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Inhal0792 PDF

Das Dokument beschreibt die Funktionsweise und Überwachung verschiedener Komponenten eines Motorsteuergeräts, einschließlich Nockenwellenüberwachung, Mengenregelung, Hochdruckregelung und Abgasrückführung. Es enthält detaillierte Abschnitte über Mengenberechnung, Regelalgorithmen und Fehlerdiagnosen. Zudem werden spezifische Funktionen wie Glühzeitsteuerung und Ladedruckregelung behandelt.
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Das Dokument beschreibt die Funktionsweise und Überwachung verschiedener Komponenten eines Motorsteuergeräts, einschließlich Nockenwellenüberwachung, Mengenregelung, Hochdruckregelung und Abgasrückführung. Es enthält detaillierte Abschnitte über Mengenberechnung, Regelalgorithmen und Fehlerdiagnosen. Zudem werden spezifische Funktionen wie Glühzeitsteuerung und Ladedruckregelung behandelt.
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Funktionsbeschreibung Seite II

Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 05.01.00

[Link] Nockenwellenüberwachung ................................................................................................................2-36


[Link] Dynamische Plausibilität des KW-Signals..........................................................................................2-39
[Link] Fehlerabspeicherung KW ...................................................................................................................2-39
2.7.6 Zylinder- und Bankauswahl ........................................................................................................................2-40
[Link] Bankauswahl.......................................................................................................................................2-40
[Link] Zylinderauswahl..................................................................................................................................2-41
[Link] Rechargezylinderauswahl ...................................................................................................................2-41
[Link] Nacheinspritzmöglichkeit ...................................................................................................................2-42
[Link] Anschluß der Injektoren an das Steuergerät........................................................................................2-42
2.7.7 Injektorstromprofile....................................................................................................................................2-43
2.7.8 Übrige Parameter........................................................................................................................................2-46
2.7.9 Drehzahlabhängige Laufzeitreduktion........................................................................................................2-46

3 MENGENREGELUNG.......................................................................................... 3-1

3.1 Mengenberechnung........................................................................................................3-3
3.1.1 Mengenabgleich .................................................................................................................................3-5
3.1.2 Mengendriftkompensation..................................................................................................................3-6
[Link] Übertragung der Begrenzungswerte und Checksumme ins Motor-steuergerät ..............................3-7
3.1.3 Serviceabgleich ..................................................................................................................................3-7
3.1.4 Schubabschaltung ...............................................................................................................................3-7
3.1.5 Startphase ...........................................................................................................................................3-9
[Link] Startbedingung...............................................................................................................................3-9
[Link] Neustart ohne Klemme 15 AUS/EIN...........................................................................................3-10
[Link] Startmengenberechnung...............................................................................................................3-11
[Link] Startmengenkorrektur ..................................................................................................................3-12
3.1.6 Wunschmengenbildung ....................................................................................................................3-13
[Link] Wunschmenge Pedalwertgeber ....................................................................................................3-14
[Link] Vorförderdrucküberwachung.......................................................................................................3-17
3.1.7 Fahrgeschwindigkeitsregelung .........................................................................................................3-20
[Link] Multifunktionslenkrad (MFL) -Erkennung ..................................................................................3-21
[Link] Überwachungsfunktionen ............................................................................................................3-22
[Link] Bedienteilauswertung...................................................................................................................3-23
[Link] Ablaufsteuerung...........................................................................................................................3-26
[Link] Gangerkennung/Parameterauswahl/Vorsteuerung .......................................................................3-27
[Link] Rampengenerator.........................................................................................................................3-28
[Link] Regler ..........................................................................................................................................3-30
[Link] Reglerinitialisierung.....................................................................................................................3-33
[Link] Aussteuerungsüberwachung und Mengenauswahl .......................................................................3-34
[Link] CAN-Botschaftsübermittlung..................................................................................................3-35
[Link] Funktionsabläufe.....................................................................................................................3-35
[Link] Messages, Oldakanäle, Parameter in der FGR ........................................................................3-37
3.1.8 Externer Mengeneingriff ..................................................................................................................3-40
[Link] Störgrößenaufschaltung Klimakompressor ..................................................................................3-41
[Link] EGS Eingriff über CAN...............................................................................................................3-42
[Link] ASR Eingriff über CAN...............................................................................................................3-43
[Link] MSR Eingriff über CAN..............................................................................................................3-44
[Link] Zwischengetriebe (TXU) Eingriff über CAN (Zusatz für Low Range) ......................................3-45
3.1.9 Begrenzungsmenge...........................................................................................................................3-48
[Link] Rauchbegrenzung.........................................................................................................................3-50
[Link] Turboschubbegrenzung................................................................................................................3-52
[Link] Laderschutz..................................................................................................................................3-52
[Link] Drehmomentbegrenzung..............................................................................................................3-53
[Link] Mengenabgleich...........................................................................................................................3-53
[Link] Overfueling ..................................................................................................................................3-54
[Link] Wassertemperaturabhängige Vollasterhöhung.............................................................................3-54
[Link] Kochschutz ..................................................................................................................................3-55
[Link] Mengenbegrenzung bei leerem Tank ...........................................................................................3-55

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 INHAL079


Funktionsbeschreibung Seite III
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3.1.10 Gangerkennung.................................................................................................................................3-56
3.1.11 Leerlaufregler ...................................................................................................................................3-57
[Link] Parametersatzauswahl LLR.....................................................................................................3-58
[Link] Leerlaufsolldrehzahlberechnung .............................................................................................3-61
[Link] Regelalgorithmus LLR............................................................................................................3-64
3.1.12 Aktiver Ruckeldämpfer ....................................................................................................................3-67
[Link] Parametersatzauswahl ARD....................................................................................................3-67
[Link] Regelalgorithmus ....................................................................................................................3-72
3.1.13 Laufruheregler ..................................................................................................................................3-74
[Link] Drehzahlungleichförmigkeitserkennung..................................................................................3-77
[Link] Aufteilung der Laufruhereglermenge auf Vor- und Haupteinspritzung...................................3-77

3.2 Mengenzumessung .......................................................................................................3-79


3.2.1 Injektorklassierung ...........................................................................................................................3-80
3.2.2 Voreinspritzung ................................................................................................................................3-82
3.2.3 Korrektur der VE-Menge entsprechend Laufruhereglermenge.........................................................3-89
3.2.4 Haupteinspritzung.............................................................................................................................3-90
3.2.5 Nacheinspritzung und Kat-Überwachung .........................................................................................3-96
3.2.6 Railentlüftung .................................................................................................................................3-100

4 HOCHDRUCKREGELUNG ...................................................................................... 4-1

4.1 Sollwertbildung ....................................................................................................................4-2

4.2 Raildruckregelung/-steuerung ............................................................................................4-8


4.2.1 Zustandsautomat der Raildruckregelung/-steuerung.....................................................................................4-8
4.2.2 Struktur der Raildruckregelung/-steuerung.................................................................................................4-10

4.3 Überwachung......................................................................................................................4-13
4.3.1 Aufgabe ......................................................................................................................................................4-13
4.3.2 Bedingungen für die Raildrucküberwachung..............................................................................................4-13
4.3.3 Überwachte Größen....................................................................................................................................4-13
[Link] KDF- Plausibilitätsprüfung.................................................................................................................4-13
[Link] Überwachung des Systemdruckes (Fehler 1) ......................................................................................4-15
[Link] Plausibilitätsprüfungen auf min. Raildruck (Fehler 2) ........................................................................4-15
[Link] Stellgrößenüberwachung (Fehler 3)....................................................................................................4-16
[Link] Stellgrößenüberwachung kombiniert mit negativer Regelabweichung (Fehler 4)...............................4-16
[Link] Stellgrößenüberwachung kombiniert mit Regelabweichung (Fehler 5,6) ...........................................4-17
[Link] Stellgrößenüberwachung PI-Regler kombiniert mit Regelabweichung (Fehler 7)..............................4-18
4.3.4 Fehlerursachen............................................................................................................................................4-21
4.3.5 Reaktion auf Fehler in der Hochdruckregelung ..........................................................................................4-22
4.3.6 Reaktion auf Fehler in der Hochdruckregelung ..........................................................................................4-22

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Funktionsbeschreibung Seite IV
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4.4 Pumpenelementabschaltung..............................................................................................4-22

5 ABGASRÜCKFÜHRUNG ......................................................................................... 5-1

5.1 Sollwertberechnung .............................................................................................................5-2

5.2 Dynamische Vorsteuerung...................................................................................................5-2

5.3 Istwertberechnung ...............................................................................................................5-4

5.4.................................................................................................................................................5-4

5.5 Nullpunktabgleich des LMM ..............................................................................................5-6

5.6 Abgleich des LMM ...............................................................................................................5-7


5.6.1 Freigabe des Abgleichs im Leerlauf .............................................................................................................5-7
5.6.2 Freigabe des Abgleichs im Lastbereich ........................................................................................................5-9
5.6.3 Ermittlung der Abgleichwerte.....................................................................................................................5-10
5.6.4 Freischaltlogik für Abgleichwerte ..............................................................................................................5-11
5.6.5 Bereichsweise Interpolation der Abgleichswerte........................................................................................5-12

5.7 Berechnung eines korrigierten Luftdruckes aus P und T (Abbildung ARIST) .............5-14

5.8 Regelung..............................................................................................................................5-14

5.9 Überwachung des ARF-Stellers ........................................................................................5-14


5.9.1 Kurzschluß und Lastabfallerkennung des ARF-Stellers .............................................................................5-14
5.9.2 Positive / Negative Regelabweichung.........................................................................................................5-15

5.10 Abschaltung ......................................................................................................................5-15


5.10.1 Transientbetrieb........................................................................................................................................5-15
5.10.2 Übersichts-Blockschaltbild.......................................................................................................................5-16

5.11 Strukturumschaltung und Regelalgorithmus................................................................5-18

6 LADEDRUCKREGELUNG ....................................................................................... 6-1

6.1 Übersicht ...............................................................................................................................6-1

6.2 Lufttemperaturberechnung.................................................................................................6-2

6.3 Sollwertbildung ....................................................................................................................6-3

6.4 Regelung................................................................................................................................6-5

6.5 Fahrweiseerkennung............................................................................................................6-7

6.6 Steuerung ..............................................................................................................................6-9

6.7 Adaption der Regelparameter...........................................................................................6-10

6.8 Abschaltung ........................................................................................................................6-12


6.8.1 Abschaltung wegen bleibender Regelabweichung......................................................................................6-14

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Funktionsbeschreibung Seite V
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6.8.2 Abschaltung wegen Systemfehler ...............................................................................................................6-15


6.8.3 Abschaltung wegen Kaltstart ......................................................................................................................6-16
6.8.4 Abschaltung wegen Diagnose Ladedrucksteller .........................................................................................6-17

6.9 Laderdruckberechnung .....................................................................................................6-17


6.9.1 Plausibilitätsprüfung vom Lade- und Atmosphärendruck...........................................................................6-19
6.9.2 Atmosphärendruckberechnung ...................................................................................................................6-19

7 ZUSATZFUNKTIONEN ............................................................................................ 7-1

7.1 Glühzeitsteuerung ................................................................................................................7-1

7.2 PWM-Glühzeitsteuerung.....................................................................................................7-1
7.2.1 Glühzeitberechnung......................................................................................................................................7-1
[Link] Vorglühen .............................................................................................................................................7-1
[Link] Startbereitschaftsglühen........................................................................................................................7-2
7.2.2 Startglühen....................................................................................................................................................7-2
[Link] Nachglühen...........................................................................................................................................7-2
[Link] Zwischenglühen ....................................................................................................................................7-3
7.2.3 Zustandsübergänge für PWM-Glühzeitsteuerung .........................................................................................7-3
7.2.4 Glühkerzenansteuerung und Fehlerdiagnose ................................................................................................7-4
[Link] Botschaften ...........................................................................................................................................7-4
7.2.5 HW-Protokoll ...............................................................................................................................................7-5
7.2.6 Glühlampentest.............................................................................................................................................7-7

7.3 Standard-Glühzeitsteuerung ...............................................................................................7-7


7.3.1 Glühkerzenansteuerung ................................................................................................................................7-8
7.3.2 Zustandsübergänge für Standart Glühfunktion .............................................................................................7-9
7.3.3 Glühzeitberechnung....................................................................................................................................7-10
7.3.4 Summenfehlerdiagnose...............................................................................................................................7-12

7.4 Motorlagersteuerung..........................................................................................................7-12

7.5 Gesteuerter Thermostat.....................................................................................................7-13


7.5.1 Funktionsprinzip.........................................................................................................................................7-13

7.6 HC-Eindüsung ....................................................................................................................7-16


7.6.1 Beschreibung ..............................................................................................................................................7-16
7.6.2 Zustände der HC-Eindüsung.......................................................................................................................7-17

7.7 Abluftklappensteuerung ....................................................................................................7-18

7.8 Elektrische Motorlüftersteuerung ....................................................................................7-19


7.8.1 Kein Nachlauf (State 0) ..............................................................................................................................7-20
7.8.2 Nachlauf (State 1).......................................................................................................................................7-20
7.8.3 Abschaltung (State 2) .................................................................................................................................7-20
7.8.4 Batteriespannungskorrektur ........................................................................................................................7-20
7.8.5 Parameter....................................................................................................................................................7-21
7.8.6 Diagnose Motorlüfter .................................................................................................................................7-21

7.9 EKP/EAB/DRV-Ansteuerung mit f(T_w) Vorsteuerung ...............................................7-22


7.9.1 EKP-Abschaltung bei Crash-Botschaft über CAN .....................................................................................7-26

7.10 Klimakompressoransteuerung ........................................................................................7-28


7.10.1 Klimakompressorlogik .............................................................................................................................7-29
7.10.2 Klimakompressorstatus -Botschaft ...........................................................................................................7-32

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Funktionsbeschreibung Seite VI
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7.11 Drallklappensteuerung ....................................................................................................7-35

7.12 Abstellklappensteuerung .................................................................................................7-36

7.13 Maximalwertspeicherung ................................................................................................7-37


7.13.1 Übersicht ..................................................................................................................................................7-37
7.13.2 Überdrehzahlfunktion...............................................................................................................................7-37
7.13.3 Übertemperaturfunktion ...........................................................................................................................7-37

7.14 Öldruckschalter................................................................................................................7-39

7.15 Kühlwasserheizung ..........................................................................................................7-42


7.15.1 Übersicht ..................................................................................................................................................7-42
7.15.2 Abschaltung ..............................................................................................................................................7-44

7.16 Diagnose Kühlwasserheizung..........................................................................................7-45

7.17 Automatische ASR Erkennung .......................................................................................7-46


7.17.1 DSC und HDC Eingriff ............................................................................................................................7-46

7.18 ASCET-Bypass .................................................................................................................7-47

8 ÜBERWACHUNGSKONZEPT ................................................................................. 8-1

8.1 Beschreibung der sicherheitsrelevanten Funktion............................................................8-1


8.1.1 Überwachung des Mikrocontrollers im Schubbetrieb...................................................................................8-1
[Link] Test der EAB - Funktion im Betrieb.....................................................................................................8-1
8.1.2 Fahrgeschwindigkeitssensorüberwachung ....................................................................................................8-4
8.1.3 Reaktionen auf Überdrehzahl und Systemfehler...........................................................................................8-4

8.2 Verfahren Motorabstellen im Fehlerfall ............................................................................8-5


8.2.1 Statusmeldungen der Software .....................................................................................................................8-5
[Link] Abschaltstatus mrmTST_AUS..............................................................................................................8-5
[Link] Abschaltungsursache mroNL_OFF.......................................................................................................8-6
[Link] Motorbetriebsphase mrmSTATUS.........................................................................................................8-7
8.2.2 Überwachung Fahrpedalmodul.....................................................................................................................8-7
[Link] Fehlerstrategie PWG Doppelpotentiometer ..........................................................................................8-7
[Link] Plausibilität PWG mit Bremse ............................................................................................................8-10

8.3 Verfahren Motorabstellen im Nachlauf ...........................................................................8-11


8.3.1 Nachlauf .....................................................................................................................................................8-11
8.3.2 Durchführen der Überwachung im Nachlauf ..............................................................................................8-12
8.3.3 Ablauf der Tests .........................................................................................................................................8-14
8.3.4 Zustände der Software im Nachlauf............................................................................................................8-17
8.3.5 Reaktion auf einen defekte Abstelleinrichtung ...........................................................................................8-18
8.3.6 Hauptrelaistest ............................................................................................................................................8-19
8.3.7 Fehlerabspeicherung...................................................................................................................................8-20

8.4 Eigendiagnose .....................................................................................................................8-21


8.4.1 Periodischer Test ........................................................................................................................................8-22
8.4.2 Einmaliger Test bei KL15 = "EIN" (Selbsttest) .........................................................................................8-22
8.4.3 Hintergrundtest ...........................................................................................................................................8-22
[Link] Initialisierung......................................................................................................................................8-24

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Funktionsbeschreibung Seite VII
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8.5 Fehlerbehandlung...............................................................................................................8-26
8.5.1 Begriffsbestimmungen................................................................................................................................8-27
8.5.2 Fehlervorentprellung ..................................................................................................................................8-27
[Link] Defekterkennung.................................................................................................................................8-29
[Link] Intakterkennung ..................................................................................................................................8-30
[Link] Fehlerspeicherung...............................................................................................................................8-30
[Link] Aufbau des Fehlerspeichers ................................................................................................................8-33
[Link] Eintragen eines Fehlers.......................................................................................................................8-33
8.5.3 Zyklusverwaltung .......................................................................................................................................8-35
[Link] Erkennung und Bearbeitung eines Warm Up Cycle............................................................................8-35
[Link] Erkennung und Bearbeitung eines Driving Cycle ...............................................................................8-35
[Link] Entprellung über Zeitquanten .............................................................................................................8-35
[Link] DIA-Lampe Zustand ermitteln............................................................................................................8-36
[Link] MIL Zustand ermitteln........................................................................................................................8-36
[Link] Readiness ............................................................................................................................................8-36
[Link] Fehlerspeicher und EEPROM.............................................................................................................8-36
8.5.4 Ansteuerung der Diagnoselampe ................................................................................................................8-36
[Link] Diagnoselampentest ............................................................................................................................8-37
8.5.5 Ansteuerung der MIL .................................................................................................................................8-38
[Link] MIL-Test.............................................................................................................................................8-38
8.5.6 Betriebsstundenzähler.................................................................................................................................8-38

9 CAN-FUNKTIONEN.................................................................................................. 9-1

9.1 Controller Area Network.....................................................................................................9-1


9.1.1 Schichten Model (Übersicht)........................................................................................................................9-1
9.1.2 Initialisierung................................................................................................................................................9-2
9.1.3 DPRAM Layout............................................................................................................................................9-2
9.1.4 Überwachung des CAN-Bausteins................................................................................................................9-3
[Link] Status ....................................................................................................................................................9-3
[Link] CAN Parameterblock............................................................................................................................9-4
[Link] CAN Fehlerausblendung.......................................................................................................................9-4
9.1.5 Datenaustausch .............................................................................................................................................9-4

9.2 Konfiguration der CAN-Botschaften .................................................................................9-6


9.2.1 Aufbau eines CAN-Objekts ..........................................................................................................................9-7
9.2.2 Normierung der CAN-Botschaften ...............................................................................................................9-8
9.2.3 Umrechnung der Signale ..............................................................................................................................9-8
9.2.4 Botschaftstrukturen (CAN Protokoll 11H - 1.5)...........................................................................................9-8
9.2.5 Signaldefinitionen.......................................................................................................................................9-17

10 EXTERNE KOMMUNIKATION (K-LEITUNG) ...................................................... 10-1

10.1 Data Link Layer ...............................................................................................................10-1


10.1.1 DS2-kompatibler Mode / Implementierte Services für DS2-kompatibler Mode ......................................10-2
10.1.2 Implementierte Services für DS2-kompatibler Mode ...............................................................................10-3
[Link] StartDiagnosticSession (Wechsel Diagnosemode) ...........................................................................10-5
[Link] ClearDiagnosticInformation (Fehlerspeicher löschen) .....................................................................10-6
[Link] ReadStatusOfDiagnosticTroubleCodes (Fehlerspeicher lesen, lang)................................................10-7
[Link] ReadDiagnosticTroubleCodesByStatus (Fehlerspeicher lesen, kurz) ...............................................10-9
[Link] ReadEcuIdentification (Identifikation lesen) ..................................................................................10-10
[Link] ReadDataByLocalIdentifier (Systemspezifische Adressen lesen)...................................................10-12
[Link] ReadDataByLocalIdentifier (EWS-Empfangsstatus abfragen) .......................................................10-14
[Link] ReadDataByLocalIdentifier (Meßwerte lesen statisch) ..................................................................10-15
[Link] ReadDataByCommonIdentifier (Prüfstempel lesen).......................................................................10-17
[Link] ReadDataByCommonIdentifier (Shadow-Fehlerspeicher lesen) ..................................................10-18
[Link] ReadDataByCommonIdentifier (ZentralCode lesen) ....................................................................10-19

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Funktionsbeschreibung Seite VIII
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[Link] ReadMemoryByAddress (Speicherbereich lesen) ........................................................................10-21


[Link] SecurityAccess#2 (SEED anfordern)............................................................................................10-22
[Link] SecurityAccess#1 (SEED holen) ..................................................................................................10-23
[Link] SecurityAccess#2 (KEY senden) ..................................................................................................10-24
[Link] DynamicallyDefinedLocalIdentifier (Meßwerte lesen dynamisch)...............................................10-25
[Link] WriteDataByCommonIdentifier (Prüfstempel schreiben).............................................................10-27
[Link] WriteDataByCommonIdentifier (ZentralCode schreiben) ............................................................10-28
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Abgleichwerte lesen) ......................................................10-30
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (KLI und/oder MFL_FGR Info. Lesen) ...........................10-33
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Abgleichwerte vorgeben)................................................10-34
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Abgleichwerte programmieren) ......................................10-37
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (KLI und/oder MFL_FGR Info. löschen).........................10-40
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Stellgliedansteuerung) ....................................................10-41
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Stellgliedansteuerung freigeben).....................................10-43
[Link] InputOutputControlByLocalIdentifier (Programmierstatus lesen)................................................10-44
[Link] StartRoutineByLocalIdentifier (Diagnosefunktion Start) .............................................................10-45
[Link] StartRoutineByLocalIdentifier (Checksumme abfragen) ..............................................................10-49
[Link] StartRoutineByLocalIdentifier (Speicher löschen) .......................................................................10-50
[Link] StartRoutineByLocalIdentifier (EWS-Startwertinitialisierung) ....................................................10-51
[Link] StopRoutineByLocalIdentifier (Diagnosefunktion Stop)..............................................................10-52
[Link] RequestDownload (Auf Schreiben vorbereiten) ...........................................................................10-53
[Link] TransferData (Schreiben Programm und Daten)...........................................................................10-54
[Link] RequestTransferExit (Programmiersitzung schließen)..................................................................10-55
[Link] StopCommunication (Kommunikation beenden)..........................................................................10-56
[Link] AccessTimingParameter Service (Timingparameter umschalten) ................................................10-57
[Link] ReadDS2EcuIdentification (Identifikation lesen DS2) .................................................................10-59
10.1.3 Standard - KWP2000 - Mode .................................................................................................................10-60
[Link] Initialisierung mit 5 Baud ...............................................................................................................10-60
[Link] Initialisierung mittels Wake-up-Pattern "Schneller Einstieg" .........................................................10-64
[Link] Zeitdefinitionen...............................................................................................................................10-65
[Link] Implementierte Services Standard - KWP2000 ..............................................................................10-66
[Link] Fehlerbehandlung ...........................................................................................................................10-67
[Link] Fehlercodes (SAE J2012) ...............................................................................................................10-67

10.2 McMess............................................................................................................................10-68
10.2.1 Einstieg mittels KEYWORD PROTOCOL 2000 ...................................................................................10-68
10.2.2 EDC-Kommunikationskennung..............................................................................................................10-70
[Link] Definition des Timings beim schnellen Messen..............................................................................10-70
[Link] Zündungssynchron Messen.............................................................................................................10-71
[Link] Ausstieg aus Zündungssynchron Messen........................................................................................10-71
[Link] Word-Handshake: Funktionen ohne Parameter ..............................................................................10-71
[Link] Word-Handshake: Funktionen mit Parameter.................................................................................10-72
[Link] McMess Blocklänge .......................................................................................................................10-72
10.2.3 Implementierte Funktionen.....................................................................................................................10-73

10.3 FLASH-Programmierung..............................................................................................10-73
10.3.1 Konzept ..................................................................................................................................................10-73
[Link] Schnittstellenprotokoll ....................................................................................................................10-73
[Link] Richtlinien ......................................................................................................................................10-73
[Link] Software..........................................................................................................................................10-74
[Link] System, Hardware...........................................................................................................................10-74
[Link] Ablauf einer Programmiersitzung ...................................................................................................10-75
10.3.2 Sicherheitsmechanismen.........................................................................................................................10-76
[Link] Schutz vor EMV-Störungen............................................................................................................10-76
[Link] Schutz vor unbefugtem Programmieren (Tuning)...........................................................................10-77
[Link] Trimmung per Keybox....................................................................................................................10-78
[Link] Seed & Key Verfahren....................................................................................................................10-79
[Link] Entfall des externen HW-Pins.........................................................................................................10-80
10.3.3 Aktivieren und Beenden der FLASH-Programmierung..........................................................................10-80

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Funktionsbeschreibung Seite IX
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[Link] Aktivierungsarten............................................................................................................................10-80
[Link] Automatische Aktivierung aus Steuergerät-Selbsttest (Eigendiagnose)..........................................10-80
[Link] Aktivierung aus dem Fahrprogramm: Rückzug ins rechnerinterne ROM .......................................10-82
[Link] Beenden der FLASH-Programmierung...........................................................................................10-83
10.3.4 Eigenschaften der Protokollsoftware ......................................................................................................10-83
10.3.5 Programmieren des eingelöteten FLASH’s ............................................................................................10-83
[Link] Abfolge der Services.......................................................................................................................10-83
10.3.6 Dokumentation im Steuergerät ...............................................................................................................10-84
[Link] Herstellerübergreifende Referenzierung .........................................................................................10-84
[Link] Aufbau ............................................................................................................................................10-86
10.3.7 ZIF-Backup.............................................................................................................................................10-86

A FEHLERBEHANDLUNG..........................................................................................A-1

A.1 Übersicht der Fehlerpfade.................................................................................................A-1

A.2 Fehlerbeschreibungen und Ersatzreaktionen..................................................................A-7


A.2.1 Steuergerät (fboSRUC) ............................................................................................................................... A-7
A.2.2 EEPROM und Konfiguration (fboSEEP).................................................................................................. A-10
A.2.3 Drehzahlgeber (fboSDZG) ........................................................................................................................ A-11
A.2.4 Inkrementgeber (fboSIWZ) ...................................................................................................................... A-12
A.2.5 Kondensatorspannung 1 (fboSUC1) ......................................................................................................... A-15
A.2.6 Kondensatorspannung 2 (fboSUC2) ......................................................................................................... A-16
A.2.7 Kraftstoffdruckfühler (fboSKDF) ............................................................................................................. A-17
A.2.8 Kraftstoffdruck plausibel (fboSKDP)........................................................................................................ A-17
A.2.9 Batteriespannung (fboSUBT) .................................................................................................................... A-19
A.2.10 ADC-Testspannung (fboSTST) ............................................................................................................... A-20
A.2.11 Wassertemperaturfühler (fboSWTF) ....................................................................................................... A-21
A.2.12 Kraftstofftemperaturfühler (fboSKTF) .................................................................................................... A-22
A.2.13 Öltemperaturfühler (fboSOTF) ............................................................................................................... A-22
A.2.14 Lufttemperaturfühler (fboSLTF) ............................................................................................................. A-22
A.2.15 Abgastemperaturfühler1 (fboSAT1) ........................................................................................................ A-22
A.2.16 Abgastemperaturfühler2 (fboSAT2) ........................................................................................................ A-23
A.2.17 Ladedruckfühler (fboSLDF) ................................................................................................................... A-24
A.2.18 Atmosphärendruckfühler (fboSADF) ...................................................................................................... A-25
A.2.19 Luftmengenmesser (fboSLMM) .............................................................................................................. A-26
A.2.20 Geber-Speisung 1 (fboSUG1) ................................................................................................................. A-27
A.2.21 Geber-Speisung 2 (fboSUG2) ................................................................................................................. A-27
A.2.22 Fahrgeschwindigkeitsregler Bedienteil (fboSFGA)................................................................................. A-28
A.2.23 Iststromerfassung Druckregelventil (fboSIDV) ....................................................................................... A-28
A.2.24 Fahrgeschwindigkeitserfassung (fboSFGG)............................................................................................ A-29
A.2.25 Glührelais (fboSGRS).............................................................................................................................. A-31
A.2.26 MLS-Endstufe (fboSMLS) ...................................................................................................................... A-32
A.2.27 Motorlager (fboSMML)........................................................................................................................... A-33
A.2.28 Elementabschaltung (fboSKHP) ............................................................................................................. A-34
A.2.29 Kraftstoffregelventil (fboSKDR) ............................................................................................................. A-35
A.2.30 Klimaleistungsausgang (fboSKLI) .......................................................................................................... A-36
A.2.31 Abluftklappensteuerung (fboSAKS) ........................................................................................................ A-37
A.2.32 Brennstoffdosierpumpe (fboSNOX) ........................................................................................................ A-38
A.2.33 Zusatzheizung (fboSZHR)....................................................................................................................... A-39
A.2.34 Gesteuerter Thermostat (fboSTHS) ......................................................................................................... A-40
A.2.35 Elektrische Kraftstoffpumpe (fboSEKP)................................................................................................. A-41
A.2.36 Redundanter Notstop (fboSEAB) ............................................................................................................ A-42
A.2.37 Glühanzeige (fboSGAZ).......................................................................................................................... A-43
A.2.38 Bremssignal (fboSBRE) .......................................................................................................................... A-44
A.2.39 Kupplungssignal (fboSKUP)................................................................................................................... A-44
A.2.40 Integriertes Glühen 1 (fboSGZ1)............................................................................................................. A-45
A.2.41 Integriertes Gluehen 2 (fboSGZ2)........................................................................................................... A-47

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A.2.42 Hauptrelais (fboSHRL)............................................................................................................................ A-48


A.2.43 Stabi (fboSSTB) ...................................................................................................................................... A-49
A.2.44 Klemme 15 (fboSK15) ............................................................................................................................ A-50
A.2.45 CAN-Controller (fboSCAN).................................................................................................................... A-50
A.2.46 Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung (fboSHGB) .................................................................................... A-51
A.2.47 Injektor xx (fboSIxx) ............................................................................................................................... A-51
A.2.48 Fehler im NL beim Abstellen über OFF oder Nullmenge (fboSNLT) ..................................................... A-52
A.2.49 Elektronische Wegfahrsperre (fboSEWS) ............................................................................................... A-54
A.2.50 Vorförderdruckfühler (fboSVDF) ........................................................................................................... A-56
A.2.51 Vorförderdruck Überwachung (fboSVDP).............................................................................................. A-57
A.2.52 Pedalwertgeber Überwachung (fboSPWG) ............................................................................................. A-58
A.2.53 Redundanter Pedalwertgeber Überwachung (fboSPGS) ......................................................................... A-59
A.2.54 Elektrisches Abschaltventil (ELAB)....................................................................................................... A-60
A.2.55 Aussetzererkennung (fboSAUZ).............................................................................................................. A-61
A.2.56 Ladedrucksteller (fboSLDS)................................................................................................................... A-61
A.2.57 Ladedruckregelung (fboSLDS)................................................................................................................ A-62
A.2.58 Ladedruckregelung (fboSLDSX) ............................................................................................................. A-63
A.2.59 Abgasrückführsteller (fboSARS) ............................................................................................................. A-64
A.2.60 Abgasrückführsteller (fboSARSX)........................................................................................................... A-65
A.2.61 Katalysator-Überwachung (fboSKAT) .................................................................................................... A-66
A.2.62 Abgastemperaturfühler1 (fboSAT1) ........................................................................................................ A-67
A.2.63 Abgastemperaturfühler2 (fboSAT2) ........................................................................................................ A-67
A.2.64 Externer Mengeneingriff (fboSEXT) ....................................................................................................... A-67
A.2.65 Katalysator-Überwachung (fboSTVK2 und fboSTNK2) .......................................................................... A-70
A.2.66 Ladedrucksteller2 (fboSLDS2)................................................................................................................ A-70
A.2.67 Abgasrückführsteller2 (fboSARS2) ......................................................................................................... A-70
A.2.68 Öldruckschalter (fboSODS) .................................................................................................................... A-71
A.2.69 Kühlwasserheizung/Generatorlasterfassung (fboSKW2) ......................................................................... A-72
A.2.70 Kühlwasserheizung/Endstufe (fboSKWH)............................................................................................... A-73
A.2.71 Umgebungstemperatur (fboST_UMG) .................................................................................................... A-73
A.2.72 Drehzahlungleichförmigkeiterkennung (fbeELRR_I).............................................................................. A-74

B UMPROGRAMMIERANLEITUNG ...........................................................................B-1

B.1 Regelungstechnische Funktionen ...................................................................................... B-1


B.1.1 P-Regler, I-Regler (Zeit- und Drehzahlsynchron) ....................................................................................... B-2
B.1.2 Zeitsynchrones DT1-Glied.......................................................................................................................... B-2
B.1.3 Zeitsynchrones DT1-Glied mit nicht linearen Koeffizienten ...................................................................... B-3
B.1.4 Drehzahlsynchrones DT1-Glied.................................................................................................................. B-4
B.1.5 Drehzahlsynchrones D2T2-Glied................................................................................................................ B-5
B.1.6 Zeitsynchrones PT1-Glied .......................................................................................................................... B-6
B.1.7 Drehzahlsynchrones PDT1-Glied (Lead Lag)............................................................................................. B-6

B.2 Funktionsschalter ............................................................................................................... B-7

B.3 Gruppenkennfelder ............................................................................................................ B-9


B.3.1 Gruppenkennlinie...................................................................................................................................... B-10
B.3.2 Stützstellenverteilung................................................................................................................................ B-10

C LISTE DER UMWELTBEDINGUNGEN ...................................................................C-1

C.1 Messagenummern...............................................................................................................C-3
C.1.1 Sortiert nach Messagenummer .................................................................................................................... C-3
C.1.2 Sortiert nach Kurzbezeichnung ................................................................................................................. C-11

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C.2 Parameterblöcke für Umsetzungen ................................................................................C-18

D INDEX ......................................................................................................................D-1

TABELLENVERZEICHNIS........................................................................................... XII

ABBILDUNGSVERZEICHNIS ..................................................................................... XIII

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Funktionsbeschreibung Seite XII
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Tabellenverzeichnis
Tabelle 2-1: Bedeutung der Fehlerbits bei ehoBWx .................................................................................................2-26
Tabelle 2-2: Bedeutung der Fehlerart bei ehoBWx...................................................................................................2-26
Tabelle 3-1: Reversible Abschaltbedingungen.........................................................................................................3-22
Tabelle 3-2: Irreversible Abschaltbedingungen........................................................................................................3-23
Tabelle 3-3: Bedienteilauswertung...........................................................................................................................3-25
Tabelle 3-4: Ablaufsteuerung ...................................................................................................................................3-26
Tabelle 7-1: gsoGS_SGlL; Glühleistung = gsoGS_SGlL*5%. ...................................................................................7-4
Tabelle 8-1: Restart-Code ........................................................................................................................................8-26
Tabelle 10-1: physikalische Steuergeräteadressen ...................................................................................................10-5
Tabelle 10-2: Labels zur Applikation der SG- und Fahrzeugidentifikation............................................................10-11
Tabelle 10-3: Blockdefinitionen.............................................................................................................................10-16
Tabelle 10-4: Abgleichwerte und Zusatzinformationen für “Abgleichwerte lesen” ...............................................10-32
Tabelle 10-5: Abgleichwerte und Zusatzinformationen für "Abgleichwerte vorgeben".........................................10-36
Tabelle 10-6: Abgleichwerte und Zusatzinformationen für "Abgleichwerte programmieren" ...............................10-39
Tabelle 10-7: LocalIdentifier und Zusatzinformationen der ansteuerbaren Stellglieder (R6) ................................10-42
Tabelle 10-8: LocalIdentifier und Zusatzinformationen der ansteuerbaren Stellglieder (Slave) ............................10-42
Tabelle 10-9: LocalIdentifier und Zusatzinformationen der ansteuerbaren Stellglieder (Master)..........................10-43
Tabelle 10-10: Timing Parameter Identifier...........................................................................................................10-58
Tabelle B-1: Näherungspolynomkoeffizienten zur Berechnung des drehzahlsynchronen Gedächtnisfaktors in interner
Darstellung....................................................................................................................................... B-4
Tabelle B-2: Näherungspolynomkoeffizienten zur Berechnung des drehzahlsynchronen Gedächtnisfaktors in interner
Darstellung....................................................................................................................................... B-5
Tabelle B-3: Funktionsschalter.................................................................................................................................. B-8
Tabelle B-4 Variantenschalter................................................................................................................................... B-8
Tabelle B-5: Gruppenkennfelder............................................................................................................................... B-9
Tabelle B-6: Gruppenkennlinie ............................................................................................................................... B-10
Tabelle B-7: Stützstellenverteilung ......................................................................................................................... B-10

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Funktionsbeschreibung Seite XIII
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2-1: EANA01 - Struktur der Analogwertaufbereitung..............................................................................2-1
Abbildung 2-2: EANAAUSW - Analogwertauswertung............................................................................................2-5
Abbildung 2-3: EANASRC1 - kein Übergang auf Vorgabewert................................................................................2-6
Abbildung 2-4: EANASRC2 - Übergang auf Vorgabewert mit Sprung.....................................................................2-6
Abbildung 2-5: EANASRC3 - Übergang auf Vorgabewert mit Rampe .....................................................................2-7
Abbildung 2-6: EANA_SRC - Bildung der Diagnosemessage.................................................................................2-11
Abbildung 2-7: EANA_PWG - Auswertung des PWG ............................................................................................2-11
Abbildung 2-8: Auswertung des LTF.......................................................................................................................2-11
Abbildung 2-9: EANA_PGS - Auswertung des PGS ...............................................................................................2-12
Abbildung 2-10: EANA_LDF - Auswertung des LDF.............................................................................................2-12
Abbildung 2-11: EANA_PAG - Abgleich des LDF .................................................................................................2-13
Abbildung 2-12: EANA_KDF - Auswertung des KDF............................................................................................2-13
Abbildung 2-13: EANA_LMM - Auswertung des HFM5........................................................................................2-14
Abbildung 2-14: EDIG01 - Verarbeitung der Digitaleingänge (allgemein) .............................................................2-15
Abbildung 2-15: EDIG02 - Verarbeitung der Digitaleingänge (z.B. Klemme 15 Eingang).....................................2-15
Abbildung 2-16: EDIG03 - Entprellung der Digitaleingänge...................................................................................2-16
Abbildung 2-17: AEST_ - Struktur des Endstufenhandlers......................................................................................2-18
Abbildung 2-18: AESTPIN - Pinnummern der Endstufe .........................................................................................2-20
Abbildung 2-19: AESTANST - Ansteuerung Endstufe............................................................................................2-22
Abbildung 2-20: AESTFPWM - ..............................................................................................................................2-24
Abbildung 2-21: AEST_KDR - Ansteuerung KDR-Endstufe ..................................................................................2-27
Abbildung 2-22: KDR_IREG - Ansteuerung KDR-Endstufe...................................................................................2-27
Abbildung 2-23: FGVFDGG - Gangerkennung für FGR .........................................................................................2-30
Abbildung 2-24: DZBSTRU - Struktur der Drehzahlmessung.................................................................................2-31
Abbildung 2-25: EDZG02 - Timeout und dynamische Plausibilität.........................................................................2-35
Abbildung 2-26: DZGDEF – Zeitablauf bei DZG defekt.........................................................................................2-38
Abbildung 2-27: NWALL - Struktur der Nockenwelle ............................................................................................2-39
Abbildung 2-28: NWVERL - Signalverläufe ...........................................................................................................2-40
Abbildung 2-29: NWZTD - NW-Zustände ..............................................................................................................2-41
Abbildung 2-30: ZMH_INK4 - Lage und Aufbau des INK-Geberrades, 4-Zylinder-Motor....................................2-45
Abbildung 2-31: ZMH_INK6 - Lage und Aufbau des INK-Geberrades, 6-Zylinder-Motor....................................2-46
Abbildung 2-32: ZMHIWZFS – Drehzahlschwelle zur Fehlerabspeicherung..........................................................2-47
Abbildung 2-33: ZHH01 ..........................................................................................................................................2-48
Abbildung 2-34: ZHH02 ..........................................................................................................................................2-49
Abbildung 2-35: ZHH03 ..........................................................................................................................................2-49
Abbildung 2-36: ZHH04 ..........................................................................................................................................2-49
Abbildung 2-37: ZHH05 ..........................................................................................................................................2-50
Abbildung 2-38: ZMH_03 - Schematischer Verlauf der Injektorstromprofile, Booster-Spg. Profile ......................2-53
Abbildung 2-39: LFZ - Laufzeitreduktion................................................................................................................2-55
Abbildung 3-1: MERE01 - Struktur der Mengenregelung .........................................................................................3-1
Abbildung 3-2: MERE02 - Struktur Mengenberechnung Fahrbetrieb........................................................................3-3
Abbildung 3-3: MERE02A - Berechnung des induzierten Momentes vor externen Momenteneingriffen (MD_IND)3-4
Abbildung 3-4: MERE02B - Berechnung des induzierten Momentes nach externen Mengeneingriffen
(MD_IND_NE).................................................................................................................................3-4
Abbildung 3-5: MERE02C - Berechnung des Reibmomentes (MD_REIB) ..............................................................3-4
Abbildung 3-6: MENGENAB - Struktur Mengenberechnung Fahrbetrieb ................................................................3-5
Abbildung 3-7: MENGENDK - Mengendriftkompensation.......................................................................................3-7
Abbildung 3-8: MERERSA - Rampenförmige Schubabschaltung .............................................................................3-8
Abbildung 3-9: MRSTBIT - Startabwurf ...................................................................................................................3-9
Abbildung 3-10: MRSTVERL - Startbitverlängerung .............................................................................................3-10
Abbildung 3-11: MRSTME - Startmengenberechnung ............................................................................................3-11
Abbildung 3-12: MEREWU - Struktur Wunschmengenberechnung........................................................................3-13
Abbildung 3-13: MEREAB - Abschaltung wegen Systemfehler..............................................................................3-14
Abbildung 3-14: MEREFV01 - Filterung Pedalwertgeber.......................................................................................3-15
Abbildung 3-15: MEREFV - Fahrverhaltenkennfelder ............................................................................................3-16
Abbildung 3-16: MEREVDF - Testablauf ...............................................................................................................3-18

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Funktionsbeschreibung Seite XIV
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Abbildung 3-17: FGRBLOCK - Blockbild FGR......................................................................................................3-20


Abbildung 3-18: MFL_FGR - MFL- und FGR-Erkennung......................................................................................3-22
Abbildung 3-19: FGRZUSTB - Zustandsdiagramm Bedienteil FGR.......................................................................3-24
Abbildung 3-20: FGRZUSTA - Zustandsdiagramm Ablaufsteuerung FGR.............................................................3-27
Abbildung 3-21: FGRPAR - Parameterauswahl FGR ..............................................................................................3-28
Abbildung 3-22: FGRSOLL - Sollwert-Rampenerzeugung .....................................................................................3-29
Abbildung 3-23: FGRSTR - Struktur des FGR-Reglers...........................................................................................3-32
Abbildung 3-24: MREXME01 - Externer Mengeneingriff ......................................................................................3-40
Abbildung 3-25: MREXME02 - Störgrößenaufschaltung Klimakompressor...........................................................3-42
Abbildung 3-26: MREXME03 - Externer Mengeneingriff durch das EGS über CAN ............................................3-43
Abbildung 3-27: MREXME04 - ASR Eingriff.........................................................................................................3-44
Abbildung 3-28: MREXME05 - MSR Eingriff........................................................................................................3-45
Abbildung 3-29: MREXMEXU - Externer Mengeneingriff durch TXU über CAN ................................................3-46
Abbildung 3-30: MEREBG - Begrenzungsmenge ...................................................................................................3-50
Abbildung 3-31: MEREBG01 - Rauchbegrenzung ..................................................................................................3-50
Abbildung 3-32: MEREBG02 - Dynamische Rauchumschaltung............................................................................3-50
Abbildung 3-33: OVERFUEL - Overfueling............................................................................................................3-54
Abbildung 3-34: MERETNKL- Mengenbegrenzung bei leerem Tank ....................................................................3-55
Abbildung 3-35: MEREGG – Gangerkennung für LLR und ARD ..........................................................................3-56
Abbildung 3-36: MERELL01 - Übersicht Leerlaufregler ........................................................................................3-57
Abbildung 3-37: MERELL02 - Parameterauswahl für den Leerlaufregler...............................................................3-58
Abbildung 3-38: MERELL03 - Leerlaufsolldrehzahlberechnung ............................................................................3-61
Abbildung 3-39: MERELLPW – Leerlaufsolldrehzahlberechnung bei defektem PWG ..........................................3-62
Abbildung 3-40: MERELL04 - Leerlaufdrehzahlanhebung in Abhängigkeit von der Batteriespannung .................3-63
Abbildung 3-41: MERELL05 - Leerlaufregler.........................................................................................................3-64
Abbildung 3-42: MEREAR - Gangerkennung für die Parameterfestlegung ARD-Störregler ..................................3-67
Abbildung 3-43: MEREAR02 - Parametersatzauswahl für den Führungsformer.....................................................3-67
Abbildung 3-44: MEREARRC - Parameterauswahl für den Aktiven Ruckeldämpfer .............................................3-68
Abbildung 3-45: MEREAR04 - Aktiver Ruckeldämpfer .........................................................................................3-72
Abbildung 3-46: MERELR01 - Laufruheregler .......................................................................................................3-74
Abbildung 3-47: MERELR02 - Arbeitsbereich Laufruheregler ...............................................................................3-76
Abbildung 3-48: MERELRP - LRR MEngen-Puffer des HE-Anteils ......................................................................3-77
Abbildung 3-49: MEREZU01 - Struktur Einspritzung.............................................................................................3-79
Abbildung 3-50: ZUMINJKL - Injektorklassierung.................................................................................................3-81
Abbildung 3-51: MEREZU02 - Struktur Ansteuerbeginn Voreinspritzung .............................................................3-82
Abbildung 3-52: MEREZU03 - Struktur Freigabe-Voreinspritzung ........................................................................3-84
Abbildung 3-53: ZUM_MVES - Startberechnung Menge Voreinspritzung.............................................................3-86
Abbildung 3-54: ZUM_MVE - Struktur Menge Voreinspritzung............................................................................3-87
Abbildung 3-55: ZUM_MVE1 - Aufteilung auf VE und HE ...................................................................................3-89
Abbildung 3-56: ZUMABHES – Startberechnung Ansteuerbeginn Haupteinspritzung...........................................3-91
Abbildung 3-57: ZUMABHE - Struktur Ansteuerbeginn Haupteinspritzung...........................................................3-92
Abbildung 3-58: ZUMAD1 - Struktur Ansteuerdauer Haupteinspritzung................................................................3-93
Abbildung 3-59: ZUMNEAB0 - Beginn der Nacheinspritzung ...............................................................................3-96
Abbildung 3-60: ZUMNEABS -Abschaltung der Nacheinspritzung........................................................................3-97
Abbildung 3-61: ZUMNEAD2 - Ansteuerdauer ......................................................................................................3-97
Abbildung 3-62: ZUMNEAD3 - Fehlerbedingung...................................................................................................3-98
Abbildung 3-63: KAT_UEBE - Kat-Überwachung .................................................................................................3-99
Abbildung 3-64: MERE_RAI - Bedingungen zur Ansteuerung der Injektoren zur Railentlüftung ........................3-100
Abbildung 4-1: HPRSTRK - Struktur Raildruckerzeugung .......................................................................................4-1
Abbildung 4-2: ZUMPSOLLS – Startberechnung Raildrucksollwertbildung ............................................................4-4
Abbildung 4-3: ZUMPSOLL - Struktur Raildrucksollwertbildung ............................................................................4-5
Abbildung 4-4: ZURP_RDG - Gradientenkennfelder ................................................................................................4-7
Abbildung 4-5: ZURPZU_2 - Zustandsdiagramm der Raildruckregelung/-steuerung ...............................................4-8
Abbildung 4-6: ZURPREG2 - Struktur Druckregelung/-steuerung..........................................................................4-11
Abbildung 4-7: ZURP_PAR - Parameter Raildruckregler .......................................................................................4-12
Abbildung 4-8: KDF_PLAU - KDF-Plausibilitätsprüfung.......................................................................................4-14
Abbildung 4-9: [Link] – Überwachung des Druckaufbaus im Start.................................................4-15
Abbildung 4-10: [Link] – Ermittlung der Dauer der Druckschwellenunterschreitung .....................4-16
Abbildung 4-11: ZURP_UEB - Überdrucküberwachung.........................................................................................4-16

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Funktionsbeschreibung Seite XV
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Abbildung 4-12: HPR_PLA - Plausibilität Raildrucksignal .....................................................................................4-17


Abbildung 4-13: ZURP_1 - einfache Stellgrößenüberwachung ...............................................................................4-17
Abbildung 4-14: ZURP_KOI - Kombinierte Stellgrößen und negative Regelabweichung ......................................4-18
Abbildung 4-15: ZURP_LER - Kombinierte Stellgrößen und Regelabweichungsüberwachung..............................4-19
Abbildung 4-16: ZURP_KOM - Kombinierte Regel- und Stellgrößenüberwachung ...............................................4-20
Abbildung 4-17: ZUMÜBERW - Raildrucküberwachung .......................................................................................4-22
Abbildung 4-18: ZURPFKHP - Struktur HD- Pumpenelementschaltung ................................................................4-25
Abbildung 5-1: ARREG - Struktur der Abgasrückführung ........................................................................................5-1
Abbildung 5-2: ARSOLL - Sollwertbildung ..............................................................................................................5-3
Abbildung 5-3: ARIST - Luftmassenberechnung .......................................................................................................5-4
Abbildung 5-4: ARAGL0 - Nullpunktabgleich ..........................................................................................................5-6
Abbildung 5-5: ARAGL1 - Freigabe Lastabgleich im Leerlauf .................................................................................5-7
Abbildung 5-6: ARAGL2 - Freigabe Lastabgleich im Lastbereich ............................................................................5-9
Abbildung 5-7: ARAGLL – Ermittlung der Abgleichwerte .....................................................................................5-10
Abbildung 5-8: ARLOG – Freischaltlogik für Abgleichwerte .................................................................................5-11
Abbildung 5-9: ARINTB - Bereichsweise Interpolation der Abgleichwerte............................................................5-12
Abbildung 5-10: ARF_04 - Abschaltung..................................................................................................................5-17
Abbildung 5-11: ARUEB - Regelung bzw. Steuerung und Überwachung ...............................................................5-18
Abbildung 6-1: LDRSLD - Struktur der Ladedruckregelung .....................................................................................6-1
Abbildung 6-2: LDRLT - Lufttemperaturermittlung für LDR-Sollwert über Gasgleichung ......................................6-2
Abbildung 6-3: LDRSOL - Sollwertbildung ..............................................................................................................6-3
Abbildung 6-4: LDREG - Ladedruckregler................................................................................................................6-5
Abbildung 6-5: LDRFH - Fahrweiseerkennung .........................................................................................................6-7
Abbildung 6-6: LDRLS - Ladedrucksteuerung ..........................................................................................................6-9
Abbildung 6-7: LDRGAR - Gesteuerte Adaption der Regelparameter ....................................................................6-10
Abbildung 1-7: LDRGNG – D - Verstärkungskennfeldauswahl ..............................................................................6-11
Abbildung 6-9: LDRUEA – Überwachung und Abschaltung...................................................................................6-12
Abbildung 6-10: LDR_08 - Arbeitsbereiche ............................................................................................................6-14
Abbildung 6-11: LDABSCH - Abschaltung wegen Systemfehler............................................................................6-15
Abbildung 6-12: LDRABK - Abschaltung wegen Kaltstart .....................................................................................6-16
Abbildung 6-13: LDR_BER - Laderdruckberechnung.............................................................................................6-18
Abbildung 6-14: LDRPLAU - Laderdruckplausibilität ............................................................................................6-19
Abbildung 7-1: GZSTRKT - Struktur der Glühzeitsteuerung ....................................................................................7-1
Abbildung 7-2: GZSA-3 - Statusdiagramm der Glühzeitsteuerung ............................................................................7-3
Abbildung 7-3: GZS_1 - Definition der SG-Signale ..................................................................................................7-6
Abbildung 7-4: GZS_2 - Definition der GZS-Signale................................................................................................7-6
Abbildung 7-5: GZS_3 - Übertragung eines Bits durch GZS in der Austastlücke des SG-Signals ............................7-6
Abbildung 7-6: GZSSTG - Struktur der Glühzeitsteuerung .......................................................................................7-7
Abbildung 7-7: GZSGLL - Glühkerzenansteuerung Logikdiagramm ........................................................................7-8
Abbildung 7-8: GZSWTF - verwendete Wassertemperatur .......................................................................................7-8
Abbildung 7-9: GZSZUST - Statusdiagramm der Glühzeitsteuerung ........................................................................7-9
Abbildung 7-10: MLSMS - Motorlagersteuerung DSL............................................................................................7-13
Abbildung 7-11: ZUGT01 - Logische Verknüpfung der Signale .............................................................................7-15
Abbildung 7-12: HC_01 - HC-Eindüsung ................................................................................................................7-16
Abbildung 7-13: HC_02 - Zustandsdiagramm HC-Eindüsung.................................................................................7-17
Abbildung 7-14: AKS_01 - Struktur Abluftklappensteuerung .................................................................................7-18
Abbildung 7-15: LFMLS - Motorlüftersteuerung.....................................................................................................7-19
Abbildung 7-16: LFMLS_TI – Diagnose Motorlüfter .............................................................................................7-22
Abbildung 7-17: EABFORM1 - EAB bei verzögertem Start ...................................................................................7-23
Abbildung 7-18: EABFORM0 - EAB bei sofortigem Start......................................................................................7-23
Abbildung 7-19: EAB_ZUST - Zustandsautomat EKP/EAB/DRV Steuerung ........................................................7-25
Abbildung 7-20: EKPCRASH - Zustandsautomat EKP-Abschaltung bei Crash......................................................7-26
Abbildung 7-21: KLM_01 - Struktur der KLM .......................................................................................................7-28
Abbildung 7-22: KLM_02 - Klimakompressorlogik................................................................................................7-31
Abbildung 7-23: KLM_03 - Klimakompressorstatus ...............................................................................................7-34
Abbildung 7-24a: Drall_01 - Drallklappensteuerung ...............................................................................................7-35
Abbildung 7-25a: OELDRSCH - Öldruckschalter ...................................................................................................7-39
Abbildung 7-26a: OELDRSC2 - Signalverlauf beim Startvorgang..........................................................................7-39
Abbildung 7-27a: OELDRSC3 - Signalverlauf beim Startvorgang..........................................................................7-40

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Funktionsbeschreibung Seite XVI
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Abbildung 28-1: [Link] – Bremssignal/FGR Abschaltung bei DSC und HDC Eingriff. ....................................7-48
Abbildung 8-1: UEKON06 - Überwachung des µC im Schubbetrieb........................................................................8-1
Abbildung 8-2: MEREN_TE - Testablauf (EKP/EAB-Schubtest) für den Fall EKP/EAB i.O. bzw. defekt .............8-3
Abbildung 8-3: MRFGSUEB - Fahrgeschwindigkeitssensorüberwachung ................................................................8-4
Abbildung 8-4: MRSYSF - Systemfehler...................................................................................................................8-4
Abbildung 8-5: PWG_PGS - Plausibilität PWG/PGS..............................................................................................8-10
Abbildung 8-6: PWG_PLAU - Plausibilität PWG/Bremse ......................................................................................8-11
Abbildung 8-7: NLZUSTD - Zustände im Nachlauf ................................................................................................8-12
Abbildung 8-8: NLTSZST - Testablauf ...................................................................................................................8-16
Abbildung 8-9: mrwnltmin Ermittlung der minimalen Nachlaufzeit ........................................................................8-19
Abbildung 8-10: NLHRLTST - Hauptrelaistest .......................................................................................................8-19
Abbildung 8-11: UEKON14 - Überwachung des Fehlers fbeEHRL_Z ....................................................................8-21
Abbildung 8-12: EDIASTRK - Struktur der Eigendiagnose ....................................................................................8-22
Abbildung 8-13: EDIAZSTD - Ablauf des Hintergrungtests ...................................................................................8-24
Abbildung 8-14: FBSTRK - Struktur der Fehlerbehandlung....................................................................................8-27
Abbildung 8-15: FBHA2 - Bearbeitung der Entprellzeiten......................................................................................8-29
Abbildung 8-16: FBHA3 - Defekterkennung ...........................................................................................................8-30
Abbildung 8-17: FBHA4 - Intakterkennung............................................................................................................8-31
Abbildung 9-1: CAN - Struktur des CAN-Handlers...................................................................................................9-1
Abbildung 9-2: CAN_02 - Struktur des CAN-Handlers.............................................................................................9-5
Abbildung 10-1: XCKW01 - Struktur der externen Kommunikation.......................................................................10-1
Abbildung 10-2: - XCOM_DLL: Data Link Layer .................................................................................................10-2
Abbildung 10-3: XCKWAB - Belegung des Mengenabgleichskennfeldes ............................................................10-31
Abbildung 10-4: XCKW02 - Datenablauf nach ISO 9141.....................................................................................10-62
Abbildung 10-5: XCKW03 - Blockaufbau.............................................................................................................10-64
Abbildung 10-6: XCKW04 - schneller Einstieg.....................................................................................................10-65
Abbildung 10-7: XCKW07 - Struktur der Fehlercodes..........................................................................................10-68
Abbildung 10-8: XCMC01 - ..................................................................................................................................10-69
Abbildung 10-9: XCMC02 - ..................................................................................................................................10-70
Abbildung 10-10: XCMC03 - ................................................................................................................................10-70
Abbildung 10-11: XCMC04 - ................................................................................................................................10-71
Abbildung 10-12: XCMC05 - ................................................................................................................................10-72
Abbildung 10-13: XCMC06 - ................................................................................................................................10-72
Abbildung 10-14: XCMC07 - ................................................................................................................................10-73
Abbildung 10-15: XCMC08 - ................................................................................................................................10-73
Abbildung 10-16: XCMC09 - ................................................................................................................................10-73
Abbildung 10-17: FLASH0 - Konzeptübersicht.....................................................................................................10-75
Abbildung 10-18: FLASH1 - Ablauf......................................................................................................................10-76
Abbildung 10-19: FLASH2 - Keybox-Verfahren...................................................................................................10-79
Abbildung 10-20: FLASH3 - Ablauf Seed & Key Verfahren ................................................................................10-80
Abbildung 10-21: FLASH4 - Erkennung "FLASH nicht richtig programmiert"....................................................10-82
Abbildung 10-22: FLASH5 - Einstiege aus Eigendiagnose ...................................................................................10-83

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Funktionsbeschreibung Seite 1-1
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1 Überlassungsbestimmung
Die Informationen in diesem Dokument sind vertraulich. Eine Weitergabe ohne schriftliche
Zustimmung der ROBERT BOSCH AG ist nicht zulässig.

1.1 Vorwort
Die vorliegende Dokumentation beinhaltet den für EDC15C und den Fahrzeughersteller BMW
vorhandenen Funktionsumfang.
Die Modularisierung der EDC15 Software erfolgt funktionsorientiert in Funktionsgruppen. Es
wird die Software für die jeweiligen Funktionen beschrieben.

1.2 Hinweise zum Aufbau und zur Benutzung


Die EDC15x Dokumentation besteht aus den einzelnen Funktionsbeschreibungen (Module) wie
sie auch in der MSA15 Dokumentation enthalten sind.
Jede Funktionsgruppe hat eine Funktionsgruppenbezeichnung, die entweder eine aus 4 oder eine
aus 2 Zeichen bestehende Abkürzung enthält. Aus Abkürzungen mit 4 Zeichen werden die
Modulnamen gebildet. Die Abkürzungen mit 2 Zeichen bilden die ersten Zeichnen aller
sonstigen Namen (Symbole), die in Texten, Zeichnungen und auch Labelnamen verwendet
werden.
Folgende Funktionsgruppen sind in diesem Dokument beschrieben:
Funktionsgruppenbezeichnung 4 Zeichen 2 Zeichen
Abgasrückführung ARF_ ar
Analogwertaufbereitung EANA an
Autostart (Motor-Start-Stop) AUTO (MSS_) au(ms)
Controller Area Network CAN_ ca
Digitaleingänge EDIG di
Drehzahlanhebung DZA_ da
Drehzahlmessung EDZG dz
Eigendiagnose EDIA ed
Endstufenbearbeitung AEST eh
Externe Kommunikation XCOM xc
Fahrgeschwindigkeitsmessung EFGG fg
Fehlerbehandlung FBHA fb
Glühzeitsteuerung GZS_ gs
Kühlwasserheizung KWH_ kh
Ladedruck- und Drosselklappenregelung LDR_ ld
Lüfteransteuerung LFS_ ls
Mengenregelung MERE mr
PWM Handler APWM ph
Zumessung ZUM_ zu
Zumesshandler ZMH_ zh

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Funktionsbeschreibung Seite 1-2
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1.2.1 Namenskonvention
Alle Namen, die innerhalb von Texten, Zeichnungen und Labels verwendet werden, sind nach
folgendem Schema aufgebaut:

jjtXXXXXXX (maximal 10 Zeichen)

jj 2 Zeichen Abkürzung der Funktionsgruppe (Kleinbuchstaben)


t Namenstyp aus folgender Liste (Kleinbuchstabe)
e Bit Variable
c Byte (character) Variable
m Message (= VS100-Messkanal)
o OLDA Kanal (= VS100-Messkanal)
w Applikationsparameter (Label)
XXXXXXX 1 bis 7 Zeichen vergeben (Groß- oder Kleinbuchstaben)

Beispiele:
anmWTF Message (m) Wassertemperatur (WTF) der Analogwertaufbereitung (an)
dzmNmit Message (m) gemittelte Drehzahl (Nmit) der Drehzahlmessung (dz)
fboSDZG OLDA Kanal (o) des Pfades Drehzahlgeber (SDZG) der Fehlerbehandlung (fb)
fbwHAEUF_I Wort (w) Häufigkeitszähler Initialwert (HAEUF_I) der Fehlerbehandlung (fb)

1.2.2 Symbole und andere Erklärungen


Die Eingänge sind immer am linken, Ausgänge am rechten Rand zu finden. Softwareschalter
sind immer in ihrer Ruhelage (inaktiv) dargestellt.
In Texten werden logische UND- Verknüpfungen mit "&", logische ODER- Verknüpfungen mit
"|" dargestellt.
Namen von Messages, Datensatzparametern und OLDA Adressen werden kursiv dargestellt.
Punkte in diesen Bezeichnungen (z.B. fbwS...PRI) bedeuten, daß an ihrer Stelle unterschiedliche
Buchstaben und Ziffern stehen können, deren Bedeutung im jeweiligen Kapitel erklärt werden.

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Funktionsbeschreibung Seite 1-3
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Erläuterungen zu den in den Zeichnungen verwendeten Symbolen.


Symbol Name Beschreibung
SRC Signal Range Check
Bei Überschreiten der oberen oder Unterschreiten der unteren
Grenze wird der zugehörige Fehler festgestellt.
LIFU Begrenzung von positiven Werten

LIMIT Allgemeine Begrenzung von Werten

CURVE Kennlinie

MAP Kennfeld

PT1 PT1-Glied. Als Parameter wird ein Gedächtnisfaktor benötigt.

DT1 DT1- Glied. Als Parameter wird ein Gedächtnisfaktor benötigt.

PI PI-Regler. Als Parameter sind je ein Parameterblock für P-


Anteil, I-Anteil und die Grenzen erforderlich.

P P- Verstärkung, kann mit anderen Reglern kombiniert werden.


Mit Parameterblock für Klein-, negatives Groß-, positives
Großsignal und Fensterbreite.
I Integrator, kann mit anderen Reglern kombiniert werden. Mit
Parameterblock für Klein-, negatives Groß-, positives
Großsignal und Fensterbreite.
DELAY Verzögerung

RAMP Rampe. Applizierbar ist die Schrittweite.

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Funktionsbeschreibung Seite 1-4
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Symbol Name Beschreibung


AMOUNT Absolutwertbildung (Betragsfunktion)

a GREAT Vergleichsoperator, 1 wenn a > b


b a>b

a LESS Vergleichsoperator, 1 wenn a < b


b a<b

EQUAL Vergleichsoperator, 1 wenn a = b


=

HYST_DO Hysterese. Applizierbar sind die Schaltschwellen. 1 wenn


Eingang < untere Schwelle oder 0 wenn Eingang > obere
Schwelle.
HYST_UP Hysterese. Applizierbar sind die Schaltschwellen. 1 wenn
Eingang > obere Schwelle oder 0 wenn Eingang < untere
Schwelle.
SWITCH Auswahlschalter, auch mit mehreren Eingängen möglich.
(Null-Stellung gezeichnet)

NEG Verneinung
1
AND Und
&

OR Oder
>1

MAX Maximalauswahl
MAX

MIN Minimalauswahl
MIN

ADD Additionsstelle

SUB Subtraktionsstelle

MUL Multiplikationsstelle

DIV Divisionsstelle

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Symbol Name Beschreibung

S
RS-FF Bi-Stabile Kippschaltung (Speicherfunktion)
R

1.2.3 Abkürzungen
Abkürzung Beschreibung
AB Ansteuerbeginn
AD Ansteuerdauer
ADF Atmosphärendruckfühler
ADR Abtriebsdrehzahlregelung
AG2 Abgasgegendruck - Speisung
AGD Abgasgegendruck
AGL Abgleich
AK automatische Kupplung
ARD Aktive Ruckeldämpfung
ARF Abgasrückführung
ARS Abgasrückführsteller
ASC Aktive Schlupfregelung (BMW)
ASR Antriebsschlupfregelung
AT1 Abgastemperatur 1
AT2 Abgastemperatur 2
ATF Abgastemperaturfühler
ATM Atmosphärendrucksensor
ATM Atmosphärendruck
AUSZ Aussetzererkennung
BEG Begrenzung
BOB begin of block
BRE Bremslichtschalter
BRK redundanter Bremskontakt
CARB California Air Resources Board
CP 1 Radialkolben Hochdruckpumpe
CP 3 sauggeregelte Radialkolbenpumpe
CR Common Rail
CRI Common Rail Injektor
CRV CR-Verteilerrohr
DBE Druckbegrenzung elektrisch ð DRV
DBV Druckbegrenzungsventil
DDE Digitale Dieselelektronik (BMW)
DFB Durchflußbegrenzer
DI Direkteinspritzer
DIA-B Diagnose nach ISO
DIAG Diagnose
DKR Drosselklappenregelung
DRV Druckregelventil
DSV Datensatzvariante
EAB Elektrische Abschaltung
EAV Element-Abschaltventil
EDC Electronic Diesel Control
EEP EEPROM-Handler

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Funktionsbeschreibung Seite 1-6
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Abkürzung Beschreibung
EEPROM Elektrisch löschbarer Speicher
EGS Elektronische Getriebesteuerung
EKP Elektrische Kraftstoffpumpe
ELAB Elektrisches Abschaltventil
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
EPW Elektro-pneumatischer Wandler
EST Endstufe
EXT externer Mengeneingriff (CAN)
EZS Elektronisches Zündschloß
FGG Fahrgeschwindigkeitsgeber
FGR Fahrgeschwindigkeitsregler
FMEA Fehlermöglichkeit- und -einfluß-Analyse
FSP Fehlerspeicher
FUN-S Funktionsschalter
GDB Getriebedifferentialbremse
GEN Generator
GG Getriebegruppe
GK Glühkerze
GRS Glührelaissteuerung
GZA Glührelais-Ansteuerung
GZR Glührelais-Rückmeldung
GZS Glühzeitsteuerung
HCE HC-Eindüsung
HE Haupteinspritzung
HFM Heißfilmluftmengenmesser
HGB Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung ð FGB
HRL Hauptrelais
I.. Injektor ..
IDV Iststrom DRV (Stromregelung)
INJ Injektor
INK Inkrement ( 6° KW )
IWZ Inkremental-Winkelzähler ( KW Signal )
KD2 KDF - Speisung
KDF Kraftstoffdruckfühler
KDP KDF - Plausibilität
KDR Kraftstoffdruckregler
KDS Kickdown-Schalter
KF Kennfeld
KHP Kraftstoff-Hochdruckpumpe
KJS Kühlerjalousiesteuerung
KL Kennlinie
KTF Kraftstofftemperaturfühler
KUP Kupplungssignal
KWH Kühlwasserheizung
LD2 Ladedrucksensor - Speisung
LDF Ladedruckfühler
LDR Ladedruckregelung
LDS Ladedrucksensor
LFS Lüftersteuerung
LLR Leerlaufregelung = Leerlaufdrehzahlregelung
LM2 HFM-Speisung
LMM Luftmengenmesser

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Funktionsbeschreibung Seite 1-7
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Abkürzung Beschreibung
LRR Laufruheregelung
LTF Lufttemperaturfühler
LTG Hochdruckleitung
MAR Mengenausgleichsregelung
MEHE Menge Haupteinspritzung
MEVE Menge Voreinspritzung
MFL Multifunktionslenkrad
MLS Motorlüftersteuerung
MV Magnetventil
MVDS Magnetventildefekt-Simulation
NAG neues Automatikgetriebe
NC not connected
NL Nachlauf
NOX Stickoxide
NTC Negative Temperatur coefficient
OGG obere Getriebegruppe
ODS Öldruckschalter
OTF Öltemperaturfühler
P-Grad Proportionalitätsgrad
PG2 PWG – Speisung
PGS redundanter PWG
PID Parameteridentifikation
PW2 PWG – Speisung
PWG Pedalwertgeber
QB Qualitätsbewertung
RA Regelabweichung
RDR Raildruckregelung
RDS Raildruck Sensor
RFL Rückfahrlicht
ROZ Research-Octanzahl des Kraftstoffes
RPC Rail Preasure Control
RUC µC - Microcontroller
SDE Saugdrosseleinheit
SG Steuergerät
SGID Steuergeräte Identifikation
SRC Signal Range Check
STAB V - Stabilisator
TAS Temperaturabhängige Startmenge
TDS-A Drehzahlsignal
TKU Technische Kundenunterlagen
TNK Temperaturfühler nach KAT
TVK Temperaturfühler vor KAT
TSB Turboschubbegrenzung
TV Tastverhältnis
UBAT Batteriespannung
UBT Batteriespannung (neuer Ausdruck 3 Bst.)
UC Kondensatorspannung
uC Micro Controller
UG Spannung Geberspeisung
UGG untere Getriebegruppe
URF Referenzspannung
VAR-S Variantenschalter

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Funktionsbeschreibung Seite 1-8
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 05.01.01

Abkürzung Beschreibung
VDF Vorförderdruckfühler
VE Voreinspritzung
VGWX Vorgabewert bei Sensorausfall
WFS Wegfahrsperre
WTF Wassertemperaturfühler
ZH Zumeßhandler
ZHR Zuheizer
ZP Zahnradpumpe

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 INALGK01


Funktionsbeschreibung Seite 2-1
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2 Signalvorverarbeitung
2.1 Analoge Signaleingänge
Die Analogwertaufbereitung gliedert sich in zwei Teile: das Erfassen der Analogsignale und das
Normieren und Überprüfen der Rohwerte.

AN
Analog- Auswertung
Eingänge
Drehzahl-
AN0 synchron
AN1
AN2
AN3
AN4
AN5
Zeit-
AN6
synchron
CPU AN7 schnell
AN8 (20ms)
AN9
anm...
AN12
AN13 Erfassung (*)
AN14
AN15

AN10
MUX AN11
Zeit-
synchron
langsam
(100ms)

[Link]

Abbildung 2-1: EANA01 - Struktur der Analogwertaufbereitung1

1
(*) siehe Tabelle auf Seite 2-9

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 ANALGK01


Funktionsbeschreibung Seite 2-2
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 05.01.01

2.1.1 Analogwerterfassung
Die Erfassung speichert die Ergebnisse der periodischen Analog-Digital-Konvertierung als
Rohwerte ab. Die abgespeicherten Werte werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet.
Zusätzlich zur periodischen Signalerfassung ist noch eine drehzahlsynchrone Erfassung aktiv
(LDF, LMM, KDF, UC1, UC2). Beim Starten der drehzahlsynchronen Erfassung wird eine
eventuell laufende Konvertierung gestoppt. In der nächsten Signalerfassungsperiode wird die
unterbrochene Konvertierung wieder neu gestartet.
Die erfaßten Werte werden generell per PEC-Transfer als Rohwerte abgespeichert. Wobei
Drehzahl und zeitsynchrone Rohwerte in verschiedenen ARRAY's abgespeichert werden. Die
Wandlung wird in einem festen Zeitraster von 1 ms gestartet, so daß die Rohwerte vor der
Verarbeitung maximal 2 ms alt sind.
Die Sensoren, die dem Controller über einen Analog-Multiplexer zugeführt werden, sind in fünf
Multiplex-Gruppen (Gruppe 1-5) eingeteilt. Sind die aktuell erfaßten Rohwerte zeitsynchron
verarbeitet, so wird der MUX weitergeschaltet und die Erfassung für die nächste Verarbeitung
beginnt. Somit können nur Signale am MUX angeschlossen werden, die im 100 ms - Raster
auszuwerten sind.
Die OLDA anmMUX_akt zeigt die aktuelle MUX-Gruppe an.
ID Sensor Speisung Signal Masse
ADF Atmosphärendruckfühler INTERN INTERN INTERN
AT1 Abgastemperatursensor 1 INTERN 218 211
AT2 Abgastemperatursensor 2 INTERN 224 222
IDV Strom DruckRegelVentil INTERN INTERN
KDF Kraftstoffdruckfühler UG2/335 333 320
KTF Kraftstofftemperaturfühler INTERN 311 318
LDF Ladedruckfühler UG1/314 315 316
LMM Luftmassenmesser UG1/301 302 303
LTF Lufttemperaturfühler INTERN 329 303
OTF Öltemperaturfühler INTERN 327 334
PGS Pedalwertgeber 2 UG1/414 413 412
PWG Pedalwertgeber 1 UG2/409 408 407
TST Testspannung INTERN INTERN
UBT Bateriespannung INTERN INTERN
UC1 Spannung Kondensator 1 INTERN INTERN
UC2 Spannung Kondensator 2 INTERN INTERN
UG1 Spannung Geberspeisung 1 INTERN INTERN
UG2 Spannung Geberspeisung 2 INTERN INTERN
VDF Vorförderdruckfühler UG2/209 217 210
WTF Wassertemperaturfühler INTERN 328 332

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Funktionsbeschreibung Seite 2-3
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Berechnung der Kanalnummer anw..._KAN:


7 6 5 4 3 2 1 0 Bitposition
X X X X X X X X

Analogeingang CPU
MUX-Gruppe*
n-synchrone Analogwerterfassung (Bit = 1),
t- synchrone Analogwerterfassung (Bit = 0)

Analogeingang anw..._KAN Signal Signal Eingangsbaustein


CPU BIT 3...0 Leiterplatte 3.x/4.x Leiterplatte 5.x
AN0 0000 UC1 (00h) UC1 (00h)
AN1 0001 UC2 (01h) UC2 (01h)
AN2 0010 LDF (82h) LDF (82h)
AN3 0011
AN4 0100 HFM (84h) HFM (84h) CPU
AN5 0101
AN6 0110 KDF (86h) KDF (86h)
AN7 0111
AN8 1000 VDF (08h) VDF (08h)
AN9 1001 UBT (09h)
AN10 1010 MUXA MUXA CJ630
AN11 1011 MUXB MUXB
AN12 1100 IDV...(0Ch) IDV...(0Ch)
AN13 1101 PWG (0Dh) PWG (0Dh) CPU
AN14 1110 PGS (0Eh) PGS (0Eh)
AN15 1111 KTF * (0Fh)
Werte für EDC15C4-Hardware
* Ein Sensor, der direkt (nicht über MUX) mit dem Prozessor verbunden ist und im 100
ms-Raster ausgewertet werden soll, muß einer Log. MUX-Gruppe zugeordnet werden.
Die Anzahl der Log. MUX-Gruppen ist durch die Software vorgegeben.
MUXA-Gruppe anw..._KAN Signal Signal
BIT 6...4 Leiterplatte 3.x/4.x Leiterplatte 5.x
0
1 001 UBT (1A) KTF (1A)
2 010 UG1 (2A) UG1 (2A)
3 011 WTF (3A) WTF (3A)
4 100 LTF (4A) LTF (4A)
5
6 101 TST....(6A) TST....(6A)

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MUXB-Gruppe anw..._KAN Signal Signal


BIT 6...4 Leiterplatte 3.x/4.x Leiterplatte 5.x
0 000 AT1 (0B) AT1 (0B)
1 001 ADF (1B) ADF (1B)
2 010 UG2 (2B) UG2 (2B)
3 011 OTF (3B) OTF (3B)
4 100 AT2 (4B) AT2 (4B)

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2.1.2 Analogwertauswertung
Die Bearbeitung der Rohwerte erfolgt in drei verschiedenen Zeitrastern: drehzahlsynchron
(drehzahlinterruptsynchron), zeitsynchron schnell (20 ms) und zeitsynchron langsam (100 ms).

EANAAUSW.DS4
anm...
Endgültig defekt

Intakterkennungszeit
fbwE..._.B

gültiger Wert
>1

Letzter

[n-1]
>1
Defekterkennungszeit

Heilungsrampe

anw..._DPL
fbwE..._VA

fbwE..._.A

&
vorläufig defekt
anw...GEB.(9 oder 8)

>1
>1

anw...GEB.2
anw...GEB.1
endgueltig defekt
anw..._DPL
fbeE..._H

fbeE..._L

Rampe
Sprung
Versorgungsspanung U_GEB1 fehler

Versorgungsspanung U_GEB2 fehler

anw..._KL
b a>b
b a<b
a

anw...GEB.0
anw..._MAX

anw..._VOR
anw..._MIN

anoU_...

Abbildung 2-2: EANAAUSW - Analogwertauswertung

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Beim Auswerten der analogen Signale werden die konvertierten Rohwerte geprüft und
umgewandelt. Die Überprüfung besteht aus einem Signal Range Check (SRC). Beim
Überschreiten des gültigen Bereiches wird für den Rohwert ein Vorgabewert angenommen. Per
Geberkennwort anw..._GEB kann gewählt werden, ob der Vorgabewert über eine
Rampenfunktion oder direkt übernommen wird.
adm...
anm...

anw..._MAX

anoU_...

[Link]
anw..._MIN

SRC-H Fehler

SRC-L Fehler
t

Abbildung 2-3: EANASRC1 - kein Übergang auf Vorgabewert

adm...

anw..._MAX

anw..._VOR anm...
anoU_...
[Link]

anw..._MIN

anw..._DPL

SRC-H Fehler

SRC-L Fehler
t

Abbildung 2-4: EANASRC2 - Übergang auf Vorgabewert mit Sprung

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adm...

anw..._MAX

anoU_...

anw..._VOR anm...

[Link]
anw..._MIN

anw..._DPL

SRC-H Fehler

SRC-L Fehler
t

Abbildung 2-5: EANASRC3 - Übergang auf Vorgabewert mit Rampe

Durch das Geberkennwort können folgende Funktionen gewählt werden:


− Umschalten auf Vorgabewert über Sprung oder Rampe
− Liegt der Rohwert nach einem Signal Range Check Fehler wieder im gültigen Bereich,
wird der neue Wert über eine Rampe mit der Steigung anw..._DPL an den aktuellen
Wert herangeführt.
− Linearisierung über Kennlinie
− Verrigelung der SRC-Fehlern bei Geberspeisespannungsausfall.
Für die Sensoren LDF, LMM, PGS, VDF, KDF und PWG kann eine
Geberspeisespannungsüberwachung appliziert werden. In diesem Fall wird beim Auftreten eines
Geberspeisungsausfalls der Fehler fbeE..._V gemeldet und keine SRC-Fehler.
Belegung des Geberkennworts im Datensatz:
7 0
anw...GEB = LB
Linearisierung über Kennlinie = 1;
keine Linearisierung = 0.
Umsch. Sprung = 1; kein Sprung = 0.
Umsch. Rampe = 1; keine Rampe = 0.
Nicht belegt (=0)!

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Bemerkungen:
• Ist das Geberkennwort = 0 wird der ADC-Rohwert unverändert ausgegeben.
• Ist das Geberkennwort = 1 wird bei "vorläufig" und "endgültig" defektem Sensor der
letzte gültige Wert eingefroren und ausgegeben.
15 8
anw...GEB = HB
Geberspeisung:
keine Geberspeisungsüberwachung = 0
Geberspeisung 1 = 1
Geberspeisung 2 = 2

Fehler
anw.._GEB vorläufig endgültig vorläufig endgültig
defekt defekt geheilt geheilt
...10x letzte gültige Meßwert anm... Meßwert bleibt auf Meßwert anm... rampt
Meßwert anm... rampt mit der Stei- Vorgabewert mit der Steigung
wird eingefroren gung anw..._DPL anw..._VOR anw..._DPL vom
vom eingefrorenen Vorgabewert
Meßwert auf den anw..._VOR auf den
Vorgabewert aktuell berechneten
anw..._VOR Meßwert
...01x letzte gültige Meßwert anm... Meßwert bleibt auf Meßwert anm... rampt
Meßwert anm... springt vom Vorgabewert mit der Steigung
wird eingefroren eingefrorenen anw..._VOR anw..._DPL vom
Meßwert auf den Vorgabewert
Vorgabewert anw..._VOR auf den
anw..._VOR aktuell berechneten
Meßwert
...001 letzte gültige letzte gültige letzte gültige Der Meßwert anm...
Meßwert anm... Meßwert anm... wird Meßwert anm... springt vom
wird eingefroren eingefroren wird eingefroren eingefrorenen Meßwert
anm... auf den aktuell
berechneten Meßwert
...000 Der ADC-Rohwert wird unverändert mit dem Meßwert anm... ausgegeben

Die Analogwerterfassung und Verarbeitung greift über einheitlich definierte Datenstrukturen


(Parameterblöcke) auf Daten (Parameter) zu. Da nicht jede Sensor-Erfassungs- und
Verarbeitungs-Softwareroutine alle Daten (Parameter) verwendet bzw. verwenden kann, sind
nachfolgend alle applizierbaren, fixen und empfohlenen Bits der Sensorgeberkennwörter
anw...GEB aufgeführt.
Sollen die oben beschriebenen Ersatzreaktionen auch eingeleitet werden wenn sich die den
Sensor versorgende Speisespannung außerhalb des SRC befindet, ist im Geberkennwort die zu
überwachende Speisespannung zu applizieren.
Wichtig: Wird eine Speisespannungsüberwachung appliziert, dann darf die Ersatzreaktion
"Rohwertübernahme" (...000) nicht appliziert werden.

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Meßwert Geberkennwort Parameter- Bezeichnung Berechnungs-


block
periode
Funktion = n applizierbar= x empfohlen
Diagnose = d fix = -

[Link] x x x 1 0 1 anwKDF_ Kraftstoffdruck n-sync.

a.mUC1 x x x 1 0 1 anwUC1_ Booster-UC Bank1 n-sync.

a.mUC2 x x x 1 0 1 anwUC2_ Booster-UC Bank2 n-sync.

[Link] x x x 1 0 1 anwVDF_ Vorförderdruck 20ms

[Link] x x x 1 0 1 anwLDF_ Ladedruck 20ms *

[Link] - - x 0 0 1 anwLMM Luftmasse 20ms *

[Link] x x x 1 0 1 anwKTF_ Kraftstofftemperatur 100ms

[Link] x x x 1 0 1 anwOTF_ Öltemperatur 100ms

[Link] x x x 0 0 1 anwPGS_ Pedalwertgeber2 20ms

[Link] x x x 0 0 1 anwPWG Pedalwertgeber1 20ms

[Link] x x x 1 0 1 anwADF_ Atmosphärendruck 100ms

a.mAT1 x x x 1 0 1 anwAT1_ Abgastemperatur1 100ms

a.mAT2 x x x 1 0 1 anwAT2_ Abgastemperatur2 100ms

[Link] x x x 1 0 1 anwLTF_ Lufttemperatur 100ms

[Link] x x x 0 0 1 anwIDV_ Strom-DRV 20ms

[Link] x x x 1 0 1 anwWTF Wassertemperatur 100ms

[Link] x x x 1 0 0 anwUBT Batteriespannung 20ms

a.mUG1 x x x 1 0 0 anwUG1 Geberspeisung1 100ms

a.mUG2 x x x 1 0 0 anwUG2 Geberspeisung2 100ms

[Link] - - - 0 0 0 anwTST ADC-Testspannung 20ms


* Erfassung des Signals ist drehzahlsynchron, aber die Auswertung ist zeitsynchron schnell.
x x x
Linearisierung über Kennlinie
Umschaltung über Sprung
Umschaltung über Rampe

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Ratiometrische Signale:
Die Signale PWG, PGS, LMM und LDF haben eine Speisespannung, mittels der der Rohwert
normiert wird. Bei einem Signal Range Check Fehler der Signale PWG und PGS wird der
Vorgabewert für die auf die Message aufbauenden Funktionen durch die PWG-Bearbeitung der
Mengenberechnung und beim HFM durch die LMM-Bearbeitung der Luftmassenberechnung
bestimmt.
Korrrektur mit der Referenzspannung:
Fehler, die der ADC der CPU infolge der VCC-Schwankungen macht, werden bei den
Rohwerten der nichtratiometrischen Signale IDV, UC1, UC2 und UBT mittels der
Referenzspannung korrigiert.
Wassertemperaturfühler:
Für das System benötigt man zwei Ersatzwerte bei einem Wassertemperaturfühlerdefekt. Einen
niederen Ersatzwert anwWTF_VGS für die Glüh- und Startfunktion (mrmSTART_B = 1) und
einen hohen Ersatzwert anwWTF_VGN für die Fahrfunktion (mrmSTART_B = 0).
Außerdem wird der Wassertemperaturfühler (WTF) einer Plausibilitätsprüfung unterzogen bis
die Zeit anwWSZ_SZT abgelaufen ist: Abhängig von der Wassertemperatur nach Initialisierung
wird aus der Kennlinie anwWSZ_zKL eine Zeit ermittelt, innerhalb der die Wassertemperatur den
Wert anwWSZ_mT oder den Mindesttemperaturanstieg dT_W/dt von anwWSZ_mTA erreicht
haben muß. Ist das nicht der Fall, wird nach Ablauf der zulässigen Erwärmungszeit der Fehler
fbeEWTF_S gemeldet. Die Zeit, in der die Drehzahl unter der Schwelle anwWSZ_DZ oder die
Menge unter der Schwelle anwWSZ_mM liegt, wird nicht berücksichtigt.
Luftmassenmesser:
Für den Luftmengenmesser (LMM) wird der Signal Range Check und die
Analogwertauswertung nur durchgeführt, wenn sich die Drehzahl oberhalb der Drehzahlschwelle
anwLMD_N1 befindet (dzmNmit > anwLMD_N1).
Oberhalb der drehzahlabhängigen Mengen aus anwM_LM_KL wird keine SRC-H Prüfung
durchgeführt, und der alte SRC-H Fehlerstatuswird nicht verändert. Wenn die Menge wieder
unterhalb der Schwelle liegt, wird die Zeit anwM_LM_T abgewartet bis eine SRC-H Prüfung
vorgenommen wird.
Diagnose:
Wenn das Geberkennwort ungleich Null ist, dann ist bei einem Signal-Range-Check-Fehler in
der Analogmessage anm... nicht der tatsächlich lebende physikalische Wert zu finden. Dies ist
aber eine Forderung aus OBDII. Deshalb gibt es zu jedem Signal außer der Analogmessage
anm... noch eine Diagnosemessage adm.... Wird beim Signal-Range-Check auf Fehler erkannt, so
wird der Rohwert auf anw..._MIN bzw. anw..._MAX begrenzt. Ist im Geberkennwort die
Linearisierung über Kennlinie eingestellt (anw..._GEB.0 = 1), so wird der begrenzte Rohwert
über die Kennlinie anw..._KL linearisiert und in der Diagnosemessage adm... abgelegt. Diese
kann über ihre Messagenummer als Umweltbedingung im Fehlerspeicher abgelegt werden.

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anw..._MAX

MAX
anw..._KL
anw...GEB.0

adm...
anoU_...

anw..._MIN MIN

EANA_SRC.DSF

Abbildung 2-6: EANA_SRC - Bildung der Diagnosemessage

anoU_PWG

20 ms

[mV] [%]
Sensor
A/D SRC
Signal
anmPWG
anwPWG_MIN
anwPWG_KL
fbwEPWG_L.
anwPWG_MAX
EANA_PWG.DSF fbwEPWG_H.

Abbildung 2-7: EANA_PWG - Auswertung des PWG

anoU_LTF

100 ms

Sensor anmLTF
A/D SRC
Signal [gradC]
anwLFT_MIN
fbwELTF_L. anwLTF_KL
anwLTF_MAX
fbwELTF_H.

Abbildung 2-8: Auswertung des LTF


Message anmLTF: Der Rohwert des Lufttemperaturfühlers wird nach einem SRC-Check
linearisiert.

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anoU_PGS
20 ms
anwPGS_MAX
fbwEPGS_H.

anmPGS [%]
Sensor [mV]
Signal A/D SRC

anwPGS_MIN
anoU_PGSLT
fbwEPGS_L. anwPGS_KL

[mV]
A/D SRC

anwPGS_LTI
fbwETST_T
EANA_PGS.DSF
GND

Abbildung 2-9: EANA_PGS - Auswertung des PGS


Im Rahmen der PWG-Plausibilisierung wird der PGS-Kanal mit einer Periode von 20ms auf
Masse gezogen (Leerlauf-Testimpuls).

anoU_LDF*

20 ms

Sensor [mV] [hPa]


Signal A/D SRC

(alt) anwLDF_MIN
fbwELDF_L. anwLDF_KL anmLDF_U
anwLDF_MAX
fbwELDF_H.

[hPa]
anmPAGNR anmLDF*

anoU_LDF*A
0,5
20 ms
Sensor [mV] [hPa]
Signal A/D SRC

anwLDF_MIN
(altalt) anwLDF_KL
fbwELDF_L.
anwLDF_MAX
fbwELDF_H.

(* ist 1 oder 2) EANA_LDF.DSF

Abbildung 2-10: EANA_LDF - Auswertung des LDF


Message anmLDF: Die Rohwerte, die durch die letzten 2 Interrupts (altalt und alt) erfaßt
wurden, werden gemittelt. Mit anmPAGNR wird der LDF abgeglichen.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-13
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dzmNmit a

=
0
b

admADF anwPAGATO &


&
anwPAGATU
Bereich

TOTZEIT
anwPAGTIM

anmPAGLS
anmPAGLS anmPAGNR
admADF

anmLDF_U
1
anmLDF

anwPAGLDU

anwPAGLDO

EANA_PAG.DSF
anwPAGLDU

Abbildung 2-11: EANA_PAG - Abgleich des LDF

Wenn während der Zeit anwPAGTIM admADF im Bereich von anwPAGATO und anwPAGATU
bleibt und die Motordrehzahl Null ist so wird der LDF abgeglichen. Dazu wird die Differenz
vom admADF und anmLDF_U ermittelt. Der daraus resultierende Korrekturwert anmPAGLS
wird innerhalb der Grenzen anwPAGLDU und anwPAGLDO gewichtet und dient als
anmPAGNR zum LDR-Abgleich.

anoU_KDF

Sensor [mV] anmKDF


Signal A/D SRC
[hPa]
KL
anwKDF_MIN anwKDF_KL
fbwEKDF_L. anwKDF_Amx
anwKDF_MAX anoKDFAB
fbwEKDF_H.
EANA_KDF.DSF

KL BEGRENZUNG
anwKDF_Amn

anmKDF_AG1 anmKDF_AG2

Abbildung 2-12: EANA_KDF - Auswertung des KDF


Message anmKDF: Der im aktuellen Interrupt n-synchron gewandelte Rohwert wird verwendet.
Der KDF wird additiv über eine Kennlinie abgeglichen. Die x-Stützstellen dieser Kennlinie
entsprechen den x-Stützstellen der Kennlinie anwKDF_KL (2 Koordinaten im linearen Bereich
der Kennlinie). Die y-Werte werden über Diagnose (anmKDF_AG1, anmKDF_AG2)
vorgegeben. Weiters wird der Abgleich auf anwKDF_Amx bzw.anwKDF_Amn begrenzt.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-14
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anoU_LMM

20 ms

Sensor [mV] [%]


Signal A/D SRC
anmLMM
anwLMM_MIN anwLMM_KL
(alt)
fbwELM5_L.
anwLMM_MAX
fbwELM5_H.

dzmNmit
a

anwM_LM_KL b a>b
mrmM_EMTS

20 ms anoU_LMMA

Sensor [%]
Signal A/D SRC-L SRC-H
anmLMM_1
anwLMM_MIN anwLMM_MAX anwLMM_KL
(altalt)
fbwELM5_L. fbwELM5_H.

a
Timer
EANA_LMM.DSF
b a>b
anwM_LM_T

Abbildung 2-13: EANA_LMM - Auswertung des HFM5


Es werden die verarbeiteten Werte, aus denen die letzten 2 Interrupts (altalt und alt) erfaßt
wurden, nicht gemittelt.

2.2 Digitale Signaleingänge


Die digitalen Eingänge werden zentral eingelesen, bearbeitet und systemweit verteilt. Für den
Eingang Klemme 15 wird auch der nicht entprellte Zustand (dimK15roh) zur Verfügung gestellt.
Die OLDA dioROH zeigt die rohen, elektrischen Zustände; die Message dimDIGprel zeigt die
logischen, entprellten Zustände der Eingänge. Die entprellten Signalzustände werden in den
Messages dimDIG_0 und dimDIG_1 festgehalten. Für jeden Digitaleingang der einmal auf 0-
Pegel erkannt wurde, wird das entsprechende Bit in dimDIG_0 gesetzt. Dasselbe gilt für
Eingänge auf 1-Pegel in der Message dimDIG_1. Die Zuordnung vom Eingang zur Bitposition in
den dimDIG... - Messages entspricht der der Message dimDIGprel. Die Messages dimDIG...
werden durch Überschreiben mit 00h bei SG-Reset zurückgesetzt.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-15
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mrmEGSKUP [Link]
CAN
dioROH dimDIGprel
dim...
::: Plaus
dimKUP
dig. Eingänge
::: KUP
log.
Aufbe- Plaus. dimBRE
reitung BRE dimBRK

dimK15roh

Abbildung 2-14: EDIG01 - Verarbeitung der Digitaleingänge (allgemein)

Die Messages dimKUP (Kupplungsschalter), dimBRE (Bremslichtschalter) und dimBRK


(redundanter Bremskontakt) werden einer zusätzlichen Plausibilitätsprüfung unterzogen. Die
Message dimKUP steht als Meßsignal dimDIGprel.5 zur Verfügung.

dioRoh.15 dimDIGprel.15
Entprellung dimK15

diwK15_Z1
diwK15_ben diwK15_inv diwK15_Z2 [Link]

Abbildung 2-15: EDIG02 - Verarbeitung der Digitaleingänge (z.B. Klemme 15 Eingang)

In der logischen Aufbereitung stehen für jeden Hardware-Eingang vier Parameter zur Verfügung.
Nicht benutzte Eingänge diw..._ben werden ausmaskiert. Jeder Eingang wird in Abhängigkeit
vom Datensatzparameter diw..._inv in seinen zugeordneten logischen Pegel umgesetzt und mit
seinen eigenen Zeitschwellen getrennt für steigende diw..._Z1 und fallende Flanken diw..._Z2
entprellt. Für jeden Eingang, dessen logischer Pegel zur Initialisierung TRUE ist, wird sein
Entprellzähler mit dem Maximalwert initialisiert.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-16
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Entprellzähler

MAX_CNT

[Link]
Ausschwelle
diw..._Z2

Einschwelle
diw..._Z1

MIN_CNT t

dioROH.x

dimDIGprel.x

diw..._Z1 diw..._Z2 diw..._Z1

Abbildung 2-16: EDIG03 - Entprellung der Digitaleingänge

Abhängig von den Funktions- und Variantenschaltern werden an den entsprechenden Pins
unterschiedliche Eingangssignale empfangen. Die genannten Bedingungen können nur alternativ
gesetzt werden.
Der Aufbau für dioROH und dimDIGprel ist identisch:
Message Bedeutung Bit CAN Eingangssignal SG-Pin
0
1
2
dimODS Öldruckschalter 3 ODS 341
4
dimKUP Kupplungsschalter 5 KUP 423
6
7
dimBRE Bremskontaktschalter 8 BLS 424
dimBRK redundanter Bremskontakt 9 BRS 428
dimKWH Kühlwasserheizung 10 KWH 431
dimMLS Morolüfter – erhöhte Drehzahl 11 MLS 416
dimGZR Glühzeitrückmeldung 12 GRS 352
13
14
dimK15 Klemme 15 digital INFO 15 U_15 107 / 426

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Funktionsbeschreibung Seite 2-17
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2.2.1 Aufbereitung der Bremsinformation


Solange mindestens einer der beiden Bremsschalter betätigt ist, wird auf Bremsen erkannt
(dimBRE=1). Der redundante Kontakt wird in dimBRK gespiegelt, der Hauptbremskontakt steht
nur in dimDIGPREL.8 zur Verfügung.
Die Fehlerbehandlung wie bei DDE2 kann über fbwBRS_PLT aktiviert werden. Wenn
fbwBRS_PLT > 0 ist, wird die Fehlerzeit, in der nur ein Bremskontakt aktiv ist, in fboBRS_PLT
aufsummiert. Diese Fehlersummenzeit wird erst wieder gelöscht, wenn beide Bremsschalter
aktiv sind. Dadurch ist gewährleistet, daß auch statische Ausfälle nach "nicht bremsen"
zumindest nach mehreren Bremsvorgängen erkannt werden können.
Bei fbwBRS_PLT=0 wird nur mit dem momentan anliegenden Fehler über die
Standardfehlerbehandlung die Fehlerentprellung und Speicherung durchgeführt (Hier muß z.B.
60 sec ununterbrochen gebremst werden, um einen Ausfall nach inaktiv zu erkennen).
Die Fehlerbehandlung wird nur bei Klemme15 = 1 durchgeführt.
Hinweis: Die Zeit, in der nur ein Kontakt betätigt ist, wird nur zur Kontrolle auch in
fboBRS_PLT aufsummiert, wenn die vorgeschaltete Fehlerzeit-Aufsummierung nicht
aktiviert (fbwBRS_PLT=0) ist.

2.2.2 Aufbereitung der Kupplungsinformation


Wenn ein CAN-Automatgetriebe vorhanden ist (cawINF_CAB=x1xxxxx1B), wird die
Kupplungsinfo aus der Wählhebelposition gebildet und bei P- oder N-Stellung die Kupplung auf
betätigt gesetzt (dimKUP=1).
Bei EGS1-CAN-Botschaftsausfall wird für die Kupplungsinfo der Vorgabewert mrwCKP_VGW
verwendet. Es erfolgt keine Plausibilisierung der CAN-EGS-Wählhebelposition.
Plausibilisierung des externen Kupplungsschalters (cawINF_CAB=xxxxxxx0B).
Der Digitaleingang Kupplung dimKUP wird mit Hilfe der aktuellen Fahrgeschwindigkeit auf
Plausibilität geprüft. Das Signal wird vorerst als nicht auswertbar angenommen und der
Vorgabewert diwUKU_vgw verwendet. Es wird auf einen Signalwechsel des Kupplungsschalters
gewartet. Wird nach Initialisierung und der Zeit diwUKU_tim bereits eine Fahrgeschwindigkeit
größer als die Schwelle für Initialisierung diwUKU_VS1 gemessen, wird angenommen, daß
Zündung "aus/ein" während der Fahrt vorliegt, und es erfolgt keine Fehlermeldung.
Bemerkung: Für die Applikation von diwUKU_tim sind die v-Filterzeitkonstante fgwFGF_GF
und der Streckenfaktor zu berücksichtigen.
Wenn eine Fahrgeschwindigkeit höher als die Schwelle für Fahrt diwUKU_VS2 erreicht wird,
ohne daß vorher ein Signalwechsel des Kupplungsschalters auftritt, wird ein Fehler fbeEKUP_P
gemeldet.

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2.3 Endstufenbearbeitung
Die Endstufenbearbeitung übernimmt die Ansteuerung der physikalischen Endstufen. Die
Zugriffe auf die Endstufen werden entsprechend ihrer Priorität verwaltet.
Bei Endstufen, für die eine hardwareseitige Fehlererkennung (CJ920,BTS721) erfolgt,
übernimmt die Endstufenbearbeitung die Fehlerbehandlung.

EST
ehm . MML ehmSMML
ehm . ARS ehmSARS
ehm . THS ehmSTHS
ehm . KDR Processing ehmSKDR
ehm . LDS ehmSLDS
ehm . NOX CJ920 power stages ehmSNOX
ehm . GRS ehmSGRS
ehm . AKS ehmSAKS
ehm . EKP ehmSEKP

ehm . KHP ehmSKHP


ehm . ZHR ehmSZHR
ehm . MLS ehmSMLS
ehm . KLI ehmSKLI

Error detection
(CJ920)
(Injector power stages
CJ220)

[Link]. nicht benutzt Processing


CJ910 power stages
AEST_ST.DSF

Abbildung 2-17: AEST_ - Struktur des Endstufenhandlers

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Die Zuordnung der Messages [Link] zu den physikalischen Endstufen erfolgt über die Pin-
Nummer.
CJ920-Endstufen:
Message Bedeutung SG- Prozessor- ehwEST_.. CJ920-Belegung
PIN PIN (Low-Byte) ehwCJ9_Pxy
ehm . KLI Klimakompressorrelais 429 XP1.14 BCh ehwCJ9_A01=BCh
430 XP1.14
ehm . GRS Glührelaissteuerung 312 P8.01 92h ehwCJ9_A03=92h
ehm . ASK Abstellklappe 309 XP1.12 B8h ehwCJ9_A06=B8h
ehm . DRA Drallklapensteuerung 325 P7.05 8Ah ehwCJ9_B07=8Ah
ehwCJ9_B09=8Ah
ehm . ARS Abgasrückführsteller 310 P7.03 86h ehwCJ9_A05=86h
213 P7.00
418 P7.03
ehm . ZHR Zusatzheizung 2 221 P7.06
ehm . KHP Kraftstoffhochdruckpumpe 339 P7.02 84h ehwCJ9_A07=84h
ehwCJ9_A09=84h
ehm . KDR Kraftstoffdruckregelventil 338 GAD40 C0h ehwCJ9_A08=C0h
PWM.0 ehwCJ9_A10=C0h
ehm . EKP Elektrische Kraftstoffpumpe 410 P2.10 14h ehwCJ9_A11=14h
ehm . MLS Motorlüftersteuerung 404 GAD40 C4h ehwCJ9_A14=C4h
PWM.2
ehm . NOX HC-Eindüsung 214 P8.02 94h ehwCJ9_B02=94h
ehm . MML Motorlager 208 GAD40 C2h ehwCJ9_B03=C2h
PWM.1
ehm . AKS Abluftklappensteuerung 201 P8.0 90h ehwCJ9_B05=90h
ehm . LDS Variable Turbinengeometrie 323 P7.01 82h ehwCJ9_B08=82h
ehwCJ9_B10=82h
ehm .ODS Öldruckschalterausgang 411 XP1.04 A6h
ehm .KWH Kühlwasserheizung 420 P8.06 9Ch
220 P7.01

Erklärung der Messages:


.=F Vorgabewert der Fahrfunktion: in diesen Messages werden an den Endstufen-
Handler die Vorgabewerte der Fahrfunktion für die jeweiligen Endstufen
übergeben.
.=D Vorgabewert der Diagnose: In diesen Messages werden an den Endstufen-
Handler die Vorgabewerte der Diagnose für die jeweiligen Endstufen übergeben.
.=S Status: In diesen Messages stellt der Endstufen-Handler den Status der jeweiligen
Endstufe zur Verfügung. Aufbau der Statusmessage: Lowbyte und Bit 8-13
entsprechen dem Geberkennwort der zugehörigen Endstufe.
Bit14: Endstufe defekt (1)/Endstufe intakt (0).
Bit15: Fahrsoftware aktiv (1)/ Diagnose aktiv (0).

Die Pin-Nummer ergibt sich durch den Portpin oder den Pin des Portlatches, über welche die
entsprechende Endstufe angesteuert wird.

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0h 2h 4h 6h .. 1Eh 20h 3Eh 40h 4Eh

2.0 2.1 2.2 3.0 3.1 3.2 4.0 4.7

P2 P3 P4

50h 6Eh 70h 7Eh 80h 8Eh 90h 9Eh

5.0 5.1 5.2 6.0 6.7 7.0 7.7 8.0 8.7

P5 P6 P7 P8

A0h BEh C0h C4h

XP1.0 XP1.15 1 3

Portlatch PWM
GAD40 [Link]

Abbildung 2-18: AESTPIN - Pinnummern der Endstufe

Es ist zu beachten, daß die Pinnummern (Low-Bytes der Geberkennworte, von 00h bis C4h) in
Zweierschritten durchgezählt werden.
Die Diagnose einzelner Endstufen kann für bestimmte Betriebsbedingungen deaktiviert werden.
Zu diesem Zweck stehen folgende Diagnosemasken zur Verfügung:
ehwDIAnor1: Aktivierungsmaske für die Endstufen 0 - 15 im Normalbetrieb
ehwDIAnor2: Aktivierungsmaske für die Endstufen 16 - 31 im Normalbetrieb
ehwDIAubt1: Aktivierungsmaske für die Endstufen 0 - 15 bei zu kleiner
Batteriespannung (Ubat < ehwDIA_UBT)
ehwDIAubt2: Aktivierungsmaske für die Endstufen 16 - 31 bei zu kleiner
Batteriespannung (Ubat < ehwDIA_UBT)
ehwDIAsta1: Aktivierungsmaske für die Endstufen 0 - 15 bei Motorstart
(mrmSTART_B = 1 und dzmNmit > 0)
ehwDIAsta2: Aktivierungsmaske für die Endstufen 16 - 31 bei Motorstart
(mrmSTART_B = 1 und dzmNmit > 0)

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Zuordnung der Endstufen zu den Diagnosemasken:


ehwDIA...1 :
15 8 7 0

Bit 0: KLI
Bit 1: nicht belegt
Bit 2: GRS
Bit 3: nicht belegt
Bit 4: ARS
Bit 5: ZHR
Bit 6: KHP
Bit 7: KDR
Bit 8: KHP
Bit 9: KDR
Bit 10: EKP
Bit 11: nicht belegt
Bit 12: MLS
Bit 13: MLS
Bit 14: nicht belegt
Bit 15: nicht belegt
ehwDIA...2 :
31 24 23 16

Bit 16: nicht belegt


Bit 17: NOX
Bit 18: MML
Bit 19: nicht belegt
Bit 20: AKS
Bit 21: nicht belegt
Bit 22: THS
Bit 23: LDS
Bit 24: THS
Bit 25: LDS
Bit 26: nicht belegt
Bit 27: nicht belegt
Bit 28: nicht belegt
Bit 29: nicht belegt
Bit 30: nicht belegt
Bit 31: nicht belegt

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Hinweis: Werden für einen Endstufenausgang zwei Endstufen parallel geschaltet, so müssen in
der Diagnosemaske beide zugehörigen Bits entsprechend gesetzt werden. Bei
gesetztem Bit ist die Diagnose aktiv.

2.3.1 Endstufenbearbeitung
Die Endstufen können von verschiedenen Quellen angesteuert werden. Der Normalfall ist die
Ansteuerung durch Funktionen der Fahrsoftware. Wird die Diagnose aktiviert, können die
Endstufen durch die Diagnosefunktionen angesteuert werden. Bei gleichzeitigem Zugriff haben
Diagnosefunktionen Priorität gegenüber den Fahrsoftwarefunktionen.
Die Endstufenbearbeitung setzt die logischen Endstufen auf die physikalischen Endstufen um.
Die Zuordnung von logischer zu physikalischer Endstufe wird im Datensatz durch das Lowbyte
der Geberkennwörter (ehwEST_...) festgelegt.

Folgende Signalarten können erzeugt werden:


• digitale Schaltsignale,
• pulsweitenmodulierte Signale,
• pulsweitenmodulierte Signale mit batteriespannungsabhängiger Korrektur
• pulsweitenmoduliertes KDR-Signal mit Stromregler.

Im Datensatz wird pro Endstufe ein Geberkennwort (ehwEST_...) abgelegt, mit dem das
Verhalten der Endstufe festgelegt wird.

on/off
switching
ehwEST_...8 ehwEST_...13 ehwEST_...9
Input
ehmF...
1
ehwEST_...10 95 %

PWM
powerstage

5%
initialization

anmUBT 0

1
ehwUBK_KL
ehwEST_...12
[Link]

Abbildung 2-19: AESTANST - Ansteuerung Endstufe

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Ein Geberkennwort (ehwEST_...) ist wie folgt aufgebaut:


15 8 7 0

Endstufenstatus Hardware Zuordnung

• Bit 8: Endstufe benutzt (1) /nicht benutzt (0)


• Bit 9: Signalart, PWM (1) /Digital (0)
• Bit 10: UBT-Korrektur JA (1) /NEIN (0)
• Bit 11: -
• Bit 12: Pegel bei Initialisierung/Recovery
• Bit 13: TV invertieren (1) /nicht invertieren (0)

Das Kennwort ehwEST_KDI ist wie folgt aufgebaut:


7 0

• Bit 0: Stromregelung für KDR benutzt (1) /nicht benutzt (0)


• Bit 1: Stromregelung immer aktiv (1) /nur im gesteuerten Betrieb aktiv (0)

Achtung: CJ920/BTS721 Endstufen welche nicht benutzt sind, werden grundsätzlich


eingeschaltet (verhindert Lastabfalleintragung im Fehlerspeicher der Endstufenbausteine,
dadurch Austakten der Fehlerspeicher nur erforderlich, wenn echter Fehler vorliegt).
ð Zuordnung zu einem HW-Pin (Lowbyte) immer applizieren!

ð Wichtig: ehwEST_... Bit 12 ( Pegel bei Initialisierung / Recovery ) wird von der
Diagnosefunktion als statischer Ruhepegel für deaktivierte Endstufen interpretiert. Aus
diesem Grund ist sicherzustellen, daß der applizierte Pegel nicht zu einem Stromfluß im
Stellglied führt ( oder das Stellglied dauerstromfest ist ).

Es wird vorausgesetzt, daß bei nicht benutzten Endstufen keine Lasten angeschlossen sind. In
diesem Zusammenhang haben die Labels cowFUN_LDR und cowFUN_ARF Priorität vor
ehwEST_LDS und ehwEST_ARS sofern ≠ 255 appliziert.
Beispiel: cowFUN_ARF steht für "keine Funktion Abgasrückführung" ð ARS-Endstufe wird
aktiviert.
Das Label ehwCJ9_920 bestimmt die Anzahl der CJ920-Bausteine. Die Daten ehwCJ9_A.. und
ehwCJ9_B.. (phys. Endstufen-Nr. des Bausteins) werden mit den zugehörigen Pinnummern
appliziert2.

2
siehe Tabelle CJ920-Endstufen, Seite 2-19

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Die Batteriespannungskorrektur wird zum Ausgleich des störenden Einflusses von


Batteriespannungsänderungen auf den Stellerstrom durchgeführt. Über die Kennlinie
ehwUBK_KL wird ein Korrekturwert in Abhängigkeit von der Batteriespannung ermittelt.

Pulsweitenmodulierte Signale
Die pulsweitenmodulierten Signale werden für die Ansteuerung von elektropneumatischen
Wandlern (EPW) verwendet. Die gemeinsame Ansteuerfrequenz für Endstufen, welche über Port
2 des µC angesteuert werden, ist als Datensatzparameter ehwEST_T1 abgelegt. Die gemeinsame
Ansteuerfrequenz der Endstufen, welche über Port 7.4 - 7.7 und über Port 8 angesteuert werden,
ist durch den Datensatzparameter ehwEST_T7 festgelegt.
Die Frequenzen der drei PWM-Kanäle des GAD40 sind mit ehwGAD_f0 - ..f2 applizierbar. Die
Grenzwerte sind 31,25Hz und 1000Hz.
Für Endstufen, die über Port 7.0 - 7.3 angesteuert werden, ist die Ansteuerfrequenz für jede
Endstufe über die Datensatzparameter ehwPWM_PPx und ehwPWM_VTx einstellbar (x = 0,1,2,3
≡ Pinnummer auf Port 7).

f ehwPWM_VTx
CPU =16MHz 1 f
PWM
ehwPWM_PPx control frequency
1

64
[Link]

Abbildung 2-20: AESTFPWM -

Berechnung der Datensatzparameter ohne Vorteiler:


f CPU
ehwPWM _ PPx =
f PWM
mit Vorteiler:
f CPU
ehwPWM _ PPx =
f PWM ∗64
Vorteiler ehwPWM_VTx für Frequenzen < 250Hz!
Kleine Frequenzteiler ehwPWM_PPx bedeuten eine grobe Quantisierung ð relativer Fehler
wird größer.
Frequenzteiler ehwPWM_PPx immer so groß wie möglich wählen!
Das Tastverhältnis der Endstufen ist auf 5%-95% begrenzt.

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2.3.2 Endstufenfehlererkennung der CJ920 Endstufen


Die Leistungsausgänge werden auf folgende Fehlerzustände diagnostiziert:
1. Kurzschluß nach +Ubatt (fbeE..._K)
2. Kurzschluß nach Masse oder Leitungsunterbrechung oder Übertemperatur (fbeE..._O)
Die Diagnosemöglichkeit ist abhängig von der Ansteuerung der Endstufe. Kurzschluß nach
+Ubatt bzw. Übertemperatur kann nur erkannt werden, wenn die Endstufe angesteuert (leitend)
ist. Die Leitungsunterbrechung (bzw. Kurzschluß nach Masse) kann hingegen nur bei nicht
angesteuerter (gesperrter) Endstufe erkannt werden.
Die Fehlerbilder "Leitungsunterbrechung" sowie "Übertemperatur" werden vom
Endstufenbaustein in einer gemeinsamen Bitkombination geliefert. Beim Auftreten dieser
Kombination wird die Endstufe gesperrt. Nach einer Verzögerungszeit (ca. 200ms) wird ständig
geprüft, ob der Fehler "Leitungsunterbrechung/Übertemperatur" weiterhin auftritt. Ist dies der
Fall, wird auf "Leitungsunterbrechung" geschlossen und nach eventueller Heilung die Endstufe
wieder freigegeben. Ansonsten wird von Übertemperaturfehler ausgegangen, die Endstufe bleibt
inaktiv.
Die gesperrten Endstufen sind in ehoUEBTEM und ehoUEBTEM1 sichtbar.
ehoUEBTEM: ehoUEBTEM1:
Bit 0: LDS nicht belegt
Bit 1: GRS nicht belegt
Bit 2: MLS nicht belegt
Bit 3: MML nicht belegt
Bit 4: ARS nicht belegt
Bit 5: KNP nicht belegt
Bit 6: KDR nicht belegt
Bit 7: AKS nicht belegt
Bit 8: KLI nicht belegt
Bit 9: EKP nicht belegt
Bit 10: NOX nicht belegt
Bit 11: ZHR nicht belegt
Bit 12: THS nicht belegt
Bit 13: nicht belegt nicht belegt
Bit 14: nicht belegt nicht belegt
Bit 15: nicht belegt nicht belegt

Anhand der Tabelle 2-1 und Tabelle 2-2 ist es möglich die entsprechenden Fehlerbits in den
Messages ehoBWx für eine bestimmte Endstufe zu erkennen.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-26
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IC Endstufe MSG Bit H Bit L


1 1 0
2 3 2
3 5 4
4 7 6
5 ehoBW1 9 8
6 11 10
CJ920A 7 13 12
8 15 14
9 1 0
10 3 2
11 ehoBW2 5 4
12 7 6
13 9 8
14 11 10
1 1 0
2 3 2
3 5 4
4 7 6
5 ehoBW3 9 8
6 11 10
CJ920B 7 13 12
8 15 14
9 1 0
10 3 2
11 ehoBW4 5 4
12 7 6
13 9 8
14 11 10

Tabelle 2-1: Bedeutung der Fehlerbits bei ehoBWx


Fehlerart H L
KS - Mase 0 0
KS - Ubat 0 1
Lastabfall / Übertemperatur 1 0
Kein Fehler 1 1

Tabelle 2-2: Bedeutung der Fehlerart bei ehoBWx


Bei den anderen Fehlerbildern wird die Endstufe weiterhin durch die Message ehmF...
angesteuert.
Bei Kurzschluß schaltet der Baustein eigenständig ab. PWM-Endstufen werden bei endgültig
defekt erkannten Fehlern mit 5% -Tastverhältnis betrieben.

2.3.3 Sonderfall KDR-Endstufe


Der Stromregler ist als zeitsynchroner PI-Regler realisiert. Der Sollwert des Reglers wird
abhängig vom Steuerwert aus der Kennlinie ehwTV_I_KL entnommen. Der Istwert anmIDV (=
ehoI_IST) wird von der Analogwertaufbereitung zu Verfügung gestellt. Liegt der Strom durch
den Steller nicht im gültigen Bereich [anwIDV_MIN, anwIDV_MAX] oder ist ein Kurzschluß
bzw. Leerlauf endgültig defekt eingestuft, wird die Endstufe abgeschaltet und der I-Anteil des
Stromreglers eingefroren.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-27
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ehwEST_KDI.1
1 anmIDV

zumPS_R_S

95 %
ehwEST_KDR.10
ehwEST_KDR.13
PI1-governor

ehwEST_KDR.8 ehwEST_KDI.0 powerstage


1
ehmFKDR 5%
initialization

anmUBT 1

ehwEST_...12
ehwUBK_KL

AEST_KDR.DRW

Abbildung 2-21: AEST_KDR - Ansteuerung KDR-Endstufe

anmIDV D/A current KDR


converter messurement power
stage
anwIDV_KL

fboSIDV

>1 fboSKDR.14

ehwBEG_MAX
a
I=MAX-P-VST a>b
b

a
I=MIN-P-VST a<b
b
mrmSTATUS.2
ehwBEG_MIN

>1

ehoI_IST
poewer stage
+
ehmFKDR _
ehwSTI_... ehwBEG_MAX
ehoI_IANT ehwBEG_MIN

ehwTV_I_KL ehoI_STEL

+
ehoI_SOLL ehoI_RAW
ehwSTP_...
ehoI_PANT
KDR_IREG.DS4

precontrol value (VST)

Abbildung 2-22: KDR_IREG - Ansteuerung KDR-Endstufe

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Funktionsbeschreibung Seite 2-28
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2.3.4 Injektor-Endstufen Fehlererkennung


Die Injektor-Endstufen werden auf folgende Fehlerzustände diagnostiziert:

1. Überstrom High-Side-Ast (fbeEHS...)


2. Überstrom Low-Side-Ast (fbeELS...)
3. Lastabfall (fbeELA...)
4. Schnellöschfehler (fbeESL...)
5. Booster Kondensatorspannung außerhalb Fenster (fbeEUC...)

Überstrom im Low- bzw. High-Side-Ast liegt vor, wenn der Injektorstrom einen Maximalwert
überschreitet. Lastabfall wird erkannt, wenn während einer Ansteuerung der Minimalstrom Imin
nicht überschritten wurde. Falls der Endstufenstrom nach Ansteuerende nicht unter Imin innerhalb
einer fest vorgegebenen Zeit abgeklungen ist, wird Schnellöschfehler diagnostiziert.
Anmerkung: Schwellenwerte sind hardwaremäßig fest eingestellt.
Bei diesen Fehlerarten findet noch zusätzlich eine Gewichtung von Gut- und Schlechtmeldungen
statt, d.h. wenn eine Fehlerart als vorläufig defekt eingestuft ist, muß erst die applizierbare
Anzahl an Gutmeldungen ehwINJ_GTZ in Folge aufgetreten sein, um die Fehlerentprellung für
Defekterkennung wieder zurückzusetzen. Dadurch werden Schlechtmeldungen stärker bewertet
als Gutmeldungen.
Grund:
Während des Austaktens der Fehlerbits aus der Endstufenkette können auftretende Fehler nicht
im Endstufenbaustein gespeichert werden (Stichwort: aktives Schieberegister). Dadurch bedingt
könnte u.U. eine Gutmeldung auftreten, die fälschlicherweise zur Rücksetzung der
Fehlerentprellung für Defekterkennung führen würde (Erhöhung der Erkennungszeit für
"endgültig defekt"). Dies wird durch die Gewichtung verhindert.
Das Label ehwInjLAmx legt die maximale Anzahl der abgefallenen Injektoren fest. Sollten mehr
Injektoren als in ehwInjLAmx festgelegt abgefallen sein, wird das System abgestellt.
Die Kondensatorspannung wird drehzahlsynchron (Zumeßhandler) vor einem neuen
Einspritzzyklus erfaßt (zuletzt gewandelter Wert, max. 1ms alt) und geprüft. Die Prüfung findet
alle 180 Grad statt, jeweils im Wechsel zwischen UC1 und UC2 (ð pro Bank Prüfung alle 360
Grad). Zu diesem Zeitpunkt muß die Spannung des jeweiligen Kondensators innerhalb eines
Fensters (ehmUC_RMIN / ehwUC_RMAX) liegen. ehmUC_RMIN wird aus dem Kennfeld
ehwUCMINKF in Abhängigkeit der Drehzahl (dzmNmit) und der Batteriespannung (anmUBT)
gebildet. Im Fehlerfall wird ein besonderer Fehlerzähler (getrennt für Uc zu niedrig / zu hoch)
um ehwUC_FINC erhöht, bei Gutmeldungen um 1 dekrementiert (drehzahlsynchron !). Sobald
ein Fehlerzähler die Schwelle ehwUC_FGRZ überschreitet, findet ein Eintrag in fbeEUCxRH
(=Spannung zu groß) bzw. fbeEUCxRL statt (x=1,2) (100ms-Raster !). Bei Unterschreiten einer
Drehzahl ehwUC_N bzw. im Schub bzw. abgeschalteter Bank findet keine Prüfung statt.
Sobald eine der genannten Fehlerarten als endgültig defekt auftritt, werden beide Endstufenbänke
komplett abgeschaltet. Die Abschaltung ist endgültig, d.h. erst nach erneutem "Zündung ein"
werden die Bänke wieder aktiviert. Die Auswertung von Fehlern (Report Error) und die evtl.
Abschaltung der Bänke findet grundsätzlich im 100ms Zeitraster statt.

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Die Fehler werden zylinderselektiv gespeichert (außer Fehlerart 5), jedoch ist zu beachten, daß
aufgrund des gemeinsamen High-Side-Asts einer Bank die Fehlerarten 1 und 2 folgendermaßen
interpretiert werden müssen:
• Die Fehlerart ist während der Ansteuerung der Endstufe x aufgetreten, die Fehlerursache kann
aber innerhalb der gesamten Bank liegen (Grund: Rückwirkungen im Fehlerfall wegen
gemeinsamen High-Side-Ast bzw. Summenstrommessung im Low-Side-Ast).

2.4 Fahrgeschwindigkeitsmessung
2.4.1 Geschwindigkeit mit HW-Signal
Wenn der Funktionsschalter cowVAR_FGG den Wert "1" enthaelt, wird die Fahrzeug-
geschwindigkeit über die als Frequenz ankommende Raddrehzahl bestimmt.
Der Fahrgeschwindigkeitsgeber (FGG) liefert eine fahrgeschwindigkeitsproportionale Anzahl
von Impulsen. Die Impulse seit der letzten Berechnung werden gezählt und mit dem
Streckenfaktor fgwABS_SF und dem Normierungsexponent fgwABS_NE ausgewertet. Diese
beiden Größen stehen ebenfalls in den Messages fgmDAT_SF und fgmDAT_NE zur Verfügung.
Die Berechnung der Fahrgeschwindigkeit geschieht dabei nach folgender Gleichung:

Anzahl Impulse währe nd Periode [ Imp]


V=
Periodendauer (= 20ms) ⋅ fgwABS_ SF [Imp / m] ⋅ 2 fgwABS_NE

Der nicht veränderbare Normierungsexponent ist von der kleinsten zu messenden


Geschwindigkeit fgwABS_VMI und dem FGG abhängig gemacht. Die Geschwindigkeit wird
durch ein PT1-Glied mit dem Gedächtnisfaktor fgwFGF_GF gefiltert und als Message
fgmFGAKT versendet.
Die Werte für fgwABS_TMX und fgwABS_SF müssen innerhalb eines Parametersatzes identisch
appliziert werden.

2.4.2 Geschwindigkeit über CAN


Wenn der Funktionsschalter cowVAR_FGG den Wert "4" enthaelt wird die Fahrzeug-
geschwindigkeit von der CAN-Botschaft ASC1 übernommen. Die Umrechnung auf EDC-
Quantisierung erfolgt hierbei mit xcwUMRCS_V (Steigung) und xcwUMRCO_V (Offset). Die
Geschwindigkeit wird durch ein PT1-Glied mit dem Gedächtnisfaktor fgwFGF_GF gefiltert und
als Message fgmFGAKT versendet. Bei Unterschreiten der kleinsten zu messenden
Geschwindigkeit fgwABS_VMI enthaelt fgmFGAKT den Wert 0.

2.4.3 Berechnung der Beschleunigung


Die Beschleunigung wird aus der Änderung der beiden zuletzt ermittelten Geschwindigkeiten
berechnet und PT1-gefiltert (fgwBEF_GF).
Die Beschleunigung wird auf fgwABS_BMI ([Link]ögerung) und fgwABS_BMX (max.
Beschleunigung) begrenzt und als Message fgmBESCH versendet.

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2.4.4 Verhältnis Fahrgeschwindigkeit zu Drehzahl


Wenn ein Automatgetriebe vorhanden ist (cawINF_CAB.0 = 1), kann das V/N-Verhältnis auch
als Vorgabewert (fgwEGS_G0....G7) abhängig vom aktuellen Getriebegang (EGS1-GANG_INF
= camGANG) gebildet werden. Hierzu muß cowFUN_M_E.0 = 1 gesetzt sein. Sonst wird für die
V/N Berechnung die gefilterte Geschwindigkeit durch die gemittelte Drehzahl geteilt. Der so
errechnete Wert wird auf das Maximum fgwABS_VNX begrenzt, PT1-gefiltert (fgwVNF_GF) und
als Message fgm_VzuN versendet.
dzmNmit = 0

fgmFGAKT a a/b
b
0
dzmNmit fgwVNF_GF
fgm_VzuN
camGANG

mroFGANG
fgwEGS_G0
fgwEGS_G1
:

[Link]
mrwFVzuNKL
fgwEGS_G7

cawINF_CAB.0 == 1
&
cowFUN_M_E.0 = 1

Abbildung 2-23: FGVFDGG - Gangerkennung für FGR

2.4.5 Fehlerbehandlung
Das Überschreiten der Maximalgeschwindigkeit fgwABS_VMA wird durch den Fehler
fbeEFGG_H gemeldet.
Für den Fall Geschwindigkeit mit HW-Signal wird zusätzlich der Fehler fbeEFGG_F gemeldet.
Solange dieser Fehler vorläufig defekt ist, wird für die Zeit fgwABS_SDA keine Messung mehr
durchgeführt.
Auf unplausibles Fahrgeschwindigkeitsgebersignal wird erkannt, wenn die aktuelle Menge
mrmM_EAKT >= mrwUEB_CNM und die gemittelte Drehzahl dzmNmit >= mrwUEB_CNN ist
und sich dabei die aktuelle Fahrgeschwindigkeit fgmFGAKT unterhalb der Schwelle
mrwUEB_CNV befindet. Es wird das Fehlerbit fbeEFGG_P gesetzt.
Für den Fall CAN-Geschwindigkeit wird der Fehler fbeEFGG_C dann gemeldet, wenn ein
ASC1-Botschaftsausfall erkannt wurde, oder wenn die empfangene Geschwindigkeit mit ASC1-
F_V1 als ungültig markiert ist.

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Bei endgültig defekt einer der o.g. Fehler (Pfad fboSFGG) werden Vorgabewerte ausgegeben. In
diesem Zustand wird das Bit 15 in fgoSTAT gesetzt.
fgmFGAKT = fgwABS_VGW
fgmBESCH = 0
fgm_VzuN = 0

Bemerkung: Nach dem Ändern der FGG-Parameter durch Applikation muß das SG
ausgeschaltet und damit in Reset gebracht werden, da die Applikationsdaten zum Teil nur in der
Grundinitialisierung als Messages versendet werden.

2.5 Drehzahlmessung
Der Drehzahlinterrupt (DZI) wird aus dem IWZ-Signal mittels Vorteiler abgeleitet. Der Vorteiler
berechnet sich aus Anzahl der IWZ-Impulse pro KW-Umdrehung / Zylinderzahl. Der Vorteiler
gibt an, nach welcher Anzahl von IWZ-Impulsen ein DZI vom GAD-40 an den Controller
gesendet wird. Siehe auch Kapitel "Parameter zur Einstellung der Einspritzungen" für weitere
Informationen zum Einstellen des Interrupts. Aus der Periodendauer zwischen zwei Interrupts
wird die aktuelle Drehzahl errechnet. Die gemittelte Drehzahl wird aus den beiden letzten
Drehzahlen berechnet. Die Änderungsgeschwindigkeit zwischen zwei Drehzahlen wird auf
Plausibilität geprüft. Darüber hinaus wird bei jedem Drehzahlinterrupt, sofern die Periodendauer
< 32 ms war, ein Synchronisationssignal für alle drehzahlsynchronen Aufgaben geliefert.

zeitsyn. Aktivierung alle 2 ms

Überwachung der Periodendauer


dzmPECC_V
- dyn. Timeout
Timeout-Status
- zeitabhängige Aktivierung der
drehzahlsyn. Berechnungen ab
einer Periodendauer > dzwDZG_ABT

Interruptroutine
dzoDZGPERH, dzoDZGPERL
Aktivierung
DZI Berechnung von: aktuelle Periode (K)
WUP0 aus GAD40 - Periodendauer: dzoDZGPERH, letzte Periode (K-1)
dzoDZGPERL
- Segment-Nr. dzmSEGM vorletzte Periode (K-2)
dzmNakt
Aktivierung Drehzahlsynchrone Berechnungen
dzmNmit
Inhalt des Teiles Drehzahlberechnung: dzmUEBER
- dynamische Plausibilität
dzmABTAS
dzmNink - Abtastzeit
- Drehzahl dzoWINKUHR
- Überdrehzahlerkennung

[Link]

Abbildung 2-24: DZBSTRU - Struktur der Drehzahlmessung

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Folgende Messages können als Meßkanäle angezeigt werden:


dzmSEGM Segment Nummer
dzmNink Einsatzdrehzahl bei Mengenstop aus GAD-40
dzmNakt Aktuelle Drehzahl
dzmNmit gemittelte Drehzahl
dzmUEBER Überdrehzahl
dzmABTAS Abtastzeit
dzoWINKUHR Winkeluhrstand
dzmPECC_V Bit 0 PECC5-Overflow-Flag; Drehzahl kann nicht mehr erfaßt werden,
weil der Abstand zwischen zwei DZIs größer als 2 sec. ist. (entspricht
einer Drehzahl von 5 1/min bei 6 Zylinder)
Bit 1 Interrupt-Schedule-gesperrt-Flag; Aktivierung der [Link].
Berechnungen durch die Timeout-Task mit max. Aktivierungsperiode.
Dieses Flag wird in der Interruptserviceroutine für den DZI ausgewertet
und nur wenn dieses Flag nicht gesetzt ist, übernimmt die
Interruptserviceroutine die Aktivierung der drehzahlsynchron.
Berechnungen.
Bit 2 Dieses Bit wird gesetzt, wenn auf dynamisches Timeout erkannt
wurde. Bei der Drehzahlberechnung wird dieses Flag ausgewertet und bei
gesetztem Flag und erst nach Ablauf der Entprellzeit bis ‘endgültig
defekt’ wird für die aktuelle Drehzahl (dzmNakt) Null ausgegeben.
dzmSCHEDUL interner Schedulecontroller
dzoDZGPERH aktuelle Periodendauer zwischen zwei DZI (High-Teil)
dzoDZGPERL aktuelle Periodendauer zwischen zwei DZI (Low-Teil)

Verwendete Parameter für die Drehzahlerfassung:


dzwDZG_UNS bei Drehzahlen größer dzwDZG_UNS wird auf dynamische Plausibilität
geprüft
dzwDZG_MBE max. Periodendauerverhältnis für dynamische Plausibilität in Ordnung
dzwDZG_MVE min. Periodendauerverhältnis für dynamische Plausibilität in Ordnung
dzwDZG_MXP bei Periodendauer > dzwDZG_MXP wird nicht auf dynamische
Plausibilität geprüft
dzwDZG_NUS Drehzahlschwelle für Überdrehzahl
dzwDZG_FNS Fensterwerte für Periodendauerverhältnis zur Intakterkennung
dzwDZG_AUS Ausblendzähler für dynamische Plausibilität nach Start in Segmenten
dzwDZG_DPL Anzahl der Segmente bis Defekterkennung bei dynamische Plausibilität
dzwDZG_TOT Initalisierungswert für dynamisches Timeout
dzwDZG_ABT max. Aktivierungsperiode für n-sync. Aufgaben
dzwDZG_UBD Ausblendzeit für Überdrehzahlerkennung nach Start
dzwDZG_KMX Mindestanzahl von plaus. Perioden zur Intakterkennung
dzwDNR_HI Normierungskonstante High-Wert
dzwDNR_LO Normierungskonstante Low-Wert
dzwDNR_NU Wert für die Periodendauer, ab dem für die Drehzahl Null ausgegeben
wird. Es wird nur der High-Teil der Periodendauer angegeben. Die
Angabe entspricht also einer Periodendauer mit dem ganzzahligen
Vielfachen (dzwDNR_NU) von 65 ms.

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dzwDZGt_MI min. Periodendauer für dynamisches Timeout


dzwDZGt_MX max. Periodendauer für dynamisches Timeout
dzwDZGt_OF Umrechnungsoffset für dynamisches Timeout
dzwDZGt_FA Umrechnungsfaktor für dynamisches Timeout

2.5.1 Drehzahlinterrupt
Der GAD-40 liefert über seinen Ausgang WUP1 eine zylinderproportionale Anzahl von
Impulsen (6 Impulse pro KW-Umdrehung bei 6 Zylinder; 4 Impulse pro KW-Umdrehung bei 4
Zylinder). Bei jeder ansteigenden Flanke des Impulses wird dieser Interrupt aktiviert. Der
Aktivierungswinkel wird in die OLDA dzoWINKUHR kopiert. In der Interruptserviceroutine
wird die Periodendauer solcher Impulse erfaßt. Die Periodendauer ist der zeitliche Abstand
zwischen zwei Interrupts. Die drehzahlsynchronen Aufgaben werden oberhalb einer
Drehzahlgrenze, die festgelegt ist durch die maximale Periodendauer (dzwDZG_ABT), durch
diesen Interrupt aktiviert. Bei Periodendauern länger als dzwDZG_ABT werden die
drehzahlsynchronen Aufgaben mit der maximalen Periodendauer dzwDZG_ABT aktiviert (siehe
dynamisches Timeout). Eine zu kleine Aktivierungsperiode (z.B. bei hohen Drehzahlen) wird
durch das Betriebssystem verhindert, indem die entsprechende Anzahl von Aktivierungen
ausgeblendet wird.
Die Segmentnummer wird bei jedem Drehzahlinterrupt von Null bis zum Maximalwert von zwei
mal Zylinderzahl minus 1 erhöht. Beim Starten des Motors beginnt der Segmentzähler beim
ersten DZI von Eins an zu zählen. Nach jedem BOB(0), der erkannt wurde, wird der
Segmentzähler mit dem Label zhwBOB_SEG initialisiert. Das Label gibt an, in welchem
Segment der BOB(0) liegt (Bei 4 Zylinder Segment-Nr. 7; bei 6 Zylinder Segment-Nr.10). Mit
der Message dzmSEGM wird die Segmentnummer dem System mitgeteilt. Die aktuelle DZG-
Periode wird auf die OLDA dzoDZGPERH bzw. dzoDZGPERL geschrieben. Diese Ausgabe
erfolgt aber nur bei Aktivierung der drehzahlsynchronen Aufgaben.
Mit der Message dzmSCHEDUL wird dem System mitgeteilt, ob der Aufruf der
drehzahlsynchronen Aktivierungen in einem Segment mit gerader oder ungerader Nummer
erfolgte. Ebenso wird in dzmSCHEDUL eingetragen, ob die VE oder HE bei zu hohen
Drehzahlen abgestellt werden soll.

2.5.2 Drehzahlgeber Zeitüberwachung (dynamisches Timeout)


Die Zeitüberwachung überwacht die Aktivierungsperiode der drehzahlsynchronen Aufgaben.
Erreicht die Aktivierungsperiode den Wert von dzwDZG_ABT werden die drehzahlsynchronen
Berechnungen nicht mehr durch den Drehzahlinterrupt aktiviert, sondern durch die
Zeitüberwachung mit der Periodendauer von dzwDZG_ABT. Erst wenn wieder zwei
aufeinanderfolgende Drehzahlinterrupts innerhalb der Periodendauer dzwDZG_ABT liegen,
werden die drehzahlsynchronen Berechnungen wieder durch den Drehzahlinterrupt aktiviert. Für
die Zeit der Aktivierung durch die Zeitüberwachung, wird die Aktivierungsmöglichkeit durch
den Drehzahlinterrupt gesperrt (dzmPECC_V Bit 1).
Das dynamisches Timeout berechnet sich aus der letzten Periodendauer multipliziert mit dem
Timeout Umrechnungsfaktor dzwDZGt_FA plus dem Timeout Umrechnungsoffset
dzwDZGt_OF. Zusätzlich wird der Timeoutwert auf Minimum (dzwDZGt_MI) und auf
Maximum (dzwDZGt_MX) begrenzt.

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Wert für dynamischeTimeout = Periodendauer * dzwDZGt_FA + dzwDZGt_OF


Der Wert für das dynamisches Timeout wird mit einer Auflösung von 2 ms berechnet.
Nach der Initialisierung des Steuergerätes wird das dynamisches Timeout mit dem Initialwert
dzwDZG_TOT initialisiert. Wird innerhalb der berechneten Zeit (dynamisches Timeout) kein
neuer Drehzahlinterrupt erfaßt, wird dies dem System über die Message dzmPECC_V Bit 2
mitgeteilt. In der Message kann abgelesen werden ob vom SG dynamisches Timeout erkannt
wurde. Die Auswertung der Message dzmPECC_V Bit 2 findet bei der Berechnung der
dynamischen Plausibilität statt. Wird bei der Berechnung der dynamische Plausibilität erkannt,
daß ein dynamisches Timeout des DZG vorliegt, wird nach Ablauf der drehzahlabhängigen
Entprellzeit für die Drehzahl der Wert Null ausgegeben.

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Zeit seit dem letzten Interrupt.

[ms]
dzwDZGt_MX dynamisches Timeout
204
202

36

34
t-sync. Schedule
32
30
n=n*dzwDZG_MBE
28
oder Zahnausfall
26

24 [Link].=1 Erwarteter Interrupt.


bei n=const.
22

20
18
n=n*dzwDZG_MVE
16
14

12

dzwDZGt_MI
[Link].= 0
6 Interrupt zu früh gekommen
4

2
[Link].=1

2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 [ms]
5000 1250 700 500 333 [U/min] 6 Zylinder

2500 (Letzte Periodendauer)


dzwDZG_UNS
(Drehzahlgrenze für dyn. Plaus.)

Abbildung 2-25: EDZG02 - Timeout und dynamische Plausibilität

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2.5.3 Drehzahlberechnung aus dem DZG-Signal

[Link] Drehzahlberechnung und Mittelung


Diese Bearbeitung erfolgt nur bei Aktivierung der drehzahlsynchronen Aufgaben.
Die Abtastzeit wird aus der Aktivierungsperiode der drehzahlsynchronen Aufgabe ermittelt und
als dzmABTAS dem System bekannt gemacht.
Die aktuelle Drehzahl wird aus der Normierungskonstante und der Periodendauer ermittelt und
als dzmNakt dem System bekannt gemacht. Die Normierungskonstante besteht aus zwei Teilen:
dzwDNR_HI, dzwDNR_LO. Berechnet wird die Drehzahl auf folgende Weise:

Normierungskonstante
dzmNakt= e [1/min]
Periodendauer [µs]

Die Normierungskonstante erhält man, indem man eine Umrechnungskonstante durch die Anzahl
der Drehzahlinterrupts pro Kurbelwellenumdrehung teilt. Voraussetzung für die korrekte
Normierungskonstante ist ein CPU-Takt von 16 Mhz. Die Periodendauer wird mit einer
Auflösung von 1/16 des CPU Taktes erfaßt. Die kleinste Einheit ist 1 µs. Aus der Umrechnung
von µs in min ergibt sich der Faktor 60 000 000 µs/min.

60 000 000 µs/min


Normierungskonstante= Anzahl der DZI pro KW-Umdrehung

Anzahl der DZI pro KW-Umdrehung:


4 Zylinder 4 DZI/KW-Umdr.
5 Zylinder 5 DZI/KW-Umdr.
6 Zylinder 6 DZI/KW-Umdr.

Die Normierungskonstante muß in hexadezimale Form umgewandelt, und in 2 16bit-Blöcke


aufgeteilt werden. Der High-Teil bildet den Wert für dzwDNR_HI entsprechend bildet der Low-
Teil den Wert für dzwDNR_LO.
Die Drehzahl dzmNakt wird in der Einheit [1/min] ausgegeben und im System verarbeitet.
Die mittlere Drehzahl dzmNmit ist der arithmetische Mittelwert zweier aktueller Drehzahlen aus
zwei aufeinanderfolgenden Segmenten.
aktuelle Drehzahl(k) + aktuelle Drehzahl(k -1)
mittlere Drehzahl =
2
Diese Drehzahl wird als dzmNmit dem System bekannt gemacht
Bei zu hohen Drehzahlen wird die Aktivierung der drehzahlsynchronen Aufgaben bei jedem DZI
durch das Betriebssystem verhindert. Das Betriebssystem blendet die entsprechende Anzahl von
Aktivierungen aus. Die Berechnung der Drehzahl geschieht in diesem Fall aufgrund der beiden
letzten Periodendauern, bei denen eine Aktivierung der drehzahlsync. Berechnungen stattge-
funden hat.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-37
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Wenn das dynamisches Timeout abgelaufen ist (dzmPECC_V - Bit 2) oder das PECC5-
Overflow-Flag (dzmPECC_V - Bit 0) gesetzt ist oder die aktuelle Periode größer als der
Vorgabewert dzwDNR_NU für die Periode bei Drehzahl = 0 ist, wird die Drehzahl auf Null und
der High-Teil der Periodendauer auf 0xFFFFh gesetzt.

[Link] Dynamische Plausibilität


Die dynamische Plausibilität überprüft, ob sich die Drehzahl schneller ändert als dies aufgrund
der Dynamik des Motors möglich ist.
Wenn die letztgültige Drehzahl größer als dzwDZG_UNS ist und mehr als dzwDZG_AUS
Segmente seit Start aufgetreten sind, wird die Periode auf dynamische Plausibilität geprüft. Ist
das Verhältnis der letzten Periode zur aktuellen Periode größer dzwDZG_MBE oder kleiner
dzwDZG_MVE wird der Fehler dynamische Plausibilität erkannt. Der Sensor wird als vorläufig
defekt eingestuft. Ist obige Bedingung länger als eine drehzahlabhängige Entprellzeit erfüllt, wird
endgültig defekt erkannt. Die drehzahlabhängige Entprellzeit wird berechnet mit dzwDZG_DPL
(Segmentzahl bis endgültig defekt) multipliziert mit der letztgültigen Periodendauer. Nach unten
wird dieser Wert durch die Hauptprogrammperiode begrenzt. Nach Ablauf dieser Zeit wird der
Fehler als endgültig defekt in fbeEDZG_D eingetragen.
Der Eintrag fbwEDZG_DA muß bei dynamisch berechneten 'Zeiten bis endgültig defekt' immer 0
sein.
Im Zeitraum des Status vorläufig defekt bleibt der Wert der Drehzahl eingefroren.
Der Fehler kann in der Zeit bis endgültig defekt geheilt werden, wenn das Verhältnis der letzten
gültigen Periode zur aktuellen Periode öfters als dzwDZG_KMX mal innerhalb des gültigen
Bereiches ist. Eine Heilung nach endgültig defekt kann stattfinden, wenn die Drehzahl länger als
die Zeit fbwEDZG_DB im Fenster für Intakterkennung mit der Toleranzbreite (dzwDZG_FNS) in
+/- Richtung bleibt. Für die Mittellage des Fensters wird die zuletzt gültige Drehzahl verwendet.

[Link] Überdrehzahl
Überdrehzahl wird erkannt, wenn die gemittelte Drehzahl dzmNmit größer als dzwDZG_NUS
(Drehzahlschwelle für Überdrehzahl) ist. Die Überdrehzahlerkennung kann für die Zeit
dzwDZG_UBD nach dem Erfassen des erste DZG-Impulses ausgeblendet werden. Bei erkannter
Überdrehzahl wird das Fehlerbit fbeEDZG_U gesetzt.
Auf den Drehzahlmessages dzmNmit und dzmNakt wird bei vorläufig defekt des Drehzahlgebers
der Wert eingefroren. Bei endgültig defekt (fbeEDZG_D = 1) des Drehzahlgebers wird 0
ausgegeben.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-38
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[Link] Beispiel für den zeitlichen Ablauf bei einem Drehzahlgeberdefekt


160 ms

104 ms

32 ms 32 ms 32 ms 32 ms 32 ms

30 ms t
Timer abge-
0 laufen
letzter

[Link]
Drehzahlinterrupt

[Link]
abgelaufen;
dzmPECC_V.2=1

DZG_SYNC DZG_SYNC DZG_SYNC DZG_SYNC DZG_SYNC


drehzahlsync. Task starten dyn. Plaus. dyn. Plaus. dyn. Plaus. dyn. Plaus.
-dyn. [Link] Timer abfragen Timer abfragen Timer abfragen Timer abfragen
-bei dzmPECC_V.2=1, Timer Timer abgelaufen
für Entprellzeit 'bis endgültig DZG endgültig def.
defekt' starten fbeEDZG_D=1
dzmNakt=0
Abbildung 2-26: DZGDEF – Zeitablauf bei DZG defekt

Zum Zeitpunkt 0 wurde der letzte Drehzahlinterrupt empfangen und die letzte Periodendauer
berechnet (z.B. dzoDZGPERL =13 ms). Mit diesem Wert wird das dynamisches Timeout
berechnet:
dynamisches Timeout = dzoDZGPERL * dzwDZGt_FA + dzwDZGt_OF
z.B.: 30 ms = 13 ms * 2 + 4 ms

Wenn innerhalb des Timeouts (30 ms) kein neuer DZI erfaßt wird, meldet die Timeouttask über
die Message dzmPECC_V Bit 2: dynamisches Timeout erkannt. Nach 32 ms aktiviert die
Timeouttask periodisch alle 32 ms die drehzahlsynchronen Berechnungen. In der Task
"dynamische Plausibilität des Drezahlgeberwertes" wird erkannt, daß ein dynamisches Timeout
(dzmPECC_V Bit2 =1) vorliegt. Daraufhin wird der Zustand als vorläufig defekt eingestuft und
die Entprellzeit für ‘bis endgültig defekt’ berechnet:

t [Link] = dzwDZG_DPL * dzoDZGPERL


z.B.: 104 ms = 8 * 13 ms

Innerhalb der Entprellzeit ‘bis endgültig defekt’ bleibt der Wert für die Drehzahl eingefroren.
Nach 104 ms ist zwar die Entprellzeit ‘bis endgültig defekt’ abgelaufen, da die Task aber im 32
ms Raster aufgerufen wird, kann der Fehler erst verzögert in fbeEDZG_D eingetragen werden.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-39
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Erst wenn das Fehlerbit fbeEDZG_D gesetzt ist, wird für die Drehzahl dzmNakt Null
ausgegeben.

2.6 Nockenwellensynchrone Ereignissteuerung

NW-Signal zhmNWUM_ZA

zhoWINKUHR zhoNW_Won
NW-Interrupt
zhoNW_Woff

zhmNWI_ST

NW-Überwachung

[Link]

Abbildung 2-27: NWALL - Struktur der Nockenwelle

Eingänge:
zhoWINKUHR Winkeluhrstand bei Interrupt
Ausgänge:
zhmNWI_ST Status NW- Zustandsautomat
zhmNWUM_ZA NW- Umdrehungszähler
zhoNW_Won Winkel bei NW-On -Flanke (nach Pegel-Applikation)
zhoNW_Woff Winkel bei NW-Off -Flanke (nach Pegel-Applikation)

Die Funktion wird durch eine Flanke an dem NW- Signaleingang aktiviert. Der Mindestabstand
zwischen zwei Aktivierungszeitpunkten wird durch das Betriebssystem überwacht.
Nach der ersten Flanke (Initialisierungsphase) wird über das Applikationslabel zhwNWG_PEG
und dem tatsächlich anstehenden Pegel am NW- Signaleingang entschieden, ob sich die NW in
einer On- oder Off-Phase befindet. Der Applikationswert bezieht sich auf den Zeitraum der On-
Phase. Die Winkelwerte für die OLDA's zhoNW_Won und zhoNW_Woff sowie die Botschaft
zhmNW_INK werden auf ungültig gesetzt sofern die Winkeluhr noch nicht läuft. Andernfalls
wird der eventuell vorläufige, möglicherweise auch um 360°KW verkehrte Winkelwert
eingetragen.
In der On-Phase wird der Winkel der On-Flanke auf die OLDA zhoNW_Won geschrieben.
In der Off-Phase wird der Winkel der Off-Flanke auf die OLDA zhoNW_Woff geschrieben.
Außerdem wird der Nockenwellenumdrehungszaehler Inkrementiert und versendet. Dieser wird

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Funktionsbeschreibung Seite 2-40
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Zeitsynchron gegen den KW- Umdrehungszähler plausibilisiert. Eine Darstellung der Meßkanäle
könnte zum Beispiel wie in Abbildung NWVERL dargestellt aussehen, wenn die On-Phase dem
High-Pegel auf der NW entspricht und diese sich zum Initialisierungszeitpunkt in der On-Phase
befindet.
Initialisierungszeitpunkt
Applikationswert des NW-Pegels
erste Flanke nach Initialisierung (Beispiel)
NW-Signal

Off On Off On Off

t
zhmNWUM_ZA
.
.
2
1
0
t
zhmNWI_ST

Frq. =8
Off =4
On =2
Ini =1
t
[Link]

Abbildung 2-28: NWVERL - Signalverläufe

2.6.1 NW - Zustände
Damit ergeben sich für die Zustandsmaschine 3 gültige Zustande für Normalbetrieb
• 1 (zheNWIni) Initialisierung
• 2 (zheNWOn) On-Phase des NW-Signals
• 4 (zheNWOff) Off-Phase des NW-Signals
einen weiteren bei zu hoher Eingangsfrequenz des NW-Signals
• 8 (zheNWFrq) NW-Frequenz zu hoch
sowie einen ungültigen (default) Zustand bei RAM- oder Software- Fehlern:
• 128 (zheNWErr) Fehlerzustand (sollte nie auftreten) initialisiert Zustandsmaschine
neu.

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Initialisierung
NW-Signal
1

zhwNWG_Peg =/ NW-Pegel
fbwIWZ_NB
zhwNWG_Peg = NW-Pegel abgelaufen

Off - Phase On - Phase

4 2
fbwIWZ_NA
abgelaufen

NW-Frequenz
zu hoch

[Link]

Abbildung 2-29: NWZTD - NW-Zustände

Achtung: Bei Messungen mit der VS100 können durch Unterabtastung je nach Position der
Nockenwellenflanken Probleme bei der Anzeige der Botschaft zhmNWI_ST entstehen, so daß
Zustandswechsel nicht oder nur manchmal sichtbar sind.

2.6.2 NW - Fehlerbehandlung
NW-Signal fällt aus
Umdrehungszähler steht, Task wird nicht mehr aufgerufen
Überwachungstask sorgt für Reinitialisierung zhmNWI_ST
KW-Interrupt-Task sorgt für ungültige zhmNW_INK
Fehlereintrag durch zeitsynchronen Überwachungstask
NW-Frequenz verstimmt
Betriebssystem sorgt für Abschrankung bei hochfrequenten Stöhrungen
Nockenwellenfunktion schaltet sich bei NW-Frequenzen größer 100 Hz (= 1200 U/min) an bei
zhwNW_CNT = 2
Umdrehungszählerüberwachung im Überwachungstask sorgt für Abschaltung und
Fehlermeldung bei Frequenzverstimmung gegen Kurbelwellenzähler.
Fehlereintrag durch zeitsynchronen Überwachungstask

2.7 Kurbelwellen (KW) - synchron Ereignissteuerung (Zumeßhandler)


Der Zumeßhandler synchronisiert die Winkeluhr des Gatearrays mit dem Nockenwellensignal
und berechnet aus der Ansteuerwinkelanforderung und Ansteuerdaueranforderung den absoluten
Winkel in Bezug auf die Lücke am KW-Geberrad für den jeweiligen Zylinder. Die Lage des

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jeweiligen oberen Totpunktes der einzelnen Zylinder muß mittels Parameter zhwOT_0
(Winkelabstand Lücke - 1. Zylinder) und zhwOTgSOLL (Winkelabstand zwischen 1. und 2.
Zylinder) eingestellt werden3. Der aktuelle Winkelwert dieses Interrupts wird auf die OLDA
zhoWINKUHR geschrieben.

2.7.1 Schnellsynchronisation
Die beim Starten des Motors durchgeführte NW/KW-Synchronisation des Systems führt bei der
ersten erkannten Lücke zur sogenannten Schnellsynchronisation, wenn die KW-Drehzahl
zhoNsync kleiner einer applizierbaren Schwelle zhwNsync erkannt wurde.
Anhand des statischen Pegels4 des Nockenwellengebers (NW_Geber) wird zwischen
Gaswechsel- und Einspritz-OT unterschieden. Wird ein Einspritz-OT erkannt, wird durch den
richtigen Injektor eingespritzt und der Synchronisationsstatus zhoSYNC_ST wechselt von 1
(Initialisierung) auf 2 (bedingt synchronisiert). Mit dem Label zhwNWG_Peg wird dem System
mitgeteilt, ob bei logisch "1" oder "0" des NWG ein Einspritz-OT erkannt werden soll.
Erkennt das System eine gültige Flanke des NW-Gebers, wird der Synchronisationsstatus 4
(synchronisiert) gesetzt. Eine Flanke (positiv od. negativ) ist dann gültig, wenn sie innerhalb der
durch die Labels zhwON1, zhwON2, zhwOFF1 und zhwOFF2 vorzugebenden Fenster liegt5. Die
ON- und OFF-Flanken werden auf der OLDA zhoNW_ON und zhoNW_OFF angezeigt.
Wenn eine Flanke außerhalb der applizierten Werte liegt, wird der Winkel der NW-Signalflanke
auf der OLDA zhoNW_ERR ausgegeben.
Wurde nach 2 vollständigen Umdrehungen des Motors keine gültige Flanke erkannt (z.B. kein
NW-Geber vorhanden, statischer Pegel war Zufall), wird der Synchronisationsstatus 2
beibehalten, aber die Einspritzung wird eingestellt.

[Link] Schnellsynchronisation nach dyn. Unplausibilität


Im Startfall ist es wünschenswert, nach erkannten Störimpulsen (dynamische Unplausibilität des
KW-Signals), die durch den Starter verursacht werden, bei der nächsten Lücke mittels
Schnellsynchronisation wieder einzuspritzen. Bei höheren Drehzahlen kann dies aber bei
defektem Geberrad (z.B. fehlender Zahn) oder defekter Auswerteschaltung zu starkem Rucken
des Motors führen.
Um diese Fälle zu unterscheiden, wird bei der NW/KW-Synchronisation des Systems (nur beim
tatsächlichen Starten) ein Startzähler mit dem Wert zhwSTA_PRE aufgesetzt und bei jeder
erfolgreichen Einspritzung um 1 herabgesetzt (beim 4-Zylinder 2 pro Umdrehung). Bevor dieser
Zähler abläuft, kommt es nach jeder dynamischen Unplausibilität zu einer
Schnellsynchronisation.
Nachdem der Zähler abgelaufen ist, wird in zhmERR das Bit 14 gesetzt, um diesen Zustand
anzuzeigen. Ab diesem Zeitpunkt werden nach jeder dynamischen Unplausibilität zhwERR_PRE
Nockenwellenumdrehungen abgewartet, bis wieder eingespritzt wird.

3
siehe Abbildung ZHH01, Seite 2-48 und Abbildung ZHH02, Seite 2-49
4
Pegel 0 für zhwNWG_Peg = 0 bzw. Pegel 1 für zhwNWG_Peg = 1
5
siehe Abbildung ZHH01, Seite 2-48

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Tritt dynamische Unplausibilität bei einer Drehzahl kleiner als zhwNsync auf (z.B. bei
Recovery), wird zhwSSC_PRE Umdrehungen gewartet (typisch 0/1).

2.7.2 Synchronisation der Segmente


Mit dem Label zhwBOB_Seg wird dem System die Nummer des Segments bekannt gemacht, in
dem der BOB(0)-Interrupt abgesetzt wird. Da die Segmente von 0 beginnend durchgezählt
werden, wobei OT(0) immer im Segment 0 liegt, ergibt sich damit für zhwBOB_Seg eine
Segmentnummer entsprechend Abbildung ZMH_01 bzw ZMH_02.

2.7.3 Abschaltgründe
Es liegt kein NW-Signal vor: Nach Schnellsynchronisation wird sofort abgestellt und auf
zhmERR das Bit 2 gesetzt.
Liegen beide NW-Flanken außerhalb der applizierten Fenster, liegt ein falsches NW-Signal vor.
Tritt diese Situation vor der Synchronisation auf, wird nach einer Schnellsynchronisation sofort
abgestellt und auf zhmERR das Bit 2 gesetzt, desweiteren wird die falsche NW-Position auf der
OLDA zhoNW_ERR ausgegeben.
Liegt nur die ON-Flanke des NW-Gebers außerhalb der applizierten Werte, also außerhalb des
Fensters zhwON1, zhwON2 6, folgt daraus ebenfalls ein falsches NW-Signal. Tritt dieser Fall
nach erfolgreicher Synchronisation auf, ist der NW-Geber während des Betriebes ausgefallen; es
wird nicht abgestellt, aber das Bit 8 der zhmERR wird gesetzt (Fehlerart: fbeEIWZ_S)7.
Hat die Eigendiagnose des Rechnerkerns kein Gatearray gefunden, oder ist dieses defekt, wird
nie eingespritzt und auf zhmERR das Bit 0 gesetzt.

2.7.4 KW-Ausfall-Überwachung
Es wird überprüft, ob nach aufgetretenen NW-Impulsen der Umdrehungszähler zhmUM_ZA
verändert wurde. Bei stehendem Umdrehungszähler findet ein Fehlereintrag in fbeEIWZ_A statt.
Die Defekt-/ Heilungszähler zur Entprellung werten die NW-Impulse aus, d.h. daß die
Entprellung ereignisgesteuert wird über die NW-Impulse.

6
siehe Abbildung ZHH01, Seite 2-48 und Abbildung ZHH02, Seite 2-49
7
- Liegt nur die ON - Flanke außerhalb des Fensters, wird gestartet bzw. weiter eingespritzt, Bit 8 von zhmERR
gesetzt und der Fehler fbeEIWZ_S ausgegeben.
- Liegt nur die OFF - Flanke außerhalb des Fensters, wird gestartet bzw. weiter eingespritzt. Es erfolgt keine
Fehlermeldung. Die fehlerhafte Flanke wird in zhoNW_ERR ausgegeben.

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2.7.5 Hintergrundberechnungen

[Link] Nockenwellenüberwachung
Bei zu hoher Frequenz des NW-Gebers wird der Fehler fbeEIWZ_N gemeldet (mehr als 3 NW-
Flanken (pos. oder neg.) pro 10 ms). Beim Auftreten des Fehlerbits 2 oder 8 der zhmERR und
wenn die Drehzahl die Schwelle zhwN_UPLNW überschreitet, wird der Fehler fbeEIWZ_S (siehe
Fehlerpfad fboS_00.0) gemeldet (bis zu 10 ms verzögert !).

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8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

DZI

18°
OT (0)
HE

zhwDZ_SOLL = 90 °
Segment 0

zhwOT_0 = 108 ° v. OT

zhwBOB_x = 108 °
VE
NSYNC+HE

zhwOFF2
7

DZI
6

zhwOTuSOLL = 180 °
zhwDZG_F = 36 °
4 5
3

Segment 7 = zhwBOB_Seg

zhwOFF1
2
1

BOB(0)
0

zhwON1 zhwON2
NSYNC+VE

DZI
OT (3)
HE

Segment 6
NSYNC+HE

VE

DZI

zhwOTgSOLL = 180 °
BOB
Segment 5
NSYNC+VE

DZI
Segment 4

OT (2)

ZMH_INK4.DS4
NWG:
IWZ:

HE

Abbildung 2-30: ZMH_INK4 - Lage und Aufbau des INK-Geberrades, 4-Zylinder-Motor

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RBOS/EDS2
IWZ: 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
Y 445 S00 003-CC0

NSYNC+VE NSYNC+HE NSYNC+VE NSYNC+HE NSYNC+VE NSYNC+HE

HE HE HE
VE VE VE

Segment 6 Segment 7 Segment 8 Segment 9 Segment 10 = zhwBOB_Seg Segment 11 Segment 0

OT (3) DZI DZI OT (4) DZI DZI OT (5) DZI DZI OT (0) DZI

BOB BOB BOB(0) BOB


zhwDZ_SOLL = 60 ° 42°

zhwDZG_F = 6 °
EDC15C B079.CC0

zhwOT_0 = 108 ° v. OT 18°

Druckdatum: [Link] 2001


Funktionsbeschreibung

zhwBOB_x = 108 °

zhwOTgSOLL = 120 ° zhwOTuSOLL = 120 °

NWG:

zhwON1 zhwON2 zhwOFF1 zhwOFF2


ZMH_INK6.DS4

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Abbildung 2-31: ZMH_INK6 - Lage und Aufbau des INK-Geberrades, 6-Zylinder-Motor

ZHHDL079
Seite 2-46
Abgabe: 05.01.01
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[Link] Dynamische Plausibilität des KW-Signals


Die dynamische Plausibilität wird vom Gatearray mittels PLL (Frequenzvervielfacher) berechnet.
Die PLL versorgt einen Zähler, der nach einer KW-Flanke in genau der Zeit des letzten
Impulsabstandes, von 0 bis 64 zählt.
Wenn der Zähler den Wert 64 bis zur nächsten Flanke nicht erreicht, dann hat sich der Motor
beschleunigt und die PLL wird beim nächsten Mal schneller zählen. Hat der Zähler bei der
nächsten Flanke einen Wert größer als 64 erreicht, so ist der Motor verzögert worden und die
PLL wird beim nächsten mal langsamer zählen. Die Grenzen des Zählerstandes können mittels
Datensatz vorgegeben werden. Für Drehzahlen unter zhwN_PLAU gelten die Werte
zhwUn_N_..., darüber die Werte zhwOb_N_...
Der Wert ..._UI stellt den kleinsten Wert dar, den der PLL-Zähler beim Erreichen der nächsten
Flanke haben darf, der Wert ..._OI den größten (..._UI ist daher kleiner als 64, ..._OI größer als
64 zu applizieren).
Die Werte ..._UL und ..._OL stellen den PLL-Zählerstand beim Erreichen der ersten Flanke nach
der Lücke dar (..._UL ist daher kleiner als 64*3 und ..._OL größer).
Wenn diese Grenzen überschritten werden, liegt dynamische Unplausibilität vor und das
Fehlerbit 1 in zhmERR wird gesetzt. Mit einer Verzögerung von bis zu 10 ms wird dann der
Fehler fbeEIWZ_D gemeldet. Nach erfolgter Synchronisation wird dieser Fehler wieder gelöscht.
In der Startausblendung wird der Fehler unterdrückt.

[Link] Fehlerabspeicherung KW
Eine Fehlerabspeicherung von fbeEIWZ_D und fbeEIWZ_S erfolgt oberhalb der
Drehzahlschwelle zhwN_UPL. . Zur Verhinderung von Fehlereinträgen bei Motorabwürgen bzw.
beim Abschleppen (hier kann es zu kurzzeitigen Drehzahlsprüngen über zhwN_UPL kommen)
wird das Minimum aus einer gefilterten Drehzahl und der Drehzahl vom GAD zur Überprüfung
der Drehzahlschwelle herangezogen.

dzmNmit zhoDZPTF [Link]


a
MIN Fehler wird abgespeichert
PT1 a>b
zhwDZG_GF b

zhwN_UPL
zhoDZINK

Abbildung 32: ZMHIWZFS – Drehzahlschwelle zur Fehlerabspeicherung

Bitbelegung zhmERR:
zhmERR.1 dyn. Unplausibilität
zhmERR.2 keine Mengenfreigabe
zhmERR.3 einmalig keine Einspritzung (Umsynchronisation)
zhmERR.8 falsches NW-Signal
zhmERR.14 der Startzähler zhwSTA_PRE ist abgelaufen ð ab jetzt wird nach jeder dyn.
Unplausibilität zhwERR_PRE NW-Umdrehungen abgewartet, bis wieder eingespritzt wird

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2.7.6 Zylinder- und Bankauswahl


Um die Kondensatoren der beiden Endstufenbänke aufzuladen, wird die Spule eines nicht
benutzten Injektors verwendet. Die durch kurze Impulse erzeugte Gegenspannung der Spulen,
lädt die Kondensatoren an den Endstufen auf. Um zu selektieren, welche Spule an welcher Bank
zum Aufladen benutzt werden kann, und welcher Injektor gerade in der Haupt- bzw.
Nacheinspritzung ist, werden die vier Labels zhwBA_SOLL, zhwNE_SOLL, zhwZY_SOLL und
zhwZR_SOLL mit folgenden Informationen belegt:
Die Bitpositionen der vier Labels erhalten eine feste Zuordnung, wobei jeweils 2 Bit einem
Zylinder gemäß der Einspritzreihenfolge (bezogen auf Injektornummern) zugeteilt werden. Bei
einem 6-Zylinder-Motor (Einspritzreihenfolge 1-5-3-6-2-4) z.B. stehen Informationen für den
ersten Zylinder in den ersten beiden Bits, für den fünften Zylinder in den beiden folgenden Bits
usw.
Bei einem 4-Zylinder-Motor ist die Belegung der Bits gemäß der Einspritzreihenfolge 1-3-2-4:
Die ersten beiden Bits beschreiben Zylinder 1, die beiden folgenden Zylinder 3, usw.
Welche Informationen die einzelnen Labels genau enthalten, wird im folgenden erläutert.

[Link] Bankauswahl
Durch den Parameter zhwBA_SOLL erhält das System Informationen, welche Zylinder welcher
Endstufen-Bank zugeordnet sind. Dabei gilt die Zuordnung der Bits wie vorher beschrieben. Die
Endstufenbank 1 ist dabei 00 und Bank 2 = 01.
Zusätzlich müssen in Bit 14 und 15 die höchstwertigen Informationen noch einmal wiederholt
werden, d.h. die Informationen über den letzten Zylinder in der Einspritzreihenfolge stehen
zusätzlich in den beiden letzten Bits.
Beispiel für einen 6-Zylinder-Motor: Beispiel für einen 4-Zylinder-Motor:
01 00 01 00 01 00 0100 01 00 00 00 01 00 01 00
Zylinder 1 liegt an Bank 1 Zylinder 1 liegt an Bank 1
Zylinder 5 liegt an Bank 2 Zylinder 3 liegt an Bank 2
Zylinder 3 liegt an Bank 1 Zylinder 2 liegt an Bank 1
Zylinder 6 liegt an Bank 2 Zylinder 4 liegt an Bank 2
Zylinder 2 liegt an Bank 1 ohne Bedeutung
Zylinder 4 liegt an Bank 2 ohne Bedeutung
ohne Bedeutung ohne Bedeutung
Wiederholung der Info Wiederholung der Info
über Zylinder 4 über Zylinder 4
Abbildung 2-33: ZHH01

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[Link] Zylinderauswahl
Im Parameter zhwZY_SOLL steht die Information, an welche Endstufe der aktuelle Zylinder
angeschlossen ist. Endstufe 1 = 00, Endstufe 2 = 01, Endstufe 3 = 10, usf.
Beispiel für einen 6-Zylinder-Motor: Beispiel für einen 4-Zylinder-Motor:
00 00 10 10 01 01 0000 00 00 00 00 01 01 0000
Zylinder 1 liegt an Anschluß 1 Zylinder 1 liegt an Anschluß 1
Zylinder 5 liegt an Anschluß 1 Zylinder 3 liegt an Anschluß 1
Zylinder 3 liegt an Anschluß 2 Zylinder 2 liegt an Anschluß 2
Zylinder 6 liegt an Anschluß 2 Zylinder 4 liegt an Anschluß 2
Zylinder 2 liegt an Anschluß 3
Zylinder 4 liegt an Anschluß 3
Abbildung 2-34: ZHH02

[Link] Rechargezylinderauswahl
Im Parameter zhwZR_SOLL wird angegeben, welcher Injektor derselben Bank zum Rechargen
benutzt wird, nachdem auf dem angegebenen Zylinder gerade eine Einspritzung erfolgte.
Endstufe 1 = 00, Endstufe 2 = 01, Endstufe 3 = 10, usf.
Beispiel für einen 6-Zylinder-Motor:
Einspritzung auf Zylinder 4 2 6 3 5 1
00 00 01 01 00 00 1010
Injektor an Endstufe 3 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 3 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 1 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 1 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 2 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 2 wird für rechargen verwendet
Abbildung 2-35: ZHH03

Beispiel für einen 4-Zylinder-Motor:


Einspritzung auf Zylinder 4 2 3 1
00 00 00 00 00 00 0101
Injektor an Endstufe 2 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 2 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 1 wird für rechargen verwendet
Injektor an Endstufe 1 wird für rechargen verwendet
Abbildung 2-36: ZHH04

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[Link] Nacheinspritzmöglichkeit
Im Parameter zhwNE_SOLL steht für jeden Zylinder ein Enablebit zur Verfügung, mit dem das
Nacheinspritzen für den jeweiligen Zylinder erlaubt werden kann. Tritt eine
Nacheinspritzanforderung bei einem für Nacheinspritzung gesperrten Zylinder auf, wird die
Nacheinspritzung erst beim nächsten Zylinder durchgeführt.
Beispiel für einen 6-Zylinder-Motor: Beispiel für einen 4-Zylinder-Motor:
00 00 01 01 01 01 0101
Zylinder 1 ok 00 00 00 00 01 01 01 01
Zylinder 5 ok Zylinder 1 ok
Zylinder 3 ok Zylinder 3 ok
Zylinder 6 ok Zylinder 2 ok
Zylinder 2 ok Zylinder 4 ok
Zylinder 4 ok
Abbildung 2-37: ZHH05

[Link] Anschluß der Injektoren an das Steuergerät


Die Injektoren werden nach folgendem Schema angeschlossen:

6-Zylinder-Motor:
Zündfolge: 1-5-3-6-2-4
Ansteuerfolge: MV11 MV21 MV12 MV22 MV13 MV23
Zylinder 1 MV11 Zylinder 5 MV21
  Endstufe 1   Endstufe 1
 Bank 1  Bank 2

Zylinder 3 MV12 Zylinder 6 MV22


  Endstufe 2   Endstufe 2
 Bank 1  Bank 2

Zylinder 2 MV13 Zylinder 4 MV23


  Endstufe 3   Endstufe 3
 Bank 1  Bank 2

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Funktionsbeschreibung Seite 2-51
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4-Zylinder-Motor:
Zündfolge: 1-3-4-2
Ansteuerfolge: MV11 MV21 MV12 MV22
Zylinder 1 MV11 Zylinder 3 MV21
  Endstufe 1   Endstufe 1
 Bank 1  Bank 2

Zylinder 4 MV12 Zylinder 2 MV22


  Endstufe 2   Endstufe 2
 Bank 1  Bank 2

2.7.7 Injektorstromprofile
In folgender Abbildung ist der prinzipielle Stromverlauf des Injektors mit Booster-, Lösch- und
Rechargephase dargestellt.
Die in der Abbildung auftretenden Labels sind in nachfolgender Zusammenstellung aufgelistet:
zhwHECURKL wassertemperaturabhängige Anzugsstromdauer
Aus KF berechneter Wert: zhmHECUR
Initalisierungswert HE: zhwHECUR
Initialisierungswert VE: zhwVECUR
zhwIRCHGKL batteriespannungsabhängiger Rechargestrom
Aus KF berechneter Wert: zhmIRCHG
Initalisierungswert: zhwI_RCHG

zhwVELOESC Zeit nach Voreinspritzende, in der der Injektorstrom unter Imin


gesunken sein muß
zhwVESELON Zylinderumschaltung von Einspritzzylinder auf Rechargezylinder
zhwVESELOF Zylinderumschaltung Rechargezylinder auf Einspritzzylinder
zhwVEDELAY Beginn des Rechargefensters nach Voreinspritzung
zhwVERCHG Ende des Rechargefenster nach Voreinspritzung
zumTrchg entspricht zhwVERCHG
zuwTpause Pausezeit für Zylinderumschaltung und Schnellöschphase

zhwHELOESC Zeit nach Haupteinspritzende, in der der Injektorstrom unter Imin


gesunken sein muß
zhwHESELON Zylinderumschaltung von Einspritzzylinder auf Rechargezylinder
zhwHESELOF Zylinderumschaltung Rechargezylinder auf Einspritzzylinder
zhwHEDELAY Beginn des Rechargefensters nach Haupteinspritzung
zhwHERCHG Ende des Rechargefensters nach Haupteinspritzung

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Funktionsbeschreibung Seite 2-52
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Der Zeitbedarf für die VE mit anschließendem rechargen setzt sich wie folgt zusammen:

zuoTve = zuoAD_VE1 + zuwTpause + zumTrchg

in KW-Winkel Grad entspricht zuoTve dem Winkel zuoABVMIN.

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Funktionsbeschreibung Seite 2-53
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ZMH_03.DS4

Rechargefenster

zhwHERCHG

zhwHESELOF
zhwHEDELAY
zhwHESELON
zhwHELOESC

Anzugsdauer zuoAD_HE
OT

zumAB_HE
zhwHECURKL

zuoTve[µs], zuoABVMIN[°KW]
Rechargefenster

Addition=zuwTpause
zhwVESELOF

zuwABRVEmax
zhwTrchgKL

zuoAB_VE
zhwVEDELAY
zhwVESELON
zhwVELOESC
zhwHECURKL

Anzugsdauer
zuoAD_VE1
Iinj2

zhwIRCHGKL

UC
Iinj1

Abbildung 2-38: ZMH_03 - Schematischer Verlauf der Injektorstromprofile, Booster-Spg.


Profile

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Funktionsbeschreibung Seite 2-54
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2.7.8 Übrige Parameter


In zhwC720INK wird die Anzahl der Inkremente des IWZ weniger 1 angegeben, nachdem die
Winkeluhr zurückgestellt wird. Zu beachten ist, daß die Lücken als Inkremente mitgezählt
werden; bei einem 60-2 IWZ ist der Parameter zhwC720INK demnach 119 (60*2 -1).
Das Label zhwSGZLOPL enthält ebenfalls Informationen über das Geberrad. Im Highbyte steht
die Information, wie groß die Lücke ist (Anzahl der Inkremente), im Lowbyte steht die Anzahl
der fallenden Flanken von Lücke zu Lücke weniger 1. Für ein 60-2 Geberrad ergibt sich der
Parameter zu 0239 hex (02 = Anzahl fehlender Inkremente in der Lücke, 39 hex = 57 dez -
Anzahl fallende Flanken von Lücke zu Lücke -1)
Im Gatearray werden die vom INK-Geber erzeugten Signale gezählt, und entsprechend des
Labels zhwTD_Teil wird das TD-Signal zum Microcontroller gesendet. zhwTD_TEIL gibt dabei
die Anzahl der Zähne des Geberrades an, die eine komplette Periode des TD-Signals bestimmen.
Das Label zhwIWZCTRW dient zur Steuerung der Winkeluhr und der Ausgabe des TD-Signals
im Gatearray. Es ist 16 Bit breit, wobei die einzelnen Bits wie folgt belegt sind:
Bit Funktion
0 log. 1: setzt und hält die Winkeluhr in jedem Mode synchron zurück
1 log. 1: Winkeluhr im Zeitbetrieb (f = 40 kHz bzw. 25 µs)
2 log. 1: Bei jeder Taktflanke des Kurbelwellen-Signals wird der Wake Up Pulse 0 ausgegeben
3 stets log. 0
4 log. 1: Freigabe des TD-Signals
5 unbelegt
6 log. 1: Pin 11 (XTP1/KOPM) wird invertiert eingelesen
7 log. 1: Gate Array im Einbankmode (ab GAD 41)
log. 0: Gate Array im Zweibankmode (ab GAD 41)
8 log. 1: On-Flanke des TD-Signals mit Timerwert, Periode durch Teilerwert bestimmt
log. 0: On/Off-Flanke des TD-Signals mit Teilerwert (s.o. zhwTD_TEIL)
9 log. 1: TD-Signal invertiert ausgeben
10 log. 1: Wake UP Pulse 0 bei Aktivierung der Onsperre auslösen
11 log. 1: Wake UP Pulse 2 mit einstellbarem High-Pegel ausgeben
12 unbelegt
13 unbelegt
14 log. 1: Kurbelwellen-Signal ist negativ flankengetriggert, log. 0 positiv flankengetriggert
15 log. 1: Status VE2 von Bank1 & Bank2 an X2P/Bit0 & 1 ausgeben

2.7.9 Drehzahlabhängige Laufzeitreduktion


Aufgrund von Laufzeitproblemen wurde eine Hysterese mit den Werten mrwLFZN_O und
mrwLFZN_U eingeführt. Unterhalb der Hysterese erfolgt die Ansteuerbeginn-
/Ansteuerdauerberechnung bzw. die Mengenberechnung der Vor- und Haupteinspritzung wie
bisher (siehe Abbildung). Oberhalb der Hysterese werden die Berechnungen weniger oft
ausgeführt. Im ungeraden Segment werden Ansteuerbeginn/Ansteuerdauer der Voreinspritzung,
im darauffolgenden geraden Segment Ansteuerbeginn/Ansteuerdauer der Haupteinspritzung
berechnet. Im nächsten ungeraden Segment erfolgt keine Ansteuerbeginn/Ansteuerdauer- bzw.
Mengenberechnung. Erst im darauffolgenden geraden Segment wird die Mengenberechnung für
Vor-und Haupteinspritzung durchgeführt. Im nächsten ungeraden Segment wird wieder mit der
Berechnung von Ansteuerbeginn/Ansteuerdauer der Voreinspritzung fortgesetzt ... (siehe
Abbildung).

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Funktionsbeschreibung Seite 2-55
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 05.01.01

Ohne Laufzeitreduktion:

ungerades ungerades ungerades ungerades


Segment Segment Segment Segment
(bei jedem Segment)
Drehzahlinterrupt

AB/AD Haupteinspritzung

AB/AD Haupteinspritzung

AB/AD Haupteinspritzung

AB/AD Haupteinspritzung
AB/AD Voreinspritzung

AB/AD Voreinspritzung

AB/AD Voreinspritzung
AB/AD Voreinspritzung
Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung

Mengenberechnung
t
dzmSEGM. 1
dzmSEGM. 0 01 10 11 00 01 10 11 00

[Link]
Mit Laufzeitreduktion:

ungerades ungerades ungerades ungerades


Segment Segment Segment Segment
(bei jedem Segment)
Drehzahlinterrupt

AB/AD Haupteinspritzung
AB/AD Haupteinspritzung

AB/AD Voreinspritzung
AB/AD Voreinspritzung

Mengenberechnung

Mengenberechnung
t
dzmSEGM. 1
dzmSEGM. 0 01 10 11 00 01 10 11 00

Abbildung 2-39: LFZ - Laufzeitreduktion

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RBOS/EDS2
Y 445 S00 003-CC0

• Mengenzumessung

dzmNmit Mengenberechnung
anmWTF Startphase
dimk15 ZUMSTBIT
• Mengenberechnung und

ZUMSTME xcmEWS_ME0 (von EWS)


3 Mengenregelung

mrmM_ESTAR
mrmSTART_B

mrmM_EAKT
mroM_EAKTf zuoAB_VE
Mengenzumessung:
Mengen- mrmM_EMOT = zuoAD_VE1
Voreinspritzung
siehe berechnung mrmM_EMTS Haupteinspritzung
Fahrbetrieb zumAB_HE
mroM_EMOTf Nacheinspritzung
MERE02 zuoAD_HE
mrmM_EKORR zumAB_NE
mroM_EFAVA mroM_EFAMA
Die Mengenregelung besteht aus den Teilaufgaben:

mrmM_EFAHR mrmM_ELFZ
mroM_EFAHf zuoAD_NE1
MERE02 + + +
+
mrmM_EDRF mroM_ESERV mrmM_EDELB

Mengendrift- mrmTST_AUS
Mengenabgleich
EDC15C B079.CC0

kompensation dzmNmit
anmUBT
MENGENDK MENGENAB mrmM_EFAHR anmWTF

Druckdatum: [Link] 2001


Funktionsbeschreibung

ldmADF
siehe MENGENAB anmLTF
anmKDF
armM_List
zumPQsoll
MERE01.DS4

Abbildung 3-1: MERE01 - Struktur der Mengenregelung

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MRBERK01
Seite 3-1
Abgabe: 05.01.01
Funktionsbeschreibung Seite 3-2
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 05.01.01

Basierend auf dem aktuellen Betriebspunkt von Motor und Fahrzeug wird in der
Mengenberechnung die einzuspritzende Kraftstoffmenge berechnet. Hierbei werden
Mengenberechnung im Fahrbetrieb und Mengenberechnung während der Startphase
unterschieden. Die errechneten Mengensignale werden an die Mengenzumessung übergegeben.
Dort findet dann die Umrechnung in Ansteuerbeginn und Ansteuerdauer für Vor-, Haupt- und
Nacheinspritzung statt.
Die Mengenberechnung wird wegen der unterschiedlichen geforderten Reaktionszeiten im
wesentlichen in zwei Zeitrastern abgearbeitet. Kennfelder und Kennlinien werden zeitsynchron
berechnet, die dynamische Reaktion auf das Motorverhalten erfordert es, einen Teil der
Berechnung drehzahlsynchron durchzuführen.
Der zeitsynchrone Anteil der Mengenregelung setzt sich aus folgenden Teilaufgaben zusammen :
• Berechnung der Werte aus Kennfelder und Kennlinien
• Wunsch- und Begrenzungsmengenberechnung
• Parametersatzauswahl
Die drehzahlsynchronen Aufgaben
• Berechnung der zylinderspezifischen Sollmengen
• Einspritzung (Berechnung von Ansteuerbeginn und Ansteuerdauer von Vor- und
Haupteinspritzung)
sind im allgemeinen mit dem Drehzahlinterrupt gekoppelt, werden jedoch mindestens alle 32 ms
(Grenze der Mathematik) und nicht öfter als alle 2 ms (Grenze der Rechnerbelastung) aktiviert.

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 MRBERK01


RBOS/EDS2
Zeitsynchron Drehzahlsynchron
Y 445 S00 003-CC0

dimBRE
dimKUP Leerlaufregler mrmM_ELLR
mrmM_ELLBE mroM_EAKTf
anmWTF
MIN
dzmNmit MERELL01 + +
fgm_VzuN
mrmPWG_roh
fgmFGAKT

dzmNmit
3.1 Mengenberechnung

Begrenzungs- mrmM_EBEGR + -
armM_List menge
armPkorr
anmWTF MEREBG
fgmFGAKT mrmM_EWUBE
mroM_EMOTf

anmPWG Aktiver + + MIN: 0 + mroM_EFAHf


Wunschmenge mrmM_EWUNF Externer MIN Ruckeldämpfer
dzmNmit MAX:
Mengeneingriff mrmM_EWUSO mrmM_EARD +
anmKTF mrmM_EWUN MEREAR04 mrmM_EBEGR+mrwABegOff
mrmPWG_roh MEREWU MEREEX01
dimKUP

dzmNmit
dzmSEGM
mroM_ELMK dzmABTAS Laufruheregler mrmM_ELRR
dzmNmit
EDC15C B079.CC0

camLM_KK (CAN) fgmFGAKT MERELR01


Mengeneingriff mroM_ERBLM
Klimakompressor
mrmM_EWUNL

Druckdatum: [Link] 2001


Funktionsbeschreibung

MEREEX02

mrmM_EWUNR
mroMD_EGS (CAN) Mengeneingriff mroM_EXGS
mrmM_EMTS der EGS
dzmNmit LRR Mengen-Puffer
MEREEX03 mroMD_FAHR mrmM_ELRR des HE-Anteils
mroLRR_dHE
MERELRP
mroMD_ASR (CAN) Mengeneingriff mroM_EXASR mroMD_SOLL
mrmM_EMTS der ASR
dzmNmit cowVAR_LVH == 1
MEREEX04 mroMD_REIB

MERE02.DS4
mroMD_MSR (CAN) Mengeneingriff mroM_EMSR

Abbildung 3-2: MERE02 - Struktur Mengenberechnung Fahrbetrieb


mrmM_EMTS der MSR
dzmNmit
MEREEX05

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MRBERK01
Seite 3-3
Abgabe: 15.12.00
Funktionsbeschreibung Seite 3-4
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

mrmM_EMTS mrwARDINMD

mrmM_EWUSO
mrmM_ELLBE -

mrmM_EWUBE +
a a/b mroMD_FAHR
mrmM_EWUNF MIN
b

mroBI_FAHR
dzmNmit

mrwKFVB_KF [Link]

Abbildung 3-3: MERE02A - Berechnung des induzierten Momentes vor externen


Momenteneingriffen (MD_IND)

a a/b mroMD_SOLL
b
mrmM_EMTS
mroBI_SOLL
dzmNmit
[Link]
mrwKFVB_KF

Abbildung 3-4: MERE02B - Berechnung des induzierten Momentes nach externen


Mengeneingriffen (MD_IND_NE)

anmWTF
mroM_EREIB
dzmNmit mroM_ERBK a mroMD_REIB
a/b
+ b
mroM_ERBLM mrwREI_KF
mroBI_REIB
dzmNmit

mrwKFVB_KF [Link]

Abbildung 3-5: MERE02C - Berechnung des Reibmomentes (MD_REIB)1

mroBM_EMOM
a a/b mroMD_WMOM
mrmM_EWUNF MIN
b

dzmNmit

mrwKFVB_KF [Link]

Abbildung 3-6: MERE02D - Berechnung des indizierten Motormoment nach


Drehmomentbegrenzung (MD_IND_DBEG)2

1
siehe CAN-Protokoll 11H, V1.5

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 MRBERK01


Funktionsbeschreibung Seite 3-5
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

Ergebnis der Mengenberechnung im Fahrbetrieb ist die individuelle Gesamtmenge für jeden
einzelnen Zylinder.
Die Wunschmenge ist im wesentlichen bestimmt durch das Maximum aus dem Fahrerwunsch
und der Fahrgeschwindigkeitsregelung. Bei bestimmten Bedingungen erfolgt hier schon eine
motordrehzahlabhängige Mengenbegrenzung.
Im externen Mengeneingriff können Mengensignale über CAN die Begrenzung oder Erhöhung
der Wunschmenge bewirken.
Anschließend wird die Wunschmenge auf die Maximalmenge abzüglich der Leerlaufmenge
begrenzt. Die ggf. begrenzte Menge aus der Wunschmengenberechnung plus der
Leerlaufreglermenge wird als aktuelle Menge mrmM_EAKT bezeichnet.
Die begrenzte Wunschmenge ist nun Eingangsgröße für den drehzahlsynchronen Teil der
Mengenberechnung. Der aktive Ruckeldämpfer korrigiert die Menge so, daß Schalt- und
Kuppelvorgänge sich nicht störend bemerkbar machen. Auf die so korrigierte Menge wird noch
die Leerlaufmenge addiert und dann mit mrmM_EMTS bezeichnet.
Nach einer weiteren Maximalmengenbegrenzung wird von der Laufruheregelung eine
zylinderspezifische Korrekturmenge addiert, die Toleranzen ausgleicht und für einen runden
Motorlauf sorgt.

3.1.1 Mengenabgleich
mrwABVmax

mrmSERVAGL mroM_ESERV

BEGRENZUNG

mrwABVmin

dzmNmit

mrmM_EFAHR
KF mrwMEAGLMX
=0
KorrekturKF 0 mrmM_EDELB
mroM_EDELT
EEPROM
!= 0
BEGRENZUNG
dzmNmit
mrwMEAGLMI

mrmM_EFAHR mrmM_EFAHR
KF
mrwMEAGLNK
Neutralkennfeld
fbeEEEP_K

fbeEEEP_M
[Link]
Stützstellenprodukt <> 48 >1
cowFUN_DSV = 0

Abbildung 3-6: MENGENAB - Struktur Mengenberechnung Fahrbetrieb

2
siehe CAN-Protokoll 11H, V1.5

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Funktionsbeschreibung Seite 3-6
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

Zur Kompensation von Toleranzen der Einspritzanlage erfolgt ein additiver Mengenabgleich aus
einem Abgleichkennfeld mit den Eingängen Drehzahl (dzmNmit) und Einspritzmenge
mrmM_EFAHR. Während die Stützstellen dieses Kennfelds nur im EPROM abgelegt sind,
existieren die zugehörigen Feldwerte sowohl im EPROM als auch im EEPROM. Die Feldwerte
und Stützstellen des Neutralkennfelds mrwMEAGLNK im EPROM werden appliziert wie alle
übrigen Parameter der Software, die Feldwerte des EEPROM hingegen werden durch ein
Diagnosegerät über Diagnoseschnittstelle an das Steuergerät übertragen3. Im Normalfall wird der
Mengenabgleichwert interpoliert aus den Feldwerten im EEPROM, wobei hierzu die Stützstellen
aus dem EPROM verwendet werden. Tritt ein Fehler in der EEPROM-Kommunikation auf
(fbeEEEP_K), oder ist die Checksumme über die Mengenabgleichwerte im EEPROM falsch
(fbeEEEP_M), werden auch die Feldwerte aus dem Neutralkennfeld im EPROM verwendet. In
jedem Fall gilt, daß der Mengenabgleich durch die Software zu 0 gesetzt wird, wenn die Menge
nach dem LRR-Eingriff mrmM_EFAHR = 0 ist.
Besonderheit des Mengenabgleichs:
Da zur Kompilierzeit der Software lediglich feststeht, daß das Abgleichkennfeld 48 Feldwerte
hat, jedoch nicht die Anzahl der gewünschten Mengen- und Drehzahlstützstellen (z.B. 8
Mengenstützstellen und 6 Drehzahlstützstellen oder umgekehrt), wird erst zur Laufzeit der
Software darüber entschieden. Die Steuergeräte-Software nimmt dabei anhand des applizierten
Ablageschemas im EPROM die Zuordnung der Feldwerte zu den Kennfeldachsen vor. Wird
erkannt, daß das Ablageschema im EPROM mehr oder weniger als 48 Feldwerte erfordert, wenn
also das Produkt aus Anzahl der Mengenstützstellen und Anzahl der Drehzahlstützstellen
ungleich 48 ist, dann wird auf das Neutralkennfeld im EPROM umgeschaltet.
Statusmeldung der Software:
Der OLDA-Kanal mroAGL_FLG gibt folgende Statusflags aus
Bit 0: 0: Abgleichkennfeld aus EEPROM ist aktiv; 1:Neutralkennfeld ist aktiv
Bit 1: 0: Stützstellenprodukt des Neutralkennfelds ist richtig; 1: falsch
Bit 2: 0: Datensatzvariante cowFUN_DSV ist ungleich Null; 1: gleich Null
Bit 3..7: nicht belegt
Auf dem Messkanal mrmMEAGLCS wird die Checksumme der Abgleichwerte im EEPROM
ausgegeben.

3.1.2 Mengendriftkompensation
Bei der Mengendriftkompensation wird die Mengenänderung infolge Drift der Einspritz-
komponenten über die Laufzeit kompensiert. Hierzu muß eine Kompensationsmenge zur
Mengenabgleichmenge addiert bzw. subtrahiert werden.
In einem Kennfeld mrwMEDRFKF wird die Kompensationsmenge mroM_EDRFO als Funktion
der Laufzeit des Steuergeräts fbmBSTZ_UB (Betriebsstundenzähler) und der Menge von LRR
mrmM_EMTS zeitsynchron ermittelt. Sie wird durch im EEPROM abgelegte minimale und
maximale Werte begrenzt. Um Manipulationen zu verhindern und zur Begrenzung des
Wertebereichs ist eine zusätzliche Begrenzung über Datensatzlabels mrwDRFMI2 (Minimalwert)

3
siehe hierzu Kapitel "Externe Kommunikation \\ ImputOutputControlByLocalIdentifier"

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Funktionsbeschreibung Seite 3-7
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

und mrwDRFMX2 (Maximalwert) nachgeschaltet. Die begrenzte Kompensationsmenge


mrmM_EDRF wird zur Berechnung der Sollmenge mrmM_ELFZ weitergeleitet.
Während der Initialisierung wird die Checksumme der im EEPROM abgelegten Max.- und Min.-
Werte berechnet. Diese berechnete Checksumme wird mit der im EEPROM abgelegten
Checksumme verglichen. Ist der Checksummenvergleich nicht erfolgreich, so wird im Fehlerpfad
fboSEEP (fbeEEEP_D) der Fehler "Mengendriftkompensation-Checksumme" abgespeichert.
Tritt ein EEPROM Fehler (Kommunikationsfehler fbeEEEP_K) auf oder ist die Fahrmenge
mrmM_EFAHR gleich 0 mg/Hub, so wird die Kompensationsmenge abgeschaltet. Im Fall
"Mengendriftkompensation-Checksummenfehler fbeEEEP_D" (Checksumme = mrmMDRFCS)
aktiv UND die Datensatzvariante ungleich NULL, so wird auch die Kompensationsmenge
abgeschaltet.

[Link] Übertragung der Begrenzungswerte und Checksumme ins Motor-


steuergerät
Die im EEPROM abzulegenden Minimal-, Maximalwerte und die Checksumme werden vom
Diagnose-Tester über die Diagnoseschnittstelle in das Motorsteuergerät übertragen. Hierzu
dienen die KWP2000* - Diagnose-Services.

cowFUN_DSV = 0

mrmM_EMTS mroM_EDRFB mroM_EDRFD


mroM_EDRFO mrmM_EDRF
fbmBSTZ_UB 0
mrwDRFMI2
mrwMEDRFKF mroDRFMI1 mrwDRFMX2
mroDRFMX1

cowFUN_DSV <> 0
fbeEEEP_D &
mrmM_EMTS = 0 >1
fbeEEEP_K
[Link]

Abbildung 3-7: MENGENDK - Mengendriftkompensation

3.1.3 Serviceabgleich
Um auch mittelwertbehaftete Korrekturen zu ermöglichen, wird die Menge nach dem
Laufruheregler mit einem Abgleichwert multipliziert. Dieser Abgleichwert kann im EEPROM
seriell appliziert werden und wird unter dem Namen mrmSERVAGL versendet. Der Abgleichwert
mrmSERVAGL wird mit cowAGLVoll initialisiert. Im Fehlerfall, wenn fbeEEEP_A oder
fbeEEEP_K gesetzt ist, wird für den Abgleichwert mrmSERVAGL der Vorgabewert cowAGLVoll
benutzt. Im fehlerfreien Fall wird der Wert aus dem EEPROM benutzt. Die resultierende
Gesamtmenge mroM_EFAVA wird noch mit mrmM_EDELB korrigiert und ist danach als
mrmM_EKORR ebenso wie mrmM_EAKT und mrmM_EMOT Eingangsgröße für die
Mengenzumessung.

3.1.4 Schubabschaltung
Wenn der Zustand Mengenwunsch vorliegt und die aktuelle Menge mrmM_EAKT = 0 ist, wird
der Zustandsübergang von Mengenwunsch auf "Schub ARD-FF" (mrmARDOFF = 2) aktiv. Der
Zustand konstante Menge wir für eine applizierbare Zeit mrwARD_TRA beibehalten.

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Funktionsbeschreibung Seite 3-8
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

Ist die Zeit mrwARD_TRA seit Wechsel in den Zustand "Schub ARD-FF" abgelaufen, wechselt
der Zustand in "Menge rampenförmig absenken" (mrmARDOFF = 3). Dieser Zustand bleibt
erhalten, bis die aktuelle Menge mrmM_EAKT ungleich Null wird. Es erfolgt eine
rampenförmige Verringerung der Mengen mrmM_EMTS, mrmM_EFAHR und mrmM_EKORR.
Die Schrittweite der Verringerung der Mengen erfolgt durch folgenden Algorithmus:
Schrittweite = mrwSA_RAMP * dzmABTAS * 2mrwSA_NEX / 216
Korrekturmenge = Korrekturmenge - Schrittweite
Motormenge = Motormenge - Schrittweite
Fahrmenge = Fahrmenge - Schrittweite
mrwSA_RAMP = Rampensteigung
mrwSA_NEX = Normexponent für Rampensteigung
Ist die Zeit mrwARD_TIM seit Wechsel in den Zustand "Schub ARD-FF" abgelaufen, werden die
Einspritzmengen auf Null gesetzt.
mrmM_EMTS = 0
mrmM_EFAHR = 0
mrmM_EKORR = 0
Für die Einspritzmengen wird solange Null ausgegeben, bis mrmM_EAKT ungleich Null ist.
Anschließend wird in den Zustand Mengenwunsch gewechselt.

durch ARD verursachte Menge


mrmM_EAKT = 0

M_E

[Link]
mrwSA_RAMP

mrwARD_TRA t

mrwARD_TIM

Abbildung 3-8: MERERSA - Rampenförmige Schubabschaltung

Der Zustand für die Schubabschaltung wird durch die Message mrmARDOFF representiert. Es
sind drei Zustände möglich:
− Mengenwunsch: mrmARDOFF = 1
− Schub, ARD-FF aktiv: mrmARDOFF = 2
− Schub, ramp. Absenkung, Mengenausgabe = 0: mrmARDOFF = 3

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Funktionsbeschreibung Seite 3-9
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

Zustandsübergangsbedingungen:
− mrmM_EAKT ≠ 0
ð mrmARDOFF = 1(Zustand Mengenwunsch)
− Zustand Mengenwunsch und mrmM_EAKT = 0
ð Schub, ARD-FF aktiv mrmARDOFF = 2
− Zustand mrmARDOFF = 2 und entsprechender Timer abgelaufen
ð Zustand rampenförmige Absenkung oder Mengenausgabe = 0

3.1.5 Startphase
Um das Startverhalten des Motors zu optimieren, wird eine gesonderte Mengenberechnung in der
Startphase durchgeführt. Die Startphase ist solange aktiv, bis das Startbit mrmSTART_B
zurückgesetzt wird. Dieser Moment wird als Startabwurf bezeichnet. Durch die Software-
Struktur "Startbedingung" wird bestimmt, wann der Startabwurf erfolgt.
Die Startmengenberechnung liefert die Einspritzmenge während des Startvorgangs. Diese Menge
berücksichtigt weder den Fahrerwunsch noch zylinderindividuelle Korrektureingriffe sondern
soll einen optimalen Kaltstart ermöglichen.

[Link] Startbedingung
Nachlauf abgeprochen oder Start ohne KL15 AUS/EIN
mrmSTART_B
mrmSTART_B >1

t > mrwST_SPZ
&
>1
dzmNmit a

b a>b
[Link]

anmWTF
mrmSTNABW

mrwSTNABKL
dimK15 = 0
fbeEK15_P &
1
Abbildung 3-9: MRSTBIT - Startabwurf

Das nach der Steuergeräteinitialisierung (dimK15 = 1) gesetzte Startbit mrmSTART_B wird bei
Überschreiten einer wassertemperaturabhängigen Startabwurfdrehzahl mrmSTNABW gelöscht.
Die Startabwurfdrehzahl wird aus der Kennlinie mrwSTNABKL als Funktion der
Wassertemperatur anmWTF ermittelt. Wird während des Startvorganges vom Fahrer "Zündung
aus" erwünscht (dimK15 = 0) und liegt kein Fehler durch Klemme-15 AWS (fbeEK15_P) an,
wird das Startbit ebenfalls gelöscht. Bei gelöschtem Startbit mrmSTART_B bleibt die Startmenge
mrmM_ESTAR eingefroren. Wegen Störungen durch den Starter wird die Beobachtung der
Drehzahl für eine Startabwurfsperrzeit mrwST_SPZ nach Beginn des Startvorganges unterdrückt.
Kommt es zu einem Neustart aus einem abgebrochenen Nachlauf, dann wird bei Drehzahl
dzmNmit ≠ 0 die Startabwurfsperrzeit mrwST_SPZ unterdrückt.

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Funktionsbeschreibung Seite 3-10
Y 445 S00 003-CC0 EDC15C B079.CC0 Abgabe: 15.12.00

dzmNmit < mrwST_NL_N


mrmSTART_B
Zeitdauer > mrwST_NL_T &

Abbildung 3-10: MRSTVERL - Startbitverlängerung


In mroST_NLSt kann der Zustand des Starts aus abgebrochenem Nachlauf abgelesen werden:
mroST_NLSt .0 ... kein abgebrochener Nachlauf
.1 ... warten auf dzmNmit < mrwST_NL_N
.2 ... warten auf t > mrwST_NL_T
Bei Start aus abgebrochenem Nachlauf muß die Drehzahl dzmNmit die Schwelle mrwST_NL_N
für die Dauer mrwST_NL_T unterschreiten, bevor das Startbit gesetzt wird. Davor wird
mrmSTART_B auf 0 gesetzt.

[Link] Neustart ohne Klemme 15 AUS/EIN


Bei Geländefahrzeugen kann es sinnvoll sein, bei abgewürgtem Motor ohne Klemme 15
AUS/EIN erneut zu starten. Dazu müssen folgende Zustände durchlaufen werden:
Für die Freigabe eines Wiederstarts müssen folgende Bedingungen für die Zeitdauer mrwSTA_T
erfüllt sein (Freigabe):
• Startbit aus mrmSTART_B = 0
• Klemme 15 ein dimK15 = 1
• Kein Klemme 15 Fehler fboSK15 = 0
• Drehzahl = 0 dzmNmit = 0
• Kein Drehzahlfehler fboSIWZ = 0
• Kein Raildruckfehler fboSKDP= 0

Dann ist unter folgenden Bedingungen ein Wiederstart möglich und mrmSTART_B wird auf 16
(abgebrochener Nachlauf) gesetzt (Neustart):
Es erfolgt eine Initialisierung wie bei einem abgebrochenen Nachlauf.
• Drehzahl im Starterbereich mrwSTANmin < dzmNmit < mrwSTANmax
• Kein Drehzahlfehler fboSIWZ = 0
• Kein Raildruckfehler fboSKDP= 0

In der OLD mroSTAstat kann der aktuelle Zustand des Wiederstarts abgelesen werden:
mroSTAstat 0 ... Normalbetrieb
1 ... Warten auf Freigabe
2 ... Freigabe für Wiederstart gegeben
3 ... Neustart (mrmSTART_B = 16)

Mit dem Schalter cowFUN_STA kann die Funktion aktiviert werden (0 .. inaktiv, 1 .. aktiv)

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RBOS/EDS2 Druckdatum: [Link] 2001 MRSTRK01

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