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Tutorial - Debian & Ubuntu Upgrade

Das Tutorial beschreibt den Upgrade-Prozess von älteren Versionen auf die aktuelle stabile Version von Debian und Ubuntu. Vor dem Upgrade sollten ein Backup und die Installation aller verfügbaren Updates durchgeführt werden. Die Anleitung umfasst spezifische Befehle zur Anpassung der Konfiguration und zum Starten des Upgrades sowie den notwendigen Neustart des Servers.

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Das Tutorial beschreibt den Upgrade-Prozess von älteren Versionen auf die aktuelle stabile Version von Debian und Ubuntu. Vor dem Upgrade sollten ein Backup und die Installation aller verfügbaren Updates durchgeführt werden. Die Anleitung umfasst spezifische Befehle zur Anpassung der Konfiguration und zum Starten des Upgrades sowie den notwendigen Neustart des Servers.

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Debian & Ubuntu Upgrade

24. Juli 2019 Gianni-Donato Tutorials

Bei Contabo erhalten Sie jederzeit die aktuellen Versionen vieler beliebter Linux-Betriebssysteme. In
diesem Tutorial beschreiben wir, wie Sie von einer älteren Version auf die aktuelle (stable) Version von
Debian bzw. Ubuntu upgraden können.

Wichtig :
Vorher unbedingt ein Backup anfertigen !
Falls es sich um einen VPS mit 100% SSD handelt genügt auch
ein Snapshot.
Je nach Anzahl der installierten Software, steigt die
Wahrscheinlichkeit, dass das Upgrade fehlschlägt.

1. Vorbereitung
Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihr Benutzer über die notwendigen Rechte verfügt, können Sie zu
Beginn einer jeden SSH-Session das folgende Kommando ausführen:

sudo -i

Nach Ausführung des Kommandos erhalten Sie weiterführende (Root-) Berechtigungen ohne das
Kommando „sudo“ jedem Befehl auf der Kommandozeile voranstellen zu müssen.

Es müssen alle aktuell verfügbaren Updates installiert werden, das stellt sicher, dass später keine
oder zumindest weniger Paket-Konflikte entstehen.
Alte Pakete sollten zudem gelöscht werden:

:~#apt-get update && apt-get upgrade -y:~#apt-get autoremove

2. Anpassung der [Link] (Debian)


Der Befehl wird den Codenamen stretch durch buster in jeder Konfiguration ersetzen, auch zusätzlich
hinzugefügte Repositories werden angepasst.
Sofern nachträgliche Repos hinzugefügt wurden, müssen diese ggf. weiter angepasst werden, für das
Upgrade müssen diese ggf. temporär deaktiviert werden (das Upgrade kann fehlschlagen,
Paketkonflikte können entstehen).

:~#sed -i 's/stretch/buster/g' /etc/apt/[Link] :~#sed -i 's/stretch/buster/g'


/etc/apt/[Link].d/*
In der Regel sollte man keine zusätzlichen Repos haben, die /etc/apt/[Link] Datei sollte zudem
lediglich folgende Einträge haben:

:~# cat /etc/apt/[Link] [Link] buster main non-free contrib deb


[Link] buster/updates main contrib non-freedeb-src
[Link] buster/updates main contrib non-freedeb [Link]
[Link]/debian buster-updates main contrib non-free

3. a) Upgrade starten (Debian)


Folgende Befehle werden das Upgrade starten:

:~#apt clean && apt update:~# apt upgrade -y:~# apt dist-upgrade -y:~# apt autoremove :~# cat
/etc/os-release PRETTY_NAME="Debian GNU/Linux 10 (buster)" NAME="Debian GNU/Linux" VERSION_ID="10"
VERSION="10 (buster)" VERSION_CODENAME=buster ID=debian HOME_URL="[Link]
SUPPORT_URL="[Link] BUG_REPORT_URL="[Link]

3. b) Upgrade starten (Ubuntu)


Ubuntu hat ein sehr einfaches und nützliches Tool „do-release-upgrade“ übernimmt das Upgrade auf
die nächste LTS Version, also bspw. von 14.04 LTS auf 16.04 oder 16.04 LTS auf 18.04 LTS
Sollte das Paket nicht installiert sein, dann kann dies mittels folgendem Befehl nachinstalliert werden:

:~# apt-get install update-manager-core

4. Server neu starten


Damit der aktuelle Kernel geladen wird ist ein Neustart notwendig, der neue Kernel wird dann
automatisch geladen.
Anschließend nutzt man die aktuellste stable Debian bzw. Ubuntu LTS Version im vollen Umfang.

Bei Fragen dazu steht Ihnen unser Kundensupport gerne zur Verfügung.

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