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Modalverben

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Modalverben Bedeutung

können
Mit dem Modalverb “können” sagst Du, dass Du im Stande bist, etwas zu tun, etwas beherrscht:
 „Ich kann Deutsch (sprechen).“
 „Ich kann schon eine Currywurst auf Deutsch bestellen!“
 „Ich kann das noch nicht.“
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mögen
Wenn Du sagen möchtest, dass Du etwas magst oder Dir etwas gefällt, kannst Du das mit
Hilfe des Modalverbs “mögen” machen.
“Mögen“ kommt häufig ohne die Begleitung eines zweiten Verbs vor:
 „Ich mag Bier und Currywurst.“
 „Ich mag Berlin.“
 „Ich mag essen, trinken und tanzen.“

„Möchten“ ist der Konjunktiv II von „mögen“.


Es übernimmt oft die Rolle des Modalverbs und drückt Wünsche aus:
 „War’s das?“ – „Nein, ich möchte noch extra Ketchup und Pommes dazu.“
 „Möchten Sie hier essen?“ -„Ja, ich möchte hier essen.“

Info

In der Vergangenheitsform drückt man „möchten“ über das Verb “wollen” aus.
„Hast du Currywurst ohne Pommes bestellt?“
– „Nein, ich wollte noch Pommes dazu, aber sie sind alle.“
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müssen
Mit dem Modalverb „müssen“ drückst Du aus, dass etwas verpflichtend oder notwendig ist:
 „Du musst Currywurst essen.“
 (du hast keine andere Wahl)
 „Du musst nicht Currywurst essen!“
„nicht müssen“ bezeichnet etwas, was nicht verpflichtend ist – denn in Wahrheit steht
es ja nicht in der Deutschen Verfassung, dass Du Currywurst essen musst, daher “
musst du nicht“.
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sollen
Das Modalverb „sollen“ verwendet man, um Befehle oder Anordnungen auszudrücken,
zum Beispiel werden ärztliche Empfehlungen mit Sicherheit über “sollen” geäußert:
 „Sie sollen nicht so viel Currywurst essen.“
Diese Anordnung klingt sehr ernst – wie es Anordnungen nun mal sind.
Wenn Du jedoch “sollen” im Konjunktiv II verwendest, wird aus der Anordnung ein guter Rat:
 „Du solltest nicht so viel Currywurst essen.“
 („solltest“ ist „sollen“ im Konjunktiv II = der Rat klingt freundlicher)
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wollen
Das Modalverb “wollen” drückt Wünsche aus:
 „Ich will eine Currywurst essen.“
 „Ich will kein Gemüse sondern eine Wurst essen!“

„Wollen“ klingt ziemlich entschieden und in bestimmten Situationen vielleicht zu streng.

Stell Dir vor, Du bestellst die Currywurst in dem Du mit der Faust auf den Tisch knallst.
Genauso würde Deine Bestellung klingen, wenn Du im Restaurant sagst
„Ich will eine Currywurst!“.

Höfliche Bitten und Wünsche werden über das Verb “möchten” ausgedrückt:
 „Ich möchte eine Currywurst mit extra Ketchup, bitte.“
 „Möchten Sie Pommes dazu?“
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dürfen
„Dürfen“ verwendet man, um auszudrücken, dass etwas erlaubt oder verboten ist:
 „In Deutschland darf man Bier in der Öffentlichkeit trinken.“
 „Darf ich dich etwas fragen?“
 „Du darfst schon deine Currywurst essen.“
 (Du kannst sie schon essen, in dem Sinne,
dass Du die Erlaubnis hast, Dich über Deine Currywurst herzumachen.)

„Nicht dürfen“ benutzt man hingegen, wenn etwas verboten ist:


 „Hier darf man nicht rauchen.“
 „Das darfst du auf gar keinen Fall machen! Das ist verboten!

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