Benedict
Benedict
• 2 Beast Traits :
• Frenzy: Gotteslästerliches Verhalten, Flüche. Der Trigger wird aktiviert, wenn Benedikt direkte
Gotteslästerung erlebt, z. B. wenn jemand in seiner Gegenwart Gott oder religiöse Symbole
(Kreuze, Kirchen, Gebete) verhöhnt, heilige Stätten entweiht (z. B. ein Kruzifix zerstört) oder
blasphemische Flüche äußert („Dein Gott ist eine Lüge!“).
• Als Kind erlebte Benedikt, wie sein Vater Heinrich, ein jähzorniger Fischer, in betrunkenen
Wutanfällen religiöse Symbole verhöhnte. Einmal, nach einem Streit mit Elisabeth (Benedikts
Mutter), zerschlug Heinrich ein Kruzifix, das Elisabeth aus der Kirche mitgebracht hatte, und
schrie: „Dein Gott hilft dir nicht, du Närrin!“ Der junge Benedikt, damals etwa 10 Jahre alt, war
Zeuge dieser Szene und fühlte eine Mischung aus Angst, Wut und Hilflosigkeit. Dieses Erlebnis
brannte sich ein: Gotteslästerung wurde für ihn ein Angriff auf den einzigen Halt, den er in seiner
freudlosen Kindheit hatte – die Kirche. Später, als Vampir, verstärkt das Wahnsinnsnetzwerk diese
Erinnerung, sodass jede Form von Blasphemie ihn in einen Zustand der Raserei versetzt, da sie die
Grundfesten seiner Identität bedroht.
• Die Kirche in der DDR war ein Ort des Widerstands, aber auch der Überwachung. Benedikt erlebte
als junger Mann, wie staatliche Funktionäre Kirchenveranstaltungen unterbrachen oder religiöse
Symbole als „rückständig“ diffamierten. Diese ständige Herabwürdigung des Glaubens, kombiniert
mit der Angst vor Verrat, machte ihn hypersensibel für Gotteslästerung.
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• Rötschreck: physische Gewalt. Der Trigger wird aktiviert, wenn Benedikt unmittelbarer physischer
Gewalt ausgesetzt ist, z. B. wenn jemand ihn angreift, eine Waffe zieht oder ein Kampf in seiner
Nähe ausbricht.
• Heinrich Voss, Benedikts Vater, war gewalttätig und prügelte ihn regelmäßig, um „Disziplin“
einzubläuen. Diese Schläge waren unvorhersehbar und brutal, oft ausgelöst durch Kleinigkeiten.
Der junge Benedikt lernte, physische Gewalt mit Kontrollverlust und Todesangst zu verbinden.
Diese Angst wurde durch das totalitäre DDR- Regime verstärkt, wo Gewalt durch die Stasi oder
staatliche Organe allgegenwärtig war . Desweiteren, 1987, während seiner Zeit als Pastor, besuchte
Benedikt ein Punkkonzert in der Berliner Zionskirche, um Jugendliche aus seiner Gemeinde zu
unterstützen, die sich gegen die DDR-Unterdrückung auflehnten. Das Konzert wurde von Neonazis
angegriffen, die mit Schlagstöcken und Messern über die Besucher herfielen. Benedikt erlitt
Todesängste, als er sich durch die panische Menge zur Tür drängte. Sein guter Freund Hans, ein
Gemeindemitglied, starb in dem Chaos, weil Benedikt sich vor ihn drängte, um zu entkommen.
Dieses Erlebnis verstärkte seine Panik vor Gewalt und seine Schuldgefühle, die später seine
Geisterbesessenheit (Anna Klein) nährten. Als Vampir löst physische Gewalt nun Rötschreck aus,
da sie ihn an diese Momente der Hilflosigkeit und des Versagens erinnert.
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• Dementation- Trigger (alle 3-4 Spielabende, ist keine Diszi mehr bei UJ, wird gestreut) Benedikts
Wahnsinn wird ausgelöst, wenn seine Bemühungen, andere Vampire zur Menschlichkeit zu führen,
auf Ablehnung, Spott oder Zweifel stoßen. Dies geschieht besonders, wenn jemand seine Predigten,
seine Rolle als Seelsorger oder seine Fähigkeit, Erlösung zu bringen, infrage stellt oder ihn mit
seinen Sünden (z. B. Anna Kleins Selbstmord) konfrontiert. Solche Momente verstärken seine
Schuldgefühle und lassen ihn glauben, dass die Geister (insbesondere Anna Klein) ihn für sein
Scheitern verurteilen.
• Während seiner theologischen Ausbildung (1975–1980) entdeckte Benedikt, dass sein guter Freund
und Kommilitone, Paul, für die Stasi arbeitete und Berichte über regimekritische Geistliche
schrieb . Paul hatte Benedikts Vertrauen gewonnen, nur um ihn zu verraten. Dieser Verrat bestärkte
Benedikts paranoide Persönlichkeitsstörung und sein Misstrauen gegenüber anderen. Als Vampir
überträgt sich diese Paranoia auf seine Versuche, andere Vampire zur Menschlichkeit zu führen:
Ablehnung oder Spott interpretiert er als Verrat, der seine Geisterbesessenheit („Die Geister sehen
deinen Verrat!“) und seinen Wahnsinn auslöst.
• Die Kirche in der DDR war ein Ort der Überwachung und des Misstrauens . Benedikt erlebte, wie
seine Predigten von staatlichen Spitzeln überwacht wurden, was seine Paranoia verstärkte. Seine
Mutter, von der gemunkelt wurde, sie habe für die Stasi gespitzelt, nährte seinen Verfolgungswahn
weiter. Diese Atmosphäre des Misstrauens prägt seinen Wahnsinns-Trigger: Jede Infragestellung
seiner Rolle als Seelsorger fühlt sich wie ein Angriff auf seine Identität an, was seine
Wahnvorstellungen (Geister, Verfolgung) aktiviert.
• Verknüpfungen
• tbd mit neuen Charakteren
• Vampire aus seiner Geschichte:
• Konrad von Falke (Ancilla)
• Beschreibung und Hintergrund: Konrad von Falke ist ein Ancilla des Clans Ventrue, gezeugt um
1780. Er ist ein hochgewachsener Mann mit scharfen, aristokratischen Zügen, kurzem grauem Haar
und kalten, grauen Augen, die Autorität ausstrahlen. Seine maßgeschneiderten Anzüge und seine
gepflegte Erscheinung unterstreichen seinen Status als wohlhabender Geschäftsmann in Lübeck, wo
er Einfluss auf Bankiers und Immobilienmagnaten durch Dominate und geschickte Manipulation
ausübt.
• Persönlichkeit und Motivation: Konrad ist ein ehrgeiziger Stratege mit einem Hang zur Kontrolle,
der die Maskerade und die Camarilla über alles stellt. Im Gegensatz zu einem Methusalem, der
Benedikt vielleicht ignorieren würde, ist Konrad als Ancilla aktiver in seinen Intrigen, da er noch
um seinen Platz in der Camarilla kämpft. Er sieht sich als zukünftigen Fürsten und verachtet
Unordnung, insbesondere den Wahnsinn der Malkavianer. Seine Abneigung gegen Benedikt
wurzelt in dessen unberechenbarem Verhalten und apokalyptischen Predigten, die Konrad als
Bedrohung für seine Pläne und die Maskerade ansieht.
• Beziehung zu Benedikt:
• Erster Kontakt (2000–2002): Konrad traf Benedikt kurz nach seiner Umarmung in Lübeck, als
Samuel „der Bote“ ihn der Camarilla vorstellte. Konrad, der selbst um seinen Einfluss kämpfte, war
sofort skeptisch gegenüber Benedikts Geisterbesessenheit, da er fürchtete, dessen
Wahnvorstellungen könnten die Maskerade gefährden. Er tolerierte Benedikt nur wegen Samuels
Einfluss, betrachtete ihn aber als unzuverlässig.
• Konflikt (2005–2010): Nach Benedikts Rückkehr nach Lübeck 2005 verschärften sich die
Spannungen. Konrad erfuhr von Benedikts Predigten in sterblichen Kirchen, die er als Tarnung
nutzte, aber die Aufmerksamkeit erregten und Gerüchte über „einen verrückten Priester“ schürten.
Für Konrad, der seine Machtbasis in Lübeck aufbaute, war Benedikt ein Risiko. 2010 eskalierte der
Konflikt während eines Elysiums: Benedikt, in einem Wahn, beschimpfte Konrad als „falschen
Propheten“, der die Camarilla mit seiner Gier korrumpiere. Konrad, gedemütigt vor anderen
Vampiren, nutzte seinen Einfluss, um Benedikt aus Lübeck zu verbannen, und drohte ihm mit
Vernichtung, falls er zurückkehrt. Diese Verbannung war für Konrad ein Mittel, seine Autorität zu
demonstrieren.
• Einfluss auf Benedikt: Konrad verstärkte Benedikts Zynismus gegenüber der Camarilla, aber auch
seinen Ehrgeiz, sich als loyaler Diener zu beweisen. Benedikts Verfolgungswahn wurde durch
Konrads Intrigen genährt, da er fürchtet, dass Konrad sterbliche Kontakte wie Klaus Berger
(Benedikts Feind aus seiner Pastorzeit) nutzt, um ihn in Hamburg zu überwachen. Konrads Spott
über Benedikts Predigten löst seinen Wahnsinns-Trigger aus, da er dessen Rolle als Seelsorger
infrage stellt.
• Aktueller Status: Konrad ist weiterhin in Lübeck, wo er seinen Einfluss in der Camarilla ausbaut.
Gerüchte über Benedikts Ankunft in Hamburg haben ihn erreicht, und er könnte versuchen,
Benedikt durch sterbliche oder vampirische Kontakte zu sabotieren, um seine eigene Position zu
stärken. Benedikt befürchtet, dass Konrad seine Geheimnisse (z. B. Annas Selbstmord) aufdecken
könnte, was seine Paranoia verstärkt.
• Kontext (DDR-Kirche): Konrads Manipulation der sterblichen Oberschicht spiegelt die Kontrolle
wider, die die DDR-Regierung über Institutionen ausübte . Konrad nutzt ähnliche Taktiken wie die
DDR, indem er Informationen sammelt und Druck ausübt, um Benedikt zu kontrollieren.
• Was weiß der Charakter über Alice ? Was hat er in seinen Visionen gesehen?
• 3 Stichpunkte
• Sieht immer wieder Alice wie sie verzerrte Skizzen von furchterregenden Kreaturen anfertigt, dabei
hört er immer die Band: Cage the elephant
• Er sieht sie als junges Mädchen welches verzückt zu Swing tanzt, dabei etwas achtlos durch das
Atelier ihres Vaters stolpert.
• Alice, wie sie von einem kräftigen Mann in einem schicken Wagen vom Hamburger Flughafen
abgeholt wird
• (alternativ ihr Gespräch beim Fürsten, da kann ich mich aber Ot nicht mehr dran erinnern, was sie
ihm angeboten hat)
Prägende Ereignisse:
-Benedikt wuchs in einem Arbeiterviertel in Wismar auf, geprägt von der grauen, repressiven
DDR-Atmosphäre der 1950er/60er Jahre. Sein Vater Heinrich war ein brutaler Fischer, der
Benedikt regelmäßig schlug und religiöse Symbole verhöhnte, während seine Mutter Elisabeth, eine
fanatische Protestantin, ihn mit strenger Religiosität erdrückte. Gerüchte, dass Elisabeth für die
Stasi spitzelte, verstärkten Benedikts Verfolgungswahn, da er nie wusste, wem er vertrauen konnte.
Diese Kindheit formte Benedikts zerrissene Persönlichkeit: Loyalität zur Kirche als Rückzugsort,
aber auch Zorn und Angst vor Verrat. Seine Frenzy- (Gotteslästerung) und Rötschreck-Trigger
(physische Gewalt) wurzeln hier, ebenso wie seine paranoide Persönlichkeitsstörung.
Während seiner theologischen Ausbildung (1975–1980) freundete sich Benedikt mit Paul an,
einem Kommilitonen, dem er seine Zweifel am DDR-Regime anvertraute. 1978 entdeckte er durch
einen Zufall (einen Briefwechsel), dass Paul für die Stasi arbeitete und Berichte über ihn schrieb.
Der Verrat traf Benedikt tief, da er Paul wie einen Bruder gesehen hatte. Dieser Verrat bestärkte
Benedikts Verfolgungswahn und machte ihn misstrauisch gegenüber engen Bindungen. Als Vampir
löst die Ablehnung seiner Seelsorger-Rolle ähnliche Gefühle von Verrat aus, was seinen
Wahnsinns-Trigger aktiviert.
2003, während seiner Mentorschaft in Rostock, traf Benedikt zufällig seinen entfernten Cousin
Martin in einer Kneipe. Benedikt, bereits ein Vampir, war paranoid, dass Martin ihn als Anton Voss
erkennen könnte. Martin bemerkte ihn nicht, aber die Begegnung löste Panik aus: Benedikt
fürchtete, seine sterbliche Identität könnte enthüllt werden, was die Maskerade gefährden würde.
Diese Begegnung verstärkte Benedikts Angst vor Entdeckung und seinen Verfolgungswahn. Seine
Geisterbesessenheit wurde dadurch angefacht, da er glaubte, Annas Geist „warne“ ihn vor Martin
(„Er wird dich verraten!“).
1987 besuchte Benedikt ein Punkkonzert in der Berliner Zionskirche, um Jugendliche aus seiner
Gemeinde zu unterstützen. Neonazis griffen das Konzert an, und in der Panik drängte sich Benedikt
vor seinen Freund Hans durch die Tür, um zu entkommen. Hans wurde erstochen und starb.
Benedikt gab sich die Schuld, da er Hans im Stich ließ. Dieses Erlebnis prägte Benedikts
Rötschreck-Trigger (physische Gewalt) und seine Schuldgefühle, die seine Geisterbesessenheit
verstärken (Hans’ „Geist“ erscheint ihm manchmal neben Anna). Es nährte auch seinen Wahn, dass
er andere im Stich lässt, was seinen Wahnsinns-Trigger aktiviert, wenn seine Rettungsversuche
verspottet werden.
2005, während seiner Freisprechung in Rostock, infiltrierte Benedikt eine sterbliche Sekte, die die
Maskerade bedrohte. Die Sekte, bekannt als „Die Kinder des Blutmondes“, verehrte einen
angeblichen „Blutgott“ und führte Rituale mit menschlichem Blut durch, die sie in einer verlassenen
Werft am Rostocker Hafen abhielten. Benedikt, von seinem Nosferatu-Fürsten Viktor „der Kröte“
beauftragt, trat der Sekte unter dem Decknamen „Bruder Theodorus“ bei, um Informationen zu
sammeln. Die Sekte war von einem charismatischen Anführer, Lukas Dorn, geleitet, der behauptete,
Visionen von einem „roten Sturm“ zu haben, der die Welt reinigen würde. Während der Infiltration
erlebte Benedikt verstörende Rituale: Mitglieder schnitten sich selbst, tranken Blut und sprachen in
Zungen, was Benedikts Geisterbesessenheit triggerte, da er glaubte, die Geister der Opfer zu sehen.
In einem kritischen Moment, als die Sekte einen unschuldigen Gefangenen opfern wollte, verlor
Benedikt die Kontrolle: Er tötete Lukas Dorn in einem Blutrausch und nutzte dessen Blut für ein
improvisiertes Ritual, um die „Geister zu besänftigen“ Die Sekte zerfiel, und Benedikt lieferte
Viktor genug Informationen, um seine Freisprechung zu sichern, verschwieg aber den Mord und
das Ritual.
Dieses Erlebnis verstärkte Benedikts Geisterbesessenheit, da er glaubte, die Geister der
Sektenopfer verfolgten ihn nun neben Anna. Es bestärkte seinen Größenwahn, dass er als
„Auserwählter“ die Geister lenken könne, aber auch seine Schuld, da er erneut Leben nahm, anstatt
zu retten. Der Kult zeigte ihm die Abgründe menschlicher (und vampirischer) Natur, was seine
Versuche, andere zur Menschlichkeit zu führen, verzweifelter macht.
IT To Do
-> bei Steigerwald melden
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- Humanity 6
Sterbliche Vorgeschichte
Wann und wo ist Dein Charakter geboren?
Benedikt Voss wurde 13.4.1956 in Wismar, einer Hansestadt an der Ostseeküste, geboren. Die
1950er/60er in der DDR waren geprägt von wirtschaftlicher Knappheit, politischer Unterdrückung
und grauem Alltag, was Benedikts düsteres Weltbild formte. Wismars maritime Atmosphäre –
salzige Luft, gotische Kirchen, Hafenlärm – prägte seine Seele. Die Epoche ist spielbar: Ein
kräftiger, religiös geprägter Mann aus einer repressiven Zeit passt zu deiner Statur und der
Fähigkeit, intensive Emotionen darzustellen.
Wie hieß Dein Charakter als Mensch?
Als Mensch hieß er Anton Voss. Nach seiner Umarmung nahm er den Namen Benedikt Voss an –
„Benedikt“ zu Ehren des Heiligen Benedikt von Nursia, dessen Klosterregel ihm in seiner Pastorzeit
Trost und Struktur bot, und als Bruch mit seiner strengen Vergangenheit.
Wo hat Dein Charakter gelebt und in welchem gesellschaftlichen/sozialen Umfeld ist er groß
geworden?
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• Ort und Umfeld: Benedikt wuchs in einem Arbeiterviertel in Wismar auf, nahe dem
Hafen. Seine Familie gehörte zur unteren Mittelschicht: nicht völlig verarmt, aber stets
kämpfend. Die DDR war kontrolliert und misstrauisch, doch die evangelische Kirche bot
Benedikt einen Rückzugsort. (Struktur, Halt, Glauben vs. Unsicherheit, MIsstrauen,
Verfolgungswahn)
• Eltern: Sein Vater, Heinrich Voss, war ein jähzorniger Fischer, oft auf See. Seine Mutter,
Elisabeth, war eine fanatische Protestantin, Kirchenbeirat die Benedikt mit strenger
Religiosität erzog. Beide starben in den 1980er-Jahren (Vater bei einem Bootsunfall 1982,
Mutter an Krebs 1987).
• Familie heute: Benedikt hat keine lebenden Geschwister oder Nachfahren. Ein entfernter
Cousin lebt in Rostock, aber es gibt keinen Kontakt. Seine Lübecker Gemeinde war seine
„Familie“, doch nach der Umarmung brach der Kontakt ab.
• Erziehung und Werte: Benedikt wurde mit protestantischen Werten erzogen: Sünde,
Buße, Pflicht. Seine Mutter lehrte ihn, Gott zu fürchten; sein Vater prügelte Disziplin ein.
Diese Werte machten Benedikt loyal, aber innerlich zerrissen.
• Kindheit: Seine Kindheit war freudlos, geprägt von Angst vor Strafe. Er fand Trost in
Kirchen, saß oft allein am Hafen und träumte von einem höheren Sinn.
• Verhältnis zu den Eltern: Zu seiner Mutter hatte er eine zwiespältige Beziehung: Liebe
gemischt mit Erdrückung. Zu seinem Vater war das Verhältnis feindselig; Heinrichs
Gewalt machte Benedikt zornig, aber unterwürfig.
Hat Dein Charakter selbst eine Familie gegründet?
Benedikt gründete keine Familie. Als Pastor lebte er zölibatär, und seine Zweifel an Gott und der
Menschheit verhinderten enge Bindungen. Er hatte weder Kinder noch Partner. Seine Gemeinde
war seine „Familie“, aber der Kontakt endete nach der Umarmung, außer zu Johann Meier (Küster,
siehe unten).
Welche Ausbildung hat er genossen?
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• Bildung: Benedikt besuchte eine DDR-staatliche Schule in Wismar (1962–1972), mit
durchschnittlichen Noten, aber auffälliger Eloquenz. Die Schule war ideologisch, doch
Benedikt suchte Zuflucht in der Kirche.
• Theologie: Von 1975 bis 1980 besuchte er unabhängigen theologischen Seminare zur
Ausbildung evangelischer Geistlicher.
• Fähigkeiten: Benedikt beherrscht evangelische Theologie, Liturgie und Latein.
Welchen Beruf hat Dein Charakter als Mensch ausgeübt?
Von 1980 bis 2000 war Benedikt evangelischer Pastor, zunächst in Wismar (1980–1990), dann in
der Marienkirche in Lübeck (1991–2000). Er hielt Predigten, hörte Beichten und bot Seelsorge.
Seine feurigen, später apokalyptischen Predigten machten ihn bekannt, verunsicherten aber manche
Gläubige.
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• Kontakte: Johann Meier, der Küster in Lübeck, war Benedikts Vertrauter. Johann lebt nun in
Hamburg und weiß von Benedikts Sünde (siehe unten). Andere Gemeindekontakte sind
verstorben oder verloren.
Welche Besonderheiten gab es im sterblichen Leben Deines Charakters?
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• Feinde: Klaus Berger, ein einflussreicher Geschäftsmann in Lübeck, verübelte Benedikt
seine Predigten gegen Gier. Klaus lebt noch und könnte in Hamburg auftauchen, um Benedikt
zu schaden.
• Einflussreiche Personen: Johann Meier, der Küster, war ein väterlicher Freund, der
Benedikt zu mäßigen versuchte. Anna Klein, eine junge Gemeindemitglied, die 1998
Selbstmord beging, prägte Benedikt: Er ließ sie sterben, um „ihre Seele zu sehen“, was seine
Geisterbesessenheit auslöste.
• Interessen, Ziele, Ängste: Benedikt liebte gotische Kirchen, lateinische Liturgie und das
Meer. Sein Ziel war, Gott zu dienen; seine Angst war, von Gott verstoßen zu sein. Er
fürchtete Bedeutungslosigkeit.
• Eigenschaften: Charismatisch, zornig, pflichtbewusst, aber zerrissen. Seine kräftige
Statur machte ihn imposant, seine Augen verrieten seine Qual.
• Sünde: 1998 gestand Anna Klein Benedikt, dass sie sich umbringen wollte. Anstatt sie zu
retten, ließ er sie gehen, fasziniert von der Idee, ihren Tod zu „begreifen“. Ihr Selbstmord
löste seine ersten Wahnvorstellung ( Geister sehen) aus.
Hat Dein Charakter vor seiner Erschaffung eine Zeit als Blutdiener/Ghul gelebt?
Benedikt war kein Ghul. Seine Umarmung geschah abrupt, ohne Vorlauf als Blutdiener. Sein Sire
wählte ihn direkt, getrieben von Benedikts zerrütteter Seele.
Vampirische Vorgeschichte
Wann hat Dein Charakter den Kuss erhalten und wurde damit zum Vampir gemacht?
Benedikt erhielt den Kuss im 10. Oktober 2000 in Lübeck.
•
• Auswirkung auf die sterbliche Gesellschaft: Benedikt verschwand plötzlich aus seiner
Gemeinde. Offiziell hieß es, er sei „versetzt“ worden, doch Gerüchte über einen
„Zusammenbruch“ kursierten. Die Gemeinde war verunsichert, einige Gläubige wandten sich
ab.
• Verbergen des Wesens: Benedikt nutzt seine Priesterrobe, um als sterblicher Geistlicher
durchzugehen. Er meidet Tageslicht, indem er sich als „nachtaktiver Seelsorger“
ausgibt.
• Neuer Name: Er nahm Benedikt Voss an, um seine sterbliche Identität hinter sich zu lassen
und seine Geisterbesessenheit sowie seine Camarilla-Rolle zu symbolisieren.
Wer war der Erschaffer des Charakters?
•
• Erschaffer: Samuel „der Bote“, ein uralter Malkavianer mit kryptischen Visionen.
Samuel ist ein hagerer Mann mit fiebrigen Augen, der sich als Prediger der „letzten Wahrheit“
sieht.
• Kontakt: Samuel beobachtete Benedikt monatelang, angezogen von seinen
apokalyptischen Predigten. Nach Annas Selbstmord suchte er Benedikt in der Marienkirche
während einer Seelsorgeangebot auf und offenbarte sich als „Bote der Geister“.
• Grund: Samuel wählte Benedikt, weil er dessen zerrüttete Seele als Werkzeug für eine
Prophezeiung sah, die einen „Geistersturm“ in Hamburg betrifft. Er wollte Benedikt „läutern“,
um ihn in diesen Plan einzubinden, glaubte aber, dass Benedikt der Camarilla dienen
könnte.
• Ort und Zeit: Die Umarmung geschah in der Krypta der Marienkirche, Oktober 2000.
Samuel zwang Benedikt, sein Blut zu trinken, während er Psalmen sang.
• Vorstellung der Schaffung: Die Szene war verstörend: Samuel hielt Benedikt in einem
eisernen Griff, flüsterte von Geistern, während Benedikt betete. Der Kuss war ein Blitz,
der Benedikts Seele zerriss; Annas Geist erschien als erste Halluzination.
• Wissen über Samuel: Benedikt weiß, dass Samuel ein mächtiger Malkavianer ist, der
Norddeutschland bereist. Samuel sprach von einem „Geistersturm“, ohne Details zu
verraten.
• Verhältnis: Anfangs war Benedikt unterwürfig, sah Samuel als Strafe Gottes. Später
wurde es angespannt, da Samuel Benedikt manipulierte. Heute ist Samuel verschwunden, aber
Benedikt fürchtet seine Rückkehr, besonders nach einer Vision.
• Lehren: Samuel lehrte Benedikt die Camarilla-Regeln, Disziplinen (Auspex, Dominate)
und Maskerade-Grundlagen. Er betonte Loyalität zur Camarilla, verschwieg aber viel
über das Wahnsinnsnetzwerk, was Benedikt misstrauisch machte.
Hatte/Hat Dein Charakter noch andere Mentoren?
•
• Mentor: Magdalena „die Seherin“, eine ältere Malkavianerin in Rostock, war Benedikts
Mentor (2002–2005). Sie ist eine mystische Gestalt, die Visionen deutet.
• Kontakt: Samuel schickte Benedikt nach Rostock, wo Magdalena ihn traf. Sie erkannte
seine Geisterbesessenheit und nahm ihn auf.
• Grund: Magdalena wollte Benedikts Wahnsinn lenken, um ihn zu einem loyalen Camarilla-
Diener zu formen. Sie lehrte ihn, seine Halluzinationen zu kontrollieren, was teilweise
gelang.
Gab es noch andere bedeutende Vampire, die Deinen Charakter beeinflusst haben?
•
• Vampir: Konrad von Falke, ein Ventrue in Lübeck. Konrad verachtete Benedikts Instabilität
und verbannte ihn 2010. Sein Misstrauen machte Benedikt zynisch, aber bestärkte seine
Camarilla-Loyalität, um sich zu beweisen.
Gudd = Methusalem Ventrue unter der Stadt
In welcher Stadt, wann und unter welchem Fürsten wurde Dein Charakter zum Neonaten
freigesprochen?
•
• Freisprechung: 6.6.2005 in Rostock unter dem Nosferatu-Fürsten Viktor „der
Kröte“.
• Leistung: Benedikt infiltrierte eine sterbliche Sekte, die die Maskerade bedrohte, und
nutzte sein Wissen und Fähigkeiten, um Informationen zu gewinnen. Seine Loyalität zur
Camarilla überzeugte Viktor.
• Fürsprecher: Magdalena war seine Fürsprecherin, da sie seine Visionen für nützlich
hielt.
Welche Städte hat Dein Charakter bis zu seiner Ankunft in Hamburg wann besucht?
•
• 2000–2002: Lübeck (Lehrzeit bei Samuel).
• 2002–2005: Rostock (Mentorschaft, Freisprechung).
• 2005–2010: Lübeck (Rückkehr, Konflikt mit Konrad).
• 2010–2025: Schwerin (Exil, um Konrads Zorn zu entgehen).
• 2025: Hamburg (Ankunft, getrieben von Vision).
Welche Feindschaften hat Dein Charakter bis zu seiner Ankunft in Hamburg gepflegt?
•
• Feind: Konrad von Falke (Ventrue, Lübeck). Grund: Konrad sah Benedikts
Geisterausbrüche als Maskerade-Gefahr. 2010 beschimpfte Benedikt Konrad als „falschen
Propheten“, was seine Verbannung auslöste.
• Feind: Anna Klein (halluzinierter Geist). Annas „Geist“ treibt Benedikt in den Wahnsinn, da
er glaubt, sie verfolge ihn für ihre Sünde.
Welche „Leichen im Keller“ oder Geheimnisse hat Dein Charakter bis zu seiner Ankunft in
Hamburg gesammelt?
•
• Geheimnis 1: Annas Selbstmord. Benedikt ließ Anna 1998 sterben, um „ihre Seele zu
sehen“. Johann weiß davon und könnte es in Hamburg enthüllen.
• Geheimnis 2: Blutritual in Schwerin. 2015 tötete Benedikt einen Kultisten und nutzte
sein Blut für ein Geisterritual. Die Camarilla weiß nichts davon, aber ein Nosferatu könnte es
ahnen.
• Geheimnis 3: Geisterbesessenheit. Benedikt verbirgt die Intensität seiner Halluzinationen, um
als zuverlässiger Camarilla-Diener zu gelten.
Benedikts Geisterbesessenheit
•
• Manifestation: Benedikt sieht Geister als verzerrte, blutige Gestalten: Anna Klein
(Selbstmörderin), ein namenloses Kind (eine Beichte, die er ignorierte), oder schattenhafte
Chöre. Sie flüstern Anklagen („Du hast uns verraten“) oder fordern Buße. Die Halluzinationen
sind rein mental, aber für ihn real, verstärkt durch das Wahnsinnsnetzwerk.
• Alltag: Subtil zeigt sich die Störung in Gesten: Benedikt murmelt „Requiem aeternam
dona eis“, blickt in leere Ecken, zeichnet Kreuze in die Luft oder umklammert sein bronzenes
Kreuz. Er spricht leise mit „Geistern“, z. B. „Vergebt mir“, was andere als exzentrisch
wahrnehmen.
• Stressmomente: Unter Druck (Konfrontationen, Blutrausch) explodiert die Obsession:
Benedikt schreit Geister an („Lasst mich! Ich weiß, was ich tat!“), führt fiebrige Exorzismen
durch („Exorcizo te!“) oder verfällt in apokalyptische Litaneien. Diese Ausbrüche sind
schockierend, z. B. wenn er in einem Elysium mit einem „Geist“ spricht, seine Augen weit
aufgerissen. Sie zeigen einen Mann, der am Abgrund steht.
• Rituale: Benedikt führt zwanghafte Rituale, um Geister zu besänftigen: lateinische
Gebete, Kreuze zeichnen, Weihwasser (symbolisch) sprengen. Er sammelt kleine Reliquien die
er als Anker gegen Geister sieht.
• Auswirkung: Die Störung macht Benedikt unberechenbar: Er unterbricht Gespräche, um
Geister anzusprechen, oder wäre bereit zu töten, um die Geister zu füttern, was er als Buße
rechtfertigt. Seine Loyalität zur Camarilla hält ihn davon ab, völlig zu entgleisen, aber
seine Rituale sind irritierend.
•
Grund für Hamburg
Benedikt reiste 2025 nach Hamburg, getrieben von einer Vision im Wahnsinnsnetzwerk, in der
Samuel erschien. In der Vision stand Samuel in einer Hamburger Kirche, umgeben von einem
Geistersturm, einem Wirbel aus schreienden Schatten. Samuel flüsterte: „Komm nach Hamburg,
Benedikt. Die Geister warten. Die Camarilla braucht dich.“ Benedikt glaubt, dass Hamburg der Ort
ist, wo er Antworten über Samuels Plan, seine Geister und seine Verdammnis findet. Die Vision
bestärkte seine Loyalität: Er sieht sich als Diener, der die Domäne vor einer Bedrohung schützen
muss, auch wenn seine Geister ihn quälen.
Link-Sammlung
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