Praxis des Insolvenzrechts Heinz Vallender
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I
Heinz Vallender/Sven-Holger Undritz (Hrsg.)
Praxis des Insolvenzrechts
De Gruyter Handbuch
II
III
Heinz Vallender/Sven-Holger Undritz (Hrsg.)
Praxis des Insolvenzrechts
||
3., neu bearbeitete Auflage
IV
Dr. Sven-Holger Undritz, Rechtsanwalt, Hamburg;
Dr. Heinz Vallender, Honorarprofessor an der Universität zu Köln, Richter am Amtsgericht a.D., Köln
ISBN 978-3-11-058122-5
e-ISBN (PDF) 978-3-11-058259-8
e-ISBN (EPUB) 978-3-11-058130-0
Library of Congress Cataloging-in-Publication Data: 2021930977
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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
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© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Satz: jürgen ullrich typosatz, Nördlingen
Druck und Bindung: C.H. Beck
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Vorwort | V
Vorwort
Vorwort Vorwort [Link]
Nach dem Startschuss im „ESUG-Jahr“ 2012 und der zweiten Auflage im Jahr 2017, in
der u.a. die umfassende Reform des Privatinsolvenzrechts aus dem Jahr 2013 und
die Reform der EuInsVO durch die EU im Jahr 2015 ihren Niederschlag fanden, war
die Zeit reif für die jetzt vorliegende dritte Auflage des Praktiker-Handbuchs. Die
Schlagzahl des Gesetzgebers hat nicht nachgelassen und damit auch für die Autoren
einer Gesamtdarstellung zum Insolvenzrecht eine besondere Herausforderung dar-
gestellt. Die Herausgeber, das sei gleich zu Beginn des Vorworts angemerkt, sind
insbesondere auch den Autoren für ihre unermüdliche Pflege und Aktualisierung
der Manuskripte zu großem Dank verpflichtet, sie haben eine Herkules-Aufgabe mit
viel Hingabe exzellent bewältigt!
Unser Ziel, dem Leser ein praxisgerechtes und umfassendes Kompendium zu
den aktuellen Themen des Insolvenzrechts anzubieten, haben wir auch in dieser
Auflage mit besonderem Augenmerk verfolgt. Dabei wurden sämtliche nach der
Fachanwaltsordnung nachzuweisenden Bereiche topaktuell dargestellt.
Eine besondere Herausforderung für unser Autorenteam war dabei das Gesetz zur
Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (SanInsFoG vom 22. Dezember
2020, BGBl. I S. 3256), mit dem insbesondere die Ergebnisse der im Auftrag des Bun-
desministerium der Justiz und für Verbraucherschutz durchgeführten ESUG Evalua-
tion und die Restrukturierungs-Richtlinie (EU) 2019/1023 des Europäischen Parla-
ments und des Rates vom 20. Juni 2019 umgesetzt worden sind, letztere durch das
Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen
(StaRUG). Die ESUG-Evaluation empfahl insbesondere für die Eigenverwaltung, die
von der Praxis gut angenommen und inzwischen nicht mehr weg zu denken ist, zahl-
reiche Anpassungen, die Frau Sylvia Fiebig in § 9 unter Berücksichtigung des neusten
Stands des Gesetzes darstellt. Auch wenn jetzt die ersten StaRUG-Fälle die Sanie-
rungspraxis bereichern, handelt es sich doch um vorinsolvenzliche Sanierungen.
Deshalb haben wir von einer umfassenden Kommentierung dieses über 100 Paragra-
phen umfassenden Gesetzes im Rahmen dieses Kompendiums zum Insolvenzrecht in
dieser Auflage Abstand genommen. Einen Überblick über die neuen Instrumente des
Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmens nach dem StaRUG bietet das Werk
dennoch in § 1 (unter A. VI. 13.) und § 10 (unter A. IV.).
Große Veränderungen brachte auch das Gesetz zur weiteren Verkürzung des
Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschrif-
ten im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet-
und Pachtrecht vom 22. Dezember 2020 (BGBl. I S. 3328) mit sich, derer sich unser
Mitautor Gerhard Pape in § 11 angenommen hat.
Auch das politisch umstrittene COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz COVIn-
sAG (Art. 1 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im
Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020, BGBl. I S. 569) und
das von ihm geschaffene „Insolvenzsonderrecht“ wurde in dem jeweiligen ein-
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VI | Vorwort
schlägigen Zusammenhängen berücksichtigt, insbesondere auch mit Blick auf die
kaum noch zu überblickenden Haftungsfragen im Rahmen von § 18 durch unseren
Mitautor Rolf E. Köllner.
Auch die Verordnung (EU) 2015/848 des Europäischen Parlaments und des Ra-
tes vom 20. Mai 2015 über Insolvenzverfahren hat unserem neuen Mitglied des Auto-
renteams, Felix Fuchs, einiges abverlangt. Er hat sich mit einer quasi kompletten
Neufassung der „alten“ EuInsVO beschäftigt, die gem. Art. 92 der Verordnung
(überwiegend) am 26. Juni 2017 in Kraft getreten ist.
Von erheblicher praktischer Relevanz in nahezu jedem Insolvenzverfahren ist
auch die Insolvenzanfechtung durch den Insolvenzverwalter, die durch das Gesetz
zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzord-
nung und nach dem Anfechtungsgesetz vom 29. März 2017 (BGBl. 2017 I S. 654)
ebenfalls in ganz zentralen Bereichen novelliert wurde. Die Änderungen sind im
Rahmen von § 7 durch unseren Mitautor Berthold Schäfer aufbereitet worden.
Schließlich wurde die Insolvenzordnung am 21. April 2018 auch noch durch das
Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen (BGBl. 2017 I
S. 866) grundlegend ergänzt. Da bereits der Europäische Verordnungsgeber in Kapi-
tel V der EuInsVO einen speziellen Rechtsrahmen für Konzerninsolvenzen geschaf-
fen hat, hat der Mitherausgeber Heinz Vallender dankenswerter Weise keine Mühen
gescheut, dieses Rechtsfeld in einem neuen § 20 umfassend zu beleuchten.
Diese gewiss nicht abschließende Auswahl an Schlaglichtern verdeutlicht, dass
das Insolvenzrecht auch in den vergangenen vier Jahren ein juristischer Brennpunkt
geblieben ist. Wir sind stolz auf den Mix unserer Autoren aus Advokatur, Justiz,
Lehre und der Wirtschaftsprüfung, mit dem wir die Bandbreite der Themen exzel-
lent abdecken konnten. Neu im Team zu begrüßen sind noch Herr RiAG Stephan
Deyda (Kapitel: Rechte und Pflichten des Schuldners) und Herr Frank-Rüdiger
Heinze (Kapitel: Der Insolvenzverwalter).
Zu guter Letzt: wir danken unserem neuen „Heimathafen“, dem Verlag de Gruy-
ter, für die Aufnahme unseres Werkes in seine Schriftenreihen. Unser besonderer
Dank gilt neben Frau Birte Treder und Frau Anett Rehner insbesondere Frau Ilona
Stettner für ihre stets kompetente und engagierte Begleitung. Ohne ihren ständigen
Impuls, verbunden mit der Bereitschaft, unsere Konzepte stets neu zu überdenken,
wäre diese Auflage so nicht erschienen.
Wir hoffen und wünschen uns, dass unsere Leser Spaß bei der Lektüre des Bu-
ches haben werden und es vor allem als echtes Hilfsmittel bei der Lösung der immer
zahlreicher werdenden juristischen Problemstellungen gewinnbringend zu Rate
ziehen können. Über etwaige Hinweise und Verbesserungsvorschläge für die Folge-
auflage (nach dem Spiel ist vor dem Spiel!) freuen wir uns: hvallender@[Link]
und shundritz@[Link].
Köln und Hamburg, im Mai 2021
Heinz Vallender und Sven-Holger Undritz neue rechte Seite!
Inhaltsübersicht | VII
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht [Link]
Vorwort | V
Inhaltsverzeichnis | IX
Bearbeiterverzeichnis | LXXI
Literaturverzeichnis | LXXIII
Abkürzungsverzeichnis | LXXXIII
§1 Grundlagen des Insolvenzrechts | 1
§2 Das Insolvenzverfahren | 67
§3 Der Insolvenzverwalter | 317
§4 Insolvenzgründe | 403
§5 Insolvenzmasse | 513
§6 Abwicklung der Vertragsverhältnisse in der Insolvenz | 593
§7 Insolvenzanfechtung | 625
§8 Insolvenzplanverfahren | 933
§9 Eigenverwaltung | 1073
§ 10 Sanierung | 1147
§ 11 Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren sowie
Verfahrenskostenstundung | 1221
§ 12 Arbeits- und Sozialrecht in der Insolvenz | 1503
§ 13 Gesellschaftsrecht in der Insolvenz | 1587
§ 14 Steuerrecht in der Insolvenz | 1633
§ 15 Internationales Insolvenzrecht | 1687
§ 16 Vergütung der Verfahrensbeteiligten | 1767
§ 17 Rechnungslegung in der Insolvenz | 1939
§ 18 Haftungsfragen und Insolvenzdelikte | 1991
§ 19 Nachlassinsolvenz | 2061
§ 20 Konzerninsolvenzrecht | 2097
Sachregister | 2153
VIII | Inhaltsübersicht
neue rechte Seite!
Inhaltsverzeichnis | IX
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis [Link]
Vorwort | V
Inhaltsübersicht | VII
Bearbeiterverzeichnis | LXXI
Literaturverzeichnis | LXXIII
Abkürzungsverzeichnis | LXXXIII
§1
Grundlagen des Insolvenzrechts
A. Historische Entwicklung („Meilensteine des Insolvenzrechts“) | 2
I. Antike | 2
II. Mittelalter | 3
III. Neuzeit | 3
IV. KO von 1877 | 3
V. InsO von 1999 | 4
VI. Weitere Gesetzesentwicklung seit Inkrafttreten der InsO | 6
1. Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2001 | 6
2. Gesetz zur Reform des Zivilprozesses | 6
3. Gesetz zur Neuordnung des Internationalen Insolvenzrechts | 6
4. Gesetz zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens | 7
5. Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung
von Missbräuchen (MoMiG) | 7
6. Gesetz zur Änderung der Zivilprozessordnung (§ 522 ZPO) | 8
7. Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen
(ESUG) | 9
8. Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur
Stärkung der Gläubigerrechte | 12
9. Gesetz zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen
nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungs-
gesetz | 14
10. Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzern-
insolvenzen | 16
11. Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2015/848 über
Insolvenzverfahren | 17
12. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie im Zivil-,
Insolvenz- und Strafverfahrensrecht | 17
13. Gesetz zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts
(SanInsFoG) | 18
14. Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur
Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie | 20
X | Inhaltsverzeichnis
B. Ziele des Insolvenzverfahrens | 21
C. Rechtsquellen und Systematik des Insolvenzrechts | 24
I. Rechtsquellen | 24
II. Systematik des Insolvenzrechts | 27
D. Allgemeine Verfahrensgrundsätze | 29
I. Antragsverfahren – Amtsverfahren | 30
II. Untersuchungsgrundsatz – Amtsbetrieb | 30
III. Mündlichkeit – Öffentlichkeit | 30
IV. Einheitlichkeit des Verfahrens | 31
V. Rechtliches Gehör | 31
VI. Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit | 33
E. Beteiligte des Insolvenzverfahrens | 33
I. Schuldner | 34
1. Die Insolvenzfähigkeit | 35
2. Verpflichtungen und Befugnisse des Schuldners in
einem Insolvenzverfahren | 36
3. Sonstige Auswirkungen des Insolvenzverfahrens auf
die Stellung des Schuldners | 37
II. Gläubiger | 37
F. Organe des Insolvenzverfahrens | 41
I. Insolvenzgericht | 41
1. Sachliche, internationale, örtliche und funktionelle
Zuständigkeit | 42
2. Die Geschäftsstelle | 44
3. Amtshaftung | 45
II. Insolvenzverwalter | 45
1. Treuhänder | 47
2. Sachwalter | 48
3. Sonderinsolvenzverwalter | 49
III. Gläubigerversammlung | 52
1. Die Gläubigersammlung als oberstes Organ der insolvenz-
rechtlichen Selbstverwaltung | 52
2. Aufgaben und Befugnisse der Gläubigerversammlung | 53
3. Teilnahme an der Gläubigerversammlung und Beschlüsse
der Gläubigerversammlung | 54
IV. Gläubigerausschuss | 55
G. Sonstige Beteiligte | 57
I. Dienstleister | 57
II. Sachverständige | 61
1. Aufgaben des Sachverständigen im Insolvenzeröffnungs-
verfahren | 61
2. Prüfung der Schlussrechnung durch einen Sachverständigen | 63
Inhaltsverzeichnis | XI
H. Aktuelle Reformentwicklungen | 64
I. Berufsrecht der Insolvenzverwalter | 64
II. Gerichtsvollzieherschutzgesetz (GvSchuG) | 65
§2
Das Insolvenzverfahren
A. Einführung | 74
B. Voraussetzungen der Verfahrenseröffnung | 75
I. Insolvenzfähigkeit des Schuldners (§§ 11 bis 12 InsO) | 75
1. Natürliche Personen | 76
2. Juristische Personen des Privatrechts | 76
3. Nachgesellschaft (§ 11 Abs. 3 InsO) | 77
4. Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit | 78
5. Sondervermögen | 78
6. Insolvenzfähigkeit öffentlich-rechtlicher Personen | 79
II. Eröffnungsantrag (§§ 13 bis 15 InsO) | 79
1. Allgemeines | 79
2. Eröffnungsgrund (§ 16 InsO) | 80
3. Eigenantrag des Schuldners | 81
a) Allgemeine Voraussetzungen | 81
b) Besondere Antragsvoraussetzungen bei nicht
eingestelltem Geschäftsbetrieb (§ 13 Abs. 1
Satz 4–7 InsO) | 81
c) Antragsvoraussetzungen bei Beantragung von Eigen-
verwaltung und im Schutzschirmverfahren
(§§ 270 ff. InsO) | 85
aa) Isolierter Antrag auf Eigenverwaltung | 85
bb) Antrag im Schutzschirmverfahren | 86
d) Bestimmung der Verfahrensart | 87
e) Antragsberechtigung beim Eigenantrag/Grundsatz | 87
f) Antragstellung bei mehreren Vertretungsorganen bzw.
persönlich haftenden Gesellschaftern | 88
g) Antragsrecht bei führungsloser Gesellschaft | 89
4. Fremdantrag eines Gläubigers | 89
5. Zuständigkeit des Insolvenzgerichts | 92
6. Prüfung der Zulässigkeit des Insolvenzantrags | 96
a) Eigenantrag | 96
b) Fremdantrag | 98
c) Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen | 99
d) Streitige Antragsforderung | 102
e) Rechtsschutzbedürfnis | 103
f) Anhörung des Schuldners | 104
XII | Inhaltsverzeichnis
C. Eröffnungsverfahren | 105
I. Unzulässiger Antrag | 105
II. Zulässiger Antrag | 105
1. Amtsermittlung | 105
2. Sachverständigenbestellung | 107
3. Entscheidung über den Antrag | 108
III. Erledigung im Eröffnungsverfahren | 108
1. Fortführung nach Zahlung | 109
2. Erledigungserklärung des Gläubigers | 111
3. Kostentragung bei Erledigungserklärung | 112
IV. Abweisung mangels Masse (§ 26 InsO) | 114
1. Rechtliches Gehör vor Abweisungsbeschluss | 116
2. Wirkungen der Abweisung mangels Masse gem. § 26 InsO | 117
3. Zustellung und Bekanntmachung des Abweisungs-
beschlusses | 118
D. Inhalt und Bekanntmachung des Eröffnungsbeschlusses sowie
Zustellung | 119
I. Inhalt des Eröffnungsbeschlusses (§§ 27 bis 29 InsO) | 119
1. Bezeichnung des Schuldners und des Insolvenzgrundes | 119
2. Zeitpunkt der Eröffnung | 119
3. Bestimmung des Insolvenzverwalters | 121
4. Terminierungen | 121
5. Aufforderungen und Hinweise | 122
6. Entscheidung über die Eigenverwaltung | 123
7. Fakultativer Inhalt des Eröffnungsbeschlusses | 123
II. Bekanntmachung des Eröffnungsbeschlusses (§§ 9, 30 bis 33 InsO;
InsBekV) | 124
III. Zustellung (§§ 30 Abs. 2, 8 InsO) | 125
E. Wirkungen des Eröffnungsbeschlusses | 127
I. Übergang der Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis (§ 80 InsO) | 127
II. Verfügungen des Schuldners (§ 81 InsO) | 128
1. Regelungsinhalt und Anwendungsbereich | 129
2. Erstreckung auf Dienstbezüge | 131
III. Leistungen an den Schuldner (§ 82 InsO) | 131
IV. Erbschaft. Fortgesetzte Gütergemeinschaft (§ 83 InsO) | 133
V. Auseinandersetzung einer Gesellschaft oder Gemeinschaft
(§ 84 InsO) | 135
1. Beteiligung des Schuldners an Gesellschaften | 135
2. Beteiligung an Gemeinschaften | 136
3. Absonderungsrecht der verbleibenden Gesellschafter | 137
4. Unwirksamkeit vertraglicher und letztwilliger Beschränkungen des
Auseinandersetzungsrechts | 137
Inhaltsverzeichnis | XIII
VI. Aufnahme von Aktivprozessen (§ 85 InsO) | 137
1. Unterbrechung von Gerichtsverfahren mit Insolvenzeröffnung
(§ 240 ZPO) | 137
2. Aufnahme nach den Regelungen der ZPO – Abgrenzung
Aktiv-/Passivprozess | 139
3. Aufnahme von Aktivprozessen gem. § 85 InsO | 139
a) Aufnahme durch den Insolvenzverwalter | 139
b) Verzögerung der Aufnahme (§ 85 Abs. 1 Satz 2 InsO) | 141
c) Ablehnung der Aufnahme (§ 85 Abs. 2 InsO) | 141
d) Besondere Verfahrensarten | 142
VII. Aufnahme bestimmter Passivprozesse (§ 86 InsO) | 142
1. Aufnahme nach § 86 Abs. 1 InsO | 142
2. Verfahrenskosten bei Anerkenntnis (§ 86 Abs. 2 InsO) | 144
VIII. Forderungen der Insolvenzgläubiger, Forderungsanmeldung
und Prüfungstermin sowie Forderungsfeststellung
(§§ 87, 174 bis 185 InsO) | 145
1. Forderungsanmeldung und -feststellung | 145
2. Anmeldeberechtigung | 145
3. Form der Anmeldung | 146
4. Tabellenführung und Forderungsprüfung | 149
5. Auf Nachhaftung beschränktes Bestreiten durch den
Schuldner | 152
6. Feststellungsklage bei Widerspruch | 152
7. Vorläufiges Bestreiten | 155
IX. Zwangsvollstreckung (§§ 88 bis 90 InsO) | 155
1. Allgemeines Vollstreckungsverbot (§ 89 InsO) | 155
a) Anwendungsbereich | 156
b) Entsprechende Anwendung auf Neugläubiger | 158
c) Vollstreckungsverbot für künftige Forderungen aus
Dienstverhältnissen (§ 89 Abs. 2 InsO) | 158
d) Vollstreckungen entgegen § 89 InsO/Folgen | 158
e) Zuständigkeit für Rechtsbehelfe (§ 89 Abs. 3 InsO) | 159
2. Vollstreckungen vor Eröffnung: Rückschlagsperre (§ 88 InsO) | 159
a) Zweck der Rückschlagsperre | 160
b) Erfasste Tatbestände | 160
c) Wirkung der Rückschlagsperre | 160
d) Frist | 161
3. Vollstreckung durch Massegläubiger (§ 90 InsO) | 162
a) Vollstreckungsverbot für oktroyierte Masse-
verbindlichkeiten | 162
b) Kein Vollstreckungsverbot für gewillkürte Masse-
verbindlichkeiten | 162
XIV | Inhaltsverzeichnis
c) Kein Verbot der Vollstreckung in das insolvenzfreie Vermögen
und während der Wohlverhaltensphase | 163
d) Weitere Vollstreckungsverbote | 164
X. Ausschluss sonstigen Rechtserwerbs (§ 91 InsO) | 164
XI. Geltendmachung eines Gesamtschadens (§ 92 InsO) | 166
1. Wirkungsweise des § 92 InsO | 166
2. Praxisrelevante Anwendungsfälle | 167
XII. Gesellschaftsrechtliche Folgen der Eröffnung | 168
XIII. Berufsrechtliche Folgen der Eröffnung | 168
F. Einstellung des Insolvenzverfahrens | 169
I. Einleitender Überblick | 169
1. Einstellungsgründe | 170
2. Abgrenzungsfragen | 170
II. Einstellung mangels Masse (§ 207 InsO) | 171
1. Keine Einstellung bei Kostenvorschuss | 171
2. Einstellungsverfahren | 172
a) Anhörungspflichten | 172
b) Verteilung des Vermögens, keine weitere
Verwertungspflicht | 172
c) Einstellungsbeschluss | 173
III. Einstellung wegen Masseunzulänglichkeit (§§ 208 bis 211 InsO) | 173
1. Anzeigepflicht des Verwalters | 174
a) Wirkungen der Anzeige (§§ 209, 210 InsO) | 174
b) Rangfolge der Massegläubiger (§ 209 InsO) | 174
c) Vollstreckungsverbot (§ 210 InsO) | 175
d) Aufrechnungsverbote | 176
e) Prozessuale Folgen | 176
f) Anzeige weiterer Masseunzulänglichkeit | 176
2. Öffentliche Bekanntmachung und Zustellung an
Massegläubiger | 177
3. Weiterer Verfahrensablauf | 177
a) Abschließende Gläubigerversammlung | 178
b) Verteilung der Masse und Einstellung des Verfahrens | 179
4. Rückkehr ins reguläre Verfahren | 180
5. Nachtragsverteilung | 180
IV. Einstellung wegen Wegfalls des Eröffnungsgrunds (§ 212 InsO) | 181
V. Einstellung auf Antrag des Schuldners mit Zustimmung der Gläubiger
(§ 213 InsO) | 182
VI. Verfahren bei Einstellung nach § 212 und § 213 InsO | 183
1. Öffentliche Bekanntmachung des Antrags und Widerspruchsrecht
der Insolvenzgläubiger | 183
2. Befriedigung bzw. Sicherung der Masseansprüche | 184
Inhaltsverzeichnis | XV
3. Anhörung und Entscheidung des Gerichts | 185
4. Öffentliche Bekanntmachung des Einstellungsbeschlusses
und Vorabinformation | 185
5. Wirkung der Einstellung (§ 215 InsO) | 186
VII. Weitere Folgen der Einstellung | 187
1. Gesellschaftsrechtliche Folgen der Einstellung | 187
2. Wirksamkeit von Rechtshandlungen | 187
3. Abwicklungsverhältnis zwischen Schuldner und Insolvenz-
verwalter | 188
4. Prozessführungsbefugnis | 188
5. Nachhaftung | 189
G. Einberufung der Gläubigerversammlung (§§ 74 bis 79 InsO) | 190
I. Allgemeines | 190
1. Aufgaben der Gläubigerversammlung | 190
2. Teilnahmeberechtigung | 191
3. Kompetenzübertragung auf Insolvenzverwalter und Insolvenz-
gericht | 191
II. Einberufung der Gläubigerversammlung | 191
1. Einberufung von Amts wegen | 191
2. Einberufung auf Antrag | 192
III. Terminbestimmung | 193
IV. Ablauf des Termins | 194
1. Bericht des Verwalters | 195
2. Protokollierung der Sitzung | 196
3. Beschlussfassung | 196
a) Stimmberechtigung | 197
b) Stimmrechtsfestsetzung | 198
c) Wirkung der Stimmrechtsfestsetzung | 199
d) Richterliche Stimmrechtsfestsetzung | 199
4. Wirkung von Beschlüssen der Gläubigerversammlung | 200
5. Aufhebung von Beschlüssen (§ 78 InsO) | 202
H. Einsetzung eines Gläubigerausschusses (§§ 67 bis 70, 72 InsO) | 204
I. Allgemeines | 204
II. Abgrenzung zur Gläubigerversammlung | 204
III. Aufgaben des Gläubigerausschusses | 205
IV. Einsetzung des Gläubigerausschusses | 207
1. Besetzung des Gläubigerausschusses | 207
2. Bestätigung eines vom Gericht eingesetzten Gläubiger-
ausschusses | 208
3. Ende des Amtes | 208
4. Entlassung durch das Insolvenzgericht | 209
V. Geschäftsordnung und Beschlussfassung | 210
XVI | Inhaltsverzeichnis
VI. Pflicht zur unabhängigen Wahrnehmung des Amtes | 211
VII. Haftung | 212
VIII. Vorläufiger Gläubigerausschuss | 213
1. Vorläufiger Gläubigerausschuss im eröffneten Verfahren | 213
2. Vorläufiger Gläubigerausschuss im Eröffnungsverfahren | 213
a) Allgemeines | 214
b) Voraussetzungen für die Bestellung des vorläufigen
Gläubigerausschusses im Eröffnungsverfahren | 215
c) Aufgaben des vorläufigen Gläubigerausschusses
im Eröffnungsverfahren | 218
3. Gläubigerbeirat | 220
I. Berichtstermin (§§ 156 bis 158 InsO) | 220
I. Terminierung | 221
II. Verwalterbericht | 221
III. Recht zur Stellungnahme | 222
IV. Entscheidungen der Gläubigerversammlung im Berichtstermin | 222
V. Schriftliches Verfahren | 224
J. Verwertung der Insolvenzmasse und Erlösverteilung (§§ 159, 166 bis 173,
187 bis 199, 203, 205, 209 InsO) | 224
I. Allgemeines/Einleitung | 224
II. Verwertung beweglicher Sachen und Forderungen | 226
III. Verwertung von Sachen und Forderungen mit
Absonderungsrechten | 227
1. Verwertung beweglicher Sachen | 227
2. Verwertung von Forderungen | 227
3. Verwertung sonstiger Rechte | 228
4. Kein Verwertungsrecht des Verwalters bei Kapitalmarkt- und
Finanzsicherheiten, § 166 Abs. 3 InsO | 229
5. Massebeiträge (§§ 170, 171 InsO) | 229
a) Feststellungsbeiträge | 230
b) Verwertungsbeiträge | 230
6. Auskehrung des Verwertungserlöses (§ 170 Abs. 1 InsO) | 232
7. Mitteilung der Veräußerungsabsicht (§ 168 InsO) | 232
a) Inhalt der Anzeige | 233
b) Hinweis auf anderweitige Verwertungsmöglichkeit | 233
8. Zinszahlung bei verzögerter Verwertung (§ 169 InsO) | 234
9. Nutzung durch den Insolvenzverwalter und Ersatz für Wertverlust
(§ 172 InsO) | 235
10. Verwertung durch den absonderungsberechtigten Gläubiger | 236
a) Eintrittsrecht, § 168 Abs. 3 InsO | 236
b) Unechte Freigabe, § 170 Abs. 2 InsO | 237
c) Originäres Verwertungsrecht, § 173 InsO | 238
Inhaltsverzeichnis | XVII
11. Verwertung im vereinfachten Verfahren (§ 314 InsO a.F.) | 239
12. Verwertung durch den vorläufigen Insolvenzverwalter | 239
IV. Verteilung der Masse | 240
1. Abschlagsverteilung | 241
a) Durchführung nach Ermessen des Verwalters | 241
b) Festsetzung und Auszahlung der Quote (§ 195 InsO) | 242
2. Schlussverteilung (§ 196 InsO) | 242
a) Ausnahmen vom Grundsatz der vollständigen
Verwertung | 243
b) Zustimmung des Gerichts zur Schlussverteilung | 244
c) Überschuss bei der Schlussverteilung (§ 199 InsO) | 245
3. Nachtragsverteilung (§ 203 InsO) | 245
a) Voraussetzungen und Verfahren der Nachtragsverteilung | 246
b) Insolvenzverwalter und Insolvenzbeschlag bei Nachtrags-
verteilung | 246
4. Verteilungsverzeichnis | 247
a) Bestrittene Forderungen (§ 189 InsO) | 248
b) Forderungen absonderungsberechtigter Gläubiger
(§ 190 InsO) | 248
c) Aufschiebende bedingte Forderungen (§ 191 InsO) | 249
d) Nachträgliche Berücksichtigung (§ 192 InsO) | 250
e) Änderungen des Verteilungsverzeichnisses
(§ 193 InsO) | 250
f) Einwendungen gegen das Verteilungsverzeichnis (§ 194 InsO
und § 197 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 InsO) | 251
g) Einwendungsfrist | 252
h) Entscheidung durch Beschluss | 252
K. Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (§§ 165, 49 InsO
und ZVG) | 253
I. Verwertung durch den Insolvenzverwalter | 253
1. Freihändige Verwertung | 253
2. Zwangsverwaltung auf Antrag des Insolvenzverwalters | 255
3. „Kalte“ Zwangsverwaltung | 255
4. Freigabe und Verwertung durch Überlassung an
den Schuldner | 256
II. Verwertung durch den Gläubiger | 256
L. Aufhebung des Insolvenzverfahrens (§ 200 InsO) | 257
I. Schlusstermin (§ 197 InsO) | 257
1. Erörterung der Schlussrechnung (§ 197 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1
InsO) | 258
2. Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis (§ 197 Abs. 1
Satz 2 Nr. 2 InsO) | 259
XVIII | Inhaltsverzeichnis
3. Entscheidung über nicht verwertbare Gegenstände
(§ 197 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO) | 259
4. Schlusstermin als besonderer Prüfungstermin
(§ 177 Abs. 2 InsO) | 259
5. Anhörung zur Vergütung der Mitglieder des Gläubiger-
ausschusses | 260
6. Entscheidung über Versagungsanträge nach § 290 InsO | 260
7. Schriftliches Verfahren | 261
II. Aufhebung des Insolvenzverfahrens (§ 200 InsO) | 261
M. Besondere Arten des Insolvenzverfahrens (§§ 315 bis 334 InsO) | 263
I. Nachlassinsolvenzverfahren | 263
II. Fortgesetzte Gütergemeinschaft | 263
III. Insolvenzverfahren über das Gesamtgut einer Gütergemeinschaft | 264
IV. Konzerninsolvenzen | 264
N. Rechte und Pflichten des Schuldners | 265
I. Anhörung des Schuldners (§ 10 InsO) | 265
II. Auskunfts- und Mitwirkungspflichten des Schuldners
(§§ 20, 97 InsO) | 267
1. Auskunftspflicht | 267
2. Mitwirkungspflicht | 269
3. Auskunfts- und Mitwirkungsverpflichtete bei Gesellschaften | 270
4. Auskunftspflicht von Angestellten | 271
III. Durchsetzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflichten
(§ 98 InsO) | 271
1. Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (§ 98 Abs. 1 InsO) | 271
2. Vorführung des Schuldners und Inhaftierung | 272
3. Weitere Druckmittel/Mittel zur Gewinnung von Auskünften | 273
a) Postsperre | 273
b) § 4 InsO i.V.m. § 802l ZPO | 275
c) Auswirkungen auf Stundung und RSB | 276
4. Durchsetzung der Auskunftspflicht (ehemaliger) Angestellter | 277
IV. Unterhaltsansprüche | 277
1. Unterhalt aus der Insolvenzmasse, §§ 100, 101 Abs. 1 Satz 3,
278 InsO | 277
a) Anwendungsbereich | 277
b) Gewährung von Unterhalt aufgrund der Entscheidung
der Gläubigerversammlung | 278
c) Vorläufige Entscheidung durch den Insolvenzverwalter | 280
d) Privilegierung des Schuldners in der Eigenverwaltung | 281
2. Unterhaltspflichten des Schuldners | 281
a) Grundlagen | 281
b) Ausnahmeregelung des § 40 InsO | 283
Inhaltsverzeichnis | XIX
c) Unterhaltsansprüche und Restschuld-
befreiung | 283
O. Rechte der Insolvenzgläubiger nach Verfahrensaufhebung | 284
I. Grundsatz der freien Nachforderung | 284
II. Vollstreckung aus dem Tabelleneintrag | 286
III. Inhaltsänderung von Forderungen durch Feststellung
zur Tabelle | 288
IV. Rechtsbehelfe des Schuldners gegen die Vollstreckung aus
dem Tabellenauszug | 289
V. Zuständigkeitsregelungen des § 202 InsO | 290
P. Rechtsmittel der InsO | 290
I. Einleitung | 290
II. Sofortige Beschwerde (§§ 6, 34, 204, 216 InsO) | 291
1. Statthaftigkeit der Beschwerde (§ 6 Abs. 1 InsO) | 291
2. Gang des Beschwerdeverfahrens | 295
a) Beschwerdeberechtigung | 295
b) Beschwer | 296
c) Form und Frist | 297
d) Abhilfebefugnis | 298
e) Vorlage an das Beschwerdegericht und weiteres
Verfahren | 299
f) Zeitpunkt der Entscheidung | 299
g) Entscheidung des Beschwerdegerichts | 300
h) Aussetzung der Vollziehung und Anordnung der sofortigen
Wirksamkeit | 302
i) Zeitpunkt der Wirksamkeit der Beschwerdeentscheidung | 302
III. Rechtsbeschwerde (§ 574 ZPO) | 303
1. Zulässigkeit | 303
2. Form und Frist | 304
3. Weiterer Verfahrensgang und Entscheidung des Gerichts | 304
IV. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand | 305
1. Wiedereinsetzung bei Forderungsprüfung (§ 186 InsO) | 305
2. Form und Frist der Wiedereinsetzung | 306
3. Entscheidung des Gerichts | 306
V. Sonstige Rechtsmittel | 307
1. Rechtspflegererinnerung nach § 11 Abs. 2 RPflG | 308
2. Erinnerung nach § 573 ZPO | 308
Q. Gerichtskosten des Insolvenzverfahrens | 309
I. Gebührentatbestände | 309
1. Gegenstandswert | 310
2. Eröffnungsverfahren | 311
3. Durchführung des Insolvenzverfahrens | 311
XX | Inhaltsverzeichnis
4. Besondere Verfahren | 311
5. Kosten der Beschwerde und Rechtsbeschwerde | 312
II. Auslagen des Gerichts | 313
III. Kostenschuldner | 313
1. Eröffnungsverfahren | 314
2. Vorschusspflicht | 315
3. Eröffnetes Verfahren | 315
§3
Der Insolvenzverwalter
A. Das Amt des Insolvenzverwalters | 317
I. Aufgaben und Stellung des Verwalters im Verfahren | 317
II. Anforderungen an den Verwalter (§ 56 InsO) | 322
III. Bestellung des Insolvenzverwalters | 327
IV. Vertretung des Insolvenzverwalters | 332
V. Wahl eines anderen Verwalters (§ 57 InsO) | 335
VI. Verschwiegenheitspflicht | 337
VII. Auskunftsrecht | 341
VIII. Akteneinsichtsrecht | 345
IX. Tätigkeitsverbote | 348
X. Beendigung des Amts und Rechnungslegung (§§ 59, 66 InsO) | 349
B. Die Aufgaben des vorläufigen Insolvenzverwalters | 353
I. Aufgaben und Stellung des vorläufigen Insolvenzverwalters im Verfahren
(§ 22 InsO) | 353
II. Verfügungsbeschränkungen (§§ 23–25 InsO) | 360
III. Starker vorläufiger Insolvenzverwalter | 363
IV. Schwacher vorläufiger Insolvenzverwalter | 365
V. Gutachtermodell | 368
C. Die Aufgaben des Insolvenzverwalters | 371
I. Aufgaben vor dem Berichtstermin | 371
II. Einfluss der Gläubigerautonomie | 382
III. Die Aufgaben als Masseverwerter | 385
D. Aufsicht des Insolvenzgerichts | 392
§4
Insolvenzgründe
A. Allgemeines | 405
I. Anwendungsbereich der verschiedenen Eröffnungsgründe | 406
II. Die Bedeutung der Insolvenzgründe | 407
1. Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages | 407
2. Straftatbestände | 408
3. Insolvenz- und Gläubigeranfechtung | 408
Inhaltsverzeichnis | XXI
4. Haftung der Organvertreter und ggf. weiterer (antragspflichtiger)
Personen | 410
B. Zahlungsunfähigkeit | 411
I. Bedeutung | 411
II. Definition | 411
III. Liquide Mittel | 414
1. Grundsätze | 414
2. Einzelne Aktivpositionen | 414
3. Belastung mit Drittrechten | 416
IV. Fällige Zahlungspflichten | 417
1. Grundsätze | 417
2. Ernsthaftes Einfordern | 418
3. Streitige Zahlungspflichten | 421
a) Grundsätze | 421
b) Ableitung der Zahlungsunfähigkeit aus einer streitigen
Verbindlichkeit | 423
4. Gesicherte Verbindlichkeiten | 423
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern/Anlegern | 423
6. Verfahrenskosten | 424
V. Feststellung und Nachweis der Zahlungsunfähigkeit | 425
1. Darlegungs- und Beweislast | 425
a) Insolvenzeröffnungsverfahren | 425
b) Anfechtungs- oder Haftungsprozess | 426
c) Widerlegung einer eingetretenen Zahlungsunfähigkeit | 427
d) Ernsthaftes Einfordern | 428
2. Zahlungseinstellung | 429
3. Liquiditätsstatus/-plan | 431
a) Pflicht der Organvertreter zur Finanzplanung | 432
b) Ex-Ante-Betrachtung (Aktuelle Feststellung) | 433
c) Einbeziehung der sog. Passiva II | 435
d) Berechnung der Liquiditätslücke | 436
e) Muster eines Liquiditätsstatus/-plans | 437
f) Ex Post-Betrachtung (Rückwirkende Feststellung) | 439
4. Feststellung durch das Insolvenzgericht | 440
a) Allgemeines | 440
b) Ableitung der Zahlungsunfähigkeit aus einer streitigen
Verbindlichkeit | 442
aa) Nicht titulierte Verbindlichkeit | 442
bb) Titulierte privatrechtliche Verbindlichkeit | 443
cc) Titulierte öffentlich-rechtliche Verbindlichkeit | 445
5. Feststellung im Anfechtungs- oder Haftungsprozess
(Ex-Post-Betrachtung) | 446
XXII | Inhaltsverzeichnis
a) Zahlungseinstellung | 446
b) Anhand der monatlichen Summen- und Saldenlisten | 446
c) Beweiserleichterungen | 446
d) Indizien | 449
VI. Abwendung der Zahlungsunfähigkeit | 452
1. Finanzwirtschaftliche Maßnahmen | 452
a) Frische Liquidität | 452
b) Stundung (mit Ratenzahlungsvereinbarung) | 454
c) Nichteinfordern | 455
d) Weitere Maßnahmen | 456
2. Leistungswirtschaftliche Maßnahmen | 457
C. Drohende Zahlungsunfähigkeit | 458
I. Bedeutung | 458
II. Definition | 459
III. Feststellung und Nachweis der drohenden Zahlungsunfähigkeit | 461
1. Darlegungs- und Beweislast | 462
2. Feststellung durch das Insolvenzgericht | 462
3. Feststellung im Anfechtungsprozess/Indizien | 462
IV. Abwendung der drohenden Zahlungsunfähigkeit | 463
D. Überschuldung | 464
I. Bedeutung | 464
II. Definition und historische Entwicklung | 464
1. Der modifiziert zweistufige „alte“ Überschuldungsbegriff der
KO | 464
2. Der „alte“ zweistufige Überschuldungsbegriff der InsO | 465
3. Der geltende modifiziert zweistufige Überschuldungsbegriff | 465
III. Fortführungsprognose | 466
1. Definition | 466
2. Zahlungs- oder Ertragsfähigkeit? | 467
IV. Aktiva | 468
1. Grundsätze | 468
2. Fortführungs- und Liquidationswerte | 469
3. Einlageansprüche sowie weitere Ansprüche gegen Gesellschafter
und Organvertreter | 470
4. Immaterielle Vermögensgegenstände | 472
5. Sachanlagen | 473
6. Finanzanlagen | 474
7. Vorräte/halbfertige Leistungen | 474
8. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 475
9. Regressanspruch wegen Sicherung einer fremden Schuld | 475
10. Freistellungsanspruch aufgrund Dritt- bzw. Gesellschafter-
sicherheit | 476
Inhaltsverzeichnis | XXIII
11. Kassenbestand, Bankguthaben | 477
12. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 477
V. Passiva | 477
1. Grundsätze | 477
2. Streitige Verbindlichkeiten | 479
3. Rückstellungen | 479
4. Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen | 480
5. Verbindlichkeiten aus einem Sozialplan | 480
6. Pensionsverpflichtungen | 481
7. Eventualverbindlichkeiten | 482
8. Durch Dritt- oder Gesellschaftersicherheiten abgesicherte
Verbindlichkeiten | 482
9. Gesellschafterdarlehen, Verlustausgleichsverpflichtungen,
Finanzplankredite, gesplittete Einlage | 483
10. Stille Beteiligungen, Genussrechte | 484
11. Abwicklungskosten | 484
12. Verfahrenskosten | 485
13. Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 485
VI. Feststellung und Nachweis der Überschuldung | 485
1. Prüfungsreihenfolge | 485
2. Darlegungs- und Beweislast | 486
a) Insolvenzeröffnungsverfahren | 486
b) Haftungsprozess | 486
c) Widerlegung einer eingetretenen Überschuldung | 488
3. Pflicht der Organvertreter zur Überschuldungsprüfung | 488
4. Fortführungsprognose | 489
a) Dreistufige Prüfung | 489
b) Berücksichtigung von Sanierungsmaßnahmen oder
Refinanzierungen | 490
5. Überschuldungsstatus | 491
6. Feststellung durch das Insolvenzgericht | 492
a) Allgemeines | 492
b) Ableitung der Überschuldung aus einer streitigen
Verbindlichkeit | 492
7. Feststellung im Haftungsprozess (Ex-Post-Betrachtung) | 492
VII. Abwendung der Überschuldung | 494
1. Finanzwirtschaftliche Maßnahmen | 494
a) Neues (Eigen-)Kapital | 494
b) Patronatserklärung oder vergleichbare Finanzierungs-
zusagen | 495
aa) Notwendigkeit einer harten internen Patronats-
erklärung | 495
XXIV | Inhaltsverzeichnis
bb) Rechtsfolge in der Insolvenz der patronierten
Gesellschaft | 497
cc) Kündigungsrecht des Patrons | 498
c) Drittsicherheit | 499
d) Rangrücktritt | 500
aa) Inhalt | 501
bb) Sicherheiten | 503
cc) Befristung/Aufhebung | 504
dd) Steuerliche Auswirkungen | 505
e) Forderungsverzicht (mit Besserungsabrede) | 505
aa) Inhalt einer Besserungsabrede | 506
bb) Steuerliche Auswirkungen | 507
f) Debt Equity Swap | 508
aa) Rechtliche Umsetzung | 509
bb) Rechtsfolgen für nicht eingebrachte Altforderungen
oder Neudarlehen | 510
cc) Steuerliche Auswirkungen | 511
g) Debt Mezzanine Swap | 511
h) Weitere Maßnahmen | 511
2. Leistungswirtschaftliche Maßnahmen | 512
§5
Insolvenzmasse
A. Grundsätze der Gläubigerbefriedigung (par conditio creditorum) | 514
B. Insolvenzmasse | 516
I. Soll- und Ist-Masse | 516
1. Definition und Bedeutung | 516
2. Insolvenzmasse (§§ 35, 36 InsO) | 517
3. Besonderer Vollstreckungsschutz | 518
4. Die Freigabe von Vermögen aus dem Insolvenz-
beschlag | 520
II. Gesamtgut bei Gütergemeinschaft (§ 37 InsO) u.a. Güterständen,
Erbschaften | 524
III. Treugut | 526
IV. Gesellschaftsanteile | 531
V. Vorausverfügungen | 532
VI. Kollidierende Rechte | 534
VII. Auslandsvermögen | 535
VIII. Insolvenzspezifische Ansprüche | 537
IX. Die passive Soll-Masse | 541
1. Definition und Bedeutung | 541
2. § 38 InsO- und Neugläubiger | 541
Inhaltsverzeichnis | XXV
3. Außerhalb des Insolvenzverfahrens (noch) nicht durchsetzbare
Forderungen | 543
4. Haftung mehrerer Personen (Gesamtschuldner und Bürgen) | 546
5. Gesicherte Darlehen (§ 44a InsO) | 549
6. Massekosten und Masseverbindlichkeiten | 553
C. (Vorläufige) Sicherung der Insolvenzmasse | 555
I. Grundsatz | 555
II. Sicherung des Unternehmens und der Unternehmensfortführung
im Ganzen | 560
D. Aussonderung | 563
I. Allgemeines | 563
II. Dingliche Aussonderungsansprüche | 566
III. Schuldrechtliche Aussonderungsansprüche | 567
IV. Geltendmachung des Aussonderungsanspruches | 568
V. Ersatzaussonderung (§ 48 InsO) | 570
E. Absonderung | 573
I. Allgemeines | 573
II. Verwertung des Sicherungsguts und Realisierung
des Absonderungsrechts | 575
III. Sicherheitenpools | 578
IV. Verwendung beweglicher Sachen für die Insolvenzmasse | 580
F. ‚Kleines Abc‘ der Aus- und Absonderungsrechte | 581
G. Aufrechnung | 586
I. Vorbemerkung – Absonderungsähnlichkeit der Aufrechnung | 586
II. Grundsatz der Erhaltung der Aufrechnungslage (§§ 94, 95 InsO) | 586
1. Gesetzliche Regelung | 586
2. Aufrechnung im Insolvenzplanverfahren | 587
III. Kein Aufrechnungsverbot (§ 96 InsO) | 588
1. § 96 Abs. 1 Nr. 1 InsO | 588
2. § 96 Abs. 1 Nr. 3 InsO | 589
3. § 96 Abs. 1 Nr. 4 InsO | 591
4. Bei Masseunzulänglichkeit | 591
§6
Abwicklung der Vertragsverhältnisse in der Insolvenz
A. Wahlrecht des Insolvenzverwalters (§§ 103, 105, 119 InsO) | 594
I. Das Wahlrecht des Insolvenzverwalters | 594
II. Rechtsnatur der Erklärung des Insolvenzverwalters | 595
III. Anforderung an die Erklärung des Insolvenzverwalters | 596
IV. Teilbare Leistungen (§ 105 InsO) | 598
V. Unwirksamkeit abweichender Vereinbarungen
(§ 119 InsO) | 598
XXVI | Inhaltsverzeichnis
B. Sonderbestimmungen für bestimmte Vertragstypen
(§§ 104 bis 108 InsO) | 601
I. Fixgeschäfte, Finanzleistungen (§ 104 InsO) | 601
1. Fixgeschäfte | 601
2. Finanzleistungen | 602
II. Vormerkung (§ 106 InsO) | 603
1. Insolvenzfestigkeit | 603
2. Erweiterung der Insolvenzfestigkeit | 604
3. Kein Insolvenzschutz | 604
III. Eigentumsvorbehalt (§ 107 InsO) | 605
1. Insolvenz des Vorbehaltsverkäufers (§ 107 Abs. 1 InsO) | 605
2. Zweifelsfragen zu § 107 Abs. 1 Satz 1 InsO | 606
3. Erweiterung der Insolvenzfestigkeit | 606
4. Insolvenz des Vorbehaltskäufers (§ 107 Abs. 2 InsO) | 607
IV. Fortbestehen bestimmter Schuldverhältnisse (§ 108 InsO) | 608
1. Fortbestehen nach § 108 Abs. 1 Satz 1 InsO; § 108 Abs. 3 InsO | 608
2. Refinanzierte Leasingverträge (§ 108 Abs. 1 Satz 2 InsO) | 608
3. Der Schuldner als Darlehensgeber (§ 108 Abs. 2 InsO) | 609
C. Abwicklung von Mietverhältnissen in der Insolvenz (§§ 109–112 InsO) | 610
I. Insolvenz des Mieters | 610
1. Sonderkündigungsrecht nach § 109 Abs. 1 Satz 1 InsO | 610
2. Mietverhältnis über die Wohnung des Schuldners
(§ 109 Abs. 1 Satz 2 InsO) | 611
3. Schadensersatzansprüche nach § 109 Abs. 1 Satz 3 InsO | 613
4. Nicht vollzogenes Miet- oder Pachtverhältnis
(§ 109 Abs. 2 Satz 1 InsO) | 613
5. Kündigungssperre nach § 112 InsO | 614
II. Insolvenz des Vermieters (§§ 110, 111 InsO) | 615
1. Grundsätzlicher Fortbestand des Vertragsverhältnisses | 615
2. Vorausverfügungen über die Miete | 616
3. Veräußerung des Miet- oder Pachtobjekts (§ 111 InsO) | 617
III. Probleme bei Sonderformen von Mietverträgen | 617
1. Der Schuldner als Mitmieter | 617
2. Der Schuldner als Zwischenmieter | 618
IV. Zusammenfassung zur Abwicklung von Mietverhältnissen
in der Insolvenz | 619
D. Sondervorschriften für Auftrag, Geschäftsbesorgungsvertrag
(§§ 115, 116 InsO) | 620
I. Erlöschen von Aufträgen und Geschäftsbesorgungsverträgen
(§§ 115, 116 InsO) | 620
II. Fortbestand von Aufträgen und Geschäftsbesorgungsverträgen | 622
1. Notgeschäftsführung | 622
Inhaltsverzeichnis | XXVII
2. Gutgläubigkeit des Beauftragten | 623
3. Entsprechende Anwendung auf Geschäftsbesorgungs-
verträge | 623
III. Erlöschen von Vollmachten (§ 117 InsO) | 623
IV. Auflösung von Gesellschaften (§ 118 InsO) | 624
§7
Insolvenzanfechtung
A. Einleitung | 631
I. Gesetzeszweck, Anwendungsbereich und Rechtsnatur
der Anfechtung | 631
1. Zweck der Insolvenzanfechtung | 631
2. Anwendungsbereich (§ 147 InsO); Auslandsbezug | 631
II. Gesetzessystematik der Anfechtungstatbestände | 634
1. Die besondere Insolvenzanfechtung (§§ 130 bis 132 InsO) | 634
2. Die allgemeine Insolvenzanfechtung (§§ 133, 134 InsO) | 634
3. Die Sondertatbestände der §§ 135, 136 InsO | 635
4. Inneres Konkurrenzverhältnis | 636
III. Äußeres Konkurrenzverhältnis | 637
1. Rückschlagsperre nach § 88 InsO | 637
2. Anfechtungsgesetz (AnfG) | 637
3. Deliktsrecht (§§ 823 ff. BGB) und Sittenwidrigkeit
(§ 138 BGB) | 637
4. Nichtigkeit (insb. § 134 BGB) und Bereicherungsrecht
(§§ 812 ff. BGB) | 639
5. Aufrechnung | 639
IV. Neuregelungen und Entwicklungstendenzen | 640
B. § 129 InsO – Anfechtbare Rechtshandlung | 647
I. Vorbemerkung | 647
II. Die Rechtshandlung | 647
1. Rechtsgeschäfte und Prozesshandlungen | 649
2. Rechtsgeschäftsähnliche Handlungen und Realakte | 650
a) Rechtshandlung des Schuldners | 651
aa) Selbstbestimmtes Verhalten | 652
bb) Unterlassen (§ 129 Abs. 2 InsO) | 653
b) Rechtshandlung des Gläubigers und Dritter (insb. des vorläufigen
Insolvenzverwalters) | 654
3. Mehrere Rechtshandlungen | 655
4. Mehraktige Rechtshandlungen und Vornahmezeitpunkt
(§ 140 InsO) | 657
a) Forderungsabtretung | 659
b) Verpfändung und Pfändung | 662
XXVIII | Inhaltsverzeichnis
aa) Pfandrecht an bestehender und künftiger Forderung | 662
bb) Pfandrecht zur Sicherung einer künftigen Forderung | 663
c) Überweisung und Lastschriftverfahren | 663
5. Rechtshandlungen im Mehrpersonenverhältnis | 666
a) Rechtsgrundsätzliches; Abgrenzung der mittelbaren Zuwendung
von der Leistungskette | 666
b) Leistung an einen Empfangsbevollmächtigten | 669
c) Anweisung des Schuldners | 670
d) Tilgung einer fremden Schuld | 672
6. Aufrechnungs- und Verrechnungslagen | 674
a) Allgemeines | 674
b) Kontokorrent- und Konzernverrechnung | 678
7. Teilanfechtung | 680
III. Gläubigerbenachteiligung | 681
1. Grundsätzliches | 681
a) Zahlungen Dritter; durchlaufende Posten | 683
b) Gläubigerwechsel | 684
c) Fehlende Gläubigerbenachteiligung | 685
d) Eintritt und Umfang der Gläubigerbenachteiligung | 686
2. Arten der Gläubigerbenachteiligung | 687
a) Unmittelbare Gläubigerbenachteiligung | 687
b) Mittelbare Gläubigerbenachteiligung | 690
3. Erhaltung der Haftungsmasse | 692
a) Unpfändbare Gegenstände | 694
b) Schuldnerfremdes und wertausschöpfend belastetes Vermögen;
Sicherheitentausch | 695
c) Treuhand und Zweckbindung | 700
4. Aufrechnung und Verrechnung | 703
5. Weitere Einzelfälle | 706
a) Bankmäßiger Geschäftsverkehr | 706
b) Sicherungsrechte | 708
c) Gesellschaftsrecht | 709
d) Insolvenzbedingte Vertragsänderungen | 710
e) Nachteilige Vertragsklauseln für den Fall der
Insolvenz (insolvenzabhängige Lösungsklauseln) | 711
f) Sonstige Fälle der Gläubigerbenachteiligung | 712
6. Kausalität und Vorteilsausgleichung | 714
a) Kausalität | 714
b) Hypothetische Geschehensabläufe | 714
c) Vorteilsausgleichung | 716
7. Beweislast | 717
8. Bargeschäft (§ 142 InsO) | 718
Inhaltsverzeichnis | XXIX
a) Allgemeines | 718
b) Enger zeitlicher Zusammenhang; Rechtsprechung
des BGH | 720
c) Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts; Neuregelung
des § 142 Abs. 2 Satz 2 InsO | 722
d) Einzelfälle | 723
e) Beweislast; Anfechtbarkeit nach § 133 Abs. 1 InsO | 726
C. § 130 InsO – Kongruente Deckung | 727
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 727
II. Allgemeines | 729
III. Einzelheiten | 730
1. Insolvenzgläubiger als Anfechtungsgegner | 730
a) Grundsätzliches | 730
b) Mehrpersonenverhältnisse | 732
2. Gewährung oder Ermöglichung einer kongruenten Sicherung
oder Befriedigung | 733
a) Befriedigungen | 735
aa) Grundsätzliches | 735
bb) Kontoverrechnungen | 737
cc) Befriedigung bei vorausgegangener Sicherung | 739
dd) Scheckeinreichung und Lastschriftverfahren | 740
b) Sicherheiten | 741
aa) Vertragliche Pfandrechte | 741
bb) Gesetzliche Pfandrechte | 742
3. Materielle Insolvenz des Schuldners | 742
a) Zahlungsunfähigkeit | 742
aa) Zahlungseinstellung | 744
bb) Feststellung der Zahlungsunfähigkeit | 745
cc) Indizien für die Zahlungsunfähigkeit | 746
dd) Wegfall der Zahlungsunfähigkeit | 747
b) Eröffnungsantrag; Maßgeblichkeit nach § 139 Abs. 2 InsO | 747
4. Subjektive Anfechtungsvoraussetzungen | 749
a) Kenntnis des Gläubigers; Erweiterung durch § 130 Abs. 2
InsO | 749
aa) Indizien für die Gläubigerkenntnis | 750
bb) Spezialfall Arbeitnehmervergütung | 751
b) Nachträglicher Wegfall der Gläubigerkenntnis | 752
c) Kenntnis von Vertretern bzw. Organen | 753
5. Darlegungs- und Beweislast | 756
D. § 131 InsO – Inkongruente Deckung | 757
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 757
II. Allgemeines | 759
XXX | Inhaltsverzeichnis
[Link] | 760
1. Inkongruente Deckungshandlungen | 760
a) Inkongruente Befriedigung | 763
aa) Nicht zu beanspruchende Befriedigung | 763
bb) Nicht „in der Art“ zu beanspruchende Befriedigung | 767
cc) Nicht „zu der Zeit“ zu beanspruchende Befriedigung | 770
b) Inkongruente Sicherung | 772
aa) Nicht zu beanspruchende Sicherung | 773
bb) Nicht „in der Art“ zu beanspruchende Sicherung | 775
cc) Nicht „zu der Zeit“ zu beanspruchende Sicherung | 775
2. Anfechtungszeitraum – Vornahme der Rechtshandlung in
der Krise des Schuldners; Erweiterung des § 131 Abs. 2
Satz 1 InsO | 776
a) Letzter Monat vor Eröffnungsantrag (§ 131 Abs. 1
Nr. 1 InsO) | 776
b) Zweiter oder dritter Monat vor Eröffnungsantrag
(§ 131 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 InsO) | 777
c) Erweiterung des § 131 Abs. 2 Satz 1 InsO | 777
3. Darlegungs- und Beweislast; Sonderfall nahestehende Person
(§ 131 Abs. 2 Satz 2 InsO) | 778
E. § 132 InsO – Unmittelbar nachteilige Rechtshandlungen | 779
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 779
II. Allgemeines | 781
III. Einzelheiten | 783
1. Unmittelbar nachteilige Rechtsgeschäfte (§ 132 Abs. 1 InsO) | 783
a) Rechtsgeschäft | 783
aa) Unmittelbare Gläubigerbenachteiligung durch gegenseitige
Verträge | 784
bb) Unmittelbare Gläubigerbenachteiligung durch sonstige
Rechtsgeschäfte | 785
b) Subjektive Tatbestandsvoraussetzungen | 786
c) Zeitlicher Anwendungsbereich | 786
2. Auffangtatbestand des § 132 Abs. 2 InsO | 786
3. Darlegungs- und Beweislast | 787
F. § 133 InsO – Vorsätzliche Benachteiligung | 788
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 788
II. Allgemeines | 794
III. Einzelheiten | 795
1. Objektiver Tatbestand des § 133 Abs. 1 InsO | 795
a) Rechtshandlung des Schuldners | 795
b) Gläubigerbenachteiligung | 798
c) Anfechtungszeitraum | 798
Inhaltsverzeichnis | XXXI
2. Subjektiver Tatbestand | 799
a) Vorsatz der Gläubigerbenachteiligung | 799
aa) Bedeutung von Indizien | 801
bb) Kongruente Rechtshandlung | 804
cc) Inkongruente Rechtshandlung | 807
b) Kenntnis des anderen Teils | 810
aa) Kenntniszurechnung | 811
bb) Vermutung des § 133 Abs. 1 Satz 2 InsO; Wegfall der Kenntnis
des Gläubigers | 812
cc) Indizien und Einzelfälle | 815
c) Mehrpersonenverhältnis | 819
3. § 133 Abs. 2 InsO – Verkürzter Anfechtungszeitraum bei
Deckungshandlungen | 820
4. § 133 Abs. 3 InsO – Eingeschränkte Anfechtbarkeit bei kongruenten
Deckungshandlungen und Zahlungserleichterungen | 821
a) Gesetzeszweck | 821
b) Einzelheiten | 821
aa) § 133 Abs. 3 Satz 1 InsO | 821
bb) § 133 Abs. 3 Satz 2 InsO | 822
5. § 133 Abs. 4 InsO – Entgeltliche Verträge mit nahestehenden Personen
(§ 138 InsO) | 823
a) Entgeltlicher Vertrag | 824
b) Unmittelbare Gläubigerbenachteiligung | 824
c) Anfechtungszeitraum | 825
6. Darlegungs- und Beweislast | 825
G. § 134 InsO – Unentgeltliche Leistung | 826
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 826
II. Allgemeines | 828
III. Einzelheiten | 829
1. Unentgeltliche Leistung des Schuldners | 829
a) Leistung des Schuldners | 830
b) Unentgeltlichkeit | 832
aa) Grundsätzliches | 832
bb) Maßgebender Zeitpunkt; objektive oder subjektive
Betrachtungsweise | 834
cc) Weitere Einzelfälle | 836
dd) Irrtumsfälle | 838
c) Zwei-Personen-Verhältnis | 839
d) Mehrpersonenverhältnis | 843
aa) Rechtsprechung des BGH | 843
bb) Kritik in Rechtsprechung und Schrifttum | 846
e) Sicherheitengewährung | 848
XXXII | Inhaltsverzeichnis
2. Anfechtungsgegner | 850
a) Mittelbare Zuwendung | 850
b) Weitere Einzelfälle | 850
3. Anfechtungszeitraum | 852
4. Darlegungs- und Beweislast | 853
5. Ausnahmetatbestand des § 134 Abs. 2 InsO | 853
H. § 135 InsO – Gesellschafterdarlehen | 854
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 854
II. Allgemeines | 858
1. Rechtsgrund der Neuregelungen; Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts | 859
2. Stellungnahme | 860
III. Einzelheiten | 862
1. Anfechtung der Befriedigung oder Sicherung eines Gesell-
schafters | 862
a) Allgemeines | 862
aa) Sachlicher Anwendungsbereich | 862
bb) Personeller Anwendungsbereich | 864
b) Anfechtbare Sicherung (§ 135 Abs. 1 Nr. 1 InsO) | 866
c) Anfechtbare Befriedigung (§ 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO) | 868
2. Anfechtung der Befriedigung eines gesellschafterbesicherten
Drittdarlehens (§ 135 Abs. 2 InsO) | 871
a) Grundsätze | 871
b) Freiwerden einer Gesellschaftersicherheit durch Ausgleich
einer Darlehensrückgewähr durch den Gesell-
schafter | 873
c) Doppelsicherung durch Gesellschaft und Gesellschafter | 874
3. Nutzungsüberlassung (§ 135 Abs. 3 InsO) | 874
a) Allgemeines | 874
b) Rechtsprechung des BGH | 875
c) Ausgleichsanspruch nach § 135 Abs. 3 Satz 2 InsO | 876
d) Konkurrenzen | 877
e) Rechtslage vor Insolvenzeröffnung | 877
4. Darlegungs- und Beweislast | 878
I. § 136 InsO – Stille Gesellschaft | 878
I. Gesetzessystematik und Gesetzeszweck | 878
II. Allgemeines | 879
III. Einzelheiten | 881
1. Anfechtbare Rechtshandlung | 881
2. Rechtsfolgen | 882
3. Anfechtungszeitraum | 882
4. Anfechtungsausschluss – § 136 Abs. 2 InsO | 883
Inhaltsverzeichnis | XXXIII
J. §§ 143 ff. InsO – Rechtsnatur, Rechtsfolgen und Geltendmachung
der Anfechtung | 883
I. Rechtsnatur des Anfechtungsrechts | 883
1. Theorienstreit | 883
2. Praktische Relevanz | 884
3. Anfechtungseinwand | 885
II. Entstehung, Übertragbarkeit und Gegenstand des Anfechtungs-
anspruchs | 885
1. Anspruchsentstehung und Übertragbarkeit; Erlöschen
des Anfechtungsrechts | 885
2. Umfang der Anfechtung; Rückgewähranspruch | 888
a) Rückgewähr in Natur (§ 143 Abs. 1 Satz 1 InsO) | 889
aa) Einzelfälle | 890
bb) Rechtsfolgen der anfechtbaren Herbeiführung
einer Aufrechnungslage | 892
cc) Nutzungen | 893
b) Wertersatz und Schadensersatz (§ 143 Abs. 1
Satz 2 InsO) | 896
c) Gegenrechte des Anfechtungsgegners | 899
aa) Ansprüche wegen Verwendungen und
Aufwendungen | 899
bb) Zurückbehaltungsrecht | 900
3. Rückgewähr bei unentgeltlicher Leistung (§ 143 Abs. 2
InsO) | 900
4. Haftung bei Gesellschaftersicherheiten (§§ 143 Abs. 3,
135 Abs. 2 InsO) | 902
a) Unmittelbarer Anwendungsbereich | 902
b) Analoge Anwendung auf Verwertungshandlungen nach
Insolvenzeröffnung bei Doppelsicherung | 903
c) Ersetzungsbefugnis nach § 143 Abs. 3 InsO | 904
5. Darlegungs- und Beweislast | 904
III. Geltendmachung der Anfechtung | 905
1. Anfechtungsberechtigter; Ausübung des Anfechtungs-
rechts | 905
a) Grundsatz | 905
b) Sonderfall Doppelinsolvenz | 906
c) Mehrere Anfechtungsberechtigte | 907
2. Anfechtungsgegner | 907
a) Grundsatz und Sonderregelung des § 143 Abs. 3 InsO | 907
b) Anfechtungsgegner bei Deckungsanfechtung | 909
c) Anfechtungsgegner bei mittelbaren Zuwendungen | 909
d) Anfechtungsgegner bei Zahlungen im „Cash-Pool“ | 911
XXXIV | Inhaltsverzeichnis
e) Mehrere Anfechtungsgegner; Mittelsperson als (zusätzlicher)
Anfechtungsgegner | 911
f) Rechtsnachfolger (§ 145 InsO) | 912
3. Ansprüche des Anfechtungsgegners (§ 144 InsO) | 914
a) Wiederaufleben der Forderung (§ 144 Abs. 1 InsO) | 914
b) Gegenleistung des Anfechtungsgegners
(§ 144 Abs. 2 InsO) | 915
c) Geltung des § 144 InsO im Mehrpersonenverhältnis | 916
4. Verjährung des Anfechtungsanspruchs (§ 146 InsO) | 917
a) Verjährungsfrist und Verjährungshemmung
(§ 146 Abs. 1 InsO) | 917
b) Leistungsverweigerungsrecht (§ 146 Abs. 2 InsO) | 920
5. Gerichtliche Durchsetzung des Anfechtungsanspruchs | 921
a) Auskunftsanspruch | 921
b) Rechtsweg und Zuständigkeit | 922
aa) Rechtsweg | 922
bb) Örtliche Zuständigkeit | 925
cc) Sachliche Zuständigkeit | 925
dd) Internationale Zuständigkeit | 926
ee) Bindung an Schiedsabrede | 926
c) Klageart und Klageantrag | 927
d) Klageänderung | 928
e) Prozesskostenhilfe | 929
f) Gerichtliche Sicherung des Anfechtungsanspruchs | 931
§8
Insolvenzplanverfahren
A. Einleitung | 935
I. Gesetzeszweck und praktische Bedeutung | 935
II. Sanierungsziel, ESUG und SanInsFoG | 937
1. Sanierung als Ziel der InsO | 937
2. ESUG – Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung
von Unternehmen | 939
3. SanInsFoG – Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungs-
gesetz | 943
III. Planziele und Anwendungsbereiche | 944
1. Planziele im Überblick | 944
2. Anwendungsbereiche | 946
a) Natürliche Personen | 946
b) Juristische Personen | 948
B. Ablauf des Insolvenzplanverfahrens | 950
I. Vorprüfung | 950
Inhaltsverzeichnis | XXXV
II. Aufstellung des Plans | 952
1. Planvorlagerecht | 952
a) Verwalterplan | 953
b) Schuldnerplan | 956
c) Planvorlage bei Eigenverwaltung | 958
d) Plankonkurrenz | 959
2. Inhalte des Insolvenzplans | 960
a) Zur Disposition stehende Regelungsbereiche und Plan-
beteiligte | 960
b) Darstellender Teil | 964
aa) Lage und Entwicklung des schuldnerischen Unter-
nehmens | 965
bb) Ziele des Insolvenzplans | 967
cc) Planmaßnahmen | 968
dd) Gruppenbildung | 968
ee) Vergleichsrechnung | 976
c) Gestaltender Teil | 978
aa) Änderung der Rechtsstellung des Schuldners | 979
bb) Änderung der Rechtsstellung der Gläubiger | 980
cc) Änderung der Rechtsstellung der Anteilsinhaber | 983
dd) Debt-Equity-Swap | 985
ee) Weitere Gestaltungsmöglichkeiten | 989
d) Plananlagen | 994
aa) Anlagen gem. § 229 InsO | 994
bb) Anlagen gem. § 230 InsO | 996
3. Vorprüfung durch das Insolvenzgericht | 998
a) Zurückweisung von Amts wegen (§ 231 Abs. 1 InsO) | 1000
aa) Verstoß gegen Vorschriften zu Planvorlage und Inhalt
(§ 231 Abs. 1 Nr. 1) | 1000
bb) Keine Aussicht auf Annahme/Bestätigung (§ 231 Abs. 1
Nr. 2 InsO) | 1002
cc) Keine Erfüllbarkeit (§ 231 Abs. 1 Nr. 3 InsO) | 1003
b) Zurückweisung auf Antrag (§ 231 Abs. 2 InsO) | 1004
c) Beschwerderecht (§ 231 Abs. 3 InsO) | 1004
4. Stellungnahmen, Verwertungsaussetzung und
Planniederlegung | 1005
a) Stellungnahmen zum Plan (§ 232 InsO) | 1005
b) Aussetzung von Verwertung und Verteilung (§ 233 InsO) | 1006
c) Niederlegung des Plans (§ 234 InsO) | 1008
III. Annahme und Bestätigung des Insolvenzplans | 1009
1. Erörterungs- und Abstimmungstermin | 1009
a) Terminierung und Verbindung mit weiteren Terminen | 1009
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celle des souterrains, & celle en même tems dont il est le plus facile
de se rapprocher dans presque toutes les saisons de l'année, c'est
celle que j'ai choisie pour y ramener les airs ou gaz.
M. de Luc a trouvé que l'air de l'atmosphère augmentoit de
1/
215 de son volume par chaque degré du thermomètre à mercure
divisé en 81 degrés de la glace à l'eau bouillante; ce qui donne
pour un degré du thermomètre à mercure divisé en 80 parties,
1/
211. Les expériences de M. Monge sembleroient annoncer que le
gaz hydrogène est susceptible d'une dilatation un peu plus forte; il
l'a trouvée de 1/180. A l'égard de la dilatation des autres gaz, nous
n'avons pas encore d'expériences très-exactes; celles du moins qui
existent n'ont pas été publiées. Il paroît cependant, à en juger par
les tentatives que l'on connoît, que leur dilatabilité s'éloigne peu de
celle de l'air commun. Je crois donc pouvoir supposer que l'air de
l'atmosphère se dilate de 1/210 par chaque degré du thermomètre,
& le gaz hydrogène de 1/190: mais comme il reste quelque
incertitude sur ces déterminations, il faut, autant qu'il est possible,
n'opérer qu'à une température peu éloignée de 10 degrés. Les
erreurs qu'on peut alors commettre dans des corrections relatives
au degré du thermomètre, ne sont d'aucune conséquence.
Le calcul à faire pour ces corrections est extrêmement facile; il
consiste à diviser le volume de l'air obtenu par 210, & à multiplier
le nombre trouvé par celui des degrés du thermomètre supérieur
ou inférieur à 10 degrés. Cette correction est négative au-dessus de
dix degrés, & additive au-dessous. Le résultat qu'on obtient est le
volume réel de l'air à la température de 10 degrés.
On abrège & on facilite beaucoup tous ces calculs, en
employant des tables de logarithmes.
§. VII.
Modèle de calcul pour les Corrections relatives au degré de pression
& de température.
Maintenant que j'ai indiqué la manière de déterminer le volume
des airs ou gaz & de faire à ce volume les corrections relatives à la
pression & à la température, il me reste à donner un exemple pris
dans un cas compliqué, afin de mieux faire sentir l'usage des tables
qui se trouvent à la fin de cet Ouvrage.
Exemple.
On a renfermé dans une cloche A, pl. IV, fig. 3, une quantité
d'air AEF, qui s'est trouvée occuper un volume de 353 pouces
cubiques. Cet air étoit contenu par de l'eau, & la hauteur EL de la
colonne d'eau dans l'intérieur de la cloche étoit de 4 pouces & demi
au-dessus du niveau de celle de la cuve; enfin le baromètre étoit à
27 pouces 9 lignes & demie, & le thermomètre à 15 degrés.
On a brûlé dans cet air une substance quelconque, telle que du
phosphore, dont le résultat est l'acide phosphorique qui, loin d'être
dans l'état de gaz, est au contraire dans l'état concret. L'air restant
après la combustion occupoit un volume de 295 pouces; la hauteur
de l'eau dans l'intérieur de la cloche étoit de 7 pouces au-dessus de
celle de la cuve, le baromètre à 27 pouces 9 lignes 1/4, & le
thermomètre à 16 degrés.
Il est question, d'après ces données, de déterminer quel est le
volume de l'air avant & après la combustion, & d'en conclure le
volume de la partie qui a été absorbée.
Calcul avant la combustion.
L'air contenu dans la cloche occupoit un
volume de 353 pouces.
Mais il n'étoit pressé que par une colonne de 27,79167 pouces
27 pouces 9 lignes 1/2, ou en fractions
décimales de pouces (voyez table, No. IV.) de
Sur quoi il y a encore à déduire la différence
de niveau de 4 pouces 1/2 d'eau; ce qui
répond en mercure (voyez la table, No. V.) à 0,33166
La pression réelle dont cet air étoit chargé,
n'étoit donc que de 27,46001
Le volume des fluides élastiques diminuant en général en raison
inverse des poids qui les compriment, il est clair, d'après ce que
nous avons dit plus haut, que pour avoir le volume des 353 pouces
sous une pression de 28 pouces, il faudra dire:
353 pouces : x :: 1/27,46001 : 1/28
D'où l'on conclura:
x = (353 x 27,46001)/28 = 346,192 pouces. C'est le volume
qu'auroit occupé ce même air sous une pression de vingt-huit
pouces. Le 210e de ce volume égale 1,650 pouce; ce qui donné
pour les 5 degrés supérieurs au dixième degré du thermomètre,
8,255 pouces; & comme cette correction est soustractive, on en
conclura que le volume de l'air, toute correction faite, étoit avant la
combustion de 337,942 pouces.
Calcul après la combustion.
En faisant le même calcul sur le volume de l'air après la
combustion, on trouvera que la pression étoit alors de 27,77083
pouces - 0,51593 pouces = 27,25490 pouces. Ainsi, pour avoir le
volume de l'air à 28 pouces de pression, il faudra multiplier 295
pouces, volume trouvé après la combustion, par 27,25490 pouces,
& le diviser par 28; ce qui donnera pour le volume corrigé, 287,150
pouces.
Le 210e de ce volume est 1,368 pouce, qui, multiplié par six
degrés, donne pour correction négative de la température, 8,208
pouces.
D'où il résulte que le volume de l'air, toutes corrections faites,
étoit après la combustion de 278,942 pouces.
Résultat.
Le volume, toutes corrections faites, avant la
combustion étoit de 337,942 pouces
Il étoit après la combustion de 278,942
Donc quantité d'air absorbée par la
combustion du phosphore 59,000
§. VIII.
De la manière de déterminer le poids absolu des différens Gaz.
Dans tout ce que je viens d'exposer sur la manière de mesurer
le volume des gaz & d'y faire les corrections relatives au degré de
pression & de température, j'ai supposé qu'on en connoissoit la
pesanteur spécifique, & qu'on pouvoit en conclure leur poids
absolu: il me reste à donner une idée des moyens par lesquels on
peut parvenir à cette connoissance.
On a un grand ballon A, planc. V, fig. 10, dont la capacité doit
être d'un demi-pied cube, c'est-à-dire, de 17 à 18 pintes au moins;
on y mastique une virole de cuivre bcde à laquelle s'adapte à vis en
de, une platine à laquelle tient un robinet fg. Enfin le tout se visse,
au moyen d'un double écrou représenté, figure 12, sur une cloche
BCD dont la capacité doit être de quelques pintes plus grande que
celle du ballon. Cette cloche est ouverte par le haut, & la tubulure
est garnie d'une virole de cuivre hi, & d'un robinet lm; un de ces
robinets est représenté séparément, figure 11.
La première opération à faire est de déterminer la capacité de
ce ballon; on y parvient en l'emplissant d'eau, & en le pesant pour
en connoître la quantité. Ensuite on vuide l'eau, & on sèche le
ballon en y introduisant un linge par l'ouverture de; les derniers
vestiges d'humidité disparoissent d'ailleurs, lorsqu'on a fait une ou
deux fois le vuide dans le ballon.
Quand on veut déterminer la pesanteur d'un gaz, on visse le
ballon A sur la platine de la machine pneumatique, au-dessous du
robinet fg. On ouvre ce même robinet, & on fait le vuide du mieux
qu'il est possible ayant grand soin d'observer la hauteur à laquelle
descend le baromètre d'épreuve. Le vuide fait, on referme le
robinet, on pèse le ballon avec une scrupuleuse exactitude, après
quoi on le revisse sur la cloche BCD, qu'on suppose placée sur la
tablette de la cuve ABCD, même planche, fig. 1. On fait passer
dans cette cloche le gaz qu'on veut peser; puis ouvrant le robinet
fg & le robinet lm, le gaz contenu dans la cloche passe dans le
ballon A: en même tems l'eau remonte dans la cloche BCD. Il est
nécessaire, si l'on veut éviter une correction embarrassante,
d'enfoncer la cloche dans la cuve jusqu'à ce que le niveau de l'eau
extérieure concoure avec celui de l'eau contenue dans l'intérieur de
la cloche. Alors on ferme les robinets, on dévisse le ballon & on le
repèse. Le poids, déduction faite de celui du ballon vuide, donne la
pesanteur du volume d'air ou de gaz qu'il contient. En multipliant
ce poids par 1728 pouces, & divisant le produit par un nombre de
pouces cubes égal à la capacité du ballon, on a le poids du pied
cube du gaz mis en expérience.
Il est nécessaire de tenir compte dans ces déterminations de la
hauteur du baromètre & du degré du thermomètre; après quoi rien
n'est plus aisé que de ramener le poids du pied cube qu'on a trouvé
à celui qu'auroit eu le même gaz à 28 pouces de pression & à 10
degrés du thermomètre. J'ai donné dans le paragraphe précédent
le détail des calculs qu'exige cette opération.
Il ne faut pas négliger non plus de tenir compte de la petite
portion d'air restée dans le ballon, quand on a fait le vuide; portion
qu'il est facile d'évaluer, d'après la hauteur à laquelle s'est soutenu
le baromètre d'épreuve. Si cette hauteur étoit, par exemple, d'un
centième de la hauteur totale du baromètre, il en faudroit conclure
qu'il est resté un centième d'air dans le ballon, & le volume du gaz
qui y avoit été introduit ne seroit plus que des 99/100 du volume
total du ballon.
CHAPITRE III.
Des Appareils relatifs à la mesure du Calorique.
Description du Calorimètre.
L dont je vais essayer de donner une idée a été décrit dans
'Appareil
un mémoire que nous avons publié M. de la Place & moi dans le
recueil de l'Académie, année 1780, page 355. C'est de ce mémoire
que sera extrait tout ce que contient cet article.
Si après avoir refroidi un corps quelconque à zéro du
thermomètre, on l'expose dans une atmosphère, dont la
température soit de 25 degrés au-dessus du terme de la
congélation, il s'échauffera insensiblement depuis sa surface
jusqu'à son centre, & se rapprochera peu-à-peu de la température
de 25 degrés qui est celle du fluide environnant.
Il n'en sera pas de même d'une masse de glace qu'on auroit
placée dans la même atmosphère: elle ne se rapprochera nullement
de la température de l'air ambiant, mais elle restera constamment à
zéro de température, c'est-à-dire, à la glace fondante, & ce, jusqu'à
ce que le dernier atôme de glace soit fondu.
La raison de ce phénomène est facile à concevoir: il faut pour
fondre de la glace, & pour la convertir en eau, qu'il s'y combine une
certaine proportion de calorique. En conséquence, tout le calorique
des corps environnans s'arrête à la surface de la glace où il est
employé à la fondre: cette première couche fondue, la nouvelle
quantité de calorique qui survient en fond une seconde, & elle se
combine également avec elle pour la convertir en eau, & ainsi
successivement de surfaces en surfaces, jusqu'au dernier atôme de
glace qui sera encore à zéro du thermomètre, parce que le
calorique n'aura pas encore pu y pénétrer.
Que l'on imagine d'après cela une sphère de glace creuse, à la
température de zéro degré du thermomètre; que l'on place cette
sphère de glace dans une atmosphère, dont la température soit,
par exemple, de 10 degrés au-dessus de la congélation, & qu'on
place dans son intérieur un corps échauffé d'un nombre de degrés
quelconques: il suit de ce qu'on vient d'exposer deux
conséquences; 1o. que la chaleur extérieure ne pénétrera pas dans
l'intérieur de la sphère; 2o. que la chaleur d'un corps placé dans
son intérieur ne se perdra pas non plus au-dehors; mais qu'elle
s'arrêtera à la surface intérieure de la cavité, où elle sera
continuellement employée à fondre de nouvelles couches de glace,
jusqu'à ce que la température du corps soit parvenue à zéro du
thermomètre.
Si on recueille avec soin l'eau qui se sera formée dans l'intérieur
de la sphère de glace, lorsque la température du corps placé dans
son intérieur sera parvenue à zéro du thermomètre, son poids sera
exactement proportionnel à la quantité de calorique que ce corps
aura perdue, en passant de sa température primitive à celle de la
glace fondante; car il est clair qu'une quantité double de calorique
doit fondre une quantité double de glace; en sorte que la quantité
de glace fondue est une mesure très-précise de la quantité de
calorique employée à produire cet effet.
On n'a considéré ce qui se passoit dans une sphère de glace
que pour mieux faire entendre la méthode que nous avons
employée dans ce genre d'expériences, dont la première idée
appartient à M. de la Place. Il seroit difficile de se procurer de
semblables sphères, & elles auroient beaucoup d'inconvéniens dans
la pratique; mais nous y avons suppléé au moyen de l'appareil
suivant, auquel je donnerai le nom de calorimètre. Je conviens que
c'est s'exposer à une critique, jusqu'à un certain point fondée, que
de réunir ainsi deux dénominations, l'une dérivée du latin, l'autre
dérivée du grec; mais j'ai cru qu'en matière de science on pouvoit
se permettre moins de pureté dans le langage, pour obtenir plus de
clarté dans les idées; & en effet je n'aurois pu employer un mot
composé entièrement tiré du grec, sans trop me rapprocher du
nom d'autres instrumens connus, & qui ont un usage & un but tout
différent.
La figure première de la planche VI représente le calorimètre vu
en perspective. La figure 2 de la même planche représente sa
coupe horisontale, & la figure 3 une coupe verticale qui laisse voir
tout son intérieur. Sa capacité est divisée en trois parties; pour
mieux me faire entendre, je les distinguerai par les noms de
capacité intérieure, capacité moyenne, & capacité extérieure. La
capacité intérieure ffff, fig. 3, pl. VI, est formée d'un grillage de fil
de fer, soutenu par quelques montans du même métal; c'est dans
cette capacité que l'on place les corps soumis à l'expérience: sa
partie supérieure LM se ferme au moyen d'un couvercle GH
représenté séparément, figure 4. Il est entièrement ouvert par-
dessus, & le dessous est formé d'un grillage de fil de fer.
La capacité moyenne bbbbb, figures 2 & 3, est destinée à
contenir la glace qui doit environner la capacité intérieure, & que
doit fondre le calorique du corps mis en expérience: cette glace est
supportée & retenue par une grille mm sous laquelle est un tamis
nn; l'un & l'autre sont représentés séparément, figures 5 & 6. A
mesure que la glace est fondue par le calorique qui se dégage du
corps placé dans la capacité intérieure, l'eau coule à travers la grille
& le tamis; elle tombe ensuite le long du cône ccd, figure 3, & du
tuyau xy, & se rassemble dans le vase F, figure 1, placé au-dessous
de la machine; u est un robinet au moyen duquel on peut arrêter à
volonté l'écoulement de l'eau intérieure. Enfin la capacité extérieure
aaaaa, fig. 2 & 3 est destinée à recevoir la glace qui doit arrêter
l'effet de la chaleur de l'air extérieur & des corps environnans: l'eau
que produit la fonte de cette glace, coule le long du tuyau sT que
l'on peut ouvrir ou fermer au moyen du robinet r. Toute la machine
est recouverte par le couvercle FF, fig. 7, entièrement ouvert dans
sa partie supérieure, & fermé dans sa partie inférieure; elle est
composée de fer-blanc peint à l'huile pour le garantir de la rouille.
Pour mettre le calorimètre en expérience, on remplit de glace
pilée la capacité moyenne bbbbb, & le couvercle GH de la capacité
intérieure, la capacité extérieure aaaa, & le couvercle FF, figure 7,
de toute la machine. On la presse fortement pour qu'il ne reste
point de parties vuides, puis on laisse égouter la glace intérieure;
après quoi on ouvre la machine pour y placer le corps que l'on veut
mettre en expérience, & on la referme sur le champ. On attend que
le corps soit entièrement refroidi, & que la glace qui a fondu soit
suffisamment égoutée; ensuite on pèse l'eau qui s'est rassemblée
dans le vase F, fig. 1: son poids est une mesure exacte de la
quantité de calorique dégagée du corps, pendant qu'il s'est refroidi;
car il est visible que ce corps est dans la même position qu'au
centre de la sphère dont nous venons de parler, puisque tout le
calorique qui s'en dégage est arrêté par la glace intérieure, & que
cette glace est garantie de l'impression de toute autre chaleur, par
la glace renfermée dans le couvercle & dans la capacité extérieure.
Les expériences de ce genre durent quinze, dix-huit & vingt
heures; quelquefois pour les accélérer, on place de la glace bien
égoutée dans la capacité intérieure, & on en couvre les corps que
l'on veut refroidir.
La figure 8 représente un seau de tôle destiné à recevoir les
corps sur lesquels on veut opérer; il est garni d'un couvercle percé
dans son milieu, & fermé avec un bouchon de liége, traversé par le
tube d'un petit thermomètre.
La figure 9 de la même planche représente un matras de verre
dont le bouchon est également traversé par le tube d'un petit
thermomètre, dont la boule & une partie du tube plonge dans la
liqueur; il faut se servir de semblables matras toutes les fois que
l'on opère sur les acides, & en général sur les substances qui
peuvent avoir quelque action sur les métaux.
RS, figure 10, est un petit cylindre creux que l'on place au fond
de la capacité intérieure pour soutenir les matras.
Il est essentiel que dans cette machine, il n'y ait aucune
communication entre la capacité moyenne & la capacité extérieure;
ce que l'on éprouvera facilement en remplissant d'eau la capacité
extérieure. S'il existoit une communication entre ces capacités, la
glace fondue par l'atmosphère dont la chaleur agit sur l'enveloppe
de la capacité extérieure, pourroit passer dans la capacité
moyenne, & alors l'eau qui s'écouleroit de cette dernière capacité,
ne seroit plus la mesure du calorique perdu par le corps mis en
expérience.
Lorsque la température de l'atmosphère n'est que de quelques
degrés au-dessus de zéro, sa chaleur ne peut parvenir que très-
difficilement jusque dans la capacité moyenne, puisqu'elle est
arrêtée par la glace du couvercle & de la capacité extérieure; mais
si la température extérieure étoit au-dessous de zéro, l'atmosphère
pourroit refroidir la glace intérieure; il est donc essentiel d'opérer
dans une atmosphère dont la température ne soit pas au-dessous
de zéro: ainsi dans un tems de gelée, il faudra renfermer la
machine dans un appartement dont on aura soin d'échauffer
l'intérieur. Il est encore nécessaire que la glace dont on fait usage,
ne soit pas au-dessous de zéro; si elle étoit dans ce cas, il faudroit
la piler, l'étendre par couches fort minces, & la tenir ainsi pendant
quelque tems dans un lieu dont la température fût au-dessus de
zéro.
La glace intérieure retient toujours une petite quantité d'eau qui
adhère à sa surface, & l'on pourroit croire que cette eau doit entrer
dans le résultat des expériences: mais il faut observer qu'au
commencement de chaque expérience, la glace est déjà imbibée de
toute la quantité d'eau qu'elle peut ainsi retenir; en sorte que si
une petite partie de la glace fondue par le corps, reste adhérente à
la glace intérieure, la même quantité, à très-peu près, d'eau
primitivement adhérente à la surface de la glace, doit s'en détacher
& couler dans le vase: car la surface de la glace intérieure change
extrêmement peu dans l'expérience.
Quelques précautions que nous ayons prises, il nous a été
impossible d'empêcher l'air extérieur de pénétrer dans la capacité
intérieure, lorsque la température étoit à 9 ou 10 degrés, au-dessus
de la congélation. L'air renfermé dans cette capacité étant alors
spécifiquement plus pesant que l'air extérieur, il s'écoule par le
tuyau xy, fig. 3, & il est remplacé par l'air extérieur qui entre dans
le calorimètre, & qui dépose une partie de son calorique sur la
glace intérieure: il s'établit ainsi dans la machine un courant d'air
d'autant plus rapide, que la température extérieure est plus élevée,
ce qui fond continuellement une portion de la glace intérieure; on
peut arrêter en grande partie l'effet de ce courant, en fermant le
robinet; mais il vaut beaucoup mieux n'opérer que lorsque la
température extérieure ne surpasse pas 3 ou 4 degrés; car nous
avons observé qu'alors la fonte de la glace intérieure, occasionnée
par l'atmosphère, est insensible, en sorte que nous pouvons à cette
température, répondre de l'exactitude de nos expériences sur les
chaleurs spécifiques des corps, à un quarantième près.
Nous avons fait construire deux machines pareilles à celle que
je viens de décrire; l'une d'elles est destinée aux expériences dans
lesquelles il n'est pas nécessaire de renouveller l'air intérieur;
l'autre machine sert aux expériences dans lesquelles le
renouvellement de l'air est indispensable, telles que celles de la
combustion & de la respiration: cette seconde machine ne differe
de la première, qu'en ce que les deux couvercles sont percés de
deux trous à travers lesquels passent deux petits tuyaux qui
servent de communication entre l'air intérieur & l'air extérieur; on
peut par leur moyen souffler de l'air atmosphérique dans l'intérieur
du calorimètre pour y entretenir des combustions.
Rien n'est plus simple avec cet instrument que de déterminer
les phénomènes qui ont lieu dans les opérations où il y a
dégagement, ou même absorption de calorique. Veut-on, par
exemple, connoître ce qui se dégage de calorique d'un corps solide,
lorsqu'il se refroidit d'un certain nombre de degrés? On élève sa
température à 80 degrés, par exemple, puis on le place dans la
capacité intérieure ffff du calorimètre, figures 2 & 3, planche VI, &
on l'y laisse assez long-tems pour être assuré que sa température
est revenue à zéro du thermomètre: on recueille l'eau qui a été
produite par la fonte de la glace, pendant son refroidissement;
cette quantité d'eau divisée par le produit de la masse du corps &
du nombre de degrés dont sa température primitive étoit au-dessus
de zéro, sera proportionnelle à ce que les physiciens anglois ont
nommé chaleur spécifique.
Quant aux fluides on les renferme dans des vases de matière
quelconque, dont on a préalablement déterminé la chaleur
spécifique: on opère ensuite de la même manière que pour les
solides, en observant seulement de déduire de la quantité totale
d'eau qui a coulé, celle due au refroidissement du vase qui
contenoit le fluide.
Veut-on connoître la quantité de calorique qui se dégage de la
combinaison de plusieurs substances? on les amenera toutes à la
température zéro, en les tenant un tems suffisant dans de la glace
pilée; ensuite on en fera le mélange dans l'intérieur du calorimètre,
dans un vase également à zéro, & on aura soin de les y conserver
jusqu'à ce qu'elles soient revenues à la température zéro; la
quantité d'eau recueillie sera la mesure du calorique qui se sera
dégagé par l'effet de la combinaison.
La détermination des quantités de calorique qui se dégagent
dans les combustions & dans la respiration des animaux, n'offre pas
plus de difficulté: on brûle les corps combustibles dans la capacité
intérieure du calorimètre; on y laisse respirer des animaux tels que
des cochons d'inde qui résistent assez bien au froid, & on recueille
l'eau qui coule: mais comme le renouvellement de l'air est
indispensable dans ce genre d'opérations, il est nécessaire de faire
arriver continuellement de nouvel air dans l'intérieur du calorimètre
par un petit tuyau destiné à cet objet, & de le faire ressortir par un
autre tuyau: mais pour que l'introduction de cet air ne cause
aucune erreur dans les résultats, on fait passer le tuyau qui doit
l'amener à travers de la glace pilée, afin qu'il arrive dans le
calorimètre, à la température zéro. Le tuyau de sortie de l'air doit
également traverser de la glace pilée, mais cette dernière portion
de glace doit être comprise dans l'intérieur de la capacité ffff du
calorimètre, & l'eau qui en découle doit faire partie de celle que l'on
recueille, parce que le calorique que contenoit l'air avant de sortir
fait partie du produit de l'expérience.
La recherche de la quantité de calorique spécifique contenue
dans les différens gaz, est un peu plus difficile à cause de leur peu
de densité; car si on se contentoit de les renfermer dans des vases
comme les autres fluides, la quantité de glace fondue seroit si peu
considérable que le résultat de l'expérience seroit au moins très-
incertain. Nous avons employé pour ce genre d'expériences deux
espèces de serpentins ou tuyaux métalliques roulés en spirales. Le
premier contenu dans un vase rempli d'eau bouillante servoit à
échauffer l'air avant qu'il parvînt au calorimètre; le second étoit
renfermé dans la capacité intérieure ffff de cet instrument. Un
thermomètre adapté à une des extrémités de ce dernier serpentin,
indiquoit la chaleur de l'air ou du gaz qui entroit dans la machine;
un thermomètre adapté à l'autre extrémité du même serpentin
indiquoit la chaleur du gaz ou de l'air à sa sortie. Nous avons été
ainsi à portée de déterminer ce qu'une masse quelconque de
différens airs ou gaz fondoit de glace en se refroidissant d'un
certain nombre de degrés, & d'en déterminer le calorique
spécifique. Le même procédé, avec quelques précautions
particulières peut être employé pour connoître la quantité de
calorique qui se dégage dans la condensation des vapeurs de
différens liquides.
Les différentes expériences que l'on peut faire avec le
calorimètre, ne conduisent point à des résultats absolus; elles ne
donnent que des quantités relatives: il étoit donc question de
choisir une unité qui pût former le premier degré d'une échelle avec
laquelle on pût exprimer tous les autres résultats. La quantité de
calorique nécessaire pour fondre une livre de glace, nous a fourni
cette unité: or pour fondre une livre de glace, il faut une livre d'eau
élevée à 60 degrés du thermomètre à mercure divisé en 80 parties,
de la glace à l'eau bouillante; la quantité de calorique qu'exprime
notre unité, est donc celle nécessaire pour élever l'eau de zéro à 60
degrés.
Cette unité déterminée, il n'est plus question que d'exprimer en
valeurs analogues les quantités de calorique qui se dégagent des
différens corps, en se refroidissant, d'un certain nombre de degrés,
& voici le calcul simple par le moyen duquel on y parvient: je
l'applique à une de nos premières expériences.
Nous avons pris des morceaux de tôle coupés par bandes &
roulés, qui pesoient ensemble 7 livres 11 onces 2 gros 36 grains,
c'est-à-dire en fractions décimales de livres, 7,7070319 livres. Nous
avons échauffé cette masse dans un bain d'eau bouillante, dans
laquelle elle a pris environ 78 degrés de chaleur; & l'ayant tirée de
l'eau prestement, nous l'avons introduite dans la capacité intérieure
du calorimètre. Au bout de onze heures, lorsque l'eau produite par
la fonte de la glace intérieure a été suffisamment égoutée, la
quantité s'en est trouvée de 1 livre 1 once 5 gros 4 grains =
1,109795 livre. Maintenant je puis dire si le calorique dégagé de la
tôle par un refroidissement de 78 degrés, a fondu 1,109795 livre de
glace, combien un refroidissement de 60 degrés auroit-il produit; ce
qui donne 78 : 1,109795 : : 60 : x = 0,85369 livre. Enfin divisant
cette quantité par le nombre de livres de tôle employée, c'est-à-dire
par 7,7070319 livres, on aura pour la quantité de glace que pourra
faire fondre une livre de tôle en se refroidissant de 60 degrés à
zéro, 0,110770 livre. Le même calcul s'applique à tous les corps
solides.
A l'égard des fluides, tels que l'acide sulfurique, l'acide nitrique,
&c. on les renferme dans un matras représenté planche VI, fig. 9. Il
est bouché avec un bouchon de liège traversé par un thermomètre
dont la boule plonge dans la liqueur. On place ce vaisseau dans un
bain d'eau bouillante; & lorsque d'après le thermomètre on juge
que la liqueur est élevée à un degré de chaleur convenable, on
retire le matras & on le place dans le calorimètre. On fait le calcul
comme ci-dessus, en ayant soin cependant de déduire de la
quantité d'eau obtenue, celle que le vase de verre auroit seul
produite, & qu'il est en conséquence nécessaire d'avoir déterminé
par une expérience préalable. Je ne donne point ici le tableau des
résultats que nous avons obtenus, parce qu'il n'est pas encore
assez complet, & que différentes circonstances ont suspendu la
suite de ce travail. Nous ne le perdons cependant pas de vue, & il
n'y a point d'hiver que nous ne nous en soyons plus ou moins
occupés.
C H A P I T R E I V.
Des opérations purement mécaniques qui ont pour objet de diviser
les corps.
§. PREMIER.
De la Trituration, de la Porphirisation, & de la Pulvérisation.
L a trituration, la porphirisation & la pulvérisation ne sont, à
proprement parler, que des opérations mécaniques préliminaires,
dont l'objet est de diviser, de séparer les molécules des corps, & de
les réduire en particules très-fines. Mais quelque loin qu'on puisse
porter ces opérations, elles ne peuvent jamais résoudre un corps en
ses molécules primitives & élémentaires: elles ne rompent pas
même, à proprement parler, son aggrégation; en sorte que chaque
molécule après la trituration & la porphirisation, forme encore un
tout semblable à la masse originaire qu'on avoit eu pour objet de
diviser, à la différence des opérations vraiment chimiques, telles,
par exemple, que la dissolution qui détruit l'aggrégation du corps, &
écarte les unes des autres les molécules constitutives & intégrantes
qui le composent.
Toutes les fois qu'il est question de diviser des corps fragiles &
cassans, on se sert pour cette opération de mortiers & de pilons,
figures 1, 2, 3, 4 & 5, planche I. Ces mortiers sont ou de fonte de
cuivre & de fer comme celui représenté, figure 1; ou de marbre &
de granit, comme celui représenté, figure 2; ou de bois de gayac,
comme celui représenté, figure 3; ou de verre, comme celui
représenté, figure 4; ou d'agathe, comme celui représenté, figure
5: enfin on en fait aussi de porcelaine, comme celui représenté,
figure 6. Les pilons dont on se sert pour triturer les corps sont aussi
de différentes matières. Ils sont de fer ou de cuivre forgé, comme
dans la figure première, de bois, comme dans les figures 2 & 3;
enfin de verre, de porcelaine ou d'agathe, suivant la nature des
objets qu'on veut triturer. Il est nécessaire d'avoir dans un
laboratoire, un assortiment de ces instrumens de différente
grandeur. Les mortiers de porcelaine, & sur-tout ceux de verre, ne
peuvent pas être employés à la trituration proprement dite, & ils
seroient bientôt en pièces si on frappoit dedans, sans précaution, à
coups redoublés. C'est en tournant le pilon dans le mortier, en
froissant avec adresse & dextérité les molécules entre le pilon & les
parois du mortier qu'on parvient à opérer la division.
La forme des mortiers n'est point indifférente; le fond en doit
être arrondi, & l'inclinaison des parois latérales doit être telle que
les matières en poudre retombent d'elles-mêmes quand on relève
le pilon: un mortier trop plat seroit donc défectueux, la matière ne
retomberoit & ne se retourneroit pas. Des parois trop inclinées
présenteroient un autre inconvénient, elles rameneroient une trop
grande quantité de la matière à pulvériser sous le pilon, elle ne
seroit plus alors froissée & serrée entre deux corps durs, & la trop
grande épaisseur interposée nuiroit à la pulvérisation.
Par une suite du même principe, il ne faut pas mettre dans le
mortier une trop grande quantité de matière; il faut sur-tout, autant
qu'on le peut, se débarrasser de tems en tems des molécules qui
sont déjà pulvérisées, & c'est ce qu'on opère par le tamisage, autre
opération dont il va être bientôt question. Sans cette précaution on
employeroit une force inutile, & on perdroit du tems à diviser
davantage ce qui l'étoit suffisamment, tandis qu'on n'acheveroit pas
de pulvériser ce qui ne l'est pas assez. En effet, la portion de
matière divisée nuit à la trituration de celle qui ne l'est pas; elle
s'interpose entre le pilon & le mortier, & amortit l'effet du coup.
La porphirisation a reçu sa dénomination du nom de la matière
sur laquelle elle s'opère. Le plus communément on a une table
plate de porphire ou d'une autre pierre du même degré de dureté
ABCD, planche I, fig. 7, sur laquelle on étend la matière qu'on se
propose de diviser; on la froisse ensuite & on la broye en
promenant sur le porphire une molette M, d'une pierre du même
degré de dureté. La partie de la molette qui porte sur le porphire,
ne doit pas être parfaitement plane: sa surface doit être une
portion de sphère d'un très-grand rayon; autrement quand on
promeneroit la molette sur le porphire, la matière se rangeroit tout
autour du cercle qu'elle auroit décrit, sans qu'aucune portion
s'engageât entre deux, & il n'y auroit pas de porphirisation. On est
par la même raison obligé de faire retailler de tems en tems les
molettes, qui tendent à devenir planes, à mesure qu'on s'en sert.
L'effet de la molette étant d'écarter continuellement la matière & de
la porter vers les extrêmités de la table de porphire, on est obligé
de la ramener souvent & de l'accumuler au centre: on se sert à cet
effet d'un couteau de fer, de corne ou d'ivoire, dont la lame doit
être très-mince.
Dans les travaux en grand on préfère, pour opérer le
broyement, l'usage de grandes meules de pierres dures qui
tournent l'une sur l'autre, ou bien d'une meule verticale qui roule
sur une meule horisontale. Dans tous ces cas, on est souvent
obligé d'humecter légèrement la matière, dans la crainte qu'elle ne
s'élève en poussière.
Ces trois manières de réduire les corps en poudre, ne
conviennent pas à toutes les matières: il en est qu'on ne peut
parvenir à diviser, ni au pilon, ni au porphire, ni à la meule; telles
sont les matières très-fibreuses, comme le bois; telles sont celles
qui ont une sorte de ténacité & d'élasticité, comme la corne des
animaux, la gomme élastique, &c. tels sont enfin les métaux
ductiles & malléables, qui s'applatissent sous le pilon au lieu de s'y
réduire en poudre.
On se sert pour les bois de grosses limes connues sous le nom
de rapes à bois, pl. I, fig. 8. On se sert pour la corne de limes un
peu plus fines; enfin on emploie pour les métaux des limes encore
plus fines, telles sont celles représentées figures 9 & 10.
Il est quelques substances métalliques qui ne sont ni assez
cassantes pour être mises en poudre par trituration, ni assez dures
pour pouvoir être limées commodément. Le zinc est dans ce cas; sa
demi-malléabilité empêche qu'on ne puisse le pulvériser au mortier:
si on le lime il empâte la lime, il en remplit les interstices, & bientôt
elle n'a presque plus d'action. Il y a une manière simple pour
réduire le zinc en poudre, c'est de le piler chaud dans un mortier de
fonte de fer également chaud; il s'y triture alors aisément. On peut
encore le rendre cassant, en le fondant avec un peu de mercure.
Les artificiers qui employent le zinc pour faire des feux bleus, ont
recours à l'un de ces deux moyens. Quand on n'a pas pour objet de
mettre les métaux dans un très-grand état de division, on peut les
réduire en grenailles en les coulant dans de l'eau.
Enfin il y a un dernier moyen de diviser, qu'on emploie pour les
matières à la fois pulpeuses & fibreuses, telles que les fruits, les
pommes de terre, les racines, &c. On les promène sur une rape,
planche I, fig. 11, en donnant un certain degré de pression, & on
parvient ainsi à les réduire en pulpe. Tout le monde connoît la rape,
& il seroit superflu d'en donner une description plus étendue.
On conçoit que le choix des matières avec lesquelles on opère la
trituration, n'est point indifférent: on doit bannir le cuivre de tout ce
qui a rapport aux alimens, à la pharmacie, &c. Les mortiers de
marbre ou ceux de matières métalliques ne peuvent être employés
pour triturer les matières acides; c'est ce qui fait que les mortiers
de bois très-dur, tel que le gayac & ceux de verre de porcelaine &
de granit, sont d'une grande commodité dans un laboratoire.