De
De
MANSchiffsdieselmotoren
83
84
Vorwort
Verehrter Kunde,
die vorliegende Bedienungsanleitung soll Ihnen das Wichtigste zum Kennenlernen und
für den Umgang mit Ihrem neuen MANDieselmotor vermitteln.
Hinweis:
Alle drei Druckschriften gehören zum Motor und müssen stets in der Nähe des
Motors im Motorraum aufbewahrt und griffbereit sein.
Anweisungen für Betrieb, Unfallverhütung und Umweltschutz genau beachten.
Die MANDieselmotoren werden nach dem neuesten Stand der Technik entwickelt und
gefertigt. Deren störungsfreier Betrieb und die erwartete hohe Leistung sind jedoch nur
zu erreichen, wenn die vorgeschriebenen Wartungsintervalle unter Verwendung der
zugelassenen Betriebsmittel eingehalten werden.
Hinweis:
Nur Betriebsstoffe entsprechend den MAN Vorschriften verwenden, anderenfalls
erlischt die HerstellerGewährleistung!
Basisinformationen zu den Betriebsstoffen siehe Druckschrift Betriebsstoffe für
MANDieselmotoren".
Zugelassene Produkte finden Sie im Internet unter:
[Link]
Mit der Beseitigung von evtl. Betriebsstörungen und Durchführung von Prüf, Einstell
und Reparaturarbeiten im eigenen Interesse nur den zuständigen MANKundendienst
beauftragen.
85
Anweisungen
Wichtige Anweisung, welche die technische Sicherheit und den Personenschutz betref
fen, sind, wie nachfolgend gezeigt, besonders hervorgehoben.
Gefahr:
Bezieht sich auf Arbeits und Betriebsverfahren, die einzuhalten sind, um eine
Gefährdung von Personen auszuschließen.
Achtung:
Bezieht sich auf Arbeits und Betriebsverfahren, die einzuhalten sind, um eine
Beschädigung oder Zerstörung von Material zu vermeiden.
Hinweis:
Erklärende Beschreibungen, die für das Verständnis des durchzuführenden
Arbeits bzw. Betriebsverfahrens nützlich sind.
Beispiel:
Der Deckel der vorderen Kurbelwellenabdichtung. Hier wird durch die Verwendung eines
Dichtmittels oder Klebers, die Flächendichtung durch unterschiedliche Wärmeausdeh
nung mit der Zeit nach innen verschoben. Es treten Ölverluste auf, die u.U. dem Wellen
dichtring angelastet werden.
D Keine Dichtmittel oder Kleber verwenden − zur leichteren Montage kann, falls erfor
derlich, etwas Fett verwendet werden, so dass die Dichtung an dem zu montierenden
Teil haftet
86
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Anweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Erklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Sicherheitsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Motoransichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Erstinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Betriebsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Schmiersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Keilriemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Drehstromgenerator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Vorübergehende Stilllegung eines Motors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Störungstabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
87
Erklärung
Erklärung
Gemäß Artikel 4, Abs. 2, in Verbindung mit Anhang II, Abschnitt B der Richtlinie
89/392/EWG in der Fassung 93/44/EWG erklärt die
dass der nachfolgend beschriebene Motor zum Einbau in eine Maschine im Sinne der
EG−Maschinen−Richtlinie bestimmt ist.
Motor−Typ:
Bauart:
Daten siehe Original−Erklärung
Leistung / Drehzahl:
Hinweis:
Der Hersteller der verwendungsfertigen Gesamtmaschine, in die dieser Motor
eingebaut werden soll, muss im Rahmen der mittelbaren und hinweisenden
Sicherheitstechnik die notwendigen weiteren Maßnahmen ergreifen, damit die
verwendungsfertige Maschine den Bestimmungen der EG−Maschinen−Richtlinie
entspricht.
Die Inbetriebnahme des Motors darf erst erfolgen, wenn die Gesamtmaschine
die Bedingungen der EG−Maschinen−Richtlinie 89/392/EWG, zuletzt geändert
durch 93/44/EWG, erfüllt bzw. derem letzten Änderungsstand entspricht.
Vogelweiherstraße 33
D−90441 Nürnberg
88
Erklärung
89
Typenschild
Typ
MAN Nutzfahrzeuge Aktiengesellschaft
Typ ......................................................................
MotorNr. / Engine No.
NI/II geliefert am
......................................................................
eingebaut am
......................................................................
Motornummer
......................................................................
Auftragsnummer
......................................................................
MANNutzfahrzeugeAktiengesellsc
MANNutzfahrzeugeAktiengesellschaft
WerkNürnbergGermany
:
°
Temp.C Leistg.PS RatingBHP AufstellhohemuNN Altitudem
:
:
−0219
90
Sicherheitsvorschriften
Allgemeines
Der Umgang mit Dieselmotoren und den dafür notwendigen Betriebsmitteln ist
unproblematisch, wenn das mit der Bedienung, Wartung und Pflege beauftragte
Personal entsprechend geschult ist und aktiv mitdenkt.
In der vorliegenden Schnellübersicht werden wichtige Vorschriften zusammengefasst
und nach Schwerpunkten gegliedert, um das Wissen zu vermitteln, das zur Vermeidung
von Unfällen mit Personen, Sach und Umweltschäden erforderlich ist. Neben diesen
Vorschriften sind auch die durch Betriebsart und Aufstellort des Motors bedingten Vor
schriften zu beachten.
Wichtig:
Geschieht trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch ein Unfall, insbesondere auch durch
Kontakt mit ätzender Säure, Eindringen von Kraftstoff in die Haut, Verbrühen durch
heißes Öl, Gefrierschutzmittelspritzer in die Augen usw. sofort einen Arzt aufsuchen.
91
Sicherheitsvorschriften
D Beim Einsatz von Druckluft, wie z.B. beim Reinigen des Luftfilters,
Schutzbrille tragen.
92
Sicherheitsvorschriften
Vom Motor nur soviel verlangen, wie er bei seiner bestimmungsgemäßen Verwendung
leisten kann. Ausführliche Informationen darüber sind den Verkaufsunterlagen zu ent
nehmen. Verstellungen an der Einspritzpumpe dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung
von MANWerk Nürnberg vorgenommen werden.
Bei auftretenden Betriebsstörungen die Ursache sofort ermitteln und beseitigen lassen,
damit keine größeren Schäden entstehen.
93
Sicherheitsvorschriften
Kühlflüssigkeit
D Unverdünntes Korrosions und / oder Gefrierschutzmittel als Sondermüll behandeln.
D Bei der Entsorgung von verbrauchten Kühlflüssigkeiten sind die Vorschriften der
zuständigen örtlichen Behörden zu beachten.
94
Sicherheitsvorschriften
Längerer oder wiederholter Hautkontakt mit jeder Art von Motorenöl führt zur Entfettung
der Haut. Dadurch kann es zur Austrocknung, Reizung oder zu Hautentzündungen
kommen. Gebrauchtes Motorenöl enthält darüber hinaus gefährliche Stoffe, die bei
Tierversuchen Hautkrebs hervorgerufen haben. Bei Beachtung der Grundregeln des
Arbeitsschutzes und der Hygiene sind beim Umgang mit gebrauchtem Motorenöl
gesundheitliche Schäden nicht zu erwarten.
Daher kein Motorenöl auf die Erde, in Gewässer, in den Ausguss oder in die Kanalisation
schütten. Verstöße hiergegen sind strafbar.
Das gebrauchte Motorenöl sorgfältig sammeln und beseitigen. Auskünfte über Sammel
stellen erteilt der Verkäufer, der Lieferant oder die örtliche Behörde.
∗ In Anlehnung an Merkblatt für den Umgang mit gebrauchtem Motorenöl".
95
Inbetriebnahme und Betrieb
1 2 3 4 5 6 7 8
13 12 11 10 9
8 7 6
18 9 17 16 15 14
96
Inbetriebnahme und Betrieb
Á Überdruckventil am Kühlmittelausgleichsbehälter
 Ladeluftkühler
à Kühlflüssigkeitseinfüllstutzen
Ä Öleinfüllstutzen
Æ Ansaugkrümmer
Ç Abgasturbolader
È Abgasrohr
É Ölmessstab
11 Anlasser
12 Ölwanne
13 Motordurchdrehvorrichtung
14 Drehstromgenerator
15 Kühlmittelpumpe
16 Ölablassschraube
17 Drehzahlgeber
18 Ölfilter
97
Inbetriebnahme und Betrieb
Erstinbetriebnahme
Bei Erstinbetriebnahme eines neuen oder überholten Motors unbedingt die Einbauanlei
tung für MANSchiffsdieselmotoren" beachten.
Es wird empfohlen, neue oder überholte Motoren, während der ersten Betriebsstunden
nicht höher als mit etwa 3/4 Last, jedoch mit wechselnder Drehzahl, zu betreiben.
Danach soll der Motor langsam auf volle Leistung gebracht werden.
Achtung:
Nur zugelassene Betriebsstoffe verwenden (siehe hierzu Druckschrift Betriebs
stoffe ..."), anderenfalls erlischt die HerstellerGewährleistung!
Kraftstoff einfüllen
Achtung:
Nur bei abgestelltem Motor tanken! Auf Sauberkeit achten! Keinen Kraftstoff
verschütten! Nur zugelassene Kraftstoffe verwenden, siehe hierzu Druckschrift
Betriebsstoffe ..."!
Kühlflüssigkeit einfüllen
Das Kühlsystem des Motors ist mit einer Mischung aus trinkbarem Leitungswasser und
Gefrierschutzmittel auf Äthylenglykolbasis bzw. Korrosionsschutzmittel zu befüllen.
Siehe Druckschrift Betriebsstoffe für MANDieselmotoren".
98
Inbetriebnahme und Betrieb
Seewasserpumpe
Motoröl einfüllen
Achtung:
Motoröl nicht über die max.Kerbe
am Messstab einfüllen. Bei Über
füllung treten Motorschäden auf!
99
Inbetriebnahme und Betrieb
Inbetriebnahme
Achtung:
Nur zugelassene Betriebsstoffe verwenden (siehe hierzu Druckschrift Betriebs
stoffe ..."), anderenfalls erlischt die HerstellerGewährleistung!
Ölstand prüfen
MAX
Achtung:
Motoröl nicht über die max.Kerbe MIN
am Messstab einfüllen. Bei Über
füllung treten Motorschäden auf!
100
Inbetriebnahme und Betrieb
Anlassen
Gefahr:
Vor dem Anlassen sicherstellen, dass sich niemand im Gefahrenbereich des
Motors befindet.
Achtung:
Beim Anlassen keine zusätzlichen Starthilfen (z.B. Einspritzung mit Startpilot)
verwenden.
Zündschlüssel einstecken und auf Stellung I" drehen. Durch Aufleuchten der Kontroll
lampe wird Betriebsbereitschaft angezeigt.
Nach Ablauf der Vorglühzeit blinkt die Anzeigelampe und signalisiert Startbereitschaft.
Hinweis:
Ist der Motor nicht mit einer Vorglühfunktion ausgestattet, sofort den Zündschlüs
sel auf Stellung III" durchdrehen.
Am Ölmanometer muss sich Schmieröldruck aufbauen, ist das nicht der Fall, Motor
sofort abstellen.
Nach Start Zündschlüssel loslassen und Verstellhebel auf gewünschte Drehzahl stellen.
Falls Motor nicht gestartet ist, Zündschlüssel loslassen, ca. 30 Sekunden warten, dann
Anlasser erneut betätigen.
Zur Startwiederholung muss der Zündschlüssel zurück in Aus" Stellung gedreht werden.
Längerer Leerlauf kann durch Auskühlung des Motors zu Weiß oder Blaurauchbildung
führen.
Es ist daher empfehlenswert den Motor nicht länger als 5 Minuten im Leerlauf zu betrei
ben.
Bekanntlich tritt bei jedem Verbrennungsmotor erhöhter Verschleiß im Leerlauf auf.
Längerer Leerlauf ist umweltschädlich.
101
Inbetriebnahme und Betrieb
Betriebsüberwachung
Achtung:
Den Motor nicht überlasten. Die max. zulässige Betriebsneigung des Motors
nicht überschreiten. Bei evtl. Störungen deren Ursache sofort ermitteln und
beseitigen lassen, damit keine größeren Schäden entstehen können!
Wird durch die Überwachungsgeräte ein Motor / Getriebealarm angezeigt, ist der
Motor abzustellen, bzw. auf höchstens 1200 1/min im Schwachlastbetrieb zu
betreiben.
Bei den Alarmen
− Öldruck Motor / Schmieröldruckabfall
− Kühlmitteltemperatur Motor / Überhitzung Motorkühlmittel
− Ladelufttemperatur Motor
ist der Motor sofort abzustellen und die Ursache fachmännisch zu beheben, bzw.
in der Fachwerkstatt beheben zu lassen.
Diesen Motor erst nach Fehlerbehebung wieder in Betrieb nehmen.
Der D 2840 LE 403 / D 2842 LE 404 wird serienmäßig mit einem Überwachungs und
Diagnosesystem MMDS ausgerüstet.
102
Inbetriebnahme und Betrieb
Bei Motoren gleichen Typs, unabhängig davon, ob sie in einem Boot oder in unterschied
lichen Booten (Bootsserie) eingebaut sind, können Unterschiede in den Betriebsparame
tern beobachtet werden, wie z.B.
D Drücken
D Temperaturen
D Drehzahlen
D Kraftstoffverbrauch
D Einspritzmenge
D Last / Drehmoment
D Last relativ
D Fahrhebelsignal
D Ölstand Motor / Getriebe
D Kühlmittelstand Motor
D Batterie, Ladespannung
Dies gilt auch für einzelne VMotoren (z.B. Abgastemperaturen vor Turbine, linke und
rechte Zylinderreihen).
und wirken sich normalerweise nicht auf die Betriebssicherheit des Motors aus.
Bewegen sich Betriebsparameter im unzulässigen Bereich, wird dies vom Diagnosesy
stem durch entsprechende Alarmierung angezeigt.
103
Inbetriebnahme und Betrieb
1. Rundinstrumente
2. Anzeigegerät MMDSL
104
Inbetriebnahme und Betrieb
Um den Motor nicht zu gefährden wird bei Hauptalarmen die Motorleistung bei ausge
wählten Alarmen automatisch reduziert.
Dimmung
105
Inbetriebnahme und Betrieb
Horntest
Wird die Taste Horn quittieren" ca. 5 Sekunden betätigt ertönt der eingebaute Summer
sowie evtl. werftseitig montierte Hupen.
SystemFehler
Es werden 2 Fehlerzustände unterschieden und mit der FehlerLED durch Blinken oder
Dauerlicht angezeigt:
3. Anzeigegerät MMDSLC
gegeben. Systemfail.
51.27720−7015 TYPMMDS−LC
Durch blättern" mit der Taste PAGE kann ALARMS PAGE RESET TEST
106
Inbetriebnahme und Betrieb
Die von der MMDS gelieferten analogen Motordaten werden auf 4 Monitorseiten verteilt.
Auf jeder Seite ist in der oberen Zeile die aktuelle Motordrehzahl angezeigt. Es folgen auf
der 1. Seite die wichtigsten Motordaten, wie Öldruck, Kühlmittel, Ladeluft und Öldruck
Getriebe. Weitere Motor und Getriebedaten sowie Abgastemperaturen und Zusatzin
formationen werden auf den Folgeseiten dargestellt:
Das Umschalten der Seiten erfolgt mit der Taste PAGE". Mit jedem Tastendruck wird auf
die nächst höhere Seite geschaltet. Nach Seite 4 folgt dann wieder Seite 1.
Für die Anzeige von aktuellen Alarmen und Anzeigen ist eine Alarmtafel vorgesehen.
Diese wird mit der Taste ALARMS" aufgerufen. Steht kein Alarm an, so erscheint der
Hinweis keine Meldung" auf dem Bildschirm.
107
Inbetriebnahme und Betrieb
Läuft ein Alarm auf, schaltet das Gerät automatisch zur Alarmtafel um. Ein neuer Eintrag
erfolgt jeweils in der oberen Zeile. Evtl. bereits vorhandene Meldungen rücken eine Zeile
nach unten. In einer Spalte rechts daneben wird die Kennung und die aktuelle Uhrzeit
hinzugefügt. Eine Anzeige (Meldung ohne Alarmierung) wird zwar auch in die Alarmtafel
eingetragen, eine automatische Umschaltung erfolgt aber nicht, z.B. bei einem einpro
grammierten Schiffsalarm oder schiffsspezifischen Anzeige, siehe Seite 114.
Beispiel:
Meldetext Kennung Zeit
A1 Kühlmitteltemperatur WA 14:14
Ladelufttemperatur SE 13:57
Kühlmittel Niveau 11:00
Öldruck Motor AL 08:37
Bilgenpumpe EIN
Stehen mehr als 5 Alarme an (z.B. während der Inbetriebnahme auf der Werft), so
können die Alarme jeweils in FünferGruppen (A2 bis An) durch weiteres Betätigen der
Taste ALARMS" zur Anzeige gebracht werden.
Alle Alarme sind immer in zeitlich umgekehrter Reihenfolge ihres Auftretens dargestellt.
Der zuletzt aufgelaufene Alarm steht also in der ersten Zeile der Alarmtafel. Solange
mindestens ein Alarm aktiv ist, leuchtet die rechts neben dem Display angeordnete rote
LED Alarm".
Alarme
Sofern ein Motoralarm von der Zentraleinheit MMDS oder ein vom Anwender konfigurier
ter Alarm aufläuft, wird der eingebaute Summer aktiviert und die LED Alarm" blinkt.
Gleichzeitig schaltet der Monitor automatisch auf die Alarmtafel um. Der neue Alarm wird
in die erste Zeile als blinkende Meldung eingetragen.
Die Alarme, die bei ruhendem Motor aber eingeschalteter Motorzündung fälschlicher
weise auflaufen würden (z.B. Öldruckmangel), werden solange unterdrückt (freigeschal
tet), bis die grüne LED Engine run" aufleuchtet. Dies geschieht ca. 8 Sekunden nach
Erreichen der Zünddrehzahl.
108
Inbetriebnahme und Betrieb
Nach Betätigen der akustischen Quittierung (Taste HornQuit) schaltet der integrierte
Summer aus. Mit der optischen Quittierung (Taste OptikQuit) geht der blinkende Text
und die LED Alarm" in eine Daueranzeige über. Nach Beseitigung der Störung ver
schwindet auch der Alarmtext im Monitor. Die LED Alarm" erlöscht, sofern nicht noch ein
anderer Alarm ansteht.
Bei Alarmen, die zum automatischen Stoppen oder Reduzieren des Motors durch
die Zentraleinheit MMDS geführt haben, muss zusätzlich die Taste RESET" betä
tigt werden. Diese Funktion wird bei einem Stoppalarm erst bei Motorstillstand
und bei einem Reduzieralarm unterhalb einer Drehzahl von 800 1/min freigegeben.
Horntest
Wird die Taste Horn quittieren" ca. 5 Sekunden betätigt ertönt der eingebaute Summer.
System Failure
Das Gerät hat in der Frontplatte eine rote LED mit der Bezeichnung System Failure".
Diese wird in folgenden beiden Fällen aktiviert:
A Bei Ausfall der seriellen Daten vom Sicherheits, Alarm und Diagnosesystem MMDS
im Motorklemmenkasten. In diesem Fall blinkt zusätzlich die LED Alarm" und auf der
Alarmtafel erscheint der Hinweis System Failure".
B Bei Störung des LCDMonitors selbst. In diesem Fall erscheint keine weitere Meldung.
Tastenfunktionen
Frontseitig sind 5 Tasten angebracht, mit deren Hilfe verschiedene Funktionen wie
Seitenumschaltung, Kontrastverstellung, Alarmquittierung und Menüsteuerung ermög
licht werden. Die Tasten haben folgende Funktionen: Standard, Test, Menü und Sonder
funktionen.
109
Inbetriebnahme und Betrieb
Testfunktion wenn z.Z. kein Alarm anliegt, bzw. zuvor alle aufgelaufe
nen Alarme optisch quittiert wurden: Lampentest, d.h. die drei LED’s in
der Frontplatte werden für die Dauer des Tastendrucks aktiviert.
P AG E
110
Inbetriebnahme und Betrieb
Menüfunktionen
Durch Festhalten (mindestens 5 Sekunden) der Taste ALARMS" gelangt man in das
KonfigurationsMenü. Die Tasten erhalten jetzt die unter Menüfunktion" beschriebene
Bedeutung. Die neue Zuordnung wird in der unteren Zeile kontinuierlich schwarz unter
legt dargestellt:
Die Menüführung erfolgt in englischer Sprache und ist nicht veränderbar. Man gelangt
zunächst in das Hauptmenü, wo Sprache und Einheiten für Messstellenbezeichnungen
und Messwerte ausgewählt werden können. Außerdem stehen hier weitere Unterfunktio
nen für die Zeiteinstellung (settime) sowie ServiceFunktionen incl. PCKommunikation
(service) zur Verfügung. Jeder aktuelle Auswahlvorgang kann mit der EscapeFunktion
ALARMS
(MenüTaste M en
) abgebrochen werden. Alle anderen zuvor vorgenommen Einstellun
gen werden hiervon jedoch nicht beeinflusst.
Nach Aufruf des Menüs werden die aktuellen Einstellungen schwarz unterlegt dargestellt.
Ein blinkender Auswahlzeiger markiert die z.Z. eingestellte Sprache (z.B. Englisch):
111
Inbetriebnahme und Betrieb
TES T R E S ET
TES T R E S ET
Die Auswahl erfolgt wieder über die MoveFunktion (+−Tasten ) gefolgt von
Nach Auswahl und Übernahme sind alle Einstellungen für Sprache und Einheit abge
schlossen und entsprechend schwarz unterlegt markiert. Der Auswahlzeiger springt in
die vorletzte Zeile zur Position exit":
ALARMS
der EscapeFunktion (MenüTaste M en
) abgebrochen, gelangt man mit dem aktuell
markierten Zustand zurück zur normalen Anzeigefunktion. Bei einem Eingabefehler kann
man mit der Funktion back" die Eingabe wiederholen. Der Auswahlzeiger springt wieder
zur Anfangsposition (Sprachauswahl).
Zunächst muss der Auswahlzeiger in die vorletzte Zeile gebracht werden. Dazu wird die
Nun kann der Zeiger mit den +−Tasten auf settime" positioniert werden.
112
Inbetriebnahme und Betrieb
Es wird eine neue Seite aufgerufen und die aktuelle Zeit (Uhrzeit / Datum) angezeigt.
Der Auswahlzeiger springt auf Stunde.
ALARMS
Soll nichts verändert werden, kann jetzt mit der MenüTaste M en
abgebrochen werden.
TES T R E S ET
Ansonsten erfolgt die Einstellung mit den +−Tasten und der PRGTaste
in der Reihenfolge Stunde, Minute, Sekunde, Tag, Monat und Jahr. Eine richtige
P rg
ALARMS
Durch Bestätigen mit der PRGTaste P rg
oder mit der MenüTaste M en
gelangt man
zurück ins Hauptmenü. Bei einem Eingabefehler kann man mit der Funktion back" die
Eingabe wiederholen.
Eine zusätzliche Funktion ermöglicht es, die Systemzeit der MMDSZentraleinheit in das
AnzeigeModul herunterzuladen. Dazu wird der Auswahlzeiger auf getmmdstime"
Anschließend springt der Auswahlzeiger wieder in die vorletzte Zeile zur Position exit".
113
Inbetriebnahme und Betrieb
Schiffsspezifische Alarme
4. Maschinenraumtafel MMDSEP
MANMARINEDIESEL
M Motordrehzahl 1835upm
1 Motoroeldruck 4.3bar Enginerun
Kuehlwassertemp. 83C
A Ladelufttemperatur 64C Alarm
3 Motoroeltemperatur 120C
SystemFail.
51.27720−7018
TYPMMDS−EP
ALARMS PAGE RESET TEST
Men Prg
Die Funktionen der Tasten und des LCDDisplays sind mit denen am MMDSLC gleich
(siehe Bedienungsanleitung MMDSLC).
114
Inbetriebnahme und Betrieb
D Drehzahlmesser (0−3000 1/min) mit integrierter LCD Anzeige für folgende Parameter
und Taster zum Seitenwechseln:
− Öldruck Motor
− Öldruck Getriebe
− Kühlmitteltemperatur
− Öltemperatur Motor
− Abgastemperatur
− Ladelufttemperatur
− Ladedruck
− Last
− Betriebsstunden
− Kraftstoffverbrauch
− Batteriespannung
Drehzahlmesser CANMaster
115
Inbetriebnahme und Betrieb
Die Hauptfunktionen
Die Hauptfunktionen des VDO Ocean Link Drehzahlmessers sind mit dem Taster abruf
bar. Mit jedem Tastendruck wird im LCDDisplay der nächste Messwert angezeigt.
− Motoröldruck − Ladelufttemperatur
− Getriebeöldruck − Ladeluftdruck
− Kühlmitteltemperatur − % Load
− Motoröltemperatur − Betriebsstunde
Die Einstellung, welche Abgastemperatur angezeigt wird, muss bei der Auswahl der
Displayanzeigen (Screen on / off) eingestellt werden.
Einstellmöglichkeiten
Durch Betätigung der Taste können weitere Einstellungen vorgenommen werden:
D Wahl der Beleuchtungsstärke in 8 Stufen
D Wahl der Anzeigeeinheit in metrischen oder englischen Einheiten
D Wahl der Geber für die Analogeingänge
Halten sie die Taste für 4 Sekunden gedrückt. Es erscheint der Rollbalken für die Be
leuchtungseinstellung. Durch mehrfaches Drücken des Tasters können sie die Beleuch
tung des Drehzahlmessers und der angeschlossenen BusAnzeiger in 8 Stufen ändern.
Der Anzeiger springt 8 Sekunden nach dem letzten Tastendruck in den normalen Be
triebsmode zurück. Die Einstellung der Beleuchtung bleibt auch nach Aus und Wieder
einschalten der Spannungsversorgung erhalten.
Beachten sie, dass die Einstellung der Beleuchtung nur möglich ist, wenn die Settings
External Illumination auf Internal" gestellt ist.
116
Inbetriebnahme und Betrieb
Um einen Wert zu verändern (z.B. von NO auf YES) drücken sie kurz den Taster.
Um einen Wert nicht zu verändern halten sie den Taster gedrückt bis der eingestellte
Wert einmal blinkt. Lassen sie dann den Taster sofort los. Dadurch wird die angezeigte
Einstellung übernommen. Drücken sie keine Taste so wird die angezeigte Einstellung
nach 10 Sekunden automatisch übernommen.
Die Werte für die Temperaturen und Drücke können wahlweise in der Einheit °C/bar
(METRIC) oder °F/psi (ENGLISH) angezeigt werden. Nehmen sie die Auswahl der
Einheiten (engl. Unit) wie folgt vor:
Im dargestellten Beispiel wird die Einheit von METRIC auf ENGLISH geändert.
DISPLAYUNITS DISPLAYUNITS
Taster drücken
METRIC ENGLISH
Wählen sie hier ob die Beleuchtung des Drehzahlmessers und der angeschlossenen
Busgeräte intern oder extern gesteuert wird.
EXTERNAL: Die Beleuchtung wird über den Eingang des 14poligen Steckers,
am Drehzahlmesser hinten, mit der Zündung ein und ausge
schaltet. Ein Dimmen der Beleuchtung ist nicht möglich.
INTERNAL: Die Beleuchtung kann im normalen Betriebsmode durch Drücken
und Festhalten des Tasters in 8 Stufen geregelt, bzw. gedimmt
werden.
117
Inbetriebnahme und Betrieb
Wählen sie hier welche Messwerte im normalen Betriebsmode angezeigt werden sollen.
Beachten sie, dass der Simulationsmode nach Aus und Wiedereinschalten des Anzei
gers weiterhin aktiviert bleibt, wenn er nicht durch Wählen von NO ausgeschaltet wird.
Wählen sie hier ob ein oder zwei Messwerte für Abgastemperatur vor der Turbine ange
zeigt werden sollen.
1: Ein Abgastemperaturmesswert.
2: Zwei Abgastemperaturmesswerte.
(VMotore)
YES Die Settings werden verlassen, der Anzeiger startet neu im nor
malen Betriebsmode.
NO Die Settings werden wieder neu gestartet.
118
Inbetriebnahme und Betrieb
Einleitung
Diese Beschreibung dokumentiert die Funktion und Bedienung des Farbdisplays MMDS
CMS 6.3 mit der Fernbedienung MMDSCLCB 6.3 in der Anwendung als Motordisplay
zur Überwachung eines Motors. Einbau, Aufbau und Installation sind in einer separaten
Gerätebeschreibung erläutert.
Auf dem Farbdisplay erfolgt die Visualisierung der Motor und Getriebedaten in Grafiken,
welche Rundinstrumente und Digitalanzeigen abbilden. Zur Anzeige von Alarmzuständen
dienen LEDSymbole, sowie eine Tabelle, die alle anstehenden Meldungen mit ausführli
chen Informationen auflistet.
Bei der Installation kann ein Logo aktiviert werden, welches auf allen Seiten dargestellt
wird. Die Auswahl des Logos ist von der Werft über integrierte DIPSchalter selbst
einzustellen.
119
Inbetriebnahme und Betrieb
Bedientasten
1
2
3
4
5
6
Das Display wird über die PowerTaste (unten rechts) ein und ausgeschaltet. Die Bedie
nung des Systems, sowie die Einstellung des Displays erfolgt mit den darüberliegenden
Tasten oder der Fernbedienung MMDSCLCB 6.3.
Zusatzfunktion: Bei Betätigung länger als 5 Sekunden => Ein und Ausschalten
des Konfigurationsmenüs.
Zusatzfunktion: −
Testfunktion: Liegt z.Z. kein Alarm an, oder wurden zuvor alle aufgelaufenen
Alarme optisch quittiert, erfolgt nach einer Betätigung länger als 5 Sekunden ein
Horntest, d.h. der interne Summer und das Hornrelais werden für die Dauer des
Tastendruckes aktiviert.
120
Inbetriebnahme und Betrieb
Standardfunktion: Ein Rücksetzsignal Reset" wird über den CANBus zur Zen
traleinheit MMDS (Motorklemmenkasten), bzw. zu einer Datenstation gesendet.
Sofern die entsprechenden Kriterien erfüllt sind, werden hiermit aufgelaufene
Reduzier oder Stoppalarme zurückgesetzt.
Funktion: Ein und Ausschalten des Displays (nur Display, nicht auf der Fernbe
dienung).
Funktion
Das Farbdisplay wird mit Anlegen der Versorgungsspannung automatisch aktiviert. Über
die Power" Taste Å kann es dann manuell ein und ausgeschaltet werden.
Zur grafischen Darstellung der wichtigsten Motor und Getriebedaten gibt es zwei Bild
schirmseiten. Die Anzeige von Alarmen erfolgt in einer Alarmtabelle.
Beim Einschalten wird automatisch die Startseite aufgerufen, welche Drehzahl und
Kühlmitteltemperatur in Abbildungen von Rundinstrumenten, sowie den MotorÖldruck in
digitaler Form anzeigt. Verfügt der Motor über eine elektronische Regelung (EDC), so
wird der berechnete Kraftstoffverbrauch unten links dargestellt.
Eine zweite Seite zeigt Motor und Getriebedaten als digitale Anzeigewerte. Die Drehzahl
wird zusätzlich über eine Balkengrafik visualisiert. Diese besteht aus 12 grünen, einer
orangen und einer roten LED. Mit steigender Drehzahl werden entsprechend zunehmend
grüne LED‘s aktiviert. Bei mehr als 2400 1/min wird die orange bei 2600 1/min die rote
LED zugeschaltet.
121
Inbetriebnahme und Betrieb
Mit den Tasten Page Y" Á und Page B" Â kann zwischen den grafischen Seiten
umgeschaltet werden. Ist die Alarmtabelle gerade aktiv, wird die zuletzt angezeigte
grafische Seite aufgerufen.
Alarme
Ist ein Alarmzustand erreicht, erscheint automatisch eine Alarmtabelle. In dieser sind alle
Vor, Haupt und Sensorfehleralarme aufgelistet. Gleichzeitig werden ein interner Sum
mer und das Hornrelais aktiviert. Das Sammelalarmrelais fällt nach ca. 3 Sekunden ab.
War vorher schon ein anderer Alarm aktiv, gibt das Sammelalarmrelais einen Wiederho
lungsimpuls. Es zieht für ca. 3 Sekunden an und fällt anschließend wieder ab. Auf diese
Weise ist es möglich, mit jedem neuen Alarm eine Lichtrufsäule zu aktivieren, oder, bei
unbesetztem Schiff, eine telefonische Nachricht abzusetzen. Durch das akustische
Quittieren mit der Taste Ä schaltet der interne Summer aus, und das HornRelais fällt ab.
Abgesehen von der Drehzahl verfügen alle Anzeigen, die auf über oder unterschreiten
von Grenzwerten überwacht werden, über LEDSymbole zur Darstellung von Alarmzu
ständen. Solange die grüne LED leuchtet, befindet sich der Wert im normalen Bereich".
Bei Erreichen eines Voralarms blinkt die orange, und bei einem Hauptalarm die rote LED.
Durch das optische Quittieren (Taste Ã) wechseln alle blinkenden Anzeigen in den
Dauerlichtzustand. Erst wenn die Störung behoben ist und akustisch sowie optisch
quittiert wurde (Taste Ã), wechselt die Alarmanzeige wieder in den Normalzustand".
Die Zentraleinheit MMDS überwacht alle wichtigen Sensoren auf Plausibilität. Tritt ein
Sensorfehleralarm auf, so wird bei digitalen Anzeigen der Wert und bei Rundinstrumen
ten der Zeiger ausgeblendet. Die entsprechende LED zur Darstellung des Alarmzustan
des erlischt.
122
Inbetriebnahme und Betrieb
Bei Alarmen, die zum automatischen Stoppen oder Reduzieren des Motors durch die
Zentraleinheit MMDS geführt haben, ist zusätzlich die Taste Reset" Ä zu betätigen.
Diese Funktion wird bei einem Stoppalarm erst bei Motorstillstand und bei einem Redu
zieralarm unterhalb einer Drehzahl von 800 1/min freigegeben.
Alarmquittierungen und Reset Signale werden über den CANBus zur Diagnoseeinheit
MMDS und alle am gleichen CANBus angeschlossenen Überwachungsgeräte weiterge
leitet.
Alarmtabelle
Diese Tabelle wird bei Erreichen eines Alarmzustandes automatisch, oder manuell über
die Taste Alarms" À aufgerufen. Sie zeigt alle anstehenden, bzw. nicht quittierten oder
nicht zurückgesetzten Alarmmeldungen. Jeder Eintrag enthält einen Messstellentext, den
aktuellen Messwert, die Uhrzeit zum Zeitpunkt des Auftretens, die Maßeinheit sowie den
Alarmtyp. Beim Alarmtyp wird zwischen den folgenden Kennungen unterschieden:
Meldetext Bedeutung
Warning Voralarm
Alarm Hauptalarm
Sensor Sensorfehlalarm
Ein neuer Alarmeintrag erfolgt jeweils in der obersten Zeile. Dieser ist, solange nicht
optisch quittiert wird, rot blinkend hinterlegt. Bereits vorhandene Meldungen rücken
automatisch eine Zeile tiefer. Liegen insgesamt mehr als 10 Einträge vor, stehen auto
matisch weitere Alarmseiten zur Auswahl. In diesem Fall wird durch jedes Betätigen der
Taste Alarms" À auf die nächste verfügbare Alarmseite weitergeblättert. Erscheint
wieder die erste Seite, oder bleibt die Anzeige nach Drücken der Taste unverändert, so
sind keine weiteren Alarme mehr vorhanden. Eine Nummerierung der dargestellten
Alarmseite wird unten rechts angezeigt.
Eine Meldung bleibt generell solange aktiv, bis akustisch und optisch quittiert (Taste Ã)
und die Störung behoben wurde. Stopp und Reduzieralarme müssen zusätzlich mit der
Taste Reset" Ä zurückgesetzt werden.
Abbildung: Alarmtabelle
123
Inbetriebnahme und Betrieb
Menüfunktionen
Das Gerät verfügt über eine integrierte Uhr, die werkseitig eingestellt ist. Die Uhrzeit lässt
sich nachträglich verändern. Das Betätigen der Taste Men" À für ca. 5 Sekunden
aktiviert die Uhrzeiteinstellung. Der Wert in dem jeweils rot markierten Feld lässt sich mit
den Tasten − Á und + Â verändern. Durch Drücken der Taste Prg" Ä schaltet die Mar
kierung auf das nächste Feld. Durch ein nochmaliges Betätigen der Taste Men" À für
ca. 5 Sekunden werden die eingestellten Werte übernommen und das Menü verlassen.
Die Anzeige wechselt auf die Alarmtabelle.
124
Inbetriebnahme und Betrieb
Gefahr:
Aus Sicherheitsgründen muss an jedem Fahrstand für jeden Motor ein separater,
funktionsfähiger, roter NotStopTaster installiert sein. (Motor muß nach einmali
ger Betätigung des Tasters sofort stoppen)
Auf Werft oder Kundenwunsch ist es möglich über MAN eine elektronische Fahrhebel
Steuerung von der Fa. BoschRexroth Typ Mini Marex zu beziehen.
Kommandogeber
Neutral
GetriebeVoraus (Raste) GetriebeZurück
(Raste) (Raste)
1
2 2
stufenlose stufenlose
Drehzahlverstellung Drehzahlverstellung
VorausBereich ZurückBereich
3 3
Bedienungsfeld
max.Drehzahl max.Drehzahl
akustischer
Signalgeber
In dieser Position ist das Getriebe ausgekuppelt und die Antriebsmaschine läuft im
Leerlauf. Jedes mal bei Erreichen der NeutralPosition" zeigt die Steuerung dieses
akustisch durch einen kurzen PiepTon" an.
125
Inbetriebnahme und Betrieb
1. StandardFunktion:
Das Getriebe wird auf Voraus" oder Zurück" eingekuppelt; die Antriebsmaschine läuft
im Leerlauf.
2. Funktion Drehzahlanhebung"
Die Funktion Drehzahlanhebung" ist eingestellt. Die Motordrehzahl der Antriebsma
schine wird vor dem Einkuppelvorgang angehoben und nach dem Einkuppelvorgang
wieder auf die Leerlaufdrehzahl abgesenkt. Zwischen den Kupplungsvorgängen
können individuelle Verzögerungszeiten (Wartezeiten VOR und NACH dem Einkup
peln) eingestellt werden.
Die Position  zeigt die maximum Drehzahl" für den Voraus und ZurückBereich".
Zwischen den Positionen Á und  kann die Motordrehzahl stufenlos verstellt werden.
Das Getriebe ist auf Voraus" oder Zurück" eingekuppelt.
L4
L1 L2 L3 L5 L6
COMMAND
SYNCHRO
TROLLING
COMMAND SYN./TROL.
T1 L7 L8 T2
Taster Kommandoübernahme" T1
126
Inbetriebnahme und Betrieb
Mit dem Begriff Warming Up" ist das Drehzahlfahren ohne Getriebeschaltung" gemeint,
welches zum Beispiel das Warmfahren einer kalten Antriebsmaschine über den ge
samten Drehzahlbereich erlaubt. Das Getriebe wird dabei in der Hebelposition Á nicht
eingekuppelt.
. Die Warming Up" Funktion kann nur an einem aktiven Kommandogeber und nur aus
der Position À Neutral" gestartet werden.
Der Motor dreht im Leerlauf und das Getriebe bleibt ausgekuppelt. Der Fahrhebel kann
nun in Richtung der Position  maximum Drehzahl" weiterbewegt werden. Es steht der
gesamte Drehzahlbereich zwischen den Positionen Á und  zur Verfügung.
Um die Funktion Warming Up" zu verlassen, muss der Fahrhebel des Kommandogebers
nur in die Position À Neutral" gelegt werden. Es ertönt der normale Piep"Ton für die
NeutralPosition". Die Kommandogeberbeleuchtung geht wieder in Dauerlicht.
Die Funktion ist ausgeschaltet.
Hinweis:
Wird der Fahrhebel während der Warming Up" Funktion von Voraus" auf Zu
rück" gelegt oder umgekehrt, so erlischt die Warming Up"Funktion automatisch
bei Erreichen der Position À Neutral". Bei erneutem Erreichen der Position Á
Getriebe Voraus / Zurück" würde das Getriebe wieder einkuppeln.
127
Inbetriebnahme und Betrieb
Der akustische Signalgeber, der bei einigen Alarmmeldungen mit angesteuert wird, kann
am betreffenden Fahrstand durch betätigen der Taste Kommandoübernahme" ausge
schaltet werden.
Dieses Anzeigeelement ist auf dem Kommandogeber 2x vorhanden (1x für die Back
bordAnlage / 1x für die SteuerbordAnlage). Im Störungsfall zeigt die Alarmleuchte"
rotes Dauerlicht.
Taster Syn./Trol. T2
Mit dem Taster Syn./Trol." ist der parallele, aber nicht zeitgleiche Betrieb beider
Funktionen möglich.
128
Inbetriebnahme und Betrieb
Durch Betätigung des Tasters Syn./Trol." (1x drücken) kann die Funktion Dreh
zahlsynchronisation" eingeschaltet werden. Durch erneute Betätigung des Ta
SYN/TROL sters (1x drücken) wird die Funktion wieder ausgeschaltet.
Aktivieren oder deaktivieren der Drehzahlsynchronisation ist nur am aktiven
Fahrstand möglich, wenn sich beide Kommandogeberhebel im Drehzahlfahrbe
reich Voraus" befinden oder während der Funktion WarmingUp".
Vor Verlassen dieser Bereiche die Drehzahlsynchronisation" ausschalten.
Während die Funktion aktiv ist zeigt die LED 4 SYNCHRO" Dauerlicht.
Während sich die Steuerung in der Funktion Synchronisation" befindet, kann die Dreh
zahl beider Antriebsmaschinen nur mit dem Fahrhebel der MasterAnlage" verändert
werden. Bei einem Kommandowechsel auf einen anderen Fahrstand wird die aktive
Funktion Drehzahlsynchronisation" mit auf den neuen Fahrstand übernommen.
Trolling
Durch Betätigung des Tasters Syn./Trol." (1x drücken) kann die Funktion Trolling
eingeschaltet werden. Durch erneutes Betätigen (1x drücken) wird die Funktion
SYN/TROL wieder ausgeschaltet.
Aktivieren oder deaktivieren der Trollingfunktion ist nur am aktiven Fahrstand
möglich, wenn der Kommandogeberhebel (beide Kommandogeberhebel bei
Doppelmotorenanlagen) in der Neutralstellung" stehen. Während die Funktion
aktiv ist, zeigt die LED L8 Trolling" Dauerlicht.
Bei einem Kommandowechsel auf einen anderen Fahrstand wird die aktive
Funktion Trolling" mit auf den neuen Fahrstand übernommen.
129
Inbetriebnahme und Betrieb
Neutral
(Raste)
Getriebe:Voraus Getriebe:Voraus
Kupplung:100%Schlupf Kupplung:100%Schlupf
(Raste) (Raste)
1
2 2
stufenlose stufenlose
Schlupfverstellungund Schlupfverstellungund
Drehzahlzunahme Drehzahlzunahme
VorausBereich ZurückBereich
3 3
Bedienungsfeld
Kupplung:0%Schlupf Kupplung:0%Schlupf
(Kraftschluss) (Kraftschluss)
undmax.Drehzahl undmax.Drehzahl
beiTrolling beiTrolling
akustischer
Signalgeber
Wird der Trollingmodus eingeschaltet, wird die Kupplung auf ihren größten Schlupf
(100% Schlupf) gestellt. Der Motor dreht weiterhin im Leerlauf und das Getriebe steht in
der Neutralstellung.
Wenn der Kommandogeberhebel in die Position Á (Raste) gelegt wird, wird das Getriebe
in die Voraus oder ZurückStellung" geschaltet. Der Motor dreht im Leerlauf, kann die
Propellerwelle aber auf Grund des größtmöglichen Kupplungsschlupfes (100% Schlupf)
noch nicht oder nur sehr langsam drehen.
Wird der Kommandogeberhebel weiter in Richtung Position  bewegt, nimmt der Kup
plungsschlupf kontinuierlich ab und gleichzeitig steigt die Motordrehzahl an.
Mit Erreichen der Position  steht die Kupplung in der kleinstmöglichen Schlupfposition
(0% Schlupf / Kraftschluss) und die Motordrehzahl hat den eingestellten Wert für die
Maximale Drehzahl bei Trolling" erreicht.
130
Inbetriebnahme und Betrieb
Akustischer Signalgeber
Der akustische Signalgeber befindet sich unter dem Kommandogeber und ist für
jede Anlage 1x vorhanden (1x für die BackbordAnlage und 1x für die Steuer
bordAnlage).
Der Signalgeber unterstützt die optischen Anzeigen der Kommandogeberbe
leuchtung und der Alarmlampe durch akustische Signale. Außerdem zeigt er
jedesmal das Erreichen der NeutralPosition" des Fahrhebels durch einen
kurzen Piep"Ton an. Das Starten der Warming Up" Funktion wird durch einen
kurzen Doppelpiep"Ton angezeigt.
COMMAND
Dauerlicht der Anzeige Command" zeigt an, welcher Kommandogeber zur Zeit das
Kommando führt. Die Anzeige Command" der anderen Fahrstände ist abgeschaltet.
Wird das Kommando auf diesem Geber angefordert blinkt die Anzeige Command".
Befindet sich der Kommandogeber in der Warming Up"Funktion wird diese durch
kurzzeitiges, rhythmisches Erlöschen der Anzeige Command" angezeigt.
Die Anzeige Command" ist für jede Anlage 1x vorhanden (1x für die BackbordAnlage
und 1x für die SteuerbordAnlage).
1. Steuerung einschalten
131
Inbetriebnahme und Betrieb
2. Kommandoanforderung:
Das Kommando kann an jedem beliebigen Fahrstand angefordert werden. Die Fahrhebel
der Kommandogeber müssen dabei am anfordernden Fahrstand in der NeutralPosition"
stehen.
. Gibt die Steuerung weiterhin lange Leucht und Tonintervalle, steht meist der Fahrhe
bel eines Kommandogebers nicht in der NeutralPosition".
3. Kommandoübernahme:
Das Kommando liegt jetzt auf diesem Fahrstand. Die Steuerungsanlage ist betriebsbe
reit.
132
Inbetriebnahme und Betrieb
Für den Kommandowechsel auf einen anderen Fahrstand stehen zwei Varianten zur
Verfügung, die mit dem DIPSchalter I2 im Stellgerät eingestellt werden müssen. Kom
mandowechsel mit Hebelvergleich oder Freier Kommandowechsel.
Bei Doppelmotorenanlagen müssen beide Stellgeräte die gleiche Einstellung haben.
Das Kommando ist jetzt auf diesem Fahrstand angefordert. Die Steuerung hat die
Freigabe zur Kommandoübernahme erteilt und zeigt dieses durch die kurzen Ton und
Leuchtintervalle an.
. Gibt die Steuerung lange Leucht und Tonintervalle, wird die anschließende Kom
mandoübernahme verweigert. In diesem Fall stehen meist die Fahrhebel der Kom
mandogeber nicht in der richtigen Position oder es liegt eine Störung der Anlage vor.
133
Inbetriebnahme und Betrieb
Ausführung: − Noch einmal den Taster Command" zur Übernahme des Kommandos
auf diesem Fahrstand 1x drücken.
Die Kommandoübernahme ist vollzogen und das Kommando liegt auf diesem Fahrstand.
Bei dieser Variante wird ein Fahrstandswechsel ohne Berücksichtigung der Hebelstellung
der am Kommandowechsel beteiligten Kommandogeber durchgeführt. Der Kommando
wechsel erfolgt in nur einem Schritt.
Ausführung: − Taster Command" (weiß) zur Übernahme des Kommandos auf diesem
Fahrstand 1x drücken.
Folge: − Die Anzeige Command" geht sofort auf dem ausgewählten Fahrstand
in Dauerlicht.
Das Kommando liegt sofort auf diesem Fahrstand an und die Steuerung führt augen
blicklich die hier eingestellte Hebelposition der Kommandogeber aus.
134
Inbetriebnahme und Betrieb
8. Notfahreinheit:
ENGINE
Schiffsbetrieb müssen die frontseitigen
Tasten gut erreichbar sein. Bei einge
schalteter Zündung kann der Notfahrbe
− +
trieb über entsprechende Funktionstasten
aktiviert werden. Eine grüne LED zeigt
Betriebsbereitschaft an.
GEARBOX
Die Bedienung erfolgt über sechs frontsei
tige Tasten, welche bei Erreichen eines
angeforderten Zustandes aufleuchten und
damit den entsprechenden Betriebszu N
stand bzw. IstZustand zurückmelden.
EMERGENCYOPERATIONUNIT
TypEm−C 51.27720−7012
Em.Op.
Taste On
Aktivieren des Notfahrbetriebes
Taste
N Getriebe in Neutralstellung schalten
135
Inbetriebnahme und Betrieb
Bedienung Notfahreinheit
Notfahreinheit aktivieren
Nach dem Einschalten der Zündung ist das System betriebsbereit. Dieses wird durch die
grüne LED PowerOn" signalisiert. Die rote LED (Failure) darf nicht leuchten.
Durch 2malige Betätigung der Taste [Link] On" kann nun das Notfahrsystem aktiviert
werden:
[Link] Der 1. Tastendruck fordert den Notfahrbetrieb an. Die Taste blinkt für ca. 6 Se
On kunden zyklisch und ein akustisches Signal ertönt. Während dieser Zeit muss die
Anforderung durch einen 2. Tastendruck bestätigt werden. Die Taste leuchtet
dauerhaft, sobald die Umschaltung in den Notfahrbetrieb erfolgt ist.
Fehlt die Bestätigung durch den 2. Tastendruck, so geht das System wieder in
die Ausgangsstellung zurück (Betriebsbereitschaft).
Hinweis:
Ist das Notfahrsystem einmal aktiv geschaltet, so erfolgt das Zurückschalten in
den normalen Fahrhebelbetrieb nur nach Abstellen des Motors (mind. 3 Sekun
den Zündung AUS).
136
Inbetriebnahme und Betrieb
Getriebesteuerung
Bei aktivem Notfahrbetrieb wird das Getriebe über 3 Tastenfunktionen in die Positionen
Neutral, Vorwärts oder Rückwärts gesteuert:
Taste
N Getriebe in Neutralstellung schalten
Die Getriebeumschaltung erfolgt immer erst dann, wenn sich die Motordrehzahl im
Leerlaufbereich befindet.
Es ist ratsam, das Getriebe vor einem Umsteuervorgang immer zuerst auf neutral zu
schalten.
Wird aber z.B. von voraus direkt auf zurück (oder umgekehrt) angefordert und der Motor
befindet sich auf höherer Drehzahl, wird der Motor vor jedem aktiven Umschaltvorgang
automatisch auf Leerlaufdrehzahl gefahren.
Solange der gewünschte Zustand noch nicht erreicht ist, blinkt die jeweils betätigte Taste.
Sie erlischt, sobald ein anderer Steuerbefehl gegeben wird oder signalisiert durch Dauer
licht die erfolgte Getriebeumschaltung (Anzeige des IstZustands).
Drehzahlsteuerung
Sofern das Getriebe in Vorwärts oder Rückwärtsposition geschaltet ist, kann über
2 Tastenfunktionen die aktuelle Motordrehzahl erhöht oder vermindert werden:
Solange die + / oder − Taste gedrückt wird (Tastensysmbol einfügen"), erfolgt eine
kontinuierliche Veränderung der Motordrehzahl.
Die Steigerungsrate bzw. Veränderungsrate beträgt 50 Umdrehung/Sekunde.
Bei einem einzelnen kurzem Tastendruck erfolgt eine Drehzahlveränderung um 10
Motorumdrehungen.
Die Drehzahl wird nach unten auf die Leerlaufdrehzahl und nach oben auf die maximal
zulässige Drehzahl begrenzt.
137
Inbetriebnahme und Betrieb
Notfahrbetrieb deaktivieren
Das Verlassen des Notfahrbetriebs erfolgt grundsätzlich automatisch erst nach dem
Abstellen des Motors, die Zündung muss für mind. 3 Sekunden abgeschaltet worden
sein.
Nach dem Wiedereinschalten wird immer zuerst der normale FahrhebelBetrieb einge
schaltet, d.h. das Notfahrsystem muss bei Bedarf jeweils neu aktiviert werden.
Fehlermeldungen
Mit Hilfe zweier LED’s am Bedienteil EmC (grüne LED Power On" und rote LED Fail
ure") können verschiedene Fehlerzustände differenziert werden:
Grüne LED ein, rote LED blinkt, ohne dass eine weitere Bedientaste mitblinkt
Ausfall des internen Drehzahlsignals
(Funktion mit verzögerten Umschaltzeiten trotzdem noch möglich)
Grüne LED ein, rote LED blinkt zusammen mit der Vorwärtstaste
Fehler nach Getriebeumschaltung in Vorwärtsrichtung
(Diese Fahrtrichtung ist nicht mehr aktivierbar)
Grüne LED ein, rote LED blinkt zusammen mit der Rückwärtstaste
Fehler nach Getriebeumschaltung in Rückwärtsrichtung
(diese Fahrtrichtung ist nicht mehr aktivierbar)
Fehlerzustände, die durch Blinken am Bedienteil EmC signalisiert werden, müssen nach
Aufheben des Fehlers mit der Taste (N) quittiert werden. Bis zur Quittierung blinkt die
Fehlermeldung weiter.
138
Inbetriebnahme und Betrieb
Am Motor sind 2 Hauptsicherungen mit 20 A verbaut, die bei Überstrom oder Kurz
schluss auslösen.
Hat eine Sicherung ausgelöst, kann der Motor nicht mehr gestartet werden.
Die Sicherungen können vom Betreiber mit dem angebauten Taster wieder zurückge
setzt werden.
139
Inbetriebnahme und Betrieb
Hauptsicherungen am Klemmenkasten
Ladekontrolllampe am Klemmenkasten
140
Inbetriebnahme und Betrieb
MANMarineDiesel
RESET
TEST
Serialdataactivity
TYPBE3
Läuft ein Alarm auf, leuchtet die entsprechende Leuchtdiode. Folgende Relais an der
Diagnoseeinheit werden geschaltet:
D Engine slow down (Hauptalarm) = Reduzieren der Motordrehzahl
D Horn = akustischer Alarm
D Group alarm = Sammelstörmeldung
D Horn off
Ausschalten der Alarmhupe und des integrierten Summers
D Reset
Aufheben der Alarmmeldung (rote Kontrollleuchte erlischt)
141
Inbetriebnahme und Betrieb
Abstellen
Motor nach hoher Belastung nicht sofort abstellen, sondern im Leerlauf (ca. 5 Minuten)
laufen lassen, um Temperaturausgleich zu erreichen.
Zündschlüssel herausziehen.
Gefahr:
Sicherstellen, dass der Motor durch Unbefugte nicht gestartet werden kann!
142
Wartung und Pflege
Schmiersystem
Achtung:
Nur zugelassene Betriebsstoffe verwenden (siehe hierzu Druckschrift Betriebs
stoffe ..."), anderenfalls erlischt die HerstellerGewährleistung!
Motorölwechsel
Gefahr:
Das Öl ist heiß, Verbrühungsge
fahr! Ölablassschraube nicht mit
bloßen Fingern anfassen.
Das Öl ist umweltschädlich.
Sorgfältig damit umgehen!
Hinweis:
Bei jedem Motorölwechsel sind
die Ölfilterpatronen zu erneuern
143
Wartung und Pflege
Öl einfüllen
Achtung:
Motoröl nicht über die max.Kerbe
am Messstab einfüllen. Bei Über
füllung treten Motorschäden auf!
Achtung:
Sollte sich nach ca. 10 Sekunden
Motorlauf kein Öldruck aufbauen,
Motor sofort abstellen.
Ölfilter wechseln
144
Wartung und Pflege
rechte Seite
Achtung: abgeschaltet
Umschalthebel nicht auf Zwi
schenstellungen stehen lassen, da
hierbei die Ölversorgung gefähr linke Seite
det sein kann. abgeschaltet
Gefahr: 4
Das Öl ist heiß und steht beim Öff
nen der Ablassschraube unter
Druck, Verbrennungs und Verbrü 7
hungsgefahr!
145
Wartung und Pflege
Kraftstoffsystem
Kraftstoff
Bei Verwendung von wasserhaltigem Dieselkraftstoff entstehen Schäden an der Ein
spritzanlage, oft mit Kolbenfresser als Folge. Dies kann zum Teil durch Volltanken nach
Abstellen des Motors, wenn der Kraftstoffbehälter noch warm ist, vermieden werden
(Kondenswasserbildung wird verhindert). Vorratsbehälter regelmäßig entwässern.
Es ist außerdem ratsam, vor dem Kraftstofffilter einen Wasserabscheider zusätzlich
einzusetzen. Bei Winterbetrieb dürfen keine Fließverbesserer verwendet werden.
Achtung:
Nur zugelassene Betriebsstoffe verwenden (siehe hierzu Druckschrift Betriebs
stoffe ..."), anderenfalls erlischt die HerstellerGewährleistung!
Einspritzpumpe
An der Einspritzpumpe und am Steuergerät dürfen keine Veränderungen vorgenommen
werden. Bei Beschädigung der Plombe erlischt die Gewährleistung für den Motor.
Störungen
Wir empfehlen dringend, Störungen an der Einspritzpumpe nur in einer dafür autorisier
ten Fachwerkstatt beheben zu lassen.
Kraftstoffvorreiniger reinigen
D Filtergehäuse À abschrauben
D Filtergehäuse À und Siebfilter Á in sau
berem Dieselkraftstoff auswaschen und
mit Druckluft ausblasen
D Mit neuer Dichtung wieder zusammen
setzen
D Filtergehäuse mit 10−12 Nm anschrau 1 2
ben
146
Wartung und Pflege
Kraftstoffparallelboxfilter
Kraftstofffilter wechseln
Nur bei abgestelltem Motor
Achtung:
Gebrauchte Kraftstofffilter sind
Sondermüll!
Kraftstoffumschaltfilter
Dauerbetrieb
Beim umschaltbaren Filter ist zur Wartung (beide Filterhälften
bei laufender Maschine die jeweilige in Betrieb)
Filterseite abzuschalten. Bei Dauerbetrieb
rechte Seite
Umschalthebel so stellen, dass beide
abgeschaltet
Filterhälften in Betrieb sind.
147
Wartung und Pflege
Kraftstofffilter wechseln
Achtung:
Gebrauchte Kraftstofffilter sind
Sondermüll!
Kraftstoffsystem entlüften
Hinweis:
Zum Entlüften des Kraftstoffsy
stems ist die Zündung" einzu
schalten, damit das EHAB geöff
net ist.
148
Wartung und Pflege
Kühlsystem
Gefahr:
Beim Ablassen von heißem Kühlmittel besteht Verbrühungsgefahr!
Kühlsystem entleeren
Achtung:
Kühlmittel beim Ablassen auffan
gen und vorschriftsmäßig entsor 1
gen!
D Ablassschrauben im Abgaskrümmer Á,
im Ölkühlergehäuse Â, im Kühlmittel
rohr à und im Kurbelgehäuse Ä her
ausschrauben
4
D Kühlflüssigkeit ablassen, dazu ausrei
chende Auffangbehälter verwenden
149
Wartung und Pflege
Das Kühlsystem des Motors ist mit einer Mischung aus trinkbarem Leitungswasser und
Gefrierschutzmittel auf Äthylenglykolbasis bzw. Korrosionsschutzmittel zu befüllen.
Achtung:
Nur zugelassene Betriebsstoffe verwenden (siehe hierzu Druckschrift Betriebs
stoffe ..."), anderenfalls erlischt die HerstellerGewährleistung!
Gefahr:
Verbrennungs und Verbrü
hungsgefahr!
150
Wartung und Pflege
D Vor der nächsten Inbetriebnahme (bei kaltem Motor) Kühlmittelstand prüfen, gegebe
nenfalls nachfüllen
D Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis kein Kühlmittel mehr nachgefüllt werden
kann
Hinweis:
Beim Nachfüllen des Kühlsystems dürfen die Turbolader nicht entlüftet werden.
Gefahr:
Muss in einem Ausnahmefall der Kühlmittelstand bei betriebswarmem Motor
geprüft werden, zuerst den Verschlussdeckel À (großer Deckel) mit Sicherheits
ventil vorsichtig auf Vorraste drehen −Druck ablassen− dann vorsichtig öffnen.
Hinweis:
Kühlsystem nicht bei betriebswarmem Motor öffnen. Es entsteht dadurch ein
Druckverlust im Kühlsystem.
Wurde das Kühlsystem bei betriebswarmem Motor geöffnet, kann es bei an
schließendem Betrieb zum Alarm Druck im Ausgleichsbehälter" und einer da
raus folgenden Reduzierung der Motorleistung führen.
Der Kühlmitteldruck im Ausgleichsbehälter wird nur nach einer Abkühlung des
Motors wieder aufgebaut, deshalb ist das Kühlsystem nur bei kaltem Motor zu
befüllen.
151
Wartung und Pflege
Keilriemen
Zustand prüfen
Spannung prüfen
Spannkraft ablesen 3
152
Wartung und Pflege
Generator 120A 1 2
D Befestigungsmutter À lösen
D Stellschraube Á im Uhrzeigersinn dre
hen, bis Keilriemen richtige Spannung
haben
D Befestigungsmutter wieder festziehen
Zum Wechseln der Keilriemen Stell
schraube gegen den Uhrzeigersinn dre
hen.
3
2
153
Wartung und Pflege
Drehstromgenerator
Bei Stilllegung eines Motors für längere Zeit ist ein temporärer Korrosionsschutz nach
MANWerknorm M 3069 erforderlich.
154
Notizen
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155
Technische Daten
156
Technische Daten
Motorschmierung Druckumlaufschmierung
Ölmenge in der Ölwanne min. max.
flach 32 l 38 l
tief (Supmf vorn) 26 l 30 l
tief (V48) 38 l 48 l
Ölwechselmenge (mit Filter)
flach 41 l
tief (Supmf vorn) 33 l
tief (V48) 51 l
Schmieröldruck während des Betriebes muss durch Öldruckwächter / Anzeigege
(abhängig von Motordrehzahl, Öltem räte überwacht werden
peratur und Motorbelastung)
Ölfilter Hauptstromfilter mit zwei Papierfilterpa
tronen
Motorkühlung Flüssigkeitskühlung
Kühlmitteltemperatur 80−85 °C, kurzzeitig 90°C zulässig
Kühlmittelfüllmenge 80 l
Elektrische Ausrüstung
Anlasser 24 V; 6,5 kW
Drehstromgenerator 28 V; 55, 120 A
157
Technische Daten
158
Technische Daten
Motorschmierung Druckumlaufschmierung
Ölmenge in der Ölwanne min. max.
tief 24 l 32 l
tief (V70) 60 l 70 l
halbflach 22 l 30 l
für 38/45° Neigung 37 l 45 l
Ölwechselmenge (mit Filter)
tief 35 l
tief (V70) 73 l
halbflach 33 l
für 38/45° Neigung 48 l
Schmieröldruck während des Betriebes muss durch Öldruckwächter / Anzeigege
(abhängig von Motordrehzahl, Öltem räte überwacht werden
peratur und Motorbelastung)
Ölfilter Hauptstromfilter mit zwei Papierfilterpa
tronen
Motorkühlung Flüssigkeitskühlung
Kühlmitteltemperatur 80−85 °C, kurzzeitig 90°C zulässig
Kühlmittelfüllmenge 96 l
Elektrische Ausrüstung
Anlasser 24 V; 6,5 kW
Drehstromgenerator 28 V; 55, 120 A
159
Störungstabelle
Störung
Motor springt nicht oder schlecht an
Motor springt an, kommt aber nicht auf Touren" oder stirbt ab
Unrunder Leerlauf bei warmem Motor, Motoraussetzer
Drehzahlschwankungen während des Betriebes
Leistung unbefriedigend
Kühlmitteltemperatur zu hoch, Kühlmittelverlust
Schmieröldruck zu niedrig
Schmieröldruck zu hoch
Schwarzrauch begleitet vom Leistungsabfall
Blaurauch
Weißrauch
Klopfen im Motor
Motor zu laut"
Ursache
D Kraftstoffbehälter leer
D Kraftstoffhahn zugedreht
D DDD D Luft im Kraftstoffsystem
DD D D D Kraftstofffilter / vorreiniger verstopft
D Kondenswasser im Kraftstoff
DD D D Luftfilter verstopft
D Stromkreis unterbrochen
D Batterien leer
D Anlasser / Magnetschalter defekt
D D D D D Förderbeginn stimmt nicht / falsch eingestellt
D Einspritzdüsen verstopft
D Innerer Motorschaden (Kolbenfresser, unter Umständen
durch wasserhaltigen Kraftstoff verursacht)
D D D Kraftstoffqualität entspricht nicht den Vorschriften oder
stark verunreinigt
D untere Leerlaufdrehzahl zu niedrig eingestellt
D D D D Ventilspiel stimmt nicht
D Einspritzdüsen oder Einspritzleitungen undicht
D zuwenig Kraftstoff im Behälter
D Drehzahlmesser defekt
D D D Einspritzdüsen defekt, verkokt
D vom Motor wird mehr verlangt, als er leisten muss
D Kraftstoffzufuhr mangelhaft, Kraftstoff zu warm
D D Ölstand in der Ölwanne zu hoch
D Nenndrehzahl falsch eingestellt
D Kühlmittelstand zu niedrig
D Luft im Kühlmittelkreis
160
Störungstabelle
Störung
Motor springt nicht oder schlecht an
Motor springt an, kommt aber nicht auf Touren" oder stirbt ab
Unrunder Leerlauf bei warmem Motor, Motoraussetzer
Drehzahlschwankungen während des Betriebes
Leistung unbefriedigend
Kühlmitteltemperatur zu hoch, Kühlmittelverlust
Schmieröldruck zu niedrig
Schmieröldruck zu hoch
Schwarzrauch begleitet vom Leistungsabfall
Blaurauch
Weißrauch
Klopfen im Motor
Motor zu laut"
Ursache
D Keilriemen für Kühlmittelpumpenantrieb nicht richtig ge
spannt (Schlupf)
D Verschlussdeckel mit Arbeitsventilen am Ausgleichsbehäl
ter / Kühler defekt, undicht
D Temperaturanzeige defekt
D Kühlmittelleitungen undicht, verstopft oder verdreht
D Ölstand in der Ölwanne zu niedrig
D Motortemperatur zu hoch
D Ölfilter verstopft
DD Öldruckanzeige defekt
DD gewählte Ölviskosität nicht passend für die Umgebung
stemperatur (zu dickflüssig)
D Öl in der Ölwanne zu dünn (mit Kondenswasser oder Kraft
stoff versetzt)
D Motor kalt
DD Motor / Kühlmittel / Ansaugluft noch zu kalt
D Schmieröl gelangt in den Verbrennungsraum (Kolben /
ringe verschlissen, Kolbenringe gebrochen)
D Überdruck im Kurbelgehäuse (Kurbelgehäuseentlüftung
verstopft)
D langer Schwachlastbetrieb
D Kühlmittel gelangt in den Verbrennungsraum (Zylinderkopf /
dichtung undicht)
D Der Motor hat nicht die richtige Betriebstemperatur
D Ansaug oder Abgasrohr undicht
161
Stichwortverzeichnis
A K
Abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 Keilriemen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152153
Anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101102 Kraftstoff einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Anweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Kraftstofffilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Kraftstofffilter wechseln . . . . . . . . . . . . . 147, 148
B Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146148
Betriebsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . 102142 Kraftstoffsystem entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Anzeigegerät MMDSCLC (Farbdisplay) . . . 119 Kraftstoffvorreiniger reinigen . . . . . . . . . . . . . . . 146
Anzeigegerät MMDSL . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Kühlflüssigkeit einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Anzeigegerät MMDSLC . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 Kühlsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149151
CANBus angesteuerte Anzeigegeräte . . . . . 115 Kühlsystem befüllen / entlüften . . . . . . . . . . . . . 150
CANBus Rundinstrumente, Drehzahlmesser mit Kühlsystem entleeren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
InfoDisplay und Taster . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Drehzahlmesser CANMaster . . . . . . . . . . . . 115 M
Fahrhebel Steuerung Mini Marex . . . . . . . . . 125 Motoransichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
HauptSicherungen für + / − am Motor . . . . . 139 Motoröl einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Hauptsicherungen am Klemmenkasten . . . . 140 Motorölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Klemmenkasten im Maschinenraum / Oberfläche
mit Leuchtdioden + Tasten . . . . . . . . . . . . . . . 141 O
Ladekontrolllampe am Klemmenkasten . . . . 140 Öl einfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Maschinenraumtafel MMDSEP . . . . . . . . . . 114 Ölfilter wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Notfahreinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 Ölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Rundinstrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Seriell angesteuerte Anzeigegeräte . . . . . . . 104 S
Schmiersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143145
D Seewasserpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Drehstromgenerator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 Sicherheitsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . 9195
Umgang mit gebrauchtem Motorenöl . . . . . . . 95
E
Vermeidung von Motorschäden und vorzeitigem
Einspritzpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 Verschleiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Erklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Vermeidung von Umweltschäden . . . . . . . . . . 94
Erstinbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9899 Vermeidung von Unfällen mit Personenschäden 9
1
I Störungstabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160161
Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Inbetriebnahme und Betrieb . . . . . . . . . . . . 96142 T
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156159
Typschilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
V
Vorübergehende Stilllegung . . . . . . . . . . . . . . . . 154
W
Wartung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143154
162
496