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Airbrush Tutorials

Das Dokument ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines Airbrush-Bildes, das von Heike 'BiBu' Birkenbusch verfasst wurde. Es beschreibt die verwendeten Materialien, Techniken und den kreativen Prozess, um ein fantasievolles Motiv zu gestalten, wobei der Fokus auf der Anwendung von Schablonen und Freihandtechniken liegt. Zudem werden rechtliche Hinweise zur Nutzung und Weitergabe des Dokuments gegeben.

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Airbrush Tutorials

Das Dokument ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines Airbrush-Bildes, das von Heike 'BiBu' Birkenbusch verfasst wurde. Es beschreibt die verwendeten Materialien, Techniken und den kreativen Prozess, um ein fantasievolles Motiv zu gestalten, wobei der Fokus auf der Anwendung von Schablonen und Freihandtechniken liegt. Zudem werden rechtliche Hinweise zur Nutzung und Weitergabe des Dokuments gegeben.

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~

Airbrush Step by step

Erstellt und geschrieben von Heike „BiBu“ Birkenbusch

Heike „BiBu“ Birkenbusch


[Link]
bibu@[Link]

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~
Allgemeines:
Die Vorlage für das Bild habe ich mit diversen 3D-Programmen und Paint Shop Pro erstellt. Es
handelt sich um ein reines Fantasieprodukt und erhebt deshalb auch keinen Anspruch auf
Fotorealismus.
Ein Anfänger, der ohne Probleme mit seinem Werkzeug saubere Verläufe sprühen kann, wird
mit diesem Motiv keine Schwierigkeiten haben.
Das Motiv wurde überwiegend Freihand, unter Einsatz von Schablonen und diversen Radierern
ausgearbeitet. So sieht meine Vorlage aus:

Nutzungsrecht:

• Das PDF-Dokument darf herunter geladen, gespeichert und ungefragt unter Angabe der Quelle weiter gegeben werden.
• Copyright und Urheberrecht an dem Bild und dem PDF-Dokument bleiben bei mir.
• Das Bild darf zu Übungszwecke nach gemalt werden.
• Ausdrücklich untersagt ist der Verkauf von Kopien, Drucke und Vervielfältigungen jeglicher Art.
• Veröffentlichungen der Kopien, z. B. im Internet in Foren, Homepage usw., Ausstellungen und ähnlichem sind erlaubt, sofern ich
informiert werde und eine Quellenangabe erfolgt.

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~
Folgendes Material wird eingesetzt:

Aerocolor von Schmincke:


Gelb, Indischgelb, Saturnrot, Sepiabraun
Untergrund:
Schöllershammer Mal & Zeichenpapier N°8
200g/m² 20 x 30 cm
Pistole:
Evolution 0,2 mm
Material
Sonstiges:
Kreisschneider, Skalpell, zugeschnittene Radierer, Radierstift, jeweils in hart und weich,
elektrischer Radierer
Die Vorlage:

Meine Vorlage habe ich mit dem Programm


„Irfan View“ so bearbeitet, dass ich davon
eine Vorlage für die Schablonen erhalte.
Auf dem Bild „Material“ ist links unten die
Schablone mit dem ausgeschnittenem Pferd
und rechts daneben die zweite Schablone mit
den ausgeschnittenen Bergkonturen zu
sehen.

Vorlage

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~

Step 1:

Aus einem breiten Stück Klebeband habe ich


mit dem Kreisschneider die Maskierung der
Sonne ausgeschnitten und auf den Karton
geklebt.
Die Schablone mit dem Pferd wurde dann mit
verdünntem Sepiabraun freihand aus
gesprüht. Dabei habe ich schon auf Licht und
Schatten geachtet.
Das ganze ist aber noch recht grob. Wichtig
Bild 1
ist nur, die Farbe mit Wasser stark zu
verdünnen, ca. 1:10 und mit geringem Druck, ca. 1 Bar, die Farbe wirklich dünn und dafür in
mehreren Schichten zu sprühen.
Immer getreu dem Motto: „Dunkler machen kann man immer“

Step 2:

Mit abgeschraubter Nadelkappe werden nun


ohne die Schablone, die Schatten und auch
schon erste Strukturen der Mähne und vom
Schweif weiter vertieft.
Lichter werden mit dem angespitzten
Radierstift vorsichtig ausgearbeitet.
Eventuelles Overspray lässt sich mit einem
spitz und scharfkantig zurecht geschnittenem
Radiergummi entfernen.
Bild 2
Wer sich das Freihand brushen innerhalb des
schon farbig gesprühten Umrisses noch nicht zutraut, kann die Schablone auch auf dem Karton
lassen.

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~

Step 3:

Für die weiteren Schichten wurden der


Wasser-Farbmischung noch 3 Tropfen
Sepiabraun hinzu gefügt, damit die Farbe nun
stärker deckt.
Strukturen und Schatten werden weiter
vertieft und die Lichter stehen gelassen, bzw.
mit dem Radierstift hervor gehoben.
Auf diesem Foto erkennt man auch den
abgeklebten Rand. Dadurch wird das fertige
Bild 3
Bild einen schönen und sauberen Rahmen
erhalten.

Step 4:
Immer noch mit der Sepia-Wassermischung in
der Pistole wird nun der Vorder- und
Hintergrund ausgearbeitet. Für die Berge
werden die zurecht gelegten Schablonen auf
den Karton gelegt und übernebelt. Um
Abwechslung in den Umrissen zu erhalten,
werden von der Schablone nicht nur die Unter-
und Oberseite benutzt, sondern auch die
Rückseiten kommen zum Einsatz. Die
Bild 4 Strukturen werden mal wieder mit dem
Radierstift in die Farbe der Berge gebracht.
Das Gestrüpp im Vordergrund sieht komplizierter aus, als es ist. Es werden lediglich ein paar
dünne und zittrige Linien unregelmäßig vom Boden aus nach oben gesprüht. An diese Linien
setzt man nun kleine dunkle Punkte und sprüht kleine Sprenkel auf. Dazu knicke ich den
Schlauch ab und drücke den Hebel der Pistole nach unten. Nun locker ich den Knick vom
Schlauch solange, bis ich höre, dass Luft aus der Pistole kommt. Jetzt ziehe den Hebel nach
hinten – natürlich zur Probe erstmal über ein Schmierblatt! - bis die ersten Sprenkel kommen.
Mit dem Knick im Schlauch kann ich die Sprenkel gut kontrollieren.
Dicke und einzelne Punkte = starker Knick = ganz wenig Luft
Kleine und viele Sprenkel = schwacher Knick = mehr Luft
Die hellen Stellen im Gestrüpp werden mit dem elektrischen Radierer hervor geholt.

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~

Step 5:

Nun wird es farbig!

In der Reihenfolge Gelb, Indischgelb und


Saturnrot habe ich das Bild in mehreren
dünnen Schichten übernebelt. Die Pistole hat
dabei zum Malgrund ungefähr einen Abstand
von 5 cm.
Zuerst werden mit Indischgelb und danach mit
einer hauchdünnen Schicht Saturnrot nur die
Bild 5
einfachen Verläufe im Hintergrund gesprüht.
Danach wurde die „Sonne“ von ihrer Maske befreit. Erst jetzt wurde mit Saturnrot die
Wolkenstrukturen auf den Himmel und über die Sonne auf gebracht. Dieser Teil geht am
schnellsten und ist auch am einfachsten. Man muss nur darauf achten, wirklich dünne Schichten
zu sprühen.

Das Ergebnis:

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Step by step von ART and AIR

~SPIRIT~

Die Schablone muss auf das Doppelte vergrößert werden! Viel Spaß und Erfolg!

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Step by Step bei [Link]
(alle Rechte an diesen Beiträgen liegen beim jeweiligen Künstler)
Ausbruch

Geschrieben, bearbeitet und fotografiert von Heike „BiBu“ Birkenbusch.

Allgemeines:

Der folgende Beitrag scheint mir am geeigneten für den fortgeschrittenen Anfänger. Das meiste wird in
der Freihand-Technik gebrusht. Allerdings möchte ich gerne die Anfänger einmal ermutigen, sich an
den gezeigten Strukturen zu versuchen, da sie wirklich nicht schwer nachzumachen sind und sich
solche Versuche auf jeden Fall auszahlen werden.

Die Idee für dieses Bild war eine Frau darzustellen, die mit einer gewaltigen Explosion bzw. einer
Feuerwolke aus einem Bergmassiv ausbricht. Dabei sollten dann noch einige Steine und Felsbrocken
von der Frau ausgehend wegfliegen.
Nachdem die Idee für dieses Bild feststand, suchte ich nach geeigneten Vorlagen für die Pose der
Frau. In dem Heft „Akt und die Struktur des menschlichen Körpers“ aus der Reihe „Sammlung
Leonardo“ (ISBN Nr.: 3-926651-70-9) habe ich eine einigermaßen geeignete Pose gefunden. Diese
habe ich dann in einer Bleistift-Skizze meinen eigenen Vorstellungen entsprechend angepasst.
Den Berg und den Hintergrund habe ich nur grob anskizziert, da ich diese Elemente erst im Bild
ausarbeiten wollte.
Die Skizze habe ich dann eingescannt, auf 50x70 cm vergrößert und als Graustufen-Bild ausgedruckt.
Nachdem die einzelnen Drucke mit Tesa zusammengeklebt waren, habe ich die Rückseite mit einem
HB-Bleistift eingeschwärzt. Die „schwarze“ Seite wird dann auf den Karton gelegt und mit einem
Kugelschreiber zeichnet man dann alle Konturen und sonstige Anhaltspunkte nach.
Dabei sollte man aufpassen, das man nicht zu fest aufdrückt, sonst hat man Rillen im Karton, in denen
sich Farbe ansammelt.
2
Auf die gleiche Art habe ich noch die Konturen der Frau auf einen Bristol-Karton 300g/m übertragen
und ausgeschnitten. Dies ist die einzigste Schablone im ganzen Bild.

Nun noch das Material bereit legen und dann geht’s los!
Viel Spaß J

Untergrund: Reinzeichenkarton 50x70 cm


Farben: Com-Art Farben von Medea; Aero-Color von Schmincke; Primacryl Weiß von
Schmincke
Pistolen: Hansa 381; Evolution 0,2 mm; Paasche Turbo; Badger Crescendo 175T
Sonstiges: Diverse Radiergummis; Radierstifte; Buntstifte; Fenstereiniger; Spachtelmesser
alter Borstenpinsel; Kronverschlüsse von Wasserflaschen zum Farben anmischen;
Aerocolor Lack von Schmincke

[Link] ist ein Dienst der AKD NetWelt GmbH, Am Franziskanerwasser 7, 85053 Ingolstadt
Tel.: 0841 / 96890-0, Fax: 0841 / 96890-22, eMail: kunst@[Link], www: [Link]
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(alle Rechte an diesen Beiträgen liegen beim jeweiligen Künstler)

Step 01:

Nachdem sich nun die Vorzeichnung auf dem


Karton befindet, wird sie mit einem 4H-Bleistift noch
weiter ausgearbeitet. Dabei werden die Konturen
verdeutlicht und erste Schatten angelegt.
Danach werden mit einem hochverdünnten
Schwarz (bis zu 10:1 mit destilliertem Wasser) und
der Evolution diese Anlagen weiter ausgearbeitet.
Zur Ausarbeitung des Gesichts, immer noch mit
Schwarz, kommt auch eine Paasche Turbo zum
Einsatz.

Step 02:

Als nächstes wird der Frau ein Hautton verpasst.


Dazu habe ich das Sienna Brown von Com-Art
benutzt. Dies dient immer noch als eine erste
Skizzierung. Der richtige Ton wird erst allmählich mit
der Ausarbeitung des gesamten Bildes entstehen. Da
sich auf der menschlichen Haut auch immer die
umgebenden Farben reflektieren.

Detail: In diesem Schritt habe ich auch schon mit der


Strukturierung des Berges begonnen.
Dazu habe ich mit Spachtelmesser
und einem alten Borstenpinsel
pastose Acrylfarbe aufgetragen und
solange hin und her geschoben, bis
ich mit dem Ergebnis zufrieden war.
Diese Technik habe ich zum ersten
Mal ausprobiert. Ich habe festgestellt,
das es am besten funktioniert, wenn
man die Farbe nicht zu sparsam
aufträgt. Dann lässt sie sich nämlich
schön hin und her bewegen, bis man
eine schöne Struktur erhält. Nur bitte
nicht schon den ganzen Berg mit
Farbe ausfüllen, da sonst die
Acrylfarbe zu schnell trocknet, sondern sich immer Stück für Stück vorarbeiten.
Wenn die erste Farbschicht getrocknet ist, kann man natürlich weitere Farbe darauf
setzen und so den felsigen Untergrund immer weiter strukturieren.

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Step 03:
Die Struktur des Berges ist fertig und nun
kommt meine Schablone zum Einsatz, damit
der Hintergrund ausgearbeitet werden kann.
Damit die Schablone auch auf dem Karton hält,
habe ich kleine Öffnungen an den Rändern
hineingeschnitten und die Schablone dann mit
Klebeband befestigt. Man kann natürlich auch
eine Metallplatte hinter den Karton legen und
die Schablone mit Magneten festhalten.

Step 04:
Der Hintergrund wird in mehreren Schichten mit
Gelb und Rottönen angelegt.
Wichtig ist hierbei, dass die Strukturen immer
wieder mit Radieren herausgeholt werden. Die
erste Farbanlage erfolgt mit Gelb, dann geht es
weiter mit Orange und Rot.
Rechts und links vom Berg wurde die Feuerwolke
mit Rot, Blau, Tiefviolett und Schwarz abgetönt.
Benutzt wurde dabei die Hansa 381.
Das dabei Overspray auf den Berg trifft, ist nicht
weiter schlimm, da dieser ja erst noch
ausgearbeitet wird und die Farben dabei nicht
stören.
Ist der Hintergrund nun soweit fertig gestellt, kann
man die Schablone abnehmen.

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Step 05:
Jetzt erhält auch der Berg seine Farbe
und die Strukturen treten nun deutlich
hervor. Dazu mische ich mir in einem
Filmdöschen destilliertes Wasser mit
ein paar Tropfen Schwarz an. Mit
einem 3er Haarpinsel bringe ich dieses
wässrige Schwarz auf. ACHTUNG: Das
Bild muss dazu natürlich waagerecht
liegen!!! Dadurch dass die Farbe in den
Vertiefungen zusammenläuft und sich
dort ansammelt, wird sie viel dunkler
antrocknen als an den Erhebungen. So
lassen sich schon einmal auf einfachste
Weise gute Resultate erzielen. Dies
lässt sich auch noch weiter ausbauen.
An dieser Stelle möchte ich jetzt
verraten, warum ich in der Materialliste
den Fensterreiniger mit aufgeführt habe. Er eignet sich nämlich nicht nur hervorragend
als Pistolenreiniger sondern man kann ihn auch zum Erzeugen von Strukturen
benutzen. (Manchmal verwende ich ihn auch zum Fensterputzen...wenn es sein muss
;-) )
Ein mit Reiniger getränktes Papiertuch wird auf die Strukturen des Berges getupft und
somit werden weitere Strukturen hinzugefügt. Weitere Farbe wird mit der Pistole
aufgetragen und Schatten und Vertiefungen somit verstärkt.
Mit einem in Reiniger getauchtem Wattestäbchen lässt sich Farbe auf den
Erhebungen entfernen, damit diese wieder besser in Erscheinung treten.

Step 06:

Das Resultat meiner bisherigen Bemühungen.

Step 07:

Der Hintergrund hat noch etwas Farbe bekommen und der Hautton
der Frau wurde dem Hintergrund angepasst, indem ich die
verwendeten Farben auch dort benutzt habe. Es handelte sich dabei
um Gelb und Rottöne, sowie Ocker.
Bei den dunklen Partien der Frau habe ich zusätzlich noch Umbra
verwendet.

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Step 08:
Upps, was ist denn nun passiert???
Mit Klebeband-Schnipsel habe ich die Positionen
der Stein – und Felsbrocken ausprobiert. Dazu
habe ich die Schnipsel solange hin und her
geklebt, bis ich mit der Anzahl und den
Positionen zufrieden war.
Vorher habe ich aber noch ein wenig mehr Rot
auf den Hintergrund aufgebracht, wie sich hier
schön sehen lässt.

Step 09:
Die Steine und Felsbrocken herzustellen, dürfte nun kein Problem mehr sein. Denn dafür
werden dieselben Techniken eingesetzt, wie auch beim Berg.
Also mit weißer, pastoser Acrylfarbe die Strukturen auftragen. Dann mit wässrigen Schwarz
einfärben. Mit Pistole und Fensterreiniger ausarbeiten.
In diesem Schritt habe ich auch angefangen die Frau mit
dem Berg zu verbinden. Dazu habe ich weiße Acrylfarbe
ganz dünn und fast „trocken“ mit einem Borstenpinsel auf
die entsprechenden Partien aufgetragen, mit Schwarz und
Braun ausgearbeitet und mit Radierern, Skalpell und
Buntstiften bearbeitet.
Als weiteres habe ich den davon fliegenden Steinbrocken
noch „Feuerspuren“ hinzugefügt, die verdeutlichen sollen,
das die Frau mit einer immensen Kraft aus dem Berg hervor
kommt.
An dieser Stelle habe ich das Bild Roger (Newart) gezeigt,
und ihn um seine Meinung gebeten. Er hat mich dann
freundlicherweise auf ein paar Mängel hingewiesen. Hier
also nochmals ein herzliches „Dankeschön“ an Roger!
Als erstes die „Feuerspuren“ an den Steinen. Diese sind zu
stark ausgefallen und weniger wäre auch besser gewesen.
Diesen Schritt hätte ich lieber vorher erst mal separat
ausprobieren sollen!! Ein wenig mehr Oberweite hätte der
Dame vielleicht auch ganz gut gestanden ;-).
Dann als nächstes das linke Bein der Frau, es sieht zum restlich Körper zu dick und plump
aus. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht mit den Beinen fertig, da ich auch
mit dem Übergang zwischen Berg und Haut noch nicht zufrieden war. Diese bedurften also
noch einiger Nacharbeit, bei denen dann auch die Proportionen angepasst wurden.

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Step 10:

Hier nun das überarbeitete Ergebnis. Die „Feuerspuren“


wurden durch überspritzen mit Gelb und Rottönen
abgeschwächt.
Durch weiteres Schattieren der Beine wurden die
Proportionen berichtigt. Außerdem habe ich die Strukturen
noch etwas weiter in den Hautbereich ausgedehnt. Dazu
habe ich mit dunklen Brauntönen die Beine überarbeitet
und ein mit Fensterreiniger getränktes Papiertuch in die
Farbe getupft. Die so entstandenen Strukturen wurden
dann mit Radierern, Buntstiften und Skalpell weiter
ausgearbeitet.
Das Bild dann mit Aerocolor-Lack und der Badger
Crescendo fixieren und...

So, fertig!!!

Hier noch einige Detailaufnahmen von den


Strukturen und den Übergängen von
Bergmassiv zur Haut.

Kontaktadresse: Heike „BiBu“ Birkenbusch, E-Mail: airbrushcorner@[Link] , Internet:


[Link]/airbrushcorner .

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~DANA~

Airbrush Step by step

Erstellt und geschrieben von Heike „BiBu“ Birkenbusch

Heike „BiBu“ Birkenbusch


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~DANA~
Allgemeines:

Hier mal ein kleiner Step, wie man ein Tierportrait Freihand auf Leinwand bringt. Gleichzeitig
eine Demonstration, dass man auch auf Leinwand radieren und kratzen kann.

Material:
Untergrund: Leinwand, mittlere Struktur, 30x30 cm
Airbrush: Evolution 2in1 Harder & Steenbeck
Farbe: Aerocolor Schmincke, Federschwarz, Gelb, Indischgelb, Saturnrot, Sepiabraun
Sonstiges: Radierstift, Glasfaserradierer und Cutter, Isopropylalkohol

Die gesamte Fellstruktur wird mit Schwarz angelegt. Dazu habe ich ein Filmdöschen ca. 3/4 mit
Alkohol gefüllt und darin 4 - 5 Tropfen Aerocolor Federschwarz aufgelöst.

Mit dieser Farbverdünnung habe ich die Katze gesprüht. Durch diese extreme Verdünnung
gelangt die Farbe gut durch die Düse, ohne dass die Farbintensität verloren geht.

S
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• Copyright und Urheberrecht an dem Bild und dem PDF-Dokument bleiben bei mir.
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~DANA~
Step 1:

Die Vorzeichnung wird mit Bleistift auf die


Leinwand übertragen.
Bei der Ausarbeitung beginne ich mit den
dunkelsten Stellen. Das sind die Augenlieder,
die Pupillen, die Nase sowie der Hals-, Kinn-
und Brustbereich.
Um das Overspray in Grenzen halten, halte
ich die Pistole sehr nah am Untergrund und in
einem leichten Winkel von den Stellen weg,
die hell bleiben sollen. Der Druck am
Kompressor ist auf ca. 1 Bar eingestellt.
Durch die Nähe zum Untergrund erreiche ich
auch gleichzeitig scharfe Kanten. Die
Schnurrhaare werden beim Brushen
ausgespart!
Den dunklen Bereich unter dem Kinn habe ich mit der verdünnten Farbe ziemlich flächig und
hell angelegt und die Fellstruktur mit einem normalen Radierstift vorsichtig wieder hervor
geholt. Durch wiederholtes übersprühen und radieren ergeben sich die ersten sichtbaren
Strukturen.

S
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~DANA~
Step 2:

Schrittweise werden Farbe, Form und Struktur


angelegt. Hier kann man gut den Farbwert
erkennen, den die erste Schicht hat. Es ist ein
sehr helles Grau, das sich durch leichtes
Übersprühen aus einem Abstand von ca. 3 - 5
cm Abstand zum Untergrund ergibt.

Man muss nur aufpassen, dass die Augen und


der helle Bereich darunter kein Farbnebel
abbekommen.

Die ersten Haare werden werden Strich für


Strich in Wuchsrichtung gesetzt. Das ist für ein
überzeugendes Ergebnis sehr wichtig. Dazu
wird wieder sehr nah am Untergrund
gearbeitet. Die Struktur auf der Nase, welche
die ganz kurzen Haare dort simuliert, ist mit der Pistole aufgesprenkelt.

Sprenkeln mit der Pistole:

Dazu nehme ich den Luftschlauch der Pistole Schlaufe in die linke Hand. Dann drücke ich die
Schlaufe zusammen und drücke den Hebel der Pistole nach unten. Langsam lasse ich mit dem
Druck auf dem Luftschlauch nach, bis ich höre, dass Luft aus der Pistole kommt. Jetzt führe ich
den Hebel langsam nach hinten und mit der richtigen Luft-Farbe-Mischung sprenkel ich die
Farbe auf den Untergrund.
Was sich jetzt kompliziert anhört, geht einem nach ein wenig Übung ganz schnell und leicht
von der Hand. Bevor man die ersten Sprenkel auf den Untergrund bringt, sollte man allerdings
erst auf einem Schmierpapier anfangen. Sobald man den richtigen Druckpunkt und
Farbdosierung gefunden hat, geht man dann auf das Bild.
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten zum Sprenkeln. Für mich ist das aber die schnellste
Methode, da ich die Pistole sowieso schon in der Hand habe und ich nicht noch mit anderen
Werkzeugen hantieren muss. Außerdem kann man mit dieser Technik die Sprenkel sehr gut
kontrollieren. Vorausgesetzt, man hat vorher gut genug geübt ;-)

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~DANA~
Step 3:

Ca. 37592354 Haare später....


Abwechselnd wird Schicht für Schicht die
Farbe, Form und Struktur vertieft.
Farbe flächig im größeren Abstand
aufsprühen
Haare nahe am Untergrund Strich für
Strich setzen
auf die Wuchsrichtung achten!
Lichter mit dem Cutter heraus holen

Detail:

Hier sieht man sehr gut die gekratzten Lichter


und die einzeln gesprühten Haare. Ebenfalls
gut zu erkennen sind die Schatten unter den
Ansätzen der dicken Schnurrhaare.

S
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Step by step von ART and AIR

~DANA~
Step 4:

Weiter geht es mit dem Vertiefen der


Schatten, hinzu fügen von Details und
unzähligen weiteren Haaren.....
Die weicheren Haare über dem linken Auge
und rechts unten an der Brust sind mit dem
Glasfaserradierer entstanden.
Je nachdem wie weit man die Mine heraus
dreht, kann man den Härtegrad des Radierers
einstellen und erreicht damit eine gute
Kontrolle über das Ergebnis.
Je nachdem wie detailliert oder flächig man
radieren möchte.

Step 5:

Hier ist das Fell nun nach Sprühen vieler


Schichten, Kratzen und Radieren der Struktur
endlich fertig gestellt!

S
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~DANA~
Step 6:

WOW!!! Was für ein Blick!


Was ist hier passiert?
die Augen wurden flächig mit
Indischgelb gesprüht
danach wurde mit Saturnrot die Farbe
verfeinert und Struktur sowie mehr
Tiefe in die Augen gebracht
Das Ganze auch wieder in mehreren
Schichten, damit die Lichtreflexe zuerst durch
Auslassen und später radieren richtig
integriert werden können.

Step 7:

Die Augen haben noch mehr Farbe, Struktur


und Tiefe durch vorsichtiges hinzufügen von
Sepiabraun erhalten.
Die Lichtreflexe sind ein letztes Mal mit dem
Cutter und dem Glasfaserradierer hervor
gehoben worden. Und das war es dann auch.

FERTIG!! S
D D D D

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