Aspo
Aspo
vom 15.02.2023
Aufgrund von Art. 9, Art. 80 Abs. 1, Art. 84 Abs. 2, Abs. 3, Abs. 4, Abs. 6, Art. 85, Art. 86 Bayerisches
Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) vom 5. August 2022 (GVBl. S. 414, BayRS 2210-1-3-WK), er-
lässt die Hochschule für angewandte Wissenschaften München folgende Satzung:
Inhaltsübersicht:
§3 Besondere Studienformate
§6 Module
§8 Leistungspunkte
§9 Lehrveranstaltungsarten
§ 11 Studienplan
§ 12 Fachstudienberatung
§ 13 Vorpraktikum
§ 14 Praktisches Studiensemester
§ 15 Prüfungsausschuss
§ 16 Prüfungskommissionen
§ 18 Prüfungsanmeldung
§ 19 Zulassung zu Prüfungen
§ 21 Schriftliche Prüfungen
§ 23 Präsentationen
§ 24 Modularbeiten
§ 27 Elektronische Prüfungen
§ 28 Gruppenarbeit
§ 31 Prüfungsrücktritt
§ 35 Vorrückensregelungen
§ 37 Regeltermine; Nachfristen
§ 39 Akademischer Grad
§ 42 Übergangsbestimmungen
§ 44 In-Kraft-Treten
1Die allgemeine Studien- und Prüfungsordnung enthält Regelungen für das Studium und das Prü-
fungswesen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (nachfolgend: Hochschule
München). 3Sie wird für die einzelnen Studiengänge und die besonderen Studienformate (§ 3) durch
die jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (SPO) ergänzt.
§2
Studienziel von Bachelor- und Masterstudium
(1) 1Zieldes Bachelorstudiums ist es, die Studierenden durch eine auf der Vermittlung wissen-
schaftlicher und/oder künstlerischer Grundlagen beruhende und fachlich geprägte Ausbildung zu
selbstständigem Handeln in dem beruflichen bzw. unternehmerischen Umfeld des jeweiligen
Studienfachs zu befähigen. 2Neben der Vermittlung von fachspezifischen und methodischen
Kompetenzen fördert jeder Bachelorstudiengang auch die soziale und persönliche Handlungsfä-
higkeit der Studierenden. 3Das Studium ist modular aufgebaut und ermöglicht den Studierenden
in der Regel durch das Angebot von Studienrichtungen, -schwerpunkten oder Wahlpflichtmodu-
len eine individuelle Schwerpunktbildung. 4Das Bachelorstudium kann auch die Basis für eine
anwendungsorientierte, wissenschaftliche und/oder künstlerische Weiterqualifizierung in einem
anschließenden Masterstudium sein.
(2) 1Zum Masterabschluss führen an der Hochschule München das konsekutive und das weiterbil-
dende Masterstudium. 2Dieses Studium ermöglicht besonders befähigten Studierenden, die be-
reits ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, eine Weiterentwicklung ihrer Qualifikation
und den Erwerb eines weiteren, international kompatiblen Abschlussgrades. 3Die Studierenden
erwerben auf der Grundlage wissenschaftlicher und/oder künstlerischer Erkenntnisse und Me-
thoden weiterführende Kenntnisse, Fertigkeiten und Handlungsfähigkeiten, die sie für eine Tä-
tigkeit als Fachspezialistin/Fachspezialist oder Führungskraft oder auch für eine wissenschaftli-
che und/oder künstlerische Weiterqualifizierung im Rahmen einer Promotion befähigen.
(3) 1Bachelor- und Masterstudiengänge qualifizieren die Studierenden im Rahmen ihrer Persönlich-
keitsbildung ihre zukünftige zivilgesellschaftliche, politische und kulturelle Rolle zu finden. 2Die
Studierenden sollen nach ihrem angestrebten Abschluss in der Lage sein, gesellschaftliche Pro-
zesse kritisch, reflektiert sowie mit Verantwortungsbewusstsein und in demokratischem Ge-
meinsinn maßgeblich mitzugestalten. 3Das Nähere regelt die Fakultät im Studienplan.
§3
Besondere Studienformate
1Bei einem dualen Studium als praxisintegrierendes Studium werden nach Maßgabe des
Ausbildungsvertrages bei der gleichen Ausbildungsstelle in der Regel das praktische Stu-
diensemester sowie darüber hinaus zusätzliche Praxisphasen zur Vertiefung der Praxis-
inhalte auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung zwischen Hochschule und
Ausbildungsstelle abgeleistet. 2Die/der Praktikantenbeauftragte der Fakultät genehmigt
die Durchführung des praktischen Studiensemesters bei einer für das duale Studium ge-
eigneten Ausbildungsstelle.
3. Teilzeitstudium:
Das Teilzeitstudium ist eine zeitlich gestreckte Variante des Vollzeitstudiums mit verrin-
gertem Stundenumfang pro Semester.
1Das berufs- oder ausbildungsbegleitende Studium ist so gestaltet, dass es neben einer
Vollzeitberufstätigkeit studierbar ist. 2Die Präsenzveranstaltungen finden i.d.R. außerhalb
des normalen Studienbetriebs an der Hochschule statt.
5. Hochschulzertifikate:
(2) Entsprechend den spezifischen Anforderungen des jeweiligen besonderen Studienformats kön-
nen von den Regelungen dieser ASPO abweichende Regelungen in der SPO des Studienange-
bots getroffen werden.
§4
Aufbau des Studiums und Regelstudienzeit
(3) Die Regelstudienzeit von besonderen Studienformaten (§ 3) wird in der SPO des jeweiligen Stu-
dienangebots geregelt.
(4) Der zeitliche Umfang der Lehrveranstaltungen darf durch Prüfungen nicht beeinträchtigt wer-
den.
(1) 1Die Anerkennung von erworbenen Kompetenzen nach Art. 86 Abs. 1 BayHIG soll zusammen
mit dem Antrag auf Immatrikulation für ein höheres Semester oder Wechsel des Studiengangs
beantragt werden; ein Antrag auf Anerkennung ist nur solange möglich, wie die Prüfung, die
aufgrund der Anerkennung erlassen werden soll, noch nicht angetreten bzw. noch keine Note 5
wegen Überschreitens der Frist für das erstmalige Ablegen der Prüfung erteilt wurde. 2Der An-
trag und die für die Anerkennung erforderlichen Unterlagen sind von der/dem Studierenden in
elektronischer Form vorzulegen; soweit Zweifel an der Echtheit der elektronisch vorgelegten
Unterlagen bestehen, hat die/der Studierende die Originaldokumente vorzulegen. 3Die Prü-
fungskommission des jeweiligen Studiengangs teilt der für Prüfungen und Praktika zuständigen
Verwaltungseinheit der Hochschule München (Sachgebiet Prüfung und Praktikum) die anzuer-
kennenden Modulteil- oder –endnoten sowie die anzurechnenden/anzuerkennenden Leistungs-
punkte mit. 4Es werden nur die in der SPO des gewählten Studienganges der Hochschule Mün-
chen für die jeweiligen Module vergebenen Leistungspunkte anerkannt. 5Die Gründe für die Ab-
lehnung einer Anerkennung werden von der zuständigen Prüfungskommission dokumentiert
und auf Anforderung dem Sachgebiet Prüfung und Praktikum in elektronischer Form mitgeteilt.
6Die Sätze 1 – 5 gelten entsprechend für die Anrechnung von erworbenen Kompetenzen nach
(2) 1Studien- und Prüfungsleistungen bis zu einem Umfang von 60 Leistungspunkten, die in einem
gleich benannten oder verwandten Bachelorstudiengang an einer staatlichen oder staatlich an-
erkannten Fachhochschule in Bayern in Grundlagenmodulen des Studiums erworben worden
sind, werden auf Antrag ohne weitere Prüfung für die Grundlagenmodule in einem Bachelorstu-
diengang der Hochschule München anerkannt. ²Für die Anerkennung von darüber hinausge-
henden Leistungspunkten gilt Art. 86 Abs. 1 BayHIG.
(3) 1Im Anhang zur jeweiligen SPO eines Bachelorstudienganges werden die Grundlagenmodule
gemäß Abs. 2 ausgewiesen. 2Dabei ist festzulegen, welche Module als Grundlagenmodule (ins-
gesamt 60 Leistungspunkte) bestimmt sind und die Einteilung der ausgewiesenen Grundlagen-
module in einen ersten und einen zweiten Block mit jeweils 30 Leistungspunkten, wobei die Zu-
teilung zu den beiden Blöcken entsprechend der zeitlichen Reihenfolge der Module im Studien-
plan vorzunehmen ist. 3Die/der beantragende Studierende muss alle Leistungspunkte des von
der anderen Hochschule festgelegten ersten 30 Leistungspunkte- Blocks oder – soweit keine
Grundlagenmodule ausdrücklich definiert wurden – alle Leistungspunkte ihres/seines ersten
Studiensemesters nachweisen, damit auf den in der jeweiligen SPO der Hochschule München
bestimmten ersten Block anerkannt werden kann. 4Sie/er muss alle Leistungspunkte aller von
der anderen Hochschule festgelegten Grundlagenmodule oder – soweit keine Grundlagenmo-
dule ausdrücklich definiert wurden – alle Leistungspunkte ihres/seines ersten und zweiten Studi-
ensemesters nachweisen, damit auf die in der jeweiligen SPO der Hochschule München be-
stimmten beiden Blöcke anerkannt werden kann. 5Für die Anerkennung von Modulen, die nicht
nach den Sätzen 3 und 4 anerkannt werden können, gelten Abs. 1 und Art. 86 Abs. 1 BayHIG.
(4) 1Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Kompetenzen dürfen höchstens die Hälfte der in
einem Studiengang nachzuweisenden Kompetenzen ersetzen. 2Die Prüfungskommission prüft
die Gleichwertigkeit der erworbenen Kompetenzen auf Grundlage der vorgelegten Nachweise
im Vergleich mit den Studienzielen des Modulkatalogs des betreffenden Studiengangs. 3Bei Un-
klarheiten kann sich die Prüfungskommission in einem Fachgespräch mit der/dem Studierenden
einen Eindruck über die außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kompetenzen verschaf-
fen. 4Die Prüfungskommission kann für ihre Entscheidung Fachkolleginnen und –kollegen ein-
beziehen.
(6) 1Im Falle eines Auslandsstudiums hat die/der Studierende rechtzeitig vor Antritt des Auslands-
studiums einen Antrag auf Abschluss eines Learning Agreements zur Anerkennung der an der
ausländischen Hochschule vorgesehenen Studienleistungen bei der zuständigen Prüfungskom-
mission zu stellen; zum Nachweis, dass hinsichtlich der zu erwerbenden Kompetenzen und der
nachzuweisenden Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied besteht, sind diesem Antrag die
erforderlichen Unterlagen beizufügen. 2Die/der Studierende muss in dem Antrag festlegen, ob
die Anerkennung der an der ausländischen Hochschule erbrachten Prüfungsleistungen mit der
erzielten bzw. nach Abs. 7 umgerechneten Note oder gem. § 32 Abs. 3 Satz 3 „mit Erfolg abge-
legt“ erfolgen soll; eine nachträgliche Änderung der Festlegung ist nicht zulässig. 3 Das Learn-
ing Agreement darf nur versagt werden, wenn der Antrag so spät eingereicht wird, dass die Prü-
fungskommission bei gewöhnlichem Verfahrensablauf für die Behandlung von Anträgen nicht
mehr rechtzeitig vor Antritt des Auslandsstudiums entscheiden kann (verspäteter Antrag) oder
fachliche Gründe gegen die Anerkennung der Studien- und Prüfungsleistungen sprechen (we-
sentliche Unterschiede hinsichtlich der erworbenen und der nachzuweisenden Kompetenzen).
4Liegt ein Learning Agreement vor, werden die erfolgreich abgelegten Module von Amts wegen
nach Vorlage der erfolgreich abgelegten Leistungen durch die Studierende/den Studierenden
im Sachgebiet Prüfung und Praktikum anerkannt; der Nachweis soll in dem auf das Auslandsse-
mester folgenden Semester eingereicht werden. 5Im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungs-
leistungen, deren Anerkennung nicht vor Antritt des Auslandsstudiums in einem Learning Ag-
reement zugesichert wurden, können auf Antrag der/des Studierenden gemäß Abs. 1 anerkannt
werden; in diesem Fall scheidet das Wahlrecht nach Satz 2 aus und die Anerkennung erfolgt
mit der erzielten bzw. nach Abs. 7 umgerechneten Note, es sei denn die Prüfungsleistung
wurde an der ausländischen Hochschule nur mit bestanden/nicht bestanden bewertet. 6Der An-
trag hierfür ist unverzüglich nach Beginn der Vorlesungszeit des auf das Auslandssemester fol-
genden Semesters an der Hochschule München bei der zuständigen Prüfungskommission zu
stellen; dem Antrag sind alle für die Anerkennung erforderlichen Unterlagen beizufügen.
(7) 1Stimmtdas Notensystem an ausländischen Hochschulen erbrachter Prüfungen nicht mit dem
deutschen Notensystem überein, werden die Noten der ausländischen Hochschule nach der
sog. modifizierten bayerischen Formel
Nmax - Nd
x=1+3 ---------------
Nmax - Nmin
mit gesuchter Umrechnungsnote x, bester erzielbarer Note Nmax, unterster Bestehensnote Nmin
und erzielter Note Nd umgerechnet. 2Die Berechnung der Noten erfolgt auf eine Dezimalstelle
hinter dem Komma genau; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(8) Die Anrechnungen bzw. Anerkennungen nach den Absätzen 1 bis 5 begründen keinen An-
spruch auf ein entsprechendes Lehrangebot der Hochschule München.
(9) Bei Unterlagen, die nicht in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt sind, kann die Vor-
lage einer durch eine/n im Inland beeidete/n Übersetzer/in beglaubigten deutschen Überset-
zung verlangt werden.
(1) Die Module werden in der SPO des jeweiligen Studiengangs als Pflichtmodule, als Wahlpflicht-
module oder als allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtmodule (§ 7) festgelegt:
2. 1Wahlpflichtmodulesind die Module, aus denen die Studierenden nach Maßgabe der je-
weiligen SPO und des Studienplanes eine bestimmte Auswahl treffen müssen. 2Die ge-
wählten Module werden wie Pflichtmodule behandelt.
(2) 1Jede/jeder Studierende kann Module, die für die Erreichung des Studienziels ihres/seines Stu-
diengangs nicht verbindlich sind, aus dem gesamten Studienangebot der Hochschule München
mit Ausnahme gebührenpflichtiger Angebote zusätzlich als Wahlmodule wählen. 2Für Studie-
rende in Bachelorstudiengängen gilt Satz 1 mit der Einschränkung, dass Wahlmodule statt aus
dem gesamten Studienangebot nur aus anderen Bachelorstudiengängen gewählt werden dür-
fen. 3Für Studierende in berufsbegleitenden und weiterbildenden Studiengängen gelten die
Sätze 1 und 2 mit der Maßgabe, dass durch ihre Teilnahme keine zusätzlichen Kosten für die
Durchführung des Moduls entstehen.4Die Teilnahme an einem Modul als Wahlmodul ist nur zu-
lässig, wenn die modulverantwortliche Lehrperson die Teilnahme aufgrund freier Plätze in der
Lehrveranstaltung genehmigt. 5Die Wahlmodule und deren Modulendnoten werden im Ba-
chelor- oder Masterprüfungszeugnis auf Antrag nicht nachrichtlich aufgeführt. 6Die in den Wahl-
modulen erzielten Modulendnoten fließen nicht in die Berechnung des Prüfungsgesamtergeb-
nisses ein. 7Ein Anspruch auf nachträgliche Anrechnung auf ein Pflichtmodul besteht nicht.
(3) 1Ein Modul dauert in der Regel ein Semester und wird in der Regel mit einer Prüfung abge-
schlossen. 2Die SPO des jeweiligen Studiengangs kann vorsehen, dass eine Prüfung aus in-
haltlich und zeitlich zusammenhängenden Teilen, die auch mit unterschiedlichen Prüfungsfor-
men abgeprüft werden können, besteht und dass in besonders begründeten Ausnahmefällen
ein Modul mit mehr als einer Prüfung abgeschlossen wird.
(4) 1EinAnspruch darauf, dass sämtliche zur Wahl angebotenen Module tatsächlich angeboten
werden, besteht nicht. 2Desgleichen besteht kein Anspruch darauf, dass solche Lehrveranstal-
tungen bei einer nicht ausreichenden Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt
werden.
§7
Allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtmodule (AW-Module)
(1) 1Zweck der AW-Module ist, durch fächerübergreifende wissenschaftsbasierte Bildung zur Per-
sönlichkeitsentwicklung der Studierenden beizutragen und unternehmerische, nachhaltige und
interkulturelle Kompetenzen zu fördern. 2AW-Module gehen über die im Rahmen der von den
Fakultäten (mit Ausnahme der Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre Studien) an-
gebotenen Kompetenz- und Modulangebote hinaus.
(2) 1In jedem Bachelorstudiengang sind ein oder mehrere AW-Module auszuweisen, in denen Stu-
dierende insgesamt bis zu sechs Leistungspunkte erwerben müssen. 2Diese Module sind aus
dem für alle Studiengänge verbindlichen Gesamtkatalog der Fakultät für Studium Generale und
Interdisziplinäre Studien, aus dem sich die in jedem AW-Modul erwerbbaren Kompetenzen er-
sehen lassen, zu wählen. 3Studierende, die ein duales Studium (§ 3 Abs. 1 Nrn. 1 und 2) absol-
vieren, können anstelle eines AW-Moduls nach Satz 2 das „AW-Modul für dual Studierende“
(3) 1Ein Anspruch darauf, dass sämtliche vorgesehenen AW-Module tatsächlich angeboten wer-
den, besteht nicht. 2Desgleichen besteht kein Anspruch darauf, dass solche Lehrveranstaltun-
gen bei einer nicht ausreichenden Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt
werden.
§8
Leistungspunkte
1Gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS) geben die Leistungspunkte eines Moduls
Auskunft über die Gesamtbelastung des oder der Studierenden. 2Ein Leistungspunkt entspricht einer
Arbeitszeit von 30 Stunden. 3In jedem Studiensemester werden im Vollzeitstudium in der Regel 30
Leistungspunkte vergeben; in besonderen Studienformaten (§ 3) richtet sich die Anzahl der in jedem
Studiensemester vergebenen Leistungspunkte nach der Regelstudienzeit dieses Studienformats. 4Der
Erwerb von Leistungspunkten setzt den Nachweis einer erfolgreich abgelegten Prüfung im jeweiligen
Modul voraus.
§9
Lehrveranstaltungsarten
4. Praktika (Pra) zeichnen sich bei der Anwendung des Gelernten durch den besonderen
Einsatz von fachspezifischen technischen, künstlerischen, physischen, methodischen
oder anderen Mitteln aus.
(2) In die Curricularwertberechnung geht der seminaristische Unterricht mit einer Gruppengröße
von 40 Studierenden, die Übung mit einer Gruppengröße von 20 Studierenden und Praktikum,
Projekt und Seminar mit einer Gruppengröße von 15 Studierenden ein.
(3) Exkursionen (Ex) finden im Rahmen der o.g. Kategorien statt und sind Lehrveranstaltungen
außerhalb der Hochschule.
§ 10
Studien- und Prüfungsordnung
(1) Die Studien- und Prüfungsordnungen dienen der Ausfüllung dieser Allgemeinen Studien- und
Prüfungsordnung in deren jeweiliger Fassung.
3. die Semesterwochenstunden der einzelnen Module sowie die Anzahl der Leistungs-
punkte,
5. die Prüfungen, die in besonders begründeten Ausnahmefällen als Voraussetzung für die
Zulassung zu den Prüfungen eines Moduls zu erbringen sind,
7. die Gewichtung der Modulendnoten und der Note der Bachelor- bzw. Masterarbeit bei der
Berechnung des Prüfungsgesamtergebnisses,
8. das Modul bzw. die Module der Grundlagen- und Orientierungsprüfung in Bachelor-studi-
engängen.
§ 11
Studienplan
(1) 1Für jeden Studiengang wird zur Sicherstellung des Lehrangebotes und zur Information der Stu-
dierenden ein Studienplan erstellt, der nicht Teil der jeweiligen SPO ist und aus dem sich der
Ablauf des Studiums im Einzelnen ergibt. 2Der Studienplan wird vom Fakultätsrat bzw. in Studi-
engängen, die von mehreren Fakultäten gemeinsam angeboten werden, von einer gemeinsa-
men Kommission beschlossen und wird hochschulöffentlich bekannt gegeben. 3Neue Regelun-
gen müssen spätestens vier Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit des Semesters bekannt
gemacht werden, in dem diese Regelungen erstmals anzuwenden sind.
(2) Der Studienplan enthält, soweit dies nicht bereits in der SPO hinreichend bestimmt geregelt ist,
insbesondere Regelungen und Angaben über:
2. den Katalog der von den Studierenden des Studienganges wählbaren Wahlpflichtmodule
(§ 6 Abs. 1 Nr. 2),
3. die Zuteilung der Grundlagenmodule zu einem ersten und zweiten Block (§ 5 Abs.3)
4. nähere Bestimmungen zu Form, Umfang, Dauer und Verfahren der einzelnen Prüfungen
in den jeweiligen Modulen,
5. die Anmeldetermine und das –verfahren für die Bachelor- oder Masterarbeit (§ 18 Abs. 4)
6. die Bearbeitungsdauer von Modularbeiten, ihre Ausgabe und ihr Umfang, die Form der
Abgabe und die Festlegung des Abgabetermins (§ 24).
§ 12
Fachstudienberatung
1Studierende, die am Ende des zweiten Fachsemesters nicht mindestens die für das erste Studiense-
mester vorgesehene Anzahl an Leistungspunkten erworben haben, sollen die Fachstudienberatung
aufsuchen. 2Abweichende Regelungen bezüglich der Kriterien für den Besuch der Fachstudienbera-
tung können in der jeweiligen SPO festgelegt werden.
§ 13
Vorpraktikum
(1) 1Soweit ein Bachelorstudiengang den Nachweis eines Vorpraktikums vorsieht, muss jede Studi-
enbewerberin/jeder Studienbewerber, die/der keine studiengangsspezifische abgeschlossene
Berufsausbildung hat, vor Studienbeginn eine bis zu zwölfwöchige einschlägige praktische Tä-
tigkeit nachweisen. 2Das Vorpraktikum soll zusammenhängend abgeleistet werden.
(2) 1Die SPO des jeweiligen Bachelorstudiengangs kann Ausnahmen von der Pflicht zur Ableistung
des Vorpraktikums und die Möglichkeit der Nachholung des Vorpraktikums bis zum Ende des
vierten Studiensemesters festlegen.
(1) 1Ein praktisches Studiensemester ist ein in das Studium integriertes, von der Hochschule gere-
geltes, inhaltlich bestimmtes, betreutes und mit Lehrveranstaltungen vorbereitetes und begleite-
tes Studiensemester, das in der Regel in einem Betrieb oder in einer anderen Einrichtung der
Berufspraxis außerhalb der Hochschule abgeleistet wird und einer bereits deutlich berufsbezo-
genen Tätigkeit gewidmet ist.²Das praktische Studiensemester in Bachelorstudiengängen erfor-
dert eine Arbeitsleistung im Umfang von 30 Leistungspunkten und umfasst in der Regel ein-
schließlich der begleitenden Lehrveranstaltungen einen zusammenhängenden Zeitraum von
mindestens 20 Wochen. ³Zusätzliche Festlegungen, insbesondere zur Lage der praxisbegleiten-
den Lehrveranstaltungen, werden im Studienplan des jeweiligen Studiengangs getroffen.
(2) Die Fakultätsräte benennen hauptamtliche Lehrpersonen als Beauftragte zur Betreuung der
Studierenden im praktischen Studiensemester (Praktikantenbeauftragte).
(3) 1Die/der Studierende ist verpflichtet, dem Sachgebiet Prüfung und Praktikum eine Ausbildungs-
stelle zu benennen. 2Dabei ist darauf zu achten, dass der Ausbildungsplan möglichst an einer
Ausbildungsstelle erfüllt werden kann. 3Das Sachgebiet Prüfung und Praktikum kann eine Frist
zur Meldung der Ausbildungsstelle festlegen.4Die praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen kön-
nen in Ausnahmefällen vorgezogen oder in einem späteren Semester nachgeholt werden.
(4) Die tägliche Arbeitszeit in der Ausbildungsstelle entspricht der üblichen Arbeitszeit der Ausbil-
dungsstelle für Vollzeitkräfte.
(5) 1Die Praktikantin/der Praktikant ist verpflichtet, pro Ausbildungsstelle einen Ausbildungsvertrag,
Tätigkeitsberichte und, nach Abschluss der Ausbildung, ein Ausbildungszeugnis vorzulegen.
2Anzahl, Umfang und Abgabetermin der Berichte regeln die Fakultäten in eigener Zuständigkeit.
3Der Ausbildungsvertrag ist vor Aufnahme des Praktikums über den Onlinedienst der Prakti-
kumsverwaltung beim Sachgebiet Prüfung und Praktikum einzureichen. 4Nach seiner Genehmi-
gung wird die Praktikantin/ der Praktikant über die Praktikumsverwaltung informiert. 5Nach Mög-
lichkeit soll der im Sachgebiet Prüfung und Praktikum erhältliche Mustervertrag verwendet wer-
den.
§ 15
Prüfungsausschuss
(1) 1Der Prüfungsausschuss der Hochschule München besteht aus dem vorsitzenden Mitglied und
vier weiteren Mitgliedern. ²Mitglieder können haupt- oder nebenberufliche Hochschullehrer und
Hochschullehrerinnen (Art. 19 Abs. 1 Satz 1, Satz 3 BayHIG) sein, die eine Lehrtätigkeit an ei-
ner Hochschule ausüben. 3Mindestens ein Mitglied soll die Befähigung zum Richteramt aufwei-
sen. 4Für jedes Mitglied ist ein Ersatzmitglied zu bestellen. 5Bei der Besetzung soll die fachwis-
senschaftliche Vielfalt der Hochschule berücksichtigt werden.
(2) 1Das vorsitzende Mitglied wird durch die Präsidentin/den Präsidenten im Einvernehmen mit dem
Senat bestellt. 2Die weiteren Mitglieder und Ersatzmitglieder werden durch die Präsidentin/den
Präsidenten auf Vorschlag und im Benehmen mit dem vorsitzenden Mitglied bestellt. 3Die Amts-
zeit der Mitglieder und Ersatzmitglieder beträgt drei Jahre, Wiederbestellung ist zulässig. 4Neu-
und Wiederbestellungen sind in der Regel so vorzunehmen, dass nicht mehr als die Hälfte der
Mitglieder gleichzeitig wechselt.
1. die Festlegung und Bekanntgabe der Termine, zu denen die Prüfungsergebnisse vorlie-
gen müssen,
2. die Entscheidung von grundsätzlichen Fragen der Zulassung zu den Prüfungen sowie in
sonstigen Prüfungsangelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung,
7. die Entscheidung über die Wirksamkeit und die Rechtsfolgen von Erklärungen nach § 31
Abs. 2 und
³Darüber hinaus legt der Prüfungsausschuss in jedem Semester den Zeitraum fest, in dem die
Prüfungen einschließlich der Wiederholungsprüfungen an der Hochschule München durchge-
führt werden; § 16 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bleibt unberührt. 4Der Prüfungsausschuss kann Entschei-
dungen nach Satz 1 Nrn. 3 und 5 einem Mitglied oder mehreren Mitgliedern übertragen. 5Der
Prüfungsausschuss kann rechtswidrige Entscheidungen anderer Prüfungsorgane beanstanden
und aufheben. 6Andere Prüfungsorgane sind an die Beschlüsse des Prüfungsausschusses ge-
bunden. 7Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, bei Prüfungen anwesend
zu sein und an Sitzungen der Prüfungskommissionen beratend teilzunehmen.
(4) 1In unaufschiebbaren Angelegenheiten entscheidet das vorsitzende Mitglied. ²Es hat die Mitglie-
der des Prüfungsausschusses hiervon unverzüglich zu unterrichten. ³Der Prüfungsausschuss
kann Entscheidungen seines vorsitzenden Mitglieds aufheben; bereits entstandene Rechte Drit-
ter bleiben unberührt.
§ 16
Prüfungskommissionen
(1) 1Für jeden Studiengang und jedes Hochschulzertifikat sowie für die von der Fakultät für Studium
Generale und Interdisziplinäre Studien fakultätsübergreifend angebotenen AW-Module werden
Prüfungskommissionen gebildet. 2Die Prüfungskommission für jeden Studiengang besteht aus
drei, fünf oder sieben Professorinnen/Professoren. ³§ 15 Abs. 1 Satz 2 sowie § 15 Abs. 4 gelten
entsprechend. 4Mitglieder in einer Prüfungskommission können zusätzlich zu § 15 Abs. 1 Satz 2
auch Lehrkräfte für besondere Aufgaben (Art. 74 BayHIG) sein; die Mehrheit der Mitglieder in
einer Prüfungskommission muss der Gruppe der Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen
angehören.
(2) 1Das vorsitzende Mitglied und die weiteren Mitglieder jeder Prüfungskommission werden auf die
Dauer von drei Jahren durch den zuständigen Fakultätsrat bestellt, soweit nicht in Satzungen
zur Zusammenarbeit von Fakultäten etwas anderes bestimmt ist. 2Wiederbestellung ist zulässig.
1. in Abstimmung mit den jeweiligen Dekaninnen und Dekanen die Festsetzung und Be-
kanntgabe der Termine für die einzelnen Prüfungsleistungen,
2. die Bestellung der Prüfenden, die Zuordnung der Studierenden zu den Prüfenden nach
Art. 85 Abs. 1 BayHIG i.V.m. § 7 Abs. 1 HSchPrüferV, denen nach Maßgabe der Rege-
lung der Prüfungskommission die Aufgabenstellung, die Prüfungsaufsicht und die Bewer-
tung der Prüfungsleistungen obliegt, sowie die Bestellung der Beisitzer bei mündlichen
Prüfungen,
3. die die Festsetzung und Bekanntgabe der zugelassenen Arbeits- und Hilfsmittel auf Vor-
schlag des Prüfenden, der mit der Aufgabenstellung betraut ist,
4. die Entscheidung über die Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistun-
gen und einschlägiger, gleichwertiger Berufs- oder Schulausbildungen,
6. die Entscheidung über Anträge auf Gewährung von Fristverlängerungen für die Ablegung
von Prüfungsleistungen,
9. die Entscheidung über die erfolgreiche Ableistung der Vorpraktika und der praktischen
Studiensemester,
²Die Prüfungskommission kann Entscheidungen nach Abs. 3 Satz 1 Nrn. 4 bis 11 einem Mit-
glied oder mehreren Mitgliedern übertragen.
§ 17
Prüfungszeitraum, Prüfungstermine und Hilfsmittel
(1) Der vom Prüfungsausschuss festzulegende Anmelde- und Prüfungszeitraum ist spätestens
14 Tage nach Vorlesungsbeginn des jeweiligen Semesters hochschulöffentlich bekannt zu ge-
ben.
(3) 1Die Prüfungskommissionen geben bis spätestens vier Wochen nach Vorlesungsbeginn die für
die einzelnen Prüfungen bestellten Prüferinnen/Prüfer, die zugelassenen Hilfs- und Arbeitsmittel
sowie die Endabgabetermine für die Modularbeiten hochschulöffentlich bekannt. 2Davon abwei-
(4) Die Prüfungstermine werden spätestens vier Wochen, die Prüfungsräume spätestens eine Wo-
che vor Beginn des Prüfungszeitraumes von der jeweiligen Prüfungskommission hochschulöf-
fentlich bekannt gegeben.
§ 18
Prüfungsanmeldung
(1) 1Außer in den Fällen einer automatischen Anmeldung erfolgt die Anmeldung zu den Prüfungen
in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen während des vom Prüfungsausschuss festgelegten An-
meldezeitraumes auf elektronische Weise. 2Studierende sollen in der Regel am nächsten Ar-
beitstag nach der Online-Prüfungsanmeldung über das Internet kontrollieren, ob die Prüfungs-
anmeldung erfolgreich war. 3Gegen die Prüfungsanmeldung gerichtete Einwendungen Studie-
render werden nur bearbeitet, falls das Anmeldeprotokoll, auf dessen Ausdruck die Studieren-
den im Online-Anmeldeverfahren ausdrücklich hingewiesen werden, vorgelegt wird. 4Soweit
eine Online-Prüfungsanmeldung aus technischen oder anderen Gründen, die die/der Studie-
rende nicht zu vertreten hat, nicht möglich ist, hat die Anmeldung schriftlich, unter Angabe der
Module und der Anmeldecodenummern, spätestens eine Woche nach Ende des Anmeldezeit-
raumes im Sachgebiet Prüfung und Praktikum zu erfolgen.
(2) 1Die Belegung der AW-Module (§ 7) der Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre
Studien findet zu den vom Prüfungsausschuss festgelegten Terminen auf elektronische Weise
statt. 2Die Belegtermine werden hochschulöffentlich bekannt gegeben. 3Mit der bestätigten Be-
legung ist die/der Studierende zugleich zur Prüfung in dem betreffenden Modul angemeldet.
4Die Anmeldung zu Nachhol- und Wiederholungsprüfungen in den AW-Modulen muss innerhalb
des vom Prüfungsausschuss festgelegten Zeitraumes persönlich im Sekretariat der Fakultät für
Studium Generale und Interdisziplinäre Studien vorgenommen werden.
(3) Eine Anmeldung zu einer Prüfung wirkt nur für den jeweils nächsten Prüfungstermin.
(4) Die Anmeldetermine und das -verfahren für die Bachelor- und Masterarbeiten regeln die Fakul-
täten auf Vorschlag der Prüfungskommission im Studienplan.
§ 19
Zulassung zu Prüfungen
(1) 1Die Teilnahme an einer Prüfung setzt eine form- und fristgerechte Anmeldung voraus; andern-
falls gilt die Prüfung als nicht abgelegt. 2Verspätet eingereichte Anmeldungen bedürfen eines
begründeten Antrages der/des Studierenden und der Genehmigung durch die zuständige Prü-
fungskommission (§ 16 Abs. 3 Satz 1 Nr. 10).
(2) 1Die Zulassung zu einer angemeldeten Prüfung gilt als erteilt, wenn der/dem Studierenden nicht
bis spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin durch das Sachgebiet Prüfung und Prakti-
kum die Nichtzulassung in elektronischer Form mitgeteilt wurde. 2Absätze 3 und 4 bleiben unbe-
rührt.
(3) 1Das Ergebnis der Bewertung von Prüfungen oder anderer Zulassungsvoraussetzungen, die
der vereinfachten Bewertung i. S. v. § 32 Abs. 3 Satz 3 unterliegen, deren Bestehen Vorausset-
zung für die Zulassung zu einer weiteren Prüfung ist, ist der/dem Studierenden spätestens eine
Prüfungstermin als erbracht. 3Im Falle vorgezogener Prüfungen gilt Satz 1 insoweit, als die Er-
gebnisse spätestens eine Woche vor der zugehörigen Prüfung bekannt zu geben sind.
(4) 1Abweichend von den Absätzen 1 und 2 kann die Zulassung zur Prüfung auch mittels eines
Scheinesystems erfolgen. 2In diesem Fall legt die/der Studierende bei der Prüfung Scheine zur
Kontrolle vor, auf denen das Erbringen der geforderten Zulassungsvoraussetzungen von
der/dem zuständigen Prüferin/Prüfer bestätigt worden ist. 3Für die ordnungsgemäße Führung
der Scheine ist jede/jeder Studierende selbst verantwortlich.
(5) 1Konnte die/der Studierende einzelne Zulassungsvoraussetzungen aus von ihr/ihm nicht zu ver-
tretenden Gründen nicht erfüllen und wäre die Nichtzulassung eine besondere Härte, so kann
das vorsitzende Mitglied der Prüfungskommission auf Antrag der/des Studierenden die Zulas-
sung aussprechen. 2In dem Antrag sind die Hinderungsgründe glaubhaft zu machen; im Krank-
heitsfalle gilt § 37 Abs. 5 entsprechend. 3Die Zulassung kann von bestimmten Auflagen, z. B.
dem zeitnahen Nachholen der versäumten Zulassungsvoraussetzungen, abhängig gemacht
werden.
§ 20
Prüfungsformen; gute wissenschaftliche Praxis
(1) An der Hochschule München werden Prüfungen in schriftlicher und mündlicher Form, als Prä-
sentationen, Modularbeiten und praktische Prüfungen sowie als Abschlussarbeiten abgelegt.
(2) 1Schriftliche
Arbeiten sind von dem/der Studierenden nach den Grundsätzen und Regeln guter
wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. 2Zur Einhaltung dieser Grundsätze und Regeln kann die
Prüfungsleistung mittels geeigneter Plagiatserkennungssoftware auf möglicherweise nicht
kenntlich gemachte übernommene sonstige Quellen hin überprüft werden. Studierende haben
mit der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass diese selbstständig verfasst und alle
benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben wurden.
(3) 1Wird eine Prüfung in einer anderen Prüfungsform im Studienplan angeboten, als durch eine
einschlägige Studien- und Prüfungsordnung vorgegeben, können Studierende durch verbindli-
che schriftliche Erklärung gegenüber den von der Prüfungskommission bestellten Prüferinnen
und Prüfern wählen, die Prüfung in dieser Form abzulegen. 2Die Erklärung ist abzugeben vor
Abschluss der Prüfungsanmeldung, bei Prüfungen nach §§ 23 - 25 bis zur Ausgabe der Aufga-
benstellung und verbleibt bei den Prüfenden.
§ 21
Schriftliche Prüfungen
(1) 1Schriftliche
Prüfungen (schrP) finden unter Aufsicht statt und schließen in der Regel ein Modul
ab. 2Als
schriftliche Prüfungen können auch zeichnerische, gestalterische und künstlerische
Prüfungen gelten sowie Prüfungen bei denen Kenntnisse der Anwendung und Entwicklung von
Computerprogrammen auch unter Einsatz von Computern geprüft werden.
(2) Die Bearbeitungsdauer für schriftliche Prüfungen beträgt mindestens 60 und höchstens 240 Mi-
nuten.
(3) Erscheint eine Studierende/ein Studierender verspätet zu einer schriftlichen Prüfung, hat sie/er
keinen Anspruch auf entsprechende Verlängerung der Bearbeitungsdauer.
§ 21a
Schriftliche Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren
(Multiple-Choice-Verfahren)
(1) 1Schriftliche
Prüfungen können vollständig oder teilweise im Antwort-Wahl-Verfahren durchge-
führt werden. 2Beträgt der Anteil des Antwort-Wahl-Verfahrens mehr als 20% der gesamten
Prüfungsleistung, gemessen an der Gesamtpunktzahl, so sind nachfolgende Regelungen anzu-
wenden.
(2) 1Ein Prüfungsteil im Antwort-Wahl-Verfahren besteht aus einer Sammlung von Aufgaben mit
vorgegebenen Antwortvorschlägen. 2Die Aufgaben können als Einfachauswahlaufgaben (genau
einer von insgesamt n Antwortvorschlägen ist richtig – „1 aus n“) oder Mehrfachauswahlaufga-
ben (einer oder mehrere (x) von insgesamt n Antwortvorschlägen ist bzw. sind richtig – „x aus
n“) gestellt werden.
(3) 1Zujeder Aufgabe muss es eine eindeutig richtige Lösung geben. 2Innerhalb einer Aufgabe sind
Punktabzüge für falsch gewählte Antwortvorschläge möglich. 3Die minimale zu erreichende
Punktanzahl für eine Aufgabe beträgt 0 Punkte und kann nicht negativ sein.
(4) Werden Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt, gibt die Prüferin/der Prüfer dies
bis spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin hochschulöffentlich ggf. unter Angabe des
Anteils des Antwort-Wahl-Verfahrens an der Gesamtpunktzahl bekannt.
(5) 1Der Fragen-Antworten-Katalog wird von mindestens zwei Prüferinnen/Prüfern erstellt. 2Diese
stimmen sich frühzeitig bei der Konzeption und Erstellung der Prüfungsaufgaben über deren In-
halt und grundlegenden Korrekturschlüssel sowie über im weiteren Prüfungsverlauf erforderlich
werdende Änderungen ab. 3Ergibt eine Prüfung durch die Prüfer, dass einzelne Aufgaben, ge-
messen an den Anforderungen von Abs. 3, fehlerhaft sind, sind diese bei der Feststellung des
Prüfungsergebnisses nicht zu berücksichtigen. 4Ein Nachteil darf den Studierenden dadurch
nicht entstehen.
(6) Bei der Erstellung einer Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren sind insbesondere folgende Punkte
zu beachten und schriftlich vor dem Prüfungstermin von den Prüferinnen/Prüfern festzulegen:
- Im Falle der nur anteiligen Verwendung von Aufgaben nach dem Antwort-Wahl-Verfahren
die Gewichtung solcher Aufgaben im Verhältnis zu den sonstigen Teilen der Prüfung.
(7) Die Korrektur kann mit Hilfe eines automatisierten Verfahrens erfolgen.
2. wenn mindestens 40 % der maximal erreichbaren Punktzahl erreicht wurden und die
vom/ von der Studierenden erreichte Punktzahl um nicht mehr als 20 % die durchschnittli-
chen Prüfungsleistungen der Studierenden unterschreitet, die an der Prüfung teilgenom-
men haben (relative Bestehensgrenze).
(9) 1Haben die Studierenden die für das Bestehen der Prüfung nach Abs. 8 erforderliche Min-
destanzahl der zu erreichenden Punkte erreicht, so lautet die Note
- 4,0 (ausreichend), wenn die nach Abs. 8 erforderliche Mindestanzahl der zu erreichenden
Punkte erreicht ist, aber weniger als 10 %
der über die nach Abs. 8 erforderliche Mindestanzahl der zu erreichenden Punkte hinausgehen-
den möglichen Punkte erreicht worden sind. 2Eine nicht ganzzahlige Notengrenze wird zuguns-
ten der Studierenden gerundet. 3Wurde die nach Abs. 8 erforderliche Mindestanzahl der zu er-
reichenden Punkte nicht erreicht, lautet die Note „nicht ausreichend“ (5,0).
(10) Bei einer Prüfung nach dem Antwort-Wahl-Verfahren sind im Rahmen der Feststellung des Er-
gebnisses die folgenden Angaben zu machen:
- Die Note.
- Die Anzahl der vom Prüfling erreichten Punkte und der Durchschnitt der von der in Abs. 8
Nr. 2 genannten Bezugsgruppe erreichten Punktezahl.
§ 22
Mündliche Prüfungen
(1) Mündliche Prüfungen (mdlP) werden entweder von zwei Prüferinnen/Prüfern oder von einer Ein-
zelprüferin/einem Einzelprüfer und einer sachkundigen Beisitzerin/einem sachkundigen Beisit-
zer, die/der die Voraussetzungen des Art. 85 Abs. 1 BayHIG erfüllen muss, abgenommen und
schließen in der Regel ein Modul ab.
(2) Die Dauer einer mündlichen Prüfung beträgt mindestens 10 und höchstens 45 Minuten.
(3) 1Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse sowie Ort, Zeit und Dauer jeder mündlichen
Prüfung, die Namen der Prüfenden und der/des Studierenden sowie Vorkommnisse, die für die
Feststellung des Prüfungsergebnisses von Bedeutung sind, sind in einer Niederschrift festzuhal-
ten. 2Die Niederschrift ist von den Prüfenden sowie ggf. von der Beisitzerin/dem Beisitzer zu un-
terschreiben.
§ 23
Präsentationen
(1) 1Präsentationen (Präs) werden mündlich vorgetragen. 2Sie werden oftmals durch vorbereitete
visuelle Darstellungen unterstützt und dienen als selbstständig verfasste studentische Beiträge
zur Darstellung und Analyse wissenschaftlicher und/oder praktischer Problemstellungen. 3Zu
den Präsentationen zählen beispielsweise auch das Kolloquium und das Referat.
(2) Die Dauer einer Präsentation beträgt mindestens fünf und höchstens 45 Minuten.
(3) Ausgabe und Umfang der zu erstellenden Prüfungsleistung werden von der/dem jeweiligen Do-
zentin/Dozenten spätestens vier Wochen vor dem Präsentationstermin festgelegt und hoch-
schulöffentlich bekannt gegeben.
(4) Präsentationen werden in der Regel während der Vorlesungszeit des Semesters abgenommen.
§ 24
Modularbeiten
(1) Eine Modularbeit (ModA) ist eine von der/dem Studierenden erstellte schriftliche Ausarbeitung,
aus der der Kompetenzerwerb anhand einer modulbezogenen Aufgabenstellung hervorgeht.
(4) 1DieAbgabe schriftlicher Ausarbeitungen nach Absatz 2 Satz 1 kann zur Überprüfung der Urhe-
berschaft der Arbeit mit einer fünf- bis zehnminütigen, nicht benoteten Besprechung der Inhalte
der Modularbeit verbunden werden. 2Bei Modularbeiten nach Absatz 2 Satz 2 kann ergänzend
eine Vorstellung der Arbeit, die in die Bewertung der Modularbeit einfließen kann, vorgesehen
werden; nähere Regelungen sind im Studienplan zu treffen.
§ 25
Praktische Prüfungen und freiwillige Praktikumsleistungen
zur Verbesserung der Modulendnote/Anwesenheitspflicht
(1) 1PraktischePrüfungen (praP) finden unter Aufsicht statt und werden in der Regel in Praktika
durchgeführt. 2Es handelt sich insbesondere um die Durchführung von Versuchen sowie die
Teilnahme an künstlerischen (z. B. Chor oder Symphonieorchester der Hochschule München
als AW-Modul) oder Outdoor-Veranstaltungen.
(2) 1Die/der jeweilige Prüferin/Prüfer kann zu Beginn der zugrunde liegenden Lehrveranstaltung für
alle Studierenden verbindlich Art und Anzahl an freiwilligen Praktikumsleistungen (z. B. Labor-
versuche) zur Verbesserung der Modulendnote (FrwL) und den dafür zu erzielenden Prozent-
satz der Prüfung (zwischen 0% und 30 %) festlegen, der während der Vorlesungszeit erworben
und durch den die Bewertung der i. d. R. schriftlichen Prüfung verbessert werden kann. 2Freiwil-
lige Praktikumsleistungen können nur berücksichtigt werden, wenn sie vor der Prüfung dieser
Lehrveranstaltung erbracht wurden. 3Werden keine freiwilligen Praktikumsleistungen erbracht
oder werden diese nicht bestanden, entspricht die Modulendnote der Note der Prüfung.
(3) Bei den praktischen Prüfungen und den freiwilligen Praktikumsleistungen handelt es sich um
Prüfungen, die i. d. R. nicht den gesamten Lehrinhalt eines Modules umfassen, und daher wäh-
rend der Vorlesungszeit eines Semesters abgenommen werden (§ 17 Abs. 2).
(4) 1Eine Anwesenheitspflicht kann ausschließlich in Praktika festgelegt werden. 2Der Teilnahme-
nachweis (TN) bestätigt, dass die/der Studierende an mindestens 75 % des zugrunde liegenden
Praktikums teilgenommen hat; ein über 75 % liegender Prozentsatz ist im Studienplan des Stu-
diengangs festzulegen. 3Die Teilnahme wird anhand einer Anwesenheitsliste überprüft.
§ 26
Bachelor- oder Masterarbeit (Abschlussarbeit)
(1) 1Die Bachelorarbeit (BA) oder die Masterarbeit (MA) ist die wissenschaftliche und/oder künstle-
rische Anwendung der Studieninhalte. 2In ihr soll die/der Studierende zeigen, dass sie/er in der
Lage ist, eine anspruchsvolle Aufgabenstellung aus dem Bereich ihres/seines Studienfaches
selbstständig zu bearbeiten und dazu Lösungsstrategien erarbeiten, beurteilen und effektiv um-
setzen kann.
(2) Die jeweilige SPO legt die Voraussetzungen für die Ausgabe des Themas und die Bearbei-
tungsfrist fest.
(4) 1Eingeeignetes Thema kann auch zur gemeinsamen Bearbeitung an mehrere Studierende aus-
gegeben werden, wenn sichergestellt ist, dass die individuelle Leistung jeder/jedes Studieren-
den eindeutig abgrenzbar ist und als Einzelleistung bewertet werden kann. 2Jede/jeder Studie-
rende muss hierbei den von ihr/ihm erstellten Teil besonders kennzeichnen.
(5) 1Die Ausgabe des Themas der Bachelor- oder Masterarbeit ist aktenkundig zu machen. 2Hierbei
sind mindestens festzuhalten: Vor- und Nachname der/des Studierenden und der Betreue-
rin/des Betreuers, das Thema der Bachelor- oder Masterarbeit, der Tag der Ausgabe des The-
mas sowie der Abgabetermin. 3Die zuständige Prüfungskommission überwacht die Einhaltung
dieser Termine und meldet die Studierenden, die die Abgabefrist für ihre Bachelor- oder Master-
arbeit überschritten haben, unverzüglich an das Sachgebiet Prüfung und Praktikum; die Prü-
fungskommission kann diese Aufgabe an die jeweilige Betreuerin/den jeweiligen Betreuer dele-
gieren. 4Falls keine Verlängerung der Bearbeitungszeit gewährt wurde, erhält die/der Studie-
rende vom Sachgebiet Prüfung und Praktikum die Mitteilung, dass die Bachelor- oder Masterar-
beit wegen nicht fristgerechter Abgabe mit der Note „nicht ausreichend“ (Note 5) bewertet wird.
(6) 1Die Bachelor- oder Masterarbeit ist nach näherer Regelung durch die Fakultät bei der Betreu-
erin/dem Betreuer oder einer zur Entgegennahme ermächtigten Stelle (z. B. Fakultätssekreta-
riat) abzugeben. 2Die Anzahl und die Art der Ausfertigungen regelt die jeweilige Prüfungskom-
mission. 3Künstlerische Arbeiten, Gegenstände, Modelle und Pläne sind nur in jeweils einfacher
Ausfertigung vorzulegen.
(7) Jede Bachelor- oder Masterarbeit ist mit einer Erklärung der/des Studierenden zu versehen,
dass sie/er die Arbeit selbständig verfasst, noch nicht anderweitig für Prüfungszwecke vorge-
legt, keine anderen als die angegebenen Quellen oder Hilfsmittel benutzt, sowie wörtliche oder
sinngemäße Zitate als solche gekennzeichnet hat.
(8) 1Auf Antrag der/des Studierenden kann die Prüfungskommission die Bearbeitungszeit in be-
gründeten Ausnahmefällen, wenn die Bearbeitungsfrist wegen Krankheit oder anderer von
der/dem Studierenden nicht zu vertretender Gründe nicht eingehalten werden kann, im Einver-
ständnis mit der Betreuerin/dem Betreuer verlängern. 2Die Nachfrist soll zwei Monate nicht
überschreiten. 3Bei Nichteinhaltung der Bearbeitungsfrist wird die Note „nicht ausreichend“ er-
teilt. 4Anträge auf Verlängerung der Bearbeitungsfrist für die Abschlussarbeit sind unter Angabe
der Gründe spätestens zwei Wochen vor dem festgelegten Abgabetermin bei dem vorsitzenden
Mitglied der Prüfungskommission einzureichen. 5Im Krankheitsfalle gelten § 37 Abs. 5 Sätze 4
bis 6 entsprechend.
(9) 1Wird die Bachelor- oder Masterarbeit mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet, so kann sie
mit einem neuen Thema einmal wiederholt werden. ²Die Bearbeitungsfrist der zu wiederholen-
den Bachelor- oder Masterarbeit beginnt spätestens sechs Monate nach Bekanntgabe der ers-
ten Bewertung. ³Überschreiten Studierende die Frist nach Satz 2, gilt die Prüfungsleistung als
wiederholt und nicht bestanden. 4Für Fristverlängerungen gilt § 37 Abs. 5 entsprechend.
(10) Das Bewertungsverfahren einer Abschlussarbeit soll acht Wochen nicht überschreiten.
(1) 1Prüfungen können auch in elektronischer Form abgenommen werden. 2Den Studierenden wird
vor der Prüfung im Rahmen der Lehrveranstaltung Gelegenheit gegeben, sich mit dem elektro-
nischen Prüfungssystem vertraut zu machen. 3Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind
einzuhalten.
(3) 1InRahmen von § 8 Absatz 1 Bay FEV werden freiwillige elektronische Fernprüfungen als
schriftliche Prüfungen (Fernklausuren) und als mündliche Fernprüfungen angeboten. 2Schriftli-
che Prüfungen (Fernklausuren) werden in folgenden Ausgestaltungen angeboten:
- Für den Prüfungstermin wird eine Videokonferenz via Moodle eingerichtet. Bei mehr als 30
Prüfungsteilnehmer/-innen erfolgt die Aufsicht in individuellen Breakout-Sessions mit je einer
eigenen Aufsicht. Die Prüfungsteilnehmer/-innen benötigen einen Laptop/PC mit (Web-) Ka-
mera, wobei als (Web-)Kamera auch ein Smartphone eingesetzt werden kann.
- Die Anwesenheit und Identität der Prüfungsteilnehmer/-innen wird vorab anhand des Studie-
rendenausweises bzw. eines amtlichen Lichtbildausweises, der in die Kamera gehalten wird,
überprüft.
- Die Videokonferenz läuft während der gesamten Prüfung. Die Prüfungsteilnehmer/-innen be-
finden sich hinter einem Tisch, der mit Ausnahme der bei der Prüfung erlaubten Hilfsmittel
leer ist. Die Kameraeinstellung muss erlauben, dass die Prüfungsaufsicht während der ge-
samten Prüfungszeit die Prüfungsteilnehmer/-innen sehen kann.
- Die Prüfungsaufgaben werden über ein zentrales Laufwerk, über Moodle oder durch die Vor-
abverteilung einer mit Passwort geschützten Angabendatei zur Verfügung gestellt. Das
Passwort wird zu Prüfungsbeginn via Moodle zur Verfügung gestellt.
4Die Abgabe der Fernklausur in den Ausgestaltungen schriftliche Prüfung auf Papier mit Video-
konferenzaufsicht und Moodle-Klausur mit Videokonferenzaufsicht erfolgt in einer pdf-Datei
oder direkt als Aufgabenabgabe in Moodle. 5Für die Abgabe wird den Studierenden ausrei-
chend Zeit zur Verfügung gestellt. 6Für Remote EXaHM-Prüfungen werden die Prüfungsaufga-
ben vollständig innerhalb der Remote EXaHM Desktops bereitgestellt, bearbeitet, gespeichert
und dadurch abgegeben; eine Bearbeitung und ein Upload von lokalen Dateien ist nicht vorge-
sehen.
(5) 1Für elektronische Fernprüfungen gemäß § 1 Absatz 2 Satz 2 i.V.m. § 8 Absatz 2 Bay FEV gel-
ten die Absätze 3 und 4 entsprechend. 2Soweit die Hochschule München eine Präsenzprüfung
anbietet, werden die Prüfungsplätze an die Studierenden, die sich für die Alternative der Prä-
senzprüfung angemeldet haben, gemäß der von Ihnen bis zum Ende des vorhergehenden
Fachsemesters erworbenen Leistungspunkte vergeben, beginnend mit der höchsten Leistungs-
punktzahl. 3Bei gleicher Leistungspunktzahl entscheidet das Los.“
(6) Für die Präsenzprüfungen gem. Abs. 5 Satz 2 gilt § 31 Abs. 1 Satz 1 mit der Maßgabe, dass ein
wirksamer Rücktritt nur vorliegt, wenn sich die/der Studierende mindestens 24 Stunden vor der
Präsenzprüfung bei der/dem Prüfer/in in elektronischer Form abgemeldet hat.
§ 28
Gruppenarbeit
1Die in §§ 21 bis 26 genannten Prüfungsformen können entweder als Einzelleistung oder in Form ei-
ner Gruppenarbeit erbracht werden. 2Bei einer Gruppenarbeit muss der Einzelbeitrag jeder/jedes Stu-
dierenden deutlich erkennbar und bewertbar sein. 3Die Note setzt sich bei einer Gruppenarbeit zusam-
men aus dem Ergebnis des Einzelbeitrags und dem Gruppenbeitrag. 4Der Anteil des Einzelbeitrags
muss ein Notengewicht von mindestens 50 % haben.
§ 29
Zweck der Prüfung
1Der Zweck der Prüfung ist die Feststellung der Kompetenzen der Prüfungsteilnehmerin/des Prüfungs-
teilnehmers. 2Die prüfbaren Kompetenzen orientieren sich an den Festlegungen der SPO und der Mo-
dulbeschreibung.
§ 30
Nachteilsausgleich; Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz und
Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz
(1) 1Studierenden, die wegen einer Behinderung nicht in der Lage sind, eine Prüfung ganz oder teil-
weise in der vorgesehenen Form abzulegen, wird Nachteilsausgleich gewährt, soweit dies zur
Herstellung der Chancengleichheit erforderlich ist. ²Der Nachteilsausgleich kann insbesondere
in Form zusätzlicher Arbeits- und Hilfsmittel, einer angemessenen Verlängerung der Bearbei-
tungszeit oder der Ablegung der Prüfung in einer anderen Form gewährt werden.
(2) 1EinNachteilsausgleich ist über ein Onlineantragsverfahren zu beantragen. ²Der Antrag soll
spätestens mit der Anmeldung zur Prüfung gestellt werden.
(4) Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für Eignungsfeststellungsverfahren zur Zulassung in einem
Studiengang.
§ 31
Versäumnis und Prüfungsrücktritt
(1) 1Das Nichterscheinen zu einer angemeldeten Prüfung gilt als wirksamer Rücktritt von dieser
Prüfung.2Studierende werden in diesem Fall so gestellt, als hätten sie sich nicht zu der Prüfung
angemeldet.3Bei Rücktritt von einer Prüfung, die bereits angetreten wurde, wird die Note ,,nicht
ausreichend“ erteilt, es sei denn, der Rücktritt erfolgte aus vom Studierenden nicht zu vertreten-
den Gründen. ³Die Prüfung ist mit Stellung der Prüfungsaufgabe angetreten.
(2) 1Der Rücktritt von einer angetretenen Prüfung muss unverzüglich nach Kenntnis der dafür gel-
tend gemachten Gründe schriftlich oder auf elektronische Weise gegenüber dem Sachgebiet
Prüfung und Praktikum erklärt werden. 2Die Gründe für den Rücktritt sind anzugeben und müs-
sen glaubhaft gemacht werden. 3Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsun-
fähigkeit soll vor Ende der Bearbeitungszeit unter Rückgabe der Prüfungsunterlagen bei der
Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden und wird im Prüfungsprotokoll vermerkt. 4Bei krank-
heitsbedingter Prüfungsunfähigkeit ist ein ärztliches Attest vorzulegen, das auf einer Untersu-
chung beruht, die grundsätzlich am Tag der Prüfung erfolgt ist. 5Der Prüfungsausschuss legt
fest, welche Angaben das ärztliche Attest enthalten muss. 6Die Hochschule kann ein Attest des
Gesundheitsamts oder eines bestimmten Arztes (Vertrauensarzt) verlangen.
(3) 1Der Rücktritt von einer Abschlussarbeit bedarf der Einwilligung des vorsitzenden Mitglieds der
zuständigen Prüfungskommission und ist nur einmal möglich. 2Der Rücktritt muss gegenüber
dem vorsitzenden Mitglied der zuständigen Prüfungskommission bis spätestens eine Woche vor
dem Abgabetermin der Abschlussarbeit schriftlich oder auf elektronische Weise erklärt werden.
§ 32
Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen; Prüfungsgesamtergebnis
(1) Der Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen ist die individuelle Leistung des Studierenden
zugrunde zu legen.
(3) 1Fürdie Bewertung der Prüfungen und der Abschlussarbeiten werden an der Hochschule Mün-
chen folgende Notenziffern verwendet:
1,0; 1,3 (sehr gut); 1,7; 2,0; 2,3 (gut); 2,7; 3,0; 3,3 (befriedigend); 3,7; 4,0 (ausreichend) und 5,0
(nicht ausreichend).
2DieNoten 0,7; 4,3; 4,7 und 5,3 sind ausgeschlossen. ³Prüfungen, auf denen keine Endnoten
beruhen, können mit den Prädikaten „mit Erfolg abgelegt“ bzw. „ohne Erfolg abgelegt“ bewertet
werden.
(4) 1Sieht ein Modul mehr als eine Prüfung vor, so muss jede dieser Prüfungen zum Bestehen der
Gesamtprüfung mit der Note „4,0“ (ausreichend) oder besser bestanden werden. 2Werden in
einem Modul mehrere Prüfungen gefordert, ergibt sich die Modulendnote aus dem arithmeti-
schen Mittel der Noten der einzelnen Prüfungen; in der SPO des jeweiligen Studiengangs kön-
nen zur Berechnung der Modulendnote für Teilleistungen Gewichte bestimmt werden. 3Ergeb-
nisse von Prüfungen mit einer vereinfachten Bewertung nach Abs. 3 Satz 3 gehen in die Modul-
endnote nicht ein.
(5) Werden Teile einer Prüfung durch verschiedene Prüfende gestellt und bewertet, so ist bis vier
Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit bekannt zu geben, wie die einzelnen Teile gewichtet
werden.
(6) 1Auf Grund der Bewertungen werden Endnoten gebildet. ²Sind die Noten mehrerer Prüfungs-
leistungen zu einer Endnote zusammenzufassen, ergibt sich die Note aus dem auf eine Nach-
kommastelle abgerundeten arithmetischen Mittel. 3Die Studien- und Prüfungsordnung kann vor-
sehen, dass die Noten unterschiedlich gewichtet werden oder bestimmen, dass bei der Note
„nicht ausreichend“ in einer der Prüfungsleistungen die Endnote „nicht ausreichend“ erteilt wird.
(7) Die Endnoten sowie die Note der Bachelor- oder Masterarbeit lauten bei einem Notendurch-
schnitt oder einer Note
(9) 1Prüfungsleistungen, die als nicht bestanden bewertet werden sollen, sind von zwei Prüfenden
zu bewerten; Erstkorrektur und Zweitkorrektur sind auf der Prüfungsarbeit zu vermerken.
²Mündliche Prüfungen sind mindestens von einem Prüfenden und einer sachkundigen Beisitze-
rin oder einem sachkundigen Beisitzer durchzuführen (Art. 84 Abs. 3 Satz 2 Nr. 10 BayHIG). ³Ist
eine Prüfungsleistung unterschiedlich bewertet worden, sollen sich die Prüfenden auf eine über-
einstimmende Bewertung einigen. 4Kommt eine Einigung nicht zustande, ergibt sich die Note
aus dem auf eine Nachkommastelle abgerundeten arithmetischen Mittel.
(10) 1Modulendnoten der an anderen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften er-
brachten und nach der jeweiligen SPO angerechneten Grundlagenmodule fließen in die Be-
rechnung des Prüfungsgesamtergebnisses ein. 2In diesem Fall ist eine Durchschnittsnote aus
den Modulendnoten dieser Grundlagenmodule zu bilden. 3Die Durchschnittsnote wird in der Re-
gel als Durchschnitt der ungewichteten Modulendnoten der Herkunftshochschule berechnet. 4In
der jeweiligen SPO kann festgelegt werden, dass die Durchschnittsnote als Durchschnitt der mit
den an der Herkunftshochschule ausgewiesenen Leistungspunkten gewichteten Modulendno-
ten der Herkunftshochschule berechnet wird. 5Diese Durchschnittsnote geht mit dem Gewicht
der Module der Hochschule München, auf die diese Grundlagenmodule angerechnet worden
sind, in das Prüfungsgesamtergebnis ein.
(11) 1Im Prüfungszeugnis werden den Endnoten und der Note der Abschlussarbeit in einem Klam-
merzusatz die zugrunde liegenden Notenziffern mit einer Nachkommastelle beigefügt. 2Bei der
Berechnung des Prüfungsgesamtergebnisses werden statt der Endnoten und der Note der Ab-
schlussarbeit die Notenziffern der differenzierten Bewertung nach Abs. 3 Satz 1 zugrunde ge-
legt.
§ 32a
Bestehen, Ermittlung des Prüfungsgesamtergebnisses
(1) Die Bachelor- oder Masterprüfung ist bestanden, wenn in allen Modulen einschließlich der Ba-
chelor- und Masterarbeit, von denen nach der Hochschulprüfungsordnung das Bestehen der
Bachelor- oder Masterprüfung abhängt, mindestens die Note „ausreichend“ oder das Prädikat
„mit Erfolg abgelegt“ erzielt wurde und damit die nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung
für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprüfung erforderlichen Leistungspunkte erworben
wurden.
(2) 1Das Prüfungsgesamtergebnis ergibt sich aus dem auf eine Nachkommastelle abgerundeten
arithmetischen Mittel aus den Endnoten und der Note der Bachelor- oder Masterarbeit. 2Sieht
die Hochschulprüfungsordnung vor, dass den Endnoten in einem Klammerzusatz der Notenwert
mit einer Nachkommastelle angefügt wird, werden diese Notenwerte zugrunde gelegt. 3 Die
Hochschulprüfungsordnung kann vorsehen, dass die Endnoten sowie die Note der Bachelor-
oder Masterarbeit unterschiedlich gewichtet werden. 4 Werden Studien- oder Prüfungsleistun-
gen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu überneh-
men und nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung in die Berechnung des Prüfungsge-
samtergebnisses einzubeziehen; bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk ,,be-
standen“ aufgenommen, der bei der Berechnung nicht zu berücksichtigen ist.
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 1,0 bis 1,2 mit Auszeichnung bestanden
bei einem Prüfungsgesamtergebnis von 1,3 bis 1,5 sehr gut bestanden
§ 32 b
Verstöße gegen Prüfungsvorschriften
(1) 1Mit der Note ,,nicht ausreichend“ werden Prüfungsleistungen Studierender bewertet, die bei
Abnahme der Prüfung eine Täuschungshandlung versucht oder begangen oder durch schuld-
haftes Verhalten einen ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung unmöglich gemacht haben. ²Glei-
ches gilt, wenn ein Studierender durch schuldhaftes Verhalten die Zulassung zu einer Prüfung
zu Unrecht herbeigeführt hat.
(2) In besonders schweren Fällen können auch die übrigen Prüfungsleistungen des Moduls oder
des Prüfungsfachs, in dem die entsprechende Prüfungsleistung erbracht wurde, mit der Note
,,nicht ausreichend“ bewertet werden.
§ 33
Notenbekanntgabe; Einsicht in Prüfungsarbeiten
(1) 1Der Prüfungsausschuss legt den Termin für die Notenbekanntgabe fest. 2Die durch die Prü-
fungskommissionen festgestellten Prüfungsergebnisse werden unter Wahrung des schutzwürdi-
gen Interesses der Studierenden auf elektronische Weise bekannt gegeben.
(2) 1Eine Studierende/ein Studierender kann an dem vom Prüfungsausschuss festgelegten Tag
Einsicht in seine bewerteten Prüfungen nehmen. 2Hierbei soll die Prüferin/der Prüfer anwesend
sein. 3Abweichend von Satz 1 ist die Einsichtnahme auf Antrag einer/eines Studierenden mit
Zustimmung des vorsitzenden Mitgliedes der zuständigen Prüfungskommission bis spätestens
vier Wochen nach Beginn des Folgesemesters möglich. 4Der begründete Antrag ist rechtzeitig
an das Sachgebiet Prüfung und Praktikum zu richten. 5Das Recht auf Einsicht in die Prüfungs-
akte im Rahmen von Verwaltungs- und Klageverfahren bleibt hiervon unberührt.
(3) Die Anfertigung von Ablichtungen schriftlicher Prüfungsarbeiten im Rahmen von Verwaltungs-
und Klageverfahren ist gegen Kostenerstattung ausschließlich im Sachgebiet Prüfung und Prak-
tikum möglich.
§ 35
Vorrückensregelungen
(1) 1Inder jeweiligen SPO kann es bis zu zwei Vorrückensregelungen geben. 2Eine Vorrückensre-
gelung legt jeweils den Eintritt in ein höheres Studiensemester fest.
(2) Eine Vorrückensregelung kann sowohl das Bestehen bestimmter Module, als auch das Beste-
hen des praktischen Studiensemesters, als auch das Erreichen einer gewissen Leistungspunk-
tezahl vorsehen.
(3) Ein Weiterstudium in einem höheren Studiensemester als dem, für das die Vorrückensregelung
gilt, ist erst nach Erfüllung der Vorrückensregelung zulässig.
§ 36
Wiederholung nicht bestandener Modulprüfungen
(1) 1An der Hochschule München abgelegte, nicht bestandene Prüfungen müssen an der Hoch-
schule München im selben Studiengang wiederholt werden. 2In Bachelor- und Masterstudien-
gängen können höchstens jeweils fünf Prüfungen zweimal wiederholt werden. 3Hierbei zählt,
unabhängig von der jeweiligen Prüfungsform, jede in der einschlägigen Studien- und Prüfungs-
ordnung ausgewiesene Prüfungsleistung als eine Prüfung. 4Jede im Erstversuch nicht bestan-
dene Prüfung muss im darauf folgenden Semester wiederholt werden. 5Die weiteren Wiederho-
lungsprüfungen müssen innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Bekanntgabe des Ergeb-
nisses der Bewertung der vorherigen Wiederholungsprüfung abgelegt werden. 6Kann die jewei-
lige Prüfungsleistung nur durch die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung erbracht werden, wel-
che im Jahresturnus stattfindet, ist die Wiederholungsprüfung im Prüfungszeitraum des zweiten,
nach dem erstmaligen Nichtbestehen folgenden Semesters abzulegen. 7Bei Modulstudien ist
eine zweite Wiederholungsprüfung ausgeschlossen (Art. 84 Abs. 3 Satz 1 Nr. 11 Hs. 2
BayHIG).
(2) 1In Bachelorstudiengängen kann eine einzige Prüfung ein drittes Mal wiederholt werden. 2Die
dritte Wiederholungsprüfung ist nur zulässig, wenn die/der Studierende ohne Berücksichtigung
der Bachelorarbeit mit Bachelorseminar/-kolloquium zum Zeitpunkt der Notenbekanntgabe einer
nicht bestandenen zweiten Wiederholungsprüfung höchstens vier Prüfungen noch nicht bestan-
den hat. 3Dabei kann in der SPO für die dritte Wiederholungsprüfung geregelt werden, dass die
Prüfung in einer anderen Prüfungsform abgelegt werden darf als in der für dieses Modul nach
der Anlage zur SPO vorgesehenen Prüfungsform.
prüfungen.
(4) 1Die Fristen für die Ablegung von Wiederholungsprüfungen werden durch Beurlaubung oder Ex-
matrikulation nicht unterbrochen, es sei denn, die Beurlaubung oder Exmatrikulation ist durch
Gründe im Sinn von § 37 Abs. 5 Satz 1 bedingt. ²Überschreiten Studierende die Fristen nach
Abs. 1 oder 2, gilt die Prüfungsleistung als wiederholt und nicht bestanden. ³Für Fristverlänge-
rungen gilt § 37 Abs. 5 entsprechend.
§ 37
Regeltermine; Nachfristen
(1) 1Die Prüfungen sind so rechtzeitig abzulegen, dass die nach Maßgabe der Studien- und Prü-
fungsordnung für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprüfung erforderlichen Leistungs-
punkte bis zum Ende der jeweiligen Regelstudienzeit erworben sind. ²Um die jeweilige Regel-
studienzeit einzuhalten, sollen pro Fachsemester 30 Leistungspunkte erworben werden.
(2) 1InBachelorstudiengängen ist nach Maßgabe der Studien- und Prüfungsordnungen bis zum
Ende des zweiten Fachsemesters mindestens eine Prüfungsleistung aus den Grundlagen des
jeweiligen Studiengangs zu erbringen (Grundlagen- und Orientierungsprüfung). ²Überschreiten
Studierende die Frist nach Satz 1, gelten die noch nicht erbrachten Prüfungsleistungen der
Grundlagen- und Orientierungsprüfung als erstmals nicht bestanden.
(3) 1In Bachelor- und Masterstudiengängen sollen bis zum Ende der jeweiligen Regelstudienzeit
1. in allen auf Prüfungen beruhenden Endnoten, von denen nach der Hochschulprüfungs-
ordnung das Bestehen der Bachelor- oder Masterprüfung abhängt, sowie in der Ba-
chelor- oder Masterarbeit mindestens die Note ,,ausreichend“ erzielt und
2. das praktische Studiensemester mit Erfolg abgeleistet werden und damit die nach Maß-
gabe der Studien- und Prüfungsordnung für das Bestehen der Bachelor- oder Masterprü-
fung erforderlichen Leistungspunkte erworben werden.
²Überschreiten Studierende die jeweilige Regelstudienzeit um mehr als zwei Semester, ohne
die Anforderungen nach Satz 1 zu erfüllen, gilt die Bachelor- oder Masterprüfung als erstmalig
nicht bestanden.
(4) 1Haben Studierende am Ende der Regelstudienzeit noch nicht alle Prüfungen erbracht, werden
sie zu Beginn des auf das Ende der Regelstudienzeit folgenden Fachsemesters durch das
Sachgebiet Prüfung und Praktikum hierauf hingewiesen. 2Gleichzeitig wird ihnen empfohlen, die
Fachstudienberatung aufzusuchen. 3Bei Überschreitung der Regelstudienzeit um mehr als zwei
Semester gelten alle noch offenen Prüfungen der Bachelor- oder Masterprüfung, sofern keine
Nachfrist beantragt oder eine solche nicht gewährt wurde, gem. Abs. 3 als erstmals nicht be-
standen.
(6) 1Anträge auf Fristverlängerung (Nachfristanträge) müssen spätestens einen Monat nach der
Bekanntgabe der in Abs. 4 Satz 3 und § 36 Abs. 3 Satz 3 genannten Mitteilungen des Sachge-
biets Prüfung und Praktikum in elektronischer Weise im Sachgebiet Prüfung und Praktikum ein-
gehen. ²Im Krankheitsfalle ist stets ein aktuelles, qualifiziertes (fach-) ärztliches, im Wiederho-
lungsfalle ausschließlich ein qualifiziertes amtsärztliches Attest vorzulegen. ³Die Vorlage einer
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reicht nicht aus.
(7) 1Für eine Nachfristgewährung für das Ablegen einer Wiederholungsprüfung gilt Abs. 6 entspre-
chend mit der Maßgabe, dass Anträge auf Fristverlängerung in diesen Fällen rechtzeitig, sprich
vor der jeweiligen Wiederholungsprüfung bzw. vor dem Abgabetermin einer Prüfung, im Sach-
gebiet Prüfung und Praktikum eingehen müssen. 2Im Falle einer Prüfungsunfähigkeit wegen
Krankheit ist ein Nachfristantrag spätestens eine Woche nach dem Tag der versäumten Prüfung
bzw. dem versäumten Abgabetermin für eine Prüfung im Sachgebiet Prüfung und Praktikum
vorzulegen.
§ 38
Zeugnisse; Diploma Supplement
(1) 1Über die bestandene Abschlussprüfung wird ein Prüfungszeugnis gemäß den in der Anlage 1
enthaltenen Mustern ausgestellt. 2Abschlusszeugnisse von Hochschulzertifikaten werden nach
Maßgabe der SPO des jeweiligen Angebots erstellt.
(2) Auf schriftlichen Antrag der Absolventin/des Absolventen werden an Partnerhochschulen der
Hochschule München erworbene und nicht angerechnete Prüfungen mit den erzielten Noten
bzw. Prädikaten ausgewiesen.
(3) 1Dem Abschlusszeugnis wird ein deutsch- und englischsprachiges Diploma Supplement, ge-
mäß den in der Anlage 2 enthaltenen Mustern, beigegeben. 2Im Diploma Supplement werden
das Prüfungsgesamtergebnis und, unter Nennung der Vergleichsmenge, eine relative Note aus-
gewiesen. 3Hierbei wird die relative Note (siehe Histogramm in Anlage 3) im sogenannten Zwei-
Zehntelmodus dargestellt (1,0 bis 1,1 falls das Prüfungsgesamtergebnis zwischen 1,00 und
1,19 liegt usw.). 4Grundlage für die Berechnung der relativen Note sind die drei vorhergehenden
Abschlusssemester eines Studienganges, vorausgesetzt der so definierten Vergleichsgruppe
gehören mindestens 10 Absolventinnen/Absolventen an. 5Sofern in einem Studiengang die ge-
mäß Satz 4 geforderte Mindestanzahl an Absolventinnen/Absolventen nicht erreicht wird, wird in
das Diploma Supplement folgender Satz aufgenommen: „The requirements for a percental dis-
tribution of the final grades of the study course are not given.“ 6Absolventinnen und Absolven-
ten, denen nach Satz 4 keine relative Note mitgeteilt werden konnte, können auf Antrag ein ak-
tualisiertes Diploma Supplement mit relativer Note erhalten, nachdem die für die Vergleichs-
gruppe erforderliche Zahl von Absolventinnen und Absolventen erreicht wurde.
(1) Aufgrund der an der Hochschule München bestandenen Abschlussprüfung wird der in der je-
weiligen SPO genannte akademische Grad verliehen.
(2) Über die Verleihung des akademischen Grades wird eine Urkunde gemäß dem jeweiligen Mus-
ter in der Anlage 4 zu dieser Satzung ausgestellt.
§ 40
1In auslaufenden Studiengängen, Studienrichtungen und Studienschwerpunkte hat die Fakultät dafür
Sorge zu tragen, dass Prüfungen auch nach dem letzten regulären Lehrangebot eines Moduls abge-
legt werden können. 2Die Fakultät gibt hochschulöffentlich zeitlich vorausschauend bekannt, in wel-
chen Studiensemestern letztmalig ein Lehrangebot stattfindet.
§ 41
Mitwirkungs-, Informations- und Sorgfaltspflicht
1Im Rahmen ihrer/seiner Mitwirkungs-, Informations- und Sorgfaltspflicht an einem geordneten Stu-
dienverlauf und im Prüfungsverfahren ist jede/jeder Studierende verpflichtet, sich gewissenhaft und
selbstständig über die jeweils einschlägigen Vorschriften, Studium und Prüfungen betreffend, wie die
ASPO, sowie über hochschulöffentliche Bekanntmachungen ihrer/seiner Fakultät, insbesondere die
jeweiligen SPO und den jeweiligen Studienplan, der Prüfungsgremien sowie des Sachgebiets Prüfung
und Praktikum fortlaufend zu informieren und die notwendigen Handlungen im Prüfungsverfahren vor-
zunehmen. 2Die Studierenden sind darüber hinaus verpflichtet, sich regelmäßig anhand der einschlä-
gigen SPO und des zugehörigen Studienplanes über Prüferinnen/Prüfer, aktuelle Prüfungsformen, Be-
arbeitungszeiten und weitere Prüfungsmodalitäten zu informieren. 3Unterlassene oder nicht eindeutige
Handlungen, die unter die Pflicht des Satzes 1 fallen, gehen zu Lasten der/des Studierenden.
§ 42
Übergangsbestimmungen
(1) Für Studierende, die ihr Bachelorstudium vor dem Wintersemester 2007/2008 aufgenommen
haben, gilt § 37 Abs. 4 Satz 3 mit der Maßgabe, dass die Regelstudienzeit um mehr als vier Se-
mester überschritten sein muss.
(2) 1Alle SPO, die bis einschließlich des Sommersemesters 2022 nicht auf die Regelungen dieser
Satzung umgestellt worden sind und in die nach dem Wintersemester 2022/2023 neue Studien-
anfängerinnen und Studienanfänger aufgenommen werden sollen, sind bis spätestens
14.03.2023 an diese Satzung anzupassen. 2Studierende, die ihr Studium in einem Studiengang,
für den zu ihrem Studienbeginn die Regelungen der APO galten, vor dem Sommersemester
2023 aufgenommen haben, können diesen Studiengang auf der Grundlage der APO in ihrer je-
weils gültigen Fassung abschließen.
(1) Abweichend von den Regelungen der jeweiligen SPO ist der Nachweis eines Vorpraktikums
gem. § 13 nicht erforderlich.
(2) Studierende, die die in der jeweiligen SPO festgelegten Voraussetzungen für das Vorrücken
(§ 35) in das nächsthöhere Studiensemester zu Beginn des Wintersemesters 2020/2021 nicht
nachweisen können, dürfen im Wintersemester 2020/2021 und im Sommersemester 2021 Prü-
fungsleistungen aus diesem nächsthöheren Studiensemester erbringen; dies gilt entsprechend
für den Eintritt in das praktische Studiensemester.
(3) Im Studienplan (§ 11 Abs. 2 Nr. 4) des jeweiligen Studiengangs kann eine Form der einzelnen
Prüfung festgelegt werden, die von der in der Anlage zur SPO gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 4 festge-
legten Prüfungsform abweichen kann.
(4) Studierende, die nach Maßgabe der Prüferin/des Prüfers die Zulassungsvoraussetzung erfüllen,
werden zur Prüfung zugelassen. Ein Teilnahmenachweis ist als Zulassungsvoraussetzung einer
Prüfung ausgeschlossen. Studierende, die die Prüfung im Wintersemester 2020/2021 bestehen,
müssen die Zulassungsvoraussetzung nicht nachholen.
§ 42b
Sonderregelungen für das Sommersemester 2021
(1) Im Studienplan (§ 11 Abs. 2 Nr. 4) des jeweiligen Studiengangs kann eine Form der einzelnen
Prüfung festgelegt werden, die von der in der Anlage zur SPO gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 4 festge-
legten Prüfungsform abweichen kann.
(2) 1Studierende, die die in der jeweiligen SPO festgelegten Voraussetzungen für das Vorrücken
(§ 35) in das nächsthöhere Studiensemester zu Beginn des Sommersemesters 2021 nicht
nachweisen können, dürfen im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/2022 Prü-
fungsleistungen aus diesem nächsthöheren Studiensemester erbringen; dies gilt entsprechend
für den Eintritt in das praktische Studiensemester. 2In Studiengängen, die eine Vorrückens-
voraussetzung nicht zu Beginn eines Studiensemesters, sondern zu einem späteren Zeitpunkt
im Studiensemester definiert haben, ist das nächsthöhere Studiensemester nach Satz 1 das
Studiensemester, das auf das Studiensemester folgt, in dem die Vorrückensvoraussetzung
liegt.
(3) 1Studierende, die nach Maßgabe der Prüferin/des Prüfers die Zulassungsvoraussetzungen er-
füllen, werden zur Prüfung zugelassen. 2Ein Teilnahmenachweis ist als Zulassungsvorausset-
zung einer Prüfung ausgeschlossen. 3Studierende, die die Prüfung im Sommersemester 2021
bestehen, müssen die Zulassungsvoraussetzung nicht nachholen.
(1) Abweichend von § 11 Abs. 1 Satz 3 können neue Regelungen bis 30.11.2021 bekannt gemacht
werden.
(2) Im Studienplan (§ 11 Abs. 2 Nr. 4) des jeweiligen Studiengangs kann eine Form der einzelnen
Prüfung festgelegt werden, die von der in der Anlage zur SPO gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 4 festge-
legten Prüfungsform abweichen kann.
(3) 1Studierende, die die in der jeweiligen SPO festgelegten Voraussetzungen für das Vorrücken
(§ 35) in das nächsthöhere Studiensemester zu Beginn des Wintersemester 2021/2022 nicht
nachweisen können, dürfen im Wintersemester 2021/2022 und im Sommersemester 2022 Prü-
fungsleistungen aus diesem nächsthöheren Studiensemester erbringen; dies gilt entsprechend
für den Eintritt in das praktische Studiensemester. 2In Studiengängen, die eine Vorrückensvo-
raussetzung nicht zu Beginn eines Studiensemesters, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im
Studiensemester definiert haben, ist das nächsthöhere Studiensemester nach Satz 1 das Studi-
ensemester, das auf das Studiensemester folgt, in dem die Vorrückensvoraussetzung liegt.
(4) 1Studierende, die nach Maßgabe der Prüferin/des Prüfers die Zulassungsvoraussetzungen er-
füllen, werden zur Prüfung zugelassen. 2Ein Teilnahmenachweis ist als Zulassungsvorausset-
zung einer Prüfung ausgeschlossen. 3Studierende, die die Prüfung im Wintersemester
2021/2022 bestehen, müssen die Zulassungsvoraussetzung nicht nachholen.
(5) Ergänzend zu § 31 Abs. 1 gilt maximal eine im Wintersemester 2021/2022 im zweiten oder im
dritten Versuch abgelegte Prüfung als nicht angetreten, wenn die/der Studierende die Ableh-
nung des Prüfungsergebnisses gegenüber dem Sachgebiet Prüfung und Praktikum bis eine
Woche nach der Notenbekanntgabe in elektronischer Form erklärt.
§ 42d
Sonderregelungen für das Sommersemester 2022
(1) Im Studienplan (§ 11 Abs. 2 Nr. 4) des jeweiligen Studiengangs kann eine Form der einzelnen
Prüfung festgelegt werden, die von der in der Anlage zur SPO gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 4 festge-
legten Prüfungsform abweichen kann.
(2) 1Studierende, die die in der jeweiligen SPO festgelegten Voraussetzungen für das Vorrücken
(§ 35) in das nächsthöhere Studiensemester zu Beginn des Sommersemesters 2022 nicht
nachweisen können, dürfen im Sommersemester 2022 Prüfungsleistungen aus diesem nächst-
höheren Studiensemester erbringen; dies gilt entsprechend für den Eintritt in das praktische
Studiensemester. 2In Studiengängen, die eine Vorrückensvoraussetzung nicht zu Beginn eines
Studiensemesters, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im Studiensemester definiert haben,
ist das nächsthöhere Studiensemester nach Satz 1 das Studiensemester, das auf das Studien-
semester folgt, in dem die Vorrückensvoraussetzung liegt.
§ 42e
Sonderregelung für das Wintersemester 2022/2023
(1) Im Studienplan (§ 11 Abs. 2 Nr. 4) des jeweiligen Studiengangs kann eine Form der einzelnen
Prüfung festgelegt werden, die von der in der Anlage zur SPO gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 4 festge-
legten Prüfungsform abweichen kann.
§ 43
Aufbewahren von Prüfungsunterlagen
(1) 1Die Prüfungsunterlagen sind zwei Jahre aufzubewahren. ²Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit
Ablauf des Kalenderjahres, in dem den Studierenden das Ergebnis der jeweiligen Modulprüfung
mitgeteilt worden ist. ³Soweit im Rahmen der Prüfungen gestalterische Arbeiten angefertigt wer-
den, gilt die Aufbewahrungsfrist nur für die nach Maßgabe der Hochschulprüfungsordnung zu
erstellende Dokumentation in digitaler Form.
(2) 1Eine reduzierte Prüfungsakte ist für die Dauer von 50 Jahren aufzubewahren. ²Diese enthält
Unterlagen über die Immatrikulationsdauer, die Prüfungsergebnisse, die Exmatrikulation und die
Verleihung des akademischen Grades. ³Die Aufbewahrung kann auch in digitaler Form erfol-
gen. 4Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Studie-
rende exmatrikuliert wurde.
(3) 1Die Prüfungsunterlagen sind nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungsfrist zu vernichten,
wenn sie nicht mit Einverständnis des jeweiligen Studierenden zu Hochschulzwecken aufbe-
wahrt oder als archivwürdige Unterlagen im Archiv der jeweiligen Hochschule oder in einem
staatlichen Archiv archiviert werden. ²Prüfungsunterlagen dürfen nicht ausgesondert oder ver-
nichtet werden, wenn und solange gegen eine Prüfungsentscheidung Widerspruch oder Klage
erhoben und das Verfahren nicht rechtskräftig abgeschlossen wurde.
§ 44
In-Kraft-Treten
Die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule München tritt mit Wirkung vom
15. März 2023 in Kraft.
Bachelor Prüfungszeugnis
Anrede
Vorname Name
geboren am TT. Monat. JJJJ in Geburtsort
Studiengang
Der Absolvent/ die Absolventin ist berechtigt, die Berufsbezeichnung "Ingenieur/Ingenieurin" zu führen
(Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 b Gesetz zum Schutz der Berufsbezeichnung "Ingenieur und Ingenieurin").
(Hinweis: Dieser Zusatz wird in den Bachelorprüfungszeugnissen der Fakultäten 01-06, 08 und 09 eingefügt. In den
Bachelorprüfungszeugnissen der Fakultät 09 tritt dabei an Stelle der Berufsbezeichnung Ingenieur/Ingenieurin die Berufsbezeichnung
„Wirtschaftsingenieur/Wirtschaftsingenieurin.)
Das Studium umfasst ein mit Erfolg abgeleistetes praktisches Studiensemester im Umfang von XX
Leistungspunkten.
1) Für die Berechnung des Prüfungsgesamtergebnisses werden die Endnoten aller Module und die Note der Bachelorarbeit
entsprechend ihrer jeweiligen Leistungspunkte gewichtet.
2)…..
Der an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München erworbene akademische Grad kann in der weiblichen oder in der
männlichen Form geführt werden.
Master Prüfungszeugnis
Anrede
Vorname Name
geboren am TT. Monat JJJJ in Geburtsort
Studiengang
1) Für die Berechnung des Prüfungsgesamtergebnisses werden die Endnoten aller Module und die Note der Masterarbeit
entsprechend ihrer Leistungspunkte gewichtet.
2) …..
Der an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München erworbene akademische Grad kann in der weiblichen oder in der
männlichen Form geführt werden.
3.3. Zugangsvoraussetzung(en)
4.1. Studienform
Notensystem
„Sehr gut“ (1,0; 1,3); „Gut“ (1,7; 2,0; 2,3); „Befriedigend“ (2,7; 3,0; 3,3);
„Ausreichend“ (3,7; 4,0); „Nicht ausreichend“ (5,0);
6. Weitere Angaben
7. Zertifizierung
Besondere
Zulassungsregelungen
Universitäten und diesen gleichgestellte Bachelor (B.A./ [Link]./ [Link]./ LL.B./ [Link].) Master (M.A./ [Link]./ [Link]./ LL.M./ [Link].) [
Spezialisierte Institutionen [3– 4 Jahre] 1– 2 Jahre]
(Theologische und Pädagogische Hochschulen)
[ Promotionsberechtigung] Diplom & Magister Artium (M.A.) Grad [4
[ Doctorate] – 5 Jahre]
Promotion ( Dr.)
Staatsprüfung
(Dissertation /
[ 3,5– 6,5 Jahre]
evtl. mit
strukturiertem
Besondere Promotionsstudium)
Zulassungsregelungen
Fachhochschulen (FH)
Bachelor (B.A./ [Link]./ [Link]./ LL.B) Master (M.A./ [Link]./ [Link]./ LL.M) [
Hochschulen für angewandte Wissenschaften
[3– 4 Jahre] 1– 2 Jahre]
(HAW)
Kunst- und Musik- Hochschulen [ Bachelor (B.A./ B.F.A./ [Link]./ [Link].) Master (M.A./ M.F.A./ [Link]./ [Link].) [
Promotion teilweise möglich] [3– 4 Jahre] 1– 2 Jahre]
Promotion ( Dr.)
Diplom & M.A. Grad, Zertifikate, zertifizierte Prüfungen [4
– 5 Jahre]
Um die Qualität und die Vergleichbarkeit von Qualifikationen sicherzustellen, müssen sich • Die Regelstudienzeit an Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte
sowohl die Organisation und Struktur von Studiengängen als auch die grundsätzlichen Wissenschaften (HAW) beträgt bei integrierten Studiengängen 4 Jahre und schließt mit
Anforderungen an Studienabschlüsse an den Prinzipien dem Diplom (FH) ab. Dieses ist auf der Qualifikationsstufe 6 des DQR/EQR angesiedelt.
und Regelungen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) orientieren.6 Qualifizierte Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen/Hochschulen für
Seit 1999 existiert ein bundesweites Akkreditierungssystem Angewandte Wissenschaften können sich für die Zulassung zur Promotion an
für Bachelor- und Masterstudiengänge, nach dem alle neu eingeführten Studiengänge promotionsberechtigten Hochschulen bewerben, s. Abschnitt 8.5.
akkreditiert werden. Akkreditierte Studiengänge sind berechtigt, das Qualitätssiegel des
Akkreditierungsrates zu führen.7 • Das Studium an Kunst- und Musikhochschulen ist in seiner Organisation
und Struktur abhängig vom jeweiligen Fachgebiet und der individuellen Zielsetzung.
Neben dem Diplom- bzw. Magisterabschluss gibt es bei integrierten Studiengängen
8.4 Organisation und Struktur der Studiengänge Zertifikate und zertifizierte Abschlussprüfungen
für spezielle Bereiche und berufliche Zwecke.
Die folgenden Studiengänge können von allen drei Hochschularten angeboten werden.
Bachelor- und Masterstudiengänge können nacheinander, an unterschiedlichen
Hochschulen, an unterschiedlichen Hochschularten und mit Phasen der Erwerbstätigkeit 8.5 Promotion
zwischen der ersten und der zweiten Qualifikationsstufe studiert werden. Bei der Planung
werden Module und das Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Universitäten, gleichgestellte Hochschulen sowie einige Fachhochschulen
Studienleistungen (ECTS) verwendet, wobei einem Semester 30 Leistungspunkte (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und einige Kunst- und
entsprechen. Musikhochschulen sind promotionsberechtigt. Formale Voraussetzung
für die Zulassung zur Promotion ist ein qualifizierter Masterabschluss (Fachhochschulen
und Universitäten), ein Magisterabschluss, ein Diplom, eine Staatsprüfung oder ein
8.4.1 Bachelor äquivalenter ausländischer Abschluss. Entsprechende Abschlüsse von Kunst- und
Musikhochschulen können in Ausnahmefällen (wissenschaftliche Studiengänge, z.B.
In Bachelorstudiengängen werden wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz Musiktheorie, Musikwissenschaften, Kunst- und Musikpädagogik, Medienwissenschaften)
und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. formal den Zugang zur Promotion eröffnen. Besonders qualifizierte Inhaber eines
Der Bachelorabschluss wird nach 3 bis 4 Jahren vergeben. Bachelorgrades oder eines Diploms (FH) können ohne einen weiteren Studienabschluss im
Wege
Zum Bachelorstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. eines Eignungsfeststellungsverfahrens zur Promotion zugelassen werden. Die Universitäten
Studiengänge, die mit dem Bachelor abgeschlossen werden, müssen gemäß bzw. promotionsberechtigten Hochschulen regeln sowohl die Zulassung zur Promotion als
dem Studienakkreditierungsstaatsvertrag akkreditiert werden.8 auch die Art der Eignungsprüfung. Voraussetzung für die Zulassung ist außerdem, dass das
Promotionsprojekt von einem Hochschullehrer als Betreuer angenommen wird.
Studiengänge der ersten Qualifikationsstufe (Bachelor) schließen mit den Graden Bachelor
of Arts (B.A.), Bachelor of Science ([Link].), Bachelor of Engineering ([Link].), Bachelor of Laws Die Promotion entspricht der Qualifikationsstufe 8 des DQR/EQR.
(LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Bachelor of Music ([Link].) oder Bachelor of Education
([Link].) ab.
8.6 Benotungsskala
Der Bachelorgrad entspricht der Qualifikationsstufe 6 des DQR/EQR.
Die deutsche Benotungsskala umfasst üblicherweise 5 Grade (mit zahlenmäßigen
Entsprechungen; es können auch Zwischennoten vergeben werden): „Sehr gut“ (1), „Gut“
8.4.2 Master (2), „Befriedigend“ (3), „Ausreichend“ (4), „Nicht ausreichend“ (5). Zum Bestehen ist
mindestens die Note „Ausreichend“ (4) notwendig. Die Bezeichnung für die Noten kann in
Der Master ist der zweite Studienabschluss nach weiteren 1 bis 2 Jahren. Master- Einzelfällen und für die Promotion abweichen.
studiengänge können nach den Profiltypen „anwendungsorientiert“ und „for-
schungsorientiert“ differenziert werden. Die Hochschulen legen das Profil fest. Außerdem findet eine Einstufungstabelle nach dem Modell des ECTS-Leitfadens
Verwendung, aus der die relative Verteilung der Noten in Bezug auf eine Referenzgruppe
Zum Masterstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Studiengänge, die mit hervorgeht.
dem Master abgeschlossen werden, müssen gemäß dem Studienakkredi-
tierungsstaatsvertrag akkreditiert werden.9
8.7 Hochschulzugang
Studiengänge der zweiten Qualifikationsstufe (Master) schließen mit den Graden Master of
Arts (M.A.), Master of Science ([Link].), Master of Engineering ([Link].), Master of Laws (LL.M.), Die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach 12 bis 13 Schuljahren ermöglicht
Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music ([Link].) oder Master of Education ([Link].) ab. den Zugang zu allen Studiengängen. Die Fachgebundene Hochschulreife ermöglicht den
Weiterbildende Masterstudiengänge können andere Bezeichnungen erhalten (z.B. MBA). Zugang zu allen Studiengängen an Fachhochschulen, an Universitäten und gleichgestellten
Hochschulen, aber nur zu bestimmten Fächern. Das Studium an Fachhochschulen ist auch
Der Mastergrad entspricht der Qualifikationsstufe 7 des DQR/EQR. mit der Fachhochschulreife möglich, die
in der Regel nach 12 Schul-jahren erworben wird. Der Zugang zu Studiengängen an Kunst-
und Musikhochschulen und entsprechenden Studiengängen an anderen Hochschulen
8.4.3 Integrierte „lange“ einstufige Studiengänge: sowie der Zugang zu einem Sportstudiengang kann auf
Diplom, Magister Artium, Staatsprüfung der Grundlage von anderen bzw. zusätzlichen Voraussetzungen zum Nachweis einer
besonderen Eignung erfolgen.
Ein integrierter Studiengang ist entweder mono-disziplinär (Diplomabschlüsse und die
meisten Staatsprüfungen) oder besteht aus einer Kombination von entweder zwei Beruflich qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen ohne schulische Hochschul-
Hauptfächern oder einem Haupt- und zwei Nebenfächern (Magister Artium). Das zugangsberechtigung erhalten eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung und damit
Vorstudium (1,5 bis 2 Jahre) dient der breiten Orientierung und dem Grundlagenerwerb im Zugang zu allen Studiengängen, wenn sie Inhaber von Abschlüssen bestimmter, staatlich
jeweiligen Fach. Eine Zwischenprüfung (bzw. Vordiplom) ist Voraussetzung für die geregelter beruflicher Aufstiegsfortbildungen sind (zum Beispiel Meister/in im Handwerk,
Zulassung zum Hauptstudium, Industriemeister/in, Fachwirt/in (IHK), Betriebswirt/in (IHK) und (HWK), staatlich geprüfte/r
d.h. zum fortgeschrittenen Studium und der Spezialisierung. Voraussetzung Techniker/in, staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in, staatlich geprüfte/r Gestalter/in, staatlich
für den Abschluss sind die Vorlage einer schriftlichen Abschlussarbeit (Dauer geprüfte/r Erzieher/in). Eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung erhalten
bis zu 6 Monaten) und umfangreiche schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen. beruflich qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen mit einem Abschluss einer staatlich
Ähnliche Regelungen gelten für die Staatsprüfung. Die erworbene Qualifikation entspricht geregelten, mindestens zweijährigen Berufsausbildung und i.d.R.
dem Master. mindestens dreijähriger Berufspraxis, die ein Eignungsfeststellungsverfahren
an einer Hochschule oder staatlichen Stelle erfolgreich durchlaufen haben;
• Die Regelstudienzeit an Universitäten beträgt bei integrierten Studiengängen 4 bis 5 das Eignungsfeststellungsverfahren kann durch ein nachweislich erfolgreich absolviertes
Jahre (Diplom, Magister Artium) oder 3,5 bis 6,5 Jahre (Staatsprüfung). Mit dem Diplom Probestudium von mindestens einem Jahr ersetzt werden.10
werden ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge Die Hochschulen können in bestimmten Fällen zusätzliche spezifische Zulassungsverfahren
abgeschlossen. In den Geisteswissenschaften ist der entsprechende Abschluss in der durchführen.
Regel der Magister Artium (M.A.). In den Sozialwissenschaften variiert die Praxis je nach
Tradition der jeweiligen Hochschule. Juristische, medizinische und pharmazeutische
Studiengänge schließen mit der Staatsprüfung ab. Dies gilt in einigen Ländern auch für 8.8 Informationsquellen in der Bundesrepublik
Lehramtsstudiengänge. Die drei Qualifikationen (Diplom, Magister Artium und
Staatsprüfung) sind akademisch gleichwertig und auf der Qualifikationsstufe 7 des Kultusministerkonferenz (KMK) (Ständige Konferenz der Kultusminister
DQR/EQR angesiedelt. Sie bilden die formale Voraussetzung zur Promotion. Weitere der Länder in der Bundesrepublik Deutschland);
Zulassungsvoraussetzungen können von der Hochschule festgelegt werden,
Diploma Supplement für Vorname Name 4/5
Graurheindorfer Str. 157, D-53117 Bonn;
Tel.: +49 228/501-0; [Link]; E-Mail: hochschulen@[Link]
1
Die Information berücksichtigt nur die Aspekte, die direkt das Diploma Supplement
betreffen.
2
Berufsakademien sind keine Hochschulen, es gibt sie nur in einigen Bundesländern. Sie
bieten Studiengänge in enger Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen an.
Studierende erhalten einen offiziellen Abschluss
und machen eine Ausbildung im Betrieb. Manche Berufsakademien bieten
Bachelorstudiengänge an, deren Abschlüsse einem Bachelorgrad einer Hochschule
gleichgestellt werden können, wenn sie vom Akkreditierungsrat akkreditiert sind.
3
Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.02.2017).
4
Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR), Gemeinsamer Beschluss
der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik
Deutschland, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der
Wirtschaftsministerkonferenz und des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Technologie (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.11.2012).
Ausführliche Informationen unter [Link].
5
Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates zur Einrichtung
des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen vom 23.04.2008
(2008/C 111/01 – Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen – EQR).
6
Musterrechtsverordnung gemäß Artikel 4 Absätze 1–4 Studienakkreditierungs-
staatsvertrag (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.12.2017).
7
Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur
Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen
(Studienakkreditierungsstaatsvertrag) (Beschluss der KMK vom 08.12.2016)
In Kraft getreten am 01.01.2018.
8
Siehe Fußnote Nr. 7.
9
Siehe Fußnote Nr. 7.
10
Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische
Hochschulzugangsberechtigung (Beschluss der Kultusministerkonferenz
vom 06.03.2009).
2.4. Name and status of institution administering studies (in original language)
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Grading system
„Sehr gut“ (1,0; 1,3); „Gut“ (1,7; 2,0; 2,3); „Befriedigend“ (2,7; 3,0; 3,3);
„Ausreichend“ (3,7; 4,0); „Nicht ausreichend“ (5,0);
6. Additional information
7. Certification
Munich, [Link]
The information on the national higher education system on the following pages provides a
context for the qualification and the type of higher education institution that awarded it.
8. Information on the german higher education system1 Studies in all three types of institutions have traditionally been offered in integrated "long"
(one-tier) programmes leading to Diplom- or Magister Artium degrees or completed by a
Staatsprüfung (State Examination).
8.1 Types of Institutions and Institutional Status
Within the framework of the Bologna-Process one-tier study programmes are successively
Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of Higher Education being replaced by a two-tier study system. Since 1998, two-tier degrees (Bachelor’s and
Institutions (HEI).2 Master’s) have been introduced in almost all study programmes. This change is designed to
enlarge variety and flexibility for students in planning and pursuing educational objectives;
• Universitäten (Universities) including various specialised institutions, offer the whole it also enhances international compatibility of studies.
range of academic disciplines. In the German tradition, universities focus in particular on
basic research so that advanced stages of study have mainly theoretical orientation and The German Qualifications Framework for Higher Education Qualifications (HQR)3 describes
research-oriented components. the qualification levels as well as the resulting qualifications and competences of the
• Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) (Universities graduates. The three levels of the HQR correspond to the levels 6, 7 and 8 of the German
of Applied Sciences, UAS) concentrate their study programmes in engineering and other Qualifications Framework for Lifelong Learning4 and the European Qualifications
technical disciplines, business-related studies, social work, and design areas. The Framework for Lifelong Learning5.
common mission of applied research and development implies an application-oriented
focus of studies, which includes integrated and supervised work assignments in industry, For details cf. Sec. 8.4.1, 8.4.2, and 8.4.3 respectively. Table 1 provides a synoptic summary.
enterprises or other relevant institutions.
• Kunst- und Musikhochschulen (Universities of Art/Music) offer studies for artistic careers
in fine arts, performing arts and music; in such fields as directing, production, writing in
theatre, film, and other media; and in a variety of design areas, architecture, media and
communication.
Transfer procedures
Universities (universitäten) & Specialised Bachelor (B.A./ [Link]./ [Link]./ LL.B./ [Link].) Master (M.A./ [Link]./ [Link]./ LL.M./ [Link].) [
Institutions [3– 4 years] 1– 2 years]
of University Standing (Theologische und
Pädagogische Hochschulen) Diplom & Magister Artium ( M.A.) degree [4
[ Doctorate] – 5 years]
Doctorate
( Dr.)
Staatsprüfung ( State Examination) [
3.5– 6.5 years]
(Thesis research; may
Transfer procedures include formal course
work)
Universities of Applied Sciences (UAS)
Bachelor (B.A./ [Link]./ [Link]./ LL.B) Master (M.A./ [Link]./ [Link]./ LL.M) [
(Fachhochschulen, FH, and Hochschulen für
[3– 4 years] 1– 2 years]
angewandte Wissenschaften, HAW)
Programmes/
Transfer procedures Doctorate
degrees
• Studies at Kunst- and Musikhochschulen (Universities of Art/Music etc.) are more diverse
8.4 Organisation and Structure of Studies in their organisation, depending on the field and individual objectives. In addition to
Diplom/Magister degrees, the integrated study programme awards include certificates
The following programmes apply to all three types of institutions. Bachelor’s and Master’s and certified examinations for specialised areas and professional purposes.
study programmes may be studied consecutively, at various higher education institutions,
at different types of higher education institutions and with phases of professional work
between the first and the second qualification. The organisation of the study programmes 8.5 Doctorate
makes use of modular components and of the European Credit Transfer and Accumulation
System (ECTS) with 30 credits corresponding to one semester. Universities as well as specialised institutions of university standing, some of the
FH/HAW/UAS and some Universities of Art/Music are doctorate-granting institutions.
Formal prerequisite for admission to doctoral work is a qualified Master’s degree (UAS and
8.4.1 Bachelor U), a Magister degree, a Diplom, a Staatsprüfung, or a foreign equivalent. Comparable
degrees from universities of art and music can in exceptional cases (study programmes
Bachelor’s degree programmes lay the academic foundations, provide methodological such as music theory, musicology, pedagogy of arts and music, media studies) also formally
competences and include skills related to the professional field. The Bachelor’s degree is qualify for doctoral work. Particularly qualified holders of a Bachelor’s degree or a Diplom
awarded after 3 to 4 years. (FH) degree may also be admitted to doctoral studies without acquisition of a further
degree by means of a procedure to determine their aptitude. The universities respectively
The Bachelor’s degree programme includes a thesis requirement. Study programmes the doctorate-granting institutions regulate entry to a doctorate as well as the structure of
leading to the Bachelor’s degree must be accredited according to the Interstate study the procedure to determine aptitude. Admission further requires the acceptance of the
accreditation treaty.8 Dissertation research project by a professor as a supervisor.
First degree programmes (Bachelor) lead to Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science The doctoral degree corresponds to level 8 of the German Qualifications Framework/
([Link].), Bachelor of Engineering ([Link].), Bachelor of Laws (LL.B.), Bachelor of Fine Arts European Qualifications Framework
(B.F.A.), Bachelor of Music ([Link].) or Bachelor of Education ([Link].).
The Bachelor’s degree corresponds to level 6 of the German Qualifications Framework/ 8.6 Grading Scheme
European Qualifications Framework.
The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with numerical equivalents;
intermediate grades may be given): "Sehr Gut" (1) = Very Good; "Gut" (2) = Good;
8.4.2 Master "Befriedigend" (3) = Satisfactory; "Ausreichend" (4) = Sufficient; "Nicht ausreichend" (5) =
Non-Sufficient/Fail. The minimum passing grade is "Ausreichend" (4). Verbal designations
Master is the second degree after another 1 to 2 years. Master’s programmes may be of grades may vary in some cases and for doctoral degrees.
differentiated by the profile types “practice-oriented” and “research-oriented”. Higher
Education Institutions define the profile. In addition, grade distribution tables as described in the ECTS Users’ Guide are used to
indicate the relative distribution of grades within a reference group.
The Master’s degree programme includes a thesis requirement. Study programmes leading
to the Master’s degree must be accredited according to the Interstate study accreditation
treaty.9 8.7 Access to Higher Education
Second degree programmes (Master) lead to Master of Arts (M.A.), Master of Science ([Link].), The General Higher Education Entrance Qualification (Allgemeine Hochschulreife, Abitur)
Master of Engineering ([Link].), Master of Laws (L.L.M.), Master of Fine Arts (M.F.A.), Master after 12 to 13 years of schooling allows for admission to all higher educational studies.
of Music ([Link].) or Master of Education ([Link].). Master´s programmes which are designed Specialised variants (Fachgebundene Hochschulreife) allow for admission at
for continuing education may carry other designations (e.g. MBA). Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) (UAS),
universities and equivalent higher education institutions, but only in particular disciplines.
The Master’s degree corresponds to level 7 of the German Qualifications Framework/ Access to study programmes at Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte
European Qualifications Framework. Wissenschaften (HAW) (UAS) is also possible with a Fachhochschulreife, which can usually
be acquired after 12 years of schooling. Admission to study programmes at Universities of
Art/Music and comparable study programmes at other higher education institutions as well
8.4.3 Integrated "Long" Programmes (One-Tier): as admission to a study programme in sports may be based on other or additional evidence
Diplom degrees, Magister Artium, Staatsprüfung demonstrating individual aptitude.
An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom degrees, most Applicants with a qualification in vocational education and training but without a school-
programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises a combination of either two based higher education entrance qualification are entitled to a general higher education
major or one major and two minor fields (Magister Artium). The first stage (1.5 to 2 years) entrance qualification and thus to access to all study programmes, provided they have
focuses on broad orientations and foundations of the field(s) of study. An Intermediate obtained advanced further training certificates in particular state-regulated vocational
Examination (Diplom-Vorprüfung for Diplom degrees; Zwischenprüfung or credit fields (e.g. Meister/Meisterin im Handwerk, Industriemeister/in, Fachwirt/in (IHK),
requirements for the Magister Artium) is prerequisite to enter the second stage of advanced Betriebswirt/in (IHK) und (HWK), staatlich gebrüfte/r Techniker/in, staatlich geprüfte/r
studies and specialisations. Degree requirements include submission of a thesis (up to 6 Betriebswirt/in, staatlich geprüfte/r Gestalter/in, staatlich geprüfte/r Erzieher/in).
months duration) and comprehensive final written and oral examinations. Similar Vocationally qualified applicants can obtain a Fachgebundene Hochschulreife after
regulations apply to studies leading to a Staatsprüfung. The level of qualification is completing a state-regulated vocational education of at least two years’ duration plus
equivalent to the Master’s level. professional practice of normally at least three years’ duration, after having successfully
passed an aptitude test at a higher education institution or other state institution; the
• Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom degree, Magister Artium) aptitude test may be replaced by successfully completed trial studies of at least one year’s
or 3.5 to 6.5 years (Staatsprüfung). The Diplom degree is awarded in engineering duration.10
disciplines, the natural sciences as well as economics and business. In the humanities,
the corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). In the social sciences, the Higher Education Institutions may in certain cases apply additional admission procedures.
practice varies as a matter of institutional traditions. Studies preparing for the legal,
medical and pharmaceutical professions are completed by a Staatsprüfung. This applies
also to studies preparing for teaching professions of some Länder. 8.8 National Sources of Information
• The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung) are academically
equivalent and correspond to level 7 of the German Qualifications Framework/European Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of Education and
Qualifications Framework. Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany]; Graurheindorfer Str. 157,
D-53117 Bonn;
Phone: +49 228/501-0; [Link]; E-Mail: hochschulen@[Link]
German information office of the Länder in the EURYDICE Net-work, providing the national
dossier on the education system;
[Link]; E-Mail: Eurydice@[Link]
1
The information covers only aspects directly relevant to purposes of the Diploma
Supplement.
2
Berufsakademien are not considered as Higher Education In-stitutions, they only exist in
some of the Länder. They offer educational programmes in close cooperation with
private companies. Students receive a formal degree and carry out an appren-ticeship at
the company. Some Berufsakademien offer Bachelor courses which are recognised as an
academic degree if they are accredited by the Accreditation Council.
3
German Qualifications Framework for Higher Education Degrees. (Resolution of the
Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in
the Federal Republic of Germany of 16 February 2017).
4
German Qualifications Framework for Lifelong Learning (DQR). Joint resolution of the
Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in
the Federal Republic of Germany, the German Federal Ministry of Education and
Research, the German Conference of Economics Ministers and the German Federal
Ministry of Economics and Technology (Resolution of the Standing Conference of the
Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of
Germany of 15 Novem-ber 2012). More information at [Link]
5
Recommendation of the European Parliament and the Eu-ropean Council on the
establishment of a European Qualifications Framework for Lifelong Learning of 23 April
2008 (2008/C 111/01 – European Qualifications Framework for Lifelong Learning – EQF).
6
Specimen decree pursuant to Article 4, paragraphs 1 – 4 of the interstate study
accreditation treaty (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education
and Cul-tural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germa-ny of 7 December
2017).
7
Interstate Treaty on the organization of a joint accreditation system to ensure the quality
of teaching and learning at German higher education institutions (Interstate study ac-
creditation treaty) (Decision of the Standing Conference of the Ministers of Education and
Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 8 December 2016), En-
acted on 1 January 2018.
8
See note No. 7.
9
See note No. 7.
10
Access to higher education for applicants with a vocational qualification, but without a
school-based higher education entrance qualification (Resolution of the Standing Confer-
ence of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal
Republic of Germany of 6 March 2009).
Anlage 3:
Darstellung Re lative Note
Grade;
2,8 · 2, 9 2, 80 2,99
3,0 - 3,1 3, 00 3, 19
3,2 - 3,3 3, 20 3,39
3,4 · 3,5 3, 'lO 3,59
3,6 · 3,7 3, 60 3, 79
J,a - 3, 9 3,80 3, 99
4,0 - .5, 0 4,00 ,.5 00
16
..fi chlie6en
- Grades
t
1
j
114 SW B 1,2 - 1,.3 4,29 % 212-213 233
114 SW B 1,4- 1,5 13, 3o % ELJ 212-213 B3
114 SW B 1,6 - 1,7 32,62 % ,-- , 212-213 233
j
114
114 SW B
B 1, 8 ..- 2119
2,0 ,1 23, 18-%
13,73 % D
C=:;J 212-21
212 3
-213 233
233
114 SW B 2, 2 - 2,3 7,73% Q 212-213 233
114 SW B 2, 4 2,5 3,43 % D 212-213 233
114 SW B 2,6 · 2, 7 1,29 % 1 212-213 233
114 SW B 2,8 - 2, 9 0,00 % '212·213 233
114 SW B 3,0 · 3,1 0,00 % 212-213 233
114 SW B 3, 2 · 3,3 0,00 % 212-213 2.33
114 SW B , 3 4 - 3,5 0,00 % 21.2-213 2:33
114 sw B 3,6 - 3 , 7 0,00 % 212-2 13 233
114 sw B 3,8 - 3,9 0,00 % 212·213 23"3
114 sw B 4,0 - 5, 0 0,00 % 212-213 ll3
,,
. 0 100,0 %
.ft. chließe n
Diploma Supplement für Vorname Name 6/5
Anlage 4
Studiengang
verleiht die Hochschule für
angewandte Wissenschaften München
Studiengang Englisch
HM Hochschule München University of Applied Sciences
confers upon
Studiengang
verleiht die Hochschule für
angewandte Wissenschaften München
Studiengang_Englisch
HM Hochschule München University of Applied Sciences
confers upon
TITEL Zertifikat
TITEL Zertifikat Englisch
Folgende Module wurden erfolgreich abgelegt:
/ The student has successfully completed the following modules
Modul / Module Note / Local Grade Leistungs-
punkte
xxx
xxx
xxx
xxx*
Zum Erwerb des Hochschulzertifikates sind Prüfungsleistungen im Umfang von xx Leistungspunkten erbracht
worden.
/ With this university certificate, examination achievements (academic records) amounting to xx ECTS have
been achieved.
Satzung zum Erwerb des Hochschulzertifikats „XX“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München vom XX
Notenstufen: / Grades:
sehr gut / very good = 1 – 1,5; gut / good = 1,6 – 2,5; befriedigend / satisfactory = 2,6 – 3,5;
ausreichend / sufficient = 3,6 – 4,0; m.E.a. = mit Erfolg abgelegt / successful