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Hoad

Jenny Staley Hoad war eine australische Tennisspielerin, geboren am 3. März 1934 in Melbourne und gestorben am 14. Februar 2024 in Fuengirola, Spanien. Sie erreichte in ihrer Karriere mehrere Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren, darunter das Einzel-Finale der Australian Championships 1954 und das Mixed-Finale der Australian Championships 1955. Nach ihrer aktiven Karriere betrieb sie mit ihrem Ehemann ein Tennis-Resort in Spanien und veröffentlichte 2002 eine Biografie über ihr Leben mit Lew Hoad.

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Jenny Staley Hoad war eine australische Tennisspielerin, geboren am 3. März 1934 in Melbourne und gestorben am 14. Februar 2024 in Fuengirola, Spanien. Sie erreichte in ihrer Karriere mehrere Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren, darunter das Einzel-Finale der Australian Championships 1954 und das Mixed-Finale der Australian Championships 1955. Nach ihrer aktiven Karriere betrieb sie mit ihrem Ehemann ein Tennis-Resort in Spanien und veröffentlichte 2002 eine Biografie über ihr Leben mit Lew Hoad.

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Jenny Staley Hoad – Wikipedia [Link]

org/wiki/Jenny_Staley_Hoad

Inhaltsverzeichnis
1 Karriere
2 Persönliches
3 Finalteilnahmen bei Grand-Slam-Turnieren
3.1 Einzel
3.2 Mixed
4 Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren im Einzel
5 Veröffentlichungen
6 Weblinks
7 Einzelnachweise

Jenny Staley Hoad


Jenny Staley Hoad (* 3. März 1934 in Melbourne
Jenny Staley Hoad
als Jennifer Staley; † 14. Februar 2024 in
Fuengirola, Spanien) war eine australische
Tennisspielerin.

Karriere
In ihrer Jugend konnte Jenny Staley bereits Erfolge
verbuchen. So gewann sie an der Seite von Margaret
Wallis das Juniorinnendoppel der Australian
Championships 1951.[1] Im Jahr 1953 entschied sie
in ihrer Heimatstadt den Einzelwettbewerb der
Juniorinnen bei den Australian Championships, die
später in Australian Open umbenannt wurden, für
sich.[2] Jenny Staley (1953)
Nation: Australien
Im Folgejahr erreichte sie das Finale der Australian Geburtstag: 3. März 1934
Championships, das sie in zwei Sätzen gegen Todestag: 14. Februar 2024
Thelma Coyne Long verlor.[3] Im November stand Spielhand: links
Staley im Finale der New South Wales Einzel
Championships, in welchem sie in drei Sätzen Beryl
Grand-Slam-Bilanz
Penrose unterlag.[4]
Grand-Slam-Titel: 0
Australian Open F (1954)
Bei den Australian Championships 1955 spielte sie
French Open VF (1956)
gemeinsam mit ihrem damaligen Freund und
Wimbledon AF (1955, 1956)
späteren Ehemann Lew Hoad im Finale gegen

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Jenny Staley Hoad – Wikipedia [Link]

Thelma US Open 2R (1956)


Coyne Long Doppel
und George
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel: 0
Australian Open HF (1955)
French Open —
Wimbledon HF (1955)
US Open —
Jenny Staley (1954) Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Worthington, denen sie sich in zwei Sätzen Grand-Slam-Titel: 0
geschlagen geben mussten. Im Einzelwettbewerb Australian Open F (1955)
erreichte sie das Halbfinale, in dem sie Beryl French Open F (1955)
Penrose unterlag. Bei den French Open verlor sie an Wimbledon HF (1955)
der Seite des Chilenen Luis Ayala das Finale des US Open —
Mixed-Wettbewerbs. Bei den Wimbledon Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/
Championships 1955, wo sie nach ihrer Heirat WTA (siehe Weblinks)
erstmals als Jenny Staley Hoad antrat, konnte sie
das Achtelfinale erreichen, das Angela Buxton gegen sie gewann.

Nachdem sie 1956 bei ihrem Heimturnier nicht gespielt hatte, konnte sie bei den drei weiteren
Grand-Slam-Turnieren ihre jeweils besten Ergebnisse verbuchen. In Wimbledon verlor sie im
Achtelfinale gegen die spätere Turniersiegerin Shirley Fry. Bei den French Open scheiterte sie
im Viertelfinale an Angela Mortimer. Bei ihrer einzigen Teilnahme bei den US Open kam sie nur
bis in die zweite Runde.

Nach ihrem Viertelfinaleinzug bei den Australian Championships 1957 spielte Staley Hoad nur
noch vereinzelt bei Tennisturnieren.

Persönliches
Auf der Feier ihres 21. Geburtstags im März 1955 verlobte sie sich mit Lew Hoad. Sie planten,
ihre Verlobung im Juni 1955 während ihrer Turnierreise in London bekannt zu geben. Nach
ihrer Ankunft in London bemerkte Staley ihre Schwangerschaft, so dass das Paar beschloss,
spontan zu heiraten. Die Ehe wurde am 18. Juni 1955 in der St Mary’s Church im Londoner
Stadtteil Wimbledon geschlossen, kurz bevor sie beim Turnier in Wimbledon starteten. Aus der
Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor.[5][6][7]

Nachdem Lew Hoad sich vom professionellen Tennissport zurückgezogen hatte, verlegten die
beiden ihren Lebensmittelpunkt ins spanische Fuengirola bei Málaga. Sie leiteten dort für mehr
als 30 Jahre ein Tennis-Resort, das Lew Hoad’s Campo de Tenis. Zu den Gästen gehörten unter
anderem die Schauspieler Stewart Granger, Sean Connery, Richard Burton, Deborah Kerr und
ihr Ehemann Peter Viertel, Kirk Douglas, der Sänger Frank Sinatra und der Saxophonist Stan
Getz.[8][9][10] Im Januar 1994 erhielt Lew Hoad die Diagnose einer seltenen und unheilbaren
Form der Leukämie, an der er im Juli desselben Jahres im Alter von 59 Jahren starb.[11][12]

Fünf Jahre nach dem Tod ihres Ehemanns verkaufte Jenny Staley Hoad 1999 das Resort, blieb

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Jenny Staley Hoad – Wikipedia [Link]

aber auf dem Gelände wohnen.[13] Im Jahr 2002 veröffentlichte


sie gemeinsam mit dem australischen Sportjournalisten Jack
Pollard die Biografie My Life With Lew.

Sie starb am 14. Februar 2024.[14]

Finalteilnahmen bei Grand-Slam-


Turnieren

Einzel

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegnerin Ergebnis

1.
Australian Thelma
1. Februar Rasen 3:6, 4:6
Championships Coyne Long Jenny Staley und Lew Hoad
1954

Mixed

Nr. Datum Turnier Belag Doppelpartner Finalgegner Ergebnis

Thelma Coyne
31. Januar Australian Long
1. Rasen Lew Hoad 2:6, 1:6
1955 Championships George
Worthington

Darlene Hard 7:5, 1:6,


2. 5. Juni 1955 French Open Sand Luis Ayala
Gordon Forbes 2:6

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren im Einzel


Angegeben ist immer die erreichte Runde

Turnier 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1968 1972 Karriere

Australian Open 2 2 F HF – VF – – F

French Open – – – 2 VF 2 – – VF

Wimbledon – – – AF AF 1 2 Q1 AF

US Open – – – – 2 – – – 2

Veröffentlichungen
Jenny Hoad & Jack Pollard: My Life With Lew. HarperCollins Publishers, Sydney 2002,
ISBN 978-0-7322-7067-4.

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Weblinks
Commons: Jenny Staley Hoad ([Link]
y:Jenny_Staley_Hoad?uselang=de) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
WTA-Profil von Jenny Staley Hoad ([Link]
(englisch)
ITF-Profil von Jenny Staley Hoad ([Link]
2939/aus/wt/s/overview/) (englisch)

Einzelnachweise
1. Girls' Doubles – Honour Roll. ([Link]
Abgerufen am 4. Dezember 2021.
2. Girls' Singles – Honour Roll. ([Link] Abgerufen
am 4. Dezember 2021.
3. Alan Trengove: Rose aims at Wimbledon crown next. In: National Library of Australia
(Hrsg.): The Argus. Melbourne 2. Februar 1954, S. 16 ([Link] ([Link]
icle26588399)).
4. Form Poor In Tennis Title Final. In: National Library of Australia (Hrsg.): Newcastle Morning
Herald and Miners' Advocate. Newcastle 22. November 1954, S. 7 ([Link] ([Link]
[Link]-article134098660)).
5. Jenny Hoad & Jack Pollard: My Life With Lew. HarperCollins Publishers, Sydney 2002,
ISBN 978-0-7322-7067-4, S. 28–32.
6. 2-day honeymoon-then tennis. In: National Library of Australia (Hrsg.): The Argus.
Melbourne 20. Juni 1955, S. 5 ([Link] ([Link]
7. Tennis Star Takes Bride In London. In: Reading Eagle. Reading 19. Juni 1955, S. 28
([Link] ([Link]
1)).
8. Susan Pollard: Luxury "Campo de Tennis". In: National Library of Australia (Hrsg.): The
Australian Women's Weekly. 11. Juni 1969, S. 2 ([Link] ([Link]
211276)).
9. After seven years in Spain Lew Hoad now feels...half-spanish, half-australian. In: National
Library of Australia (Hrsg.): The Australian Women's Weekly. 10. April 1974, S. 17 ([Link]
([Link]
10. Jenny Hoad & Jack Pollard: My Life With Lew. HarperCollins Publishers, Sydney 2002,
ISBN 978-0-7322-7067-4, S. 120–126.
11. Peter McFarline: Tennis legend Lew Hoad dies. In: National Library of Australia (Hrsg.): The
Canberra Times. Canberra 5. Juli 1994, S. 1 ([Link] ([Link]
8847)).
12. Lew Hoad, 59, Tennis Champion of the 1950's. In: The New York Times. New York 5. Juli
1994 ([Link] ([Link]
[Link])).
13. Jenny Hoad & Jack Pollard: My Life With Lew. HarperCollins Publishers, Sydney 2002,
ISBN 978-0-7322-7067-4, S. 208.
14. Vale Jenny Staley Hoad. ([Link]
ad) In: [Link]. 15. Februar 2024, abgerufen am 12. April 2024 (englisch).

Normdaten (Person): LCCN: nb2003061640 | VIAF: 21654574 |

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