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Flora: Inseln

Das Dokument beschreibt die größten deutschen Inseln, darunter Rügen als größte Insel, sowie die Flora und Fauna Deutschlands. Es hebt die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten hervor, die durch menschlichen Einfluss und landwirtschaftliche Nutzung geprägt sind. Zudem wird der Naturschutz in Deutschland als öffentliches Ziel betont, unterstützt durch zahlreiche Schutzgebiete und Nationalparks.

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Flora: Inseln

Das Dokument beschreibt die größten deutschen Inseln, darunter Rügen als größte Insel, sowie die Flora und Fauna Deutschlands. Es hebt die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten hervor, die durch menschlichen Einfluss und landwirtschaftliche Nutzung geprägt sind. Zudem wird der Naturschutz in Deutschland als öffentliches Ziel betont, unterstützt durch zahlreiche Schutzgebiete und Nationalparks.

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Inseln

Die größte deutsche Insel, Rügen, liegt in Vorpommern in


der Ostsee (Abb.: Kap Arkona).
Im Wattenmeer, der niederländischen, deutschen und dänischen Nordseeküste unmittelbar vorgelagert, liegen die Friesischen Inseln. Während die Nordfriesischen Inseln Festlandsreste
sind, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden, handelt es sich bei den Ostfriesischen Inseln um Barriereinseln, die aus durch küstenparallele
Strömungen sowie Wellen- und Gezeitendynamik angespülten Sedimenten entstanden. Das inmitten der Deutschen Bucht gelegene Helgoland ist die am weitesten vom Festland entfernt
liegende bewohnte deutsche Insel. Sie geht auf den Aufstieg eines Salzstockes im Untergrund der Nordsee zurück.

Die größten deutschen Inseln in der Ostsee sind (von West nach Ost) Fehmarn, Poel, Hiddensee, Rügen und Usedom. Rügen ist zugleich die größte deutsche Insel.
Größte Halbinsel ist Fischland-Darß-Zingst. Mit Ausnahme von Fehmarn sind diese Landflächen Teil einer Boddenküste, das heißt einer nacheiszeitlich gefluteten und nachfolgend
durch Anlandungsvorgänge modifizierten Grundmoränenlandschaft.

Die größten und bekanntesten Inseln in Binnengewässern sind Reichenau, Mainau und Lindau im Bodensee sowie die Herreninsel im Chiemsee.

Siehe auch: Liste deutscher Inseln und Liste deutscher Binneninseln

Flora

Die Lüneburger Heide in Niedersachsen


Der Naturraum Deutschland liegt in der kühlgemäßigten Klimazone; von West nach Ost kennzeichnet seine natürliche Vegetation den Übergang
vom Westseitenseeklima zum Kontinentalklima. Die Flora wäre ohne menschlichen Einfluss hauptsächlich von Laub- und Mischwäldern geprägt, ausgenommen nährstoffarme oder
trockene Standorte wie Felskuppen, Heideniederungen und Moorlandschaften sowie die alpinen und subalpinen Hochlagen, die äußerst vegetationsarm sind und in ihrem Klima
der kaltgemäßigten Klimazone ähneln.

Örtlich weist die Flora in Deutschland eine hohe Diversifikation durch Standortfaktoren des Geländes und der mesoklimatischen Lage auf. Der Gesamtbestand der in Deutschland wild
lebenden Pflanzenarten wird auf über 9.500 Arten geschätzt, davon sind fast 3.000 Arten Samenpflanzen, 74 Farnpflanzen, über 1.000 Moose und etwa 3.000 Kieselalgen. Dazu
kommen rund 14.000 Pilz- und 373 Schleimpilzarten.[41] Insbesondere auf Brach- und Störflächen finden sich heute eine Reihe eingeführter Arten wie die Robinie und das Drüsige
Springkraut.

Altwald im Nationalpark Müritz im Sommer. Rund 32


Prozent der deutschen Landfläche sind bewaldet.
Derzeit bedeckt der Wald in Deutschland rund 30 Prozent der Landfläche. Damit ist Deutschland eines der waldreichsten Länder in der Europäischen Union. Die aktuelle
Baumartenzusammensetzung entspricht nur zum geringen Teil den natürlichen Gegebenheiten und wird hauptsächlich von der Forstwirtschaft bestimmt. Die häufigsten Baumarten sind
mit 26,0 Prozent Flächenanteil die Gemeine Fichte, gefolgt von der Waldkiefer mit 22,9 Prozent, der Rotbuche mit 15,8 Prozent und den Eichen mit 10,6 Prozent.[42]

Rund die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt; laut Statistischem Bundesamt waren es 182.637 Quadratkilometer am 31. Dezember 2016.[43] Neben der Nutzung
als Dauergrünland wird auf einem Großteil Ackerbau betrieben, seit der Stein- bzw. der Bronzezeit überwiegend mit Nutzpflanzen, die nicht natürlich in Mitteleuropa vorkommen (die
meisten der Getreidearten aus dem Vorderen Orient, Kartoffel und Mais aus Amerika). In den Flusstälern, unter anderem von Main, Mosel, Ahr und Rhein, wurde die Landschaft vielfach
für den Weinanbau umgestaltet.

Die Bewahrung der Natur ist in Deutschland öffentliche Aufgabe und in Art. 20a Grundgesetz verankertes Staatsziel. Dem Naturschutz dienen 16 Nationalparks (siehe Nationalparks in
Deutschland), 19 Biosphärenreservate, 105 Naturparks sowie tausende von Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmälern.

Fauna
Der Seeadler, ein geschützter Greifvogel
In Deutschland sind etwa 48.000 Tierarten nachgewiesen, darunter 104 Säugetier-, 328 Vogel-, 13 Reptilien-, 22 Lurch- und 197 Fischarten sowie über 33.000 Insektenarten, womit das
Land „aufgrund der erdgeschichtlichen Entwicklung und der geographischen Lage zu den eher artenärmeren Gebieten“ zählt.[44] Zu diesen Arten kommen über 1.000 Krebs-, fast 3.800
Spinnen-, 635 Weichtiere sowie über 5.300 andere Wirbellose.

Zu den in Deutschland heimischen wilden Säugetieren zählen unter anderem Rehe, Wildschweine, Rot- und Damhirsche sowie Füchse, Marder und Luchse. Biber und Otter sind seltene
Bewohner der Flussauen, mit teilweise wieder steigenden Beständen. In den bayerischen Alpen leben Alpensteinbock, Alpenmurmeltier und die Gämse; letztere ist auch in
verschiedenen Mittelgebirgen anzutreffen. Andere Großsäuger, die in früherer Zeit auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands lebten, wurden ausgerottet: Wildpferd, Auerochse (15.
Jahrhundert), Wisent (16. Jahrhundert), Braunbär (19. Jahrhundert), Wolf (19. Jahrhundert), Elch (20. Jahrhundert). Während Elche heute gelegentlich aus Nachbarländern zuwandern,
haben sich Wölfe aus Polen

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