Modellsatz 3
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Kultusministerkonferenz
DSD I PRO
Modellsatz 3
© Dieser Testsatz wurde erstellt vom Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten - Zentralstelle für das
Auslandsschulwesen.
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Modellsatz 3
Leseverstehen
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notieren Sie Ihre Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Sie haben insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
haben Sie 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Sie finden unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1–4).
Setzen Sie aus der Wortliste (A–H) das richtige Wort in jede Lücke ein.
Wortliste
(Z) eröffnen (A) sprechen (B) warten (C) bringen (D) machen (E) brauchen
(F) stehen (G) unterschreiben (H) suchen
vielen Dank, dass Sie bei unserer Bank ein Online-Konto (0) __ (Z) ___ möchten. Damit wir Ihren
Antrag schnell bearbeiten können, (1) __________ wir noch einige Informationen von Ihnen.
Mit dieser E-Mail schicken wir Ihnen ein Formular. Bitte füllen Sie das Formular aus und
(2) _________ Sie es in unsere Filiale mit. Bitte vergessen Sie nicht Ihren gültigen Pass oder
Personalausweis.
Bitte beachten Sie: Sie dürfen das Formular nicht schon zu Hause, sondern erst bei uns in der Filiale
(3) ________!
Wenn Sie dafür vorher einen Termin vereinbaren, müssen Sie nicht lange (4) _______.
Ihre XZ Bank
(Quelle: frei)
Achtung!
Wählen Sie jetzt noch eine passende Betreffzeile zum Text aus!
Aufgabe 5: Welche Betreffzeile passt am besten zum Text? Kreuzen Sie an.
A Ihr Ausweis ist fertig
B Ihr neues Konto
C Ihr Termin fällt aus
Ende Teil 1
Teil 2
Auf der nächsten Seite finden Sie acht kurze Abschnitte aus Berichten über einen Besuch auf
einer Ausbildungsmesse.
Lesen Sie die Aufgaben (6–9) und die Abschnitte aus den Berichten (A–H).
Welcher Abschnitt passt zu welcher Aufgabe?
Aufgaben 6–9
Berichte A–H
Besonders interessant waren die Anbieter von Sprachreisen. Wir konnten interessante
Z Informationen über Programme für Schulen sammeln. Außerdem konnten wir die Preise
vergleichen. Wir bekamen einige gute Angebote für unsere Sprachreise nach England.
Am Messestand eines Vereins für Jugendhilfe hat sich eine Beraterin unsere
Bewerbungsmappen angesehen. Wer wollte, hat auch kostenlos ein Bewerbungsfoto
A bekommen. Die Beraterin zeigte uns, wie wir unseren Lebenslauf noch verbessern
könnten. Das war sehr nützlich für uns.
Wir wollten uns gut auf die Messe vorbereiten und hatten schon vorher online Material
über die Firmen heruntergeladen und Fragen aufgeschrieben. Es war gut, dass wir den
B
Besuch früh genug geplant haben. So haben wir keine Zeit verloren und gute Gespräche
geführt.
Unsere Gruppe besuchte einen Workshop zum Thema „Die richtige Berufswahl“. Dort
versuchten wir gemeinsam mit dem Leiter, unsere eigene Persönlichkeit und unseren
C Charakter zu beschreiben. Dann überlegten wir gemeinsam, welcher Beruf zu uns
passen könnte.
An dem Firmenstand konnten wir auch mit einem Mädchen sprechen, das schon seit
D zwei Jahren eine Ausbildung in der Firma macht. Wir fragten sie, welche
Schwierigkeiten sie am Anfang hatte und was ihr an ihrer Ausbildung gefällt.
Für unsere ganze Gruppe hatten die Lehrer Rabattgutscheine bekommen, so dass wir
E nicht den vollen Preis für den Eintritt bezahlen mussten. Weil wir die Gutscheine schon
vorher online bestellt hatten, mussten wir nicht mehr an der Kasse warten.
Es gab verschiedene Stationen, an denen wir typische Arbeitsschritte bestimmter Berufe
kennenlernen konnten. Wir hatten uns für die Holzberufe angemeldet. In der Werkstatt
F zeigte man uns verschiedene Holzarten. Wir durften auch selbst mit Holzwerkzeugen
arbeiten und kleine Gegenstände herstellen.
An dem Stand gab es einen Computer, in den wir unsere Interessen eingeben durften.
G Das Programm machte dann Vorschläge, welcher Beruf gut zu einem passen könnte.
Dazu erstellte es auch eine Liste mit passenden Berufsschulen und Unternehmen.
Schon vor der Messe hatten wir einen Termin bei einer Firma ausgemacht, bei der wir
H ein Praktikum machen wollten. Das Gespräch am Stand der Firma war informativ, und
wir durften unsere Bewerbungsunterlagen gleich dort abgeben.
(Quelle: frei)
Ende Teil 2
Teil 3
In unserem Unternehmen gelten einige Regeln, die wir hier aufgeschrieben haben. Bitte lesen Sie
diese Informationen gut durch. Es geht um Ihre Sicherheit und den Schutz unseres Unternehmens.
Verhaltensregeln
• Das Fotografieren oder Filmen auf unserem Firmengrundstück ist verboten. Auch
Handykameras dürfen nicht verwendet werden. In bestimmten Bereichen ist es ganz verboten,
ein Mobiltelefon zu benutzen.
• Sie bekommen bei der Anmeldung einen Besucherausweis. Bitte tragen Sie diesen Ausweis
die ganze Zeit gut sichtbar an Ihrer Kleidung. Bevor Sie unseren Betrieb verlassen, melden
Sie sich bitte beim Empfang wieder ab und geben Sie den Ausweis dort wieder zurück.
Sicherheitshinweise
• Bitte achten Sie auf die Fahrzeuge, die auf unserem Grundstück fahren. Es handelt sich um
Elektrofahrzeuge, die sehr leise sind und deshalb oft erst spät zu hören sind.
• Außer in den Raucherbereichen ist das Rauchen in unserem Betrieb verboten.
Raucherbereiche erkennen Sie an den entsprechenden Symbolen.
• Das Verlassen Ihrer Besuchergruppe ist verboten.
• In einigen Produktionsbereichen ist es sehr laut. Wir möchten Sie bitten, in diesen Bereichen
auch bei kurzen Aufenthalten den Ohrschutz zu tragen, den Sie von uns bekommen.
• Befolgen Sie bitte jederzeit alle Anweisungen unseres Personals. Bei einem Notfall rufen Sie
bitte die Nummer 0175/12345678 an.
(Quelle: frei)
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Die Sicherheitsregeln sind gut für Besucher und Firma.
Ende Teil 3
Teil 4
Am ersten Tag Ihrer Ausbildung beginnen wir mit einer Besichtigung unseres Friseursalons. Wir
stellen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen vor, die an diesem Tag Dienst haben. Das ist meist nur
die Hälfte des Teams, weil nicht alle Vollzeit arbeiten. Dann wird der Chef Sie über die Regeln im
Friseursalon informieren: Zum Beispiel wie man höflich miteinander umgeht, wann die Pausenzeiten
sind, bei wem Sie sich abmelden, wenn Sie in die Pause gehen, oder was Sie während der
Dienstzeiten mit Ihrem Handy machen dürfen und was nicht.
Wir sprechen auch über das Thema Kleidung. Obwohl wir keine festen Kleidervorschriften haben,
gibt es ein paar Dinge, die Sie nicht tragen dürfen. Dazu gehören aus Gründen der Hygiene und
Sicherheit offene Schuhe. Auch Schmuck, wie zum Beispiel Ringe und lange Ketten, ist für Kunden
und Mitarbeiter gefährlich und deshalb verboten.
Am ersten Tag erklären wir Ihnen unsere elektronische Kundenliste. Sie sollen lernen, wichtige
Informationen darin zu finden. Daten eintragen dürfen Sie als Azubi aber noch nicht. Auch für unsere
Terminplanung haben wir ein eigenes Computerprogramm. Das sollen Sie möglichst schnell allein
benutzen können. Ganz neu ist unser Frisurenprogramm. Damit können Kundinnen und Kunden am
Bildschirm neue Frisuren ausprobieren. Aber wir alle bekommen noch eine Schulung dazu.
Bei der Besichtigung weisen wir auch auf gefährliche Situationen hin, zum Beispiel darauf, was
passieren kann, wenn bestimmte elektrische Geräte nicht richtig funktionieren. Sie bekommen mit
diesen Informationen auch noch eine Seite mit Tipps, wie Sie Ihre Hände am besten pflegen können.
Wir stellen Ihnen außerdem unsere Haarprodukte vor. Diese Informationen brauchen Sie für die
Kundenberatung und den Verkauf.
In den ersten Tagen bekommen Sie eine Ausbildungsmappe, für die Sie alleine verantwortlich sind
und die Sie während der gesamten Ausbildung begleiten wird. In der Mappe finden Sie die Namen
und Kontaktdaten Ihrer Lehrer und Ausbilder. In dieser Mappe sammeln Sie auch Zeugnisse oder
Seminarbescheinigungen, die Sie im Laufe der Ausbildung bekommen werden. Am Ende der Mappe
gibt es ein paar leere Seiten für Ihre Bemerkungen und Gedanken zur Ausbildung.
Sie werden eine interessante Ausbildung bei uns machen. Bisher haben alle unsere Azubis ihre
Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wir sind sicher, dass Sie das auch schaffen. Es besteht die
Möglichkeit, dass wir Sie nach der Ausbildung direkt übernehmen. Das war schon bei vielen unserer
Auszubildenden der Fall.
(Quelle: frei)
Aufgaben 15–20
16 In dem Friseurladen
19 Die Ausbildungsmappe
Ende Teil 4
Teil 5
Lesen Sie die Texte 21–24 und die Aussagen A–H. Was passt zusammen?
(Quelle: frei)
Überschriften A–H
C Vorstellungsgespräche trainieren
D Fehlerfrei schreiben
G Erfolgreich verkaufen
Ende Teil 5
Sie haben jetzt 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Name Vorname
Sie haben 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Markieren Sie mit schwarzem Schreiber:
so: so nicht:
Wenn Sie eine Markierung korrigieren möchten, füllen Sie das falsch markierte Feld ganz aus:
und markieren Sie anschließend das richtige Feld so:
Teil 1: Brief
A B C D E F G H
1
2
3
4
5
Teil 2: Besuch auf einer Ausbildungsmesse
A B C D E F G H
6
7
8
9
Teil 3: Verhaltensregeln Firma LIGROSS Teil 4: Friseursalon HAARKUNST
richtig falsch A B C
10 15
11 16
12 17
13 18
14 19
20
Teil 5: Weiterbildung für Auszubildende
A B C D E F G H
21
22
23
24
Teil 1: Brief
A B C D E F G H
1 X
2 X
3 X
4 X
5 X
Teil 2: Besuch auf einer Ausbildungsmesse
A B C D E F G H
6 X
7 X
8 X
9 X
Teil 3: Verhaltensregeln Firma LIGROSS Teil 4: Friseursalon HAARKUNST
richtig falsch A B C
10 X 15 X
11 X 16 X
12 X 17 X
13 X 18 X
14 X 19 X
20 X
Teil 5: Weiterbildung für Auszubildende
A B C D E F G H
21 X
22 X
23 X
24 X
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Hörverstehen
Hörtexte
Teil 1
Alltagsszenen
Szene 1
Szene 2
Samir: Guten Morgen, Frau Raditz. Darf ich morgen etwas später kommen? Ich
habe einen Untersuchungstermin beim Arzt.
Frau Raditz: Geht es Ihnen schlecht, Samir? Sind Sie krank?
Samir: Nein, aber wenn ich den Termin verschiebe, muss ich lange auf einen neuen
Termin warten.
Frau Raditz: Es tut mir leid, aber das ist ja kein Notfall. Verlegen Sie Ihren Termin bitte
auf einen Nachmittag.
Samir: Na gut …
Szene 3
Szene 4
Szene 5
Ende Teil 1
Teil 2
Aufgabe 6
Hallo Sarah! Hier ist Tom. Tut mir leid, dass ich dich zu Hause störe. Wir besprechen aber gerade
unser Sommerfest. Jeder aus der Abteilung soll dabei helfen. Möchtest du lieber etwas zum Essen
mitbringen oder Geld für die Getränke geben? Bitte ruf mich noch heute an, ja? Bis dann, tschüs.
Aufgabe 7
Guten Tag Herr Akram, hier noch einmal Reisinger. Es geht um unseren Termin heute Nachmittag.
Ich habe gerade einen Anruf bekommen und muss sofort weg. Leider werde ich nicht pünktlich
zurück sein. Deshalb müssen wir unsere Besprechung auf morgen 16 Uhr verschieben. Wenn Ihnen
das nicht passt, dann rufen Sie mich bitte an.
Aufgabe 8
Hallo Leyla, hier Thomas. Ich habe deine E-Mail mit den neuen Preislisten erhalten, vielen Dank.
Kannst du mir bitte auch noch die alten Listen mailen? Ich möchte sie gerne vergleichen. Vielleicht
ändere ich noch etwas. Das muss aber nicht mehr heute sein, morgen reicht auch noch. Schönen
Feierabend!
Aufgabe 9
Liebe Schülerinnen und Schüler, herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür. Zum Programm:
Als Erstes informieren Sie unsere Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr über die
Ausbildungsberufe, die unsere Firma anbietet. Dabei können Sie auch Fragen stellen. Später wird
Ihnen der Geschäftsführer die Produktionshallen zeigen. Anschließend können Sie sich im Sekretariat
für den Einstellungstest nächste Woche anmelden.
Ende Teil 2
Teil 3
Interview
Sprecher: Hallo, willkommen bei Radio 99. In vielen Betrieben hat heute die Ausbildung
begonnen. Wir haben Yasemin Yüçel [gesprochen: Jütschel] zu Gast. Herzlich Willkommen.
Wie war denn Ihr erster Arbeitstag im Hotel?
Sprecherin: Also, heute Morgen war ich ganz schön nervös. Zuerst musste ich so lange auf die
Straßenbahn warten, und dann habe ich mich in dem großen Hotel verlaufen. Ich konnte vor
Aufregung den Konferenzraum nicht finden, in dem ich mich melden sollte. Aber schließlich habe
ich es doch rechtzeitig geschafft.
Sprecherin: Alle, die heute die Ausbildung angefangen haben, haben sich dort getroffen. Wir waren
insgesamt neun Azubis. Zuerst hat man uns eine tolle Bildpräsentation über das Hotel gezeigt. Das
war wirklich beeindruckend! Dann hat die Leiterin für die Ausbildung uns darüber informiert, welche
besonderen Angebote das Hotel macht, z. B. Fitness und Entspannung. Das kannten wir alles schon
aus den Vorstellungsgesprächen. Ich glaube, dass die meisten gar nicht richtig zugehört haben. Wir
wollten alle nur wissen, in welchem Bereich wir arbeiten sollen.
Sprecherin: Am liebsten hätte ich im Zimmerservice oder an der Rezeption angefangen. Das ging
aber nicht. Ich sollte im Frühstücksraum arbeiten. Das Frühstücksbuffet hatten schon die Kolleginnen
und Kollegen der Frühschicht aufgebaut. Die fangen früh an, schon vor sechs Uhr, damit alles bis
sieben Uhr fertig ist. Dann kommen die ersten Gäste zum Frühstück. Heute musste ich nur
kontrollieren, ob noch von allem genug da war: Wurst, Käse, Joghurt, Obst, Brötchen usw. Wenn nur
noch wenig da war, musste ich die Schüsseln und Platten in der Küche auffüllen.
Sprecherin: Normalerweise müssen wir die Gäste fragen, ob sie Kaffee, Tee oder Kakao möchten, die
Heißgetränke in der Küche zubereiten und sie dann den Gästen bringen. Aber das musste ich an
meinem ersten Tag noch nicht tun. Darüber war ich echt froh. Ich fühle mich noch gar nicht sicher!
Schon beim Abräumen haben mir die Hände gezittert … Ja, das alles hat fast bis Mittag gedauert.
Sprecherin: Nachher habe ich noch beim Auffüllen der Minibars in den Zimmern geholfen. Mit
einem Mädchen, das schon länger dabei ist, habe ich Getränke, Süßigkeiten und Nüsse nachgefüllt.
Das hat mir richtig Spaß gemacht.
Sprecherin: Danke!
Ende Teil 3
Teil 4
Sprecherin: Ständig auf Reisen, ferne Länder kennenlernen – für viele junge Menschen ist
Flugbegleiterin bzw. Flugbegleiter ein Traumberuf. Früher hießen sie noch Steward und Stewardess.
Manuel erzählt nun von seiner Ausbildung zum Flugbegleiter.
Sprecher: Wie viele andere auch habe ich schon immer davon geträumt, Flugbegleiter zu werden,
und so habe ich mich bei einer großen Fluggesellschaft beworben. Nach der Bewerbung über die
Webseite der Gesellschaft musste ich zuerst einen Englischtest machen. Glücklicherweise habe ich an
der Schule gut Englisch gelernt, sodass ich dafür keinen Kurs mehr besuchen musste. In diesem Beruf
sind Sprachen sehr wichtig. Das Bewerbungsverfahren war anspruchsvoll, und deshalb war ich
überglücklich, als ich aufgenommen wurde.
Die Ausbildung besteht aus einem Lehrgang. Seine Dauer hängt von den Fluggesellschaften ab. Bei
mir dauert dieser Lehrgang nur sechs Wochen. Um an dem Lehrgang teilnehmen zu können, muss
man bei einigen Fluggesellschaften eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Bei meiner
Gesellschaft ist das aber nicht so. Entscheidend sind dafür die Sprachkenntnisse. Dass Englisch
wichtig ist, habe ich ja schon gesagt. Außerdem sind Spanischkenntnisse ein Vorteil, da z. B. meine
Fluggesellschaft viele Flüge nach Spanien anbietet.
Bei der Ausbildung wird viel Wert auf Kommunikationstraining gelegt. Wir treffen während unserer
Arbeit viele unterschiedliche Menschen, und deshalb ist Kommunikation sehr wichtig. Wenn es z. B.
Probleme mit Passagieren gibt, müssen wir sie beruhigen können. Deshalb trainieren wir
Konfliktsituationen und lernen, wie man sich in solchen Situationen richtig verhält. Außerdem
arbeiten wir in einem Team und auch hier muss die Kommunikation funktionieren, und auch das
müssen wir lernen. Und wir müssen in unseren Uniformen natürlich immer ordentlich und gepflegt
aussehen.
Wir trainieren auch intensiv Flugsicherheit. Das ist ein wichtiger Teil der Ausbildung, der uns viel
Zeit kostet und in einer speziellen Halle stattfindet. Dort gibt es einen Flugsimulator. Das ist ein
Modell, das innen wie ein richtiges Flugzeug aussieht. Wir müssen darin bestimmte Situationen
nachspielen.
Die Übungen funktionieren zum Beispiel so: Einige Teilnehmer bilden ein Flugbegleiter-Team, und
die anderen Teilnehmer spielen die Fluggäste. Nun heißt es plötzlich: Es ist zu wenig Luft in der
Kabine! Sofort muss das Team den Passagieren helfen, die Sauerstoffmasken anzulegen. Die sollen
den Passagieren beim Atmen helfen. Manchmal gibt es bei den Übungen noch zusätzliche Probleme,
die wir nicht erwartet hatten, zum Beispiel kann man eine Tür nicht öffnen. Auch dafür müssen wir
schnell eine Lösung finden.
Ihr könnt euch also vorstellen, dass diese Ausbildung wirklich spannend ist! Ich freue mich schon
darauf, wenn ich in ein paar Jahren in ferne Länder fliegen darf, nach Amerika oder Asien, obwohl
manche ältere Kolleginnen und Kollegen das gar nicht so toll finden. Sie sagen uns in Gesprächen,
dass sie nach langen Flügen schlecht schlafen. Aber für mich dauert es sowieso noch einige Zeit, bis
ich so weit fliegen darf. In den ersten Monaten fliegen wir nämlich nur in Deutschland.
Ende Teil 4
Teil 5
Bewerbungstraining
Nummer 0
Wir haben in meiner Schule Bewerbungsgespräche geübt. Das war lustig, aber ich hatte das Gefühl,
dass wir nicht viel dabei gelernt haben. Deshalb glaube ich auch, dass man Bewerbungstraining nicht
braucht.
Nummer 21
Im Bewerbungstraining lernen alle, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten. Das finde ich nicht
gut. Man sollte besser natürlich und spontan bleiben. Es macht doch nichts, wenn man in einem
Gespräch nicht so perfekt reagiert. Wenigstens ist man ehrlich.
Nummer 22
Ein Bewerbungsgespräch ist stressig! Da ist es gut, wenn man vorher ein Bewerbungstraining
gemacht hat, um sich auf die Situation und mögliche Fragen vorzubereiten. Vielleicht ist man
weniger nervös, wenn man weiß, was einen beim Vorstellungsgespräch erwartet.
Nummer 23
Im Bewerbungstraining arbeiten wir auch mit Stellenangeboten. Wir besprechen die Angebote in der
Gruppe und versuchen herauszufinden, ob sie zu uns passen. Wir lernen auch, wo man überall nach
Stellenangeboten suchen kann, das ist wichtig.
Nummer 24
Ich mache gerade ein Bewerbungstraining. Der Kurs ist teuer, aber ich lerne wirklich viel. Deshalb ist
es gut, dass ich den Kurs gebucht habe. Außerdem bekomme ich einen Teil des Geldes von meinen
Eltern zurück.
Ende Teil 5
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Modellsatz 3
Hörverstehen
Aufgaben
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind
auf der CD enthalten. In den Pausen sollen Sie die Aufgaben lösen. Notieren Sie Ihre Lösungen
zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD haben Sie 10 Minuten Zeit, um Ihre
Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Alltagsszenen
Sie hören gleich fünf Szenen. Sie spielen im Alltag verschiedener Personen.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben 1–5. Sie haben dafür eine Minute Zeit.
Hören Sie nun die Szenen. Lösen Sie die Aufgaben beim Hören.
Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an. Danach hören
Sie die Szenen noch einmal.
Aufgaben 1–5
2 László soll
3 Um zur Hochzeit ihrer Freundin fahren zu können, braucht Salima noch die
4 Frau Kutesa
A Informationsmaterial kopieren.
B Besucher betreuen.
C eine Führung übernehmen.
Ende Teil 1
Teil 2
Lesen Sie zuerst die Aufgaben 6–9. Sie haben dafür eine Minute Zeit.
Hören Sie nun die Durchsagen und Telefonansagen. Lösen Sie die Aufgaben beim Hören.
Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
6 Dora soll
A Fehler korrigieren.
B am Wochenende arbeiten.
C einen Text durchlesen.
A bittet um Rückruf.
B sagt das Praktikum ab.
C lädt zum Vorstellungsgespräch ein.
Ende Teil 2
Teil 3
Sie hören ein Gespräch am ersten Praktikumstag. Herr Vahlkamp ist stellvertretender Leiter eines
Apfelbaubetriebs. Selina ist noch Schülerin und beginnt heute ein Praktikum.
Lesen Sie zuerst die Sätze 10–14. Sie haben dafür eine Minute Zeit.
Hören Sie nun das Gespräch. Lösen Sie die Aufgaben beim Hören.
Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe (10–14) an: richtig oder falsch?
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Die Apfelbau GmbH plant, in Zukunft ökologisch zu arbeiten.
Ende Teil 3
Teil 4
Berufskraftfahrerin
Sie hören einen Bericht von Leyla. Sie erzählt über ihre Ausbildung zur Berufskraftfahrerin.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben 15–20. Sie haben dafür eine Minute Zeit.
Hören Sie nun den Bericht. Lösen Sie die Aufgaben beim Hören.
Kreuzen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Danach hören Sie den Bericht noch einmal.
Aufgaben 15–20
15 Als Kind
16 In der Berufsschulklasse
18 Ihre Arbeit
A � nur am Tag.
B � auch Wochentouren.
C � allein ins Ausland.
Ende Teil 4
Teil 5
Sie hören Ausschnitte aus einem Pausengespräch zum Thema „Abbruch der
Berufsausbildung“. Jugendliche erzählen, warum sie ihre Ausbildung nicht beendet oder
die Ausbildungsstelle gewechselt haben.
Lesen Sie zuerst die Aussagen (A–H). Sie haben dafür 30 Sekunden Zeit.
Notieren Sie beim Hören zu jeder Meinung (Nummer 21–24) den richtigen
Buchstaben (A–H).
Sie hören die Meinungen nur einmal. Zuerst hören Sie ein Beispiel.
Nummer Buchstabe
(A) Ich musste aus gesundheitlichen Gründen den Beruf
wechseln. 0 Z
(G) Ich habe mich für einen Wechsel zur Uni entschieden.
Ende Teil 5
Sie haben jetzt 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu
übertragen.
Name Vorname
Sie haben 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Markieren Sie mit schwarzem Schreiber:
so: so nicht:
Wenn Sie eine Markierung korrigieren möchten, füllen Sie das falsch markierte Feld ganz aus:
und markieren Sie anschließend das richtige Feld so:
Teil 1: Alltagsgespräche Teil 2: Durchsagen und Telefonansagen
A B C A B C
1 6
2 7
3 8
4 9
5
Teil 5: Bewerbungstraining
A B C D E F G H
21
22
23
24
Teil 5: Bewerbungstraining
A B C D E F G H
21 X
22 X
23 X
24 X
DSD I PRO
Modellsatz 3
Schriftliche Kommunikation
Aufgabe
Handy im Unterricht
In einem Internetforum lesen Sie folgenden Beitrag zum Thema „Handy im Unterricht“:
Hallo,
ich besuche eine Berufsschule für Gastronomie und will Köchin werden.
Meine Mitschüler und ich haben im Unterricht die ganze Zeit das Smartphone auf dem
Tisch liegen. So können wir unsere SMS oder andere Nachrichten sehen. Jetzt haben uns
die Lehrer gesagt, dass sie während des Unterrichts kein Handy mehr sehen möchten. Wir
sollen im Unterricht aufpassen und das Handy nur in der Pause benutzen.
Aber wir telefonieren gar nicht im Unterricht! Und das Lesen oder Schreiben von
Nachrichten stört die anderen überhaupt nicht, denn zuhören kann man dabei trotzdem. Ich
bin also gegen ein Handyverbot im Unterricht.
Raissa
Sie möchten das Thema in einem Schüler-Blog auf der Internetseite Ihrer Berufsschule
bringen. Schreiben Sie einen zusammenhängenden Beitrag für den Schüler-Blog.
• Geben Sie wichtige Aussagen aus dem Text des Internetforums mit eigenen
Worten wieder.
• Wie und wann benutzen Sie und Ihre Mitschüler das Handy in der Schule?
Berichten Sie ausführlich.
Familienname, Vorname
Seite: _1
10
15
20
Familienname, Vorname
Seite: _2
25
30
35
40
45
Familienname, Vorname
Seite: _3
50
55
60
65
DSD I PRO
Modellsatz 3
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog
Suchen Sie aus dem Themenkatalog zwei bis vier Fragen heraus, die während der
Prüfung als Gesprächsimpulse dienen.
Die Schülerinnen und Schüler halten eine Präsentation aus dem berufsbildenden
Bereich und beantworten Fragen dazu.