AEDL
1. Kommunizieren 8. Ruhen und Schlafen
2. Sich bewegen 9. Sich beschäftigen
3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten 10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
4. Sich Pflegen 11. Für eine sichere Umgebung sorgen
5. Essen und Trinken 12. Soziale Bereiche des Lebens sichern
6. Ausscheiden 13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens
7. Sich kleiden umgehen
9. Sich beschäftigen
Bei diesem Lebensbereich spielen die Tagesgestaltung, Hobbys, Interessen, selbständige Aktivitäten eine Rolle sowie
die Aktivitäten, die zusammen mit anderen Personen (z.B. Angehörigen, Pflegepersonen, Physiotherapeuten, Ergo- und
Logopäden) unternommen werden.
10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
Hier handelt es sich um einen Bereich, der in diesem Zusammenhang vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint. Gemeint
ist, dass Pflegearbeit ein positives und lebensbejahendes Selbstempfinden der Bewohner/ Klienten/ Patienten als Mann
oder Frau fördern sollte. Man muss in der Pflege die Sexualität des pflegebedürftigen Menschen akzeptieren,
andernfalls kann man nicht gut pflegen. Durch den intensiven Kontakt, den man zu Bewohnern/ Klienten/ Patienten hat,
erlebt man automatisch die Krisen mit, die ältere Menschen durch den Verlust ihrer Jugend und/ oder des Partners
sowie durch ihre Einsamkeit haben. Man begleitet die Bewohner/ Klienten/ Patienten, die unter Störungen im Bereich
Nähe/ Distanz leiden. Beim Lebensbereich „Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten“ werden insbesondere
Verbindungen zu den Bereichen „Sich pflegen“, „Ausscheiden“, „Sich kleiden“, „Soziale Bereiche des Lebens sichern“
und „Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen“ beachtet.
7. Sich beschäftigen
1. Herr/Frau … hat früher als … gearbeitet.
2. Herr/Frau … hat sich (nicht) gern mit … beschäftigt.
3. Seine/Ihre Lieblingsbeschäftigung ist/war …
4. An seinen/ihren freien Tagen hat er/sie sich sehr gern mit …. beschäftigt.
5. Seine/Ihre Hobbys waren …, womit er/sie sich immer noch gern beschäftigt.
6. Ihr/Sein Tagesablauf sah wie folgt aus: …
7. Um seinen/ihren Tagesablauf seinen/ihren früheren Gewohnheiten anpassen zu können, braucht er/sie
Anleitung.
8. Um seinen/ihren Tagesablauf an frühere Gewohnheiten anpassen zu können, braucht er/sie Anleitung
9. Es sollten die Zeitpunkte für Aufstehen und Zubettgehen, mit ihm/ihr abgestimmt werden.
10. Um seine/ihre Selbstständigkeit zu erhalten ist Herr/Frau … in die täglichen Abläufe der Pflegeeinrichtung wie
Hauswirtschaft, Garten und Sinngruppe mit einzubinden.
8. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
11. Herr/Frau … bevorzugt männliches/weibliches PP.
12. Aufgrund seines/ihres Schamgefühles bei der Intimpflege, ist diese von einer männlichen / weiblichen PFK
durchzuführen.
13. Er verwendet weder Schmuck noch Make-up.
14. Sie verwendet sowohl Schmuck als auch Make-up.
15. Bei der Bartpflege bevorzugt er eine tägliche Nassrasur.
16. Ein mal wöchentlich wünscht sie einen Besuch beim Friseur.
AEDL
17. Durch eine eingeschränkte Beweglichkeit, kann sie ihre Frisur nicht mehr selbst herrichten und braucht daher
Unterstützung der PFK.
18. Aufgrund mangelnder Feinmotorik, kann sie ihren Schmuck nicht mehr selbst anlegen und braucht dabei Hilfe
von der PFK.