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Perry

Fred Perry (1909-1995) war ein britischer Tischtennis- und Tennisspieler sowie Modeschöpfer, der unter anderem die Tischtennisweltmeisterschaft gewann und dreimal hintereinander das Wimbledon-Turnier im Tennis. Er war der erste Spieler, der einen Karriere-Grand-Slam erreichte und gründete später die bekannte Modemarke Fred Perry, die vor allem in den 1960er Jahren bei verschiedenen Subkulturen populär wurde. Perry wurde posthum mit einer Statue in Wimbledon geehrt und gilt als eine der bedeutendsten Figuren im Tennis.

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Fred Perry (1909-1995) war ein britischer Tischtennis- und Tennisspieler sowie Modeschöpfer, der unter anderem die Tischtennisweltmeisterschaft gewann und dreimal hintereinander das Wimbledon-Turnier im Tennis. Er war der erste Spieler, der einen Karriere-Grand-Slam erreichte und gründete später die bekannte Modemarke Fred Perry, die vor allem in den 1960er Jahren bei verschiedenen Subkulturen populär wurde. Perry wurde posthum mit einer Statue in Wimbledon geehrt und gilt als eine der bedeutendsten Figuren im Tennis.

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Fred Perry – Wikipedia [Link]

org/wiki/Fred_Perry

Inhaltsverzeichnis
1 Werdegang
2 Die Marke Fred Perry
3 Erfolge
3.1 Tennis
3.2 Tischtennis
3.2.1 Turnierergebnisse
4 Philatelie
5 Literatur
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Fred Perry
Frederick John „Fred“ Perry (* 18. Mai 1909 in
Fred Perry
Stockport, Vereinigtes Königreich; † 2. Februar
1995 in Melbourne, Australien) war ein britischer
Tischtennisspieler, Tennisspieler und
Modeschöpfer. Er gewann einmal die
Tischtennisweltmeisterschaft, dreimal in Folge das
Wimbledon-Turnier im Tennis und stand dort ein
weiteres Mal im Finale.

Werdegang
Perrys Vater Samuel Frederick Perry war ein
Baumwollspinner, der für die örtliche Co-operative
Party, die zweitgrößte sozialistische Partei nach der
Labour Party, arbeitete. Von 1933 bis zu seinem
Ableben am 19. Oktober 1954 war er Vizepräsident
des englischen Tischtennisverbandes ETTA.[1] Fred Fred Perry (ca. 1934–1936)
Perry besuchte die Ealing County Schule. In seiner Nation: Vereinigtes
Jugend spielte er zunächst nur Polo und Königreich
Tischtennis. Bei der WM 1929 wurde er in Budapest Geburtstag: 18. Mai 1909
Weltmeister im Tischtennis. 1. Profisaison: 1936
Rücktritt: 1956
Unmittelbar danach beendete Perry seine
Spielhand: Rechts, einhändige
Tischtenniskarriere und konzentrierte sich auf Rückhand

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Fred Perry – Wikipedia [Link]

Tennis. Bereits im Sommer 1929 qualifizierte er Einzel


sich für die Teilnahme am Tennisturnier in Höchste 1 (1934)
Wimbledon. Perry gewann das Turnier von 1934 bis Platzierung:
1936 dreimal hintereinander. Er war der erste Grand-Slam-Bilanz
Wimbledonsieger, der aus der Arbeiterklasse Grand-Slam-Titel: 8
stammte. Darüber hinaus gewann er auch dreimal Australian Open S (1934)
die Einzelkonkurrenz bei den US Open sowie je French Open S (1935)
einmal bei den Australian Open und den French Wimbledon S (1934, 1935, 1936)
Open, womit er der erste Spieler war, der einen US Open S (1933, 1934, 1936)

sogenannten Karriere-Grand-Slam vollbrachte. Im Doppel


Doppel gewann er zwei und im Mixed vier weitere Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel. Viele weitere internationale Grand-Slam-Titel: 2
Erfolge sind der Grund dafür, dass er mehr als Australian Open S (1934)
Tennisspieler denn als Tischtennisspieler bekannt French Open S (1933)
ist. Insbesondere der „glorreiche“ englische Davis- Wimbledon F (1932)
Cup-Sieg gegen Frankreich 1933 ist den Engländern US Open —
in guter Erinnerung, es war der erste Davis-Cup- Mixed
Gewinn seit 1912. Von 1931 bis 1936 wurde Perry in
Grand-Slam-Bilanz
den Top Ten der Weltrangliste geführt. Grand-Slam-Titel: 4
Australian Open —
Ende der 1930er Jahre ging Fred Perry als
French Open S (1932)
Tennisprofi in die USA. Er heiratete dort 1935 die
Wimbledon S (1935, 1936)
US-amerikanische Schauspielerin Helen Vinson, die US Open S (1932)
Ehe wurde 1938 geschieden.[2] 1938 erwarb er die
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/
US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Als WTA (siehe Weblinks)
Tennisprofi ging er hier auf Tournee. Während des
Zweiten Weltkriegs war er in den US Army Air
Forces.[3] Er kehrte erst 1947 nach England zurück. 1941 heiratete er in zweiter Ehe Sandra
Breaux, 1945 Lorraine Walsh, nach der Scheidung schließlich 1952 Barbara Reis, eine Schwester
der Schauspielerin Patricia Roc. Mit ihr hatte er eine 1958 geborene Tochter.[2] Perry schrieb
einige Zeitungsartikel über Tennis und arbeitete während einiger Wimbledon-Turniere als
Rundfunkreporter bei der BBC.

1984 errichtete man vor den Toren von Wimbledon die Fred-Perry-Statue.

Die Marke Fred Perry


→ Hauptartikel: Fred Perry (Unternehmen)
Nach seiner Rückkehr nach England 1947 mokierte er sich darüber, dass die Wimbledon-
Spieler grüne Shirts der Armee trugen, und ließ deshalb 75 weiße Polohemden anfertigen, die er
den Spielern schenkte. Zunächst hatten diese Hemden noch kein Emblem. Die Spieler, die sich
für die geschenkten Polo-Shirts bedanken wollten, hatten die Idee, die Hemden mit einem Logo
zu versehen, das an den Stifter Perry erinnern sollte. Perry entschied sich für den Lorbeerkranz,
den er 1934 beim All England Cup gewonnen hatte.

Die Polos mit dem Fred-Perry-Logo wurden zuerst bei den Mods (1962–1969) und später bei
den Skinheads sehr beliebt. Besonders in den frühen 1990er Jahren kam die Marke in

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Fred Perry – Wikipedia [Link]

Deutschland als angebliche „Neonazimarke“ in den


Medien in Verruf, ein Image, das Fred Perry inzwischen
weitestgehend loswerden konnte.[4][5][6] Die Firma Fred
Perry hat sich immer gegen jede Art von politischer
Vereinnahmung gewehrt.

Nach der zweiten Hochphase der Marke Anfang der


1980er (Mod-Revival, 2-tone) erlebte die Firma Fred
Perry bis Ende der 1990er eine Durststrecke. Speziell
von Skandinavien aus hat sich die Marke mit vielen Folk-Punk-Rocker Al Barr (Dropkick
Murphys) mit Fred-Perry-Polo-Shirt
Kollektionen in (für Perry) neuen Szenen sehr
erfolgreich verbreitet (Hardcore Punk, Punk, Ultras,
Beat).

Erfolge

Tennis
Wimbledon
1932 – Finale im Doppel
1934 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Jack
Crawford)
1935 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Gottfried
von Cramm), Sieg im Mixed mit Dorothy Round
1936 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Gottfried
von Cramm), Sieg im Mixed mit Dorothy Round
Australian Open
1934 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Jack
Crawford), Sieg im Doppel mit Pat Hughes
1935 – Finale im Einzel und Doppel
French Open Denkmal zu Ehren Fred Perrys in
Wimbledon
1932 – Sieg im Mixed mit Betty Nuthall
1933 – Sieg im Doppel mit Pat Hughes und
Finale im Mixed
1935 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Gottfried von Cramm)
1936 – Finale im Einzel
US Open
1932 – Sieg im Mixed mit Sarah Palfrey
1933 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Jack Crawford)
1934 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Wilmer Allison)
1936 – Sieg im Einzel (Endspiel gegen Don Budge)

Tischtennis

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Fred Perry – Wikipedia [Link]

Weltmeisterschaften
1928 in Stockholm: 2. Platz im Doppel (mit Charles Bull), 3. Platz im Mixed mit Winifred
Land, 3. Platz mit der englischen Mannschaft
1929 in Budapest: Weltmeister im Einzel, 3. Platz im Doppel (mit Charles Bull), 3. Platz
mit der englischen Mannschaft
offene englische Meisterschaften
1926/27: 2. Platz im Einzel (hinter dem Inder S.R.G. Suppiah)
1927/28: 1. Platz im Doppel (mit Charles Bull)
1928/29: Halbfinale Einzel, 1. Platz im Doppel (mit Charles Bull), 1. Platz im Mixed (mit
Winifred Land)
1929/30: 1. Platz im Doppel (mit Charles Bull)
1932/33: 1. Platz im Einzel (Trostrunde)

Turnierergebnisse

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team

ENG Weltmeisterschaft 1929 Budapest HUN Gold Halbfinale Achtelfinale Dritter

ENG Weltmeisterschaft 1928 Stockholm SWE Viertelfinale Silber Halbfinale Dritter

Quelle:[7]

Philatelie
Die britische Post Royal Mail ehrte Fred Perry am 8. Oktober 2009 mit einem Postwertzeichen
(Michel-Katalog Nr. 2805).

Literatur
Zdenko Uzorinac: ITTF 1926–2001 – Table Tennis legends, ISBN 2-940312-00-1, Seite 40–
42; The Tennis and Table Tennis Ace
Gerald Guerney: Fred Perry. ([Link] The Table Tennis
Collector 15, S. 8–10 (englisch; PDF-Datei; 2,7 MB)
Obituaries: Fred Perry. ([Link]
[Link]) The Independent, 3. Februar 1995 (englisch)
Markus Albers: Auf die ganz abgefahrene Masche. ([Link]
nd-eins-wirtschaftsmagazin/2010/marke/auf-die-ganz-abgefahrene-masche) Brand eins,
2/2010

Weblinks
Commons: Fred Perry ([Link]
erry?uselang=de) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Seite der Firma (englisch) ([Link]

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Fred Perry – Wikipedia [Link]

ATP-Profil von Fred Perry ([Link]


(englisch)
ITF-Profil von Fred Perry ([Link]
s/overview/) (englisch)
Davis-Cup-Statistik von Fred Perry ([Link]
0170800) (englisch)
Fred Perry in der „International Tennis Hall of Fame“ ([Link]
mers/inductees/fred-perry) (englisch; mit Bild)

Einzelnachweise
1. Obituary in Table Tennis, November 1954, S. 3 ([Link]
45/[Link]
(Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive) Abgerufen am 9. Mai 2023
(englisch, PDF-Datei).
2. Obituaries: Fred Perry. ([Link]
[Link]) The Independent, 3. Februar 1995, abgerufen am 30. Dezember 2015
(englisch).
3. Peter Jackson: Who was Fred Perry? ([Link]
[Link]) In: [Link]. BBC, 3. Juli 2009, abgerufen am 23. September 2020 (englisch).
4. Tina Kaiser: Cool Britannia schmückt sich wieder mit Klamotten von Fred Perry. ([Link]
[Link]/welt_print/article3925912/Cool-Britannia-schmueckt-sich-wieder-mit-Klamotten-vo
[Link]) Die Welt, 15. Juni 2009, abgerufen am 24. Oktober 2009.
5. [Link]
[Link]
6. Benjamin Knaack: Tennislegende Fred Perry: "Ich war das dreckige Arbeiterkind". In: Der
Spiegel. 18. Mai 2009,
ISSN 2195-1349 ([Link]
([Link] ([Link]
[Link]) [abgerufen am 13. April 2025]).
7. Fred Perry ([Link] Ergebnisse aus der
ITTF-Datenbank auf [Link], abgerufen am 14. September 2011.

Normdaten (Person): GND: 139978267 | LCCN: n84126722 | VIAF: 77718639 |

Abgerufen von „[Link]

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