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Lies Mich

Das Dokument ist ein Systemhandbuch für WinCC flexible 2008 SP2, das allgemeine Hinweise, Installations- und Deinstallationsanleitungen sowie spezifische Informationen zu Windows 7 und Sprachbesonderheiten enthält. Es betont die Bedeutung der Sicherheitshinweise und die Notwendigkeit qualifizierten Personals für den Umgang mit Siemens-Produkten. Zudem werden häufige Probleme und deren Lösungen im Zusammenhang mit der Software und dem Microsoft SQL Server beschrieben.

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Das Dokument ist ein Systemhandbuch für WinCC flexible 2008 SP2, das allgemeine Hinweise, Installations- und Deinstallationsanleitungen sowie spezifische Informationen zu Windows 7 und Sprachbesonderheiten enthält. Es betont die Bedeutung der Sicherheitshinweise und die Notwendigkeit qualifizierten Personals für den Umgang mit Siemens-Produkten. Zudem werden häufige Probleme und deren Lösungen im Zusammenhang mit der Software und dem Microsoft SQL Server beschrieben.

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Allgemeine Hinweise 1

Installation/Deinstallation 2
Besonderheiten bei Windows
7 3
SIMATIC HMI
Besonderheiten bei Sprachen 4
WinCC flexible 2008 SP2
Lies mich Migration 5
WinCC flexible 2008 SP2
Micro 6
Systemhandbuch
Engineering System 7

Kommunikation 8

Runtime 9

Transfer 10

WinCC flexible integriert 11

Optionen 12

Bediengeräte 13

Sonstige Hinweise 14

Ausdruck der Online-Hilfe

03/2010
Ausdruck der Online-Hilfe
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.

GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.

VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

ACHTUNG
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis nicht
beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:

WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.

Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für
deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.

Siemens AG Dokumentbestellnummer: Ausdruck der Online-Hilfe Copyright © Siemens AG 2010.


Industry Sector Ⓟ 04/2010 Änderungen vorbehalten
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Hinweise....................................................................................................................................5
2 Installation/Deinstallation..............................................................................................................................9
3 Besonderheiten bei Windows 7..................................................................................................................13
4 Besonderheiten bei Sprachen....................................................................................................................17
5 Migration.....................................................................................................................................................19
6 WinCC flexible 2008 SP2 Micro.................................................................................................................21
7 Engineering System...................................................................................................................................23
7.1 Allgemeine Hinweise...................................................................................................................23
7.2 Projekte.......................................................................................................................................26
7.3 Rezepturen..................................................................................................................................27
7.4 Bilder und Bildobjekte..................................................................................................................28
7.5 Meldesystem...............................................................................................................................30
7.6 Benutzerverwaltung.....................................................................................................................31
7.7 Systemfunktionen und Scripting..................................................................................................32
7.8 Import und Export........................................................................................................................32
8 Kommunikation...........................................................................................................................................35
8.1 Allgemeine Hinweise...................................................................................................................35
9 Runtime......................................................................................................................................................39
9.1 Allgemeine Hinweise...................................................................................................................39
10 Transfer......................................................................................................................................................41
11 WinCC flexible integriert.............................................................................................................................45
11.1 Integration in SIMOTION.............................................................................................................45
11.2 Integration in STEP 7..................................................................................................................45
12 Optionen.....................................................................................................................................................49
12.1 Sm@rtAccess, Sm@rtService....................................................................................................49
12.2 ProAgent......................................................................................................................................51
12.3 ChangeControl............................................................................................................................51
13 Bediengeräte..............................................................................................................................................53
13.1 Allgemeine Hinweise...................................................................................................................53
13.2 Panels..........................................................................................................................................55
13.3 Multi Panels.................................................................................................................................57

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 3
Inhaltsverzeichnis

13.4 Mobile Panels..............................................................................................................................57


13.5 Bediengeräte mit Windows XPe..................................................................................................59
14 Sonstige Hinweise......................................................................................................................................61
Index...........................................................................................................................................................63

Lies mich
4 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Allgemeine Hinweise 1
Inhalt
Allgemeine Hinweise, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe berücksichtigt werden
konnten.

Starten von ProTool nach der Installation von WinCC flexible


Nach der Installation von WinCC flexible lässt sich ProTool bei integrierten Projekten nicht
mehr von STEP 7 aus öffnen. Zur Abhilfe muss ProTool nach der Installation von
WinCC flexible einmal aus dem Startmenü von Windows aufgerufen werden. Anschließend
lässt sich ProTool wieder aus STEP 7 heraus öffnen.

Microsoft Windows Update


Bei der Installation von WinCC flexible und WinCC flexible Runtime werden erforderliche, nicht
vorhandene Komponenten des Betriebssystems nachinstalliert. Nach der Installation von
WinCC flexible wird dringend empfohlen, mit Hilfe der Funktion "Microsoft Windows Update"
zu überprüfen, ob neue Sicherheits-Updates benötigt werden.

Anzeige von HTML-Seiten im Pocket Internet Explorer


Der Pocket Internet Explorer der HMI-Panels ist nur für die Anzeige von einfachen HTML-
Seiten freigegeben, die auf dem HTML 3.0 Standard basieren.

Verwendung von mehreren Bildschirmen


Die Funktion des Betriebssystems den Bildschirminhalt auf mehrere Monitore zu erweitern
(Systemsteuerung > Anzeige > Einstellungen) ist mit WinCC flexible nicht freigegeben.

"Speichern unter" und "Speichern als Version" bei mehreren WinCC flexible-Instanzen
Wenn nach einem instanzübergreifenden Copy&Paste-Vorgang in der Quelle "Speichern
unter" oder "Speichern als Version" aufgerufen wird, kommt es zu Fehlern.

Einträge in der Windows Ereignisanzeige durch WinCC flexible


In der Windows Ereignisanzeige kann es zu Warnungen kommen, die durch den Microsoft
SQL Server bzw. den Automation License Manager verursacht werden. Diese Warnungen
sind unkritisch und beeinträchtigen nicht die Funktionalität von WinCC flexible.

Arbeiten auf externen Medien


Beim Arbeiten auf externen Medien z.B. Netzlaufwerken oder USB-Medien kann es zu
Performance-Einbußen kommen.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 5
Allgemeine Hinweise

Wir empfehlen Projekte auf der lokalen Festplatte zu bearbeiten.

WinAC MP: Timeout-Fehler bei Protokolldruck


Wenn Sie in einem Protokoll die Kopf- und Fußzeile deaktivieren, kann es unter Umständen
zu einem Timeout-Fehler beim Drucken des Protokolls über USB kommen.
Um den Fehler zu vermeiden, fügen Sie leere Kopf- und Fußzeilen ein.

Fehlermeldung "User Instance Mode" beim Starten von WinCC flexible


Wenn Sie den Microsoft SQL Server 2005 Express installiert haben, kann es sein, dass beim
Start von WinCC flexible eine Fehlermeldung erscheint, die besagt, dass der "User Instance
Mode" nicht gestartet werden konnte.
Führen Sie in jeden Fall einen Neustart durch.

Starten der Microsoft SQL Server 2005 Express Instanz


Die WinCC flexible Instanz des Microsoft SQL Servers startet nicht mehr, nachdem per
Remote Desktop auf den PC zugegriffen wurde. Führen Sie einen Neustart durch.
Für diesen Fehler ist folgender Hotfix von Microsoft verfügbar: KB896613

Benutzerdaten der Microsoft SQL Server 2005 Express Edition


Das Erstellen oder Öffnen eines Projekts wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Die
Ursache können beschädigte Benutzerdaten der Microsoft SQL Server 2005 Express Edition
sein.
Abhilfe:
1. Beenden Sie WinCC flexible 2008.
2. Beenden Sie das Start Center.
3. Öffnen Sie den Windows Explorer und löschen Sie folgendes Verzeichnis.
Unter Windows XP:
"%USERPROFILE%\Local Settings\Application Data\Microsoft\Microsoft SQL Server Data
\WINCCFLEXEXPRESS"
Unter Windows 7:
"%USERPROFILE%\AppData\Local\Microsoft\Microsoft SQL Server Data
\WinCCFLEXEXPRESS"

Getting Started - WinCC flexible 2008


Das Getting Started von WinCC flexible basiert auf der Version 2008. Dadurch passen die
Beschreibungen gegebenenfalls nicht mehr zur aktuellen Version 2008 SP2. Dies betrifft
insbesondere die Beschreibung zu WinAC MP.

Lies mich
6 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Allgemeine Hinweise

Getting Started Optionen


In der Dokumentation "Getting Started Optionen" wird als Vorrausetzung das Microsoft SOAP
Toolkit 3.0 erwähnt. Ab der Version 2008 von WinCC flexible ist die Installation des Microsoft
SOAP Toolkit 3.0 nicht mehr notwendig.

Türkisches Betriebssystem: Ordnernamen


Wenn im Ordnernamen ein "i" enthalten ist, kann es auf einem türkischen Betriebssystem zu
Problemen kommen, z. B. C:\temp_i.

Datensicherung über USB


"Backup/Restore" im Control Panel ist über USB für folgende Bediengeräte freigegeben:
● MP 177 - nur USB-Stick mit 2 GB Speicherplatz
● TP 177B 4" - nur USB-Stick mit 2 GB Speicherplatz
● MP 277
● Mobile Panel 277
● Mobile Panel 277 IWLAN
● Mobile Panel 277 IWLAN V2
● MP 377

Siehe auch
Allgemeine Hinweise (Seite 23)
Allgemeine Hinweise (Seite 35)
Allgemeine Hinweise (Seite 39)

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 7
Installation/Deinstallation 2
Inhalt
Hinweise zur Installation, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe berücksichtigt
werden konnten.

Service Pack auf Windows embedded installieren


Installieren Sie das Service Pack von der Produkt-CD/DVD.
Das Service Pack können Sie als kostenloser Download über das Internet herunterladen.
Speichern Sie die Datei auf einem geeigneten Datenträger, beachten Sie dabei die Größe der
Datei.

Installation - MSDE lässt sich nicht installieren


Wenn die Installation der MSDE (Microsoft Desktop Engine) nicht erfolgreich ist, kann das
mehrere Ursachen haben, z. B. bei einer Deinstallation wurden die Registry-Einträge nicht
entfernt.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie im Siemens Online Support unter der Beitragsnummer:
24435650 ([Link]

Microsoft SQL Servers lässt sich nicht installieren


Wenn die Installation des Microsoft SQL Servers nicht möglich ist, dann prüfen Sie bitte auf
Ihrem PC den "Autostarttyp" beim Dienst "Server". Beim "Autostarttyp" darf nicht "Deaktiviert"
eingestellt sein. Dieser Dienst ist, wegen einer Einschränkung beim Microsoft-Setup,
Voraussetzung für eine erfolgreiche Installation.

Änderung der Lizenz


Um eine Lizenzänderung durchzuführen, beenden Sie WinCC flexible Auto Start. Nach der
erfolgreichen Änderung können Sie WinCC flexible Auto Start wieder aktivieren.

Portfreischaltung für ALM


Bei der Installation von WinCC flexible wird automatisch eine Portfreischaltung durchgeführt.
Sie können die Portfreischaltung während der Installation nicht aktivieren oder deaktivieren.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 9
Installation/Deinstallation

Freischaltung von Verzeichnissen und Programmen


Mit der Installation erhalten alle Benutzer Schreibrechte auf den folgenden Verzeichnissen
unter "%ALLUSERSPROFILE%\Anwendungsdaten":
● "SIEMENS AG\SIMATIC WinCC flexible"
● "SIEMENS AG\SIMATIC WinCC flexible 2008\Caches"
Diese Verzeichnisse benötigen Sie, um zentrale Ablagen für WinCC flexible durchzuführen.
Außerdem werden mit der Installation folgende Programme in der Windows-Firewall
freigeschaltet:
● SIMATIC WinCC flexible 2008 Application
● SIMATIC WinCC flexible 2008 Trace Server
● Automation License Manager

Installation von SIMATIC Produkten


Deaktivieren Sie das "WinCC flexible Start Center" bevor Sie mit der Installation eines
SIMATIC Produkts beginnen.

Installation Microsoft SOAP Toolkit 3.0


Ab der Version 2008 von WinCC flexible ist die Installation des Microsoft SOAP Toolkit 3.0
nicht mehr notwendig.

WinCC flexible integriert in SIMOTION SCOUT


Um einen reibungslosen Betrieb von WinCC flexible integriert in SIMOTION SCOUT zu
gewährleisten, müssen folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:
● Arbeitsspeicher: 4 GB
● Prozessor: Dual Core
Bitte beachten Sie unbedingt weitere Hinweise in der Onlinehilfe. Im Kapitel "Mengengerüst
SIMOTION SCOUT" sind wichtige Leistungsmerkmale des integrierten Betriebs beschrieben.

Reihenfolge der Installation beim integrierten Betrieb in SIMOTION SCOUT


Installieren Sie die Software in folgender Reihenfolge.
Nur unter Einhaltung dieser Installationsreihenfolge ist es sichergestellt, dass der integrierte
Betrieb reibungslos funktioniert.
1. Step 7
2. SIMOTION SCOUT V4.1.1 ab HF3
3. WinCC flexible ab Version 2007 HF4
Beachten Sie die Kompatibilitätstabelle, die mit der SIMOTION SCOUT CD ausgeliefert wird.

Lies mich
10 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Installation/Deinstallation

Audit Viewer
Der Audit Viewer ist freigegeben
● auf Betriebssystemen in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch spanisch
● auf einem MUI-Betriebssystem in den genannten Sprachen
● zur Auswertung eines in den genannten Sprachen erstellten Audit Trails.
Der Audit Viewer V6.2 ist für Windows XP freigegeben. Sie finden den Audit Viewer V6.2 auf
der Produkt-DVD von WinCC flexible im folgenden Verzeichnis: CD_2/Support/Audit Viewer/
Setup.
Die Freigabe des Audit Viewer für Windows 7 wird über eine Ankündigung auf den
Internetseiten des Produkt Supports entsprechend kommuniziert.

ProTool nach einer Deinstallation von WinCC flexible


Wenn Sie WinCC flexible deinstallieren, funktioniert ProTool nicht mehr.
Abhilfe:
1. Deinstallieren Sie ProTool.
2. Installieren Sie ProTool erneut.
3. Öffnen Sie die "Systemsteuerung".
4. Doppelklicken Sie auf "Software".
5. Markieren Sie den Eintrag "SIMATIC STEP7".
6. Klicken Sie auf "Ändern".
7. Wählen Sie im Installationsdialog "Programm reparieren" aus.

Audit Trail und Archive mit Prüfsumme


Bevor Sie WinCC flexible durch einen Service Pack oder eine neue Version aktualisieren,
beenden und sichern Sie den Audit Trail bzw. die Archive mit Prüfsumme. Nach der
Aktualisierung von WinCC flexible wird der Audit Trail bzw. die Archive mit Prüfsumme mit
neuen Dateien fortgeführt.
Mit der neuen Version von WinCC flexible werden die Archive auf einem definierten Stand
begonnen.

Fehlermeldung bei Installation


Bei der Installation von WinCC flexible kann es sporadisch zu der Fehlermeldung
"[Link] - Fehler in Anwendung" kommen.
Bestätigen Sie diese Fehlermeldung mit "OK". Die Fehlermeldung hat keinerlei Auswirkungen
auf den Betrieb von WinCC flexible.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 11
Installation/Deinstallation

Installation von WinCC flexible V1.3 SP2


Schließen Sie alle geöffneten SIMATIC-Anwendungen, bevor Sie mit der Installation von
WinCC flexible V1.3 SP2 beginnen.

Änderung der Installation


Wenn Sie WinCC flexible 2008 oder WinCC flexible 2008 SP1 installiert haben, aktualisieren
Sie mit WinCC flexible 2008 SP2 Ihre bestehende Installation auf einen neuen Stand.
Änderungen der installierten Version sind allerdings nicht möglich.
Um die bestehende Installation zu ändern und Komponenten z. B. die Integration in Step7
oder Sprachen hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie "Systemsteuerung > Programme ändern oder entfernen".
2. Wählen Sie "WinCC flexible 2008 SP2".
3. Klicken Sie auf "Ändern". Der WinCC flexible InstallShield Wizard erscheint.
4. Ändern Sie die Installation nach Ihren Bedürfnissen.
5. Stellen Sie die Installation fertig.
6. Um neu hinzugefügte Komponenten auf SP2 zu aktualisieren, starten Sie erneut die
Installation von "WinCC flexible 2008 SP2" über "[Link]".

Lies mich
12 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Besonderheiten bei Windows 7 3
Inhalt
Allgemeine Hinweise, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe berücksichtigt werden
konnten.

Erlaubte Zeichen
In WinCC flexible können alle Zeichen des ASCII-Zeichensatzes benutzt werden. Wir
empfehlen jedoch, nationale Sonderzeichen nicht zu verwenden. Vermeiden Sie vor allem
Sonderzeichen in Objektnamen, wenn Sie diese Objekte in Skripten verwenden.

Neue Einträge im Windows Startmenü


Unter Windows 7 finden Sie die Einträge der SIMATIC Produktgruppe unter:
"Start > Alle Programme > Siemens Automation".

Langsame Reaktion von Bildschirmtastatur und SmartServer


Unter Windows 7 starten und reagieren folgende Programme sehr langsam:
● Bildschirmtastatur Microsoft OSK und HMI TouchInputPC
● SmartServer: Tastenkombination <Strg+Alt+Del> beim Anmeldedialog
Die Verzögerung entsteht durch die Internet-Zertifikatprüfung auf Rückruf.
Abhilfe:
Auf der Produkt-DVD finden Sie unter CD_3\Support\Windows7\CRL_Check bzw. CD_RT
\CD_1\Support\Windows7\CRL_Check\ die folgenden Dateien:
● DisableCRLCheck_LocalSystem.cmd
● DisableCRLCheck_CurrentUser.cmd

ACHTUNG
Die Zertifikatprüfung auf Rückruf wird benutzer- oder rechnerweit deaktiviert. Um den
Ausgangszustand wiederherzustellen, führen Sie die folgenden Dateien von der Produkt-
DVD aus:
Pfad: CD_3\Support\Windows7\CRL_Check bzw. CD_RT\CD_1\Support
\Windows7\CRL_Check\
Dateien:
● RestoreDefaults_LocalSystem.cmd
● RestoreDefaults_CurrentUser.cmd

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 13
Besonderheiten bei Windows 7

1. Führen Sie die Datei "DisableCRLCheck_LocalSystem.cmd" mit Administratorrechten aus.


Rufen Sie dazu im Kontextmenü der Datei den Befehl "Run as administrator" auf.
2. Starten Sie den PC neu.
Wenn das Problem damit nicht behoben ist, gehen Sie wie folgt vor:
1. Führen Sie die Datei "DisableCRLCheck_CurrentUser.cmd" mit Benutzerrechten aus.
Doppelklicken Sie dazu auf die Datei.
2. Starten Sie den PC neu.

PC Runtime: Kommunikationstreiber unter Betriebssystem Windows 7


Für die PC Runtime werden unter Windows 7 folgende Kommunikationstreiber nicht
unterstützt:
● SIMATIC S5 DP
● SIMATIC 500/505 DP

S7DOS V8: Fehlende Schreibrechte in der Registry


Um mit WinCC flexible Runtime eine Verbindung zur Steuerung aufzubauen, ist es
möglicherweise notwendig, dass die Runtime Verbindungseinstellungen in der Registry
ändert. Ein Benutzer von WinCC flexible Runtime ohne Schreibrechte für die Registry erhält
eine Systemmeldung. Um Schreibrechte für die Registry zu haben, muss ein Benutzer der von
S7DOS angelegten Gruppe "Siemens TIA Engineer" zugeordnet sein.

Systemfunktion "SommerzeitEinstellen"
Die Systemfunktion "SommerzeitEinstellen" wird auf PC-basierten Bediengeräten unter
Windows 7 nicht unterstützt.

Neue Grafik als OLE-Objekt erstellen


Unter Windows 7 steht der Eintrag "Bitmap Image" nicht mehr zur Verfügung. Wählen Sie
stattdessen "Paintbrush Picture".

Archive und Rezepturdaten auf einem Server mit Windows 7


Die Ablage von Archiven und Rezepturdaten auf einem Server mit Windows 7 ist für folgende
Bediengeräte nicht geeignet:
● OP 77B
● TP 170B, OP 170B
● TP 177B, OP 177B
● TP 270, OP 270
● TP 277, OP 277
● MP 270

Lies mich
14 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Besonderheiten bei Windows 7

● MP 370
● Mobile Panel 170
● Mobile Panel 177

Stoppen des Sm@rtServers


Der Sm@rtServer läuft unter Windows 7 immer als Dienst. Daher kann der Sm@rtServer in
Runtime nicht über die Notification Area in der Taskleiste beendet werden. Um den
Sm@rtServer zu beenden haben Sie folgende Möglichkeiten:
● Beenden über die Systemfunktion "SteuereSmartServer"
Projektieren Sie die Systemfunktion "SteuereSmartServer" z. B. an eine Schaltfläche.
Wählen Sie an der Systemfunktion den Modus "Stoppen". Durch Betätigen der Schaltfläche
in Runtime wird der Sm@rtServer beendet.
● Beenden des Sm@rtServers über die Systemsteuerung:
Öffnen Sie in der Systemsteuerung die "WinCC flexible Internet Settings" und aktivieren
Sie die Registerkarte "Remote". Klicken Sie auf die Schaltfläche "Stop". Der Sm@rtServer
wird beendet.
● Beenden des Sm@rtServers durch Stoppen der Runtime:
Öffnen Sie in der Systemsteuerung die "WinCC flexible Internet Settings" und aktivieren
Sie die Registerkarte "Remote". Aktivieren Sie die Option "Close with Runtime". Beim
Stoppen von Runtime wird der Sm@rtServer beendet.

Arbeiten mit Standard-Benutzerrechten


Wenn Sie unter Windows 7 mit Standard-Benutzerrechten arbeiten, darf die
"Benutzerkontensteuerung" (UAC) nicht deaktiviert sein.
Standardmäßig ist die "Benutzerkontensteuerung" unter Windows 7 aktiviert.
Weitere Informationen zur "Benutzerkontensteuerung" entnehmen Sie bitte aus der Onlinehilfe
von Windows 7.

Serielles OS-Update beim MP 377


Wenn Sie beim MP 377 ein serielles OS-Update durchführen, kann es unter Windows 7
sporadisch zum Abbruch der Verbindung kommen.
Wenn Die Verbindung abbricht, führen Sie die Funktion "Auf Werkseinstellungen
zurücksetzen" aus.
Verwenden Sie Ethernet oder USB für die Verbindung beim OS-Update.

Projekdaten ausdrucken
Wenn Sie Projektdaten ausdrucken, kann es unter Windows 7 sporadisch zum Absturz von
WinCC flexible kommen. Wenn diese Problem auftritt, wenden Sie sich bitte an den Customer
Support.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 15
Besonderheiten bei Windows 7

Audit Viewer
Der Audit Viewer V6.2 ist für Windows XP freigegeben. Die Freigabe des Audit Viewer für
Windows 7 wird über eine Ankündigung auf den Internetseiten des Produkt Supports
entsprechend kommuniziert.

PG/PC-Schnittstelle einstellen
Um Baugruppen über die Anwendung "PG/PC-Schnittstelle einstellen" einzurichten, benötigen
Sie unter Microsoft Windows7 zusätzliche Rechte.
Der Administrator muss jeden Benutzer, der Änderungen an der SIMATIC-Konfiguration
macht, in die Benutzergruppe "Siemens TIA Engineer" aufnehmen.

Teleservice unter Windows 7


Teleservice ist für WinCC flexible 2008 SP2 unter Windows 7 nicht freigegeben.

Lies mich
16 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Besonderheiten bei Sprachen 4
Inhalt
Besonderheiten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe berücksichtigt werden
konnten.

Darstellung von asiatischen Schriftarten in Runtime


Wenn Sie bei der Projektierung andere Schriftarten, als die Standardschriftarten von
WinCC flexible benutzen, dann kann es bei einigen Bediengeräten zu Darstellungsproblemen
kommen.
Verwenden Sie nur die Standardschriftarten oder erweitern Sie am Bediengerät die
Schriftarten-Sammlung um die im Projekt verwendeten Schriftarten.

Fehler beim Import in WinCC flexible von länderspezifischen Buchstaben und Sonderzeichen aus
ProAgent
Wenn Sie in einem integrierten Projekt von WinCC flexible 2007 Hotfix 5 oder früher bereits
ProAgent-Daten oder ALARM-S-Meldungen mit länderspezifischen Buchstaben und
Sonderzeichen importiert haben und mit diesem Projekt auf WinCC flexible 2008 umsteigen,
kann es zu Fehlern beim Import von länderspezifischen Buchstaben und Sonderzeichen
kommen.

Abhilfe:
1. Deaktivieren Sie die Verbindungen zu den betreffenden S7-Programmen mit
länderspezifischen Buchstaben und Sonderzeichen bei ProAgent-Daten oder ALARM-S-
Meldungen.
2. Wählen Sie aus dem Menü "Extras" die Funktion "Temporäre Dateien löschen".
3. Aktivieren Sie die im Schritt 1 deaktivierten Verbindungen neu.
4. Wählen Sie im Editor "ProAgent" die gewünschten ProAgent-Einheiten aus.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 17
Migration 5
Inhalt
Hinweise zur Migration von Projekten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Kurvensammelbits bei SIMATIC 500/505 und Modicon MODBUS


Bei WinCC flexible haben sich die Sammelbits der Kurvenbereiche bei SIMATIC 500/505 und
Modicon Modbus gegenüber ProTool geändert. Nach der Migration muss das Programm in
der Steuerung entsprechend angepasst werden.

Migration OP7 und OP17 – Migration von Variablen mit linearer Skalierung
Variablen, für die eine lineare Skalierung mit variablen Parameter projektiert ist, werden in
Variablen mit linearer Skalierung und vordefinierten konstanten Parametern migriert.

Migration von Projekten mit Array-Variablen


Wenn Sie im ProTool-Projekt symbolisch projektierte Array-Variablen verwendet haben, wird
bei der Migration die Anzahl der Array-Elemente auf 1 gesetzt.
Abhilfe: Trennen Sie die Variable nach der Migration in WinCC flexible vom Symbol (Inhalt der
Zelle "Symbol" der entsprechenden Variablen löschen) und tragen Sie den ursprünglichen
Wert für "Array-Element" wieder ein. Danach übersetzen Sie das Projekt über "Projekt >
Generator > Generieren".

Darstellung von symbolischen E/A-Feldern


Bei der Migration von symbolischen E/A-Feldern kann es zu einer unvollständigen Darstellung
der Texte kommen. Sie können die Darstellung der Texte nachträglich ändern, indem Sie
● im Eigenschaftsfenster unter "Eigenschaften > Darstellung" den Befehl "Größe anpassen"
wählen
● oder die Größe des E/A-Feld manuell ändern.

Migration von OP17 auf OP 177 - Kyrillischer Schriftsatz in Meldetexten


Die Migration von russischen Meldetexten von OP17 auf OP 177 wird nicht unterstützt. Die
russischen Texte werden in WinCC flexible im OP 177 als internationale Zeichen dargestellt.
Stellen Sie die internationale Windows Tastatur auf Russisch um. Durch Abschreiben der
einzelnen Buchstaben können die Texte ins Russische übernommen werden.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 19
Migration

Fehlerhafte Darstellung der HMI IO-Devices im Topologie-Editor


Im Topologie-Editor kommt es zu einer fehlerhaften Darstellung der HMI IO-Devices. Um die
Darstellung zu beheben, gehen Sie wie folgt vor.

Voraussetzung
Der Name und die IP-Adresse des CPs der HMI-Station in HW-Konfig der HMI Station und
des HMI IO-Devices in HW-Konfig des IO-Controllers müssen gleich sein.

Vorgehensweise zum Einstellen des gleichen Namen


1. Öffnen Sie den HW-Konfig des IO-Controllers.
2. Klicken Sie auf das HMI IO-Device.
3. Klicken Sie im Kontextmenü des HMI IO-Device auf "Objekteigenschaften". Der Dialog
"Eigenschaften" wird geöffnet.
4. Weisen Sie dem HMI IO-Device den gleichen Namen zu wie den IE-CPs der HMI Station
aus dem Step 7-Projekt.
5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit "OK". Der Dialog wird geschlossen.

Vorgehensweise zum Einstellen der gleichen IP-Adresse


1. Öffnen Sie den HW-Konfig des IO-Controllers.
2. Klicken Sie auf das HMI IO-Device.
3. Klicken Sie im Kontextmenü des HMI IO-Device auf "Objekteigenschaften". Der Dialog
"Eigenschaften" wird geöffnet.
4. Aktivieren Sie im Bereich "Teilnehmer/PN-IO System" die Option "IP-Adresse durch IO-
Controller zuweisen".
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ethernet". Der Dialog "Eigenschaften - Ethernet
Schnittstelle" wird geöffnet.
6. Weisen Sie dem HMI IO-Device dieselbe IP-Adresse zu, wie den CPs aus der HMI Station.
7. Klicken Sie auf "OK". Folgende Meldung wird ausgegeben: "Diese IP-Adresse wird bereits
benutzt. Wollen Sie jetzt ein anderes Netz auswählen bzw. eine neue Adresse eingeben?"
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Nein". Der Dialog "Eigenschaften - Ethernet Schnittstelle"
wird geschlossen.
9. Deaktivieren Sie im Dialog "Eigenschaften" im Bereich "Teilnehmer/PN-IO System" die
Option "IP-Adresse durch IO-Controller zuweisen".
[Link]ätigen Sie Ihre Eingaben mit "OK". Der Dialog wird geschlossen.
[Link] Sie die geänderte Konfiguration in den IO-Controller herunter.
Die fehlerhafte Darstellung im Topologie-Editor ist behoben.

Lies mich
20 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
WinCC flexible 2008 SP2 Micro 6
Inhalt
Spezielle Hinweise zu WinCC flexible 2008 SP2 Micro, die nicht mehr in der Online-Hilfe oder
im Handbuch berücksichtigt werden konnten.

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 21
Engineering System 7
7.1 Allgemeine Hinweise

Inhalt
Allgemeine Hinweise zu WinCC flexible, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Archivieren auf Netzlaufwerken


Das Archivieren von Meldungen, Variablen und Audit Trail direkt auf einem Netzlaufwerk ist
nicht zu empfehlen. Unterbrechungen einer Netzleitung sind nicht vorhersehbar. Deshalb ist
ein zuverlässiger Betrieb von Archiven und von Audit Trail nicht gewährleistet.
Es wird empfohlen, die Archive und das Audit Trail auf der lokalen Festplatte oder der lokalen
Storage Card zu speichern. Um die Archive oder das Audit Trail zur Langzeitarchivierung auf
einem Netzlaufwerk zu sichern, verwenden Sie die Systemfunktion "ArchiviereProtokolldatei".
Dadurch ist ein zuverlässiger Betrieb garantiert.

Sicherheits-Updates
Bei der Installation von WinCC flexible werden erforderliche, nicht vorhandene Komponenten
des Betriebssystems nachinstalliert. Nach der Installation von WinCC flexible sollte mit Hilfe
der Funktion "Microsoft Windows Update" geprüft werden, ob neue Sicherheits-Updates
benötigt werden.

Import von Projekttexten


Die Zeichen > < ' und & dürfen in einer Importdatei nicht verwendet werden.

Projekt-Assistent
Beim Anlegen eines neuen Projektes mit dem Projekt-Assistenten besteht die Möglichkeit in
der Bildvorlage eine Kopfzeile anlegen zu lassen. Die Kopfzeile wird von den Bediengeräten
OP 73micro, TP 177micro, OP 73, OP 77A und TP 177A nicht unterstützt.

Abweichende Darstellung von Bildelementen am Bediengerät


Die Darstellung von Bildelementen (z.B. Symbolbibliothek, Bilder oder Texte) am
Projektierungsrechner kann von der Darstellung am Bediengerät abweichen. Die Abweichung
kann verursacht sein durch:
● die Display Technologie
● Unterschiede in der Auflösung zwischen Projektierungsrechner und Bediengerät

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 23
Engineering System
7.1 Allgemeine Hinweise

Die endgültige Darstellung ist immer am Gerät zu überprüfen.

Sprachumschaltung der Online-Hilfe


Wenn es bei der Sprachumschaltung zu einem Programmabsturz der Online-Hilfe kommt,
überprüfen Sie bitte die Version der Datei "[Link]", die sich im Unterverzeichnis "system32"
des Installationsverzeichnisses des Betriebssystems befindet. Wenn diese Datei nicht
mindestens die Version 5.2.3735.0 besitzt, dann können Sie sich von http://
[Link]/library/[Link]?url=/library/en-us/htmlhelp/html/
[Link] eine neue Version herunterladen.

Benutzerwörterbücher
Wenn Sie mehrere Instanzen von WinCC flexible geöffnet haben, können Sie auf die
Benutzerwörterbücher aus allen Instanzen nur noch lesend zugreifen.

Bediengerätewechsel bei Geräten mit DP-Konfiguration


Wenn Sie einen Bediengerätewechsel für ein Bediengerät vornehmen, das für dezentrale
Peripherie projektiert ist, wird die Konfiguration für Direkttasten nicht geändert. Ist die
Direkttasten-Konfiguration falsch, z. B. durch Verwendung des falschen DP-Slave, ist das
Bediengerät in Runtime nicht bedienbar. Prüfen Sie bei einem Bediengerätewechsel die
Direkttasten-Konfiguration und die Verwendung der richtigen DP-Module in HW-Konfig.

Fehlerhafte Darstellungen von Grafiken bei Verwendung von 277er Geräten:


Sie haben in WinCC flexible mehrere Bediengeräte projektiert. Eines der Bediengeräte ist
eines der neuen 277er Geräte. Aufgrund der unterschiedlichen Farbtiefen kann es zu einem
Fehler bei den darin enthaltenen Bildern kommen.
Folgende Fälle treten beim Fehler auf:
1. Für das Bediengerät mit 8-Bit-Farbtiefe werden Grafiken mit 16-Bit Farbtiefe übertragen.
Anstelle der eigentlichen Grafik wird das Kaktusbild als Standardbild dargestellt.
2. Für das Bediengerät mit 16-Bit-Farbtiefe werden Grafiken mit 8-Bit Farbtiefe übertragen.
Die eigentliche Grafik wird entsprechend unscharf dargestellt.
Workaround:
Als Workaround können Sie das fehlerhaft übertragene Bediengerät dadurch korrigieren,
indem Sie das Bediengerät wechseln.
Anschließend wechseln Sie wieder auf das ursprüngliche Bediengerät.
Generieren Sie das Projekt für das Bediengerät neu und übertragen Sie dies auf das Panel.
Diese Schritte müssen Sie eventuell für jedes Bediengerät durchführen, welches die Grafiken
nicht korrekt darstellt.

Projekttexte: Felder bei der Funktion "Automatisches Übersetzen"


Anders als in der Online-Hilfe beschrieben, funktioniert die Funktion "Automatisches
Übersetzen" auch, wenn der zu übersetzende Text Variablen oder Textlisten enthält. Wenn

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24 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Engineering System
7.1 Allgemeine Hinweise

die Felder in der Ausgangssprache unterschiedlich formatiert sind, werden in der Zielsprache
zuerst die Felder und danach, durch Leerzeichen getrennt, die Texte angezeigt.

Starten des Simulators


Wenn im Hintergrund bereits eine Simulation läuft, lässt sich eine weitere Instanz des
Simulators nicht immer richtig starten.

Protokolle drucken
Wenn Sie ein Protokoll drucken, stellen Sie vorher die Online-Sprache auf die
Archivierungsprache um.

Protokoll: Audit Trail drucken


Wenn Sie ein Audit Trail in Runtime ausdrucken wollen, muss die Archivierung von Audit
gestoppt werden. Solange ein Audit Trail gedruckt wird, sind keine Vorgänge zulässig, die für
die FDA-Konformität des Prozesses relevant sind.

Audit Trail
Vor Inbetriebnahme ist zu überprüfen, ob der Druck des Audit Trails mit der konfigurierten
Schriftart- und Größe bei den gewählten Druckeinstellungen vollständig gedruckt wird.
Überprüfen Sie insbesondere die erste Zeile eines Audit Trail Eintrags, bestehend aus
"DatensatzID", "Zeitstempel", "DeltaZuUTC" und "BenutzerID".

Verschieben der Variablen für das Adress-Multiplexen


Für das Adress-Multiplexen haben Sie die Variablen Tag_1 und Tag_2 angelegt. Tag_2 ist die
Adresse der Variablen Tag_2.
Um die Variablen zu strukturieren, legen Sie einen Ordner an. In diesen Ordner verschieben
Sie die Variable Tag_2. Um die Darstellung im Editor "Variablen" zu aktualisieren, schließen
und öffnen Sie den Editor.

Modicon MODBUS TCP/IP: Anzahl Elemente je Array


Bei einer Variablen mit Verbindung "Modicon MODBUS TCP/IP" beträgt die maximale Anzahl
der Elemente je Array 50.

Siehe auch
Integration in STEP 7 (Seite 45)

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 25
Engineering System
7.2 Projekte

7.2 Projekte

Inhalt
Hinweise zu Arbeiten mit Projekten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Projekte im Windows-Explorer verwalten


Wenn Sie ein Projekt speichern, erstellt WinCC flexible auf der Festplatte eine
Projektdatenbank. Die Projektdatenbank wird im Windows-Dateisystem mit der Endung *.hmi
gespeichert. Zu jeder Projektdatenbank wird ein Logfile (*_log.ldf) abgelegt. Ohne dieses
Logfile kann die Konsistenz der Daten nicht gewährleistet werden.
Die Projektdatenbank können Sie zusammen mit dem zugehörigen Logfile im Windows-
Explorer verschieben, kopieren und löschen, wie Sie es von anderen Dateien gewohnt sind.
Achten Sie jedoch darauf, dass beim Kopieren und Verschieben die Datenbank und das Logfile
nicht voneinander getrennt werden.
Weitere Informationen finden Sie in Arbeiten mit Projekten im Kapitel "Projekte im Windows-
Explorer verwalten".

Öffnen von integrierten Projekten


Falls ein WinCC flexible Projekt aus einer älteren Version erstmalig mit WinCC flexible 2008
geöffnet wird, startet standardmäßig eine Konvertierung. Die Konvertierung kann einige Zeit
in Anspruch nehmen und bei sehr großen Projekten auch mehrere Stunden dauern.
Wurde das Projekt direkt aus dem SIMATIC Manager geöffnet, dann wird der Fortschritt der
Konvertierung durch eine Anzeige dargestellt. Bei sehr großen Projekten zeigt diese nicht den
tatsächlichen Verlauf an. In diesem Fall ist anhand der CPU Auslastung des Rechners zu
erkennen, dass die Konvertierung weiterhin läuft.
Der Konvertierungsvorgang sollte nicht abgebrochen werden.

Zugriffsprobleme bei Projektdateien


Sollten sich Projektierungsdateien nicht kopieren/verschieben lassen bzw. SaveAs nicht
möglich sein oder andere Zugriffsprobleme auftreten, dann kann folgende Abhilfe versucht
werden:
Öffnen und Schließen des Projektes und anschließend die vorher fehlgeschlagene Aktion
erneut durchführen - gegebenenfalls in Verbindung mit einem vorherigen Neustart des
Rechners.

"Speichern unter" auf externe USB Medien


Wenn Sie ein Projekt über den Befehl "Speichern unter" auf externen Medien speichern, kann
es unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen.
Daher wird empfohlen das Projekt lokal abzuspeichern und anschließend über den Windows-
Explorer auf den externen Datenträger zu kopieren.

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26 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Engineering System
7.3 Rezepturen

Fehlerhafte Darstellung von Projektsprachen nach "Speichern als Version"


Sie konvertieren ein Projekt mit "Speichern als Version" in ein WinCC flexible 2007 Projekt.
Nach dem Öffnen des Projekts werden einige Projektsprachen nicht mehr richtig angezeigt.
Zur Abhilfe haben Sie Möglichkeiten:
● Installieren Sie auf allen PCs, auf denen das Projekt bearbeitet wird, den Hotfix
"Security Update for Microsoft .Net Framework 2.0 (KB928365)".
● Deinstallieren Sie auf allen PCs, auf denen das Projekt bearbeitet wird, den Hotfix
"Security Update for Microsoft .Net Framework 2.0 (KB928365)".

Fehlerhafte Darstellung von symbolischen EA-Feldern nach dem Konvertieren


Wenn ein Projekt in eine aktuellere Version von WinCC flexible konvertiert wird, werden
enthaltene symbolische EA-Felder unvollständig dargestellt.
Löschen Sie das fehlerhafte symbolische EA-Feld und projektieren Sie das symbolische EA-
Feld neu.

7.3 Rezepturen

Inhalt
Hinweise zu Arbeiten mit Rezepturen, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

OP 77A, TP 177A und Basic Panels: Verhalten der Schaltflächen bei Seitenwechsel
Wenn Sie einen Rezepturdatensatz ändern und einen Seitenwechsel auslösen, ohne den
Rezepturdatensatz zu speichern, wird der Dialog "Speichern" mit den Schaltflächen "Ja",
"Nein" und "Abbrechen" angezeigt. Die Schaltflächen "Nein" und "Abbrechen" lösen die
gleiche Reaktion aus: Die Änderung des Rezepturdatensatzes wird nicht gespeichert.

OP 77A, TP 177A und Basic Panels: Überschreiben geänderter Werte


Wenn Sie in der Rezepturanzeige die Werte eines Rezepturdatensatzes ändern, und
gleichzeitig einen Rezepturdatensatz zwischen der Steuerung und dem Bediengerät
übertragen, werden die geänderten Werte in der Rezepturanzeige überschrieben.

Synchronisation von Variablen im Prozessbild deaktivieren


In einer erweiterten Rezepturanzeige deaktivieren Sie die Option "Variable synchronisieren".
Damit können die Rezepturdatensatzwerte außerhalb der Rezepturanzeige in den
projektierten EA-Feldern nicht geändert werden.
Wenn sie die Option "Variable synchronisieren" deaktivieren, haben folgende
Systemfunktionen keine Auswirkung.

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 27
Engineering System
7.4 Bilder und Bildobjekte

● LadeDatensatz
● SpeichereDatensatz
● SchreibeDatensatzvariablenInSteuerung
● LeseDatensatzvariablenAusSteuerung

7.4 Bilder und Bildobjekte

Inhalt
Hinweise zum Projektieren von Bildern und Bildobjekten, die nicht mehr im Handbuch oder
der Onlinehilfe berücksichtigt werden konnten.

OLE-Server

Hinweis
Wir empfehlen beim Erzeugen von Grafiken "Neue Grafik aus Datei erstellen" zu benutzen.
Nur bei Dateiformaten, die dabei nicht unterstützt werden, sollten Sie "Neue Grafik aus OLE
Objekt erstellen" verwenden.

Folgende OLE-Server sind für die Verwendung mit WinCC flexible freigegeben:

Windows XP Windows 7
Adobe Photoshop CS3 Ja 1) Nein
AutoSketch 9 Nein Nein
Corel Designer 12 Ja Ja
Corel Draw X3 Ja Ja
Corel Photo Paint X3 Ja Ja
Coral Paint Shot Pro Photo X2 Nein Nein
Microsoft Office 2007 Ja Ja
Microsoft Paint 5.1 Ja Nein
Microsoft Paint 6.0 Nein Ja
Visio 2003 Ja Nein
Visio 2007 Ja 2) Ja 2)
Paint Shop Pro 9 Ja 3)
Nein

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28 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Engineering System
7.4 Bilder und Bildobjekte

1)
"Neue Grafik aus OLE-Datei erstellen" - "Aus Datei erstellen" nicht möglich
2)
"Neue Grafik aus OLE-Datei erstellen" - "Aus Datei erstellen" nicht möglich
Gehen Sie statt dessen, wie folgt vor:
1. Starten Sie das Grafikprogramm.
2. Erstellen Sie die Grafik im Grafikprogramm und speichern Sie die Grafik auf Ihrem
Datenträger.
3. Erstellen Sie in WinCC flexible eine Grafikanzeige.
4. Klicken Sie in WinCC flexible im Eigenschaftsfenster der Grafikanzeige auf die Gruppe
"Allgemein".
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neue Grafik aus OLE-Objekt erstellen".
6. Wählen Sie im Dialog "Objekt einfügen" die Option "Aus Datei erstellen". Klicken Sie auf
die Schaltfläche "Durchsuchen...". Navigieren Sie mit Hilfe des Dialogs zu dem Ordner,
in dem die Grafik gespeichert ist.
3)
Beim ersten Start kann die Fehlermeldung "Server ist ausgelastet" erscheinen.
Abhilfe:
Öffnen Sie das Grafikprogramm standalone und schließen Sie es wieder. Wiederholen Sie
das Einfügen der Grafik in WinCC flexible.

Besonderheiten bei OLE-Grafiken


Wenn Sie eine OLE-Grafik mit Microsoft Paint bearbeiten, dürfen Sie vor der Rückgabe der
OLE-Grafik an WinCC flexible nicht mit dem Befehl "Speichern unter" das Dateiformat ändern.
Unter Windows 7 steht der Eintrag "Bitmap Image" nicht mehr zur Verfügung. Wählen Sie statt
dessen "Paintbrush Picture".

OLE-Objekt einfügen
Wenn Sie eine neue Grafik aus einem OLE-Objekt erstellen, wird der Dialog "OLE-Graphic
edit process" im Hintergrund geöffnet.
Der Dialog bleibt im Hintergrund aktiv, solange der Dialog "Objekt einfügen" geöffnet ist.
Unter Windows XP schließt sich der Dialog "OLE-Graphic edit process" automatisch, sobald
der Dialog "Objekt einfügen" geschlossen wird.
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass der Dialog "OLE-Graphic edit process" nicht
automatisch geschlossen wird.
Um den Dialog zu schließen, klicken Sie auf "Back in WinCC flexible", um zu WinCC flexible
zurückzukehren und den OLE-Server zu beenden.

OLE-Objekt unter Windows 7


Verwenden Sie kein OLE-Objekt des Typs "Package" unter Microsoft Windows 7.

GIF-Grafiken mit transparenten Anteilen aus WinCC flexible 2005 SP1


GIF-Grafiken mit transparenten Anteilen, die in einem WinCC flexible Projekt 2005 SP1 bzw.
SP1 HF1 projektiert wurden, können nach dem Öffnen in der aktuellen Version verändert
dargestellt werden.

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 29
Engineering System
7.5 Meldesystem

Abhilfe: Binden Sie die Originalgrafiken erneut in das aktuelle Projekt ein.

Fehlermeldung "Server ist ausgelastet" bei Paint Shop Pro 9 Objekt


Wenn Sie in WinCC flexible eine OLE- Grafik aus Paint Shop Pro 9 projektieren ("Neue Graphik
aus OLE-Objekt erstellen" --> "Neue"), dann bricht die Aktion ab.
Abhilfe: Öffnen Sie "Paint Shop Pro 9" standalone und schließen Sie es wieder. Wiederholen
Sie den Vorgang.

Arrayelemente bei Bildbausteinen


In folgenden Fällen dürfen Sie kein Arrayelement bzw. keine Multiplex-Variable, die mit einem
Array verschaltet ist, an eine Eigenschaft eines Bildobjekts projektieren:
● Die Eigenschaft ist als Parameter einer Systemfunktion in einem Bildbaustein projektiert.
● An Ereignisse der Eigenschaft in einem Bildbaustein sind Systemfunktionen oder Skripte
projektiert.

Textlisten mit Variablen in Bildbausteinen


In einem Bildbaustein projektieren Sie Textlisten mit Variablen. Wenn Sie die Variablen über
eine dynamische Schnittstelle mit Werten versorgen, dann dürfen Sie diese nicht mit einem
Arrayelement verschalten.

Rotation von Bildbausteininstanzen


Die Rotation von Bildbausteininstanzen wird nicht unterstützt, wenn Sie am Bildbausteintyp
"feste Größe" oder "gleiches Seitenverhältnis" konfigurieren.

Spiegeln von Bildbausteininstanzen


Das Spiegeln von Bildbausteininstanzen wird nicht unterstützt.

7.5 Meldesystem

Inhalt
Hinweise zum Projektieren von Meldungen, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

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30 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Engineering System
7.6 Benutzerverwaltung

7.6 Benutzerverwaltung

Inhalt
Hinweise zur Benutzerverwaltung, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Simulation mit Export von Benutzerdaten


Während einer Simulation können Sie auch den Export von Benutzerdaten testen. Löschen
Sie nach erfolgter Simulation auf dem PC die Export-Datei mit der Kennwortliste. Damit wird
verhindert, dass jemand unberechtigt Zugriff auf die Kennwörter erlangt.

Import von Kennwortlisten


Beim Import von Kennwortlisten werden die Kennwörter nicht auf Konformität mit den erstellten
Regeln im Engineering System geprüft.
Wenn die Benutzer aus einem Projekt ohne eingestellte Kennwortregeln exportiert werden,
können sie in ein Projekt mit Kennwortregeln importiert werden. Daher ist es möglich in einem
Projekt mit vorgeschriebenen Sonderzeichen auch Benutzer ohne Sonderzeichen im
Kennwort zu haben.
Wird ein Projekt mit "Speichern als Version" in ein Projekt mit WinCC flexible 2005 SP1
überführt, so werden alle Kennwörter mit Kennwortregeln in "100" geändert.

Option "Nur mit Kennwort anmelden"


Die Option ist bei folgenden Bediengeräten für neu angelegte Projekte standardmäßig aktiviert:
● OP 77A
● OP 77B
● TP 177B 4"color PN/DP
● KTP400 Basic mono PN
● KTP400 Basic mono PN Portrait
Bei allen anderen Bediengeräten ist die Option "Nur mit Kennwort anmelden" standardmäßig
deaktiviert. Wenn Sie vorhandene Projekte nach WinCC flexible 2008 migrieren, ist die Option
immer deaktiviert, auch bei den oben genannten Bediengeräten.

Löschen von Benutzern mit aktiver "Gruppennummerhierarchie"


Wenn Sie das Kontrollkästchen "Gruppennummerhierarchie" aktivieren, verwalten
Administratoren nur die Benutzer, deren Gruppennummer kleiner oder gleich ihrer Eigenen
ist.
Wenn von WinCC flexible für den standardmäßig angelegten Benutzer "Admin" nicht die
höchste Gruppennummer projektiert wurde, dann können Sie Benutzergruppen in Runtime
nicht mehr administrieren.
Beispiel:

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 31
Engineering System
7.8 Import und Export

- projektierter Benutzer mit Administrationsrechten mit der Gruppe 20


- projektierter Benutzer mit Benutzerrechten mit der Gruppe 10
- standardmäßig von WinCC flexible angelegter Benutzer "Admin" mit der Gruppe 9
Wenn Sie den Benutzer mit der Gruppe 20 löschen, dann ist der Benutzer der Gruppe 10 nicht
mehr editierbar. Neue Benutzer können Sie auch nicht mehr den Gruppen 10 und 20 zuordnen.
Grund dafür ist die niedrigere Gruppennummer. Der verbliebene Benutzer mit
"Administratorrechten" der Gruppe 9 wird niedriger eingestuft, als der Benutzer mit
"Benutzerrechten" der Gruppe 10.

7.7 Systemfunktionen und Scripting

Inhalt
Hinweise zum Projektieren von Skripten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Systemfunktion "ErfasseBenutzeraktion"
Auf Grund von FDA-Richtlinien darf zur Runtimezeit der Wert der Variablen für folgende
Parameter nicht leer sein:
● Kategorie
● Objektname
● Beschreibung

Systemfunktion "AendereKontrast"
Die Systemfunktion "AendereKontrast" wird nur vom Basic Panel KTP 600 Basic Mono PN
und KTP 400 Basic Mono PN unterstützt.

Systemfunktion "TextAbrufen" in Bildbausteinen


Die Systemfunktion "TextAbrufen" wird in Bildbausteinen nicht unterstützt.

7.8 Import und Export

Inhalt
Hinweise zu Import und Export, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

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32 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Engineering System
7.8 Import und Export

Import und Export von SIMOTION Variablen


Der Import und Export von SIMOTION Variablen ist nicht möglich. WinCC flexible unterstützt
den Import und Export mit symbolischer Adressierung nicht. In SIMOTION ist ausschließlich
die symbolische Adressierung möglich.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 33
Kommunikation 8
8.1 Allgemeine Hinweise

Inhalt
Hinweise zu Kommunikationstreibern, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

VORSICHT
Kommunikation über Ethernet
Bei Ethernet-basierter Kommunikation, z.B. PROFINET IO, HTTP, Sm@rtAccess,
Sm@rtService und OPC, ist der Endanwender für die Sicherheit seines Datennetzes selbst
verantwortlich, da z.B. bei gezielten Angriffen, die zur Überlast des Gerätes führen, die
Funktionsfähigkeit nicht garantiert ist.

Nicht aktuelle Bestellnummern bei Verbindungskabel


In der Onlinehilfe sind bei den Verbindungskabeln Bestellnummern aufgelistet, die
abgekündigt sind.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie im Siemens Online Support unter der Beistragsnummer:
26556941 ([Link]
Die Bestellnummern für die Verbindungskabel finden Sie im Katalog unter "HMI-Zubehör".

Diagnose Repeater am PROFIBUS


Auf den Bediengeräten OP 73micro, TP 177micro, OP 73, OP 77A und TP 177A kann es zu
Verbindungsstörungen kommen, wenn sich ein Diagnose Repeater und ein Bediengerät am
gleichen PROFIBUS-Netz befinden und mit dem Diagnose Repeater Leitungsdiagnose
betrieben wird.

CPU-Typ in STEP 7 ändern


Wenn Sie in STEP 7 den CPU-Typ ändern, dann wird in WinCC flexible die Verbindung
zwischen Symbolen und dieser CPU getrennt.
Wählen Sie "Neu verbinden", um die Symbole wieder mit der CPU zu verbinden.

Änderung der Baudrate bei MPI/DP-Netzen


Gilt für folgende Geräte:

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 35
Kommunikation
8.1 Allgemeine Hinweise

● MP 277
● Mobile Panel 277
● MP 377
Wenn Sie eine Änderung der Baudrate im MPI/DP Netz vornehmen, dann ist ein Neustart des
Bediengeräts notwendig.

PC-Adapter MPI/PROFIBUS bricht bei MP377 die Verbindung ab


Der PC-Adapter MPI/PROFIBUS (6ES7-972-0CA23-0XA0) ist für den Transfer von Images
oder Projekten auf ein MP 377 nicht frei gegeben.

PROFINET IO Direkttasten
Bei Verwendung des aktuellen Images für die HMI-Geräte muss im STEP 7 Projekt in HW-
Config zwingend die neue GSDML-Datei verwendet werden. Sie können hierzu in HW-Config
in den Eigenschaften des HMI-Gerätes den Ausgabestand der GSDML-Datei ändern.
Die neuen Features in PROFINET IO (z.B. Topologieeditor) erfordern einen IO-Controller
(S7CPU) neuerer Bauart. Ob Ihr IO-Controller für die neuen Features geeignet ist, erfahren
Sie in HW-Config. Dort wird eine entsprechende Meldung ausgegeben, wenn Sie das HMI-
Gerät dem IO-Controller zuordnen. Rüsten Sie in diesem Fall Ihren IO-Controller hoch.

Kommunikation über OPC


OPC Material is used in OPC XML Gateway. OPC Foundation homepage
[Link]

OPC: Einsatz des Bediengeräts unter Windows 7

Bediengerät Datenaustausch Betriebssystem OPC-Server OPC-Client


über
PC, Panel PC DCOM Windows XP OPC-DA-Server OPC-DA-Client
Windows 7

OP 73micro, OP73, OP 77A, TP 177A, TP 177micro und Basic Panels: Aktualisierung von Variablen
Variablen mit einer projektierten Zykluszeit von 100 ms werden durchschnittlich nach 120 ms
aktualisiert.

OP 77A, TP 177A und Basic Panels: Treiber für Steuerungen anderer Hersteller
Bei den Verbindungen zu "Modicon Modbus" und "Allen-Bradley DF1" werden Arrays mit mehr
als 100 Datenworten nicht unterstützt.

Lies mich
36 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Kommunikation
8.1 Allgemeine Hinweise

Verwendung von PROFINET IO bei Panel-Bediengeräten


Bei der Verwendung von PROFINET IO zur Verbindung der Direkttasten und LEDs von
Bediengeräten mit der Steuerung können Sie bei der Projektierung in HW Konfig einen Offset
für den Adressbereich der Eingänge und der Ausgänge festlegen.
Bei der Verwendung einer PROFINET IO-fähigen CPU der 400er Baureihe in Verbindung mit
einem der unten aufgeführten Bediengeräte, gilt folgende Einschränkung:
Der Offset für den Anfang des Adressbereichs der Eingänge darf nicht größer sein als der
Offset für den Anfang des Adressbereichs der Ausgänge.
Die Einschränkung gilt für folgende Bediengeräte:
● OP 177B
● OP 277
● Mobile Panel 177
Für die Projektierung der Adressparameter öffnen Sie die Steuerung mit der CPU der 400er
Baureihe in HW Konfig. Selektieren Sie im Stationsfenster von HW Konfig das über
PROFINET IO verbundene Bediengerät. Im unteren Bereich des Stationsfensters wird in der
Detailansicht eine Tabelle mit den Eigenschaften des Bediengeräts angezeigt. Selektieren Sie
in der Tabelle die Zeile mit den Adressen des Bediengeräts und öffnen Sie die
Objekteigenschaften über das Kontextmenü.
Aktivieren Sie im Dialog "Objekteigenschaften" die Registerkarte "Adressen". Unter "Eingänge
> Anfang" projektieren Sie den Offset für die Eingänge. Unter "Ausgänge > Anfang"
projektieren Sie den Offset für die Ausgänge.

Simulation mit Prozesskopplung


Für folgende Bediengeräte ist die Simulation mit Prozesskopplung mit SIMATIC Manager V5.3
nicht möglich:
● TP 177A
● KTP1000 Basic DP
● KTP600 Basic color DP

Kommunikationsprobleme mit PC/PPI Kabel und STEP 7-Micro/WIN


Wenn Sie WinCC flexible und STEP 7-Micro/WIN installieren kann es, unabhängig von der
Reihenfolge der Installation, zu Problemen mit der Kommunikation über das PC/PPI-Kabel
kommen.
Wenn Sie eine Kommunikation über das PC/PPI-Kabel aufbauen wollen, gehen Sie wie folgt
vor:
PC/PPI-Kabel-Treiber deinstallieren
1. Wählen Sie im Menü "Start > Einstellungen > Systemsteuerung" den Befehl "PG/PC-
Schnittstelle einstellen".
2. Klicken Sie im Bereich "Schnittstellen" auf "Auswählen".
3. Markieren Sie im Bereich "Installiert" "PC/PPI cable".

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 37
Kommunikation
8.1 Allgemeine Hinweise

4. Klicken Sie auf "Deinstallieren".


Der Treiber wird nun deinstalliert.
5. Installieren Sie erneut den Treiber "PC/PPI cable".

PC-Adapter MPI/PROFIBUS bei PCs mit Dual-Core Prozessoren


Der PC-Adapter MPI/PROFIBUS (6ES7-972-0CA23-0XA0) ist für eine Kommunikation mit
PCs mit Dual-Core Prozessoren nicht frei gegeben.

TS Adapter IE und TS Adapter II bei MP 370 und MP 377


Ein OS-Update über "TS Adapter II" und "TS Adapter IE" ist für folgende Bediengeräte nicht
frei gegeben:
● MP 370
● MP 377

Besonderheiten bei Kopplung mit Mitsubishi PG-Protocol und Protocol 4


Für die CPUs der verschiedenen Serien gibt es unterschiedliche Grenzen für die
Adressbereiche. Entnehmen Sie die Grenzen aus den Mitsubishi-Computerlink-Handbüchern.
Insbesondere kann auch bei der Q-Serie im Bereich M und D nur bis 8191 adressiert werden.

OP73micro, OP73 and OP77A, TP177micro, TP177A und Basic Panels :Parallelkommunikation bei in
STEP 7 integrierten Projekten
In STEP 7 integrierten Projekten beachten Sie bitte Folgendes:
● Die Parallelkommunikation über MPI/DP und über Ethernet ist nicht erlaubt.
● Nur eine Verbindung ist erlaubt.

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38 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Runtime 9
9.1 Allgemeine Hinweise

Inhalt
Allgemeine Hinweise, die nicht mehr im Handbuch oder der Onlinehilfe berücksichtigt werden
konnten.

VORSICHT
Kommunikation über Ethernet
Bei Ethernet-basierter Kommunikation, z.B. PROFINET IO, HTTP, Sm@rtAccess,
Sm@rtService und OPC, ist der Endanwender für die Sicherheit seines Datennetzes selbst
verantwortlich, da z. B. bei gezielten Angriffen, die zur Überlast des Gerätes führen, die
Funktionsfähigkeit nicht garantiert ist.

Interner Flash-Speicher bei Windows CE Geräten


Für den internen Flash-Speicher sind zyklisch schreibende Zugriffe nicht zulässig, da diese
die Lebensdauer des Flash-Speichers und damit die Lebensdauer des Bediengerätes
verringern.
Verwenden Sie im Interesse der Lebensdauer des Gerätes und wegen der besseren
Performance für die Ablage von Datensätzen und für Archive nach Möglichkeit externe
Speicherkarten.

Maximale Anzahl von Dateien im Stammverzeichnis von Speicherkarten oder internem Flash
Im Wurzelverzeichnis einer Speicherkarte oder des internen Flash-Speichers ist die maximale
Anzahl von Dateien auf 256 begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht für enthaltene
Unterverzeichnisse.

Datenverlust in Archiven
Um Datenverlust zu vermeiden, beenden Sie vor dem Abschalten der Versorgungsspannung
grundsätzlich zuerst die Runtime-Software. Schließen Sie das Projekt über das
Bedienelement, das in Ihrer Projektierung mit der Funktion "StoppeRuntime" belegt wurde.
Alternativ können Sie über eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) einen
gesteuerten Shutdown des Bediengeräts sicherstellen.

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 39
Runtime
9.1 Allgemeine Hinweise

Kommunikation über OPC


OPC Material is used in WinCC flexible Runtime. OPC Foundation homepage
[Link]

Integrierte Firewall der Virenscanner


Um problemlos mit WinCC flexible Runtime zu arbeiten, erlauben Sie der Firewall den Zugriff
an folgenden Stellen:
● [Installationsverzeichnis des Automation License Manager] almapp\[Link]
● %CommonProgramFiles%\Siemens\SWS\almsrv\[Link]

Hohe CPU-Auslastung
Um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen, deaktivieren Sie im "PC Norton Protection
Center" die Option "Norton Auto Protect". Wird die Option "Norton Auto Protect" verwendet,
kann es zu einer hohen Auslastung der CPU kommen. Durch die hohe CPU Auslastung wird
die Ausführung andere Prozesse blockiert.

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40 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Transfer 10
Inhalt
Hinweise zu Transfer, die nicht mehr im Handbuch oder der Onlinehilfe berücksichtigt werden
konnten.

Serieller Transfer über RS-485-Schnittstelle


Wenn ein Bediengerät über die kombinierte RS-485-Schnittstelle und MPI oder PROFIBUS
mit der Steuerung kommuniziert, dann deaktivieren Sie für den seriellen Transfer die Option
"Remote Control".
Deaktivieren Sie im Dialog "Transfer Settings", Register "Channel" im Control Panel die Option
"Remote Control".
Aktivieren Sie den seriellen Transfer manuell.

Remote Transfer über serielle Schnittstelle


Wenn Sie in einem WinCC flexible Projekt keine Verbindung zu einer Steuerung projektiert
haben, ist ein Remote-Transfer des Projekts nicht möglich. Um den Transfer durchzuführen
haben Sie folgende Möglichkeiten:
● Legen Sie im WinCC flexible-Projekt Verbindung über die MPI oder DP-Schnittstelle an
und und schalten Sie auf "Online: Aus". Mit dieser Einstellung ist der Remote Transfer
möglich.
● Alternativ stoppen Sie Runtime auf dem Bediengerät und starten Sie den Transfer manuell.

Transfer über Ethernet-Verbindung mit Router


Achten Sie darauf, dass bei einem Transfer über eine Ethernet-Verbindung mit einem Router
der interne Übertragungspuffer des Routers größer als 1 KByte ist. Bei Routern mit einem
Übertragungspuffer < 1 KByte, kann es auf Grund einer Telegrammsplittung zu
Telegrammverfälschungen und somit zu einem Abbruch des Transfers kommen.

"Alles neu generieren" vor Transfer auf Bediengerät


Bevor Sie mit Ihrem Projekt in den Produktivbetrieb gehen, generieren Sie das Projekt
vollständig über den Befehl "Alles neu generieren...".
Um Delta Generierzeiten im laufenden Projektierungsbetrieb zu verkürzen, empfiehlt es sich
ebenfalls gelegentlich den Befehl "Alles neu generieren ..." zu verwenden.
Führen Sie für ein vollständiges Generat über den Menübefehl "Projekt > Generator > Alles
neu generieren..." aus.
Wenn Sie mehrere Bediengeräte projektiert haben, dann öffnet sich nach dem Befehl "Alles
neu generieren" der Dialog "Bediengeräte zum Generieren auswählen".

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 41
Transfer

Wählen Sie in diesem Dialog aus, welche Bediengeräte Sie generieren. Eine Mehrfachauswahl
ist möglich.

Transferabbruch durch den Benutzer


Der Abbruch eines Transfers kann gegebenenfalls bis zu 5 Minuten dauern. In dieser Zeit ist
kein weiterer Transfer möglich. In diesem Fall erhalten Sie folgende Meldung: "A transfer is
already in progress. Please wait until the first transfer has finished.".
Nach dem Ablauf der Wartezeit kann wieder wie gewohnt transferiert werden.

Transfer auf ein Bediengerät mit WinAC MP


Wenn Sie auf ein Bediengerät transferieren, auf dem die PLC WinAC MP läuft, dann
verwenden Sie den Kanal "Ethernet" anstatt "S7/Ethernet".

Projekttransfer über das ISO-Profil von Ethernet


Das ISO-Profil vom Ethernet-Protokoll wird für den Projekttransfer nicht unterstützt.

Projekt indirekt transferieren: Rezepturen


Wenn Sie ein Projekt mit Rezepturen transferieren, kann es in seltenen Fällen zu folgender
Fehlermeldung kommen.
"Error upon accessing file (Host): File '<Pack&Go_Folder>\[Link]' not found!"

Abhilfe:
1. Starten Sie das Bediengerät neu.
2. Kopieren Sie die nachfolgenden Dateien von "<Pack&Go_Folder>\Transfer\" nach
"<Pack&Go_Folder>\Extern\VersionStore\".
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
3. Wiederholen Sie den Transfer.

Bediengerät mit PROFINET: Kommunikationsfehler beim Verbindungsaufbau


Um Kommunikationsfehler beim Verbindungsaufbau zwischen Bediengerät und
Projektierungs-PC zu vermeiden, beachten Sie folgende Vorgaben:
● Die Subnetz-Maske des Projektierungs-PCs und des Bediengeräts ist gleich.
● Der IP-Netzadressbereich muss zur verwendeten Subnetzmaske passen.

Lies mich
42 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Transfer

● Die Netzadresse des Projektierungs-PCs und des Bediengeräts können identisch sein. Sie
müssen sich aber durch eine eindeutige Host-Adresse unterscheiden, z. B. [Link]
und [Link].
● Wenn die Netzadresse unterschiedlich ist, z. B. 192.168.x.y und 192.160.x.y, wird ein
Default-Gateway benötigt.

Routing über SIMOTION-CPU 4.1.2


Wenn über eine SIMOTION-CPU 4.1.2 geroutet wird, funktioniert der Transfer der
Projektierung über S7-Ethernet nicht.

MPI / DP Download funktioniert nicht:


Wenn der CP 5603 direkt in der WinLC RTX EC ist und auf IF2 gesteckt ist, ist der PROFIBUS-
Transfer nicht möglich. In diesem Fall gehört der CP einzig und allein der CPU.
Wenn der CP 5613 A2 direkt auf einem Index im Komponenten-Konfigurator projektiert ist, ist
der PROFIBUS-Transfer zur WinCC flexible RT ist möglich. Der Remote-Transfer ist dabei
nicht möglich, da die Remote-Funktionalität des RT Loaders keine Verbindung zur Softbus-
Schnittstelle des Komponenten-Konfigurators besitzt. Der RT Loader muss manuell in den
Transfer-Modus geschaltet werden.
Wenn der CP nicht im Komponenten-Konfigurator gesteckt ist und auch nicht der WinLC
zugewiesen ist, ist PROFIBUS-Transfer zur WinCC flexible RT möglich. Der Zugangspunkt
muss dabei über die PG/PC Schnittstelle erfolgen.
Beim Remote-Transfer ist darauf zu achten, dass auch das Projekt eine gültige PROFIBUS-
Verbindung besitzt, das die RT beim Starten die Parameter der PG/PC Schnittstelle
überschreibt.
Wenn keine Verbindung projektiert ist, sind der PROFIBUS und der Remote-Zugriff Inaktiv.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 43
WinCC flexible integriert 11
11.1 Integration in SIMOTION

Inhalt
Hinweise zum integrierten Betrieb in SIMOTION, die nicht mehr im Handbuch oder der
Online-Hilfe berücksichtigt werden konnten.

In SIMOTION SCOUT integriertes WinCC flexible Projekt konvertieren


Die Konvertierung eines integrierten WinCC flexible Projekts in eine frühere Version ist in
SIMOTION SCOUT nicht möglich. Öffnen Sie das gewünschte Projekt in WinCC flexible und
speichern Sie das Projekt in der gewünschten Version. Dazu muss bei der Installation von
WinCC flexible die Komponente "Unterstützung Speichern als Version" installiert worden
sein.
Das SIMOTION Projekt bleibt in der vorhandenen Version erhalten. Das WinCC flexible
Projekt kann in der Version geöffnet werden, in die es konvertiert wurde.

Aktivierung der Integration von WinCC flexible in SIMOTION SCOUT


Die Integration von WinCC flexible 2008 ist erst ab SIMOTION SCOUT V4.1 SP2 frei
gegeben.
Aktivieren Sie die Integration von WinCC flexible in SIMOTION SCOUT folgendermaßen:
1. Wählen Sie im Menü "Extras" den Punkt "Einstellungen" aus.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte "WinCC flexible".
3. Aktivieren Sie die Option "WinCC flexible Anteil verwenden und anzeigen".

Bild AxisMotor
Im Bild "AxisMotor" fehlt die Längenangabe bei der "Umkehrlose-Kompensation".
Vergeben Sie für das erzeugte Tag (Variable\C230\Achse_1\ShowAxisMode) den Startwert
1.

11.2 Integration in STEP 7

Inhalt
Hinweise zum integrierten Betrieb in STEP 7, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-
Hilfe berücksichtigt werden konnten.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 45
WinCC flexible integriert
11.2 Integration in STEP 7

Verbinden von STEP 7-Symbolen in neuen STEP 7 Projekten


Beim Verbinden von STEP 7-Symbolen mit WinCC flexible Variablen kommt es zu Problemen,
wenn das zugehörige STEP 7-Projekt erzeugt wurde, während noch ein anderes WinCC
flexible Projekt geöffnet war.
Schließen Sie bitte alle WinCC flexible Projekte bevor Sie ein neues STEP 7 Projekt anlegen.

Symbol-Server
Falls Sie größere Änderungen in Ihrem STEP 7 Projekt durchführen, kann es beim Symbol-
Server zu Problemen kommen. Bitte schließen Sie alle WinCC flexible Projekte bevor Sie
größere Änderungen in Ihrem STEP 7 Projekt durchführen.
Dies gilt insbesondere,
● wenn Änderungen von Stationsnamen, CPU-Namen oder S7-Programmnamen
durchgeführt werden sollen.
● wenn eine oder mehrere S7-Stationen in ein S7-Projekt im SIMATIC Manager kopiert oder
aus einem S7-Projekt gelöscht werden sollen.

Fehlerhaft gekennzeichnete S7-Symbole an Variablen


Wenn nach dem Öffnen eines in STEP 7 integrierten HMI Projektes alle S7-Symbole an
Variablen als fehlerhaft gekennzeichnet sind (orange Markierung der Zelle "Symbol"), kann
es hilfreich sein, das komplette S7-Projekt mit Hilfe von "Speichern unter" (mit aktivierter
Reorganisationsoption) im SIMATIC Manager unter einem anderen Namen abzuspeichern.

Gleichzeitiges Arbeiten in mehreren integrierten Projekten


Wenn zu mehreren STEP 7 Projekten jeweils ein WinCC flexible geöffnet ist, können Probleme
beim Synchronisieren, z.B. Onlinesetzen oder Speichern, der Daten zwischen STEP 7 und
WinCC flexible auftreten. Sorgen Sie in diesem Fall dafür, dass WinCC flexible nur zu einem
STEP 7-Projekt geöffnet ist.
Vermeiden Sie ebenfalls das Öffnen von mehreren WinCC flexible Instanzen aus STEP 7
heraus.

SIMATIC Manager: "Zielsystem > Objekte übersetzen und laden"


Bei der Anwendung der SIMATIC Manager-Funktion "Zielsystem > Objekte übersetzen und
laden" können Probleme auftreten. Aktivieren Sie bei Problemen in der Auswahltabelle nur
jeweils eine SIMATIC HMI Station pro Übersetzung.

Kopieren integrierter Verbindungen


Wenn Sie integrierte Verbindungen durch Copy&Paste übernehmen, bleiben die Spalten
"Station", "Partner" und "Knoten" leer. Ziehen Sie die Spalten manuell nach.

Lies mich
46 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
WinCC flexible integriert
11.2 Integration in STEP 7

Bediengerät löschen
Wenn Sie in WinCC flexible ein Bediengerät (außer WinCC flexible Runtime) löschen, wird im
SIMATIC Manager die komplette HMI Station inklusive aller Unterkomponenten, z. B. WinAC
MP, entfernt.

Integriertes Projekt mit CFC-Anteilen und ALARM_S-Meldungen


Wenn Sie ein Projekt bearbeiten, das CFC-spezifische Anteile und ALARM_S-Meldungen
enthält, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:
● Das Engineering Tool "CFC" ist installiert
oder
● STEP7 V5.4 SP4 ist installiert

Fehlerhafte Darstellung von (HMI) PC-Stationen


Um die in HW-Konfig nicht mehr fehlerfrei übersetzbare (HMI) PC-Station wiederherzustellen,
haben Sie folgende Möglichkeiten:

Sicherungskopie der Projektierung ist vorhanden


1. Löschen Sie die fehlerhafte (HMI) PC-Station im SIMATIC Manager.
2. Kopieren Sie die gesicherten Stations-Daten in den SIMATIC Manager.

Sicherungskopie der Projektierung nicht vorhanden


1. Schließen Sie HW-Konfig.
2. Im Fehlerfall sehen Sie im SIMATIC Manager zwei WinCC flexible Runtime in der
Zielstation. Löschen Sie im SIMATIC Manager die untere WinCC flexible Runtime.
3. Legen Sie im SIMATIC Manager eine neue (HMI) PC-Station an entsprechend der alten
Zielstation.
4. Beim Neuanlegen einer HMI-PC-Station (z. B. PC 877) wird eine WinCC flexible Runtime
standardmäßig angelegt. Löschen Sie diese WinCC flexible Runtime.
5. Öffnen Sie in HW-Konfig die neue und die fehlerhafte (HMI) PC-Station.
6. Kopieren Sie in HW-Konfig die fehlerhafte Station. Dies beinhaltet: WinCC flexible Runtime,
CPU, Softwarekomponenten und Schnittstellenkarten.
7. Kompilieren Sie in HW-Konfig die neu angelegte und fertig konfigurierte (HMI) PC-Station.
8. Schließen Sie HW-Konfig.
9. Löschen Sie die fehlerhafte Station im SIMATIC Manager.
[Link] Sie die vorherige Vernetzung der (HMI) PC-Station über NetPro bzw. WinCC flexible
2008 wieder her.

Spracheinstellungen beim Anlegen einer HMI-Station


Wenn es beim Anlegen einer HMI-Station aus dem SIMATIC Manager zu Problemen kommt,
überprüfen Sie Folgendes:

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 47
WinCC flexible integriert
11.2 Integration in STEP 7

Die ausgewählte Sprache unter "Sprache für Programme, die nicht Unicode unterstützen"
muss mit der gewählten Oberflächensprache übereinstimmen.
"Sprache für Programme, die nicht Unicode unterstützen" finden Sie unter:
Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Regions- und Sprachoptionen > Erweitert.

HMI-Bediengerät als DP-Slave ohne Adresse


Wenn Sie in einem DP-Master-System ein HMI-Bediengerät als DP-Slave projektiert haben,
stellen Sie sicher, dass sich dieses HMI-Bediengerät in einer HMI-Station befindet. Sonst ist
keine Adresszuweisung möglich.

Siehe auch
Allgemeine Hinweise (Seite 23)

Lies mich
48 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Optionen 12
12.1 Sm@rtAccess, Sm@rtService

Inhalt
Hinweise zu den Optionen Sm@rtAccess und Sm@rtService, die nicht mehr im Handbuch
oder der Onlinehilfe berücksichtigt werden konnten.

VORSICHT
Kommunikation über Ethernet
Der Endanwender ist für die Sicherheit seines Datennetzes selbst verantwortlich, da z. B.
bei gezielten Angriffen, die zur Überlast des Gerätes führen, die Funktionsfähigkeit nicht
garantiert ist.

Bedienung über Sm@rtClient bei Tastengeräten nach Update auf WinCC flexible 2005 SP1
Durch die Harmonisierung von Tastencodes sind die aktuellen Bediengeräteversionen von
OP 170B und OP 177B vor WinCC flexible 2005 SP1 nicht kompatibel zu den früheren
Versionen dieser Geräte ab WinCC flexible 2005 SP1. Wenn Sie eines dieser Geräte als
Sm@rtServer einsetzen und an einem verbundenen Sm@rtClient Tastaturbedienungen
durchführen wollen, müssen Sie die prüfen, ob die korrekten Tastaturbefehle übertragen
werden. Wenn die Tastaturbefehle nicht übereinstimmen, aktualisieren
Sie die Bediengeräteversion der beteiligten Bediengeräte.

Übertragung der Tastencodes von F- und K-Tasten mit Sm@rtClient auf PC-basierten Tastengeräten
Die F- und K-Tastencodes werden via Sm@rtClient nur dann zuverlässig zum Sm@rtServer
übertragen, wenn die WinCC Hotkey Funktion aktiviert ist. Öffnen Sie über "START > Settings
> Control Panel" die "SIMATIC Key Tools" und aktivieren Sie mit der Schaltfläche "Start" die
WinCC Hotkey Funktion.

WinAC RTX und Sm@rtServer auf einem Panel PC 477B


Bei der gleichzeitigen Verwendung einer WinAC RTX und dem WinCC flexible Sm@rtServer
auf einem Panel PC 477B sind maximal 2 gleichzeitig verbundene Sm@rtClients zulässig.

Sm@rtServer und Sm@rtClient in Verbindung mit Panel PC


Wenn Sie auf ein Multi Panel als Sm@rtServer mit einem Panel PC als Sm@rtClient zugreifen,
deaktivieren Sie in den KeyTools die Funktion "WinCC hotkey".

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 49
Optionen
12.1 Sm@rtAccess, Sm@rtService

Gleichzeitiger Zugriff über Sm@rtClient und RDP


Für den Zugriff auf einen S7-mEC mit WinCC flexible Runtime oder einem PC mit WinCC
flexible Runtime gibt es folgende Möglichkeiten:
● Über Virtual Network Computing (VNC) auf den Sm@rtServer
● Über das Remote Desktop Protocol (RDP) von Microsoft
Systembedingt ist der parallele Zugriff von VNC und RDP nicht möglich.
Szenario:
Ein S7-mEC wird als Sm@rtServer eingesetzt. Drei Sm@rtClients greifen auf den
Sm@rtServer zu. Sobald ein PC über RDP auf den S7-mEC zugreift, werden die Verbindungen
zu den Sm@rtClients unterbrochen.

Automatische Skalierung
Bei bestimmten Verhältnissen von Server-Auflösungen zu Client-Auflösungen findet keine
automatische Skalierung statt. Deaktivieren Sie stattdessen die automatische Skalierung oder
verändern Sie die Auflösung von Server oder Client.

Einstellungen am Bediengerät
Im Dialog "Sm@rtServer: Current User Properties" in der Registerkarte "Server" ist die
Einstellung "Blank screen on client connection" nicht verfügbar.

Listening mode derSm@rtClient-Applikation


Um die Funktion "Listening mode" zu nutzen, muss in der Firewall der Port freigeschaltet sein.

E-Mail-Benachrichtigung
Bei der E-Mail-Benachrichtigung können Sie einen Absendernamen projektieren, der in der E-
Mail angegeben wird. Wenn die Funktion vom SMTP-Server nicht unterstützt wird, löschen
Sie den Eintrag. Nähere Hinweise dazu erhalten Sie bei Ihrem Service-Provider.
Löschen des Absendernamens:
● Im WinCC flexible-Projekt: Editor "Geräteeinstellungen" > Name des Absenders
● Auf dem Bediengerät: Control Panel > WinCC Internet Settings > Registerkarte "Email" >
Name of sender

Lies mich
50 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Optionen
12.3 ChangeControl

On-Screen Tastatur
● Die On-Screen Tastatur auf dem Client steht nur Verfügung, wenn auch auf dem Server
die On-Screen Tastatur aktiviert ist.

Versenden von E-Mails


● Es können immer nur 50 E-Mails zur selben Zeit versendet werden.

12.2 ProAgent

Inhalt
Hinweise zum Betrieb von ProAgent, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

ProAgent bei fehlender Installation von STEP 7"


Wenn ProAgent auf einem PC installiert ist, auf dem kein STEP 7 installiert ist, so ist der Eintrag
"Diagnose" im Projektbaum nicht verfügbar. Die Auswahl von Einheiten ist daher nicht möglich.
Die ProAgent-Anzeigen können auf diesem PC pojektiert werden. Beim Generieren des
Projekts erscheint allerdings die Meldung "Warning: Interne WARNUNG (Detail: screen
element ... was created by GeneratorHmiScreen ... - Objekttyp: SCREEN_ITEM)". In Runtime
erscheinen auf diesem PC dann keine ProAgent-Anzeigen.

Verwendung der Funktion "Objekte übersetzen und laden"


Wenn Sie in PDiag, S7-Graph oder S7-HighGraph eine Änderung vornehmen, kann es
erforderlich sein, in den bereits vorhandenen WinCC flexible-Projekten eine
Konsistenzprüfung durchzuführen, damit die Änderung über die Funktion "Objekte übersetzen
und laden" korrekt auf die HMI-Geräte transferiert werden.

Asiatische Sprachen
Die Option ProAgent ist für asiatische Oberflächensprachen nicht freigegeben.

12.3 ChangeControl

Inhalt
Hinweise zur Option /Change Control, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 51
Optionen
12.3 ChangeControl

Editoren der Option /ChangeControl


Die WinCC flexible Option WinCC flexible /ChangeControl dient zur Versionierung von
Projektierungsdaten und zur Verfolgung von Projektierungsänderungen. Die entsprechenden
Editoren "Projektversionen" und "Änderungslogbuch" finden Sie im Projektfenster unter
Versionsverwaltung.

Projektversionen auf Netzlaufwerken


Das Arbeiten mit Projektversionen auf Netzlaufwerken wird derzeit nicht untersützt.

Lies mich
52 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Bediengeräte 13
13.1 Allgemeine Hinweise

Inhalt
Hinweise zu Besonderheiten bei Bediengeräten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-
Hilfe berücksichtigt werden konnten.

Mehrtastenbedienung
Durch eine Mehrtastenbedienung können unbeabsichtigte Aktionen ausgelöst werden:
● Wenn Sie ein Tasten-Gerät verwenden, dürfen Sie nicht mehr als zwei Funktionstasten
gleichzeitig betätigen.
● Wenn Sie ein Touch-Gerät, einen Standard-PC oder einen Panel-PC verwenden, dürfen
Sie immer nur eine Funktionstaste oder Schaltfläche gleichzeitig bedienen.

Verbindung zwischen Windows CE und Windows XP


Wenn Sie von einem Bediengerät mit Windows CE Betriebssystem auf einen Rechner mit
Windows XP Betriebssystem zugreifen wollen, z. B: um über Windows XP zu drucken oder
dort einen Ordner zu öffnen, müssen Sie in Windows XP die einfache Dateifreigabe
deaktivieren. Um die einfache Dateifreigabe zu deaktivieren öffnen Sie unter Windows XP den
Windows Explorer. Wählen Sie in der Menüleiste den Befehl "Extras > Ordneroptionen". Der
Dialog "Ordneroptionen" wird geöffnet. Aktivieren Sie die Registerkarte "Ansicht" und
deaktivieren Sie im Bereich "Erweiterte Einstellungen" das Kontrollkästchen "Einfache
Dateifreigabe verwenden". Übernehmen Sie die Einstellungen mit der Schaltfläche "OK".

Winter- und Sommerzeit umstellen


Auf einem Bediengerät wird nicht automatisch von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt. Im
Control Panel legen Sie fest, ob Sommerzeit oder Winterzeit ist. Um von Winterzeit auf
Sommerzeit umzustellen, aktivieren Sie im Dialog "Date/Time Properties" das
Kontrollkästchen "Daylight savings time currently in effect". Wenn Sie die Änderung bestätigen
und den Dialog schließen, wird die Uhrzeit auf Sommerzeit umgestellt. Um auf Winterzeit
umzustellen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen.
Alternativ können Sie auch über die Systemfunktion "SommerzeitEinstellen" die Sommerzeit
einstellen.

SIMATIC Panel PC 477, PC 577, PC 677, PC 877: Verzerrte Darstellung von Piktogrammen
Wenn Sie in WinCC flexible Projekte öffnen, die mit einer Version von WinCC flexible 2005 SP1
erstellt wurden, kann es zu einer verzerrten Darstellung der Piktogramme kommen. Die
Piktogrammgröße der oben aufgeführten Bediengeräte wurde in WinCC flexible 2007

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 53
Bediengeräte
13.1 Allgemeine Hinweise

angepasst. Abhilfe: Öffnen Sie den Editor "Geräteeinstellungen" und stellen Sie die Größe der
Piktogramme unter "Benutzerdefinierte Piktogrammgröße" auf den Wert von WinCC flexible
2005 SP1 manuell ein. Die Werte entnehmen Sie der folgenden Tabelle.

Bediengerät Piktogrammgröße
(X~Y)
PC x77 12'' Key 80~66
PC x77 15'' Key 101~85

Einschränkung bei Anmeldung mit Zugriff auf HTML-Seiten


Wenn Sie im Bediengerätenamen das Zeichen "_" verwenden, dann können
Anmeldeversuche beim Zugriff auf HTML-Seiten des Bediengeräts fehlschlagen.
Verwenden Sie nicht das Zeichen "_" im Bediengerätenamen.

Bediengeräte mit PROFINET-IO-Direkttasten


Bei Bediengeräten, die PROFINET-IO-Direkttasten unterstützen, legen Sie die
Netzwerkeinstellungen sowohl im Control Panel am Bediengerät als auch im Editor HW Konfig
fest. Die Netzwerkeinstellungen im Control Panel müssen mit den Einstellungen im HW Konfig
übereinstimmen. Als Standardeinstellung ist in beiden Editoren "Automatic" voreingestellt.
PROFINET IO ist nur möglich mit den Einstellungen "Automatic" oder "100 MBd Fullduplex".

Aktualisieren des Betriebssystems


Nach dem Aktualisieren des Betriebssystems dauert es möglicherweise bis zu einer Minute,
bis die Kommunikation über die wiederhergestellten Netzwerkeinstellungen funktionsbereit ist.
In dieser Zeit kann der PC keine Verbindung über Ethernet zum Bediengerät aufbauen. Die
Meldung "Verbindungsaufbau zur Wiederherstellung der gesicherten Geräteeinstellungen"
wird angezeigt.

SecureMode
Bei folgenden Bediengeräten schützen Sie mit dem SecureMode das Control Panel, die Task-
Leiste und den Desktop gegen unbefugten Zugriff:
● Mobile Panel 277
● MP 177 6" Touch, MP 277, MP 377
● TP 177B 4"
Um den SecureMode zu aktivieren, geben Sie im Control Panel des Bediengeräts im Dialog
"Password Properties" ein Kennwort ein. Auf dem Desktop wird die Aufschrift "secure mode"
eingeblendet.
Um die Bedienung von Control Panel, Task-Leiste oder Desktop freizuschalten, geben Sie
das festgelegte Kennwort ein. Die Aufschrift "secure mode" wird ausgeblendet.

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54 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Bediengeräte
13.2 Panels

Um den SecureMode wieder wirksam zu machen, doppelklicken Sie auf dem Desktop auf das
Symbol . Um den SecureMode vollständig zu deaktivieren, löschen Sie das festgelegte
Kennwort.

Transfer über Teleservice


Für den Transfer von Daten zu einem Bediengerät über Teleservice ist eine
unterbrechungsfreie Übertragung notwendig. Für die Übertragung von großen Datenmengen
ist die Verbindung nicht geeignet, da die Übertragungsqualität und -stabilität der Telefonleitung
möglicherweise ungenügend ist.
Nutzen Sie Teleservice ausschließlich für den Projekttransfer auf ein Bediengerät. Für den
Rücktransfer, die Aktualisierung des Betriebssystems oder das Sichern großer Datenmengen
ist die Verbindung über eine Modemstrecke ungeeignet.

Ereignis "Aktivieren": Systemfunktion mit externer Variable wird nicht ausgeführt


Betroffene Bediengeräte: Basic Panels, OP73, OP77A, TP177A
Die Systemfunktion wird bei folgender Konstellation nicht ausgeführt:
● An das Ereignis "Aktivieren" eines Objekts wurde eine Systemfunktion mit einer externen
Variable projektiert.
● Das Objekt wurde als erstes Element in der Tab-Reihenfolge im Startbild projektiert.
Nach dem Starten von Runtime wird die Systemfunktion nicht ausgeführt, da die Verbindung
zur Steuerung noch nicht besteht.

13.2 Panels

Inhalt
Hinweise zu Besonderheiten bei Panels, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe
berücksichtigt werden konnten.

OP 73: Pack&Go mit der Image-Version [Link]


Ein Betriebssystem-Update beim Bediengerät OP 73 von der Image-Version [Link] auf eine
neuere Version über Pack&Go auszuführen, ist nicht möglich.

Restore-Vorgang beim OP 177 DP mono


Beim Restore-Vorgang auf OP 177 DP mono kann es zu einer überflüssigen Dialogmeldung
kommen.
Titel: "Abort Restore"
Text: "Storage Card couldn't be detected. Try restore again? Insert Storage Card and press
'OK' or abort restore with 'CANCEL'."

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 55
Bediengeräte
13.2 Panels

Bestätigen Sie die Dialogmeldung mit "OK", damit der Restore-Vorgang zuverlässig beendet
wird.

OP 277: Verstellen der Helligkeit


Das Verstellen der Helligkeit ist für das Bediengerät OP 277 nicht möglich. Daher kommt es
zur Inkompatibilität zum Vorgängermodell OP 270 bzw. TP 270. .

Simulation bei integriertem Betrieb mit Basic-Panels


Bei der Simulation der Basic Panels mit PN-Schnittstelle wird PLCSIM nicht unterstützt.

TP 270: Betriebssystem aktualisieren


Nach dem Aktualisieren des Betriebssystems werden ausschließlich die Geräteeinstellungen
für Onboard-Schnittstellen wiederhergestellt. Wenn Sie beim TP 270 z. B. eine Ethernet-CF-
Karte nutzen, wird die IP-Adresse der entsprechenden Schnittstelle nicht wiederhergestellt.

Schaltflächen bei Basic Panels, TP177A und TP177-micro


Auf den Bediengeräten TP177A, TP177-micro und den Basic-Panels werden die Schaltflächen
nicht zurückgesetzt, wenn auf deren "Gedrückt" Ereignis die Touchkalibrierung oder das
Putzbild projektiert werden.

OP73, OP73micro, OP77A, TP177A, TP177micro und Basic Panels: Systemfunktion


"SchiebenUndMaskieren"
Auf den Bediengeräten OP73, OP73micro, OP77A, TP177A, TP177micro und Basic Panels
kann die Funktion "SchiebenUndMaskieren" nur ausgeführt werden, wenn die
Eingangsvariable und die Ausgangsvariable vom gleichen Datentyp sind.

Systemfunktion "SimuliereSystemtaste"
Wenn auf den Basic-Panels die Funktion "SimuliereSystemtaste" auf einem Eingabefeld
ausgeführt wird, werden keine Bedienereignisse auf dem Touch-Screen mehr bearbeitet, bis
der Eingabemodus mit simulierter "Enter" oder "Esc" Taste verlassen wird.
Beispiel:
Wenn Sie mit "SimuliereSystemtaste" ein Eingabefeld löschen, müssen Sie die "Entf-Taste"
gefolgt von der "Enter-Taste" in die entsprechende Funktionsliste der Funktionstaste legen.

OP77A, TP177A und Basic Panels: Kommunikationspartner OMRON


Die Kopplung von einem Bediengerät zu einer OMRON-CPU der Baureihen OMRON
SYSMAC CP1L, CP1H und CJ1M über das Hostlink/Mulitlink-Protokoll über RS232 ist von der
Fa. Siemens AG systemgetestet und freigegeben.
Eine Mehrpunkt-Ankopplung an bis zu 4 OMRON-Steuerungen in einen RS422-Vierdraht-
Multidrop-Verbund kann über Kommunikations-Adapter realisiert werden.

Lies mich
56 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Bediengeräte
13.4 Mobile Panels

OP73micro, OP73 and OP77A, TP177micro, TP177A und Basic Panels: Systemgrenzen
Folgende Systemgrenzen beziehen sich auf die maximale Anzahl pro Bild:
● Benutzeranzeige: 1
● Kurvenanzeige: 4
● Meldeanzeige: 20
● Rezepturanzeige: 5

13.3 Multi Panels

Inhalt
Hinweise zu Besonderheiten bei Multi Panels, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-
Hilfe berücksichtigt werden konnten.

MP 277: Verwendung von USB-Speichersticks


Wenn auf dem Bediengerät MP 277 Archive oder Rezepturen auf einem USB-Speicherstick
abgelegt werden, darf maximal ein USB-Speicherstick gleichzeitig verwendet werden.

MP 377 als Smart Server


Bei Verwendung des MP377 als Smart Server und gleichzeitiger Nutzung des Media Players
oder der Microsoft Viewer auf dem Panel, kann es zu spürbaren Performance-Einbußen
kommen. Es wird daher dringend empfohlen, auf eine solche Kombination zu verzichten.

PROFINET IO beim MP 377


Beim MP 377 ist mit WinCC flexible 2008 SP1 PROFINET IO standardmäßig aktiviert.
Wenn Sie PROFIBUS Direkttasten verwenden, deaktivieren Sie PROFINET IO im Control
Panel.

13.4 Mobile Panels

Inhalt
Hinweise zu Besonderheiten bei Mobile Panels, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-
Hilfe berücksichtigt werden konnten.

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Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 57
Bediengeräte
13.4 Mobile Panels

Mobile Panel 277 IWLAN V2


Die nachfolgenden Bediengeräte sind in der Onlinehilfe beschrieben, obwohl diese
Bediengeräte noch nicht erhältlich sind.
● Mobile Panel 277 IWLAN V2
● Mobile Panel 277F IWLAN V2
● Mobile Panel 277F IWLAN (RFID Tag)
Wenn das entsprechende Hardware-Support-Package ausgeliefert wurde, sind diese
Bediengeräte in WinCC flexible projektierbar.

Mobile Panel 177 / 277 mit Optionspaket Batterie


Um eine unsachgemäße Bedienung über ein Mobile Panel an einer Anlage auszuschließen,
für welche die Projektierung nicht erstellt wurde, projektieren Sie den Bereichszeiger
"Projektkennung".
Beim Start der Runtime wird geprüft, ob die Projektkennung in den Geräteeinstellungen des
Projekts mit dem in der Steuerung hinterlegten Wert übereinstimmt. Wenn nicht, wird die
Runtime gestoppt.
Wenn Sie jedoch ein Mobile Panel mit Optionspaket Batterie bei laufender Runtime an eine
andere Anschluss-Box umstecken, wird die Projektkennung nicht aktualisiert. In diesem Fall
ist die Kompatibilität der Panel-Projektierung mit den verschiedenen Steuerungsprogrammen
nicht mehr sichergestellt.
● Die Runtime wird nicht gestoppt.
● Die Ausführung der Direkttasten DP, PN-IO wird nicht verhindert.
● Am Bediengerät erscheint keine Systemmeldung.

WARNUNG
Unvorhersehbare Maschinenreaktionen bei inkompatibler Panel-Projektierung
Vergeben Sie bei allen Anlagen, die eine oder mehrere Anschluss-Boxen für ein Mobile
Panel enthalten, anlagenübergreifend unterschiedliche Teilnehmer- und IP-Adressen bei
den Kommunikationspartnern, z. B. Steuerungen. Dadurch schließen Sie aus, dass über
die gleiche Adresse der falsche Kommunikationspartner erreicht wird.

Mobile Panel 277: Verwendung von USB-Speichersticks


Wenn auf dem Bediengerät Mobile Panel 277 Archive oder Rezepturen auf einem USB-
Speicherstick abgelegt werden, darf maximal ein USB-Speicherstick gleichzeitig verwendet
werden.

Mobile Panel 277 IWLAN, Mobile Panel 277F IWLAN: Zonenauswertung


Der Wert der variablen Zonen-ID hat möglicherweise unmittelbar nach dem Start der Runtime
den Wert 0. Führen Sie in diesem Fall einen Zonenwechsel (Betreten oder Verlassen) durch.

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58 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Bediengeräte
13.5 Bediengeräte mit Windows XPe

Mobile Panel 277 IWLAN, Mobile Panel 277F IWLAN: Topologieerkennung von STEP 7
Die Topologieerkennung von Step 7 kann in der Online-Ansicht keine Werte liefern, da der
notwendige LLDP Dienst noch nicht für Wireless in der PROFInet Norm spezifiziert ist.

Verwendung der Direkttasten des Mobile Panel 277:


Bei Verwendung des WinCC flexible 2008 SP1 Betriebssystem Images für Mobile Panel 277
und Mobile Panel 277 IWLAN muss im STEP 7 Projekt in HW-Konfig zwingend die neue
GSDML-Datei verwendet werden.
Löschen Sie dazu die konfigurierten Mobile Panels aus HW-Konfig und fügen Sie diese neu
aus dem HW-Katalog wieder ein.

13.5 Bediengeräte mit Windows XPe

Inhalt
Hinweise zu Besonderheiten bei Bediengeräten, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-
Hilfe berücksichtigt werden konnten.

SIMATIC Panel PC 477 / Microbox 420 mit Windows XP embedded (XPe)

Projekt transferieren
Beim Transfer können Sie zusammen mit der kompilierten Projektdatei den komprimierten
Quelldatenbestand auf das Bediengerät übertragen. Für die Ablage des komprimierten
Quelldatenbestands muss auf Laufwerk D: genügend Speicherplatz vorhanden sein. Ist nicht
genügend Speicherplatz vorhanden, wird der Transfer zwar mit einer Erfolgsmeldung beendet.
Die kompilierte Projektdatei wird jedoch nicht vollständig übertragen, sodass die Runtime mit
der Fehlermeldung "Keine Projektierung verfügbar. Bitte Transfer anstoßen" startet.
Bevor Sie den Transfer erneut starten, prüfen Sie, ob auf Laufwerk D: genügend Speicherplatz
vorhanden ist.

Druckertreiber nicht gefunden


Wenn der erforderliche Treiber bei Windows XP embedded nicht vorhanden ist, dann
verwenden Sie die mitgelieferte Treiber-CD oder die CD2 eines XP Professional. Weitere
Informationen zur Installation erhalten Sie auf der CD.

Einschränkungen
Für den SIMATIC Panel PC 477 / Microbox 420 mit Windows XPe gelten folgende
Einschränkungen:

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 59
Bediengeräte
13.5 Bediengeräte mit Windows XPe

● Der Steuerungstreiber Allen-Bradley DH485 ist nicht freigegeben.


● Der "Microsoft Script Debugger" und der, bei Microsoft Office XP mitgelieferten, "Microsoft
Script Editor", sind nicht freigegeben und dürfen nicht installiert werden.
Verwenden Sie zum Debuggen Ihrer Skripte einen Standard-PC. Weitere Informationen
zum Debuggen finden Sie in der Onlinehilfe unter "Arbeiten mit WinCC flexible >
Systemfunktionen und Runtime Scripting > Debuggen".
● Keine Archivablage in Datenbank "System"
Wenn Sie Archive auf Microbox 420 projektieren wollen, dürfen Sie die Einstellung
"Datenbank/System" nicht benutzen, da der dafür erforderliche SQL-Server nicht
zusammen mit eingeschaltetem EWF betrieben werden kann.

Enhanced Write Filter (EWF)


Mit Enhanced Write Filter (EWF) kann die Systempartition schreibgeschützt werden, z. B. um
die Lebensdauer der CF-Karte zu erhöhen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in den
Betriebsanleitungen.

Besonderheiten beim Einsatz des Enhanced Write Filter (EWF)


● Bei aktiviertem Enhanced Write Filter
– Funktionieren nur die zeitlich unbegrenzten Single License und Floating License.
– Funktionieren die Trial-Lizenzen nicht.
Wenn Sie Trial-Lizenzen verwenden wollen, dann müssen Sie den Enhanced Write
Filter deaktivieren.
– Lassen sich keine License keys auf das Bediengerät transferieren.
Um License keys auf das Bediengerät zu transferieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie im Startmenü "Start" den Befehl "Ausführen". Geben Sie cmd ein und klicken
Sie auf die Schaltfläche "OK". Der Command Prompt wird geöffnet.
2. Geben Sie "ewfmgr c: -commitanddisable" im Command Prompt ein. Der Schreibschutz
von C: wird ausgeschaltet und die geänderten Daten übernommen.
3. Führen Sie einen Reboot durch, um die Änderungen zu übernehmen.
4. Transferieren Sie benötigten License Keys auf das Bediengerät.
5. Wählen Sie im Startmenü "Start" den Befehl "Ausführen". Geben Sie cmd ein und klicken
Sie auf die Schaltfläche "OK".
6. Geben Sie "ewfmgr c: -enable" im Command Prompt ein. Der Schreibschutz von C: wird
eingeschaltet.
7. Führen Sie einen Reboot durch, um die Änderungen zu übernehmen.

Lies mich
60 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Sonstige Hinweise 14
Inhalt
Weitere Hinweise, die nicht mehr im Handbuch oder der Online-Hilfe berücksichtigt werden
konnten.

WinCC flexible /Archive und WinCC flexible / Audit


Im Rahmen von WinCC flexible 2008 SP2 wurden die Checksummen für Archiv- und Audit-
Trail-Dateien erweitert.

S7-Routing über Ethernet


Ein S7-Routing über Ethernet ist mit WinCC flexible Runtime nicht möglich.

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 61
Index

A F
Alles neu generieren, 41 Fehlermeldung
Archiv Installation, 11
Windows 7, 14 Projekt öffnen, 6
Array-Variable Flash-Speicher, 39
Migration, 19 Freischaltung
Audit Trail, 25 Verzeichnis, 10
Audit Viewer, 16
Automation License Manager
Portfreischaltung, 9 G
Geräteabhängigkeit
DP-Konfiguration, 24
B GIF-Grafiken
Backup/Restore, 7 WinCC flexible 2005 SP1, 29
BackupRAMFileSystem, 7
Basic Panels
Simulation, 56 H
Baudrate
Helligkeit
ändern bei MP 277 und MP 377, 35
OP 277, 56
Bediengeräteabhängigkeit
HMI-Station
DP-Konfiguration, 24
Spracheinstellung, 48
Bedienung in Runtime
Mehrtastenbedienung, 53
Benutzerwörterbuch, 24
Berechtigung
I
PG/PC-Schnittstelle einstellen, 16 Import
Betriebssystem Projekttext, 23
Sicherheits-Update, 23 Installation
ändern, 12
Fehlermeldung, 11
C Freischaltung von Verzeichnissen und
Programmen, 10
ChangeControl, 52
WinCC flexible Start Center, 10
integrierte Verbindung
kopieren, 46
D integriertes Projekt
Datensicherung mehrfaches Öffnen, 46
USB, 7 Objekt übersetzen und laden, 46
Deinstallation von WinCC flexible ProTool starten, 5
ProTool, 11 STEP 7 Symbol, 46
ProTool integriert, 11 Symbol-Server, 46
interner Flash
Anzahl von Dateien, 39
E
Ereingnisanzeige, 5
Ethernet, 35

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 63
Index

K O
Kennwort OLE, 28
SecureMode, 54 OLE-Objekt
Kommunikation Package, 29
Ethernet, 35 OLE-Server
Kommunikationspartner Windows 7, 14
Omron Hostlink/Multilink, 56 Omron Hostlink/Multilink
Kommunikationstreiber Kommunikationspartner, 56
Windows 7, 14 OP 177 DP mono
Kyrillischer Schriftsatz Restore-Vorgang, 55
Meldetexte, 19 OP 277
Migration, 19 Helligkeit, 56
OP17
Migration, 19
L Option
ChangeControl, 52
Leitungsdiagnose
PROFIBUS, 35
Lizenz
Änderung, 9
P
PC Adapter
MPI/PROFIBUS, 38
M PDIAG Meldung, 51
PG/PC-Schnittstelle einstellen
mehrfaches Öffnen
Berechtigung, 16
integriertes Projekt, 46
Portfreischaltung
Mehrtastenbedienung, 53
Automation License Manager, 9
Migration
ProAgent
Array-Variable, 19
Asiatische Sprachen, 51
fehlerhafte Darstellung, 20
Installation von STEP 7, 51
Kurvensammelbit, 19
PROFIBUS
Kyrillischer Schriftsatz, 19
Leitungsdiagnose, 35
OP17, 19
Projekt öffnen
SIMATIC 500/505, 19
Fehlermeldung, 6
Topologie-Editor, 20
konvertiertes Projekt, 26
Variable mit linearer Skalierung, 19
Projekt-Assistent
Mitsubishi PG-Protocol, 38
Kopfzeile, 23
Mobile Panel 177
Projektdaten drucken
Optionspaket Batterie, 58
Windows 7, 15
Mobile Panel 277
Projekttext
Optionspaket Batterie, 58
Import, 23
USB-Speicherstick, 58
Speichern als Version, 27
Mobile Panel 277 IWLAN V2, 58
Projektversion
Mobile Panel 277F IWLAN V2, 58
Netzlaufwerk, 52
Mobile Panel 277F IWLAN V2 (RFID Tag), 58
Protocol 4, 38
Modicon
ProTool
Kurvensammelbit, 19
Deinstallation von WinCC flexible, 11
Migration, 19
MP 277
USB-Speicherstick, 57

Lies mich
64 Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe
Index

R W
Restore-Vorgang WinAC MP, 16
OP 177 DP mono, 55 WinCC flexible 2005 SP1
Rezepturdaten GIF-Grafiken, 29
Windows 7, 14 Windows
Ereingnisanzeige, 5
Windows 7
S Bildschirmtastatur, 13
Kommunikationstreiber, 14
S7-Graph, 51
PC Runtime, 14
S7-HighGraph, 51
Projektdaten drucken, 15
SecureMode, 54
S7DOS, 14
Sicherheits-Update, 23
SmartServer, 13
SIMATIC 500/505
SommerzeitEinstellen, 14
Kurvensammelbit, 19
Teleservice, 16
Migration, 19
Windows CE-Gerät
Simulation
Flash-Speicher, 39
Basic Panels, 56
SimuliereSystemtaste, 56
SmartClient, 50
SmartServer, 50
Einstellung am Bediengerät, 50
SommerzeitEinstellen
Windows 7, 14
Speicherkarte
Anzahl von Dateien, 39
Speichern als Version, 27
Spracheinstellung
HMI-Station, 48
Stammverzeichnis, 39
Symbol-Server
Integriertes Projekt, 46
Systemgrenzen, 57

T
Teleservice, 16
Teleservice Adapter
MP 370 und MP 377, 38

U
USB
Datensicherung, 7

V
Variable mit linearer Skalierung
Migration, 19

Lies mich
Systemhandbuch, 03/2010, Ausdruck der Online-Hilfe 65

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