CITROËN
CITROËN
2005
CITROËN C1
“Die in dieser Dokumentation enthaltenen technischen Informationen sind zum ausschließlichen Gebrauch durch
Fachleute für KFZ-Reparatur bestimmt. In einigen Fällen können diese Informationen die Sicherheit der Fahrzeuge
betreffen. Sie werden von den KFZ-Reparaturwerkstätten, für die sie bestimmt sind, in eigener Verantwortung
benutzt, eine Haftung des Herstellers ist ausgeschlossen.”
”Die in dieser Broschüre enthaltenen technischen Informationen können entsprechend der Weiterentwicklung der
technischen Daten der Modelle der jeweiligen Baureihe aktualisiert werden. Wir bitten die KFZ-
Reparaturwerkstätten, in regelmäßigen Abständen Kontakt mit dem Vertriebsnetz des Herstellers aufzunehmen, um
sich zu informieren und sich die erforderlichen Aktualisierungen zu beschaffen”.
2005
CAR 000 XXXX
1
VORSTELLUNG
Dieses Werkstattdatenbuch enthält die wesentlichen technischen Daten, Einstell- und Prüfmöglichkeiten für den
CITROËN C1.
Allgemeine Angaben - Motor - Einspritzanlage - Zündanlage - Kupplung, Getriebe, Achsantrieb - Achsen, Federung,
Lenkung - Bremsanlage - Klimaanlage
INHALTSVERZEICHNIS
ALLGEMEINES Entleeren Befüllen Entlüften KUPPLUNG/GETRIEBE/ACHSANTRIEB
89 - 92
Fahrzeugidentifizierung 1-4 Motorkühlsystem Technische Daten Kupplung 127
Allgemeine Daten Abmessungen 5-6 EINSPRITZUNG Anzugsdrehmomente Kupplung 128
Allgemeine Daten Gewicht 7 Technische Daten Einspritzsystem Kontrolle/Einstellung
93 - 105 129 - 130
Durchzuführende Arbeiten nach Eingriffen 8 BOSCH ME 7.9.5 Kupplungspedalweg
Allgemeine Daten Abschleppen 9 - 12 Technische Daten Luftfilter CFA 106
Technische Daten Schaltgetriebe
Technische Daten Kraftstoffversorgung 131 - 132
Allgemeine Daten Aufbocken 13 - 15 107 - 110 Typ MT TOYOTA
CFA
Füllmengen 16 - 17 Technische Daten Einspritzventil 111 Anzugsdrehmomente Schaltgetriebe
133 - 136
Technische Daten Schmiersystem 18 Sicherheitshinweise Typ MT TOYOTA
112 - 113
Schmierstoffe 19 - 21 Direkteinspritzsystem HDi Empfehlungen/Vorsichtsmassnahme
MOTOREN Unzulässige Arbeiten n automatisiertes Schaltgetriebe Typ 137 - 140
114 - 115
Technische Daten Motoren 22 Direkteinspritzsystem HDi MMT
Vorstellung Motor CFA 23 - 32 Technische Daten automatisiertes
Technische Daten Vor-/Nachglühsystem 116 141 - 144
Anzugsdrehmomente Motor CFA 33 - 37 Schaltgetriebe Typ MMT
Anzugsdrehmomente Motor 8HT 38 - 41 Anzugsdrehmomente
Kontrolle Niederdruck-Kraftstoffsystem 117 - 118 automatisiertes Schaltgetriebe Typ 145 - 147
Anzugsdrehmoment Zylinderkopf alle Typen 42
MMT
Antriebsriemen der Nebenaggregate 44 Kontrolle Ladedruck 119 - 121 Transmissions 148
Kontrolle und Einstellung Motorsteuerung 51 ACHSEN / FEDERUNG / LENKUNG
Technische Daten Luftansaugsystem 122 - 124
Technische Daten Auspuffanlage 78 - 82
Technische Daten Räder Bereifung 149
Technische Daten Kühlsystem 83 - 86 ZÜNDANLAGE
Kontrolle Öldruck 87 Zündkerzen 125 Achsgeometrie 150 - 152
Ventilspiel 88 Technische Daten Vorderachse 153 - 154
INHALTSVERZEICHNIS
ACHSEN / FEDERUNG / LENKUNG Filtereinsatz 188 - 189
Anzugsdrehmomente Vorderachse 155 Klimaanlage Motor CFA 190
Technische Daten Hinterachse 156 Klimaanlage Motor 8HT 191
Anzugsdrehmomente Hinterachse 157
Technische Daten Federung 158
Anzugsdrehmoment Federung 159 - 160
Technische Daten Mechanische Lenkung 161
Technische Daten Servolenkung 162 - 163
Einstellung Mittelstellung der Zahnstange 165
BREMSEN
Technische Daten Bremsen 166 - 168
Anzugsdrehmoment Bremsen 169 - 171
Kontrolle Bremspedal 172 - 174
Kontrolle Bremskraftverstärker 175 - 176
2
Kontrolle Vakuumpumpe 177 - 178
Einstellung Feststellbremse 179
Entleeren Befüllen Entlüften Bremssystem 180 - 183
KLIMAANLAGE
Füllmenge R 134 a 184
Technische Daten Klimaanlage 185 - 186
Pollenfilter 187
3
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
A: Fabrikschild
(An B-Säule 3-Türer)
(Am Türeinstieg hinten 5-Türer)
B: Fahrzeug-Ident.-Nr.
(An der Traverse unter dem rechten Vordersitz eingeschlagen).
E1A2004D
1
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Fahrzeug-Ident.-Nr. Serie
Aufbau Version (Getriebe Abgasnorm) (4)
P Baureihe (1) Getriebe Abgasnorm
N Karosserie (2) V E5
5-Ganggetriebe
PN CFAC/T CFA Motor (3) C E4
C Version (4) Varianten (5)
T Variante (5) IF Steuerliche Begünstigungen
Baureihe (1) T Entreprise umrüstbar
P C1 P Automatisiertes Schaltgetriebe
Karosserieform (2)
Limousine 3 Türen (4
M
Sitzplätze)
Limousine 5 Türen (4
N
Sitzplätze)
Motor (3)
CFA 1.0i 384F/E4
8HT 1.4 HDi DV4TD/E4
2
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Benzin Diesel
(*) = Schaltgetriebe
(**) = Automatisiertes Schaltgetriebe
3
FAHRZEUGIDENTIFIZIERUNG
Fabrikschild
(b) Fahrzeugidentifizierungsnummer
(g) Herstelleridentifizierung
E1A2002D
4
ALLGEMEINE DATEN ABMESSUNGEN
Außenabmessungen
E1A2001D
5
ALLGEMEINE DATEN ABMESSUNGEN
Außenabmessungen (mm)
Radstand A 2340
Länge über alles B 3429
Überhang vorn C 653
Überhang hinten D 436
Spurweite hinten E 1410
Spurweite vorn F 1420
Breite über alles (fahrbereit) G 1630
Höhe über alles (fahrbereit) H 1460
Höhe mit Dachreling
Fahrzeug fahrbereit = Fahrzeug unbesetzt, Flüssigkeitsbehälter gefüllt
Innenabmessung und Volumen (mm)
6
ALLGEMEINE DATEN GEWICHT
3 Türen 5 Türen
Benzin Diesel Benzin Diesel
Versionen 1.0i 1.4 HDi 1.0i 1.4 HDi
Motoren 384F E4 DV4TD E4 384F E4 DV4TD E4
Getriebetyp C551 C551A C552 C551 C551A C552
Nutzlast 370 355 355 370 355 355
Leergewicht fahrbereit (EU-Norm) 790 825 880 800 835 890
Zul. Gesamtgewicht (EU-Norm) 1160 1180 1235 1170 1190 1245
Zulässiges Zuggesamtgewicht 1160 1180 1235 1170 1190 1245
Zulässige Anhängelast gebremst (8% Steigung)
Zulässige Anhängelast gebremst (10% Steigung)
Zulässige Anhängelast gebremst (12% Steigung)
Zulässige Anhängelast ungebremst
Zulässige Stützlast
Zulässige Dachlast (kg) 50
7
DURCHZUFÜHRENDE ARBEITEN NACH DEM ABKLEMMEN DER BATTERIE
Autoradio
Vor dem Abklemmen der Batterie die Radiosender des Kunden notieren
8
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen
Abschleppöse
E2A200CD E2A200DD
9
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe
10
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Automatisiertes Schaltgetriebe
Vorbereitende Arbeiten:
Fahrzeug im Stand und Motor abgestellt Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen
Batteriespannung über 12,5 Volt
Zündung eingeschaltet.
In dieser Konfiguration ist das Getriebe-Stellglied bei eingelegtem Gang
Wählhebel auf Position "N".
blockiert.
die Diagnosestation an den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs anschlie-
ßen
UNBEDINGT BEACHTEN: Diese Lösung darf nur in dem Fall
Aus den Menüs der Diagnosestation folgende Auswahlen treffen:
verwendet werden, in dem das Einlegen der Stellung "N" des Ge-
triebe-Stellglieds mit der Diagnosestation fehlgeschlagen ist (Zerstö-
"DIAGNOSE"
rung des Getriebe-Stellglieds).
automatisiertes Schaltgetriebe Typ MMT
Vorbereitende Arbeiten:
Bauteiletest
Test des Getriebe-Stellglieds
Das Minuskabel der Batterie abklemmen
Einlegen der Neutralstellung
Den Verschluss am Getriebe-Stellglied ausbauen.
HINWEIS: Der Buchstabe "N" muss im Kombiinstrument erscheinen.
Bei Misserfolg die folgende Lösung anwenden: Die Stellung "N" ohne
Diagnosestation einlegen
11
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN
Fahrzeug abschleppen: Zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Automatisiertes Schaltgetriebe
"a" Neutralstellung
"b" 1., 3., 5. Gang.
"c" 2., 4. , Rückwärtsgang.
Wenn diese Position erreicht ist, dann ist die Stellung "N" eingelegt.
Fahren
B2C201TD
12
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken
Hinweis zum Zustand des Fahrzeugs vor dem Anheben
Das Fahrzeug muss vor dem Anheben entladen werden. Ein beladenes Fahrzeug
niemals mit dem Wagenheber oder auf einer Hebebühne anheben.
Beim Ausbau eines schweren Bauteils, wie Motor oder Getriebe, verschiebt sich der
Schwerpunkt des Fahrzeugs.
Hinweis zur Verwendung einer 4-Säulen-Hebebühne
Die im Benutzerhandbuch beschriebenen Sicherheitshinweise beachten.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen sichern.
Hinweis zur Verwendung von Wagenhebern und Stützböcken
Auf ebenem Untergrund arbeiten und stets Unterlegkeile verwenden.
Stützböcke mit Gummipuffern "a", wie gezeigt, verwenden.
Den Wagenheber und die Stützböcke an den für das Fahrzeug vorgeschriebenen
Hebepunkten ansetzen. Den Wagenheber nicht ohne Stützböcke verwenden.
Zum Anheben der Vorderräder die Feststellbremse lösen und Unterlegkeile nur
hinter die Hinterräder legen. Zum Anheben der Hinterräder die Unterlegkeile nur
vor die Vorderräder legen.
Zum Anheben nur der Vorder- oder Hinterräder die Unterlegkeile auf beide Seiten
der auf dem Boden stehenden Räder legen.
Zum Absenken eines vorn angehobenen Fahrzeugs die Feststellbremse lösen und
Unterlegkeile nur vor die Hinterräder legen. Zum Absenken eines hinten angehobe-
nen Fahrzeugs die Unterlegkeile nur hinter die Vorderräder legen.
"b" : Wagenheberansatz
"c" : Aussparung der Auflage für Scherenwagenheber
"d" : Fahrzeugschwerpunkt (unbeladen)
A:
3 Türen : VERSATZ 331 mm NIVEAU 1370 mm
5 Türen : VERSATZ 349 mm NIVEAU 1.387 mm
E2A2000D E2A2001D
13
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken
ACHTUNG: Das Fahrzeug nicht zu hoch heben, um die Gefahr von Instabilität zu vermei-
den.
Die beweglichen Arme während der Arbeiten blockieren.
Das Fahrzeug vom Boden anheben und seine Stabilität überprüfen.
Beispiel:
2-Säulen-Hebebühne
die Haltegurte [1] unter dem Arm und hin und zurück durch das Fahrzeug führen.
E2A200BD
14
ALLGEMEINE DATEN FAHRZEUG AUFBOCKEN
Fahrzeug aufbocken
Hinweis zur Verwendung einer Plattform-Hebebühne
"a": Gummipuffer
"e" : 85 mm
"f" : 70 mm
"g" : 200 mm
"h" : 100 mm
15
FÜLLMENGEN (in Liter)
Ölwechselverfahren
Die Ölmengen beziehen sich auf das folgende Verfahren:
Ölablassen des Motorschmiersystems durch AUSLAUFEN Ölablassen des Motorschmiersystems durch ABSAUGEN
Fahrzeug auf ebenen Untergrund abstellen (in Stellung hoch bei hydro- Fahrzeug auf ebenen Untergrund abstellen (in Stellung hoch bei hydro-
pneumatischer Federung). pneumatischer Federung).
Der Motor muss betriebswarm sein (Öltemperatur 80°C). Der Motor muss betriebswarm sein (Öltemperatur 80°C).
Das Öl aus der Ölwanne auslaufen lassen. Das Öl durch die Ölmessstabführung aus der Ölwanne absaugen.
Die Ölfilterpatrone ausbauen (Dauer Ablassen und Abtropfen ca. 15 Die Ölfilterpatrone ausbauen.
Minuten).
Das Absaugen des Öls beibehalten (ca. 5 Minuten).
Den Verschlussstopfen mit einer neuen Dichtung wieder einsetzen.
Eine neue Ölfilterpatrone einsetzen.
Eine neue Ölfilterpatrone einsetzen.
Öl in den Motor einfüllen (siehe Tabelle Öleinfüllmenge).
Öl in den Motor einfüllen (siehe Tabelle Öleinfüllmenge).
Den Motor starten, um den Ölfilter zu füllen.
Den Motor starten, um den Ölfilter zu füllen.
Den Motor abstellen (5 Minuten lang ruhen lassen).
Den Motor abstellen (5 Minuten lang ruhen lassen).
16
FÜLLMENGEN (in Liter)
Benzin Diesel
17
TECHNISCHE DATEN SCHMIERSYSTEM
Motor: CFA
Schmiersystem
Das Schmiersystem arbeitet vollständig unter Druck und die gesamte Ölmenge durchläuft
den Ölfilter.
B1B202CD
18
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
Motoröl
TOTAL ACTIVA oder TOTAL ACTIVA QUARTZ
Handelsbezeichnung Synthetisch 9000 Halbsynthetisch 7000 Mineralisch 5000
S.A.E-Normen 0 W 40 5 W 30 5 W 40 10 W 40 15 W 50 15 W 40
Kalt
Kalt Gemäßigt
Klima Kalt Warm Gemäßigt
Gemäßigt Warm Warm
ACEA : A3 ACEA : A5 ACEA : A3 ACEA : A3 ACEA : A2/B2
Benzinmotoren (**)
API : SJ API : SL API : SL/CF
ACEA : 33 oder
ACEA : B3 ACEA : B3
Dieselmotoren (*) Verboten B4 Verboten
API : CF
(*) in der Wintersaison wird beim HDi-Motor empfohlen, Öl 5 W 30 oder 5 W 40 anstelle des Öls 10 W 40 zu verwenden, um das Kaltstartverhal-
ten zu verbessern.
Für weitere Informationen, siehe Notiz Schmierstoffe Modelljahr in Laser unter der Rubrik Neuwagenübergabeinspektion/Wartung.
ACHTUNG: Für den C1 Benzin wird die Verwendung des Öls TOTAL 15 W 40 ACTIVA 5000 Norm API SL/CF oder ACEA A2/B2 empfoh-
len.
ACHTUNG: Bei Fahrzeugen, deren Wartungsintervall 30.000 km (20.000 Meilen) beträgt, darf nur eines der Öle TOTAL ACTIVA/QUARTZ
7000 oder TOTAL ACTIVA/QUARTZ FUTURE 9000 oder jedes andere Öl mit gleichen technischen Merkmalen verwendet werden. Ersatzweise
ist der Wartungsplan für erschwerte Einsatzbedingungen einzuhalten.
HINWEIS: Diese Öle haben bessere Eigenschaften als die Öle gemäß der Norm ACEA A3 oder API SJ/CF.
19
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
GETRIEBEÖL
KÜHLFLÜSSIGKEIT : BENZINMOTOR
Gebinde Teilenummer
1 Liter 9735 Y5
Alle Länder Flüssigkeit S-LLC rosa
5 Liter 9735 Y6
ACHTUNG: Niemals die Kühlflüssigkeit PSA (G33) bei Benzinmotoren C1 verwenden.
KÜHLFLÜSSIGKEIT : DIESELMOTOR
CITROËN Teilenummer
Gebinde
GLYSANTIN G33 REVKOGEL 2000
2 Liter 9979 70 9979 72
CITROËN Flüssigkeit 5 Liter 9979 71 9979 73
Alle Länder
Schutz: -35C° 20 Liter 9979 76 9979 74
210 Liter 9979 77 9979 75
20
SCHMIERSTOFFEMPFEHLUNGEN
BREMSFLÜSSIGKEIT
Synthetische Bremsflüssigkeit
Gebinde CITROËN Teilenummer
0,5 Liter 9979 05
Alle Länder CITROËN Flüssigkeit 1 Liter 9979 06
5 Liter 9979 07
SCHEIBENWASCHFLÜSSIGKEIT
ABSCHMIEREN
Allgemeine Anwendung
NLGI-Normen
TOTAL MULTIS 2 2
Alle Länder TOTAL FÜR MECHANISCHE
KLEINTEILE
21
TECHNISCHE DATEN MOTOREN
Benzin Diesel
22
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Beschreibung
Der bei diesem Fahrzeug verwendete Benzinmotor 384F ist eine Neuentwicklung. Es
handelt sich um einen 3-Zylinder-Reihenmotor mit 1.0 Liter Hubraum und 12 Venti-
len.
Dieser Motor ist leicht und kompakt und bietet einen günstigen Kraftstoffverbrauch.
Er verfügt über die Systeme direkte Zündung DIS (Direct Ignition System) und variable
Ventilsteuerung VVT-i (Variable Valve Timing-intelligent).
Bei seiner Konzeption stand das Streben nach hohen Fahrleistungen, hoher Laufruhe,
geringem Kraftstoffverbrauch und niedrigen Emissionswerten im Vordergrund.
B1B201XD
23
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Anzahl Zylinder und Anordnung : 3 Zylinder in Reihe
Brennkammer : keilförmig
Zündsystem : DIS
Verdichtungsverhältnis : 10,5 : 1
B1B201XD
24
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Einstellung Einlassventile (Öffnen) : 40° nach OT - 5° nach OT
Zündfolge : 1-2-3
Abgasnorm : Euro 4
25
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Ventileinstellung
A : Öffnungswinkel Einlassventil
B : Öffnungswinkel Auslassventil
C : OT
D : UT
"a" : Arbeitsbereich des VVT-i.
"b" : 0°.
"c" : 2°.
"d" : 5°.
"e" : 40°.
"f" : 10°.
Motorblock
Zylinderkopfdeckel
Ein Zylinderkopfdeckel (1) aus Kunststoff, in dem das Luftfiltergehäuse integriert ist,
sorgt für eine Gewichtsreduzierung.
Die Dichtung des Zylinderkopfdeckels (2) ist aus Acrylgummi. Dieses Material ist für
seine Hitzebeständigkeit und seine Zuverlässigkeit bekannt.
B1B201YD B1B201ZD
26
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Zylinderkopfdichtung
A-A : Querschnitt.
(3) : Scheibe.
Die Zylinderkopfdichtung ist eine Mehrschicht-Stahldichtung.
Die Oberfläche der Dichtung ist mit NBR beschichtet, um die Luftabdichtung des Zylin-
derkopfs zu verbessern.
HINWEIS: NBR (Nitrile Butadienne Rubber): Gummiähnliches Material, das für seine
Hitze-, Öl- und Verschleißfestigkeit bekannt ist.
Zylinderkopf
Die Zündkerzen befinden sich in der Mitte der Brennkammern, damit im Motor weniger
Klopfen auftritt.
Der zwischen den Einlass- und Auslassventilen gebildete Winkel ist kleiner. Er wurde auf
33,5° "h" festgelegt, um eine kompaktere Konstruktion des Zylinderkopfs zu erreichen.
Die Brennkammern sind doppelkeilförmig "k".
Die Form der Ansaugkanäle wurde optimiert, um die Verbrennung zu verbessern.
Der Zylinderkopf ist mit Dehnschrauben befestigt.
Die Ausweitung der Wasserkanäle "j" in dem Zylinderkopf wurde optimiert, um eine
bessere Kühlung zu erreichen.
B1B2020D B1B2021D
27
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Motorblock
Kolben
"m" : Kunstharz-Beschichtung
(8) : Verdichtungsring Nr. 1
(9) : Verdichtungsring Nr. 2
(10) : Ölabstreifring
Die Kolben sind aus Alulegierung.
Der Kolbenboden hat eine konische Form, um eine bessere Verbrennung zu erzielen.
Eine neue Beschichtung mit LFA (Kunstharz mit verringerter Reibung und Aluminium-
oxid) befindet sich auf der Gleitfläche des Kolbens.
Die Kolbenringe mit niedriger Spannung sorgen für die Verringerung der Reibung und
niedrigeren Kraftstoffverbrauch.
B1B2022D B1B2023D
28
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Pleuel und Lagerschalen des Pleuelfußes
(12) : Splint
Die Pleuel aus Schmiedestahl haben eine höhere Steifigkeit und ein geringeres Gewicht.
Die Pleuellagerdeckel sind mit Dehnschrauben (11) befestigt.
Die Gleitfläche der Lagerschalen des Pleuelfußes weisen Mikrorillen "n" auf, um ein
optimales Abführen des Öls zu gewährleisten. Diese Lösung sorgt für einen leichteren
Kaltstart des Motors und eine Verringerung der Vibrationen.
"r" : Ölbohrung
(13) : Obere Halblagerschalen
(14) : Untere Halblagerschalen
Die Kurbelwelle besitzt 4 Kurbelwellenzapfen und 6 Gegengewichte.
Alle Kehlen der Kurbelzapfen und der Wellenzapfen sind an der Walze "s" abgeschlos-
sen, um die benötigte Steifigkeit aufrecht zu erhalten.
Die Kurbelwellenlagerschalen sind aus Alulegierung.
Die Gleitfläche der Kurbelwellenlagerschalen weisen Mikrorillen "q" auf, um ein opti-
males Abführen des Öls zu gewährleisten. Diese Lösung sorgt für einen leichteren Kalt-
start des Motors.
Die oberen Halblagerschalen verfügen über eine Ölnut "p" auf der Innenseite.
B1B2024D B1B2025D
29
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Ölwanne
(15) : Schutzplatte
(17) : Ölwanne
Der Ölansaugkorb (16) ist zur Gewichtsreduzierung aus Kunststoff.
Motorsteuerung
Allgemeines
(18) : Steuerkette
(19) : Kettenschuh
(20) : Kettenspanner
(21) : Einlassnockenwelle
(21) : Auslassnockenwelle
Jeder Zylinder verfügt über 2 Einlassventile und 2 Auslassventile. Der Wirkungsgrad der
Ein- und Auslasssysteme ist dank des großen Querschnitts der Kanäle verbessert.
Öffnen und Schließen der Ventile werden direkt durch 2 Nockenwellen gesteuert.
Der Motor verfügt über 12 Ventile und 2 obenliegende Nockenwellen mit Kettenantrieb,
eine für den Einlass und die andere für den Auslass.
Das System VVT-i (21) wird verwendet, um den Kraftstoffverbrauch zu verringern, die
Leistung zu erhöhen und die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Weitergehende Infor-
mationen zur Steuerung des VVT-i (21) befinden sich im Reparaturhandbuch.
B1B2026D B1B2027D
30
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
Nockenwelle
31
VORSTELLUNG MOTOR 384 F (CFA)
Motor: CFA
(19) : Kettenschuh
(27) : Kettendämpfer
(28) : Steuerzahnrad an Kurbelwelle
Eine hochfeste Rollenkette (18) mit einem Gang von 8 mm wird aus Gründen der Zuver-
lässigkeit und der kompakteren Bauweise des Motors verwendet.
Der Kettenspanner (20) verfügt über ein System mit Feder und Hydraulikdruck, um die
Spannung jederzeit korrekt zu halten. Der Kettenspanner (20) unterdrückt das von der
Kette erzeugte Geräusch.
Eine Öldüse "x" sorgt für die Schmierung der Kette und des Steuerzahnrads an der Kur-
belwelle.
Steuerkettengehäuse
Das Gehäuse (29) der Ölpumpe (30) ist im Steuerkettengehäuse aus Aluminium integriert,
an dem die Kühlmittelpumpe (31) montiert ist.
B1B202AD B1B202BD
32
ANZUGSDREHMOMENTE MOTORAUFHÄNGUNG
Aufhängung Baugruppe Motor/Getriebe
Motor: CFA
Rechtes Motorlager Linkes Motorlager
1 5,2 ± 0,5 3 5,2 ± 0,5
2 2,4 ± 0,2
A = Schrauben
an Getriebe
B = Schrauben
an Karosserie
Untere Aufhängung
4 5,2 ± 0,5
5 12 ± 1,2
33
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Kurbeltrieb
1 Schraube Kurbelwellenlagerdeckel 5,9 ±0,6
Schrauben Pleuellagerdeckel
2 Anzug 1,5 ± 0,1
Winkelanzug 90° ± 5°
3 Schrauben Kurbelwellenscheibe 17 ± 1,7
4 Schrauben Dichtungsträgerplatte 1 ± 0,1
Zylinderkopfschrauben
5 Anzug 3,2 ± 0,3
Winkelanzug 180° ± 5°
6 Schrauben Nockenwellenlagerdeckelblock (zusammengebaut) 1,5 ± 0,1
7 Schrauben Nockenwellenlagerdeckelblock 1,3 ± 0,1
8 Schrauben Auspuffkrümmer 2,4 ± 0,2
9 Schrauben Zylinderkopfdeckel 0,8 ± 0,1
10 Schrauben Nockenwellenräder 4,7 ± 0,4
B1B201DD B1B201ED
34
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Kurbeltrieb
Rechtes Motorlager
11 Anzug der Schrauben am Block 2,4 ± 0,2
Anzug der Schrauben an der Karosserie 5,2 ± 0,5
12 Schraube Steuerkettengehäuse 2,4 ± 0,2
13 Schraube Steuerkettengehäuse 4 ± 0,4
B1B201FD
35
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Schmierung
Ölpumpe 0,9 ± 0,1
14 Schrauben Ölwanne 1 ± 0,1
15 Schrauben Ölwanne 2,4 ± 0,2
Motorschwungrad / Kupplung
16 Schraube Motorschwungrad 7,8 ± 0,8
17 Schrauben Kupplungsdruckplatte 1,9 ± 0,2
B1B201GD B2B2015D
36
ANZUGSDREHMOMENTE BENZINMOTOR
Motor: CFA
Einspritzsystem
18 Schrauben Verteilerrohr an Block 2,7 ± 0,3
Kühlsystem
19 Schrauben Kühlmittelpumpe 2,8 ± 0,3
20 Schrauben Thermostatgehäuse 0,7 ± 0,1
Zusatzaggregate
21 Schraube Generator 4,9 ± 0,5
22 Schraube Spanner 3,4 ± 0,4
23 Schrauben Klimaanlagenkompressor 2,4 ± 0,2
37
ANZUGSDREHMOMENTE MOTORAUFHÄNGUNG
Aufhängung Baugruppe Motor/Getriebe
Motor: 8HT
Rechtes Motorlager Rechtes unteres Motorlager
1 4 5,7 ± 0,6
2 5,2 ± 0,5
3
38
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Kurbeltrieb
Befestigungsschrauben Lagerdeckel
Vorspannen 1 ± 0,1
Lösen 180° ± 5°
Anzug 3 ± 0,3
Winkelanzug 140° ± 5°
Pleuelschrauben
Anzug 1 ± 0,1
Winkelanzug 100° ± 5°
Antriebsscheibe der Nebenaggregate
Anzug 3 ± 0,3
Winkelanzug 180° ± 5°
Zylinderblock
Ölwanne 1,3 ± 0,1
Führungsrolle Steuerzahnriemen 3,7 ± 0,3
Spannrolle Steuerzahnriemen 2,3 ± 0,2
39
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Zylinderkopf
Nockenwellenlagerblöcke
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 1 ± 0,1
Befestigung der Teilkomponenten Nockenwelle an Zylinderkopf
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 1 ± 0,1
Auspuffkrümmer 3±
Nockenwellenräder
Vorspannen 2 ± 0,2
Winkelanzug 50° ± 5°
Zylinderkopf
Vorspannen 2 ± 0,2
Anzug 4 ± 0,4
Winkelanzug 230° ± 5°
Abgasrückführungsventil 1 ± 0,1
Motorschwungrad
Motorschwungrad
Vorspannen 1,7 ± 0,2
Winkelanzug 70° ± 5°
Kupplungsdruckplatte 2 ± 0,2
40
ANZUGSDREHMOMENTE DIESELMOTOR
Motor: 8HT
Schmiersystem
Einheit Ölpumpe
Vorspannen 0,5 ± 0,1
Anzug 0,9 ± 0,1
Wärmetauscher Kühlmittel / Öl 1 ± 0,1
Schmierleitung Turbolader 3 ± 0,3
Dieseleinspritzsystem
Schraube mit Kugelsitz der Befestigungsgabel Dieseleinspritzung 2,5 ± 0,2
Kraftstoffverteilerleiste an Motorblock 2,2 ± 0,2
Anschlüsse an Kraftstoffverteilerleiste
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Diesel-Einspritzpumpe an Halterung 2,2 ± 0,2
Anschluss an Einspritzdüse
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Einspritzpumpenrad 5 ± 0,5
Anschluss an Hochdruck-Einspritzpumpe
Vorspannen 1,7 ± 0,1
Anzug 2,2 ± 0,2
Kühlsystem
Kühlmittelpumpe
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 0,9 ± 0,1
Thermostatgehäuse Kühlmittelausgang
Vorspannen 0,3 ± 0,1
Anzug 0,7 ± 0,1
41
ANZUGSDREHMOMENT ZYLINDERKOPF
Benzin- und Dieselmotoren
Durchzuführende Arbeiten vor dem Wiedereinbau des Zylinderkopfs
Die Dichtungsflächen mit dem von CITROËN zugelassenen Produkt reinigen.
Keine scheuernden Mittel oder schneidende Werkzeuge an den Dichtungsflächen verwenden.
Die Dichtungsflächen dürfen keine Spuren von Schlägen oder Kratzern aufweisen.
Einen Gewindeschneider in die Bohrungen des Zylinderblocks für die Zylinderkopfschrauben einführen.
Gewinde der Zylinderkopfschrauben bürsten.
Gewinde und Auflageflächen unten den Schraubenköpfen mit Schmierfett MOLYKOTE [Link] PLUS behandeln.
Zylinderkopfschrauben
Motoren Anzug (Max. Länge für Wiederver-
wendung in mm)
Anziehen 3,2 ± 0,3
CFA 123,5
Winkelanzug 180° ± 5°
Vorspannen 2 ± 0,2
8HT Anzug 4 ± 0,4 149
Winkelanzug 230° ± 5°
B1D2028D B1D2019D
42
ZUORDNUNGSTABELLE RIEMENSPANNUNG / SEEM-EINHEITEN
4099-T ([Link] 105) Spezialwerkzeuge 4122-T ([Link] 105.5)
B1EP135D
43
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Benzin Diesel
C1 X X
Siehe Seite: 46 - 47 48 - 49
44
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motoren: Benzin / Diesel
SPEZIALWERKZEUG
UNBEDINGT BEACHTEN
1) Dass sich die Rolle(n) frei drehen lassen (ohne Spiel und Druckpunkt)
2) Dass der Riemen korrekt in den Kerben der einzelnen Scheiben ausgerichtet ist.
45
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: CFA
Ausbau
"a": Spannscheibe
"b": Generatorscheibe.
"c": Kompressorscheibe
"d": Kurbelwellenscheibe
B: Mit Klimaanlage
C: Ohne Klimaanlage
B1B2000D
46
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: CFA
Einbau
Die Schraube (2) anziehen, nicht festziehen, bis kein Spiel A mehr
vorhanden ist.
Die Schraube (3) anziehen, um eine Spannung des Keilriemens des
Ventilators und des Generators durchzuführen.
Den Keilriemen des Ventilators und des Generators überprüfen.
Die Schraube (2) anziehen.
Anzugsdrehmoment : 3,4 ± 0,3 daNm
Die Schraube (1) anziehen.
Anzugsdrehmoment zwischen : 4,3 und 5,5 daNm.
Eine Sichtprüfung der Verkabelung des Generators durchführen
und prüfen, ob ein unnormales Geräusch vorhanden ist.
Den Stromkreis der Warnleuchte Entladen prüfen.
B1B2000D
47
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
[1] Spannhebel für dynamische Spannrolle : (-).0194.E3
[2] Fixierstift für dynamische Spannrolle : (-).0194.F
Ausbau
Minuskabel von der Batterie abklemmen.
Das Fahrzeug mit freihängenden Rädern aufbocken.
Die Vorderräder bis zum rechten Anschlag einschlagen.
Den Schmutzfänger wegdrücken.
B1E200AD B1B2010D
48
ANTRIEBSRIEMEN DER NEBENAGGREGATE
Motor: 8HT
Die dynamische Spannrolle mit dem Werkzeug [1] zusammendrücken.
Den Stift [2] einsetzen.
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate (7) ausbauen.
Einbau
HINWEIS: Prüfen, dass sich die Spannrolle frei drehen lässt (ohne Druckpunkt). Andernfalls
die Spannrolle austauschen.
B1B2011D
49
ZUORDNUNGSTABELLE RIEMENSPANNUNG / SEEM-EINHEITEN
4099-T ([Link] 105) Spezialwerkzeuge 4122-T ([Link] 105.5)
B1EP135D
50
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Benzin Diesel
C1 X X
Siehe Seite: 53 - 69 70 - 77
51
EMPFEHLUNGEN STEUERZAHNRIEMEN
Alle Motortypen
Empfehlungen
UNBEDINGT BEACHTEN: Nach jedem Ausbau des Steuerzahnriemens die folgenden Teile stets ersetzen:
den Steuerzahnriemen,
die Befestigungsmutter der Spannrolle.
52
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften
beachten
Ausbau
53
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
B1D201QD B1D201RD
54
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die 3 Schrauben, die Halterung des Ölfilters und seine Dichtung ausbauen.
B1D201SD B1D201TD
55
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
[1] [Link].
B1D201UD B1D201VD
56
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Einen Stift in die Öffnung der Halteplatte einführen, um den Spanner mit komp-
rimiertem Tauchkolben zu blockieren.
Die Schraube, den Schuh des Kettenspanners und die Steuerkette ausbauen.
B1D201WD B1D201XD
57
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die 2 Schrauben, den Führungsschuh der Kette und das Zahnrad der Kurbelwel-
le ausbauen.
B1D201YD B1D201ZD
58
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die Nut des Kurbelwellenrads mit dem Keil der Kurbelwelle ausrichten und das
Kurbelwellenrad wieder einbauen.
B1D201ZD B1D202HD
59
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Zum Wiedereinbau der Steuerkette das Glied "c" gelber Farbe mit der Einstell-
markierung "b" des Kurbelwellenrads ausrichten, wie abgebildet.
B1D202JD B1D202KD
60
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Den Stift abnehmen, die Kurbelwelle um 2 ganze Umdrehungen drehen und den
Kettenspanner lockern.
B1D202LD B1D202MD
61
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
B1D202ND B1D202PD
62
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die neue Kurbelwellendichtung mit dem Werkzeug [2] einbauen.
[2] 0196.B.
Einen Streifen Dichtungsmasse auf dem Zylinderblock bei "g" und auf dem
Steuergehäuse bei "h" wie abgebildet auftragen und das Steuergehäuse "h"
wieder einbauen.
B1E200HD B1D202RD
63
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
B1D202SD B1D201TD
64
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die Kurbelwellenscheibe mit dem Werkzeug [1] blockieren und die Schraube
anziehen.
[1] [Link].
B1D202TD B1D202UD
65
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die Dichtung des Ölfilters am Steuergehäuse anbringen und die Halterung des
Ölfilters wieder einbauen.
B1D201SD B1D202VD
66
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
ACHTUNG: Das Einsetzen der Dichtung überprüfen, deren Sitz am Fuß der
Höcker komplett sein muss.
"k" : 3 bis 4 mm
Einen Streifen Dichtungsmasse "j" auf die Dichtflächen des Zylinderkopfs und
des Steuergehäuses auftragen
B1D202WD B1D200VD
67
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Die 13 Schrauben und die 2 Muttern in der angegebenen Reihenfolge auf das
vorgeschriebene Drehmoment anziehen.
Nach Anzug aller Schrauben und Muttern prüfen, dass "1" und "2" auf das
vorgeschriebene Drehmoment angezogen sind.
ACHTUNG: Kein Teil verwenden, das heruntergefallen ist oder einen Schlag
erlitten hat.
B1D202XD B1D201QD
68
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: CFA
Einen neuen Dichtring auf das Führungsrohr des Ölmessstabs aufsetzen.
Eine dünne Schicht Motoröl auf den Dichtring auftragen.
Das Führungsrohr des Ölmessstabs mit der Schraube einbauen.
Anzugsdrehmoment : 1 ± 0,1 daNm.
Den Generator einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Kunststoffschelle der Kühlmittelpumpe einsetzen.
Dichtungsmasse (AUTOJOINT OR) ringsum auf die Ölwanne auftragen.
Die Einheit Motor/Getriebe einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Antriebswellen einbauen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Ölwanne einbauen.
Den Antriebsriemen der Nebenaggregate einbauen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt).
Motor- und Getriebeöl einfüllen und Füllstand kontrollieren (siehe entsprechen-
den Arbeitsabschnitt).
Das Kühlsystem befüllen und entlüften (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Alle Füllstände kontrollieren.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
B1D201ND B1D201MD
69
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
[1] Fixierstift Motorschwungrad : (-).0194.C
[2] Fixierstift für Nockenwelle : (-).0194.B
[3] Fixierstift Kurbelwelle : (-).0194.A
[4] Handspiegel
[5] Werkzeug für Aus- und Einbau der Auspuffschellen : C.193.A
[6] Riemenklammer : (-).[Link]
Ausbau
Vorbereitende Arbeiten
C4A2003D C4A2004D
70
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Im Motorraum.
71
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Ausbauen:
Ausbauen:
den Motordrehzahlsensor (16)
den Versatzschutzanschlag des Riemens (15)
B1E2000D B1E2004D
72
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Im Motorraum
Ausbauen:
ACHTUNG: Vorsichtig mit dem Wagenheber umgehen. Den Motor nicht ohne
Stütze lassen. Den Durchgang des Schlauchs des Entgasungsgefäßes kontrollie-
ren. Die Behinderungen zwischen der unteren Traverse und des Hitzeschild des
Katalysators kontrollieren.
B1E2005D B1B200GD
73
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Motor muss um 3 cm abgesenkt werden, um die Kurbelwelle
mit Hilfe des Stifts zu positionieren.
Positionieren:
B1E2006D
74
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Einbau
Vorbereitende Arbeiten
UNBEDINGT BEACHTEN:
Die Dichtheit der Dichtungen an der Nockenwelle und am Kurbelwellenrad
prüfen. Im Zweifelsfall immer austauschen.
Prüfen, dass an der Kühlmittelpumpe kein Leck vorhanden ist. Im Zweifels-
fall immer austauschen.
Prüfen, dass sich die Spannrolle und die Führungsrolle frei drehen lassen
(ohne Druckpunkt und Spiel). Andernfalls die Rollen austauschen.
Einbau des Riemens
UNBEDINGT BEACHTEN: Den Riemen und die Schraube des Kurbelwel-
lenrads (12) durch eine neue bei jedem Ausbau ersetzen. Den Riemen nicht
verdrehen oder knicken.
HINWEIS: Das Fixieren der Hochdruckpumpe dient zur Erhöhung der Lebens-
dauer des Steuerzahnriemens.
HINWEIS: Die Verwendung des Werkzeugs [6] am Nockenwellenrad (23)
erleichtert das Auflegen des Steuerzahnriemens.
ACHTUNG: Die Fixierstifte müssen am Motor eingesetzt sein.
HINWEIS: Wenn die Bereiche "l", "m" und "n" beim Einstellen der Riemen-
spannung nicht gespannt sind, verstellt sich die Motorsteuerung. Der Motor
erleidet Schäden.
Den Steuerzahnriemen bei gespannten Bereichen "l", "m" und "n" auf die
folgenden Bauteile auflegen:
Kurbelwellenrad (25), Führungsrolle (24), Nockenwellenrad (23), Rad der Kraft-
stoffhochdruckpumpe (22), Rad der Kühlmittelpumpe (26), Spannrolle (27)
B1E2007D
75
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Spannvorgang wird durch die Verwendung eines Spiegel er-
leichtert.
An der Spannrolle bei "k" mit einem Sechskantschlüssel entgegen dem Uhrzei-
gersinn drehen.
Die Spannrolle drehen, bis der Zeiger "p" in Position "q" steht.
Die Schraube (21) der Spannrolle anziehen auf : 3 ± 0,3 daNm.
Die Stifte [2] und [3] abnehmen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Prüfen, dass das Kurbelwellenrad richtig an
die Kurbelwelle gedrückt ist.
10 Motorumdrehungen durchführen.
Die Fixierung der Nockenwelle, die Fixierung des Kurbelwellenrads, die Fixie-
rung der Kraftstoffhochdruckpumpe und die richtige Positionierung des Zeigers
des dynamischen Spanners kontrollieren (siehe Abbildung); einen Spiegel ver-
wenden.
Andernfalls den Einbau des Steuerzahnriemens erneut durchführen.
Im Motorraum
Den Motor wieder in seine ursprüngliche Position anheben.
Einbauen:
das Motorzwischenlager (18)
die Schrauben anziehen auf : 5,7 ± 0,5 daNm.
das rechte Motorlager (19) und die untere Halterung des Ausdehnungsbehälters
(20)
die Schrauben (29) und (28), nicht festziehen.
Wagenheber entfernen.
Anziehen:
die Schrauben (29) auf : 6 ± 0,6 daNm
die Schrauben (30) auf : 5,2 ± 0,5 daNm
B1E2008D B1B200HD
76
KONTROLLE UND EINSTELLUNG MOTORSTEUERUNG
Motor: 8HT
Unter dem Fahrzeug
Die Mutter (17) einbauen, anziehen auf : 6 ± 0,6 daNm.
Einbauen:
den Motordrehzahlsensor (16)
den Versatzschutzanschlag des Riemens (15), Anzug auf : 0,7 ± 0,1 daNm
den unteren Steuergehäusedeckel (11)
Das Motorschwungrad mit dem Werkzeug [1] blockieren.
Die Schraube (12) ausbauen.
Die Antriebsscheibe der Nebenaggregate (14), die Schraube (12) (neu), einbauen.
Die Schraube der Antriebsscheibe der Nebenaggregate.(12) anziehen:
Vorspannen : 3 ± 0,3 daNm
Winkelanzug : 180° ± 5°
Das Werkzeug [1] abnehmen.
Die Auspuffschelle mit dem Werkzeug [5] einbauen.
Im Motorraum
Einbauen:
den oberen Steuergehäusedeckel (5)
das Ausdehnungsgefäß (8)
den Antriebsriemen der Nebenaggregate (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)
In der umgekehrten Reihenfolge des Ausbaus vorgehen.
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem
Wiederanklemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Arbeitsab-
schnitt).
B1E2005D B1E2004D
77
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
Einlass- und Auslasssystem
Allgemeines
(37) : Schalldämpfer
Ein Ansaugkrümmer (36) aus Kunststoff sorgt für eine Reduzierung des Gewichts.
Das Drosselklappengehäuse (1) ist aus Kunststoff. Dort ist das Luftfiltergehäuse (38)
integriert.
Der Auslasskrümmer (39) und die Auspuffleitungen sind aus rostfreiem Stahl. Sie sorgen
für eine Reduzierung des Gewichts und sind korrosionsbeständiger.
B1B202FD
78
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
Drosselklappengehäuse (Schaltgetriebe)
Ansaugkrümmer
Der Ansaugkrümmer (43) ist aus Kunststoff, um das Gewicht und die Menge der vom
Zylinderkopf übertragenen Wärme zu reduzieren. Diese Lösung verringert die Temperatur
der eingelassenen Luft und erhöht den volumetrischen Wirkungsgrad des Einlasssystems.
Der Ansaugkrümmer verfügt über einen Unterdruckmesser (44) zur Messung des Unter-
drucks im Einlass und eine Sonde zur Messung der Temperatur der angesaugten Luft.
B1B202GD B1B202HD
79
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
Auspuffkrümmer
"aa": Draufsicht.
"ab": Vorderansicht.
Der Auslasskrümmer (39) aus rostfreiem Stahl ist konzipiert, um den Temperaturanstieg
des Dreiwege-Katalysators zu verbessern und um das Gewicht zu reduzieren.
Der Katalysator verwendet eine Keramik mit ultradünnen Wänden und einer erhöhten
Dichte der Zellen. Die Optimierung der Zellendichte des Katalysators sorgt für eine Ver-
ringerung des Schadstoffausstoßes.
Auspuffleitung
80
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: CFA
(2) (5)
(1) (4)
Lambdasonde (3) Lambdasonde (6) (7)
Auspuff- Nachschall-
vor Katalysa- Schelle nach Katalysa- Schrauben Katalysator
krümmer dämpfer
tor tor
Anzugsdreh-
2,4 ± 0,2 4,4 ± 0,4 3,2 ± 0,3 4,4 ± 0,4 4,5 ± 0,4
moment (daNm)
B1J2000D
81
TECHNISCHE DATEN AUSPUFFANLAGE
Motor: 8HT
(1) (3)
(2) (4) (5) (6) (7)
Gummiauf- Gummiauf-
Schalldämpfer Schelle Katalysator Mittleres Rohr Schelle
hängung hängung
Anzugsdrehmo-
2,5 ± 0,2 2 ± 0,2 3,2 ± 0,3
ment (daNm)
Teilenummer TR PSA K278
B1J2001D
82
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
1.0i 1.4 HDi
Motorschild CFA 8HT
Füllmenge 4 4,4
Kühlerfläche 12,2 dm2
Systemdruck 1,4 bar
Öffnen des Thermostatreglers 82°C
Kühlerventilator (Einschaltschwelle) 93°C 97°C
Ohne Klimaanlage 1x100 Watt
Mit Klimaanlage 1x300 Watt
Abschaltung Klimaanlage 115°C
Warnung 118°C
Nachkühlung 105°C (für 6 Minuten)
Kühlmitteltemperaturfühler und Warnung
Grüner Stecker
Am Thermostatgehäuse
Sonde Motorkühlmittelstand Im Ausdehnungsgefäß integriert
83
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: CFA
Kühlsystem
"y": zum Heizgerät.
"z": vom Heizgerät.
(32) : Abzweigkanal
(34) : Kühler.
Ein Thermostat (33) mit Verzweigerventil befindet sich auf der Einlassseite der Kühlmit-
telpumpe (31) des Kühlsystems.
Der Motor verwendet werksseitig eine Kühlflüssigkeit mit sehr langer Lebensdauer.
Technische Daten:
Thermostat Öffnungstemperatur : 82°C
Kühlflüssigkeit
Typ : Kühlflüssigkeit mit sehr langer Lebensdauer
für Benzinmotor oder gleichwertig
Füllmengen (Liter) :4
84
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: CFA
(1) Kühlmittelpumpe.
(2) Thermostat.
(3) Heizungswärmetauscher.
(5) Kühler.
B1G200YD
85
TECHNISCHE DATEN KÜHLSYSTEM
Motor: 8HT
(1) Entlüftungsschraube.
B1G200ZD
86
KONTROLLE ÖLDRUCK
Benzin Diesel
Motoren CFA 8HT
Temperatur (°C) 90°C
Druck (bar) 1,3
Drehzahl 1/min 1000
Druck (bar) 3,7
Drehzahl 1/min 2000
Druck (bar)
Drehzahl 1/min
Druck (bar) 5 3,5
Drehzahl 1/min 4000 4000
Spezialwerkzeuge
4386-T X
4601-T X
1503-L X
[Link] X
4103-T X
(-).1503.J X
HINWEIS: Die Kontrolle des Öldrucks wird bei betriebswarmem Motor nach der Füllstandskontrolle durchgeführt.
87
VENTILSPIEL
Benzinmotor CFA:
Dieselmotor 8HT
Hydraulischer Spielausgleich
88
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: CFA
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschriften beachten
89
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: CFA
Mehrmals die Eingangs- und Ausgangsschläuche drücken, um den Kühlflüssigkeitsstand
im Kühler zu überprüfen. Wenn der Füllstand sinkt, Kühlflüssigkeit nachfüllen.
Den Kühlerverschluss "a" aufschrauben und festziehen.
Motorkühlflüssigkeit langsam in das Ausdehnungsgefäß bis zur Maxi-Marke einfüllen.
Den Motor warmlaufen lassen bis zum Einschalten des Ventilators.
Die Klimaanlage während des Temperaturanstiegs des Motors wie angegeben einstellen.
System der manuellen Klimaanlage
Die Bedienungselemente wie angegeben einstellen.
Geschwindigkeit der Kühlerventilatorgruppe: alle Einstellungen außer Temperatur in
Position "OFF", Regler auf Warmluft gedreht, Schalter der Klimaanlage in Position
"OFF".
Die Motordrehzahl zwischen 2000 und 2500/min halten bis zum Einschalten des Ventila-
tors.
Mehrmals die Eingangs- und Ausgangsschläuche des Kühlers während des Temperatur-
anstiegs des Motors drücken.
Den Motor abstellen und warten, das die Flüssigkeitstemperatur sinkt.
Wenn der Motorkühlflüssigkeitsstand unterhalb der Maxi-Marke liegt, die 10 vorherigen
Schritte wiederholen, bis sich der Flüssigkeitsstand gegenüber der Maxi-Marke befindet.
Den Motorkühlflüssigkeitsstand im Ausdehnungsgefäß erneut überprüfen. Wenn er sich
unter der Maxi-Marke befindet, Flüssigkeit nachfüllen.
Den Kühler mit Motorkühlflüssigkeit füllen und dort ein Testgerät Kühlerverschluss
befestigen.
Pumpen, um einen Druck von 1,37 bar zu erzielen und prüfen, dass kein Leck vorhanden
ist.
B1G200ND
90
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
Entleeren
B1G200TD
91
ENTLEEREN BEFÜLLEN UND ENTLÜFTEN MOTORKÜHLSYSTEM
Motor: 8HT
Die Einheit Füllzylinder [1], Verschluss [3] und Adapter [2] auf die Einfüllöffnung auf-
setzen.
Den Füllzylinder [1] langsam bis zur Markierung "1 Liter" füllen, um das System unter
Druck zu setzen.
B1G200TD B1B2013D
92
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Vorstellung Einspritzsystem BOSCH ME 7.9.5
Vorbemerkung
Anwendung
Dieses Funktionsprinzip Einspritzung-Zündung wird beim Motor 384F verwendet.
Das BOSCH-Einspritzsystem erfüllt die folgenden Normen:
Abgasnorm L5
EOBD-System
HINWEIS: EOBD: European On Bord Diagnosis, Diagnose der schadstoffrelevanten Bauteile.
Besonderheiten
Besonderheiten des Einspritzsystems:
Dieses Steuergerät arbeitet nach dem Prinzip "Druck - Motordrehzahl"
Dieses Einspritzsystem steuert die Einspritzung und die Zündung des Motors in erster Linie anhand der Informationen über den Druck der einge-
lassenen Luft und der Motordrehzahl.
Multipoint-Einspritzung (3 elektromechanische Einspritzventile)
Sequenzielle Einspritzung
Vollelektronische Einspritzung
93
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Borddiagnosesystem (EOBD)
Diese Diagnose informiert den Fahrer darüber, dass die schadstoffrelevanten Bauteile ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Die Systemfehler, die zum Ausstoß von Schadstoffen führen, werden im Einspritzsteuergerät gespeichert.
Die "Motordiagnoseleuchte" sorgt neben ihren normalen Funktionen auch für die Anzeige der Fehler im Abgassystem (EOBD).
HINWEIS: EOBD: European On Bord Diagnosis, Diagnose der schadstoffrelevanten Bauteile.
Das Borddiagnosesystem überwacht:
Die Verbrennungsaussetzer
Die Wirksamkeit des Katalysators
Die Beschädigung der Lambdasonden
Die EOBD-Diagnose erfordert den Einbau einer Lambdasonde (nach dem Katalysator).
Besonderheiten
Besonderheiten des Einspritzsystems:
Motorphasensensor: Nockenwellenpositionsgeber
Phasenverschieber der Nockenwelle (VVT)
Sequenzielle Einspritzung
Lufttemperaturfühler im Luftdrucksensor im Ansaugrohr integriert
Funktion: Motorkühlung (im Einspritzsteuergerät integriert)
Dialog zwischen dem Einspritzsteuergerät und dem Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes Typ MMT: CAN-Netz
Gaspedalsensor im Gaspedal integriert
Motorisiertes Drosselklappengehäuse (bei automatisiertem Schaltgetriebe Typ MMT)
Besonderheiten des Kraftstoffsystems:
Verteilerrohr ohne Kraftstoffrücklauf
Modul Kraftstoffgeber/-pumpe mit integriertem Kraftstofffilter
94
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
D4E2002D
95
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Bauteile Bauteile
96
GESAMTÜBERSICHT EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Nr. der Nr. der
Verbin- Signal Art des Signals Verbin- Signal Art des Signals
dung dung
Information über die Stellung der No- Taktverhältnis Information Druck des Klimaanla-
1 11 Analog
ckenwelle (TV) gensystems
Information über das Verbrennungsge- Ansteuerung Elektroventil Aktiv-
2 12
räusch kohlefilterbelüftung
Ansteuerung motorisierte Drossel-
3 Information Kühlmitteltemperatur 13 klappe (automatisiertes Schaltge- Taktverhältnis (TV)
Analog
triebe MMT)
Ansteuerung Elektroventil variable
4 Information Gaspedalstellung 14
Motorsteuerung
5 Information Ansaugluftdruck 15 Ansteuerung Kühlerventilator.
Taktverhältnis
6 Information Motordrehzahl 16 Versorgung der Zündspulen Binär
(TV)
Information Sauerstoffgehalt der Abga-
7 17 Ansteuerung der Einspritzventile
se (nach Katalysator)
Analog
Information Sauerstoffgehalt der Abga-
8
se (vor Katalysator)
9 Information Bremskontaktschalter Binär
Information über die Temperatur der
10 Analog
Einlassluft
97
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Steuerung des Motors
Das Einspritzsteuergerät bestimmt die Einspritzung anhand der Informationen über das Motordrehmoment:
Das Einspritzsteuergerät berechnet den Drehmomentbedarf des Motors mit Hilfe des Gaspedalsensors.
Das angeforderte Motordrehmoment berücksichtigt verschiedene Korrekturen
Das angeforderte Motordrehmoment wird durch Einwirkung auf die folgenden Komponenten erreicht
Drosselklappenwinkel (motorisierte Drosselklappe)
Zündzeitpunkt (Klopfregelung)
Einspritzdauer
Zyklus Zündung und Einspritzung
Sequenzielle Einspritzung: Die Einspritzventile werden einzeln in der Einspritzfolge (3-2-1) unmittelbar vor Beginn des Einlasstakts angesteuert.
Statische Zündung: eine Zündspule pro Zylinder.
Das Steuergerät steuert gleichzeitig die Einspritzung und die Zündung (Dosierung des Luft-/Kraftstoffgemischs).
Die Menge des eingespritzten Kraftstoffs ist proportional zur Öffnungsdauer der Einspritzventile, die in Abhängigkeit von 3 Hauptmessgrößen
bestimmt wird:
Motorlast
Motordrehzahl (OT-Geber)
Information der Lambdasonde
Zahlreiche andere Korrekturen werden ebenfalls im Betrieb angewendet, um folgende Schwankungen zu berücksichtigen:
Thermischer Zustand des Motors (Kühlmitteltemperaturfühler)
Funktionsbedingungen (Phase Leerlauf, stabilisiert, Volllast, Übergangsdrehzahlen, Einspritzunterbrechung)
Atmosphärendruck (geografische Höhenkorrektur)
Einspritzung
Kaltstartkorrektur
Das Einspritzsteuergerät korrigiert die Menge der Einspritzventile während der Anlassertätigkeit.
Diese Mange wird im asynchronen Modus eingespritzt, also konstant in der Zeit und hängt nur von der Kühlflüssigkeitstemperatur ab.
Sobald der Motor angesprungen ist, erhält er eine Menge, die im synchronen Modus mit der Zündung, die permanent mit ihrer thermischen Ver-
änderung variiert, eingespritzt wird.
98
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Regelung der Leerlaufdrehzahl
Der Motor verfügt über einen Schrittmotor zur Regelung des Leerlaufs:
Starke Schwankungen der Leerlaufdrehzahl des Motors aufgrund verschiedenen im Fahrzeug eingebauten Zubehörteile, je nach deren Funktions-
zustand (Klimaanlage, Generator)
Änderungen der Leerlaufdrehzahl aufgrund der Alterung des Motors
Diese Vorrichtung sorgt für eine allmähliche Rückkehr in den Leerlauf.
Aufgabe der Funktion Leerlaufregelung:
Regelung der Leerlaufdrehzahl
Erreichung einer abnehmenden Drehzahl des beschleunigten Leerlaufs in Abhängigkeit der Erwärmung des Motors
Verbesserung der Leerlaufdrehzahl bei fahrendem Fahrzeug
Anlassen des Motors
Der Eintritt in die Anlassphase erfolgt, sobald das Einspritzsteuergerät unter Spannung gesetzt wird.
Beim Anlassen steuert das Einspritzsteuergerät die folgenden Bauteile an:
Kraftstoffpumpe (Niederdruck) (Abschaltung nach 3 Sekunden, wenn der Anlasser nicht betätigt wurde)
Die elektrische Versorgung der Lambdasonden
Funktion in Übergangsdrehzahlen
Die Ansteuerung der Einspritzventil wird in Abhängigkeit der folgenden Änderungen korrigiert:
Position der Drosselklappe
Saugrohrdruck
Die Erkennung dieser Drehzahlen (Beschleunigungen/Verzögerungen) erfolgt über das Drosselklappenpotentiometer oder den Druckfühler.
In diesen Funktionsphasen hängt die eingespritzte Kraftstoffmenge von der Änderung des Drosselklappenwinkels oder der Druckänderung ab.
Volllastkorrektur
Bei Annäherung an Volllast muss das Luft-/Kraftstoffgemisch angereichert werden, um die besten Leistungen des Motors zu erhalten.
Bei Systemen mit Lambdasondenregelung wird deren Information nicht mehr vom Einspritzsteuergerät verwertet.
Das Steuergerät steuert die Einspritzung dann ungeregelt.
99
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Funktion: Luftansaugung
Motorisierte Drosselklappe beim automatisierten Schaltgetriebe MMT.
Das vom Einspritzsteuergerät angeforderte Drehmoment bestimmt einen Öffnungswinkel der Drosselklappe:
Der Öffnungswinkel der Drosselklappe ändert sich mit der Anforderung durch den Fahrer
Motorlast wird vom Drosselklappengehäuse gesteuert
Funktion: Einspritzung
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge wird anhand der folgenden Messgrößen berechnet:
Gaspedalstellung
Betriebspunkt des Motors (Motordrehzahl, Temperaturen, Drücke)
In Abhängigkeit der einzuspritzenden Kraftstoffmenge bestimmt das Steuergerät die folgenden Parameter:
Einspritzbeginn
Einspritzdauer
Für das Anlassen und Abstellen des Motors greift das Einspritzsteuergerät auf besondere Kennfelder zurück.
Bestimmung der einzuspritzenden Kraftstoffmenge
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge wird ausgehend vom Fahrerwunsch, der über die Stellung des Gaspedals mitgeteilt wird, bestimmt.
Das Steuergerät berücksichtigt die folgenden Umstände, um die einzuspritzende Kraftstoffmenge zu bestimmen:
Den Fahrerwunsch (nach Filterung)
in den Motor gelangende Luftmenge (Berechnung)
Die einzuspritzende Kraftstoffmenge entspricht der Einspritzzeit.
Schubabschaltung
Im Schubbetrieb bei warmem Motor, geschlossener Drosselklappe (Gaspedal nicht betätigt), wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen, um:
Den Verbrauch zu verringern
Den Schadstoffausstoß zu minimieren
Den Temperaturanstieg des Katalysators zu verhindern.
100
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Korrektur durch Lambdasonde
Im Leerlauf bei warmem Motor, im stabilisierten Betrieb bei Teillast dient das von der Lambdasonde kommende Signal zur Anpassung der Ein-
spritzmenge, so dass das stöchiometrische Verhältnis R = 1/15 oder Lambda = 1 eingehalten wird.
Korrektur geografische Höhe
Die vom Motor aufgenommene Luftmasse variiert mit dem Atmosphärendruck, also mit der Höhe.
Die geografische Höhenkorrektur berücksichtigt diese Druckänderung und korrigiert proportional dazu die Ansteuerzeit der Einspritzventile (ein-
gespritzte Kraftstoffmenge).
Diese Druckmessung findet beim Einschalten der Zündung und bei Motorbetrieb auf niedriger Drehzahl statt.
Funktion: Zündung
Der Zündzeitpunkt wird anhand der folgenden Informationen bestimmt:
Motordrehzahl
Motorlast
Motortemperatur
Diese Korrektur stabilisiert den Motor durch Änderung des Zündzeitpunkts von einem OT zum andern in Richtung früh oder spät im Verhältnis
zum Kennfeldwert.
Korrekturen des Zündzeitpunkts werden auch in Übergangsphasen durchgeführt.
Die Synchronisierung der Zündung wird durch den Sensor des Referenzzylinders Nr. 1 erreicht.
Funktion: Benzindampfrückführung (Aktivkohlefilter)
Motor abgestellt: das Elektroventil ist geschlossen; der Aktivkohlefilter absorbiert die vom Kraftstofftank kommenden Benzindämpfe.
Das vom Einspritzsteuergerät gesteuerte Elektroventil sorgt für die Rückführung der im Aktivkohlefilter gelagerten Benzindämpfe.
Die im Aktivkohlefilter gelagerte Benzinmenge wird vom Einspritzsteuergerät bestimmt.
Sobald der Aktivkohlefilter belüftet werden muss, führt das Steuergerät vorübergehend einen Motorbetrieb mit homogenem Gemisch durch.
Überdrehzahlschutz
Das Einspritzsteuergerät überwacht ständig die Motordrehzahl.
Sobald die Motordrehzahl den Höchstwert (6400/min) überschreitet, erfolgt die Einspritzunterbrechung.
101
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Diagnosefunktion EOBD
102
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Fehleranzeige
Alterung des Katalysators
Die Motordiagnoseleuchte leuchtet auf, wenn ein Fehler bei einem der
Signal Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
folgenden Elemente vorhanden ist:
Signal Leerlaufschrittmotor
Stromversorgung Sensoren
Ansteuerung Elektroventil variable Motorsteuerung
Batteriespannung zu niedrig
Einlasslufttemperaturfühler
Batteriespannung zu hoch
Kühlmitteltemperaturfühler
Signal Bremskontaktschalter (Getriebe MMT)
Signal motorisierte Drosselklappe (1, 2)
Saugrohrdruckfühler
Heizung Lambdasonde vor Katalysator
Internes Signal Steuergerät
Heizung Lambdasonde nach Katalysator
Ansteuerung motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Regelung des Gemischs
Blockierung motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Ansteuerung Einspritzventil (1, 2, 3)
Position motorisierte Drosselklappe (Getriebe MMT)
Zündaussetzer unbestimmter Zylinder
Inkohärente Information des Gaspedalsensors (Getriebe MMT)
Zündaussetzer Zylinder (1, 2, 3)
Gaspedalpositionssensor Signal (1, 2) (Getriebe MMT)
Signal Klopfsensor
Keine Kommunikation mit dem Steuermodul Wegfahrsperre
Signal Motordrehzahlsensor
Nockenwellensensor
103
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Funktion Fahrerinformation
Die Motordiagnoseleuchte zeigt den Ausfall eines Bauteils oder eines Systems der Schadstoffreduzierung an, wenn dies zu einer Erhöhung des
Schadstoffausstoßes mit Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte führt.
Die Zündaussetzer mit Gefahr der Zerstörung des Katalysators führen zum Blinken der Motordiagnoseleuchte.
Die Motordiagnoseleuchte wird für keinen anderen Zweck benutzt, außer wenn die Gefahr der Zerstörung des Motors oder eine Gefahr für die
Sicherheit der Fahrzeuginsassen besteht.
Der Zugang zu den gespeicherten Fehlercodes ist für alle qualifizierten Personen mit einer genormten SCANTOOL-Diagnosestation offen, deren
Steuergerät den Dialog erlaubt.
Der Zugang zu den Diagnosecodes ist folgender:
Modus 1: Abfrage der Zahl der Fehlercodes und der Motordrehzahl (dynamisch)
Modus 2: Abfrage der festen Informationseinheit (zugehörige Variablen)
Modus 3: Abfrage der Fehlercodes
Modus 4: Durchführung einer Löschung der Fehlercodes
104
TECHNISCHE DATEN / FUNKTIONSPHASEN EINSPRITZSYSTEM BOSCH ME 7.9.5
Motor: CFA
Das Einspritzsteuergerät führt einen Dialog mit dem Steuergerät des Automatikgetriebes, um eine optimale Funktion des Getriebes und des Mo-
tors zu erreichen.
ACHTUNG: Nach einem Defekt im Einspritzsystem müssen unbedingt die Fehler des Einspritzsteuergerätes und des Steuergerät des automati-
sierten Schaltgetriebes abgefragt werden.
Das Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes erhält die folgenden Informationen vom Einspritzsteuergerät:
Motorlast (je nach Gaspedalstellung),
Motordrehzahl
Motortemperatur
Das Steuergerät des automatisierten Schaltgetriebes sendet die folgenden Informationen an das Einspritzsteuergerät:
Information Anforderung Drehmomentverringerung
Information Anforderung Kompensation der Leerlaufdrehzahl
Die Schaltqualität wird durch eine Aufforderung zur Drehmomentverringerung vom Getriebesteuergerät an das Einspritzsteuergerät verbessert.
Bei einem Gangwechsel führt das Getriebesteuergerät die folgenden Aktionen durch:
Steuert das Einspritzsteuergerät in Drehmoment und Drehzahl, um den Gangwechsel durchzuführen
Steuert den Wechsel des Getriebegangs
105
TECHNISCHE DATEN LUFTFILTER
Motor: CFA
Luftfilter
(45) : Luftfiltereinsatz.
(46) : Luftfilterdeckel
Der Zylinderkopfdeckel (1), in dem das Luftfiltergehäuse (38) integriert ist, ist aus Grün-
den der Gewichtsreduzierung aus Kunststoff.
B1B202JD
106
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA
Allgemeines
Kraftstofftank
107
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA
Kraftstofftank
Ein Punkt gibt den niedrigsten Punkt des Kraftstofftanks (52) an. Bei der Demontage
(Zerstörung) des Fahrzeugs ein Loch an der mit "ah" gekennzeichneten Stelle bohren, um
den Kraftstoff abzulassen.
Tankeinfüllstutzen
B1B202PD B1B202QD
108
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA
Modul Kraftstoffpumpe
Kraftstoffverteilerrohr
Das Kraftstoffverteilerrohr (51) ist aus Gründen der Gewichtseinsparung aus Kunststoff.
B1B202RD B1B202SD
109
TECHNISCHE DATEN KRAFTSTOFFVERSORGUNGSSYSTEM
Motor: CFA
(64) : Pulsationsdämpfer
Dieser Typ des Kraftstoffversorgungssystems sorgt für die Verringerung der Emissionen
durch Verdampfung. Die folgende Abbildung zeigt, dass es durch Integration des Kraft-
stofffilters (60), des Druckreglers (61) und des Kraftstoffgebers in die Kraftstoffpumpe
(53) keinen Kraftstoffrücklauf vom Motor gibt und dass eine Temperaturerhöhung im
Innern des Kraftstofftanks verhindert wird.
B1B202TD
110
TECHNISCHE DATEN EINSPRITZVENTIL
Motor: CFA
Einspritzventile
Zündsystem
Es handelt sich um ein Direktzündsystem DIS (Direct Ignition System). Dieses Direkt-
zündsystem DIS verbessert die Präzision des Zündzeitpunkts, verringert den Spannungs-
verlust und erhöht die generelle Zuverlässigkeit des Zündsystems dank des Wegfalls des
Verteilers. Dieses Direktzündsystem DIS dieses Motors ist ein unabhängiges Zündsystem
mit einer Zündspule pro Zylinder.
Zündspule
(66) : Sekundärwicklung
(67) : Primärwicklung
(69) : Eisenkern
Das DIS-System verfügt über 3 Zündspulen, eine für jeden Zylinder.
Die Kappen (68), die den Kontakt mit den Zündkerzen herstellen, sind in den Spulen
integriert.
Für eine Vereinfachung des Systems ist auch ein Zünder (70) in jeder Zündspule integ-
riert.
B1B202UD B1B202VD
111
SICHERHEITSHINWEISE DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT
Sicherheitshinweise
Vorbemerkung
Alle Eingriffe in das Einspritzsystem müssen unter Beachtung der folgenden Vorschriften und Bestimmungen durchgeführt werden:
Bestimmungen der zuständigen Gesundheitsbehörden
Unfallverhütung
Umweltschutz
ACHTUNG: Die Eingriffe dürfen nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden, das über die Sicherheitsvorschriften und Vorsichts-
maßnahmen informiert ist.
Sicherheitshinweise
UNBEDINGT BEACHTEN: Auf Grund der sehr hohen Drücke im Kraftstoff-Hochdrucksystem (1600 bar) sind die folgenden Vorschrif-
ten zu beachten:
HINWEIS: Die Wartezeit ist zur Rückkehr des Kraftstoff-Hochdruckssystems auf den Atmosphärendruck nötig.
Katalysator:
prüfen, dass sich keine Sprays oder entflammbaren Produkte im Kofferraum befinden.
hochtemperaturfeste Handschuhe anziehen
das Fahrzeug an eine für diese Art von Arbeiten zugelassene Absaugvorrichtung für Abgase anschließen
112
SICHERHEITSHINWEISE DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT
Sauberkeitsvorschriften
Vorbereitende Arbeiten
Vor Eingriffen in das Einspritzsystem ist es eventuell erforderlich, eine Reinigung der Anschlüsse folgender empfindlicher Teile durchzuführen
(siehe entsprechende Arbeitsanleitungen).
Niederdrucksystem
Kraftstofffilter.
Kraftstoffgeber
Anschluss an Kraftstoffleitungen
CR-Hochdruckpumpe
Hochdrucksystem
CR-Hochdruckpumpe
CR-Verteilerleiste
Kraftstoff-Hochdruckleitung
CR-Einspritzdüsenträger
UNBEDINGT BEACHTEN: Nach dem Ausbau die Anschlüsse der empfindlichen Bauteile sofort mit Verschlussstopfen verschließen, um
den Eintritt von Verunreinigungen zu verhindern.
Arbeitsort
Der Arbeitsort muss sauber und frei zugänglich sein.
Die zu reparierenden Teile müssen staubgeschützt gelagert werden.
113
UNZULÄSSIGE ARBEITEN DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDi
Motor: 8HT
Reinigung
Kraftstoffversorgungssystem
Elektrische Anlage
Bei Austausch der Einspritzsteuergeräte mit einem anderen Fahrzeug können die
Fahrzeuge nicht mehr gestartet werden.
Es ist unzulässig, eine CR-Einspritzdüse mit 12 Volt anzusteuern.
CR-Hochdruckpumpe
114
UNZULÄSSIGE ARBEITEN DIREKTEINSPRITZSYSTEM HDI
Motor: 8HT
CR-Einspritzdüse
Die Reinigung der Rußablagerung an der Spitze der CR-Einspritzdüse ist unzu-
lässig.
CR-Verteilerleiste
Den Druckregler "g" nicht von der CR-Verteilerleiste (3) trennen (Fehlfunktion).
B1H2010D B1H2011D
115
TECHNISCHE DATEN VOR-/NACHGLÜHSYSTEM
Motor: 8HT
Die Vorglühdauer variiert in Abhängigkeit der Kühlmitteltemperatur.
Das Glühzeitsteuergerät wird vom Einspritzsteuergerät angesteuert.
Glühzeitsteuergerät
Hersteller/Teilenummer:
Glühkerze
"a" : Markierungsbereich
Hersteller/Teilenummer:
NGK : YE04
BERU : 0 100 276 004
Anzugsdrehmoment (daNm)
116
KONTROLLE NIEDERDRUCK-KRAFTSTOFFSYSTEM
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Anschlüsse vor dem Lösen reinigen (falls notwen-
dig) (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Die Leitung bei "a" lösen.
Das obere Gehäuse des Dieselfilters (1) wegdrücken.
Kontrolle
Den Schnappverschluss bei "b" lösen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Auf die Sauberkeit des Werkzeugs [2] achten.
Die Werkzeuge [1] und [2] in Verzweigung zwischen der Hochdruckpumpe und dem
Kraftstofffilter anschließen.
Das System mit der manuellen Förderpumpe anlaufen lassen, um die Messung nicht zu
verfälschen.
Normale Unterdruckwerte:
B1B200LD B1B200MD
117
KONTROLLE NIEDERDRUCK-KRAFTSTOFFSYSTEM
Motor: 8HT
Normale Unterdruckwerte:
Unterdruck Anmerkungen
10 ± 05 cmhg Motor vom Anlasser angetrieben
20 ± 20 cmhg Motor auf Volllast drehend
Versorgungssystem verstopft (Sieb
60 ± 05 cmhg des Kraftstofftanks, Leitungen, Kraft-
stofffilter)
Einbau
118
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT
Spezialwerkzeuge
Kontrolle
Vorbereitung
Die Zierabdeckung des Motors ausbauen.
119
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT
Vorgehensweise
Parametermessung (Diagnosestation)
C5F2002D B1B2008D
120
KONTROLLE LADEDRUCK
Motor: 8HT
HINWEIS: Der Motor muss abgestellt sein.
Die Leitung bei "b" mit dem Werkzeug [4] lösen.
Das Werkzeug [3] an der Leitung bei "b" anschließen.
Den Saugrohrdruckfühler mit der Diagnosestation kontrollieren.
Die folgenden Auswahlen in der Diagnosestation durchführen:
Menü:
"PARAMETERMESSUNG"
"INFO EINSPRITZUNG"
"LADEDRUCK"
Einen Druck am Druckfühler mit Hilfe des Werkzeugs [3] erzeugen.
Den Druckwert in Parametermessungen mit der Diagnosestation kontrollieren.
Kontrolle
UNBEDINGT BEACHTEN: Die folgenden Kontrollbedingungen beachten: Motor
auf Betriebstemperatur - Fahrzeug fahrbereit - Motor unter Volllast
HINWEIS: Die Kontrolle bei einer Probefahrt oder auf einem Rollenprüfstand durch-
führen.
Die Kontrolle mit einer Diagnosestation durchführen.
Den Motor starten.
Schritt A:
Den ersten Gang einlegen und anfahren
Bis in den 3. Gang schalten
Bis auf eine Drehzahl von 1000/min verlangsamen
Den Druck kontrollieren: 0,6 ± 0,05 bar (1500/min)
Schritt B:
Eine freie Beschleunigung durchführen (vom 4. in den 3. Gang schalten)
Den Druck kontrollieren: 0,9 ± 0,05 bar (zwischen 2500 und 3500/min)
C5F2002D B1B2008D
121
TECHNISCHE DATEN LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Identifizierung
Integrierter oberer Ansaugluftverteiler
Das integrierte obere Luftansaugsystem besteht aus den folgenden Teilen:
(1) Luftfilterdeckel
(2) Luftfilterbehälter
(3) Luftkanal
(4) Luftmassenmesser
(5) Eingangskrümmer des Turboladers
(6) Resonator.
(7) Ausgangskrümmer des Turboladers
Eigenschaften
ACHTUNG: Nach jedem Ausbau müssen die Dichtungen der ausgebauten Teile ersetzt
und die neuen Dichtungen vor dem Einbau geölt werden.
B1H201JD B1H201KD
122
TECHNISCHE DATEN LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Anzugsdrehmomente (daNm)
B1H201LD B1H201MD
123
KONTROLLE LUFTANSAUGSYSTEM
Motor: 8HT
Spezialwerkzeug
Kontrolle
Vakuumpumpe
Ladedruckregelventil
B1H201GD B1H201HD
124
ZÜNDKERZEN
Motor: CFA
"ak" : konventioneller Typ.
Die Zündkerzen verfügen über lange Gewinde "aj". Dadurch kann die Stärke des Zylin-
derkopfs in dem Bereich, in dem die Kerzen eingesetzt sind, erhöht werden. Die Kühlmit-
telkanäle "j" können dadurch um die Brennkammern verlängert werden, um die Kühlung
zu verbessern.
Technische Daten:
CITROËN : DENSO 596086
PEUGEOT : DENSO 596085
Elektrodenabstand : 1,1
Ladesystem
Das Ladesystem verwendet einen kompakten und leichten Generator konventioneller Art.
Technische Daten:
Typ : A115I
Hersteller : DMIT
Nennspannung : 12V
Nenn-Ausgangsspannung : 70 A/80 A (*)
Anfängliche Anlassdrehzahl am Ausgang : 1300/min (maximal)
Anlasssystem
Der verwendete Anlasser ist vom Typ mit gesteuertem Ritzel.
Technische Daten:
(*) Option
B1B202WD
125
TACHOMETER
Eine gesetzliche Bestimmung vom 25. Juni 1976 legt das Verhältnis zwischen tatsächlicher und angezeigter Geschwindigkeit fest.
Die von einem Tachometer angezeigte Geschwindigkeit darf niemals niedriger als die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit sein.
Zwischen der angezeigten Geschwindigkeit "VL" und der tatsächlichen Geschwindigkeit "VR" muss das folgende Verhältnis bestehen:
Beispiel: Bei einer tatsächlichen Geschwindigkeit von 100 km/h kann die auf dem Tachometer angezeigte Geschwindigkeit zwischen 100 und 114
km/h betragen.
Die vom Tachometer angezeigte Geschwindigkeit kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
Tachometer
Verwendete Bereifung
Übersetzung des Achsgetriebes.
Übersetzung des Tachoantriebs.
Jedes dieser Bauteile kann ohne Ausbau aus dem Fahrzeug kontrolliert werden. (siehe Technische Information Nr. 78-85 Alle Modelle vom 19.
Oktober 1978).
HINWEIS: Vor Austausch des Tachometers die Konformität der folgenden Punkte überprüfen:
Verwendete Bereifung
Übersetzung des Achsantriebs
Übersetzung des Tachoantriebs.
126
TECHNISCHE DATEN KUPPLUNG
(*) MT = Schaltgetriebe
(**) MMT = Automatisiertes Schaltgetriebe
127
ANZUGSDREHMOMENTE KUPPLUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Bemerkung Anzug
Die Kennzeichnung "b" ausrich-
Schraube Kupplungs- ten
1 druckplatte an Motor- Die Druckplatte mit Hilfe der
schwungrad oberen Schraube "a" einsetzen
Anzug 1,9 ± 0,1
Schraube - Motorschwung-
2 7,8 ± 0,7
rad
B2B2016D B2B2017D
128
KONTROLLE/EINSTELLUNG KUPPLUNGSPEDALWEG
Höhe A des Pedals im Verhältnis zum Boden: zwischen 135 und 145 mm.
Die Gegenmutter lösen und die Anschlagschraube drehen, bis die korrekte Höhe erreicht
ist.
Auf das Pedal treten, bis der Beginn eines Widerstands spürbar ist.
Spiel B des Bremspedals : 18 bis 28 mm
B2B2000D B2B2001D
129
KONTROLLE/EINSTELLUNG KUPPLUNGSPEDALWEG
Die Einstellmutter des Kupplungsseilzugs "b" drehen, bis das korrekte Spiel B des Pedals
erreicht ist.
25 mm oder mehr (von der Position maximaler Funktionsweg "d" bis zum Lösepunkt "c")
Wenn der Funktionsweg nicht konform ist, die folgenden Arbeiten durchführen:
Die Pedalhöhe A prüfen.
Das Pedalspiel B prüfen.
Die Kupplungsdruckplatte und die Kupplungsscheibe prüfen.
Den Pedalweg C prüfen.
Pedalweg C : 148 mm.
B2B2002D B2B2003D
130
TECHNISCHE DATEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Identifizierung
Fahrzeug Motor Getriebetyp Achsantrieb Tachoübersetzung
Getriebe
MT (*) C 551
CFA
C1 MMT (**) C551.A 20x71
8HT MT (*) C 551
(*) MT = Schaltgetriebe
(**) MMT = Automatisiertes Schaltgetriebe
131
TECHNISCHE DATEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Identifizierung
"a" Identifizierungsbereich der Getriebenummer
Kennzeichnung:
C 551 : Benzinmotor
C 552 : Dieselmotor
Beschreibung
(1) Synchronisiereinrichtung 5. Gang
(2) Synchronisiereinrichtung 3./4. Gang
(3) Getriebegehäuse
(4) Antreibendes Rückwärtsgangrad
(5) Kupplungsgehäuse
(6) Getriebeantriebswelle
(7) Getriebeabtriebswelle
(8) Antriebskegelräder
(9) Ausgleichskegelräder
(10) Differentialzahnkranz
(11) Angetriebenes Zahnrad 1. Gang
(12) Synchronisiereinrichtung 1./2. Gang
(13) Angetriebenes Zahnrad Rückwärtsgang
(14) Angetriebenes Zahnrad 2. Gang
(15) Angetriebenes Zahnrad 3. Gang
(16) Angetriebenes Zahnrad 4. Gang
(17) Angetriebenes Zahnrad 5. Gang
B2C2011D B2C202CD
132
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
1 Befestigung Abschlussplatte 4 ± 0,4
2 Befestigung Getriebe am Motor 6,4 ± 0,6
3 Befestigung Getriebelager an Karosserie 5,2 ± 0,5
4 Befestigung Halterung Kupplungsgabel 3,3 ± 0,3
5 Befestigung Platte Getriebebetätigung 1,1 ± 0,1
B2C201DD B2C201ED
133
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
6 Befestigung Platte Getriebebetätigung 1,8 ± 0,2
7 Schalter Rückwärtsgang 4 ± 0,4
8 Ablassstopfen 2,9 ± 0,3
9 Einfüllverschluss 3,9 ± 0,4
10 Verriegelungszapfen 3,7 ± 0,4
11 Befestigung Schaltfinger 1,6 ± 0,2
B2C201FD B2C201GD
134
ANZUGSDREHMOMENTE SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungen Getriebegehäuse und Kupp-
12 12 2,9 ± 0,3
lungsgehäuse
B2C201HD
135
ENTLEEREN/BEFÜLLEN SCHALTGETRIEBE TYP MT TOYOTA
Vorstellung
(2) Einfüll-/Füllstandsstopfen
Ölqualität
Siehe Herstellerempfehlungen
Ölmenge
B2C2000D
136
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Sicherheitshinweise
HINWEIS: (*) Nach dem Abklemmen der Batterie niemals versuchen, das Kupplungs-
Stellglied auszubauen, bevor kontrolliert wurde, dass es in geschlossener Position ist
(Stange eingefahren).
ACHTUNG: Bei laufendem Motor dürfen keine Arbeiten an den Stellgliedern für Kupp-
lung und Getriebe im Fahrzeug durchgeführt werden (weder mit Werkzeug noch mit den
Händen).
B2C201SD
137
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Arbeiten am Getriebe
Nicht abklemmen:
Die Batterie bei laufendem Motor
Das Steuergerät bei eingeschalteter Zündung
Die Stellglieder für Kupplung und Getriebe bei eingeschalteter Zündung
Bei elektrischen Kontrollen:
Die Batterie muss korrekt geladen sein
Niemals eine Spannungsquelle von mehr als 16 V verwenden
Niemals eine Prüflampe verwenden
Niemals ein Stellglied direkt mit Strom versorgen
Vor dem Anschließen eines Steckers prüfen:
Den Zustand der verschiedenen Kontakte (Verformung, Oxidation ...)
Das Vorhandensein und den Zustand der mechanischen Entriegelung
B2C201SD
138
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
Fahren
Das Fahrzeug niemals anschieben, um es anzulassen (bei einem automatisierten Schalt-
getriebe nicht möglich).
Fahrzeug abschleppen
Abschleppbedingungen
Zum Abschleppen muss das Fahrzeug vorn angehoben werden, nachdem der Schalthebel
in Neutralstellung gestellt wurde. Wenn ein Fehler oder eine Funktionsstörung des Ge-
triebes vorliegt, kann das Fahrzeug je nach Schwere des Fehlers unbeweglich bleiben.
Wenn ein Gang eingelegt ist, können folgende Bedingungen für die Unbeweglichkeit des
Fahrzeugs vorhanden sein:
Verbrennungsmotor ausgeschaltet (kein Anlassen)
Die Kupplung ist offen (eingekuppelt)
In diesem Fall: das Fahrzeug zum Abschleppen vorn anheben.
Falls das Fahrzeug vorn nicht angehoben werden kann, gibt es mehrere Möglichkeiten
für das Lösen des Gangs:
Die Stellung "N" mit einer Diagnosestation einlegen.
Die Stellung "N" ohne Diagnosestation einlegen
Einlegen der Stellung "N" mit einer Diagnosestation
Vorbereitende Arbeiten:
Fahrzeug im Stand und Motor abgestellt
Batteriespannung über 12,5 Volt
Zündung eingeschaltet
Wählhebel auf Position "N"
Die Diagnosestation an den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs anschließen
B2C201TD
139
EMPFEHLUNGEN/VORSICHTSMASSNAHMEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT
B2C201TD
140
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Identifizierung
"a" Identifizierungsbereich der Getriebenummer
Kennzeichnung C 551-A (automatisiert).
Vorstellung
(1) Synchronisiereinrichtung 5. Gang
(2) Synchronisiereinrichtung 3./4. Gang
(3) Getriebegehäuse
(4) Antreibendes Rückwärtsgangrad
(5) Kupplungsgehäuse
(6) Getriebeantriebswelle
(7) Getriebeabtriebswelle
(8) Tachoantrieb
(9) Antriebskegelräder
(10) Ausgleichskegelräder
(11) Differentialzahnkranz
(12) Angetriebenes Zahnrad 1. Gang
(13) Synchronisiereinrichtung 1./2. Gang
(14) Angetriebenes Zahnrad Rückwärtsgang
(15) Angetriebenes Zahnrad 2. Gang
(16) Angetriebenes Zahnrad 3. Gang
(17) Angetriebenes Zahnrad 4. Gang
(18) Angetriebenes Zahnrad 5. Gang
B2C201JD B2C2012D
141
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Beschreibung
(22) Getriebe-Stellglied
(24) Kupplungs-Stellglied
B2C201KD B2C201LD
142
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Kupplungs-Stellglied
Beschreibung
(27) Winkelsensor Auskuppeln
(28) Elektromotor Kupplungs-Stellglied
(29) Druckstange
(30) Gehäuse des Kupplungs-Stellglieds
(31) Kupplungsgabel
Besonderheiten
UNBEDINGT BEACHTEN: Vor jedem Ausbau und nach jedem Einbau des Ge-
triebe-Stellglieds eine Einspeicherung mit einer Diagnosestation durchführen (siehe
entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Getriebe-Stellglied
Beschreibung
(32) Elektromotor Wählen Getriebe-Stellglied
(33) Elektromotor Schalten Getriebe-Stellglied
(34) Gehäuse des Getriebe-Stellglieds
(35) Winkelsensor Schalten
(36) Winkelsensor Wählen
B2C201MD B2C201ND
143
TECHNISCHE DATEN AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
"b" Wählen
"c" Schalten
Besonderheiten
"d" Neutralstellung
"e" 1., 3., 5. Gang.
"f" 2., 4. , Rückwärtsgang.
B2C201PD B2C201QD
144
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungsschrauben des Kupplungs-
1 3 1,7 ± 0,1
Stellglieds
Befestigungsschrauben des Getriebe-
2 6 1,8 ± 0,1
Stellglieds
B2C202KD B2C202LD
145
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
3 Sensor Rückfahrscheinwerfer
4 ± 0,4
4 Sensor eingelegter Gang
Befestigungsschraube Geschwindigkeitssen- 1
5 0,8 ± 0,1
sor Getriebeeingang
6 Ablassstopfen 2,9 ± 0,3
7 Ölfüllstandsstopfen 3,9 ± 0,4
8 Befestigungsschrauben Winkelsensoren 6 0,2
Befestigungsschrauben Kupplungsgehäu-
9 13 2,9 ± 0,3
se/Getriebegehäuse
B2C202MD B2C202ND
146
ANZUGSDREHMOMENTE AUTOMATISIERTES SCHALTGETRIEBE TYP MMT TOYOTA
Anzugsdrehmoment (daNm)
Anzahl
Nr. Bezeichnung Anzug
Schrauben
Befestigungsschrauben Differenzialzahn-
10 6 12,4 ± 1,2
kranz
11 Befestigungsschrauben der Gabel 1,6 ± 0,2
Befestigungsschrauben Platte Rückwärts- 2
12 1,7 ± 0,2
gangwelle
13 Befestigungsschrauben Abschlussplatte 3 4 ± 0,4
Befestigungsschrauben Verbindungs-
14 4 6,4 ± 0,6
schrauben Motor/Getriebe
B2C202PD B2C202QD
147
ANTRIEBSWELLEN GETRIEBE
Anzugsdrehmomente (daNm) Werkzeug für Getriebedichtung
Antriebswellen- Antriebswel- Werk-
Fahrzeug Getriebe Motoren Rechts Links
lager lenmutter zeugkoffer
MT
CFA
C1 MMT 21,6 ± 0,5 (-).0345.A (-).0345.B
MT 8HT
148
TECHNISCHE DATEN RÄDER UND BEREIFUNG
Serienbereifung
Reserverad
Reifen
Motoren Felge Rad
Abrollumfang Reifen Felge Rad
Reifendruck
Normaler Betriebsdruck Druck beladen (maximal)
Druck (bar) Druck
Reifenabmessungen Reifenabmessungen
Vorn Hinten Reserverad Vorn Hinten Reserverad
155/65 R14 75T 2,2 2,2 2,6 155/65 R14 75T 2,3 2,3 2,6
Anzugsdrehmoment
149
ACHSGEOMETRIE
Kontroll- und Einstellbedingungen
Reifendruck korrekt. Einstellen auf Bezugsmessebene
Zahnstange der Lenkung auf ihren Nullpunkt eingestellt (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt)
Fahrzeughöhen auf Bezugsmessebene
150
ACHSGEOMETRIE
B3B200DD
151
ACHSGEOMETRIE
Vorderachse Hinterachse
Symmetrieabweichung Nachlauf unter 0°30'.
Symmetrieabweichung Sturz unter 0°30'.
Symmetrieabweichung Sturz unter 0°30'.
Alle Typen
CFA 8HT CFA 8HT
Reifen 155/65 R 14
Nachlauf Sturz Spreizung
Fahrzeug Spur Spur Sturz
± 0° 18’ ± 0° 30’ ± 0° 30’
Einstellbar Nicht einstellbar Nicht einstellbar
Alle mm 0±2 3,6 ± 2,2
Typen 0° 0° ± 0°12’ 2°47’ 0°47’ 9°33’ 0°24’ ± 0°15’ 0°53’
Einschlag-
winkel des 38° 55’ ± 2°
Lenkrads
ACHTUNG
A<B = positive Spur: + = VORSPUR
A>B = negative Spur: - = NACHSPUR
B3C200SD
152
BESONDERHEIT VORDERACHSE
Spureinstellung
B3B200FD
153
TECHNISCHE DATEN VORDERACHSE
Fahrschemel
(1) Fahrschemel
(2) Achslenker
Fahrschemel aus zwei Stahlblechschalen, mit sechs Schrauben an der Karosserie befes-
tigt, mit Öse für untere Stange der Motoraufhängung und seitlichen Ösen (2 links + 2
rechts) für die Befestigungen des Achslenkers.
Die beiden hinteren Befestigungspunkte des Fahrschemels unter dem Boden bestehen
aus zwei am Fahrschemel angeschweißte Verbindungslaschen (links/rechts).
Achsschenkel
Achsschenkeltyp : "geklemmt".
Durchmesser Achsschenkellager : 69 mm
Lager mit zwei Kugelreihen und integriertem Magnetrad
Federbein
Vorderachse mit Einzelradaufhängung vom Typ ähnlich : "McPherson".
Einfederungsanschlag : Höhe A 96 mm.
Stabilisator
Alle Motortypen : Ø 22 mm
B3C200UD B3C200VD
154
ANZUGSDREHMOMENTE VORDERACHSE
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Befestigungsmutter oberer Stoßdämpferteller 5,5 ± 0,5
2 Stoßdämpfer
3 Befestigung Stabilisatorlager 1,8 ± 0,2
4 Stabilisator
5 Mutter des unteren Kugelkopfs des Achsschenkels 9,8 ± 1
6 Nabenmutter 21,6 ± 2
7 Spurstangenkugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
8 Federbeinbefestigung am Achsschenkel 4,8 ± 0,5
9 Schraube unterer Achslenker 11 ± 1,1
10 Schraube unterer Achslenker 12,8 ± 1,2
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
11 8,5 ± 0,8
Karosserie
12 Schrauben - Drehmomentstütze an Karosserie 5,2 ± 0,5
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
13 12,8 ± 1,2
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
14 4,8 ± 0,5
Karosserie
B3C2010D
155
TECHNISCHE DATEN HINTERACHSE
Hinterachse
(1) Hinterachstraverse
(2) Hinterachsnabe.
(3) Elastisches Gelenk der Hinterachse
Alle Motortypen
Hinterachsnabe
(2) Hinterachsnabe.
Fahrzeuggeometrie
HINWEIS: Die technischen Daten der Geometrie sind bei den Kontroll- und Einstell-
werten der Achsgeometrie angegeben.
B3D200DD B3D200ED
156
ANZUGSDREHMOMENTE HINTERACHSE
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Obere Stoßdämpferbefestigung 2,5 ± 0,2
2 Untere Stoßdämpferbefestigung 4,8 ± 0,4
3 Befestigung Gelenk an Hinterachse 12,3 ± 1,2
4 Befestigung Hinterachsnabe an Hinterachse 6 ± 0,6
B3D200FD
157
TECHNISCHE DATEN FEDERUNG
Vorderachse
Stabilisatoren
Alle Motortypen : 22 mm
Einfederungsanschlag
Einfederungsanschlag, Höhe A : 96 mm.
Hinterachse
Hinterachstraverse
Geschweißte Hinterachse mit gezogenen Längslenkern und verformbarer Achstraverse.
Alle Motortypen : 5,5 mm
Schraubenfeder
Bei einem Eingriff an einer Schraubenfeder.
158
ANZUGSDREHMOMENT FEDERUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Befestigungsmutter oberer Stoßdämpferteller 5,5 ± 0,5
2 Befestigung Stabilisator 1,8 ± 0,2
3 Mutter des unteren Kugelkopfs des Achsschenkels 9,8 ± 0,9
4 Nabenmutter 21,6 ± 2,1
5 Spurstangenkugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
6 Federbeinbefestigung am Achsschenkel 4,8 ± 0,4
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
7 8,5 ± 0,8
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
8 12,8 ± 1,2
Karosserie
Befestigungsschrauben des Fahrschemels an der
9 4,8 ± 0,4
Karosserie
10 Befestigung Stabilisatorlager an Fahrschemel 1,8 ± 0,1
11 Schrauben - Lenkgetriebe am Fahrschemel 8,7 ± 0,8
12 Positionsmuttern - Lenkgetriebe am Fahrschemel
B3B200MD B3B200ND
159
ANZUGSDREHMOMENT FEDERUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
13 Obere Stoßdämpferbefestigung 2,5 ± 0,2
14 Untere Stoßdämpferbefestigung 4,8 ± 0,4
15 Befestigung Hinterachse an der Karosserie 12,3 ± 1,2
16 Befestigung Hinterachsnabe an Hinterachse 6 ± 0,6
B3D200GD
160
TECHNISCHE DATEN MECHANISCHE LENKUNG
Mechanische Lenkung
(5) Lenkradbefestigung
Lenkgetriebe
Untersetzungsverhältnis : 1/43
B3E2006D B3E200WD
161
TECHNISCHE DATEN SERVOLENKUNG
Obere Lenksäule
(1) Fahrerairbag
(2) Lenkrad
(3) Schleifring
Lenksäule
Elektrische Servolenkung
(5) Lenkradbefestigung
B3E2004D B3E2005D
162
TECHNISCHE DATEN SERVOLENKUNG
Lenkunterstützung
Hersteller : KOYO.
Elektromotor : 33 A.
Die Lenkunterstützung erfolgt durch den von einem Steuergerät angesteuerten elektri-
schen Servomotor (9).
Die an den elektrischen Servomotor (9) gelieferte Stromstärke hängt von den folgenden
Bedingungen ab:
Fahrzeuggeschwindigkeit
Motordrehzahl
Auf das Lenkrad ausgeübtes Drehmoment
Es gibt nur eine Steuergeräteversion, unabhängig von der Motorisierung des Fahrzeugs.
Das Steuergerät der elektrischen Servolenkung (10) ist mit folgenden Steckern verbun-
den:
Versorgung elektrischer Servomotor
Versorgung des Steuergerätes der elektrischen Servolenkung.
Signale des Drehmomentsensors
Information Motordrehzahl und Fahrzeuggeschwindigkeit
HINWEIS: Nach dem Austausch des Steuergerätes der elektrischen Servolenkung eine
Ferncodierung durchführen (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
B3E200XD B3E200YD
163
ANZUGSDREHMOMENTE SERVOLENKUNG
Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Lenkradbefestigung 5 ± 0,5
2 Befestigung Lenksäule an Halterung 2,5 ± 0,2
3 Befestigung oberes Kreuzgelenk 3,5 ± 0,3
4 Befestigung unteres Kreuzgelenk 3,5 ± 0,3
5 Befestigung Kugelkopf am Achsschenkel 3,3 ± 0,3
6 Gegenmutter zum Einstellen der Spurstangen 4,7 ± 0,4
7 Befestigung Lenkgetriebe am Fahrschemel 8,9 ± 0,8
Befestigung Lenkgetriebe am Fahrschemel (Positi-
8
onsmutter)
B3E2002D B3E2003D
164
EINSTELLUNG MITTELSTELLUNG DER ZAHNSTANGE
UNBEDINGT BEACHTEN: Die zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen vor der
Arbeit beachten
Vorbereitende Arbeit
Das Fahrzeug auf eine Zweisäulen-Hebebühne aufbocken.
Die Schellen (1) und (2) ausbauen.
Die Schutzmanschette der Zahnstange aushängen.
Einstellung
Das Lenkrad nach links bis zum Anschlag einschlagen.
Das Maß X messen.
Das Lenkrad nach rechts bis zum Anschlag einschlagen.
Das Maß Y messen.
Das Maß L = (Y - X) : 2 berechnen.
Die Zahnstange auf das Maß "L" (Mittelpunkt der Zahnstange) stellen.
Zusätzliche Arbeit
Die Schutzmanschette wieder anbringen.
Zum Einbau der Schelle (1) ausbauen:
Den Splint des Spurstangenkugelkopfs
Die Mutter des Spurstangenkugelkopfs.
Den Spurstangenkugelkopf vom Achsschenkel aushängen.
Eine neue Schelle (1) einbauen.
Einbauen:
Die Schelle (2).
Die neue Schelle (1).
Den Spurstangenkugelkopf
Die Mutter des Spurstangenkugelkopfs.
Den Splint des Spurstangenkugelkopfs
B3E2000D B3E2001D
165
TECHNISCHE DATEN BREMSEN
1.0i 1.4 HDi
Motorschild CFA 8HT
Hauptbremszylinder 20,64
Bremskraftverstärker 228,6
Hersteller / Bremssattelkol-
Ø mm BOSCH 48
ben
Massiv
Scheibe
V Innenbelüftet 247
Scheibendicke / Mindestdicke 20/18
Marke / Sorte Bremsbeläge JURID 682
Trommel original / maximal
Ø mm 200/201
/ Breite
Marke / Sorte Bremsbeläge FERODO 3627 F
166
TECHNISCHE DATEN BREMSEN
Bremssystem
B3F201ZD
167
TECHNISCHE DATEN BREMSEN
Hydraulikblock
Marke : BOSCH
B3F2020D
168
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen vorn Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
1 Bremsscheibe vorn 0,5
2 Gelenk am Bremssattel 3 ± 0,3
3 Anschlüsse Bremsleitungen 3 ± 0,3
4 Bremssattel vorn 8,9 ± 0,9
5 Halterung ABS-Hydraulikblock 1,9 ± 0,2
6 Radsensor vorn 0,8 ± 0,1
B3F201TD B3F201VD
169
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen vorn Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
7 Hauptbremszylinder 2 ± 0,2
8 Bremskraftverstärker 2 ± 0,2
9 Handbremshebel 2,2 ± 0,2
Feststellbremse
B3F201XD B3F201YD
170
ANZUGSDREHMOMENTE BREMSEN
Bremsen hinten Anzugsdrehmoment (daNm)
Nr. Bezeichnung Anzug
10 Bremstrommel hinten 0,5
11 Halterung Hinterradnabe 5,5 ± 0,5
12 Anschlüsse Bremsleitungen 1,5 ± 0,1
13 Radbremszylinder 0,8 ± 0,1
14 Radsensor hinten 0,8 ± 0,1
B3F201UD B3F201WD
171
KONTROLLE BREMSPEDAL
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-
ten beachten
Die Höhe des Bremspedals am Boden A durch Drehen der Druckstange (2)
einstellen.
B3F2010D
172
KONTROLLE BREMSPEDAL
"a": Bolzen.
B3F2011D B3F2012D
173
KONTROLLE BREMSPEDAL
Auf das Pedal treten, bis der Beginn eines Widerstands spürbar ist. Das Spiel
wie in der Abbildung gezeigt messen.
Reserveweg D des Bremspedals bis zum Boden: mehr als 48 mm bei 490 N.
Reserveweg D des Bremspedals bis zum Boden: mehr als 48 mm bei 490 N.
B3F2013D B3F2014D
174
KONTROLLE BREMSKRAFTVERSTÄRKER
UNBEDINGT BEACHTEN: Die Sicherheits- und Sauberkeitsvorschrif-
ten beachten
A: konform
B: nicht konform
Die Luftdichtheit kontrollieren.
Den Motor starten. Den Motor 1 oder 2 Minuten später abstellen. Mehrmals
und langsam auf das Bremspedal treten.
HINWEIS: Wenn das Bremspedal beim ersten Druck bis auf den Boden "a"
sinkt, aber beim zweiten Druck nicht bis nach "b" und beim dritten Druck
nicht bis nach "c" absinkt, dann ist der Bremskraftverstärker dicht.
Bei laufendem Motor auf das Bremspedal treten. Das Pedal gedrückt halten
und den Motor abstellen.
HINWEIS: Wenn der Reserveweg des Bremspedals nach 30 Sekunden
Halten in gedrückter Stellung nicht variiert, dann ist der Bremskraftverstärker
dicht.
Die Funktion überprüfen.
Bei ausgeschalteter Zündung mehrmals auf das Bremspedal treten.
Den Reserveweg des Bremspedals kontrollieren.
Auf das Bremspedal treten und den Motor starten.
HINWEIS: Wenn sich das Bremspedal um einige Millimeter niederdrücken
lässt, ist die Funktion normal.
Das Unterdruckventil kontrollieren.
Den Unterdruckschlauch ausbauen.
Die Luftzirkulation in der Richtung Bremskraftverstärker-Motor, aber nicht
in der Richtung Motor-Bremskraftverstärker bestätigen.
B3F2018D B3F2019D
175
KONTROLLE BREMSKRAFTVERSTÄRKER
C: Luftzirkulation
D: keine Luftzirkulation
B3F201AD
176
KONTROLLE VAKUUMPUMPE
Spezialwerkzeuge
Kontrolle
Ausbauen:
177
KONTROLLE VAKUUMPUMPE
Den Anschluss [2] zwischen Unterdruckleitung und Bremskraftverstärker
einsetzen.
Das Werkzeug [1] am Anschluss [2] anschließen.
Den Motor im Leerlauf starten.
Den Unterdruckwert kontrollieren.
Das Werkzeug abnehmen.
Die Unterdruckleitung bei "a" aushängen.
Einbauen:
Die Schraube (2)
Den Windlauf
Den Scheibenwischermotor
Die oberen Windlaufgitter
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf
Den Frontscheibenwischerarm
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms
Kontrollwerte
HINWEIS: Der Wert des Unterdrucks muss größer oder gleich 0,850 bar
sein.
Maximale Dauer (in
Mindest- Sekunden) zum Errei-
Temperatur Motoröl
Unterdruck chen des Mindest-
Unterdrucks
500 mbar 4,5
80°C ± 5°C
800 mbar 18
Wenn der Wert außerhalb der Toleranz liegt:
Die Vakuumpumpe direkt kontrollieren
die Dichtheit des Systems an den Verbindungsleitungen und am Bremskraft-
verstärker kontrollieren
B3F202FD
178
EINSTELLUNG FESTSTELLBREMSE
Die Einstellung der Feststellbremse wird unter der Mittelkonsole durch-
geführt.
179
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Spezialwerkzeug
Entleeren
Ausbauen:
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms
Den Frontscheibenwischerarm
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf
Die oberen Windlaufgitter
Den Scheibenwischermotor
Den Windlauf
180
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) maximal entleeren (ggf. eine saubere
Spritze verwenden).
Den Stecker bei "a" abziehen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) ausbauen, indem die Höcker "b" der
Achsen (2) weggedrückt werden.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) reinigen.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) einbauen.
Den Stecker bei "a" anschließen.
Einbauen:
Die Kappe des Gelenks des Frontscheibenwischerarms,
Den Frontscheibenwischerarm,
Die obere Dichtung zwischen Motorhaube und Windlauf,
Die oberen Windlaufgitter,
Den Scheibenwischermotor
Den Windlauf
Das Minuskabel der Batterie anschließen.
UNBEDINGT BEACHTEN: Die durchzuführenden Arbeiten nach dem
Wiederanklemmen der Batterie ausführen (siehe entsprechenden Ar-
beitsabschnitt).
Bremssystem befüllen
ACHTUNG: Nur zugelassene und vom Hersteller empfohlene Hydraulik-
flüssigkeit verwenden.
UNBEDINGT BEACHTEN: Nur neue und nicht emulsionierte Brems-
flüssigkeit verwenden, jegliches Eindringen von Verunreinigungen in
das Hydrauliksystem vermeiden.
Den Bremsflüssigkeitsbehälter (1) befüllen.
Primär-Bremssystem entlüften
ACHTUNG: Während des Entlüftungsvorgangs darauf achten, dass der
Füllstand im Vorratsbehälter immer beibehalten und wieder aufgefüllt wird.
ACHTUNG: Das ABS darf während der Entlüftungsarbeiten nicht in Betrieb
sein
ACHTUNG: Die Reihenfolge beim Öffnen der Entlüftungsschrauben einhal-
ten.
B3F202BD
181
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Bremssattel vorn: Entlüftungsschraube (3).
Entlüftungsschraube (4).
Jeden Radbremszylinder entlüften und dabei in der folgenden Reihenfolge
vorgehen:
B3F202CD B3F202DD
182
ENTLEEREN BEFÜLLEN ENTLÜFTEN BREMSSYSTEM
Entlüften des Bremssystems ohne Entlüftungsgerät
HINWEIS: Zwei Personen sind erforderlich.
Bei jedem Bremskreis:
Auf das Bremspedal treten, um das System unter Druck zu setzen.
Einen durchsichtigen Schlauch an der Entlüftungsschraube anbringen.
Das andere Ende des Schlauch in ein sauberes Gefäß tauchen
Die Entlüftungsschraube öffnen.
Warten, bis die Flüssigkeit blasenfrei austritt.
Die Entlüftungsschraube schließen.
HINWEIS: Das Verfahren falls nötig ein zweites Mal durchführen.
Den Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren (zwischen der Markierung
"MINI" und "MAXI").
Ggf. mit der zugelassenen und empfohlenen synthetischen Bremsflüssigkeit
auffüllen.
Sekundär-Bremssystem entlüften
ACHTUNG: Während des Entlüftungsvorgangs: Darauf achten, dass der
Bremsflüssigkeitsstand im Vorratsbehälter beibehalten wird und ggf. ergän-
zen.
HINWEIS: Das Entlüftungsgerät [1] ist immer noch am Bremsflüssigkeits-
behälter (1) angeschlossen.
Eine Diagnosestation verwenden.
Das Menü ABS wählen.
Den Anweisungen der Diagnosestation folgen.
Am Ende des Entlüftungsprogramms den Bremsflüssigkeitsstand kontrollie-
ren und ggf. nachfüllen.
Den Bremspedalweg kontrollieren (keine Verlängerung), ansonsten das
Entlüftungsverfahren erneut durchführen.
B3F202CD B3F202DD
183
KLIMAANLAGE R 134 a (FCKW-frei)
Kompressor
Kältemittelladung
Fahrzeug Motorisierung Datum Fester Hubraum Ölmenge
(± 30 g) Ölkennzeichnung
(mit Flügel) (cm ³)
384/F 450
VALEO/ZEXEL VALEO/ZEXEL
C1 06/05 > 80
DKV-06R ZXL 200PG
DV4TD 500
184
TECHNISCHE DATEN KLIMAANLAGE R 134 a
Kompressor/Kondensator
(2) Stecker
(3) Dichtungen
(3) Dichtungen
(4) Kondensator
(5) Filtereinsatz
(6) Kondensatoreingang
(7) Kondensatorausgang
C5H2021D C5H2022D
185
TECHNISCHE DATEN KLIMAANLAGE R 134 a
Expansionsventil
(8) Eingang des Expansionsventils
(9) Ausgang des Expansionsventils
(3) Dichtungen
Schmierstoff
ACHTUNG: Diese Öle haben eine Starke Neigung, Feuchtigkeit aufzunehmen, Ver-
packung in Behältern vermeiden, da diese angebrochen aufbewahrt werden könnten.
Verwendete Ölsorte : ZXL 200PG.
HINWEIS: Die Kontrolle des Ölstands erfolgt bei einem Leck des Klimaanlagensys-
tems (siehe entsprechenden Arbeitsabschnitt).
Druckschalter
Linearer Druckfühler.
Einfüllventile
Ventiltyp: einrastbar (mit Schutzkappe).
HINWEIS: Hoch- und Niederdruckventile haben einen unterschiedlichen Durchmes-
ser, um Verwechslungen auszuschließen.
Dichtung
Runddichtung
C5H2023D
186
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Pollenfilter
Einbau
Den Luftdurchsatz des Gebläses prüfen, indem es auf seinen verschiedenen Geschwin-
digkeit laufen gelassen wird.
C5H202HD C5H202JD
187
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Filter- und Trocknerkartusche
Ausbau
C5H2006D C5H2007D
188
BESONDERHEITEN KLIMAANLAGE R 134 a
Filter- und Trocknerkartusche
Einbau
4 neue Runddichtungen und die Kontaktfläche der Filter- und Trocknerkartusche mit
Kompressoröl schmieren.
C5H2008D C5H2009D
189
KLIMAANLAGE R 134 a
Motor: 384F
(10) Niederdruckventil
(11) Hochdruckventil
(12) Druckschalter
C5H2024D
190
KLIMAANLAGE R 134 a
Motor: DV4TD
(10) Niederdruckventil
(11) Hochdruckventil
(12) Druckschalter
C5H2025D
1
191