Testsimulation S
Testsimulation S
Testsimulation S
Sehr geehrte Testteilnehmerin, sehr geehrter Testteilnehmer,
wir freuen uns, dass Du Dich für unsere Testsimulation entschieden hast.
Diese Simulation orientiert sich am Aufbau und Schwierigkeitsniveau des MedAT 2019.
Regeln:
Vor jedem Untertest ist ein Zeitlimit angegeben. Innerhalb dieses Limits musst du
den jeweiligen Untertest bearbeiten. Sobald die Zeit abgelaufen ist, musst du den Stift
beiseite legen und darfst den Untertest nicht mehr bearbeiten. Bist du schon früher
fertig, darfst du nicht zum nächsten Untertest weiterblättern. Die Untertests sind
durch ein Stoppzeichen voneinander getrennt.
Normalerweise darf mit dem nächsten Untertest erst begonnen werden, wenn der
Testleiter diesen freigibt. Da Du hier keinen Testleiter hast, mache einfach selbst so
schnell wie möglich weiter.
Falls Du das WC während des Tests aufsuchen musst, läuft die Zeit weiter. Beim
ersten Teil hast du zwischen den Untertests grundsätzlich keine Pause. Am
Nachmittag (beim zweiten Teil des Tests) kannst du zwischen den Untertests immer
ca. eine Minute einrechnen, da die jeweiligen Aufgabenstellungen vom Testleiter
erklärt werden müssen.
Nur die Markierungen auf dem Antwortbogen werden für die Bewertung
herangezogen. Auch wenn die Antworten im Testheft richtig markiert sind, jedoch die
Markierung nicht auf dem Antwortbogen vorhanden ist, fließt diese nicht in die
Bewertung ein. Die Antwortbögen findest du im Ordner als eigene Datei. Die
Lösungen ebenfalls.
Viel Erfolg!
Basiskenntnistest - Biologie
Beispiel:
A. Testosteron
B. FSH
C. Adrenalin
D. LH
E. Keine Antwort ist richtig
1. Temperatur
2. Luft
3. Parasiten
4. Bodenbeschaffenheit
5. Nahrungsmittelbeschaffenheit
1. Mutation
2. Rekombination
3. Selektion
4. Gendrift
5. Seperation
1. Reizbarkeit
2. Wachstum
3. Stoffwechsel
4. Fortpflanzung
5. Evolution
6. Bewegung
1. Chemische Evolution
2. Veränderlichkeit
3. Gemeinsame Abstammung
4. Allmähliche Evolution
5. Natürliche Auslese
6. „Out of Africa“ - Theorie
1. Eileiter
2. Hornhaut
3. Mundhöhle
4. Speiseröhre
5. Vagina
A. 1. und 2. richtig.
B. 2., 3. und 4. sind richtig.
C. 2. und 4. sind richtig.
D. 1., 2., 3. und 4. sind richtig.
E. Nur 5. ist richtig.
14. Welches Gewebshormon des Zwölffingerdarms hemmt die
Magensaftsekretion?
A. Gastrin
B. Tyrosin
C. Sekretin
D. Prolaktin
E. Statin
A. … ist der Druck in den Alveolen niedriger als der Außendruck und das Zwerchfell
kontrahiert.
B. … ist der Druck in den Alveolen niedriger als der Außendruck und das Zwerchfell
erschlafft.
C. … ist der Druck in den Alveolen höher als der Außendruck und das Zwerchfell
kontrahiert.
D. … ist der Druck in den Alveolen höher als der Außendruck und das Zwerchfell
erschlafft.
E. Keine Antwort ist richtig
A. In der Diastole wird das Blut ausgeworfen und das Herz kontrahiert sich.
B. Die Diastole besteht aus Anspannungs- und Entspannungsphase.
C. In der Systole wird das Blut ausgeworfen und das Herz erschlafft.
D. Die Durchblutung der Koronargefäße findet während der Diastole statt.
E. Die Systole besteht aus Auswurf- und Füllungsphase.
1. Lederhaut
2. Hornhaut
3. Ziliarmuskel
4. Linse
5. Aderhaut
6. Kammerwasser
7. Glaskörper
A. Mineralkortikoide
B. Aldosteron
C. Androgene
D. Glykokortikoide
E. ACTH
1. Temperaturkontrolle
2. Steuerung des Triebverhaltens
3. Produktion von Somatropin
4. Langzeitgedächtnis
5. Produktion von Dopamin
A. Nierenrinde
B. Glomerulus
C. Nierenbecken
D. Nierenmark
E. Nierenpapillen
A. -70 mV
B. -50 mV
C. -60 mV
D. -30 mV
E. -80 mV
1. Das Hormon FSH wird in der Hypophyse produziert und stimuliert die
Follikelreifung.
2. Das Hormon LH wird im Hypothalamus produziert.
3. Progesteron wird im Gelbkörper produziert und bewirkt die Verdickung der
Uterusschleimhaut.
4. Östrogene werden von der Hypophyse gebildet.
5. FSH stimuliert in den Ovarien die Follikelreifung.
1. LH hat eine wichtige Funktion bei der Schleimhautanpassung für die Nidation.
2. LH hemmt rückwirkend die Sekretion von GnRH.
3. Der Gelbkörper wird durch den Einfluss von LH gebildet.
4. LH ist in der ersten Phase des Menstruationszyklus verantwortlich für die
Follikelreifung.
5. LH wird vom Gelbkörper gebildet.
32. Den Austausch von Segmenten zwischen zwei nicht homologen Chromosomen
bezeichnet man als …
A. Inversion
B. Translokation
C. Insertion
D. Duplikation
E. Transaktion
33. Wie bezeichnet man eine Veränderung der Anzahl der Chromosomen?
A. Genommutation
B. Genmutation
C. Chromosomenmutation
D. Selektion
E. Keine Antwort ist richtig.
A. Morbus Wilson
B. Albinismus
C. Chorea Huntington
D. Rot-Grün-Blindheit
E. Sichelzellenanämie
35. Welche Aussagen über die Metaphase sind korrekt?
1. Chromosome kondensieren.
2. Chromosome ordnen sich in der Äquatorialebene an.
3. Kernkörperchen lösen sich auf.
4. Der Kernspindelapparat ist vollständig ausgebildet.
5. Es kommt zur Trennung der Schwesterchromatiden.
6. Die Zentriolen wandern zu den Zellpolen.
1. UAA
2. AUA
3. UGA
4. UAG
5. AGU
6. AUG
A. Immunglobulin E
B. Immunglobulin A
C. Immunglobulin D
D. Immunglobulin G
E. Immunglobulin M
A. Granulozyten
B. Lymphozyten
C. Thrombozyten
D. Monozyten
E. Alle zählen zu den Leukozyten.
Beispiel:
A. Testosteron
B. FSH
C. Adrenalin
D. LH
E. Keine Antwort ist richtig
A. Die Energie, die mindestens benötigt wird, um einem Atom in der Gasphase ein
Elektron hinzuzufügen.
B. Die Energie, die mindestens benötigt wird, um einem Atom in der Gasphase ein
Elektron zu entfernen.
C. Die Energie, die maximal benötigt wird, um einem Atom in der Flüssigphase ein
Elektron zu entfernen.
D. Die Energie, die mindestens benötigt wird, um einem Atom in der Flüssigphase
ein Elektron hinzuzufügen.
E. Keine Antwort ist richtig.
A. [He]3s23p5
B. 1s22s22p63s23p4
C. [Ne]3s23p4
D. 1s22s22p63s23p5
E. Keine Antwort ist richtig.
43. Welche der folgenden Aussagen zum Galvanischen Element ist falsch?
A. Es besteht aus zwei verbundenen Elektroden (Anode und Kathode) und einem
Elektrolyt.
B. Es kommt zu einem Ladungsausgleich, da sich auf der einen Seite positive Zink
Ionen befinden und auf der anderen Seite sich das negativ geladene Kupfer
abgelagert hat.
C. Die Anode ist der Ort der Oxidation
D. Die Kathode ist der Ort der Oxidation.
E. Beim galvanischem Element handelt es sich um elektrochemische Zellen, die
chemische Energie in elektrische Energie umwandeln können.
44. Welche Aussage trifft auf das Boyle-Mariotte'sche Gesetz zu?
1. Bei konstanter Temperatur ist das Volumen eines Gases indirekt proportional zum
Druck.
2. Bei sinkendem Druck und gleicher Temperatur nimmt das Volumen eines Gases
ab.
3. Das Gesetz bezieht sich auf Substanzen im gasförmigen Zustand.
4. Druck · Temperatur = konstant
5. Die Temperatur spielt bei diesem Gesetz keine Rolle.
6. Bei doppelt so großem Volumen verdoppelt sich der Druck.
A. J/K
B. K/J·kg
C. Kg/JK
D. J/kg
E. Keine Antwort ist richtig.
46. Von welchen atomaren Bestandteilen wird das Gas in der Kristallstruktur eines
Metalls gebildet?
A. Protonen
B. Protonen und Neutronen
C. Neutronen
D. Elektronen und Protonen
E. Elektronen
A. P3O8
B. P4O10
C. P4O6
D. P3O6
E. Keine der Summenformeln ist richtig.
48. Was passiert bei kovalenten Bindungen?
49. Wie nennt man die Energie, die für den Anfang einer chemischen Reaktion
notwendig ist?
A. Anstoßenergie
B. Anfangsenergie
C. Enthalpie
D. Nullenergie
E. Aktivierungsenergie
A. Fluor
B. Wasserstoff
C. Dubnium
D. Chlor
E. Helium
A. 36%
B. 78%
C. 87%
D. 21%
E. 1,50%
55. Was beschreibt die atomare Masseneinheit u?
A. 7,73-7.8
B. 7,37-7,43
C. 7,25-7,5
D. 7,2-7,78
E. 7,43-7,58
58. Welche Aussage trifft zu?
59. pH + pOH = ?
A. 12
B. 14
C. 13
D. 15
E. 16
60. Welches Salz entsteht bei der Reaktion von HCl mit NaOH?
A. Natriumchlorid
B. Natriumoxid
C. Chloroxid
D. Ammoniumchlorid
E. Keines der Genannten.
A. CHO
B. OH
C. COR
D. COOH
E. NH2
62. Was trifft auf das Element Sauerstoff zu?
1. Pentose
2. Base
3. Desoxyribose
4. Nucleotid
5. Phosphatrest
6. Nucleosid
Beispiel:
A. Albert Einstein
B. Nils Bohr
C. Aristoteles
D. Stephen Hawkings
E. Keine Antwort ist richtig
A. kgm2/s³
B. m/s²
C. kgm2/s²
D. kgm/s
E. kgm/s²
A. Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck zwar von der
Füllhöhe der Flüssigkeit und von der Dichte des Mediums abhängt, aber nicht von
der Form des Gefäßes.
B. Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck zwar abhängig von
der Füllhöhe der Flüssigkeit ist, aber nicht von der Form des Gefäßes.
C. Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck zwar von der Dichte
des Mediums abhängig ist, aber nicht von der Form des Gefäßes.
D. Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck abhängig von der
Form des Gefäßes ist.
E. Das Hydrostatische Paradoxon besagt, dass der Schweredruck abhängig von der
Form des Gefäßes und von der Dichte des Mediums ist.
71. Welche durchschnittliche Beschleunigung erreicht ein Radfahrer, der aus dem
Stand (v0 = 0m/s) in einer Zeit von t = 6s eine Geschwindigkeit von v = 25km/
h erreicht?
A. 1,15 m/s2
B. 150 m/s²
C. 4,16 m/s²
D. 0,24 m/s²
E. 15 m/s²
72. Welche Aussagen zur Alphastrahlung sind richtig?
1. Ein zerfallender Kern sendet einen Heliumkern, bestehend aus 2 Protonen und 2
Neutronen, aus.
2. Sie st eine Teilchenstrahlung.
3. Sie besteht aus einem Elektron, das durch die Umwandlung eines Nukleons in ein
Proton und Elektron entsteht.
4. Sie hat eine geringe Reichweite.
73. Welche der folgenden Aussagen trifft auf die starke Wechselwirkung zu?
1. Die elektrischen Feldlinien verlaufen stets von der positiven zur negativen Ladung.
2. Die elektrischen Feldlinien verlaufen stets von der negativen zur positiven Ladung.
3. Die Feldlinien treffen niemals aufeinander.
4. Die Feldlinien können aufeinander treffen.
5. Je größer die Dichte, desto größer die Feldkraft.
6. Je kleiner die Dichte, desto kleiner die Feldkraft.
7. Je größer die Dichte, desto kleiner die Feldkraft.
A. F = Q · I · B
B. F = I · v · B
C. F = U · I · B
D. F = Q · v · A
E. Keine Antwort ist richtig.
A. 4370 A
B. 4,6 A
C. 211 A
D. 0,08 A
E. 249 A
A. Eine elektromagnetische Welle ist eine Welle aus gekoppelten elektrischen und
magnetischen Feldern.
B. Elektromagnetische Wellen können nicht im Vakuum bestehen.
C. Elektromagnetische Wellen kann man durch beschleunigte Wellen erzeugen.
D. Elektromagnetische Wellen sind Transversalwellen.
E. Elektromagnetische Wellen breiten sich im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit aus.
A. n(Vakuum) = 1
B. Der Brechungsindex kann in seltenen Fällen kleiner als 1 sein.
C. Der Brechungsindex ist eine dimensionslose physikalische Größe.
D. n = c0 / cm
E. Der Brechungsindex hat keine Einheit.
82. Welche Aussage über die Weitsichtigkeit ist richtig?
A. Ist man weitsichtig, kann man mit einer Konvexlinse besser sehen.
B. Ist man weitsichtig, kann man mit einer Zerstreuungslinse besser sehen.
C. Der Brennpunkt liegt zu weit vor der Netzhaut.
D. Die Brechkraft der Hornhaut ist zu stark.
E. Das fokussierte Bild liegt insgesamt zu weit vor der Netzhaut.
STOP
Basiskenntnistest - Mathematik
Beispiel:
A. 25
B. 30
C. 10
D. 40
E. Keine Antwort ist richtig
A. kg · m²
B. kg · m/s
C. kg · m2/s
D. Nm
E. kg · m3
84. Wie viel Grad ergibt die Summe der Innenwinkel eines Dreiecks?
A. 360° Grad
B. 90° Grad
C. 180° Grad
D. 270° Grad
E. 160° Grad
85. Ein Zylinder hat einen Radius von 6 cm und eine Höhe von 12 cm. Wie groß ist
seine Mantelfläche?
A. … 0,2 Kubikmeter
B. … 2000 Kubikdezimeter
C. … 20000 Kubikcentimeter
D. … 200 Kubikmeter
E. … 20 Kubikdezimeter
87. Ein Stadion hat 12000 Plätze, davon sind 8676 besetzt. Wie hoch ist die
Auslastung des Stadions?
A. 85%
B. 79,80%
C. 67,90%
D. 74,60%
E. 72,30%
88. 3 Bäcker backen innerhalb von 10 Minuten 30 Brötchen. Wie viele Brötchen
backen 2 Bäcker in 10 Minuten?
A. 15
B. 18
C. 16
D. 20
E. 14
89. Wie lautet die erste Ableitung von 7x4 + 5x3 + 8x2 ?
A. 4
B. 100
C. 6
D. 10
E. ca. 1
92. Was ist das Ergebnis der Rechnung 5/7 dividiert durch 2/4?
A. 10 / 28
B. 22 / 14
C. 10 / 7
D. 3 / 4
E. 20 / 7
93. Was ist das Skalarprodukt der Vektoren A(3,4,2) und B(-7,5,6)?
A. 11
B. 8
C. -11
D. 9,5
E. 10
94. Wie kann man bei einer Exponentialfunktion f(x) = c · ax den Parameter a
bestimmen?
A. f(1) / f(0)
B. f(1) · f(0)
C. f(0) / f(1)
D. f(0) - f(1)
E. f(1) - f(0)
STOP
Textverständnis
Beispiel:
Das Erregungsbildungssystem des Herzens spielt eine wichtige Rolle bei der
Pumptätigkeit. Als primärer Impulsgeber gilt der Sinusknoten. Der sekundäre
Schrittmacher ist der AV-Knoten. Danach wird die Erregung über das His-
Bündel weitergeleitet. Danach folgen die Tawaraschenkel. Schlussendlich
stellen die Purkinje-Fasern die letzten Leitstrecken des
Erregungsleitungssystems dar.
Ein Glaukomanfall stellt eine Notfallsituation dar, die rasches Handeln erfordert. Beim
akuten Glaukomanfall ist das Hauptziel, den intraokulären Druck möglichst rasch
medikamentös zu senken, um die Progredienz des Glaukoms und somit die
Degeneration des Nervus opticus und das Risiko der Erblindung einzudämmen.
Mittel der Wahl ist hierfür der Carboanhydrasehemmer Acetazolamid. Dieser wird
intravenös in einer Dosierung von 0,5 bis 1 Gramm verabreicht. Er führt zu einer
reduzierten Produktion des bicarbonatreichen Kammerwassers. Beachtet werden
muss hierbei jedoch, dass Carboanhydrasehemmer bei bekannter
Sulfonamidüberempfindlichkeit, Azidose oder Funktionsstörungen der Leber, Niere
oder Lunge kontraindiziert sind.
Eine weitere Therapiemöglichkeit des Glaukomanfalls stellt Pilocarpin dar, welches als
zweiprozentige Augentropfen dreimal im Abstand von zehn Minuten verabreicht wird.
Es ist ein Parasympathomimetikum und führt über den Musculus sphincter pupillae
zu einer Verengung der Pupille, wodurch der Druck der Iris auf den Kammerwinkel
abnimmt und der Kammerwasserabfluss erleichtert wird. Hat sich die Pupille nach
dreimaligem Eintropfen noch nicht verengt, darf keinesfalls weitergetropft werden,
da es dadurch zu einer Anspannung des Ziliarmuskels und somit einer Verstärkung
des Winkelblocks kommen kann. Außerdem ist der Wirkstoff ab einem intraokulären
Druck von 50mmHg unwirksam, weil der Muskel zu diesem Zeitpunkt schon durch
Ischämie gelähmt ist.
Zusätzlich können auch Betablocker- oder Apraclonidin-Augentropfen appliziert
werden. Sie werden bei dieser Indikation ausschließlich lokal angewendet, um
systemische Wirkungen zu minimieren. Apraclonidin ist ein alpha-2-Agonist. Der
Effekt beider Substanzen beruht auf einer Senkung der Kammerwasserproduktion,
wahrscheinlich durch eine Verengung der Blutgefäße im Bereich des Ziliarkörpers.
Betablocker werden in einer Konzentration von 0,25 bis 0,5% verabreicht, Apraclonidin
mit 0,1 bis 0,5%.
Last shot in der Behandlung des akuten Glaukomanfalls ist die Infusion von 250ml
20% Mannitol, wenn durch die anderen Maßnahmen keine ausreichende Senkung des
Augendrucks erzielt werden konnte. Hierbei kommt es durch die hyperosmolare
Lösung zu einer temporären Erhöhung der Plasmaosmolarität, wodurch dem Auge
Wasser entzogen wird und der intraokuläre Druck sinkt. Besonderes aufgepasst
werden muss bei dieser Therapieform auf herzinsuffiziente Patienten, da es zu einer
akuten, kardialen Dekompensation führen kann.
95. Sie stellen bei einem ansonsten gesunden Patienten einen akuten
Glaukomanfall fest. Der gemessene intraokuläre Druck beträgt über 50mmHg.
Welches Medikament verabreichen Sie als erstes?
A. Azetazolamid
B. Pilocarpin
C. Betablocker
D. Apraclonidin
E. Mannitol
97. Was ist das wichtigste bei der Behandlung eines akuten Glaukomanfalls?
1. Betablocker zu verabreichen.
2. Den Augeninnendruck zu senken.
3. Eine Mannitolinfusion zu verabreichen.
4. Drei Mal Pilocarpin zu tropfen.
5. Das Fortschreiten des Glaukoms zu verhindern.
Beim Schneiden von Zwiebel beginnen die Augen zu brennen und zu tränen. Was ist
die Ursache dafür? Welche physiologischen Funktionen haben Tränen, wie ist die
Tränenflüssigkeit zusammengesetzt?
Viele Pflanzen haben im Laufe der Evolution Schutzmechanismen entwickelt, um sich
vor Fressfeinden und Schädlingen zu schützen. So hat die Gattung der Lauch-Arten
mit Vertretern, wie die Speisezwiebel, zur Abwehr einen Wirkstoff eingelagert, der bei
Bedarf den Angreifer in Tränen ausbrechen lässt. Werden die Zellen einer
Speisezwiebel verletzt, kommt es zu einer chemischen Reaktion, die mit freien Augen
nicht sichtbar, aber sehr wohl spürbar ist. Im Inneren der Zwiebel befindet sich neben
viel Wasser und Nährstoffen, die chemische Verbindung Isoalliin. Diese
schwefelhaltige Verbindung wird durch ein Enzym, der sogenannten lakrimogener-
Faktor Synthase, in Propanthial-S-oxid umgewandelt. Lakrimogen bedeutet so viel
wie „Tränen erregend“ und Synthase bedeutet, dass das Enzym etwas herstellt; in
diesem Fall den Tränen erregenden Faktor „Propanthial-S-oxid“. Diese flüchtige
Substanz steigt bei Zimmertemperatur als Gas auf und sorgt bei Kontakt mit der
Augenschleimhaut für die Reizung unserer Augen und der dadurch ausgelösten
Tränenbildung.
Die Funktion der Tränenflüssigkeit beschränkt sich jedoch nicht auf die Abwehr von
pflanzlichen Reizstoffen, sondern sie ist für die Erhaltung unseres Sehapparates
essenziell. Sie wird in der Tränendrüse produziert, welche sich seitlich, oberhalb des
Auges in der Augenhöhle befindet. Durch den reflektorischen Lidschlag wird sie über
das Auge verteilt und mündet dann in die oberen und unteren Tränengänge. Die
Eingänge der Tränengänge können als kleine Öffnungen auf dem Lid nahe der Nase
erkannt werden. Die Tränengänge gehen über in den Tränensack und münden
schließlich in der Nasenhöhle. Die Aufgaben der Tränenflüssigkeit sind vielseitig und
bestehen mitunter darin, Fremdkörper wie Staub oder reizende Chemikalien von den
Augen zu entfernen. Des Weiteren hält sie die Hornhaut, auch Kornea genannt, feucht
und schützt so die oberste Haut des Augapfels vor dem Austrocknen. Der dünne
Flüssigkeitsfilm verbessert außerdem die optischen Eigenschaften der Kornea, da
feine Unebenheiten ausgeglichen werden und dient den Augenlidern als
Schmiermittel, damit diese reibungsfreier über die Hornhaut gleiten können. Die
Tränenflüssigkeit ist auch an der Immunabwehr des Auges gegenüber Keimen
beteiligt und Tränen sind ein Ausdruck starker emotionaler Erregung.
Die Tränenflüssigkeit besteht zu einem Großteil aus Wasser. Gelöste Ionen verleihen
ihr ihren charakteristischen salzigen Geschmack. Außerdem befinden sich
unterschiedliche Proteine sowie Fette in der Tränenflüssigkeit. Hervorzuheben sind
die Bestandteile, welche die Immunaktivität der Tränenflüssigkeit ermöglichen. Dazu
gehört zum einen das Immunglobulin A, welches im Körper zu Immunabwehr an
Oberflächen eingesetzt wird, um Krankheitserreger zu neutralisieren. Zum anderen
ist das Enzym Lysozym an der Abwehr von Bakterien beteiligt, indem es bestimmte
bakterielle Zellwandstrukturen auflöst und somit den Keim abtötet.
Tränen sind somit alles andere als einfach nur Wasser, welches uns gelegentlich in die
Augen strömt. Sie schützen unsere Augen vor verschiedenen Bedrohungen indem sie
es mit Feuchtigkeit versorgen und mit Abwehrstoffen umschließen.
1. Lakrimogen
2. Gelösten Ionen
3. Lysozym
4. Propanthial-S-oxid
5. Lakrimogen-Faktor Synthase
6. Gelöstes Salz
7. Isoalliin
A. Villi
B. Kinozilien
C. Kaliumkanäle
D. Stereovilli
E. Sie haben alle diese Strukturen auf ihrer Oberfläche.
1. Dadurch, dass das Gehirn immer von beiden Seite des Kopfes Informationen
bekommt.
2. Dadurch, dass alle Tip Links zu einer Hemmung führen.
3. Dadurch, dass es bei Aktivierung der Sinneszellen auf der einen Seite durch die Tip
Links zur Hemmung der Gegenseite kommt.
4. Dadurch, dass der Nervus vestibularis nicht auf beiden Seiten gleichzeitig aktiv
sein kann.
5. Es gibt keine Kontraverstärkung im Gleichgewichtsorgan, sondern nur im
Hörorgan.
Auf Höhe des 4. Halswirbels spaltet sich die A. carotis externa von der A. carotis
communis ab und zieht oberflächlich durch das Trigonum caroticum. Unterhalb des
Venter posterior des M. digastricum erreicht sie die Regio retromandibularis in der sie
medial der Glandula parotis bis zum Collum mandibulae verläuft und sich in ihre
Endäste aufteilt. Kurz nach der Bifurcatio geht die A. thyroidea superior nach ventral
zur oberen und vorderen Schilddrüse ab. Ebenfalls ventral folgt auf Höhe des großen
Zungenbeinhorns die A. lingualis zur Zunge sowie zur Unterzungenmuskulatur und
die A. facialis über die Mandibula zum Gesicht. Medial geht die A. pharyngea
ascendens Richtung Pharynx ab. Nach dorsal folgen die A. sternocleidomastoidea
zum gleichnamigen Muskel, die A. occipitalis zum Hinterhaupt, die A. auricularis
posterior zum Ohr und Hinterhaupt. Hinter dem Collum mandibulae geht die A.
temporalis superficialis entlang der Schläfe nach kranial und die A. maxillaris ventral
zur Fossa infratemporalis.
104. Was ist der erste Ast der A. carotis externa?
A. A. carotis communis
B. A. lingualis
C. A. facialis
D. A. temporalis superficialis
E. A. thyroidea superior
105. Welches dieser Gebiete wird nicht durch die A. carotis externa und ihre Äste
versorgt?
A. Fossa infratemporalis
B. Unterzungenmuskulatur
C. Vierter Halswirbel
D. Hinterhaupt
E. Ohr
106. Durch welche Arterien fließt das Blut, das den Musculus
sternocleidomastoideus versorgt?
1. A. carotis communis
2. A. sternocleidomastoidea
3. A. carotis interna
4. A. carotis externa
Beispiel:
108.
A B C D E
109.
A B C D E
110.
A B C D E
111.
A B C D E
112.
A B C D E
113.
A B C D E
114.
A B C D E
115.
A B C D E
116.
A B C D E
117.
A B C D E
118.
A B C D E
119.
A B C D E
120.
A B C D E
121.
A B C D E
STOP
Gedächtnis- und Merkfähigkeit - Einprägphase
Notizen sind während der Einprägphase und während der beiden Untertests vor
der Reproduktionsphase NICHT gestattet.
Beispiel:
Allergieausweis
Name: FRATAN
Geburtstag: 25. April
Blutgruppe: 0
Medikamenteneinnahme: Ja
Bekannte Allergien: Johannisbeeren
Ausweisnummer: 1 1 1 1 1
Ausstellungsland: Österreich
STOP
Zahlenfolgen
Beispiel:
2 3 5 8 13 21 34 … …
A. 55 / 89
B. 55 / 80
C. 22 / 89
D. 50 / 70
E. Keine Antwort ist richtig
A) 93/231
B) 224/666
C) 608/719
D) 218/391
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 447/561
B) 499/287
C) 143/384
D) 295/198
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 165/330
B) 913/625
C) 101/186
D) 23/111
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 12/9
B) 11/14
C) 598/191
D) 22/32
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 54/98
B) 103/260
C) 560/61
D) 61/199
E) Keine Antwort ist richtig.
127. 39 78 79 158 159 318 319 ... ...
A) 638/639
B) 10/31
C) 198/786
D) 637/715
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 178/3551
B) 1050/5250
C) 1445/7477
D) 521/275
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 71/39
B) 110/218
C) 106/113
D) 747/891
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 167/325
B) 59/708
C) 113/184
D) 13/116
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 659/294
B) 6692/8404
C) 1457/7285
D) 541/568
E) Keine Antwort ist richtig.
STOP
Wortflüssigkeit
Deine Aufgabe ist es, die Buchstaben in die richtige Reihenfolge zu bringen und
somit ein deutsches Wort zu bilden. Wähle dann den Anfangsbuchstaben aus,
mit dem das Wort beginnt.
Beispiel:
OUTRE
A. R
B. O
C. U
D. E
E. Keine Antwort ist richtig
133. U R K L U I R K M U 138. N E A I H D A T B R
134. N P E L H A N N I F E 139. H C V E T H Z U I
135. S T B N E A A I D T Z 140. T E B E H M U S B R L
136. N E E R H T E I N Z N C 141. T G T A S S R I A U T
A) Anfangsbuchstabe -> R
B) Anfangsbuchstabe -> E
C) Anfangsbuchstabe -> G
D) Anfangsbuchstabe -> M
E) Keine Antwort ist richtig.
143. S V L E K A G O S
A) Anfangsbuchstabe -> K
B) Anfangsbuchstabe -> S
C) Anfangsbuchstabe -> E
D) Anfangsbuchstabe -> V
E) Keine Antwort ist richtig.
144. A A T N B O U H
A) Anfangsbuchstabe -> A
B) Anfangsbuchstabe -> N
C) Anfangsbuchstabe -> T
D) Anfangsbuchstabe -> H
E) Keine Antwort ist richtig.
145. I L T L E S D A E
A) Anfangsbuchstabe -> I
B) Anfangsbuchstabe -> T
C) Anfangsbuchstabe -> E
D) Anfangsbuchstabe -> S
E) Keine Antwort ist richtig.
146. O P E A T E S R B I B R
A) Anfangsbuchstabe -> A
B) Anfangsbuchstabe -> P
C) Anfangsbuchstabe -> I
D) Anfangsbuchstabe -> O
E) Keine Antwort ist richtig.
STOP
Gedächtnis und Merkfähigkeit -
Reproduktionsphase
Beispiel:
A. 1. Jänner
B. 2. Jänner
C. 3. Jänner
D. 4. Jänner
E. Keine Antwort ist richtig
147. Welche Blutgruppe hat die Person, die keine Medikamente einnimmt und
deren Ausweis auf den Bahamas ausgestellt wurde ?
A) A
B) B
C) AB
D) 0
E) Keine Antwort ist richtig.
148. Wie heißt die Person, die keine Medikamente einnimmt und mit dem
Ausstellungsland Togo ?
A) JLTRJDP
B) WVKNOJUW
C) UEJEUO
D) KTAJIUNU
E) Keine Antwort ist richtig.
149. Wo wurden die Ausweise der Personen, deren Ausweisnummern mit einer
4 starten, ausgestellt ?
A) Norwegen | Ägypten
B) Togo | Estland
C) Togo | Ägypten
D) Nigeria | Estland
E) Keine Antwort ist richtig.
150. Welche dieser Personen hat die folgenden Allergien: Soja, Bienen und
Kuhmilch ?
A) B) C) D)
A) Norwegen
B) Bahamas
C) Estland
D) Palau
E) Keine Antwort ist richtig.
152. Welches Ausstellungsland hat der Ausweis der Person, die UBEOFA heißt ?
A) Nigeria
B) Bahamas
C) Samoa
D) Palau
E) Keine Antwort ist richtig.
153. Welche Blutgruppe hat die Person, die am 13. Jänner geboren ist ?
A) A
B) B
C) AB
D) 0
E) Keine Antwort ist richtig.
154. Welche Ausweisnummer hat die Person, die unter folgenden Allergien
leidet: Soja, Bienen und Kuhmilch ?
A) 1 4 7 2 7
B) 4 2 7 1 7
C) 7 7 2 4 1
D) 7 2 7 4 1
E) Keine Antwort ist richtig.
155. Wie heißen die Personen, deren Ausweisnummern mit einer 4 starten ?
A) UEJEUO | ADKADLI
B) JLTRJDP | KTAJIUNU
C) JLTRJDP | UBEOFA
D) UEJEUO | UBEOFA
E) Keine Antwort ist richtig.
156. Welche Ausweisnummer hat die Person, die keine Medikamente einnimmt
und deren Ausweis in Ägypten ausgestellt wurde ?
A) 9 5 2 3 3
B) 5 8 3 9 4
C) 4 2 7 1 7
D) 4 1 0 3 7
E) Keine Antwort ist richtig.
157. Wann feiert die Person Geburtstag, die unter dieser/diesen Allergie/n
leidet: Lupinen und Vogelfedern ?
A) 17. August
B) 1. Dezember
C) 11. September
D) 4. August
E) Keine Antwort ist richtig.
A) JLTRJDP
B) WVKNOJUW
C) OHABKE
D) KTAJIUNU
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 1. Dezember
B) 4. September
C) 17. August
D) 1. Mai
E) Keine Antwort ist richtig.
160. Welches Ausstellungsland hat der Ausweis der Person, die am 10. Mai
geboren ist ?
A) Togo
B) Palau
C) Ägypten
D) Nigeria
E) Keine Antwort ist richtig.
161. Welche Blutgruppe hat die Person mit der/den folgenden Allergie/n:
Kokosnüsse und Penicillin ?
A) A
B) B
C) AB
D) 0
E) Keine Antwort ist richtig.
162. Welche Ziffer steht an dritter Stelle der Ausweisnummer der Person, deren
Ausweis in Palau ausgestellt wurde ?
A) 6
B) 9
C) 1
D) 0
E) Keine Antwort ist richtig.
163. Welche Ziffer steht an dritter Stelle der Ausweisnummer der Person mit
den folgenden Allergien: Soja, Bienen und Kuhmilch ?
A) 7
B) 8
C) 0
D) 9
E) Keine Antwort ist richtig.
A) 6 5 5 8 1
B) 5 8 3 9 4
C) 9 5 2 3 3
D) 4 1 0 3 7
E) Keine Antwort ist richtig.
A) A
B) B
C) AB
D) 0
E) Keine Antwort ist richtig.
166. Welche Ausweisnummer hat die Person, die JLTRJDP heißt ?
A) 2 3 5 9 3
B) 9 5 2 3 3
C) 5 2 9 3 3
D) 3 9 2 3 5
E) Keine Antwort ist richtig.
167. Wann hat die Person, die keine Medikamente einnimmt und deren
Ausweis in Bahamas ausgestellt wurde Geburtstag ?
A) 17. August
B) 4. September
C) 10. Mai
D) 1. Dezember
E) Keine Antwort ist richtig.
168. Wann hat die Person, deren Ausweis in Ägypten ausgestellt wurde,
Geburtstag ?
A) 1. Mai
B) 10. Mai
C) 1. Dezember
D) 4. September
E) Keine Antwort ist richtig.
169. Wie heißt die Person mit der Blutgruppe 0, die am 13. Jänner geboren ist ?
A) UBEOFA
B) LGWGAWCA
C) UEJEUO
D) JLTRJDP
E) Keine Antwort ist richtig.
170. Welche Ausweisnummer hat die Person mit der/den folgenden Allergie/n:
Lupinen und Vogelfedern ?
A) 6 5 5 8 1
B) 6 2 0 8 3
C) 4 2 7 1 7
D) 4 1 0 3 7
E) Keine Antwort ist richtig.
171. Wann hat die Person mit der Ausweisnummer 4 2 7 1 7 Geburtstag ?
A) 4. September
B) 10. Mai
C) 13. Jänner
D) 4. August
E) Keine Antwort ist richtig.
STOP
Implikationen Erkennen
Deine Aufgabe ist es, aus zwei Aussagen einen logischen Schluss zu ziehen.
Wenn kein logischer Schluss gezogen werden kann, dann ist
Antwortmöglichkeit E die richtige Antwort.
Beispiel:
Alle A sind B.
Alle C sind A.
A. Alle C sind B
B. Alle C sind keine B
C. Einige C sind B
D. Einige C sind keine B
E. Keine Antwort ist richtig
173. 178.
Alle GEE sind VUU. Alle HII sind ROO.
Einige XEE sind GEE. Alle ROO sind TOO.
174. 179.
Einige BOO sind keine QII. Einige KAA sind SEE.
Einige RAA sind QII. Einige SEE sind keine ZAA.
175. 180.
Alle LEE sind keine MEE. Alle BAA sind keine TUU.
Einige LEE sind NOO. Alle TUU sind ZII.
176. 181.
Einige LAA sind keine SAA. Einige PAA sind keine PUU.
Alle SEE sind keine SAA. Alle XOO sind keine PUU.
Deine Aufgabe ist es, aus einer gegeben Situation heraus zuerkennen, welche
von fünf Emotionen wahrscheinlich ist/sind und welche unwahrscheinlich ist/
sind.
Beispiel:
Hannes sieht seine Freundin, die er sehr liebt, jemanden anderen küssen. Wie
fühlt sich Peter in dieser Situation.
A. Er ist eifersüchtig.
B. Er ist neidisch.
C. Er freut sich.
D. Er ist traurig.
E. Er ist mit seinem Leben zufrieden.
A. Er schämt sich.
B. Er ist traurig.
C. Er ist wütend.
D. Er ist überrascht.
E. Er hat Selbstzweifel.
183. Arnold ist Bodybuilder. Er trainiert seit Jahren und schafft es, sich bei dem
wichtigsten Wettkampf im Bodybuilding zu qualifizieren. Wenn er bei diesem
Wettkampf 1. Platz wird, ist er offiziell der beste Bodybuilder der Welt. Nach dem
Wettkampf wird ihm mitgeteilt, dass er 12. Platz wurde. Ihm wird aber von der Jury
gesagt, dass er sehr großes Potenzial hat und wenn er weiter so trainiert, wird er
nächstes Jahr die Goldmedaille bekommen. Wie fühlt sich Arnold in dieser
Situation?
184. Maya sieht beim Shoppen eine wunderschöne Bluse. Sie möchte sie unbedingt
haben, hat aber kein Geld dabei. Als sie die Kassiererin fragt, ob sie auch am
nächsten Tag vorbeikommen könne, verspricht diese ihr, die Bluse auf die Seite zu
legen. Als sie am nächsten Tag nach der Bluse fragt, ist diese schon an jemand
anderen verkauft worden. Wie fühlt sich Maya in dieser Situation?
186. Hannah hatte heute ihre letzte Abgabe an der Uni. Jetzt beginnen ihre
Sommerferien. Sie hat über den Sommer keine Verpflichtungen und kann ihn so in
vollen Zügen genießen. Der Tag heute ist sehr sonnig und sie setzt sich entspannt
mit einem Kaffee auf ihre Terrasse. Wie fühlt sie sich in dieser Situation?
187. Anna kann ihre Klassenkollegen überhaupt nicht ausstehen. Sie ärgern sie
immer und stehlen ihr das Pausenbrot. Heute sitzt ein neues Kind in der Klasse. Es
ist ein Bursche. Obwohl Anna schlechte Erfahrungen mit Buben hat, ist dieser ihr
von Anfang an sympathisch. Als er sie ansieht, lächelt er ihr zu. Wie fühlt sie sich in
dieser Situation?
189. Anton ist im Vermittlungsgeschäft tätig. Seit zwei Wochen ist er an einem Deal
dran, der ihn sehr reich machen könnte. Er sehnt sich schon lange nach Reichtum.
Sein Bauchgefühl sagt ihm aber, dass der Deal nicht zustande kommen wird.
Obwohl schon alle Unterschriften getätigt wurden, sagt im letzten Moment die
Verkäuferseite ab. Wie fühlt sich Anton in dieser Situation?
A. Er ist enttäuscht.
B. Er ist überrascht.
C. Er ist frustriert.
D. Er schämt sich.
E. Er ärgert sich.
190. Martina liebt Kinder. Sie wünscht sich so gerne eigene, aber es hat bisher noch
nie geklappt. Nach dem mittlerweile 10. Versuch schwanger zu werden, wagen sich
ihr Mann und sie an den 11. Versuch. Sie ist fest der Überzeugung, dass es diesmal
geklappt hat. Der Schwangerschaftstest ist erneut negativ. Wie fühlt sich Martina
in dieser Situation?
A. Er bereut etwas.
B. Er ärgert sich.
C. Er fühlt sich schuldig.
D. Er schämt sich.
E. Er ist erschüttert.
STOP
Soziales Entscheiden
Beispiel:
Valerie ist Ärztin. Sie arbeitet auf der Station für Krebspatienten. Bei einem
Patienten bemerkt sie heute Morgen, dass er den Krebs zu 99% nicht überleben
wird. In dem Moment fragt der Patient sie, wie seine Überlebenschancen stehen.
Valerie ist unsicher, wie sie reagieren soll. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach
die folgenden Überlegungen, die Valerie bei ihrer Entscheidung angestellt haben
könnte, sein?
A. „Wäre es nicht wichtig, dass ich Verantwortung für das Geschehen übernehme,
damit eine andere Person nicht verdächtigt wird?"
B. „Sollte man nicht immer die Wahrheit zu sagen?"
C. „Würde mein Freund an meiner Stelle die Wahrheit sagen?"
D. „Würde ich mir eine unangenehme Konfrontation mit meinem Nachbarn ersparen
können, wenn ich nicht die Wahrheit sage?"
E. „Würde ich Probleme bekommen, wenn ich mich nicht melde?"
193. „Tim hat am Heimweg Stress, weil seine Familie mit dem Essen auf ihn wartet.
Beim Ausparken fährt er gegen ein Auto, das hinter ihm steht. Als er aussteigt,
bemerkt er eine große Delle. Er überlegt, ob er einfach weiterfahren soll, ohne
einen Zettel mit seinen Kontaktdaten zu hinterlassen. Wie relevant sollten Ihrer
Meinung nach die folgenden Überlegungen sein, die Tim bei seiner Entscheidung
angestellt haben könnte?“
A. „Würde ich dem Besitzer viele Probleme bereiten, wenn ich weiterfahren würde?“
B. „Wäre es das Richtige, den Schaden zu melden?“
C. „Würde ich mir nicht einiges an Kosten ersparen, wenn ich einfach weiterfahre?"
D. „Würde ich große Probleme bekommen, wenn ich Fahrerflucht begehe und ein
Passant den Unfall meldet?“
E. „Würden andere Menschen bei so einem kleinen Schaden stehen bleiben?"
194. „Peter hat großen Hunger und spaziert am Stephansplatz entlang. Er bemerkt,
dass ein 50 Euro Schein am Boden liegt. Wenige Meter weiter vorne sitzt ein
Obdachloser. Peter ist unsicher, wie er reagieren soll. Wie relevant sollten Ihrer
Meinung nach die folgenden Überlegungen sein, die Peter bei seiner Entscheidung
angestellt haben könnte?“
A. „Würde ich ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ich das Geld behalte?“
B. „Wäre es nicht meine generelle Pflicht, den Bedürftigen zu helfen?"
C. „Würde eine andere Person die 50 Euro behalten?"
D. „Würde ich mir mit dem Geld ein Essen und mein Wochenende finanzieren
können?"
E. „Würde ich dem Obdachlosen eine große Freude mit dem Geld machen, weil
dieser es mehr braucht als ich?"
195. „Ralph ist am Weg in die Arbeit und bemerkt, wie eine Person bewusstlos am
Gehweg liegt. Es sind kaum andere Menschen zu sehen. Wenn er aussteigt, um der
Person zu helfen, wird er zu spät in die Arbeit kommen. Ralph ist unsicher, wie er
reagieren soll. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach die folgenden
Überlegungen sein, die Ralph bei seiner Entscheidung angestellt haben könnte?“
196. „Hans sitzt mit Freunden im Café. Plötzlich fällt ihm ein, dass er Nachhause
muss, um Sachen für die Schule zu erledigen. Im Stress vergisst er, zu bezahlen
und geht zur Straßenbahn. Bei der Station fällt ihm ein, dass er noch nicht bezahlt
hat. Allerdings kommt die Straßenbahn in einer Minute. Hans ist unsicher, wie er
reagieren soll. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach die folgenden
Überlegungen sein, die Hans bei seiner Entscheidung angestellt haben könnte?“
A. „Würde ich große Schwierigkeiten kommen, wenn jemand dahinter kommt, dass
ich die Rechnung nicht beglichen habe?“
B. „Könnte ich durch mein Handeln dem Kellner schaden?"
C. „Wäre es nicht meine Pflicht, die Sachen zu bezahlen, die ich konsumiert habe?"
D. „Würde einer meiner Freunde in so einer Situation umkehren?"
E. „Würde ich mir etwas Schönes kaufen können mit dem übrig gebliebenen Geld?“
197. „Thomas ist Lehrer und hat seit einigen Wochen Probleme mit einem Schüler,
der den Unterricht stört und sich weigert, mitzumachen. Thomas ist unsicher, wie
er mit der Situation umgehen soll. Er überlegt sich das Thema beim Direktor
anzusprechen. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach die folgenden
Überlegungen sein, die Thomas bei seiner Entscheidung angestellt haben
könnte?“
A. „Würde ich mir einiges an Kraft sparen, wenn ich gleich zum Direktor gehe?"
B. „Würde ich durch einen Gang zum Direktor dem Schüler schaden?"
C. „Wäre es für meinen Ruf als Lehrer von Nachteil, wenn ich gleich zum Direktor
gehe?“
D. „Wäre es nicht meine Pflicht, davor mit dem Schüler ein Gespräch zu führen?"
E. „Würden meine Kollegen und Kolleginnen in meiner Situation genauso handeln?"
198. „Nadine sitzt in einem Restaurant und wartet auf die Rechnung. Als sie diese
bekommt, fällt ihr auf, dass zu wenig verrechnet wurde. Nadine ist unsicher, wie
sie reagieren soll. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach die folgenden
Überlegungen sein, die Nadine bei ihrer Entscheidung angestellt haben könnte?“
A. „Würde ich mir bei meinem nächsten Besuch eine Mahlzeit mit dem Geld, das ich
mir jetzt erspare, finanzieren können?"
B. „Würde jemand nachträglich darauf kommen, wenn ich die volle Summe nicht
bezahle?“
C. „Wäre es nicht meine Pflicht, den Kellner auf die fehlende Summe aufmerksam zu
machen?"
D. „Würden andere Menschen den Kellner darauf aufmerksam machen?"
E. „Würde ich dem Besitzer des Lokals schaden, wenn ich die fehlende Summe nicht
begleichen würde?“
199. „Felix spielt Fußball und ist Kapitän in seinem Verein. Ihm fällt auf wie ein
Mitspieler, der zugleich ein sehr guter Freund von Felix ist, die letzten Wochen
spieltechnisch sehr nachgelassen hat. Die Mannschaft erwartet ein wichtiges Spiel,
dass sie ins Finale bringen könnte. Felix ist sich unsicher, ob er nicht eine fittere
Person statt seinem guten Freund an dem Tag spielen lassen sollte. Wie relevant
sollten Ihrer Meinung nach die folgenden Überlegungen sein, die Thomas bei
seiner Entscheidung angestellt haben könnte?“
A. „Wäre es als Filialleiter meine Pflicht, den Lehrling so gut wie möglich
einzuweisen?"
B. „Würde der Lehrling an meiner Stelle eine andere Person einweisen wollen?"
C. „Würde ich dem Lehrling damit schaden, wenn ich ihn nicht richtig einweise?“
D. „Wäre es für mich von Vorteil, wenn ich ihn gut einweise, damit ich dadurch ein
wenig entlastet werde und jemanden habe der mir helfen kann?"
E. „Würde die Geschäftsleitung dahinter kommen, wenn ich den Lehrling nicht
einweise?"
201. „Ferdi ist mit Philipp verabredet. Doch kurzzeitig davor schreibt Anna Ferdi, ob
sie nicht ins Kino gehen wollen. Ferdi hat seit längerem großes Interesse an Anna
und ist überglücklich, als er ihre Nachricht liest. Er überlegt sich Philipp mittels
einer Notlüge abzusagen. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach die folgenden
Überlegungen sein, die Ferdi bei seiner Entscheidung angestellt haben könnte?“
A. „Wäre es meine Pflicht als guter Freund, die Wahrheit zu sagen, um eine
vertrauensvolle Basis zu Philipp aufzubauen?“
B. „Wäre es meine Pflicht als guter Freund, die Wahrheit zu sagen?"
C. „Würde ich durch mein Lügen meine Freundschaft zu Philipp belasten?"
D. „Wäre es die ideale Gelegenheit für mich, Anna besser kennenzulernen?"
E. „Würde Philipp mich an meiner Stelle anlügen?"
Ende der Simulation
Wir hoffen, Dir hat die Testsimulation gefallen. Die Lösungen findest Du im
Lösungsbogen.
Nimm Dir am besten heute oder morgen noch Zeit, die Lösungen wirklich zu
verstehen. Vor allem bei BMS und TV ist das sehr wichtig.
Wir freuen uns auch über Feedback! Wir versuchen, unsere Unterlagen konstant zu
verbessern. Falls dir Fehler oder ähnliches auffallen, gib uns bitte Bescheid und wir
verbessern es sofort.
Dann teste dein Können doch mal an unserer Testsimulation EXTREME aus.
Die Testsimulation EXTREME ist über dem Testniveau. Sie zielt darauf ab, dich
maximal herauszufordern, um deine Leistungsfähigkeit langfristig zu steigern.
[Link]
Sein Ziel war es, die wichtigsten Informationen der vier Themengebiete (Biologie,
Chemie, Physik, Mathe) in einem übersichtlichen Stil wiederzugeben. Mit Hilfe dieses
Skriptums schaffte er den MedAT 2019.
Als er das Potenzial seines Skriptums erkannte, bat er den nun offiziellen Autor, Sami
Ba-Ssalamah, das Werk zu perfektionieren. Dieser vollendete es mit Hilfe eines
Universitätsprofessors der MedUni Wien, einer Mathematik Lehrerin und eines
Biologie Lehrers.
• 3000 Figuren
• 3000 Allergieausweise
• 10.000 Zahlenfolgen
• 3000 Anagramme
• 10.000 Implikationen
Außerdem hatten wir bemerkt, dass viele unserer Bekannten, die den MedAT nicht
geschafft hatten, falsche oder gar keine Lösungsstrategien angewendet haben.
Deswegen entschieden wir uns, Lösungsstrategien niederzuschreiben. Diese
Strategien, verhalfen uns zu unserem Platz im Medizinstudium.
Der letzte Schliff für unsere Aufgaben war es, sie einen Hauch schwieriger als beim
Test zu machen. Dafür verwendeten wir aber keine irrsinnigen Figuren, die nicht
testrelevant sind. Wir optimierten die testrelevanten Aufgaben einfach nur so weit,
dass sie eine Spur kniffliger wurden. Damit deine Leistungskurve maximal
gesteigert wird.
Wovon Benedikt, der Gründer der MedAT-Formel, auf seinem Weg ins Medizin-
studium extrem profitierte, waren seine Mentoren. Ohne sie hätte er den MedAT
vielleicht nicht geschafft.
Seine Mentoren waren seine Freunde, die den MedAT schon vor ihm gemeistert
hatten. Er kontaktierte sie fast täglich, bombardierte sie mit Fragen und profitierte
von ihren Erfahrungen.
Erst als er das positive Testergebnis in seinen Händen hielt, wurde ihm klar, wie
wichtig die Hilfe seiner Freunde gewesen war. Da er bisher immer nur von
überteuerten Kursen gehört hatte, beschloss er, sich der Sache anzunehmen: Jeder,
der seinen Traum vom Medizinstudium erfüllen will, soll die Möglichkeit auf eine
individuelle Vorbereitung haben.
Manch einer würde dies als Nachhilfe bezeichnen. Im Grunde ist es das auch. Doch
wir bevorzugen den Ausdruck „Mentoring“, da wir auch die Relevanz der mentalen
Vorbereitung weitergeben wollen. Denn diese kommt meist viel zu kurz und ist doch
ausschlaggebend, ob ein Platz erkämpft werden kann oder nicht.
Deine Mentoren begleiten Dich auf eine ganz individuelle Art und Weise. Ob
• individuelle Lernpläne,
• Antworten auf spezifische Fragen,
• Lernstrategien, die auf den eigenen Lerntyp zugeschnitten sind,
• Stressbewältigung,
• regelmäßige Unterstützung oder einmalige Hilfe,
1. Seite „Enzym“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Februar
2020, 01:14 UTC. URL: [Link]
title=Enzym&oldid=196679244 (Abgerufen: 10. Februar 2020, 22:12 UTC)