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5. Mein Zug hat jeden Morgen Verspätung. Ich habe Angst, dass ich Arger bekomme.

Was soll ich machen?


Mitarbeiter: Mein Zug hat jeden Morgen Verspätung, und ich schaffe es kaum
rechtzeitig ins Büro. Ich habe Angst, dass ich Ärger bekomme. Was soll ich machen?

Kollege: Das ist echt ärgerlich. Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst.
Hast du schon mal mit deinem Chef darüber gesprochen?

Mitarbeiter: Nein, bisher noch nicht. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass
ich Ausreden suche. Aber es passiert wirklich fast jeden Tag, und ich weiß nicht,
wie ich das lösen soll.

Kollege: Ich denke, es wäre besser, das offen anzusprechen. Dein Chef weiß
vielleicht gar nicht, dass es an den Zugverspätungen liegt. Wenn du ihm die
Situation erklärst, hat er sicher Verständnis. Es ist ja nicht deine Schuld, wenn
die Züge unpünktlich sind.

Mitarbeiter: Ja, du hast wahrscheinlich recht. Vielleicht sollte ich ihm wirklich
mal sagen, dass ich nicht absichtlich zu spät komme. Aber ich bin mir unsicher, wie
ich das am besten formuliere.

Kollege: Du könntest es einfach so erklären, wie es ist. Sag ihm, dass du jeden
Morgen denselben Zug nimmst, aber es in letzter Zeit häufig zu Verspätungen kommt.
Du könntest auch vorschlagen, früher loszufahren oder alternative Verkehrsmittel
auszuprobieren, wenn das möglich ist.

Mitarbeiter: Früher loszufahren habe ich schon versucht, aber die Züge sind
trotzdem oft verspätet. Außerdem wäre ich dann viel zu früh da, falls der Zug mal
pünktlich kommt. Alternativen gibt es leider auch nicht viele, außer vielleicht das
Auto, aber das ist stressig und teuer.

Kollege: Verstehe. Wenn du keine andere Möglichkeit hast, würde ich das so
erklären. Vielleicht könnt ihr auch über flexible Arbeitszeiten sprechen. Dann wäre
es nicht so schlimm, wenn du mal ein paar Minuten später kommst. Manche Arbeitgeber
sind da ziemlich offen, wenn man eine gute Begründung hat.

Mitarbeiter: Das wäre eine gute Idee. Ich weiß allerdings nicht, ob mein Chef da so
flexibel ist. Aber es wäre einen Versuch wert, das Thema mal anzusprechen.

Kollege: Auf jeden Fall! Und wenn du ein paar konkrete Vorschläge machst, zum
Beispiel früher oder später anfangen, zeigt das, dass du die Situation ernst nimmst
und nach einer Lösung suchst. Das macht bestimmt einen guten Eindruck.

Mitarbeiter: Stimmt, das klingt vernünftig. Vielleicht sollte ich auch


dokumentieren, wann die Züge verspätet sind, um das besser belegen zu können.
Meinst du, das wäre eine gute Idee?

Kollege: Ja, auf jeden Fall. Wenn du deinem Chef zeigen kannst, dass es regelmäßig
passiert, ist es leichter nachzuvollziehen. Du könntest die Verspätungen in einer
Liste oder einem Kalender festhalten. So hast du Beweise, falls er fragt.

Mitarbeiter: Gute Idee, das werde ich machen. Ich hoffe, mein Chef reagiert
positiv, wenn ich das anspreche.

Kollege: Bestimmt! Solange du das ruhig und sachlich erklärst, wird er sicher
Verständnis haben. Es ist ja schließlich eine Situation, die du nicht beeinflussen
kannst. Ich drücke dir die Daumen!
Mitarbeiter: Danke dir! Ich werde es auf jeden Fall bald ansprechen. Mal sehen, wie
es läuft. Aber jetzt fühle ich mich schon etwas sicherer.

Kollege: Kein Problem! Ich bin sicher, dass es gut ausgeht. Und falls du Hilfe
brauchst oder nochmal reden möchtest, sag Bescheid.

Mitarbeiter: Danke, das werde ich. Es hilft, das Problem einfach mal zu besprechen.

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