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Klimawandel: Vergleich Der Temperaturentwicklung in Deutschland Und Weltweit Im Zeitraum 1881 Bis 2019

Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas, beeinflusst vom Golfstrom, mit einer mittleren Jahresdurchschnittstemperatur von 8,2 °C und einem jährlichen Niederschlag von 789 Millimetern. Der Klimawandel hat seit 1881 zu einem Temperaturanstieg von etwa 1,7 °C geführt, mit Prognosen von bis zu 4,7 °C bis 2100, was erhebliche volkswirtschaftliche Schäden verursachen könnte. Die wichtigsten Flüsse sind Rhein, Donau, Elbe, Oder und Weser, wobei der Rhein eine bedeutende Wasserstraße darstellt und die meisten großen Seen glazialen Ursprungs sind.

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Klimawandel: Vergleich Der Temperaturentwicklung in Deutschland Und Weltweit Im Zeitraum 1881 Bis 2019

Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas, beeinflusst vom Golfstrom, mit einer mittleren Jahresdurchschnittstemperatur von 8,2 °C und einem jährlichen Niederschlag von 789 Millimetern. Der Klimawandel hat seit 1881 zu einem Temperaturanstieg von etwa 1,7 °C geführt, mit Prognosen von bis zu 4,7 °C bis 2100, was erhebliche volkswirtschaftliche Schäden verursachen könnte. Die wichtigsten Flüsse sind Rhein, Donau, Elbe, Oder und Weser, wobei der Rhein eine bedeutende Wasserstraße darstellt und die meisten großen Seen glazialen Ursprungs sind.

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Deutschland gehört vollständig zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen

dem Seeklima in Westeuropa


und dem Kontinentalklima in Osteuropa. Das Klima in Deutschland wird unter anderem vom Golfstrom beeinflusst, durch den das durchschnittliche Temperaturniveau für die Breitenlage
ungewöhnlich hoch ist.

Die mittlere Jahresdurchschnittstemperatur, bezogen auf die Normalperiode 1961–1990,[34] beträgt im bundesweiten Gebietsmittel 8,2 °C, die mittleren Monatsdurchschnittstemperaturen
liegen zwischen −0,5 °C im Januar und 16,9 °C im Juli. Der mittlere jährliche Niederschlag beträgt 789 Millimeter. Die mittlere monatliche Niederschlagshöhe liegt zwischen 49 Millimeter
im Februar und 85 Millimeter im Juni.

Die tiefste offiziell anerkannte in Deutschland gemessene Temperatur betrug −37,8 °C; sie wurde 1929 in Wolnzach registriert. Die bisher höchste Temperatur betrug 41,2 °C und wurde
am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl und in Tönisvorst am Niederrhein gemessen.[35]

Siehe auch: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland und Liste der Temperaturrekorde in Deutschland

Klimawandel

Vergleich der Temperaturentwicklung in Deutschland


(DWD) und weltweit (NOAA) im Zeitraum 1881 bis 2019
→ Hauptartikel: Folgen der globalen Erwärmung in Deutschland

Auswertungen der Wetterbeobachtungen zeigen, dass die mittlere Temperatur in Deutschland im Zeitraum 1881 bis 2022 um ca. 1,7 °C gestiegen ist (linearer Trend), während der
weltweite Temperaturanstieg (über See- und Landflächen) im gleichen Zeitraum nur 1,1 °C betrug.[36]

Gegenwärtige Prognosen für das Klima in Deutschland stellen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts einen Anstieg um 2,3 °C im Jahresmittel in Aussicht, der sich bis 2100 weiter auf 4,7 °C
erhöhen könnte (bis 6 °C in Sommermonaten).[37][38] Bis 2050 könnte der volkswirtschaftliche Schaden 900 Milliarden Euro betragen, zuzüglich Folgekosten durch gesundheitliche
Schäden, vorzeitige Todesfälle und sozioökologische Kettenreaktionen.[39][40]

Gewässer
Von den sechs Strömen mit den größten Einzugsgebieten entwässern Rhein, Elbe, Weser und Ems über die Nordsee und die Oder über die Ostsee in den Atlantik, während
die Donau ins Schwarze Meer fließt und somit hydrographisch dem Mittelmeer zuzurechnen ist. Die Einzugsgebiete dieser beiden Systeme werden durch die europäische
Hauptwasserscheide voneinander getrennt.

Der Rhein und Burg Rheinstein in Trechtingshausen


Der in der Schweiz entspringende Rhein dominiert den Südwesten und Westen. Auf 865 Kilometern fließt er durch bzw. an der Grenze zu Deutschland, bevor er über die Niederlande in
die Nordsee mündet. Seine wichtigsten deutschen Zuflüsse sind Neckar, Main, Mosel und Ruhr. Der Rhein hat eine große wirtschaftliche Bedeutung und ist eine der am stärksten
befahrenen Wasserstraßen Europas. Die Donau entwässert im Süden auf 647 Kilometern fast das gesamte deutsche Alpenvorland und fließt weiter nach Österreich und Südosteuropa.
Ihre wichtigsten deutschen Zuflüsse sind Iller, Lech, Isar und Inn. Den Osten Deutschlands durchfließt auf 725 Kilometern die in Tschechien entspringende Elbe. Ihre wichtigsten
deutschen Nebenflüsse sind Saale und Havel. Auf 179 Kilometern ist die Oder, wie im weiteren Verlauf auch ihr wichtigster Zufluss, die Neiße, der Grenzfluss zu Polen. Einzig das
Einzugsgebiet der 452 Kilometer langen Weser liegt vollständig in Deutschland. Sie speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Norden. Die Ems
durchfließt auf 371 Kilometern den äußersten Nordwesten des Landes. Ihr Einzugsgebiet erstreckt sich auch auf Teile der Niederlande.

Die natürlichen Seen sind überwiegend glazialen Ursprungs. Daher finden sich die meisten der großen Seen im Alpenvorland, in der Holsteinischen Schweiz und in Mecklenburg. Der
größte vollständig zum deutschen Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist. Der größte See mit deutschem Anteil ist der Bodensee, an
den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Im Westen und Osten Deutschlands gibt es viele, durch die Rekultivierung von Braunkohletagebauen oder Industriebrachen entstandene,
künstliche Seen, wie das Leipziger Neuseenland oder den Dortmunder Phoenix-See.

Siehe auch: Liste von Seen in Deutschland und Liste von Flüssen in Deutschland

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