3Mo 21,4 Sonst soll er sich nicht verunreinigen an irgend einem, der ihm zugehöret unter seinem Volk,
daß er sich
entheilige.
3Mo 21,5 Sie sollen auch keine Platte machen auf ihrem Haupte, noch ihren Bart abscheren, und an ihrem Leibe kein
Mal pfetzen.
3Mo 21,6 Sie sollen ihrem GOtt heilig sein und nicht entheiligen den Namen ihres GOttes. Denn sie opfern des HErrn
Opfer, das Brot ihres GOttes; darum sollen sie heilig sein.
3Mo 21,7 Sie sollen keine Hure nehmen, noch keine Geschwächte, oder die von ihrem Manne verstoßen ist; denn er ist
heilig seinem GOtt.
3Mo 21,8 Darum sollst du ihn heilig halten, denn er opfert das Brot deines GOttes; er soll dir heilig sein, denn ich bin
heilig, der HErr, der euch heiliget.
3Mo 21,9 Wenn eines Priesters Tochter anfähet zu huren, die soll man mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater
geschändet.
3Mo 21,10 Welcher Hoherpriester ist unter seinen Brüdern, auf des Haupt das Salböl gegossen und seine Hand gefüllet
ist, daß er angezogen würde mit den Kleidern, der soll sein Haupt nicht blößen und seine Kleider nicht
zerschneiden;
3Mo 21,11 und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder über Vater noch über Mutter verunreinigen.
3Mo 21,12 Aus dem Heiligtum soll er nicht gehen, daß er nicht entheilige das Heiligtum seines GOttes; denn die heilige
Krone, das Salböl seines GOttes, ist auf ihm. Ich bin der HErr.
3Mo 21,13 Eine Jungfrau soll er zum Weibe nehmen.
3Mo 21,14 Aber keine Witwe noch Verstoßene, noch Geschwächte, noch Hure, sondern eine Jungfrau seines Volks soll
er zum Weibe nehmen,
3Mo 21,15 auf daß er nicht seinen Samen entheilige unter seinem Volk; denn ich bin der HErr, der ihn heiliget.
3Mo 21,16 Und der HErr redete mit Mose und sprach:
3Mo 21,17 Rede mit Aaron und sprich: Wenn an jemand deines Samens in euren Geschlechtern ein Fehl ist, der soll
nicht herzutreten, daß er das Brot seines GOttes opfere.
3Mo 21,18 Denn keiner, an dem ein Fehl ist, soll herzutreten. Er sei blind, lahm, mit einer seltsamen Nase, mit
ungewöhnlichem Gliede,
3Mo 21,19 oder der an einem Fuß oder Hand gebrechlich ist,
3Mo 21,20 oder höckericht ist, oder ein Fell auf dem Auge hat, oder scheel ist, oder grindicht, oder schäbicht, oder der
gebrochen ist.
3Mo 21,21 Welcher nun von Aarons, des Priesters Samen einen Fehl an ihm hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern
die Opfer des HErrn; denn er hat einen Fehl, darum soll er zu den Broten seines GOttes nicht nahen, daß er sie
opfere.
3Mo 21,22 Doch soll er das Brot seines GOttes essen, beide von dem heiligen und vom allerheiligsten.
3Mo 21,23 Aber doch zum Vorhang soll er nicht kommen, noch zum Altar nahen, weil der Fehl an ihm ist, daß er nicht
entheilige mein Heiligtum; denn ich bin der HErr, der sie heiliget.
3Mo 21,24 Und Mose redete solches zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Kindern Israel.
3Mo 22,1 Und der HErr redete mit Mose und sprach:
3Mo 22,2 Sage Aaron und seinen Söhnen, daß sie sich enthalten von dem Heiligen der Kinder Israel, welches sie mir
heiligen, und meinen heiligen Namen nicht entheiligen; denn ich bin der HErr.
3Mo 22,3 So sage nun ihnen auf ihre Nachkommen: Welcher eures Samens herzutritt zu dem Heiligen, das die Kinder
Israel dem HErrn heiligen, und verunreiniget sich also über demselben, des Seele soll ausgerottet werden von
meinem Antlitz; denn ich bin der HErr.
3Mo 22,4 Welcher des Samens Aarons aussätzig ist oder einen Fluß hat, der soll nicht essen von dem Heiligen, bis er
rein werde. Wer etwa einen unreinen Leib anrühret, oder welchem der Same entgehet im Schlaf,
3Mo 22,5 und welcher irgend ein Gewürm anrühret, das ihm unrein ist, oder einen Menschen, der ihm unrein ist, und
alles, was ihn verunreiniget:
3Mo 22,6 welche Seele der eines anrühret, die ist unrein bis auf den Abend und soll von dem Heiligen nicht essen,
sondern soll zuvor seinen Leib mit Wasserbaden.
3Mo 22,7 Und wenn die Sonne untergegangen, und er rein worden ist, dann mag er davon essen; denn es ist seine
Nahrung.
3Mo 22,8 Ein Aas, und was von wilden Tieren zerrissen ist, soll er nicht essen, auf daß er nicht unrein daran werde
denn ich bin der HErr.
3Mo 22,9 Darum sollen sie meine Sätze halten, daß sie nicht Sünde auf sich laden und daran sterben, wenn sie sich
entheiligen; denn ich bin der HErr, der sie heiliget.
3Mo 22,10 Kein anderer soll von dem Heiligen essen, noch des Priesters Hausgenoß, noch Taglöhner.
3Mo 22,11 Wenn aber der Priester eine Seele um sein Geld kaufet, der mag davon essen; und was ihm in seinem
Hause geboren wird, das mag auch von seinem Brot essen.
3Mo 22,12 Wenn aber des Priesters Tochter eines Fremden Weib wird, die soll nicht von der heiligen Hebe essen.
3Mo 22,13 Wird sie aber eine Witwe, oder ausgestoßen, und hat keinen Samen und kommt wieder zu ihres Vaters
Hause, so soll sie essen von ihres Vaters Brot, als da sie noch eine Magd war. Aber kein Fremdling soll davon
essen.
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