D-MATH Lineare Algebra I HS 2024
Prof. Sarah Zerbes
Serie 4
1. Welche der folgenden Teilmengen von R4 sind reelle Unterräume? Begründen Sie
Ihre Antwort.
! " #
V1 := (0, x, 2x, 3x) " x → R
! " #
V2 := (x4 , x3 , x2 , x) " x → R
! " #
V3 := (x, x + y, x ↑ y, y) " x, y → R
! " #
V4 := (x4 ↑ y 4 , 0, 0, 0) " x, y → R
! " #
V5 := (x, y, 0, 0) " x, y → R, x > y .
2. Es sei V = R3 . Für welche Parameter r, s, t → R sind die folgenden Vektoren linear
unabhängig? Begründen Sie Ihre Antwort.
r r 0
v1 := s , v2 := 0 , v3 := s
t 0 0
3. Sei X eine Menge, V ein Vektorraum über einem Körper K, und F(X, V ) der
K-Vektorraum aller Abbildungen von X nach V , mit punktweiser Addition
(f + g)(x) := f (x) + g(x) ↓x → X↓f, g → F(X, V )
und punktweiser skalarer Multiplikation
(ω · f )(x) := ωf (x) ↓x → X↓f → F(X, V )↓ω → K
Seien y → X und v → V fixiert, sowie Fy,v := {f → F(X, V ) | f (y) = v}.
(a) Zeigen Sie, dass Fy,v genau dann ein Unterraum ist, wenn v = 0.
(b) Finden Sie einen Unterraum W ↔ F(X, V ), so dass
F(X, V ) = Fy,0 + W,
sowie W ↗ Fy,0 = {0F } gilt, wobei 0F der Nullvektor ist.
4. Gegeben seien die Unterräume
( 0 1 ) ( 1 1 )
V := 1 , 0 und U := ↑1 , ↑2
↑2 0 0 1
von R3 . Bestimmen Sie den Durchschnitt V ↗ U und finden Sie ein Erzeugenden-
system.
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5. Sei V die lineare Hülle der Vektoren
(1 2 3), (4 5 6), (7 8 9)
in M1→3 (R). Finden Sie ein lineares Gleichungssystem, dessen Lösungsmenge
genau V ist.
6. Sei V ein Vektorraum über K. Welche der folgenden Aussagen ist wahr? Geben
Sie einen Beweis oder ein Gegenbeispiel.
(a) Sei v → V , dann ist die Menge W := {w → V | ↘ω → K : w = ω · v} ein
Unterraum von V .
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(b) Eine Teilmenge W ↔ V ist genau dann ein Unterraum, wenn ≃W ⇐ = W .
(c) Seien S1 , S2 ↔ V Teilmengen. Dann gilt ≃S1 ⇒ S2 ⇐ = ≃S1 ⇐ + ≃S2 ⇐.
(d) Seien S1 , S2 ↔ V Teilmengen. Dann gilt ≃S1 ↗ S2 ⇐ = ≃S1 ⇐ ↗ ≃S2 ⇐.
(e) Seien U, W Unterräume von V . Dann ist U ⇒ W ein Unterraum.
Hinweis: Die lineare Hülle der leeren Menge ≃⊋⇐ ist per Definition der triviale
Unterraum {0V }.
7. Entscheide, ob folgende Beispiele Q-Vektorräume sind oder nicht, wenn Addition
und skalare Multiplikation auf natürliche Weise definiert werden:
E
(a) alle Polynome mit Koe!zienten in Q vom Grad ↭ 4 mit höchstens 3 Koef-
fizienten, die nicht null sind;
(b) alle rationalen (n ⇑ n) Matrizen, deren diagonale Elemente zu Null addieren;
(c) die reellen Zahlen R;
(d) die ganzen Zahlen Z.