl und die Analyse von japanischem Holziöl. Es werden spezifische Werte und Konstanten für verschiedene Substanzen angegeben, während die Zuverlässigkeit der Methoden in Frage gestellt wird. Zudem werden Patentanmeldungen für Verfahren zur Herstellung von Rohprodukten und zur Gewinnung von Fetten erwähnt.

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Saure wurde diesinal die von E i g e l Wlschlich in der Sauerstoffabsorption . .. . . . .

4,24-7,17 o/o 1)
Barbados-Aloe gefundene Paracuinarsaure festgestellt. Unverseif bares . . . . . . . . 0,49-0,690/,,
(Schweiz. Wochenschr. Chem. Pharm. 1898, 210.) I<. D. Hehner'sche Zahl . . . . . . 96,3--06,66
Schinelzpunkt dor unlosi. Fettsiiuren 40-49,4 (?)
Erstarrungspuiikt ,, t 37,l-37,2
Moleculargewicht ,, !> 327-333
A n a I y s e. (Journ. soc. chem. ind. lS98, 304.)
Ueber die latente FIrbung der Xargrrine niit Die letxteii Zahlen stimrnen absolcit nicht mil den
Sesamiil, von M. S i e g f r i e d . Die bcreits mehrfach in ?'%[Link]! Aueh in deu Avgaben iiber den
ihrer Zuverlassigkeit angefochtcne I'riifungsniethode clcr Schmelxpzmld dcr riiilijslichen Fetlsiiuren seheint ein D r ~ ~ c k -
Sesamol-haltigen Margarine niit dem B a u d o uin'schen fehler corxikliegeri. He.
Reauens hat der Verf. auf's Neue in umfassencler Weise We Xenge des Unverseif b a r e n ini gekochten
gepFuft. Er kommt zu Clem Schluss, class die vorgc- Leiniil, von R o w l a n d W i l l i a m s . Dii, cler Verf. iln-
schriebene Priifung nur clann znverllissige Resnltate er- gaben iiher diese Zahl nicht finden lionnte - in frischem
giebt, wenn sie bei hoherer Tciuperatur vorgenommen Leinol betrage die Nenge cles Enverseifbaren 0,s--1,s O i 0
w i d , sowie - was weit wichtiger - class thatsiichlich - so h a t er sie in. einer Anzahl Firnissen bestimmt, zu-
die Milch von Kuhen, die init Sesanikuchen gefuttcrt gleich rnit einigen anderen Constanten, die in folgender
sind, diese Reaction init wechselnder Intensitiit zeigt, Tabelle vereinigt sind:
und class dieselbe noch liingere Zeit nach clein Aufhoren
der Sesamfiitterung eintritt. (Chem. Ztg. 1898, 319.)
[Link] die Publikalionen von [Link] (Cliein.
Revue 1897, 293; 1898, 95) zhnd Seheibe (Chem. Revue
1898, 16). Es ware zvichtig, XU horeiz, ob diese Illilcli
van init Sesamlciichen gefiilteiten Kiihcn iiicht nuch die
von letrtgeizanntem Auior enipfolilene Zinncllloriir-Reaktion
1 ~Selirdiiuiil2,34 1 182,2 100,OO u,,,! 4:45 Oj0 ~ 0,947
giebl. He. 2 Dunn 11,27
~ ,, ' 1SO,9 97,55 ,,I 3,55 ,, 0,94S
Nachweis yon Cottoniil, selbst in kleinsten Mengen
in Oliven- iind nnderen Syeiseiilen, von M. T o r t c l l i
und R. R u g g e r i . Da die bislang sicherste Parbrenction
fur Cottonol, die beksnnte B ec hi-Reaction, ituch bei
mnnchen zuverliissig reinen Olivcnolen init grosser In-
tensitiit auftritt, so wircl eine Abiinclerung derselbcn
empfohlen , die absolut richtige Resultatc ergeben
soll. Man verseift das z u untersuchendo Oel, neutrnlisirt
dann mit Essigsiiure u n d fiillt niit neutralem essigswrcn
Blei. Die gewaschenen uncl getrockneten Blciscifen
werclen mit Aether behmdnlt, von den unl6slichen
Salzen dcr gesiittigten Siiurcii itbtilirirt, und die Lktherische
Losuns iw. Schiit,teltrichter niit Salzs!ture zersetzt und
entbleit. Man clestillirt &inn den Aethcr ab. lost den
Riickstancl in 10 cc 90-proc. Alkohol uncl schiittelt niit
1 cc 5-proc. wassriger Silbernitmtllisung. Erwiirnit man
nun ini Wasserbad auf 60-70°, so bleibt reines Oliven-
01 hell, mkhrcnd bci Gegenwart voii Cottonol, je nach
der Mense, sofort oder nach einigem Stehen Triibung und
schliesslich ein schwarzcr Nicclerschlag sich bildet. Bei
Verwendnng von 5 gr Oel sol1 noch 1 Procent Cottonol
die Reaction hervorrufen, 5 Procent mit absoluter Sicher-
heit nachweisbar sein. Kein anderes xu Speisezwecken
dienendes Oel giebt cliese Reaction. (I1 Sellni 1898, 1.)
G. JLo'rp u r y o hat dime. Angaben qepriift (Z. A'ah-
~ I L C / S ~ I Cnters.:
. - llygieize 21,. Waarenlz. 15'9S, 119) zrizrl m-
2;erliiwy beflmdma. He.
Japanisclies Holziil, von R o w l a n c l W i l l i a m s .
Verf. bestiuimt die Constanten einer grosseren Anzahl
Muster von Holzijl. ( W n r z i n ~japanisches? War dns Oel
wi~rklichi r ~.Japan ge,i:onnen oder a m China iiber Japan
bezopn?) Seine Zahlen weichen nicht wesentlich von
den friiher an dieser Stellel) angegebenen von D e e r i n g ,
J e n k i n s etc. ab. Gefunden murde:
durch Chem. Centralbl.) '
Specif. Gew. . . . . . . . . . 0,9413-0,9432 N i t Uaeneizzcachs hat dieses Produel jedenfalls nichts
Verseifungszahl . . . . . . . 190,7-196,l X U thula, desse~aConstanten von allen bekannten W a c h s -
Freie Sauren (a19 Oelsaure) . . . 2,7-5,3 O/O arten iecht aveit abtveichen. Auffullig e r s c h e i d beso nders
Uiibl'sche Joclzahl . . . . . . . 155,4-165,6 die so hohe Jorlxahl. M a n nziisste vor A l l e n den Produ-
Bromzahl, therrnometrisch . . . . 26,7-27,6O centan dieses Insectenzcachses (?) Icsiznen lerraen. He.
,, gewichtsanalytisch . . . 93,14-104,3
') Hochst unzuverlassige Zahlen, erhalten durch Erhitzeii
I) Chem. Revue 1806, 255, 288; 1897, 81, 182. des Oels an der Luft auf einem Uhrglas auf IOO"! D. Ref.
Zur WertlrBestiriiiiiiii~~ des gnlixivchen Oxokerits clms sich d,ie [Link] Harxe auf [Link] cler C'arbonyl-
achlSigt E. von B o y e n folgenden Weg vor: 5 gr Ozo- m h l iibcrimupt ,nicht tintcrscheiden lassen, sondern dass
korit werden in einer Poraellanschale geschuiolzen, die a 11c H a r m fast d i e s e 16 e n Zahlen ergaben, niusste Verf
in einem bei 180') echmelzenden Metallbad liegt, und, seine Aileltiode nrech arc^ ver/ilscbte Producte anwenden.
bei 'to00 mit 0,9 gr concentrirtcr Schwefelsaure so lange H,icrbci wtire noch x u berlcnken, dass eine Methode,
vcrriihrt, bis der Geruch nach schwefliger Sflure ver- die nit f das Vorhantblzsein so gerie,ycr Mmgen von
schwunclen ist. Dann fugt man 1 gr Entsiiurungs- (?) ?zeberisiiclLl,iohe?zKiirpern in deli Harzen gegriindet ist,
und 1 gr Entfikbungspulver zu und endlich 3 gr fett- nicht nur bei Yerf~lschaengenfin Stich lassen muss, son-
und harrfreie Sagespane als Auflockerungsmaterinl, dern class m a n vor Allem befiirchten muss, dass dcer Ge-
bringt dicse Masse in einen Extractionsapparat und halt ail Aldehyden und Ketonen, eben weil er so gering
erschijpfl mit Benzin. Naeh etwa 1 Stunde wird clas oder in den meisten Fiillen iiberhaupt nicht vorhanden
nieiste L8sungsmittel aus dem Extract abcleutillirt, der ist, s e h leiehl durch lciiitstliche Zusiit& normirt jwerclen
kailn. Eruiigt m a n endlich noch, dms die Methode sehr
Rest quantitativ in die vorerwiihntc Porzcllanschale ge- remstiiladlich ist, so darf u m c r Urtheil, dass sie in ihrer
bracli t, dort das iibrige Losungsmittel verdampft, dann Uebertragung azif die Haroe zenbrnuchbar sei, zoohl nicht
bis zur Gewichtsconstanz auf 200° erhitzt und das so als xu streng bexeichnet werden. K. D.
erhaltene ParaEin gewogen. (Zeitschr. angew. Chem.
1898, 383). He. Zur Uiiterviiohultg d e r I I o l ~ t h e e r e ,von M. Holz.
Verf. hat die Angaben von E d . H i r s c h s o h n l ) nach-
I)ie C'nrl~onylsr~hltler flnrm, von M. K i t t. Verf. gepriift. Er fand dieselben beim Wachholdertheer be-
wcndet die von S t r n c h e ' ) zur Bestinimung des Car- statigt bis s u f die nicht ganz vollstiindige Liislichkeit
bonylsaucrstoffs in Alclchyden nnd Ketonen gcgebene in Terpentinol. Dic Buchcntheero waron indessen, ent-
Methode a u f Harze an. Die zu untersuchenclo Suhstimz gegen H.. alle in Anilin vollig l6slich. Auch fur die
wird mit essigsaurem Natron uncl oinor genau genieasenen Birkentheere stiinmten die Befunde nicht, doch misstrtut
Menge salzsauren Phenylhydrnzins in verdiinntor allio. Verf. den yon ihni bezogencn Proben. Die Petroliither-
holischer Lijsung orwarnit. Dor Ueberfluss und die an ausaiige aller Theere fiirbten sich beiui Schiitteln mit
cler Reaction nicht betheiligte Menge des Hydrminsalzes ciner ICupferacetatl8suny (1 : 1000) nicht grun; bei
wird nuriickgemcsscn, indem man clurch Oxydztion mit Wwhholdertheer sol1 allerdings eina griinliche Farbung
Fehling'scher Losung den Stickstoff abspaltet und iin eintreten. Bei Ausfiihrung der Eisenchloridreaction, dic
Messrohr auffangt. Die Carbonylzahl cl. i. die Procente in der Weise angestellt wurde, dass 1 Theil Thoer mit
Cnrbonylsnuerstoff der nngewendeten Substanz ergiebt 20 Theilen Wasser grundlich durchgeschuttelt und 10 ccni
0,07178
sich iius dcr,Formel: Proc. 0 = (V-V0) . -__ s 7wo- des Filtrates rnit 15 Tropfen einer Losung von 1 Theil
Liqu. Ferri sesquichlorati in 1000 Theilen Wasser ver-
bei V-VO die Differenz der 00 oder 760 mm reducirten setzt wurde, entstand in den Uuchentheerausziigcn eine
Stickstoffvolumina becleutet und S das Gewicht der an-. nur voriibergehende RothfSirbung, die beim Schutteln
gewendeten Substanz in g bezeichnet. sofort fast vollstindig verschwand, wiihrend sie in dem
Verf. erhielt folgende Carbonylzahlen fur Harze : Wachholclertheerwasser dauernd erhalten blieb.
Sandarak . . . . . 0,43-0,74 Umstehendc Tabelle enthiilt die Resultate des Verk
Harz von Pinus halep . 0,28-0,57
Elemi . . 0,09-1,08
Rothes Drachehbiut . 0,92
Colophonium . . . . 0,54-0,56 P a t e n t I is t e.
Kin0 . . . . . . . 0,13 Deutschlnnd.
Jalapenhsrx . .. . 1,02 Anineldungen :
Gummigutti . . . . 1,25-1,38 K. 14 845. (Cl. 22 ) Verfahren zur Herstellung eines
Copd ostind. . . , . 0,61 Rohproductes fur die Lackfabrikation. - Louis
Asa foetida . . . . 0,20 Knoche, Hamtn i. W. - 2. 2. 97.
Olibanum . . . . . 0,36 V. 2975. (CI. 23.) Verfahren zur Gewinnung von rohem
Acaroidharz, gelh . . 0,29-0,46 Wollfett oder anderen Fetten aus Abwassern. -
n roth . . 0,84-0,98 E. Vial, Brussel; Vertr.: R. Deissler, 3. Maemecke
(Cheni. Ztg. 1898, 358.) und Fr. Deissler, Berlin NW. - 17. 8. 97.
So sehr zoir jede pmntitatwe iklethoile wit B-ewle A. 5229. (CI. 45.) Butterninschine rnit um eine senk-
begriissen wad so sehr wir Beitrege xur Analysc der rechte Achse umlaufendem BehSilter und feststehen-
Hame willkommeia hcissmz, so konnen w i r uns doch nicht
mat der optimistischen Aeusserzing des Verfassers, class den1 gitterformigen Rahmen. - Sven Petter Axel
die Methode ,,befricdigendd1 Resultate liefere, einverstanden Andersson, Backasand Gard Oedeshog, Schweden;
erklZreia. Wenn wir die Bestandtheile der jetxt erforschten Vertr.: C. Fehlert und G. Loubier, Berlin N.W. -
n a m e betrachteten, so sind die Aldehyde rind Ketone so 10. 5 . 97.
selten und in so geringen Mmgcn vertreten. dass sehon B. 22045. (Cl. 8.) Verfahren der Impfignirung von
theoretisch die sehr niedrigen Carbonylxahlen erwartet Daunen mit Iliirzstaub. - Hugo Berger, Berlin.
iuerdm mussten. Dass Colophonium oder fiachenblz6t 27. 1. 98.
Keione aind Aldehyde mthielte, deren Carbonylsaz6erstoff H. 19 988. IC1. 39.) Verfahren zur Herstellung von schwer
bestimmbar sei, ist u n s ebenso wenig bekannt, als w i r ye- verbredichem Celluloid. - Hageminn & Co.,
neigt sind, die so niedrigen Carbonylzahlen nicht als solehe Ludwigshafen a. Rh. - 21. 2. 98.
zu bcxeichnen, sonckm sie einfach als Fehlerresullate der R. 11 699. (CI. 23.) Verfahren und Einrichtung zur Her-
Methode xu betrachten und die Carbmylxahl i n den stellung pulverFormiger Seife. - Ernst Rost, Dresden-
meisten Fallen = 0 xu s e t m . Gerade BenxoE, Peru- A - 8. 12. 97 ...
balsam t e . s. w., welcke Aldehyde enthalten, hat Verfasser M. 14286. YCl. 53.) Der Ersatz der. bei der Kunstbutter-
nieht herangexogen. Qanx abgesehm weiterhin davon, (Margarine-)Fabrikation benutzten Milch durch eine
'1 Monatsh. Chem. 1891, 434. ') Chem. Revue 1898, 55 U. 183.

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