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Fallbeispiel ?

Das Dokument behandelt die Definition von Wunden, die Ziele der Wundbehandlung sowie die Unterschiede zwischen aseptischen und septischen Wunden. Es beschreibt die Durchführung von hygienischer Händedesinfektion, aseptischen Verbänden und die rechtlichen Vorgaben zur Wunddokumentation. Zudem werden verschiedene Führungsstile in der Pflege und die Bedeutung von Teamsupervision zur Unterstützung des Pflegepersonals thematisiert.
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Fallbeispiel ?

Das Dokument behandelt die Definition von Wunden, die Ziele der Wundbehandlung sowie die Unterschiede zwischen aseptischen und septischen Wunden. Es beschreibt die Durchführung von hygienischer Händedesinfektion, aseptischen Verbänden und die rechtlichen Vorgaben zur Wunddokumentation. Zudem werden verschiedene Führungsstile in der Pflege und die Bedeutung von Teamsupervision zur Unterstützung des Pflegepersonals thematisiert.
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10) Fallbeispiel Quetschwunde – junger Patient kommt nach Motorradunfall zur Versorgung

in die Rettungsstelle – das empfundene Schmerzniveau ist sehr hoch

1⃣ Erklären Sie den Begriff „Wunde"! Geben Sie die Ziele der Wundbehandlung an.

Gehen sie dabei auch auf die Unterschiede zwischen septischen und aseptischen Wunden
sowie mögliche Formen der Wundheilung ein!

Antwort:

Eine Wunde entsteht durch eine Schädigung, Zerstörung oder Durchtrennung der Haut und
des darunter liegenden Gewebes.

Ziele der Wundbehandlung

• Verhinderung einer Wundinfektion


• rasche funktionsgerechte Regeneration des zerstörten Gewebes.

Ziel ist eine Optimierung der Wundheilung. Ein effektives Wundmanagement basiert auf der
Dokumentation des Heilungsprozesses durch eine Fachkraft. Es ermöglicht eine geeignete
Behandlung, die auf das jeweilige Wundstadium angepasst ist. Die richtige Wundversorgung
beschleunigt die Wundheilung: So wird Komplikationen - wie Infektionen oder
wiederkehrende Wunden - vorgebeugt. Gleichzeitig werden Schmerzen reduziert und die
Lebensqualität gefördert.

In der Medizin versteht man unter Asepsis also den Zustand der Keimfreiheit.

Aseptische Wunden sind also frei von Erregern und Keimen und weisen keine Anzeichen
einer Entzündung auf.
Wunden werden nur als aseptisch bezeichnet, wenn sie durch einen gezielten invasiven
Eingriff entstanden sind.

Postoperative, aseptische Wunden müssen durch die richtige Wundversorgung und den
richtigen Verbandswechsel vor von außen eindringenden Keimen geschützt werden.

Beim Heilungsprozess wird zwischen primärer und sekundärer Wundheilung unterschieden.

•primäre Wundheilung: Wenn das Wundgebiet sauber, keimfrei und gut durchblutet ist, kann
es primär abheilen, z. B. bei aseptischen OP-Wunden oder Schnittwunden, die nicht älter als
4-6 Std. sind. Die Wunde kann genäht oder geklammert werden. Nach ca. 10-12 Tagen ist
eine primäre Wundheilung abgeschlossen und es verbleibt nur eine feine Narbe.

• sekundäre Wundheilung: Ist eine Wunde älter als 6 Stunden, sehr tief oder stark
verschmutzt, ist eine primäre Wundheilung ausgeschlossen, z. B. bei Dekubitus, Ulcus
cruris. Die Wunde darf nicht verschlossen werden, sondern muss offengehalten werden und
sekundär heilen. Mit der Zeit granuliert die Wunde von unten nach oben und es bildet sich
Epithelgewebe, das die Wunde verschließt. Es bleibt eine Narbe zurück.

———————
2⃣ Erklären Sie die Durchführung einer hygienischen Händedesinfektion!

Antwort:

Bei der hygienischen Händedesinfektion das Händedesinfektionsmittel in die hohlen,


trockenen Hände geben und über
30 Sekunden nach den aufgeführten Schritten bis zu den Handgelenken einreiben.
Die Bewegungen jedes Schrittes fünfmal durchführen. Nach Beendigung des 6. Schrittes
werden einzelne Schritte bis zur angegebenen Einreibedauer wiederholt.

Indikationen: • vor und nach jedem Patientenkontakt • vor aseptischen Tätigkeiten, z. B.


Verbandwechsel, Absaugen, Richten von Infusionen
• nach Kontakt mit Oberflächen der unmittelbaren Patien- tenumgebung • nach dem
Ausziehen der Schutzhandschuhe • nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material, z. B.
Ausscheidungen

————————

3⃣ Schildern Sie die Durchführung eines aseptischen Verbandes!


[Link]

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Frische Wunde:

Der Wundverband dient dem Schutz einer frischen (OP-)Wunde vor Erregern, mechanischer
Beanspruchung und Nässe. Der erste und wiederholte Verbandswechsel sollte hierbei nicht
vor Ablauf von 48 bis 72 Stunden stattfinden, um das Infektionsrisiko nicht zu erhöhen

Bei aseptischen (keimfreie) Wunden: von innen nach außen

Sofortiger Verbandswechsel:

Auch wenn gerade bei frischen Wunden ein erster Verbandswechsel frühestens nach 48
Stunden erfolgen sollte, gibt es dennoch [Link]ünde für einen sofortigen
Verbandswechsel sind:

Fieber ungeklärter Ursache


Untypische Wundschmerzen
Durchnässung
Verschmutzung
Lösung des Wundverbandes

_____________________

4⃣ Erläutern sie die rechtlichen Vorgaben zur Dokumentation und zu den Besonderheiten der
Wunddokumentation!

Antwort:

Die Wunddokumentation ist wichtig, um den Verlauf von Wundheilung und Therapie
transparent für alle Beteiligten darzustellen.

Zur Wunddokumentation gehören die Wundanamnese und die Wundanalyse.

Es gilt: „Alles, was nicht dokumentiert wurde, ist weder nachvollziehbar noch
beweisbar/belegbar."

• Schriftliche Dokumentation

-Wundanamnese
Die erfassten Daten der Wundanamnese bilden die Grundlage für die Wunddokumentation.

Beispiele für Daten:


Informationen Patient/Angehörige: z. B. soziales Umfeld, Wohnsituation, Versorgung zu
Hause
• Krankheitsbild: z. B. Begleit - und Stoffwechselerkrankung, Durchblutungsstörung

• psychosoziale Aspekte: z. B. Angst, soziale Isolation

• wundauslösende Faktoren: z. B. Druck

• negative Einflussfaktoren: z. B. Rauchen, Ernährung

• Wundanalyse

Die Wunde wird im Rahmen der Wundanalyse vermessen und beurteilt. Beispiele für die
Wundeinschätzung:

- medizinische Wunddiagnose: z. B. Grunderkrankung, Wundart, Schweregrad putule

- Wundklassifikation: z. B. Dekubitus, diabetisches Fußulkus

- Schwergradeinteilung: z. B. Dekubitusklassifikation nach EPUAP

- Wundlokalisation: ausformulieren, in Dokumentation/ Schaubild anzeichnen


- Wunddauer: Einschätzung Belastung, Pflegezeit, Heilungszeit Rezidivanzahl: Anzahl der
Rezidive, rezidivfreie Zeit

-Wundgröße: Länge, Breite und Tiefe der Wunde, Taschen, Fisteln?

- Wundrand/-umgebung: z. B. mazeriert, nekrotisch, ödematös, gerötet

- häufigste Gewebeart: z. B. Nekrose, Fibrinbelag, Granulati- onsgewebe, Biofilm

- Wundgeruch: ja/nein

- Exsudation: Menge, Farbe, Beschaffenheit, Geruch

- Infektionszeichen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Funktionseinschränkung, Überwärmung

- Wundschmerzen: Schmerzqualität (pochend, brennend, stechend usw.) Schmerzintensität


(Schmerzskala),

Fotodokumentation

• Ziele: schriftliche Dokumentation mit Foto unterstützen, Wundstatus visualisieren,


aktuellen Heilungsverlauf verdeutlichen

• Voraussetzungen: Patient bzw. Betreuer muss schriftliches Einverständnis geben. Auf dem
Foto müssen Name, Geburtsdatum, Erstellungsdatum und Körperregion des Patienten
vermerkt sein. Wundgröße durch Einmalmaßband kenntlich machen. Foto erst nach der
Wundreinigung er- stellen. Wundrand und Wundumgebung mit aufnehmen.

————————

5⃣ Führungsstile haben immer Einfluss auf das Arbeitsergebnis und auf die Atmosphäre in
der die Arbeit stattfindet. Im Fallbeispiel wird der Führungsstil auf der Rettungsstelle als
autoritärer Führungsstil beschrieben.

a) Stellen Sie Vor- und Nachteile eines autoritären Führungsstils dar.

b) Nennen Sie noch zwei weitere Führungsstile und charakterisieren Sie diese in ihrem Profil
und wägen Sie Vor- und Nachteile jeweils ab.

Antwort:

Der Begriff "Führungsstil" beschreibt die Art und Weise, wie eine Person in Führungsposition
sich gegenüber seinen Mitarbeitern in niedrigerer Position verhält.
Autoritär : Vorgesetzter entscheidet und ordnet an

Vorteile : Klare Verantwortungs- bereiche, schnelle Handlungsfähigkeit


Nachteile : Distanziertes Dienstverhältnis

Koperativ :

Vor : Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligt, Eigenkontrolle der Mitarbeiter, Motivation,


Entlastung der Vorgesetzten

Nach : Nachteile Durchsetzungsprobleme, Entscheidungsschwierigkeiten der Vorgesetzten

Laissez-faire :
Vor : Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter,
individuelle Stärken werden gefördert

Nach : Orientierungslosigkeit, Hilflosigkeit

—————————————

6⃣ In der Rettungsstelle werden die dort tätigen Pflegefachkräfte manchmal mit schweren
Unfällen und Schicksalen konfrontiert.
Um das hier tätige Personal psychisch und emotional zu unterstützen, findet regelmäßig
eine Teamsupervision statt.

a) Charakterisieren Sie, was unter einer Teamsupervision zu verstehen ist und welchen
Effekt der Arbeitgeber sich von einer Teamsupervision versprechen könnte.

b) Nennen Sie mindestens zwei weitere Unterstützungssysteme für Pflegende, die Ihnen
außerdem bekannt sind.

Antwort:
Die Teamsupervision soll in erster Linie dazu dienen, die Arbeit effektiver zu gestalten und
die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Konflikte oder Störungen in der Zusammenarbeit im
Team gehören zum Arbeitsalltag und sind, lassen sie sich konstruktiv lösen, auch
nutzbringend.
In der Supervision werden Ziele individuell an das Team und die Organisation oder das
Unternehmen angepasst. Dazu gehört auch eine klare Rollendefinition und Verteilung
Aufgaben.
Supervision fördert die Kommunikationsfähigkeit und Handlungssicherheit im beruflichen
Alltag. Ziel ist die anstehenden Aufgaben und mögliche Krisen im Beruf effektiver und mit
weniger Mühe zu bewältigen.
Supervision unterstützt bei der Lösung von offenen und verdeckten Konflikten, die den
Erfolg im Arbeitsprozess gefährden.
Speziell im Falle einer Teamsupervision wird die Teamentwicklung gefördert und damit auch
die Effizienz der Arbeit. Ziel ist den Zusammenhalt im Team positiv zu entwickeln und zu
stärken.
Die Erreichung der Ziele ist wesentlich für den Erfolg einer Supervision.

Weitere Möglichkeiten der Unterstützung


- Ratgeber lesen /Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen
- Entspannungsangebote
- Selbsthilfegruppen
- Resilienzgruppen
- Betriebssportangebote
——————
In der Teamsupervision ist ein größeres Beziehungssystem, das Team, die Arbeitsgruppe
oder Projektgruppe und deren (Zusammen-)Arbeit im Fokus.

Teamsupervision hat zwei Hauptziele:

die Arbeit effizienter zu gestalten und


im Zusammenleben am Arbeitsplatz die MItarbeitezufriedenheit zu steigern.

Ein Team, das gerne zusammenarbeitet, findet von außen, von der Kundenseite her
Zuspruch.
Teamarbeit für das Team ist somit auch wie Werbung für das Team, für das Unternehmen
bzw. die Einrichtung.

Weitere Anlässe für Teamsupervision


Schwierige Kommunikation in Teams von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen
Ein Team bekommt eine neue Teamleitung
Ein Team wird im Zuge einer Umstrukturierung neu zusammengesetzt
Klärung von Rollen, Zielen und Aufgaben

2) „ausbildung" wie richtig machen


Viel Bücher
Usw.

———————————

***********************************
Zum Lesen :

Wunde

Eine Wunde entsteht durch eine Schädigung, Zerstörung oder Durchtrennung der Haut und
des darunter liegenden Gewebes.
Wundarten :

• Akute Wunden

ursache: , z. B Trauma
Arten: Schnitt-,.-, Biss-, Schuss-, Schürfwunden, Verbrennung, Verätzung, Strahlung,
Elektrizität

Heilung: unkompliziert ohne Wundheilungsstörung (Infektion)

•Chronische Wunden Ursache: Wundart, Begleiterkrankungen und umstände

Arten: , diabetisches Fußulkus, Dekubitus, Ulcus cruris


Heilung: nur langsam abheilende, meist keimbesiedelte Wunde

!!! Psychische Belastung Die psychische Belastung bei chronischen Wunden ist hoch! Oft
isolieren sich die Patienten z. B. aufgrund von Wundaussehen oder Geruch zunehmend.
—————

Entstehungsursache:

Für die Wundbehandlung und den Heilungsverlauf ist es wichtig, die Entstehungsursache zu
kennen:

• mechanische Wunden: -, Schnitt-, Stich-, Schuss-, Platz- und Quetschwunden,


Bissverletzungen

• thermische Wunden: Verbrennungen oder Erfrierungen. Schweregrad je nach Temperatur,


Dauer und Intensität der Einwirkung

• chemische Wunden: Verletzungen durch Säuren, Laugen oder Gase (z. B. Verätzung)

• strahlenbedingte (aktinische) Wunden: problematischer als Brandwunden. Entstehung


durch Röntgenstrahlung, radioaktive Strahlen oder starke UV-Strahlen

• iatrogene Wunden: Entstehung durch operative Eingriffe, z. B. Punktionen,


Gewebeentnahmen

• Ulkus-Wunden: Entstehung durch Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen, systemische


Erkrankungen wie Magen-/Darmgeschwüre

———
Ofenne und geschlossene Wunden:
• offene Wunde: Haut- oder Schleimhautoberfläche ist zerstört, Wunde ist offen und von
außen sichtbar (z. B. Schnittwunde).

• geschlossene Wunde: Hautoberfläche ist intakt, darunterliegendes Gewebe ist jedoch


geschädigt, z. B. Knochen,

Grad der Keimbesiedelung

• aseptische Wunden:

Verletzungen nicht älter als 4-6 Std. (z. B. Schnittwunde) oder Operationen, sind fast
keimfrei, Wundränder sind glatt und liegen nah beieinander, zeigen keine
Entzündungszeichen. Wundheilung verläuft komplikationsfrei, Verschluss durch Klammern,
Nähte, Pflaster.

•kontaminierte Wunden: bakteriell besiedelte Wunde, jedoch ohne Entzündungszeichen (z.


B. Verbrennung). Offene Wundbehandlung, langsame Wundheilung vom Wundgrund
ausgehend, ggf. kommt es zu Wundheilungsstörungen, Narbenbildung.

• kolonisierte Wunden: Vermehrungsfähige Bakterien sind in der Wunde enthalten, haben


jedoch keinen Einfluss auf die Wundheilung, keine Entzündungszeichen.

• infizierte Wunden: bakterielles Wachstum mit Keimbesiedelung, hohe Keimbelastung,


typische Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Schmerz, Wärme und
Funktionseinschränkung), Wunde sondert Exsudat ab, übel riechend, Gefahr Sepsis!

————
Prinzipien der Wundheilung

Beim Heilungsprozess wird zwischen primärer und sekundärer Wundheilung unterschieden.

•primäre Wundheilung: Wenn das Wundgebiet sauber, keimfrei und gut durchblutet ist, kann
es primär abheilen, z. B. bei aseptischen OP-Wunden oder Schnittwunden, die nicht älter als
4-6 Std. sind. Die Wunde kann genäht oder geklammert werden. Nach ca. 10-12 Tagen ist
eine primäre Wundheilung abgeschlossen und es verbleibt nur eine feine Narbe.

• sekundäre Wundheilung: Ist eine Wunde älter als 6 Stunden, sehr tief oder stark
verschmutzt, ist eine primäre Wundheilung ausgeschlossen, z. B. bei Dekubitus, Ulcus
cruris. Die Wunde darf nicht verschlossen werden, sondern muss offengehalten werden und
sekundär heilen. Mit der Zeit granuliert die Wunde von unten nach oben und es bildet sich
Epithelgewebe, das die Wunde verschließt. Es bleibt eine Narbe zurück.

Wundheilungsstörung:
Die Wundheilung wird gestört durch lokale (Faktoren, die von außen einwirken) oder
systemische (Faktoren, die den gesamten Körper betreffen, z. B. Grunderkrankung)
Faktoren.

Lokale Störfaktoren :

• Keimbesiedlung, ggf. Infektionen, Beläge, Nekrosen

• Fremdkörper in der Wunde

• Ödeme, Hämatome

• trockener, die Wundheilung störender Schorf

• Druck auf die betroffene Region

• Austrocknung oder Auskühlung der Wunde (z. B. durch Wundspülung mit zu kalter Lösung)

• Hypergranulation (überschießende Bildung von Granula- tionsgewebe)

• Wunddehiszenz (Wundränder klaffen auseinander)

• Nahtdehiszenz (Aufplatzen primär bereits verschlossener Wunden )

Systemische Störfaktoren:

• Alter des Patienten (Durchblutung und Regeneration der Haut nehmen im Alter ab)

• Allgemeinzustand (z. B. Stress, Rauchen, Alkohol)

• Grunderkrankung (z.B. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus,


Durchblutungsstörungen wie pAVK)

• Ernährung (z. B. mangelhafte Ernährung, geringe Flüssigkeitszufuhr, Eiweißmangel usw.)

• Medikamente (z. B. Antibiotika, Diuretika usw. )

• psychische Verfassung (psychische Erkrankung kann arbeit und Kooperationsbereitschaft


einschrănken, wirk sich negativ auf Wundheilung aus)

• systemische Infektionen (gelangen Bakterien über Wunde in die Blutbahn, besteht


Sepsisgefahr!)

ACHTUNG !! Für eine erfolgreiche Wundbehandlung ist es wichtig, die lokalen und
systemischen Störfaktoren zu kennen und diese zu beseitigen, bevor mit der eigentlichen
Wundbehandlung begon wird!
KOMPAKT :

• Wundentstehung: Schädigung der Haut und ggf. des darunterliegenden Gewebes

• Ursache: Für die Wundbehandlung und den Heilungsverlauf ist die Entstehungsursache
der Wunde entscheidend.

• Einteilung von Wunden: akute oder chronische Wunde? Entstehungsursache? Offene oder
geschlossene Wunde? Verletzungstiefe? Keimbesiedelung?

• Heilungsprozess: primär und sekundär heilende Wunde?


• 3 Phasen der Wundheilung:
-Exsudationsphase,
- Proliferationsphase und
- Regenerationsphase

• Störfaktoren Wundheilung: lokale (z. B. Keimbesiedelung, Fremdkörper) und systemische


(z. B. Alter, Ernährung) Störfaktoren

• Débridement (Wundtoilette): Entfernung von Ver- schmutzungen und Fibrinbelägen bei


chronischen Wunden. Es wird zwischen mechanischem (z. B. Wundspülung) und
chirurgischem (z. B. Wundreinigung mit Skalpell) Débridement unterschieden.

• Wundverlauf dokumentieren: z. B. Wundrand, Wundgrund, Wundumgebung, Exsudat,


Lokalisation, Geruch, Farbe, Tiefe

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