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Question Matu 2

Das Dokument behandelt die Entwicklung der deutschen Literatur und Kunst von der Renaissance über den Barock bis zur Aufklärung und dem Sturm und Drang. Es beschreibt wichtige Persönlichkeiten wie Erasmus von Rotterdam, Martin Luther und Gotthold Ephraim Lessing sowie deren Beiträge zur Literatur und Philosophie. Zudem werden zentrale Themen wie Humanismus, Vernunft und die Rolle des Individuums in der Gesellschaft behandelt.

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Question Matu 2

Das Dokument behandelt die Entwicklung der deutschen Literatur und Kunst von der Renaissance über den Barock bis zur Aufklärung und dem Sturm und Drang. Es beschreibt wichtige Persönlichkeiten wie Erasmus von Rotterdam, Martin Luther und Gotthold Ephraim Lessing sowie deren Beiträge zur Literatur und Philosophie. Zudem werden zentrale Themen wie Humanismus, Vernunft und die Rolle des Individuums in der Gesellschaft behandelt.

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ALLEMAND

1 Kunst Gedanken
Z 2 Entdeckingen
3 WishtigePersinlichkeiten121
4 Bausch Kunstportugal
1. Renaissance und Humanismus/Barock
75 Repomen gesaiten
Literatur I
I. Renaissance une Humanismus Bürgel
• Der Begriff (terme) der Bildenen Kunst (Architektur, Malerei, Skuptur) bis6
Andreas
ins 20. JH =>coypus
dieWiedergeburt (renaissance) antiker Kunst und Gedanken (pensée)
• Die Zeit der Entdeckungen (découvertes)
o Nikolaus Kopernikus => heliozentrisches Weltbild
o Christoph Kolumbus => Entdeckung Amerikas
• Die Bürger (bourgeois) werden immer wichtiger => beginnen Literatur zu schreiben
• Wichtige Persönlichkeiten:
Ete
o Erasmus von Rotterdam => Humanist und Wiederbelebung (renaissance) antiker Bildung

ETEEETTTTETF
affm
§ Will Christentum mit Antike verbinden => Philosophie
§ Sagt, dass man Gott mit Hilfe der Verkunft (raison) begreifen kann (comprendre)
≠Luther
Emf
§ Der erste Humanist : der Mensch ist von Natur aus gut
o Martin Luther
§ Beginn der Reformation (1517)=> ein Reformator
§ Übersetzt die Bibel in die deutsche Sprache (die erste Bibel war in hebraïsch und

bibles griechisch) => Basis für die neuhochdeutsche Sprache


§ Schreibt «Sendbrief vom Dolmetschen» (traduction)=> eine Vereinfachung
surdbriet (simplification) ins Deutsche für das Volk miteinen
§ Wegen des Einflusses von Luther [Link]

en A - Volkslieder => einfache Literatur, in der ganze Welt bekannt


- Protestantische Kirchenlieder
- Volksbücher wie «Schildbürger» (macht sich iher die Bürger und deren

lustif
Geschichte
Dummheit lustig) und «Till Eulenspiegel» (lustiger Person, macht den
Leuten Streïche (farces))
- Fastnachtsspiele (théâtre populaire de carnaval)
- Satirische Texte
So verbreitete sich die deutsche Sprache
[Link]
• Der Begriff der bildenden Kunst bis ins 20. JH => portugiesische («schiefrunde Perle») und
italienischer Einfluss (rehtorische Figur der Übertreibung)
• Die Zeit der Gegenreformation mit den Jesuiten
o Katholiken => ‘wir sind wichtig’

mes
o Beginn mit Ignatius von Loyola
• Die Zeit der [Link]
vor allem im Dienste der Höfe (für die Adligen (nobles))
• Die Schriststeller sind vor allem Büger
t nomme
• Das Motto der Zeit: «Vanitas mundi» (vanité du monde)
o Alles ist vergänglich (éphémaire): die Vergänglichkeit der Zeit
• Literatur Theoretiker: Martin Optiz

I I
o Schrieb «Buch von der deutschen Poeterey»
o Genau das Gegenteil von Luther : Nicht mehr eine Volkspache
o Setzt die Regeln der Poetik fest (mettre en place)
o Man führt wieder die lateinische Sprache ein (z. B. Theaterstücke der Jesuiten)
• Lyriker und Dramatiker: Andreas Gryphius
o Schreibt «es ist alles Eitel» (tout est vaniteux), ein Sonett: das Gedicht ist mit Gegenteilen
aufgebaut; Der Mensch muss sterben und sollte an Falt denken.
• Sprachgesellschaften
o Leute setzen (mettre) sich zusammen und sprechen über Literatur und Sprache
o Sie unterstützen (soutenir) die Theorie von Opitz
• Abenteuer- und Schelmenromane (pictoresque) aber Sprache ist erhabener (dem Hof
angepasst)
Vernunft
Absolutismus

Philosopher
Kunst
2. Aufklärung 1 Literatur
I. Allgemeines Gottshed Lessing Ifabelnt
• Eine Bewegung (mvt) im 18. JH
• Mit Hilfe der Vernunft und der Erfahrung (expérience) zur Wahrheit gelangen
MM tinden
• Der Staat, Kirche, Gesellschaft und Wissenschaft sollen durch die Vernunft neu bestimmet
werden
• Bringen Abschaffung der Folter (suppression de la torture), Säkularisation, Atheismus und
Materialismus

ATARASITBATTIGwird selbstbe
• Kritisiert den Absolutismus. Das Ideal ist der aufgeklärte Absolutismus.
• Philosophen:
misst
o René Descartes, der Begründer des Rationalismus. Er denkt, dass alle Dinge
durch die Vernunft zu erklären sind. Er sagte: «Ich denke, also bin ich»
o John Locke, der Begründer des Empirismus. Für ihn führt Erfahrung zur
Wahrheit
o Immanuel Kant, der die Definition der Aufklärung gibt, die sagt, dass man sich
seines eigenen Verstandes (raison) bedienen soll. «Sapere aude!» (ose savoir!)
• Kunst (Bewegung =Rokoko) und Musik
o Kulturzentrum sind Höfe, Handelsstädte (Hamburg, Zürich, Leipzig und Berlin)
und Universitäten (Halle und Gottingen)
o Komponisten: Bach, Händel, Haydn und Mozart
• Literatur
o Die Poesie will das Volk belehren und erziehen.
o Literarische Formen wie die Fabel und das Drama
o Gattungen wie Epik, Lyrik und Dramatik
o Sprach: klar, einfach und unpathetisch für kultivierte Leute
o Theaterstücke: 5 Teile (Exposition, Steigerung, Höhepunkt, retardierendes
Moment und Katastrophe) und 3 Einheiten (die Zeit, Handlung und Ort)
• Die Gedanken verbreiten sich durch Zeitungen und Zeitschriften.

[Link] Christoph Gottsched


• Hat die Reform des deutschen Theaters gemacht : das Theater soll den Zuschauer zur Vernunft
führen
o Seine Vorbilder: Aristoteles, Corneille und Racine
• Vertreibt (expulser) den «Hanswurst» (= lustige Person)
• Wird von Carolin Neuber unterstützt, Leiterin einer Theatergruppe
• In der gleiche Theatergruppe, hat er Lessing kennen gelernt => arbeiten zusammen
III. Lessings theoretisches Werk
• Schreibt mit seinen Freunden, dem Schriftsteller Friedrich Nicolaï und dem Philosophen Moses
Mendelssohn, fiktive Briefe an verwundete Soldaten: «Briefe, die neueste Literatur
betreffend»
o 333 Briefe und 55 von Lessing
o Im «Siebzehnten Brief», grieff er Gottsched und dessen französisierendes Theater
an: er glaubt, dass man besser Shakespeare als Vorbild nehmen müsse, weil das
Volk Skakespear besser als Corneille und Racine verstanden hätte
• «Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie»
o Inspiriert von der antiken Skulptur des Laokoon
o die Verschiedenheit von Malerei, Bildhauerei und Dichtung erklären. Die zwei
ersten =nur ein Moment der Handlung und die Dichtung hat die ganze Handlung
• hat die «Hamburgische Dramaturgie» gemacht
o 52 Theaterkritiken
o Verteidigung von Shakespeare (drei Einheiten) und nicht die Französchischen: Sie
haben Aristoteles falsch verstanden
o ein Vorbild moderner Theaterkritik

IV. Fabeln von Lessing


• Der Name kommt vom lateinischen fabula = Erzählung, aber die Fabel kommt vom Orient
(Indien und Arabien) um 550 v. Christus und in Griechenland um 400 n. Chr., wird
lateinischer Vers in Prosa umgeformt
• Kurz, einfache Sprache, witzig oder satirisch, Tierdichtungen und in Vers wie La Fontaine oder
Prosa wie Lessing
• Lessing
o3 Bücher «Fabeln»
oDas Endziel= der moralische Lehrsatz
oKopiert die Fabel «der Rabe und der Fuchs» von La Fontaine
§ Inhalt von La Fontaine: Ein Rabe hat einen Käse. Ein Fuchs kommt um
ihm zu schmeicheln. Der Käse fällt und der Fuchs isst ihn. Der dumme
Rabe ist de Behogene.
§ Inhalt von Lessing: Gleiches aber der Rabe hat vergiftetes Fleisch und
wenn der Fuchs es isst, stirb er. Dieses Mal ist der Fuchs, der Heuchter
(hypocrite) der Betrogene.
Leben
Dramatische Wok
NathandeWeise
Bedeutung

3. Aufklärung II: Gotthold Ephraim Lessing


I. Sein Leben
• Kritiker und Dichter
• Sohn eines lutherischen Pastors
• Hat Philosophie, Phililogie, Mathematik und Medizien studiert, aber ohne Abschluss
• Hat Carolin Neuber und Gottsched kennen gelernt, der mit Lessing zusammen gearbeitet hat
• Hat als Schriftsteller, Kritiker, Dramaturg (conseiller artistique) am Nationaltheater im
Hamburg, und Bibliothekar im Wolffenbüttel gearbeitet
• Verheiratet, seine Frau starb zwei Jahre später -> Brief an seinen Freund
• Hat «Briefe, die neueste Literatur betreffen» und «Laokoon oder über die Grenzen der Malerei
und Poesie» geschrieben (c.f. Frage 2)
[Link] dramatischen Werke
• hat die «Hamburgische Dramaturgie» gemacht
o 52 Theaterkritiken
o Verteidigung von Shakespeare (drei Einheiten) und nicht die Französchischen: Sie
haben Aristoteles falsch verstanden
o ein Vorbild moderner Theaterkritik
• hat Dramen geschrieben
o Emilia Galotti, ein bürgerliches Trauerspiel, und Minna von Barnhelm
o Nathan der Weise (Spätwerk kommt von einem Streit mit Hauptpastor Goeze im
Hamburg)
=>Inhalt: - Nathan ist ein Jude. Er hat Recha, eine christliche Waise (orpheline) adoptiert, die
einen Bruder hat, der Tempelherr ist. Der Freund von Nathan ist Saladin, ein
Mohammedaner. Er ist auch der Onkel der Recha, weiss es aber nicht, weil sein Bruder
noch Deutschland ging und eine Christin heiratete. (Er ist tot.) Saladin hat Nathan
gefragt: Welche die richtige Religion sei? Nathan antwortet, dass alle gleich seien. //
Ringparabel = Illustration seiner Idee
- Ringparabel: Ein Mann hat einen Ring, der die Kraft gibt ein guter Mensch zu werden, und drei
Söhne. Er darf den Ring seinem geliebtesten Sohn geben, wenn er stirbt, aber er versprach ihn
allen drei. Der Vater liess Kopien machen, weil er sich nicht entscheiden konnte.
- Für Nathan ist die Antwort: er kann die Religionen nicht unterscheiden, aber Saladin ist nicht
zufrieden: Man glaubt am meisten seinen Eltern oder der Geschichte. Deshalb haben Sie
verschiedene Religionen.
- Ringparabel: Die Brüder gingen vor den Richter und sagten, dass sie glaubten, dass der Vater
nichts falsches gemacht habe und, dass die anderen Brüder gelogen hätten. Der Richter
dachte, dass niemand den echten Ring habe, weil sie sich nur selbst liebten und die Kraft des
Rings die Person gut machte. Der Rat von dem Richter war, dass jeder seinen Ring behalten
solle und glaube, dass der der echte sei.
-Saladin kann seine eigene Frage nicht beantworten. Nathan predigt für Toleranz.
=> Gehalt: die Aufgaben des Menschen sind die Hilfsbereitschaft (serviabilité), Selbstlosigkeit
(altruisme), Nächstenliebe, Toleranz gegenüber jeder religiösen Überzeugung. Das Stück =
Humanitätsideal und ist die Basis für die Klassik
III. Seine Bedeutung
• Streifte (enlever) die von Gottsched auferiegten (imposer) Regeln ab
• Überwand (surmonter) die Einseitigkeit des Rationalismus
• Grad der Sprache: Einfachheit und Klarheit
Geniezeit
fardering
Rousseau Hede
Goethe Iwetherst Die Name Kommt un
4. Sturm und Drang
I. Begriff
9
• Die Bewegung hat ihren Namen von dem Drama mit dem gleichen Namen von Maximilian
Klinger bekommen
• Die Geniezeit von einer Gruppe junger Schriftsteller, die sich in Strassburg und Frankfurt um
Goethe sammeln und in Stuttgart um Schiller
• Zentrum: Südwestdeutschland
[Link] Hintergrund
• Absolutismus kleiner Fürsten mmmmm
• Forderung nach Menschenrechten
• Förderung der Kultur an kleinen Höfen (z. B. August von Weimar (Fürst gegen die
Revolution))
25ᵉ
III. Theoretische Grundlagen
• J.J. Rousseau:
o Kulturpessimistisch und Naturoptimistisch => « retour à la nature »
o Hat den «Contrat Social» geschrieben, der ein gesellschaftskritischer Text ist
• Bei Edward Young charakterisieren die Intuitionen des Genie
• Joahnn Gottfired Herder:
o Er denkt, dass die natürliche Sprache und Volkskunst würdig sind
o Anreger des Sturm und Drang
o Hat mit Goethe in Strassburg «von deutschen Art und Kunst»/ «von deutschen
Baukunst» geschrieben
o Genizeit: der Künstler/ Schriftsteller ist ein Genie, ein Schöpfer, wie Prometheus,
der den Menschen aus Ton geschaffen hat. Der Künster verlernt die Dinge besser
als ein «normaler» Mensch -> später in der Romantik me

IV. Goethe: «Die Leiden des jungen Werthers»

end stage
• Bekannt Briefroman,Tagebuchroman und der ersten Roman von Goethe
• Die Veranlassung zum schreiben: Goethe liebt Charlotte Buff und später Maximiliane Laroche,
aber die Beiden Damen waren verheiratet. Auch, hat Wilhelm Jerusalem, ein Freund
Goethes, Selbstmord begangen, weil er Liebeskummer hatte.
• Inhalt: Lotte, die Charlotte heiβt, ist mit Albert verlobt. Er ist gut und Vernünftig. Das Problem
ist, dass sich Lotte in Werther verliebt. Werther hat zu viele Gefühle. (Lotte ist die
Harmonie zwischen den Beiden). Am Ende heiraten Lotte und Albert. Werther geht und
vergisst Lotte.
• Die Personen:
o Werther:
§ zu emotional, viel Gefühle und Stimmung
§ subjektiv und Selbstmitleid
§ liebt Natur, die Dichtung und die Kunst
§ beschäftigt sich mit Kindern und armen Leute
o Albert:
§ Die Gegenfigur zu Werther
§ Trocken, rational, rechtschaffen (honnête) und hat beschränkte Interessen
o Lotte:
§ Klassische Figur
hein Getihl
§ Harmonie zwischen Gefühle und Vernunft
• Die Texte haben zwei Teile:
1. Frühling, verliebt, die Natur ist schön. Er liest Homer (fröhlich), Ich Form extrem
gefühlvoll und subjektiv
2. Am Schluss, dritte Person => fiktiver Herausgeber (éditeur) schreibt, Lotte ist
verheiratet, Sturm, denkel, Er liest Ossian, Selbstmord
• Die Stimmung des Helden reflektiert die Jahreszeit und die Natur Buch not with
• Rezeption: «die Wirkung des Büchleins war gross, ja ungeheuer... weil es genau die rechte Zeit
Selbst
traf» mardi
o hatte viele begeisterte (enthousiasmé) Leser in Deutschland, Frankreich und
Italien
§ viele haben Selbstmorde begangen
§ zeigt wie Werther sich ankleidete(wurde zur Mode : Kostüm: blauer
Jacket, gelben Hosen, keine Perücke). Man hat auch «eau de Werther», ein
Parfum geschaffen
o aus den Gedichten, wurden Theaterstücke, Opern (z.B J.E.F. Massent) und Filme
gemacht
Gefuhl gegen Anfang Autresrebellera

1. Der Begriff « Geniezeit »


Frage 5 : Sturm und Drang
[Link] [Link]
Rauber Franz Karl Amalia
2. Allgemeines zur Dichtung
RobinHood
3. Schiller : « Die Räuber »
__________________________________________________________________________________
Sturm und Drang ist eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung. diese
Strömung wird auch als Geniezeit oder Genieperiode bezeichnet.
__________________________________________________________________________________

1. Der Begriff «Geniezeit»

- Die Vorstellung vom Künstler als Originalgenie Urbild ist Titan Prometheus
- Das Originalgenie ist ein Kraftmensch, ein wahrer Schöpfer der Kunst.
- Gleiche Zeit mit Aufklärung aber haben nicht die gleiche Idee. gegen den einseitigen
Rationalismus, gegen die Regel- und Normengläubigkeit.
- Die Geniezeit wendet sich gegen die Verstandeskultur der Aufklärung. Die Vernunft ist nicht
die einzige die richtig ist.
- Das Recht des Gefühls ist sehr wichtig: Gefühl, Leidenschaft(passion) und Phantasie werden
zum Ausdruck(expression) gebracht.
- In der Dichtung, die Autoren rebellieren gegen Autorität, Tradition und dogmatisch-kirchliche
Normen.

2. Allgemeines zur Dichtung


Dichtung gehorcht(obéir) nicht mehr den Regeln aber wandelt sich in Erlebnisdichtung.

Gattungen
- Vor allem Drama, in dem sich das leidenschaftliche Engagement der Autoren am besten
entfaltete, und Lyrik. Subjektivität
- Die festen Regeln der klassischen Tragödie wurden ignoriert. Es ist keine Einheiten (ort-zeit-
handlung)
- Man schrieb in Prosa und in einer alltagsnahen, affektbetonten Sprache.

Themen
- Politische und menschliche Freiheit des einzelnen in der Gesellschaft. (zB «Götz von
Berlichingen» von Goethe oder «Die Räuber» von Schiller)
- Die Aufhebung(abolition) der Standesschranke (barrière civile)
- Das Recht auf Liebe (zB «Kabale und Liebe» von Schiller)
- Freiheit des Glaubens (zB «Urfaust» von Goethe)
- Man will eine Änderung der herrschenden gesellschaftlichen Zustände erreichen mit soziale
Anklage (accusation)

Formales
- Vor allem Prosa
- Wir wechseln oft den Schauplatz, Häufige Massenszenen
- Reihung (classement
- Ausdrucksstarke Sprache, voller Ausrufe, halber Sätze, Kraftausdrücke
3. Friedrich Schiller: «Die Räuber» (1781)
__________________________________________________________________________________

«Die Räuber» ist der Titel des ersten veröffentlichten Dramas von Friedrich Schiller und entstand in
der Epoche der Aufklärung und ist der Strömung Sturm und Drang. Dieses Drama ist in 5 Akte
geschrieben.
__________________________________________________________________________________

Formale und thematische Grundlagen


- Formal von Shakespeare inspiriert
- Thematisch durch das Robin Hood Motiv (Motiv des guten Räubers Für die Armen)
- das uralte Thema der feindlichen Brüder (Kain und Abel in der Bibel, Kain tötet Abel weil er
neidisch(jaloux) ist.
- Aber auch durch «Götz» von Goethe inspiriert.

Gehalt
- «Die Räuber» ist die Geschichte von zwei Brüder, die ganz unterschiedlich sind, Franz und
Karl. Maximilian, regierender Graf von Moor, ist der Vater.
- Franz ist der jüngere der beiden Söhne. Fühlt sich minderwertig(inférieur).
- Er ist hässlich und fast niemand liebt ihn.
- Er ist von Egoismus und Nihilismus charakterisiert.
- Karl ist das Gegenbild zu Franz. Gefühlmensch, Idealist und Altruist.
- War immer des Vaters Lieblingssohn.
- Wegen der Tatsache seines Vaters, ist er gegen die Gesellschaft.
- Er will das Unrecht bekämpfen. ist ein idealistischer Rebell.
- Amalia von Edelreich Amalia ist Karls Verlobte und für den alten Moor eine eigene Tochter.
Sie ist eine treue, ehrliche, nette, zuverlässige und in sich ruhende Person.

Zusammenfassung
- Karl Moor führt in Leipzig zum Studieren. Er macht Schulden und beginnt leicht ein Dieb zu werden.
- Er schreibt seinem Vater einen Brief mit der Bitte um Vergebung. Der Brief kommt in die Hände seines
Bruders, Franz Moor. Er schreibt einen falschen Brief und liest er den falschen Brief seinem Vater vor.
- Von einem falschen Korrespondenten aus Leipzig verfasst, berichtet den Brief, dass Karl ein Schänder
von Frauen, ein Mörder und Bandit ist. So, der Vater enterbt Karl. Der Vater lässt Franz die Antwort
schreiben.
- Auch von Amalias Herz will er von Karl losreißen(déchirer), um sie für sich selbst zu besitzen. Aber
Amalia will ihrem geliebten Karl treu bleiben.
- Karl ist nach der Antwort seines Vaters (aber von Franz geschrieben) so traurig, dass er eine
Räuberbande gründet und deren Hauptmann wird. Als Räuber setzt sich Karl Moor für die
Schwächeren ein.
- Eines Tages geht er in seinem Vaterhaus zurück.
- Dank vielen anderen Lüge ist Franz der Chef des Hauses geworden. Er wollte auch Amalia
- Karl, wer in dem Haus ist erfährt das und auch das Amalia ihm liebt.
- Franz errat wer ist im Schloss verkleidet, also Karl geht in den Wald und trifft seinen Vater
- Franz begeht Selbstmord
- Karl kann nicht mit Amalia zurückkommen, weil er versprochen an den Räuber das er mit ihnen
bleiben will. Also Amalia bittet ihn, sie zu töten.

Rezeption
Die Wirkung der Uraufführung im Nationaltheater in Mannheim, bei der Schiller selbst war
anwesend war, war überwältigend. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus
dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.
griechischeKunst Rational Hammie Zeit
politik Hintergrud
Musik
Kunst Frage 6: Klassik: Allgemeines / Leben Goethes (mit Gedichten der
Goethe “Weimarer Lyrik“) / Balladen (Bsp. Der Erlkönig)
kebent

Balader
1) Einführung:

• Kulturelle Höhe Punkt, vorbildlich


• Für Renaissance: griechische Kunst ist „klassisch“
• Winckelmann hat gesagt von Klassik: „... edle Einfalt, stille Größe...“
• Mehr rational als Sturm und Drang
• Harmonie von Verstand und Gefühl, Geist und Natur
• Klassik (Mischung von Sturm und Drang und Aufklärung)
• Humanität und Toleranz
• Wir nennen diese Zeit: „Goethezeit“ bis den Tod von Goethe und „Klassik“ bis
Schiller

2) Historischer Hintergrund:

• Die französische Revolution hat keinen Einfluss auf die deutsche Klassik
politik •

Die deutsche Literatur der Klassik ist unpolitisch
Immanuel Kant (wichtigste deutsche Philosoph): „Verstand und Gefühl haben
ihre Grenzen“

3) Kunst und Musik:

• Klassizistische Architektur (man geht wieder zurück auf die Römer


Jacques-Louis David und Jean-Dominique Ingres (Maler) haben wiedernimmt
Rime

griechische Themen
• Tischbein (Maler) hat auch mit Antike gearbeitet
Glee • Beethoven

4) Literatur:

• Das Allgemeine/ Objektive (Themen) wird dargestellt (nicht egal als Sturm und
Drang)

Johan Wolfgang von Goethe:

1) Leben:

• Am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren


• „Vom Vater hab ich die Statur, des Lebens ernstes Führen (la manière serieuse de
traverser la vie), vom Mütterchen die Frohnatur und Lust zu Fabulieren (l’envie
d’écrire)“
• Mutter: viel Phantasie; lustig;... (Gefühl)
• Vater: streng; ernst; konservativ; rational gefihivall
Droit culture 1 texte
2) Leipzig: Longue
• Lernt viele Sprache (Italienisch;...)
• Geht von Universität von Leipzig wo er lernt den Recht; vor allem
Kunstgeschichte und Literatur
• Ganz interessant Stadt (klein Paris); viel kulturell
• => Goethe war spannend, er hat viel von Kunst gelernt
• er hat seine erste Gedichte geschrieben (weil er in Käthchen Schönkopf geliebt
war)

3) Strassburg:

• Sturm und Drang


• Trifft Johann G. Herder mit wem er schreibt viel Texte
• Liebt Frederike Brion => Sesenheimer Lyrik (Gedicht mit sehr viel Gefühl)
geschrieben
• In Strassburg gibt es viel Gotik Architektur und Goethe sagt, dass das die richtige
Architektur ist und man muss wieder zu Gotik gehe/ Strassburger Münster

4) Frankfurt/Wetzlar: Sturm und Drang

• 1771: Advokat in Frankfurt


• 1772: Wetzlar: unglückliche Liebe zu:
o Charlotte Buff
o Maximiliane Laroche
o Lili Schönemann
• Schweizer Reise mit den Beiden Grafen Stolberg
o Friedrich Leopold zu Stolberg
o Christian zu Stolberg

5) Weimer: Klassik

• 1775: Einladung von Herzog (le duc) Carl August v. Weimarer => Ratgeber
(conseiller)
• 1779: zweite Schweizer Reise (mit Carl August) => Briefe aus der Schweiz
• geht verliebt in Charlotte von Stein
• 1786-88: Italienreise (sieht Architektur) => das führt ihn zur Klassik
• er geheiratet sich mit Christiane Vulpius (sie haben einen Sohn)
• sie stirbt und er ist Witwer
• 1791: Direktor des Weimarer Hoftheaters
• Naturwissenschaft Studien (ZB: Farbenlehere)
• Freundschaft mit Schiller => Briefwechsel/Balladen
• Geht verliebt in Ulrike von Levetzow (1823 Karlsbad/Marinbad)
• => schreibt „Marienbaden Elegie (traurig Gedicht, weil Ulrike hat gesagt, dass sie
war nie mit ihm)
• 22. März 1832: Tod Goethes
α 6) Weimarer Lyrik

• „Wanderers Nachtlied“ (1776)

Pronom =Der Friede (er will nicht mehr, er ist müde => er will nicht Sturm und
Der duDrang
von dem Himmel bist,
Alles Leid und Schmerzen stillest,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Erquickung füllest;
agitation
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust? Er wollte
Süßer Friede, etwas gleich
machen
Komm, ach komm in meine Brust!

Herz

Remarque: „Friede“ calme tous les malheurs, les souffrances/ elle vient du ciel

• „Ein Gleiches (1780)“

Über allen Gipfeln Sommet des montagnes


Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du Sommet des arbres
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde Léger souffle
Ruhest du auch.

Se calmer (tot sein)

Remarque:

o ruhiges Gedicht
o er hat diesem Gedicht auf ein Tuhr von eine Hutte geschrieben
• Beispiel einer Ballade: „Erlkönig“

Der Erlkönig Le Roi des Aulnes (arbre)

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind ? Quel est ce cavalier qui file si tard dans la nuit et le vent ?
Es ist der Vater mit seinem Kind ; C'est le père avec son enfant ;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Il serre le jeune garçon dans son bras,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. Il le serre bien, il lui tient chaud.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht ?- Mon fils, pourquoi caches-tu avec tant d'effroi ton visage ?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht ? Père, ne vois-tu pas le Roi des Aulnes ?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif ?- Le Roi des Aulnes avec sa traîne et sa couronne ?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. - Mon fils, c'est un banc de brouillard.

"Du liebes Kind, komm, geh mit mir ! "Cher enfant, viens donc avec moi !
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir ; Je jouerai à de très beaux jeux avec toi,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand, Il y a de nombreuses fleurs de toutes les couleurs sur le rivage,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand." Et ma mère possède de nombreux habits d'or."

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Mon père, mon père, et n'entends-tu pas,
Was Erlenkönig mir leise verspricht ?- Ce que le Roi des Aulnes me promet à voix basse ?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind ! Sois calme, reste calme, mon enfant !
In dürren Blättern säuselt der Wind.- C'est le vent qui murmure dans les feuilles mortes.

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn ? "Veux-tu, gentil garçon, venir avec moi ?
Meine Töchter sollen dich warten schön ; Mes filles s'occuperont bien de toi
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Mes filles mèneront la ronde toute la nuit,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein." Elles te berceront de leurs chants et de leurs danses."

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Mon père, mon père, ne vois-tu pas là-bas
Erlkönigs Töchter am düstern Ort ?- Les filles du Roi des Aulnes dans ce lieu sombre ?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau : Mon fils, mon fils, je vois bien :
Es scheinen die alten Weiden so grau.- Ce sont les vieux saules qui paraissent si gris.

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt ; "Je t'aime, ton joli visage me charme,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt." Et si tu ne veux pas, j'utiliserai la force."
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an ! Mon père, mon père, maintenant il m'empoigne !
Erlkönig hat mir ein Leids getan ! Le Roi des Aulnes m'a fait mal !

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind, Le père frissonne d'horreur, il galope à vive allure,
Er hält in den Armen das ächzende Kind, Il tient dans ses bras l'enfant gémissant,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not ; Il arrive à grande peine à son port ;
In seinen Armen das Kind war tot. Dans ses bras l'enfant était mort.
Remarques: (Schiller und Goethe machen ein „Ping-Pong“ von „Ballade“
Strophe 1:

o Tageszeit: Nacht
o Wetter: windisch
o 2 Personen: der Vater, der hält sein Kind in Arme

Strophe 2:

o Kind: angst, weil er sieht ein Phantom (Halluzinationen)

Strophe 3:

o Das Phantom zieht das Kind an (attirer l’attention) mit Spiel, Blumen,
Golde Kleidung

Strophe 4:

o Der Wind murmelt Stimmen => Phantom

Strophe 5:

o Das Phantom zieht wieder das Kind mit schöne Frauen an

Strophe 6

o Jetzt: düstern Bilder für das Kind => Vater sagt, dass das die Bäumen
ist

Strophe 7

o Deux dernier vers: Angst


o Der Tod kommt
o Wind + Fieber => Halluzinationenen
cherche nu vérités

sikauf ame
Julie
Armlichefamilie Pfarrer Militarakad
WilhemTell
Quelles
3Handling Frage 8
Denting
Klassik : Schillers Leben / Wilhelm Tell / Max Frisch : « Wilhelm Tell für die Schule »
MaxFrisch
1. Friedrich von Schillers Leben (1759-1805)

- Ist zu Marbach bei Württemberg geboren

- Vater : Arzt und Offizier

- Ärmliche Familie, Kampf gegen Zwang, Armut und Krankheit

- Fromme Erziehung (éduquer dans la religion) => Will Pfarrer (curé) werden Seine Ellen wollten dass
- Militärakademie von Stuttgart : Studium der Medizin, Lektüre (Rousseau), Dramenentwürfe

- 1780 : Militärarzt in Stuttgart und erste Gedichte (premiers poèmes)

- 1781 : « Die Räuber » => Flucht nach Mannheim => wird Theaterdichter

- Dresden : Wandlung zum Klassiker mit dem Stück « Don Karlos »

- Studium der Geschichte und Philosophie => er wird Professeur der Geschichte an der Universität Jena

- Ehe (mariage) mit Charlotte von Lengefeld

- Aufgabe der akademischen Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen (arrête ses activités académiques
pour des raisons de santé)

- Studium der Geschichte, der antiken Vorbilder und des grossen Philosophen Kant

- 1794 : Freundschaft mit Goethe


spricht Erfahrugon
- Verschiedene Entwicklung der beiden Dichter : Goethe, der Realist -> geht vom Erlebnis aus / Schiller, der
Idealist -> will das Typische, das allgemein Menschlische zeigen

- In Weimar, schreibt er Balladen mit Goethe

- 1805 : Schillers Tod

2.

- Quellen :

o Die stoffliche Grundlage bildet die Tell-Sage

o Historische Quellen : Aegidius Tschudi und Johannes Müllers Geschichte schweizerischer


Eidgenossenschaft (16. Jh.)

o Schiller kennt die Schweiz nicht, aber kennt Bücher und den Reisenotizen von Goethe.

- Handlung (3 hauptsächliche Punkte):

o 1. Eidesschwur auf dem Rütli


pestraten
payyan pair
o 2. Tellhandlung : Gessler (représente le comte de Habsburg) will, dass das Volk seinen Hut
begrüsst (saluer). Tell will es nicht machen und Gessler bestraft (condamne) ihn und gibt Tell zwei
Möglichkeiten : auf einen Apfel auf dem Kopf seines Sohnes schiessen oder sterben. Tell wählt
den Apfel, schafft es und sagt, dass er einen zweiten Pfeil genommen hatte, um Gessler zu
erschiessen. Gessler bestraft ihn wieder. In der Hohlen Gasse bei Küssnacht tötet Tell Gessler und
befreit so das Land von dem Tyrannen.

o
nordprés
3. Liebesepisode : Der habsburgerfreundliche Rudenz wird durch die Liebe zu Berta zu einem
Freund der Bauern.

- Deutung und Würdigung

o Botschaft (message) von Schiller : « Tyrannenmord ist legitim »

o Gleiches Ziel wie bei den Räubern, aber diesmal wirklich die Freiheit des Volkes wieder zu
erstellen (rétablir)

o Idealgestalt (personnage idéal), die nicht im Gegensatz zur Umwelt, sondern in Harmonie mit ihr
lebt. (// Karl Moor in den Räubern)

o Schiller = Dichters der Freiheit

- Rezeption

o Uraufführung (première) (grosser Erfolg => Leute fallen in Ohnmacht ein)

o Im 19. Jh. hat das Stück einen grossen Erfolg auf den deutschen Bühnen (scènes).

3. Max Frisch : « Wilhelm Tell für die Schule »

- M. Frisch hat eine moderne und unkonventionelle Bearbeitung (façonnage) des Stoffes geschaffen.

- Geschichte ist episch, ironisch. Gessler ist ein Feigling (lâche) und Tell ein Choleriker.

- Text :

o Gessler ist in dieser Geschichte Ritter Konrad von Tillendorf alias Grisler. Seine Waffenknechte haben
einen Mann gefasst, der den Hut nicht grüßen wollte. Um ihn zu bestrafen, soll Tell den Apfel vom
Kopf schießen. Tell will nicht schiessen, Gessler sagt, es gibt keinen Apfel. Der Knabe holt einen Apfel
aus der Hosentasche, so dass Tell keine Entschuldigung mehr hat. Im letzten Moment nimmt der
perplexe Ritter den Bolzen (carrea aus der Armbrust (arbalète). Dann folgt die berühmte
Frage nach dem zweiten Pfeil. Tell ist frei und darf weg.
ma
9. Zwischen Klassik und Romantik :
Heindrich v. Kleist : Leben/ Novellen (v.a « Das Bettelweib von Locarno »)

1. Periode
• Im 18. Und 19. Jahrhundert
• Die Haupt Strömmungen sind in dieser Zeit Klassik und Romantik

2. Heindrich Von Kleist : Leben


• 1777-1811
• Ist in einer Adelsfamilie in Frankfurt an der Oder geboren
• Ist früh Waise geworden orphelin
• Nimmt am Krieg gegen die französischen Truppen teil (mit 15 J.) s'envole dansl'armée
• Studiert Recht, Philosophie, Mathematik und physik in Frankfurt
• Liest viel
• Beschafft sich mit dem Werk von Immanuel Kant :
o Kant sagt dass, mann nicht wissen kann « ob das, was wir Wahrheit nennen,
wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint ». Er behauptet, dass der
Mensch die absolute Wahrheit nicht finden kann.
o Kleit ist enttäuscht von dieser [Link] kommt für ihn an einer schwere
Kant-Krise. Er sagt : « Meib einzigrs, mei9n höchstes Ziel ist gesunken, und ich
habe nun keines mehr ». Kleist verlässt die Vernuft.
objectif verité
• Reist nach Paris und in die Schweiz
• Wird Bauer
• Leidet an eine schwere Krankheit
• Wird Beamter in Königsberg
• Gründet ein Kunstjournal (Phöbus) mit einem anderen Schriftsteller in Dresden
• Lebt in Berlin und schreibt eine politische Zeitschrift (Berliner Abendblätter)
• Lebt in Armut à seine Werke werden sehr negativ aufgenommen von Goethe
• Begeht Selbstmord mit der Todkranken Henriette Vogel

3. Novellen
• Kurze Erzählung
• Kleine Schwester des Dramas
• Epik
• Objektiv
• In sich geschlossen
• Dingsymbol : etwas, dass ständig widerkommt
3.1 Das Bettelweib von Locarno
• Novelle
• Lange Sätze
• Präsens : realistischer Aktion

• Geschichte :
o Ein Marchese gehört ein Schloss in Locarno. Eine alte kranke Frau bettelt
sich vor der Tür. Der Marchese befehlt ihr aufzustehen. Die Frau glitscht
und verletzt sich. Sie geht hinter den Ofen unf stirbt.

o Dann hat der Marchese kein Geld. Ein florentinischer Ritter will das
Schloss einkaufen. Er übernachtet und wird bleich. Er sagt dass, das
schloss spuke (hanté) ist. Er geht weg.

o Dieser Vorfall hat mehrere Käufer abgeschreckt. Der Marchese beschliesst


die Sache selbst anzuschauen. Er hört das Geräusch und ist schockiert.

o Die Marquise bittet ihn noch einmal eine Prüfung unterwerfen. Sie nehem
den Hund mit und gehen noch einmal in dem Schloss. Der Hund hört das
Gerücht. Die Marquise läuft aus dem Schloss. Dann sie sieht das Schloss in
Flammen. Der Marquese hat eine Kerze genommen un dalles verbrannt.
Er ist tot. Man nimmt seine weissen Knochen und stellt sie hinten dem
Ofen. Er bezahlt also für die alte kranke Frau.
Clara Cesalli Deutsch, Frage 10 MATU2017

10. ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Heinrich von Kleist : Der zerbrochene Krug

1. Periode
2. Heinrich von Kleist
3. Der zerbrochene Krug
a) Entstehung
b) Inhalt
c) Formales, Sprache
d) Gehalt
e) Rezeption

1. Periode Heinrich von Kleist

• Im 18. und 19. Jahrhundert


• In dieser Zeit sind die Hauptströmungen in Deutschland Klassik (1786-1805) und Romantik
(1795-1835)
• Ein paar Schriftsteller gehörten weder zur Klassik noch zur Romantik, waren aber zugleich
teilweise beiden Richtungen zugehörig: sie sind dem noch zwischen Klassik und Romantik
• Für mehr Details, Klassik und Romantik anschauen

2. Heinrich von Kleist

1777-1811: Ungewöhnliches Werk und Schicksal. Unstabiles und trauriges Leben.

• In einer Adelsfamilie in Frankfurt an der Oder geboren


• Früh Waise (orphelin)
• Mit 15 nimmt er freiwillig am Krieg gegen die französischen Revolutionstruppen teil.
Damit fängt er eine kurze militärische Kariere an.
• Fängt an zu studieren
• Er beschäftigt sich mit dem Werk von Immanuel Kant:
◦ Kant sagt, dass man nicht wissen kann, „ob das, was wir Wahrheit nennen,
wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint“ ( aus „Kritik der reinen
Vernunft“ von Kant )
◦ Kleist ist extrem enttäuscht von dieser Theorie, es kommt für Kleist zu einer sehr
schwere Kant-Krise: Kleist sagte denn: „Mein einziges, mein höchstes Ziel ist

1
Clara Cesalli Deutsch, Frage 10 MATU2017

gesunken, und ich habe nun keines mehr.“ - Kleist verlässt die Suche nach der
Vernunft
• Kleist reist nach Paris und in die Schweiz und wird ein Bauer in Thun (Einfluss von
Rousseau: Retour à la nature)
• Schwere Krankheit
• Bauer gelingt ihm nicht: wird Beamter in Königsberg
• Wegen dem Krieg geht er nach Dresden wo er mit einem anderen Schriftsteller ein
Kunstjournal: Phöbus gründet, und dadurch seine bisherige Werke veröffentlichen
kann.
• Lebt dann in Berlin: gibt die Berliner Abendblätter (politische Zeitschrift) heraus. Er
lebt in Armut und seine Werke werden sehr negativ aufgenommen
• Die politische Lage wird immer schlechter: Deutschland unter der Herrschaft von
Napoleon.
• Verliebt sich in die unheilbare Kranke Henriette Vogel: begehen zusammen Selbstmord.
„Die Wahrheit ist, dass mir auf Erden nicht zu helfen war.“

3. Der zerbrochene Krug

1802 (Berlin) – 1806 (Königsberg) geschrieben worden, Komödie (Gattung: Drama)

a)Entstehung
complet

Entstand aus einem Wettstreit zwischen Kleist und zwei anderen Dichtern: Die drei
Schriftsteller müssen ein Werk schreiben über einen Kupferstich (gravure) der „La cruche
cassée et le juge“ (siehe unten) heisst.

2
Clara Cesalli Deutsch, Frage 10 MATU2017

b) Inhalt

• Der Dorfrichter Adam geht ins Zimmer von Evchen und bedrängt (harceler) sie.
• Er flieht, weil er der Ruprecht (den Verlobten von Evchen) hört. Bei seiner Flucht zerbricht
er den Krug von Evchens Mutter.
• Ruprecht wird von der Mutter vor dem Gericht angeklagt.
• Der Gerichtsrat (juge de première instance), Walter kommt zur Inspektion. Deshalb kann
Adam den Prozess nicht niederschlagen.
• Adam erpresst Evchen damit sie nichts sagt : „Wenn du die Wahrheit sagst, schicke ich
Ruprecht in die Fremdenlegion (Legionen, die gegen die französischen Revolutionstruppen
kämpfen)“ auch wenn er diese Macht nicht hat.
• Licht, der Schreiber, weiss die Wahrheit, aber sagt nichts.
• Während des Prozesses kommt die Wahrheit heraus.
• Adam flieht, er schämt sich.
• Licht wird Richter.
• Evchen und Ruprecht heiraten.
• Mutter ist traurig, weil der Krug kaputt ist.

c) Formales, Sprache

• 1 Akt
• 3 Einheiten respektiert (//Klassik)
◦ des Ortes : alles wird vor dem Gericht erzählt.
◦ der Zeit (Gericht)
◦ der Handlung (Krug)
• Figuren
◦ Wenige (//Klassik)
◦ Sehr realistisch (Bäuerliche Milieu) und lebendig (//Romantik)
• Geschichte in sich geschlossen: es endet und fängt mit einem Satz über den Krug an.
(//Klassik)
• Aufbau des Stückes ist analytisch, das heisst die Geschichte wird vom Ende her
aufgerollt (// Klassik) (Schema unten)
• Sprache: realistisch (//Romantik) und klassischer Rhythmus

3
Clara Cesalli Deutsch, Frage 10 MATU2017

d) Gehalt

• 4 Dilemmas: psychologisch interessant


◦ Adam: Täter und Richter
◦ Evchen: sie muss die Wahrheit verstecken sonst wird Ruprecht in die
Fremdenlegion geschickt
◦ Licht: Wahrheit sagen oder die Loyalität zum Chef behalten
◦ Walter: Wahrheit sagen oder die Loyalität zum Abgestellten behalten
• Symbolik der Namen
◦ Adam-Evchen: Bild für das Paar und für die Sünde (péché)
◦ Licht: sieht klar
◦ Walter: der Ausdruck „seines Amtes walten“ = exercer son pouvoir
• Weltbild nach der Kant-Krise
Kleist zeigt, dass die absolute Wahrheit vom Menschen nicht gefunden werden kann,
sondern von einer höhere Gerechtigkeit (hier die höhere Instanz (Walter))

e) Rezeption

• Uraufführung: Misserfolg, weil:


die Inszenierung schlecht war: das Stück (Einakter) wurde von der Regie in
drei Teile geteilt.
Goethe ihn „gehasst“ hat
• Ab 1820: positiv aufgenommen
• Heutzutage: eine der bedeutendsten Komödien der deutschen Literatur.

4
Frage 11 : Romantik
1. Romantik : Allgemeines
2. Ludwig Tieck
3. Joseph von Eichendorff: Lyrik

1. Romantik
- Kommt aus 'romanz' (= in der Volkssprache): negative Bedeutung im Sinne von
unrealistisch, phantastisch, zauberhaft, schwärmerisch
-Die Romantiker interpretieren sie aber positiv.

1.1. Historischer Hintergrund


-Unter dem Zeichen des Aufstiegs von Napoleon, seines Kaisertums, seines
Sturzes und der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress
-Wiederstand gegen Napoleon= Entwicklung eines Nationalgefühl

1.2. Philosophischer Hintergrund


- Johann Gottlieb Fichte: subjektiver Idealismus
- Friedrich Wilhelm Schelling: Geist und Natur bilden eine Einheit.
- Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher: Religion ist das Sich-Eins- Fühlen mit
dem Universum, dem Ewigen (= Pantheismus).

1.3. Definition und Merkmale der romantischen Dichtung


Definition:
-Eine progressive Universalpoesie
-Alle getrennten Gattungen (Epik, Lyrik, Dramatik) der Poesie zu vereinigen
-die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik assoziieren
-das Leben und die Gesellschaft poetisch zu machen.
-Gegen den Rationalismus der Aufklärung und die Forderungen des Klassik
-Bedeutung des Gefühls, des Irrationales, des Traumhaftes = Ein grenzloser
Subjektivismus
-Gelichgewicht zwischen Tages-und Nachtseite schaffen
-Schwärmen für das mystische Mittelalter
-Zeigen eines Stak gefühlbetontes Christentum
-Stark mit den Kindern (Märchen) und der Volk (Volksliedern) verbunden
- Malerei, Musik und Dichtung bilden eine Einheit
-Die Frauen spielen eine wichtigste Rolle
-Roman, Novelle, Märchen Volkslied
- Wandern, Reisen, Sehnsucht nach der
Heimat, Wald, Ruinen, Mühlrad, Mondnacht, Natur.

1.5. Zeitabschnitte und Zentren der Romantik


1. Frühromantik (Jena): -theoretisch, philosophisch
2. Hochromantik (Heidelberg): -volkstümlich, Nationalgefühl, naturnah, christlich
3. Spätromantik (Berlin): -Spannung zwischen Traum und Wirklichkeit,
geheimnisvoll, phantastisch, geisterhaft

1.6. Wirkung der Romantik


-Geistige Kultur
-Idee des Gesamtkunstwerkes (Einheit von Literatur, Kunst und Musik)
we've-Symbolismus, Expressionismus, Surrealismus
re -Erforschung von Sprache, Literatur und Geschichte germanistischen
Wissenschaft, zur modernen Literaturkritik und zur modernen Geschichts-
Wissenschaft

2. Ludwig Tieck: 'Der gestiefelte Kater


2.1. Quelle und Einflüsse
- Charles Perrault
-vom deutschen Volkstheater beeinflusst (Hanswurst)
-Bearbeitung der Brüder Grimmer in Deutschland
- Midsummer Night's und

2.2. Inhalt
Gottlieb, der jüngste von drei Brüdern, erhält nach dem Tod des Vaters als Erbe
nur den Kater Hinze. Doch dieser verspricht ihm, ihm sein Glück und sogar ein
Königreich zu verschaffen, wenn er ein Paar Stiefel erhalte. Gottlieb opfert dafür
sein letztes Geld, und durch viele kluge Streiche des Katers (er gibt z.B. Gottlieb
als den 'Grafen von Carabas' aus) erhält Gottlieb schliesslich viel Land und auch
die Tochter des Königs zur Frau.
Die Aufführung dieses Märchens wird jedoch immer wieder unterbrochen durch
Bemerkungen des Publikums:
Aufheben des Vorhangs zu früh, damit der Dichter im Gespräch mit dem
Maschinisten auf der Bühne überrascht wird (Beginn des dritten Aktes)
ein Besänftige, ein Hanswurst und der Dichter selbst auf der Bühne
erscheinen, um die Menge zu beruhigen (am Schluss)
Diskussion zwischen den Dichter und das Publikum über das (aus dem
Parterre mit verdorbenen Birnen und Äpfeln und zusammengerolltem Papier nach
ihm geworfen) (am Schluss)

2.3. Aufbau
-Ein Kindermärchen in drei Akten mit Zwischenakten
-Keine Höhe- und Wendepunkt
-Die drei klassischen Einheiten werden nicht eingehalten
-Drei Handlungsebenen:
1) die 'Rahmenhandlung' (fiktives Publikum, Galerie)
2) die Bühnenhandlung (Märchen)
3) Aussenstehende Personen (Dichter, Maschinist, Souffleur, Lampenputzer,
Hanswurst und Besänftiger)

2.4. Romantische Ironie


-Kommt von der Subjektivitätstheorie Fichtes.
-Der Dichter nimmt sein Werk und die Personen nicht ernst und er ist völlig frei mit
was er schafft (Keine überlieferte Formen und Regeln)
-Er hat das Recht, eine Illusion aufzubauen und diese aber wieder zu zerstören.
-Im 'Gestiefelten Kater': ein fiktiven Publikum (die Schauspieler sprechen zum
fiktiven Publikum und mit der Regie-Dichtererebene)

2.5. Gehalt
-Satire gegen das zeitgenössische Theater
-Publikum, das alles mit dem Verstand erfassen will
-Dekorationen der Bühne wichtiger als die Handlung

[Link]
-eine große Wirkung auf Texte des 19. Jahrhunderts
oder das antiillusionistischen Theater von Brecht

3. Die Lyrik Eichendorffs


-Als der Romantik gesehen
-Viele Volksliedern
-Erreichen der Romantik das Volk
-Gekennzeichnet von Einfachheit und einem starken Naturgefühl
-Für Eichendorff ist die Natur das Bilderbuch, das Gott für die Menschen geöffnet hat

3.1 Beispiele:
Sehnsucht Mondnacht

Es schienen so golden die Sterne, Es war, als hätt der Himmel


Am Fenster ich einsam stand Die Erde still geküsst,
Und hörte aus weiter Ferne Dass sie im Blütenschimmer
Ein Posthorn im stillen Land. Von ihm nur träumen müsst.
I Das Herz mir im Leibe entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht: Die Luft ging durch die Felder,
Ach, wer da mitreisen könnte Die Ähren wogten sacht,
In der prächtigen Sommernacht! Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Zwei junge Gesellen gingen
Und meine Seele spannte
Vorüber am Bergeshang, Weit ihre Flügel aus,
Ich hörte im Wandern sie singen Flog durch die stillen Lande,
Die stille Gegend entlang: Als flöge sie nach Haus.
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,


Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht,
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht.
Frage 12 : Romantik
1. Joseph von
2. Die Brüder Grimm
3. Das Märchen

1.
1.1. Inhalt violon
Es ist die Geschichte von einem Müllerssohn, der sich mit seiner Geige unter
dem Arm auf ziellose Wanderschaft begibt. Als Gärtner und Zöllner verliebt er
sich in eine Schlossdame, die er für eine Gräfin hält. Er kommt nach Italien und
schliesslich auf ein Schloss bei Wien und findet hier die Gräfin wieder, die in
Wirklichkeit die Nichte des Pförtners ist. So findet im Sinne eines 'Happy end' die

1la
Hochzeit statt. « Und es war alles, alles gut. »

[Link] infemme maisc'estpas


-Novelle mit Ich-Form geschrieben (Subjektiv)
-Gefühle und Stimmung wichtiger als die Handlung un Gratin
contesse
-Natürliches und einfaches Stil
-Keine präzise Beschreibungen
-Vermischung der Gattungen
-Idyllischen Welt: Schlösser, Parkanlagen, Glück, Liebe, Musik und Gesang
-Taugenichts: Ein Optimist und ein Künstler
Er vertraut auf die Welt, die Mitmenschen und Gott und ist kindlich.
Er erlebt die Welt intensiver als andere Menschen. Er drückt das, was er erlebt
zum Beispiel mit Singen oder Geige spielen.
Seine Liebe ist typisch romantisch. Die Frau verkörpert seine Sehnsucht. Er
idealisiert diese Frau.
Typisch Romantik (Wanderschaft ohne Ziele)

1.3. Bedeutung
-Zeigt eine ungebrochen optimistische Grundstimmung
-Die Welt muss romantisiert werden
-Inbegriff der romantischen Prosaerzählung
-Der bekannteste Werk von Eichendorff (eines der meistgelesenen Werke der
deutschen Romantik)

2. Die Brüder Grimm


Jacob und Wilhelm Grimm: Bekannt als Autoren der 'Kinder-und Hausmärchen' und als
Begründer der Germanistik.

2.1. Germanistischen Studien


-Sie haben das Deutsche Wörterbuch verfasst
-zeigt den neuhochdeutschen Wortschatz seit Luther auf

2.2. Kinder und Hausmärchen


-Nicht nur aus mündlicher Überlieferung des Volkes, auch aus bürgerlichen
Quellen (Perrault)
-Treu und genau mit aller Eigentümlichkeit selbst des Dialekts überliefern, ohne Zusatz und
Verschönerung wiederzugeben

[Link] Märchen
-Stammt aus dem Orient (Übersetzung der orientalischen

3.1. Merkmale des Märchens


Relativ kurze Prosaerzählung
Keine zeitliche und räumliche Festlegung « Es war einmal... » ;
-Die Märchenfiguren leben ausserhalb der Zeit
-Sie altern nicht
-Das Dorf, die Stadt, die Herkunft des Helden werden nicht beschrieben).
Phantastische Ereignisse und 'Personen': Riesen, Zwerge, Drachen, Feen, Hexen,
Zauberer, sprechende Tiere, Tier- oder Pflanzengestalt annehmende Menschen (Normal
für ein Märchen)
Figuren= Typen (nicht Individuen)
Gegenstände aus Gold, Silber und Edelsteine: Symbolistischen Zahlen
Ausgangspunkt ist oft eine Notlage (Armut, Tod) oder eine gestellte Aufgabe von einem
König, die der gute Held durch unerwartete Hilfe mit List und Tapferkeit löst.
Gegenteile: junge und alte Leute, kluge und dumme, gute und böse
Moral (Naïv): Belohnung des Guten und Bestrafung des Bösen am Schluss

[Link] :
Ein alter Esel hat seinem Herrn lange Jahre treu gedient, doch als seine Kräfte schwinden,
will der ihn schlachten. Also beschließt der Esel fortzulaufen und in Bremen Stadtmusikant
zu werden. Unterwegs trifft er einen alten Hund, dem es auch nicht besser ergangen ist
sein Herr wollte ihn erschlagen, nachdem er zur Jagd nicht mehr taugt. Mit der

ermutigt der Esel den Hund, mit nach Bremen zu kommen und sein Glück als Musikant zu
suchen. Später treffen sie noch eine alte Katze, die kaum mehr Lust zum Mäusefangen hat
und deshalb ertränkt werden sollte, sowie einen Hahn, der zum Dank für sein
unermüdliches Krähen im Suppentopf landen [Link] Bremen ein gutes Stück entfernt liegt,
müssen die Tiere im Wald übernachten. Zum Glück sieht der Hahn von seinem erhöhten
Posten in der Ferne ein Licht. Ein gemütlicher Schlafplatz ist den Domestizierten allemal
lieber, sodass sie sich nicht ins Bockshorn
Ma jagen lassen, als sich das Waldhäuschen als
Räuberhütte herausstellt. Im Gegenteil: in der allseits bekannten Formation Hund auf
Esel, Katze auf Hund, Hahn auf Katze geben sie am Fenster der Räuberhütte eine
Kostprobe ihrer Kunst und verjagen damit die Räuber umgehend. Zwar schicken diese noch
einmal einen der Ihren, um die Lage zu checken, doch dem ergeht es übel. Die Katze sieht
im Schein des Feuers mit ihren glühenden Augen gar schrecklich aus und zerkratzt ihm
obendrein das Gesicht, der Esel verpasst ihm einen Huftritt, der Hund beißt ihm ins Bein
und der Hahn gibt ihm mit seinem Kikeriki den Rest. Natürlich erzählt der Räuber seinen
Kumpanen nicht, dass er von ein paar abgehalfterten Haustieren in die Flucht geschlagen
wurde er berichtet von einer Hexe mit langen Fingernägeln, einem Messerstecher, einem
Ungetüm und einem unheimlichen Richter, der sein Urteil vom Dach krähte. Die Tiere
geben den Plan von der Musikantenlaufbahn in Bremen auf und verbringen ihren
Lebensabend in Freiheit in der Räuberhütte.
voirverden Über die un Zeit
13. Biedermeier (1815 1848) Biedermeiersprechen
1. Begriff
Man ist zwischen dem Wiener Kongress (1815) und die Revolution von 1848.
Das ist der Spottname für den Lehrer Gottlieb Biedermaier. Er ist nicht sehr interessant.
Der Begriff wurde auf die bürgerliche Wohnkultur und Genremalerei übertragen.

LG
In dieser Zeit waren die Bürger in der Politik nicht interessiert. Sie wollten Ruhe, private
Idylle und inneren Frieden.
Die Dichtung war schlicht (simple), genügsam (se contente de peu), unpolitisch und
bürgerlich. Man sieht die Resignation der Menschen.

aimmm
Die gebildeten Kreise sind vom politischen und wirtschaftlichen Leben
ausgeschlossen.

DA
2. Historischer Hintergrund

DA Bürger waren nämlich unzufrieden.


mama
mmmmm
Es gab auch die industrielle Revolution, mit einer Dominanz der Naturwissenschaften.

3. Philosophische Grundlage
Friedrich Hegel: Das Staatsmodell ist ein Rechtsstaat, wichtiger als die Bürger.
as
4. Kunst
Malerei mit Karl Spitzweg: Er spiegelt sich diese kleinbürgerliche und unpolitische Welt.
Architektur mit Schinkel: Klassizismus, Historismus. Inde Architekturgabes de Klase
Musik mit Schumann, Schubert und Wolf: vor allem vertonte Gedichte.

5. Dichtung
Die Dichtung der Biedermeier ist verinnerlicht (intériorisé) und melancholisch. Die
Sprache ist schlicht. Es gab detaillierte Beschreibungen.
Die Themen sind die Liebe zum Kleinen, zum Alltäglichen und zur Natur. Es gab auch
historische Themen.
Die Ideale der klassischen und romantischen Zeit werden mit der Wirklichkeit gemischt.
Es gibt vor allem Prosa und Lyrik. Es gibt weniger Dramen.
mmmmm
Es gibt kaum Gruppen biedermeierlicher Dichter und keine Programme. Gminger
Es ist eine Trivialliteratur.
réalité
9H PM
Dichter :

J
o Annette von Droste-Hülshoff

[Link]
o Franz Grillparzer
o Eduard Mörike programme
o Adalbert Stifter
o Jeremias Gotthelf
Jeremias Gotthelf
1.1. Leben

Er hiess Albert Bitzius und war in Murten geboren. Er machte ein Studium der

mL
Theologie. Er hat den Name Jeremias (Prophet) Gotthelf (Gott soll helfen) gewählt. choisi
Er machte eine Studienfahrt nach Deutschland (Göttingen / Weimar) und war Pfarrer
in Lützelflüh (Emmental).
Er ist ehrlich, hilfsbereit, phantasievoll, fromm und gläubig.
MMM
Wegen seinem Volksschulwesen und Armenpflege sieht er die Not der Berner Bauern.
detesfanunete
Deshalb beginnt er mit 39 Jahren zu schreiben. Er schreibt und
. Das ist der erste europäische
Bauernroman, mit Realismus und Beschreibungen.
un
1.2. Werk realismul moralisierende
mm
Er lebt ausserhalb einer literarischen Tradition. Er ist nämlich zwischen Biedermeier
und Realismus.

mmmmm
Er schrieb am meistens Epik: Romane, Erzählungen, Kalendergeschichten, Novellen.
Er stellt ein Emmentaler Bauernhaus als Spiegel der Welt und der Probleme des
f
Menschen dar.

0
Er ist sehr realistisch. Er beschreibt die schönen und hässlichen Seiten der Sachen. Er
ist ein Vorläufer des Naturalismus.
Die moralisierende Tendenz steht VOR literarischer Perfektion.
Werkbeispiele: - , , .

1. Inhalt
Rahmenhandlung: Man ist an einer Kindstaufe (fête de baptême) in einem reichen

Text: Das ist die Einleitung. Man beschreibt die Atmosphäre im Frühling um dem
Bauernhaus. Es ist golden und wunderschön (sehr positiv). Die Sonne weckt die Tiere
und man freut sich auf das Leben. Die Vögel singen, um ein Partner zu finden oder
haben schon die Jungen. Es gibt ganz detaillierte Beschreibungen.

Binnenhandlung, Teil 1:
Einige Bauern werden von einem Ritter (chevalier) unterdrückt. Sie sollten zuerst ein
Schloss bauen und dann riesige Bäume anpflanzen. Sie wollten es nicht. Christine,
eine Bäuerin, machte also einen Pakt mit dem Teufel, der als Jäger verkleidet ist. Er
wird die Bäume pflanzen aber sie soll ihm das erste ungetaufte (pas baptisé) Baby geben.
Die Unterschrift ist einen Kuss auf die Wange Christines. Sie geht zurück und erzählt
den Leuten den Pakt. Der Teufel macht seinen Teil aber die Leute haben den Teufel
überlistet (rusé). Ein neugeborenes Kind wurde sofort getauft. Das ist die dramatische
Steigerung. sierespektieennidstdmpakt
Die Rache des Teufels ist, dass ein Fleck auf der Wange Christines entsteht. Sie wird
dann eine Spinne und ganz viele kleine Spinnen entstehen. Sie töten das Vieh und die
Menschen, weil jeder, der von der Spinne berührt wird, stirbt. Der Ritter stirbt.
Eine Mutter opfert ihr Leben und sperrt die Spinne in ein Loch. Sie tut ein Zapfen
(bouchon). Dann beruhigt sich die Situation wieder.

[Link] ans de Wenge Christine

die Spinner tien Lete die Ritter


fine Mutter
[Link]
Text: Es ist nicht mehr lustig. Die Atmosphäre ist dunkel. Man ist an einem Taufe in
der Binnenhandlung. Christine ist die Taufpatin (marraine). Das Kind ist geboren und
wird direkt getauft. Dann hat Christine ein schreckliches Schmerzen auf der Wange,
wie einen Brand. Der Fleck ist grösser, aber die Leute sagen, dass es nicht schlimm
ist. Christine wird eine Spinne und kleine Spinnen kommen aus dem Gesicht heraus.
Sie gehen überall und Christine wird wieder eine Frau. Es ist das Zeichen, um zu
zeigen, dass der Teufel nicht mag, wenn man über ihn lacht.

Binnenhandlung, Teil 2:
Zwei Jahrhunderte später öffnet ein betrunkener Mann das Gefängnis der Spinne. Der optait
Mann ist hochmutig und glaubt an Gott nicht. Die Spinne tötet wieder. Christen, der
Besitzer des Hauses, opfert sein Leben und sperrt wieder die Spinne ein. Glaube und
Opferbereitschaft gewinnen. Die Spinne bleibt als Mahnung (avertissement) für die
Nachfolger.

2. Aufbau / Stil / Atmosphäre


Rahmenerzählung : realistische und detaillierte Beschreibungen / festliche, idyllische,
intakte Welt
Binnenerzählung : stilisiertere Sprache, weniger naturell / Angst, Macht, Tod, teuflisch
viele Dialektwörter
Er ist poetisch : ein alt Weib / ein feurig Eisen

3. Gehalt / Interpretation
Die Spinne zeigt die Pest. Es gibt also die Personifikation des Bösen.
Die Menschen suchen das Böse, wenn es ihnen zu gut oder zu schlecht geht. Aber
das Böse wird überwunden durch selbstlose Liebe und Vertrauen auf Gott.
Wer ist schuldig ?
o tyrannischer Ritter (Hauptschuld)
o Christine
o die Bauern (vom Pakt profitieren)

1.4. Bedeutung Gotthelfs

Gotthelf ist ein grosser Epiker, schon während seines Lebens geschätzt (apprécié).
Gottfried Keller und die Brüder Grimm sagten es.
In den 20er/30er Jahren des 20. Jh. hat man seine Literatur wiederentdeckt.
Er war aber nie weltweit bekannt, da er viele Dialektwörter benutzt, wie gramselten
QM15 - DEUTSCH

BÜRGERLICHER / POETISCHER REALISMUS

1. Allgemeines

1.1 Begriff
o Von lateinisch « res » = sachlich (factuel) pescheiben
réalisait o Realität, konkretes Leben, alltägliches (quotidien) ≠ Romantik
in o Eine bürgerliche Welt wird von bürgerlichen Dichtern realistisch, aber mit
buirgerlichrealistic
poetischem Glanz beschrieben
Europeischmeneging (Le monde bourgeois est décrit par les poètes bourgeois de manière réaliste mais avec
un brio poétique)
o Europäische Bewegung (FR : le rouge et le noir de Stendhal, Flobert)

1.2 Historischer Hintergrund


o Nationalismus : Bürger werden immer wichtiger
o Industrialisierung à Armut / Proletariat
o Marx/Engels : « Das Kommunistische Manifest » : Sozialdemokratische Arbeitpartei
o Zeit der Erfindungen (Medimakamenter, Röntgenstrahlen (rayons X), Dieselmotor)

1.3 Philosophischer Hintergrund

mm
o Ludwig Feuerbach – Materialismus
o Arthur Schopenhauer – Pessimismus

1.4 Kultureller Hintergrund


o Beginn der archäologischen Forschung (recherches) (Heinrich Schliemann)
o Musik : Richard Wagner
o Malerei : Gustave Courbet (Europäische Bewegung)

1.5 Merkmale der Literatur


o Realistisch, dinggebunden, nüchtern (sobre), unpathetisch (ohne große Gefühle)
o Humor und Melancholie sind möglich
o Mensch im Zentrum
o Epik dominiert (Novelle, Roman)
o Das Bürgertum liest lieber Trivialliteratur

1.6 Dichter
o Gottfried Keller (er ist schweizer)
o Theodor Fontane (Novelle, Roman…)
o Friedrich Hebel (Dramen)
o Willhem Raabe
o Theodor Storm
o Conrad Ferdinand-Myer (er ist auch schweizer)

2. Gottfried Keller

2.1 Leben
o 1819 : in Zürich geboren
o Arme Familie : Vater früh gestorben, hat eine Schwester
o Traumberuf : Landschaftsmaler (peindre des paysages)

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QM15 - DEUTSCH

o 1840 : München Malen lernen à hat aber nicht genug Talent, und Geld fehlt
o 1842 : zurück nach Zürich, in Politik beteiligt, schreibt Gedichte
o Ist sehr klein (1m50) und hat sich immer in große Frauen verliebt aber sie wollten ihm
nicht
o Persönliche Tragik : Minderwertigkeitsgefühle, Pech (malchance) in der Liebe,
Traurigkeit
o Staatstipendium (bourse) à Heidelberg : Studium der Literaturgeschichte und
Philosophie (Feuerbach)
o 1850-1855 : Berlin à Kontakt mit literarischen Kreisen, aber er schreibt lieber als er
redet und fühlt sich dort nicht gut
o 1855 : « Der grüne Heinrich »
o 1855 : Zürich à erster Staatsschreiber (greffier)
o 1876 : Rente (retraite), wird freier (indépendant) Schriftsteller
o 1890 : Tod

2.2 Werk DieNovelle


o Wichtiges Werke
§ « Der grüne Heinrich » Kuze
§ « Die Leute von Seldwyla »
o Die Novelle
Stil ist
§ Schwester des Dramas
§ Kurze Erzählung
vieleDingsymbol
Nouvelle
§ Objektiv
§ In sich geschlossen (autonome)
Goethe definet die
§ Dingsymbol (Etwas, das immer wieder kommt)
§ Herkunft : Boccaccio „Decamerone“ (14. JH)
§ Goethes Definition „eine in sich ereignete unerhörte Begebenheit“
("un événement inouï qui se produit en lui-même")

2.3 Die Leute von Seldwylda


o 1856 Erster Band (volume) (z.b Romeo und Julia aud dem Dorfe)
o mittelhochdeutsch : Saelde = Glück / Wyla = Weiler (hameau)
o ein fiktiver und zugleich reeller Ort
o Seldwyla ist eine Stadt, ½ Stunde weit vom Fluss, also hat nichts um sich zu entwickeln.
Sie haben Wein, aber machen damit keine Handlung (sie trinken es einfach). Kein
Mensch hat etwas und niemand weiße wovon sie leben. Sie sind lustig, gut gelaunt
und denken, dass Gemütlichkeit ihre Kunst ist.
(Seldwyla est une ville située à ½ heure de la rivière, elle n'a donc rien à développer. Ils ont
du vin, mais ne font rien avec lui (ils le boivent simplement). Personne ne possède rien et
personne ne sait de quoi il vit. Ils sont joyeux, de bonne humeur, et pensent que la
convivialité est leur art.)
o Charakter und Verhalten (comportement) der Kleinbürger des 19. Jh. à Ironie
o Abbild und Zerrbild der Realität (copie et caricature)

mâm
o Keller erwartete, dass manche sich wegen der Ironie und der Kritik ärgern werden,
aber eigentlich wollten viele Schweizer Stäten als Seldwyla identifiziert sein. Sie fanden
die Geschichte gut und die Figuren glücklich.
QM16 - DEUTSCH

BÜRGERLICHER / POETISCHER REALISMUS

ist wie die


von
1. « Romeo und Julia auf dem Dorfe »

1.1 Quellen
o Shakespeare „Romeo and Juliet“
o Artikel in der Zürcher Freitagszeitung (2 arme Jugendliche haben einer Nacht getanzt
Inspiration und am Morgen haben sie sich erschossen (se sont tués))

umonton1.2 Inhalt
o Leute
Ff
§ Sali = Roméo, seiner Mutter, seiner Vater Manz
§ Vrenchen= Julia, ihrer Vater Marti, Mutter gestorben kurz vor sie 14 war
§ Der Schwarzer Geiger (Vermittler zwischen den Vätern und den Liebenden
(médiateur entre les pères et les amants)), obdachlos (sans domicile fixe)

Enzweiung (embrouille) den Bauern


tien Streit o www
§ Pflügende Bauern (Manz und Marti)
§ Gespräch über den Acker (sur le terrain/champ)
- Marti’s Acker / Herrenlos Ackers / Manz’s Acker
- Sie wissen nicht, wie sie es teilen (der Schwarzer Geiger sagt er hat es
geerbt (en a hérité), kann es aber nicht beweisen (le prouvé)
§ Spiel der Kinder : bei dem Spiel gibt es Symbole, die immer wieder durch die
Novelle kommen werden
§ Die Bauer ziehen Furchen in den mittleren Acker (tracent des sillons dans au
milieu du champ)
Das Allie murdes Ackers, wird versteigert (le champ est mis aux enchères)
§ Verkauf
§ Streit der Bauern auf der Brücke (se disputent sur un pont)
wind rest § Manz bekommt (obtient) der Acker
§ Sie machen Prozesse gegeneinander, und haben kein Geld mehr
(se poursuivent en justice et n'ont plus d'argent)
§ Manz verkauft alles, eröffnet ein Gasthaus aber es funktioniert nicht
(Manz vend tout, ouvre une auberge mais ça ne marche pas)
§ Martis Frau stirbt, er bleibt geldlos mit seiner Tochter
§ Beide gehen fischen, mit den Kindern, und die Kinder verlieben sich ineinander
mon
o Verzweifelte (desespéré) Liebe haben viele
1 y
§ Geheime Gespräche und Spaziergänge von Sali und Vrenchen
§ Begegnung (rencontre) mit dem Schwarzen Geiger
§ Schwarzen Geiger = Dingssymbol der Novelle
§ Marti sieht die Jungen und will Sali attackieren
§ Sali trifft (frappe) Marti mit einem Stein
§ Vrenchen pflegt ihren Vater à dieser kommt ins Irrenhaus (asile de fous)
§ Sali fühlt sich schuldig und er kann nicht mehr heiraten
§ aussichtlosen Liebe (amour sans espoir)
§ Sali und Vrenchen planen Festbesuch

o Salis und Vrenchens letzter Tag


§ Machen einen Ausflug, tanzen mit Zigeunern (gitans), weil bei „normalen“ Dörfer
sind sie ausgelacht
QM16 - DEUTSCH

§ Sie lieben sich am Nacht


§ Selbstmord
§ Am Schluss Urteilt die Gesellschaft die Jungen in der Zeitung

1.3 Aufbau
o Entspricht (correspond) der Novelle/klassische Tragödie
o 2 Handlungen : Kinder- und Väterhandlung

1.4 Sprache
o Nüchtern (sobre), einfach (simple), sachlich (concret)
o Warm, selten Dialektausdrücke (expressions chaleureuses, rarement dialectales)
o Konkrete Bilder

1.5 Gehalt
o Verschiedene Aspekte des menschlichen Lebens werden dargestellt
o Kontraste : Liebe/Hass, Ordnung/Zerstörung, Wärme/Kühle
o Symbole
§ Kinderspiel (für das spätere Lieberspiel)
§ Mohnblume (coquelicot) (rot und schwarz = Liebe und Tot)
§ Fliege (mouche)
§ Lebkuchenhaus und -herz (Sali schenkt Vrenchen ein Haus und ein Herz)
§ Ringe
§ Schwarzer Geiger (Dingsymbol für ein anderes Liebe, für das Unrecht
(injustice))
o Wer ist schuld am Tod der Kinder ?
§ Die Väter
§ Die Gesellschaft/die Gemeinde
o Kinder : sensibel und auf dem rechten moralischen Weg bleiben
§ Einzige Lösung ist der Tod.

1.6 Wirkung
o Zuerst distanziert aufgenommen „Derbheiten des Schweizers“
o Dann immer mehr positive Stimmen (Berthold Auerbach und vor allem Friedrich
Theodor Vischer)
o Größter Erfolg : Romeo und Julia Novelle
o In 1960 sagt Ermatinger „eines der größten Meisterwerke der Weltliteratur“

1.7 Charakteristik von Kellers Werk


o Einfache Sprache
o Klarer Aufbau
o Anschaulichkeit/Detailreichtum (vivacité/richesse des détails)
o Vergleiche (comparaisons)
o Feiner Humor „Humor des Trotzdem“
o Keller war nicht glücklich, aber machte immer Humor

2. Wirkung Kellers

o Im Alter (dans sa vieillesse) ein bekannter geschätzter Dichter


QM16 - DEUTSCH

o Friedrich Theodor Vischer : „ein Herzerfreuender“


o G. Hauptmann „Glanz und warm Festlichkeiten“
o Hermann Hesse „goldener Glanz... unglaubliche Reinheit“
o Tomas Mann „glücklich in sich ruhend“
QM17 - DEUTSCH

EXPRESSIONISMUS

1. Allgemeines

1.1 Begriff
o Lateinisch expressio = Ausdruck
o Ausdruck des inneren Erlebens (expression de l’expérience intérieure)
Warin de oo Zuerst Malerei, ab 1911 Literatur
Verbreitung (propagation) durch die Zeitschriften Die Aktion und Der Sturm
o Teil einer europäischen Kunstrevolution (z.b. Fauvismus mit Matisse)
mmm
o Junge Künstler und Dichter
o Zusammenbruch (effondrement) nach dem Ersten Weltkrieg
o 1933 : politisch und moralisch zurückgewiesen (rejeté) (Zensur)
o Widerentdeckung (redécouverte) nach dem Zweiten Weltkrieg

1.2 Historischer Hintergrund


o Militarismus unter Kaiser Wilhelm II
o Großstadt à Industrialisierung (Arbeiter, Proletariat)
o Erster Weltkrieg
o Die Künstler fordern (réclament) Pazifismus und Sozialismus

1.3 Philosophischer Hintergrund


o Darwinismus : das Leben ist einen ständigen Kampf (la vie est une lutte constante)
o Kultur-pessimismus/ Anti-moralismus (Nietzsche) à kein Gottesglaube mehr
o Psychoanalyse (Freud)

1.4 Kunst
o Die Künstler waren Vorkämpfer für die Litteratur (artistes précurseurs de la littérature)
o Vorläufer : Edward Much
o Künstlergruppen
§ Die Brücke (Dresden)
§ Der blaue Reiter (München)

1.5 Dichtung (//Sturm und Drang)


o Extrem Subjektiv
o Pathos/Ekstase
o Wortfetzen (fragments de mots), Wortschöpfungen (création de mots), Metaphern
(métaphore)
o Gedichtbeispiel : August Stramm, Patrouille

2. Franz Kafka

2.1 Leben
o In 1883 in Prag geboren in eine reiche jüdische Familie
o Der Vater ist imposant, patriarchalisch
o Mutter ist sensibel
o Er trägt diesen Vaterkomplex seinen ganzen Leben (il porte le complexe du père toute
sa vie)
§ Der Vater hat aller in Kafkas Leben kaputt gemacht (Z.B. Kafkas Beziehungen),
musste alles kontrollieren (il a tout gâché dans la vie de Kafka et contrôlait tout)
§ à Brief an den Vater, mehr als 100 Seite. Aber er schickt nie die Briefe
QM17 - DEUTSCH

o Studiert Germanistik und Jura, arbeitet bei einer Versicherungsgesellschaft


(compagnie d’assurance) („Brotberuf“) in Prag
o Schreibt am Nacht und arbeitet am Tag
o Max Brod : Freund und Vertrauter. Max wird Kafkas Werk retten (sauvera) nach
seinem Tod
o Pessimistisch-nihilistisches Weltbild (vision du monde) (Kierkegaard, Nietzsche)
o Auslandsreisen (IT, FR, CH)
o Liebe aber nie verheiratet : Felice Bauer / Julie Wohryzeck
o 1917 : vorzeitiger Ruhestand, wegen Lungenprobleme (retraite anticipée en raison de
problèmes pulmonaires) à freier (indépendant) Schriftsteller
o 1924: Tod in einem Sanatorium bei Wien
o Auf dem Prager Judenfriedhof beerdigt (enterré au cimetière juif)

2.2 Werk
o Romane, Erzählung, Tagebücher, Briefe (Die Verwandlung, Der Prozess, Amerika, Das
Schloss)
o Epiker Werk (keine Dramen) ; Romane, Erzählungen, Tagebücher, Briefe
o Max Brod rettete und veröffentlichte (a sauvegardé et publié) sein Werk
o Entdeckung en (découverte) Kafkas nach dem Zweiten Weltkrieg
o Protagonisten: einsame und verzweifelte Menschen (personnes seules et désespérées)
o Schemen, Marionetten : wenig Gefühle
o Kalte, fremde, verwirrende (déroutant), perfekt organisierte Welt
o Rätselhaftes Schuldgefühl (sentiment énigmatique de culpabilité), der Schuldige
versteht nicht, warum er schuldig ist (le coupable ne comprend pas pourquoi il l’est)

0
o Mischung von
§ Realismus : Details
§ Expressionismus : Gefühle sind ausgedrückt (exprimés)
§ Surrealismus : Magischer Realismus à Absurdität

2.3 « Die Verwandlung » (La Métamorphose)

o Inhalt Gregor nacht me eine Keifer


of
§ Gregor Samsa findet sich bei Aufwachen in einen Riesenkäfer verwandelt à Spiegel
der Kafkas Leben mm
(se réveille et se retrouve transformé en scarabée géant à miroir de la vie de Kafka)
§ Alle haben von Gregor profitiert, seine Mutter, seine Schwester
§ Er wird mit Abneigung versorgt (pourvu d’une aversion), da er kann jetzt nichts
mehr machen
§ Der Vater arbeitet wieder
§ Der Vater verletztm ihn mit Äpfel
§ Der Käfer verhungert (le scarabée meurt de faim)
§ Die Familie genießt das freie Leben (la famille profite de la vie libre)
nach seinenTodLebensie ein freiesLeben
o Stil
§ Vermischung von Realem und Phantastischem
§ Objektive Sprache

o Gehalt
§ Kein Märchen, da
- Realistische Welt
- Personale Erzählung (narrateur interne)
- Kein Glückliches Ende
QM17 - DEUTSCH

- Längere Erzählung
§ Keine Fabel, da
- Zu lang
- Keine Morale, Belehrung
§ Protest gegen sein Leben als Nur-Geldverdiener (soutien financier de famille)
§ Ekel vor sich selbst (dégout de soi) // Existentialismus Sartres
§ Versagen (échec) der Familie à Vaterkomplex

o Bedeutung Kafkas
§ Großer Einfluss auf die moderne Literatur (v.a. Kurzgeschichten (nouvelles), Hörspiele (pièces
radiophoniques)
§ „Kafkaesk“: Stillbezeichnung (appelation toujours actuelle), absurde Situation
QM 19 : JOHN BOYNE

Leben von John Boyne

John Boyne ist ein irischer Schriftsteller von den 20.-21. Jahrhundert. Er ist in Dublin geboren. Er macht Studium
von englischer Literatur und kreativen Schreiben in Dublin und Norwich. Sein berühmter Erfolg ist der Junge im
MM
gestreiften Pyjama. Er schreibt auch die Geschichte der Einsamkeit. Er ist Jurymitglied beim Internationalen bffitesta
Literaturfestival in Berlin.

Zusammenfassung

Die Geschichte von der Junge im gestreiften Pyjama wird aus der Sicht von Bruno, dem Protagonisten des Buches,
erzählt. Das Buch beginnt mit dem Überraschender Umzug von Berlin nach Auschwitz von Brunos Familie, weil
der Vater ein wichtiger Job als Kommandant im Konzentrationslager bekommen hat. Bruno ist nicht sehr froh für
kindliche Gründen. Seinen einzigen Gesprächspartner in Auschwitz sind Maria und seine Schwester. Eines Tages,
sieht Bruno Leute in die gleiche Kleidung auf der anderen Seite eines Zauns. Er ist naiv und weiß nicht, dass es
ein Konzentrationslager ist. Niemand antwortet ihm über seine Fragen. Die einzige Aktivität darf er machen ist
eine Schaukel machen. Er fällt und Pavel pflegt ihn. Er lernt, dass Pavel ein Arzt war und versteht nicht warum er
könnte nicht arbeiten.
Bruno stelltsich frayer
Eines Tages, forscht Bruno und trefft einen Jungen, Schmuel, der “wohnt“ in dem Lager. Bruno kommt von nun
gens an tägliche zum Zaun, um seinen neuen Freund zu genießen. Er hat Schmuel Lebensmittel von der Küche

Ahs gegeben. Kotler hat ihn gesehen.


a denkt wenn or einen poiana hot Kon a mit
Brunos Eltern streiten immer mehr und die Mutter wird depressiv. Kotler ist immer mehr oft in Brunos Haus undSchffeton
er wird Pavel töten. Die Grossmutter von Bruno ist tot. Sie sind nach Berlin wiedergehen. Bevor Bruno wünschte
Schmuel verabschieden. Wann er kommt, Schmuel fragt ihn, wenn er sein Vater zu suchen hilft. Bruno stimmt,
arm
zieht ein gestreifter Pyjama und geht in dem Lager mit Schmuel. Die Suche beendet in einer Gaskammer ; Bruno
und Schmuel sterben. Brunos Vater fühlt sehr schuldig und traurig wann er versteht.

Figuren
5
Bruno Protagonistes
Er ist 9 Jahre alt, kindlich, höflich und naiv. Zuerst wohnt er in Berlin und dann in Auschwitz. Sein Hobby ist das
Forschen. Er hat Angst vor seiner Schwester Gretel und seinem Vater. Er hat auch Ehrfurcht für seinem Vater. Er
0
liebt seine Grossmutter.

Gretel beginnt die Autoritâtas


Uber
Mm
Sie ist Brunos Schwester. Sie ist 12 Jahre alt, in voller Pubertät. Sie liebt Kotler und nimmt Autorität gegenüber
dem Dienern. Wie Bruno, sie mag nicht die neue Wohnung in Auschwitz und sie hat auch Ehrfurcht vor ihrem
Vater. Sein Hobby sind sie Puppen. Sie steht zwischen dem Wissen der Erwachsenen und dem Unwissen der
Kinder.

Schmuel
Er ist Brunos Freund. Er ist auch 9 Jahre alt und kommt aus Polen. Er ist Jude und “wohnt“ in einem
Konzentrationslager. Seine Mutter lehrte ihm Deutsch. Er wurde von seiner Mutter getrennte und lebte im
Ghetto in Krakau.

Vater
Brunos Vater ist sehr streng und sorglich gegenüber seiner Familie. Er ist hilfsbereit, weil et Maria vor Armut mit
einer Anstellung gerettet. Auf einer andere Seit, ist er brutal und kalt, wie er ein Kommandant ist. Er ist Anhänger
des Regimes und der Mörder. Er ist eine Mischung von Menschlichkeit und Grausamkeit.
Mutter
Brunos Mutter mag nicht den national-sozialistischen System. Sie leidet still, unfroh und allein. Sie versteckt
dieses Gefühl vor den Kindern aber sie wird depressiv und Alkoholika. Sie streitet sich viel mit dem Vater aber
sie ist warmherzig mit den Kindern. O
Die Großeltern
Der Großvater ist sehr stolz auf seinen Sohn, im Gegensatz §§zu der, die ohne seinen Sohn zu vergeben sterben
wird. Der Großvater wird senil.

Maria
Maria ist das Hausmädchen aber Bruno sieht sie als ein Familienmitglied. Sie ist sehr diskret und weiß viel über
das Konzentrationslager. Bruno fragt sie oft dazu. Sie ist sehr dankbar über Brunos Vater.

Pavel
Pavel ist ein Jude, der als ein Keller in Brunos Familie arbeitet. Er ist sehr ruhig und revoltiert nicht über seinen
Zustand. Er ist sehr nett und menschlich mit Bruno. Wann er getötet wird, spricht niemand darüber. Er ist das
Symbol von alles Juden.

Kotler
Er ist der Lieutenant von Brunos Vater. Er ist 19 Jahre alt, ernst, unfreundlich, arrogant. Er hasst Kindern. Bruno
hat Angst von ihm und wünsche Gretel vor ihm beschützen. Er verliert sein Selbstbewusstsein beim Essen mit
Brunos Familie und tötet Pavel.

Der Furor
Er ist der Chef von Brunos Vater. Sein Besuch ist sehr wichtig für die Karriere des Vaters. Alle haben Angst vor
ihm.
1st de Sohn eineArtes

A aucunefin peg mort


un
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1
David
Jacky Michievon
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