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Deutsche Topics

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Yu.

Rahimowa
M. Shirowa

(Talabalarning mustaqil ta’limini o‘zlashtirish uchun o‘quv- uslubiy


qo‘llanma)

Karschi 2010

1
So‘z boshi
Mustaqillik sharofati bilan Respublikamizda chet tillarni o‘rganishga va
o‘qitishga bo‘lgan talab tobora ortib bormoqda. Zeroki, bugungi kunda
jahondagi taraqqiy etgan davlatlar qatoridan o‘ziga munosib o‘rin egallashga
intilayotgan mamlakatimizning bundan keyingi ravnaqi va taraqqiyoti uchun
chet tillarni mukammal bilishning ahamiyati behad katta.
Ma’lumki, ,,Ta’lim to‘g‘risida” Qonunda chet tillarini o‘qitishning yangi
texnologiyasini ishlab chiqishga, intensivlashtirilgan usullardan foydalanishga,
namunali, davr talabiga javob beradigan darsliklar, qo‘llanmalar va lug‘atlar
yaratishga alohida etibor [Link] o‘quv-uslubiy qo‘llanmadagi
materiallar talabalarning namunaviy fan dasturida ajratilgan mustaqil ta’limni
to‘la o‘zlashtirishlariga mo‘ljallangan.
Leksik material asosida talabalarda mustaqil ta’lim mavzularini mukammal
tushunish,nemis tilini chuqurroq o‘rganish,ayniqsa og‘zaki nutqni o’stirishning
yangi usullarini izlab topish va uni tatbiq etish o‘quv- uslubiy qo‘llanmaning
asosiy vazifasidir.
Ushbu qo‘llanmani yaratishda
[Link],[Link] ,,Shpargalki po nemetskomu yaziku’’,
[Link] ,,Landeskunde Deutschland in Europa-Europa in
Deutschland”, ,,Tatsachen über Deutschland’’,G’.[Link]’jayevning ,,
Landeskunde der BRD’’o’quv qo’llanmalari asos vazifasini o’[Link]
O’zbekiston Respublikasi va Germaniyadagi ulkan o’zgarishlar,ularning
hozirgi kundagi madaniyati,san’ati,iqtisodiy rivojlanishi taraqqiyotiga oid
matnlar ham o’rin olgan.
Mualliflar qo’llanma haqidagi taklif va istaklarni samimiy qabul qiladi.
Manzil:QDU nemis tili va adabiyoti kafedrasi

2
I. ICH STELLE MICH VOR

1. Mein Lebenslauf

Ich möchte mich vorstellen. Ich heiße Eljor Muhammedow. Ich bin am 23.
Nowember 1990 geboren. Ich wohne in Karschi. Ich wohne in der
Usbekistanstraße 29. Wir wohnen jetzt dort. Ich bin unverheiratet.
Ich habe eine große Familie: Vater, Mutter, Geschwister. Meine Eltern
arbeiten noch. Mein Vater ist Ingenieur von Beruf. Er arbeitet in einem Betrieb.
Der Vater ist 48 Jahre alt.
Meine Mutter arbeitet in einer Klinik, sie ist Ärztin. Die Mutter ist 46 Jahre
alt. Sie führt unseren Haushalt und hat immer viel zu tun. Wir helfen gern ihr.
Mit drei Jahren ging ich in den Kindergarten. Mit fünf Jahren besuchte ich
eine Vorbereitungsklasse und mit 6 Jahren ging ich in die Schule. Meine
Interessen sind vielseitig. Gern male ich Bilder und lese Bücher. Meine
Geschwister besuchen jetzt die Schule.
Das Lernen ist für mich leicht. Meine Lieblingsfächer sind: Deutsch,
Russisch, Geschichte, Mathematik und Literatur. Ich lerne immer gut. In diesem
Jahr beendete ich die Schule.
Meine Freunde fuhren in verschiedene Städte. Ich mußte von ihnen Abschied
nehmen. Aber wir stehen im Briefwechsel miteinander per E- mail.
Ich habe immer den Wunsch, Fremdsprachen zu beherrschen. Mein bester
Wunsch ist, Dolmetscher zu werden. Deswegen bin ich nach Taschkent
gekommen, um in die Universität aufgenommen zu werden.

Fragen

1. Wann ist Eljor geboren?


2. Wo wohnt er?
3. Ist er verheiratet?
4. Was sind seine Eltern von Beruf?
5. Wann besuchte er die Schule?
6. Was sind seine Lieblingsfächer?
7. Steht er mit den Schulfreunden im Briefwechsel?
8. Was ist sein Wunsch in der Zukunft?

Vokabeln

heißen – atalmoq
wohnen – yashamoq
verheiratet sein – turmush qurmoq, uylanmoq
jetzt – endi, hozir
der Beruf – kasb

3
die Klinik – klinika
der Arzt – shifokor
arbeiten – ishlamoq
leicht - oson
beenden - tugatmoq
im Briefwechsel stehen – xat yozishmoq
tätig sein – faoliyat ko‘rsatmoq
die Mittelschule – o‘rta maktab
der Betrieb - korxona
besuchen – bormoq, qatnamoq
die Eltern – ota- ona
vielseitig – turli xil
die Lieblingsfach – sevimli fan
Abschied nehmen – xayrlashmoq
der Dolmetscher – tarjimon
die Geschwister – opa- uka, aka- singil

2. Von mir und meiner Familie

Ich möchte Ihnen meine Familie vorstellen. Mein Familienname ist Hajitow,
mein Vorname ist Nawrus. Ich bin 17 Jahre alt. Ich wurde am 21. März in der
Stadt Karschi geboren. Ich lernte in der Schule № 2. Ich lerne gut. Ich
interessiere mich für Mathematik und Musik. Ich treibe auch Sport: spiele
Basketball. Ich will Jurist werden.
Meine Familie ist nicht groß: das sind meine Eltern, ich und meine
Geschwister.
Mein Vater ist Manager von Beruf und arbeitet in einem kleinen Betrieb. Er
heißt Aslan Hajitow und ist 48 Jahre alt. Er ist groß von Wuchs. Mein Vater hat
braune Augen und schwarzes Haar.
Meine Mutter, Ojdin Kadirova, ist jünger als der Vater. Sie ist 45 Jahre alt.
Die Mutter ist in der Mittelschule tätig. Sie unterrichtet Deutsch. Meine Mutter
ist mittelgroß und schlank. Sie ist gebräunte Frau.
Meine Schwester Iroda ist älter als ich, sie ist Studentin der Taschkenter
Medizinischen Akademie. Iroda wird Zahnärztin. Sie ist 13 Jahre alt. Sie sieht
schön aus, hat wellige Haare. Ihr Hobby ist Computer.
Mein Bruder heißt Behrus. Er ist 19 Jahre alt. Er studiert in einem Ökonomie-
College und steht im 2. Studienjahr. Er will das Studium an der Universität
fortsetzen. Behrus will in der Zukunft Buchhalter werden. Er ist sympatisch und
schlank. Er spielt Fußball und Hockey gern.
Ich habe noch Großeltern. Sie leben auf dem Lande. Ich besuche sie gern. Ich
habe einen Onkel, Tanten und Cousinen. Wir besuchen sie oft. Wir vertragen
uns gut.

4
Fragen

1. Wie ist sein Familien- und Vorname?


2. Wann und wo wurde er geboren?
3. Wie alt ist er?
4. Wo lernt er?
5. Wofür interessiert er sich?
6. Aus wieviel Personen besteht die Familie?
7. Wie heißt der Vater?
8. Wie sehen die Eltern aus?
9. Wie alt ist die Mutter?
10. Hat er Großeltern?

Vokabeln

sich vorstellen – tanishtirmoq


sich interessieren – qiziqmoq
die Familie – oila
Sport treiben – sport bilan shug‘ullanmoq
der Manager [mɛnidʒә] – ish yurituvchi
Haushalt führen – uy ishlari bilan shug‘ullanmoq
die Akademie – akademiya
zu tun haben – band bo‘lmoq
die Ökonomie – iqtisod
die College [kɔlɪdʒ] – kollej
das Studienjahr – o‘quv yili, kurs
fortsetzen – davom ettirmoq
der Buchhalter – hisobchi
das Haar - soch
groß von Wuchs – baland bo‘yli
braun – malla rang
mittelgroß – o‘rta bo‘yli
schlank – kelishgan
gebräunt – bug‘doy rang
wellig – jingalak
sympatisch – xushro‘y
gern haben – yaxshi ko‘rmoq, yoqtirmoq
sich vertragen – til topishmoq
der Onkel – amaki, tog‘a
die Tante – xola, amma
die Cousine [kuzi:nə] – amakivachcha, xolavachcha

5
3. Ich helfe meinen Eltern

Ich helfe meinen Eltern bei der Hausarbeit. Meine Mutter führt den Haushalt.
Sie kann ohne meine Hilfe den Haushalt führen, aber ich helfe sie immer. Wir
haben viel Hausarbeit.
Ich räume die Wohnung jeden Tag. Ich benutze einen Staubsauger beim
Saubermachen der Wohnung. Ich reinige die Teppiche in meiner Wohnung mit
dem Staubsauger. Dann wische ich den Staub vom Tisch, von den Schränken
und Regalen.
Wir haben zu Hause eine Waschmaschine. Ich helfe meiner Mutter beim
Waschen.
Ich kann Früstück, Mittagessen, Abendessen selbst bereiten. Und spule ich
nach dem Essen das Geschirr immer.
Wir haben viele Grünpflanzen auf den Fensterbrettern zu Hause. Wir
bewundern die Schönheit der Grünpflanzen. Ich sorge immer für die Blumen.
Noch in unserem Garten wachsen verschiedene Blumen wie Rosen, Veilchen,
Nelken, Maiglöckchen. Und hier sind Gemüse und Bäume. Mein Vater und ich
pflegen immer sie.
Wir haben Haustiere. Ich füttere die Tiere dreimal pro Tag. Ich helfe meinen
Eltern bei der Hausarbeit immer gern.

Fragen

1. Hilfst du den Eltern?


2. Wer führt zu Hause den Haushalt?
3. Räumst du die Wohnung jeden Tag?
4. Benutzt du dabei den Staubsauger?
5. Hilfst du der Mutter beim Waschen?
6. Kannst du Essen bereiten?
7. Sorgen Sie für Grünpflanzen?
8. Welche Blumen wachsen im Garten?
9. Haben Sie Haustiere?

Vokabeln

helfen – yordam bermoq


die Haushalt – uy yumushlari
der Staubsauger – chang yutgich
der Regal – javon
die Waschmaschine – kir yuvish mashinasi
spulen – yuvmoq
die Grünpflanze – xona guli
das Fensterbrett – deraza tokchasi

6
bewundern – zavqlanmoq
die Schönheit – go‘zallik
der Garten – bog‘
die Rose – atirgul
das Veilchen – binafsha
die Nelken – chinnigul
das Maiglöckchen – moychechak
die Gemüse – sabzavot
pflegen – qaramoq, o‘stirmoq
das Haustier – uy hayvoni
füttern – yem bermoq, boqmoq

4. Meine Wohnung

Wir wohnen in Karschi, in der Amir Timurstraße 7. Wir haben eine moderne
Dreizimmerwohnung. Das Haus liegt in einer breiten und grünen Straße.
Unsere Wohnung besteht aus einem Vorzimmer, einem Wohnzimmer, einem
Schlafzimmer, einem Kinderzimmer, einem Badezimmer und einer Küche.
Unser Wohnzimmer ist groß und hell. Die Wohnung hat Telefon. Es ist mit
Geschmack eingerichtet. Links an der Wand steht ein Schrank. Dem Schrank
gegenüber steht eine Anrichte. Rechts ist eine Couch. Der Couch gegenüber
befindet sich ein Fernseher mit der Marke Panasonic. Zwischen der Couch und
dem Fernseher stehen ein Tisch und zwei Sessel. Unter dem Fenster ist der
Heizkörper. Auf dem Fensterbrett stehen Blumen. An der Decke hängt ein
schöner Kronleuchter. In der Wohnung gibt es schöne Jalousien.
Unser Schlafzimmer ist groß. Hier steht ein breites Bett mit Laken, Decken
und Kissen. In der Ecke steht Kleiderschrank. Auf dem Fußboden liegt ein
weicher Teppich.
Das nächste Zimmer ist das Kinderzimmer. Hier stehen zwei Betten, ein
Bücherschrank, ein Schreibtisch. Neben dem Schreibtisch sind eine Stehlampe
und ein Stuhl. Auf dem Tisch steht mein Computer.
In der Küche gibt es alle Bequemlichkeiten. Hier stehen ein Küchenschrank,
ein Gasherd und ein Kühlschrank. In der Mitte des Zimmers steht ein groβer
Eßtisch und vier Stühle. Über dem Tisch hängt eine moderne Leuchte. An der
Wand ist eine Anrichte mit Geschirr. Das sind Teller, Tassen, Gläser, Löffel,
Messer, und Gabeln. In der Ecke befindet sich das Becken. So sieht unsere
Wohnung aus.

Fragen

1. Wo liegt das Haus?


2. Wie ist das Haus eingerichtet?

7
3. Wo steht der Schrank?
4. Wo befindet sich das Becken?
5. Wieviel Zimmer hat die Wohnung?
6. Was steht auf dem Fensterbrett?
7. Wieviel Stühle stehen um den Tisch?
8. Wo steht der Eßtisch?
9. Wo steht der Kleiderschrank?
[Link] ist der Teppich?
[Link] hängt die Leuchte?

Vokabeln

die Wohnung – uy, xonadon


modern – zamonaviy
breit – keng
das Vorzimmer – dahliz
das Schlafzimmer – yotoqxona
das Kinderzimmer – bolalar xonasi
das Badezimmer – yuvinish xonasi
die Küche – oshxona
die Anrichte – servant
die Couch ['kautʃ]- divan
sich befinden - joylashmoq
der Sessel – kreslo
der Heizkörper – isitgich
der Kronleuchter - qandil
die Jalousie [ʒalu'zɛ] – jalyuzi, parda
das Laken - choyshab
das Kissen - yostiq
der Teppich – gilam
die Bequemlichkeit - qulaylik
das Gasherd – gaz plitasi
der Kühlschrank - muzlatgich
das Geschirr – idish- tovoq
das Becken – qo‘l yuvgich, chanoq

5. Mein Geburtstag

Am 2. Dezember habe ich Geburtstag. Meinen Geburtstag feiere ich


gewöhnlich zu Hause. Wir feiern meinen Geburtstag im Familienkreis.
Meine Mutter bäckt eine Torte für den Feiertagstisch, manchmal kaufen wir
die Torte im Supermarkt “Omad”. Aber mir gefällt die Torte meiner Mutter viel
besser. Von Morgen an bereiten wir verschiedene Speisen, Salate, Getränke.

8
Um 17 Uhr laden wir unsere Verwandten ein. Zu meinen Geburtstag kommen
auch meine Freunde. Wir sitzen um den feierlich geschmückten Tisch.
Alle gratulieren mir zum Geburtstag. Sie wünschen alles Gute, Gesundheit,
Erfolg in meinem Studium. Dann sie schenken mir verschiedene Geschenke.
Darunter sind Bücher, Kleider, Souvenirs, Blumen und andere. Das gefällt mir
sehr. Besonders gefällt mir Souvenirs von meinen Freunden.
Dann essen wir die Torte, die meine Mutter gebacken hat. Die Torte ist sehr
schmackhaft. Sie schmeckt allen sehr.
Danach die Gäste laden einander zum Tanz ein. Alle tanzen freudig.
Heute bin ich 18 Jahre alt. Ich will, daß diese Freudigkeit bis zum nächsten
Geburtstag fortsetzt.

Fragen

1. Wann hat er Geburtstag?


2. Wo feiern Sie Geburtstag?
3. Bäckt die Mutter die Torte?
4. Was gibt es auf dem Feiertagstisch?
5. Wer kommt zum Geburtstag?
6. Was schenkt man zum Geburtstag?
7. Wie alt ist er heute?

Vokabeln

der Geburtstag – tug‘ilgan kun


feiern – nishonlamoq
gewöhnlich - odatda
der Familienkreis – oila davrasi
backen – pishirmoq
gefallen – yoqtirmoq
die Speise – taom, ovqat
einladen – taklif qilmoq
die Verwandte - qarindosh
gratulieren – tabriklamoq
wünschen – tilamoq
schenken – sovg‘a qilmoq
das Geschenk – sovg‘a
das Souvenir [zuvəʹni:r] – suvenir
schmackhaft – mazali
tanzen – raqsga tushmoq
die Freudigkeit - xursandchilik

9
6. Mein Freund

Für mich sind die Freunde über Silber und Gold. Ich habe viele Freunde.
Mein bester Freund heißt Dshurabek. Er ist 18 Jahre alt. Er wurde in Karschi
geboren. Wir kennen einander von Kindheit an. Wir lernen seit der ersten
Klasse zusammen.
Mein Freund ist hoch von Wuchs, hat dichtes braunes Haar, große braune
Augen. Er sieht sehr elegant aus. Er ist hilfsbereit, gutherzig, bescheiden und
klug. Dshurabek hilft beim Erlernen der Sprachen. Er interessiert sich für
Sprachen, Computertechnik, Bücher, Geschichte. Er studiert sich an der
Fakultät für Fremdsprachen der Karschier Universität. Er erweitert seine
Kenntnisse in einem Deutschzirkel, nimmt oft an Deutscholimpiaden teil.
Dshurabek hat ein Hobby. Er interessiert sich für Tischtennis. Dreimal in der
Woche geht er zum Training. Er nimmt an den Wettkämpfen teil.
Er hat eine große Familie. In der Familie sind 4 Kinder. Dshurabek ist das
älteste Kind. Seine Mutter ist Lehrerin von Beruf und der Vater – ein
hochqualifizierter Ingenieur. Ich besuche gern diese Familie.
In der Freizeit sind wir mit Dshurabek zusammen und bummeln durch die
Stadt, lesen Bücher, hören Musik. Wir sind beste Freunde.

Fragen

1. Wer heißt Dshurabeks Freund?


2. Wie alt ist er?
3. Seit wann kennen sie einander?
4. Wie das Äußere seines Freundes?
5. Wofür interessiert er sich?
6. Ist er hilfsbereit?
7. Können sie über die Familie von Dshurabek erzählen?
8. Was machen sie in der Freizeit?

Vokabeln

das Silber - kumush


das Gold - oltin
die Kindheit - bolalik
elegant - xushbichim
hilfsbereit – yordamga tayyor
gutherzig – ochiq ko‘ngil
bescheiden - kamtar
die Fremdsprache – chet tili
erweitern - oshirmoq
die Kenntnisse – bilim, ilm

10
der Zirkel – to‘garak
teilnehmen - qatnashmoq
der Tischtennis – stol tennisi
der Training – shug‘ullanish
der Wettkampf - musobaqa
der Ingenieur - muhandis
hochqualifiziert – yuqori malakali
bummeln – sayr qilmoq
Musik hören – musiqa eshitmoq

7. Tagesablauf

Ich bin Student der Karschier Staatlichen Universität. Seit 2009 studiere ich
an der Fakultät für Psychologie. Ich stehe im zweiten Studienjahr. Ich habe
jeden Tag viel zu tun.
Ich stehe gewöhnlich früh auf. Um 6.30 Uhr mache ich Morgengymnastik,
wasche mich, putze meine Zähne, dann mache ich das Bett und frühstücke. Das
Frühstück steht schon auf dem Tisch. Zum Frühstück esse ich Butterbrot und
trinke Tee, manchmal Kaffee oder Saft. Zum Frühstück brauche ich 15
Minuten. Nach dem Frühstück ziehe ich mich an und kämme mich.
Dann nehme ich meine Tasche und verlasse die Wohnung. Zur Universität
gehe ich gewöhnlich zu Fuß. Der Weg ist nicht weit, deshalb brauche ich bis zur
Universität etwa 10 Minuten. Von 8.30 bis 14.30 Uhr habe ich Unterricht.
Täglich habe ich 3- 4 Doppelstunden. Die Stunde dauert 80 Minuten. Wir haben
kleine 5 Minuten und zwischen um 12.40 und 13.10 Uhr 30 Minuten große
Pause. Manchmal esse ich in der Mensa zu Mittag. Da esse ich Hamburger,
trinke ich Tee. Danach gehe ich wieder zum Unterricht.
Nach dem Unterricht gehe ich nach Hause. Dann mache ich eine Stunde
Ruhepause. Danach erfülle ich meine Hausaufgaben. Ich brauche gewöhnlich 3-
4 Stunden dafür. Dann bediene einen Computer.
Um 19.00 Uhr esse ich zu Abend. Ich esse Suppe, Kartoffeln mit Fleisch oder
Fisch, Salate, als Dessert trinke Saft oder Kompot. Nach dem Abendessen
mache ich manchmal einen Spaziergang, lese Zeitungen, gehe zu den Freunden
oder sehe fern. Oft lese ich auch Bücher. Am Wochenende gehe ich abends in
eine Diskothek oder ins Theater. Um 23.00 Uhr gehe ich immer zu Bett, denn
ich muß am nächsten Tag früh zum Unterricht gehen.

Fragen

1. Wo studiert er?
2. An welcher Fakultät studiert er?
3. Wann steht er aus?
4. Was macht er am Morgen?

11
5. Womit geht er zum Unterricht?
6. Wie lange dauert die Stunden?
7. Was ißt er zu Mittag?
8. Was macht er nach dem Unterricht?
9. Wann ißt er zu Abend?
[Link] macht er nach dem Abendessen?
[Link] geht er zu Bett?

Vokabeln

sich waschen – yuvinmoq


Zähne putzen – tishlarni tozalamoq
das Bett machen – o‘rinni yig‘ishtirmoq
das Frühstück – nonushta
das Saft - sharbat
sich kämmen – taranmoq
sich anziehen – kiyinmoq
verlassen – chiqib ketmoq
zu Fuß – piyoda
der Weg – yo‘l
die Pause – tanaffus
die Doppelstunde – ikki soatlik (akademik) dars
dauern – davom etmoq
zu Mittag essen – tushlik yemoq
die Mensa – oshxona
erfüllen – bajarmoq
die Hausaufgabe – uy vazifasi
Computer bedienen – kompyuterda ishlamoq
das Abendessen – kechki ovqat
die Suppe – sho‘rva
die Kartoffel – kartoshka
der Fleisch – go‘sht
der Fisch – baliq
das Dessert [dɛʹsɛrt va dɛʹsɛ:r] – desert (ovqatdan keyin tortiladigan shirinlik)
der Spaziergang – sayr
die Wochenende – hafta oxiri
zu Bett gehen – uxlamoq

8. Mein Hobby

Hobby ist etwas, was wir gern tun. Jeder Mensch hat sein Hobby. Der eine
sammelt Photos, der andere Edelsteine, Abzeichen, Münzen, Briefmarken.
Einige sind scharf auf Tiere. Die anderen schwärmen für Musik und sammeln
Kassetten, Discs. Die Frauen und die Mädchen stricken und nähen gern. Die
Jugendlichen haben schon Hobbys. Die Jugend interessiert sich für moderne

12
Musik, besucht Klubs, Diskos. Viel öfter als Erwachsene gehen die
Jugendlichen ins Kino. Viele Menschen haben Bücher als Hobby.
Ich bin ein Bücherfreund. In unserem Haus gibt es kleine Bibliothek. Aber
ich besuche oft die Universitäts- und Stadtbibliotheken. Dort kann ich Bücher
finden, die mich interessieren. Alle Familienangehörigen lieben Bücher. Die
Bücher wurden bei uns nicht nur gesammelt, sondern auch gelesen. Ich lese die
Abenteuerbücher gern. Die Bücher aus der Bibliothek meines Vaters waren die
Werke von Goethe, Djuma, Zola, Tolstoi, Alischer Nawoi, Ojbek, Said Achmad
und andere. Natürlich bin ich in der Bibliothek abonniert. Die trägt den Namen
Saido Nasafij. Ich habe viele Lieblingsschriftsteller. Das sind: Alischer Nawoi,
Goethe, Schiller, Lessing, Tschechow, Tolstoi, Pasternak, Stendal, Utkir
Hoschimow und viele andere. Bücher bleiben für mich immer Quelle der
Erkenntnis und Erfahrung.
Viele Menschen treiben Sport, spielen am Computer. Es gibt viele Sportarten:
Fußball, Volleyball, Basketball, Tennis, Boxen, Eiskunstlauf, Leichtathletik,
Golfspiel, Bowling und andere. Jede Sportart kann den Menschen abhärten und
geschickt machen. Besonders populär ist Golfspiel. Und ich spiele Golfspiel
auch gern. Ich bin auch ein Sportfreund, denn Sport macht mich Spaß. Wenn
ich noch Zeit habe arbeite auf dem Computer.

Fragen
1. Was ist Hobby?
2. Welche Hobbys haben die Menschen?
3. Wie verbringen die Jugendlichen ihre Freizeit?
4. Besuchen Sie oft Klubs, Discos, Kinos?
5. Was ist Ihr Hobby?
6. Sind Sie Sportfreund?
7. Sammeln Sie Briefmarken, Münzen, Bücher?

Vokabeln
das Hobby [ʹhɔbi] – xobbi, sevimli mashg‘ulot
sammeln – yig‘moq
der Edelstein – qimmatbaho tosh
das Abzeichen - nishon
die Münze – tanga
die Briefmarke – xat matkasi
schwärmen – sidqidildan yaxshi ko‘rmoq
stricken – to‘qimoq
nähen – tikmoq
die Erwachsene – o‘smir
das Abenteuerbuch – sarguzasht kitob

13
in der Bibliothek abonnieren – kutubxonaga a’zo bo‘lmoq
die Quelle – manba
das Erkenntnis – bilim, ilm
die Erfahrung – tajriba
abhärten –toblamoq, chiniqtirmoq
populär – mashhur, taniqli
das Golfspiel – golf o‘yini
das Bowling [boυlɪŋ] – bouling
Spaß machen – quvonch bag‘ishlamoq

II. SHUL- UND HOCHSCHULBILDUNG, BERUFSAUSWAHL

1. Die Schule, der Lehrer, das Lieblingsfach

In unserer Stadt gibt es viele Schulen. Ich lernte in der 5. Schule. Unsere
Schule war eine Elfklassenschule. Sie liegt in der Usbekistanstraße. Die Schule
besteht seit dem Jahre 1945. Das ist ein großes, geräumiges, zweistockiges
Gebäude. Vor dem Gebäude ist ein Garten. Hier wachsen Tannenbäume,
Blumen und Pflanzen. Neben der Mensa befindet sich Sportsaal. Im Hof gibt es
einen großen Sportplatz. Während der Stunde der Physischen Kultur trainieren
die Schüler hier. Dort finden verschiedene Wettkämpfe statt.
Im Erdgeschoß gibt es eine Garderobe, eine Kanzlei, ein Kabinet für
Moralität, ein Zimmer des Arztes, eine Bibliothek, eine Aula und
Computerräume.
Im zweiten Stock befinden sich Fachräume für Biologie, Chemie, Deutsch,
Russisch, Literatur, Physik, Geschichte, Mathematik, Informatik, Geographie
und viele andere. Die Grundschüler lernen in einem anderen Gebäude.
In der Aula werden Festveranstaltungen, Versammlungen, Konzerte, bunte
Abende, Treffen mit bekannten Menschen durchgeführt. In unserer Schule
herrscht Ordnung.
In der Schule unterrichten erfahrene, gebildete Lehrer. Meine
Lieblingslehrerin ist Togayeva Sayyora. Sie ist Deutschlehrerin. Meine
Deutschlehrerin hat mir die Liebe zur deutschen Sprache anerzogen. Deutsch
war mein Lieblingsfach. In den Stunden von Sayyora Togayeva herrschte eine
besondere Atmosphäre. Ihre Stunde waren immer interessant und verständlich.
Sie kennt ihre Arbeit gut. Neben Deutsch war die Literatur auch mein
Lieblingsfach.

Fragen

1. Wo befindet sich die 5. Schule?


2. Wieviel Stöcke hat das Gebäude?
3. Wo ist der Sportplatz?

14
4. Was findet hier statt?
5. Welche Kabinette gibt es in ihrer Schule?
6. Welche Klassenräume befinden sich im zweiten Stock?
7. Was wird in der Aula durchgeführt?
8. Wer war Ihre Lieblingslehrerin?
9. Was war Ihre Lieblingsfächer?

Vokabeln

die Elfklassenschule – 11 yillik maktab


geräumig – shinam
der Stock – qavat
zweistöckig – ikki qavatli
das Gebäude – bino
der Sportplatz – sport maydoni
die Kanzlei – idora, kontselariya
die Moralität – ma’naviyat
die Aula – faollar zali
der Grundschüler – boshlang‘ich sinf o‘quvchisi
die Festveranstaltung – bayram tadbiri
die Versammlung - majlis
bunter Abend – badiiy kecha
unterrichten – dars bermoq
gebildet – o‘qimishli, ma’lumotli
der Lieblingslehrer – sevimli o‘qituvchi
anerziehen – havas uyg‘otmoq
herrschen – hukm surmoq
die Atmosphäre – muhit
das Lieblingsfach – sevimli fan

2. Pläne für die Zukunft

In diesem Jahr beendet das Schuljahr. Das ist eine wichtige Entscheidung im
Leben, wenn die Schule zu Ende geht. Es ist wichtig, einen Beruf zu wählen.
Diese Frage bewegt allen Jugendlichen. Jeder Beruf soll den Wünschen
entsprechen.
Der Mensch muß selbst seinen eigenen Lebensweg finden. Und der künftige
Beruf spielt eine entscheidene Rolle. Die Wahl des Berufes hängt von den
Fähigkeiten und Interessen des Menschen ab. Bei der Berufswahl spielen Lehrer
und Eltern eine große Rolle. Das ist wichtig, sich über verschiedene Berufe zu
informieren, wenn man einen Beruf wählt.
Es gibt verschiedene Berufe: Lehrer, Arzt, Architekt, Manager,
Rechtsanwalt, Agronom, Journalist, Verkäufer, Jurist, Kellner, Dolmetscher,
Richter, Schauspieler, Maler, Historiker, Schriftsteller, Redakteur, Regisseur,

15
Schlosser, Bauarbeiter, Fahrer, Bergmann, Melkerin, Elektriker, Schneider,
Kranführer, Koch, Seemann, Friseur, Fischer, Dreher, Fotograf, Fremdenführer
und andere.
Die Wahl eines Berufes ist keine leichte Aufgabe, weil alle Berufe interessant
und wichtig sind.
Nach der Schule setzen viele Jugendliche ihr Studium an den Lyzeen,
Golleges, Instituten und Universitäten fort. Die Frage der Berufswahl
beschäftigt alle Schüler. Nach dem Schulabschluß unterhalten alle Schüler über
die Berufe sehr lebhaft. Sie sprechen interessiert über ihre Zukunftspläne.

Fragen

1. Was ist der Beruf?


2. Haben Sie schon Ihren künftigen Beruf gewählt?
3. Wofür interessieren Sie sich?
4. Wo wollen Sie arbeiten?
5. Gefällt Ihnen der Beruf Ihrer Eltern?
6. Welche Berufe sind Ihnen bekannt?
7. Was möchten Sie werden?
8. Was sind Ihre Verwandten von Beruf?

Vokabeln

der Beruf – kasb


die Entscheidung – qaror, xal qilish
wählen – tanlamoq
der Wunsch – tilak, istak
entsprechen – mos kelmoq
der Lebensweg – hayot yo‘li
künftig – kelgusi
die Fähigkeit – qobiliyat
abhängen – bog‘liq bo‘lmoq
informieren – xabar bermoq
der Rechtsanwalt – advokat, ximoyachi
der Verkäufer – sotuvchi
der Kellner – ofisiant
der Dolmetscher –tarjimon
der Richter – sudya
der Schauspieler – aktyor
der Schriftsteller – yozuvchi
der Schlosser – slesar
der Bauarbeiter – quruvchi
der Fahrer – haydovchi

16
der Bergmann – konchi
der Melkerin – sut sog‘uvchi
der Schneiderin – tikuvchi
der Koch – oshpaz
der Seemann – dengizchi
der Friseur – sartarosh
der Fischer – baliqchi
der Dreher – charxchi
der Fotograf – suratkash
der Fremdenführer – gid, chet el sayyohlari boshlovchisi

3. Mein künftiger Beruf

In der Welt gibt es sehr viele Berufe. Vor jedem Mensch steht die Frage,
welchen Beruf er sich wählt. Das sind Lehrer, Komponist, Maler, Tischler und
viele andere.
Als ich noch klein war wollte ich Schauspielerin werden. Aber vor dem
Schulabschluß wusste ich ganz genau, daß ich Dolmetscherin werde. Meiner
Meinung nach muß ein moderner Mensch eine Fremdsprache gut kennen. Der
große Klassiker der deutschen Literatur Goethe sagte: “Wer keine
Fremdsprache kennt, weiß nichts von seiner eigenen”.
Das Interesse für die Fremdsprachen ist sehr groß. Auf Wunsch der Eltern
werden jetzt schon in den Kindergarten Fremdsprachen unterrichtet. Die
Kenntnis der Fremdsprachen spielt eine große Rolle im Leben des Menschen,
besonders heute. Unser Land hat die Grenze aufgemacht und wir haben
Kontakte mit vielen Ländern.
Die Dolmetscher helfen den Menschen sich miteinander zu verständigen. Die
Fremdsprache hilft die Kultur und das Leben eines anderen Volkes besser
kennenzulernen. Mein künftiger Beruf ist mit den Fremdschprachen verbunden.
Gern möchte ich perfekte Dolmetscherin werden. Dieser Beruf ist interessant
und spannend. Man kann die Kontakte mit den Menschen anknüpfen.
Außerdem gibt dieser Beruf die Möglichkeit, viel zu reisen und die Kultur
anderer Völker kennenzulernen. Der Dolmetscherberuf genießt eine hohe
Prestige.

Fragen

1. Welche Berufe wissen Sie?


2. Wovon träumten Sie in der Schulzeit?
3. Was ist Ihr künftiger Beruf?
4. Welche Berufe sind mit der Fremdsprache verbunden?
5. Wie ist Ihre Sprachkenntnisse?
6. Wollen Sie Dolmetscher werden?

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Vokabeln

der Komponist – bastakor


der Maler – rassom
der Tischler – duradgor
der Schulabschluss – maktab nihoyasi
das Interesse – qiziqish
das Kenntnis – bilim
das Land – mamlakat
die Grenze – chegara
aufmachen – ochmoq
die Kontakt anknüpfen – do‘stlik aloqalarini bog‘lamoq
verständigen – tushunmoq
das Volk – xalq
verbunden sein – bog‘liq bo‘lmoq
perfekt – mukammal, a’lo
spannend – zavqli, maroqli
die Möglichkeit – imkonoyat
reisen – sayohat qilmoq
kennenlernen – bilmoq, tanishmoq
Prestige genießen – obro‘ga ega bo‘lmoq

4. Unsere Universität

Ich studiere an der Karschier Staatlichen Universität. Unsere Hochschule


wirkte seit 1956 als pädagogishe Institut. Seit ab 11. März 1992 wurde
Karschier Staatliche Universität.
Unsere Universität hat zwei Tagesabteilungen. Die Universität hat acht
Fakultäten: Fakultät für Fremdsprachen, Fakultät für Physik und Mathematik,
Fakultät für Geschichte, Fakultät für usbekische Philologie, Fakultät für
allgemeine Technik, Fakultät für Körperkultur, Fakultät für Pädagogik und
Psychologie, Fakultät für Chemie und Biologie. Die Universität hat 37
Lehrstühle und 30 Fachrichtungen. Unsere Universität verfügt über 548
hochqualifizierten Lehrkräfte. Darunter sind 20 Professoren und 196
Kandidaten. An der Universität studieren 7846 Studenten in den 295
akademischen Gruppen. Hier studieren die Vertreter 7 Nationalitäten. Zum
Universitätsbestand gehört ein akademisches Lyzeum.
An der Universität gibt es 4 Studentenwohnheime. Im Universitätsgelände
werden Mensen, Cafeterien betrieben. Sie sind modern eingerichtet.
Außerdem hier gibt es ein “Informations Ressourcen Zentrum” (IRZ), die
Zentren “Informationstechnologie und Distanzbildung”, “Fremdsprachen”,
“Nähen”. “Nasaf und Kesch”, “Kurasch”, “Gesundheit” und ein Verlag. An der
Universität studieren 231 begabte Studenten. Für sie werden die Stunden in der

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“Spezialität”, “Fremdsprache”, “Computer” speziell nach dem festen
Stundenplan unterrichtet. Während des Studiums haben die Studenten das
Praktikum in den Schulen, Lyzeen und Colleges.
Die Universität pflegt Kontakte zu Usbekistan National Universität,
Taschkenter Staatliche pädagogische Universität, Taschkenter juristisches
Institut, Gulistaner Staatliche Universität, Andishaner Staatliche Wirtschafts
Institut, Ferganaer Staatliche Universität, Nukuser Staatliche Universität und
Karschier Ingenieuer- Ökonomie Institut. Die besten internationale Kontakte
sind mit Großbritanien Nord- London Universität, Finnland Oulu Universität,
Organisation Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD) und Goethe-
Institut in BRD.
Seit 2000 hat die Universität Anschluß ans Internet. In modernen technisch
ausgestatteten Computerräumen können die Studenten und Lehrer für ihr
Studium und Arbeit im Internet Material finden und per E- mail Kontakte in
aller Welt pflegen.
Ich studiere an der Fakultät für Fremdsprachen. Ich bin im 4. Studienjahr.
Das Studium an der Universität dauert 4 Jahre.
An unserer Universität werden allgemeinbildene und fachorientierte Fächer
studiert. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch, Psychologie und Informatik. Das
Studium wird mit der Verteidigung einer Diplomarbeit abgeschlossen. In
diesem Jahr beende ich das Sudium und bekomme Bachelor Diplom. Ich will in
der Zukunft Magister Diplom bekommen.

Fragen

1. Seit wann wirkt Karschier Staatliche Universität?


2. Welche Fakultäten gibt es an der Universität?
3. Wieviel Lehrstühle und Fachrichtungen gibt es?
4. Wie ist die Lehrkörper?
5. Wieviel Studenten studieren an der Universität?
6. Mit welchen Hochschulen hat die Universität Kontakte?
7. Gibt es in Ihrer Universität Internet?
8. An welcher Fakultät studieren Sie?
9. Wie lange dauert das Studium?
[Link] wird das Studium abgeschlossen?

Vokabeln

wirken – faoliyat ko‘rsatmoq


die Tagesabteilung – kunduzgi bo‘lim
der Lehrstuhl – kafedra
die Fachrichtung – yo‘nalish
juristisch – yuridik

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der Lehrkraft – o‘qituvchilar tarkibi
der Vertreter – vakil
der Bestand – tarkib
das Studentenwohnheim – talabalar yotoqxonasi
IRZ – axborot resurs markazi
die Informationstechnologie und Distanzbildung – axborot
texnologiyalari va masofaviy ta’lim
die Spezialität – mutaxassiklik
das Praktikum – amaliyot
das Kontakt – aloqa
der Anschluß – bog‘lanish, ulanish
ausgestattet sein – jihozlangan
E- mail – elektron pochta
allgemeinbildend – umumiy ta’lim beruvchi
die Verteidigung – himoya qilish
abschließen – tugatmoq
DAAD – Germaniya akademik almashinuv xizmati
der Bachelor [bɛtʃәlɒ] – bakalavr
der Magister – magistr

5. Das Studium

Ich studiere an der Karschier Staatlichen Universität an der Fakultät für


Mathematik. Das Studium beginnt seit 2. September. Die Zulassungprüfungen
legte ich schon im 1. August ab. Drei Testarbeiten waren in Mathematik, in
Physik, in Fremdsprache. Ich bekam 210 ball und wurde in die Universität
immatrikuliert.
Ich studiere in der “M- 11” Gruppe. Unsere Gruppe besteht aus 25 Personen.
Täglich habe ich 3 Doppelstunden. Jede Stunde dauert 80 Minuten. Während
einer Woche gibt es Vorlesungen, Seminare und Laboratorien. Die Lektoren
unterrichten die Stunden nach den neuen pädagogischen Technologien. In den
Auditorien gibt es elektronische Tafeln, Computer, Lichtprojektoren.
Außerdem stehen den Studenten die Schrachlaboratorien zur Verfügung.
Bei uns studiert man viele verschiedene Fächer und Spezialdisziplinen:
Geometrie, Physik, Informatik, Praktische Mathematik, u.a. Außerdem kann ich
Geschichte, Pädagogik, Psychologie, Deutsch und Russisch nennen.
Unsere Kenntnisse wird nach dem System “Rating” geschätzt. Wir haben
Winter- und Sommersemestr. In jedem Semestr haben wir Zwischen- und
Schlußkontollen. Wir legen diese Kontrollen mündlich und schriftlich ab. In
diesem Semester sollen wir 8(acht) Schlußkontrollarbeiten ablegen. Wir
schreiben aus jedem Fach selbständige Arbeiten.
Bei der Vorbereitung zu den Stunden und selbständigen Arbeiten benutzen
wir Internet. Wir arbeiten nach den Stunden im Lesesaal. Und besuchen wir oft
die Universitätsbibliothek.
Ich denke, das Studium an der Mathematikfakultät ist interessant.

20
Fragen

1. Wo studieren Sie?
2. Wann beginnt das Studium?
3. In welcher Gruppe studieren Sie?
4. Wie lange dauert jede Stunde?
5. Wie sind die Auditorien eingerichtet?
6. Welche Fächer studieren Sie?
7. Wann haben Sie zwischen und Schlußkontrollen?
8. Benutzen Sie Internet oft?
9. Wie oft besuchen Sie die Bibliothek?

Vokabeln

die Zulassungprüfung – kirish imtihoni


immatrikulieren – qabul qilmoq
die Vorlesung – ma’ruza
der Lektor – ma’ruzachi o‘qituvchi
zur Verfügung stehen– xizmatida turmoq
mündlich – og‘zaki
schriftlich – yozma
die Zwischenkontrolle – oraliq nazorat
die Schlußkontrollarbeit – yakuniy nazorat ishi
selbständig – mustaqil
benutzen – foydalanmoq
denken – o‘ylamoq
das Rating [reɪtɪŋ] – reyting

III. MEINE HEIMAT

1. Mein Heimatland

Usbekistan ist ein Binnenstaat in Zentralasien. Nachbarländer sind im


Westen und Norden Kasachstan, im Osten Kirgisistan, im Südosten
Tadschikistan und Afghanistan, im Süden Turkmenistan. Im Westen grenzt das
Land an den Aralsee. Usbekistan hat eine Fläche von 447.400 km² und liegt im
mittleren Zentralasien. Usbekistan hat in etwa 28 Millionen Einwohner. Die
Bevölkerung Usbekistans besteht aus über 100 Völkerschaften, davon nach
offiziellen Angaben zu 71 % aus Usbeken, 5,1 % Russen, 5 % Tadschiken,
4,1 % Karakalpaken, 3,2 % Kasachen, 2,7 % Krimtataren, 2,5 % Koreaner.
Usbekistan und Liechtenstein sind die einzigen Binnenstaaten der Erde.

21
Usbekistan ist in 12 Gebieten und eine autonome Republik gegliedert. Die
größten Städte Usbekistans sind Taschkent, Namangan, Andijon, Samarkand,
Nukus und Buchara. Die Hauptstadt ist Taschkent.
Es ist reich an Wäldern, Flüssen und Seen. Viele Bodenschätze der Erde
kommen in Usbekistan vor. Es sind Grafit, Marmor, Steinkohle, Eisenerz, Gold,
Kupfer, Blei, Aluminium, Braunkohle, Buntmetalle, Erdgas und andere
Rohstoffe. Weitere wichtige Bodenschätze sind: Uran, Silber, Blei, Zink,
Wolfram, Molybdän und Kaolin.
Usbekistan erstreckt sich von den Wüsten am Aralsee im Westen über cirka
1.200 km bis zum fruchtbaren Ferghanatal im Osten. Der größte Teil der Fläche
Usbekistans wird von Wüsten eingenommen.
Der höchste Berg Usbekistans liegt im Hissargebirge und erreicht eine Höhe
von 4.643 Metern. Dieser trägt heute den Namen Hazrat Sulton.
Durch Usbekistan fließen die zwei wichtigsten Zuflüsse des Aralsees und
größten Ströme Zentralasiens, der Amudarja mit 2.539 km Länge und der
Syrdarja mit 2.212 km Länge. Beide Flüsse liegen jedoch nur mit einem Teil
ihres Laufes in Usbekistan. Weitere wichtige Flüsse sind der Surchandarja,
Kaschkadarja, Serafschan. Die größten Seen in Usbekistan Aralsee, der
Aibugirsee, der Sarykamyschsee , der Aydar Koʻl, Talimardshan-Stausee.
Das Klima Usbekistans zählt zu der gemäßigten Zone. Die Sommer sind
meist heiß und wolkenlos, die Winter unbeständig und kalt.
Usbekistan ist ein Industrieland. In Asaka im Ferganatal produziert
UzDaewoo jährlich etwa 190.000 Kleinwagen der Typen Matiz, Nexia und
Damas für den zentralasiatischen Markt. Im Werk von UzAvtoSanoat werden
bereits die Modelle Captiva, Epica und Tacuma hergestellt. In Usbekistan
wurden Autos der Marke Chevrolet produziert. Jährlich sollen 250.000 Autos
der Typen Captiva, Epica, Lacetti und Tacuma hergestellt werden.
In Taschkent findet die Produktion der Militärtransportflugzeuge Il-76 und
der Passagierflugzeuge IL-114 statt.
Die Industriezweige sind die Verarbeitung von Baumwolle und Seide, die
Teppichindustrie, Bearbeitung von Karakulfellen. Außerdem gibt es in
Usbekistan Nahrungsindustrie, chemische, energetische Bau Weinkellereien.
Die Usbekistan ist Zentrum des Tourismus. Im Laufe des ganzen Jahres
besuchen Tausende Touristen. Beliebte Reiseziele der ausländischen Touristen
sind die antiken Städte Samarkand, Buchara und Chiwa.
1991 wurde die Unabhängigkeit Usbekistans erklärt. Aus den ersten direkten
Präsidentschaftswählen am 29. Dezember 1991 ging Islom Karimov mit
86 Prozent der Stimmen als Sieger hervor und wurde erster Präsident der
unabhängigen Republik Usbekistan.
Oliy Majlis ist das höchste repräsentative Staatsorgan. Seit dem 26.
Dezember 2004 gibt es in Usbekistan ein Zweikammerparlament: die
gesetzgebende Kammer mit 120 Abgeordneten und der Senat mit 100
Senatoren.

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Die größten Parteien sind: Volksdemokratische Partei Usbekistans, National-
demokratische Partei Fidokorlar, Sozialdemokratische Partei Adolat, Partei
Milliy tiklanish, die Partei des Heimatsfortschritts.
Usbekistan ist Mitglied mehreren internationaler Organisationen: der
Vereinten Nationen (UNO), Shanghai Cooperation Organisation (SCO),
Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), Economic Cooperation
Organisation (ECO), Organisation der Islamischen Konferenz (OIC),
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Die Flagge Usbekistans ist blau- weiß- grün. Im oberen, hellblauen Teil der
Flagge ist ein weißer Halbmond, daneben 12 fünfzäckige Sterne.
Im Wappen Usbekistans sind Berge, Flüsse, Weizen, Baumwolle, Täler und
Felder, die hellscheinende Sonne, ein achteckiges Emblem mit Halbmond und
einem Stern und Figur der fantastischen Humovogel dargestellt. Die Hymne
Usbekistans wurde von Abdulla Oripow gedichtet. Die Melodie ist von
Mutawakkil Burchonow.

Fragen

1. Wieviel Nachbarländer hat Usbekistan?


2. Welche Nationalitäten leben in Usbekistan?
3. Nennen Sie die größten Städte Usbekistans.
4. Welche Bodenschätze kommen in Usbekistan vor?
5. Wieviel Meter hoch ist Hissargebirge?
6. Welche Flüsse fließen durch Usbekistan?
7. Erzählen Sie über das Klima Usbekistans.
8. Was produzieren die Industriezweige in Usbekistan?
9. Nennen Sie die antiken Städte.
10. Wann wurde Usbekistan unabhängig?
11. Wie heißt die höchste repräsentative Staatsorgan?
12. Welche größten Parteien gibt es in Usbekistan?
13. Ist Usbekistan Mitglied mehreren internationaler Organisationen?
14. Erzählen Sie über die Symbole der Republik.

Vokabeln

der Binnenstaat – ichki davlat


die Völkerschaft – xalqchil
die Angabe – ko‘rsatma, yo‘llanma
gliedern – bo‘linmoq
vorkommen – bor bo‘lmoq, uchramoq
fruchtbar – serhosil, unumdor
die Wüste – cho‘l, sahro
einnehmen – egallamoq
der Berg – tog‘

23
wolkenlos – bulutsiz
unbeständig – o‘zgarib turadigan
produzieren – ishlab chiqarmoq
das Flugzeug – samolyot
die Verarbeitung – ishlov berish
die Teppichindustrie – gilamchilik sanoati
das Karakulfell – qorako’lchilik, qorako‘l teri
repräsentativ – vakil bo‘lgan, vakil qilingan
der, die Abgeordnete – deputat, noib
der Halbmond – yarim oy
der Stern – yulduz
fantastisch – xayoliy
der Humovogel – baxt qushi

2. Taschkent – die Hauptstadt Usbekistans

Taschkent ist eine alte Stadt. Es ist über 2200 Jahre alt. Taschkent ist die
Hauptstadt Usbekistans mit ca. 2,7 Mio. Einwohnern.
Taschkent liegt nördlich der großen Seidenstraße an der Grenze zu
Kasachstan am westlichen Rand des Tianschangebirges.
Taschkent ist kulturelles, industrielles und wissenschaftliches Zentrum
Usbekistans. Der Amir-Timur-Park ist das Zentrum Taschkents und eine der
schönsten Sehenswürdigkeiten von Taschkent. Nähe des Parks liegt auch das
Amir-Timur-Museum, das ganz der neuen Leitfigur Usbekistans gewidmet ist.
In der Neustadt befinden sich das Nationalhistorische Museum, das Museum
der angewandten Kunst, die Staatliche Kunsthalle. Im Südwesten der Stadt
befindet sich der Erholungspark Nawoi. Er besteht aus einem künstlich
angelegten See und Fahrgeschäften.
Sehr im Süden Taschkents liegt das Eisenbahnmuseum. Im Osten
Taschkents befindet sich der Zoo der Stadt. Etwas nördlich der Neustadt liegt
der Fernsehturm Taschkent.
An den Fernsehturm schließen sich der Aquapark, eine Art Spaßbad, und der
japanische Garten an. Ebenfalls sehenswert ist die Metro Taschkents. Taschkent
ist die einzige Stadt in Zentralasien mit U-Bahn. Die U-Bahn Taschkent
entstand seit 1977. Der Bahnhof Taschkents ist ein wichtiger Knotenpunkt des
Eisenbahnnetzes in Zentralasien.
Hier befinden sich viele berühmte Werke, Fabriken und Betriebe. Heute
produzieren in Taschkent verschiedene Waren. In Taschkent haben viele
weltbekannte Firmen ihre Vertretungen. Taschkent ist eine der groβten Städte
der Welt. Es gibt vieles, was man über Taschkent erzählen konnte. Es ist aber
besser all das mit seinen Augen zu sehen. Ich war in Taschkent viel Mal. Aber
ich möchte Taschkent noch einmal besuchen.

24
Fragen

1. Wie heißt Ihre Hauptstadt?


2. Wieviel Einwohner zählt die Stadt?
3. Wo liegt die Stadt?
4. Ist das eine Industriestadt?
5. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Taschkent?
6. Erzählen Sie über Taschkenter Bahnhof?
7. Gibt es viele Werke und Fabriken in der Stadt?

Vokabeln

alt –eski
die Seidenstraße –ipak yo‘li
der Rand – chet, chekka
die Leitfigur – ideal, namuna
angewandt – amaliy
die Kunsthalle – san’at saroyi
das Fernsehturm – teleminora
sehenswert – diqqatga sazovor
das Fahrgeschäft –
der Knotenpunkt – asosiy joy
das Werk – zavod
das Betrieb – korxona, xo‘jalik
die Vertretung – vakillik, vakolatxona
erzählen – hikoya qilmoq, aytib bermoq

3. Meine Heimatstadt

Meine Heimatstadt heißt Karschi. Es ist über 2700 Jahre alt. Karschi feierte
2006 offiziell seine 2700- jährige Geschichte. Die Einwohnerzahl beträgt
235300 Einwohner. Karschi ist die Hauptstadt des Gebietes Kaschkadarja
im Südosten der Republik Usbekistan. Karschi ist die siebtgrößte Stadt in
Usbekistan.
Die Stadt hieß früher Nachschab und Nasaf. Dann von im 14. Jahrhundert
Karschi. In Karschi befinden sich die Ruinen der bedeutenden sogdischen
Erkurgan– Festung. Sie entstand im 9. Jahrhundert. Heute gibt es in Karschi
noch einige Moscheen und Medressen zu sehen. Das sind: Medresse
Bekmir, Kok- Gumbas- Moschee, Odina- Moschee, Chonakoh- Moschee und
andere.
Heute ist Karschi eine moderne Stadt. In Karschi gibt es viele
Sehenswürdigkeiten. Hier befindet sich zwei größte Parks. Sie sind beliebteste

25
Erholungsorte für Kinder. In der Nähe des Parks liegt die Gebietsbibliothek. Sie
trägt den Namen “Saido Nasafiy”. Es gibt noch eine Stadtbibliothek.
Neben der Bibliothek ist Alischer Nawoi Theater. Samstags und Sonntags
besuchen das Theater Schüler, Studenten und Stadtbewohner verschiedener
Berufe. Außerdem gibt es in der Stadt die Theaters “Eski Matschit” und
“Mulokot”.
Die Hotels “Karschi”, “Tong”, “Afsona”, “Jayhun” stehen den Touristen,
Reisenden und ausländischen Gästen zur Verfügung.
Vor dem Mustakillikplatz erhebt sich das Gebäude der Sitz der
Gebietsregierung.
Der Sadtsverwaltung gegenüber befindet sich das Jugendzentrum
“Kamolot”. Dieses Zentrum vereinigt sich begabte, talentvolle Jungen und
Mädchen.
Karschi ist kulturelles und wissenschaftliches Zentrum. Viele Schulen,
Lyzeen, Gymnasien, Colleges funktionieren für Schüler und Studenten. Es gibt
noch Karschier Saatliche Universität, Karschier Ingeneur- Ökonomie Institut,
eine Filiale der Taschkenter Informations Technologie Institut.
Die Industrie ist in der Stadt hochentwickelt. Die Werke, Fabriken,
Betrieben erzeugen hochqualifizierte Produkte.
Verschiedene Gesundheitszentren, Fitnesscenter, Privatkliniken, Stadts- und
Gebietskrankenhäuser dienen für Bewohner.
In der Stadt gibt es für Bewohner bediente Märkte, Supermärkte,
Warenhäuser, Geschäfte, Boutiquen, Handelszentren.
Die Stadt ist durch seine Sportler bekannt. Die Sportklubs für verschiedene
Sportarten wirken ständig. Der Fußballklub Nasaf ist ein der berühmten
Sportklubs.
Der Fußballklub spielt derzeit in der höchsten Spielklasse von Usbekistan.
Dieser Klub hat tausende Fußballfanatiker.
Von Hauptbahnhof kann man mit Expresszügen nach mehrere Städte und
Länder fahren. Noch es gibt zwei Autobahnhöfe mit Ost- und Westrichtung.
Karschi liegt am Fluß Kaschkadarja. Über dem Fluß stehen alte und moderne
Brücken.

Fragen

1. Wie heißt Ihre Heimatstadt?


2. Wie alt ist Karschi?
3. Wie hieß Karschi früher?
4. Welche historische Denkmäler gibt es in Karschi?
5. Welche Sehenswürdigkeiten hat die Stadt?
6. Ist Karschi ein kulturelles Zentrum?
7. Gibt es in der Stadt Hochschulen?
8. Gefällt Ihnen Ihre Stadt?

26
Vokabeln

offiziell – rasmiy
betragen – to‘g‘ri kelmoq
die Gebietsbibliothek – viloyat kutubxonasi
der Stadtbewohner – shahar aholisi
die Verfügung – farmoyish, buyruq
erheben sich – ko‘tarilmoq
die Stadtsverwaltung – davlat boshqaruvi
funktionieren – ishlamoq
erzeugen – ishlab chiqarmoq
vereinigen – birlashtirmoq
das Gesundheitszentrum – sog‘lomlashtirish markazi
das Fitnesscenter – fitnes markazi
die Privatklinik – shahsiy klinika
die Boutique – butik, kiyim- kechak do‘koni
das Handelszentrum – savdo markazi
ständig – doimiy
der Fußballfanatiker – futbol ishqibozi
Ost- und Westrichtung – sharqiy va g‘arbiy yo’nalish

IV. DEUTSCHLAND UND DIE DEUTSCHSPRACHIGEN LÄNDER

1. Deutschland

Deutschland ist ein föderalistischer Staat in Mitteleuropa. Das vereinigte


Deutschland liegt im Herzen Europas und verbindet West und Ost, Nord und
Süd. Es grenzt an 9 Staaten: Polen, die Tschechische Republik, Österreich, die
Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und Dänemark.
Das heutige Deutschland enstand am 3. Oktober 1990. Vom September 1949
bis zum Oktober 1990 existierten auf dem Territorium Deutschlands zwei
Staaten: die Bundesrepublik Deutschland (die BRD) und die Deutsche
Demokratische Republik (die DDR). Deutschland hat etwa 82,6 Millionen
Einwohner. Die Fläche Deutschlands beträgt 356 800 Quadratkilometer. Davon
sind 7,3 Millionen Bürger nichtdeutscher Herkunft. Die Oberfläche in der BRD
besteht aus 4 Landschaften. Das sind: das Nordliche Tiefland, das
Mittelgebirge, das Alpenvorland und die Alpen.
Die höchsten Berge sind die Zugspitze (2962 m), Großen Arber im
Bayerischen Wald (1456 Meter), der Feldberg im Schwarzwald (1493 Meter),
Brocken auf 1142 Meter.
Deutschland ist reich an Flüssen. Die längsten Flüsse sind der Rhein (865),
die Elbe (725), die Oder und die Donau (647). Die größten deutschen Inseln

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sind in der Ostsee Fehmarn, Poel, Hiddensee, Rügen und Usedom; größte
Halbinsel ist Fischland-Darß-Zingst.
Das Klima in der Republik ist gemäßigt und feucht. Die bedeutenden
Bodenschätze sind Stein- und Braunkohle. Die wichtigsten Industriezweige sind
die Metallurgie, die Chemieindustrie und die Leichtindustrie.
Deutschland hat 16 Bundesländer. Zur Hauptstadt Deutschlands wurde
Berlin, die größte deutsche Stadt. Der Sitz der Regierung ist in Bonn. Andere
Großstädte sind: Hamburg, Köln, Düsseldorf, Dresden. Das höchste
Machtorgan der BRD ist der Bundestag. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik
Deutschland ist seit 2010 Bundespräsident Christian Wulff (CDU). Die seit
2005 amtierende Bundeskanzlerin ist Angela Merkel (CDU).
Die Staatsflagge der BRD besteht aus drei Farben: Schwarz- Rot- Gold. Im
Jahre 1832 wurde die Flagge Schwarz- Rot- Gold zum Symbol für einheitliche
deutsche Republik. Das Staatswappen besteht aus einem im goldenen Schild
schwarzen Adler. Die Nationalhymne der BRD ist die dritte Strophe des Liedes
der Deutschen. Der Text des Liedes wurde von August Heinrich Hoffmann von
Fallersleben gedichtet. Die Melodie ist von Joseph Haydn.
Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz für die
Bundesrepublik Deutschland. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik
Deutschland wurde am 23. Mai 1949 verkündet.
Die BRD ist ein Staat mit Mehrparteisystem. Die Parteien sind derzeit in fünf
Fraktionen sechs Parteien vertreten: CDU (Christisch Demokratische Union
Deutschlands)/CSU (Christisch- Soziale Union), gemeinsame Fraktion der
Unionsparteien; Fraktionen mit einer Partei sind die SPD (Sozialdemokratische
Partei Deutschlands), die FDP (Freie Demokratische Partei), PDS (Partei des
Demokratischen Sozialismus), Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Die
führende Partei ist die Christlich- Demokratische Union (CDU).
Deutschland ist Gründungsmitglied der Europäischen Union. Ferner ist es
unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD (Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), der NATO (Organisation
der Vereinten Nationen), der OSZE (Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa) .

Fragen
1. Wo liegt Deutschland?
2. An welche Saaten grenzt Deutschland?
3. Wann enstand das heutige Deutschland?
4. Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
5. Wieviel Einwohner hat Deutschland?
6. Welche deutschen Städte kennen Sie?
7. Nennen Sie die Flüsse Deutschlands.
8. Ist Deutschland ein hochentwickeltes Industrieland?
9. Wie ist die administrative Gliederung Deutschlands?

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[Link] heißt das Parlament Deutschlands?
11. Beschreiben Sie die Stadtssymbole der BRD.
12. Wann wurde die Verfassung Deutschlands verkündet?
13. Welche Parteien gibt es in BRD?
14. Ist Deutschland Mitglied der internationalen Organisationen?

Vokabeln

föderativ – federal
grenzen – chegarodosh bo‘lmoq
verbinden – bog‘lamoq
enstehen – vujudga kelmoq
existierten – mavjud bo‘lmoq
der Einwohner – aholi
die Fläche – maydon, hudud
betragen – iborat bo‘lmoq
die Herkunft – nasl- nasab, kelib chiqish
die Landschaft – o‘lka, yurt
der Fluß – daryo
die Insel – orol
gemäßigt – mo‘tadil
feucht – nam, ho‘l
das Industriezweig – sanoat tarmog‘i
die Bodenschätze – yer osti boyliklari
das Bundesland – federativ viloyat
die Regierung – hokimiyat
das Machtorgan – hokimiyat
das Staatsoberhaupt – davlat boshqaruvi
die Flagge – bayroq
das Wappen – gerb, tamg‘a
der Adler – burgut
die Verfassung – konstitutsiya
das Grundgesetz – asosiy qonun
verkünden – e’lon qilmoq
das Mehrparteisystem – ko‘p partiyalik tizim
das Mitglied – a’zo
OECD – Iqtisodiy hamkorlik va taraqqiyot tashkiloti
NATO – Shimoliy Atlanta ittifoqi
OSZE – Evropada xavfsizlik va hamkorlik tashkiloti

2. Berlin

Nach der Vereinigung Deutschlands wurde Berlin wieder die Hauptstadt der
BRD. Berlin entstand im 13. Jahrhundert aus 2 kleinen Städten: Berlin und
Köln. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Berlin Hauptstadt Preußens und

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Königsresidenz. Im 19. Jahrhundert wurde Berlin Mittelpunkt des agressiven
Imperialismus.
1933 ergriffen die Faschisten die Macht. Es begann das traurige Kapitel in
der Geschichte der Stadt. Während des Krieges wurde fast die ganze Stadt
zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Berlin gespaltet. Am Brandenburger Tor
war die Mauer errichtet, die Westberlin von Ostberlin trennte. Erst 1990 wurde
die Stadt wieder vereinigt.
1991 wurde Berlin die Hauptstadt des vereinten Deutschland. Es ist jetzt die
Residenz des Bundespräsidenten. Berlin ist ein Zentrum des politischen,
wirtschaftlichen, industriellen und kulturellen Lebens. Die Bevölkerungszahl
beträgt etwa 3, 4 Millionen Einwohner.
In Berlin gibt es viele Sehenswürdigkeiten: Schon von weitem begrüsst den
Besucher der Fernsehturm. Er ist 365 Meter hoch. Einer der beliebtesten Plätze
Berlins ist der Alexandrplatz oder wie die Berliner ihn nennen der “Alex”. Die
Berliner lieben die Straße “Unter den Linden”. Sie ist mit 321 Linden bepflanzt.
Das ist auch eine Bummelallee mit vielen Schaufenstern.
Eines der altesten Wahrzeichen der Stadt ist das Brandenburger Tor. Hier
verlief früher die Grenze zwischen der Hauptstadt der DDR und Westberlin.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind: die Staatsbibliothek, die berühmte Humboldt
Universität, das Rathaus, Schloß Charlottenburg, die Deutsche Staatsoper,
Meseumsinsel und viele andere. Der Treptower Park und der Tiergarten sind die
schönsten Parkanlagen Berlins. Berlin ist wirklich eine der schönsten Städte
Europas.

Fragen

1. Wann wurde Berlin wiedervereinigt?


2. Was wissen Sie über die Geschichte der Stadt Berlin?
3. Wieviel Millionen Menschen leben in Berlin?
4. Welche Sehenwürdigkeiten Berlins sind Ihnen bekannt?
5. Was ist das Wahrzeichen Berlins?
6. Wie heißt eine der schönsten Straßen Berlins?
7. Welche Museen sind Ihnen bekannt?
8. Welche historischen Gebäude befinden sich in Berlin?
9. Wessen Namen trägt die Berliner Universität?

Vokabeln

die Vereinigung – birlashuv


die Hauptstadt – poytaxt
die Königsresidenz – qirollik qarorgohi
ergreifen – egallamoq, qulga kiritmoq

30
zerstören – yakson qilmoq
der Weltkrieg – jahon urushi
gespaltet sein– bo‘laklangan, bo‘laklab tashlangan
errichten– barpo etmoq
trennen – ajratmoq
das Zentrum – markaz
die Bevölkerungszahl – aholi soni
die Sehenswürdigkeit – diqqatga sazovor joy
der Fernsehturm – teleminora
beliebt – sevimli
das Wahrzeichen – ramz, belgi
die Bummelallee – sayrgoh
das Schaufenster – ko‘rgazma

3. Die Städte Deutschlands

Es ist bekannt, daß Deutschland in Mitteleuropa liegt. Wir wissen, daß die BRD
ein hochentwickelter Industriestadt ist. Aber Deutschland ist auch ein Land der
hohen Kultur. Die BRD ist ein schönes Reiseziel. Das sind schöne Berge,
Flüsse, Seen, Wälder. Die Touristen wollen auch viele deutsche Städte mit ihren
schönen historischen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten besuchen.
Die größte und schönste Stadt der BRD ist Berlin. Das ist die Hauptstadt
Deutschlands. Die Geschichte Berlins begann vor über 750 Jahren. Die Stadt
liegt am Ufer der Spree. Heute ist Berlin ein großes Industrie – und
Kulturzentrum. Berlin hat viele schöne Sehenswürdigkeiten; viele schöne
Gebäude, Straßen, Plätze, Parks. Dazu gehören das Brandenburger Tor, der
Fernseheturm, der Alexanderplatz, der Treptower Park. Sehr beliebt sind die
Straße “Unter den Linden” und der Zoo. In dieser Straße befinden sich viele
historische Gebäude.
Weltbekannt ist die Stadt Leipzig. Diese Stadt liegt im Bundesland Sachsen.
Leipzig hat 520. 000 Einwohner. Leipzig ist als die Stadt der Messen und des
Buches weltbekannt. Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, finden hier
die Messen statt. An den Messen nahmen viele Länder teil. Im Leipzig befindet
sich eine sehr große Bücherei. Seit 1913 sammelt sie alle Werke, die in
deutscher Sprache erscheinen. Heute gibt es hier fast 3 Millionen Bände.
Die Stadt Weimar lockt auch viele Touristen. Diese Stadt liegt im
Bundesland Thüringen. Weimar hat 65.233 Einwohner. Man nennt diese Stadt
die Stadt der deutschen Klassik. Hier hatten zwei große deutsche Klassiker
Goethe und Schiller gelebt und gewirkt. Die Touristen wollen Goethes und
Schillers Wohnhäuser sehen, wo sich heute Museen befinden. Goethe und
Schiller waren große Freunde. Vor dem alten Theater steht das Goethe – und
Schiller Denkmal, das Symbol dieser engen Freundschaft.
Ein großes Kulturzentrum ist auch die Stadt Dresden. Diese Stadt liegt im
Bundesland Sachsen. Dresden hat 518.019 Einwohner. Das ist die Stadt der
Kunst. Sie liegt an den Elbe. Dresden hat eine große Bedeutung für die

31
Entwicklung der Kunst. Die Stadt ist reich an architektorischen
Sehenswürdigkeiten. Das Wahrzeichen der Stadt ist der weltbekannte Zwinger.
Hier befindet sich die weltberühmte Dresdener Gemaldegalerie. Während des 2.
Weltkrieges wurde die Galerie stark zerstört und nach dem Krieg dann
restauriert. Der Zwinger ist ein schöner Barockbau mit vielen Pavillions und
Galerien. Hier bewundern die Menschen die Gemälde von Rembrandt, Rubens,
Raffael, Tizian und vieler anderer Meister. Aber das schönste Bild ist die
“Sixtinische Madonna” von Raffael.
Potsdam ist ehemalige Residenz der Preußischen Könige. Potsdam hat
157.000 Einwohner. Die Landeshauptstadt Potsdam ist durch ihre Schlößer und
Gärten berühmt. Besonders berühmt der Park und das Schloss Sanssouci. Er ist
den berühmten Versailles in Frankreich ähnlich. Im Schloss Cacilienhof fand im
Sommer 1945 Potsdamer Konferenz statt, und das Potsdamer Abkommen
unterzeichnet wurde.
Die Stadt Magdeburg ist das Zentrum des Maschinenbaues, während sie ist
das Zentrum der landwirtschaftlicher Region. Magdeburg hat 230.465
Einwohner. Die Entwicklung der Chemienindustrie hatte die Verschmutzung
der Umwelt zur Folge. Die technische Hochschule in Magdeburg trägt den
Namen des berühmten Physikers Otto von Guericke. Durch seinen Versuch mit
den Sogenannten “Magdeburger Halbkugeln” hat er nachgewiesen, dass
Vakuum eine physikalische Realität ist.
In München lebt 1.400.000 Einwohner. In München befinden sich zahlreiche
Betrieben, darunter berühmte BMW.
In Jahre 1992 in München wurde die größte Flughafen der BRD gebaut.
Weltbekannt ist auch Münchener Bierlokale. In München befinden sich
zahlreiche Baudenkmäler, Museen, Theater und auch Universität. München
nennt man oft “Deutschlands heimliche Hauptstadt”.

Fragen

1. Ist Deutschland das Land der hohen Kultur?


2. Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
3. Seit wann begann die Geschichte Berlins?
4. Nennen Sie die schönen Sehenswürdigkeiten Berlins?
5. In welchem Bundesland liegt Leipzig?
6. Wann finden Messen statt?
7. Erzählen Sie über Leipziger Bücherei.
8. Welche deutsche Klassiker lebten in Weimar?
9. Was ist Wahrzeichen Dresdens?
[Link] ist Potsdam berühmt?
[Link] Namen trägt die technische Hochschule in Magdeburg?
[Link] befindet sich das berühmte BMW?

32
Vokabeln

die Industriestadt – sanoat shahri


historisch – tarixiy
das Denkmal – yodgorlik, haykal
besuchen – bormoq, qatnamoq
das Ufer – qirg‘oq, sohil
das Gebäude – bino
die Straße – ko‘cha
der Platz – joy
sich befinden– joylashmoq
weltbekannt – dunyoga mashhur
die Messe – savdo yarmarkasi
locken –tortmoq
nennen – atamoq
das Symbol – ramz, nishona
architektonisch – me’moriy
der Krieg – urush
das Schloß – qasr, saroy
ähnlich – o‘xshash
das Abkommen – shartnoma
unterzeichnen – imzo chekmoq
die Folge – natija, yakun
der Versuch – tajriba, urinish
das Betrieb – korxona
das Bierlokal – pivoxona
der Flughafen – aeroport
heimlich – maxfiy, sirli

4. Das Land, wo man Deutsch spricht

Die deutsche Sprache ist eine der bedeutendsten Sprachen der Welt. Deutsch
ist die Muttersprache von über 100 Millionen Menschen. Deutsch als
Muttersprache wird heute in der BRD, in Österreich, im größten Teil der
Schweiz, in Luxemburg, in Liechtenstein, in Südtirol (Norditalien), in
Nordschleswig (Dänemark) gesprochen. Etwa jedes zehnte Buch, das weltweit
erscheint, ist in deutscher Sprache geschrieben.
In Österreich leben 8.383.784 Millionen Menschen. Die Hauptstadt ist Wien.
Österreich ist hochentwickeltes Industrieland. Es ist das Land der Musik.
Mozart, Schubert, Haydn, Beethoven lebten und wirkten in Österreich. Hier
schufen viele Dichter und Schriftsteller: Reiner Maria Rilke, Stephan Zweig,
Peter Rosseger, Johann Nestroy und andere.
In Schweiz leben etwa 7.785.800 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt der
Schweiz ist Bern. Die größten Städte sind: Zürich, Genf, Basel, Lausanne. Die

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Schweiz ist hochproduktives Land. Die Schweiz ist ein Land mit hoher Kultur.
Weltbekannt sind die Namen des Philosophen Rousseau, des Schriftstellers und
Pädagogen Pestalozzi, des Dichters Gottfried Keller, Conrad Ferdinand Meyer,
Friedrich Dürrenmatt, Erich Maria Remarque und Max Fisch.
Liechtenstein hat etwa 36 000 Einwohner. Seine Hauptstadt heißt Vaduz.
Liechtenstein ist Anziehungspunkt für Touristen. Sehr gern besuchen die
Touristen das Postmuseum in Vaduz.
In Luxemburg leben etwa 502.066 Einwohner. Die Hauptstadt des Landes ist
Luxemburg. Die chemische, keramische Industrie und die Erzeugung von
Lederwaren sind entwickelt.

Fragen

1. Wo spricht man Deutsch?


2. Wie heißt die Hauptstadt Österreichs?
3. Ist Österreich das Land der Musik?
4. Ist die Schweiz ein mehrsprachiges Land?
5. Welche Sprachen spricht man in der Schweiz?
6. Nennen Sie die größten Städte von Schweiz?
7. Wie heißt die Hauptstadt von Liechtenstein?
8. Wodurch ist Vaduz bekannt?
9. Wieviel Einwohner hat Luxemburg?

Vokabeln

die Welt – dunyo


die Muttersprache – ona tili
der Teil – qism, bo‘lim
erscheinen – chiqmoq, vujudga kelmoq
fast – deyarli
hochentwickelt – yuqori darajada rivojlangan
wirken – faoliyat ko’rsatmoq
schaffen – ijod qilmoq
der Dichter – shoir
der Schriftsteller – yozuvchi
hochproduktiv – mahsuldor
der Philosoph – faylasuf
der Anziehungspunkt – jozibador joy
der Tourist – sayohatchi
chemisch – kimyoviy
keramisch – keramik
die Erzeugung – ishlab chiqarish
die Lederware – charm mahsuloti
entwickeln – rivojlantirmoq

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5. Österreich

Österreich ist 84.000 km² groß. Hier leben 8.383.784 Millionen Menschen.
Von den 8 Millionen Einwohnern Österreichs sind ca. 98% deutschsprachig. Im
Süden und Osten leben Angehörige der 6 in Österreich anerkannten
Volksgruppen: Kroaten, Roma, Slowaken, Slowenen, Tschechen und Ungarn.
Österreich grenzt an 8 Nachbarländer: Deutschland, Tschechien, Slowakei,
Ungarn, Slowenien, Italien, Schweiz und Liechtenstein.
Österreich ist ein Bundesstaat mit 9 Bundesländern: 1) Burgenland-
Eisenstadt; 2) Kärnten- Klagenfurt; 3) Niederösterreich- Sankt Pölten; 4)
Oberösterreich- Linz; 5) Salzburg- Salzburg; 6) Steiermark- Graz; 7) Tirol-
Innsbruck; 8) Vorarlberg- Bregenz; 9) Wien. Die Bundesländer sind in Bezirke
eingeteilt. Die Bezirke bestehen aus Gemeinden. Das sind Städte, Märkte und
Dörfer. Die wichtigsten Flüsse sind: die Donau, die Enna, die Salsach, der Inn.
Österreich ist an Bodenschätzen reich. Hier gibt es Erdöl, Erdgas, Eisenerz,
Kohle, Kupfer, Salz, Zink und andere wichtige Bergbauprodukte.
Österreich ist ein entwickeltes Industrieland. Die wichtigsten
Industriezweige sind Eisen- und Stahlindustrie, Maschienenbau und
Textilindustrie. Die wichtigsten Produkte sind Weizen, Roggen, Gerste, Mais,
Kartoffeln und Zuckerrüben. Obst- und Weinbau sind ebenfalls von Bedeutung.
65% des österreichischen Weines kommt aus Niederösterreich. Wichtiger als
der Ackerbau ist die Viehzucht.
Die Bundesländer haben ihre eigenen Verfassungen, Parlamente und
Regierungen. An der Spitze der Republik steht der Bundespräsident. Er wird auf
6 Jahre gewählt. Das gesetzgebende Organ ist das Parlament. Es besteht aus 2
Kammern: - Nationalrat und dem Bundesrat. Die größten Parteien sind: die
Sozialistische Partei Österreich (SPÖ), die Österreichische Volkspartei (ÖVP),
die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die Demokratische Fortschrittliche
Partei Österreichs (DFP) und viele andere. Österreich ist das Land der Musik.
Hier lebten und wirkten Haydn, Mozart und Beethoven, Schubert und moderne
Komponisten wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg und Alban Berg.
Die Hauptstadt ist Wien mit 1,7 Millionen Einwohnern. Die Stadt hat schon
2000 Jahre alt. Seit 1356 ist Wien als eine Universitätsstadt bekannt. Die
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind: die Wiener Nationalbibliothek, die
Sammlung Albertina, das Schloß Belvedere, das Schloß Schönbrunnen, der
berühmte Naturpark Prater und andere.

Fragen

1. Ist Österreich ein deutschsprachiges Land?


2. An welche Länder grenzt es?
3. Wie groß ist die Fläche des Landes?
4. Wieviel Einwohner leben in Österreich?
5. Wieviel Bundesländer hat Österreich?

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6. Nennen Sie die wichtigsten Flüsse.
7. Nennen Sie die wichtigsten Bodenschätze Österreich.
8. Welche Industriezweige sind in Österreich entwickelt?
9. Was ist das oberste Staatsorgan Österreichs?
[Link] Sie die größten politischen Parteien.
[Link] berühmte Künstler kennen Sie?
[Link] heißt die Hauptstadt des Landes?
[Link] ist die Landschaft im Lande?

Vokabeln

deutschsprachig – nemis tilida so‘zlashuvchi


das Nachbarland – qo‘shni mamlakat
der Bezirk – tuman, joy
das Bergbauprodukt – tog‘- kon mahsuloti
reich sein– boy bo‘lmoq
das Erdöl – neft
das Erdgas – tabiiy gaz
das Eisenerz – temir rudasi
die Kohle – tosh ko‘mir
das Kupfer – mis
das Salz – tuz
das Zink – ruh
das Industrieland – sano’at shahri
der Ackerbau – dehqonchilik
die Viehzucht – chorvachilik
das Parlament – parlament
die Spitze – bosh, tepa
der Weizen – bug‘doy
der Roggen – javdari bug‘doy
die Gerste – arpa
der Mais – makkajo‘xori
die Zuckerrübe – qand lavlagi
gesetzgebend – qonun chiqaruvchi
der Komponist – bastakor

6. Schweiz

Die Schweiz liegt zwischen dem Boden- und Genfersee, Alpenrhein, Jura,
Hochrhein und Alpensüdrand. Ihre Fläche beträgt über 41285 km². Hier leben
ungefähr 7.785.800 Millionen Einwohner. Sie grenzt an die BRD, an
Liechtenstein, an Österreich, an Italien, an Frankreich. In der Schweiz sind vier
Sprachen als offizielle Amtssprachen anerkannt: Deutsch, Französisch,
Italienisch und Rätoromanisch. An erster Stelle steht Deutsch, das von 63,7%
der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird.

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Die Schweiz ist ein republikanisch verfasster Bundesstaat. Die Schweiz
besteht aus 26 Kantonen. Die Schweiz ist eine parlamentarische
Bundesrepublik. Sie besteht aus 20 souveränen Voll- und 6 Halbkantonen. Jeder
Kanton hat seine eigene Verfassung, Regierung und sein eigenes Parlament. Die
gesetzgebende Macht hat das Parlament- die Bundesversammlung. Sie besteht
aus zwei Kammern: dem Nationalrat und dem Ständerat. Die
Bundesversammlung wählt den Bundesrat und auch den Bundespräsidenten.
Die Bundespräsidentin ist Doris Leuthard seit 2010 (CVP). Die
Bundeskanzlerin ist Corina Casanova ist seit dem 1. Januar 2008
Bundeskanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft (CVP). Der Bundesrat
ist Didier Burkhalter (CVP) seit 2009.
Die führenden Parteien sind: die Schweizerische Volkspartei (SVP), die
Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP), die Freisinnig-Demokratische
Partei (FDP), die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) sowie die
Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP)
Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern. Die gröβten Städte sind Zürich, Basel,
Genf, Gallen, Luzern und Lausanne. Das Land hat vier Staatssprachen: Deutsch,
Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Etwa 74,5 % der Bevölkerung
sprechen Deutsch, 20 % Französisch, 4 % Italienisch und der übrige Teil der
Bevölkerung spricht Rätoromanisch.
Die Schweiz ist Zentrum des Tourismus. In der Schweiz gibt es viele
wunderbare Seen. Im Laufe des ganzen Jahres besuchen Tausende Touristen,
Alpinisten und Wintersportler das Land.
Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser
Alpen. Höchster Berg mit 4634 m ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv
der Walliser Alpen. Die anderen Berge sind der Dom mit 4545 m, Zermatt 1610
m, Saas- Fee 1800 m. Der bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist
Matterhorn mit 4'478 m. Die zahlreichen Gipfel, Gletscher und hochgelegenen
Ferienorte sind ganzjährig Anziehungspunkt für Bergsteiger, Wanderer,
Gleitschirmpiloten und Skifahrer.
Durch Schweiz entspringen zwei längsten Flüsse Europas Rhein und Rhone.
Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 Kilometern den längsten Lauf,
gefolgt vom Rhein-Zufluss Aare mit 295 Kilometer. Die Rhone besitzt eine
Länge 264 Kilometer und Reuss eine Länge von 158 Kilometer.
Der größte See der Schweiz ist der Genfersee (580,03 km²) an der
französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 Prozent auf Schweizer Boden. In der
Schweiz befinden sich die grössten Seen der Neuenburgersee (215,20 km²), der
Vierwaldstättersee (113,72 km²) und der Zürichsee (88,17 km²).
Das Klima ist regional jedoch sehr gemäßig und unterschiedlich. Die
Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage.
Weltbekannt und wirtschaftlich sehr wichtig sind die Schweizer Banken und
natürlich die Schweizer Schokolade und der Schweizer Käse.
In der Schweiz sind die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die
Textilindustrie, die Chemie- und Pharmaindustrie entwickelt. Bekannt ist die

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Schweiz durch die Herstellung von Präzisionsinstrumenten und – apparaten und
Nahrungsmittelherstellung.

Fragen
1. An welche Länder grenzt die Schweiz?
2. Welche Sprachen sind die National- und Amtsprachen der Schweiz?
3. Aus wie viel Kantonen besteht die Schweiz?
4. Nennen Sie die obersten Saatsorgane der Schweiz.
5. Wer ist die Bundespräsidentin?
6. Nennen Sie die führenden Parteien.
7. Wie heißt die Hauptstadt der Schweiz?
8. Nennen Sie die größten Städte?
9. Wie heißen die höchsten Berge?
[Link] Flüsse entspingen durch Schweiz?
[Link] größten Seen befinden sich in der Schweiz?
[Link] ist das Klima in der Schweiz?
[Link] Industriezweige sind hochentwickelt?

Vokabeln

zwischen – ortasida, oralig‘ida


ungefähr – taxminiy
offiziell – rasmiy
die Amtssprache – davlat tili
die Stelle – o‘rin, joy
die Macht – hokimiyat, kuch, qudrat
die Kammer – deputatlar palatasi
führend – yetakchi, rahbariy
französisch – fransuzcha
italienisch – italyancha
übrig – qolgan, ortiqchga
die Bevölkerung – aholi
wunderbar –ajoyib
der Alpinist – alpinist
der Bergsteiger – toqqa chiquvchi
der Wanderer – sayyoh
der Skifahrer – chang‘i uchuvchi
entspringen – oqib o‘tmoq
der Boden – yer
das Klima – iqlim
regional – hududiy
unterschiedlich – turli xil

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primär – a’lo, zo‘r
abhängig sein – bog‘liq bo‘lmoq
die Höhenlage – balandlik
wirtschaftlich – iqtisodiy
die Bank – bank
die Uhrenindustrie – soatsozlik sanoati
die Pharmaindustrie – dori- darmon sanoati
die Herstellung – ishlab chiqarish
das Präzisionsinstrument – aniq asbob- uskuna
das Nahrungsmittel – oziq- ovqat mahsuloti

V. NATUR UND UMWELTSCHUTZ

1. Die Jahreszeiten

Wir teilen das Jahr in Frühling, Sommer, Herbst und Winter ein. Jede
Jahreszeit dauert drei Monate. Die Jahreszeit hat ihre Besonderheiten. Ich habe
alle Jahreszeiten gern.
Der Frühling bringt das Erwachen der Natur. Die Frühlingsmonate heiβen:
März, April und Mai. Alles grünt und blüht. In Wäldern und Feldern blühen die
ersten Blumen auf - Schneeglöckchen, Veilchen, Narzissen und Tulpen. Die
Bäume werden grün, und die Menschen werden fröhlicher. Die Vögel kehren
aus dem Süden zurück. Der Himmel ist blau und wolkenlos. Die Tage werden
länger, die Nächte kürzer. Manchmal ist die Natur unbeständig: bald regnet es,
bald scheint es.
Der Sommer beginnt im Juni. Der Sommer dauert drei Monate: Juni, Juli,
August. Der Sommer mit seinen wunderbaren Möglichkeiten für Erholung, für
Baden und Schwimmen, für Reisen und Wanderungen. Man kann baden,
schwimmen, in der Sonne liegen. Im Sommer spielt man gern Volleyball,
Federball und Tennis. Die meisten Leute nehmen ihren Urlaub im Sommer,
denn sie wollen schon braun werden. Sie fahren ins Gebirge oder ans Meer, in
den Wald oder in den Fluß. Das Wichtigste ist aber, daß die Schüler und
Studenten im Sommer Ferien haben. Im Sommer ist es sehr heiß. Das
Thermometer zeigt manchmal über 45 Grad Wärme. Die Früchte werden reif.
Ich habe Sommer gern.
Auch der Frühherbst gefällt mir. Die Herbstmonate sind: September,
Oktober, Dezember. Um diese Zeit gibt es viel Obst und Gemüse: Äpfel,
Birnen, Pflaumen, Weintrauben, Wassermelonen. Die Blätter auf den Bäumen
sind bunt. Das Wetter ist mild. Es wird kühler als im Sommer. Im Herbst
werden die Tage kürzer. Die Nächte werden länger. Das Wetter wird
unbeständig mal regnest es, mal friert es sogar. Der Herbst bringt Wind, Nebel,
Regen. Die Vögel fliegen in warme Länder.
Viele Kinder haben den Winter gern. Im Winter haben wir das schönste Fest:
das Neujahr. Trotz Frost und Kälte treibt man viel Wintersport. Man läuft
Schlittschuh, Schi, man spielt Eishockey, Schneebälle. Besonders oft schneit es

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im Januar und Februar. Märchenhaft schön ist der Wald. Die Berge werden
weiß, denn es fällt viel Schnee. Die Natur schläft. Alles ist still. Im Winter wird
es sehr früh dunkel und spät. Im Winter wird es kalt. Das Thermometer kann
minus 20 Grad zeigen. Aber im Januar werden die Tage schon wieder länger.

Fragen

1. Wieviel Jahreszeiten hat ein Jahr?


2. Wie heißen die Jahreszeiten?
3. Welcher Monat ist der im Jahr?
4. Wie sind die Tage und die Nächte im Frühling?
5. Wie heißen die Frühlingsmonate?
6. Wie werden die Tage und die Nächte im Sommer?
7. Wie ist das Wetter im Herbst?
8. Wie ist die Natur im Herbst?
9. Es schneit im Winter oft?
[Link] es im Winter in Ihrem Lande oft?
[Link] regnet es oft?
12. Haben Sie Winter gern?
[Link] Jahreszeit gefällt Ihnen am besten?

Vokabeln

die Besonderheit – o‘ziga xoslik


erwachen – uyg‘onmoq
die Natur – tabiat
der Frühlingsmonat – bahor oyi
das Schneeglöckchen – boychechak
das Veilchen – binafsha
die Narzisse – nargis
die Tulpe – lola
wolkenlos – bulutsiz
unbeständig – o‘zgarib turadigan
dauern – davom etmoq
baden – cho‘milmoq
reif – pishgan
das Gemüse – sabzavot, ko‘katlar
bunt – rang- barang
mild – mayin
der Wind – shamol
der Nebel – tuman
der Frost – sovuq, ayoz
der Schneeball – qor bo‘ron
märchenhaft – afsonaviy, ertakdagidek

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2. Die Ökologie heute
Die Natur gibt den Menschen alles, was sie brauchen. Маn muß die
Naturschätzen schützen. In den letzten Jahrzenten begann sich die Umwelt auf
unserer Erde zu verändern.
Die Zerstörung unserer Umwelt ist ein wichtiges Problem der Welt. Man
diskutiert heute über die Probleme der Umweltverschmutzung. In allen
Zeitungen und Zeitschriften liest man über die Reinhaltung des Wassers und der
Luft, Beseitigung von Müll.
Es gibt viele Beispiele dafür, wie die Flora und die Fauna vernichtet werden:
die unkontrollierbare Holzfällerei, die Ausrottung wertvoller Fisch-, Vogel-,
und Tierarten, die Verschmutzung der Meere. Chemische und atomare
Verseuchung, Osonloch, Treibhauseffekt sind große Probleme unserer Zeit. Ein
wenig Statistik: ein Stahlwerk wirft in den Himmel etwa 1500 Tonnen Staub
und Asche. Überall werden Milliarden Konservendosen und Flaschen
hinausgeworfen.
Schon heute gibt es nicht genug klares Wasser zum Trinken, Waschen und
Kochen. Die chemischen Kombinate vernichten darin das Leben.
Die Wasserverschwendung, die Verschmutzung von Meeren, Flüssen, von
Luft und Boden schädigen und zerstören die Umwelt. Das verschmutzte Wasser
enthält giftige Stoffe und Schwermetalle. Pflanzen und Fische sterben an Giften.
Die Gesundheit der Menschen wird geschädigt.
Noch ein Problem ist die Luftverschmutzung. Die Luft wird durch Industrie
und Abgase der Kraftfahrzeuge verschmutzt. Sie verpesten die Luft und
ruinieren unsere Gesundheit. An saurem Regen gehen die Wälder zugrunde.
Еin wichtiges Problem unserer Zeit ist die Müllbeseitigung. Abfallfreie
Technologien und Reinigungsanlagen helfen diese Probleme zu lösen.
Jeder Mensch kann für den Umweltschutz vieles tun. Man darf nicht die
seltenen Pflanzen und Tiere vernichten, die im Roten Buch sind. Jeder Mensch
muß ökologisch erzogen sein. Jeder muß für saubere Umgebung sorgen. Man
muß Abfälle nur in den Mülleimer werfen. Und jeder muß Wasser und Strom
sparen.
Das Problem des Umweltschutzes wird international gelöst. Wir alle sind für
die Zukunft unseres Planeten verantwortlich. Blauer Himmel, klares Wasser,
fruchtbare Erde ist das Ziel des Umweltschutzes.

Fragen

1. Was zerstört die Umwelt?


2. Worüber liest man in allen Zeitungen und Zeitschriften?
3. Was ist großes Problem unserer Zeit?
4. Wodurch entsteht das Treibhauseffekt?
5. Wie sind die Folgen der Wasserschmutzung?
6. Warum sterben die Pflanzen und Fische?

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7. Wodurch wird die Luft verschmutzt?
8. Wie kann man die Probleme des Umweltschutzes lösen?

Vokabeln

der Naturschatz – tabiat boyligi


die Umweltverschmutzung – atrof- muhitni ifloslash
der Müll – chiqindi
die Flora – o‘simliklar dunyosi
die Fauna – hayvonot dunyosi
vernichten – yo‘qotmoq, yo‘q qilmoq
die Holzfällerei – daraxt kesish
die Ausrottung – qirib tashlash
die Verseuchung – zaharlanish
das Ozonloch – ozon teshigi
der Treibhauseffekt – issiqxona ta’siri
der Staub – chang
die Asche – kul
das Gift – zahar, og‘u
die Luftverschmutzung – havoni ifloslash
verpesten – zaharlanmoq
ruinieren – xarob qilmoq
sauer – nordon
der Abfall – axlat, qoldiq
die Reinigungsanlage – tozalash asbobi
sparen – tejamoq
die Umgebung – atrof- muhit
der Strom – elektr toki
das Ziel – maqsad, niyat

VI. FERIENZEIT IST REISEZEIT

1. Die Reise

Der Sommer ist die schönste Zeit für die Reise. Man kann mit dem
Flugzeug, mit dem Auto, mit dem Schiff, mit dem Zug reisen. Während einer
Reise kann man schöne Landschaften beobachten, andere Menschen
kennenlernen, neue Städte und Dörfer sehen.
In diesem Jahr möchte ich wieder Samarkand besichtigen. Ich fuhr natürlich
nicht allein, sondern mit meinen Eltern und Geschwister. Mit einem Reisebus
fahren wir nach wunderschöne Stadt Samarkand.

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Wir nahmen alles Notwendigste mit: Turnhosen, Sommerklamotten,
Handtücher, eine Kamera und Photoapparat mit. Bald waren wir in dieser
schönen Stadt.
Während die Reise besuchten wir bekannteste historische Bauwerke. Wir
bewunderten das Archichtekturensemble Schachi- Sinda, die Bibi- Chanim
Moschee, das Observatorium Ulugbek und das Gur- Emir- Mausoleum.
Dort standen schon viele Reisende und viele ausländsche Touristen. Sie
waren aus Deutschland, Frankreich, USA und anderen Ländern der Welt. Die
Fahrt machte auf mich einen tiefen Eindruck.
Im nächsten Jahr will ich nach Märchenstadt Chiwa fahren. Ich habe gehört,
daß diese Stadt auch an historischen Denkmälern reich ist. Es gibt die Orte, die
man einige Bergwanderungen und Ausflugsfahrten unternehmen kann. In der
Zukunft habe ich Pläne, nach Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich,
Italien und Malajsien reisen. Nicht umsonst hat einmal der große deutsche
Dichter Goethe gesagt: “Was ich nicht erlernt habe, habe ich erwandert”.
Ich habe Reisen gern. Während der Reise kann man viele Eindrücke
bekommen. Ich liebe die Fernsehsendungen über Reisen.

Fragen

1. Womit kann man reisen?


2. Haben Sie in diesem Jahr gereist?
3. Was braucht man während der Reise?
4. Was haben Sie in Samarkand bewundert?
5. Besuchen Samarkand ausländische Touristen?
6. Wollen Sie nach Chiwa fahren?
7. Welche Reisepläne haben Sie in der Zukunft?
8. Was hat der große Goethe über Reise gesagt?

Vokabeln

reisen – sayohat qilmoq


das Flugzeug – samolyot
das Schiff – kema
der Zug – poezd
die Landschaft – manzara
beobachten – kuzatmoq
besichtigen – borib ko‘rmoq
der Reisebus – sayohat avtobusi
die Turnhose – sport kiyimi
die Sommerklamotte – yozgi kiyim- kechak
das Archichtekturensembl – arxitektura ansambli

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das Mausoleum – maqbara
der Tourist – sayyoh, turist
der Eindruck – taassurot
die Märchenstadt – ertaklar shahri
die Bergwanderung – tog‘ sayri
die Ausflugsfahrer – sayohatga chiquvchi

2. Meine Winterferien

Meine Winterferien begann am 29. Dezember. Diese zwei Ferienwochen


verflogen sehr schnell und unmerklich. In dieser Zeit begehen wir das
Neujahresfest. Das ist mein liebestes Fest. Die ganze Familie versammlt sich
zusammen. Alle gratulieren mit einander zum Fest. Und wünschen einander
Erfolg, Glück und alles Gute in der Zukunft.
Im Winter ist die Natur sehr schön. Oft schneit es. Im Winter treibe ich viel
Sport. Ich laufe gern Schlittschuh und Ski. Alle Jungen und Mädchen nehmen
ihre Schier und gehen in den Sportplatz. Alle sind warm gekleidet. Wir haben
Sportanzüge an. Die Luft ist frisch und rein. Überall liegt tiefer Schnee. Ein
weißer Teppich bedeckt die Erde. Wir spielen gern im Schnee. Nach dem
Schielaufen sind wir erschöpft. Wir kehren zufrieden nach Hause zurück.
Während der Ferien habe ich neue Bücher gelesen. Ich vergass für drei
Wochen über meinen Lehrbücher und begann zwei neue Bücher zu lesen. Das
sind ein Roman von Erich Maria Remarque “Drei Kameraden” und noch einen
fantastischen Roman. Naturlich viel Zeit vertrieb ich vor dem Computer. Ich
hatte die Zeit fernzusehen. Wie immer, schaute ich nur “Yoshlar TV” und
“Sport TV”.
Ich besuchte meinen Schulfreund Behrus. Er wohnt nicht weit von unserem
Haus. Behrus studiert an der technischen Universität. Er hat auch jetzt
Winterferien. In dieser Ferien verbrachte ich viel Zeit mit meinem Freund. Wir
interessieren uns für Autorennen. In der vorigen Woche besichtigten wir das
Autorennen mit großem Interesse. Es war sehr lustig.
Ich habe meine Winterferien sehr angenehm verbracht. Die Zeit vergeht im
Nu.

Fragen

1. Wann beginnt die Winterferien?


2. Welches Fest feiert man während der Winterferien?
3. Treiben Sie im Winter Sport?
4. Wie ist die Luft im Winter?
5. Lesen Sie im Winterferien Bücher?
6. Besuchen Sie die Schulfreunde oft?

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7. Wie haben Sie die Winterferien verbracht?

Vokabeln

die Winterferien – qishki ta’til


verfliegen – tez o‘tib ketmoq
unmerklich – sezilmaydigan
das Neujahresfest – yangi yil bayrami
sich versammeln – yig‘ilmoq, to‘planmoq
gratulieren – tabriklamoq
der Erfolg – muvaffaqiyat, yutuq
das Glück – baxt, saodat
die Zukunft – kelajak
der Schlittschuh – konki
der Schi – chang‘i
kleiden – kiymoq
der Sportanzug – sport kiyimi
die Luft – havo
frisch – toza
überall – atrof
der Teppich – gilam
erschöpfen sein – holdan toygan, kuchsiz
schauen – qaramoq
verbringen – o‘tkazmoq (vaqtni)
angenehm – yoqimli, hush yoqadigan
das Autorennen – avtopoyga
im Nu – ko‘z ochib yumguncha, bir lahzada

3. Die Sommerferien

Die Studenten haben zweimal im Jahr die Ferien im Winter und im Sommer.
Ich habe jede Jahreszeit gern. Die längsten und die schönsten Ferien sind die
Sommerferien. Der Sommer ist die schönste Jahreszeit. Jede Jahreszeit hat ihre
Vorfälle. Aber der Sommer ist die beste Jahreszeit. Im Sommer kann man reisen
oder Wanderungen machen, baden, schwimmen, in der Sonne liegen. Viele
Menschen fahren im Sommer gern aufs Land.
Man kann die Ferien in einem Ferienlager, in einem Camping, Sportlager
oder Sanatorium verbringen. Die Studenten können ins Erholungslager, aufs
Land oder ans Meer fahren.
Unsere Republik ist an Naturschätzen reich. Das sind Wälder, Wiesen,
Felder, Flüsse, Seen. Es gibt viele malerische Erholungsorte im Norden und
Süden, im Osten und Westen unseres Landes.
Im vorigen Jahr verbrachte ich meine Sommerferien sehr interessant. Im
Sommer fahre ich gewöhnlich ins Dorf. Hier wohnen meine Großeltern. Sie
leben in Schachrisabs.

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Am Morgen half ich bei der Arbeit im Gemüsegarten. Ich jätete Beeten, goss
Blumen und Pflanzen, sorgte für die Haustiere. Am Nachmittag ging ich mit
meinen Freunden an den Fluss um dort zu baden und in der Sonne zu liegen.
Manchmal fuhren wir Boot oder schwammen um die Wette. Hier lagen wir in
der Sonne, spielten Volleyball oder Fußball.
Sonnabend und Sonntags gingen wir in den Wald, um dort Beeren zu
sammeln oder Pilze zu suchen. Wir aßen Äpfel, Birnen, Erdbeeren. Alles
schmeckte gut. Am Abend gingen wir ins Kino und sahen uns dort neue Filme
an. Auch habe ich interessante Bücher gelesen. Zum Beispiel, habe ich ein
Abenteurbuch gelesen. Wenn ich Freizeit habe, Musik gehört. Meine Ferienzeit
verlief sehr interessant und lustig. Ich bin mit meinen Ferien zufrieden. Aber die
Sommerferien waren bald zu Ende. Ich dachte lange an meine Sommerferien
zurück. Ich habe mich gut erholt.

Fragen

1. Wie lange dauert die Sommerferien?


2. Gefällt Ihnen Sommerferien?
3. Wann reisen Sie gewöhnlich?
4. Fahren Sie gern aufs Land?
5. Wie verbringen Sie die Sommerferien?
6. Wohin reisen Sie im Sommer?
7. Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Vokabeln

die Jahreszeit – yil fasli


die Sommerferien – yozgi ta’til
der Vorfall – voqea, hodisa
der Sommer – yoz
schwimmen – cho‘milmoq
in der Sonne liegen – quyoshda toblanmoq
das Ferienlager – oromgoh, lager
das Camping – chodirda dam olish
das Meer – dengiz
die Wiese – o‘tloq
malerisch – xushmanzara, chiroyli
der Erholungsort – dam olish joyi
der Gemüsegarten – poliz
jäten – o‘tamoq, o‘toq qilmoq
das Beet – jo‘yak, ariq
die Erdbeere – qulupnay
der Pilz – qo‘ziqorin

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VII. MASSENMEDIEN IN USBEKISTAN

1. Massenmedien

Man unterscheidet folgende Massenmedien: Presse, Radio, und Fernsehen.


Von allen Massenmedien wählen die meisten jungen Leute das Fernsehen.
Fernsehen ist eine der wichtigsten Erfindungen. Man kann aus dem Fernsehen
viele Informationen bekommen.
Man sieht Informationsprogramme, kulturelle und sportliche Ereignissen,
vielseitige Reportagen, Reiseberichte, Spielfilme, Shows, Konzerte und andere.
Vielen Menschen macht das Fernsehen viel Spaß. Jeder Mensch hat seine
Lieblingsendung. Mir gefallen solche Programme wie “Ro‘zg‘or maktabi”,
“Yorqin hayot”, “Sakowat” und andere. Einige Menschen finden das Fernsehen
schädlich. Ich glaube, sie sind im Unrecht. Man muß aber stundenlang am
Fernseher nicht sitzen.
Die Rolle der Presse ist in unserem Land sehr groß. Man nennt sie oft die
vierte Macht. Aus der Zeitung erfährt man immer Neues. Die Zeitungen
berichten über alles: Kunst, Sport, Probleme der Industrie und des
Umweltschutzes, Privatleben der Stars, Politik, Handel, Sport, Bildung und
kulturelle Ereignisse. Täglich erscheinen Millionen Zeitungen und jede Woche
erscheinen Wochenzeitungen und Illustrierte. Politik interessiert hoffentlich
alle. Berichte über Sport lesen auch viele.
Jeder Mensch abonniert seine beliebteste Zeitung und Zeitschrift. Diese
Zeitungen und Zeitschriften erscheinen täglich, wöchentlich oder monatlich. In
Usbekistan gibt es folgende Zeitungen: “Ma’rifat”, “Turkiston”, “O‘zbekiston
ovozi”, “Oila va Jamiyat”, “Darakchi”, “Hordiq”, “O‘zbekiston adabiyoti va
san’ati”, “Xalq so‘zi” und andere. Folgende Zeitschriften sind bekannt: “Jahon
adabiyoti”, “Sharq yulduzi”, “Mushtum”, “Xalq ta’limi”, “Yosh kuch”,
“Saodat”, “Sanam”. In diesem Jahr habe ich die Zeitschrift “Jahon adabiyoti”
abonniert.
Das Rundfunk hat heute seine Bedeutung. Viele Menschen hören das Radio.
Man kann das Radio im Auto, in der Arbeitsstelle, im Hause, während der
Reise, auf dem Weg hören. In Usbekistan funktionieren verschiedene
Rundfunksender. Sie sind: “Serquyosh Zamin”, “Yoshlar”, “O‘zbekiston”,
“Vodiy sadosi”, “Mash”al”, “Sezam”. Mir gefällt Radiosender “Yoshlar”.
In der Tat dienen alle Massenmedien zur Bereicherung und Vielfallt der
Kenntisse jedes Menschen.

Fragen

1. Was gehört zu den Massemedien?


2. Welche Fernseprogramme gefällt Ihnen?
3. Welche Rolle spielt die Presse in Ihrem Leben?

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4. Welche Zeitschriften und Zeitungen haben Sie abboniert?
5. Welche Zeitschriften und Zeitungen erscheinen in Usbekistan?
6. Nennen Sie die wichtigsten Rundfunksender Usbekistans.

Vokabeln

die Massenmedien – ommaviy axborot vositalari


die Erfindung – ixtiro
die Information – xabar, axborot, ma’lumot
die Reportage – reportaj
der Reisebericht – sayohat hisoboti
der Spielfilm – badiiy film
die Show [ʃoʊ] – tomosha
die Haushaltschule – ro‘zg‘or maktabi
erfahren – bilib olmoq
der Star – yulduz (mashhurlik)
das Ereignis – hodisa, voqea
erscheinen – paydo bo‘lmoq, hozir bo‘lmoq
die Wochenzeitung – xaftalik gazeta
die Illustrierte – suratli jurnal
wöchentlich – xaftalik
abonnieren – obuna bo‘lmoq
Radiosender – radio eshittirish

2. Meine Lieblingssendung

Jeden Tag sehe ich den Fernseher an. Heute kann man unser Leben ohne den
Fernseheapparat nicht vorstellen. Wenn ich den Apparat zu Beginn des
Programms einschalte, sehe ich die Ansagerin. Sie sagt zuerst das Programm für
den Abend und zum Schluß die folgende Sendung an. Das Programm des
Fernsehens ist reichhaltig. Tägliche Sendungen sind “Assalom Usbekistan”,
“Nachrichten”, “Gute Nacht, Kinder” und andere. Jeden Tag zeigt man viele
Filme. Meine Lieblingssendung ist eine Unterhaltungssendung, die jeder kennt.
Diese Sendung lauft jeden Montag. Das ist “Sakowat”.
Zuerst findet das Sakowat- Intellektspiele unter den Teilnehmer der Schulen,
Lyzeen, Collegs, Universitäten und andere statt. Die besten Teilnehmer haben
Recht, an dieser Sendung teilzunehmen. Von der besten Kenner wird eine
Gruppe gebildet. In dieser Sendung führt man eine intellektulle Wettkampf
zwischen Gruppe und Zuschauer durch. Dabei wird die Fragen der Zuschauer
benutzt. Die Zuschauer verschiedener Berufe und Alter können die Fragen an
diese Sendung schicken. Sehr intellektuelle Fragen werden in der Sendung
gestellt.
Wenn die Gruppen Glück haben, gewinnen sie tolle. Das Spiel fesselt mich
immer. Das Spiel vergeht lebhaft und eindrucksvoll. Besonders gefällt mir

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Ganischer Rahmatullajew, Bobur Yokubow, Zafar Mirsabojew, Umid Walijew,
Murod Hamrojew und andere.
Mir gefällt auch der Moderator der Sendung- Abdurasul Abdullajew. Er ist
ein intellektueller, gebildeter Mensch. Aus dieser Sendung erfahre ich immer
Neues und Interessantes. Mein Wunsch ist, irgendwann an dieser Sendung
teilzunehmen. Jung und alt sieht diese Sendung mit großem Interesse an.
Das Intellektualspiel- Sakowat unterscheidet sich von anderen Sendungen.
Alle kennen die Teilnehmer dieser bekannten Sendung, weil sie schnell zu den
berühmten Menschen werden.

Fragen

1. Sehen Sie jeden Tag den Fernseher?


2. Hast du Lieblingssendung?
3. Erzählen Sie über tägliche Sendungen?
4. Wer hat Recht an der Sendung teilzunehmen?
5. Erzählen Sie über die Sendung “Sakowat”.
6. Wer schickt die Fragen an diese Sendung?
7. Wer ist der Moderator der Sendung?
8. Kennen Sie die Teilnehmer dieser bekannten Sendung?

Vokabeln

der Fernseher – televizor


einschalten – qo‘ymoq, yoqmoq
die Ansagerin – diktor ayol
die Sendung – ko‘rsatuv
täglich – har kungi
die Lieblingssendung – sevimli ko‘rsatuv
die Unterhaltungssendung –
das Intellektspiel – aqliy o‘yin
der Zuschauer – tomoshabin
gewinnen – yutmoq, topmoq
fesseln – o‘ziga tortmoq, jalb etmoq
der Moderator – tele yoki radio ko‘rsatuvni boshqaruvchi kishi
ansehen – qaramoq, ko‘rmoq
sich unterscheiden – ajralib turmoq
kennen – tanimoq, bilmoq

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3. Ich möchte eine ausländische Zeitung lesen

Ich lese Zeitungen und Zeitschriften regelmäßig. Ich lese zwei Zeitungen pro
Tag. Zuerst lese ich die Artikel über Kultur und Nachrichten, dann über
Wirtschaft und Technik. Einige Artikel lese ich ganz genau, und einige
überfliege ich nur. Ich abonniere “Usbekistan Owosi”, “Argumente und
Fakten”, und kaufe ich “Daraktschi” manchmal. Ich kaufe auch die ausländische
Zeitungen und Zeitschriften in Deutsch oder Russisch, wenn es notwendig ist.
Man kann diese Zeitungen im Zentrum der Stadt kaufen. Die bekanntesten
ausländischen Zeitungen sind “Die Süddeutsche Zeitung”, “Handelsblatt”, “Der
Spiegel”, “Die Frankfurter Allgemeine”, “Welt”, “The Financial Times”,
“Sunday Times” und andere.
Wenn ich ausländische Literatur brauche, frage ich meine Freunde: “Wo gibt
es in Karschi ausländische Zeitungen?”. Sie erklären mir, dass der Stand in der
Nähe von der Universität ist.
Der Kiosk befindet sich neben der Haltestelle. Ich fahre dorthin und finde
diesen Stand. Die Auswahl der Zeitungen und Zeitschriften ist sehr reich. Im
Schaufenster gibt es dort viele verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Ich
sage der Verkäuferin: – Ich möchte eine deutsche Zeitung kaufen. Sie heiβt
“Der Spiegel”. Haben Sie eine letzte Nummer? – Leider haben wir nur alte
Nummern, aber wir haben neue deutsche Zeitung. – Danke, ich brauche eine
Zeitung über Wissenschaft. Haben Sie sie? – Ja, wir haben einige Zeitungen,
zum Beispiel “Die Frankfurter Allgemeine”. Nehmen Sie sie? – Natürlich, das
ist eine sehr interressante Zeitung, ich brauche sie zum Deutschunterricht. Ich
nehme sie. Vielen dank!

Fragen

1. Lesen Sie die Zeitungen regelmäßig?


2. Welche Zeitung haben Sie in diesem Jahr abonniert?
3. Lesen Sie deutsche Zeitungen gern?
4. Wo befindet sich der Zeitungskiosk?
5. Wie oft kaufen Sie ausländische Zeitungen?
6. Worüber berichten deutsche Zeitungen?

Vokabeln

regelmäßig – doimiy, behato


die Nachricht – xabar, axborot
der Artikel – maqola

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genau – aniq, to‘g‘ri
überfliegen – ko‘z yugurtirib chiqmoq
ausländisch – xorijiy, ajnabiy
der Stand – joy, o‘rin
der Kiosk – kiosk, do‘koncha
die Auswahl – tanlash, saralash
die Zeitung – gazeta
die Zeitschrift – jurnal
das Schaufenster – ko‘rgazma
brauchen – kerak bo‘lmoq
die Wissenschaft – ilm, fan
der Deutschunterricht – nemis tili darsi

VIII. THEATER- KINO UND KUNST

1. Das Theater

Ich interessiere mich für Kunst. Man nennt die Kunst den Spiegel der Welt.
Die Kunst bereichert die Persönlichkeit, erzieht dem Menschen die besten
Eigenschaften an. Es gibt verschiedene Kunstarten: Malerei-, Musik- und Tanz,
Skulptur-, Holzschnitt-, Kupferstich-, Handwerk-, Film- und Theaterkunst.
Die Literatur interessiert mich besonders. Ich lese viele Bücher. Ich lese die
Werke der usbekischen, russischen, deutschen, englischen Autoren. Meine
Interessen für die Literatur ist mit dem Theaterkunst eng verbunden. Einen
besonderen Platz nimmt in meinem Leben die Theaterkunst. In der Kindheit
träumte ich davon, eine berühmte Schauspielerin zu werden. Oft gehe ich mit
meinen Eltern ins Theater.
Im vorigen Jahr war ich mit meinen Eltern im Theater “Mulla Tujtschi
Toschmuhammedow”. Wir hatten Karten für den Sonntag besorgt. Wir haben
das Drama von berühmten deutschen Klassiker Gotthold Ephraim Lessing
“Nathan der Weise”.
Ich hatte immer den Wunsch, das Theaterstück der deutschen Schriftsteller
zu besuchen. Das Mulla Tuytschi Toschmuhammedow- Theater ist eines der
schönsten Gebäude Karschis. Es befindet sich im Zentrum der Stadt. Um sechs
Uhr waren wir schon im Theater. Wir legten in der Garderobe unsere Mäntel ab.
Am Eingang zeigten wir unsere Eintrittskarten vor und betraten den
Zuschauerraum. Alles war schön: roter Samt, Gold, schöne Kronleuchter. Wir
hatten unsere Plätze in der zweiten Reihe.
Der Vorhang ging auf und begann die Aufführung. Wir sahen begeistert auf
die Bühne. Die Besetzung war sehr gut. In der Pause gingen wir ins Foyer. Dort
war eine interessante Fotoausstellung von berühmten Sängern. Dann wir gingen
wieder in den Zuschauerraum. Am Ende der Vorstellung klatschten wir Beifall.
Und überreichten den Schauspielern herrliche Blumen. Wir verbrachten einen

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wunderschönen Abend. Das Theaterstück machte auf mich einen
unvergeßlichen Eindruck.

Fragen

1. Interessieren Sie sich für die Kunst?


2. Welche Rolle spielt sie in Ihrem Leben?
3. Welche Kunstarten kennen Sie?
4. Haben Sie die Theaterkunst gern?
5. Gibt es viele Theater in Ihrer Stadt?
6. Wie oft gehen Sie ins Theater?
7. Welches Stück haben Sie sich das letzte Mal angesehen?
8. Wie war der Zuschauerraum?
9. Welche Plätze ziehen Sie vor?
10. Wann begann die Vorstellungen?
11. Mit wem gehen Sie gewöhnlich ins Theater?
12. Welche Eindruck macht auf Ihnen das Theaterstück?
[Link] dürfen die Zuschauer den Zuschauerraum betreten?
14. Was machen die Zuschauer während der Pause?
15. Wie nennt man die Schauspieler, die die Hauptrollen spielen?

Vokabeln

der Spiegel – oyna


bereichern – boyitmoq
die Persönlichkeit – shahsiyat
die Eigenschaft – o‘ziga xoslik, xususiyat
die Kunstart – san’at turi
die Skulptur – haykaltaroshlik
der Holzschnitt – yog‘och uymakorligi
der Kupferstich – mis uymakorligi
das Handwerk – hunar
der Platz – joy, maydon
träumen – orzu qilmoq
besorgen – qilmoq, uddalamoq, olmoq
der Wunsch – istak, tilak
das Theaterstück – sahna asari
ablegen – bir chetga qo‘ymoq, yechib qo‘ymoq
die Garderobe – garderob, yechinish joyi
der Eingang – kirish yo‘li
die Eintrittskarte – kirish chiptasi
der Zuschauerraum – tomoshabin xonasi
der Vorhang – parda

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aufgehen – ochilmoq, chiqib kelmoq
die Aufführung – ko‘rinish, sahna asari
begeistern – hayron, lol qolmoq
die Bühne – sahna
das Foyer – dahlis
die Fotoausstellung – suratlar ko‘rgazmasi
Beifall klatschten – qarsak chalmoq, olqishlamoq
überreichen – topshirmoq
unvergeßlich – unutilmas

2. Kinobesuch

Ich bin ein großer Filmfreund. Oft besuche ich das Filmtheater “Alischer
Nawoi”. Das Filmtheater liegt nicht weit von meinem Haus. Ich sehe Krimis,
Komödien, historische, fantastische Spielfilme gern. Aber das letzte Mal habe
ich einen interessanten Film gesehen. Er heißt “Der 18. Quadrat”. Der
Hauptgedanke dieses Films umfasst wichtige Probleme des heutigen Lebens.
Ich ziehe vor, ins Filmtheater nicht allein, sondern mit Freunden zu gehen. Ich
habe zum Spielfilm meinen Studienfreunden eingeladen. Am Sonntag gingen
wir an die Kasse und kauften die Karten für die Abendvorstellung. Kurz vor 8
betraten wir das Gebäude des Filmtheaters.
Im Vorraum zeigten wir unsere Karten vor. Wir hatten noch Zeit und sahen
uns eine Fotoausstellung an. An der Wand hingen auch Fotos verschiedener
Szenen aus bekannten Filmen. Dann betraten wir den Zuschauerraum. Der
Zuschauerraum war geräumig, die Leinwand breit und groß. Wir hatten unseren
Plätze in der vierten Reihe. Das Licht ging aus. Dann folgte der Spielfilm. Auf
der Leinwand erschien der Titel “Der große Timur”. Der Film war sehr
interessant und spannend. Er behandelte die Geschichte unseres Landes und
zwar erzählte über Timuriden. Die Hauptrolle spielte Behsod
Muhammadkarimow. Er ist mein Lieblingsschauspieler. Tief beeindruckt
verließen wir den Zuschauerraum. Der Film hat allen sehr gefallen. Wir
tauschten lange unsere Meinungen über den Spielfilm aus.
Zum nächsten Mal wollen wir uns den Spielfilm “Herr Niemand” ansehen.
Dieser Film interessiert allen. Wir empfehlen den anderen Studienfreunden
diesen Film anzusehen.

Fragen

1. Besuchen Sie das Filmtheater Alischer Nawoi oft?


2. Was möchten Sie an diesem Sonntag machen?
3. Welcher Film läuft im Kino heutzutage?
4. Wer hat Ihnen diesen Film empfohlen?
5. Welche Plätze ziehen Sie vor?

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6. Wo spielt die Handlung in diesem Spielfilm?
7. Interessiert dieser Film allen?
8. Wer spielt die Hauptrolle in diesem Film?

Vokabeln

der Filmfreund – kino muxlis


der Krimi – detektiv film
letzte Mal – so‘nggi marta
der Hauptgedanke – asosiy g‘oya
umfassen – o‘z ichiga olmoq
die Abendvorstellung – kechki namoyish
der Vorraum – kirishdagi xona
die Szene – sahna
die Leinwand – keng ekran
beeindrucken – taassurot tug‘dirmoq
verlassen – chiqib ketmoq
tauschen – alishtirmoq, almashmoq
empfehlen – tavsiya qilmoq

3. Musik ist meine Lieblingskunstart

Ich interessiere mich für die Musik. Musik spielt eine sehr wichtige Rolle in
meinem Leben. Überall trifft man Musik im Cafe, im Klub oder im Disko. Die
Musik hebt den Geist der Menschen. Sie macht die Atmosphäre bequemer und
fröhlicher. Ich höre Musik mit Vergnügen. Musik hilft mir immer. Wenn ich
Freiezeit habe, höre ich immer Musik.
Ich habe viele Kassetten und CDs mit der Musik von verschiedener
Klassikern. Aber moderne Musik habe ich am liebsten. Wenn ich eine
ausgezeichnete Stimmung habe, schalte ich Musik an.
Aus der modernen Musik gefällt mir die deutsche Gruppe “Die Ärzte” am
meisten, weil sie aktiv und dynamisch ist. Mir gefallen auch die Texte der
Lieder dieser Gruppe, obwohl sie manchmal traurig, manchmal ironisch sind,
aber nie langweilig. Ich träume manchmal vom Besuch eines Konzertes dieser
Gruppe.
Mir gefällt noch frühere deutsche legendäre Gruppe “Abba” und usbekische
Gruppe “Yalla”. In seiner Zeit waren sie berühmt und bekannt. Meine Eltern
erinnern sich oft an diesen Gruppen. Noch meine beliebsten deutsche Gruppen
sind: “Tokio Hotel”, “Die Toten Hosen”, “Scorpions”, “Ich & Ich”,
“Kraftwerk”, “Passport”, “Die Prinzen” und “Silbermond”. Und populärsten
usbekische Gruppen sind: “Bolalar”, “Quartet”, “Setanho”, “Setora” und
andere. Ich habe usbekische Sängerin Rajhona und Sewara Nasarkhan gern. Sie
schaffen in einer Pop- Richtung.

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Die berühmten usbekischen Klassiker sind: Mamurshon Usokow, Otashon
Hudojschukurow, Komilshon Otaniyosow, Fahriddin Umarow, Munoshot
Jultschijewa, Nasiba Sattorowa, Matluba Dadabojewa und andere.
Zu den deutschen Klassikern gehören Mozart, Bach, Schubert, Beethoven
und Haydn. Ich bewundere das Talent dieser großen Musiker und Komponisten.
Aus den Klassikern gefällt mir Mozart am meisten.
Als er noch 5 Jahre alt war, spielte er die Geige und Klavier. Im Laufe von
34 Jahren seines Lebens schrieb er 18 Opern, 50 Symphonien, 30 Konzerte für
Klavier, viele Sonaten und Lieder. Mir gefällt berühmtesten Mozarts
Symphonien.

Fragen

1. Intersessierst du dich für Musik?


2. Was ist Ihre Lieblingskunsart?
3. Nennen Sie populärste usbekische Gruppen.
4. Welche deutsche Gruppen kennen Sie?
5. Welche berühmte usbekische Klassiker kennen Sie?
6. Wann gehen Sie in den Klub oder ins Disko?

Vokabeln

der Klub – klub


das Disko – diskoteka
der Geist – ruh
die Atmosphäre – muhit
die Musik – musiqa
dynamisch – jo‘shqin
traurig – g‘amgin
manchmal – ba’zan
ironisch – kinoyali
langweilig – zerikarli
legendär – afsonaviy
sich erinnern– eslatmoq, yodga olmoq
popular – mashhur, ommabop
bewundern – ajablanmoq, zavqlanmoq

IX. SPORT

1. Sport in unserem Leben

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Es ist allen bekannt, daß der Sport der Kräftigung und Gesundheit des
Menschen dient. Sport macht uns gesund und kräftig, bringt Freude am Leben.
Er entwickelt Mut, Entschlossenheit und Kraft.
Jeder will gesund und stark sein, um keine Angst vor Schwierigkeiten zu
haben. Der Sport ist so universal, daß jeder für sich etwas Interessantes finden
kann. Es ist gesund, jeden Tag mit Morgengymnastik zu beginnen und den Tag
mit einem Spaziergang zu beenden. Es gibt viele Möglichkeiten,um Sport zu
treiben. Mann kann Stadien, Sporthallen und Sportklubs besuchen.
Ich finde, daß Sport sehr wichtig ist. Für viele Menschen ist Sport ihr Hobby.
Sie treiben in ihrer Freizeit Sport. Die Ärzte sagen: “Sport ist die beste Arznei”.
Der Unterricht in der Körperkultur beginnt schon im Kindergarten. Im
Winter laufen viele Leute Schi oder Schlittschuh. Der Sommer ist eine schöne
Jahreszeit für Sport. Da kann man Leichtathletik treiben, schwimmen, rudern
oder segeln. In Stadien und Sporthallen finden Wettkämpfe im Laufen,
Springen, Kugelstoßen und Diskuswerfen statt. Manche Sportarten ziehen
Tausende von Zuschauern an, besonders Fußball, Eishockey, Autorennen. Auch
das Boxen hat seine Anhänger. Den Sportlern stehen viele Stadien, Turnhallen,
Tennisplätze, Schwimmhallen zur Verfügung.
Ich treibe auch Sport. Ich kann mir meine Leben ohne Sport nicht vorstellen.
Ich spiele Tennis. Dreimal in der Woche besuche ich den Sportklub. Ich nehme
an den Tenniswettkämpfen teil. Außer Tennis interessiert mich das
Schwimmen. Oft gehe ich die Schwimmhalle. Meine Lieblingssportler sind:
Tennisspieler- Marat Safin, Fußballspieler- David Bekhem, Boxer- Ruslan
Tschagajew, Schachspieler- Rustam Kosimjanow.
Unsere Sportler erzielen hohe Leistungen. Unter unseren Sportlern gibt es
viele Europa- und Weltmeister.

Fragen

1. Ist Sport ihr Hobby?


2. Welche Sportarten kennen Sie?
3. Treiben Sie immer Sport?
4. Welche Sportarten sind in Ihrer Stadt beliebt?
5. Welche Sportart treibt man im Winter?
6. Wieviel Sportklubs gibt es in Ihrer Stadt?
7. Wann finden die Wettkämpfe statt?
8. Kennen Sie die Namen der berühmten Sportler?

Vokabeln

die Kräftigung – kuchlilik


die Gesundheit – sog‘lik, salomatlik

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dienen – xizmat qilmoq
der Mut – botirlik, jasurlik
die Entschlossenheit – harakatchanlik, jur’atlilik
die Morgengymnastik – ertalabki badantarbiya
der Spaziergang – sayr
die Möglichkeit – imkoniyat
treiben – shug‘ullanmoq
die Sporthalle – sport zali
die Körperkultur – jismoniy madaniyat
die Leichtathletik – yengil atletika
der Wettkampf – musobaqa
der Anhänger – muxlis
die Schwimmhalle – baseyn
die Leistung – muvaffaqiyat, yutuq

X. MIT BÜCHERN LEBEN

1. In der Buchhandlung

Ich bin Bücherfreund und besuche Buchhandlungen oft. In Karschi gefällt


mir “Ostenintelligenzler” – am besten Buchhandlung. Das befindet sich in der
Usbekistanstraße. Sie ist groß, und hat viele Abteilungen.
Hier sind folgende Abteilungen: schöne Literatur, Kinderbücher,
Bilderbände über Kunst, Städte, Natur. Es gibt außerdem die Fachliteratur, die
Bücher über Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Geschichte und Religion. Die
Buchhandlung hat auch eine Kanzleiabteilung. Hier kauft man alle nötige
Lehrmitteln.
In dieser Buchhandlung gibt es auch die Abteilung der Bücher in
verschiedener Fremdsprachen; zweisprachige Worterbücher, Sprachlehrbücher
mit CD Discs und Lesebücher. Zur Zeit ist die Auswahl der Bücher in der
Abteilung “Schöne Literatur” sehr groß. Man kann hier Schatzwerke der
usbekischen und ausländischen Literatur finden. Die Verkauferinnen sind
immer höflich und freundlich.
Ich ziehe die schöne Literatur sehr gern vor. Als Student der Fremdsprachen
Fakultät interessiere ich mich für deutsche Literatur. Wenn ich Stipendium
bekomme, gehe ich Bücher einkaufen.
Früher habe ich die Gedichtsammlungen von Muhammad Jusuf “Wir werden
glücklich”, dreibändiges Werk von Wiljam Shakespeare, ausgewählte Werke
von Tohir Malik, “Hamsa” von Alischer Nawoi und ein Lehrbuch in der
russischen Grammatik gekauft.
Vor kurzem habe ich aus dieser Buchhandlung ein Werk des deutschen
Schriftstellers Erich Maria Remarque “Drei Kameraden”, ein Lehrbuch in der
Literaturkunde, ein deutsch- russisches Sprachführer mit Disc gekauft. Stendal,

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Mopassan, Balsak, Bulgakow, Konan Dojl und Alexander Djuma lese ich
besonders gern.

Fragen

1. Besuchen Sie oft die Buchhandlung?


2. Wo befindet sich die Buchhandlung?
3. Welche Abteilungen gibt es dort?
4. Was kauft man in der Kanzleiabteilung?
5. Gibt es in der Buchhandlung die Werke der ausländerischen Autoren?
6. Welche Bücher haben Sie zum letztenmal gekauft?
7. Welche Werke lesen Sie gern?

Vokabeln

der Bücherfreund – kitobsevar


die Buchhandlung – kitob savdo markazi
die Fachliteratur – maxsus adabiyot
die Kanzleiabteilung – o‘quv- qurollari bo‘limi
zweisprachig – ikki tilli
das Wörterbuch – lug‘at kitobi
das Schatzwerk – durdona asar
höflich – xushfe’l, xushmuomala
vorziehen – afzal ko‘rmoq, ortiq deb bilmoq
die Gedichtsammlung – she’rlar to‘plami
das Werk – asar
auswählen – tanlamoq, saylamoq
der Literaturkunde – adabiyotshunoslik
der Sprachführer – so‘zlashuv kitobi

2. Bücher in meinem Leben

Ich lese gern Werke, die zum Nachdenken anregen. Es können verschiedene
Werke, Gedichte, Prosawerke: Romane, Erzählungen, Dramen, Komödien,
Novellen. Einige lieben mehr Poesie und lesen gern Gedichte. Die anderen
ziehen mehr Prosawerke vor. Die dritten aber lesen nur Abenteuerliteratur oder
Kriminalgeschichten.
Das Lesen spielt eine sehr große Rolle im Leben jedes Menschen. Das Leben
lernt man durch das Lesen. Das Buch ist die Quelle des Wissens. Es gibt viele
gute Bücher. Aber noch wichtiger ist es, was man liest. Meiner Meinung nach
das Lieblingsbuch regt immer wieder zum Denken an.

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Ein interessantes Buch kann ich stundenlang lesen. Das Buch ist mein
Lieblingsfreund. Es hilft mir beim Lernen und beim Leben. Aus den Büchern
erfahre ich viel Neues und Interessantes. Ich interessiere mich für die schöne
Literatur. Ich lese viel und sammle Bücher.
Zu Hause habe ich eine große Bibliothek. Hier gibt es Bücher usbekischer,
russischer, englischer und deutscher Autoren. Das sind die Werke von Alischer
Nawoi, Bobur, Abdulla Kodirij, Primkul Kodirow, Hamid Olimshon, Sulfija,
Said Ahmad, Heinrich Heine, Thomas Mann, Heinrich Böll, Erich Maria
Remarque, Goethe, Schiller, Lew Tolstoj, Bunin, Bulgakow, Konan Dojl,
Theodor Dreiser und andere.
Wenn ich die Bücher lese, fühle ich mich als Haupthelden. Das Buch führt
uns in eine neue, unbekannte Welt. Es erzählt uns über die Menschen, über ihre
Beziehungen, Gefühle und Gedanken. Gute Bücher machen uns mit fremden
Ländern bekannt. Sie erzählen von den Schicksalen anderer Menschen. Mit
ihrer Hilfe können wir unser Wissen erweitern. Die Bücher können einen
großen Einfluß auf den weiteren Lebensweg eines Menschen ausüben.

Fragen

1. Lesen Sie gern Bücher?


2. Welche Bücher ziehen Sie vor?
3. Welche Rolle spielt das Lesen im Leben des Menschen?
4. Interessieren Sie sich für schöne Literatur?
5. Haben Sie zu Hause eine Bibliothek?
6. Sind Sie Bücherfreund?

Vokabeln

das Nachdenken – o‘ylash, fikr qilish


anregen – undamoq, qo‘zg‘atmoq
die Novelle – novella
die Abenteuerliteratur – sargo‘zasht adabiyot
die Poesie – she’riyat
die Quelle – manba
das Lieblingsbuch – sevimli kitob
die schöne Literatur – badiiy adabiyot
sammeln – yig‘moq
der Autor – muallif
führen – olib bormoq, yetaklab bormoq
das Gefühl – sezgi, his
der Gedanke – fikr, aql, o‘y
das Schicksal – taqdir, qismat
erweitern – kengaytirmoq, yoymoq

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der Einfluß – ta’sir
der Lebensweg – hayot yo‘li
ausüben – shug‘ullanmoq, amalga oshirmoq

3. Mein Lieblingsschriftsteller

Mein Hobby ist Bücherlesen. Ich lese gern. Ich lese klassische und moderne
Literatur, Prosa und Gedichte. Ich lese gern die Werke von Said Ahmad und
Utkir Hoshimov, Lew Tolstoi und Michail Scholochow, Mark Twain und
Balzak, Franz Kafka und Theodor Drajser. Jeder Mensch, der gerne Bücher
liest, hat einen Lieblingsschriftsteller. Mein Lieblingsschriftsteller ist Thomas
Mann.
Aber ich möchte über meinen Lieblingsschriftsteller erzählen. Thomas Mann
wurde 1875 in Lübeck als Sohn eines Patrizierterfamilie geboren. Er studierte
an der Hochschule in München. Er interessierte sich für Literatur, Kunst und
Philosophie. Im Jahre 1894 veröffentlichte er sein erstes literarisches Werk die
Novelle “Gefallen”. 1901 erschien sein erster Roman, die “Buddenbrooks,
Verfall einer Familie”. 1929 erhielt er den Nobelpreis vor allem für die
“Buddenbrooks”. 1918 ernannte ihn die philosophische Fakultät der Universität
Bonn zum Ehrendoktor.
Das Schaffen des Schriftstellers besteht aus drei Perioden. Die Novellen
Thomas Manns sind: “Der kleine Herr Friedemann”, “Tristan”, “Tonio Kröger”,
“Mario und Zauberer”, “Der Tod in Venedig”. Die Romane des Schriftstellers
sind: “Der Zauberberg”, “Lotte in Weimar”, “Joseph und seine Brüder”,
“Doktor Faustus”, “Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull”. Thomas Mann
lebte in USA, anfangs in Princeton, dann in Kalifornien. In Weimar wurde ihm
der Goethe- Preis und die Würde eines Ehrendoktors der Universität Jena
verliehen. Aus aller Welt wurden diesem glänzenden Repräsentanten der
humanistischen Kultur Deutschlands viele hohe Ehrungen zuteil. Sein
Schaffensweg zeugt von Kampf um die Lösung des Problems der Kunst, der
Beziehung der Kunst zum Leben. Thomas Mann hinterließ umfangreiche
dichterische Werke.

Fragen

1. Was ist ihr Hobby?


2. Haben sie Lieblingsschriftsteller?
3. Aus welcher Familie stammte er aus?
4. Wann erschien sein erstes Werk?
5. Wann erhielt Thomas Mann der Nobelpreis?
6. Welche Novellen hat Thomas Mann geschrieben?
7. Wann wurde ihm Goethe- Preis verliehen?
8. Haben Sie die Werke von Thomas Mann in Original gelesen?

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Vokabeln

klassisch – mumtoz
modern – zamonaviy
der Lieblingsschriftsteller – sevimli yozuvchi
literarisch – adabiy
ernennen – tayinlamoq
der Ehrendoktor – faxriy doktor
das Schaffen – ijod
die Würde – unvon
glänzende – mashhur, atoqli
der Repräsentant – vakil
die Ehrung – tabriklash, tantanali qutlash
der Schaffensweg – ijod yo‘li
zeugen – guvohlik bermoq, dalolat bermoq
hinterlassen – o‘zidan keyin qoldirmoq
umfangreich – keng, katta hajmli

XI. Einkaufen
1. Im Lebensmittelgeschaft
Meine Familie hat einen bestimmen Einkaufstag – der Samstag. In der Nähe
meines Hauses befindet sich ein Supermarkt. Im Supermarkt gibt es viele
Abteilungen: ein Milchgeschäft, ein Fischgeschäft, ein Gemüsegeschäft, eine
Bäckerei, eine Konditorei, eine Metzgerei. In diesen Abteilungen können die
Kunden täglich Lebensmittel, Getränke, Obst und Gemüse einkaufen. Das
Lebensmittelangebot ist dort immer reichhaltig. Die Kunden werden dort
individuell bedient. Die Verkauferinnen sind immer hoflich und freundlich. Sie
antworten geduldig auf jede Frage. Außerdem sie erklären, informieren und
lösen alle Probleme der Kunden.
Man kann alles finden. Fast jeden Tag muss ich in die Bäckerei und ins
Milchgeschäft gehen, um Brot, Milch, Käse zu kaufen. Noch kaufe ich häufig
Obst und Gemüse. Auf dem Supermarkt kann ich wählen und sich handeln.
Wir haben heute Besuch. Ich will der Mutter helfen und gehe einkaufen. Wir
brauchen Fleisch, Fisch, Butter, Saft, Gemüse, Obst und Brot. Das steht auf
meinem Einkaufszettel. Beim Metzger kaufe ich 2 Kilo Fleisch.
Im Fischgeschäft werde ich 2 Dosen Ölsardinen, Sprotten, zwei Salzheringe
kaufen. Dann kaufe ich noch eine 500-Gramm-Packung Butter, Apfel- und
Abrikosensaft.

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Im Gemüse- und Obstgeschäft gibt es ein reiches Angebot an Tomaten,
Gurken, Blumenkohl, roter Beete, Mohren, Kartoffeln und Blattsalat. Ich habe
nicht vergessen, 2 Kilo Äpfel, 2 Kilo Birnen, 1 Kilo Weintrauben, 1 Kilo
Orangen und ein Kilo Bananen zu kaufen. Essig, Öl, Pfeffer und andere
Gewürze haben wir zu Hause.
Beim Bäcker kaufe ich noch ein Weißbrot und Schwarzbrot und einige
Brötchen. Die Torte kauft mein Vater selbst. Ich bin mit dem Einkaufen fertig
und fahre nach Hause zürück.

Fragen

1. Was kaufen Sie im Lebensmittelgeschäft?


2. Wann gehen Sie in die Metzgerei?
3. Gibt es im Supermarkt eine Konditorei?
4. Wie bedienen die Verkäufer?
5. Gibt es im Supermarkt Milchwaren?
6. Was kaufen Sie im Fischgeschäft?
7. Wie ist Angebot an Gemüsen und Früchten?
8. Sind Sie mit dem Einkaufen zufrieden?

Vokabeln

der Einkaufstag – xarid kuni


der Supermarkt – supermarket
das Milchgeschaft – sut do‘koni
das Fischgeschaft – baliq do‘koni
die Bäckerei – nonvoyxona
die Konditorei – shirinliklar bo‘limi
die Metzgerei – qassobxona
der Kunde – xaridor
die Lebensmittel – oziq- ovqat
das Getränk – ichimlik, ichkilik
das Obst – meva
handeln – savdolashmoq
der Fleisch – go‘sht
der Salzhering – tuzlangan seld balig‘i
die Gewürze – ziravor

2. Im Warenhaus

Wir gehen heute mit meiner Freundin ins Warenhaus. Das Warenhaus
befindet sich in der Ojbekstraße.

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Das Warenhaus ist zweistöckig. Im Erdgeschoβ gibt es Porzellanwaren,
Spielzeuge, Souveniers, Parfümwaren, Waschmittel, Haushaltsartikel und
andere.
Im ersten Stock gibt es Herren- , Damen- , Kinderbekleidungen, eine
Stoffabteilung, Schuhabteilung, Taschen- und Radioabteilung.
Wir sind in der Abteilung für Damenbekleidung. Ich will eine Bluse und
meine Freundin einen Rock kaufen. Eine Verkäuferin zeigt uns eine paar Blusen
mit weißer, roter, lila und blauer Farbe. Die Bluse paßt mir ausgezeichnet. Sie
ist nicht zu billig, aber ich möchte sie kaufen.
Dann wählen wir für meine Freundin einen Rock. Der Verkäufer bietet
verschiedene, schöne, moderne Röcke an. Sabine probiert einen Jeansrock an.
Der Rock ist elegant und modern. Er kostet nicht teuer. Sabine beschloß sie zu
kaufen.
Dann wollen wir für unsere Freundin Malika einen Geschenk kaufen. Sie hat
bald Geburtstag. Wir suchen für sie ein Souvenier. Eine schöne gelbe Ente
gefällt uns. Wir kaufen sie. Die Verkäuferin wickelt das Geschenk schön ein.
In dieser Abteilung kaufen wir noch zwei paar Schuhe und Strümpfe, zwei
Regenschirme.
Wir nehmen den Kassenzettel und bezahlen an der Kasse. Sehr müde kehren
wir nach Hause zurück.

Fragen

1. Gehen Sie oft ins Warenhaus?


2. Wo befindet sich das Warenhaus?
3. Welche Abteilungen gibt es im Warenhaus?
4. Was kaufen sie in der Abteilung für Damenbekleidung?
5. Was kauft man in der Stoffabteilung?
6. Was haben sie für die Freundin gekauft?
7. Wann bezahlen sie an der Kasse?

Vokabeln

das Warenhaus – savdo uyi


die Porzellanware – chinni, farfor mahsulotlari
das Erdgeschoß – birinchi qavat
das Spielzeuge – o‘yinchoq
die Parfümware – atir- upa mahsulotlari
das Waschmittel – kir yuvish vositasi
der Haushaltsartikel – uy- ro‘zg‘or buyumlari
die Schuhabteilung – oyoq- kiyimlar bo‘limi
die Taschenabteilung – sumkalar bo‘limi
die Bluse – kofta

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der Rock – yubka
elegant – xushbichim
modern – zamonaviy
billig – arzon
teuer – qimmat
kaufen – sotib olmoq, xarid qilmoq
das Geschenk – sovg‘a
der Kassenzettel – kassa cheki
bezahlen – to‘lamoq

XII. DIE WELTBERÜHMTEN MENSCHEN

1. Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe, der größte Dichter, hervorragende Vertreter


der deutschen Klassik. Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in
Frankfurt - am Main geboren. Sein Vater Johann Caspar Goethe war Jurist.
Seine Mutter, Catharina Elisabeth Goethe entstammte einer wohlhabenden und
angesehenen Frankfurter Familie.
Von 1756 bis 1758 besuchte er eine öffentliche Schule. Danach wurde er
gemeinsam vom Vater sowie durch Hauslehrer unterrichtet. Er erhielt eine gute
Bildung in seinem Elternhaus. Auf dem Stundenplan standen Französisch,
Englisch, Italienisch, Latein, Griechisch, naturwissenschaftliche Fächer,
Religion und Zeichnen. Außerdem lernte er Cello und Klavier spielen, Reiten,
Fechten und Tanzen.
Goethe begann im Herbst 1765 ein Jurastudium in Leipzig. Im April 1770
setzte Goethe sein Studium in Straßburg fort. Hier entstanden seine ersten
Gedichte “Heidenröslein”, “Erlkönig”, “Mailied”, “Willkommen und
Abschied”. Sein nächster großer Erfolg waren das Drama “Götz von
Berlichingen”, der Roman “Die Leiden des jungen Werters”. Goethe wurde zum
Führer der Sturm und Drang Bewegung. In dieser Periode erschien das Drama
“Prometheus”. Im November 1775 erreichte Goethe Weimar. Hier schrieb er
Bühnenwerke “Iphigenie auf Tauris”, “Egmont” und viele schöne Balladen.
Das größte Werk von Goethe ist die Tragödie “Faust”. Manche von den
Werken entstanden in der Zeit seiner engen Freundschaft mit Friedrich Schiller.
In San Francisco im Golden Gate Park steht Denkmal für Schiller und Goethe.
Goethe war nicht nur der größte Dichter, sondern auch Politiker, Diplomat,
Staatsman, Gelehrter. Sein Ruhm verbreitete sich über die ganze Welt.
Goethe starb in Weimar am 22. März 1832 im Alter von 83 Jahren.

Fragen

64
1. Wer ist Johann Wolfgang von Goethe?
2. Wo und wann wurde J. W. Goethe geboren?
3. Welche Bildung hat er erhalten?
4. Was studierte er in Leipzig?
5. Welche Werke brachten ihm den ersten Erfolg?
6. Wann erreichte Goethe Weimar?
7. Welche Werke schrieb er in Weimar?
8. Welche Beziehungen verbanden J. W. Goethe und F. Schiller?
9. Wie heißt das größte Werk von J. W. Goethe?
[Link] steht das Schiller- Goethe- Denkmal?

Vokabeln

hervorragend – atoqli, mashhur


entstammen – kelib chiqmoq, mansub bo‘lmoq
öffentlich – ommaviy, ijtimoiy
naturwissenschaftlich – tabiiy
die Bewegung – harakat
erscheinen – paydo bo‘lmoq, hozir bo‘lmoq
die Ballade – ballada (badiiy asar turi)
entstehen – kelib chiqmoq
das Denkmal – haykal, yodgorlik
sich verbreiten – tarqalmoq

2. Johann Christoph Friedrich von Schiller

Der große deutsche Dichter Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759
in Marbach geboren. Er war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er
gilt als der bedeutendste deutsche Dramatiker. Er war erfolgreich als Lyriker.
Schillers Vater Johann Caspar Schiller war Offizier und Wundarzt.
Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern mußte Schiller
1773 in die Militärakademie Karlsschule eintreten. Schiller begann zunächst ein
Rechtsstudium. Aber er interessierte sich für Literatur und Geschichte.
1776 erschien sein erstes Gedicht “Der Abend”. Schiller studierte die Werke
Goethes, Rousseaus, Shakespeares, Voltaires und Plutarchs. Ebenfalls 1776
begann er die Arbeit an dem freiheitlichen Theaterstück “Die Räuber”. Dieses
Drama hatte großen Erfolg. 1783 schrieb Schiller sein Drama “Kabale und
Liebe”. Seine historischen Dramen sind: “Wallenstein”, “Maria Stuart”, “Die
Jungfrau von Orleans”, “Wilhelm Tell”.
Schillers Dramen am Hoftheater in Weimar waren ein großes Ereignis des
damaligen Theaterlebens.
Seine Freundschaft mit Goethe war großer Bedeutung. Im Jahre 1788
begann ihre Freundschaft. Und es entwickelte sich ein freundschaftlicher

65
Briefwechsel zwischen den beiden. Diese Freundschaft dauerte bis zum Tode
Schillers. Goethe- und Schiller-Denkmal steht in Weimar.
Im Februar 1805 erkrankte er tatsächlich sehr schwer und traf am 1. Mai
zum letzten Mal mit Goethe auf dem Weg ins Theater zusammen. Noch kurz
vor seinem Tod vollendete Schiller die Übersetzung von Jean Racines
klassischer Tragödie Phedre. Friedrich Schiller starb am 9. Mai 1805.

Fragen

1. Wann wurde Friedrich Schiller geboren?


2. Wer war Schillers Vater?
3. Wann tritt er in die Karlschule ein?
4. Wofür interessierte er sich?
5. Wann erschien sein erstes Gedicht?
6. Nennen Sie Schillers Werke.
7. Wann begann die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe?
8. Wann starb Friedrich Schiller?

Vokabeln

der Historiker – tarixchi


erfolgreich – omadli, mavaffaqiyatli
der Wundarzt – jarroh
herzoglich – gersoglarga oid
das Rechtsstudium – huquqshunoslik
der Räuber – qaroqchi
damalig – o‘shandagi, o‘sha kezdagi
freundschaftlich – do‘stona
der Briefwechsel – xat yozishib turish
tatsächlich – dalilli, asosli
vollenden – tugatmoq, tugallamoq

3. Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven wurde 17. Dezember 1770 in Bonn geboren. Er war
ein deutscher Komponist. Beethovens Vater war Komponist. Er hatte Ziel, aus
Ludwig ein Wunderkind zu machen. Der Vater begann ihn im Klavierspiel zu
unterrichten. Auch Orgel und Klarinette erlernte der junge Beethoven. Als er
sechs Jahre alt war, spielte er zum erstenmal in einem Konzert. Mit zwölf
Jahren wurde er Hoforganist. Als er dreizehn Jahre alt war, spielte er schon im
Orchester.

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Im Jahr 1787 kam Beethoven das erste Mal nach Wien. Beethovens Ziel war
es, bei Wolfgang Amadeus Mozart zu studieren. Im Jahre 1789 begann
Beethoven ein Studium an der Universität Bonn. Im Juli 1792 trafen sich
Beethoven und Haydn in Bonn. Joseph Haydn und Antonio Salieri nahmen
Beethoven als Kompositionsschüler an.
Als Künstler trat Beethoven 1793 erstmals vor die Öffentlichkeit, zunächst
als Komponist mit der Herausgabe seiner drei ersten Trios und der drei Haydn
gewidmeten Klaviersonaten und zwei Jahre später als Pianist mit seinem
[Link].
1796 unternahm Beethoven eine Kunstreise nach Prag, Dresden und Berlin.
1809 erhielt er einen Ruf als Kapellmeister nach Kassel.
Im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde Beethoven zu einem der
berühmtesten Musiker Europas. Am 8. Dezember 1813 wurde die 7. Sinfonie
mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt. Sie wurde 30 Jahre später von
Richard Wagner als “Apotheose des Tanzes” gelobt.
Er schätzte die humanistischen und geistigen Werte eines Menschen. In
seiner Jugend war er von Schiller begeistert, im späteren Leben wandte er sich
Goethe zu. So vertonte er auch mehrere Werke Goethes, schrieb die
Schauspielmusik zu “Egmont”.
Beethoven beendete im Jahre 1823 eines seiner wichtigsten Werke, “die
Missa Solemnis”.
Beethoven gilt heute als der Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter
der Romantik. Seine Klaviersonaten, Quartette, viele Lieder, Sinfonie und
Romanzen sind weltberühmt.
Er starb am 26. März 1827 in Wien.

Fragen

1. Welche deutsche Komponisten kennen Sie?


2. Wer ist Ihr Lieblingskomponist?
3. Wann und wo wurde Beethoven geboren?
4. Was waren seine Eltern von Beruf?
5. Wann begann er sich mit Musik zu beschäftigen?
6. Wo studierte er?
7. Wann traf Beethoven Joseph Haydn?
8. Wann wurde Beethoven zu dem berühmtesten Musiker Europas
geworden?
9. Welche von seinen Werken sind Ihnen bekannt?
[Link] Werk gefällt Ihnen am meisten?

Vokabeln

der Komponist – bastakor

67
das Wunderkind – g‘aroyib bola
unterrichten – o‘qitmoq, dars bermoq
die Orgel – organ musiqa asbobi
die Klarinette – klarnet musiqa asbobi
erstmal – birinchi marotaba
sich treffen – uchrashmoq
der Künstler – san’atkor, rassom
die Herausgabe – nashr, chop etish
die Klaviersonate – pianino sonatasi

4. Heinrich Heine

Christian Johann Heinrich Heine war einer der bedeutendsten deutschen


Dichter und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Er wurde am 13. Dezember 1797
in Düsseldorf in der Familie eines Kaufmanns geboren.
Ab 1803 besuchte Heinrich Heine die israelitische Privatschule und 1804 die
städtische Grundschule.
Dann 1807 in die Vorbereitungsklasse des Düsseldorfer Lyzeums. Nach dem
Besuch des Lyzeums in Düsseldorf ging Heine in die kaufmännische Lehre.
Seit 1815 schrieb Heinrich Heine Gedichte; begonnen hatte er während
seiner Schulzeit auf dem Lyzeum. Im Wintersemester 1820 ging Heine an die
Universität Göttingen. Heine wechselte nun zur Berliner Universität, wo er von
1821 bis 1823 studierte.
Während seiner Berliner Zeit debütierte Heine als Buch-Autor. Anfang 1822
erschienen in der Maurerschen Buchhandlung seine Gedichte.
1824 erschien die Sammlung Dreiunddreißig Gedichte, darunter das Werk
“Die Loreley”. Im selben Jahr besuchte er während einer Harzreise, den er
liebte und achtete Johann Wolfgang von Goethe in Weimar.
Im Jahr 1826 veröffentlichte Heine den Reisebericht “Harzreise”, der sein
erster großer Publikumserfolg wurde. Er brachte im Oktober 1827 den
Lyrikband “Buch der Lieder” heraus.
In den Jahren 1827 und 1828 reiste Heine nach England und Italien. Seine
Eindrücke schilderte er in weiteren Reisebildern, die er zwischen 1826 und
1831 veröffentlichte. 1843 schrieb Heine sein Gedicht “Nachtgedanken”. Mitte
der 40er Jahre entstanden Heines große Versepen “Atta Troll” und – angeregt
durch seine Deutschlandreise von 1843 – “Deutschland. Ein Wintermärchen”.
Am 17. Februar 1856 starb Heinrich Heine. Heine-Denkmal in Frankfurt am
Main ist das einzige seiner Art in Deutschland aus der Zeit vor 1945.

Fragen

1. Wann und wo wurde der größte deutsche Dichter H. Heine geboren?

68
2. Wofür interessierte sich H. Heine?
3. Wo studierte H. Heine?
4. Wann debütierte er als Buch- Autor?
5. Wann erschien Heines erste Gedichtsammlung?
6. Wann erschien das Gedicht- “Die Loreley”?
7. Wen besuchte Heine während der Harzreise?
8. Wo stellte Heine seine Eindrücke von der Harzreise dar?
9. In welchem Jahr veröffentlichte Heine die Harzreise?
[Link] Heines Gedichte sind Ihnen bekannt?

Vokabeln

der Journalist – jurnalist


israelitisch – isroillik kishiga oid
die Privatschule – xususiy maktab
der Kaufmann – savdogar
wechseln – almashtirmoq, o‘zgartirmoq
debütieren – ilk bor namoyish qilmoq
die Sammlung –to‘plam, kolleksiya
der Publikumserfolg – jamoat, xalq yutug‘i
herausbringen – olib chiqmoq, chiqarib tashlamoq
schildern – tasvirlamoq, tavsiflamoq
anregen – undamoq, qo’zg‘atmoq

5. Wilhelm Conrad Röntgen

Wilhelm Conrad Röntgen wurde am 27. März 1845 in Lennep geboren. Er


war ein deutscher Physiker. Er entdeckte am 8. November 1895 im
Physikalischen Institut der Universität Würzburg die nach ihm benannten
Röntgenstrahlen. Hier erhielt er 1901 als erster einen Nobelpreis für Physik.
Seine Entdeckung revolutionierte die medizinische Diagnostik.
Von 1861 bis 1863 besuchte Röntgen die Technische Schule in Utrecht.
Dann begann er am 23. November 1864 an der Eidgenössischen Technischen
Hochschule Zürich zu studieren. Dort erhielt er am 6. August 1868 sein Diplom
als Maschinenbauingenieur. In der nachfolgenden Zeit absolvierte er ein
Aufbaustudium in Physik. Am 22. Juni 1869 promovierte Röntgen an der
Universität Zürich in Physik mit Studien über Gase.
1870 begleitete er als Assistent nach Würzburg und veröffentlichte dort seine
erste wissenschaftliche Abhandlung “Annalen der Physik und der Chemie”.
Ab 1875 wirkte er als außerordentlicher Professor für Physik und
Mathematik an der Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim. 1876 erhielt
Röntgen sodann eine Stelle als außerordentlicher Professor für Physik in
Straßburg.

69
Am 31. August 1888 in Würzburg wurde Röntgen zum Professor der
Experimentalphysik ernannt. Fünf Jahre später wurde er in dieser Stadt zum
Rektor der Universität gewählt.
Am 8. November 1895 gelang Röntgen seine größte wissenschaftliche
Leistung: die Entdeckung der von ihm so genannten “X-Strahlen”.
Vom 1. April 1900 an war Röntgen an der Universität München als
Professor tätig.
Wilhelm Conrad Röntgen war 1901 der erste Nobelpreisträger für Physik.
Wilhelm Conrad Röntgen veröffentlichte 60 wissenschaftliche Arbeiten in
seiner Laufbahn. Seine erste wissenschaftliche Arbeit verfasste er als 20-
Jähriger. Am 10. Februar 1923 starb Wilhelm Conrad Röntgen im Alter von 77
Jahren in München.

Fragen

1. Wann und wo wurde Wilhelm Conrad Röntgen geboren?


2. Wann entdeckte er die Röntgenstrahlen?
3. Wann erhielt er Nobelpreis für Physik?
4. Wo studierte er?
5. Wo und wann erhielt er sein Diplom als Maschinenbauingenieur?
6. Wann wirkte er an der Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim?
7. Wann und wo wurde Röntgen zum Professor der Experimentalphysik?
8. Wann verfasste er seine erste Arbeit?
9. In welchem Alter starb Röntgen?

Vokabeln

entdecken – kashf qilmoq, topmoq


der Nobelpreis – Nobel mukofoti
absolvieren – ega bo‘lmoq
promovieren – ilmiy darajaga tan olmoq, iqror bo‘lmoq
die Abhandlung – ijod, asar
außerordentlich – muhim
landwirtschaftlich – qishloq xo‘jaligiga oid
wissenschaftlich – ilmiy

6. Muhammad ibn Musa al-Choresmi

Al-Choresmi lebte im IX. Jahrhundert in Choresm. Er war ein


Universalgelehrter, ein Mathematiker, Astronom und Geograph. Choresmi
verbrachte den größten Teil seines Lebens in Bagdad. Dort war er im “Haus der
Weisheit” (Dar al-Hikma) tätig. Von seinem Namen leitet sich der Begriff
Algorithmus ab. Er verfasste alle seine Werke in arabischer Sprache. Allerdings

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deutet das Vorwort zu seinem Meisterbuch Algebra an. Al- Chorasmi gilt als
einer der bedeutendsten Mathematiker.
Auch leistete er bedeutende Beiträge als Geograph und Kartograph. In
seinem ersten Werk “Über das Rechnen mit indischen Ziffern” stellte al-
Choresmi die Arbeit mit Dezimalzahlen vor. Er führte die Ziffer Null aus dem
indischen in das arabische Zahlensystem ein. Im Jahr 830 schloß er die Arbeit
an dem Buch “Al-Kitab al-muchtasar fi hisab al-dschabr wa-l-mukabala”
(“Rechnen durch Ergänzung und Ausgleich”) ab. Es ist eine Zusammenstellung
von Regeln und Beispielen. Das Buch wurde vom 12. Jahrhundert an mehrfach
ins Lateinische übersetzt; dabei wurde der Begriff “Algebra” aus dem Titel
dieses Werkes (al-jabr) abgeleitet. Es hatte großen Einfluß auf die Mathematik
im Vorderen Orient und dann auch auf die weitere Entwicklung im Westen.
Er schrieb auch über die Astronomie und die Geografie des Ptolemäus und
das indische Werk Sindhind. Außerdem schrieb er ein Buch über “Das Bild der
Erde” (Kitab Surat al-Ard). Weiter beschäftigte er sich mit dem Jüdischen
Kalender (Istichradsch Tarich al-Yahud), Kalendern allgemein (Kitab al-Tarich)
und Sonnenuhren (Kitab al-Ruchmat). Die trigonometrischen Tabellen wurden
von ihm erstellt. Sie hatten bedeutende Auswirkungen auf die westliche
Mathematik.
Das Geburts- und Todesjahr von Al-Chorasmi sind nicht genau bekannt,
doch der Bibliothekar Ibn an-Nadim schreibt über ihn, daß er choresmischer
Herkunft war. In Chiwa wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. In Tunesien
trägt ein öffentliches Forschungsinstitut seinen Namen. Im Iran gibt es seit über
40 Jahren das “Festival Choresmi” in dem Preise für erfinderische Forschungen
an Jugendliche vergeben werden.

Fragen

1. Wer war Al- Choresmi?


2. Womit beschäftigte er sich in Bagdad?
3. In welcher Sprache verfasste er seine Werke?
4. Was beschrieb er in Werk “Über das Rechnen mit indischen Ziffern”?
5. Wer führte das Ziffer Null ins arabische Zahlensystem ein?
6. Welche Werke schrieb er über “Algebra”?
7. Nennen Sie die bekannteste Werken von Choresmi.
8. Wo wurde Denkmal zu Ehren Al- Choresmi errichtet?

Vokabeln

der Universalgelehrter – qomusiy olim


das Vorwort – muqaddima, so‘z boshi
vorstellen – tanishtirmoq, ma‘lum qilmoq
das Zahlensystem – sonlar tizimi

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abschließen – bitkazmoq, tugatmoq
der Begriff – tushuncha
der Orient – sharq
die Sonnenuhr – quyosh soati
trigonometrisch – trigonometrik
erstellen –loyiha ishlab chiqmoq
die Herkunft – kelib chiqish
7. Avicenna

Avicenna wurde im Jahre 980 in Afschana bei Buchara geboren. Er war ein
Arzt, Physiker, Philosoph, Jurist, Mathematiker, Astronom und Alchemist. Sein
voller Name ist Abu Ali al-Husayn ibn Abdullah ibn Sina. Er war der
berühmteste Persönlichkeit seiner Zeit.
Ibn Sinas Vater war Steuereintreiber in Balch. Da seine Muttersprache
Persisch war, lernte er zuerst Arabisch, die damalige Lingua franca. Danach
wurden ihm zwei Lehrer zugewiesen, die ihm den Koran und Literatur näher
bringen sollten. Bereits im Alter von zehn Jahren konnte er den Koran
auswendig und hatte viele Werke der Literatur studiert. Während der nächsten
sechs Jahre studierte er die Rechte, Philosophie, Logik, Werke von Euklid und
den Almagest. Er lernte auch indische Mathematik und Algebra.
In den Jahren 990–996 wird Ibn Sina von verschiedenen Lehrern unterrichtet
und begann das Medizinstudium. Er wandte sich im Alter von 17 Jahren der
Medizin zu und studierte sowohl ihre Theorie als auch ihre Praxis. Ibn Sina
vertiefte sich auch in metaphysische Probleme, besonders in die Werke des
Aristoteles. Ihm halfen besonders die Schriften von al-Farabi.
Im Alter von 18 Jahren hatte er einen Ruf als Arzt erarbeitet, nahm ihn der
samanidische Herrscher Nuh ibn Mansur in seine Dienste auf. Er wird zum
Leibarzt von Nuh ibn Mansur. Zum Dank wurde ihm erlaubt, die königliche
Bibliothek mit ihren seltenen und einzigartigen Büchern zu nutzen. Durch die
Benutzung der Bibliothek gelang es ihm, im Alter von 21 Jahren sein erstes
Buch zu verfassen.
Im Jahre 1002 verließ er Buchara und wanderte durch die Provinzen von
Nishapur, Merv und Chorasan.
In den Jahren 1005–1024 dient Ibn Sina verschiedenen Fürsten und begann
seine berühmtesten Werke, “Den Kanon und die Heilung”. Er gründete eine
medizinische Praxis und verfasste 30 kurze Werke.
Er verbrachte seine letzten Jahre im Dienst des Herren der Stadt Ala Al-
Dawla, den er in wissenschaftlichen und literarischen Fragen beriet. Ihm
widmete er eine Zusammenfassung der Philosophie in persischer Sprache
“Danishnama-yi Ala’i”.
Ibn Sina starb im Juni 1037 im Alter von 57 Jahren.

Fragen

72
1. Wann und wo wurde Avicenna geboren?
2. Wer war er?
3. Wie ist sein voller Name?
4. Wer war Ibn Sinas Vater?
5. Welche Bildungen hat er erhalten?
6. Wer nahm ihn in seine Dienste auf?
7. Wann verfasste er sein erstes Buch?
8. Wieviel Werke hat er nachgelassen?
9. Wann starb er?

Vokabeln

der Alchemist – kimyogar


zuweisen – ko‘rsatmoq, yo‘naltirmoq
sich zewenden – murojaat qilmoq
sich vertiefen – kengaytirmoq
metaphysisch – metafizik
der Leibarzt – saroy tabibi
verlassen – tashlab ketmoq, qoldirmoq
gelingen – uddasidan chiqmoq, o‘ngidan kelmoq
die Heilung – davo, muolaja, davolash
gründen – ta’sis qilmoq, tuzmoq
medizinisch- tibbiy

8. Amir Timur

Amir Timur wurde am. 9 April 1336 im Dorf Chushailgor in Kesch


(heute Schachrisabs) geboren. Sein voller Name ist Temur ibn Tarag’aj Barlas,
sein Vater Amir Taragaj war der Älteste Aksakal in seinem Dorf. Der Stamm
der Barlas teilte sich in mehrere Zweige auf und Timurs Vater Taragai
beherrschte als Stammesfürst die Gegend um Kesch und das Tal des Flusses
Kaschkadarja.
Er war ein zentralasiatischer Gründer der Timuriden- Dynastie am Ende des
14. Jahrhunderts. Er ist als großzügiger Kunst- und Literaturförderer bekannt.
“Timur der Lahme” wurde in Europa zu dem hier gebräuchlichen Namen
Tamerlan verkürzt. Selbst bezeichnete er sich als Gurkani, als “Schwiegersohn”,
und deutete auf seine Heirat in die Familie Tschingischans.
Die Kindheit Timurs liegt weitgehend im Dunkeln und wurde später nach
seinem Aufstieg stark mythologisiert. Es ist bekannt, daß seine Mutter
Tikinachatun sehr früh starb und dass er drei Brüder und zwei Schwestern hatte.
Timur schuf eines der größten und kurzlebigsten Reiche, die jemals in
Mittelasien existierten. Timur bin Taragaj Barlas war in der abendländischen
Geschichtsschreibung besser bekannt als Tamerlan.

73
Timur hatte hier offensichtlich die Absicht, das im 13./14. Jahrhundert
wirtschaftliche und kulturelle Niveau Transoxaniens. Die Herrschaftszeit von
Timur zeichnete sich durch Aufschwung der Wissenschaft, der Baukunst, des
Städtebaus, der Kunst aus.
Das “Zentrum der Welt” – seiner Welt war Samarkand, Buchara, Kesh. In
Mittelasien entstand in der Folge ein eigener Architekturstil. Die Hauptstadt war
Samarkand im heutigen Usbekistan. Dort empfing er unter anderem eine
spanische Gesandtschaft unter Clavijo und wechselte Gesandtschaften mit
Ming-China.
Viele bekannte ausländische Schriftsteller und Dichter schufen die Werke
von Timur. Georg Friedrich Händel schrieb die dramatische Oper Tamerlano.
Kurt Tucholsky den Text zu einem gleichnamigen Kabarett- ong. Christopher
Marlowe schrieb 1587 das Drama “Tamburlaine, The Great”. Nach dem Besuch
des Mausoleums Gur- Amir in Samarkand schrieb der polnische Dichter
Wladyslaw Broniewski ein Antikriegsgedicht “Grob Tamerlana”.
Im Jahre 1996 wurde der 660. Geburtstag Amir Timurs vom UNESCO
begangen. Gleich in diesem Jahr wurde in Paris die Woche “Die Blütezeit von
Wissenschaft, Kultur und Bildung in der Epoche der Timuriden” veranstaltet.

Fragen

1. Wer war Amir Timur?


2. Wann und wo wurde Amir Timur geboren?
3. Erzählen Sie über seine Familie?
4. Wer war seine Mutter?
5. Welche Städte war seiner Welt “Zentrum der Welt”?
6. Welche Stadt war die Hauptstadt?
7. Wer schuf die Werke von Amir Timur?
8. Wann und wo wurde die Woche der Timurieden veranstalltet?

Vokabeln

beherrschen – hukmronlik qilmoq


der Stamm – qabila, urug‘
großzügig – qo‘li ochiq, saxiy
der Gründer – asoschi
der Schwiegersohn – kuyov
existierten – bor bo‘lmoq, mavjud bo‘lmoq, yashamoq
das Niveau – daraja, saviya
empfangen – qabul qilmoq
die Blütezeit – eng yaxshi davr
die Epoche – davr, zamon
die Timuriden – temuriylar

74
der Fürst – hokim, hukmdor

9. Ulugbek

Ulugbek wurde am 22. März 1394 in Soltanije, Iran geboren. Sein voller
Name ist Mirza Muhammad bin Schahruch Ulugbek. Er war ein Timuriden-
Fürst in Samarkand. Er ist bekannt als Astronom. Der Name Ulugbek bedeutet
“Großer Herrscher”.
Ulugbek war ein Sohn Schahruchs und damit einer der Enkel von Amir
Timur. Sein Vater machte 1409 Herat zu seiner Hauptstadt. 15 - jährige
Ulugbek wurde als Statthalter in Samarkand eingesetzt.
Ulugbek beschäftigte sich mit Mathematik und Astronomie. Danach kam
Kunst, Poesie und das Studium des Korans. Ulugbek sorgte für Kunst und
Bildung in seiner Heimat. Er baute in Samarkand, in Buchara, in Gishduvan
Medressen. 1417- 1420 gründete er die Ulugbek - Medresse mit höherer
Lehranstalt, 60 bis 70 Gelehrten in Samarkand. Im Jahre 1428 wurde das
Observatorium “Gurkani Zij” errichtet. Ulugbek baute in Samarkand ein 30-
meterhohes Observatorium. Dieses Observatorium war das beste in der Welt.
Die Wissenschaftler Al-Kashi, Qasi Sada und Ulugbek kalkulierten das
siderische Jahr zu 365 Tagen, 6 Stunden, 10 Minuten und 8 Sekunden. Mit
einem Fehler von 58 Sekunden verglichen mit dem heutigen Wert.
In den Jahren 1420 und 1437 wurde der Sternenkatalog “Ziji-Sultani”, die
Positionsangaben von 1018 Sternen erstellt.
Ulugbek baute auf der Arbeit von Muhammad ibn Musa al-Chorasmi und
Ptolemäus auf.
Er starb am 27. Oktober 1449 in Samarkand.

Fragen

1. Wer war Ulugbek?


2. Wann und wo wurde Ulugbek geboren?
3. Was war sein voller Name?
4. Was bedeutet der Name Ulugbek auf deutsch?
5. Wer war sein Vater?
6. Wofür interessierte er sich?
7. Wo baute er Medressen?
8. Wo baute Ulugbek das Observatorium?
9. Wieviel Sternen wurde die Positionsangaben erstellt?

75
[Link] und wo starb er?

Vokabeln
bekannt – taniqli, mashhur
bedeuten – ahamiyatli bo‘lmoq, ma’no kasb etmoq
der Statthalter – vakil
einsetzen – o‘rnatmoq
sorgen – g‘amho‘rlik qilmoq
die Bildung – ma’lumot, ma’orif
errichten – barpo etmoq, qurmoq
das Observatorium – observatoriya
kalkulieren – hisoblab chiqmoq
vergleichen – taqqoslamoq, solishtirmoq
aufbauen – barpo qilmoq, tiklamoq

10. Mir Alischer Nawoi

Mir Alischer Nawoi war ein zentralasiatischer Politiker, Bauherr, Mystiker


und Dichter. Er wurde am 9. Februar 1441 in Herat geboren. Er ist bekannt
unter dem Dichternamen Nawoi.
Alischer Nawoi entstammte einer wohlhabenden und gebildeten Familie.
Sein Vater, Gijosiddin Kitschkina, war ein hoher Staatsbeamter. Seine Kindheit
und Jugend verbrachte er in Herat, Maschhad und Samarqand.
1469 kehrte er in Herat zurück. Sein Schulfreund Husayn Baykara war zum
neuen Sultan ernannt. In Herat übernahm er die frühere Position seines Vaters
und wurde hoher Staatsbeamter. In dieser Zeit bewies Nawoi vor allem sein
Talent als Bauherr und Stadtplaner. In Khorasan ließ er 370 Schulen, Moscheen,
Bibliotheken, Kranken- und Wohltätigkeitshäuser restaurieren und neu
errichten. Besonders Herat erblühte während dieser Zeit.
In Herat beschäftigte sich Nawoi zunehmend mit Malerei, Musik und
Dichtkunst. Er war ein Schüler des bekannten persischen Mystikers Dschami.
Ihm zu Ehren schrieb er später sein “Chamsat al-mutaḥirin”.
Nawoi war ebenfalls eng befreundet mit dem bekannten persischen Maler
Behzad. Nawoi schrieb in persischer Sprache - unter dem Künstlernamen Fani.
Als erster angesehener Dichter und Staatsmann beschäftigte sich Nawoi mit
der, “Türkisch” bekannten Sprache - seiner Muttersprache. Er verfasste
bekanntestes Werk, das “Muḥakimat al-Lugatain”- “Vergleich zweier
Sprachen”, in der Muttersprache. Er schrieb die Werke nicht nur in Persisch und
Arabisch, sondern auch in Tschigataisch. Ein Muster der tschagataischen
Dichtung war das Werk “Miẓan al-auẓan”. Neben Persisch und Tschagataisch
dichtete er auch einige Verse in Hindi.
Alischer Nawoi starb am 3. Januar 1501 in seiner Geburtsstadt Herat. Sultan
Husayn Baykara ließ eine große Trauerfeier organisieren, an dem die ganze
Stadt teilnahm.

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Nawoi hinterließ mehrere bekannte Werke, unter anderem vier Diwane. In
Tadschikistan und Usbekistan wird Nawoi heute als Volksheld gefeiert. Er gilt
vielen als der größte turksprachige Dichter aller Zeiten.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören unter anderem: - “Chamsa”,
bestehend aus 5 verschiedenen Geschichten, 50.000 Verse; - “Diwan-e Fani”,
geschrieben in Gazal-Form; - “Muḥakimat al-Lugatain”, ein Vergleich
zwischen Tschagataisch und Persisch; - “Tarich-e Muluk-e Adscham” (“Die
Geschichte des persischen Volkes”).

Fragen

1. Wann wurde Alischer Nawoi geboren?


2. Welche Familie entstammte er?
3. Was war sein Vater von Beruf?
4. Wo verbrachte er seine Kindheit?
5. Erzählen Sie über das Leben von Alischer Nawoi in Herat.
6. Welche Künstlernamen hatte Nawoi?
7. In welche Sprachen schrieb er Werke?
8. Nennen Sie die bekanntesten Werke von Alischer Nawoi?
9. Wann feieren wir den 670. Geburtstag des berühmten Nawoi?

Vokabeln

zentralasiatisch – markaziy osiyolik


der Mystiker – mistik, sufiy
wohlhabend – badavlat, farovon
der Stattsbeamte – davlat amaldori
erblühen – gullab yashnamoq
der Künstlername – taxallus
tschagataisch – chig‘atoycha
der Vers – she’r
der Volksheld – xalq qahramoni

XIII. FESTE UND BRÄUCHE

1. Usbekische Feiertage
Das usbekische Volk hat viele Feste und Bräuche. Das sind nationale
Staatsfeiertage, traditionelle Volksfeste. Ich möchte Ihnen über die usbekische
Feiertage erzählen. Das sind: Der Tag der Unabhängigkeit, der Lehrertag, der
Flaggentag, der Tag der Verfassung, das Neujahr, der Tag der Heimatschützer,
der 8. März Internationaler Tag der Frauen, das Nawrusfest, der 9. Mai- Tag der
Friedens, der 1. Juni das Kinderfest. Es gibt folgende Familienfeste: Beschik-

77
Tuy, Sunnat- Tuy, Mutschal- Tuy, Nikoh- Tuy und andere. Ramadan- und
Kurban- Hayit sind religiose Feste.
Beschik- Tuy wird gewöhnlich nach einem Jahr der Geburt des Kindes
gefeiert. Die Großeltern bereiten für den Enkel verschiedene, schöne Geschenke
vor. Zu diesem Fest werden alle Verwandten, Freunde und Freundinnen,
Bekannten eingeladen. Dieses Fest feiert man fröhlich.
Sunnat- Tuy ist eine traditionelle Familienfest. Der 5 jähriges oder 7 jähriges
Kind wird beschneidigt. Dieser Tag wird feierlich begehen. In diesem Fest
nehmen Musiker, Sänger und Tänzer teil. Es wird viel getanzt und gesungen.
Mutschal- Tuy wird zum Abschluß des 12. Lebensjahres gefeiert. Die
Alterfreunde des Kindes werden eingeladen. Das Mutschal Tuy wird am
Geburtstag gefeiert. Es ist eine beliebteste Familienfest.
Nikoh- Tuy ist ein Hochzeitsbrauch. Jüngere Paare werden an diesem Tag
verheiratet. Nach der Hochzeit wird eine selbständige Familie gebildet. Nikoh-
Tuy ist ein der traditionellreichsten Festen des usbekischen Volkes.
Mein beliebtes Fest ist Nawrus. Jedes Jahr wird dieses Fest am 21. März in
der ganzen Republik gefeiert. Es wird überall schön und festlich. Vor dem
Nawrusfest veranstaltet man “Haschar”. In allen Orten der Republik bereitet
man zu diesem Tag festlich vor. Es werden die Nationalspeisen Sumalak,
Somsa, Halim, Plow zubereitet. Im Alischer Nawoi Park in der Hauptstadt wird
ein Nationalfeier Nawrus stattfinden. Hier wird ein feierliches
Konzertprogramm von berühmten Nationallensemble organisiert.

Fragen

1. Welche usbekische Familienfeste kennen Sie?


2. Kennen Sie usbekische Feiertage?
3. Nennen Sie Staatsfeiertage.
4. Erzählen Sie über Mutschal- Tuy.
5. Wie wird Beschik- Tuy gefeiert?
6. Ist Nikoh- Tuy ein traditionellreichstes Fest?
7. Wann feiern Sie das Nawrusfest?
8. Welche Nationalspeisen bereitet man im Nawrusfest?
9. Welche Feiertage ist dein Lieblingsfest?

Vokabeln

das Volk – xalq


der Brauch – urf- odat
der Staatsfeiertag – davlat bayrami
traditionell – an’anaviy
die Verfassung – konstitutsiya

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der Gedenktag – xotira kuni
einladen – taklif qilmoq
das Familienfest – oilaviy bayram
der Sänger – qo‘shiqchi, ashulachi
der Tänzer – raqqos, o‘yinchi
die Hochzeit – nikoh to‘yi
selbständig – mustaqil
verheiraten – uylanmoq, turmush qurmoq
veranstalten – tashkil etmoq, uyushtirmoq
stattfinden – bo‘lib o‘tmoq
der Konzertprogramm – kontsert dasturi

2. Feiertage in Deutschland
Feiertage gibt es bei allen Völkern. Das sind Volksfeste und Traditionsfeste.
Die größten traditionellen Feirtage sind: Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag,
Christi Himmelsfahrt, Pfingstmontag, Reformationstag, Weinachtstag und
andere. Zu den Staatsfeirtagen gehören Tag der Deutschen Einheit, Tag der
Arbeit, Tag der Verfassung.
Der Karfreitag ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag
und geht dem Karsamstag voraus. Die Christen gedenken an diesem Tag des
Kreuzestodes Jesu Christi. Der Karfreitag wird auch “Stiller” oder “Hoher
Freitag” genannt.
Pfingsten ist ein christliches Fest jüdischen Ursprunges. Es geht auf das
jüdische Wochenfest Schawuot zurück und wird wie dieses am fünfzigsten Tag
nach Ostern gefeiert. Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des
Heiligen Geistes. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130
erwähnt.
Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den
zweiten Feiertagen an den drei christlichen Hauptfesten. In zahlreichen Ländern
weltweit wird er als gesetzlicher Feiertag begangen.
Weihnachten und Ostern, früher auch Pfingsten, werden mit einem
achttägigen Fest gefeiert, das bis zum folgenden Sonntag dauert. Dabei zählt im
Falle von Ostern jeder einzelne Wochentag als Hochfest.
Christi Himmelfahrt bezeichnet im Christentum den Glauben an die
Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi
Himmelfahrt wird am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem
Ostersonntag, gefeiert.
Der Reformationstag wird von evangelischen Christen in Deutschland am
31. Oktober im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther
gefeiert.
Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist laut Einigungsvertrag seit
1990 Deutschlands Nationalfeiertag, da an diesem Datum die Deutsche
Wiedervereinigung vollzogen wurde. Der 3. Oktober ist ein gesetzlicher
Feiertag der Bundesrepublik Deutschland.

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Meine Lieblingsfest ist Weihnachten. Weihnachten ist das Fest von Christi
Geburt. In den deutschsparchigen Ländern wird es am Abend des 24. Dezember
gefeiert. Es ist das Fest des Friedens, der Liebe, des Lichtes und der Freude.
In allen Wohnungen steht ein Weihnachtsbaum. Die Straßen, Plätze und
Geschäfte sind zu diesem Fest geschmückt. Dieses Fest wird zu Hause im
Familienkreis gefeiert. Am 24. Dezember am Heiligen Abend bekommen die
Kinder vom “Weihnachtsmann” ihre Geschenke. Die Kinder finden diese
Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Ein Weihnachtsbaum stand schon im
16. Jahrhundert in den Wohnzimmern. Nun ist der Weihnachtsbaum in aller
Welt bekannt. Das ist wirklich ein schönes Fest.

Fragen
1. Welche traditionelle Feirtage kennen Sie?
2. Was ist Ihr Lieblingsfeiertag?
3. Welche Staatsfeiertage begeht man in Deustchland?
4. Welchen Feiertag feiern Sie in Ihrer Familie?
5. Ist Pfingsten ein christliches Fest?
6. Was für ein Fest ist Weinachten?
7. Wie begehen Sie das Neujahr?

Vokabeln

das Volksfest – xalq bayrami


das Traditionsfest – milliy bayram
der Karfreitag – muborak juma kuni
christlich – xristianlikka oid
der Ursprung – paydo bo‘lish, kelib chiqish
das Wochenfest – xaftalik bayram
das Hauptfest – asosiy bayram
feiern – nishonlamoq, bayram qilmoq
evangelisch – injilchilar mazhabiga oid
das Gedanken – xotira
der Nationalfeiertag – milliy bayram kuni
der Familienkreis – oila davrasi

80
LITERATURVERZEICHNIS

1. А. Д. Галкина, П. В. Стефанова «Шпаргалки по немецкому языку»,


Ростов-на-Дону «Феникс» 2004
2. Dudenverlag «Was jeder wissen muss», Mannheim- Leipzig- Wien-
Zürich 2007
3. Helda Seel «Landeskunde. Deutschland in Europa – Europa in
Deutschland » Auflage 1995
4. Dudenverlag «Deutsches Universalwörterbuch», Mannheim- Leipzig-
Wien- Zürich 2006
5. «Tatsachen über Deutschland» Societäts- Verlag, Farankfurt am Main
1997
6. «Tatsachen über Deutschland» Societäts- Verlag, Farankfurt am Main
2003
7. R. Abdullayeva «Deutsch- russisch- usbekisches Wörterbuch der
Abkürzungen», Toshkent «Fan» 2009
8. О. П. Васильев «Новый немецко- русский словарь», Москва «Дом
славянской книги» 2007
9. А. А. Лепинга и Н. П. Страхов «Немецко- русский словарь», Москва
«Советская энциклопедия» 1968
10. Т. А. Сиротина «Большой современный немецко- русский, русско-
немецкий словарь», Москва «Бау- Пресс» 2003
11. M. Q. Qo’shjonov, S. F. Akobirov «Ruscha- o’zbekcha lug’at»,
Toshkent, 1984
12. K. Pander «Zentralasien». Dumont. Kunst Reiseführer, Trier. 1991
13. [Link]

81
14. [Link]

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort ....................................................................................................2

I. ICH STELLE MICH VOR

1. Mein Lebenslauf ……………………………………………………..3


2. Von mir und meiner Familie …………………………………………4
3. Ich helfe meinen Eltern ………………………………………………6
4. Meine Wohnung ……………………………………………………...7
5. Mein Geburtstag …………………………………………………… ..8
6. Mein Freund …………………………………………………………10
7. Tagesablauf ………………………………………………………… 11
8. Mein Hobby …………………………………………………………12

II. SHUL- UND HOCHSCHULBILDUNG, BERUFSAUSWAHL

1. Die Schule, der Lehrer, das Lieblingsfach …………………………14


2. Pläne für die Zukunft ……………………………………………….15
3. Mein künftiger Beruf ……………………………………………….17
4. Unsere Universität ………………………………………………….18
5. Das Studium ……………………………………………………… ..20

III. MEINE HEIMAT

1. Mein Heimatland ………………………………………………….…21


2. Taschkent – die Hauptstadt Usbekistans ……………………….……24
3. Meine Heimatstadt ……………………………………………….…..25

IV. DEUTSCHLAND UND DIE DEUTSCHSPRACHIGEN LÄNDER

1. Deutschland …………………………………………………………27
2. Berlin ………………………………………………………………..39
3. Die Städte Deutschlands …………………………………………….31
4. Das Land, wo man Deutsch spricht …………………………………33
5. Österreich ……………………………………………………………35
6. Schweiz ……………………………………………………………...36

82
V. NATUR UND UMWELTSCHUTZ

1. Die Jahreszeiten …………………………………………………..…39


2. Die Ökologie heute ……………………………………………….…41

VI. FERIENZEIT IST REISEZEIT

1. Die Reise ……………………………………………………………42


2. Meine Winterferien …………………………………………………44
3. Die Sommerferien …………………………………………………..45

VII. MASSENMEDIEN IN USBEKISTAN

1. Massenmedien …………………………………………………….…47
2. Meine Lieblingssendung ………………………………………….…48
3. Ich möchte eine ausländische Zeitung lesen ………………………...50

VIII. THEATER- KINO UND KUNST

1. Das Theater …………………………………………………………51


2. Kinobesuch …………………………………………………….……53
3. Musik ist meine Lieblingskunstart …………………………….……54

IX. SPORT

1. Sport in unserem Leben …………………………………………55

X. MIT BÜCHERN LEBEN

1. In der Buchhandlung ……………………………………………..…57


2. Bücher in meinem Leben …………………………………………...58
3. Mein Lieblingsschriftsteller ………………………………………...60

XI. EINKAUFEN
1. Im Lebensmittelgeschäft ……………………………………………61
2. Im Warenhaus ………………………………………………………62

83
XII. DIE WELTBERÜHMTEN MENSCHEN

1. Johann Wolfgang von Goethe ……………………………….…64


2. Johann Christoph Friedrich von Schiller …………………….…65
3. Ludwig van Beethoven …………………………………………66
4. Heinrich Heine …………………………………………….……68
5. Wilhelm Conrad Röntgen ………………………………….……69
6. Muhammad al-Choresmi ………………………………….….…70
7. Avicenna ……………………………………………………..….72
8. Amir Timur ………………………………………………….…..72
9. Ulugbek ………………………………………………………….75
10. Mir Ali Scher Nawoi …………………………………………… 76

XIII. FESTE UND BRÄUCHE

1. Usbekische Feiertage …………………………………………………77


2. Feiertage in Deutschland ……………………………………………..79

Literaturverzeichnis ………………………………………….….…...….81

84

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