Leitbild Sowjetkommunismus
Der Beginn des Kommunismus legte Karl Marx. In seinem Buch „Das Kapital“ legt er die Theorie
des Kommunismus nieder. Diese basiert auf zwei Parteien, die Bourgeoise(Unternehmer) und das
Proletariat(Arbeiter). Diese Parteien stehen laut ihm in einem Klassenkampf, indem die Bourgeoise
das Proletariat unterdrückt und ausbeutet um immer mehr Macht und Geld zu erlangen.
Dieser Kampf kann nur enden durch eine soziale Revolution, nach der schrittweise der
Kommunismus eingeführt wird. In dieser wird es dann laut Marx eine klassenlose Gesellschaft
geben, in der das Proletariat die Güter besitzt.
Lenin setzte die Theorie von Marx, wenn auch verändert, um. Seine Art war es gewaltsam das
Proletariat zu stürzen und eine Diktatur des Proletariats um zusetzen. Diese Phase nennt sich
Sozialismus. Denn Übergang in Kommunismus kann erst entstehen, wenn die Bourgeoise
abgescha t ist und der Kommunismus im Gedankengut verankert ist in der Bevölkerung.
Diese Strategie setzte er 1917 um. Lenin und seine Gefolgschaft(Bolschewisten) nahmen die
Macht an in Russland durch die Oktoberrevolution.
Das Menschenbild, welches propagiert wurde von den Bolschewisten, war eines in dem der
Mensch intelligent, mutige und aufgeklärte sein sollte. Er sollte nicht kapitalistisch oder egoistisch
sein, sondern gut im Gefüge der Gesellschaft funktionieren. Das Wohl der Gesellschaft soll also
über dem Wohl des Individuums sein.
In der Sowjetunion wurden keine anderen Ideologien geduldet wie der Kommunismus. Diese
Staatsform sei nämlich naturwissenschaftlich bewiesen. Zudem war es wie gesagt ein Ziel eine
klassenlose Gesellschaft herbeizuführen und dies war laut ihnen nur möglich durch eine grade
Linie, der Kommunismus.
Bei all dem negativen, was wir heutzutage über die UdSSR wissen kann man denken, dass
niemand an so einer Lebensweise bzw. an so einem Staat interessiert war, jedoch zog die UdSSR
Menschen an, den sie versprach ein wohlhaftes, entspannte Leben.
Aleksandar Kunz
ff