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BWL Introduction Chapter 7 & 8

Kapitel 7 behandelt die Personalperspektive in Unternehmen, insbesondere die Bedeutung von Arbeitsteilung, Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Es werden Theorien wie die Equity Theory und Herzbergs Motivationstheorie vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen Leistung, Gegenleistung und Arbeitszufriedenheit erläutern. Kapitel 8 thematisiert Unternehmensethik und die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft, illustriert durch Beispiele wie den Ford Pinto Fall und den Diesel-Abgasskandal.

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BWL Introduction Chapter 7 & 8

Kapitel 7 behandelt die Personalperspektive in Unternehmen, insbesondere die Bedeutung von Arbeitsteilung, Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Es werden Theorien wie die Equity Theory und Herzbergs Motivationstheorie vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen Leistung, Gegenleistung und Arbeitszufriedenheit erläutern. Kapitel 8 thematisiert Unternehmensethik und die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft, illustriert durch Beispiele wie den Ford Pinto Fall und den Diesel-Abgasskandal.

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Kapitel 7: Personalperspektive

Arbeitsteilung & Scientific Management (Taylorismus)


o Steigerung Produktivität (Spezialisierung), hoher Koordinationsbedarf, monotone
Tätigkeiten => Entfremdung Mensch v. Arbeit
o Hawthorne Studie => Produktivität nicht durch helleres Licht sondern Beobachtung
Forscher & empfundene Wertschätzung durch Interviews gestiegen
=> Bedeutung sozialer Wertschätzung, humanen Arbeitsbedingungen
=> Motivation (intrinsisch & extrinsisch), Zufriedenheit

Für Arbeiter muss subjektiv wahrgenommenes Gleichgewicht zw. Leistung und


Gegenleistung bestehen

Equity Theory: Arbeitszufriedenheit, Motivation hängen auch davon ab ob das Verhältnis


der eigenen erhaltenen Leistung (Gehalt) zu der erhaltenen Leistung anderer als fair
betrachtet wird (ist Entlohnung gleich für gleiche Arbeit?)

Arbeitsmotivation: Bereitschaft Beiträge zu leisten


Arbeitszufriedenheit: individuelle Einschätzung wie sehr eigene Erwartungen erfüllt
werden =>
zufrieden mit Gegenleistungen des Unternehmens
ð Motivierte Arbeitskräfte schwerer zufrieden (erwarten mehr Gegenleistung)

extrinsische Motivation: durch Belohnungen (Studie Sorting Effekt -> Steigerung


Produktivität),
wirkt effektiv, Nachteil: Voraussetzung gut messbare Kriterien,
Qualität d. Arbeit kann sinken (Multitask Problem)
intrinsische Motivation: innere Belohnung

7.1. Herzberg’sche Motivationstheorie:


Erklärung v. Arbeitszufriedenheit & intrinsischer Motivation
• Hygienefaktoren: Faktoren die bei Ausbleiben zu Unzufriedenheit führen:
Organisation, soziale Bez. am Arbeitsplatz, Gehalt, Sicherheit -> als
selbstverständlich betrachtet
• Motivatoren: Faktoren die zu höherer Arbeitszufriedenheit/intrinsischer Motivation
führen: Erfolgserlebnisse, Anerkennung (evt. durch Gehalt), sinnvoller Arbeitsinhalt

Wertschöpfung in Arbeitsbeziehungen:
Subjektive Wahrnehmung d. Arbeitskräfte, Unternehmen gute Arbeitsbeziehung wichtig
für Wertschöpfung aller Stakeholder
Folgende Faktoren wichtig:
§ Recruiting: Trend zu Headhunting (Active Sourcing), AI Methoden,
§ Gestaltung Arbeitsbeziehung: Arbeitsvertrag enthält Rechte & Pflichten, Trend zu
Flexibilisierung d. Arbeitszeiten
§ Compensation & Benefits: Vergütung komplex (Bonus, Altersvorsorge,…), nicht-
geldliche Leistungen (Firmenwagen, Freizeitangebot, Homeoffice, Kinderbetreuung)
§ New Work: Sinnhaftigkeit, Selbstbestimmtheit, Work-Life-Balance wichtiger,
Herausforderung d. Kontrolle bei Homeoffice => Software
§ Personalentwicklung: Angebot v. Weiterbildungen Win-Win Situation v. Unt. &
Angestellte
§ People Analytics: Datenbasis um Personalkosten zu optimieren, Digitalisierung v. HR-
Prozessen (Kündigungsvorhersagen durch AI), Bsp. Facebook Umzugsprämie
§ Leadership: Unterschied Führung (transformational -> intrinsisch vs. transaktional ->
extrinsisch) vs. Management (handwerkliche Aufgaben für Umsetzung d.
Unternehmensziele)
7.2. Organisationsdesign:
- Formaler Aufbau einer Organisation = Organisationsstruktur
- Durch Arbeitsteilung & Spezialisierungen erhöhte Produktivität (Stecknadelbeispiel)
- Nachteil: monotone Tätigkeiten, Koordinationsbedarf
- Jobdesign (welche Aufgaben)
- Aufbauorganisation (Hierarchische Organisation -> direct Reports, M-Form vs. U-
Form)
- Ablauforganisation (Prozessabläufe -> Interdepenz v. Teilaufgaben/Arbeitsschritten
- Unternehmenskultur: Umgang mit Feedback, Fehlern, Art Entlohnung (Bedeutung
Finanzerfolg?)

divisionale Gliederung (multidivisional):


- M-Form
- Geschäftsbereiche mit eigener P(rofit)&L(ost) Verantwortung
- Teilung nach Produktklassen / Ländern
- Vorstandsbereiche für Produktgruppen zuständig
- Gewinn v. unterschiedlichen Produkten kann besser ausgerechnet werden
- Leiter v. Vorstandbereich am jeweiligen Gewinn kontrollierbar -> Motivation
- Bei Teilung nach Regionen -> Eingehen auf best. Konsumentenbedürfnisse möglich
- Erhoffen v. mehr Flexibilität
- Neg: Bereichsegoismus, Konflikte, Spannungen zw. Ländern
Hinderung Innovation -> am Anfang teuer -> kein Gewinn für die Einheit dadurch
siehts aus als würde dieser Vorstand schlechter abschneiden (Innovation nur
langfristig Gewinn) -> Führungskräfte achten auf Profitabilität d. eigenen Bereichs

Unitary Gliederung:
- U-Form
- Alle Produkte & Unternehmensbereiche münden in eine gemeinsame P&L
- Keine Aufteilung nach Produkten/Märkten mehr, sondern Funktionen (Marketing,
Finance, etc.)
- Vorteil: keine Behauptung d. zuständigen Führungskräften v. Produkten bzgl. erzielten
Gewinnen -> keine Abhängigkeit der Bonuszahlen v. Geschäftsbereichsgewinn
sondern vom Erfolg v. Unternehmen (Apple) als Ganzes
- Steigerung Innovation, miteinander Erfolg, „eine Familie“
- Ungewöhnlicher Schritt, übliche Auffassung: bessere Entscheidungen v.
Führungskräften, je mehr sie als Entrepreneure ihrer Verantwortungsbereiche agieren
und am eigenen Erfolg entlohnt werden

Deep Dive Organizing for Innovation bei Apple vs. Spotify


Apple:
§ U-Form
§ Fachexpertise vor Führungsexpertise für Führungskräfte
§ Informelles Organisationsdesign für innovative Projekte
§ Keine Spezialisierung auf Regionen

Experiment Spotify:
- Weil U-Form & M-Form zu „steif“ laut Spotify
- Ergebnisse v. Squad transparent -> Analyse v. Fehlschlägen im Nachhinein
- Große Feedbackkultur: Peer-Reviews = Feedback, nicht für Gehaltsverhandlung
- Ziel: Innovation durch hohe Selbstbestimmung, Flexibilität, Agilität
- Fokus auf Experimentieren, Lernen, Fail Fast

o Squad:
- Kleinste Organisationseinheiten (max. 8 Pers.)
- funktional gemischte Projektteams
- Autonome, selbstorganisierte Bestimmung welche Probleme wie gelöst werden
o Tribes:
- 15 Squats = 1Tribes (max. 150 Pers), arbeiten gemeinsam an größeren Aufgabe
- Tribe-Lead, mehrere Personen (Productdesign-Lead, Technical-Lead) führt an
- Führungskräfte = Spezialisten

o Chapter:
- alle Pers. mit gleichem funktionalem Hintergrund, Chapter-Lead führt an nur
Menotrenrolle -> „klassische Abteilung“
- genaue Aufgaben werden innerhalb v. Squad bestimmt

o Guilds:
- freiwillige Zusammenschlüsse, Arbeitsgruppen

Kapitel 8: Unternehmensethik - Normative Perspektive

BWL Zusammenhang Ethik


- Ford Pinto Case: billige Produktion -> Gefahr -> billiger Opferentschädigung statt
Rückruf
- Diesel-Abgasskandal: manipulierte Software um Autos umweltfreundlicher zu
bewerben
- Explosion Öl-Borhinsel: durch menschliche & technische Fehler & Nachlässigkeiten

- Moralisches Fehlverhalten einzelner Menschen oder Organisationsversagen ->


Versagen in Struktur (individuelle vs. Unternehmensethik)

- Corporate Social responsibility: gesellschaftliche Verantwortung


- Unternehmenstheorien (wer Verantwortung) -> Rahmenbedingungen
Zusammenwirken v. Stakeholdern = Corporate Governance (Regeln d.
Unternehmensführung, Sicherstellung jeder Stakeholder fairer Anteil)
- Enterpreneurial Firm (Personengesellschaft) vs Corporation (Kapitalgesellschaft)

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