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Übungsaufgaben1 Lineare Algebra und analytische Geometrie I

Serie 5 zum 24.11.08

1. Sind Polynome Funktionen?


Wir betrachten den dreielementigen Primkörper K = IF3 und bilden den Polynomring
P := K[X] über K. Überprüfen Sie, dass der Einsetzungshomomorphismus durch
Φ : P → Abb(K, K)
(Φ(f ))(α) := f (α) für f ∈ P, α ∈ K
einen Ringhomomorphismus Φ definiert und untersuchen Sie diesen auf Injektivität.

2. Bestimmen Sie die Elemente x aus dem jeweils angegebenen Körper K, für die die
angegebene Gleichung erfüllt ist.
(1) x5 + x4 + 1 = 0 ( K ist einer der Körper IF3 , IF7 )
(2) x3 − 1 = 0 ( K ist einer der Körper IF3 , Q,
l Cl )

3.∗ K sei ein endlicher Körper mit n Elementen. Zeigen Sie: an − a = 0 für alle a ∈ K.

4. Überprüfen Sie die folgenden Rechenregeln:


(1) A, B, C seien Matrizen, für die das Produkt A · (B · C) definiert ist. Beweisen
Sie, dass dann stets A · (B · C) = (A · B) · C gilt (und insbesondere die rechte
Seite dieser Gleichung definiert ist).
(2) Für A ∈ M(m, n; K), B ∈ M(n, p; K) gilt t(A · B) = tB · tA.
(3) Für A ∈ M(m, n; K), B ∈ M(n, p; K) und a, b ∈ K gilt
(a · A) · (b · B) = (ab) · (A · B).

5. Berechnen Sie für die folgenden Matrizen


   
21 0 −2 !
−1 −3
A = 1 0 , B = 1 0 , C =
   
1 1
02 2 −2
die angegebenen Ausdrücke, sofern diese definiert sind.
A + 3B − 4C
A·B·C
A · tB · C
A · (B + C)
C + tA · B
A · tA
1
Ein ∗ weist auf eine fakultative Aufgabe hin.
Entnommen aus M. Roczen, H. Wolter, W. Pohl, D. Popescu, R. Laza: Lineare Algebra individuell
Online-Version 0.61, [Link]
t
A+A
t
(2A − B)
t
A·A
t
(A · B + C)
Lineare Algebra und analytische Geometrie I
Lösungsblatt der Aufgabenserie 5 zum 24.11.08

5. Ergebnis.
A + 3B − 4C ist nicht definiert.
A·B·C ist nicht definiert.
A · tB · C ist nicht definiert.
A · (B + C) ist nicht definiert.
!
0 −7
C + tA · B =
5 −5
 
522
A · tA = 
2 1 0

204
A + tA ist nicht definiert.
!
t 4 1 −2
(2A − B) =
40 6
!
t 52
A·A=
25
t
(A · B + C) ist nicht definiert.

Common questions

Auf Basis von KI

Der algebraische Hintergrund für (a·A)·(b·B) = (ab)·(A·B) basiert auf der Distributivität von Skalarmultiplikation und der Assoziativität der Matrizenmultiplikation. Diese Formel stellt eine Zusammenführung der Verknüpfungsregeln für Skalar- und Matrizenmultiplikation dar, wo die Skalarfaktoren a und b mit den Matrizen A und B über die Elementweise Multiplikation verknüpft sind .

Der Einsetzungshomomorphismus Φ ist ein Ringhomomorphismus, da er für Polynome f und g sowie für Elemente α im Körper K die folgenden Bedingungen erfüllt: Φ(f+g)(α)=f(α)+g(α), Φ(fg)(α)=f(α)g(α), und Φ(1)(α)=1. Diese Eigenschaften zeigen, dass die Struktur der Addition und Multiplikation im Polynomring P unter der Abbildung aufrecht erhalten bleibt .

Die Untersuchung der Injektivität eines Ringhomomorphismus wie Φ ist wichtig, um zu bestimmen, ob dieser Homomorphismus eine Strukturtreue Abbildung darstellt, die die Unterscheidbarkeit der Elemente des ursprünglichen Rings P beibehält. Die Injektivität ist entscheidend für die Bijektivität des Homomorphismus, was wiederum die Isomorphie zwischen den mathematischen Strukturen Göttinger Algebraderahmen im Zielraum sicherstellt .

Für die Matrix A · tA erhält man ein symmetrisches Ergebnis, das die Form einer ‚Gram-Matrix‘ darstellt. Dieses Produkt hat besondere Bedeutung in der linearen Algebra, da es Informationen über die Längen und Winkel zwischen den Vektoren in der Matrix A enthält, und insbesondere für Anwendungen wie die Bestimmung von Normen und inneren Produkten wichtig ist .

Die Transpositionseigenschaft bei der Multiplikation zweier Matrizen A und B ist durch die Formel t(A · B) = tB · tA gegeben. Dies bedeutet, dass die Transponierte eines Produkts von zwei Matrizen dem Produkt der Transponierten in umgekehrter Reihenfolge entspricht. Diese Eigenschaft folgt aus der Definition der Matrixtransposition und den Eigenschaften der Matrizenmultiplikation .

Die Gleichung a^n - a = 0 für alle a in einem endlichen Körper K zeigt, dass jedes Element a in K eine Nullstelle des Polynoms x^n - x ist, was bedeutet, dass jedes Element ein Eigenwert der Frobenius-Automorphismus ist. Dies resultiert aus der Tatsache, dass alle Elemente eines endlichen Körpers die Potenz n haben, wobei n die Anzahl der Elemente im Körper ist, was die Struktur des Körpers als Galois-Körper bestätigt .

Die Assoziativität von Matrixprodukten wird durch die Tatsache garantiert, dass die multiplikatorische Struktur von Matrizen mit der von linearen Transformationen übereinstimmt. Für Matrizen A, B, C, wobei das Produkt A (BC) definiert ist, gilt (AB)C = A(BC) für die gleichen Matrizen, da die Ausdrücke linear und in der gleichen dimensionale Verträglichkeit sind, was durch die Einhaltung der definitorischen Eigenschaften von Matrizenoperationen nachweisbar ist .

Um zu entscheiden, ob eine Matrixoperation wie C + tA · B definiert ist, überprüft man zunächst die Dimensionen der beteiligten Matrizen. Die Matrixaddition ist definiert, wenn die Operanden dieselben Dimensionen haben. Für das Produkt tA · B müssen die Spaltenanzahl von tA und die Zeilenanzahl von B übereinstimmen. Wenn beide Bedingungen für die Addition und die Matrixmultiplikation erfüllt sind, ist die Operation definiert, wie im Fall von C + tA · B .

Matrixoperationen wie A + 3B - 4C führen zu nicht definierten Ergebnissen, wenn die Dimensionen der Matrizen nicht übereinstimmen. Die Addition und Subtraktion von Matrizen ist nur möglich, wenn sie die gleiche Anzahl von Zeilen und Spalten haben. In diesem Fall sind die beteiligten Matrizen A, B und C von unterschiedlicher Größe, was die Operation undefiniert macht .

Die Operation A · tB · C kann nicht definiert sein, wenn die inneren Dimensionen der beteiligten Matrizen nicht übereinstimmen. Für die Multiplikation dreier Matrizen nacheinander müssen spezifische Bedingungen in Bezug auf die Anzahl der Zeilen und Spalten jeder Matrix erfüllt sein. Wenn diese Bedingungen nicht gegeben sind, ist das Produkt nicht definiert, was bei den gegebenen Matrizen A, tB und C der Fall ist .

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