1.
Emil: will Musterknabe sein, freut sich sehr auf seine Reise nach Berlin, um
seine Großmutter zu besuchen, trägt die 140 Mark, die seine Mutter ihm für
seine Großmutter mitgegeben hat, vertraut einem fremden Mann im Zug,
merkt, dass sein Geld gestohlen wurde, ist entschlossen, nicht zu seiner
Großmutter zu gehen, ohne das Geld wiedergefunden zu haben.
Emils Mutter: Witwe, eine liebevolle Mutter, sorgt sich um das
Wohlergehen ihres Sohnes Emil, legt das Geld sorgfältig in einen Umschlag,
reagiert ruhig und zurückhaltend, als sie erfährt, dass das Geld gestohlen
wurde, zeigt Geduld und Verständnis für ihren Sohn.
2. Emil denkt darüber nach, nachdem seine Mutter ihm das Geld anvertraut
und Anweisungen gibt, es sicher nach Berlin zu bringen. Er möchte ihren
Erwartungen gerecht werden und sich als vorbildlicher, zuverlässiger Typ
erweisen.
Er verzichtet aufs Kino, um Geld zu sparen.
Er arbeitet als Zeitungsjunge, um Geld zu verdienen.
3. Emil hat in der Vergangenheit einen Streich in einer Kirche gespielt, bei
dem er und sein Freund Gustav eine Figur in der Kapelle mit Kreide bemalt
haben. Emil hatte damals große Angst vor den Konsequenzen, aber der
freundliche Wachtmeister Jeschke hatte sie nicht bestraft, sondern sie mit
einem Lachen davonkommen lassen.
4. elektrisch betriebene Straßenbahn
5. Du kommst um 18.17 Uhr in Berlin an. Steige am Bahnhof Zoologischer
Garten aus. Die Großmutter wartet am Ausgang auf dich. Und — verliere
das Geld nicht!
6.
Frau Jakob sagt dem Mann mit dem Hut, dass er aufhören soll, dummes Zeug zu
reden.
Ein schnaufender Herr liest Zeitung, bietet Emil Schokolade an und erzählt eine
verrückte Geschichte.
Eine Frau ist dick, hat den linken Schuh ausgezogen und bittet Emil, Herrn
Kurzhals aus Neustadt zu grüßen.
Herr Grundeis häkelt einen Schal und redet gar nicht.
7. Jetzt bin ich allein mit Herrn Grundeis im Abteil. Alle anderen sind
ausgestiegen. Warum steigt er nicht aus? Was hat er vor? Ich hoffe, er macht
keinen Unsinn oder versucht, mir das Geld wegzunehmen. Ich sollte
aufpassen und wachsam bleiben. Diese Reise wird immer mysteriöser.
8. Emil sichert sein Geld, indem er es in seine Unterhose steckt.
9. Der Autor verwendet eine kreativere Sprache. Emils Traum ist wie ein
Märchen, es gibt viele Beschreibungen.
Beispiele:
"Der Traum war aufregend. Er war überhaupt nicht wie ein Traum. Er war
ein Märchen, eine Heldengeschichte."
"Die Sonne schien und der Himmel war blau und klar, und Emil ging im
Sonnenschein und auf schneebedeckten Straßen."
"Er konnte rennen, wie er wollte, und fühlte sich nicht einmal müde."
"Die Häuser hatten bunte Fenster und vor den Schaufenstern tanzten die
Kasperlfiguren und die Reklamen blinkten und blitzten."
10. Emils Traum gehört meiner Meinung nach zu der Sorte schöner Träume.
Emils Traum beschreibt eine aufregende und abenteuerliche Welt, in der
Emil frei und glücklich ist.
11.
1) Emil stellt fest, dass Herr Grundeis nicht mehr im Abteil sitzt.
2) Emil bemerkt, dass sein Geld fort ist.
3) Emil schaut aus dem Zugfenster und bemerkt im Gedränge einen steifen
schwarzen Hut.
4) Der Zug hält am Bahnhof „Zoologischer Garten“.
5) In der Menschenmenge auf dem Bahnsteig sucht Emil Herrn Grundeis.
6) Emil entdeckt Herrn Grundeis tatsächlich und folgt ihm unauffällig.
7) Schnell steigt Emil aus dem Zug aus.
8) Emil weint und überlegt verzweifelt, was er jetzt tun kann.
12.
Herkunftssprache: Französisch
Aussprache: [ka-na-ˈjə]
Bedeutung: In der deutschen Sprache wird es oft als umgangssprachlicher
Ausdruck verwendet und bezieht sich auf eine verachtenswerte oder schurkische
Person. Es wird häufig in abfälligem Tonfall verwendet, um jemanden als Gauner,
Schurken oder Schurkerei zu bezeichnen.
13. Die falsche Erklärung ist “Emil macht es Spaß Herrn Grundeis zu
verfolgen. Wenn er einen Erwachsenen um Hilfe bitten würde, wäre sein
Abenteuer zu schnell zu Ende.“
14. Meiner Meinung nach ist die Aussage in diesem Zitat aus „Emil und die
Detektive“ von Erich Kästner auch nach 80 Jahren noch gültig und relevant.
Obwohl sich die Welt und die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht verändert
haben, wollen sich die Menschen immer noch nicht für die Probleme anderer
Menschen interessieren und haben es eilig, ihre eigenen Probleme zu lösen.
15. Frage 1: Die Großmutter und Pony Hütchen warten wahrscheinlich nicht
auf dem Bahnsteig auf Emil, weil sie, wie im Text beschrieben, nicht im
Besitz einer Fahrkarte oder Bahnsteigkarte sind und somit den Bahnsteig
nicht betreten dürfen. Die Eisenbahnbeamten an der Bahnsteigsperre würden
sie daran hindern, den Bahnsteig zu betreten.
Frage 2: Wenn Emil gar nicht mit dem Zug gefahren wäre, hätte die
Großmutter möglicherweise von seiner Nichtankunft gehört, indem sie auf
andere Weisen Kontakt zu den Behörden oder der Eisenbahnstation
aufgenommen hätte. Sie könnte beispielsweise im Postamt nachgefragt
haben, ob ein Telegramm von Emil eingetroffen ist, oder sie hätte sich
telefonisch erkundigen können, falls sie ein Telefon zur Verfügung hatte. Es
ist anzunehmen, dass die Großmutter besorgt gewesen wäre, wenn Emil
nicht wie geplant ankommen würde, und sie hätte versucht, Informationen
über seinen Aufenthaltsort zu erhalten.
16. Munter, lebhaft, humorvoll, selbstbewusst, unternehmungslustig,
schlagfertig, höflich
17. Er versteckt sich in einem Blumenbeet vor dem Café Josty
18. Bruno, Möhring, Jürgens, Bläuer, Krumbiegel, Friedrich, Semmel, Seus,
Mitte, Zwei, Wald, Traugott
19. Der Professor teilt die Jungen ein. Beim kleinen Dienerg zu Hause wird die
Telefonzentrale eingerichtet. Tritt wird Verbindungsmann. Er läuft zwischen
der Telefonzentrale und dem Bereitschaftsdienst hin und her. Die Detektive
sind Gustav, Krumbügel, die Brüder Meyerzwey, der Professor und Emil.
Diese Jungen bilden den Bereitschaftsdienst: Geld, Friedrich der Erste, Bröt,
Zwei, Pröll. Den Brief an Emils Oma überbringt ein Junge, der Bläuer heißt
20. 1) falsch
2) richtig
3) richtig
4) richtig
5) falsch
6) falsch
21. Den Standort von Herrn Grundeis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Die Route, die Herr Grundeis genommen hat.
Eventuelle Treffpunkte oder Aktivitäten von Herrn Grundeis.
Beschreibungen von Personen, die Herrn Grundeis begleitet haben oder mit
ihm interagiert haben.
22. Die Auseinandersetzung zwischen Gustav und Emil entsteht, weil Gustav
sich über die Idee von Emil, den Jungen, der im Hotel arbeitet, in die Pläne
der Detektive einzuweihen, nicht begeistert zeigt. Er fürchtet, dass dieser
Junge Informationen an Herrn Grundeis weitergeben könnte, was die
Detektive gefährden könnte. Emil hingegen sieht die Vorteile der Idee und
glaubt, dass der Junge aus dem Hotel nützliche Informationen liefern könnte.
23. In der Unterhaltung zwischen dem Professor und Emil über Berlin und
Neustadt sagt Emil, dass er Berlin großartig findet und die Stadt
beeindruckend ist. Er zeigt sich fasziniert von der Größe und dem Rummel
der Stadt. Er merkt an, dass Berlin im Vergleich zu seinem Heimatort
Neustadt, der nur wenige Plätze und Spielplätze hat, sehr unterschiedlich ist.
Emil findet Berlin schön und aufregend, obwohl er sich vorstellen kann, dass
er sich in der Stadt verlaufen würde, wenn er niemanden hätte, der ihm
helfen würde.
24. 1) falsch
2) richtig
3) richtig
4) richtig
5) falsch
6) richtig
7) falsch
25. Die Reaktion des Professors, Petzold wegen eines Verstoßes gegen die
Vereinbarungen auszuschließen, erscheint in dieser Situation
möglicherweise übertrieben. Es ist natürlich wichtig, dass die Regeln
eingehalten werden, aber es ist auch wichtig, die Situation angemessen zu
bewerten.
26. Am Morgen treiben sich hundert Kinder auf dem Nollendorfplatz herum,
die alle von der Verbrecherjagd gehört haben.
Weil die Detektive Herrn Grundeis jetzt nicht mehr heimlich, ausspionieren
können, ändern sie ihre Taktik.
Sie beschließen, den Dieb mit allen Kindern gemeinsam zu verfolgen.
Die Kinder umzingeln Herrn Grundeis sobald er das Hotel verlässt.
Herr Grundeis geht los und die Kinder folgen ihm überallhin.
Emil geht hinter Gustav, damit Herr Grundeis ihn noch nicht entdecken
kann.
Der Dieb wird immer nervöser und marschiert dann in die Commerz- und
Privatbank.
Der Professor und Gustav betreten die Bank ebenfalls.
27.
1) Der Professor und Gustav betreten die Bank ebenfalls, um den Dieb zu
überwachen.
2) Der Professor achtet darauf, dass Gustav vor dem Dieb in der Schlange steht,
um den Umtausch zu verhindern.
3) Gustav versucht, dem Dieb den Vortritt zu lassen, um ihn länger warten zu
lassen.
28. Der Kassierer gibt Emil eine Zigarette und sagt ihm, er solle sie dem Dieb
in der schwarzen Aktentasche geben. Emil entdeckt jedoch, dass sich in der
Tasche statt einer Zigarette ein Bündel Geldscheine befindet. Dies beweist,
dass der Dieb tatsächlich die gestohlenen Geldscheine bei sich hat und seine
Unschuld nicht glaubwürdig verteidigen kann.
29.
1) Der Dieb ruft: "Achtung, Überfall!"
2) Der Dieb stößt die Jungen zur Seite, so dass sie hinfallen.
3) Auf der Straße bedroht der Dieb die Jungen mit einem Revolver.
4) Der Polizist nimmt den Dieb fest.
30. froh, glücklich, zufrieden
31. Schnell, nimm die Pinke, bevor ich’s mir anders überlege
32. Der Dieb, den der Realschüler Emil Tischbein heute früh hat festnehmen
lassen, ist mit einem seit vier Wochen gesuchten Bankräuber aus Hannover
identisch verreist. Dieser Räuber hat eine große Menge Geld gedruckt
gestohlen. Und unser Erkennungsdienst hat ihn überführt. Er hat auch schon
ein Geständnis abgelegt. Das meiste Geld hat man im Futter seines Anzugs
wiedergefunden.
33. Sensationeller Erfolg! Emil Tischbein Fang des Bankräubers Emil, der
junge Detektiv aus Neustadt, war der Held des Tages, als er half, einen
gesuchten Bankräuber zu überführen. Der mutige Junge identifizierte den
Gesuchten und half, ihn festzunehmen.
34. Emil hat aus der Erfahrung gelernt, dass nicht alle Menschen ehrlich und
aufrichtig sind. Seine Erfahrung mit Herrn Grundeis hat ihm gezeigt, dass
Vorsicht geboten ist und dass man nicht blindlings jedem vertrauen sollte.
Frau Tischbein macht sich Sorgen um die Sicherheit von Kindern und
glaubt, dass sie niemals allein auf Reisen gehen sollten.
Emils Großmutter hat die Lehre gezogen, dass es sicherer ist, Geld per
Postanweisung zu verschicken, anstatt es an jemanden persönlich zu
übergeben.