Vorleseskript - PID
Einleitung:
Hallo und willkommen zu unser Präsentation über PID. :
Folie 1:
Einleitung in die PID
Sprecher: Daniel
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) (Genetische Untersuchung von Embryo) ist ein modernes Verfahren der
Reproduktionsmedizin. Dabei werden Embryos (Frühes Entwicklungsstadium eines Lebewesens nach der Befruchtung) genetisch
untersucht, bevor sie in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Ziel ist es, schwere genetische
Erkrankungen zu vermeiden.
Nächste Folie → Besonders für Paare mit bekannten genetischen Risiko bietet PID eine wichtige
Möglichkeit, gesunde Kinder zu bekommen und emotionale Belastungen zu reduzieren.
Folie 2:
Wissenschaftliche Grundlagen
Sprecher: Branislav
PID basiert auf genetischen Untersuchungsmethoden wie PCR (Methode zur Vervielfältigung von DNA im Labor), FISH
(Technik zur Untersuchung von Chromosomen) und Next-Generation Sequencing (NGS) (Hochmoderne Methode zur schnellen DNA-Analyse).
Zunächst wird eine Zellbiopsie (Entnahme von Zellen zur Untersuchung) vom Embryo entnommen, meist am fünften Tag
nach der Befruchtung. Die entnommenen Zellen werden dann im Labor analysiert, um
Chromosomenanomalien (Veränderungen in der Anzahl oder Struktur von Chromosomen) und Erbkrankheiten (Krankheiten, die
durch genetische Veranlagung vererbt werden) zu erkennen. Dadurch erhöht sich die Chance auf eine erfolgreiche
Schwangerschaft.
Folie 3:
Durchführung der PID
Sprecher: Eliot
Der Ablauf der PID umfasst mehrere Schritte: Zunächst wird eine IVF (In-vitro-Fertilisation, künstliche Befruchtung im Labor)
durchgeführt, bei der die Eizelle im Labor mit einer Samenzelle befruchtet wird. Anschließend wird der
Embryo einige Tage kultiviert, bis er das Blastozyste (Embryonalstadium am 5. Entwicklungstag) erreicht. Dann erfolgt
die Zellbiopsie. Nach erfolgreicher genetischer Analyse wird ein gesunder Embryo ausgewählt und in
die Gebärmutter eingesetzt.
Folie 4:
Ethische Aspekte
Sprecher: Daniel
PID wirft zahlreiche ethische Fragen auf. Eine zentrale Debatte dreht sich um die Auswahl von Leben –
also darum, ob es vertretbar ist, bestimmte Embryos nicht zu verwenden. Auch Themen wie soziale
Gerechtigkeit, Zugang zu PID und der Begriff des 'Designer Baby’s (Kritischer Begriff für genetisch selektierte Kinder)
spielen eine Rolle. Die Gesellschaft muss abwägen, wo medizinischer Fortschritt aufhört und ethische
Verantwortung beginnt.
Folie 5:
Rechtliche Aspekte
Sprecher: Branislav
In Deutschland ist PID nur unter bestimmten gesetzlichen Bedingungen erlaubt. Diese beinhalten unter
anderem das Vorliegen einer schweren Erbkrankheit oder einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine Fehl-
oder Totgeburt. In anderen Ländern sind die gesetzlichen Regelungen deutlich lockerer oder strenger.
Einheitliche internationale Standards fehlen bislang.
Folie 6:
Aktuelle Entwicklungen in der PID
Sprecher: Eliot
Technologische Innovationen verändern die PID stetig. Besonders das Next-Generation Sequencing hat
die genetische Analyse revolutioniert. Auch Computertechnologie (KI), die menschliche Denkprozesse
imitiert. wird zunehmend eingesetzt, um Embryonen zu bewerten und auszuwählen. Diese Fortschritte
erhöhen nicht nur die Erfolgsrate, sondern werfen gleichzeitig neue ethische Fragen auf. (siehe Folie 4)
Folie 7:
Überblick
Sprecher: Daniel
Hier ist nochmal ein allgemeiner Überblick an PID Forschung.
Folie 8:
Dagegen/Dafür
Sprecher: Brani
Hier ist unser Pro/Contra Verwertung an PID:
Auf der Pro-Seite seht ihr bessere Gesundheitsprognosen mit PID und allgemeines Entlastung.
Auf der Contra-Seite seht ihr den Embryonenmanipulation.
Folie 7:
Zusammenfassung der Erkenntnisse
Sprecher: Daniel
PID bietet viele Vorteile, darunter höhere Erfolgsquoten bei der IVF, geringere genetische Risiken für
das Kind und mehr Entscheidungssicherheit für die Eltern. Gleichzeitig bleibt sie eine medizinisch,
psychologisch und ethisch herausfordernde Methode. Wichtig ist, dass PID nur mit fachlicher
Begleitung und verantwortungsbewusst eingesetzt wird
Branislav Andonovski, Daniel Gjinaj, Eliot Jashari
8C Albrecht-Altdorfer-Gymnasium
2025