-Auswege aus der Sucht
Nikotinersätze in Form von Tabletten, Kaugummi oder Pflaster können helfen,
indem das Nikotin in einer geringeren und weniger schädigenden Dosis in den
Körper gelangt. Da es aufgrund der anderen Einnahmsweise länger braucht, um
die Acetylcholin-Rezeptoren zu aktivieren, ist diese Form von Nikotin gesünder
(nicht gesund) als es durch Rauchen in den Körper aufzunehmen.
-Regeneration des Organsystems nach Beendigung der Sucht
Wenn man mit dem Rauchen aufhört, beginnt der Körper sofort mit der
Regeneration. Die Erholung verschiedener Organsysteme erfolgt in mehreren
Phasen:
Kurzfristige Effekte (Stunden bis Wochen): Der Kohlenmonoxidspiegel im Blut
sinkt, wodurch mehr Sauerstoff transportiert werden kann, Geschmacks- und
Geruchssinn verbessern sich, da die Nervenenden regenerieren. Außerdem sinkt
das Herzinfarktrisiko schon nach ein paar Stunden.
Mittelfristige Effekte (Wochen bis Monate): Die Durchblutung verbessert sich,
die Lunge beginnt zu reinigen und die körperliche Belastbarkeit steigt, außerdem
nehmen Hustenanfälle und Atemprobleme ab, da sich die Flimmerhärchen in der
Lunge erholen.
Langfristige Regeneration (Jahre): Risiken für Herzkrankheiten, Schlaganfälle
und Lungenkrebs sinken kontinuierlich, bis sie nach 10-15 Jahren denen eines
lebenslangen Nichtrauchers entsprechen.
Es ist aber auch wichtig zu erwähnen, dass diese Ergebnisse von Person zu
Person variieren und die Personen, bei denen diese Beobachtungen gemacht
wurden, bis auf das Rauchen vollkommen gesund waren und nichts getan haben,
was dem Regenerationsprozess im Weg stehen könnte.