Eujam
Eujam
Zulassungsordnung für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin
vom 16. April 2014
Aufgrund von § 71 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Berlin (Berliner Hochschulgesetz – BerlHG) in der
Neufassung vom 26. Juli 2011 (GVBl. S. 378) hat die Gemeinsame Kommission mit Entscheidungsbefugnis der Universität der Künste
Berlin und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ am 16. April 2014 folgende Ordnung beschlossen:
§1 Geltungsbereich
§2 Zugangsvoraussetzungen
§3 Zulassungsantrag
§4 Zulassungsverfahren
§5 Zugangsprüfung
§6 Zulassungskommission
§7 Entscheidung über die Zulassung
§8 Öffentlichkeit
§9 Protokoll
§ 10 Anrechnung von Studienzeiten, von Studien- und Prüfungsleistungen
§ 11 Inkrafttreten
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Ordnung regelt die Zulassung für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin.
(2) Die Teilnahme am Zulassungsverfahren ist kostenpflichtig. Die Pflicht zur Zahlung der Gebühr entsteht mit der Bewerbung. Näheres
regelt die „Satzung über die Erhebung von Entgelten für Zulassungsprüfungen in den Studiengängen der Fakultät Musik und den
Studiengängen Gesang/Musiktheater, Musical-Show und Szenisches Schreiben der Fakultät Darstellende Kunst an der Universität der
Künste Berlin“ vom 25. April 2005.
§ 2 Zugangsvoraussetzungen
(1) Zugangsvoraussetzungen für das Studium sind:
a) ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Bachelor, Magister, Diplom, sonst. Examen) an einer künstlerischen und/oder
wissenschaftlichen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder ein vergleichbarer Abschluss eines mindestens
sechssemestrigen Studiums im In- oder Ausland
b) eine besondere künstlerische Begabung für den Studiengang.
(2) Abweichend von Abs. 1 Buchstabe a) kann die Zulassung auch beantragt werden, wenn der erste berufsqualifizierende Abschluss
wegen Fehlens einzelner Prüfungsleistungen zum vorgesehenen Bewerbungstermin noch nicht vorliegt, aufgrund des bisherigen
Studienverlaufs, insbesondere der bisherigen Prüfungsleistungen jedoch zu erwarten ist, dass er vor Beginn des Masterstudiengangs erlangt
wird.
(3) Die besondere künstlerische Begabung wird im Rahmen einer Zugangsprüfung nach § 5 festgestellt.
(4) Gemäß § 6 Abs. 5 der Satzung für Studienangelegenheiten der UdK Berlin gilt eine Befreiung von der Verpflichtung zum Nachweis
deutscher Sprachkenntnisse.
§ 3 Zulassungsantrag
(1) Die Bewerbung um Zulassung setzt einen schriftlichen Antrag bzw. eine entsprechende Bewerbung im Online-System
(Zulassungsantrag) voraus. Der Antrag muss in der festgelegten und veröffentlichten Bewerbungsfrist beim Immatrikulations- und
Prüfungsamt eingegangen sein. Die Bewerbungsfrist ist eine Ausschlussfrist. Die Zulassung zum Studium erfolgt zu jedem Wintersemester.
(2) Dem Zulassungsantrag sind beizufügen:
ein tabellarischer Lebenslauf (Darstellung des persönlichen, des künstlerischen und beruflichen Werdegangs) einschließlich eventueller
Zeugnisse über einschlägige Tätigkeiten im Gebiet des Studiengangs
ein Zeugnis über den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss oder - wenn dieses noch nicht vorliegt - eine Bescheinigung über
die erbrachten und die noch ausstehenden Leistungen
ein Motivationsschreiben
eine digitale Dokumentation (Arbeitsprobe; 10 - 15min.) eines künstlerischen Projektes, für welches der Bewerber bzw. die Bewerberin
alleine bzw. hauptsächlich verantwortlich zeichnet. Begleitende Texte sind in englischer Sprache einzureichen.
ggf. Nachweise bisheriger Studienzeiten und erbrachter Studienabschlüsse.
(3) Bewerbungen, die nicht vollständig, form- oder fristgerecht eingehen, sind vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die eingereichten
Unterlagen werden nicht zurück gesandt.
§ 4 Zulassungsverfahren
(1) Für die Zulassung zum Studium findet ein Zulassungsverfahren statt, welches aus einer Vorauswahl und einer Zugangsprüfung besteht.
Das Zulassungsverfahren dient der Feststellung der für das Studium erforderlichen besonderen künstlerischen Begabung.
(2) An der Vorauswahl nimmt teil, wer die in § 3 genannten Voraussetzungen erfüllt.
(3) Die Vorauswahl besteht aus der Überprüfung der digitalen Dokumentation (10 - 15min.) eines eigenen künstlerischen Projektes.
(4) Zur Zugangsprüfung werden die Bewerber und Bewerberinnen zugelassen, deren Arbeitsproben im Rahmen der Vorauswahl nicht den
Mangel an der erforderlichen Begabung für das Studium erkennen lassen.
§ 5 Zugangsprüfung
(1) Die Zugangsprüfung besteht aus vier Abschnitten:
Vorspiel (ca. 30 Minuten) mit überwiegend eigenen Kompositionen, mit eigenem oder von der Universität bereitgestelltem Ensemble
eine Spontankomposition nach Vorgabe, mit einer Bearbeitungszeit von 60 Minuten und ca. 10-minütiger Präsentation mit eigenem
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Studienordnung für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin
vom 16. April 2014
Aufgrund von § 71 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Berlin (Berliner Hochschulgesetz – BerlHG) in der
Neufassung vom 26. Juli 2011 (GVBl. S. 378) hat die Gemeinsame Kommission mit Entscheidungsbefugnis der Universität der Künste Berlin und
der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ am 16. April 2014 folgende Ordnung beschlossen:
§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Gegenstand und Ziele des Studiums
§ 3 Studienbeginn
§ 4 Studiendauer und Studienumfang
§ 5 Studienaufbau
§ 6 Lehrveranstaltungsformen
§ 7 Nachweis von Studienleistungen
§ 8 Studienabschluss
§ 9 Studienfachberatung
§ 10 Inkrafttreten
Anlage 1: Studienplan
Anlage 2: Modulbeschreibungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Studienordnung regelt Ziele, Inhalt und Aufbau des Masterstudiengangs „European Jazz Master (EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin. Sie
gilt in Verbindung mit der Prüfungsordnung für diesen Studiengang. Im Übrigen gelten die Regelungen der Rahmenstudien- und -
prüfungsordnung der Universität der Künste Berlin vom 4. Juli 2012 (UdK-Anzeiger 1/2013 vom 8. Januar 2013).
(2) Der Masterstudiengang wird in Kooperation mit den europäischen Hochschulen in Amsterdam/Niederlande: „Jazz Department,
Conservatorium van Amsterdam (Amsterdam School of the Arts/CvA)“, Kopenhagen/Dänemark: „Rhythmic Music Conservatory
(RMC)“, Paris/Frankreich: „Département Jazz, Conservatoire National Superieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP)“
und Trondheim/Norwegen: „Department of Music, Norwegian University of Science and Technology (NTNU)“ durchgeführt.
§ 2 Gegenstand und Ziele des Studiums
Das Studium bereitet die Studierenden auf eine internationale Berufspraxis in dem Tätigkeitsfeld „Jazzmusiker“ bzw. „Jazzmusikerin“ vor. Ziel
des Masterstudiums ist die künstlerische, musikalische und instrumentale Exzellenz der Studierenden. Neben einem hohen musikalischen Niveau
in Performance, Komposition, Arrangement sowie der Fähigkeit eigene künstlerische Projekte umzusetzen, bietet der Masterstudiengang die
Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit der Studierenden auf europäischem Niveau, sodass die Studierenden mit Abschluss des
Masterstudiengangs „European Jazz Master“ die folgenden Kompetenzen erreicht haben:
Sie haben auf hohem künstlerischem Niveau die Fähigkeit zur Kreation und Realisierung entwickelt und können eigene künstlerische
Konzepte auch unter Berücksichtigung internationaler Tendenzen ausdrücken.
Sie verfügen über die adäquaten Musik-Business-Fähigkeiten, um eigene künstlerische Projekte im In- und Ausland zu realisieren.
Sie lernen, differenzierte, individuelle künstlerische Entscheidungen zu treffen und zu vertreten.
Sie kennen die Methoden praxisbasierter Forschung und können diese für die eigene künstlerische Entwicklung einsetzen.
Sie sind in der Lage, ein umfangreiches Kultur - und Kontextwissen in relevanter Weise auf ihr Spezialgebiet anzuwenden.
Sie besitzen die Fähigkeit zu selbständigem Lernen und können ihr Wissen zur Lösung neuer Herausforderungen zielgerichtet erweitern.
§ 3 Studienbeginn
Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester.
§ 4 Studiendauer und Studienumfang
(1) Das Studium hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern. Der gesamte Studienaufwand (Präsenzzeit und Selbststudium) wird durch ein
Leistungspunktesystem abgebildet. Das Studium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) und durchschnittlich 30 Leistungspunkte pro
Semester. Einem Leistungspunkt liegen ca. 30 Arbeitsstunden zugrunde. Jedem Modul und seinen einzelnen Lehrveranstaltungen sind
entsprechend dem Studienaufwand Leistungspunkte zugeordnet.
(2) Von den vorgesehenen vier Semestern sind zwei am Jazz-Institut Berlin zu absolvieren, nämlich das erste und das vierte Semester. Das
zweite und das dritte Studiensemester sind an jeweils einer anderen der Kooperationshochschulen zu absolvieren.
§ 5 Studienaufbau
(1) Das Studium ist modularisiert. Module bilden Lehr- und Lerneinheiten, die sich aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen, dem
dazugehörigen Selbststudium und Prüfungen zusammensetzen. Jedes Modul endet mit einer Prüfung, mit deren Bestehen die Studierenden das
Erreichen der Lernziele des Moduls nachweisen.
(2) Die einzelnen Module sind im Studienplan aufgeführt, der Anlage zu dieser Ordnung ist. Ihr Inhalt wird in den Modulbeschreibungen
erläutert, die ebenfalls Anlage zu dieser Ordnung sind.
§ 6 Lehrveranstaltungsformen
Folgende Lehrveranstaltungsformen können angeboten werden:
Künstlerischer Einzelunterricht (E): Im künstlerischen Einzelunterricht geht es um die Vermittlung musikalischer und musikalisch-technischer
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Kompetenzen.
Künstlerischer Gruppenunterricht (G): Der künstlerische Gruppenunterricht dient der Vermittlung musikalischer und musikalisch-technischer
Kompetenzen.
Vorlesung (V): Vorlesungen sind Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden in der Regel anhand breiter Themenstellungen zur
Systematik des Faches hingeführt werden.
Seminar (S): Ein Seminar ist in der Regel eine Lehrveranstaltung, in der die Studierenden anhand einer begrenzten Thematik in die
wissenschaftlichen und fachlichen Problemstellungen und in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt werden.
Projekte und Produktionen.
§ 7 Nachweis von Studienleistungen
(1) Leistungsnachweise zum Nachweis von Studienleistungen werden nur nach bestandener Modulprüfung vergeben.
(2) Die erfolgreiche Teilnahme an den Modulen wird durch die Vergabe von Leistungspunkten nachgewiesen. Die Vergabe der Leistungspunkte
ist an die dem Modul entsprechenden Lehrveranstaltungsnachweise (Testate) bzw. Prüfungsleistungen gekoppelt, wie sie in der
Prüfungsordnung festgelegt sind.
§ 8 Studienabschluss
Das Studium ist abgeschlossen, wenn alle für das Studium notwendigen Module erfolgreich absolviert worden sind.
§ 9 Studienfachberatung
(1) Für die Studienfachberatung sind ein Hochschullehrer oder eine Hochschullehrerin, ein akademischer Mitarbeiter oder eine akademische
Mitarbeiterin sowie mindestens eine studentische Hilfskraft einzusetzen. Die Beratung gibt Auskunft über die besonderen Inhalte und
Anforderungen des Fachs und hilft bei der individuellen Studienplanung einschließlich Planung von Auslandsaufenthalten ohne Zeitverlust im
Studium. Im dritten Semester wird eine Studienverlaufsberatung während des Joint-Intensive-Courses angeboten. Darüber hinaus gehört die
Mitwirkung an der Studienfachberatung zu den hauptberuflichen Aufgaben aller Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen.
(2) Zu Beginn des Studiums führt das Jazz-Institut Berlin eine Orientierungseinheit für Studienanfänger und Studienanfängerinnen durch. Die
Studienfachberater oder die Studienfachberaterinnen erläutern die Studienorganisation, den Studienverlauf und die Fächerwahlmöglichkeiten.
(3) Weitere Beratungsgespräche finden auf Wunsch der Studierenden oder auf Veranlassung der Lehrkräfte statt.
§ 10 Inkrafttreten
Diese Studienordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung sowohl im Anzeiger der Universität der Künste als auch im Amtlichen
Mitteilungsblatt der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Kraft.
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 12
Anlage 1: Studienplan
für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“
Abkürzungen:
LP = Leistungspunkt, LV = Lehrveranstaltung, E = Einzelunterricht, G = Gruppenunterricht/-größe, S = Seminar, V = Vorlesung
Anlage 2: Modulbeschreibungen
für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“
Abkürzungen:
LP = Leistungspunkt, LV = Lehrveranstaltung, E = Einzelunterricht, G = Gruppenunterricht, S = Seminar, V = Vorlesung
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 16
Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „European Jazz Master (EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin
vom 16. April 2014
Aufgrund von § 71 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Berlin (Berliner Hochschulgesetz – BerlHG) in der
Neufassung vom 26. Juli 2011 (GVBl. S. 378) hat die Gemeinsame Kommission mit Entscheidungsbefugnis der Universität der Künste Berlin
und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ am 16. April 2014 folgende Ordnung beschlossen:
§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Zweck der Prüfungen
§ 3 Zugangsvoraussetzungen
§ 4 Zeugnis und Hochschulgrad, Diploma Supplement
§ 5 Studien- und Prüfungsaufbau, Teilzeitstudium
§ 6 Regelstudienzeit und Studienumfang
§ 7 Prüfungsausschuss
§ 8 Prüfer bzw. Prüferinnen und Beisitzer bzw. Beisitzerinnen
§ 9 Regelungen zum Nachteilsausgleich
§ 10 Bestehen und Nichtbestehen, Gegenvorstellungsverfahren
§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen
§ 12 Bildung der Abschlussnote
§ 13 Überschreiten der Regelstudienzeit
§ 14 Anmeldung zu studienbegleitenden Prüfungen
§ 15 Ankündigung und Ergebnisse der studienbegleitenden Prüfungen
§ 16 Wiederholung von studienbegleitenden Prüfungen
§ 17 Anmeldung zur studienabschließenden Prüfung
§ 18 Studienabschließende Prüfung
§ 19 Modulbeschreibung
§ 20 Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen
§ 21 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 22 Befugnis zur Datenverarbeitung und Einsicht in die Prüfungsakten
§ 23 Prüfungsprotokoll
§ 24 Inkrafttreten
Anlage 1: Muster der Urkunde
Anlage 2: Muster des Zeugnisses
Anlage 3: Muster des Diploma Supplements
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Prüfungsordnung regelt Anforderungen und Verfahren der Prüfungsleistungen im Masterstudiengang „European Jazz Master
(EUJAM)“ am Jazz-Institut Berlin. Sie gilt in Verbindung mit der Studienordnung für diesen Studiengang. Im Übrigen gelten die Regelungen
der Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der Universität der Künste Berlin vom 4. Juli 2012 (UdK-Anzeiger 1/2013 vom 8. Januar 2013).
(2) Der Masterstudiengang wird in Kooperation mit den europäischen Hochschulen in Amsterdam/Niederlande: „Jazz Department,
Conservatorium van Amsterdam (Amsterdam School of the Arts/CvA)“, Kopenhagen/Dänemark: „Rhythmic Music Conservatory
(RMC)“, Paris/Frankreich: „Département Jazz, Conservatoire National Superieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP)“
und Trondheim/Norwegen: „Department of Music, Norwegian University of Science and Technology (NTNU)“ durchgeführt.
§ 2 Zweck der Prüfungen
(1) Der Masterstudiengang führt zu einem weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Mit dem Masterabschluss wird die künstlerische,
musikalische und instrumentale Exzellenz der Studierenden festgestellt. Neben einem hohen musikalischen Niveau in Performance,
Komposition, Arrangement sowie der Fähigkeit, eigene künstlerische Projekte umzusetzen, fördert der Masterstudiengang die Entwicklung
der künstlerischen Persönlichkeit der Studierenden auf europäischem Niveau.
(2) Durch die einzelnen Modulprüfungen als Bestandteile der Masterprüfung wird nachgewiesen, dass die wesentlichen Lernziele der
jeweiligen Module im Rahmen der Studienziele erreicht worden sind.
§ 3 Zugangsvoraussetzungen
(1) Die Zulassung zum Studiengang „European Jazz Master“ setzt u.a. eine besondere künstlerische Begabung voraus.
(2) Die Zulassung zum Studium erfolgt zum Wintersemester. Näheres über Zugangsvoraussetzungen und Zulassungsverfahren regelt die
Zulassungsordnung.
§ 4 Zeugnis und Hochschulgrad, Diploma Supplement
(1) Das mit Erfolg absolvierte Studium wird auf einer Urkunde und einem Zeugnis bescheinigt. Mit der Urkunde wird der Hochschulgrad
Master of Music ([Link].) verliehen. Das Zeugnis weist aus:
die Module und die damit vergebenen Bewertungen und Leistungspunkte,
die Namen der Kooperationshochschulen, an denen Module erbracht wurden
das studienabschließende Modul (Modul 3) mit der zugehörigen Bewertung und den Leistungspunkten sowie dem Thema der
Masterarbeit
das Ergebnis der Masterprüfung.
(2) Das Zeugnis wird von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und vom künstlerischen Direktor bzw. der künstlerischen
Direktorin des Jazz-Instituts Berlin unterzeichnet, die Urkunde vom künstlerischen Direktor bzw. der künstlerischen Direktorin des Jazz-
Instituts Berlin und vom Präsidenten oder von der Präsidentin der Universität der Künste Berlin sowie dem Rektor bzw. der Rektorin der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Zeugnis und Urkunde tragen den Kopf der Universität der Künste Berlin und den der Hochschule für
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 17
Musik „Hanns Eisler“ und die Siegel beider Hochschulen. Zeugnisse sollen so rechtzeitig ausgefertigt werden, dass spätestens drei Monate
nach der letzten Prüfung der Grad verliehen werden kann, soweit nicht planmäßig noch weitere Studienleistungen ausstehen.
(3) Mit dem Zeugnis über den Abschluss des Masterstudiums wird dem Absolventen bzw. der Absolventin ein Diploma Supplement in
deutscher und englischer Sprachform verliehen, das nach national und international gebräuchlichen Standards der Einstufung und
Bewertung des Abschlusses dient.
§ 5 Studien- und Prüfungsaufbau, Teilzeitstudium
(1) Das gesamte Studium besteht aus Modulen. Sie bilden Lehr- und Lerneinheiten, die sich aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen,
dem dazugehörigen Selbststudium und Prüfungen zusammensetzen. Das Erreichen der Lernziele des Moduls wird in der Regel durch eine
Modulabschlussprüfung oder ein Testat über die erfolgreiche Teilnahme oder anderen, in den Modulbeschreibungen festgelegten
Leistungen nachgewiesen.
(2) Modulprüfungen können sich aus mehreren Prüfungsteilen zusammensetzen.
(3) Der Studiengang kann insgesamt oder in einzelnen Semestern als Teilzeitstudium studiert werden, wenn bei dem bzw. der Studierenden
folgende Bedingungen gegeben sind:
Berufstätigkeit
Pflege und Erziehung eines Kindes im Alter von bis zu zehn Jahren
Pflege pflegebedürftiger eines oder einer nahen Angehöriger im Sinne des Pflegezeitgesetzes
eine Behinderung, die ein Teilzeitstudium erforderlich macht
eine bestehende Schwangerschaft
die Wahrnehmung eines Mandats eines Organs der Universität der Künste Berlin, der Studierendenschaft oder des Studentenwerks Berlin
sonstige schwerwiegende Gründe.
(4) Das Teilzeitstudium ist rechtzeitig schriftlich und mit aussagekräftigen Belegen beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Der
Prüfungsausschuss entscheidet über die Gewährung, den Zeitraum und den Zeitanteil zum regulären Studium. Er legt gemeinsam mit dem
Antragsteller bzw. der Antragstellerin einen individuellen Studienplan für die Zeit des Teilzeitstudiums fest. Dabei ist zu beachten, dass die
Entwicklungsprozesse in den Jahrgangsgruppen des Studiengangs nicht beeinträchtigt werden.
§ 6 Regelstudienzeit und Studienumfang
(1) Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Der gesamte Studienaufwand wird durch ein Leistungspunktesystem abgebildet. Das
Studium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte und durchschnittlich 30 Leistungspunkte pro Semester. Einem Leistungspunkt liegen ca.
30 Arbeitsstunden zugrunde. Jedem Modul und seinen einzelnen Lehrveranstaltungen werden dem Studienaufwand entsprechend
Leistungspunkte zugeordnet.
(2) Die Gliederung des Studienverlaufs sowie die zugeordneten Leistungspunkte sind dem Studienplan zu entnehmen, der der
Studienordnung als Anlage beigefügt ist.
§ 7 Prüfungsausschuss
(1) Zuständig für die Organisation und sonstige Angelegenheiten der Prüfungen für diesen Studiengang ist der Prüfungsausschuss
„European Jazz Master (EUJAM)“. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und ihre Vertreter und Vertreterinnen werden von der
gemeinsamen Kommission (GK) mit Entscheidungsbefugnis gewählt. Der Prüfungsausschuss besteht aus fünf Mitgliedern, von denen drei
der Gruppe der Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, eines der Gruppe der akademischen Mitarbeiter und akademischen
Mitarbeiterinnen und eines der Gruppe der Studierenden des Studiengangs „European Jazz Master (EUJAM)“ angehören. Die Amtszeit des
Prüfungsausschusses beträgt zwei Jahre, die des studentischen Mitgliedes ein Jahr.
(2) Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitgliedergruppe der Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen einen Vorsitzenden oder eine
Vorsitzende und einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Die Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Ausschusses üben ihr Amt
nach Ablauf der Amtsperiode weiter aus, bis die Nachfolger und Nachfolgerinnen gewählt worden sind und ihr Amt angetreten haben.
(3) Der Prüfungsausschuss
legt die Prüfungstermine fest,
bestellt die Prüfer und Prüferinnen sowie Beisitzer und Beisitzerinnen sowie die Prüfungskommissionen,
achtet darauf, dass die Prüfungsbestimmungen eingehalten werden,
entscheidet über die Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen.
(4) Der Prüfungsausschuss kann durch Beschluss Zuständigkeiten auf den Vorsitzenden oder die Vorsitzende übertragen.
(5) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, den Prüfungen beizuwohnen und sich über die Einhaltung der
Prüfungsordnung zu informieren.
(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses sind zur Amtsverschwiegenheit verpflichtet. Sofern sie nicht dem Öffentlichen Dienst
angehören, sind sie durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende entsprechend zu verpflichten.
(7) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig bei Anwesenheit von drei Mitgliedern einschließlich des oder der Vorsitzenden oder des
Stellvertreters oder der Stellvertreterin. Er beschließt mit einfacher Mehrheit; die Stimmenmehrheit der Hochschullehrer und
Hochschullehrerinnen muss gegeben sein. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des oder der Vorsitzenden den Ausschlag.
§ 8 Prüfer bzw. Prüferinnen und Beisitzer bzw. Beisitzerinnen
(1) Prüfungsberechtigt sind alle Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen im Rahmen ihres Fachgebietes und akademische Mitarbeiter
und akademische Mitarbeiterinnen, sofern sie zur selbständigen Lehre berechtigt sind. Prüfer bzw. Prüferin und Beisitzer bzw. Beisitzerin
darf nur sein, wer mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzt.
(2) Studienbegleitende Prüfungen können von nur einem Prüfer oder einer Prüferin und einem sachkundigen Beisitzer oder einer
sachkundigen Beisitzerin abgenommen werden.
(3) Die Masterprüfung wird von einer Prüfungskommission bestehend aus mindestens drei Prüfern und Prüferinnen bewertet. Zwei Prüfer
oder Prüferinnen müssen Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen sein.
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 18
(4) Schriftliche Prüfungsleistungen sind in der Regel von zwei Prüfern bzw. Prüferinnen zu bewerten, mündliche Prüfungen von zwei Prüfern
bzw. Prüferinnen oder einem Prüfer bzw. einer Prüferin und einem Beisitzer bzw. einer Beisitzerin. Letztmögliche Prüfungsversuche sind von
mindestens zwei prüfungsberechtigten Personen abzunehmen.
(5) Der Prüfling kann einen Prüfer oder eine Prüferin sowie einen studentischen Beisitzer oder eine studentische Beisitzerin vorschlagen. Der
Vorschlag begründet keinen Anspruch. Wenn der Prüfungsausschuss diesem Vorschlag nicht nachkommt, muss dies begründet werden. Die
Namen der Prüfer und Prüferinnen sollen dem Prüfling rechtzeitig bekannt gegeben werden.
§ 9 Regelungen zum Nachteilsausgleich
(1) Weist ein Studierender oder eine Studierende nach, dass er oder sie wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher
Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen nicht in der Lage ist, Prüfungsleistungen und Studienleistungen ganz oder teilweise in der
vorgesehenen Form zu erbringen, legt der Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag in Absprache mit dem oder der Studierenden und
dem Prüfer oder der Prüferin Maßnahmen fest, wie gleichwertige Prüfungsleistungen und Studienleistungen innerhalb einer verlängerten
Bearbeitungszeit oder in anderer Form erbracht werden können.
(2) Soweit die Einhaltung von Fristen für die Meldung zu Leistungen, die Erbringung von Leistungen, die Wiederholung von Leistungen, die
Gründe für das Versäumnis von Leistungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Leistungen betroffen sind, stehen der Krankheit
von Studierenden die Krankheit einer oder eines nahen Angehörigen und die dazu notwendige alleinige Betreuung durch den bzw. die
Studierende gleich. Nahe Angehörige sind Kinder, Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner. Gleiches gilt angelehnt an die Regelungen in
§§ 3 und 6 Mutterschutzgesetz für Schwangere und Wöchnerinnen. Der Prüfungsausschuss legt auf schriftlichen begründeten Antrag in
Absprache mit dem bzw. der Studierenden abweichende Fristen fest. Den Studierenden steht es dabei frei, diese abweichenden Fristen in
Anspruch zu nehmen.
§ 10 Bestehen und Nichtbestehen, Gegenvorstellungsverfahren
(1) Das Studium wird mit der erfolgreichen Masterprüfung abgeschlossen. Die Masterprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungen aller für
das Studium vorgesehenen Module bestanden sind, bzw. die in der Modulbeschreibung festgelegten Leistungen nachgewiesen sind.
(2) Eine zusammengesetzte Modulprüfung muss in all ihren Teilen bestanden sein.
(3) Hat der oder die Studierende bereits an einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes eine Prüfung endgültig nicht
bestanden, die nach Inhalt, Umfang und Anforderung einer oder mehrerer Prüfungen dieses Studiengangs entspricht, so kann das Studium
nicht fortgesetzt werden. Die Abschlussprüfung gilt als endgültig nicht bestanden.
(4) Bewertungen von Prüfungsleistungen sind zu begründen. Die Bewertung schriftlicher Prüfungen muss schriftlich erfolgen.
(5) Gegen Prüfungsbewertungen können die Betroffenen nach Abschluss des Prüfungsverfahrens Gegenvorstellung beim zuständigen
Prüfungsausschuss erheben.
(6) Eine fehlende Begründung gemäß Abs. 4 ist auf Verlangen unverzüglich nachzuholen. Nach Zugang der Begründung können die
Betroffenen Gegenvorstellungen beim Prüfungsausschuss gemäß Abs. 5 erheben.
(7) Die Gegenvorstellungen sind innerhalb von sechs Wochen nach Bekanntgabe des begründeten Prüfungsergebnisses zu erheben.
(8) Der Prüfungsausschuss ist für eine ordnungsgemäße Durchführung des Gegenvorstellungsverfahrens verantwortlich. Er leitet die
Gegenvorstellung den Prüfern oder Prüferinnen zu, gegen deren Entscheidung sich die Gegenvorstellung richtet. Der Prüfungsausschuss
teilt die Entscheidung der Prüfer oder Prüferinnen über die Gegenvorstellung den Betroffenen mit.
(9) Die Prüfer oder Prüferinnen entscheiden grundsätzlich innerhalb eines Monats über die Gegenvorstellungen. Dabei sind die betroffenen
Bewertungen und die für die Bewertung maßgeblichen Gründe zu überprüfen. Das Ergebnis dieser Überprüfung einschließlich der Benotung
ist schriftlich entsprechend Abs. 4 zu begründen.
§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen
(1) Für die Benotung der Modulabschlussprüfungen bzw. der entsprechenden Prüfungsteile sind folgende Noten zu verwenden:
1 = sehr gut – eine hervorragende Leistung
2 = gut – eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt
3 = befriedigend – eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht
4 = ausreichend – ein Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt
5 = nicht ausreichend – eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt
Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt
werden; die Noten 0,7; 4,3; 4,7; 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
(2) Prüfungsleistungen werden wie folgt bewertet: Bei einem Durchschnitt
von 1,0 bis 1,5 = sehr gut
von 1,6 bis 2,5 = gut
von 2,6 bis 3,5 = befriedigend
von 3,6 bis 4,0 = ausreichend
ab 4,1 = nicht ausreichend
(3) Bei der Berechnung zusammengefasster Noten wird nur die erste Dezimalstelle berücksichtigt. Bei mehreren Prüfern bzw. Prüferinnen
einer Einzelleistung errechnet sich die Note aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen. Besteht die Modulprüfung aus mehreren
Prüfungsteilen, so errechnet sich die Modulnote aus dem arithmetischen Mittel der nach den betreffenden Leistungspunkten gewichteten
Noten der Prüfungsteilen.
(4) Neben der Notenskala nach Abs. 2 ist eine relative Note auf der Grundlage des ECTS Users’ Guide in der jeweils geltenden Fassung
auszuweisen. Die Bezugsgruppe soll innerhalb von bis zu drei Abschlusskohorten eine Mindestgröße umfassen, die jeweils durch die
Fakultät festzulegen ist. Erreicht die Anzahl der Absolventen und Absolventinnen nicht die geforderte Mindestgröße, so ist im Diploma
Supplement der Notenspiegel der entsprechenden Abschlusskohorte aufzunehmen.
(5) Bei durch Gruppenarbeit erbrachten Leistungen muss der individuelle Anteil der Beteiligten feststellbar sein.
§ 12 Bildung der Abschlussnote
(1) Die Abschlussnote des Masterstudiengangs ist der nach Leistungspunkten gewichtete Mittelwert der Noten aller benoteten
Modulprüfungen. Dabei werden die Leistungspunkte des studienabschließenden Moduls (Modul 3) anderthalbfach gezählt.
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 19
(2) Das Masterstudium gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn jede Modulabschlussnote mindestens „ausreichend” lautet.
§ 13 Überschreiten der Regelstudienzeit
Studierende, die sich nicht innerhalb der Regelstudienzeit zum studienabschließenden Modul anmelden, müssen noch während des vierten
Fachsemesters eine Studienberatung wegen Überschreitens der Regelstudienzeit aufsuchen.
§ 14 Anmeldung zu studienbegleitenden Prüfungen
(1) Studierende melden Modulabschlussprüfungen innerhalb der vom Prüfungsausschuss gesetzten und veröffentlichten Fristen im
Prüfungsamt an. Repertoirelisten und Transkriptionen werden soweit erforderlich mit eingereicht.
(2) Überschreitet ein Studierender oder eine Studierende die festgelegte Meldefrist, wird er oder sie vom Prüfungsamt aufgefordert, sich zur
Prüfung zu melden. Kommt er oder sie dieser Aufforderung nicht nach, so gilt die Prüfung als nicht bestanden.
(3) Der Prüfungsausschuss bestimmt die Prüfer bzw. Prüferinnen und gibt diese drei Wochen vor dem Prüfungszeitpunkt bekannt. Der
Kandidat oder die Kandidatin kann einen bzw. eine der Prüfer und Prüferinnen vorschlagen.
§ 15 Ankündigung und Ergebnisse der studienbegleitenden Prüfungen
Art, Umfang und Termine der Modulprüfungen sowie die ihnen zugrundeliegenden Lehrveranstaltungen werden jedes Semester rechtzeitig
bekanntgegeben. Die Ergebnisse der Modulprüfungen werden noch vor Ende des Semesters festgestellt und den Studierenden vom
Prüfungsamt bescheinigt.
§ 16 Wiederholung von studienbegleitenden Prüfungen
(1) Eine nicht bestandene Prüfung kann nach frühestens vier Wochen, vom Tage des Nichtbestehens an gerechnet, einmal wiederholt
werden, und zwar in der Regel vor Beginn der Vorlesungszeit des darauf folgenden Semesters. Lässt die Art der Prüfung diesen Termin
nicht zu, so wird entweder ein anderer Wiederholungstermin oder eine andere Art der Prüfung festgelegt, die geeignet ist, den
Studienerfolg des Kandidaten oder der Kandidatin zu überprüfen. Die Wiederholungsprüfung muss spätestens zum Beginn der auf die
Prüfung folgenden Vorlesungszeit des Semesters abgelegt werden. Bei zusammengesetzten Modulprüfungen muss jedes nicht bestandene
Prüfungsteil wiederholt werden.
(2) Wird ein Modul endgültig nicht bestanden, kann das Studium nicht fortgesetzt werden.
§ 17 Anmeldung zur studienabschließenden Prüfung
(1) Die Anmeldung zum studienabschließenden Modul 3 erfolgt bis zum 20. Mai jeden Jahres beim Prüfungsausschuss.
(2) Bei der Anmeldung sind folgende Unterlagen beizufügen:
eine Zusammenstellung der erfolgreich abgeschlossenen Module 1,2, 4, 5 und 6
der Nachweis der Immatrikulation an der Universität der Künste Berlin für den Studiengang „EUJAM“
eine Erklärung des Kandidaten oder der Kandidatin, dass ihm oder ihr die Studien- und Prüfungsordnung bekannt sind
eine Erklärung darüber, ob der Kandidat oder die Kandidatin bereits eine Masterprüfung in einem vergleichbaren Studiengang nicht
bestanden hat, oder sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet
geplantes Programm für das öffentliche Konzert (Masterprüfung).
(3) Von der Anmeldung kann innerhalb von acht Wochen zurückgetreten werden.
(4) Über die Zulassung zur Masterprüfung entscheidet der Prüfungsausschuss. Die Zulassung kann nur erfolgen, wenn alle geforderten
Unterlagen eingereicht wurden.
§ 18 Studienabschließende Prüfung
(1) In der studienabschließenden Prüfung zeigt der Kandidat bzw. die Kandidatin ein individuelles Künstlerprofil als Jazzmusiker bzw.
Jazzmusikerin durch die Konzeption und öffentliche Präsentation eines umfangreichen Programms auf hohem Niveau aus dem Bereich Jazz.
Die Prüfung des studienabschließenden Moduls 3 besteht aus drei Teilen:
Prüfungsteil A: Konzeption, Organisation und Präsentation eines umfangreichen Konzertprogramms (Masterprojekt) auf hohem Niveau
aus dem Bereich Jazz
Prüfungsteil B: digitale Dokumentation des erarbeiteten Konzertprogramms
Prüfungsteil C: Vorlage einer schriftlichen Arbeit. Der Text befasst sich mit Themen im Zusammenhang mit dem Masterprojekt und kann
unterschiedlichen Charakters sein (wissenschaftlich-analytisch, soziologisch, biografisch, essayistisch, literarisch, experimentell,
dokumentierend etc.).
(2) Für die gesamte Prüfungsleistung des studienabschließenden Moduls wird von der Prüfungskommission eine Bewertung vergeben.
Danach erfolgt durch diese Kommission eine Gesamtbewertung des Studiums. Bei der Bewertung soll die Prüfungskommission die
Gesamtstudienleistung des bzw. der Studierenden zusammenfassen.
(3) Die nicht bestandene Abschlussprüfung oder Teile davon sind grundsätzlich einmal wiederholbar. Wird sie auch in der Wiederholung
nicht bestanden, so gilt sie als endgültig nicht bestanden. Fehlversuche an anderen Universitäten im Geltungsbereich des Grundgesetzes
werden angerechnet. Der Studierende oder die Studierende kann in diesem Falle das Studium nicht fortsetzen.
(4) Die Prüfungskommission teilt dem Kandidaten oder der Kandidatin nach der Prüfung innerhalb einer Woche in einem Gespräch die
Bewertung mit.
§ 19 Modulbeschreibung
Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere Angaben über:
Qualifikationsziele und Lehrinhalte des Moduls,
Lehrformen,
Teilnahmevoraussetzungen,
Verwendbarkeit des Moduls,
Prüfungen und Vorleistungen,
Arbeitsaufwand und Leistungspunkte,
Dauer der Module,
Anzeiger der Universität der Künste Berlin 6 / 2015 vom 11. Mai 2015 Seite 20
Urkunde
[Herrn/Frau] [Vorname Nachname]
geboren am [Geburtsdatum]
in [Geburtsort]
Zeugnis
[Herr/Frau] [Vorname Nachname]
geboren am [Geburtsdatum]
in [Geburtsort]
erfolgreich abgeschlossen.
Diploma Supplement
Diese Diploma Supplement-Vorlage wurde von der Europäischen Kommission, dem Europarat und UNESCO/CEPES
entwickelt. Das Diploma Supplement soll hinreichende Daten zur Verfügung stellen, die die internationale Transparenz und
angemessene akademische und berufliche Anerkennung von Qualifikationen (Urkunden, Zeugnisse, Abschlüsse, Zertifikate,
etc.) verbessern. Das Diploma Supplement beschreibt Eigenschaften, Stufe, Zusammenhang, Inhalte sowie Art des
Abschlusses des Studiums, das von der in der Originalurkunde bezeichneten Person erfolgreich abgeschlossen wurde. Die
Originalurkunde muss diesem Diploma Supplement beigefügt werden. Das Diploma Supplement sollte frei sein von jeglichen
Werturteilen, Äquivalenzaussagen oder Empfehlungen zur Anerkennung. Es sollte Angaben in allen acht Abschnitten
enthalten. Wenn keine Angaben gemacht werden, sollte dies durch eine Begründung erläutert werden.
6. WEITERE ANGABEN
6.1 Weitere Angaben
6.2 Informationsquellen für ergänzende Angaben
[Link]
7. ZERTIFIZIERUNG
Dieses Diploma Supplement nimmt Bezug auf folgende Originaldokumente:
- Urkunde über die Verleihung des Grades Master of Music vom [Datum]
- Prüfungszeugnis vom [Datum]
Herausgeber:
Referat für Studienangelegenheiten
der Universität der Künste Berlin
im Auftrag des Präsidenten der UdK Berlin
Redaktion: Stud-L