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Verben Mit Präfixe Trennbare Verben U. Nicht Trennbare Verben

Das Dokument behandelt die Verwendung von trennbaren und nicht trennbaren Verben im Deutschen, die Bildung des Perfekts sowie Wechselpräpositionen. Es enthält auch wichtige Verben im Zusammenhang mit Verkehrsmitteln, Wegbeschreibungen und dem Dativ. Zudem werden häufige Fragen und Antworten in verschiedenen Kontexten, wie im Hotel oder zur Stadt, behandelt.

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Manar Ahmed
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Verben Mit Präfixe Trennbare Verben U. Nicht Trennbare Verben

Das Dokument behandelt die Verwendung von trennbaren und nicht trennbaren Verben im Deutschen, die Bildung des Perfekts sowie Wechselpräpositionen. Es enthält auch wichtige Verben im Zusammenhang mit Verkehrsmitteln, Wegbeschreibungen und dem Dativ. Zudem werden häufige Fragen und Antworten in verschiedenen Kontexten, wie im Hotel oder zur Stadt, behandelt.

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Verben mit Präfixe

trennbare Verben u. nicht trennbare Verben

- Verben mit Präfixen wie z. B. ab-, an-, auf-, aus-, ein-, mit-, nach-, weg-, zu- sind
immer trennbar.

- Verben mit Präfixen be-, emp-, ent-, er-,ge-, miss-, ver-, zer- sind immer nicht
trennbar.

- Verben mit Präfixen wie durch-, über-, um-, unter- können trennbar oder
untrennbar sein.

- Bei trennbaren Verben wird die Vorsilbe grtrennt, wenn es kein zweites
konjugiertes Verb im Satz gibt.
 Präsens: Ich stehe auf.
 Ja/ Nein-Fragen: Kommst du ins Kino mit?
 Infinitiv (Modalverben): Er will mich anrufen.
 Partizip 2: Sie hat eingekauft.
Verkehrsmittel

 Wie fährst/ kommst du zur Arbeit/ zur Uni/ nach Hause...?


 Was nimmst du in der Regel auf dem Weg zur Arbeit?
 Wie oft fährst du mit dem/deinem Auto?
 Fährst du manchmal mit dem Taxi?
 Nimmst du oft den Bus?
 Hast du schon einmal ein Taxi genommen?
 Bist du schon einmal mit dem/einem Schiff gefahren?
 Wo steigst du (in den Zug/den Bus/die U-Bahn) ein?
 Musst du umsteigen? Wo steigst du um?
 Gehst du oft zu Fuß?

s, Verkehrsmittel (e, Verkehrsmittel)

 s, Auto
 s, Motorrad
 r, Motorroller
 s, Fahrrad
 s, Taxi
 r, Zug
 e, Straßenbahn
 e, U-Bahn
 e, S-Bahn
 s, Flugzeug
 s, Schiff
 s, Boot
 r, Bus
 r, Minisbus
 r, LKW
 e, Fähre
wichtige Verben:

nehmen + Akk ➜ Ich nehme das Auto/ den Bus/ die U-Bahn.
Ich habe das Auto/ den Bus/ die U-Bahn genommen.

fahren mit + Dat. ➜ Ich fahre mit dem Auto/ dem Bus/ der U-Bahn.
Ich bin mit mit dem Auto/ dem Bus/ der U-Bahn gefahren.

einsteigen in + Akk ➜ Ich steige in das Auto/ den Bus/ die U-Bahn ein.
Ich bin in das Auto/ den Bus/ die U-Bahn eingestiegen.

aussteigen + aus + Dat. ➜ Ich steige aus dem Auto/ dem Bus/ der U-Bahn aus.
Ich bin aus dem Auto/ dem Bus/ der U-Bahn ausgestiegen.

umsteigen + (von + Dat.) in + Akk. ➜ Ich steige (vom Bus) in ein Taxi um.
Ich bin (vom Bus) in ein Taxi umgestiegen.
Das Perfekt
- Das Perfekt ist eine Zeitform für die Vergangenheit.
- Das Perfekt besteht aus zwei Teilen, dem Hilfsverb "haben" oder "sein" und dem
"Partizip II":

haben / sein + Partizip II

z. B: Die Kinder haben heute keine Hausaufgaben gemacht.


Ich bin um 9 Uhr aufgewacht.

Bildung des Partizip II:

1- Regelmäßige Verben ge + Verbstamm + (e)t


kaufen ➜ gekauft
arbeiten ➜ gearbeitet
reden ➜ geredet Verbstamm auf t, d oder
öffnen ➜ geöffnet Konsonant (m, n) ➜ et
atmen ➜ geatmet

 Verben auf ieren ➜ iert (ohne ge)


telefonieren ➜ telefoniert
studieren ➜ studiert
kommunizieren .. kommuniziert

 nicht trennbare Verben ➜ Verbstamm + (e)t ]ohne ge[


erleben ➜ erlebt
entdecken ➜ entdeckt

 trennbare Verben➜ Präfix + ge + Verbstamm + (e)t


einkaufen ➜ eingekauft
aufräumen ➜ aufgeräumt

2- Unregelmäßige Verben ge + Verbstamm (oft + Vokalwechsel)+ en


schreiben ➜ geschrieben
lesen ➜ gelesen
fahren ➜ gefahren
nehmen ➜ genommen
essen ➜ gegessen

 nicht trennbare Verben ➜ Verbstamm + en ]ohne ge[


verstehen ➜ verstanden
erfinden ➜ erfunden
beginnen ➜ begonnen

 trennbare ➜ Präfix + ge + Verbstamm + en


aufstehen ➜ aufgestanden
abfahren ➜ abgefahren
einladen ➜ eingeladen

3- Mischverben ge + Verbstamm (Vokalwechsel)+ t


bringen ➜ gebracht
wissen ➜ gewusst
kennen ➜ gekannt
denken ➜ gedacht

 nicht trennbare Verben


erkennen ➜ erkannt

 trennbare ➜ Präfix + ge + Verbstamm + en


mitbringen ➜ mitgebracht
Haben oder Sein?

1- Perfekt mit "sein":

 Verben der Bewegung/ des Ortswechsels:


Ich bin nach Hause gegangen.
Sie ist in die Stadt gefahren.

 Verben des Zustandswechsels:


Ich bin gestern sehr früh aufgestanden.
Endlich ist das Kind eingeschlafen.
Der Mann ist gestorben.

 Ausnahmen: (sein, werden, bleiben, passieren, gelingen, begegnen,


...)
Er ist müde geblieben.
Ich bin Lehrer gewesen.
Das Kind ist 5 Jahre alt geworden.
Was ist passiert?

2- Perfekt mit "haben":

 Transitive Verben (Verben mit [Link].):


Hast du das Buch gelesen?
Den Brief hat sie geschrieben.

 Modalverben (ihr Gebrauch ist aber selten!!)


Er hat die Arbeit nicht machen wollen.
So viele Hausaufgaben hast du nicht machen müssen.
Er hat gestern lange fernsehen dürfen.

 Die meisten anderen Verben:


Ich habe ihm geholfen.
Gestern hat es den ganzen Tag geregnet.
Wechselpräpositionen

Was sind Wechselpräpositionen?

- Wechselpräpositionen sind Präpositionen, die sowohl mit dem Dativ als auch mit dem
Akkusativ verwendet werden können, je nachdem, ob die Handlung eine Aktion/
Bewegung (Akkusativ) oder einen Position/ Zustand (Dativ) beschreibt.

- Wechselpräpositionen hängen fest vom Verb ab, da das Verb bestimmt, ob der Dativ
oder der Akkusativ verwendet wird.
Akkusativ ⟶ wohin Dativ ⟶ wo

Wo steht das Buch? → Das Buch steht auf dem Tisch.


Wohin legst du das Buch → Ich lege das Buch auf den Tisch.

Präposition Akkusativ (Aktion) Dativ (Position)


an Peter hängt das Bild an die Jetzt hängt das Bild an der Wand.
Wand.
auf Ich lege das Buch auf den Das Buch liegt auf dem Tisch.
Tisch.
hinter Sie geht hinter das Haus. Sie steht hinter dem Haus.
in Ich gehe in den Raum. Ich bin im Raum.
neben Er stellt den Stuhl neben den Der Stuhl steht neben dem Tisch.
Tisch.
über Er hängt die Lampe über den Das Bild hängt über dem Sofa.
Tisch.
unter Die Katze läuft unter den Die Katze schläft unter dem Tisch.
Tisch.
vor Ich lege die Zeitung vor die Die Zeitung liegt vor der Tür.
Tür.
zwischen Die Kinder spielen zwischen Die Kinder sitzen zwischen den
den Bäumen. Bäumen.
legen, stellen, setzen, hängen ➜ Wechselpräpositionen mit Akkusativ (irgendwohin)
liegen, stehen, sitzen, hängen ➜Wechselpräpositionen mit Dativ (irgendwo)

Was ist der Unterschied zwischern : setzen und sitzen,


stellen und stehen, legen und liegen und hängen
Wegbeschreibung
Nach dem Weg fragen:

Entschuldigung/ Entschuldigen Sie, können Sie mir helfen?


 Ich suche + Akk. (Ich suche / diese Adresse/ den Bahnhof/ das Kino/ die Post.)
 Wo ist + Nom. ? (Wo ist der Bahnhof/ das Kino/ die Post?)
 Wo gibt es hier + Akk. ? (Wo gibt es hier in der Nähe einen Supermarkt/ ein
Kino/ eine Apotheke?)
 Gibt es hier in der Nähe + Akk.? (Gibt es hier in der Nähe einen Supermarkt/ ein
Kino/ eine Apotheke?)
 Wo finde ich hier + Akk. ? (Wo finde ich den Bahnhof/ das Kino/ die Post?)
 Wie komme ich zu + Dat. ? (Wie komme ich zum Bahnhof/ zum Kino/ zur Post?)

Den Weg beschreiben

Das ist in der Nähe.


Das ist weit Weg.
Es ist an der Ecke.

Gehen Sie geradeaus./ Gehen Sie Stückchen geradeaus/ Gehen Sie ein Stück geradeaus.
Gehen Sie diese Straße entlang.

Gehen Sie in diese Richtung.


Gehen Sie Richtung ... (Markplatz)

Nehmen Sie die erste/ zweite/ ... Straße links/ rechts.

Gehen Sie (nach) rechts/ links.


Biegen Sie (nach) rechts ab.
Biegen Sie (nach) links ab.

Gehen Sie bis zu + Dat. ... (Gehen Sie bis zur ...Straße/ )
überqueren Sie die Straße.

Nehmen Sie + Akk. .... Richtung ... (Nehmen Sie den Bus Richtung Alexander Platz.)

Sie finden ... auf der rechten/ linken Seite.


Da/ dort ist ....

Den Weg nicht kennen:


Es tut mir leid./ Tut mir leid.
Tut mir leid, ich bin fremd hier.
Ich bin nicht von hier.
Ich weiß es nicht./ Das weiß ich nicht
Der Dativ

bestimmter unbestimmter Negativartikel Possesivartikel


Artikel Artikel
Maskulin dem einem keinem meinem
Neutral dem einem keinem meinem
Feminin der einer keiner keine
Plural den+ pl. + n pl. + n keinen + pl. + n keinen + pl. + n

Peronalpronomen Dativ
ich mir
du dir
er ihm
sie ihr
es ihm
wir uns
ihr euch
sie ihnen
Sie Ihnen

Verb Beispielsatz
antworten Ich antworte dem Freund.
danken Ich danke dir.
folgen Er folgt dem Weg.
gefallen Das Bild gefällt mir.
gehören Das Buch gehört mir.
glauben Warum glaubst du mir nicht?.
gratulieren Ich gratuliere Ihnen.
helfen Sie hilft dem alten Mann.
passen Die Hose passt mir nicht mehr. Ich bin zu dick.
schmecken Der Kuchen schmeckt uns.
stehen Die Farbe blau steht dir sehr gut.
vertrauen Ich vertraue meiner Freundin.
wehtun Mein Bauch tut mir weh.
widersprechen Er widerspricht mir.
zuhören Die Schüler hören dem Lehrer zu.

[Link]
mit%[Link]

Frage

 wem ➜ Person
 Was ➜ Sache

Die Tochter antwortet dem Vater. ➜ Wem antwortet die Tochter?


Ich danke den Lehrern. ➜ Wem dankst du?
Das Rauchen schadet der Gesundheit. ➜ Was schadet das Rauchen?
in der Stadt

s, Land e, Stadt
e, Region s, Stadtteil = r, Stadtviertel

Was gibt es in einer Stadt?


Was findet man in einer Stadt?
Fragen:

 Was gefällt dir an deiner Stadt (am meisten)?


 Was findest du gut an deiner Stadt?
 Was ist das Beste und das Schlechteste an deiner Stadt?
 Was gefällt dir nicht an dem Stadtviertel?
 Was magst du an deiner Stadt?
 Wie findest du die Stadt/den Stadtteil?
 Ist die Stadt schön/modern/international/alt?

großzügig

e, Innenstadt = e, Stadmitte

 Ich mag die ruhige Atmosphäre hier.


 Am meisten gefällt mir der große Park. Er ist sehr schön und ich gehe oft dort
spazieren und genieße die Natur.
 Am meisten gefällt mir das Einkaufszentrum/ Kaufhaus, es hat viele Läden.
 Ich finde die Stadt sehr ruhig und sauber.
 Es gibt viele Cafés und Restaurants.
 Das Beste an meiner Stadt ist der Park.
 Ich mag die vielen Geschäfte in meiner Stadt.
 Ich finde die Stadt sehr schön und ruhig.
 Der Stadtteil ist modern und hat viele gute Restaurants.
 Die Stadt ist sehr schön und hat viele historische Gebäude.
 Das Schlechteste ist der Verkehr. Es gibt oft Staus.
 In ... gibt es leider wenige Geschäfte. Das gefällt mir nicht an meiner Stadt
 Es gibt auch oft zu viel Lärm.
 Ich finde die Stadt langweilig.
im Hotel
im Hotel

 das Hotel
 das Zimmer
 das Einzelzimmer
 das Doppelzimmer
 die Suite
 die Zimmernummer
 der Schlüssel (der Zimmerschlüssel)
 der Aufzug = der Fahrstuhl = der Lift: Ich nehme den Fahrstuhl. Ich fahre mit dem
...
 Ich steige die Treppe. Ich nehme die Treppe.
 der Koffer
 e, Drehtür
 der Gast
 die Rezeption: an der Rezeption
 der Rezepzionist
 die Rezeptionistin -
 die Buchung = die Reservierung
 das Formular ausfüllen
 der Ausweis
 der Aufenthalt
 die Halbpension (mit Frühstück und eine warme Mahlzeit)
 die Vollpension (mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen)
 die Rechnung
 der Service
 der Zimmerservice
 das Zimmermädchen
 das Buffet
 das Frühstücksbuffet
 der Spa
 die Sauna
 der Swimmingpool = das Schwimmbad
 der Fitnessraum
 die Bar
 die Klimaanlage
 die Heizung
 der Fernseher
 das Radio
 das Licht
 das Telefon
 die Internetverbindung
 der Wecker
 der Föhn
 der Bademantel
 das Handtuch
 die Seife

Ein Zimmer reservieren (ein Beispiel)

e, Rezeptionistin
r, Gast

Guten Tag, was kann ich für sie tun?


Guten Tag, haben Sie noch ein Zimmer frei?/ Ich brauche ein Zimmer. Ist bei Ihnen noch
ein Zimmer frei?
Hätten Sie gerne/ Möchten Sie ein Einzelzimmer oder ein Doppelzimmer?
Ein Einzelzimmer, bitte.
Und wie lange möchten Sie bleiben?/ Für wie lange?
2 Nächte. / für 2 Tage
Moment mal. Ja, wir haben noch ein Einzelzimmer. Es kostet 50 Euro pro Nacht.
Frühstück inklusive. / ja, wir haben noch ein Einzelzimmer mit Frühstück.
Prima. Ich nehme das Zimmer.
Bitte füllen Sie dieses Formular aus.
Alles erledigt.
Danke. Hier ist Ihr Schlüssel. Sie haben Zimmer 12./ Ihr Zimmernummer ist 12.
Vielen Dank.
um Hilfe bitten:
 Entschuldigung, können Sie mir helfen?
 Wir haben ein Problem.
 Wir brauchen Ihre Hilfe.
 Eine Bitte noch: Können Sie ....?/... ist kaputt. /... funktioniert nicht.
 Ich brauche Hilfe. Es gibt kein/e/en ... / Könnte ich bitte ... haben?
 Entschuldigung, wo ist ...?

eine Beschwerde haben / sich beschweren über + Akk.


 Ich beschwere mich über den schlechten Service an der Rezeption.
 Ich habe eine Beschwerde. Die Heizung funktioniert nicht.
 Ich habe eine Beschwerde über die laute Musik in der Nähe.

Hilfe anbieten/ auf Bitten reagieren:


 Was kann ich für Sie tun?
 (Wie )Kann ich Ihnen helfen?
 Ich komme sofort.
 Ich kümmere mich sofort darum.
 Ich kann das für Sie tun.

[Link]
lektion-16/137538331

Am Ende dieses Videos finden Sie Beispiele für Dialoge im Hotel:


[Link]
werden (als Vollverb)

werden
ich werde
du wirst
er / sie / es wird
wir werden
ihr werdet
sie/ Sie werden

- Als Vollverb drückt werden eine Entwicklung oder Veränderung aus:


Die Kinder werden groß.
Wir werden alt.
Die Blumen werden rot.
Es wird kalt.

- Besonders häufig verwendet man werden, um einen Berufswunsch auszudrücken.


Helene will Journalistin werden.

ohne - mit

ohne + Akkusativ mit + Dativ

Die Kinder spielen ohne ihre Eltern.


Die Kinder spielen mit ihren Eltern.
Ich reise immer ohne meine Freundin .‫أسافر دائما بدون صديقتي‬
Ich reise selten mit meiner Freundin. .‫أسافر نادرا مع صديقتي‬
Ahmed geht nie zur Arbeit ohne seinen Laptop. ‫أحمد ال يذهب للعمل أبدا بدون االبتوب خاصته‬
Ahmed geht manchmal mit seinen Freunden zur Arbeit. ‫أحمد يذهب للعمل أحيانا مع أصدقائه‬
der Imperativ

Gebrauch:

 Befehle ➜ Geht ins Bett, Kinder. Sonst wird Papa böse.


 Bitte ➜ Geben Sie mir bitte 2 kg Bananen.
 Tipps/ Ratschläge ➜ Rauch nicht so viel!
 Anweisungen ➜ Schneiden Sie drei Zwiebeln klein.

Der Imperativ wird nur benutzt, wenn man eine oder mehrere Personen persönlich /
direkt anspricht. (du, ihr, Sie)

Verbstellung am Satzanfang

Bildung:

- du ➜ Man lässt das Personalpronomen und die Endung "st" weg.


Geh (st du) ins Bett!

- ihr ➜ Man lässt das Personalpronomen weg, aber die Endung bleibt.
Geht (ihr) ins Bett!

- Sie ➜ Das Personalpronmen und die Endung bleibt.


Gehen Sie ins Bett.

------------------------
Ein Imperativ kann sowohl mit einem Punkt "." als auch mit einem Ausrufezeichen "!"
enden. Ein "!" gibt Aufforderungssätzen Nachdruck, verstärkt also einen Befehl. Mit
einem "." wird ohne Nachdruck gesprochen.

Die Wörter "bitte" und "bitte mal" machen den Imperativ freundlicher und höflicher.
Bildung des Imperativs:

Infinitiv du ihr Sie


normale kommen Komm(e) Kommt Kommen sie
Verben
Verbstamm arbeiten Arbeite Arbeitet Arbeiten Sie
auf t, d, m, n,
entschuldigen Entschuldige Entschuldiget Entschuldiegen Sie
ig atmen Atme Atmet Atmen Sie
finden Finde Findet Finden Sie
heirate Heirate Heiratet Heiraten Sie
Verbstamm auf lächeln Lächle Lächelt Lächeln
er, el ärgern Ärgere Ärgert Ärgern
Verben mit lesen lies Lest Lesen Sie
Vokalwechsel geben Gib Gebt Geben Sie
e ➜ i / ie essen Iss Esst Essen Sie
a ➜ ä xxx fahren fahr Fahrt Fahren
(ohne Umlaut) laufen Lauf Lauft Läufen Sie
trennbare zuhören Hör zu Hört zu Hören Sie zu
Verben
besondere sein Sei Seid Seien Sie
Veben haben Hab Habt Haben Sie
(Ausnahmen) werden werde werdet werden Sie

Ersatzform (Tipps/ Ratschläge) ➜ sollen

Arbeite nicht so viel. ➜ Du sollst nicht viel so arbeiten.


Arbeiten Sie nicht so viel. ➜ Sie sollen nicht so viel Arbeiten.
beim Artzt

r, Körper/ e, Körperteile
Ich bin krank.
Mir ist schlecht.
Ich habe + Krankheit (Akk.)
Ich leide an + kranheit (Dat.)
Mein/e .... tut weh. (wehtun)

Ich habe Kopfschmerzen/ Husten/ Schnupfen/ Fieber/ eine Erkältung/ eine Grippe...
Ich leide an Kopfschmerzen/ einer Erkältung ...
Mein Kopf/ Meine Auge tut weh.
Meine Ohren tun weh.

e, Schlafstörung
s, Krankenhaus
e, Praxis
e, Apotheke
r, Arzt = r, Doktor (umg.)
r, Apotheker
s, Rezept

s, Medikament
e, Tablette
s, Pflaster
e, Salbe
e, Schmerzmittel
s, Vitamin
r, Hustensaft
e, Augentropfen
s, Schlafmittel
s, Nasenspray

Das Medikament hilft gegen Husten.

hatten – waren

Person haben (hatten) sein (waren)


ich hatte war
du hattest warst
er/sie/es hatte war
wir hatten waren
ihr hattet wart
sie/Sie hatten waren

Ich bin im Kino. (Präsens) ➜ Ich war im Kino. (Vergangenheit)


Sie hat ein Auto (Präsens) ➜ Sie hatte ein Auto. (Vergangenheit)
Haushaltstätigkeiten
das Essen zubereiten: Ich bereite das Essen zu.
das Geschirr (ab)spülen

Fragen zum Thema „Hausarbeit“

 Wie hilfst du im Haushalt?


 Wie hilfst du bei den Haushaltsarbeiten?
 Welche Aufgaben übernimmst du im Haushalt?
 Wer macht bei euch zu Hause die Hausarbeit?
 Hilst du im Haushalt?
 Verbringst du viel Zeit mit Haushaltsarbeiten?
 Hilfst du beim Aufräumen zu Hause?
 Hast du schon einmal etwas im Haus repariert?
Kleidung
e, Klamotten (immer Pl.) .... sind
e, Kleider (immer Pl.)..... sind
e, Kleidung (immer Sg.) ... ....ist
Muster
aus
 der Stoff
 die Baumwolle
 die Wolle
 (der) Kaschmir
 das Leder
 das Wildleder

Wichtige Verben:

anziehen ausziehen umziehen

 tragen ➜ Ich trage das Hemd. du trägst


 anhaben ➜ Ich habe das Hemd an.
 (sich) anziehen ➜ Ich ziehe das Hemd an.
Ich ziehe mich an.
 (sich) ausziehen ➜ Ich ziehe das Hemd aus.
Ich ziehe mich aus.
 sich umziehen ➜ Ich ziehe mich um.

 passen (Größe):
Das Hemd passt mir gut. (Das Hemd ist in der richtigen Größe für dich)
Die Schuhe passen dir nicht. (Die Schuhe sind zu klein oder zu groß für dich)

 stehen (Aussehen):
Der Anzug steht dir sehr gut. (Der Anzug sieht sehr gut an dir aus.)
Diese Farbe steht mir nicht. (Diese Farbe sieht an mir nicht gut aus.)
 gefallen ➜ Dein Kleid gefällt mir nicht. (Ich finde dein Kleid nicht schön.)
Die Kleider gefallen ihr. (Sie findet die Kleider schön.)

 anprobieren ➜ Ich probiere das Hemd an.

Wortschatz: Kleidung
[Link]
[Link]
Steigerung der Adjektive

Mona ist klein, Radwa ist kleiner, aber Hadir ist am kleinsten.

Grundform Komparativ Superlativ


(positiv)

Adjektive können gesteigert werden. Die Grundform eines Adjektivs nennt man Positiv,
die nächst höhere Stufe Komparativ und die höchste Steigerungsstufe Superlativ.

Der Komparativ vergleicht zwei Personen oder Sachen und zeigt einen Unterschied an.

Der Superlativ vergleicht mindestens drei oder mehr oder eine Gesamtheit von
Personen oder Sachen.

1- Der Komparativ

Beim Komparativ erhält die Adjektivendung ein -er. Adjektiv + er

Im Herbst sind die Nächte länger.


Könnten Sie bitte langsamer sprechen?

Besonderheiten
1) Adjektive auf el, er ➜ verlieren im Komparativ (e)
 teuer ➜ teurer
 dunkel ➜ dunkler

2) Einsilbige Adjektive (a ➜ ä - o ➜ ö - u ➜ ü) (einige Adjektive nicht alle)


 lang ➜ länger
 groß ➜ größer
 alt ➜ älter
 voll ➜ voller

-----------------------------------------------------------------

2- Der Superlativ

Den Superlativ bildet man mit am ...-(e)sten oder mit dem bestimmten Artikel + -
(e)ste.
am + Adjektiv + -sten

Peter ist am kleinsten.


Welches Kleid findest du am schönsten.

bestimmter Artikel + Adjektiv + ste

Er ist der schnellste Mann.


Das ist das teuerste Auto. teuer – teurer – das teuerste

Adjektive auf d, t, s, ß, sch, z, x ➜ esten


 breit ➜ der/ das/ die breiteste – am breitesten
 hübsch ➜ der/ das/ die hübscheste – am hübschesten

Ausßnahme ➜ am größten

Sonderformen:

Positiv Komparativ Superlativ

gern lieber am liebsten

gut besser am besten

hoch höher am höchsten

nah näher am nächsten


Positiv Komparativ Superlativ

teuer teurer am teuersten

viel / sehr mehr am meisten

Lisa ist sehr neugierig.


Ihre Freundin Laura ist noch neugieriger.
Aber meine Schwiegermutter ist am neugierigsten. / Meine Schwiegermutter ist die
neugierigste.

Vergleichssätze

wie (Gleichheit) ➜ so + Adjektiv + wie

- Sie ist so klein wie ihre Tochter.

- Der Apfel ist so rot wie eine Tomate.

- Das Wetter heute ist so schön wie gestern.

- Diese Aufgabe ist so schwer wie die andere.

als (Ungleichheit/ Unterschiede) ➜ Komparativ

- Er ist größer als sein Bruder.


- Er ist schneller als ich.
- Meine Schwester ist älter als ich.
- Diese Pizza schmeckt besser als die andere.
- Heute ist es wärmer als gestern.
Gründe angeben

- Das Konjunkion denn kann man benutzen, um eine Begründung zu geben.


- Denn steht immer auf Position 0. Zwischen den beiden Hauptsätzen steht ein Komma.
- Ein Hauptsatz mit denn steht nie am Anfang des Gesamtsatzes.

Hauptsatz 2
Hauptsatz 1
Position Position
Verb Ergänzung
0 1

Susanne macht ein


die Arbeit dort
Praktikum im denn sie will
kennenlernen.
Krankenhaus,

Heute geht Karl nicht


denn er ist sehr krank.
zur Arbeit,

 Ich lerne Deutsch, denn ich will in Berlin studieren.

 Hattest du einen schönen Urlaub? ja, denn das Wetter war wunderbar.

 Es war perfekt, denn wir hatten ein Traumwetter.


Das Wetter

Wie ist das Wetter?


 Es ist warm.
 Es ist kalt.
 Es ist heiß.
 Es ist schön.
 Es ist schlecht.

 Es ist sonnig. / Die Sonne scheint.


 Es regnet.
 Es schneit.
 Es ist bewölkt.
 Es ist neblig.
 Es stürmt./ Es ist stürmisch.
 Es ist windig.
 Es donnert und blitzt. / Es gibt ein Gewitter.
 Es hagelt.
 Es friert.

Wetterphänomene:
 e, Sonne
 r, Regen
 r, Schnee
 e, Wolke
 r, Nebel
 r, Sturm
 r, Wind
 s, Gewitter
 r, Donner
 r, Blitz
 r, Hagel
Jahreszeiten:
 der Frühling
 der Sommer
 der Herbst
 der Winter

Fragen

 Wie ist das Wetter? Es ist ....


 Ist es warm oder kalt?
 Regnet es oder scheint die Sonne?
 Wie war das Wetter gestern? Es war ....
 Hat es gestern geregnet oder geschneit?
 Hat die Sonne geschienen?
 Wie wird das Wetter am Wochenende? Es wird heiß/ kalt ...
 Was machst du, wenn die Sonne scheint?/ wenn es regnet?
 Wie ist das Wetter im Frühling/Sommer/Herbst/Winter?
 Wie ist das Wetter in Ägypten?
 Wie ist die Temperatur?
 Wie hoch ist die Temperatur?
 Wie viel Grad sind es? Es sind ... Grad. (Es sind minus (-) 2 Grad./ Es sind plus (+)
8 Grad.)
würden

Das Verb „würden“ kann die gleiche Bedeutung wie „möchten“ haben.

würden + inf (am Satzende)

würden
ich würde
du würdest
er / sie / es würde
wir würden
ihr würdet
sie/ Sie würden

Wir möchten ins Kino gehen. = Wir würden ins Kino gehen.
Ich möchte ein neues Buch kaufen. = Ich würde ein neues Buch kaufen.
Feste

In Deutschland

s, Weihnachten (das Fest zur Feier der Geburt von Jesus Christus, das am 25.
Dezember gefeiert wird)

s, Ostern (das Fest im Frühling, mit dem die Christen die Auferstehung von Jesus
Christus feiern)

r, s Silvester (der letzte Tag des Jahres, der 31. Dezember)

s, Neujahr (der erste Tag des neuen Jahres)

das neue Jahr

In Ägypten

s, Zuckerfest (das Fest des Fastenbrechens, auch Eid al-Fitr – nach dem Monat
„Ramadan“)

s, Opferfest (auch Eid al-Adha)

Was sagt man zur Gratulation

Geburtstag/ Hochzeit
 Alles Gute (zum Geburtstag/ zur Hochzeit)!
 Herzlichen Glückwunsch (zum Geburtstag/ zur Hochzeit)!

Feste
In verschiedenen Situationen
 Frohe Weihnachten!
 Frohes/ Gutes neues Jahr!  Gut gemacht!
 Frohe Ostern!  Alles Gute!
die Ordinalzahlen

Ordinalzahlen geben die Reihenfolge oder Position von etwas an. Sie zeigen also, an
welcher Stelle etwas oder jemand in einer Reihenfolge steht.

Bildung der Ordinalzahlen

- Bei den Zahlen von 1 bis 19 hängt man im Singular die Endung -te an die Grundzahlen.
- Die Ordnungszahlen zu eins, drei und sieben werden unregelmäßig gebildet.

Zahl Ordinalzahl
eins der erste
zwei der zweite
drei der dritte
vier der vierte
fünf der fünfte
sechs der sechste
sieben der siebte
acht der achte
neun der neunte
zehn der zehnte
elf der elfte
zwölf der zwölfte
dreizehn der dreizehnte
vierzehn der vierzehnte
- Ab zwanzig sind die Formen regelmäßig. Man fügt immer die Endung -ste an die
Grundzahl an:
der
am

Zahl Ordinalzahl
zwanzig der zwanzigste
einundzwanzig der einundzwanzigste
zweiundzwanzig der zweiundzwanzigste
dreiundzwanzig der dreiundzwanzigste
vierundzwanzig der vierundzwanzigste
dreißig der dreißigste
einunddreißig der einunddreißigste
vierundzwanzig der vierundzwanzigste

Ich bin der erste in der Schlange.


Der erste Tag in der Schule war spannend.
Der zweite Apfel ist rot.
Ich habe den vierten Schlüssel gefunden.

Daten nennen

14.2
Heute ist der vierzehnte Febraur.
Heute ist der vierzehnte Zweite.

Heute ist der siebzehnte Januar. / Heute ist der siebzehnte Erste.
Am siebzehnten Januar fahre ich nach Berlin.
Vom siebzehnten bis zum fünfundzwanzigsten Januar habe ich Urlaub.

Wann bist du geboren?


Ich bin am 15. März 1990 geboren.
 Ich bin am fünfzehnten März 1990 geboren. /
 Ich bin am fünfzehnten Dritten 1990 geboren.
Wann hast du Geburtstag?
Ich habe am 5. Mai Geburtstag. (an + dem = am)
 Ich habe am fünfzehnten Mai Geburtstag. /
 Ich habe am fünfzehnten Fünften Geburtstag.

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