1. Wie viel hat der Patient abgenommen? Wie? Warum?
Antwort:
„Der Patient hat 6 kg in den letzten 3 Monaten abgenommen. Er ernährt sich bewusster und bewegt sich
mehr, um den Blutzucker besser zu kontrollieren.“
2. Der Patient hat einen Doktortitel – wie berücksichtigen Sie das?
Antwort:
„Ich würde den Titel im Arztbrief erwähnen, z. B.: ‚Herr Dr. med. Mustermann…‘
Außerdem hätte ich ihn nach seiner Fachrichtung fragen können, um das Gespräch individueller zu gestal-
ten.“
3. Wie heißt der Blumenkübel, der sehr groß und schwer ist?
Antwort:
„Terrakotta-Kübel.“
4. Was ist die Verdachtsdiagnose?
Antwort:
„Der Verdacht liegt auf einem lumbalen Bandscheibenvorfall (LWS-Diskusprolaps).“
5. Was sind mögliche Differenzialdiagnosen?
Antwort:
– Lumbago (Hexenschuss)
– Spinalkanalstenose
– Facettensyndrom
– Muskuläre Ursachen
– Sakroiliitis
– Fraktur oder Tumor bei älteren Patienten
⸻
6. Wie heißen die plötzlich auftretenden Lendenschmerzen?
Antwort:
„Hexenschuss“ oder medizinisch: „akute Lumbalgie“.
7. Wie gehen Sie weiter vor? (diagnostisch)
Antwort:
„Zuerst erfolgt die körperliche Untersuchung mit neurologischem Fokus, dann je nach Befund ein MRT der
LWS zur Darstellung des Bandscheibenvorfalls.“
8. Welche neurologischen Untersuchungen führen Sie durch?
Antwort:
– Prüfung der Muskelkraft
– Sensibilitätsprüfung (leichte Berührung, Temperatur, Schmerz)
– Reflexprüfung (z. B. Patellarsehnen- und Achillessehnenreflex)
– Lasègue-Test
9. Welcher Nerv ist häufig betroffen?
Antwort:
„Am häufigsten ist die Nervenwurzel des Nervus ischiadicus bzw. seiner Anteile wie Nervus L5 oder S1 be-
troffen.“
10. Welche Rückenmuskeln palpieren Sie?
Antwort:
„Die autochthone Rückenmuskulatur, insbesondere den Musculus erector spinae.“
⸻
11. Wie fühlen sich die Muskeln bei der Palpation an?
Antwort:
„Die Muskulatur ist meist verspannt, druckempfindlich und kann verhärtet (hart) wirken.“
12. Welche bildgebenden Verfahren setzen Sie ein?
Antwort:
– Röntgen (zum Ausschluss von Fraktur oder Spondylolisthesis)
– MRT (Goldstandard zur Diagnostik des Diskusprolapses)
– ggf. CT bei Kontraindikationen gegen MRT
13. Was machen Sie therapeutisch?
Antwort:
„Zunächst konservativ: Schmerztherapie, physikalische Therapie, Muskelentspannung, ggf. Muskelrelax-
anzien. Bei Therapieresistenz oder neurologischen Ausfällen kommt eine operative Therapie in Frage.“
14. Welche Schmerzmittel nennen Sie?
Antwort:
„Zum Beispiel Ibuprofen, Diclofenac oder Metamizol. Bei starken Schmerzen ggf. ein Opioid wie Tramadol.“
15. Was sind mögliche Nebenwirkungen von Schmerzmitteln?
Antwort:
– NSAIDs (z. B. Ibuprofen): Magenbeschwerden, Ulzera, Nierenfunktionsstörung
– Metamizol: Agranulozytose (selten)
– Opioide: Übelkeit, Müdigkeit, Obstipation, Abhängigkeit
Was ist eine Insulinpumpe?
Eine Insulinpumpe ist ein kleines, tragbares Gerät zur kontinuierlichen Verabreichung von Insulin bei Patien-
ten mit Diabetes mellitus, meist Typ-1-Diabetes.
Wie funktioniert die Insulinpumpe?
• Die Pumpe gibt kontinuierlich geringe Mengen an kurzwirksamem Insulin (Basalrate) über einen dünnen
Katheter ins Unterhautfettgewebe ab.
• Zusätzlich kann der Patient zu den Mahlzeiten Bolusdosen abgeben, abhängig von der Kohlenhydrat-
menge im Essen und dem aktuellen Blutzuckerwert.
Wie hilft sie bei der Blutzuckereinstellung?
• Die Pumpe ermöglicht eine sehr präzise Insulindosierung.
• Sie kann flexibel auf den Tagesrhythmus, körperliche Aktivität oder Krankheit reagieren.
• Einige moderne Pumpen sind mit einem CGM (kontinuierliches Glukosemonitoring) gekoppelt und passen
die Insulinzufuhr automatisch an – dies nennt man „hybrides Closed-Loop-System“.
Vorteile einer Insulinpumpe:
• Bessere Blutzuckerkontrolle (geringeres Risiko für Hypo-/Hyperglykämien)
• Mehr Flexibilität im Alltag
• Keine mehrfachen Insulininjektionen pro Tag notwendig
1. ما أنواع اإلنسولين المستخدمة في مضخة اإلنسولين؟
( عادًة ما ُتستخدم فقط أنواع اإلنسولين سريع المفعولkurzwirksames Insulin)، مثل:
• Insulin Aspart (z. B. NovoRapid)
• Insulin Lispro (z. B. Humalog)
• Insulin Glulisin (z. B. Apidra)
( هذه األنواع ُتستخدم أيًضا لتأمين الجرعات القاعديةBasalrate) وللوجبات،( عن طريق ضخها باستمرار بكميات صغيرةBo-
lusgabe).
2. هل يتحكم بها المريض أم أنها تعمل بشكل أوتوماتيكي؟
يوجد نوعان من مضخات اإلنسولين:
مضخة تقليدية.( أStandard-Insulinpumpe):
• يبرمج جرعة القاعدة:( المريض يضبطها بنفسهBasalrate) ( وُيعطي البلعاتBolus) قبل الوجبات حسب كمية
الكربوهيدرات والسكر الحالي.
مضخة ذكية.( بhybrides Closed-Loop-System):
• ( متصلة بجهاز قياس سكر مستمرCGM).
• تنّظم تلقائًيا الجرعة القاعدية بناًء على مستوى السكر.
• تعطي حتى جرعات تصحيح،( في بعض األنواعKorrekturbolus) أوتوماتيكًيا – لكن المريض ال يزال مسؤوًال عنBolus
beim Essen.
3. كم تكلفتها؟
• ) يورو تقريًبا (مرة واحدة عند الشراء6.000 و3.000 بين:سعر الجهاز.
• ( التكاليف الشهريةKatheter, Reservoir, Sensoren …):
يورو شهرًيا400 و200 بين.
• ( التأمين الصحيKrankenkasse) مثل،يغطي التكلفة في ألمانيا إذا كانت هناك استطبابات واضحة:
• سكر غير مضبوط رغم العالج المكثف
• نوبات نقص سكر متكررة
• أطفال أو نساء حوامل مع سكري
Heute habe ich einen Fall zum Thema LWS-Diskusprolaps vorgestellt – und Gott sei Dank bestanden.
Teil 2
(Eine Ärztin aus dem Prüfungskomitee spielte die Rolle der Patientin)
Heike Müller , 49 Jahre alt (geb. 1.9.1976), 1,62 m groß, 79 kg.
Hausärztin: Dr. Meyer
Allergien:
- Amoxicillin mit generalisiertem Exanthem in der Kindheit nach Halsinfektion
- Birkenpollenallergie mit Rhinokonjunktivitis
Noxen:
- Ein Glas Sekt wöchentlich
- Nikotin- und Drogenkonsum wurden verneint.
Sozialanamnese:
- Sie sei Steuerberaterin, verheiratet, habe zwei Söhne – der jüngere leide an ADHS.
- Sie wohne mit ihrem Mann und den Kindern zusammen in ihrer eigenen Wohnung.
Familienanamnese:
-Vater: 85 Jahre alt, Zustand nach Gonarthrose links, eine Knie-TEP sei geplant.
-Mutter: 85 Jahre alt, habe eine Demenz und lebe im Pflegeheim.
Aktuelle Beschwerden:
Frau Müller, eine 49-jährige Patientin, stellte sich bei uns vor wegen seit gestern Abend plötzlich aufge-
tretener, starker, stechender Lumbalgie mit Ausstrahlung in die laterale Seite des linken Oberschenkels, der
Wade, des Unterschenkels bis zur kleinen Zehe. Die Schmerzen seien beim Heben einer Kommode aufge-
treten.
Der Patientin zufolge würden sich die Schmerzen beim Liegen lindern und beim Stehen verschlechtern. Die
Schmerzintensität wurde mit 8–9 von 10 auf der Schmerzskala bewertet.
Die Fragen nach Monoparese, Cephalgie und Fieber wurden verneint
Die folgenden Begleitsymptome seien ihr aufgefallen: Parästhesien sowie Hypästhesien entlang der Schmer-
zlinie (von Rücken bis zur linken kleinen Zehe)
, Nackensteifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit und Rigidität im Bereich des Oberkörpers (sie könne sich
nicht bücken oder drehen)
Vegetative Anamnese:
- Unauffällig, bis auf Insomnie (Ein- und Durchschlafstörung)
- Chronische Obstipation seit Jahren
Vorerkrankungen:
- Arterielle Hypertonie seit dem 40. Lebensjahr
- Diabetes mellitus Typ 2, ebenfalls seit dem 40. Lebensjahr – insulinpflichtig
- Dyslipidämie mit 40 Jahren.
- Zustand nach Tinnitus bei Hörsturz vor 9 Jahren
Sie habe sich einer Bursektomie am rechten Knie Z.n. Bursitis unterzogen sowie sei sie wegen einer Klaviku-
lafraktur li. operiert worden.
Medikamente:
-Micardis plus 40/12,5
-Metformin 1000
-Atorvastatin 20
-Tibonin 80
-Loratadin bei Bedarf
VD : LWS-Diskusprolaps
DD :LWK-Fraktur , Spinalkanalstenose
(Diagnostik und Therapie laut Protokoll)
Teil 1
Die Patientin war nicht kooperativ, sprach sehr leise und lachte über meine grammatikalischen Fehler.
Sie beschwerte sich über die lange Wartezeit, und dass ich ihr keinen Stuhl angeboten hatte, obwohl ich
wusste, dass die Schmerzen im Stehen schlimmer sind.
Am Ende des Gesprächs stellte sie einige Fragen:
-Was ist mit mir? Welche Diagnose? Ist das gefährlich?
-Muss ich in die Röhre? (Ich verstand das zuerst nicht und fragte nach der Bedeutung) (sie meinte MRT-Un-
tersuchung )
-Muss ich operiert werden?
Teil 3
-Alle Details zur Anamnese
-Was macht eine Steuerberaterin?
-Wie führen Sie die körperliche Untersuchung durch?
-Welche Zeichen sind hier charakteristisch? (z. B. Kernig-Zeichen)
-Lasègue-Zeichen erklären (wie im Protokoll)
-Warum nimmt die Patientin Tibonin und Loratadin? (Wegen Tinnitus und Birkenpollenallergie)
-Was machen Sie, wenn die Patientin Angst vor dem MRT hat? (Zuerst sagte ich „Beruhigungsmittel“, der
Oberarzt wollte mehr hören – also sagte ich „offenes MRT“)
-Warum haben Sie nach Fieber gefragt? (Ich antwortete: „um Meningitis auszuschließen“)
-Warum denken Sie an eine LWK-Fraktur? (Ich sagte, dass die Kalziumwerte wegen der Menopause niedrig
sein könnten – daher habe ich es in Betracht gezogen)
-MRT-Aufklärung
Reflexion:
Ich habe einige grammatikalische Fehler gemacht und auch inhaltliche – zum Beispiel habe ich komplett
vergessen, nach der gynäkologischen Anamnese zu fragen. Ich weiß also nicht, ob die Patientin post-
menopausal ist – aber ich habe es sprachlich gut formuliert und anhand des Alters geschlussfolgert. Auch
habe ich nicht nach Geschwistern gefragt.
Wichtige medizinische Informationen:
• Verdachtsdiagnose: LWS-Diskusprolaps
• DD: LWK-Fraktur, Spinalkanalstenose
• Symptome: Akute Lumbalgie mit radikulärer Ausstrahlung, Parästhesien, Hypästhesien, Rigidität,
eingeschränkte Beweglichkeit
• Vegetative Symptome: Insomnie, chronische Obstipation
• Vorerkrankungen: aHT, DM Typ 2 (insulinpflichtig), Dyslipidämie, Zustand nach Tinnitus
• Medikation: Micardis plus, Metformin, Atorvastatin, Tibonin (Ginkgo-Präparat bei Tinnitus), Loratadin (bei
Allergie)
• Allergien: Amoxicillin (Exanthem), Birkenpollen
• Sozial: Steuerberaterin, verheiratet, 2 Kinder (einer mit ADHS), lebt mit Familie
Gestellte Fragen & Beispielantworten:
Was ist mit mir? Welche Diagnose? Ist das gefährlich?
Frau Müller, nach Ihrer Beschreibung vermute ich einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Das
ist meist nicht lebensbedrohlich, kann aber starke Schmerzen und neurologische Beschwerden verursachen.
Wichtig ist eine gründliche Untersuchung, um den Verdacht zu bestätigen.
Muss ich in die Röhre?
Sie meinen wahrscheinlich die MRT-Untersuchung. Ja, das ist in Ihrem Fall sinnvoll, weil wir damit die Band-
scheiben und Nervenstrukturen genau darstellen können.
Muss ich operiert werden?
In den meisten Fällen kann man einen Bandscheibenvorfall konservativ behandeln. Eine Operation wäre nur
nötig, wenn die Beschwerden trotz Therapie anhalten oder neurologische Ausfälle zunehmen.
Was macht eine Steuerberaterin?
Eine Steuerberaterin hilft Privatpersonen und Unternehmen bei der Steuererklärung und gibt finanzielle
Ratschläge im Rahmen der Steuergesetze.
Wie führen Sie die körperliche Untersuchung durch?
Zuerst untersuche ich die Wirbelsäule auf Fehlstellungen oder Druckschmerz. Danach teste ich die Be-
weglichkeit, Reflexe (z. B. Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex), die Kraft in den Beinen und das
Gefühlsempfinden. Außerdem prüfe ich spezielle Zeichen wie das Lasègue-Zeichen.
Was ist das Lasègue-Zeichen?
Das ist ein Zeichen für eine Reizung der Nervenwurzel. Dabei liegt die Patientin auf dem Rücken, das
gestreckte Bein wird passiv angehoben. Schmerzen ab ca. 30–60° deuten auf eine Reizung – z. B. durch
einen Diskusprolaps – hin.
Warum nimmt die Patientin Tibonin und Loratadin?
Tibonin enthält Ginkgo und wird zur Unterstützung der Durchblutung bei Tinnitus eingenommen. Loratadin
ist ein Antihistaminikum bei Birkenpollenallergie.
Was tun bei MRT-Angst?
Ich erkläre die Untersuchung genau und biete ggf. ein offenes MRT oder ein leichtes Beruhigungsmittel an,
wenn nötig.
Warum nach Fieber gefragt?
Um Infektionen wie eine Meningitis oder Spondylodiszitis auszuschließen, die ebenfalls Rückenschmerzen
verursachen können.
Warum LWK-Fraktur in Betracht gezogen?
Aufgrund des plötzlichen Schmerzbeginns nach Belastung, dem Alter und möglicher Osteoporose nach der
Menopause.
⸻
Zusätzliche Tipps zur Reflexion:
• Die gynäkologische Anamnese bei Frauen um die 50 ist wichtig (z. B. wegen postmenopausaler Osteo-
porose).
• Immer nach Geschwistern fragen – insbesondere wenn familiäre Erkrankungen relevant sein könnten.
• Körpersprache und Freundlichkeit trotz Provokation zeigen – Prüfende achten auf professionelle Kommu-
nikation.
Hallo, LWS-Diskusprolaps- am 27.02.2025 im ersten Versuch bestanden.
Teil 1: wie im Protokoll abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, Ich habe bis zur SA geschafft. ( Nach der
Anamnese hat Linguist mir gesagt, dass du prima geschafft hast)
Teil 2: Alles habe ich geschrieben.
Nur 2 Medikamente konnte ich wegen der Zeitbeschränkung nicht schreiben.
Teil 3: Oberarzt hat mir viele medizinische Frage gestellt. Man kann sagen, dass er keine Fragen zum Patien-
ten gestellt hat.
1) Verdacht und Differentialdiagnose?
2)Wie kann sich LWS-Fraktur außer Trauma bilden? -spontan
3)Die Ursache für spontane LWS-Fraktur
4) Die häufigste Art von Krebs bei Männern und Frauen
5) Die Metastase als Fachbegriffe- Tochtergeschwulst
6) Tochter auf lateinisch- Filia
7)Metastasierung auf lateinisch- Filialisierung
8)Weiteres Vorgehen
9) Die Unterschiede zwischen CT und MRT
Die Patientin hat sehr deutlich gesprochen. Aber die Kommission ( 3 Männer) war auch nicht nett und fre-
undlich. Aber zum Schluss haben sie mir gesagt, dass sie an meinen Sprachkenntnisse Gefallen gefunden
haben.
Ich habe FSP in Bayern 2024 von Shamil Gurbanov, Doccheck, Zay, FSP erfolgreich bestehen gelesen. Etwa 2
Woche vor der Prüfung habe ich zwei Simulationen mit Dafne Aras gemacht. Sie war mir eine große Hilfe,
um mit schwierigen Situationen umzugehen.
Andererseits bedanke ich mich bei allen Kollegen, mit denen ich unzählig simuliert habe.
Viel Erfolg!
1) Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose?
• Verdachtsdiagnose (VD): Lumbaler Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps der LWS)
• Differenzialdiagnosen (DD):
• LWK-Fraktur (z. B. osteoporotisch oder traumatisch)
• Spinalkanalstenose
• Facettensyndrom
• Sakroiliitis
• Lumbales Wurzelkompressionssyndrom anderer Genese (z. B. Tumor, Zyste)
2) Wie kann sich eine LWS-Fraktur außer durch Trauma bilden?
• Eine spontane Fraktur kann bei Osteoporose entstehen, besonders bei postmenopausalen Frauen oder äl-
teren Patienten mit verminderter Knochendichte.
3) Ursachen für spontane LWS-Fraktur?
• Primär:
• Postmenopausale Osteoporose
• Senile Osteoporose
• Sekundär:
• Langzeitkortisontherapie
• Tumorbedingte Osteolysen (z. B. durch Metastasen)
• Hyperparathyreoidismus
• Vitamin-D-Mangel
• Multiple Myelom
4) Die häufigste Krebsart bei Männern und Frauen?
• Männer: Prostatakarzinom
• Frauen: Mammakarzinom (Brustkrebs)
5) Was ist eine Metastase (Fachbegriff)?
• Eine Tochtergeschwulst: Das ist ein Tumor, der durch Streuung von Tumorzellen vom Primärtumor an
einen anderen Ort im Körper entstanden ist.
6) Tochter auf Lateinisch?
• Filia
7) Metastasierung auf Lateinisch?
• Filialisierung (nicht gebräuchlich im medizinischen Alltag – eher metaphorisch oder als Merkhilfe verwen-
det)
(Die gebräuchliche medizinische Terminologie bleibt “Metastasierung”)
8) Weiteres Vorgehen?
• Klinisch-neurologische Untersuchung
• Bildgebung: MRT der LWS (Goldstandard)
• Konservative Therapie: Schmerztherapie, Muskelrelaxantien, Physiotherapie, ggf. PRT
• Bei Therapieversagen oder neurologischer Verschlechterung: Vorstellung zur Neurochirurgie/Orthopädie
zur OP-Indikationsstellung
9) Unterschiede zwischen CT und MRT?
• CT verwendet Röntgenstrahlen, während MRT Magnetfelder und Radiowellen nutzt.
• CT hat eine Strahlenbelastung, während MRT keine Strahlenbelastung aufweist.
• Die Dauer eines CT-Scans ist kürzer (wenige Minuten), im Gegensatz zu einem MRT, das etwa 20–30
Minuten dauern kann.
• Bei CT wird in der Regel ein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet, während bei MRT ein gadolinium-
basiertes Kontrastmittel verwendet wird.
• CT eignet sich besonders gut für die Darstellung von Knochenstrukturen und akuten Blutungen, während
MRT bevorzugt für Weichteile, Nervenstrukturen und Bandscheiben eingesetzt wird.
• CT kann für Patienten mit Allergien gegen Jod oder Niereninsuffizienz problematisch sein, während MRT
bei Patienten mit Herzschrittmachern oder metallischen Implantaten kontraindiziert sein kann, sowie bei
Klaustrophobie.
Heute mein Fall war LWS-Diskusprolaps.
Herr Anton Koch
57 Jahre alt
175 cm
72 kg
Herr Koch ist ein 57-jähriger Patient,der sich bei uns wegen seit gestern Nachmittag
bestehender,starker,scharfer,stechender Lumbalgie vorstellte.
Er sei bei Gartenarbeit und nach hochheben von Blumentopf ca 20 kg habe er starke Schmerzen verspürt.
Die Schmerzen würden von Gesäß recht in den Oberschenckel bis zur Ferse und kleinen Zehen ausstrahlen,
wie ein Uniform-Streifen.
Er fügte hinzu,dass er nicht richtig umdrehen kann und Bewegungeinschränkung im Lendenbereich habe.
An Vorerkrankungen seien die folgenden bei ihm bekannt:
-Hypercholesterinämue seit 10 Jahren
-Horstürz vor 4 Jahren.
-Verletzung an Schultereckegelenk(Akromion)beim z.n. Reitenunfall.
-Eitrige Utitismedia mit 6J
-Ausschlag zwischen Finger.
Er sei mit 43 J Bursektomie im Knie rechts unterzogen geworden.
Die Vegetative Anamnese sei unaufffällig bis auf Insomnie.
Er nehme Atorphastatin 20 mg 0-0-1,Tebonen 120mg 1-0-1,Balderian 300 mg 0-0-1,Zetrizin1-1-1 ein.
Allergie gegen Hasel mit Tussis und Rhinorrhoe
Vater:in 2,5 Woche wird Hüfte-TEP installieren.
Mutter:Makuladegeneration.
Er sei Enwecklungingenier bei BMW(hat mir gesagt Bayerische Motorrad werte)aber ich bin nicht sicher,Ver-
heiratet habe 2 Söhne und 7 jahre Nachzuglerin
Hier habe ich verstanden dass die 2 Söhne Nachfolgerin,aber meint eine Tochter(Bettnessen).
Nichtraucher.
Alkoholkonsum:Reinwein 2 mal pro Woche.
Drogenkonsum:Haschisch in Jungen Jahre.
Teil 3:viele Fragen,alle 10 Sekunden wurde ich [Link] Frage war:wie kann Mann aus Pferde hin-
fallen ????
Ich habe alles geantwortet.
Nicht bestanden!!!!!!!!!Sie haben mir gesagt kann ich in 3 Monate wiederholen...aber ich möchte diese Prü-
fung vergessen weil die Leute dort nicht logisch...
1. Medizinische Fragen – مع اإلجابات
1.1. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
→ LWS-Diskusprolaps mit Reizung der entsprechenden Nervenwurzel.
1.2. Was sind Ihre Differenzialdiagnosen?
→ Spinalkanalstenose, Facettengelenkarthrose, Lumbale Fraktur, Tumor, Muskelverspannung, Sakroiliitis.
1.3. Welche Symptome sprechen für eine radikuläre Reizung?
→ Ausstrahlende Schmerzen ins Bein, Parästhesien, Hypästhesien, Muskelschwäche, abgeschwächte Re-
flexe.
1.4. Was ist das Lasègue-Zeichen?
→ Beim gestreckten Anheben des Beines kommt es zu Schmerzen entlang des Ischiasnervs → Hinweis auf
radikuläre Reizung.
1.5. Welche Reflexe testen Sie?
→ Patellarsehnenreflex (L4), Achillessehnenreflex (S1), ggf. Babinski-Zeichen.
1.6. Wie untersuchen Sie neurologisch?
→ Kraftprüfung (Fußheber, Zehenstand), Sensibilität mit Watte oder Finger, Reflexe, Lasègue/Bragard.
1.7. Wie gehen Sie weiter vor diagnostisch?
→ Neurologische Untersuchung → Röntgen (zum Frakturausschluss) → MRT (zur Darstellung von Band-
scheibe und Nerven).
1.8. Was tun Sie, wenn der Patient Angst vor dem MRT hat?
→ Aufklärung, offenes MRT anbieten, ggf. leichtes Beruhigungsmittel.
1.9. Was sind Red Flags?
→ Blasen-Mastdarm-Störung, Lähmung, Fieber, Tumoranamnese, Trauma, Alter >70.
1.10. Wie kann eine LWK-Fraktur spontan entstehen?
→ Bei Osteoporose, Knochenmetastasen, Tumorerkrankung, Langzeitkortison.
1.11. Häufigste Tumoren bei Männern und Frauen?
→ Männer: Prostatakarzinom – Frauen: Mammakarzinom.
1.12. Was ist eine Tochtergeschwulst?
→ Fachbegriff für Metastase – auf Lateinisch: Filia, Vorgang: Filialisierung.
1.13. Unterschiede CT und MRT?
→ CT: schnell, gut für Knochen, Strahlung – MRT: weichgewebe-sensitiv, keine Strahlung, länger.
1.14. Therapie?
→ Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Metamizol, Tramadol), Muskelrelaxanzien (z. B. Methocarbamol), Physio,
PRT, ggf. Operation.
2. Sprachlich-kulturelle und überraschende Fragen
2.1. Was ist Hasch?
→ Haschisch ist ein aus der Cannabispflanze gewonnener Rauschstoff. Es handelt sich um eine illegale
Droge.
2.2. Was ist ein Nachzügler?
→ Ein Kind, das deutlich später als die älteren Geschwister geboren wurde.
2.3. Was ist ein Terrakotta-Blumentopf?
→ Ein großer Blumentopf aus gebranntem Ton, oft schwer und bräunlich.
2.4. Was ist mit dem Ausdruck „Uniform-Streifen-Schmerz“ gemeint?
→ Ein kontinuierlicher Schmerzstreifen entlang eines Nerven, z. B. bei Ischialgie entlang des Nervus ischiadi-
cus.
3. Überraschende Frage:
„Wie kann man aus dem Pferd fallen?“
→ Beispielhafte Antwort:
„Zum Beispiel durch einen Sturz beim Reiten, wenn das Pferd abrupt stoppt oder springt. Dabei kann man
unkontrolliert nach vorne oder zur Seite fallen – manchmal auf Schulter, Rücken oder Becken.“
(= Reitunfall, typisch bei Freizeit- oder Sportreitern)
22.02 LWS diskusprolaps
Der Patient wiegt 94 kg, und seine Frau vermutet, dass die Schmerzen durch Adipositas bedingt sein kön-
nten.( Reaktion)
Gestern nahm er 10 Tabletten Ibuprofen 400 mg ein. Als Reaktion auf meine Warnung bezüglich der
möglichen Nebenwirkungen sagte er: „Ich bin hier wegen der Schmerzen und nicht wegen des Magens.“
Trotzdem habe ich sachlich reagiert und erklärt, dass er auf seine allgemeine Gesundheit achten sollte. Ich
war streng mit ihm, aber wir haben auch viel gelacht
Herr Koch ist ein 37-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit gestern bestehender Lumbalgie mit
Ausstrahlung in den lateralen Bereich des rechten Oberschenkels vorstellte.
Laut dem Patienten traten die Schmerzen beim Anheben eines Holztisches auf. Er gab an, dass sich die
Schmerzen beim Husten und längeren Sitzen verstärken. Zudem seien ihm folgende Symptome aufgefallen:
Parästhesien sowie Hypästhesien im lateralen Bereich des rechten Oberschenkels.
Die Schmerzintensität wurde gestern auf einer Skala von 0 bis 10 mit 10/10 angegeben und heute in Ruhe
mit 5/10 bewertet. Die vegetative Anamnese ist unauffällig, abgesehen von einer schmerzbedingten Insom-
nie.
Vorerkrankungen:
Diabetes mellitus Typ 1 – der Patient vergisst häufig, nach dem Spritzen zu essen, weshalb er eine Insulin-
pumpe trägt.
Arterielle Hypertonie – vor zwei Wochen diagnostiziert, jedoch ohne medikamentöse Therapie.( Reaktion
Zustand nach grippalem Infekt vor zwei Wochen.
Hyperlipidämie seit zwei Jahren.
Bursektomie vor vier Jahren
Medizinische Fragen und passende Antworten
1. Was ist Ihre Verdachtsdiagnose?
LWS-Diskusprolaps mit Radikulopathie (L5 oder S1 rechts)
2. Was sind Ihre Differenzialdiagnosen?
• Spinalkanalstenose
• Lumbale Muskelverspannung
• Facettengelenksyndrom
• Lumbale Spondylolyse / Spondylolisthesis
• LWK-Fraktur
• Tumor / Metastasen (bei Gewichtsverlust, Nachtschweiß etc.)
3. Welche vegetativen Symptome liegen vor?
Nur Insomnie durch Schmerzen, sonst unauffällig.
4. Wie erklären Sie die Bedeutung der Parästhesien/Hypästhesien?
Hinweis auf eine Reizung oder Kompression einer Spinalnervenwurzel – typisch bei Bandscheibenvorfall.
5. Was würden Sie in der körperlichen Untersuchung machen?
• Inspektion der Wirbelsäule
• Palpation der Lendenmuskulatur (Verspannung, Druckschmerz)
• Prüfung der Beweglichkeit
• Lasègue-Test
• Reflexe: Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex
• Kraftprüfung: Zehenstand/Fersenstand
• Sensibilität: Leichte Berührung entlang der Dermatome
6. Was sind die typischen Zeichen bei LWS-Diskusprolaps?
• Radikuläre Schmerzen
• Parästhesien/Hypästhesien
• Abschwächung/Ausfall von Reflexen
• Schwäche bestimmter Muskelgruppen
7. Warum hat der Patient eine Insulinpumpe?
Weil er Typ-1-Diabetiker ist und Schwierigkeiten hat, seine Insulintherapie konventionell durchzuführen. Die
Pumpe hilft, konstant Insulin zu verabreichen und besser auf Blutzuckerschwankungen zu reagieren.
8. Was ist Ihre Reaktion auf die hohe Ibu-Dosis (10x400 mg)?
Ich erkläre ruhig, dass die Maximaldosis 2400 mg pro Tag beträgt. Ich weise ihn auf das Risiko für Magen-
schleimhautschäden, Ulzera, Nierenfunktionsstörungen und kardiovaskuläre Nebenwirkungen hin. Ich sage
ihm klar, dass Schmerztherapie wichtig ist, aber nicht auf Kosten der Gesamtgesundheit.
9. Was tun Sie bei einem Patienten mit Hypertonie ohne Therapie?
Ich empfehle Blutdruckkontrollen, Lebensstilmodifikation (Gewichtsreduktion, salzarme Diät, Bewegung),
ggf. internistische Mitbehandlung.
10. Warum ist Adipositas ein Risikofaktor?
Übergewicht führt zu chronischer Überlastung der Wirbelsäule, vor allem der Lendenwirbel, und kann die
Degeneration der Bandscheiben beschleunigen.
Sprachliche / Kommunikationsfragen
1. Wie gehen Sie mit der Aussage der Ehefrau um: „Das kommt sicher vom Übergewicht.“
Ich nehme das ernst und sage: „Das kann tatsächlich eine Rolle spielen. Adipositas ist ein Risikofaktor für
Bandscheibenvorfälle. Trotzdem sollten wir die genaue Ursache durch weitere Diagnostik klären.“
2. Was antworten Sie auf: „Ich bin wegen Schmerzen hier, nicht wegen dem Magen!“
Ich antworte ruhig: „Das verstehe ich gut. Aber als Arzt ist es meine Aufgabe, Ihre gesamte Gesundheit im
Blick zu behalten – damit wir Ihnen langfristig helfen können.“
3. Wie reagieren Sie sprachlich bei Patienten, die wenig Verständnis zeigen oder genervt sind?
• Empathisch: „Ich kann verstehen, dass das frustrierend ist.“
• Strukturiert: „Lassen Sie mich kurz erklären, warum das wichtig ist.“
• Partnerschaftlich: „Wir arbeiten gemeinsam daran, Ihre Beschwerden zu lindern.“
Hallo zusammen
Gestern hatte ich meine Fachsprachprüfung zum Thema LWS. Leider habe ich sie nicht bestanden.
Die Prüfungskommission bestand aus einem Patienten (einem Mann) und zwei Frauen – eine davon war
eine Linguistin, die andere war etwa 40 Jahre alt.
Der erste Teil der Prüfung verlief gut, ebenso der zweite. Im dritten Teil stellten sie mir jedoch einige Fragen,
darunter:
• Wie nennt man Schmerzen, die in der Wirbelsäule beginnen und bis in die Zehen ausstrahlen? (Sie er-
warteten die Begriffe Radikuläre Schmerzen oder Dermatom).
• Wie überprüfen wir Reflexe und mit welchen Methoden testen wir sie?
• Was würden Sie einem Patienten sagen, der Angst vor einer MRT-Untersuchung hat?
• Wie kann man einen Blumentopf anders nennen?
• Was hat der Patient im Winter im Garten gemacht?
• Warum hat er diese Blumen hochgehoben?
• Welche neurologischen Tests gibt es?
• Welche diagnostischen Verfahren werden eingesetzt?
• Wann ist eine MRT kontraindiziert?
Bis zum Ende der Prüfung dachte ich, dass ich bestanden hätte, da die ersten beiden Teile gut liefen. Doch
dann teilten sie mir mit, dass ich die Prüfung nicht bestanden habe. Sie sagten, ich müsse meinen
Wortschatz erweitern, da mein Sprachniveau nicht C1 entspreche
1. Wie nennt man Schmerzen, die in der Wirbelsäule beginnen und bis in die Zehen ausstrahlen?
Antwort: Das nennt man radikuläre Schmerzen. Sie verlaufen entlang eines Dermatoms, das von einer Ner-
venwurzel versorgt wird.
2. Wie überprüft man Reflexe?
Antwort: Mit einem Reflexhammer überprüft man die Muskeleigenreflexe:
• Patellarsehnenreflex (L4)
• Achillessehnenreflex (S1)
• Babinski-Zeichen (pathologisch bei Pyramidenbahnschädigung)
Man vergleicht rechts und links und beurteilt die Reflexantwort (normal, gesteigert, abgeschwächt oder er-
loschen).
3. Welche neurologischen Tests gibt es?
Antwort:
• Lasègue-Test: Radikuläre Schmerzen beim Anheben des gestreckten Beines deuten auf Reizung der Ner-
venwurzel (meist S1/L5).
• Sensibilitätstest: Prüfung auf Hypästhesie oder Parästhesien.
• Krafttest (0–5 Skala): z. B. Zehenstand (S1), Fersenstand (L5), Hüftbeugung (L2–L4).
• Koordination und Gangprüfung.
4. Welche bildgebenden Verfahren?
Antwort:
• Röntgen LWS (bei Verdacht auf Fraktur oder Degeneration)
• MRT LWS (Goldstandard bei Verdacht auf Diskusprolaps)
• CT, wenn MRT nicht möglich ist.
5. Wann ist eine MRT kontraindiziert?
Antwort:
• Herzschrittmacher, nicht MRT-kompatibel
• Metallimplantate (abhängig vom Material)
• Klaustrophobie (dann evtl. offenes MRT oder Sedierung)
Sprachlich-kulturelle Fragen
6. Was würden Sie einem Patienten sagen, der Angst vor der MRT hat?
Antwort:
„Ich kann Ihre Sorge verstehen. Es handelt sich um eine völlig schmerzfreie Untersuchung. Falls Sie Angst
vor engen Räumen haben, könnten wir ein offenes MRT organisieren oder bei Bedarf ein leichtes Beruhi-
gungsmittel geben.“
7. Wie kann man einen Blumentopf anders nennen?
Antwort: Ein großes Gefäß für Pflanzen nennt man z. B. Pflanzkübel, Terrakottatopf, Blumenkübel.
8. Was hat der Patient im Winter im Garten gemacht? Warum hat er die Blumen hochgehoben?
Diese Fragen zielen auf Smalltalk, Logik und Sprachverständnis ab. Du kannst sagen:
„Er wollte wahrscheinlich den Garten umgestalten oder die Pflanzen vor Frost schützen.“
Am 30.01.2025 habe ich FSP abgelegt und bestanden…. Mein Fall war LWS-Diskusprolaps
Severin Gärtner ( Buchstaben Sie bitte. Ich versuche e-Emil und I-Ider und er hat ä gesagt), 49 Jahren ge-
boren am 19.02.1947 (in 2 Wochen wird er 50), 174cm und 82kg
Herr Gärtner stellte sich wegen seit gestern Nachmittag bestehender, plötzlich auftretender, stechender
(wie ein Messer) Lumbalgie bei uns vor. Laut des Patienten seien die Schmerzen beim Anheben eines
Reifens aufgetreten. Die Schmerzintensität wurde mit 8 von 10 auf der Schmerzskala bewertet. Die
Schmerzen würden in den lateralen Bereich des Beines bis zur kleinen Zehe ausstrahlen. Darüber hinaus
klagte er über Hypästhesie, Parästhesie, Bewegungseinschrankung ( er bewegt wie ein Roboter). Die Ein-
nahme von Ibuprofen habe keine Linderung der Schmerzen gebracht. Die Schmerzen hätten sich beim
Liegen und Hochheben des Beines verbessert. Beim Husten und Gehen auf die Toilette hätten sich die
Schmerzen verschlimmert.
Die vegetative Anamnese ist unauffällig bis Insomnie wegen Stress bei der Arbeit und seines kranken Vaters
( hier erzählt er über seinen Vater und Stress bei der Arbeit).
An Vorerkrankungen seien bei ihm die folgenden bekannt:
DM Typ 1 seit mit 12. L.j
aHT seit 2 Wochen und Hypercholesterinämie seit 3 Wochen (er wird in 2 Woche 50. Deswegen möchte er
gerne seinen Gesundheitszustand wissen. Dann haben die 2 Erkrankungen festgestellt)
Am Anfang habe er gesagt ‘Ich war im Krankenhaus 2 Mal und zunächst erzählte nur die erste Geschichte. Er
sei vor 2 Jahren wegen einer Bursitis am rechten Knie operiert worden. Der Heilungsprozess war nicht
schnell, deshalb bekam er Amoxicillin. Daraufhin reagierte er gegen Amoxicillin.
Ich habe die zweite Operation nachgefragt…
Er habe sich Schultereckgelenksprengung beim Skifahren zugezogen. (Was ist Schultereckgelenk, welche
Knöcheln sind im Schultereckgelenk)
Medikamente
Insulinpumpe seit 2 Jahren. (Wissen Sie, was eine Insulinpumpe ist?). Davor habe er Insulin gespritzt. Er
erzählte so viel hier. Er hat ab und zu Unterzuckerung beim Insulinspritzen)
Micardis plus 40/12,5mg 1-0-0 (hier habe er nachgefragt über zweite Medikamente 12,5 mg - warum
Wassertablette) …….viel Aufklärung hier
Cetirizin 10mg b.B.
Rosuvastatin 0-0-1
Allergien
Amoxicillin: Exanthem, Pruritus und Dyspnoe
Haselnusspollen: Epiphora und Rhinorrhoe
Noxen:
Nikotin: 2-3 Zigaretten täglich ( die Zeit war um)
Familienanamnese
Vater: Lungenkarzinom, Palliativtherapie
Sozialanamnese
Bauingenieur, unter viel Stress
Teil 3:
Wie ist er ins Krankenhaus gekommen - in Begleitung von seiner Frau
Warum kommt er in der Klinik: Sein Hausarzt war im Urlaub
Wie sind die Schmerzen aufgetreten?
Wie stark sind die Schmerzen?
Was ist Schultereckgelenk ?
Wieso Micardis plus kommt als 40/12,5? Was ist die andere Medikament 12,5mg? Wassertablette ? Wieso
Wassertabletten, habe ich kein Wasserproblem. Wassertablette Erklärungen
MRT Aufklärung
Neurologische Untersuchung und Reflexes -
Welche Instrumente brauchen Sie in Ihre Tasche, um die neurologische Untersuchung durchzuführen.
Was ist ausgerutscht
Fachbegriff für Angst gegen dunkelraum
Weiteres Vorgehen
Therapie
Bauingenieur
1. Wie sind die Schmerzen aufgetreten?
• Beim Anheben eines Reifens plötzlich aufgetretene, stechende Lumbalgie mit radikulärer Ausstrahlung.
2. Wie stark sind die Schmerzen?
• 8/10 auf der NRS (Numerische Ratingskala).
3. Was ist das Schultereckgelenk?
• Das Schultereckgelenk (Articulatio acromioclavicularis) ist das Gelenk zwischen dem Schlüsselbein (Clavic-
ula) und dem Schulterdach (Acromion). Es stabilisiert die Schulter und ist bei Stürzen häufig verletzt.
4. Warum Micardis plus 40/12,5?
• Micardis enthält Telmisartan (ein AT1-Rezeptorblocker) zur Blutdrucksenkung. Die Zugabe von 12,5 mg
Hydrochlorothiazid (Diuretikum) verstärkt die Wirkung. Auch wenn kein „Wasserproblem“ besteht, hilft es,
den Blutdruck durch Entwässerung zu senken.
5. Was ist eine Insulinpumpe?
• Ein kleines Gerät, das kontinuierlich Insulin subkutan abgibt. Es ersetzt die manuelle Insulininjektion, re-
duziert Hypoglykämie-Risiko und sorgt für eine bessere Blutzuckerkontrolle.
6. Warum hat der Patient eine Insulinpumpe?
• Er vergisst oft, nach dem Spritzen zu essen. Die Pumpe hilft, den Blutzucker stabil zu halten.
7. Was ist das weitere Vorgehen?
• Schonung, symptomatische Therapie (Analgetika, Muskelrelaxanzien), neurologische Untersuchung, MRT
zur Diagnosesicherung. Ggf. Vorstellung beim Neurochirurgen.
8. Therapieoptionen beim LWS-Diskusprolaps?
• Konservativ: NSAR, Muskelrelaxanzien, Physiotherapie. Operativ bei Cauda-equina-Syndrom, Paresen
oder Therapieresistenz.
9. MRT-Aufklärung?
• Nicht-invasives bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlung, mit starker Magnetkraft. Wichtig: Kon-
traindikationen wie Herzschrittmacher oder Platzangst vorher abklären.
10. Welche Instrumente brauchen Sie in Ihrer Tasche zur neurologischen Untersuchung?
• Reflexhammer, Stimmgabel (128 Hz), Taschenlampe, ggf. Monofilament oder Sicherheitsnadel.
Sprachliche/kommunikative Fragen:
1. Wie ist er ins Krankenhaus gekommen?
• In Begleitung seiner Frau.
2. Warum kommt er zu Ihnen in die Klinik?
• Sein Hausarzt ist im Urlaub.
3. Was ist ausgerutscht?
• Fachbegriff: „verrutschter Bandscheibenkern“ (Nucleus pulposus prolapiert).
4. Wie buchstabieren Sie den Namen „Gärtner“ richtig?
• G – wie Gustav, Ä – wie Ärger, R – wie Richard, T – wie Theodor, N – wie Nordpol, E – wie Emil, R – wie
Richard.
5. Fachbegriff für Angst vor dunklen Räumen?
• Nyktophobie.
6. Beruf des Patienten – wie erklären Sie „Bauingenieur“?
• Eine Person, die Gebäude und Infrastrukturen (z. B. Brücken, Straßen) plant und technisch betreut.
Ich habe die Prüfung am 30.01.2025 abgelegt und Gott sei Dank bestanden. Die Prüfung war stressig, aber
es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, um einen guten Eindruck auf die Kommission zu machen. Mein Fall war
LWS-Diskusprolaps mit kleinen Änderungen in der Anamnese: Der Patient wollte die Reifen seines SUVs
wechseln, sein Hausarzt hatte Urlaub. In den Vorerkrankungen gab es eine Schultereckgelenksprengung
nach einem Skiunfall und beim Vater ein Lungenkarzinom. Ich musste auf viele Aspekte reagieren, darunter
die Schmerzen des Patienten, die Situation des Vaters, den Unterschied zwischen Schultereckgelenk und
Schultergelenk sowie die Frage, ob Rohkost eine gute Idee sei oder nicht. Am Ende hatte ich nicht genug
Zeit, die vollständige FA und SA bis zum Ende durchzuführen. Im dritten Teil hatte ich nur Fragen zur Anam-
nese, zum weiteren Vorgehen mit neurologischer Untersuchung und den benötigten Instrumenten sowie
zur MRT-Aufklärung und zur Angst vor engen Räumen. Die anderen Kleinigkeiten habe ich leider vergessen.
Ich möchte mich noch einmal bei Petr bedanken für die Simulationen ( manchmal waren die schwieriger als
die Prüfung ) und die Unterstützung, besonders wenn ich Zweifel hatte. Er war immer sehr geduldig, hat uns
viele wertvolle Tipps gegeben 🙏Ein großes Dankeschön auch an Dafna für die Simulation , dadurch konnte
ich meine Schwächen besser erkennen und mich gezielt vorbereiten. Ich wünsche euch viel Erfolg! 🍀
1. Medizinische Fragen mit Antworten:
1. Was ist der Unterschied zwischen Schultereckgelenk und Schultergelenk?
• Das Schultergelenk (Articulatio humeri) verbindet den Oberarmknochen (Humerus) mit dem Schulterblatt
(Scapula).
• Das Schultereckgelenk (Articulatio acromioclavicularis) liegt zwischen Schlüsselbein (Clavicula) und dem
Schulterdach (Acromion). Es dient der Feinabstimmung von Bewegungen und kann z. B. bei einem Sturz ver-
letzt werden.
2. Was ist eine Schultereckgelenksprengung?
• Eine schwere Verletzung des Schultereckgelenks, bei der Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt
(z. B. Lig. acromioclaviculare, Lig. coracoclaviculare) reißen – oft nach Sturz auf die Schulter, z. B. beim Ski-
fahren.
3. Was ist bei LWS-Diskusprolaps das weitere Vorgehen?
• Klinische und neurologische Untersuchung, Reflexprüfung, MRT zur Diagnosesicherung.
• Therapie: NSAR, Muskelrelaxanzien, Bewegungstherapie. Bei Therapieversagen oder neurologischen Aus-
fällen evtl. neurochirurgische Vorstellung.
4. Welche Instrumente benötigen Sie für die neurologische Untersuchung?
• Reflexhammer, Stimmgabel (128 Hz), Monofilament oder Nadel für Sensibilität, Taschenlampe für Pupil-
lenreaktion.
5. Wie erklären Sie einem Patienten die MRT?
• Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlen. Sie arbeitet mit
Magnetfeldern und Radiowellen. Man liegt in einer engen Röhre, daher klären wir vorher Platzangst ab.
6. Was tun, wenn der Patient Angst vor engen Räumen hat?
• Beruhigend erklären, dass das Gerät laut, aber sicher ist. Möglichkeit von Beruhigungsmitteln oder of-
fener MRT.
• Alternative: CT, wenn MRT absolut nicht möglich ist (z. B. bei schwerer Klaustrophobie oder Metal-
limplantaten).
7. Wie beeinflusst psychischer Stress (z. B. kranker Vater) den Patienten?
• Stress kann Muskelverspannungen und Schmerzen verschlimmern, Schlafstörungen verursachen und die
Schmerzwahrnehmung erhöhen. Wichtig, psychosoziale Faktoren in der Anamnese zu berücksichtigen.
8. Ist Rohkost bei seinen Beschwerden eine gute Idee?
• Nicht direkt schädlich, aber bei Rückenschmerzen ist Ernährung sekundär. Wichtig ist eher, ausreichend
Flüssigkeit und Mikronährstoffe zuzuführen. Rohkost kann bei Magenproblemen blähend wirken.
2. Sprachlich-kommunikative Fragen mit Reaktionsbeispielen:
1. Wie erklären Sie einem Patienten den Begriff „Schultereckgelenk“ auf einfache Weise?
• „Das ist ein kleines Gelenk oben an der Schulter, wo das Schlüsselbein auf das Schulterdach trifft. Es hilft,
die Schulter stabil zu halten.“
2. Wie gehen Sie auf die Situation seines kranken Vaters ein?
• „Es tut mir leid zu hören, dass Ihr Vater schwer krank ist. Ich kann verstehen, dass das für Sie belastend
ist. Es ist wichtig, auch auf Ihre eigene Gesundheit zu achten.“
3. Wie reagieren Sie auf einen Patienten, der wissen will, warum Rohkost nicht gut sei?
• „Rohkost kann gesund sein, aber bei manchen Menschen verursacht sie Blähungen oder Unwohlsein.
Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, die zu Ihnen passt.“
4. Wie bleiben Sie ruhig, wenn die Zeit knapp ist oder Sie unterbrochen werden?
• Professionell und konzentriert bleiben: „Darf ich kurz den Gedanken zu Ende bringen?“
• Oder: „Ich verstehe, dass wir wenig Zeit haben. Ich beantworte gerne Ihre Fragen so präzise wie möglich.“
Hallo
ich habe heute die Prüfung abgelegt und Gott sei Dank bestanden.
Mein Fall war ein LWS-Diskusprolaps.
Die Kommission bestand aus zwei älteren Männern und einer Frau. Sie waren fair und nett.
Der Patient sprach schnell, aber deutlich, manchmal mit einem Dialekt. Er konnte jedoch erklären, wenn ich
nachgefragt habe. Es war wie im Protokoll.
Im dritten Teil war es wie eine Unterhaltung, dennoch sehr professionell. Er hat über Kleinigkeiten gefragt,
zum Beispiel:
• „Welches Wort hat der Patient verwendet?“
• „Was ist ein SUV?“
• „Wie schwer ist ungefähr ein Reifen?“
• „Was macht einen Bauingenieur und in welcher Behörde arbeitet er?“
• „Was ist der Unterschied zwischen Hochlagerung und Tieflagerung und zwischen einer Sprengung und
einer Distorsion?“
Ansonsten bezogen sich die anderen Fragen auf Vorerkrankungen, Therapie und Medikamente.
Zur Vorbereitung habe ich Simulationen mit Julian durchgeführt und seine Audios benutzt. Das hat mir wirk-
lich geholfen! Ich habe auch Simulationen mit Max gemacht, die ebenfalls sehr hilfreich waren.
Ich danke euch beiden für eure Hilfe und Unterstützung!
Ich wünsche euch allen viel Erfolg!
1. Medizinische Fragen mit Antworten:
1.1. Vorerkrankungen
• Was sind mögliche Vorerkrankungen, die bei LWS-Diskusprolaps beachtet werden müssen?
Diabetes mellitus, Hypertonie, Hypercholesterinämie, frühere orthopädische Eingriffe (z. B. Bursektomie),
Allergien, usw.
1.2. Therapie
• Wie wird ein LWS-Diskusprolaps behandelt?
• Konservativ: NSAR, Muskelrelaxanzien, Physiotherapie, Wärmebehandlung, Bewegung, evtl. Kortisonin-
jektionen.
• Operativ: bei anhaltenden neurologischen Ausfällen, Cauda-equina-Syndrom oder fehlendem Therapieer-
folg nach 6–8 Wochen.
1.3. Medikamente
• Welche Medikamente können bei LWS-Diskusprolaps gegeben werden?
• Ibuprofen, Diclofenac, Metamizol bei Bedarf
• Diazepam oder Tetrazepam (Muskelrelaxanzien – mit Vorsicht)
• evtl. PPI (z. B. Pantoprazol) bei NSAR-Gabe zum Magenschutz.
2. Sprachliche / Verständnisfragen mit Reaktionen und Beispielen:
2.1. Sprachliche Bedeutung von Wörtern
• „Welches Wort hat der Patient verwendet?“
• Gute Rückfrage, um zu zeigen, dass man aktiv zuhört:
„Er sagte, er habe ein ‚stechendes‘ Gefühl wie mit einem Messer. Ich habe das als neuropathischen Schmerz
interpretiert.“
• „Was ist ein SUV?“
• „Das ist ein großes, geländetaugliches Auto. Die Abkürzung steht für ‚Sport Utility Vehicle‘.“
• „Wie schwer ist ungefähr ein Reifen?“
• „Ein Reifen für ein SUV kann je nach Modell etwa 20–30 kg wiegen.“
2.2. Berufe und Alltag
• „Was macht ein Bauingenieur und in welcher Behörde arbeitet er?“
• „Ein Bauingenieur plant und überwacht Bauprojekte. Er kann sowohl bei privaten Firmen als auch bei öf-
fentlichen Behörden, wie z. B. Bauämtern oder Stadtplanungsämtern, tätig sein.“
2.3. Fachbegriffe differenzieren
• „Was ist der Unterschied zwischen Hochlagerung und Tieflagerung?“
• Hochlagerung: z. B. bei venöser Insuffizienz – die Beine werden hochgelagert, um den venösen Rückfluss
zu verbessern.
• Tieflagerung: z. B. bei arteriellen Durchblutungsstörungen – Beine tiefer lagern, um die Durchblutung zu
fördern.
• „Was ist der Unterschied zwischen einer Sprengung und einer Distorsion?“
• Sprengung: z. B. Schultereckgelenksprengung – komplette Trennung der Bandstrukturen eines Gelenks.
• Distorsion: Zerrung oder Überdehnung von Bändern – ohne vollständige Ruptur.
LWS-Diskusprolaps
Anamnese: wie im Protokoll, 49 Jahre alt
Allergien: Cefuroxim (Exanthem und arterielle Hypotonie), Haselnusspollen (Rhinokonjunktivitis).
Operationen: Der Patient berichtete, dass bei ihm eine Prostata-Operation durchgeführt wurde. Ich ver-
mutete eine Prostatahyperplasie (ich weiß nicht, warum ich nicht klargestellt habe), der Patient war 49
Jahre alt und hat nicht ausdrücklich "Prostatahyperplasie" erwähnt.
+ Beugesehnenriss re.
Familienanamnese:
Mutter: Herzschrittmacher.
Vater: Knie-TEP vor 2,5 Wochen.
Alkohol: Abends 1 Glas Cognac.
Rauchen: Abends 1 Zigarre.
Beruf: Schreiner, eigene Firma.
Medikamente: Insulinpumpe.
Patient:
- Falls Sie Blut abnehmen, könnten Sie auch Tumormarker bestimmen?
- Können Sie mir Medikamente gegen Stress empfehlen?
3 Teil:
- Müssen wir auf die Insulinpumpe achten, falls eine Operation notwendig ist?
- eine Frage nach „OP-Prostata“ (das war Krebs))))
- MRT - viele Herde, was könnte das sein? Metastasen! Wie nennt man dann diesen Bruch? Pathologische
Fraktur
- Erklären Sie dem Patienten, dass er Metastasen hat.
- Prostata-Tumormarker?
- Der Patient hatte einen Beugesehnenriss, warum? Verletzung bei der Arbeit - welche Instrumente benutzt
ein Schreiner?
1. Medizinische Fragen mit passenden Antworten
1.1. Vorerkrankungen / Anamnese
• Welche Vorerkrankung vermuten Sie bei einer Prostata-OP bei einem 49-jährigen Patienten?
„Die häufigste Ursache wäre eine benigne Prostatahyperplasie, aber in dem Alter und ohne konkrete
Angabe sollte auch ein Prostatakarzinom differenzialdiagnostisch in Erwägung gezogen werden.“
• Was ist ein Beugesehnenriss?
„Ein Riss der Beugesehne bedeutet, dass eine Sehne, die für das Beugen der Finger zuständig ist, zerrissen
ist – meistens durch ein Trauma oder bei degenerativen Veränderungen.“
• Was ist eine pathologische Fraktur?
„Eine Fraktur, die nicht durch Trauma, sondern durch eine krankhafte Veränderung des Knochens (z. B. Tu-
mor, Osteoporose) entsteht.“
1.2. Allergien
• Wie gehen Sie mit einer bekannten Cefuroximallergie um?
„Cefuroxim ist ein Cephalosporin. Bei bekannter Allergie mit Exanthem und Hypotonie sollte dieses unbed-
ingt vermieden werden. Alternativen wären z. B. Makrolide oder Fluorchinolone – je nach Infektart.“
1.3. Onkologie / MRT
• MRT zeigt viele Herde – was könnte das sein?
„Multiple Herde im Knochen könnten auf Knochenmetastasen hindeuten – je nach Anamnese wäre ein
Primärtumor wie Prostatakarzinom wahrscheinlich.“
• Wie nennt man die Fraktur bei Tumormetastasen?
„Das nennt man pathologische Fraktur.“
• Wie würden Sie dem Patienten mitteilen, dass er Metastasen hat?
„Herr [Name], die Bildgebung zeigt einige auffällige Veränderungen, die auf Absiedlungen eines Tumors hin-
weisen könnten. Wir müssen weitere Untersuchungen machen, um das genau zu klären, aber ich möchte
ehrlich mit Ihnen sein: es besteht der Verdacht auf Metastasen.“
• Was sind Prostata-Tumormarker?
„Der wichtigste Tumormarker ist das PSA – Prostata-spezifisches Antigen. Ein erhöhter Wert kann auf ein
Prostatakarzinom hindeuten, aber auch bei Prostatavergrößerung oder Entzündung erhöht sein.“
1.4. Diabetes / Insulinpumpe
• Muss man bei einer OP auf die Insulinpumpe achten?
„Ja, unbedingt. Während der OP sollte sie meist entfernt oder deaktiviert werden, und eine engmaschige
Blutzuckerkontrolle sowie ggf. Insulin-Infusion ist erforderlich.“
1.5. Beruf / Unfall
• Welche Instrumente verwendet ein Schreiner?
„Beispielsweise Kreissäge, Hobel, Hammer, Schraubenzieher, Bohrmaschine. Verletzungen können durch
mechanische Werkzeuge leicht entstehen.“
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2. Sprachliche / kommunikative Fragen
2.1. Wortschatz / Fachbegriffe
• Was ist ein Tumormarker?
„Ein Tumormarker ist eine Substanz im Blut, die auf eine Krebserkrankung hinweisen kann, z. B. PSA für
Prostatakrebs.“
• Was bedeutet pathologische Fraktur?
„Ein Knochenbruch, der durch eine krankhafte Veränderung des Knochens entsteht – ohne direktes
Trauma.“
• Was ist ein Bruch durch Metastasen?
„Das ist eine pathologische Fraktur.“
2.2. Aufklärung und Gesprächsführung
• Wie erklären Sie dem Patienten die Möglichkeit von Metastasen?
(siehe oben – empathisch, ehrlich, sachlich, schrittweise)
• Was antworten Sie auf: „Können Sie mir Medikamente gegen Stress geben?“
„Ich verstehe, dass Sie sich belastet fühlen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, z. B. pflanzliche Mittel,
Entspannungsverfahren oder in manchen Fällen auch Medikamente. Ich würde Ihnen jedoch empfehlen,
zunächst ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt oder einem Psychotherapeuten zu führen, um die Ursachen zu
besprechen.“
• Frage zur Cognac- und Zigarrengewohnheit:
„Ein Glas Cognac und eine Zigarre am Abend – das sollten wir im Auge behalten, vor allem bei bestehendem
Diabetes und Kreislaufproblemen.“
1. Welche Reflexe prüfen Sie bei einem Verdacht auf LWS-Diskusprolaps?
Antwort:
Bei einem lumbalen Bandscheibenvorfall prüft man vor allem:
• Patellarsehnenreflex (PSR) – korrespondiert mit L4
• Achillessehnenreflex (ASR) – korrespondiert mit S1
2. Wie überprüfen Sie den Patellarsehnenreflex?
Antwort:
Der Patient sitzt mit baumelnden Beinen oder liegt auf dem Rücken mit leicht angewinkelten Knien.
Man schlägt mit dem Reflexhammer auf die Patellarsehne direkt unterhalb der Kniescheibe.
Eine normale Reaktion ist eine Extension im Kniegelenk.
Der Reflex wird über den Nervus femoralis (L2–L4, v. a. L4) vermittelt.
⸻
3. Wie überprüfen Sie den Achillessehnenreflex?
Antwort:
Der Patient liegt auf dem Bauch mit leicht überhängenden Füßen oder kniet auf dem Stuhl.
Man schlägt mit dem Reflexhammer auf die Achillessehne.
Eine normale Reaktion ist eine Plantarflexion des Fußes.
Der Reflex wird über den Nervus tibialis (S1) vermittelt.
4. Was bedeutet es, wenn ein Reflex abgeschwächt oder nicht auslösbar ist?
Antwort:
Ein abgeschwächter oder fehlender Reflex spricht für eine Läsion auf der Ebene des entsprechenden Spinal-
nervs (radikuläre Schädigung).
Zum Beispiel:
• Fehlt der ASR, könnte eine Kompression der S1-Wurzel vorliegen.
• Fehlt der PSR, spricht das für eine Läsion auf Höhe von L4.
5. Was prüfen Sie noch in der neurologischen Untersuchung?
Antwort:
• Muskelkraft (Kraftgrad 0–5) der unteren Extremität
• Sensibilität: Berührung, Schmerz, Temperatur, Vibration
• Koordination
• Gangbild (z. B. Zehen- und Hackengang – wichtig für L5/S1)
• Pathologische Reflexe (z. B. Babinski-Zeichen bei zentraler Schädigung)
6. Welche klinischen Zeichen können auf eine Nervenwurzelreizung hinweisen?
Antwort:
• Lasègue-Zeichen: Positiv bei Schmerzen im Verlauf des N. ischiadicus beim Anheben des gestreckten
Beines (zwischen 30–70°).
• Bragard-Zeichen: Verstärkung der Schmerzen bei Dorsalextension des Fußes im Lasègue-Test.
Diese Zeichen sprechen für eine Reizung der Nervenwurzel – oft durch einen Diskusprolaps.