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CITROËN

Das Dokument ist ein Werkstattdatenbuch für den CITROËN C1, das technische Informationen für Fachleute zur KFZ-Reparatur enthält. Es umfasst allgemeine Angaben, technische Daten zu Motor, Einspritzanlage, Zündanlage, Kupplung, Getriebe, Achsantrieb, Achsen, Federung, Lenkung, Bremsanlage und Klimaanlage. Die Informationen sind für die Nutzung durch KFZ-Reparaturwerkstätten bestimmt und können aktualisiert werden.

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Beendet am 07.04.

2005

Anzahl der Seiten = 191


Anzahl der Abbildungen = 241

TECHNISCHE DATEN Pkw

CITROËN C1
“Die in dieser Dokumentation enthaltenen technischen Informationen sind zum ausschließlichen Gebrauch durch
Fachleute für KFZ-Reparatur bestimmt. In einigen Fällen können diese Informationen die Sicherheit der Fahrzeuge
betreffen. Sie werden von den KFZ-Reparaturwerkstätten, für die sie bestimmt sind, in eigener Verantwortung
benutzt, eine Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen.”
”Die in dieser Broschüre enthaltenen technischen Informationen können entsprechend der Weiterentwicklung der
technischen Daten der Modelle der jeweiligen Baureihe aktualisiert werden. Wir bitten die KFZ-
Reparaturwerkstätten, in regelmäßigen Abständen Kontakt mit dem Vertriebsnetz des Herstellers aufzunehmen, um
sich zu informieren und sich die erforderlichen Aktualisierungen zu beschaffen”.
2005
CAR 000 XXXX

1
VORSTELLUNG

Dieses Werkstattdatenbuch enthält die wesentlichen technischen Daten, Einstell- und Prüfmöglichkeiten für den
CITROËN C1.

Der Inhalt dieses Datenbuchs gliedert sich in folgende Gruppen:

Allgemeine Angaben - Motor - Einspritzanlage - Zündanlage - Kupplung, Getriebe, Achsantrieb - Achsen, Federung,
Lenkung - Bremsanlage - Klimaanlage

INHALTSVERZEICHNIS
ALLGEMEINES Entleeren Befüllen Entlüften KUPPLUNG/GETRIEBE/ACHSANTRIEB
89 - 92
Fahrzeugidentifizierung 1-4 Motorkühlsystem Technische Daten Kupplung 127
Allgemeine Daten Abmessungen 5-6 EINSPRITZUNG Anzugsdrehmomente Kupplung 128
Allgemeine Daten Gewicht 7 Technische Daten Einspritzsystem Kontrolle/Einstellung
93 - 105 129 - 130
Durchzuführende Arbeiten nach Eingriffen 8 BOSCH ME 7.9.5 Kupplungspedalweg
Allgemeine Daten Abschleppen 9 - 12 Technische Daten Luftfilter CFA 106
Technische Daten Schaltgetriebe
Technische Daten Kraftstoffversorgung 131 - 132
Allgemeine Daten Aufbocken 13 - 15 107 - 110 Typ MT TOYOTA
CFA
Füllmengen 16 - 17 Technische Daten Einspritzventil 111 Anzugsdrehmomente Schaltgetriebe
133 - 136
Technische Daten Schmiersystem 18 Sicherheitshinweise Typ MT TOYOTA
112 - 113
Schmierstoffe 19 - 21 Direkteinspritzsystem HDi Empfehlungen/Vorsichtsmassnahme
MOTOREN Unzulässige Arbeiten n automatisiertes Schaltgetriebe Typ 137 - 140
114 - 115
Technische Daten Motoren 22 Direkteinspritzsystem HDi MMT
Vorstellung Motor CFA 23 - 32 Technische Daten automatisiertes
Technische Daten Vor-/Nachglühsystem 116 141 - 144
Anzugsdrehmomente Motor CFA 33 - 37 Schaltgetriebe Typ MMT
Anzugsdrehmomente Motor 8HT 38 - 41 Anzugsdrehmomente
Kontrolle Niederdruck-Kraftstoffsystem 117 - 118 automatisiertes Schaltgetriebe Typ 145 - 147
Anzugsdrehmoment Zylinderkopf alle Typen 42
MMT
Antriebsriemen der Nebenaggregate 44 Kontrolle Ladedruck 119 - 121 Transmissions 148
Kontrolle und Einstellung Motorsteuerung 51 ACHSEN / FEDERUNG / LENKUNG
Technische Daten Luftansaugsystem 122 - 124
Technische Daten Auspuffanlage 78 - 82
Technische Daten Räder Bereifung 149
Technische Daten Kühlsystem 83 - 86 ZÜNDANLAGE
Kontrolle Öldruck 87 Zündkerzen 125 Achsgeometrie 150 - 152
Ventilspiel 88 Technische Daten Vorderachse 153 - 154

INHALTSVERZEICHNIS
ACHSEN / FEDERUNG / LENKUNG Filtereinsatz 188 - 189
Anzugsdrehmomente Vorderachse 155 Klimaanlage Motor CFA 190
Technische Daten Hinterachse 156 Klimaanlage Motor 8HT 191
Anzugsdrehmomente Hinterachse 157
Technische Daten Federung 158
Anzugsdrehmoment Federung 159 - 160
Technische Daten Mechanische Lenkung 161
Technische Daten Servolenkung 162 - 163
Einstellung Mittelstellung der Zahnstange 165

BREMSEN
Technische Daten Bremsen 166 - 168
Anzugsdrehmoment Bremsen 169 - 171
Kontrolle Bremspedal 172 - 174
Kontrolle Bremskraftverstärker 175 - 176

2
Kontrolle Vakuumpumpe 177 - 178
Einstellung Feststellbremse 179
Entleeren Befüllen Entlüften Bremssystem 180 - 183
KLIMAANLAGE
Füllmenge R 134 a 184
Technische Daten Klimaanlage 185 - 186
Pollenfilter 187

3
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG

A: Fabrikschild
(An B-Säule 3-Türer)
(Am Türeinstieg hinten 5-Türer)

A: Servicenummer und Lackcode.

B: Fahrzeug-Ident.-Nr.
(An der Traverse unter dem rechten Vordersitz eingeschlagen).

C: Reifendruck und Reifenkennzeichnung.


(Etikett an der A-Säule auf Fahrerseite).

E1A2004D

1
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Fahrzeug-Ident.-Nr. Serie
Aufbau Version (Getriebe Abgasnorm) (4)
P Baureihe (1) Getriebe Abgasnorm
N Karosserie (2) V E5
5-Ganggetriebe
PN CFAC/T CFA Motor (3) C E4
C Version (4) Varianten (5)
T Variante (5) IF Steuerliche Begünstigungen
Baureihe (1) T Entreprise umrüstbar
P C1 P Automatisiertes Schaltgetriebe
Karosserieform (2)
Limousine 3 Türen (4
M
Sitzplätze)
Limousine 5 Türen (4
N
Sitzplätze)
Motor (3)
CFA 1.0i 384F/E4
8HT 1.4 HDi DV4TD/E4

2
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Benzin Diesel

1.0i 1.4 HDi


Abgasnorm E4
Fahrzeug-Ident.-Nr.
PN CFAC PN 8HTC
Serie
Motorschild CFA 8HT
Hubraum (cm³) 1.0i 1.4 HDi
Steuerleistung (CV) (F) 4 3
Getriebetyp MT MMT MMT
Getriebeschild C 551 (m) (*) C 551A (mp) (**) C 552 (m) (*)

(*) = Schaltgetriebe
(**) = Automatisiertes Schaltgetriebe

3
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Fabrikschild

Das Fabrikschild enthält die folgenden Angaben:

(a) EU-Betriebserlaubnisnummer (*)

(b) Fahrzeugidentifizierungsnummer

(c) Zulässiges Gesamtgewicht (*)

(d) Zulässiges Zuggesamtgewicht (*)

(e) Zulässige Achslast vorn (*)

(f) Zulässige Achslast hinten (*)

(g) Herstelleridentifizierung

(*) = Je nach Verkaufsland

E1A2002D

4
ALLGEMEINE DATEN ABMESSUNGEN
Außenabmessungen

E1A2001D

5
ALLGEMEINE DATEN ABMESSUNGEN
Außenabmessungen (mm)

Fahrzeuge Alle Typen

Radstand A 2340
Länge über alles B 3429
Überhang vorn C 653
Überhang hinten D 436
Spurweite hinten E 1410
Spurweite vorn F 1420
Breite über alles (fahrbereit) G 1630
Höhe über alles (fahrbereit) H 1460
Höhe mit Dachreling
Fahrzeug fahrbereit = Fahrzeug unbesetzt, Flüssigkeitsbehälter gefüllt
Innenabmessung und Volumen (mm)

Version 3 Türen Version 5 Türen


Breite auf Ellenbogenhöhe vorn 1379 1377
Breite auf Ellenbogenhöhe hinten 1336 1358
Kofferraum
Höhe des Kofferraums unter der Ablage zwischen dem Koffer- 436
raumteppich und der Ablage
Mindestbreite am Boden 510
Kofferraumvolumen unter der Ablage (dm³) 199

6
ALLGEMEINE DATEN GEWICHT

3 Türen 5 Türen
Benzin Diesel Benzin Diesel
Versionen 1.0i 1.4 HDi 1.0i 1.4 HDi
Motoren 384F E4 DV4TD E4 384F E4 DV4TD E4
Getriebetyp C551 C551A C552 C551 C551A C552
Nutzlast 370 355 355 370 355 355
Leergewicht fahrbereit (EU-Norm) 790 825 880 800 835 890
Zul. Gesamtgewicht (EU-Norm) 1160 1180 1235 1170 1190 1245
Zulässiges Zuggesamtgewicht 1160 1180 1235 1170 1190 1245
Zulässige Anhängelast gebremst (8% Steigung)
Zulässige Anhängelast gebremst (10% Steigung)
Zulässige Anhängelast gebremst (12% Steigung)
Zulässige Anhängelast ungebremst
Zulässige Stützlast
Zulässige Dachlast (kg) 50

7
DURCHZUFÜHRENDE ARBEITEN NACH DEM ABKLEMMEN DER BATTERIE
Autoradio

Vor dem Abklemmen der Batterie die Radiosender des Kunden notieren

Nach dem Anklemmen der Batterie die Radiosender neu programmieren

8
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen
Abschleppöse

ACHTUNG: Bei abgestelltem Motor funktionieren die Lenkunterstützung und die


Bremskraftverstärkung nicht mehr.

Die Abschleppöse (1) ist im Bordwerkzeugkasten verstaut.

HINWEIS: Der Bordwerkzeugkasten befindet sich im Kofferraum.

E2A200CD E2A200DD

9
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe

Fahrzeug mit automatisiertem Schaltgetriebe

UNBEDINGT BEACHTEN: Zum Abschleppen muss das Fahrzeug


vorn angehoben werden, nachdem der Schalthebel in Neutralstellung
gestellt wurde.
Wenn ein Fehler oder eine Funktionsstörung des Getriebes vorliegt,
kann das Fahrzeug je nach Schwere des Fehlers unbeweglich bleiben.
Wenn ein Gang eingelegt ist, können folgende Bedingungen für die
UNBEDINGT BEACHTEN: Das Fahrzeug niemals mit frei hän- Unbeweglichkeit des Fahrzeugs vorhanden sein:
genden Rädern Abschleppen (Abschleppen auf den Rädern) Verbrennungsmotor ausgeschaltet (kein Anlassen).
Die Kupplung ist offen (eingekuppelt).

UNBEDINGT BEACHTEN: Wenn ein Gang eingelegt ist und nicht


gelöst werden kann, muss das Fahrzeug unbedingt mit frei hängenden
Vorderrädern abgeschleppt werden.
Falls das Fahrzeug vorn nicht angehoben werden kann, gibt es mehre-
re Möglichkeiten für das Lösen des Gangs:
Die Stellung "N" mit einer Diagnosestation einlegen.
Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen

10
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Automatisiertes Schaltgetriebe

Einlegen der Stellung "N" mit einer Diagnosestation

Vorbereitende Arbeiten:
Fahrzeug im Stand und Motor abgestellt Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen
Batteriespannung über 12,5 Volt
Zündung eingeschaltet.
In dieser Konfiguration ist das Getriebe-Stellglied bei eingelegtem Gang
Wählhebel auf Position "N".
blockiert.
die Diagnosestation an den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs anschlie-
ßen
UNBEDINGT BEACHTEN: Diese Lösung darf nur in dem Fall
Aus den Menüs der Diagnosestation folgende Auswahlen treffen:
verwendet werden, in dem das Einlegen der Stellung "N" des Ge-
triebe-Stellglieds mit der Diagnosestation fehlgeschlagen ist (Zerstö-
"DIAGNOSE"
rung des Getriebe-Stellglieds).
automatisiertes Schaltgetriebe Typ MMT
Vorbereitende Arbeiten:
Bauteiletest
Test des Getriebe-Stellglieds
Das Minuskabel der Batterie abklemmen
Einlegen der Neutralstellung
Den Verschluss am Getriebe-Stellglied ausbauen.
HINWEIS: Der Buchstabe "N" muss im Kombiinstrument erscheinen.
Bei Misserfolg die folgende Lösung anwenden: Die Stellung "N" ohne
Diagnosestation einlegen

11
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Automatisiertes Schaltgetriebe

"a" Neutralstellung
"b" 1., 3., 5. Gang.
"c" 2., 4. , Rückwärtsgang.

Mit einem großen Schraubendreher das Getriebe-Stellglied an der Schraube


(3) in Neutralstellung stellen.

Wenn diese Position erreicht ist, dann ist die Stellung "N" eingelegt.

Fahren

UNBEDINGT BEACHTEN: Niemals mit ausgeschalteter Zündung fah-


ren.
Das Fahrzeug niemals anschieben, um es anzulassen (bei einem automati-
sierten Schaltgetriebe nicht möglich).

B2C201TD

12
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken
Hinweis zum Zustand des Fahrzeugs vor dem Anheben
Das Fahrzeug muss vor dem Anheben entladen werden. Ein beladenes Fahrzeug
niemals mit dem Wagenheber oder auf einer Hebebühne anheben.
Beim Ausbau eines schweren Bauteils, wie Motor oder Getriebe, verschiebt sich der
Schwerpunkt des Fahrzeugs.
Hinweis zur Verwendung einer 4-Säulen-Hebebühne
Die im Benutzerhandbuch beschriebenen Sicherheitshinweise beachten.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen sichern.
Hinweis zur Verwendung von Wagenhebern und Stützböcken
Auf ebenem Untergrund arbeiten und stets Unterlegkeile verwenden.
Stützböcke mit Gummipuffern "a", wie gezeigt, verwenden.
Den Wagenheber und die Stützböcke an den für das Fahrzeug vorgeschriebenen
Hebepunkten ansetzen. Den Wagenheber nicht ohne Stützböcke verwenden.
Zum Anheben der Vorderräder die Feststellbremse lösen und Unterlegkeile nur
hinter die Hinterräder legen. Zum Anheben der Hinterräder die Unterlegkeile nur
vor die Vorderräder legen.
Zum Anheben nur der Vorder- oder Hinterräder die Unterlegkeile auf beide Seiten
der auf dem Boden stehenden Räder legen.
Zum Absenken eines vorn angehobenen Fahrzeugs die Feststellbremse lösen und
Unterlegkeile nur vor die Hinterräder legen. Zum Absenken eines hinten angehobe-
nen Fahrzeugs die Unterlegkeile nur hinter die Vorderräder legen.
"b" : Wagenheberansatz
"c" : Aussparung der Auflage für Scherenwagenheber
"d" : Fahrzeugschwerpunkt (unbeladen)
A:
3 Türen : VERSATZ 331 mm NIVEAU 1370 mm
5 Türen : VERSATZ 349 mm NIVEAU 1.387 mm
E2A2000D E2A2001D

13
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken

Hinweis zur Verwendung einer Hebebühne mit beweglichen Armen

UNBEDINGT BEACHTEN: Haltegurte anbringen, wenn das Fahrzeug auf einer


Hebebühne mit Ansatz unter der Karosserie angehoben wird (Kippgefahr des Fahr-
zeugs durch Entlastung beim Ausbau eines schweren Aggregates).
Gummipuffer an den beweglichen Armen anbringen, wie abgebildet.
Bei Verwendung der Hebebühne deren Mitte so gut wie möglich mit dem Schwer-
punkt des Fahrzeugs in Übereinstimmung bringen.
Das Fahrzeug so weit wie möglich mittig zu den beweglichen Armen ansetzen. Die
beweglichen Arme an den Wagenheberaufnahmen des Fahrzeugs einstellen.

ACHTUNG: Das Fahrzeug nicht zu hoch heben, um die Gefahr von Instabilität zu vermei-
den.
Die beweglichen Arme während der Arbeiten blockieren.
Das Fahrzeug vom Boden anheben und seine Stabilität überprüfen.

Beispiel:
2-Säulen-Hebebühne
die Haltegurte [1] unter dem Arm und hin und zurück durch das Fahrzeug führen.

E2A200BD

14
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken
Hinweis zur Verwendung einer Plattform-Hebebühne

Die im Benutzerhandbuch beschriebenen Sicherheitshinweise beachten.


Puffer für Plattform-Hebebühne verwenden.

B: Hebebühne mit beweglichen Armen.


C: Plattform-Hebebühne.

"a": Gummipuffer

Abmessungen des Puffers D:

"e" : 85 mm
"f" : 70 mm
"g" : 200 mm
"h" : 100 mm

Zur korrekten Ausrichtung des Fahrzeugs die folgende Tabelle verwenden.


Einstellung rechts/links Das Fahrzeug in die Mitte der Hebebühne stellen
Den unteren Rand der Puffer an den Enden der
Gummiauflage der Plattform "i" und "j" ausrichten.
Einstellung vorn/hinten Den oberen Rand eines der Puffer "k" an der Aus-
sparung der vorderen Wagenheberaufnahme ausrich-
ten.
Das Fahrzeug vom Boden anheben und seine Stabilität überprüfen.
E2A2002D

15
FÜLLMENGEN (in Liter)
Ölwechselverfahren
Die Ölmengen beziehen sich auf das folgende Verfahren:
Ölablassen des Motorschmiersystems durch AUSLAUFEN Ölablassen des Motorschmiersystems durch ABSAUGEN

Fahrzeug auf ebenen Untergrund abstellen (in Stellung hoch bei hydro- Fahrzeug auf ebenen Untergrund abstellen (in Stellung hoch bei hydro-
pneumatischer Federung). pneumatischer Federung).

Der Motor muss betriebswarm sein (Öltemperatur 80°C). Der Motor muss betriebswarm sein (Öltemperatur 80°C).

Das Öl aus der Ölwanne auslaufen lassen. Das Öl durch die Ölmessstabführung aus der Ölwanne absaugen.

Die Ölfilterpatrone ausbauen (Dauer Ablassen und Abtropfen ca. 15 Die Ölfilterpatrone ausbauen.
Minuten).
Das Absaugen des Öls beibehalten (ca. 5 Minuten).
Den Verschlussstopfen mit einer neuen Dichtung wieder einsetzen.
Eine neue Ölfilterpatrone einsetzen.
Eine neue Ölfilterpatrone einsetzen.
Öl in den Motor einfüllen (siehe Tabelle Öleinfüllmenge).
Öl in den Motor einfüllen (siehe Tabelle Öleinfüllmenge).
Den Motor starten, um den Ölfilter zu füllen.
Den Motor starten, um den Ölfilter zu füllen.
Den Motor abstellen (5 Minuten lang ruhen lassen).
Den Motor abstellen (5 Minuten lang ruhen lassen).

ACHTUNG: Vor dem Starten des Motors die Absaugsonde ent-


fernen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Den Motorölstand immer mit dem Handmessstab nachkontrollieren.

16
FÜLLMENGEN (in Liter)
Benzin Diesel

1.0i 1.4 HDi

Motorschild CFA 8HT


Ölwechsel durch Ablaufen Motor mit Ölfilter 3,1 3,75
Differenz Mini/Maxi 1 1,8
5-Ganggetriebe MT
1.7
Automatisiertes 5-Ganggetriebe MMT
Bremssystem
Kühlsystem 4 4,4
Kraftstofftank 35

WICHTIG: Den Motorölstand immer mit dem Handmessstab nachkontrollieren

17
TECHNISCHE DATEN SCHMIERSYSTEM
Motor: CFA

Schmiersystem

Das Schmiersystem arbeitet vollständig unter Druck und die gesamte Ölmenge durchläuft
den Ölfilter.

Die Rotorölpumpe (30) wird direkt von der Kurbelwelle angetrieben.

Ölmenge (in Liter)

Mit Ölfilter : 3,1

Ohne Ölfilter : 2,9

B1B202CD

18
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
Motoröl
TOTAL ACTIVA oder TOTAL ACTIVA QUARTZ
Handelsbezeichnung Synthetisch 9000 Halbsynthetisch 7000 Mineralisch 5000
S.A.E-Normen 0 W 40 5 W 30 5 W 40 10 W 40 15 W 50 15 W 40
Kalt
Kalt Gemäßigt
Klima Kalt Warm Gemäßigt
Gemäßigt Warm Warm
ACEA : A3 ACEA : A5 ACEA : A3 ACEA : A3 ACEA : A2/B2
Benzinmotoren (**)
API : SJ API : SL API : SL/CF
ACEA : 33 oder
ACEA : B3 ACEA : B3
Dieselmotoren (*) Verboten B4 Verboten
API : CF
(*) in der Wintersaison wird beim HDi-Motor empfohlen, Öl 5 W 30 oder 5 W 40 anstelle des Öls 10 W 40 zu verwenden, um das Kaltstartverhal-
ten zu verbessern.

(**) Spezieller Ölfilter C1 Benzin mit einem "US"-Befestigungsgewinde

Für weitere Informationen, siehe Notiz Schmierstoffe Modelljahr in Laser unter der Rubrik Neuwagenübergabeinspektion/Wartung.
ACHTUNG: Für den C1 Benzin wird die Verwendung des Öls TOTAL 15 W 40 ACTIVA 5000 Norm API SL/CF oder ACEA A2/B2 empfoh-
len.
ACHTUNG: Bei Fahrzeugen, deren Wartungsintervall 30.000 km (20.000 Meilen) beträgt, darf nur eines der Öle TOTAL ACTIVA/QUARTZ
7000 oder TOTAL ACTIVA/QUARTZ FUTURE 9000 oder jedes andere Öl mit gleichen technischen Merkmalen verwendet werden. Ersatzweise
ist der Wartungsplan für erschwerte Einsatzbedingungen einzuhalten.
HINWEIS: Diese Öle haben bessere Eigenschaften als die Öle gemäß der Norm ACEA A3 oder API SJ/CF.

19
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
GETRIEBEÖL

Alle Länder Alle Getriebetypen ExxonMobil LV 75 W GL.4

KÜHLFLÜSSIGKEIT : BENZINMOTOR

Gebinde Teilenummer

1 Liter 9735 Y5
Alle Länder Flüssigkeit S-LLC rosa
5 Liter 9735 Y6
ACHTUNG: Niemals die Kühlflüssigkeit PSA (G33) bei Benzinmotoren C1 verwenden.

KÜHLFLÜSSIGKEIT : DIESELMOTOR

CITROËN Teilenummer
Gebinde
GLYSANTIN G33 REVKOGEL 2000
2 Liter 9979 70 9979 72
CITROËN Flüssigkeit 5 Liter 9979 71 9979 73
Alle Länder
Schutz: -35C° 20 Liter 9979 76 9979 74
210 Liter 9979 77 9979 75

20
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
BREMSFLÜSSIGKEIT
Synthetische Bremsflüssigkeit
Gebinde CITROËN Teilenummer
0,5 Liter 9979 05
Alle Länder CITROËN Flüssigkeit 1 Liter 9979 06
5 Liter 9979 07

SCHEIBENWASCHFLÜSSIGKEIT

Gebinde CITROËN Teilenummer

Konzentrat: 250 ml 9980 33 ZC 9875 953U 9980 56

Alle Länder Gebrauchs- 1 Liter 9980 06 ZC 9875 784U


fertige
Flüssigkeit: 5 Liter 9980 05 ZC 9885 077U ZC 9875 279U

ABSCHMIEREN
Allgemeine Anwendung
NLGI-Normen
TOTAL MULTIS 2 2
Alle Länder TOTAL FÜR MECHANISCHE
KLEINTEILE

21
TECHNISCHE DATEN MOTOREN
Benzin Diesel

1.0i 1.4 HDi

Motorschild CFA 8HT


Hubraum (cm³) 998 1398
Bohrung/Hub 71/84 73,7/85
Verdichtungsverhältnis 10,5/1 18/1
Leistung ISO oder EU-Norm (kW -
50-6000 40-3000
1/min)
Leistung nach DIN (PS - 1/min) 68-6000 54-3000
Drehmoment ISO oder EU-Norm
9,3-3600 13-3000
(daNm - 1/min)

22
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA

Beschreibung

Der bei diesem Fahrzeug verwendete Benzinmotor 384F ist eine Neuentwicklung. Es
handelt sich um einen 3-Zylinder-Reihenmotor mit 1.0 Liter Hubraum und 12 Venti-
len.

Dieser Motor ist leicht und kompakt und bietet einen günstigen Kraftstoffverbrauch.

Er verfügt über die Systeme direkte Zündung DIS (Direct Ignition System) und variable
Ventilsteuerung VVT-i (Variable Valve Timing-intelligent).

Bei seiner Konzeption stand das Streben nach hohen Fahrleistungen, hoher Laufruhe,
geringem Kraftstoffverbrauch und niedrigen Emissionswerten im Vordergrund.

B1B201XD

23
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Anzahl Zylinder und Anordnung : 3 Zylinder in Reihe

Motorsteuerung : 12 Ventile und oben liegende Nockenwelle


mit Antrieb durch Kette (mit VVT-i)

Brennkammer : keilförmig

Krümmer : mit Querströmung

Kraftstoffversorgungssystem : elektronische Einspritzung

Zündsystem : DIS

Hubraum (cm³) : 998

Bohrung / Hub (mm) : 71x84

Verdichtungsverhältnis : 10,5 : 1

Höchstleistung (SAE-NET) : 50 kW bei 6000/min

Höchstes Drehmoment (SAE-NET) : 93 Nm bei 3600/min

B1B201XD

24
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Einstellung Einlassventile (Öffnen) : 40° nach OT - 5° nach OT

Einstellung Einlassventile (Schließen) : 10° nach OT -55° nach OT

Einstellung Auslassventile (Öffnen) : 40° vor UT

Einstellung Auslassventile (Schließen) : 2° nach OT

Zündfolge : 1-2-3

Kraftstoff : Benzin bleifrei

Oktanzahl : 95 oder mehr

Ölqualität : API SJ, SL, EC oder ILSAC

Abgasnorm : Euro 4

Leergewicht fahrbereit : ca. 75 kg (*)

(*) : Gewicht einschließlich Öl und Kühlflüssigkeit


B1B201XD

25
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Ventileinstellung

A : Öffnungswinkel Einlassventil
B : Öffnungswinkel Auslassventil
C : OT
D : UT
"a" : Arbeitsbereich des VVT-i.
"b" : 0°.
"c" : 2°.
"d" : 5°.
"e" : 40°.
"f" : 10°.

Motorblock
Zylinderkopfdeckel

Ein Zylinderkopfdeckel (1) aus Kunststoff, in dem das Luftfiltergehäuse integriert ist,
sorgt für eine Gewichtsreduzierung.
Die Dichtung des Zylinderkopfdeckels (2) ist aus Acrylgummi. Dieses Material ist für
seine Hitzebeständigkeit und seine Zuverlässigkeit bekannt.
B1B201YD B1B201ZD

26
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA

Zylinderkopfdichtung

A-A : Querschnitt.
(3) : Scheibe.
Die Zylinderkopfdichtung ist eine Mehrschicht-Stahldichtung.
Die Oberfläche der Dichtung ist mit NBR beschichtet, um die Luftabdichtung des Zylin-
derkopfs zu verbessern.

HINWEIS: NBR (Nitrile Butadienne Rubber): Gummiähnliches Material, das für seine
Hitze-, Öl- und Verschleißfestigkeit bekannt ist.

Zylinderkopf

Die Zündkerzen befinden sich in der Mitte der Brennkammern, damit im Motor weniger
Klopfen auftritt.
Der zwischen den Einlass- und Auslassventilen gebildete Winkel ist kleiner. Er wurde auf
33,5° "h" festgelegt, um eine kompaktere Konstruktion des Zylinderkopfs zu erreichen.
Die Brennkammern sind doppelkeilförmig "k".
Die Form der Ansaugkanäle wurde optimiert, um die Verbrennung zu verbessern.
Der Zylinderkopf ist mit Dehnschrauben befestigt.
Die Ausweitung der Wasserkanäle "j" in dem Zylinderkopf wurde optimiert, um eine
bessere Kühlung zu erreichen.
B1B2020D B1B2021D

27
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Motorblock

(5): Deckel des Ölabscheiders.


Ein Motorblock aus Aluminium mit einer Wandstärke von 7 mm zwischen den Zylinder-
bohrungen führt zu einem leichten und kompakten Motor.
Ein Ölabscheider (6) ist im Motorblock (4) im Kanal der Leckgase integriert. Er trennt das
Motoröl von den Gasen, die von den Brennkammern zur Ölwanne gelangen, auf eine
Weise, dass die Motorölqualität erhalten bleibt und der Ölverbrauch verringert wird.
Es ist nicht möglich, den Block mit diesem Typ Laufbüchsen (7) nachzubohren. Die
Laufbüchsen (7) weisen eine äußere Struktur auf, die für eine Vergrößerung der Kontakt-
fläche mit dem Aluminiumblock dank der zahlreichen Unregelmäßigkeiten "l" sorgt.
Diese Lösung verbessert die Ableitung der Wärme und führt zu einer niedrigeren Tempe-
ratur des Ganzen und zu einer geringeren Verformung der Bohrungen.

Kolben

"m" : Kunstharz-Beschichtung
(8) : Verdichtungsring Nr. 1
(9) : Verdichtungsring Nr. 2
(10) : Ölabstreifring
Die Kolben sind aus Alulegierung.
Der Kolbenboden hat eine konische Form, um eine bessere Verbrennung zu erzielen.
Eine neue Beschichtung mit LFA (Kunstharz mit verringerter Reibung und Aluminium-
oxid) befindet sich auf der Gleitfläche des Kolbens.
Die Kolbenringe mit niedriger Spannung sorgen für die Verringerung der Reibung und
niedrigeren Kraftstoffverbrauch.
B1B2022D B1B2023D

28
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Pleuel und Lagerschalen des Pleuelfußes

(12) : Splint
Die Pleuel aus Schmiedestahl haben eine höhere Steifigkeit und ein geringeres Gewicht.
Die Pleuellagerdeckel sind mit Dehnschrauben (11) befestigt.
Die Gleitfläche der Lagerschalen des Pleuelfußes weisen Mikrorillen "n" auf, um ein
optimales Abführen des Öls zu gewährleisten. Diese Lösung sorgt für einen leichteren
Kaltstart des Motors und eine Verringerung der Vibrationen.

Kurbelwelle und Kurbelwellenlager

"r" : Ölbohrung
(13) : Obere Halblagerschalen
(14) : Untere Halblagerschalen
Die Kurbelwelle besitzt 4 Kurbelwellenzapfen und 6 Gegengewichte.
Alle Kehlen der Kurbelzapfen und der Wellenzapfen sind an der Walze "s" abgeschlos-
sen, um die benötigte Steifigkeit aufrecht zu erhalten.
Die Kurbelwellenlagerschalen sind aus Alulegierung.
Die Gleitfläche der Kurbelwellenlagerschalen weisen Mikrorillen "q" auf, um ein opti-
males Abführen des Öls zu gewährleisten. Diese Lösung sorgt für einen leichteren Kalt-
start des Motors.
Die oberen Halblagerschalen verfügen über eine Ölnut "p" auf der Innenseite.

B1B2024D B1B2025D

29
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Ölwanne

(15) : Schutzplatte
(17) : Ölwanne
Der Ölansaugkorb (16) ist zur Gewichtsreduzierung aus Kunststoff.

Motorsteuerung

Allgemeines

(18) : Steuerkette
(19) : Kettenschuh
(20) : Kettenspanner
(21) : Einlassnockenwelle
(21) : Auslassnockenwelle
Jeder Zylinder verfügt über 2 Einlassventile und 2 Auslassventile. Der Wirkungsgrad der
Ein- und Auslasssysteme ist dank des großen Querschnitts der Kanäle verbessert.
Öffnen und Schließen der Ventile werden direkt durch 2 Nockenwellen gesteuert.
Der Motor verfügt über 12 Ventile und 2 obenliegende Nockenwellen mit Kettenantrieb,
eine für den Einlass und die andere für den Auslass.
Das System VVT-i (21) wird verwendet, um den Kraftstoffverbrauch zu verringern, die
Leistung zu erhöhen und die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Weitergehende Infor-
mationen zur Steuerung des VVT-i (21) befinden sich im Reparaturhandbuch.
B1B2026D B1B2027D

30
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Nockenwelle

"t" : Ölkanal (spät)


"u" : Ölkanal (früh)
Am Ende der Einlassnockenwelle (22) befinden sich Löcher zur Versorgung des Systems
VVT-i mit unter Druck stehendem Motoröl.
Die Betätigung des VVT-i (21) ist am vorderen Ende der Einlassnockenwelle (22) mon-
tiert, sie modifiziert die Einstellung der Einlassventile.

Einlass- und Auslassventile, Ventilstößel

"v" : Stärke des Stößels


"w" : Kennzeichnungsnummer
(24) : Nockenwelle
Die Ventilschäfte haben einen geringen Durchmesser, um den Widerstand bei Einströmen
des Gemischs im Einlass und der Gase im Auslass zu verringern.
Die Einlassventile (26) und die Auslassventile (26) verwenden identische Federn. Es
handelt sich um Federn mit variablen Steigungen, die eine einwandfreie Funktion der
Ventile sorgen.
Die Ventilstößel (25) sind nicht durch Beilagen einstellbar, um das Gewicht zu verrin-
gern.
HINWEIS: Die Einstellung des Ventilspiels erfolgt, indem die vorhandenen Stößel durch
Stößel mit der geeigneten Stärke ersetzt werden. Stößel sind in 29 Stärken in Schritten
von 0,02 mm von 5,12 mm bis 5,68 mm erhältlich.
Weitere Informationen befinden sich im Reparaturhandbuch.
B1B2028D B1B2029D

31
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA

Steuerkette und Spanner

(19) : Kettenschuh
(27) : Kettendämpfer
(28) : Steuerzahnrad an Kurbelwelle

Eine hochfeste Rollenkette (18) mit einem Gang von 8 mm wird aus Gründen der Zuver-
lässigkeit und der kompakteren Bauweise des Motors verwendet.
Der Kettenspanner (20) verfügt über ein System mit Feder und Hydraulikdruck, um die
Spannung jederzeit korrekt zu halten. Der Kettenspanner (20) unterdrückt das von der
Kette erzeugte Geräusch.
Eine Öldüse "x" sorgt für die Schmierung der Kette und des Steuerzahnrads an der Kur-
belwelle.

Steuerkettengehäuse

Das Gehäuse (29) der Ölpumpe (30) ist im Steuerkettengehäuse aus Aluminium integriert,
an dem die Kühlmittelpumpe (31) montiert ist.

B1B202AD B1B202BD

32
ANZUGSDREHMOMENTE MOTORAUFHÄNGUNG
Aufhängung Baugruppe Motor/Getriebe
Motor: CFA
Rechtes Motorlager Linkes Motorlager
1 5,2 ± 0,5 3 5,2 ± 0,5
2 2,4 ± 0,2
A = Schrauben
an Getriebe

B = Schrauben
an Karosserie

Untere Aufhängung
4 5,2 ± 0,5
5 12 ± 1,2

B1B201QD B1B201SD B1B201RD

33
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Kurbeltrieb
1 Schraube Kurbelwellenlagerdeckel 5,9 ±0,6
Schrauben Pleuellagerdeckel
2 Anzug 1,5 ± 0,1
Winkelanzug 90° ± 5°
3 Schrauben Kurbelwellenscheibe 17 ± 1,7
4 Schrauben Dichtungsträgerplatte 1 ± 0,1

Zylinderkopfschrauben
5 Anzug 3,2 ± 0,3
Winkelanzug 180° ± 5°
6 Schrauben Nockenwellenlagerdeckelblock (zusammengebaut) 1,5 ± 0,1
7 Schrauben Nockenwellenlagerdeckelblock 1,3 ± 0,1
8 Schrauben Auspuffkrümmer 2,4 ± 0,2
9 Schrauben Zylinderkopfdeckel 0,8 ± 0,1
10 Schrauben Nockenwellenräder 4,7 ± 0,4

B1B201DD B1B201ED

34
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Kurbeltrieb
Rechtes Motorlager
11 Anzug der Schrauben am Block 2,4 ± 0,2
Anzug der Schrauben an der Karosserie 5,2 ± 0,5
12 Schraube Steuerkettengehäuse 2,4 ± 0,2
13 Schraube Steuerkettengehäuse 4 ± 0,4

B1B201FD

35
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Schmierung
Ölpumpe 0,9 ± 0,1
14 Schrauben Ölwanne 1 ± 0,1
15 Schrauben Ölwanne 2,4 ± 0,2
Motorschwungrad / Kupplung
16 Schraube Motorschwungrad 7,8 ± 0,8
17 Schrauben Kupplungsdruckplatte 1,9 ± 0,2

B1B201GD B2B2015D

36
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Einspritzsystem
18 Schrauben Verteilerrohr an Block 2,7 ± 0,3
Kühlsystem
19 Schrauben Kühlmittelpumpe 2,8 ± 0,3
20 Schrauben Thermostatgehäuse 0,7 ± 0,1
Zusatzaggregate
21 Schraube Generator 4,9 ± 0,5
22 Schraube Spanner 3,4 ± 0,4
23 Schrauben Klimaanlagenkompressor 2,4 ± 0,2

B1B201HD B1G200XD D1A2004D

37
ANZUGSDREHMOMENTE MOTORAUFHÄNGUNG
Aufhängung Baugruppe Motor/Getriebe
Motor: 8HT
Rechtes Motorlager Rechtes unteres Motorlager
1 4 5,7 ± 0,6
2 5,2 ± 0,5
3

Drehmomentstütze Linkes Motorlager am Getriebe


5 5,2 ± 0,5 8 5,2 ± 0,5
6 12 ± 1,2 9
7 10

B1B201AD B1B201BD B1B201CD

38
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Kurbeltrieb
Befestigungsschrauben Lagerdeckel
Vorspannen 1 ± 0,1
Lösen 180° ± 5°
Anzug 3 ± 0,3
Winkelanzug 140° ± 5°
Pleuelschrauben
Anzug 1 ± 0,1
Winkelanzug 100° ± 5°
Antriebsscheibe der Nebenaggregate
Anzug 3 ± 0,3
Winkelanzug 180° ± 5°
Zylinderblock
Ölwanne 1,3 ± 0,1
Führungsrolle Steuerzahnriemen 3,7 ± 0,3
Spannrolle Steuerzahnriemen 2,3 ± 0,2

39
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Zylinderkopf
Nockenwellenlagerblöcke
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 1 ± 0,1
Befestigung der Teilkomponenten Nockenwelle an Zylinderkopf
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 1 ± 0,1
Auspuffkrümmer 3±
Nockenwellenräder
Vorspannen 2 ± 0,2
Winkelanzug 50° ± 5°
Zylinderkopf
Vorspannen 2 ± 0,2
Anzug 4 ± 0,4
Winkelanzug 230° ± 5°
Abgasrückführungsventil 1 ± 0,1
Motorschwungrad
Motorschwungrad
Vorspannen 1,7 ± 0,2
Winkelanzug 70° ± 5°
Kupplungsdruckplatte 2 ± 0,2

40
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Schmiersystem
Einheit Ölpumpe
Vorspannen 0,5 ± 0,1
Anzug 0,9 ± 0,1
Wärmetauscher Kühlmittel / Öl 1 ± 0,1
Schmierleitung Turbolader 3 ± 0,3
Dieseleinspritzsystem
Schraube mit Kugelsitz der Befestigungsgabel Dieseleinspritzung 2,5 ± 0,2
Kraftstoffverteilerleiste an Motorblock 2,2 ± 0,2
Anschlüsse an Kraftstoffverteilerleiste
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Diesel-Einspritzpumpe an Halterung 2,2 ± 0,2
Anschluss an Einspritzdüse
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Einspritzpumpenrad 5 ± 0,5
Anschluss an Hochdruck-Einspritzpumpe
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Kühlsystem
Kühlmittelpumpe
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 0,9 ± 0,1
Thermostatgehäuse Kühlmittelausgang
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 0,7 ± 0,1

41
ANZUGSDREHMOMENT ZYLINDERKOPF
Benzin- und Dieselmotoren
Durchzuführende Arbeiten vor dem Wiedereinbau des Zylinderkopfs
Die Dichtungsflächen mit dem von CITROËN zugelassenen Produkt reinigen.
Keine scheuernden Mittel oder schneidende Werkzeuge an den Dichtungsflächen verwenden.
Die Dichtungsflächen dürfen keine Spuren von Schlägen oder Kratzern aufweisen.
Einen Gewindeschneider in die Bohrungen des Zylinderblocks für die Zylinderkopfschrauben einführen.
Gewinde der Zylinderkopfschrauben bürsten.
Gewinde und Auflageflächen unten den Schraubenköpfen mit Schmierfett MOLYKOTE [Link] PLUS behandeln.
Zylinderkopfschrauben
Motoren Anzug (Max. Länge für Wiederver-
wendung in mm)
Anziehen 3,2 ± 0,3
CFA 123,5
Winkelanzug 180° ± 5°

Vorspannen 2 ± 0,2
8HT Anzug 4 ± 0,4 149
Winkelanzug 230° ± 5°

B1D2028D B1D2019D

42
ZUORDNUNGSTABELLE RIEMENSPANNUNG / SEEM-EINHEITEN
4099-T ([Link] 105) Spezialwerkzeuge 4122-T ([Link] 105.5)

B1EP135D

43
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Benzin Diesel

1.0i 1.4 HDi

Motorschild CFA 8HT

C1 X X

Siehe Seite: 46 - 47 48 - 49

44
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motoren: Benzin / Diesel

SPEZIALWERKZEUG

Gerät zum Messen der Riemenspannung: 4122-T .([Link] 105.5)

ACHTUNG: Bei Verwendung des Gerätes 4099-T ([Link] 105)

UNBEDINGT BEACHTEN

Vor dem Wiedereinbau der Riemen der Nebenaggregate überprüfen:

1) Dass sich die Rolle(n) frei drehen lassen (ohne Spiel und Druckpunkt)

2) Dass der Riemen korrekt in den Kerben der einzelnen Scheiben ausgerichtet ist.

45
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: CFA
Ausbau

"a": Spannscheibe

"b": Generatorscheibe.

"c": Kompressorscheibe

"d": Kurbelwellenscheibe

B: Mit Klimaanlage

C: Ohne Klimaanlage

Die Schraube (1) lösen.


Die Schraube (2) lösen.
Die Schraube (2) anziehen, nicht festziehen, bis kein Spiel A mehr
vorhanden ist.
Die Schraube (3) lösen.
Den Keilriemen des Ventilators und des Generators abbauen.

B1B2000D

46
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: CFA
Einbau

Den Keilriemen des Ventilators und des Generators anbauen.


"a": Spannscheibe
"b": Generatorscheibe.
"c": Kompressorscheibe
"d": Kurbelwellenscheibe
B: Mit Klimaanlage
C: Ohne Klimaanlage

Die Schraube (2) anziehen, nicht festziehen, bis kein Spiel A mehr
vorhanden ist.
Die Schraube (3) anziehen, um eine Spannung des Keilriemens des
Ventilators und des Generators durchzuführen.
Den Keilriemen des Ventilators und des Generators überprüfen.
Die Schraube (2) anziehen.
Anzugsdrehmoment : 3,4 ± 0,3 daNm
Die Schraube (1) anziehen.
Anzugsdrehmoment zwischen : 4,3 und 5,5 daNm.
Eine Sichtprüfung der Verkabelung des Generators durchführen
und prüfen, ob ein unnormales Geräusch vorhanden ist.
Den Stromkreis der Warnleuchte Entladen prüfen.

B1B2000D

47
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
[1] Spannhebel für dynamische Spannrolle : (-).0194.E3
[2] Fixierstift für dynamische Spannrolle : (-).0194.F

Kennzeichnungen auf der dynamischen Spannrolle


"b" Nennposition
"a" Position "maximaler Verschleiß" des Antriebsriemens der Nebenaggregate .

Ausbau
Minuskabel von der Batterie abklemmen.
Das Fahrzeug mit freihängenden Rädern aufbocken.
Die Vorderräder bis zum rechten Anschlag einschlagen.
Den Schmutzfänger wegdrücken.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Einbaurichtung des Antriebsriemens der Nebenaggregate


für den Fall der Wiederverwendung kennzeichnen. Wenn der Zeiger der Spannrolle au-
ßerhalb der Kennzeichnungen liegt, den Antriebsriemen der Nebenaggregate austauschen.
A: Fahrzeug mit Klimaanlage
B: Fahrzeug ohne Klimaanlage
1 und 4 Generatorscheibe
3 und 6 Scheibe des Antriebsriemens der Nebenaggregate
5 Führungsrolle
2 Scheibe Klimaanlagenkompressor.

B1E200AD B1B2010D

48
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: 8HT
Die dynamische Spannrolle mit dem Werkzeug [1] zusammendrücken.
Den Stift [2] einsetzen.
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate (7) ausbauen.

Einbau

HINWEIS: Prüfen, dass sich die Spannrolle frei drehen lässt (ohne Druckpunkt). Andernfalls
die Spannrolle austauschen.

Die Einbaurichtung des Riemens beachten


Den Antriebsriemen der Nebenaggregate aufsetzen.
Mit dem Werkzeug [1] auf die Spannrolle einwirken, um den Stift [2] heraus zu nehmen.
Darauf achten, dass der Riemen korrekt in den Kerben der verschiedenen Riemenscheiben
ausgerichtet ist.
Den Schmutzfänger wieder einbauen.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem Wiederan-


klemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).

B1B2011D

49
ZUORDNUNGSTABELLE RIEMENSPANNUNG / SEEM-EINHEITEN
4099-T ([Link] 105) Spezialwerkzeuge 4122-T ([Link] 105.5)

B1EP135D

50
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Benzin Diesel

1.0i 1.4 HDi

Motorschild CFA 8HT

C1 X X

Siehe Seite: 53 - 69 70 - 77

51
EMPFEHLUNGEN STEUERZAHNRIEMEN
Alle Motortypen

Empfehlungen

UNBEDINGT BEACHTEN: Nach jedem Ausbau des Steuerzahnriemens die folgenden Teile stets ersetzen:

den Steuerzahnriemen,
die Befestigungsmutter der Spannrolle.

52
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften
beachten

Ausbau

Das Fahrzeug vorn mit freihängenden Rädern aufbocken.


Das Minuskabel der Batterie abklemmen (siehe entsprechenden Arbeitsab-
schnitt).
Das Motoröl ablassen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Das Getriebeöl ablassen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Das Kühlsystem entleeren (siehe entsprechenden Arbeitsgang).
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate ausbauen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt)
Die Ölwanne ausbauen.
Die Antriebswellen ausbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)
Die Einheit Motor/Getriebe ausbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Kunststoffschelle der Kühlmittelpumpe wegdrücken.
Den Generator ausbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)

Schraube und Führungsrohr des Ölmessstabs ausbauen.

Dichtring des Führungsrohrs des Ölmessstabs ausbauen.


B1D201MD B1D201ND

53
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Den Nockenwellenpositionsgeber abklemmen.

Die Schraube und den Kurbelwellenpositionsgeber ausbauen.

Die 13 Schrauben und die 2 Muttern in der angegebenen Reihenfolge ausbauen.

Den Zylinderkopfdeckel mit seiner Dichtung ausbauen.

Die Dichtung des Zylinderkopfdeckels ausbauen.

B1D201QD B1D201RD

54
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die 3 Schrauben, die Halterung des Ölfilters und seine Dichtung ausbauen.

Die 5 Schrauben, die Kühlmittelpumpe und ihre Dichtung ausbauen.

B1D201SD B1D201TD

55
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die Kurbelwellenscheibe im Uhrzeigersinn drehen, um die Einstellungskenn-


zeichnung "a" des Zahnrads (0 Grad) mit denen des Steuergehäuses auszurich-
ten.
Prüfen, dass die Einstellungskennzeichnung "a" des Nockenwellenrads sich oben
befindet, wie abgebildet.

HINWEIS: Gegebenenfalls die Kurbelwellenscheibe um 1 ganze Umdrehung


(360 Grad) drehen, um die Einstellungskennzeichnung nach oben zu bringen.

Die Kurbelwellenscheibe mit dem Werkzeug [1] blockieren und ausbauen.

[1] [Link].

Das Steuergehäuse ausbauen.

B1D201UD B1D201VD

56
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die Halteplatte des Kettenspanners im Uhrzeigersinn drehen und den Kolben


zusammendrücken.

Einen Stift in die Öffnung der Halteplatte einführen, um den Spanner mit komp-
rimiertem Tauchkolben zu blockieren.

Die 2 Schrauben und den Kettenspanner ausbauen.

Die Schraube, den Schuh des Kettenspanners und die Steuerkette ausbauen.

B1D201WD B1D201XD

57
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die 2 Schrauben, den Führungsschuh der Kette und das Zahnrad der Kurbelwel-
le ausbauen.

Den Keil ausbauen.

B1D201YD B1D201ZD

58
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Den Keil in die Nut der Kurbelwelle einsetzen.

Die Nut des Kurbelwellenrads mit dem Keil der Kurbelwelle ausrichten und das
Kurbelwellenrad wieder einbauen.

Den Führungsschuh der Kette mit den 2 Schrauben einbauen.

Anzugsdrehmoment : 0,9 ± 0,1 daNm

B1D201ZD B1D202HD

59
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Zum Wiedereinbau der Steuerkette das Glied "c" gelber Farbe mit der Einstell-
markierung "b" des Kurbelwellenrads ausrichten, wie abgebildet.

Um den Einbau der Steuerkette abzuschließen, die 2 Glieder "d" orangener


Farbe mit den Einstellmarkierungen "a" der Nockenwellenräder ausrichten, wie
abgebildet.

Den Schuh des Kettenspanner mit der Schraube einbauen.

Anzugsdrehmoment : 1,9 ± 0,2 daNm.

B1D202JD B1D202KD

60
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Den Sechskantteil der Einlassnockenwelle entgegen dem Uhrzeigersinn drehen,


um die Steuerkette auf Seite des Spanners zu entspannen.

Den Spanner mit den 2 Schrauben wieder einbauen.

Anzugsdrehmoment zwischen : 0,8 und 1,3 daNm.

Den Stift abnehmen, die Kurbelwelle um 2 ganze Umdrehungen drehen und den
Kettenspanner lockern.

B1D202LD B1D202MD

61
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Prüfen, dass die Einstellungskennzeichnung "a" des Nockenwellenrads sich mit


der Steuerkette oben befindet.

Das Steuergehäuse wieder einbauen.

Die Lippe einer neuen Lippendichtung mit Motoröl behandeln.

B1D202ND B1D202PD

62
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die neue Kurbelwellendichtung mit dem Werkzeug [2] einbauen.

[2] 0196.B.

Die Dichtungsflächen des Zylinderblocks und des Steuergehäuses entfetten.

Kennzeich- Maß (mm) Kennzeich- Maß (mm)


nungen nungen
B 3 G 3 - 3,5
C 3 H 3,5
D 3,5 - 4,5 I 3 - 3,5
E 4,5 - 5,5 J 3,5 - 4,5
F 4,5 - 5,5

Einen Streifen Dichtungsmasse auf dem Zylinderblock bei "g" und auf dem
Steuergehäuse bei "h" wie abgebildet auftragen und das Steuergehäuse "h"
wieder einbauen.

Dichtungsmasse: AUTOJOINT OR.

ACHTUNG: Das Steuergehäuse innerhalb einer Frist von 3 Minuten nach


Auftrag des Dichtungsmassenstreifens einbauen.

B1E200HD B1D202RD

63
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die 11 Schrauben in der angegebenen Reihenfolge anziehen.

Anzugsdrehmoment der Schrauben (1): : 2,4 ± 0,2 daNm

Anzugsdrehmoment der Schrauben (2): : 4 ± 0,4 daNm

Überschüssige Dichtungsmasse entfernen.

Eine neue Dichtung der Kühlmittelpumpe am Steuergehäuse anbringen und die


Kühlmittelpumpe wieder einbauen.

B1D202SD B1D201TD

64
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die 5 Schrauben in der angegebenen Reihenfolge anziehen.

Anzugsdrehmoment : 2,8 ± 0,3 daNm

Die Kurbelwellenscheibe mit dem Werkzeug [1] blockieren und die Schraube
anziehen.

[1] [Link].

Anzugsdrehmoment : 17 ± 1,7 daNm

B1D202TD B1D202UD

65
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die Dichtung des Ölfilters am Steuergehäuse anbringen und die Halterung des
Ölfilters wieder einbauen.

Die 3 Schrauben in der angegebenen Reihenfolge anziehen.

Anzugsdrehmoment : zwischen 1,9 und 2,9 daNm.

B1D201SD B1D202VD

66
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA

Die Dichtung des Zylinderkopfdeckels in die Nut des Zylinderkopfdeckels und


an den mittleren durch die Pfeile gekennzeichneten Höcker einsetzen.

ACHTUNG: Das Einsetzen der Dichtung überprüfen, deren Sitz am Fuß der
Höcker komplett sein muss.

"k" : 3 bis 4 mm

Einen Streifen Dichtungsmasse "j" auf die Dichtflächen des Zylinderkopfs und
des Steuergehäuses auftragen

Dichtungsmasse: AUTOJOINT OR.

ACHTUNG: Den Zylinderkopfdeckel innerhalb einer Frist von 3 Minuten


einbauen und die Schrauben und Muttern innerhalb einer Frist von 15 Minuten
nach Auftrag der Dichtungsmasse "j" anziehen.

B1D202WD B1D200VD

67
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die 13 Schrauben und die 2 Muttern in der angegebenen Reihenfolge auf das
vorgeschriebene Drehmoment anziehen.

Anzugsdrehmoment : 0,8 daNm.

Nach Anzug aller Schrauben und Muttern prüfen, dass "1" und "2" auf das
vorgeschriebene Drehmoment angezogen sind.

Den Positionssensor der Kurbelwelle wieder einbauen.

ACHTUNG: Kein Teil verwenden, das heruntergefallen ist oder einen Schlag
erlitten hat.

ACHTUNG: Den Zustand des Dichtrings vor dem Wiedereinbau prüfen.

Eine dünne Schicht Motoröl auf den Dichtring auftragen.

Den Positionssensor der Kurbelwelle wieder mit der Schraube einbauen.

Anzugsdrehmoment : 0,8 daNm.

Den Stecker des Positionssensors der Kurbelwelle anschließen.

B1D202XD B1D201QD

68
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Einen neuen Dichtring auf das Führungsrohr des Ölmessstabs aufsetzen.
Eine dünne Schicht Motoröl auf den Dichtring auftragen.
Das Führungsrohr des Ölmessstabs mit der Schraube einbauen.
Anzugsdrehmoment : 1 ± 0,1 daNm.
Den Generator einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Kunststoffschelle der Kühlmittelpumpe einsetzen.
Dichtungsmasse (AUTOJOINT OR) ringsum auf die Ölwanne auftragen.
Die Einheit Motor/Getriebe einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Antriebswellen einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Ölwanne einbauen.
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate einbauen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt).
Motor- und Getriebeöl einfüllen und Füllstand kontrollieren (siehe entsprechen-
den Arbeitsabschnitt).
Das Kühlsystem befüllen und entlüften (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Alle Füllstände kontrollieren.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem


Wiederanklemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsab-
schnitt).

B1D201ND B1D201MD

69
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT

Spezialwerkzeuge
[1] Fixierstift Motorschwungrad : (-).0194.C
[2] Fixierstift für Nockenwelle : (-).0194.B
[3] Fixierstift Kurbelwelle : (-).0194.A
[4] Handspiegel
[5] Werkzeug für Aus- und Einbau der Auspuffschellen : C.193.A
[6] Riemenklammer : (-).[Link]

Ausbau

Vorbereitende Arbeiten

Das Minuskabel der Batterie abklemmen.


Das Fahrzeug auf eine 2-Säulen-Hebebühne stellen
Die Schrauben (1) ausbauen.
Den Stoßfänger bei "a" wegdrücken.
Den Kunststoffniet (4) ausbauen.
Eine Kraft nach oben bei "f" anwenden.
In der Reihenfolge bei "b", "c", "d", "e" lösen.
Den Stoßfänger bei (3) wegdrücken.
Den Scheinwerfer (2) ausbauen.

C4A2003D C4A2004D

70
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Im Motorraum.

Die Schraube (9) ausbauen.


Den Stecker bei "g" abziehen.
Das Entgasungsgefäß (8) zur Seite legen.
Den Kabelstrang (6) am Steuergehäuse (5) lösen.
Einbauen:
die Schrauben (7)
den oberen Steuergehäusedeckel (5)
Das Entgasungsgefäß (8) wieder in ursprüngliche Position stellen.
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate ausbauen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt)

Unter dem Fahrzeug

Die Auspuffschelle (10) mit dem Werkzeug [5] ausbauen.


Die Auspuffanlage aushängen.
HINWEIS: Der Ausbau der Auspuffschelle verhindert, dass die vordere flexible
Leitung beschädigt wird. Dreh-, Zug, und Biegespannung verringern die Lebens-
dauer der vorderen flexiblen Auspuffleitung.
Den Motor mit der Schraube der Kurbelwellenscheibe drehen, bis er sich in der
Blockierposition des Motorschwungrads mit dem Werkzeug [1] befindet.
HINWEIS: Die Blockieröffnung befindet sich unter dem Motor.
B1B2009D B1J2002D

71
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT

Ausbauen:

die Schraube (12)


die Antriebsscheibe der Nebenaggregate (14).
Die Schraube (12) einbauen.
Den Stift [1] abnehmen.
Den Stecker bei "h" abziehen.
Die Schrauben (13) lösen.
Den unteren Steuergehäusedeckel (11) ausbauen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Magnetbahn "j" des Kurbelwellenrads


darf keinerlei Beschädigung aufweisen und darf nicht in die Nähe einer
magnetischen Quelle gelangen.

Ausbauen:
den Motordrehzahlsensor (16)
den Versatzschutzanschlag des Riemens (15)

B1E2000D B1E2004D

72
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT

Die Mutter (17) ausbauen.

Im Motorraum

Das Entgasungsgefäß zur Seite legen.


Den Motor mit einem Werkstattwagenheber und einem Keil stützen.

Ausbauen:

die untere Halterung des Ausdehnungsbehälters (20)


das Motorlager (19)
das Motorzwischenlager (18)
Den Motor um 3 cm absenken.

ACHTUNG: Vorsichtig mit dem Wagenheber umgehen. Den Motor nicht ohne
Stütze lassen. Den Durchgang des Schlauchs des Entgasungsgefäßes kontrollie-
ren. Die Behinderungen zwischen der unteren Traverse und des Hitzeschild des
Katalysators kontrollieren.

B1E2005D B1B200GD

73
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Motor muss um 3 cm abgesenkt werden, um die Kurbelwelle
mit Hilfe des Stifts zu positionieren.

Den Motor an der Schraube des Kurbelwellenrads (12) im Uhrzeigersinn drehen,


um ihn in Fixierstellung zu bringen.

Positionieren:

das Nockenwellenrad mit Hilfe des Stifts [2]

die Kraftstoffhochdruckpumpe mit Hilfe des Stifts [3]

das Kurbelwellerad mit Hilfe des Stifts [3] .

Die Spannrolle mit einem Innensechskantschlüssel bei "k" festhalten.

Die Schraube (21) lösen.

Den Steuerzahnriemen durch Schwenken der Spannrolle im Uhrzeigersinn bei


"k" entspannen.

Den Steuerzahnriemen ausbauen.

B1E2006D

74
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Einbau
Vorbereitende Arbeiten
UNBEDINGT BEACHTEN:
Die Dichtheit der Dichtungen an der Nockenwelle und am Kurbelwellenrad
prüfen. Im Zweifelsfall immer austauschen.
Prüfen, dass an der Kühlmittelpumpe kein Leck vorhanden ist. Im Zweifels-
fall immer austauschen.
Prüfen, dass sich die Spannrolle und die Führungsrolle frei drehen lassen
(ohne Druckpunkt und Spiel). Andernfalls die Rollen austauschen.
Einbau des Riemens
UNBEDINGT BEACHTEN: Den Riemen und die Schraube des Kurbelwel-
lenrads (12) durch eine neue bei jedem Ausbau ersetzen. Den Riemen nicht
verdrehen oder knicken.
HINWEIS: Das Fixieren der Hochdruckpumpe dient zur Erhöhung der Lebens-
dauer des Steuerzahnriemens.
HINWEIS: Die Verwendung des Werkzeugs [6] am Nockenwellenrad (23)
erleichtert das Auflegen des Steuerzahnriemens.
ACHTUNG: Die Fixierstifte müssen am Motor eingesetzt sein.
HINWEIS: Wenn die Bereiche "l", "m" und "n" beim Einstellen der Riemen-
spannung nicht gespannt sind, verstellt sich die Motorsteuerung. Der Motor
erleidet Schäden.
Den Steuerzahnriemen bei gespannten Bereichen "l", "m" und "n" auf die
folgenden Bauteile auflegen:
Kurbelwellenrad (25), Führungsrolle (24), Nockenwellenrad (23), Rad der Kraft-
stoffhochdruckpumpe (22), Rad der Kühlmittelpumpe (26), Spannrolle (27)
B1E2007D

75
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Spannvorgang wird durch die Verwendung eines Spiegel er-
leichtert.
An der Spannrolle bei "k" mit einem Sechskantschlüssel entgegen dem Uhrzei-
gersinn drehen.
Die Spannrolle drehen, bis der Zeiger "p" in Position "q" steht.
Die Schraube (21) der Spannrolle anziehen auf : 3 ± 0,3 daNm.
Die Stifte [2] und [3] abnehmen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Prüfen, dass das Kurbelwellenrad richtig an
die Kurbelwelle gedrückt ist.
10 Motorumdrehungen durchführen.
Die Fixierung der Nockenwelle, die Fixierung des Kurbelwellenrads, die Fixie-
rung der Kraftstoffhochdruckpumpe und die richtige Positionierung des Zeigers
des dynamischen Spanners kontrollieren (siehe Abbildung); einen Spiegel ver-
wenden.
Andernfalls den Einbau des Steuerzahnriemens erneut durchführen.
Im Motorraum
Den Motor wieder in seine ursprüngliche Position anheben.
Einbauen:
das Motorzwischenlager (18)
die Schrauben anziehen auf : 5,7 ± 0,5 daNm.
das rechte Motorlager (19) und die untere Halterung des Ausdehnungsbehälters
(20)
die Schrauben (29) und (28), nicht festziehen.
Wagenheber entfernen.
Anziehen:
die Schrauben (29) auf : 6 ± 0,6 daNm
die Schrauben (30) auf : 5,2 ± 0,5 daNm
B1E2008D B1B200HD

76
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Unter dem Fahrzeug
Die Mutter (17) einbauen, anziehen auf : 6 ± 0,6 daNm.
Einbauen:
den Motordrehzahlsensor (16)
den Versatzschutzanschlag des Riemens (15), Anzug auf : 0,7 ± 0,1 daNm
den unteren Steuergehäusedeckel (11)
Das Motorschwungrad mit dem Werkzeug [1] blockieren.
Die Schraube (12) ausbauen.
Die Antriebsscheibe der Nebenaggregate (14), die Schraube (12) (neu), einbauen.
Die Schraube der Antriebsscheibe der Nebenaggregate.(12) anziehen:
Vorspannen : 3 ± 0,3 daNm
Winkelanzug : 180° ± 5°
Das Werkzeug [1] abnehmen.
Die Auspuffschelle mit dem Werkzeug [5] einbauen.
Im Motorraum
Einbauen:
den oberen Steuergehäusedeckel (5)
das Ausdehnungsgefäß (8)
den Antriebsriemen der Nebenaggregate (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)
In der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus vorgehen.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem
Wiederanklemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsab-
schnitt).
B1E2005D B1E2004D

77
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
Einlass- und Auslasssystem

Allgemeines

(37) : Schalldämpfer

Ein Ansaugkrümmer (36) aus Kunststoff sorgt für eine Reduzierung des Gewichts.

Das Drosselklappengehäuse (40) ist aus Kunststoff.

Das Drosselklappengehäuse (1) ist aus Kunststoff. Dort ist das Luftfiltergehäuse (38)
integriert.

Der Auslasskrümmer (39) und die Auspuffleitungen sind aus rostfreiem Stahl. Sie sorgen
für eine Reduzierung des Gewichts und sind korrosionsbeständiger.
B1B202FD

78
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA

Drosselklappengehäuse (Schaltgetriebe)

(42) : Sensor Drosselklappenstellung.


Das Drosselklappengehäuse (40) ist aus Kunststoff, um das Gewicht zu reduzieren.
Ein Leerlaufsteuerventil (41) des Typs Schrittmotor ist im Drosselklappengehäuse (40)
montiert.

Ansaugkrümmer

Der Ansaugkrümmer (43) ist aus Kunststoff, um das Gewicht und die Menge der vom
Zylinderkopf übertragenen Wärme zu reduzieren. Diese Lösung verringert die Temperatur
der eingelassenen Luft und erhöht den volumetrischen Wirkungsgrad des Einlasssystems.
Der Ansaugkrümmer verfügt über einen Unterdruckmesser (44) zur Messung des Unter-
drucks im Einlass und eine Sonde zur Messung der Temperatur der angesaugten Luft.

B1B202GD B1B202HD

79
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
Auspuffkrümmer

"aa": Draufsicht.
"ab": Vorderansicht.
Der Auslasskrümmer (39) aus rostfreiem Stahl ist konzipiert, um den Temperaturanstieg
des Dreiwege-Katalysators zu verbessern und um das Gewicht zu reduzieren.
Der Katalysator verwendet eine Keramik mit ultradünnen Wänden und einer erhöhten
Dichte der Zellen. Die Optimierung der Zellendichte des Katalysators sorgt für eine Ver-
ringerung des Schadstoffausstoßes.

Auspuffleitung

"ac": vom Auspuffkrümmer.


(47) : Befestigungsschelle.
(48) : vordere Leitung
(49) : hintere Leitung
(50) : Dichtung.
Der Schalldämpfer (37) wurde mit dem Ziel optimiert, ihn kompakter und leichter zu
machen.
Die Verbindung zwischen dem vorderen und hinteren Teil H der Auspuffleitung erfolgt
durch den Einsatz E, wodurch keine Dichtung mehr benötigt wird.
Die Verbindung der Auspuffleitung mit dem Auspuffkrümmer G verwendet eine Rund-
dichtung F. Diese Lösung dient zur Vereinfachung der Konstruktion und Erhöhung der
Zuverlässigkeit.
B1B202KD B1B202LD

80
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA

(2) (5)
(1) (4)
Lambdasonde (3) Lambdasonde (6) (7)
Auspuff- Nachschall-
vor Katalysa- Schelle nach Katalysa- Schrauben Katalysator
krümmer dämpfer
tor tor
Anzugsdreh-
2,4 ± 0,2 4,4 ± 0,4 3,2 ± 0,3 4,4 ± 0,4 4,5 ± 0,4
moment (daNm)
B1J2000D

81
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: 8HT

(1) (3)
(2) (4) (5) (6) (7)
Gummiauf- Gummiauf-
Schalldämpfer Schelle Katalysator Mittleres Rohr Schelle
hängung hängung
Anzugsdrehmo-
2,5 ± 0,2 2 ± 0,2 3,2 ± 0,3
ment (daNm)
Teilenummer TR PSA K278
B1J2001D

82
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
1.0i 1.4 HDi
Motorschild CFA 8HT
Füllmenge 4 4,4
Kühlerfläche 12,2 dm2
Systemdruck 1,4 bar
Öffnen des Thermostatreglers 82°C
Kühlerventilator (Einschaltschwelle) 93°C 97°C
Ohne Klimaanlage 1x100 Watt
Mit Klimaanlage 1x300 Watt
Abschaltung Klimaanlage 115°C
Warnung 118°C
Nachkühlung 105°C (für 6 Minuten)
Kühlmitteltemperaturfühler und Warnung
Grüner Stecker
Am Thermostatgehäuse
Sonde Motorkühlmittelstand Im Ausdehnungsgefäß integriert

Temperaturfühler: Anzugsdrehmoment 2 ± 0,2 daNm.

83
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: CFA
Kühlsystem
"y": zum Heizgerät.
"z": vom Heizgerät.
(32) : Abzweigkanal
(34) : Kühler.
Ein Thermostat (33) mit Verzweigerventil befindet sich auf der Einlassseite der Kühlmit-
telpumpe (31) des Kühlsystems.
Der Motor verwendet werksseitig eine Kühlflüssigkeit mit sehr langer Lebensdauer.
Technische Daten:
Thermostat Öffnungstemperatur : 82°C
Kühlflüssigkeit
Typ : Kühlflüssigkeit mit sehr langer Lebensdauer
für Benzinmotor oder gleichwertig
Füllmengen (Liter) :4

Schaubild des Systems


(35) : Heizgerät
Technische Daten der Kühlflüssigkeit:
Typ : Kühlflüssigkeit mit sehr langer Lebensdauer
für Benzinmotor oder gleichwertig
Farbe : Rosa
1. Austausch der Flüssigkeit : 150000 km (100000 Meilen)
Folgender Austausch : Alle 60000 km (40000 Meilen)
ACHTUNG: Die Kühlflüssigkeit ist bereits ein gemischtes Produkt (50 % Kühlflüssig-
keit und 50 % entionisiertes Wasser), es darf keine Mischung beim Auffüllen oder Aus-
tausch der Kühlflüssigkeit durchgeführt werden.
B1B202DD B1B202ED

84
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: CFA

(1) Kühlmittelpumpe.

(2) Thermostat.

(3) Heizungswärmetauscher.

(4) Ablassschraube Zylinderblock.

(5) Kühler.

(6) Oberer Schlauch

B1G200YD

85
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: 8HT

(1) Entlüftungsschraube.

(2) Wärmetaucher Abgasrückführung (Version EURO 4)

B1G200ZD

86
KONTROLLE ÖLDRUCK
Benzin Diesel
Motoren CFA 8HT
Temperatur (°C) 90°C
Druck (bar) 1,3
Drehzahl 1/min 1000
Druck (bar) 3,7
Drehzahl 1/min 2000
Druck (bar)
Drehzahl 1/min
Druck (bar) 5 3,5
Drehzahl 1/min 4000 4000
Spezialwerkzeuge
4386-T X
4601-T X
1503-L X
[Link] X
4103-T X
(-).1503.J X
HINWEIS: Die Kontrolle des Öldrucks wird bei betriebswarmem Motor nach der Füllstandskontrolle durchgeführt.

87
VENTILSPIEL

Benzinmotor CFA:

Einstellbar durch Austausch der Stößel (siehe Vorstellung Motor 384F)

Dieselmotor 8HT

Hydraulischer Spielausgleich

88
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: CFA
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften beachten

ACHTUNG: Um jede Verbrennungsgefahr auszuschließen, den Kühlerverschluss nicht


abnehmen, wenn Motor und Kühler heiß sind. Aufgrund der Wärmeausdehnung können
Motorkühlflüssigkeit und Dämpfe aus dem Kühler austreten.
Die Ablassschraube (1) lösen und die Kühlflüssigkeit auslaufen lassen.
HINWEIS: Die Ablassschraube (1) befindet sich auf Höhe der unteren Arretierung des
Steuergehäuses.
Den Verschluss des Kühlers "a" abnehmen.
Den Ausgangsschlauch des Kühlers lösen, um die Kühlflüssigkeit abzulassen.
Den Ausgangsschlauch des Kühlers auf Seite des Motors anschließen.
Die Ablassschraube (1) einsetzen.
Anzugsdrehmoment : 2 ± 0,2 daNm.
Den Kühler mit Motorkühlflüssigkeit füllen, bis er überläuft.
Füllmenge : 4 Liter
ACHTUNG: Die Kühlflüssigkeit nicht durch Wasser ersetzen.

HINWEIS: Die Verwendung einer ungeeigneten Motorkühlflüssigkeit kann das Kühlsys-


tem beschädigen.
HINWEIS: Nur Motorkühlflüssigkeit "Toyota Super Long Life Coolant" oder jede
andere ähnliche qualitativ hochwertige Flüssigkeit auf Basis von Ethylenglykol ohne
Silikat, ohne Amin, ohne Nitrit und ohne Borat, mit Eigenschaften von langlebigen hybri-
den organischen Säuren verwenden (dieser Flüssigkeitstyp ist eine Mischung aus organi-
schen Säuren und Phosphaten in niedriger Konzentration).
B1G200ND B1G200PD

89
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: CFA
Mehrmals die Eingangs- und Ausgangsschläuche drücken, um den Kühlflüssigkeitsstand
im Kühler zu überprüfen. Wenn der Füllstand sinkt, Kühlflüssigkeit nachfüllen.
Den Kühlerverschluss "a" aufschrauben und festziehen.
Motorkühlflüssigkeit langsam in das Ausdehnungsgefäß bis zur Maxi-Marke einfüllen.
Den Motor warmlaufen lassen bis zum Einschalten des Ventilators.
Die Klimaanlage während des Temperaturanstiegs des Motors wie angegeben einstellen.
System der manuellen Klimaanlage
Die Bedienungselemente wie angegeben einstellen.
Geschwindigkeit der Kühlerventilatorgruppe: alle Einstellungen außer Temperatur in
Position "OFF", Regler auf Warmluft gedreht, Schalter der Klimaanlage in Position
"OFF".
Die Motordrehzahl zwischen 2000 und 2500/min halten bis zum Einschalten des Ventila-
tors.
Mehrmals die Eingangs- und Ausgangsschläuche des Kühlers während des Temperatur-
anstiegs des Motors drücken.
Den Motor abstellen und warten, das die Flüssigkeitstemperatur sinkt.
Wenn der Motorkühlflüssigkeitsstand unterhalb der Maxi-Marke liegt, die 10 vorherigen
Schritte wiederholen, bis sich der Flüssigkeitsstand gegenüber der Maxi-Marke befindet.
Den Motorkühlflüssigkeitsstand im Ausdehnungsgefäß erneut überprüfen. Wenn er sich
unter der Maxi-Marke befindet, Flüssigkeit nachfüllen.
Den Kühler mit Motorkühlflüssigkeit füllen und dort ein Testgerät Kühlerverschluss
befestigen.
Pumpen, um einen Druck von 1,37 bar zu erzielen und prüfen, dass kein Leck vorhanden
ist.
B1G200ND

90
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: 8HT

Spezialwerkzeuge

[1] Füllzylinder : 4520-T


[2] Adapter für Füllzylinder : 4222-T
[3] Verschlussstange des Füllzylinders : 4370-T

Entleeren

Das Minuskabel der Batterie abklemmen.

Den Verschluss des Entgasungsgefäßes vorsichtig abnehmen.

Ein Auffanggefäß unter den Kühler stellen.

Den Kühler durch Lösen des unteren Schlauchs entleeren.

Ein Auffanggefäß unter den Motor stellen.

Den Motorblock durch Ausbau des Stopfens (1) entleeren


(von der Unterseite des Motors zugänglich).

Den Ablassstopfen (1) wieder anbringen.


(mit einer neuen Klammer und Dichtung).

B1G200TD

91
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: 8HT

Befüllung und Entlüftung des Systems

Die Einheit Füllzylinder [1], Verschluss [3] und Adapter [2] auf die Einfüllöffnung auf-
setzen.

Den Füllzylinder [1] langsam bis zur Markierung "1 Liter" füllen, um das System unter
Druck zu setzen.

Die Klammer (2) der Leitung ausbauen.


Die Leitung bei "a" aushängen.
Die Leitung bei "a" anschließen, wenn die Flüssigkeit sauber und blasenfrei austritt.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.

Den Motor starten.


Die Motordrehzahl auf 1500/min bis zum ersten Kühlzyklus (Ein- und Ausschalten des
Kühlerventilators) halten.
Den Füllzylinder [1] mit dem Verschluss [3] verschließen.
Die Einheit Füllzylinder [1], Verschluss [3] und Adapter [2] abnehmen.
Den Motor abstellen und abkühlen lassen.
Den Füllstand ggf. bis zur Maxi-Marke (Motor kalt) ergänzen.
Den Verschluss des Entgasungsgefäßes wieder anbringen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem Wiederan-


klemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).

B1G200TD B1B2013D

92
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Vorstellung Einspritzsystem BOSCH ME 7.9.5

Vorbemerkung

Anwendung
Dieses Funktionsprinzip Einspritzung-Zündung wird beim Motor 384F verwendet.
Das BOSCH-Einspritzsystem erfüllt die folgenden Normen:
Abgasnorm L5
EOBD-System
HINWEIS: EOBD: European On Bord Diagnosis, Diagnose der schadstoffrelevanten Bauteile.

Besonderheiten
Besonderheiten des Einspritzsystems:
Dieses Steuergerät arbeitet nach dem Prinzip "Druck - Motordrehzahl"
Dieses Einspritzsystem steuert die Einspritzung und die Zündung des Motors in erster Linie anhand der Informationen über den Druck der einge-
lassenen Luft und der Motordrehzahl.
Multipoint-Einspritzung (3 elektromechanische Einspritzventile)
Sequenzielle Einspritzung
Vollelektronische Einspritzung

Abgasnorm L5 (europäische Norm EURO4)


Vertrieb von Fahrzeugen, die die Abgasnorm IFL5 einhalten (je nach Verkaufsland).
Die neue Abgasnorm L5 ist strenger als die vorherige Norm (Abgasnorm L4):
Die maximale Schadstoffrate ist verringert
Die Beschichtung des Katalysators mit Edelmetallen ist erhöht.

93
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Borddiagnosesystem (EOBD)

Diese Diagnose informiert den Fahrer darüber, dass die schadstoffrelevanten Bauteile ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Die Systemfehler, die zum Ausstoß von Schadstoffen führen, werden im Einspritzsteuergerät gespeichert.
Die "Motordiagnoseleuchte" sorgt neben ihren normalen Funktionen auch für die Anzeige der Fehler im Abgassystem (EOBD).
HINWEIS: EOBD: European On Bord Diagnosis, Diagnose der schadstoffrelevanten Bauteile.
Das Borddiagnosesystem überwacht:
Die Verbrennungsaussetzer
Die Wirksamkeit des Katalysators
Die Beschädigung der Lambdasonden
Die EOBD-Diagnose erfordert den Einbau einer Lambdasonde (nach dem Katalysator).
Besonderheiten
Besonderheiten des Einspritzsystems:
Motorphasensensor: Nockenwellenpositionsgeber
Phasenverschieber der Nockenwelle (VVT)
Sequenzielle Einspritzung
Lufttemperaturfühler im Luftdrucksensor im Ansaugrohr integriert
Funktion: Motorkühlung (im Einspritzsteuergerät integriert)
Dialog zwischen dem Einspritzsteuergerät und dem Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes Typ MMT: CAN-Netz
Gaspedalsensor im Gaspedal integriert
Motorisiertes Drosselklappengehäuse (bei automatisiertem Schaltgetriebe Typ MMT)
Besonderheiten des Kraftstoffsystems:
Verteilerrohr ohne Kraftstoffrücklauf
Modul Kraftstoffgeber/-pumpe mit integriertem Kraftstofffilter

94
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA

D4E2002D

95
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA

Bauteile Bauteile

1115 Sensor Zylinderkennung 1313 Motordrehzahlsensor


1120 Klopfsensor 1320 Einspritzsteuergerät
1131 Zündspule Zylinder 1 1331 Einspritzventil Zylinder Nr. 1
1132 Zündspule Zylinder 2 1332 Einspritzventil Zylinder Nr. 2
1133 Zündspule Zylinder 3 1333 Einspritzventil Zylinder Nr. 3
1215 Elektroventil Aktivkohlefilterbelüftung 1350 Lambdasonde nach Katalysator
1220 Kühlmitteltemperaturfühler 1351 Lambdasonde vor Katalysator
1240 Einlasslufttemperaturfühler 1510 Kühlerventilatorgruppe
Gaspedalpositionssensor (automatisiertes Schaltgetriebe
1261 2120 Doppelfunktions-Bremskontaktschalter
MMT)
1262 Motorisierte Drosselklappe 8009 Linearer Druckfühler des Kältemittels (bei Klimaanlage)
1268 Elektroventil variable Motorsteuerung (VVT)
1312 Einlassluftdruckfühler

96
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Nr. der Nr. der
Verbin- Signal Art des Signals Verbin- Signal Art des Signals
dung dung
Information über die Stellung der No- Taktverhältnis Information Druck des Klimaanla-
1 11 Analog
ckenwelle (TV) gensystems
Information über das Verbrennungsge- Ansteuerung Elektroventil Aktiv-
2 12
räusch kohlefilterbelüftung
Ansteuerung motorisierte Drossel-
3 Information Kühlmitteltemperatur 13 klappe (automatisiertes Schaltge- Taktverhältnis (TV)
Analog
triebe MMT)
Ansteuerung Elektroventil variable
4 Information Gaspedalstellung 14
Motorsteuerung
5 Information Ansaugluftdruck 15 Ansteuerung Kühlerventilator.
Taktverhältnis
6 Information Motordrehzahl 16 Versorgung der Zündspulen Binär
(TV)
Information Sauerstoffgehalt der Abga-
7 17 Ansteuerung der Einspritzventile
se (nach Katalysator)
Analog
Information Sauerstoffgehalt der Abga-
8
se (vor Katalysator)
9 Information Bremskontaktschalter Binär
Information über die Temperatur der
10 Analog
Einlassluft

97
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Steuerung des Motors
Das Einspritzsteuergerät bestimmt die Einspritzung anhand der Informationen über das Motordrehmoment:
Das Einspritzsteuergerät berechnet den Drehmomentbedarf des Motors mit Hilfe des Gaspedalsensors.
Das angeforderte Motordrehmoment berücksichtigt verschiedene Korrekturen
Das angeforderte Motordrehmoment wird durch Einwirkung auf die folgenden Komponenten erreicht
Drosselklappenwinkel (motorisierte Drosselklappe)
Zündzeitpunkt (Klopfregelung)
Einspritzdauer
Zyklus Zündung und Einspritzung
Sequenzielle Einspritzung: Die Einspritzventile werden einzeln in der Einspritzfolge (3-2-1) unmittelbar vor Beginn des Einlasstakts angesteuert.
Statische Zündung: eine Zündspule pro Zylinder.
Das Steuergerät steuert gleichzeitig die Einspritzung und die Zündung (Dosierung des Luft-/Kraftstoffgemischs).
Die Menge des eingespritzten Kraftstoffs ist proportional zur Öffnungsdauer der Einspritzventile, die in Abhängigkeit von 3 Hauptmessgrößen
bestimmt wird:
Motorlast
Motordrehzahl (OT-Geber)
Information der Lambdasonde
Zahlreiche andere Korrekturen werden ebenfalls im Betrieb angewendet, um folgende Schwankungen zu berücksichtigen:
Thermischer Zustand des Motors (Kühlmitteltemperaturfühler)
Funktionsbedingungen (Phase Leerlauf, stabilisiert, Volllast, Übergangsdrehzahlen, Einspritzunterbrechung)
Atmosphärendruck (geografische Höhenkorrektur)
Einspritzung
Kaltstartkorrektur
Das Einspritzsteuergerät korrigiert die Menge der Einspritzventile während der Anlassertätigkeit.
Diese Mange wird im asynchronen Modus eingespritzt, also konstant in der Zeit und hängt nur von der Kühlflüssigkeitstemperatur ab.
Sobald der Motor angesprungen ist, erhält er eine Menge, die im synchronen Modus mit der Zündung, die permanent mit ihrer thermischen Ver-
änderung variiert, eingespritzt wird.

98
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Regelung der Leerlaufdrehzahl
Der Motor verfügt über einen Schrittmotor zur Regelung des Leerlaufs:
Starke Schwankungen der Leerlaufdrehzahl des Motors aufgrund verschiedenen im Fahrzeug eingebauten Zubehörteile, je nach deren Funktions-
zustand (Klimaanlage, Generator)
Änderungen der Leerlaufdrehzahl aufgrund der Alterung des Motors
Diese Vorrichtung sorgt für eine allmähliche Rückkehr in den Leerlauf.
Aufgabe der Funktion Leerlaufregelung:
Regelung der Leerlaufdrehzahl
Erreichung einer abnehmenden Drehzahl des beschleunigten Leerlaufs in Abhängigkeit der Erwärmung des Motors
Verbesserung der Leerlaufdrehzahl bei fahrendem Fahrzeug
Anlassen des Motors
Der Eintritt in die Anlassphase erfolgt, sobald das Einspritzsteuergerät unter Spannung gesetzt wird.
Beim Anlassen steuert das Einspritzsteuergerät die folgenden Bauteile an:
Kraftstoffpumpe (Niederdruck) (Abschaltung nach 3 Sekunden, wenn der Anlasser nicht betätigt wurde)
Die elektrische Versorgung der Lambdasonden
Funktion in Übergangsdrehzahlen
Die Ansteuerung der Einspritzventil wird in Abhängigkeit der folgenden Änderungen korrigiert:
Position der Drosselklappe
Saugrohrdruck
Die Erkennung dieser Drehzahlen (Beschleunigungen/Verzögerungen) erfolgt über das Drosselklappenpotentiometer oder den Druckfühler.
In diesen Funktionsphasen hängt die eingespritzte Kraftstoffmenge von der Änderung des Drosselklappenwinkels oder der Druckänderung ab.
Volllastkorrektur
Bei Annäherung an Volllast muss das Luft-/Kraftstoffgemisch angereichert werden, um die besten Leistungen des Motors zu erhalten.
Bei Systemen mit Lambdasondenregelung wird deren Information nicht mehr vom Einspritzsteuergerät verwertet.
Das Steuergerät steuert die Einspritzung dann ungeregelt.

99
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Funktion: Luftansaugung
Motorisierte Drosselklappe beim automatisierten Schaltgetriebe MMT.
Das vom Einspritzsteuergerät angeforderte Drehmoment bestimmt einen Öffnungswinkel der Drosselklappe:
Der Öffnungswinkel der Drosselklappe ändert sich mit der Anforderung durch den Fahrer
Motorlast wird vom Drosselklappengehäuse gesteuert
Funktion: Einspritzung
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge wird anhand der folgenden Messgrößen berechnet:
Gaspedalstellung
Betriebspunkt des Motors (Motordrehzahl, Temperaturen, Drücke)
In Abhängigkeit der einzuspritzenden Kraftstoffmenge bestimmt das Steuergerät die folgenden Parameter:
Einspritzbeginn
Einspritzdauer
Für das Anlassen und Abstellen des Motors greift das Einspritzsteuergerät auf besondere Kennfelder zurück.
Bestimmung der einzuspritzenden Kraftstoffmenge
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge wird ausgehend vom Fahrerwunsch, der über die Stellung des Gaspedals mitgeteilt wird, bestimmt.
Das Steuergerät berücksichtigt die folgenden Umstände, um die einzuspritzende Kraftstoffmenge zu bestimmen:
Den Fahrerwunsch (nach Filterung)
in den Motor gelangende Luftmenge (Berechnung)
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge entspricht der Einspritzzeit.
Schubabschaltung
Im Schubbetrieb bei warmem Motor, geschlossener Drosselklappe (Gaspedal nicht betätigt), wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen, um:
Den Verbrauch zu verringern
Den Schadstoffausstoß zu minimieren
Den Temperaturanstieg des Katalysators zu verhindern.

100
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Korrektur durch Lambdasonde
Im Leerlauf bei warmem Motor, im stabilisierten Betrieb bei Teillast dient das von der Lambdasonde kommende Signal zur Anpassung der Ein-
spritzmenge, so dass das stöchiometrische Verhältnis R = 1/15 oder Lambda = 1 eingehalten wird.
Korrektur geografische Höhe
Die vom Motor aufgenommene Luftmasse variiert mit dem Atmosphärendruck, also mit der Höhe.
Die geografische Höhenkorrektur berücksichtigt diese Druckänderung und korrigiert proportional dazu die Ansteuerzeit der Einspritzventile (ein-
gespritzte Kraftstoffmenge).
Diese Druckmessung findet beim Einschalten der Zündung und bei Motorbetrieb auf niedriger Drehzahl statt.
Funktion: Zündung
Der Zündzeitpunkt wird anhand der folgenden Informationen bestimmt:
Motordrehzahl
Motorlast
Motortemperatur
Diese Korrektur stabilisiert den Motor durch Änderung des Zündzeitpunkts von einem OT zum andern in Richtung früh oder spät im Verhältnis
zum Kennfeldwert.
Korrekturen des Zündzeitpunkts werden auch in Übergangsphasen durchgeführt.
Die Synchronisierung der Zündung wird durch den Sensor des Referenzzylinders Nr. 1 erreicht.
Funktion: Benzindampfrückführung (Aktivkohlefilter)
Motor abgestellt: das Elektroventil ist geschlossen; der Aktivkohlefilter absorbiert die vom Kraftstofftank kommenden Benzindämpfe.
Das vom Einspritzsteuergerät gesteuerte Elektroventil sorgt für die Rückführung der im Aktivkohlefilter gelagerten Benzindämpfe.
Die im Aktivkohlefilter gelagerte Benzinmenge wird vom Einspritzsteuergerät bestimmt.
Sobald der Aktivkohlefilter belüftet werden muss, führt das Steuergerät vorübergehend einen Motorbetrieb mit homogenem Gemisch durch.
Überdrehzahlschutz
Das Einspritzsteuergerät überwacht ständig die Motordrehzahl.
Sobald die Motordrehzahl den Höchstwert (6400/min) überschreitet, erfolgt die Einspritzunterbrechung.

101
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Diagnosefunktion EOBD

EOBD: European On Bord Diagnosis, Diagnose der schadstoffrelevanten Bautei-


le.
Diese Diagnose informiert den Fahrer darüber, dass die schadstoffrelevanten
Bauteile ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Das Borddiagnosesystem überwacht:
Bauteile des Einspritzsystems (Emission von Schadstoffen, Zerstörung des Kata-
lysators)
Die Wirksamkeit des Katalysators
K : Katalysator in einwandfreiem Zustand
L : Katalysator in schlechtem Zustand
"a" : Lambdasonde vor Katalysator.
"b" : Lambdasonde nach Katalysator.
Die Wirksamkeit des Katalysators wird durch Vergleich der Signale der Lambda-
sonden vor und nach Katalysator bestimmt.
Die Erkennung erfolgt 6 Minuten nach dem Anlassen des Motors.
Erkennungsbedingungen:
Motor läuft seit mindestens 6 Minuten
Kein Fehler Lambdasonde (Lambdasonde nach Katalysator, Lambdasonde vor
Katalysator)
Keine Verbrennungsaussetzer
Außerhalb der festgelegten Grenze wird ein Fehler im Einspritzsteuergerät aufge-
zeichnet, die Diagnoseleuchte leuchtet auf.
B1H2029D

102
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA

Fehleranzeige
Alterung des Katalysators
Die Motordiagnoseleuchte leuchtet auf, wenn ein Fehler bei einem der
Signal Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
folgenden Elemente vorhanden ist:
Signal Leerlaufschrittmotor
Stromversorgung Sensoren
Ansteuerung Elektroventil variable Motorsteuerung
Batteriespannung zu niedrig
Einlasslufttemperaturfühler
Batteriespannung zu hoch
Kühlmitteltemperaturfühler
Signal Bremskontaktschalter (Getriebe MMT)
Signal motorisierte Drosselklappe (1, 2)
Saugrohrdruckfühler
Heizung Lambdasonde vor Katalysator
Internes Signal Steuergerät
Heizung Lambdasonde nach Katalysator
Ansteuerung motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Regelung des Gemischs
Blockierung motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Ansteuerung Einspritzventil (1, 2, 3)
Position motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Zündaussetzer unbestimmter Zylinder
Inkohärente Information des Gaspedalsensors (Getriebe MMT)
Zündaussetzer Zylinder (1, 2, 3)
Gaspedalpositionssensor Signal (1, 2) (Getriebe MMT)
Signal Klopfsensor
Keine Kommunikation mit dem Steuermodul Wegfahrsperre
Signal Motordrehzahlsensor
Nockenwellensensor

103
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA

Funktion Fahrerinformation

Aufleuchten Motordiagnoseleuchte (EOBD)

Die Motordiagnoseleuchte zeigt den Ausfall eines Bauteils oder eines Systems der Schadstoffreduzierung an, wenn dies zu einer Erhöhung des
Schadstoffausstoßes mit Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte führt.
Die Zündaussetzer mit Gefahr der Zerstörung des Katalysators führen zum Blinken der Motordiagnoseleuchte.
Die Motordiagnoseleuchte wird für keinen anderen Zweck benutzt, außer wenn die Gefahr der Zerstörung des Motors oder eine Gefahr für die
Sicherheit der Fahrzeuginsassen besteht.

Zugang zu den EOBD-Fehlercodes

Der Zugang zu den gespeicherten Fehlercodes ist für alle qualifizierten Personen mit einer genormten SCANTOOL-Diagnosestation offen, deren
Steuergerät den Dialog erlaubt.
Der Zugang zu den Diagnosecodes ist folgender:
Modus 1: Abfrage der Zahl der Fehlercodes und der Motordrehzahl (dynamisch)
Modus 2: Abfrage der festen Informationseinheit (zugehörige Variablen)
Modus 3: Abfrage der Fehlercodes
Modus 4: Durchführung einer Löschung der Fehlercodes

104
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA

Automatisiertes Schaltgetriebe Typ MMT

Das Einspritzsteuergerät führt einen Dialog mit dem Steuergerät des Automatikgetriebes, um eine optimale Funktion des Getriebes und des Mo-
tors zu erreichen.

ACHTUNG: Nach einem Defekt im Einspritzsystem müssen unbedingt die Fehler des Einspritzsteuergerätes und des Steuergerät des automati-
sierten Schaltgetriebes abgefragt werden.

Das Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes erhält die folgenden Informationen vom Einspritzsteuergerät:
Motorlast (je nach Gaspedalstellung),
Motordrehzahl
Motortemperatur
Das Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes sendet die folgenden Informationen an das Einspritzsteuergerät:
Information Anforderung Drehmomentverringerung
Information Anforderung Kompensation der Leerlaufdrehzahl
Die Schaltqualität wird durch eine Aufforderung zur Drehmomentverringerung vom Getriebesteuergerät an das Einspritzsteuergerät verbessert.
Bei einem Gangwechsel führt das Getriebesteuergerät die folgenden Aktionen durch:
Steuert das Einspritzsteuergerät in Drehmoment und Drehzahl, um den Gangwechsel durchzuführen
Steuert den Wechsel des Getriebegangs

105
TECHNISCHE DATEN LUFTFILTER
Motor: CFA

Luftfilter

(45) : Luftfiltereinsatz.

(46) : Luftfilterdeckel

Der Zylinderkopfdeckel (1), in dem das Luftfiltergehäuse (38) integriert ist, ist aus Grün-
den der Gewichtsreduzierung aus Kunststoff.

B1B202JD

106
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA
Allgemeines

Vierloch-Einspritzventile (54) werden verwendet, um die Zerstäubung des Kraftstoffs zu


verbessern.
Das Kraftstoffversorgungssystem ohne Rücklauf sorgt für die Verringerung der Emissio-
nen durch Verdampfung.
Der Kraftstofftank (52) ist aus Kunststoff.
Das kompakte und leichte Kraftstoffpumpenmodul (53) enthält den Kraftstoffgeber, in
dem ein Kohleabsorber der Kraftstoffdämpfe integriert ist.
Das Kraftstoffverteilerrohr (51) ist aus Kunststoff.

Kraftstofftank

"af": HDPE (Polyethylen hoher Dichte).


Der Kraftstofftank (52) ist aus Kunststoff. Die Oberflächen innen "ag" und außen "ad"
sind mit einer Schicht aus fluoriertem Polyethylen "ae" überzogen, um ein Eindringen
des Kraftstoffs zu verhindern.
B1B202MD B1B202ND

107
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA

Kraftstofftank

Ein Punkt gibt den niedrigsten Punkt des Kraftstofftanks (52) an. Bei der Demontage
(Zerstörung) des Fahrzeugs ein Loch an der mit "ah" gekennzeichneten Stelle bohren, um
den Kraftstoff abzulassen.

Tankeinfüllstutzen

Im Kraftstoffeinfüllstutzen (55) ist die Tankentlüftung integriert für höhere Kompaktheit


und echten Platzgewinn.

B1B202PD B1B202QD

108
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA

Modul Kraftstoffpumpe

(56) : Haltering der Kraftstoffpumpe


(58) : Pumpe
(59) : Reserveteller
(60) : Kraftstofffilter.
(61) : Druckregler
(62) : Abschaltventil
(63) : Schaumstofffilter Aktivkohlefilterbelüftung

Das Kraftstoffpumpenmodul enthält den Kohleabsorber der Kraftstoffdämpfe (57), um


einen echten Platzgewinn zu erzielen.

Kraftstoffverteilerrohr

Das Kraftstoffverteilerrohr (51) ist aus Gründen der Gewichtseinsparung aus Kunststoff.

B1B202RD B1B202SD

109
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA

Kraftstoffversorgungssystem ohne Rücklauf

(64) : Pulsationsdämpfer

(65) : Modul Kraftstoffpumpe

Dieser Typ des Kraftstoffversorgungssystems sorgt für die Verringerung der Emissionen
durch Verdampfung. Die folgende Abbildung zeigt, dass es durch Integration des Kraft-
stofffilters (60), des Druckreglers (61) und des Kraftstoffgebers in die Kraftstoffpumpe
(53) keinen Kraftstoffrücklauf vom Motor gibt und dass eine Temperaturerhöhung im
Innern des Kraftstofftanks verhindert wird.

B1B202TD

110
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZVENTIL
Motor: CFA
Einspritzventile

Vierloch-Einspritzventile (54) werden verwendet, um die Zerstäubung des Kraftstoffs zu


verbessern.

Zündsystem

Es handelt sich um ein Direktzündsystem DIS (Direct Ignition System). Dieses Direkt-
zündsystem DIS verbessert die Präzision des Zündzeitpunkts, verringert den Spannungs-
verlust und erhöht die generelle Zuverlässigkeit des Zündsystems dank des Wegfalls des
Verteilers. Dieses Direktzündsystem DIS dieses Motors ist ein unabhängiges Zündsystem
mit einer Zündspule pro Zylinder.

Zündspule

(66) : Sekundärwicklung
(67) : Primärwicklung
(69) : Eisenkern
Das DIS-System verfügt über 3 Zündspulen, eine für jeden Zylinder.
Die Kappen (68), die den Kontakt mit den Zündkerzen herstellen, sind in den Spulen
integriert.
Für eine Vereinfachung des Systems ist auch ein Zünder (70) in jeder Zündspule integ-
riert.
B1B202UD B1B202VD

111
SICHERHEITSHINWEISE DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT
Sicherheitshinweise
Vorbemerkung
Alle Eingriffe in das Einspritzsystem müssen unter Beachtung der folgenden Vorschriften und Bestimmungen durchgeführt werden:
Bestimmungen der zuständigen Gesundheitsbehörden
Unfallverhütung
Umweltschutz
ACHTUNG: Die Eingriffe dürfen nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden, das über die Sicherheitsvorschriften und Vorsichts-
maßnahmen informiert ist.

Sicherheitshinweise

UNBEDINGT BEACHTEN: Auf Grund der sehr hohen Drücke im Kraftstoff-Hochdrucksystem (1600 bar) sind die folgenden Vorschrif-
ten zu beachten:

Rauchverbot in der Nähe des Hochdrucksystems bei Eingriffen.


Keine Arbeiten in der Nähe von Flammen und Funken durchführen.
Immer außerhalb des Austrittsbereichs eventueller Kraftstoffstrahlen aufhalten, da diese zu schweren Verletzungen führen können.
Nicht mit der Hand in die Nähe eines Lecks im Kraftstoff-Hochdrucksystem gelangen.
Nach dem Abstellen des Motors 30 Sekunden warten, bevor Eingriffe durchgeführt werden.

HINWEIS: Die Wartezeit ist zur Rückkehr des Kraftstoff-Hochdruckssystems auf den Atmosphärendruck nötig.
Katalysator:
prüfen, dass sich keine Sprays oder entflammbaren Produkte im Kofferraum befinden.
hochtemperaturfeste Handschuhe anziehen
das Fahrzeug an eine für diese Art von Arbeiten zugelassene Absaugvorrichtung für Abgase anschließen

112
SICHERHEITSHINWEISE DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT
Sauberkeitsvorschriften

Vorbereitende Arbeiten

UNBEDINGT BEACHTEN: Der Instandsetzer muss saubere Arbeitskleidung tragen

Vor Eingriffen in das Einspritzsystem ist es eventuell erforderlich, eine Reinigung der Anschlüsse folgender empfindlicher Teile durchzuführen
(siehe entsprechende Arbeitsanleitungen).
Niederdrucksystem
Kraftstofffilter.
Kraftstoffgeber
Anschluss an Kraftstoffleitungen
CR-Hochdruckpumpe
Hochdrucksystem
CR-Hochdruckpumpe
CR-Verteilerleiste
Kraftstoff-Hochdruckleitung
CR-Einspritzdüsenträger

UNBEDINGT BEACHTEN: Nach dem Ausbau die Anschlüsse der empfindlichen Bauteile sofort mit Verschlussstopfen verschließen, um
den Eintritt von Verunreinigungen zu verhindern.

Arbeitsort
Der Arbeitsort muss sauber und frei zugänglich sein.
Die zu reparierenden Teile müssen staubgeschützt gelagert werden.

113
UNZULÄSSIGE ARBEITEN DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDi
Motor: 8HT
Reinigung

Die Verwendung eines Hochdruckreinigers ist unzulässig.

Kraftstoffversorgungssystem

Vorgeschriebene Kraftstoffsorte: Diesel

Elektrische Anlage

Bei Austausch der Einspritzsteuergeräte mit einem anderen Fahrzeug können die
Fahrzeuge nicht mehr gestartet werden.
Es ist unzulässig, eine CR-Einspritzdüse mit 12 Volt anzusteuern.

CR-Hochdruckpumpe

Die folgenden Teile nicht von der CR-Hochdruckpumpe (1) trennen:

Dichtring "a" (keine Teile).

Anschluss Hochdruckausgang "b" (Fehlfunktion).


B1H200ZD

114
UNZULÄSSIGE ARBEITEN DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT

CR-Einspritzdüse

ACHTUNG: Reinigungsarbeiten mit Diesel oder Ultraschall sind unzulässig.


Den CR-Einspritzdüsenträger (2) nicht von den folgenden Bauteilen trennen:

CR-Einspritzdüse "f" (keine Teile).

Elektromagnetisches Element "c" (keine Teile).

Die Mutter "d" nicht verstellen (Fehlfunktion).

Den Anschluss "e" nicht von einer CR-Einspritzdüse trennen.

Die Reinigung der Rußablagerung an der Spitze der CR-Einspritzdüse ist unzu-
lässig.

CR-Verteilerleiste

Den Druckregler "g" nicht von der CR-Verteilerleiste (3) trennen (Fehlfunktion).

B1H2010D B1H2011D

115
TECHNISCHE DATEN VOR-/NACHGLÜHSYSTEM
Motor: 8HT
Die Vorglühdauer variiert in Abhängigkeit der Kühlmitteltemperatur.
Das Glühzeitsteuergerät wird vom Einspritzsteuergerät angesteuert.

Glühzeitsteuergerät

Hersteller/Teilenummer:

NAGARES : 96 456 686 80


CARTIER : 96 456 692 80

Glühkerze

"a" : Markierungsbereich

Hersteller/Teilenummer:

NGK : YE04
BERU : 0 100 276 004

Anzugsdrehmoment (daNm)

Glühkerzen am Zylinderkopf anziehen auf : 0,85 ± 0,08 daNm.


Leiste an Glühkerzen anziehen auf : 0,12 ± 0,03 daNm.
B1H200YD

116
KONTROLLE NIEDERDRUCK-KRAFTSTOFFSYSTEM
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge

[1] Anschluss Ø 10 mm für Niederdruckabnahme : 4215-T.


[2] Manometer zur Kontrolle des Ladedrucks : 4073-T.A Werkzeugkoffer 4073-T

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften der


Dieselmotoren mit Hochdruck-Direkteinspritzung beachten.

Die Batterie abklemmen.


Die Zierabdeckung des Motors ausbauen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Anschlüsse vor dem Lösen reinigen (falls notwen-
dig) (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Leitung bei "a" lösen.
Das obere Gehäuse des Dieselfilters (1) wegdrücken.
Kontrolle
Den Schnappverschluss bei "b" lösen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Auf die Sauberkeit des Werkzeugs [2] achten.
Die Werkzeuge [1] und [2] in Verzweigung zwischen der Hochdruckpumpe und dem
Kraftstofffilter anschließen.
Das System mit der manuellen Förderpumpe anlaufen lassen, um die Messung nicht zu
verfälschen.
Normale Unterdruckwerte:
B1B200LD B1B200MD

117
KONTROLLE NIEDERDRUCK-KRAFTSTOFFSYSTEM
Motor: 8HT

Normale Unterdruckwerte:
Unterdruck Anmerkungen
10 ± 05 cmhg Motor vom Anlasser angetrieben
20 ± 20 cmhg Motor auf Volllast drehend
Versorgungssystem verstopft (Sieb
60 ± 05 cmhg des Kraftstofftanks, Leitungen, Kraft-
stofffilter)
Einbau

Die Werkzeuge [1] und [2] ausbauen.


In der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus vorgehen.
Die manuelle Förderpumpe 120 Sekunden lang betätigen, um das Kraftstoffsystem
anlaufen zu lassen.
Dichtheitskontrolle
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
Den Motor starten.
Den Motor 2 Minuten lang im Leerlauf laufen lassen.
Prüfen, dass kein Leck vorhanden ist.
Prüfen, dass keine Luftblasen im Rücklaufsystem vorhanden sind.
UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem Wiederan-
klemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
B1B200LD B1B200MD

118
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge

[1] Manometer zur Kontrolle des Ladedrucks: : 4073-T.A


[2] Muffe zur Kontrolle des Ladedrucks : (-).0171.F
[3] Manuelle Druck-/Unterdruckpumpe : FACOM DA 16
[4] Zange zum Ausbau von Klick-Schellen : (-).0172.Z

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheitsvorschriften beachten

Kontrolle

UNBEDINGT BEACHTEN: Die folgenden Kontrollbedingungen beachten: Motor


auf Betriebstemperatur - Fahrzeug fahrbereit - Motor unter Volllast

Vorbereitung
Die Zierabdeckung des Motors ausbauen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Den Lufttemperaturfühler (3) nicht abklemmen. Bei


Aufleuchten der Kontrollleuchte im Kombiinstrument eine Fehlerlöschung mit der
Diagnosestation durchführen.

Die Schellen (1) ausbauen.


Die Leitung (2) wegdrücken, ohne den Lufttemperaturfühler (3) abzuklemmen.
Das Werkzeug [2] an Stelle der Leitung (2) einbauen.
Das Manometer [1] an der Muffe [2] mit einem Schlauch "a" anschließen.
B1B2007D C5F2002D

119
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT

Vorgehensweise

Das Werkzeug [1] im Fahrzeug positionieren.


Den Motor starten.
Den ersten Gang einlegen und anfahren.
Bis in den 3. Gang schalten.
Bis auf eine Drehzahl von 1000/min verlangsamen.
Den Druck kontrollieren: 0,6 ± 0,05 bar (1500/min).
Eine freie Beschleunigung durchführen (vom 4. in den 3. Gang schalten).
Den Druck kontrollieren: 0,9 ± 0,05 bar (zwischen 2500 und 3500/min).
Die Werkzeuge [1] und [2] ausbauen.
Die Leitung (2) wieder ausrichten.
Die Schellen (1) anziehen.

HINWEIS: Die Messung mit der Diagnosestation (Parametermessung) bestätigen.

Parametermessung (Diagnosestation)

Kontrolle des Saugrohrdruckfühlers


Die Zierabdeckung des Motors ausbauen.
(4) Saugrohrdruckfühler,

C5F2002D B1B2008D

120
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Motor muss abgestellt sein.
Die Leitung bei "b" mit dem Werkzeug [4] lösen.
Das Werkzeug [3] an der Leitung bei "b" anschließen.
Den Saugrohrdruckfühler mit der Diagnosestation kontrollieren.
Die folgenden Auswahlen in der Diagnosestation durchführen:
Menü:
"PARAMETERMESSUNG"
"INFO EINSPRITZUNG"
"LADEDRUCK"
Einen Druck am Druckfühler mit Hilfe des Werkzeugs [3] erzeugen.
Den Druckwert in Parametermessungen mit der Diagnosestation kontrollieren.
Kontrolle
UNBEDINGT BEACHTEN: Die folgenden Kontrollbedingungen beachten: Motor
auf Betriebstemperatur - Fahrzeug fahrbereit - Motor unter Volllast
HINWEIS: Die Kontrolle bei einer Probefahrt oder auf einem Rollenprüfstand durch-
führen.
Die Kontrolle mit einer Diagnosestation durchführen.
Den Motor starten.
Schritt A:
Den ersten Gang einlegen und anfahren
Bis in den 3. Gang schalten
Bis auf eine Drehzahl von 1000/min verlangsamen
Den Druck kontrollieren: 0,6 ± 0,05 bar (1500/min)
Schritt B:
Eine freie Beschleunigung durchführen (vom 4. in den 3. Gang schalten)
Den Druck kontrollieren: 0,9 ± 0,05 bar (zwischen 2500 und 3500/min)
C5F2002D B1B2008D

121
TECHNISCHE DATEN LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Identifizierung
Integrierter oberer Ansaugluftverteiler
Das integrierte obere Luftansaugsystem besteht aus den folgenden Teilen:
(1) Luftfilterdeckel
(2) Luftfilterbehälter
(3) Luftkanal
(4) Luftmassenmesser
(5) Eingangskrümmer des Turboladers
(6) Resonator.
(7) Ausgangskrümmer des Turboladers

Integrierter unterer Ansaugluftverteiler


Das integrierte untere Luftansaugsystem besteht aus den folgenden Teilen:
(8) Obere Abgasrückführungsleitung
(9) Ansaugluftverteiler
(10) Dieselfilter mit Vorwärmer und Wassersonde (je nach Land)
(11) Halterung Dieselfilter
(12) Ölabscheider
(13) Öleinfüllverschluss
(14) Luftdosiereinheit (EURO 4)

Eigenschaften
ACHTUNG: Nach jedem Ausbau müssen die Dichtungen der ausgebauten Teile ersetzt
und die neuen Dichtungen vor dem Einbau geölt werden.
B1H201JD B1H201KD

122
TECHNISCHE DATEN LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Anzugsdrehmomente (daNm)

Integrierter unterer Ansaugluftverteiler


Bezeichnung Anzugsreihenfolge Anzug
Befestigungsschrauben des Ölabscheiders 1 bis 8 1 ± 0,1
Befestigungsschrauben Halterung Dieselfil-
9 bis 10 1 ± 0,1
ter
Befestigungsschraube Halterung Dieselfil-
11 0,5
ter
Schrauben des integrierten Ansaugluftver-
12 bis 13 1 ± 0,1
teilers

Integrierter oberer Ansaugluftverteiler


Nr. Bezeichnung Anzug
15 Befestigungsschraube Luftfilterbehälter
16 Befestigungsschraube Luftfilterdeckel 0,5
17 Befestigungsschraube Lufteinlasskrümmer
18 Befestigungsschraube des Resonators am Turbolader.
0,75
19 Befestigungsschraube des Resonators am Ölabscheider

B1H201LD B1H201MD

123
KONTROLLE LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Spezialwerkzeug

[1] Manuelle Druck-/Unterdruckpumpe : FACOM DA 16

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften beachten

Kontrolle

Vakuumpumpe

Das Werkzeug [1] an der Vakuumpumpe (1) anschließen.


Den Motor starten.
30 Sekunden warten.
Der Wert des Unterdrucks muss 0,9 ± 0,1 bar bei Leerlaufdrehzahl betragen.

HINWEIS: Das Abgasrückführungsventil ist nicht mit dem Luftansaugsystem verbun-


den. Das Einspritzsteuergerät steuert das Elektroventil der Abgasrückführung an.

Ladedruckregelventil

Das Werkzeug [1] am Ventil (2) anschließen (grau gekennzeichnete Leitung).


Einen Unterdruck von ca. 0,8 bar erzeugen
Die Stange "a" muss sich um 12 ± 2 mm verschieben.

B1H201GD B1H201HD

124
ZÜNDKERZEN
Motor: CFA
"ak" : konventioneller Typ.
Die Zündkerzen verfügen über lange Gewinde "aj". Dadurch kann die Stärke des Zylin-
derkopfs in dem Bereich, in dem die Kerzen eingesetzt sind, erhöht werden. Die Kühlmit-
telkanäle "j" können dadurch um die Brennkammern verlängert werden, um die Kühlung
zu verbessern.
Technische Daten:
CITROËN : DENSO 596086
PEUGEOT : DENSO 596085
Elektrodenabstand : 1,1
Ladesystem
Das Ladesystem verwendet einen kompakten und leichten Generator konventioneller Art.
Technische Daten:

Typ : A115I
Hersteller : DMIT
Nennspannung : 12V
Nenn-Ausgangsspannung : 70 A/80 A (*)
Anfängliche Anlassdrehzahl am Ausgang : 1300/min (maximal)
Anlasssystem
Der verwendete Anlasser ist vom Typ mit gesteuertem Ritzel.
Technische Daten:

Typ : D7E : R70M (*)


Hersteller : VALEO : BOSCH
Ausgangsleistung : 1,0 kW : 1,1 kW
Nennspannung : 12V : 12V
Gewicht (g) : 3000 : 2760

(*) Option
B1B202WD

125
TACHOMETER

Eine gesetzliche Bestimmung vom 25. Juni 1976 legt das Verhältnis zwischen tatsächlicher und angezeigter Geschwindigkeit fest.

Die gesetzliche Bestimmung fordert (Frankreich):

Die von einem Tachometer angezeigte Geschwindigkeit darf niemals niedriger als die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit sein.
Zwischen der angezeigten Geschwindigkeit "VL" und der tatsächlichen Geschwindigkeit "VR" muss das folgende Verhältnis bestehen:

VR < VL < 1,10 VR + 4 km/h

Beispiel: Bei einer tatsächlichen Geschwindigkeit von 100 km/h kann die auf dem Tachometer angezeigte Geschwindigkeit zwischen 100 und 114
km/h betragen.
Die vom Tachometer angezeigte Geschwindigkeit kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:

Tachometer
Verwendete Bereifung
Übersetzung des Achsgetriebes.
Übersetzung des Tachoantriebs.
Jedes dieser Bauteile kann ohne Ausbau aus dem Fahrzeug kontrolliert werden. (siehe Technische Information Nr. 78-85 Alle Modelle vom 19.
Oktober 1978).
HINWEIS: Vor Austausch des Tachometers die Konformität der folgenden Punkte überprüfen:
Verwendete Bereifung
Übersetzung des Achsantriebs
Übersetzung des Tachoantriebs.

126
TECHNISCHE DATEN KUPPLUNG

1.0i 1.4 HDi

Motorschild CFA 8HT


Getriebetyp MT (*) MMT (**) MT (*)
Marke LUK ASIN LUCK
Druckplatte/Typ 200 CPXV
Ø Belag außen/innen 181/133 190/133 200/134
Belagqualität

(*) MT = Schaltgetriebe
(**) MMT = Automatisiertes Schaltgetriebe

127
ANZUGSDREHMOMENTE KUPPLUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Bemerkung Anzug
Die Kennzeichnung "b" ausrich-
Schraube Kupplungs- ten
1 druckplatte an Motor- Die Druckplatte mit Hilfe der
schwungrad oberen Schraube "a" einsetzen
Anzug 1,9 ± 0,1
Schraube - Motorschwung-
2 7,8 ± 0,7
rad

B2B2016D B2B2017D

128
KONTROLLE/EINSTELLUNG KUPPLUNGSPEDALWEG

Den Bodenteppich entfernen.

"a": Einstellpunkt der Pedalhöhe.

Höhe A des Pedals im Verhältnis zum Boden: zwischen 135 und 145 mm.

Die Pedalhöhe A einstellen.

Die Gegenmutter lösen und die Anschlagschraube drehen, bis die korrekte Höhe erreicht
ist.

Die Gegenmutter anziehen.

Anzugsdrehmoment : 2,5 ± 0,2 daNm.

Auf das Pedal treten, bis der Beginn eines Widerstands spürbar ist.
Spiel B des Bremspedals : 18 bis 28 mm

B2B2000D B2B2001D

129
KONTROLLE/EINSTELLUNG KUPPLUNGSPEDALWEG

Die Einstellmutter des Kupplungsseilzugs "b" drehen, bis das korrekte Spiel B des Pedals
erreicht ist.

Nach Einstellung des Pedalspiels B die Pedalhöhe A kontrollieren.


Den Hebel der Feststellbremse anziehen und einen Radkeil unterlegen.
Den Motor starten und im Leerlauf drehen lassen.
Ohne das Kupplungspedal zu drücken den Schalthebel langsam zum Rückwärtsgang bewe-
gen, bis die Verzahnungen auf einen Widerstand beim Kuppeln treffen.
Allmählich auf das Kupplungspedal drücken und den Pedalweg ab dem Punkt messen, an
dem das Eingreifgeräusch verschwindet (Lösepunkt "c") bis zur maximalen Position "d".

25 mm oder mehr (von der Position maximaler Funktionsweg "d" bis zum Lösepunkt "c")

Wenn der Funktionsweg nicht konform ist, die folgenden Arbeiten durchführen:
Die Pedalhöhe A prüfen.
Das Pedalspiel B prüfen.
Die Kupplungsdruckplatte und die Kupplungsscheibe prüfen.
Den Pedalweg C prüfen.
Pedalweg C : 148 mm.

B2B2002D B2B2003D

130
TECHNISCHE DATEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Identifizierung
Fahrzeug Motor Getriebetyp Achsantrieb Tachoübersetzung
Getriebe
MT (*) C 551
CFA
C1 MMT (**) C551.A 20x71
8HT MT (*) C 551

(*) MT = Schaltgetriebe
(**) MMT = Automatisiertes Schaltgetriebe

131
TECHNISCHE DATEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Identifizierung
"a" Identifizierungsbereich der Getriebenummer

Kennzeichnung:
C 551 : Benzinmotor
C 552 : Dieselmotor

Beschreibung
(1) Synchronisiereinrichtung 5. Gang
(2) Synchronisiereinrichtung 3./4. Gang
(3) Getriebegehäuse
(4) Antreibendes Rückwärtsgangrad
(5) Kupplungsgehäuse
(6) Getriebeantriebswelle
(7) Getriebeabtriebswelle
(8) Antriebskegelräder
(9) Ausgleichskegelräder
(10) Differentialzahnkranz
(11) Angetriebenes Zahnrad 1. Gang
(12) Synchronisiereinrichtung 1./2. Gang
(13) Angetriebenes Zahnrad Rückwärtsgang
(14) Angetriebenes Zahnrad 2. Gang
(15) Angetriebenes Zahnrad 3. Gang
(16) Angetriebenes Zahnrad 4. Gang
(17) Angetriebenes Zahnrad 5. Gang
B2C2011D B2C202CD

132
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
1 Befestigung Abschlussplatte 4 ± 0,4
2 Befestigung Getriebe am Motor 6,4 ± 0,6
3 Befestigung Getriebelager an Karosserie 5,2 ± 0,5
4 Befestigung Halterung Kupplungsgabel 3,3 ± 0,3
5 Befestigung Platte Getriebebetätigung 1,1 ± 0,1

B2C201DD B2C201ED

133
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
6 Befestigung Platte Getriebebetätigung 1,8 ± 0,2
7 Schalter Rückwärtsgang 4 ± 0,4
8 Ablassstopfen 2,9 ± 0,3
9 Einfüllverschluss 3,9 ± 0,4
10 Verriegelungszapfen 3,7 ± 0,4
11 Befestigung Schaltfinger 1,6 ± 0,2

B2C201FD B2C201GD

134
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungen Getriebegehäuse und Kupp-
12 12 2,9 ± 0,3
lungsgehäuse

B2C201HD

135
ENTLEEREN/BEFÜLLEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA

Vorstellung

(1) Ablassstopfen Getriebe

(2) Einfüll-/Füllstandsstopfen

Ölqualität

Siehe Herstellerempfehlungen

Ölmenge

Bei Ölwechsel: 1,7 Liter.

B2C2000D

136
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Sicherheitshinweise

UNBEDINGT BEACHTEN: Aufgrund der Besonderheiten des automatisierten


Schaltgetriebes vom Typ MMT sind die folgenden Hinweise zu beachten.

UNBEDINGT BEACHTEN: Vor allen Arbeiten an den Stellgliedern immer das


Minuskabel der Batterie abklemmen (*).

HINWEIS: (*) Nach dem Abklemmen der Batterie niemals versuchen, das Kupplungs-
Stellglied auszubauen, bevor kontrolliert wurde, dass es in geschlossener Position ist
(Stange eingefahren).

UNBEDINGT BEACHTEN: Kundendienst-Kontrollen bei laufendem Motor müs-


sen in Position "N" und angezogener Handbremse durchgeführt werden (außer
wenn dies in den Reparaturhandbüchern ausdrücklich erwähnt wird).

UNBEDINGT BEACHTEN: Der Bewegungsbereich der Kupplungsgabel muss in


den Phasen der Ansteuerung der Stellglieder immer frei bleiben.

UNBEDINGT BEACHTEN: Während der Einspeicherung des Kupplungs-


Stellglieds oder/und des Getriebe-Stellglieds darf niemand vor dem Fahrzeug fah-
ren oder parken.

ACHTUNG: Bei laufendem Motor dürfen keine Arbeiten an den Stellgliedern für Kupp-
lung und Getriebe im Fahrzeug durchgeführt werden (weder mit Werkzeug noch mit den
Händen).
B2C201SD

137
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Arbeiten am Getriebe

Getriebe ausgebaut: einen Klotz (1) unterlegen, um den Geschwindigkeitssensor (2)


nicht zu beschädigen.

Arbeiten an elektrischen Bauteilen

Nicht abklemmen:
Die Batterie bei laufendem Motor
Das Steuergerät bei eingeschalteter Zündung
Die Stellglieder für Kupplung und Getriebe bei eingeschalteter Zündung
Bei elektrischen Kontrollen:
Die Batterie muss korrekt geladen sein
Niemals eine Spannungsquelle von mehr als 16 V verwenden
Niemals eine Prüflampe verwenden
Niemals ein Stellglied direkt mit Strom versorgen
Vor dem Anschließen eines Steckers prüfen:
Den Zustand der verschiedenen Kontakte (Verformung, Oxidation ...)
Das Vorhandensein und den Zustand der mechanischen Entriegelung

UNBEDINGT BEACHTEN: Niemals zwei Getriebesteuergeräte zwischen zwei


Fahrzeugen untereinander austauschen.

B2C201SD

138
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Fahren
Das Fahrzeug niemals anschieben, um es anzulassen (bei einem automatisierten Schalt-
getriebe nicht möglich).
Fahrzeug abschleppen
Abschleppbedingungen
Zum Abschleppen muss das Fahrzeug vorn angehoben werden, nachdem der Schalthebel
in Neutralstellung gestellt wurde. Wenn ein Fehler oder eine Funktionsstörung des Ge-
triebes vorliegt, kann das Fahrzeug je nach Schwere des Fehlers unbeweglich bleiben.
Wenn ein Gang eingelegt ist, können folgende Bedingungen für die Unbeweglichkeit des
Fahrzeugs vorhanden sein:
Verbrennungsmotor ausgeschaltet (kein Anlassen)
Die Kupplung ist offen (eingekuppelt)
In diesem Fall: das Fahrzeug zum Abschleppen vorn anheben.
Falls das Fahrzeug vorn nicht angehoben werden kann, gibt es mehrere Möglichkeiten
für das Lösen des Gangs:
Die Stellung "N" mit einer Diagnosestation einlegen.
Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen
Einlegen der Stellung "N" mit einer Diagnosestation
Vorbereitende Arbeiten:
Fahrzeug im Stand und Motor abgestellt
Batteriespannung über 12,5 Volt
Zündung eingeschaltet
Wählhebel auf Position "N"
Die Diagnosestation an den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs anschließen
B2C201TD

139
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT

Aus den Menüs der Diagnosestation folgende Auswahlen treffen:


"DIAGNOSE"
Automatisiertes Schaltgetriebe Typ MMT
Bauteiletest
Test des Getriebe-Stellglieds
Einlegen der Neutralstellung
HINWEIS: Der Buchstabe "N" muss im Kombiinstrument erscheinen. Bei Misserfolg
die folgende Lösung anwenden: Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen.
Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen
In dieser Konfiguration ist das Getriebe-Stellglied bei eingelegtem Gang blockiert.
HINWEIS: Diese Lösung darf nur in dem Fall verwendet werden, in dem das Einlegen
der Stellung "N" des Getriebe-Stellglieds mit der Diagnosestation fehlgeschlagen ist.
Vorbereitende Arbeiten:
Das Minuskabel der Batterie abklemmen
Den Verschluss am Getriebe-Stellglied ausbauen.
"a" Neutralstellung
"b" 1., 3., 5. Gang.
"c" 2., 4. , Rückwärtsgang.
Mit einem großen Schraubendreher das Getriebe-Stellglied an der Schraube (3) in Neut-
ralstellung stellen.
Wenn diese Position erreicht ist, dann ist die Stellung "N" eingelegt.

B2C201TD

140
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Identifizierung
"a" Identifizierungsbereich der Getriebenummer
Kennzeichnung C 551-A (automatisiert).

Vorstellung
(1) Synchronisiereinrichtung 5. Gang
(2) Synchronisiereinrichtung 3./4. Gang
(3) Getriebegehäuse
(4) Antreibendes Rückwärtsgangrad
(5) Kupplungsgehäuse
(6) Getriebeantriebswelle
(7) Getriebeabtriebswelle
(8) Tachoantrieb
(9) Antriebskegelräder
(10) Ausgleichskegelräder
(11) Differentialzahnkranz
(12) Angetriebenes Zahnrad 1. Gang
(13) Synchronisiereinrichtung 1./2. Gang
(14) Angetriebenes Zahnrad Rückwärtsgang
(15) Angetriebenes Zahnrad 2. Gang
(16) Angetriebenes Zahnrad 3. Gang
(17) Angetriebenes Zahnrad 4. Gang
(18) Angetriebenes Zahnrad 5. Gang
B2C201JD B2C2012D

141
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA

Beschreibung

(19) Sensor Rückfahrscheinwerfer

(20) Sensor eingelegter Gang

(21) Drehzahlsensor Getriebeeingang

(22) Getriebe-Stellglied

(23) Elektromotor Kupplungs-Stellglied

(24) Kupplungs-Stellglied

(25) Elektromotor Wählen Getriebe-Stellglied

(26) Elektromotor Schalten Getriebe-Stellglied

B2C201KD B2C201LD

142
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Kupplungs-Stellglied

Beschreibung
(27) Winkelsensor Auskuppeln
(28) Elektromotor Kupplungs-Stellglied
(29) Druckstange
(30) Gehäuse des Kupplungs-Stellglieds
(31) Kupplungsgabel

Besonderheiten

UNBEDINGT BEACHTEN: Vor jedem Ausbau und nach jedem Einbau des Ge-
triebe-Stellglieds eine Einspeicherung mit einer Diagnosestation durchführen (siehe
entsprechenden Arbeitsabschnitt).

UNBEDINGT BEACHTEN: Bei jedem Einbau des Kupplungs-Stellglieds eine


Einstellung der Position (Vorbelastung) durchführen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt).

Getriebe-Stellglied
Beschreibung
(32) Elektromotor Wählen Getriebe-Stellglied
(33) Elektromotor Schalten Getriebe-Stellglied
(34) Gehäuse des Getriebe-Stellglieds
(35) Winkelsensor Schalten
(36) Winkelsensor Wählen
B2C201MD B2C201ND

143
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA

"b" Wählen
"c" Schalten

Besonderheiten

UNBEDINGT BEACHTEN: Eine Einspeicherung des Getriebe-Stellglieds nach


dem Wiedereinbau durchführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)

(37) Schraube zum Einlegen der Gänge.

"d" Neutralstellung
"e" 1., 3., 5. Gang.
"f" 2., 4. , Rückwärtsgang.

UNBEDINGT BEACHTEN: Vor Wiedereinbau eines Getriebe-Stellglieds prüfen,


dass es sich in Neutralstellung befindet.

Steuergerät automatisiertes Schaltgetriebe

Das Getriebesteuergerät entscheidet über den Gangwechsel.


Es befindet sich im Armaturenbrett des Fahrzeugs auf der linken Seite vorn.

B2C201PD B2C201QD

144
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungsschrauben des Kupplungs-
1 3 1,7 ± 0,1
Stellglieds
Befestigungsschrauben des Getriebe-
2 6 1,8 ± 0,1
Stellglieds

B2C202KD B2C202LD

145
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
3 Sensor Rückfahrscheinwerfer
4 ± 0,4
4 Sensor eingelegter Gang
Befestigungsschraube Geschwindigkeitssen- 1
5 0,8 ± 0,1
sor Getriebeeingang
6 Ablassstopfen 2,9 ± 0,3
7 Ölfüllstandsstopfen 3,9 ± 0,4
8 Befestigungsschrauben Winkelsensoren 6 0,2
Befestigungsschrauben Kupplungsgehäu-
9 13 2,9 ± 0,3
se/Getriebegehäuse

B2C202MD B2C202ND

146
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungsschrauben Differenzialzahn-
10 6 12,4 ± 1,2
kranz
11 Befestigungsschrauben der Gabel 1,6 ± 0,2
Befestigungsschrauben Platte Rückwärts- 2
12 1,7 ± 0,2
gangwelle
13 Befestigungsschrauben Abschlussplatte 3 4 ± 0,4
Befestigungsschrauben Verbindungs-
14 4 6,4 ± 0,6
schrauben Motor/Getriebe

B2C202PD B2C202QD

147
ANTRIEBSWELLEN GETRIEBE
Anzugsdrehmomente (daNm) Werkzeug für Getriebedichtung
Antriebswellen- Antriebswel- Werk-
Fahrzeug Getriebe Motoren Rechts Links
lager lenmutter zeugkoffer
MT
CFA
C1 MMT 21,6 ± 0,5 (-).0345.A (-).0345.B
MT 8HT

Anzug der Radschrauben (daNm) C1 = 10 daNm.

148
TECHNISCHE DATEN RÄDER UND BEREIFUNG
Serienbereifung
Reserverad
Reifen
Motoren Felge Rad
Abrollumfang Reifen Felge Rad

155/65 R14 75T 155/65 R14 75T


Alle Typen Stahl 4 ½ J14 H2 Stahl 4 ½ J14 H2
1,699 m 1,699 m

Reifendruck
Normaler Betriebsdruck Druck beladen (maximal)
Druck (bar) Druck
Reifenabmessungen Reifenabmessungen
Vorn Hinten Reserverad Vorn Hinten Reserverad
155/65 R14 75T 2,2 2,2 2,6 155/65 R14 75T 2,3 2,3 2,6

Anzugsdrehmoment

Die Radschrauben mit 10 daNm anziehen.

149
ACHSGEOMETRIE
Kontroll- und Einstellbedingungen
Reifendruck korrekt. Einstellen auf Bezugsmessebene
Zahnstange der Lenkung auf ihren Nullpunkt eingestellt (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)
Fahrzeughöhen auf Bezugsmessebene

Höhe vorn Höhe hinten


L1 L2
H1 = R1 – L1 H2 = R2 - L2
H1 = Maß zwischen der Achse der vorderen Befestigungsschraube des H2 = Maß zwischen der Achse der vorderen Befestigungsschraube der
Achslenkers und dem Boden. Hinterachse und dem Boden.
R1 = Vorderradradius unter Last. R2 = Hinterradradius unter Last
L1 = Abstand zwischen der Radmitte und der Achse der Befestigungs- L2 = Abstand zwischen der Radmitte und der Achse der vorderen
schraube des vorderen Achslenkers Befestigungsschraube der Hinterachse
B3B200ED

150
ACHSGEOMETRIE

Höhe vorn messen Höhe hinten messen


[1] Lehre zum Messen des Radradius mit 4 Radschrauben, Werkzeug 4801 T
Wert auf Bezugs- Wert auf Bezugs-
messebene L1 = 88 mm messebene L2 = 22 mm
(+ 6 - 8 mm) (+ 10 - 6 mm)

Die Federung zusammendrücken, bis die berechneten Werte erreicht sind.


Die Höhendifferenz zwischen den beiden Seiten der Hinterachse muss kleiner als 10 mm sein.

B3B200DD

151
ACHSGEOMETRIE
Vorderachse Hinterachse
Symmetrieabweichung Nachlauf unter 0°30'.
Symmetrieabweichung Sturz unter 0°30'.
Symmetrieabweichung Sturz unter 0°30'.
Alle Typen
CFA 8HT CFA 8HT
Reifen 155/65 R 14
Nachlauf Sturz Spreizung
Fahrzeug Spur Spur Sturz
± 0° 18’ ± 0° 30’ ± 0° 30’
Einstellbar Nicht einstellbar Nicht einstellbar
Alle mm 0±2 3,6 ± 2,2
Typen 0° 0° ± 0°12’ 2°47’ 0°47’ 9°33’ 0°24’ ± 0°15’ 0°53’
Einschlag-
winkel des 38° 55’ ± 2°
Lenkrads

ACHTUNG
A<B = positive Spur: + = VORSPUR
A>B = negative Spur: - = NACHSPUR

B3C200SD

152
BESONDERHEIT VORDERACHSE

Spureinstellung

UNBEDINGT BEACHTEN: Den Gesamtwert der Spur gleichmäßig zwi-


schen linkem und rechtem Rad verteilen

Die Schelle (1) ausbauen.

Die Mutter (3) lösen.

An der Stange (2) einstellen.

Die Mutter (3) anziehen : 4,7 ± 0,4 daNm.

Die Schelle (1) wieder anbringen.

B3B200FD

153
TECHNISCHE DATEN VORDERACHSE
Fahrschemel

(1) Fahrschemel
(2) Achslenker

Fahrschemel aus zwei Stahlblechschalen, mit sechs Schrauben an der Karosserie befes-
tigt, mit Öse für untere Stange der Motoraufhängung und seitlichen Ösen (2 links + 2
rechts) für die Befestigungen des Achslenkers.
Die beiden hinteren Befestigungspunkte des Fahrschemels unter dem Boden bestehen
aus zwei am Fahrschemel angeschweißte Verbindungslaschen (links/rechts).

Achsschenkel
Achsschenkeltyp : "geklemmt".
Durchmesser Achsschenkellager : 69 mm
Lager mit zwei Kugelreihen und integriertem Magnetrad

Federbein
Vorderachse mit Einzelradaufhängung vom Typ ähnlich : "McPherson".
Einfederungsanschlag : Höhe A 96 mm.

Stabilisator
Alle Motortypen : Ø 22 mm
B3C200UD B3C200VD

154
ANZUGSDREHMOMENTE VORDERACHSE
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Befestigungsmutter oberer Stoßdämpferteller 5,5 ± 0,5
2 Stoßdämpfer
3 Befestigung Stabilisatorlager 1,8 ± 0,2
4 Stabilisator
5 Mutter des unteren Kugelkopfs des Achsschenkels 9,8 ± 1
6 Nabenmutter 21,6 ± 2
7 Spurstangenkugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
8 Federbeinbefestigung am Achsschenkel 4,8 ± 0,5
9 Schraube unterer Achslenker 11 ± 1,1
10 Schraube unterer Achslenker 12,8 ± 1,2
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
11 8,5 ± 0,8
Karosserie
12 Schrauben - Drehmomentstütze an Karosserie 5,2 ± 0,5
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
13 12,8 ± 1,2
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
14 4,8 ± 0,5
Karosserie

B3C2010D

155
TECHNISCHE DATEN HINTERACHSE
Hinterachse

(1) Hinterachstraverse
(2) Hinterachsnabe.
(3) Elastisches Gelenk der Hinterachse

Geschweißte Hinterachse mit gezogenen Längslenkern und verformbarer Achstraverse.

Alle Motortypen

Blechstärke der Traverse : 5,5 mm

Hinterachsnabe

(2) Hinterachsnabe.

Auf Hinterachse aufgesetzt, Befestigung mit 4 Schrauben (4).

Fahrzeuggeometrie

HINWEIS: Die technischen Daten der Geometrie sind bei den Kontroll- und Einstell-
werten der Achsgeometrie angegeben.
B3D200DD B3D200ED

156
ANZUGSDREHMOMENTE HINTERACHSE
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Obere Stoßdämpferbefestigung 2,5 ± 0,2
2 Untere Stoßdämpferbefestigung 4,8 ± 0,4
3 Befestigung Gelenk an Hinterachse 12,3 ± 1,2
4 Befestigung Hinterachsnabe an Hinterachse 6 ± 0,6

B3D200FD

157
TECHNISCHE DATEN FEDERUNG
Vorderachse

Stabilisatoren
Alle Motortypen : 22 mm

Einfederungsanschlag
Einfederungsanschlag, Höhe A : 96 mm.

Hinterachse
Hinterachstraverse
Geschweißte Hinterachse mit gezogenen Längslenkern und verformbarer Achstraverse.
Alle Motortypen : 5,5 mm

Schraubenfeder
Bei einem Eingriff an einer Schraubenfeder.

UNBEDINGT BEACHTEN: Vorhandensein und Zustand der Gummischützer an


den festen und beweglichen Federtellern des Federspanners kontrollieren.

UNBEDINGT BEACHTEN: Eine Schraubenfeder in nicht direkten Kontakt mit


einem metallischen Gegenstand oder Werkzeug bringen.

UNBEDINGT BEACHTEN: Den Zustand der Schraubenfedern kontrollieren (kei-


ne Spuren von Schlägen, Kratzern oder Korrosionsbildung). Die Lackbeschichtung
der Schraubenfedern darf nicht beschädigt sein, so dass Metall bloß liegt.
B3C200VD

158
ANZUGSDREHMOMENT FEDERUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Befestigungsmutter oberer Stoßdämpferteller 5,5 ± 0,5
2 Befestigung Stabilisator 1,8 ± 0,2
3 Mutter des unteren Kugelkopfs des Achsschenkels 9,8 ± 0,9
4 Nabenmutter 21,6 ± 2,1
5 Spurstangenkugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
6 Federbeinbefestigung am Achsschenkel 4,8 ± 0,4
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
7 8,5 ± 0,8
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
8 12,8 ± 1,2
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
9 4,8 ± 0,4
Karosserie
10 Befestigung Stabilisatorlager an Fahrschemel 1,8 ± 0,1
11 Schrauben - Lenkgetriebe am Fahrschemel 8,7 ± 0,8
12 Positionsmuttern - Lenkgetriebe am Fahrschemel

B3B200MD B3B200ND

159
ANZUGSDREHMOMENT FEDERUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
13 Obere Stoßdämpferbefestigung 2,5 ± 0,2
14 Untere Stoßdämpferbefestigung 4,8 ± 0,4
15 Befestigung Hinterachse an der Karosserie 12,3 ± 1,2
16 Befestigung Hinterachsnabe an Hinterachse 6 ± 0,6

B3D200GD

160
TECHNISCHE DATEN MECHANISCHE LENKUNG
Mechanische Lenkung

(5) Lenkradbefestigung

(6) Befestigung Lenksäule an Halterung

(7) Befestigung oberes Kreuzgelenk

(8) Befestigung unteres Kreuzgelenk

Lenkgetriebe

Anzahl Lenkradumdrehungen : 3,27

Zahnstangenweg (mm) : 2 x 70,2

Untersetzungsverhältnis : 1/43

Einschlagwinkel innen : 36°55' bis 40°55'

Einschlagwinkel außen : 32°23'

B3E2006D B3E200WD

161
TECHNISCHE DATEN SERVOLENKUNG

Obere Lenksäule

(1) Fahrerairbag

(2) Lenkrad

(3) Schleifring

(4) Schalter unter dem Lenkrad

Lenksäule

Elektrische Servolenkung

(5) Lenkradbefestigung

(6) Befestigung Lenksäule an Halterung

(7) Befestigung oberes Kreuzgelenk

(8) Befestigung unteres Kreuzgelenk

B3E2004D B3E2005D

162
TECHNISCHE DATEN SERVOLENKUNG
Lenkunterstützung

Hersteller : KOYO.
Elektromotor : 33 A.
Die Lenkunterstützung erfolgt durch den von einem Steuergerät angesteuerten elektri-
schen Servomotor (9).
Die an den elektrischen Servomotor (9) gelieferte Stromstärke hängt von den folgenden
Bedingungen ab:
Fahrzeuggeschwindigkeit
Motordrehzahl
Auf das Lenkrad ausgeübtes Drehmoment

Steuergerät elektrische Servolenkung

Es gibt nur eine Steuergeräteversion, unabhängig von der Motorisierung des Fahrzeugs.
Das Steuergerät der elektrischen Servolenkung (10) ist mit folgenden Steckern verbun-
den:
Versorgung elektrischer Servomotor
Versorgung des Steuergerätes der elektrischen Servolenkung.
Signale des Drehmomentsensors
Information Motordrehzahl und Fahrzeuggeschwindigkeit

HINWEIS: Nach dem Austausch des Steuergerätes der elektrischen Servolenkung eine
Ferncodierung durchführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).

B3E200XD B3E200YD

163
ANZUGSDREHMOMENTE SERVOLENKUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Lenkradbefestigung 5 ± 0,5
2 Befestigung Lenksäule an Halterung 2,5 ± 0,2
3 Befestigung oberes Kreuzgelenk 3,5 ± 0,3
4 Befestigung unteres Kreuzgelenk 3,5 ± 0,3
5 Befestigung Kugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
6 Gegenmutter zum Einstellen der Spurstangen 4,7 ± 0,4
7 Befestigung Lenkgetriebe am Fahrschemel 8,9 ± 0,8
Befestigung Lenkgetriebe am Fahrschemel (Positi-
8
onsmutter)

B3E2002D B3E2003D

164
EINSTELLUNG MITTELSTELLUNG DER ZAHNSTANGE
UNBEDINGT BEACHTEN: Die zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen vor der
Arbeit beachten
Vorbereitende Arbeit
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne aufbocken.
Die Schellen (1) und (2) ausbauen.
Die Schutzmanschette der Zahnstange aushängen.
Einstellung
Das Lenkrad nach links bis zum Anschlag einschlagen.
Das Maß X messen.
Das Lenkrad nach rechts bis zum Anschlag einschlagen.
Das Maß Y messen.
Das Maß L = (Y - X) : 2 berechnen.
Die Zahnstange auf das Maß "L" (Mittelpunkt der Zahnstange) stellen.
Zusätzliche Arbeit
Die Schutzmanschette wieder anbringen.
Zum Einbau der Schelle (1) ausbauen:
Den Splint des Spurstangenkugelkopfs
Die Mutter des Spurstangenkugelkopfs.
Den Spurstangenkugelkopf vom Achsschenkel aushängen.
Eine neue Schelle (1) einbauen.
Einbauen:
Die Schelle (2).
Die neue Schelle (1).
Den Spurstangenkugelkopf
Die Mutter des Spurstangenkugelkopfs.
Den Splint des Spurstangenkugelkopfs
B3E2000D B3E2001D

165
TECHNISCHE DATEN BREMSEN
1.0i 1.4 HDi
Motorschild CFA 8HT
Hauptbremszylinder 20,64
Bremskraftverstärker 228,6
Hersteller / Bremssattelkol-
Ø mm BOSCH 48
ben
Massiv
Scheibe
V Innenbelüftet 247
Scheibendicke / Mindestdicke 20/18
Marke / Sorte Bremsbeläge JURID 682
Trommel original / maximal
Ø mm 200/201
/ Breite
Marke / Sorte Bremsbeläge FERODO 3627 F

166
TECHNISCHE DATEN BREMSEN

Bremssystem

Bremssystem in diagonaler Aufteilung "X".


Scheibenbremsen vorn innenbelüftet und Trommel-
bremsen hinten.

HINWEIS: Die Vorderbremsbeläge haben keine


Verschleißanzeige.

Handbremshebel mit Seilzugbetätigung und Wir-


kung auf die Hinterräder.

Die Funktionen Bremskraftregelung und -


begrenzung erfolgen durch das System ABS EBV

HINWEIS: EBV = Elektronischer Bremskraftver-


teiler

B3F201ZD

167
TECHNISCHE DATEN BREMSEN

Hydraulikblock

Marke : BOSCH

Typ : ABS REF 8.0

Unter dem Hauptbremszylinder eingebaut

B3F2020D

168
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen vorn Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Bremsscheibe vorn 0,5
2 Gelenk am Bremssattel 3 ± 0,3
3 Anschlüsse Bremsleitungen 3 ± 0,3
4 Bremssattel vorn 8,9 ± 0,9
5 Halterung ABS-Hydraulikblock 1,9 ± 0,2
6 Radsensor vorn 0,8 ± 0,1

B3F201TD B3F201VD

169
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen vorn Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
7 Hauptbremszylinder 2 ± 0,2
8 Bremskraftverstärker 2 ± 0,2
9 Handbremshebel 2,2 ± 0,2

Feststellbremse

B3F201XD B3F201YD

170
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen hinten Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
10 Bremstrommel hinten 0,5
11 Halterung Hinterradnabe 5,5 ± 0,5
12 Anschlüsse Bremsleitungen 1,5 ± 0,1
13 Radbremszylinder 0,8 ± 0,1
14 Radsensor hinten 0,8 ± 0,1

B3F201UD B3F201WD

171
KONTROLLE BREMSPEDAL
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-
ten beachten

Höhe A des Bremspedals im Verhältnis zum Boden (bei laufendem Motor):

135,8 bis 145,8 mm bei Modellen mit Linkslenkung


121,6 bis 131,6 mm bei Modellen mit Rechtslenkung

Die Pedalhöhe einstellen, wenn Sie nicht konform ist.

Den Stecker des Bremslichtschalters (1) abziehen.

Den Bremslichtschalter (1) abschrauben.

Den Bremslichtschalter (1) ausbauen.

Die Gegenmutter der Druckstange (2) lösen.

Die Höhe des Bremspedals am Boden A durch Drehen der Druckstange (2)
einstellen.

Die Gegenmutter der Druckstange (2) anziehen.

Anzugsdrehmoment : 2,2 ± 0,2 daNm.

B3F2010D

172
KONTROLLE BREMSPEDAL

Den Bremslichtschalter (1) wieder in seine Halterung (3) einschrauben, bis er


bündig mit dem Bremspedal (4) ist.

ACHTUNG: Nicht auf das Bremspedal treten.

"a": Bolzen.

Um eine viertel Umdrehung einschrauben, um den Bremslichtschalter (1) zu


blockieren.

ACHTUNG: Nicht auf das Bremspedal treten.

HINWEIS: Drehmoment beim Einbau des Bremslichtschalters (1): maximal


0,15 daNm.

Den Abstand des Bremslichtschalters kontrollieren.

B: 1,5 bis 2,5 mm

Den Stecker des Bremslichtschalters (1) anschließen.

B3F2011D B3F2012D

173
KONTROLLE BREMSPEDAL

Mehrmals das Bremspedal betätigen, bis der gesamte Unterdruck im Brems-


kraftverstärker verschwunden ist (bei abgestelltem Motor).

Auf das Pedal treten, bis der Beginn eines Widerstands spürbar ist. Das Spiel
wie in der Abbildung gezeigt messen.

Spiel C des Bremspedals: 1,0 bis 6,0 mm

Wenn nicht konform, das Bremssystem überprüfen.


Die Feststellbremse lösen. Bei laufendem Motor auf das Bremspedal treten.
Den Reserveweg D des Pedals messen, wie in der Abbildung angegeben.

Reserveweg D des Bremspedals bis zum Boden: mehr als 48 mm bei 490 N.

Wenn nicht konform, das Bremssystem überprüfen.


Die Feststellbremse lösen. Bei laufendem Motor auf das Bremspedal treten.
Den Reserveweg D des Pedals messen, wie in der Abbildung angegeben.

Reserveweg D des Bremspedals bis zum Boden: mehr als 48 mm bei 490 N.

Wenn nicht konform, das Bremssystem überprüfen.

B3F2013D B3F2014D

174
KONTROLLE BREMSKRAFTVERSTÄRKER
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-
ten beachten
A: konform
B: nicht konform
Die Luftdichtheit kontrollieren.
Den Motor starten. Den Motor 1 oder 2 Minuten später abstellen. Mehrmals
und langsam auf das Bremspedal treten.
HINWEIS: Wenn das Bremspedal beim ersten Druck bis auf den Boden "a"
sinkt, aber beim zweiten Druck nicht bis nach "b" und beim dritten Druck
nicht bis nach "c" absinkt, dann ist der Bremskraftverstärker dicht.
Bei laufendem Motor auf das Bremspedal treten. Das Pedal gedrückt halten
und den Motor abstellen.
HINWEIS: Wenn der Reserveweg des Bremspedals nach 30 Sekunden
Halten in gedrückter Stellung nicht variiert, dann ist der Bremskraftverstärker
dicht.
Die Funktion überprüfen.
Bei ausgeschalteter Zündung mehrmals auf das Bremspedal treten.
Den Reserveweg des Bremspedals kontrollieren.
Auf das Bremspedal treten und den Motor starten.
HINWEIS: Wenn sich das Bremspedal um einige Millimeter niederdrücken
lässt, ist die Funktion normal.
Das Unterdruckventil kontrollieren.
Den Unterdruckschlauch ausbauen.
Die Luftzirkulation in der Richtung Bremskraftverstärker-Motor, aber nicht
in der Richtung Motor-Bremskraftverstärker bestätigen.
B3F2018D B3F2019D

175
KONTROLLE BREMSKRAFTVERSTÄRKER

C: Luftzirkulation

D: keine Luftzirkulation

Bei einem Fehler den Unterdruckschlauch ersetzen.

Den Unterdruckschlauch einbauen.

B3F201AD

176
KONTROLLE VAKUUMPUMPE
Spezialwerkzeuge

[1] Druckprüfgerät : (-).1602.A Koffer S.1602


[2] Anschlussstück für Druckabnahme : (-).1602.B

Kontrolle

Ausbauen:

Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms


Den Frontscheibenwischerarm
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf
Die oberen Windlaufgitter
Den Scheibenwischermotor
Den Windlauf

Die Unterdruckleitung (1) zwischen der Vakuumpumpe und dem Brems-


kraftverstärker lokalisieren.

Die Schraube (2) ausbauen.

Die Unterdruckleitung bei "a" aushängen.


B3F202ED

177
KONTROLLE VAKUUMPUMPE
Den Anschluss [2] zwischen Unterdruckleitung und Bremskraftverstärker
einsetzen.
Das Werkzeug [1] am Anschluss [2] anschließen.
Den Motor im Leerlauf starten.
Den Unterdruckwert kontrollieren.
Das Werkzeug abnehmen.
Die Unterdruckleitung bei "a" aushängen.
Einbauen:
Die Schraube (2)
Den Windlauf
Den Scheibenwischermotor
Die oberen Windlaufgitter
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf
Den Frontscheibenwischerarm
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms
Kontrollwerte
HINWEIS: Der Wert des Unterdrucks muss größer oder gleich 0,850 bar
sein.
Maximale Dauer (in
Mindest- Sekunden) zum Errei-
Temperatur Motoröl
Unterdruck chen des Mindest-
Unterdrucks
500 mbar 4,5
80°C ± 5°C
800 mbar 18
Wenn der Wert außerhalb der Toleranz liegt:
Die Vakuumpumpe direkt kontrollieren
die Dichtheit des Systems an den Verbindungsleitungen und am Bremskraft-
verstärker kontrollieren
B3F202FD

178
EINSTELLUNG FESTSTELLBREMSE
Die Einstellung der Feststellbremse wird unter der Mittelkonsole durch-
geführt.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-


ten beachten

Das Spiel der Handbremse einstellen.


Den Funktionsweg des Handbremshebels überprüfen.
Den Handbremshebel langsam in die oberste Stellung ziehen und die Anzahl
der Rasten zählen.

Funktionsweg des Handbremshebels: 5 bis 8 Rasten bei 196 N.

Die Mittelkonsole ausbauen.


Die Einstellmutter drehen, bis der Funktionsweg des Handbremshebels dem
angegebenen Wert entspricht.

Funktionsweg des Handbremshebels: 5 bis 8 Rasten bei 196 N.

Den Handbremshebel 3 bis 4 Mal betätigen und seinen Funktionsweg kon-


trollieren.
Kontrollieren, dass die Handbremse mit schleift, wenn sie in unterer Position
ist.
Prüfen, dass die Kontrollleuchte der Handbremse bei gezogener Handbremse
leuchtet.
Standard-Funktionsweise: Die Kontrollleuchte der Handbremse leuchtet
immer ab der ersten Raste auf.
Die Mittelkonsole einbauen.
B3F2021D B3F200ZD

179
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Spezialwerkzeug

[1] Entlüftungsgerät "LURO" oder ähnliches.

UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-


ten beachten

HINWEIS: Die Entlüftung des Sekundär-Bremssystems wird mit Hilfe einer


Diagnosestation durchgeführt.

Entleeren

Das Minuskabel der Batterie abklemmen.

Ausbauen:
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms
Den Frontscheibenwischerarm
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf
Die oberen Windlaufgitter
Den Scheibenwischermotor
Den Windlauf

Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) maximal entleeren.


(falls nötig, eine saubere Spritze verwenden).
Den Stecker bei "a" abziehen.
B3F202AD

180
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) maximal entleeren (ggf. eine saubere
Spritze verwenden).
Den Stecker bei "a" abziehen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) ausbauen, indem die Höcker "b" der
Achsen (2) weggedrückt werden.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) reinigen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) einbauen.
Den Stecker bei "a" anschließen.
Einbauen:
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms,
Den Frontscheibenwischerarm,
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf,
Die oberen Windlaufgitter,
Den Scheibenwischermotor
Den Windlauf
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem
Wiederanklemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt).
Bremssystem befüllen
ACHTUNG: Nur zugelassene und vom Hersteller empfohlene Hydraulik-
flüssigkeit verwenden.
UNBEDINGT BEACHTEN: Nur neue und nicht emulsionierte Brems-
flüssigkeit verwenden, jegliches Eindringen von Verunreinigungen in
das Hydrauliksystem vermeiden.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) befüllen.
Primär-Bremssystem entlüften
ACHTUNG: Während des Entlüftungsvorgangs darauf achten, dass der
Füllstand im Vorratsbehälter immer beibehalten und wieder aufgefüllt wird.
ACHTUNG: Das ABS darf während der Entlüftungsarbeiten nicht in Betrieb
sein
ACHTUNG: Die Reihenfolge beim Öffnen der Entlüftungsschrauben einhal-
ten.
B3F202BD

181
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Bremssattel vorn: Entlüftungsschraube (3).
Entlüftungsschraube (4).
Jeden Radbremszylinder entlüften und dabei in der folgenden Reihenfolge
vorgehen:

Rad vorn links


Rad vorn rechts
Rad hinten links
Rad hinten rechts

Entlüften des Bremssystems mit dem Entlüftungsgerät

Das Entlüftungsgerät [1] am Bremsflüssigkeitsbehälter (1) anschließen.


Den Druck des Gerätes auf 2 bar einstellen.
Bei jedem Bremskreis:
Einen transparenten Schlauch an der Entlüftungsschraube anschließen und
das andere Ende des Schlauchs in ein sauberes Gefäß tauchen.
Die Entlüftungsschraube öffnen und warten, bis die Flüssigkeit blasenfrei
austritt.

Die Entlüftungsschraube schließen.


Das Entlüftungsgerät [1] entfernen.
Den Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren (zwischen der Markierung
"MINI" und "MAXI").
Ggf. mit der zugelassenen und empfohlenen synthetischen Bremsflüssigkeit
auffüllen.

B3F202CD B3F202DD

182
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Entlüften des Bremssystems ohne Entlüftungsgerät
HINWEIS: Zwei Personen sind erforderlich.
Bei jedem Bremskreis:
Auf das Bremspedal treten, um das System unter Druck zu setzen.
Einen durchsichtigen Schlauch an der Entlüftungsschraube anbringen.
Das andere Ende des Schlauch in ein sauberes Gefäß tauchen
Die Entlüftungsschraube öffnen.
Warten, bis die Flüssigkeit blasenfrei austritt.
Die Entlüftungsschraube schließen.
HINWEIS: Das Verfahren falls nötig ein zweites Mal durchführen.
Den Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren (zwischen der Markierung
"MINI" und "MAXI").
Ggf. mit der zugelassenen und empfohlenen synthetischen Bremsflüssigkeit
auffüllen.

Sekundär-Bremssystem entlüften
ACHTUNG: Während des Entlüftungsvorgangs: Darauf achten, dass der
Bremsflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter beibehalten wird und ggf. ergän-
zen.
HINWEIS: Das Entlüftungsgerät [1] ist immer noch am Bremsflüssigkeits-
behälter (1) angeschlossen.
Eine Diagnosestation verwenden.
Das Menü ABS wählen.
Den Anweisungen der Diagnosestation folgen.
Am Ende des Entlüftungsprogramms den Bremsflüssigkeitsstand kontrollie-
ren und ggf. nachfüllen.
Den Bremspedalweg kontrollieren (keine Verlängerung), ansonsten das
Entlüftungsverfahren erneut durchführen.
B3F202CD B3F202DD

183
KLIMAANLAGE R 134 a (FCKW-frei)
Kompressor
Kältemittelladung
Fahrzeug Motorisierung Datum Fester Hubraum Ölmenge
(± 30 g) Ölkennzeichnung
(mit Flügel) (cm ³)

384/F 450
VALEO/ZEXEL VALEO/ZEXEL
C1 06/05 > 80
DKV-06R ZXL 200PG
DV4TD 500

184
TECHNISCHE DATEN KLIMAANLAGE R 134 a

Kompressor/Kondensator

(1) Mitnehmerplatte des Klimaanlagenkompressors

(2) Stecker

(3) Dichtungen

(3) Dichtungen

(4) Kondensator

(5) Filtereinsatz

(6) Kondensatoreingang

(7) Kondensatorausgang

C5H2021D C5H2022D

185
TECHNISCHE DATEN KLIMAANLAGE R 134 a
Expansionsventil
(8) Eingang des Expansionsventils
(9) Ausgang des Expansionsventils
(3) Dichtungen

Schmierstoff
ACHTUNG: Diese Öle haben eine Starke Neigung, Feuchtigkeit aufzunehmen, Ver-
packung in Behältern vermeiden, da diese angebrochen aufbewahrt werden könnten.
Verwendete Ölsorte : ZXL 200PG.

UNBEDINGT BEACHTEN: Niemals eine andere Ölsorte verwenden.


Es ist nicht unbedingt nötig, den Kompressorölstand zu kontrollieren, wenn eine
Ladung des Klimaanlagensystems durchgeführt wird.

HINWEIS: Die Kontrolle des Ölstands erfolgt bei einem Leck des Klimaanlagensys-
tems (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Druckschalter
Linearer Druckfühler.
Einfüllventile
Ventiltyp: einrastbar (mit Schutzkappe).
HINWEIS: Hoch- und Niederdruckventile haben einen unterschiedlichen Durchmes-
ser, um Verwechslungen auszuschließen.
Dichtung
Runddichtung
C5H2023D

186
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Pollenfilter

Der Pollenfilter befindet sich im Innenraum unter dem Armaturenbrett (rechte


Seite).

Den Pollenfilter (1) ausbauen.

Einbau

Die Aufnahme des Pollenfilters reinigen.

Einen neuen Pollenfilter montieren.

Den Luftdurchsatz des Gebläses prüfen, indem es auf seinen verschiedenen Geschwin-
digkeit laufen gelassen wird.

C5H202HD C5H202JD

187
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Filter- und Trocknerkartusche

Ausbau

Den Kondensator ausbauen


(siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).

Die Schraube und die Halterung ausbauen.

Die Schraube und die Filter- und Trocknerkartusche ausbauen.

Die 4 Runddichtungen des Kondensators ausbauen.

C5H2006D C5H2007D

188
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Filter- und Trocknerkartusche

Einbau

4 neue Runddichtungen und die Kontaktfläche der Filter- und Trocknerkartusche mit
Kompressoröl schmieren.

Kompressoröl : ZXL 200PG oder gleichwertig.

Die 4 Runddichtungen am Kondensator anbringen.

Die Filter- und Trocknerkartusche mit der Schraube einbauen.

Anzugsdrehmoment : 1,3 ± 0,1 daNm

Die Halterung mit der Schraube einbauen.

Den Kondensator einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).

C5H2008D C5H2009D

189
KLIMAANLAGE R 134 a
Motor: 384F

(10) Niederdruckventil

(11) Hochdruckventil

(12) Druckschalter

a Ausgang Expansionsventil : 1 ± 0,1

b Eingang Expansionsventil : 1 ± 0,1

c Ausgang Kondensator : 1 ± 0,1

d Eingang Klimaanlagenkompressor : 1 ± 0,1

e Ausgang Klimaanlagenkompressor : 1 ± 0,1

f Eingang Kondensator : 1 ± 0,1

C5H2024D

190
KLIMAANLAGE R 134 a
Motor: DV4TD

(10) Niederdruckventil

(11) Hochdruckventil

(12) Druckschalter

a Ausgang Expansionsventil : 1 ± 0,1

b Eingang Expansionsventil : 1 ± 0,1

c Ausgang Kondensator : 1 ± 0,1

d Eingang Klimaanlagenkompressor : 1 ± 0,1

e Ausgang Klimaanlagenkompressor : 1 ± 0,1

f Eingang Kondensator : 1 ± 0,1

C5H2025D
1

191

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