ÉVALUATION
CLASSE : Première
VOIE : ☐ Générale ☐ Technologique ☒ Toutes voies (LV)
ENSEIGNEMENT : Allemand
DURÉE DE L’ÉPREUVE : 1h30
Niveaux visés (LV) : LVA : B1-B2 LVB : A2-B1
CALCULATRICE AUTORISÉE : ☐Oui ☒ Non
DICTIONNAIRE AUTORISÉ : ☐Oui ☒ Non
☐ Ce sujet contient des parties à rendre par le candidat avec sa copie. De ce fait, il ne peut être
dupliqué et doit être imprimé pour chaque candidat afin d’assurer ensuite sa bonne numérisation.
☐ Ce sujet intègre des éléments en couleur. S’il est choisi par l’équipe pédagogique, il est
nécessaire que chaque élève dispose d’une impression en couleur.
☐ Ce sujet contient des pièces jointes de type audio ou vidéo qu’il faudra télécharger et jouer le
jour de l’épreuve.
Nombre total de pages : 5
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ALLEMAND – SUJET (évaluation, tronc commun)
ÉVALUATION
Compréhension de l’écrit et expression écrite
Le sujet porte sur l’axe 4 du programme : Citoyenneté et mondes virtuels
Il s’organise en deux parties :
1- Compréhension de l’écrit (10 points)
2- Expression écrite (10 points)
Vous disposez tout d’abord de cinq minutes pour prendre connaissance de
l’intégralité du dossier.
Vous organiserez votre temps comme vous le souhaitez pour rendre compte
en français du document écrit (en suivant les indications données ci-dessous
– partie 1) et pour traiter en allemand le sujet d’expression écrite (partie 2).
1. Compréhension de l’écrit
En rendant compte du dossier (documents A et B) en français, vous montrerez
que vous avez compris :
- le contexte : le thème principal du document, la situation, les personnages / les
personnes, etc. ;
- le sens : les événements, les informations, les points de vue, les éventuels
éléments implicites, etc. ;
- le but : la fonction du document (relater, informer, convaincre, critiquer,
dénoncer, divertir, etc..), les destinataires et le style (informatif, fictionnel,
humoristique, critique, …), etc.
Vous pouvez organiser votre propos comme vous le souhaitez ou suivre les trois temps
suggérés ci-dessus.
Document A : Plakat – Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?
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[Link]
Document B: Text – Kleiner Emil organisiert Demo gegen Handy-Eltern
Der kleine Emil (7 Jahre alt) liebt seine Eltern über alles. Nur eins nervt den
Siebenjährigen sehr: dass Papa ständig auf sein Smartphone guckt. Deshalb hat der
Schüler aus Hamburg nun eine Demo organisiert. Das Motto: „Spielt mit mir! Nicht mit
5 euren Handys.“ Die Polizei hat die Kinder-Demo bereits genehmigt. Am 8. September
ab 11 Uhr zieht Emil mit seinen Freunden und gleichgesinnten Mini-Demokratie-
Einsteigern durch St. Pauli1.
Emil Rustiges erste Demo war eine Demo gegen Nazis
„Ich will am Anfang eine Rede halten“, hat Emil sich vorgenommen. Das hat er von
10 seiner Tante gelernt. Die hatte im Mai auf der ersten Demo, die Emil jemals besucht
hat, zum Megafon gegriffen. Was das für eine Demo war, weiß Emil nicht mehr so
genau: „Ich glaube, gegen Nazis“, sagt er verschmitzt. Gelernt hat Emil dort auf jeden
Fall, dass man etwas bewegen2 kann. Als er kurze Zeit nach der Demo mit seinem
Vater U-Bahn fuhr, fiel ihm auf, dass alle erwachsenen Passagiere auf ihr Handy
1 St Pauli: Stadttteil in Hamburg
2 etwas bewegen: changer les choses
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15 starrten3 – auch sein Papa. „Ich hab’ ihn etwas gefragt, aber er hat gar nicht reagiert“,
empört sich Emil.
Emils Mutter stellt klar: „Wir sind keine 'Smombies'“
Zu Hause fragte er seine Mutter: „Kann ich auch eine Demo machen, dass die Leute
nicht so viel auf ihr Handy gucken?“ Die Eltern, beide Ärzte, freuten sich über das
20 Engagement des Sohnes und halfen ihm dabei, die Demo anzumelden – auch wenn
sie selbst damit irgendwie in den Fokus der Kritik geraten. „Wir sind keine 'Smombies'“,
sagt Mutter Lisa Rustige und meint Leute, die ihren Blick gar nicht mehr abwenden
können vom Smartphone. „Aber wir checken mehrmals täglich berufliche E-Mails,
WhatsApp, Facebook. Für Emil ist das zu viel. Das ist nun mal seine Wahrnehmung4.“
25 Und die nehmen die Eltern ernst.
„Handys stören mein Leben“
„Handys stören mein Leben“, schimpft Emil. „Dauernd ruft jemand an, egal ob wir
gerade essen oder spielen. Ich finde, die Erwachsenen könnten auch auflegen und
später zurückrufen. Oder abends Nachrichten verschicken, wenn wir schlafen!“ Auch
30 Psychologen oder Kinderärzte warnen, dass die Kleinen mit Stress reagieren, wenn
ihre Eltern nicht auf ihren Blickkontakt reagieren.
Erhöhte Unfallgefahr durch Handy-Ablenkung5
Ebenso warnen ganze Berufsgruppen, die für die Sicherheit der Kleinsten zuständig
sind – von Bademeistern bis zu Verkehrspolizisten – immer wieder vor der erhöhten
35 Unfallgefahr durch Handy-Ablenkung. Eine österreichische Studie belegt: Seit 2008
haben sich die Unfälle auf Spielplätzen verdoppelt, bei Kindern unter fünf Jahren sogar
verdreifacht.
Emil über seine Handy-Demo: „Fänd´s schön, wenn 200 kommen“
40 Dass der Grund auch Smartphones sind, liegt nahe: Neun von zehn Aufsichtspersonen
sind auf dem Spielplatz abgelenkt, meist durch Handy-Aktivitäten. Emil hofft auf viele
Teilnehmer für seine Demo. „Ich fänd’s schön, wenn 200 kämen. Oder mehr“, sagt er.
Seine Mutter hat die Einladung zur Demo auf [Link]
veröffentlicht – ausgerechnet bei Facebook. „Anders geht es wohl nicht“, sagt Emil ein
45 wenig zerknirscht.
Nach [Link] 24. 08. 2018
3 auf etw. starren: fixer du regard
4 die Wahrnehmung: la manière de percevoir les choses
5 ab/lenken: distraire
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2. Expression écrite
Behandeln Sie Thema A oder Thema B. (mindestens 100 Wörter)
Thema A
Am Nachmittag des 8. September erzählen Emils Eltern auf dem Familienblog von der
Initiative ihres Sohnes. Schreiben Sie den Artikel!
ODER
Thema B
Denken Sie, dass Engagement wie Emils Initiative etwas bewegen kann?
Erklären Sie warum und begründen Sie Ihre Meinung mit konkreten Beispielen.
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