Aspekte neu C1 KB-ocr_S.[Link] 23.03.
2025
Soft Skills
4a Lesen Sie die Texte aus elnem Bewerbungstrainer und formulleren Sle passende Überschriften.
A Christian Püttjer weiß, was Personaler wollen. Seit über 15 Jahren vermittelt er in Seminaren und
Büchern sein Wissen rund um das Thema „Bewerbung“. Zum Beispiel hat er beobachtet,
5 dass Soft Skills bei Unternehmen einen ähnli- chen Stellenwert einnehmen wie fachliche Kenntnisse.
Wer sich auf eine Stellenanzeige be- werbe, sollte deshalb zunächst ganz genau den Text analysieren
und akribisch alle geforderten
Hard und Soft Skills herausfiltern. Das sei die Grundvor- aussetzung für eine überzeugende
15 Mappe. Für das An- schreiben rät er: „Fachliche Fähigkei- ten stichwortartig aufzählen, Soft
20 Skills lieber be- schreiben.“ Dabei warnt Püttjer vor floskelhaften Be-
hauptungen. Gera-
25 de im ersten Schritt der Bewerbung sei es ge- schickt, die Soft Skills passgenau aufzuzeigen, um die
Personalabteilung neugierig zu stimmen. Angaben wie: „Ich bin teamfähig, kommunikativ und belastbar"
bringen den Bewerber nicht wei-
30 ter. „Besser sind beispielhafte Situationen, in denen man die gewünschten Schlüsselqualifika- tionen
bereits eingesetzt hat." Fordert die Stel- lenanzeige Teamfähigkeit, könnte man schrei- ben: „Ich habe in
meinem Praktikum im Team
35 gearbeitet und mit anderen Referenten Wett- bewerberanalysen erstellt." Auch im Lebenslauf darf es
Beispiele für Soft Skills geben. „Man sollte nicht bloß Situationen wie Praktikum, Aushilfs- tätigkeit oder
Ehrenamt auflisten“, sagt Püttjer,
40 „besser ist es, einen tätigkeitsbezogenen Lebens- lauf zu schreiben.“ Dabei geht es darum, jeweils
drei bis fünf Tätigkeiten anzugeben, die man in einzelnen Stationen ausgeführt hat. „Wenn je- mand
Mitglied einer Studentenorganisation war,
45 lässt man das nicht bloß so stehen. Besser ist es zu schreiben, dass man Versammlungen organi-
siert, Vorträge gehalten und Verhandlungen ge- führt hat."
B Im Rahmen einer Bewerbung können Sie zu ei- 50 nem Assessment Center (AC) eingeladen werden.
Das AC verfolgt das Ziel, herauszufinden, wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten. Dazu werden
verschiedene Beobachter eingesetzt, die Ihr Verhalten bewerten. Die Ergebnisse werden 55 dann mit
1/2
[Link] 23.03.2025
den Anforderungen des Unternehmens verglichen. So kann es sein, dass ein innovativer Charakter
gesucht wird, der durchsetzungsstark
ist und neuen Wind in ein (zu) eingespiel-
60 tes Team bringt. So können Sie sich vor- bereiten: Informieren Sie sich ausführlich über das
65 Unternehmen und seine AC-Politik, etwa über Kommilitonen, Karrieremagazine und Webseiten.
70 Halten Sie sich auf dem Laufenden über das Tagesgeschehen,
oft wird aktuelles Wissen abgefragt.
Verschaffen Sie sich einen Überblick zu typischen
75 AC-Fragen, etwa durch spezielle Ratgeberbücher. Sehen Sie dem AC ruhig und gelassen mit dem
Be- wusstsein entgegen, dass Sie hier nur lernen kön- nen. Die jeweils unterschiedlichen Prioritäten in
den Assessment Centern sind gut für Sie, denn die-
80 se bedeuten, dass Sie in einem AC durchfallen kön- nen, in einem anderen aber gute Chancen
haben. In jedem Fall ist jedes AC lehrreich, denn Sie ler- nen mehr über Ihre Stärken und Schwächen
und können fortan besser damit umgehen. Nach ei- 85 nem AC ohne Stellenangebot sollten Sie deshalb
um ein Feedback bitten, was Ihnen meist auch gerne gegeben wird.
Das AC beinhaltet in der Regel verschiedene Ab- schnitte. Dazu gehören neben Einzelinterviews 90 auch
Rollenspiele, Selbstpräsentation, Persönlich- keits- und Konzentrationstests sowie Tests zur Überprüfung
kognitiver Fähigkeiten und Gruppen- diskussion. Legendär ist die Postkorbübung, bei der Sie Wichtiges
von Unwichtigem trennen sollen.
95 Die Übung gibt es auch in einer E-Mail-Variante. [Link]/bewerbungswissen
Ü2
b Arbeiten Sle zu zwelt. Jede/r wählt elnen Text und formullert fünf Fragen dazu. Der/Dle andere
beantwortet sle.
50
2/2