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Der Versicherungsschutz Der Paylife Gold Karten: Mit Sicherheit Mehr Vorteile

Die PayLife GoldPlus Karte bietet umfassenden Versicherungsschutz, einschließlich einer Reisestornoversicherung und einem 3-fach Reiseschutz, der sowohl für den Karteninhaber als auch für mitreisende Familienangehörige gilt. Der Versicherungsschutz umfasst Leistungen bei Erkrankungen und Unfällen im Ausland, Auslandsreisekrankenversicherung sowie Reiseunfall- und Haftpflichtversicherungen. Es gelten bestimmte Voraussetzungen und Ausschlüsse, insbesondere für Reisen in bestimmte Länder und bei Verlust der Kreditkarte.

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Der Versicherungsschutz Der Paylife Gold Karten: Mit Sicherheit Mehr Vorteile

Die PayLife GoldPlus Karte bietet umfassenden Versicherungsschutz, einschließlich einer Reisestornoversicherung und einem 3-fach Reiseschutz, der sowohl für den Karteninhaber als auch für mitreisende Familienangehörige gilt. Der Versicherungsschutz umfasst Leistungen bei Erkrankungen und Unfällen im Ausland, Auslandsreisekrankenversicherung sowie Reiseunfall- und Haftpflichtversicherungen. Es gelten bestimmte Voraussetzungen und Ausschlüsse, insbesondere für Reisen in bestimmte Länder und bei Verlust der Kreditkarte.

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Mit Sicherheit mehr Vorteile

Der Versicherungsschutz der


PayLife GoldPlus Karten
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Für alle, die mehr wollen:


Die Karte für alle Wünsche zu Hause & auf Reisen –
Reisestornoversicherung inklusive!
PayLife. Bringt Leben in Ihre Karte.

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Der Versicherungsschutz der PayLife GoldPlus Karten

Inhaltsverzeichnis

VERSICHERUNG
PayLife 3-fach Reiseschutz inkl. Reisestornoversicherung .................................................................... 3
Einkaufsschutz ......................................................................................................................................... 7
Schlüssel-SOS ........................................................................................................................................... 8

VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN
für die PayLife GoldPlus Karten .................................................................................................................9

Angaben vorbehaltlich Änderungen, Satz- und Druckfehler. Version 3, 01/2023

PAYL22296_Adaption_Versicherungsfolder_KK_GoldPlus_220126_1330.indd 2 26.01.23 15:37


Der Versicherungsschutz der PayLife GoldPlus Karten

Versicherung

Mit Sicherheit schöner urlauben:


Der 3-fach Reiseschutz Ihrer PayLife GoldPlus Karte

Egal, ob Kurzurlaub oder Weltreise, als Besitzer einer PayLife GoldPlus Karte können Sie jederzeit völlig
beruhigt verreisen. Ihre GoldPlus Karte bietet Ihnen optimalen Reiseversicherungsschutz, wo immer Sie auch
sind. Dabei können Sie Ihren Schutz durch Verwenden der GoldPlus Karte noch zusätzlich erhöhen und sogar
auf Ihre Familienmitglieder ausweiten. Detaillierte Informationen über den Umfang Ihres Reiseversicherungs-
schutzes finden Sie auf den folgenden Seiten.

Leistungsverzeichnis
3-facher Reiseschutz der PayLife GoldPlus inkl.
Reisestornoversicherung
Versicherte Personen
Voraussetzung für den
Leistungen Inhaber Familienangehörige
Versicherungsschutz
mitreisend getrennt reisend

Besitz A Leistungen bei Erkrankung/Unfall im Ausland


Transport ins Krankenhaus/Verlegungstransport bis 100 % – –
Heimtransport nach Österreich bis 100 % – –
Krankenbesuch bis 100 % – –
Medikamententransport bis 100 % – –
Überführung im Todesfall bis 100 % – –
Vorschuss bei stationärer Behandlung bis EUR 5.000,– – –
Hilfeleistungen in Notsituationen
Vorschuss bei Verlust der Kreditkarte bis EUR 1.000,– – –
Hilfe und Kostenersatz
bis EUR 220,– – –
bei Verlust von Reisedokumenten

Verwendung B Auslandsreisekrankenversicherung
Ambulante und stationäre Behandlung – –
in den letzten 3 Monaten bis EUR 500.000,–
für den Inhaber
Suche und Bergung
Such- und Bergungskosten bis EUR 35.000,– –
Hilfeleistungen in Notsituationen –
im Ausland
Außerplanmäßige Rückreisekosten bei Erkran- –
bis 100 %
kung der versicherten Person oder Angehöriger
Flugverspätungs-Mehrkosten bis EUR 110,– –
Abschleppkosten bis EUR 220,–
Reisegepäckversicherung
Beschädigung, Diebstahl oder –
bis EUR 2.000,–
Abhandenkommen
Verspätete Gepäcksausfolgung bis EUR 220,– –
Skibruch bis EUR 220,– –
Reiseunfallversicherung
Todesfall € 15.000,–
Dauernde Invalidität ab 50 % € 75.000,–
Reiseprivathaftpflichtversicherung
Sach- und Personenschäden pauschal bis € 750.000,–
Reisestornoversicherung
Für Privatreisen bis EUR 1.500,– (20 % Selbstbehalt) –
bei (An-)Zahlung der Reise
bis EUR 3.000,– –

Bezahlung C Reiseunfallversicherung pro Person


Todesfall € 155.000,–
der Reise
Dauernde Invalidität ab 50 % bis € 155.000,–
(entsprechend dem Invaliditätsgrad)
Bergungs- und Rückholkosten bis € 35.000,-
Maximalleistung für „Leistungen bei Erkrankung/Unfall im Ausland“ und „Auslandsreisekrankenversicherung“ bei unerwartetem
Akutwerden einer bestehenden Erkrankung: EUR 36.500,– .
Es gelten die EUROPÄISCHEN Reiseversicherungsbedingungen für PayLife Kreditkarten 2022 (ERV-RVB PayLife 2022). Die im Leistungsverzeichnis angeführten Versiche-
rungssummen begrenzen die Leistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle innerhalb eines Kalenderjahres und gelten für alle versicherten Personen gemeinsam
bzw. für die Leistung „Reiseunfallversicherung“ unter der Voraussetzung „Bezahlung der Reise“ pro versicherter Person.
Familienangehörige*: Ehepartner bzw. eingetragener Lebenspartner oder im gemeinsamen Haushalt lebender Lebensgefährte des Inhabers (gleiche Meldeadresse seit
mindestens sechs Monaten) und deren im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zum 18. Geburtstag.
Kein Versicherungsschutz besteht in Nordkorea, Afghanistan, Myanmar, Syrien, Venezuela, Russland, Belarus, der Krim, Luhansk, Donezk und dem Iran.
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG, Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien,
Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link]. 24-Stunden-Notrufnummer +43 1 50 444 00. Firmenbuch HG Wien FN 55418y.
Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich: Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien 3

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Der Versicherungsschutz der PayLife GoldPlus Karten

Die angeführten Leistungen und Bedingungen gelten für jede von BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft
und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft ausgegebene (kurz: Bank) als »Issuer« ausgegebene neu ausge-
stellte und bereits bestehende PayLife GoldPlus Karte, in der Folge »Kreditkarte« genannt. Weitere Begriffsbe-
stimmungen finden Sie im Artikel 1 der Versicherungsbedingungen.

Fragen zum Versicherungsschutz beantwortet Ihnen gerne das Kundenservice der


Europäischen Reiseversicherung AG unter:
Telefon: +43 (0)1 317 25 00-73575
E-Mail: info@[Link]

Versicherte Personen
Versicherte Personen sind:
• für die im Leistungsverzeichnis unter A angeführten Leistungen: Inhaber der Kreditkarte;
• für die unter B angeführte Auslandsreisekrankenversicherung: Inhaber der Kreditkarte;
für alle weiteren unter B angeführten Leistungen: Inhaber der Kreditkarte und mitreisende
Familienangehörige;
• für die unter C angeführten Leistungen: Inhaber der Kreditkarte und Familienangehörige (mitreisend
oder getrennt reisend).

Als Familienangehörige gelten Ehepartner bzw. eingetragener Lebenspartner oder im gemeinsamen


Haushalt lebender Lebensgefährte des Inhabers (gleiche Meldeadresse seit mindestens sechs Monaten) und
deren im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zum 18. Geburtstag.

Zeitlicher Geltungsbereich
Sofern nicht anders vereinbart, gilt der Versicherungsschutz für die ersten 90 Tage jeder Reise.
Der Versicherungsschutz endet spätestens mit dem Tag, an dem
• der Inhaber die Berechtigung zur Verwendung der Kreditkarte verliert;
• der Kreditkartenvertrag des Inhabers endet;
• die Gültigkeit der Kreditkarte abläuft (24 Uhr Ortszeit);
• der Inhaber vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wurde.

Örtlicher Geltungsbereich sowie


Voraussetzungen für den Versicherungsschutz
Der Versicherungsschutz gilt – wenn nicht anders bestimmt – auf Reisen im Ausland.

Generell kein Versicherungsschutz besteht in Nordkorea, Afghanistan, Myanmar, Syrien, Venezuela, Russland,
Belarus, der Krim, Luhansk, Donezk und dem Iran.

Als Ausland gelten alle sonstigen Länder, mit Ausnahme von Österreich sowie jene Länder, in denen ein
Wohnsitz oder eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

Nicht versichert sind Reisen zwischen Wohnort, Zweitwohnort und Ort der regulären Arbeitsstätte.
Der Versicherungsschutz gilt keinesfalls für Schadenereignisse am Wohnort. Im Zweifel gilt ab einer
beabsichtigten Aufenthaltsdauer von länger als 90 Tagen der neue Aufenthaltsort als Wohnort.

Voraussetzung für sämtliche Leistungen ist der Hauptwohnsitz des Karteninhabers in Österreich.

• für die im Leistungsverzeichnis unter A angeführten Leistungen: im Ausland.


- Voraussetzung: Besitz der Kreditkarte

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• für die unter B angeführten Leistungen „Suche und Bergung“ und „Reisegepäckversicherung“ gilt der
Versicherungsschutz auch auf Reisen im Inland: ab Verlassen des Wohnortes, Zweitwohnortes oder Ortes
der regulären Arbeitsstätte bis zur Rückkehr dorthin, wenn das Ziel außerhalb eines Bereiches von 20 km
ab Ortsgrenze dieser Orte liegt. Reisen innerhalb eines Bereiches von 20 km ab Ortsgrenze sind nicht versi-
chert. Die Auslandsreisekrankenversicherung gilt ausschließlich im Ausland.
- Voraussetzung: Verwendung der Kreditkarte für Zahlungen innerhalb von 3 Monaten vor
Schadenseintritt (Bargeldbehebung und Abbuchung der Kartengebühr gelten nicht als Verwendung).

• für die unter C angeführte Leistung „Suche und Bergung“ gilt der Versicherungsschutz auch auf Reisen
im Inland: ab Verlassen des Wohnortes, Zweitwohnortes oder Ortes der regulären Arbeitsstätte bis zur
Rückkehr dorthin, wenn das Ziel außerhalb eines Bereiches von 20 km ab Ortsgrenze dieser Orte liegt.
Reisen innerhalb eines Bereiches von 20 km ab Ortsgrenze sind nicht versichert. Die Reiseunfall-
versicherung gilt ausschließlich im Ausland.
- Voraussetzung: „Bezahlung der Reise“ ist die Zahlung von zumindest 75% der Reise der versicherten
Person mit der Kreditkarte vor Antritt der Reise. Der Bezahlung mit der eigenen Kreditkarte ist
gleichgesetzt, wenn eine andere Person mit ihrer Kreditkarte in Vertretung eines Inhabers die Zahlung
vornimmt.

Versicherungssummen
Die im Leistungsverzeichnis angeführten Versicherungssummen begrenzen die Höchstleistung des
Versicherers für alle Versicherungsfälle innerhalb eines Kalenderjahres (siehe jedoch Kumulschadengrenze)
und gelten
• für die unter A angeführten Leistungen: pro Inhaber;
• für die unter B angeführte Auslandsreisekrankenversicherung: pro Inhaber;
für alle weiteren unter B angeführten Leistungen: für alle versicherten Personen gemeinsam;
• für die unter C angeführten Leistungen: pro versicherter Person.

Auch wenn ein Anspruch aus Besitz von oder Mitversicherung aus mehreren Kreditkarten mit 3-fach
Reiseschutz abgeleitet werden könnte, vervielfachen sich die angegebenen Versicherungssummen nicht.
Alle Versicherungsleistungen, mit Aunahme jener für Todesfall und dauernde Invalidität aus der Reiseun-
fallversicherung, sind subsidiär. Subsidiär bedeutet, dass im Versicherungsfall die Leistungsverpflichtungen
anderer Privat- oder Sozialversicherungen vorgehen.

Bezugsberechtigte und Schadenzahlungen

Die versicherten Personen können ihre Rechte aus dieser Versicherung gegen die Europäische Reisever­
sicherung AG (in der Folge Europäische genannt) mit Ausnahme einer Leistung aus der Reiseunfallver­
sicherung selbständig, ohne Zustimmung von der Bank, geltend machen. Aus der Reiseunfallversicherung
werden Leistungen aus dem Titel der dauernden Invalidität an den Versicherten ausbezahlt. Bezugsberechtigt
hinsichtlich der Todesfallleistungen sind die Erben des Versicherten nach Maßgabe des Ergebnisses der Ver­
lassenschaftsabhandlung. Für offene Forderungen aus der Kartenverwendung hat die Bank über den aus­
haftenden Betrag ein Zurückbehaltungsrecht.

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Der Versicherungsschutz der PayLife GoldPlus Karten

Europäische Reiseversicherung AG,


Schaden-Management
Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien

Fragen zum Versicherungsschutz?


Bitte wenden Sie sich an:
E-Mail: info@[Link]
Telefon: +43 (0)1 317 25 00

StornoCheck
Wenn Sie jetzt nicht sicher sind, ob Sie zum Reiseantritt wieder gesund sein
werden …
… zögern Sie nicht und nutzen Sie bitte den StornoCheck der Europäischen.
Sie besprechen Ihre Bedenken mit einem erfahrenen Reisemediziner der
­
Europäischen, er berät Sie kostenlos telefonisch und empfiehlt, ob von der Reise
abzuraten ist und eine Stornierung jetzt Sinn macht. Besteht jedoch Aussicht auf
­
Genesung können Sie beruhigt den Beginn der Reise abwarten, denn das Risiko
­
eventuell höherer Stornokosten trägt nach erfolgter Beratung die Europäische.
So funktioniert der StornoCheck:
Sie lassen die Reise gebucht und schicken eine E-Mail mit Namen, Telefon-
nummer, Polizzennummer, Reisedaten, den derzeit anfallenden Stornokosten
und – falls vorliegend – einem ärztlichen Attest an stornocheck@europaeische.
at. Innerhalb von 2 Werktagen erhalten Sie die Empfehlung des Reisemediziners:
Storno oder Abwarten.

Ihr Vorteil dabei:


• eine zweite Chance für Ihren Urlaub – trotz plötzlicher Erkrankung oder Unfall
• schnelle und kompetente Beratung durch einen Experten – neutral und kostenlos
• finanzielle Sicherheit – das Risiko der höheren Stornokosten übernimmt die Europäische.

Das Stornorisiko wird nur abgesichert, wenn die Voraussetzungen für eine Deckung gemäß den geltenden
Versicherungsbedingungen erfüllt sind und keine Ausschlussgründe (diese werden im Zuge des StornoChecks
nicht geprüft) bestehen.

Bei Fragen melden Sie sich bitte telefonisch unter +43 (0)1 317 25 00.

Notruf 24 Stunden täglich:


Telefon: +43 (0)1 50 444 00
Europäische Reiseversicherung AG
Kratochwjlestraße 4, 1220 Wien
Kundenservice: Telefon: +43 (0)1 317 25 00
E-Mail: info@[Link], [Link]

Sitz in Wien. Firmenbuch HG Wien FN 55418y.


Die Europäische Reiseversicherung AG gehört zur Unternehmensgruppe der Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eingetragen im
Versicherungsgruppenregister der IVASS unter der Nummer 026. Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich: Versicherungsaufsicht,
Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien.
6

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Einkaufsschutz bis EUR 1.000,–

Was ist versichert?


Versichert ist Beschädigung bei nachgewiesener Fremdeinwirkung,
Beschädigung bei Verkehrsunfall sowie Diebstahl, Einbruchdiebstahl
und Raub von Gegenständen, die zu privaten Zwecken gekauft und
zu 100 % mit der PayLife GoldPlus Karte bezahlt wurden.

Versicherungsschutz in unbeaufsichtigt abgestellten


Kraftfahrzeugen besteht, wenn das Kraftfahrzeug versperrt und
nachweislich nicht länger als 12 Stunden abgestellt ist und alle
vorhandenen Sicherheitseinrichtungen genutzt werden.
Wenn immer möglich sind die Gegenstände von außen
nicht einsehbar zu verwahren.

Kein Versicherungsschutz besteht, wenn die Unterbringung


an der Wohnadresse des Karteninhabers zumutbar ist und im
unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeug für Schmuck, Uhren, Pelze
oder technische Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film-, Videogeräte, Laptops, Tablets, optische
Geräte ausgenommen Sehbehelfe, Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Navigationsgeräte).

Wo und wie lange gilt der Versicherungsschutz?


Weltweit für 45 Tage ab Übernahme der Gegenstände durch den Karteninhaber.

Welche Entschädigung wird bezahlt?


Bei Wiederbeschaffung zerstörter oder abhanden gekommener Gegenstände der Neuwert, bei Reparatur
die notwendigen Reparaturkosten – höchstens jedoch der Neuwert. Als Neuwert gilt der Wiederbe-
schaffungspreis der versicherten Gegenstände am Tag des Schadens, höchstens jedoch der mit der PayLife
GoldPlus Karte dafür tatsächlich bezahlte Betrag. Der Selbstbehalt beträgt EUR 30,–.

Wie hoch ist die Versicherungssumme?


Pro Karteninhaber und Kalenderjahr EUR 1.000,–.

Welche Versicherungsbedingungen gelten?


Dem Einkaufsschutz liegen die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für den PayLife Einkaufsschutz
2022 (ERV-VB PayLife EKS 2022) zugrunde, diese finden Sie auf den Seite 27.

Was ist im Schadenfall zu tun?


Lassen Sie sich den Schadensfall schriftlich bestätigen – z. B. bei Raub/Diebstahl von der Polizei. Melden Sie
den Schadensfall bei der Europäischen.

Leistungsverzeichnis PayLife Einkaufsschutz – 45 Tage

Voraussetzung für den


Leistungen
Versicherungsschutz

Bezahlung Einkaufsschutz
Neuwertersatz bei Beschädigung durch nachgewiesene Fremdeinwirkung, bis EUR 1.000,–
der erworbenen
Gegenstände zu 100% Beschädigung bei Verkehrsunfall sowie Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Raub (Selbstbehalt: EUR 30,–)
von Gegenständen weltweit für 45 Tage ab Übernahme durch den Inhaber

Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG, Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien, Tel. +43/1/317 25 00,
E-Mail: info@[Link]. 24-Stunden-Notrufnummer +43/1/50 444 00. Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht,
Bereich: Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien

Es gelten die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für den PayLife Einkaufsschutz 2022 (ERV-VB PayLife EKS 2022)

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Der Versicherungsschutz der PayLife GoldPlus Karten

Schlüssel-SOS bis EUR 1.000,–

Was ist versichert?


Versichert sind die Aufsperrkosten bei
• Abhandenkommen des Schlüssels oder
• irrtümlichem Aussperren,
wenn dem Karteninhaber deswegen der Zugang zu Wohnung oder Eigenheim,
das im Kreditkartenvertrag als seine Privat-/Wohnadresse erfasst ist, nicht möglich ist.
Die Versicherung gilt nicht für Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten.

Welche Voraussetzung muss erfüllt sein?


Die Versicherungsleistung gilt bei Besitz der Kreditkarte.

Welche Versicherungsleistung wird erbracht?


Schlosser oder Aufsperrdienst werden organisiert sowie die Wegkosten und die
Kosten für die Türöffnung übernommen. Die Kosten werden übernommen,
wenn die Versicherungsleistung von der Europäischen organisiert wird.

Wie hoch ist die Versicherungssumme?


Pro Karteninhaber und Kalenderjahr EUR 1.000,–.

Welche Versicherungsbedingungen gelten?


Dem Schlüssel-SOS liegen die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für die
PayLife Schlüssel-SOS 2022 (ERV-VB PayLife SSOS 2022) zugrunde, diese finden Sie auf den Seite 30.

Was ist im Schadenfall zu tun?


Bitte melden Sie sich so rasch wie möglich unter der Notrufnummer der Europäischen +43 (0)1 50 444 00.

Leistungsverzeichnis PayLife Schlüssel-SOS

Voraussetzung für den


Leistungen
Versicherungsschutz

Besitz Schlüssel-SOS
Aufsperrkosten bei Abhandenkommen des Schlüssels oder bei irrtümlichem bis EUR 1.000,–
Aussperren

Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG, Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien, Tel. +43/1/317 25 00,
E-Mail: info@[Link]. 24-Stunden-Notrufnummer +43/1/50 444 00. Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht,
Bereich: Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien

Es gelten die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für die PayLife Schlüssel-SOS 2022 (ERV-VB PayLife SSOS 2022)

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Versicherungsbedingungen für die
PayLife GoldPlus Karten
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Seite 1 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

EUROPÄISCHE Reiseversicherungsbedingungen für PayLife Kreditkarten 2022


(ERV-RVB PayLife 2022)
Soweit in diesen Versicherungsbedingungen personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form an-
geführt sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. Gesetzesstellen des Versicherungs-
vertragsgesetzes (VersVG), die in diesen Bedingungen angeführt werden, sind unter "Auszug aus dem Versi-
cherungsvertragsgesetz (VersVG)" im vollen Wortlaut wiedergegeben.
Beachten Sie, dass nur jene Teile der Versicherungsbedingungen gelten, die dem Leistungsumfang Ihres
Versicherungspaketes entsprechen.

Inhaltsverzeichnis
Allgemeiner Teil

Gemeinsame Bestimmungen
 Art. 1: Begriffsbestimmungen
 Art. 2: Versicherte Personen
 Art. 3: Zeitlicher Geltungsbereich
 Art. 4: Örtlicher Geltungsbereich
 Art. 5: Voraussetzungen für den Versicherungsschutz
 Art. 6: Ausschlüsse
 Art. 7: Obliegenheiten
 Art. 8: Versicherungssummen
 Art. 9: Subsidiarität

Besonderer Teil

I: Leistungen bei Erkrankung/Unfall im Ausland/Auslandsreisekrankenversicherung


 Art. 10: Versicherungsfall
 Art. 11: Leistungsumfang
 Art. 12: Ausschlüsse
 Art. 13: Versicherungsschutz bei bestehenden Erkrankungen oder Unfallfolgen
 Art. 14: Obliegenheiten

II: Reisegepäckversicherung
 Art. 15: Versicherungsfall
 Art. 16: Versicherte und nicht versicherte Gegenstände sowie Voraussetzungen für den Versicherungs-
schutz
 Art. 17: Hilfe und Kostenersatz bei Verlust von Reisedokumenten
 Art. 18: Verspätete Gepäcksausfolgung
 Art. 19: Skibruch
 Art. 20: Versicherungsschutz in unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeugen (-Anhängern)
 Art. 21: Versicherungsschutz beim Zelten oder Campieren
 Art. 22: Ausschlüsse
 Art. 23: Höhe der Entschädigungsleistung

III: Hilfeleistungen in Notsituationen im Ausland


Hilfe und Kostenersatz bei Verlust von Reisedokumenten ist im Teil II „Reisegepäckversicherung“ geregelt

 Art. 24: Vorschuss bei Verlust der Kreditkarte


 Art. 25: Außerplanmäßige Rückreisekosten nach Österreich
 Art. 26: Abschleppkosten
 Art. 27: Flugverspätungs-Mehrkosten

IV: Suche und Bergung


 Art. 28: Such- und Bergungskosten
Seite 2 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

V: Unfall
 Art. 29: Versicherungsfall und Versicherungsschutz
 Art. 30: Dauernde Invalidität
 Art. 31: Todesfall
 Art. 32: Ausschlüsse
 Art. 33: Begrenzung des Versicherungsschutzes (Kumulschadengrenze)
 Art. 34: Obliegenheiten
 Art. 35: Anerkennung der Versicherungsleistung

VI: Reiseprivathaftpflicht
 Art. 36: Versicherungsfall und Versicherungsschutz
 Art. 37: Leistungsumfang
 Art. 38: Ausschlüsse
 Art. 39: Obliegenheiten
 Art. 40: Bevollmächtigung des Versicherers

Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)


Seite 3 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

Allgemeiner Teil
Gemeinsame Bestimmungen

Artikel 1
Begriffsbestimmungen
1. Kreditkarte: von der BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse
Aktiengesellschaftausgegebene, gültige PayLife Kreditkarte mit den im jeweiligen Kreditkartenvertrag
vereinbarten Versicherungsleistungen.
2. Inhaber: berechtigter Inhaber einer Kreditkarte.
3. Familienangehörige: Ehepartner bzw. eingetragener Lebenspartner oder im gemeinsamen Haushalt le-
bender Lebensgefährte des Inhabers (gleiche Meldeadresse seit mindestens sechs Monaten) und deren
im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zum 18. Geburtstag.
4. Wohnsitz: jede amtlich registrierte Meldeadresse. Verlagert sich der Mittelpunkt des Lebensinteresses
(wenn auch nur befristet z.B. wegen Studium, Berufsausübung usw.) an einen neuen Ort, wird damit ein
neuer Wohnsitz begründet.
5. Leistungsverzeichnis: Übersicht mit Versicherungsleistungen und Versicherungssummen der jeweiligen
Kreditkarte.

Artikel 2
Versicherte Personen
1. Versicherte Person ist der Inhaber der Kreditkarte.
2. Versicherungsschutz für mitreisende und getrennt reisende Familienangehörige besteht, soweit dies im
Leistungsverzeichnis angeführt ist.

Artikel 3
Zeitlicher Geltungsbereich
1. Sofern nicht anders vereinbart, gilt der Versicherungsschutz für die ersten 90 Tage jeder Reise.
2. Der Versicherungsschutz endet spätestens mit dem Tag, an dem
– der Inhaber die Berechtigung zur Verwendung der Kreditkarte verliert;
– der Kreditkartenvertrag des Inhabers endet;
– die Gültigkeit der Kreditkarte abläuft (24 Uhr Ortszeit);
– der Inhaber vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wurde.

Artikel 4
Örtlicher Geltungsbereich
1. Sofern nicht anders vereinbart, gilt der Versicherungsschutz auf Reisen im Ausland, mit Ausnahme von
Nordkorea, Afghanistan, Myanmar, Syrien, Venezuela, Russland, Belarus, der Krim, Luhansk, Donezk und
dem Iran.
2. Ausland: alle Länder ausgenommen Österreich sowie jene Länder, in denen ein Wohnsitz oder eine ge-
setzliche Krankenversicherung besteht.
3. Für die im Leistungsverzeichnis unter „Suche und Bergung“ (Besonderer Teil IV) und „Reisegepäckversi-
cherung“ (Besonderer Teil II) angeführten Leistungen gilt der Versicherungsschutz auch auf Reisen im In-
land ab Verlassen des Wohnortes, Zweitwohnortes oder Ortes der regulären Arbeitsstätte bis zur Rück-
kehr dorthin, wenn das Ziel außerhalb eines Bereiches von 20 km ab Ortsgrenze dieser Orte liegt. Reisen
innerhalb eines Bereiches von 20 km ab Ortsgrenze sind nicht versichert.
4. Nicht versichert sind Reisen zwischen Wohnort, Zweitwohnort und Ort der regulären Arbeitsstätte.
5. Der Versicherungsschutz gilt keinesfalls für Schadenereignisse am Wohnort. Im Zweifel gilt ab einer be-
absichtigten Aufenthaltsdauer von länger als 90 Tagen der neue Aufenthaltsort als Wohnort.

Artikel 5
Voraussetzungen für den Versicherungsschutz
1. Voraussetzung für sämtliche Leistungen ist der Hauptwohnsitz des Karteninhabers in Österreich.
2. Versicherungsschutz besteht nur, wenn die Voraussetzungen laut Leistungsverzeichnis erfüllt sind:
– „Besitz“ bedeutet der Besitz der Kreditkarte;
– „Verwendung“ bedeutet Verwendung der Kreditkarte für Zahlungen innerhalb von drei Monaten vor
Schadeneintritt (Bargeldbehebung und Abbuchung der Kartengebühr gelten nicht als Verwendung);
– „Bezahlung der Reise“ ist die Zahlung von zumindest 75% der Reise der versicherten Person mit der
Kreditkarte vor Antritt der Reise. Der Bezahlung mit der eigenen Kreditkarte ist gleichgesetzt, wenn ei-
ne andere Person mit ihrer Kreditkarte in Vertretung eines Inhabers die Zahlung vornimmt.
Seite 4 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

Artikel 6
Ausschlüsse
1. Es besteht kein Versicherungsschutz für Ereignisse, die
1.1. vorsätzlich oder grob fahrlässig durch die versicherte Person herbeigeführt werden. In der Reise-
privathaftpflichtversicherung besteht nur dann kein Versicherungsschutz, wenn die versicherte Per-
son den Eintritt des Ereignisses, für das sie dem Dritten verantwortlich ist, vorsätzlich herbeigeführt
hat;
1.2. bei Teilnahme an Marine-, Militär- oder Luftwaffen-Diensten oder -Operationen eintreten;
1.3. durch jegliche Einwirkung von atomaren, biologischen und chemischen Waffen (ABC-Waffen) verur-
sacht werden;
1.4. mit Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnlichen Zuständen und inneren Unruhen zusammenhängen. Wenn
die versicherte Person während der versicherten Reise von einem dieser Ereignisse überrascht
wird, besteht Versicherungsschutz längstens bis zur ehestmöglichen Ausreise. Jedenfalls kein Ver-
sicherungsschutz besteht für die aktive Teilnahme an Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnlichen Zustän-
den und inneren Unruhen;
1.5. auf Reisen eintreten, die trotz Reisewarnung unternommen werden. Als Reisewarnungen gelten alle
Reisewarnungen (für ein gesamtes Land) und partiellen Reisewarnungen (für ein bestimmtes Gebiet)
des österreichischen Außenministeriums. Bei Reisewarnungen wegen Epidemien oder Pandemien
gilt der Ausschluss nur für Ereignisse, die in unmittelbarem und ursächlichem Zusammenhang mit
diesen stehen. Wird während der versicherten Reise eine Reisewarnung erlassen, die zur dringen-
den Ausreise auffordert, besteht Versicherungsschutz längstens bis zur ehestmöglichen Ausreise;
1.6. beim Versuch oder der Begehung gerichtlich strafbarer vorsätzlicher Handlungen durch die versi-
cherte Person eintreten;
1.7. durch Streik hervorgerufen werden;
1.8. durch Selbsttötung oder Selbsttötungsversuch der versicherten Person ausgelöst werden;
1.9. bei Reisen in unerschlossene oder unerforschte Gebiete sowie in einer Seehöhe über 5.000 m ein-
treten;
1.10. durch Einfluss ionisierender Strahlen im Sinne des Strahlenschutzgesetzes oder durch Kernenergie
verursacht werden;
1.11. die versicherte Person infolge einer erheblichen Beeinträchtigung ihres psychischen und physi-
schen Zustandes durch Alkohol, Suchtgifte oder Medikamente erleidet;
1.12. beim Lenken eines Kraftfahrzeuges herbeigeführt werden, wenn der Lenker die jeweilige kraftfahr-
rechtliche Berechtigung, die im Land des Ereignisses zum Lenken dieses Kraftfahrzeuges erforder-
lich wäre, nicht besitzt; dies gilt auch dann, wenn dieses Fahrzeug nicht auf Straßen mit öffentli-
chem Verkehr gelenkt wird;
1.13. bei Benützung von Luftfahrzeugen (z.B. Motorluftfahrzeuge, Segelflugzeuge, Paragleiter, Drachen-
flieger und Hängegleiter, Fallschirme, Freiballone) entstehen, ausgenommen als Passagier in einem
Motorluftfahrzeug, für das eine Passagiertransportbewilligung vorliegt. Als Passagier gilt, wer we-
der mit dem Betrieb des Luftfahrzeuges in ursächlichem Zusammenhang steht noch Besatzungs-
mitglied ist noch mittels des Luftfahrzeuges eine berufliche Betätigung ausübt;
1.14. bei Ausübung von Rafting oder Bungee-Jumping entstehen;
1.15. bei Beteiligung als Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines Motorfahrzeuges bei Fahrveranstaltungen
(einschließlich den dazugehörigen Trainings- und Qualifikationsfahrten), bei denen es auf das
schnellstmögliche Zurücklegen einer vorgegebenen Fahrstrecke oder die Bewältigung von Hinder-
nissen bzw. schwierigem Gelände ankommt, oder bei Fahrten auf Rennstrecken entstehen;
1.16. bei Ausübung von Berufssport inklusive Training entstehen;
1.17. bei Teilnahme an Landes-, Bundes- oder internationalen Sportwettbewerben sowie am offiziellen
Training für diese Veranstaltungen auftreten;
1.18. bei Tauchgängen entstehen, wenn die versicherte Person keine international gültige Berechtigung
für die betreffende Tiefe besitzt, außer bei Teilnahme an einem Tauchkurs mit einem befugten
Tauchlehrer. Jedenfalls kein Versicherungsschutz besteht bei Tauchgängen in einer Tiefe von mehr
als 40 m;
1.19. bei Klettertouren, Bergsteigetouren und Skitouren eintreten, die ohne geprüften Führer unternom-
men werden;
1.20. infolge der Ausübung einer beruflichen manuellen Tätigkeit durch die versicherte Person entstehen.
Übliche Tätigkeiten im Rahmen eines Au-Pair-Aufenthaltes sowie im Gast- und Hotelgewerbe sind
versichert.
2. Soweit die versicherte Person eine sanktionierte Person, ein sanktioniertes Unternehmen oder eine sank-
tionierte Organisation ist, die auf einer Sanktionsliste der Vereinten Nationen, der Europäischen Union,
der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreichs oder der Republik Österreich angeführt
ist, und im Ausmaß der Sanktion, wird für diese kein Versicherungsschutz gewährt, keine Zahlung geleis-
tet und keine Leistung erbracht, die diesem direkt oder indirekt zukommt.
3. Neben diesen allgemeinen Ausschlüssen vom Versicherungsschutz sind auch noch besondere Aus-
schlüsse in Artikel 12, Artikel 22, Artikel 32 und Artikel 38 geregelt.
Seite 5 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

Artikel 7
Obliegenheiten
1. Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Voraus-
setzungen und Begrenzungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
Die versicherte Person hat
1.1. den Eintritt des Versicherungsfalles, nachdem sie von ihm Kenntnis erlangt hat, ehestmöglich dem
Versicherer anzuzeigen und ihn umfassend über Schadenereignis und Schadenausmaß zu informie-
ren;
1.2. nach Möglichkeit zur Feststellung des Sachverhaltes beizutragen, dem Versicherer jede erforderli-
che Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen und jede zumutbare Untersuchung über Ursache und Hö-
he der Leistungspflicht zu gestatten;
1.3. soweit nach den Umständen im Einzelfall zumutbar
1.3.1. Beweismittel, die Ursache und Höhe der Leistungspflicht belegen (wie Stornokostenabrech-
nung, Buchungsbestätigungen, Polizeiprotokolle, Bestätigungen von Fluglinien, Arzt- und
Krankenhausatteste, Rechnungen usw.), dem Versicherer zu übergeben. Originalbelege sind
dem Versicherer auf dessen Verlangen zu übergeben, soweit der Versicherer den Schaden
ersetzt;
1.3.2. bei Erkrankung oder Unfall eine entsprechende Bestätigung des behandelnden Arztes aus-
stellen zu lassen;
1.3.3. Schäden, die in Gewahrsam eines Transportunternehmens oder Beherbergungsbetriebes
eingetreten sind, diesem ehestmöglich nach Entdeckung anzuzeigen und eine Bescheinigung
darüber zu verlangen;
1.3.4. Schäden, die durch strafbare Handlungen verursacht wurden, ehestmöglich unter genauer
Darstellung des Sachverhaltes und unter Angabe des Schadenausmaßes der zuständigen Si-
cherheitsdienststelle vor Ort anzuzeigen und eine Bescheinigung darüber zu verlangen.
2. Als Obliegenheit, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Vorausset-
zungen und Begrenzungen des § 6 Absatz 1 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, wird bestimmt:
Sollte die versicherte Person US-amerikanischer Staatsbürger oder dort erlaubterweise dauerhaft ansäs-
sig sein (resident) und nach Kuba reisen, ist sie verpflichtet nachzuweisen, dass sie sämtliche für diese
Reise geltenden US-amerikanischen Vorschriften eingehalten hat, andernfalls können vom Versicherer
keine Versicherungsleistungen oder Zahlungen erbracht werden.
3. Neben diesen allgemeinen Obliegenheiten sind auch noch besondere Obliegenheiten in Artikel 14, Artikel
34 und Artikel 39 geregelt.

Artikel 8
Versicherungssummen
1. Die im Leistungsverzeichnis angeführten Versicherungssummen begrenzen die Leistung des Versicherers
für alle Versicherungsfälle innerhalb eines Kalenderjahres und gelten
– für alle versicherten Personen gemeinsam,
– für die Leistung „Suche und Bergung“ (Besonderer Teil IV) unter der Voraussetzung „Bezahlung der
Reise“ (Artikel 5 Punkt 2) pro versicherter Person.
2. Auch wenn ein Anspruch aus Besitz von oder Mitversicherung aus mehreren Kreditkarten abgeleitet wer-
den könnte, vervielfachen sich die angegebenen Versicherungssummen nicht.

Artikel 9
Subsidiarität
Bestehen für einen Versicherungsfall auch Leistungsverpflichtungen anderer Privat- oder Sozialversicherun-
gen, gehen diese vor (Subsidiarität). Ausgenommen davon sind Leistungsverpflichtungen für Todesfall und
dauernde Invalidität aus der Reiseunfallversicherung. Die Ansprüche der versicherten Person bleiben hiervon
jedoch unberührt: Meldet die versicherte Person den Versicherungsfall dem Versicherer, wird dieser in Vor-
leistung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß regulieren. Beachten Sie die besondere Bestimmung
in Artikel 11 Punkt 5.

Besonderer Teil
I: Leistungen bei Erkrankung/Unfall im Ausland/
Auslandsreisekrankenversicherung

Artikel 10
Versicherungsfall
Versicherungsfall ist eine unerwartet akut eintretende Erkrankung (einschließlich epidemischer oder pande-
mischer Krankheiten), der Eintritt einer unfallbedingten Körperverletzung oder der Eintritt des Todes der ver-
sicherten Personwährend einer Reise im Ausland.
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Artikel 11
Leistungsumfang
1. Der Versicherer ersetzt die notwendigen, nachgewiesenen Kosten für
1.1. den Transport ins nächstgelegene Krankenhaus und einen medizinisch notwendigen Verlegungs-
transport;
1.2. die ambulante ärztliche Behandlung inklusive ärztlich verordneter Heilmittel;
1.3. die stationäre Behandlung in einem Krankenhaus inklusive ärztlich verordneter Heilmittel. Sofern
die Rückreise aufgrund mangelnder Transportfähigkeit nicht möglich ist, ersetzt der Versicherer die
Kosten der Heilbehandlungen bis zum Tag der Transportfähigkeit;
1.4. den Rücktransport nach Österreich, erforderlichenfalls mit Arztbegleitung und mit medizinisch adä-
quaten Transportmitteln je nach Zustand der versicherten Person, wenn der Heimtransport
1.4.1. medizinisch notwendig ist (einschließlich Ambulanzjet); oder
1.4.2. zwar nicht medizinisch notwendig, aber medizinisch vertretbar ist und nach mindestens drei
Tagen Krankenhausaufenthalt von der versicherten Person ausdrücklich gewünscht wird
(ausgenommen Ambulanzjet);
1.5. die Heimreise eines mit der versicherten Person auf der Reise befindlichen Familienangehörigen
nach Österreich, wenn dieser seinen gebuchten Aufenthalt aufgrund eines Rücktransportes oder
einer Überführung der versicherten Person vorzeitig beenden oder aufgrund eines Krankenhausauf-
enthaltes der versicherten Person verlängern muss. Es werden die zusätzlichen Rückreisekosten
mit dem preisgünstigsten in Betracht kommenden Verkehrsmittel ersetzt, die durch Nichtverwend-
barkeit oder nur teilweise Verwendbarkeit gebuchter Rückflugtickets oder sonstiger Fahrausweise
entstehen;
1.6. einen Krankenbesuch, wenn der Krankenhausaufenthalt im Ausland länger als fünf Tage dauert. Der
Versicherer organisiert für eine der versicherten Person nahestehende, nicht mitreisende Person die
Reise zum Ort des Krankenhausaufenthaltes und von dort zurück und übernimmt die Kosten für das
preisgünstigste in Betracht kommende Verkehrsmittel;
1.7. einen medizinisch dringend notwendigen Medikamenten- und Serentransport vom nächstgelegenen
Depot;
1.8. die Überführung Verstorbener in der Standardnorm nach Österreich;
1.9. den Transport des von der versicherten Person und der Begleitperson mitgeführten Reisegepäcks
bei Transport ins Krankenhaus, Verlegungstransport, Heimtransport und Rückreise: notwendige,
nachgewiesene Transportkosten des von der versicherten Person und dem versicherten Mitreisen-
den mitgeführten Reisegepäcks.
2. Unerwartete Schwangerschaftskomplikationen und unerwartete Frühgeburten sind bis einschließlich der
35. Schwangerschaftswoche versichert. Die im Punkt 1. angeführten Kosten werden für das neugeborene
Kind innerhalb der für die versicherte Mutter vereinbarten Versicherungssumme ersetzt.
3. Werden Leistungen gemäß Punkt 1.1. oder 1.3. bis 1.9. notwendig, werden bei Kontaktaufnahme mit der
24-Stunden-Notrufnummer des Versicherers die notwendigen Maßnahmen vom Versicherer organisiert
und die notwendigen Kosten direkt an den Leistungsträger bezahlt.
4. Die Leistungen werden in Euro erbracht. Die Umrechnung von Devisen erfolgt, sofern der Ankauf diesbe-
züglicher Devisen nachgewiesen wird, unter Heranziehung des nachgewiesenen Umrechnungskurses. Er-
folgt diesbezüglich kein Nachweis, der für die jeweilige Währung zur Verfügung gestellte (auf
[Link] veröffentlichte) Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Versicherungsereignisses.
5. Wenn die versicherte Person Leistungen nach Punkt 1.1. bis 1.3. selbst bezahlt hat und für diese Leis-
tungen Versicherungsschutz aus einer Sozialversicherung besteht, so muss sie die Kosten zuerst bei der
Sozialversicherung einreichen. Unterlässt sie dies, so reduziert sich die Ersatzleistung des Versicherers
um 10 %, aber um mindestens € 75,-.

Artikel 12
Ausschlüsse

Kein Versicherungsschutz besteht für


1. Kosten in Zusammenhang mit einer bestehenden Erkrankung oder Unfallfolge, wenn diese in den letzten
sechs Monaten vor Reiseantritt ambulant oder in den letzten neun Monaten vor Reiseantritt stationär be-
handelt wurde (ausgenommen Kontrolluntersuchungen);
2. Inanspruchnahme ortsgebundener Heilvorkommen (Kuren), Reha-Aufenthalte und Physiotherapien;
3. konservierende oder prothetische Zahnbehandlungen;
4. Beistellung von Heilbehelfen (z.B. Seh- und Hörbehelfe, Zahnspangen, Einlagen und Prothesen aller Art);
5. Schwangerschaftsunterbrechungen und nach der 35. Schwangerschaftswoche auftretende Schwanger-
schaftskomplikationen und Entbindungen;
6. Vorsorgeimpfungen, ärztliche Gutachten und Atteste;
7. Sonderleistungen im Krankenhaus, wie Einzelzimmer, Telefon, TV, Rooming-In usw.;
8. kosmetische Behandlungen;
9. körperliche Schädigung bei Heilmaßnahmen und Eingriffen, die die versicherte Person an ihrem Körper vornimmt
oder vornehmen lässt, soweit nicht ein Versicherungsfall hierzu der Anlass war.
Seite 7 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

Artikel 13
Versicherungsschutz bei bestehenden Erkrankungen oder Unfallfolgen
Eine bei Reiseantritt bestehende Erkrankung oder Unfallfolge ist versichert, wenn diese unerwartet akut wird
und nicht gemäß Artikel 12 vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ist. Ersetzt werden die in Artikel 11
angeführten Kosten bis zur vereinbarten Versicherungssumme für bestehende Erkrankungen.

Artikel 14
Obliegenheiten
Als Obliegenheit, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzun-
gen und Begrenzungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, wird bestimmt:
Sollten stationäre, tagesklinische oder wiederholt ambulante Behandlung, Heimtransport, Überführung
Verstorbener oder Bestattungen am Ereignisort notwendig werden, ist ehestmöglich mit der 24-Stunden-
Notrufnummer des Versicherers Kontakt aufzunehmen, um allfällige Weisungen des Versicherers einzuholen.

II: Reisegepäckversicherung

Artikel 15
Versicherungsfall
Versichert ist die Beschädigung oder das Abhandenkommen der versicherten Gegenstände
– durch Fremdeinwirkung wie z.B. Diebstahl oder Sachbeschädigung;
– durch Elementarereignis oder Feuer;
– durch Verkehrsunfall (ausgenommen Eigenverschulden);
– in Gewahrsam eines Beförderungsunternehmens, eines Beherbergungsbetriebes, einer bewachten Gar-
derobe oder einer Gepäckaufbewahrung.

Artikel 16
Versicherte und nicht versicherte Gegenstände sowie Voraussetzungen für den Versicherungsschutz
1. Sämtliche Gegenstände (siehe jedoch Punkte 2. und 3.), die für den persönlichen privaten Gebrauch auf
Reisen mitgenommen oder erworben werden, sind versichert.
2. Nur unter den folgenden Voraussetzungen sind versichert:
2.1. Schmuck, Uhren, Pelze, technische Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film- und Videogerä-
te, Laptops, Tablets, optische Geräte ausgenommen Sehbehelfe, Unterhaltungselektronik, Mobilte-
lefone, Navigationsgeräte), Musikinstrumente, Sportgeräte (siehe auch Artikel 22 Punkt 3), wenn sie
- in persönlichem Gewahrsam sicher verwahrt mitgeführt und beaufsichtigt werden, sodass deren
Wegnahme durch Dritte ohne Überwinden eines Hindernisses nicht möglich ist; oder
- einem Beherbergungsbetrieb, einer bewachten Garderobe oder einer Gepäckaufbewahrung
übergeben sind; oder
- sich in einem verschlossenen und versperrten Raum befinden und alle vorhandenen Sicher-
heitseinrichtungen (Safe, Schränke usw.) genutzt werden; oder
- bestimmungsgemäß getragen werden.
2.2. Technische Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film-, Videogeräte, Laptops, Tablets, opti-
sche Geräte, Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Navigationsgeräte), Musikinstrumente und,
Sportgeräte (Surfbretter, Ski usw.), wenn sie einem Transportunternehmen in einem versperrten
Behältnis in Gewahrsam übergeben wurden. Nicht versichert sind Schmuck, Uhren und Pelze, wenn
sie einem Transportunternehmen übergeben wurden.
3. Nicht versichert sind
3.1. Bargeld, Schecks, Kreditkarten, Bankkarten, Wertpapiere, Fahrkarten, Urkunden und Dokumente
jeder Art, Tiere, Antiquitäten, Gegenstände mit überwiegendem Kunst- oder Liebhaberwert sowie
Übersiedlungsgut und Waffen samt Zubehör;
3.2. Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder für die eine behördliche Zulassung
erforderlich ist, Segelflugzeuge, Fallschirme, Hängegleiter, Paragleiter, Flugdrachen, Eissegler, Se-
gelboote und Fahrräder; nicht versichert sind ebenso deren Zubehör, Ersatzteile und Sonderaus-
stattungen;
3.3. Gegenstände, die üblicherweise nur beruflichen Zwecken dienen.

Artikel 17
Hilfe und Kostenersatz bei Verlust von Reisedokumenten

Kommen aufgrund eines Versicherungsfalles gemäß Artikel 15 während der Reise für die Reise benötigte
Dokumente (z.B. Reisepass, Personalausweis, Visum, Führerschein, Zulassungsschein) abhanden, ist der
Versicherer bei der Ersatzbeschaffung behilflich und übernimmt die aufzuwendenden amtlichen Gebühren.
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Artikel 18
Verspätete Gepäcksausfolgung
Bei verspäteter Gepäcksausfolgung am Reiseziel werden die notwendigen Auslagen für dadurch erforderliche
Ersatzgegenstände des persönlichen Bedarfs ersetzt.

Artikel 19
Skibruch
1. Ein Versicherungsfall liegt vor bei plötzlichem Bruch von Skiern, Skibobs und Snowboards (inkl. Bindun-
gen und Skistöcken) während ihres bestimmungsgemäßen Gebrauchs durch die versicherte Person.
2. Der Versicherer leistet Ersatz gemäß Artikel 23. Infolge Skibruchs aufgewendete Kosten für Mietskier
(-skibob, -snowboard) werden zusätzlich bis zu 10 % der Versicherungssumme für Skibruch ersetzt.
Schäden an Kanten, Lack und Belag werden nur als Folge von Skibruch ersetzt.
3. Stauchungen, Längsrisse und Leimlösungen sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Artikel 20
Versicherungsschutz in unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeugen (-Anhängern)
1. Ein Kraftfahrzeug (-Anhänger) gilt dann als unbeaufsichtigt abgestellt, wenn weder die versicherte Person
noch eine von ihr beauftragte, namentlich bekannte Vertrauensperson beim zu sichernden Kraftfahrzeug
(-Anhänger) ständig anwesend ist. Die Bewachung eines zur allgemeinen Benutzung offenstehenden
Platzes gilt nicht als Beaufsichtigung.
2. Versicherungsschutz besteht für Gegenstände, wenn deren Verwahrung in Unterkunft oder Gepäckauf-
bewahrung nicht möglich ist, das Kraftfahrzeug (-Anhänger) nachweislich nicht länger als zwölf Stunden
abgestellt ist und die Gegenstände
2.1. sich in einem durch Metall, Hartkunststoff oder Glas fest umschlossenen und durch Verschluss ge-
sicherten, versperrten Innen- oder Kofferraum befinden und alle vorhandenen Sicherheitseinrich-
tungen genutzt werden. Sie müssen im Kofferraum verwahrt werden, wenn ein solcher vorhanden
und die Aufbewahrung darin möglich ist, ansonsten müssen sie von außen nicht einsehbar verwahrt
werden;
2.2. in einem Behältnis aus Metall oder Hartkunststoff oder auf einem Dachträger aufbewahrt werden.
Sie müssen versperrt, am Kraftfahrzeug montiert und unbefugt nicht ohne Gewaltanwendung ab-
nehmbar sein (z.B. ein Stahlseilschloss allein genügt nicht).
3. Auf einem einspurigen Kraftfahrzeug muss das mitgeführte Reisegepäck in verschlossenen und ver-
sperrten Behältnissen aus Metall oder Hartkunststoff aufbewahrt werden, die unbefugt nicht ohne Ge-
waltanwendung zu öffnen oder abzunehmen sind. Die übrigen Bestimmungen der Punkte 1. und 2. gelten
sinngemäß.
4. Kein Versicherungsschutz besteht im unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeug (-Anhänger) für techni-
sche Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film-, Videogeräte, Laptops, Tablets, optische Geräte,
Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Navigationsgeräte), Musikinstrumente, Sportgeräte, Fahrräder,
Schmuck, Uhren und Pelze.

Artikel 21
Versicherungsschutz beim Zelten oder Campieren
1. Versicherungsschutz besteht während des Zeltens oder Campierens ausschließlich auf einem offiziellen
Campingplatz.
2. Für technische Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film-, Videogeräte, Laptops, Tablets, optische
Geräte, Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Navigationsgeräte), Musikinstrumente, Sportgeräte (Surf-
bretter usw.), Schmuck, Uhren und Pelze besteht Versicherungsschutz, wenn sie der Campingplatzlei-
tung zur Aufbewahrung übergeben werden oder sich in einem Kraftfahrzeug (-Anhänger) oder Wohnwa-
gen befinden und die Voraussetzungen des Artikel 20 Punkt 2.1. erfüllt ist.

Artikel 22
Ausschlüsse
Kein Versicherungsschutz besteht für Schäden, die
1. durch natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit, Abnutzung, Verschleiß, mangelhafte Verpackung oder
mangelhaften Verschluss der versicherten Gegenstände entstehen;
2. durch Selbstverschulden, Vergessen, Liegenlassen, Verlieren, Verlegen, Fallen-, Hängen- oder Stehen-
lassen, mangelhafte Verwahrung oder mangelhafte Beaufsichtigung verursacht werden;
Seite 9 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

3. bei Benutzung der versicherten Gegenstände (Musikinstrumente, Sportgeräte, usw.) an diesen eintreten
(Ski siehe Artikel 19);
4. eine Folge von Versicherungsfällen darstellen (z.B. Schlossänderungskosten bei Diebstahl eines Schlüs-
sels).

Artikel 23
Höhe der Entschädigungsleistung
1. Der Versicherer ersetzt
– bei Zerstörung oder Abhandenkommen den Zeitwert;
– bei Beschädigung die notwendigen Reparaturkosten, höchstens jedoch den Zeitwert;
– für beschädigte, zerstörte oder abhanden gekommene Filme, Ton- und andere Datenträger den Mate-
rialwert.
2. Als Zeitwert gilt der Wiederbeschaffungspreis der versicherten Gegenstände am Tag des Schadens ab-
züglich einer Wertminderung für Alter und Abnützung.
3. Der Versicherer verzichtet auf den Einwand der Unterversicherung.

III: Hilfeleistungen in Notsituationen im Ausland


Anmerkung: Hilfe und Kostenersatz bei Verlust von Reisedokumenten ist im Besonderen Teil II „Reisegepäckversiche-
rung“ in Artikel 17 geregelt.

Artikel 24
Vorschuss bei Verlust der Kreditkarte
1. Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn der Inhaber während der Reise in eine finanzielle Notlage gerät, weil
seine Kreditkarte ohne seinen Willen abhanden gekommen ist.
2. Ist eine Serviceleistung durch ein Ersatzkarten- und Bargeldservice-Programm nicht verfügbar, stellt der
Versicherer einen Bargeldvorschuss bis zur vereinbarten Versicherungsumme zur Verfügung und trägt die
Kosten des Geldtransfers. Der Vorschuss wird nur gegen Empfangsbestätigung gewährt.
3. Die versicherte Person verpflichtet sich, den Vorschuss innerhalb von zwei Wochen nach Rückkehr von
der Reise, spätestens jedoch innerhalb von zwei Monaten nach Zahlungserhalt, an den Versicherer zu-
rückzuzahlen.

Artikel 25
Außerplanmäßige Rückreisekosten nach Österreich
1. Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn die versicherte Person eine Reise vorzeitig beenden oder verlängern
muss und daher die gebuchte Rückreise nach Österreich nicht antreten kann,
– weil ein mindestens 5-tägiger Krankenhausaufenthalt – aufgrund eines Ereignisses, das in der Aus-
landsreisekrankenversicherung (Besonderer Teil I) versichert ist – im Ausland notwendig war oder in
Österreich bevorsteht;
– weil ihre Anwesenheit in Österreich dringend erforderlich ist, wegen akut eintretender Erkrankung (ein-
schließlich epidemischer oder pandemischer Krankheiten), gesundheitlicher Unfallfolgen oder Tod ih-
res Ehepartners (Lebensgefährten) oder nahen Verwandten (Eltern, Kinder oder Geschwister).
2. Der Versicherer ersetzt die durch die vorzeitige oder verspätete Rückreise nach Österreich entstandenen
zusätzlichen Fahrtkosten für alle versicherten Personen. Darunter sind jene Kosten zu verstehen, die
durch Nichtverwendbarkeit oder nur teilweise Verwendbarkeit gebuchter Rückreisetickets oder sonstiger
Fahrausweise entstehen, nicht jedoch Storno- und Rücktrittsgebühren. Ersetzt werden die Kosten für das
preisgünstigste in Betracht kommende Verkehrsmittel.

Artikel 26
Abschleppkosten
1. Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn die versicherte Person als Lenker eines auf ihn zugelassenen Perso-
nenkraftwagens oder Motorrads seine Fahrt aufgrund einer Panne (Brems-, Betriebs- oder Bruchscha-
den) oder eines Unfalles nicht unmittelbar fortsetzen kann.
2. Der Versicherer ersetzt die Kosten des Abtransports des Kraftfahrzeugs bis zur nächsten Vertragswerk-
stätte.

Artikel 27
Flugverspätungs-Mehrkosten
1. Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn der von der versicherten Person gebuchte Flug nachweislich verspä-
tet ist oder unverschuldet versäumt wird.
2. Ersetzt werden die notwendigen Mehrkosten
Seite 10 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

– bei einer Flugverspätung von mehr als vier Stunden;


– bei Versäumen eines Anschlussfluges aufgrund einer Flugverspätung;
– bei Versäumen eines Fluges aufgrund einer Verspätung eines öffentlichen Verkehrsmittels von mehr als
einer Stunde.
3. Der Sachverhalt ist von der Fluglinie oder vom jeweiligen Verkehrsträger zu bestätigen.
4. Als Mehrkosten gelten:
– Kosten für eine zusätzliche erforderliche Nächtigung und Verpflegung;
– Reisekosten zu einem anderen Flughafen, um von dort den Flug anzutreten;
– Telefon- und Telefaxkosten zwecks Benachrichtigung der Firma und/oder Familie.
5. Wenn der Versicherungsfall in einem Kalenderjahr mehrmals eintritt, wird insgesamt maximal die dreifa-
che Versicherungssumme ausbezahlt.
6. Kein Versicherungsschutz besteht bei Naturkatastrophen, Luftraumsperren, Flughafensperren, Flugver-
spätungen bei durchgängig gebuchten Tickets und bei Nichteinhaltung der Mindestumsteigezeiten.

IV: Suche und Bergung

Artikel 28
Such- und Bergungskosten
1. Die versicherte Person muss geborgen werden, weil sie einen Unfall in unwegsamem Gelände erlitten hat,
in Berg- oder Seenot geraten ist oder die begründete Vermutung auf eine der genannten Situationen be-
standen hat.
2. Der Versicherer ersetzt die nachgewiesenen Kosten der Suche nach der versicherten Person und ihrer
Bergung bis zur nächsten befahrbaren Straße oder bei medizinischer Notwendigkeit den Direkttransport
vom Unfallort bis zum nächstgelegenen Krankenhaus.

V: Unfall
Artikel 29
Versicherungsfall und Versicherungsschutz
1. Versicherungsfall ist der Eintritt eines Unfalles während der Reise. Die Versicherungsleistung wird nur für die durch
den eingetretenen Unfall hervorgerufene körperliche Schädigung erbracht.
2. Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis
(Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Gesundheitsschädigungen, die die versicherte Per-
son bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei der Bemühung zur Rettung von Menschenleben oder Sachen erleidet,
gelten als unfreiwillig erlitten. Bei Vergiftungen durch plötzlich ausströmende Gase und Dämpfe wird der Begriff der
Plötzlichkeit auch dann angenommen, wenn die versicherte Person durch besondere Umstände den Einwirkungen
von Gasen oder Dämpfen mehrere Stunden lang unfreiwillig ausgesetzt war.
2.1. Gesundheitsschädigungen, die aufgrund akuter Mangeldurchblutung des Herzmuskels entstanden sind (z.B.
Herzinfarkt), sind versichert, wenn ein überwiegender Kausalzusammenhang mit einer unmittelbaren Verletzung
der betreffenden Koronararterie besteht und diese Verletzung durch eine direkte mechanische Einwirkung von
außen auf den Brustkorb verursacht worden ist.
2.2. Gesundheitsschädigungen, die aufgrund akuter Mangeldurchblutung des Gehirns entstanden sind (z.B. Schlag-
anfall, ischämischer Insult), sind versichert, wenn ein überwiegender Kausalzusammenhang mit einer unmittelba-
ren Verletzung oder einem Verschluss des betreffenden Blutgefäßes besteht und diese durch eine direkte me-
chanische Einwirkung von außen verursacht worden sind.
2.3. Bandscheibenhernien jeder Art sind versichert, wenn sie durch eine erhebliche direkte Gewalteinwirkung auf das
jeweilige Segment der Wirbelsäule verursacht werden, und
– diese durch Kraft und Richtung in der Lage war, eine gesunde Bandscheibe zu zerreißen, die bildgebende Un-
tersuchung nach dem Unfall (wie MRT, Röntgen) keine degenerativen Veränderungen zeigt und vor dem Unfall
keine Wirbelsäulenbeschwerden bestanden, oder
– Frakturen ober- oder unterhalb der geschädigten Bandscheibe vorliegen, oder
– es zu Bänderrissen im Bereich der Wirbelsäule mit Wirbelverrenkungen gekommen ist.
2.4. Bauch- und Unterleibsbrüche jeder Art sind versichert, wenn sie durch eine von außen kommende mechanische
Einwirkung direkt herbeigeführt worden sind und nicht anlagenbedingt waren.
3. Als Unfall gelten auch:
3.1. Verrenkungen von Gliedern sowie Zerrungen und Zerreißungen von an Gliedmaßen und an der Wirbelsäule be-
findlichen Muskeln, Sehnen, Bändern und Kapseln sowie Meniskusverletzungen infolge plötzlicher Abweichung
vom geplanten Bewegungsablauf. Hinsichtlich abnützungsbedingter Einflüsse mit Krankheitswert findet Arti-
kel 32 Punkt 7. Anwendung.
3.2. Folgen der versehentlichen Einnahme von giftigen oder ätzenden Stoffen, es sei denn, dass diese Einwirkungen
allmählich erfolgen;
3.3. Unfälle, die durch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall der versicherten Person herbeigeführt wurden.
4. Eine Gesundheitsschädigung als Folge eines Unfalles gemäß Punkt 2. und Punkt 3. gilt als nachgewiesen, wenn
diese ehestmöglich nach dem Unfallereignis medizinisch festgestellt und ärztlich behandelt wurde.
5. Krankheiten gelten nicht als Unfälle, übertragbare Krankheiten auch nicht als Unfallfolgen. Der Versicherungsschutz
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erstreckt sich jedoch auf:


5.1. Folgen des Wundstarrkrampfes und der Tollwut, wenn diese durch einen Unfall verursacht wurden;
5.2. Wundinfektionen infolge einer Unfallverletzung;
5.3. Organisch bedingte Störungen des Nervensystems, wenn und soweit diese Störung auf eine durch den Unfall
verursachte organische Schädigung zurückzuführen ist.
Artikel 30
Dauernde Invalidität
1. Dauernde Invalidität liegt vor, wenn die versicherte Person durch den Unfall auf Lebenszeit in ihrer körperlichen oder
geistigen Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist.
Ergibt sich innerhalb eines Jahres vom Unfalltag an gerechnet, dass als Folge des
Unfalles eine dauernde Invalidität von mindestens 50 % zurückbleibt, wird
– für die unter B angeführten Leistungen: 100 % der vereinbarten Versicherungssumme geleistet;
– für die unter A und C angeführten Leistungen: der dem Grad der Invalidität entsprechende Betrag [Link]
dauernde Invalidität muss
– innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein und
– innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall durch einen ärztlichen Befundbericht festgestellt und beim Versicherer
geltend gemacht werden.
Aus dem ärztlichen Befundbericht müssen Art und Umfang der Gesundheitsschädigung und die Möglichkeit einer
auf Lebenszeit dauernden Invalidität hervorgehen.
2. Maßgeblich für die Ermittlung der dauernden Invalidität ist der Zustand der Beeinträchtigung der körperlichen und
geistigen Leistungsfähigkeit zum Zeitpunkt der ärztlichen Untersuchung bzw. zum Zeitpunkt der Erstellung des me-
dizinischen Gutachtens. Bei völligem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit der nachstehend genannten Kör-
perteile und Sinnesorgane gelten zur Bemessung des Invaliditätsgrades ausschließlich, soweit nicht etwas anderes
vereinbart ist, die folgenden Bewertungsgrundlagen (Gliedertaxe):
– völliger Verlust eines Armes im oder oberhalb des Schultergelenks 70 %
– völliger Verlust eines Armes im oder oberhalb des Ellenbogengelenks 60 %
– völlige Funktionsunfähigkeit eines Armes inkl. Schultergelenk 60 %
– völliger Verlust eines Beines mit Verlust des Hüftgelenks 70 %
– völliger Verlust eines Beines im oder oberhalb des Kniegelenks 60 %
– völlige Funktionsunfähigkeit eines Beines inkl. Hüftgelenk 60 %
Bei völligem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit:
– eines Daumens 20 %
– eines Zeigefingers oder Mittelfingers 10 %
– eines anderen Fingers 5%
– einer großen Zehe 5%
– einer anderen Zehe 2%
– der Sehkraft beider Augen 100 %
– der Sehkraft eines Auges 40 %
– sofern jedoch die Sehkraft des anderen Auges vor Eintritt des
Versicherungsfalles bereits verloren war 65 %
– des Gehörs beider Ohren 60 %
– des Gehörs eines Ohres 15 %
– sofern jedoch das Gehör des anderen Ohres vor Eintritt des
Versicherungsfalles bereits verloren war 45 %
– des Geruchssinnes 10 %
– des Geschmackssinnes 5%
– der Milz 10 %
– einer Niere 20 %
– beider Nieren oder wenn die Funktion der zweiten Niere vor
dem Eintritt des Versicherungsfalles bereits verloren war 50 %
– der Stimme 30 %
– des Magens 20 %
Für andere Körperteile und Sinnesorgane bemisst sich der Invaliditätsgrad danach, inwieweit die normale körperliche
oder geistige Funktionsfähigkeit insgesamt beeinträchtigt ist. Dabei sind ausschließlich medizinische Gesichtspunkte
zu berücksichtigen.
3. Bei Teilverlust oder Funktionsbeeinträchtigung gilt der entsprechende Teil des jeweiligen Prozentsatzes.
4. Ist die Funktion mehrerer Körperteile oder Sinnesorgane durch den Unfall beeinträchtigt, werden die ermittelten Inva-
liditätsgrade zusammengerechnet. Mehr als 100% werden jedoch nicht berücksichtigt.
5. Bei der Bemessung des Invaliditätsgrades wird ein Abzug in Höhe einer Vorinvalidität vorgenommen, wenn durch
den Unfall eine körperliche oder geistige Funktion betroffen ist, die schon vorher beeinträchtigt war.
6. Haben Krankheiten oder Gebrechen bei der durch ein Unfallereignis hervorgerufenen Gesundheitsschädigung oder
deren Folgen mitgewirkt, ist im Falle einer Invalidität der Prozentsatz des Invaliditätsgrades, ansonsten die Leistung
entsprechend dem Anteil der Krankheit oder des Gebrechens zu vermindern, sofern dieser Anteil mindestens 30 %
beträgt. Dies gilt insbesondere auch, wenn die Gesundheitsschädigung durch einen abnützungsbedingten Einfluss
mit Krankheitswert, wie beispielsweise Arthrose, mitverursacht worden ist.
Seite 12 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

7. Steht der Grad der dauernden Invalidität nicht eindeutig fest, sind sowohl die versicherte Person als auch der Versi-
cherer berechtigt, den Invaliditätsgrad jährlich bis vier Jahre ab dem Unfalltag ärztlich neu bemessen zu lassen.
8. Stirbt die versicherte Person
– aus unfallfremder Ursache innerhalb eines Jahres nach dem Unfall oder
– gleichgültig, aus welcher Ursache, später als ein Jahr nach dem Unfall
und war ein Anspruch auf Invaliditätsleistung entstanden, leistet der Versicherer nach dem Invaliditätsgrad, mit dem
aufgrund der ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre.
Artikel 31
Todesfall
1. Tritt innerhalb eines Jahres vom Unfalltag an gerechnet der Tod als Folge eines Unfalls ein, wird die für den Todesfall
versicherte Summe gezahlt.
2. Auf die Todesfall-Leistung werden nur Zahlungen, die für dauernde Invalidität aus demselben Ereignis geleistet wur-
den, angerechnet. Einen Mehrbetrag an Leistung für dauernde Invalidität kann der Versicherer nicht zurückverlangen.
3. Bis zum vollendeten 15. Lebensjahr des Versicherten werden im Rahmen der Versicherungssumme nur die aufge-
wendeten angemessenen Begräbniskosten ersetzt.
Artikel 32
Ausschlüsse
Kein Versicherungsschutz besteht für
1. körperliche Schädigung bei Heilmaßnahmen und Eingriffen, die die versicherte Person an ihrem Körper vornimmt
oder vornehmen lässt, soweit nicht ein Versicherungsfall hierzu der Anlass war. Soweit ein Versicherungsfall der An-
lass war, findet Artikel 6 Punkt 1.10 im Rahmen der Heilbehandlung der Unfallfolgen keine Anwendung;
2. krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen (z.B. Psychosen, Neurosen), auch wenn diese durch einen
Unfall verursacht wurden;
3. Unfälle, die infolge einer Geistes- oder Bewusstseinsstörung, sowie durch epileptische oder andere Krampfanfälle,
die den ganzen Körper der versicherten Person ergreifen, eintreten.
Artikel 33
Summenmäßige Begrenzung des Versicherungsschutzes (Kumulschadengrenze)
Benützen mehrere Versicherte dasselbe Verkehrsmittel oder befinden sich solche Personen in einer anderen gemein-
samen Gefahr, so beträgt bei einem gemeinsamen Unfallereignis die Höchstgesamtentschädigung aus der Reiseunfall-
versicherung für alle betroffenen Personen:
- aus dem Leistungsteil A € 1.500.000,-
- aus dem Leistungsteil B € 2.200.000,-
- aus dem Leistungsteil C € 5.450.000,-.
Überschreitet die Summe der Ansprüche der Versicherten diesen Betrag, so wird die Leistung für jeden einzelnen Versi-
cherten im Verhältnis der Summe der vertraglichen Einzelansprüche zu diesem Betrag gekürzt.
Artikel 34
Obliegenheiten
Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzungen und
Begrenzungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
Die versicherte Person hat nach dem Unfall
1. ehestmöglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und die ärztliche Behandlung bis zum Abschluss des Heilverfah-
rens fortzusetzen;
2. für eine angemessene Krankenpflege und nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung der Unfallfolgen zu
sorgen;
3. sich auf Verlangen des Versicherers durch die vom Versicherer bezeichneten Ärzte untersuchen zu lassen.
Artikel 35
Anerkennung der Versicherungsleistung
Der Versicherer ist verpflichtet, bei Ansprüchen auf Leistung für dauernde Invalidität innerhalb von drei Monaten zu
erklären, ob und in welcher Höhe er eine Leistungspflicht anerkennt. Die Fristen beginnen mit dem Eingang der Unterla-
gen, die der Anspruchserhebende zur Feststellung des Unfallherganges, der Unfallfolgen und über den Abschluss des
Heilverfahrens beizubringen hat.

VI: Reiseprivathaftpflicht

Artikel 36
Versicherungsfall und Versicherungsschutz
1. Als Versicherungsfall gilt ein Schadenereignis während der Reise, aus dem der versicherten Person als Privatperson
Schadenersatzverpflichtungen erwachsen oder erwachsen könnten. Mehrere auf derselben oder gleichartigen Ursa-
che beruhende Schadenereignisse gelten als ein Versicherungsfall.
2. Im Versicherungsfall übernimmt der Versicherer
2.1. die Erfüllung von Schadenersatzverpflichtungen, die der versicherten Person wegen eines Sach- und/oder Perso-
nenschadens sowie des daraus abgeleiteten Vermögensschadens aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmun-
Seite 13 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

gen erwachsen (in der Folge kurz „Schadenersatzverpflichtung“ genannt). Nicht versichert sind Schäden, welche
weder auf einen Personen- noch auf einen Sachschaden zurückzuführen sind (reine Vermögensschäden);
2.2. die Kosten der Feststellung und der Abwehr einer von einem Dritten behaupteten Schadenersatzverpflichtung.
3. Sachschäden sind die Beschädigung oder die Vernichtung von körperlichen Sachen.
Personenschäden sind die Gesundheitsschädigung, Körperverletzung oder Tötung von Menschen.
4. Die Versicherung erstreckt sich auf Schadenersatzverpflichtungen der versicherten Person aus den Gefahren des
täglichen Lebens (mit Ausnahme einer betrieblichen, beruflichen oder gewerbsmäßigen Tätigkeit), insbesondere
4.1. aus Verwendung von Fahrrädern;
4.2. aus nicht berufsmäßiger Sportausübung, ausgenommen die Jagd;
4.3. aus erlaubtem Besitz von Hieb-, Stich- und Schusswaffen und aus deren Verwendung als Sportgerät (ausge-
nommen Kampfsportarten) und für Zwecke der Selbstverteidigung;
4.4. aus Haltung von Kleintieren, ausgenommen Hunde und exotische Tiere;
4.5. aus Verwendung von Wasserfahrzeugen für die im Land der Verwendung keine Lenkerberechtigung (Bootsführer-
schein oder Schifffahrtspatent) erforderlich ist;
4.6. aus Verwendung von nicht motorisch angetriebenen Schiffs- und Flugmodellen (letztere bis 5 kg);
4.7. bei Benützung von überlassenen oder gemieteten Wohn- und sonstigen Räumen sowie des darin befindlichen In-
ventars, ausgenommen Verschleißschäden.

Artikel 37
Leistungsumfang
1. Die vereinbarte Versicherungssumme gilt für Sach- und Personenschäden, die auf einen Versicherungsfall zurückzu-
führen sind, zusammen.
2. Die Versicherung umfasst die den Umständen nach gebotenen gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten der Fest-
stellung und Abwehr einer von einem Dritten behaupteten Schadenersatzpflicht und zwar auch dann, wenn sich der
Anspruch im Nachhinein als unberechtigt erweist.
3. Die Versicherung umfasst weiters die Kosten der geführten Verteidigung in einem Straf- oder Disziplinarverfahren.
4. Falls die vom Versicherer verlangte Erledigung eines Schadenersatzanspruches am Widerstand des Versicherungs-
nehmers oder der versicherten Person scheitert und der Versicherer mittels eingeschriebenen Briefes die Erklärung
abgibt, seinen vertragsmäßigen Anteil an der Entschädigung für den Geschädigten zur Verfügung zu halten, hat der
Versicherer für den ab Zugang seiner Erklärung entstehenden Mehraufwand an Schadenersatz, Zinsen und Kosten
nicht aufzukommen.

Artikel 38
Ausschlüsse
1. Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadenersatzverpflichtungen aus Schäden, die die versicherte Person oder
die für sie handelnden Personen verursachen durch Haltung oder Verwendung von
1.1. Luftfahrzeugen oder Luftfahrtgeräten;
1.2. Landfahrzeugen (oder deren Anhängern), die mit einem Verbrennungsmotor betrieben oder die ein behördliches
Kennzeichen tragen bzw. nach den in Österreich geltenden Bestimmungen tragen müssten;
1.3. Wasserfahrzeugen, für die im Land der Verwendung eine Lenkerberechtigung (Bootsführerschein oder Schiff-
fahrtspatent) erforderlich ist.
2. Kein Versicherungsschutz besteht auch für
2.1. Schadenersatzverpflichtungen der versicherten Person aus den Gefahren einer betrieblichen, beruflichen oder
gewerbsmäßigen Tätigkeit;
2.2. Ansprüche, soweit sie aufgrund eines Vertrages oder einer besonderen Zusage über den Umfang der gesetzli-
chen Ersatzpflicht hinausgehen;
2.3. Erfüllung von Verträgen und die an deren Stelle tretende Ersatzleistung;
2.4. Schäden, die der versicherten Person selbst oder ihren Angehörigen (Ehepartner, Verwandte in gerader aufstei-
gender und absteigender Linie, Schwieger-, Adoptiv- und Stiefeltern, im gemeinsamen Haushalt lebende Ge-
schwister; außereheliche Gemeinschaft ist in ihrer Auswirkung der ehelichen gleichgestellt) zugefügt werden;
2.5. Schäden durch Verunreinigung oder Störung der Umwelt;
2.6. Schäden, die im Zusammenhang in unmittelbarem und ursächlichem Zusammenhang mit einer psychischen Er-
krankung der versicherten Person stehen.
3. Die Versicherung erstreckt sich nicht auf Schadenersatzverpflichtungen wegen Schäden an
3.1. Sachen, die die versicherte Person oder die für sie handelnden Personen entliehen, gemietet, geleast, gepachtet
oder in Verwahrung genommen haben (ausgenommen Artikel 36 Punkt 4.5 und 4.7.). Der Ausschluss gilt auch für
den Verlust oder das Abhandenkommen körperlicher Sachen;
3.2. Sachen, die bei oder infolge ihrer Benützung, Beförderung, Bearbeitung oder sonstigen Tätigkeit an oder mit
ihnen entstehen;
3.3. Sachen durch allmähliche Emission oder allmähliche Einwirkung von Temperatur, Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten,
Feuchtigkeit oder nicht atmosphärischen Niederschlägen, nukleare Ereignisse sowie Verseuchung durch radioak-
tive Stoffe.
4. Kein Versicherungsschutz besteht für über den entstandenen Schaden hinausgehende Entschädigungen mit Straf-
charakter.
Seite 14 von 15 ERV-RVB PayLife 2022

Artikel 39
Obliegenheiten
Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzungen und
Begrenzungen des § 6 Abs. 3 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
Der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person haben dem Versicherer ehestmöglich anzuzeigen:
1. die Geltendmachung einer Schadenersatzforderung;
2. die Zustellung einer Strafverfügung sowie die Einleitung eines Straf-, Verwaltungsstraf- oder Disziplinarverfahrens
gegen den Versicherungsnehmer oder die versicherte Person;
3. alle Maßnahmen Dritter zur gerichtlichen Durchsetzung von Schadenersatzforderungen.
Der Versicherungsnehmer oder die versicherte Person sind nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Versiche-
rers einen Schadenersatzanspruch ganz oder zum Teil anzuerkennen oder zu vergleichen.

Artikel 40
Bevollmächtigung des Versicherers
Der Versicherer ist bevollmächtigt, im Rahmen seiner Leistungsverpflichtung alle ihm zweckmäßig erscheinenden Erklä-
rungen im Namen des Versicherungsnehmers abzugeben.

***************************

Anhang

Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)

§ 6 Versicherungsvertragsgesetz

(1) Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfal-
les dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein
soll, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist.
Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt
hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine unverschulde-
te anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf die vereinbarte
Leistungsfreiheit nicht berufen.

(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundelie-gende Äquivalenz
zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie zu-
rückbleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die keinen
Einfluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein, wenn die
Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.

(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr
oder der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwend-
barkeit des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht
berufen, wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie keinen
Einfluss auf den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.

(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht
ein, wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit
nicht mit dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung
solcher Umstände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam
sind, so bleibt der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des
Versicherungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung
Einfluss gehabt hat.

(4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berech-
tigt sein soll, ist unwirksam.

(5) Der Versicherer kann aus der fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen oder eine andere Urkunde zugegan-
gen sind, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.

*****************
Seite 15 von 15 ERV-RVB PayLife 2022
Versicherer:
Europäische Reiseversicherung AG
Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien
Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link], [Link]
Firmenbuch HG Wien FN 55418y
Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich: Versicherungsaufsicht,
Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien.

Die Europäische Reiseversicherung AG gehört zur Unternehmensgruppe der


Assicurazioni Generali S.p.A., Triest.
eingetragen im Versicherungsgruppenregister der IVASS unter der Nummer 026.
Seite 1 von 2 ERV-BB PayLife – Storno 2022

Besondere Bedingung für die PayLife Reisestornoversicherung 2022


(ERV-BB PayLife – Storno 2022)
Soweit in diesen Versicherungsbedingungen personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, bezie-
hen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. Gesetzesstellen des Versicherungsvertragsgesetzes (VersVG), die in die-
sen Bedingungen angeführt werden, sind unter "Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)" im vollen Wortlaut
wiedergegeben.
Für PayLife Kreditkarten mit inkludierter PayLife Reisestornoversicherung gilt ergänzend zu den Europäischen Reiseversiche-
rungsbedingungen für PayLife Kreditkarten 2022 (ERV-RVB PayLife 2022):

Artikel 1
Abweichend von Artikel 3 Punkt 1 ERV-RVB PayLife 2022 „Zeitlicher Geltungsbereich“ gilt:
1. Der Versicherungsschutz für die PayLife Reisestornoversicherung beginnt mit Reisebuchung und endet mit Antritt der versi-
cherten Reise.
Für bereits vor Beantragung der Kreditkarte gebuchte Reisen beginnt der Versicherungsschutz frühestens am 10. Tag nach
Antragsstellung.

Artikel 2
Abweichend von Artikel 5 Punkt 2 ERV-RVB PayLife 2022 „Voraussetzungen für den Versicherungsschutz gilt für die PayLife
Reisestornoversicherung:
2. Versicherungsschutz besteht nur, wenn die Voraussetzungen laut Leistungsverzeichnis erfüllt sind:
– „Verwendung“ bedeutet Verwendung der Kreditkarte für Zahlungen innerhalb von drei Monaten vor Schadeneintritt
(Bargeldbehebung und Abbuchung der Kartengebühr gelten nicht als Verwendung);
– „(An-)Zahlung der Reise“ bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Buchung der Reise, diese mit der Kreditkarte angezahlt
oder zur Gänze bezahlt wird;
– „Bezahlung der Reise“ ist die 100%ige Bezahlung der Reise mit der Kreditkarte vor Reiseantritt.

Besonderer Teil
Reisestornoversicherung
Artikel 3
Was ist versichert?
1. Gegenstand der Versicherung ist eine gebuchte Reise. Versichert sind ausschließlich Privatreisen.
2. Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn die versicherte Person aus einem der folgenden Gründe die Reise nicht antreten kann:
2.1. Tod der versicherten Person
2.2. unerwartete Erkrankung (einschließlich epidemischer oder pandemischer Krankheiten) oder unfallbedingte Körperverlet-
zung der versicherten Person, wenn sich aus einem dieser Gründe für die Reise die Reiseunfähigkeit ergibt.
2.3. Schwangerschaft der versicherten Person, wenn die Schwangerschaft erst nach der Reisebuchung festgestellt wurde,
sowie Frühgeburt und unerwartete Schwangerschaftskomplikationen bis einschließlich der 35. Schwangerschaftswoche;
2.4. unerwartete Erkrankung (einschließlich epidemischer oder pandemischer Krankheiten), unfallbedingte Körperverletzung
oder Tod (auch Selbsttötung) des Ehepartners bzw. eingetragenen Lebenspartners oder im gemeinsamen Haushalt le-
benden Lebensgefährten (gleiche Meldeadresse seit mindestens sechs Monaten) und deren Kinder, Eltern, Schwiegerel-
tern, Großeltern, Geschwister, Schwager/Schwägerin, Enkel, wodurch die Anwesenheit der versicherten Person erfor-
derlich ist.
2.5. bedeutender Sachschaden am Eigentum der versicherten Person an einem ihrer Wohnsitze infolge eines Elementarer-
eignisses (Hochwasser, Sturm usw.) oder Straftat eines Dritten, der ihre Anwesenheit erforderlich macht;
2.6. unverschuldeter Verlust des Arbeitsplatzes infolge Kündigung der versicherten Person durch den Arbeitgeber;
2.7. Einberufung der versicherten Person zum Grundwehr- bzw. Zivildienst, vorausgesetzt die zuständige Behörde akzeptiert
die Reisebuchung nicht als Grund zur Verschiebung der Einberufung.
3. Der Versicherungsfall gilt für die betroffene versicherte Person und mitreisende Familienangehörige (gemäß Artikel 1 Punkt 3
ERV-RVB PayLife 2022).

Artikel 4
Was ist nicht versichert (Ausschlüsse)?
Kein Versicherungsfall liegt vor, wenn der Reisestornogrund
1. bei Reisebuchung bereits vorgelegen hat oder voraussehbar gewesen ist;
2. in Zusammenhang steht mit
2.1. psychische Erkrankungen (mit Ausnahme des erstmaligen Auftretens, wenn dadurch ein stationärer Krankenhausauf-
enthalt oder eine Behandlung durch einen Facharzt der Psychiatrie erforderlich wird);
2.2. chronischen Krankheiten und bestehenden Leiden;
2.3. Krankheiten und Unfallfolgen, die innerhalb von zwölf Monaten vor Reisebuchung stationär behandelt wurden.
3. Die allgemeinen Ausschlüsse gemäß Artikel 6 Punkte 1.14. bis 1.20 ERV-RVB PayLife 2022 finden keine Anwendung auf die
PayLife Reisestornoversicherung.
Seite 2 von 2 ERV-BB PayLife – Storno 2022

Artikel 5
Was ist zur Wahrung des Versicherungsschutzes zu beachten (Obliegenheiten)?
Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfreiheit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzungen und Begren-
zungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
Die versicherte Person hat
1. bei Eintritt eines versicherten Reisestornogrundes ehestmöglich die Reise zu stornieren, um die Stornokosten möglichst
niedrig zu halten;
2. den Versicherungsfall dem Versicherer ehestmöglich unter Angabe des Reisestornogrundes zu melden;
3. folgende Unterlagen an den Versicherer zu senden:
– Nachweis der Kartenverwendung innerhalb von 3 Monaten vor Schadenseintritt (= Kopie der Monatsabrechnung)
– bei (An-)Zahlung der Reise: Nachweis der Zahlung der Reise mit der Kreditkarte
Artikel 6
Wie hoch ist die Entschädigung?
1. Der Versicherer ersetzt bei Reisestorno die aus dem Reisevertrag geschuldeten Stornokosten.
2. Sofern gemäß Leistungsverzeichnis ein Selbstbehalt zur Anwendung kommt, wird dieser vom erstattungsfähigen Scha-
den abgezogen.
3. Nicht ersetzt werden Abschussgebühren und Jagdlizenzen.

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Anhang

Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)

§ 6 Versicherungsvertragsgesetz

( 1) Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfalles
dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein soll, so tritt
die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist. Der Versicherer
kann den Vertrag innerhalb eines Monates, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt hat, ohne Einhaltung
einer Kündigungsfrist kündigen, es sei denn, dass die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist. Kündigt
der Versicherer innerhalb eines Monates nicht, so kann er sich auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen.

( 1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz zwi-
schen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem Verhältnis
ein, in dem die vereinbarte hinter der für das höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie zurückbleibt. Bei der
Verletzung von Obliegenheiten zu sonstigen bloßen Meldungen und Anzeigen, die keinen Einfluss auf die Beurtei-
lung des Risikos durch den Versicherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein, wenn die Obliegenheit vorsätzlich
verletzt worden ist.

( 2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versicherungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr oder der
Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwendbarkeit des Abs. 1a
- zu erfüllen ist, so kann sich der Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht berufen, wenn die Verlet-
zung keinen Einfluss auf den Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie keinen Einfluss auf den Umfang der
dem Versicherer obliegenden Leistung gehabt hat.

( 3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt des
Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn
die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit nicht mit dem Vor-
satz verletzt, die Leistungspflicht des Versicherers zu beeinflussen oder die Feststellung solcher Umstände zu be-
einträchtigen, die erkennbar für die Leistungspflicht des Versicherers bedeutsam sind, so bleibt der Versicherer zur
Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung weder auf die Feststellung des Versicherungsfalls noch auf die Feststel-
lung oder den Umfang der dem Versicherer obliegenden Leistung Einfluss gehabt hat.

( 4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt sein
soll, ist unwirksam.

( 5) Der Versicherer kann aus der fahrlässigen Verletzung einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten, wenn
dem Versicherungsnehmer vorher die Versicherungsbedingungen oder eine andere Urkunde zugegangen sind, in
der die Obliegenheit mitgeteilt wird.

Versicherer:
Europäische Reiseversicherung AG
Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien
Die Europäische Reiseversicherung AG
Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link],
gehört zur Unternehmensgruppe der Assicurazioni
[Link] Firmenbuch HG Wien FN 55418y
Generali S.p.A., Triest. eingetragen im Versicherungs-
Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich:
gruppenregister der IVASS unter der Nummer 026.
Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien.
Seite 1 von 3 ERV-VB PayLife EKS 2022

Leistungsverzeichnis PayLife Einkaufsschutz - (45 Tage)


Voraussetzung für den
Leistung
Versicherungsschutz
Einkaufsschutz
Bezahlung Neuwertersatz bei Beschädigung durch nachgewiesene Fremdeinwir-
bis € 1.000,-
der erworbenen Gegen- kung, Beschädigung bei Verkehrsunfall sowie Diebstahl, Einbruchdieb-
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durch den Inhaber

Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG, Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien,


Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link]. 24-Stunden-Notrufnummer +43/1/50 444 00.
Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich: Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien
Es gelten die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für den PayLife Einkaufsschutz 2022 (ERV-VB PayLife EKS 2022)

Europäische Versicherungsbedingungen für den PayLife Einkaufsschutz 2022


(ERV-VB PayLife EKS 2022)
Soweit in diesen Versicherungsbedingungen personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt
sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. Gesetzesstellen des Versicherungsvertragsgesetzes
(VersVG), die in diesen Bedingungen angeführt werden, sind unter "Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz
(VersVG)" im vollen Wortlaut wiedergegeben.

Artikel 1
Begriffsbestimmungen von Nordkorea, Afghanistan, Myanmar, Syrien, Vene-
1. Kreditkarte: von der BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit zuela, Russland, Belarus, der Krim, Luhansk, Donezk
und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse und dem Iran.
Aktiengesellschaft ausgegebene, gültige Kreditkarte
mit der Versicherungsleistung „PayLife Einkaufs- Artikel 4
schutz“. Versicherte Gegenstände
2. Inhaber: berechtigter Inhaber einer Kreditkarte. 1. Sämtliche Gegenstände, die vom Inhaber zu privaten
3. Leistungsverzeichnis: Übersicht mit Versicherungs- Zwecken erworben und zu 100 % mit der Kreditkarte
leistungen und Versicherungssummen der jeweiligen bezahlt wurden, sind versichert.
Kreditkarte. 2. Wenn es sich dabei um Schmuck, Uhren, Pelze,
technische Geräte aller Art samt Zubehör (z.B. Foto-,
Artikel 2 Film-, Videogeräte, Laptops, Tablets, optische Gerä-
Versicherungsfall te ausgenommen Sehbehelfe, Unterhaltungselektro-
Versicherungsfall ist die Beschädigung bei nachgewie- nik, Mobiltelefone, Navigationsgeräte), Musikinstru-
sener Fremdeinwirkung, Beschädigung bei Verkehrsun- mente, Sportgeräte oder Fahrräder handelt, sind
fall sowie Diebstahl, Einbruchdiebstahl oder Raub der diese versichert, wenn sie
versicherten Gegenstände. 2.1. in persönlichem Gewahrsam sicher verwahrt
Artikel 3 mitgeführt und beaufsichtigt werden, sodass
Zeitlicher und örtlicher Geltungsbereich deren Wegnahme durch Dritte ohne Überwinden
Der Versicherungsschutz gilt während der Dauer des eines Hindernisses nicht möglich ist;
aufrechten Kreditkartenvertrages ab Übernahme der 2.2. sich in einem verschlossenen und versperrten
versicherten Gegenstände durch den Inhaber für die im Raum befinden und alle vorhandenen Sicher-
Leistungsverzeichnis der jeweiligen Kreditkarte angege- heitseinrichtungen (Safe, Schränke usw.) ge-
bene Anzahl an Tagen. nutzt werden;
Der Versicherungsschutz gilt weltweit, mit Ausnahme 2.3. bestimmungsgemäß getragen werden.
Seite 2 von 3 ERV-VB PayLife EKS 2022

Artikel 5 1.3. natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit,


Versicherungsschutz in unbeaufsichtigt abgestellten Abnutzung, Verschleiß, Rost, Korrosion, Erosi-
Kraftfahrzeugen on, Einwirkung von Feuchtigkeit, Hitze oder
1. Versicherungsschutz in unbeaufsichtigt abgestellten Kälte, mangelhafte Verpackung oder mangel-
Kraftfahrzeugen besteht, wenn das Kraftfahrzeug haften Verschluss der versicherten Gegenstän-
versperrt und nachweislich nicht länger als zwölf de;
Stunden abgestellt ist und alle vorhandenen Sicher- 1.4. Beschaffenheitsmängel, für die eine gesetzli-
heitseinrichtungen genutzt werden. Wenn immer che oder gewerbliche Haftung des Herstellers
möglich, sind die Gegenstände von außen nicht oder Verkäufers besteht;
einsehbar zu verwahren. 1.5. Schäden, die während gewerbsmäßigen
2. Kein Versicherungsschutz besteht, Transports oder Aufbewahrung entstehen;
– wenn die Unterbringung an der Wohnadresse des 1.6. Lebens- und Genussmittel, Kosmetik- und
Inhabers zumutbar ist. pharmazeutische Artikel sowie sonstige leicht
– im unbeaufsichtigt abgestellten Kraftfahrzeug für verderbliche Waren;
Schmuck, Uhren, Pelze oder technische Geräte al- 1.7. Kraftfahrzeuge aller Art, Anhänger, Luftfahr-
ler Art samt Zubehör (z.B. Foto-, Film-, Videogerä- zeuge, Luftfahrtgeräte, Wasserfahrzeuge und
te, Laptops, Tablets, optische Geräte ausgenom- deren Bestandteile;
men Sehbehelfe, Unterhaltungselektronik, Mobilte- 1.8. Gebrauchtwaren.
lefone, Navigationsgeräte). 2. Soweit der Inhaber eine sanktionierte Person, ein
sanktioniertes Unternehmen oder eine sanktionierte
Artikel 6 Organisation ist, die auf einer Sanktionsliste der
Höhe der Entschädigungsleistung Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der
1. Der Versicherer ersetzt Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten
– bei Wiederbeschaffung zerstörter oder abhanden Königreichs oder der Republik Österreich angeführt
gekommener Gegenstände den Neuwert; ist, und im Ausmaß der Sanktion, wird für diese kein
– bei Reparatur beschädigter reparaturfähiger Ge- Versicherungsschutz gewährt, keine Zahlung geleis-
genstände die notwendigen Reparaturkosten, tet und keine Leistung erbracht, die diesem direkt
höchstens jedoch den Neuwert. oder indirekt zukommt.
2. Als Neuwert gilt der Wiederbeschaffungspreis der
versicherten Gegenstände am Tag des Schadens, Artikel 9
höchstens jedoch der mit der Kreditkarte für den Obliegenheiten
Gegenstand tatsächlich bezahlte Betrag. Ist eine Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfrei-
Wiederbeschaffung nicht möglich, ist der Preis der heit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzun-
Anschaffung von Gegenständen gleicher Art und Gü- gen und Begrenzungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe
te heranzuziehen. Anhang) bewirkt, werden bestimmt: Der Inhaber hat
3. Der Versicherer verzichtet auf den Einwand der Un- 1. den Eintritt des Versicherungsfalles, nachdem er
terversicherung. von ihm Kenntnis erlangt hat, ehestmöglich dem
4. Sofern gemäß Leistungsverzeichnis ein Selbstbehalt Versicherer anzuzeigen und ihn umfassend über
zur Anwendung kommt, wird dieser pro Versiche- Schadenereignis und Schadenausmaß zu informie-
rungsfall vom erstattungsfähigen Schaden abgezo- ren;
gen. 2. nach Möglichkeit zur Feststellung des Sachverhal-
tes beizutragen, dem Versicherer jede erforderliche
Artikel 7 Auskunft wahrheitsgemäß zu erteilen und jede zu-
Versicherungssumme mutbare Untersuchung über Ursache und Höhe der
1. Die im Leistungsverzeichnis angeführte Versiche- Leistungspflicht zu gestatten;
rungssumme begrenzt die Leistung des Versicherers 3. soweit nach den Umständen im Einzelfall zumutbar
für alle Versicherungsfälle innerhalb eines Kalender- 3.1. Beweismittel, die Ursache und Höhe der Leis-
jahres und gilt pro Inhaber. tungspflicht belegen (wie Polizeiprotokolle,
2. Auch wenn ein Anspruch aus Besitz von oder Mit- Rechnungen usw.), dem Versicherer zu über-
versicherung aus mehreren Kreditkarten abgeleitet geben. Originalbelege sind dem Versicherer
werden könnte, vervielfacht sich die Versicherungs- auf dessen Verlangen zu übergeben, soweit
summe nicht. der Versicherer den Schaden ersetzt;
3.2. Schäden, die in Gewahrsam eines Transport-
Artikel 8 unternehmens oder Beherbergungsbetriebes
Ausschlüsse eingetreten sind, diesem ehestmöglich nach
1. Kein Versicherungsschutz besteht für Entdeckung anzuzeigen und eine Bescheini-
1.1. Ereignisse, die durch den Inhaber oder im ge- gung darüber zu verlangen;
meinsamen Haushalt lebende Personen verur- 3.3. Schäden, die durch strafbare Handlungen ver-
sacht werden (ausgenommen Verkehrsunfall, ursacht wurden, ehestmöglich unter genauer
soweit dieser nicht vorsätzlich oder grob fahr- Darstellung des Sachverhaltes und unter An-
lässig von diesen herbeigeführt wurde); gabe des Schadenausmaßes der zuständigen
1.2. lebende Tiere, Pflanzen, Lebensmittel, Fahr- Sicherheitsdienststelle vor Ort anzuzeigen und
karten, Geld, Schecks, Gutscheine, Wertpapie- eine Bescheinigung darüber zu verlangen.
re jeder Art, Derivate, Edelmetalle, Juwelen
oder Edelsteine;
Seite 3 von 3 ERV-VB PayLife EKS 2022

Artikel 10 Verletzung weder auf die Feststellung des Versiche-


Subsidiarität rungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang
Bestehen für einen Versicherungsfall auch Leistungs- der dem Versicherer obliegenden Leistung Einfluss ge-
verpflichtungen anderer Versicherungen, gehen diese habt hat.
vor (Subsidiarität). Die Ansprüche des Inhabers bleiben
hiervon jedoch unberührt: Meldet der Inhaber den Ver- (4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei
sicherungsfall dem Versicherer, wird dieser in Vorleis- Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
tung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß sein soll, ist unwirksam.
regulieren.
(5) Der Versicherer kann aus der fahrlässigen Verletzung
*************************** einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versiche-
Anhang rungsbedingungen oder eine andere Urkunde zugegan-
gen sind, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)
*****************
§ 6 Versicherungsvertragsgesetz Versicherer:
Europäische Reiseversicherung AG
(1) Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien
Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfal- Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link],
les dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Ver- [Link]
sicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein Firmenbuch HG Wien FN 55418y
soll, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich:
die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist. Versicherungsaufsicht,
Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Mona- Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien.
tes, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt
hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es Die Europäische Reiseversicherung AG gehört zur Un-
sei denn, dass die Verletzung als eine unverschuldete ternehmensgruppe der
anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines Assicurazioni Generali S.p.A., Triest
Monates nicht, so kann er sich auf die vereinbarte Leis- eingetragen im Versicherungsgruppenregister der IVASS
tungsfreiheit nicht berufen. unter der Nummer 026.

(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem


Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz
zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt
die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem
Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das
höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie zurück-
bleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonsti-
gen bloßen Meldungen und Anzeigen, die keinen Ein-
fluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versi-
cherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein, wenn die
Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist.

(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versiche-


rungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr
oder der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem
Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwend-
barkeit des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der
Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht
berufen, wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den
Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie keinen
Einfluss auf den Umfang der dem Versicherer obliegen-
den Leistung gehabt hat.

(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass


eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu
erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein,
wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober
Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit nicht mit
dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versiche-
rers zu beeinflussen oder die Feststellung solcher Um-
stände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leis-
tungspflicht des Versicherers bedeutsam sind, so bleibt
der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die
Seite 1 von 2 ERV-VB PayLife SSOS 2022

Leistungsverzeichnis PayLife Schlüssel-SOS


Voraussetzung für den
Leistung
Versicherungsschutz
Schlüssel - SOS
Besitz Aufsperrkosten bei Abhandenkommen des Schlüssels oder bei irrtümli- bis € 1.000,-
chem Aussperren
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG, Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien,
Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link]. 24-Stunden-Notrufnummer +43/1/50 444 00.
Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich: Versicherungsaufsicht, Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien
Es gelten die EUROPÄISCHEN Versicherungsbedingungen für die PayLife Schlüssel-SOS 2022 (ERV-VB PayLife SSOS 2022)

Europäische Versicherungsbedingungen für die PayLife Schlüssel-SOS 2022


(ERV-VB PayLife SSOS 2022)
Soweit in diesen Versicherungsbedingungen personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt
sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. Gesetzesstellen des Versicherungsvertragsgesetzes
(VersVG), die in diesen Bedingungen angeführt werden, sind unter "Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz
(VersVG)" im vollen Wortlaut wiedergegeben.

Artikel 1 1.1. vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den In-


Begriffsbestimmungen haber herbeigeführt werden;
1. Kreditkarte: von der BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit 1.2. mit Kriegsereignissen jeder Art, Revolution
und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse oder feindlicher Besetzung zusammenhängen;
Aktiengesellschaft ausgegebene, gültige Kreditkarte 1.3. beim Versuch oder der Begehung gerichtlich
mit der Versicherungsleistung „PayLife Schlüssel- strafbarer vorsätzlicher Handlungen durch den
SOS“. Inhaber eintreten.
2. Inhaber: berechtigter Inhaber einer Kreditkarte ge- 2. Soweit der Inhaber eine sanktionierte Person, ein
mäß Pkt. 1. sanktioniertes Unternehmen oder eine sanktionierte
3. „Besitz“ bedeutet der Besitz der Kreditkarte. Organisation ist, die auf einer Sanktionsliste der
4. Leistungsverzeichnis: Übersicht mit Versicherungs- Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der
leistungen und Versicherungssummen der jeweiligen Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten
Kreditkarte. Königreichs oder der Republik Österreich angeführt
ist, und im Ausmaß der Sanktion, wird für diese kein
Artikel 2 Versicherungsschutz gewährt, keine Zahlung geleis-
Versicherungsschutz tet und keine Leistung erbracht, die diesem direkt
1. Der Versicherungsschutz gilt für die Dauer des auf- oder indirekt zukommt.
rechten Kreditkartenvertrages in Österreich.
2. Versicherungsfälle sind Artikel 5
– Abhandenkommen des Schlüssels oder Obliegenheiten
– irrtümliches Aussperren, Als Obliegenheiten, deren Verletzung die Leistungsfrei-
wenn dem Inhaber deswegen der Zugang zu Woh- heit des Versicherers nach Maßgabe der Voraussetzun-
nung oder Eigenheim, das im Kreditkartenvertrag gen und Begrenzungen des § 6 Absatz 3 VersVG (siehe
zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles als seine Pri- Anhang) bewirkt, werden bestimmt:
vat-/Wohnadresse erfasst ist, nicht möglich ist. Der Inhaber hat
Die Versicherung gilt nicht für Geschäfts- oder Büro- 1. Versicherungsfälle nach Möglichkeit abzuwenden,
räumlichkeiten. den Schaden möglichst gering zu halten und dabei
3. Der Versicherer organisiert einen Schlosser oder allfällige Weisungen des Versicherers zu befolgen;
Schlüsseldienst zur Türöffnung und übernimmt die 2. den Versicherungsfall vor Einleitung eigener Maß-
Wegkosten und die Kosten für die Türöffnung. nahmen unter der Notrufnummer dem Versicherer zu
melden. Die Kosten werden nur übernommen, wenn
Artikel 3 die Versicherungsleistung vom Versicherer organi-
Versicherungssumme siert wird;
1. Die im Leistungsverzeichnis angeführte Versiche- 3. alles ihm Zumutbare zu tun, um die Ursachen, den
rungssumme begrenzt die Leistung des Versicherers Hergang und die Folgen des Versicherungsfalles
für alle Versicherungsfälle innerhalb eines Kalender- aufzuklären.
jahres und gilt pro Inhaber.
2. Auch wenn ein Anspruch aus Besitz von oder Mit- Artikel 6
versicherung aus mehreren Kreditkarten abgeleitet Subsidiarität
werden könnte, vervielfacht sich die Versicherungs- Bestehen für einen Versicherungsfall auch Leistungs-
summe nicht. verpflichtungen anderer Versicherungen, gehen diese
vor (Subsidiarität). Die Ansprüche des Inhabers bleiben
Artikel 4 hiervon jedoch unberührt: Meldet der Inhaber den Ver-
Ausschlüsse sicherungsfall dem Versicherer, wird dieser in Vorleis-
1. Es besteht kein Versicherungsschutz für Ereignisse, tung treten und den Schadensfall bedingungsgemäß
die regulieren.
Seite 2 von 2 ERV-VB PayLife SSOS 2022

(3) Ist die Leistungsfreiheit für den Fall vereinbart, dass


*************************** eine Obliegenheit verletzt wird, die nach dem Eintritt
des Versicherungsfalles dem Versicherer gegenüber zu
Anhang erfüllen ist, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein,
wenn die Verletzung weder auf Vorsatz noch auf grober
Auszug aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Fahrlässigkeit beruht. Wird die Obliegenheit nicht mit
dem Vorsatz verletzt, die Leistungspflicht des Versiche-
§ 6 Versicherungsvertragsgesetz rers zu beeinflussen oder die Feststellung solcher Um-
stände zu beeinträchtigen, die erkennbar für die Leis-
(1) Ist im Vertrag bestimmt, dass bei Verletzung einer tungspflicht des Versicherers bedeutsam sind, so bleibt
Obliegenheit, die vor dem Eintritt des Versicherungsfal- der Versicherer zur Leistung verpflichtet, soweit die
les dem Versicherer gegenüber zu erfüllen ist, der Ver- Verletzung weder auf die Feststellung des Versiche-
sicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei sein rungsfalls noch auf die Feststellung oder den Umfang
soll, so tritt die vereinbarte Rechtsfolge nicht ein, wenn der dem Versicherer obliegenden Leistung Einfluss ge-
die Verletzung als eine unverschuldete anzusehen ist. habt hat.
Der Versicherer kann den Vertrag innerhalb eines Mona-
tes, nachdem er von der Verletzung Kenntnis erlangt (4) Eine Vereinbarung, nach welcher der Versicherer bei
hat, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, es Verletzung einer Obliegenheit zum Rücktritt berechtigt
sei denn, dass die Verletzung als eine unverschuldete sein soll, ist unwirksam.
anzusehen ist. Kündigt der Versicherer innerhalb eines
Monates nicht, so kann er sich auf die vereinbarte Leis- (5) Der Versicherer kann aus der fahrlässigen Verletzung
tungsfreiheit nicht berufen. einer vereinbarten Obliegenheit Rechte nur ableiten,
wenn dem Versicherungsnehmer vorher die Versiche-
(1a) Bei der Verletzung einer Obliegenheit, die die dem rungsbedingungen oder eine andere Urkunde zugegan-
Versicherungsvertrag zugrundeliegende Äquivalenz gen sind, in der die Obliegenheit mitgeteilt wird.
zwischen Risiko und Prämie aufrechterhalten soll, tritt
die vereinbarte Leistungsfreiheit außerdem nur in dem *****************
Verhältnis ein, in dem die vereinbarte hinter der für das Versicherer:
höhere Risiko tarifmäßig vorgesehenen Prämie zurück- Europäische Reiseversicherung AG
bleibt. Bei der Verletzung von Obliegenheiten zu sonsti- Sitz in Wien, Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien
gen bloßen Meldungen und Anzeigen, die keinen Ein- Tel. +43 1 317 25 00, E-Mail: info@[Link],
fluss auf die Beurteilung des Risikos durch den Versi- [Link]
cherer haben, tritt Leistungsfreiheit nur ein, wenn die Firmenbuch HG Wien FN 55418y
Obliegenheit vorsätzlich verletzt worden ist. Aufsichtsbehörde: FMA Finanzmarktaufsicht, Bereich:
Versicherungsaufsicht,
(2) Ist eine Obliegenheit verletzt, die vom Versiche- Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien.
rungsnehmer zum Zweck der Verminderung der Gefahr
oder der Verhütung einer Erhöhung der Gefahr dem Die Europäische Reiseversicherung AG gehört zur Un-
Versicherer gegenüber - unabhängig von der Anwend- ternehmensgruppe der
barkeit des Abs. 1a - zu erfüllen ist, so kann sich der Assicurazioni Generali S.p.A., Triest
Versicherer auf die vereinbarte Leistungsfreiheit nicht eingetragen im Versicherungsgruppenregister der IVASS
berufen, wenn die Verletzung keinen Einfluss auf den unter der Nummer 026.
Eintritt des Versicherungsfalls oder soweit sie keinen
Einfluss auf den Umfang der dem Versicherer obliegen-
den Leistung gehabt hat.
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service@[Link] | [Link]
BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische
Postsparkasse Aktiengesellschaft | Wiedner Gürtel 11 | 1100 Wien
Handelsgericht Wien | FN 205340x

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