Delegation : Übertragung und Übernahme von Tätigkeiten in der horizontalen und vertikalen
Arbeitsteilung. – Formen der Delegation • Delegation ärztlicher Aufgaben auf nicht ärztliches
Personal, z. B. Injektionen, Blutentnahme • Delegation pflegerischer Aufgaben auf nicht
pflegerisches Personal, z. B. Körperpflege, Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme –
Voraussetzungen zur Delegation • Maßnahme muss delegationsfähig sein, d. h. nicht an
Berufsstand gebunden oder gefährlich • Verständliche und präzise Verordnung der
Maßnahme • Qualifikation zur Übernahme muss bestehen • Bereitschaft zur Übernahme
muss gegeben sein • Maßnahme muss arbeitsrechtlich zulässig sein • Einverständnis des
Pflegeempfängers mit der Maßnahme —Verantwortungsbereiche der Delegation •
Anordnungsverantwortung beim Delegierenden: Auswahl des Delegationsempfängers zur
persönlichen (z. B. Zuverlässigkeit) und fachlichen Eignung (z. B. Qualifikation, Fertigkeiten),
korrekte Instruktion und Überwachungspflicht bezüglich der durchzuführenden Aufgabe •
Übernahmeverantwortung beim Delegationsempfänger: Reflexion, ob die Tätigkeit korrekt
durchgeführt werden kann, Wissen über und Inanspruchnahme der Pflicht, Bedenken oder
Einwände zu äußern (Remonstrationspflicht) • Durchführungsverantwortung beim
Delegationsempfänger: korrekte Durchführung der Tätigkeit
5-R-REGELN der Delegation : 1- richtige aufgabe,2- richtige bedingungen,3- rechtige
person,4- richtige anleitung, kommunikation,-5- richtige supervision, fachaufsicht
—Die 5 Stufen der Delegation
● Stufe 1: Setze um.
● Stufe 2: Arbeite dich ein.
● Stufe 3: Erarbeite Vorschläge.
● Stufe 4: Entscheide selbst, aber mit Rückmeldung.
● Stufe 5: Entscheide ohne Rückmeldung.