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Rationsberechnung Milchvieh

Anleitung für das Online-Programm des LKV Österreich

Fütterungsreferat
Stand: 2020-04
Inhaltsverzeichnis

Online-Anwendungen .......................................................................................................... 2
Milchvieh Rationsberechnung ............................................................................................. 3
Einstellungen .................................................................................................................. 4
Futtermittel ..................................................................................................................... 8
Berechnung getrennte Vorlage ......................................................................................... 12
Berechnung aufgewertete Grundfutterration - AGR .......................................................... 21
Berechnung totale Mischration - TMR ............................................................................... 33

Zusammengestellt von:

DI Franz Tiefenthaller, Referat Fütterung

Online-Anwendungen
In den letzten Jahren hat der LKV Österreich verstärkt sein Online-Angebot an Anwen-
dungen, die den Betriebsleiter beim Herdenmanagement unterstützen sollen, ausgebaut.
Durch die Online-Verfügbarkeit kann jederzeit auf tagesaktuelle Daten zugegriffen und für
das Herdenmanagement verfügbar gemacht werden.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich auch die Apps am Smartphone, mit denen viele
Tätigkeiten sofort und ohne großen Aufwand erfasst werden können, wie Geburtsmel-
dung, Abkalbung, Besamung, Klauenpflege und vieles mehr.

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Derzeit stehen folgende Anwendungen am Server zur Verfügung:

Ziel ist es, dem Milchviehhalter Werkzeuge an die Hand zu geben, die ihn in der täglichen
Arbeit unterstützen und eine professionelle Milchviehhaltung erleichtern.

Milchvieh Rationsberechnung
Der LKV Österreich und LKV Baden-Württemberg haben seit 2010 ein Milchvieh-
Rationsberechnungsprogramm erarbeitet, das auf den Ergebnissen der Milchleistungs-
kontrolle (MLP) aufbauend, eine möglichst genaue, tagesaktuelle Berechnung der Grund-
und Kraftfuttermenge für jedes Einzeltier ermöglicht. Das Programm übernimmt die
Milchleistungskontrolldaten und ist so in der Lage, jederzeit - aber besonders nach jeder
MLP - die Ration an die neuen Leistungen anzupassen und bedarfsgerechte Rationsvor-
schläge zu errechnen.
Das Programm ist auf dem Server des Rinderdatenverbundes (RDV) gespeichert und
wird über die Homepage des LKV bzw. des jeweiligen Landeskontrollverbandes gestar-
tet. Mit der LFBIS-Nummer und dem AMA-Pin-Code kann jeder Betrieb auf seine Tiere
tagesaktuell zugreifen.

Im Folgenden soll eine Darstellung der wichtigsten Funktionen des Michvieh-


Rationsprogrammes gegeben werden. Es ist unmöglich in einer kompakten Unterlage
alle Funktionen Bild für Bild darzustellen. Es werden daher nur die wichtigsten Eckpunkte
erläutert. Die Unterlage soll ein übersichtliches Nachschlagewerk sein, wenn kurzfristig
Fragen zu den Funktionen bei der Anwendung des Programmes auftreten. Sie kann und
soll eine kursmäßige Vorstellung und Einschulung in das Programm nicht ersetzen.

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Einstellungen
Vor Beginn der Rationsberechnung sind Einstellungen für den Betrieb und die Herde
vorzunehmen.

Im Bereich Betrieb sind folgende Einstellungen zu treffen, damit eine sinnvolle Rations-
berechnung möglich ist:

1: Berechnungsart: Die Art der Futtervorlage ist auszuwählen. Es sind getrennte Vorlage,
aufgewertete Grundfutterration (AGR) oder totale Mischration (TMR) möglich. Für jede
Futtervorlageart ist eine andere Futteraufnahmeschätzgleichung hinterlegt.

Eine Besonderheit des Rationsprogrammes ist die Anwendung der Futteraufnahme-


schätzgleichungen von Dr. Leonhard Gruber, Institut für Nutztierforschung der HBLFA
Raumberg-Gumpenstein. Aus umfangreichen Daten von Fütterungsversuchen von zehn
Versuchsanstalten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz entwickelte er mehrere

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Schätzgleichungen. Diese bauen auf den tierbedingten, futterbedingten und betriebsbe-
dingten Faktoren auf.

Tierbedingte Faktoren Futterbedingte Faktoren Betriebsbedingte Faktoren

Rasse Kraftfutter: Verzehr (kg TM Region (Deutschland / Ös-


(Fleckvieh, Brown Swiss, je Tag) oder Anteil in der terreich / Schweiz)
Holstein-Friesian) Ration (% der TM)
Managementniveau
Laktationsnummer Energiegehalt im Grundfut- (mittel, hoch)
(1, 2 und 3, 4 und mehr) ter (MJ NEL je kg TM)
Fütterungssystem
Laktationstag Anteile an Heu, Maissilage (getrennte Futtervorlage,
und Grünfutter (% des Mischration)
Lebendmasse (kg)
Grundfutters in der TM)
Milchleistung
Verhältnis von Rohprotein
(kg Milch je Tag)
zu Energie in der Gesamt-
ration (g XP/MJ NEL)

Mit diesen Formeln ist es erstmals möglich tierindividuell die Futteraufnahme zu schätzen
und so eine möglichst exakte praxisgerechte Berechnung der Ration durchzuführen. Die
Formeln werden auch von der DLG zur Anwendung empfohlen. In einer 2015 durchge-
führten Studie, in der Futteraufnahmeschätzformeln aus weiteren vier Ländern (NRC,
NorFor, TDMI, Zom) verglichen wurden, wurden sie als die besten Formeln mit der
höchsten Schätzgenauigkeit speziell bei TMR bestätigt. Nur durch die Nutzung der Rin-
der- und MLP-Daten ist die Nutzung der Futteraufnahmeschätzung für die Praxis erst-
mals sinnvoll möglich!

2: Korrektur Futteraufnahmeschätzung: Die geschätzte Futteraufnahme kann durch den


Betriebsleiter erhöht oder gesenkt werden. Eine Erhöhung ist sinnvoll, wenn die Futter-
vorlagetechnik oder die Qualität der Futtermittel zeigt, dass die errechneten Futtermen-
gen in der Praxis von den Tieren übertroffen werden. Eine Korrektur nach unten kann
durch Hitze im Sommer, schlechte Silagequalität, Überbelegung und dergleichen mehr,
zu einer niedrigeren Futteraufnahme führen, als berechnet.

3: Kraftfutteranfütterung: Zur Steuerung der Kraftfuttergaben nach dem Abkalben kann


hier die Dauer in Tagen eingestellt werden, in der die Kraftfutterhöchstmenge erreicht
werden soll. Zugleich kann die Kraftfuttermenge eingestellt werden, mit der an der Kraft-
futterstation (Transponder) von der Vorbereitungsfütterung her, gestartet wird.
4: RNB Zielbereich: Der Sollbereich für die ruminale Stickstoffbilanz (RNB) der Gesamtra-
tion ist zu definieren. Die RNB zeigt den Bedarf oder Überschuss an Stickstoff und damit
indirekt an Rohprotein an. Hohe Werte ergeben höhere Mengen an Eiweißfuttermitteln,
die wiederum im Zusammenhang mit den MLP-Daten überprüft werden müssen (Milch-
eiweißgehalt, Milchharnstoffgehalt).

5: Kraftfutterobergrenze: Die maximale Kraftfuttermenge je Tier und Tag kann für Erst-
lingskühe und Mehrkalbskühe getrennt festgelegt werden. Dies kann in Kilogramm
Frischmasse (kg FM) oder auch in Prozent der Trockenmasseaufnahme (% TM) erfolgen.
Beide Einstellungen sind aktiv, sodass bei Erreichen einer der beiden Parameter die
Kraftfuttermenge beim Einzeltier nicht weiter erhöht wird, auch wenn rechnerisch ein
höherer Bedarf bestünde.

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Im Bereich Herde sind folgende Einstellungen zu treffen, damit eine sinnvolle Rationsbe-
rechnung möglich ist:

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6: Rasse: Für jede am Betrieb vorhandene Rasse können rassenspezifische Einstellun-
gen getroffen werden.

7: Gewicht: Da das Gewicht der Tiere für die Berechnung der Futteraufnahme von Be-
deutung ist, können die Systemvorgaben hier betriebsindividuell verändert werden. Die
Gewichte können nach Laktationen getrennt festgelegt werden: 1., 2.+3., 4. und mehr
Laktationen. Gewichte von Einzeltieren, die von den Gruppenmittelwerten wesentlich
abweichen, können tierindividuell in der Tierliste geändert werden. Diese tierindividuellen
Änderungen bleiben jedoch nur für die aktuelle Berechnung gespeichert.

8: Standardwerte Milchinhaltsstoffe: Zur Berechnung der Ration werden die Milchleistung


und die Milchinhaltsstoffe des Einzeltieres verwendet, die in der aktuellen MLP gemessen
wurden. Bei Überbrückungskontrollen, Frischmelkenden oder Trockensteherrationen ist
es notwendig, Standardwerte vorzugeben.
Um Tiere mit auffälligen Inhaltssoffen nicht falsch zu berechnen, wurden Unter- und
Obergrenzen festgelegt. Tiere mit überhöhten Fettgehalten würden sonst zusätzlich
Energiefutter erhalten und befinden sich eventuell bereits in einer Ketose. Überhöhte
Milcheiweißgehalte am Laktationsende würden ebenfalls hohe Energie- und Eiweißmen-
gen in der Ration erlauben. Diese Grenzen können betriebsindividuell verändert werden.

9: Leistungsschritte: Zur Einstellung von Kraftfutterautomaten sind fallweise Kraftfutter-


mengen für Standardmilchleistungen notwendig z.B. 15, 20, 25 kg Milch usw. Zur Be-
rechnung dieser Kraftfuttermengen sind die gewünschten Leistungsschritte hier einzustel-
len.

In der Tierliste muss in der Folge durch Auswahl der Funktion „Von-Bis MKG“ und „Setze
Kontrolltermin“ diese Ansicht aktiviert werden, die Einzeltiere werden dadurch ausge-
blendet.

In der Ergebnisdarstellung wird ebenfalls diese Ansicht verwendet. Auch hier ist darauf
zu achten, dass alle Rationsparameter für die einzelnen Leistungsbereiche fachlich kor-
rekt berechnet wurden.

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Futtermittel
Zur Vorbereitung der Rationsberechnung sollten die benötigten Futtermittel vorselektiert
werden. Diese ausgewählten Futtermittel werden im Ordner „Favoritenfuttermittel“ über-
sichtlich abgelegt. Dabei können Grund-, Kraft- und Mineralfutter aus zwei Datenbanken
(„Gruber Tabelle“ des LfL Bayern und „ÖAG-Futterwerttabelle“ der HBLFA Raumberg-
Gumpenstein) ausgewählt werden.

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10: Auswahl Grundfuttermittel: Die Grundfutter sind nach „Art“ in Grassilagen, Grünfutter,
Heu, Maissilagen und Stroh eingeteilt. So können die benötigten Futtermittel aus der
Datenbank schnell gefunden und durch Anhaken in der ersten Spalte ausgewählt wer-
den. Mit „Futtermittel hinzufügen“ wird das ausgewählte Futtermittel in die Favoritenliste
eingefügt.

11: Auswahl Kraftfuttermittel: Alle gängigen Einzelfuttermittel wie Weizen, Gerste, Sojaex-
traktionsschrot, Viehsalz etc. sind in der Datenbank enthalten. Durch Eingabe des Such-
begriffes z.B. Gerste im Feld „Futtermittel“ im Spaltenkopf, werden alle Einträge, die das
Wort „Gerste“ enthalten, angezeigt. Es ist vorteilhaft, alle benötigten Einzelfuttermittel in
die Favoritenliste einzufügen, da dies bei der Zusammenstellung der Grundfutter aber
besonders der Hofmischungen sehr viel Zeit spart.

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12: Auswahl Handelsfuttermittel: Die wichtigsten Fertig- und Mineralfuttermittel sind nach
Firmen geordnet auffindbar und durch Anklicken auszuwählen. Dabei wird beim Auswahl-
feld „Gruppe“ das gesuchte Futter (Kraftfutter oder Mineralfutter) gewählt. Im Feld „Her-
kunft“ kann gezielt nach Firmen gesucht werden. Durch Anklicken einer Firma werden die
Produkte dieser Firma aufgelistet und können durch Anhaken und „Futtermittel hinzufü-
gen“ in die Favoritenliste übernommen werden.

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13: Betriebseigene Futtermittel: Sinnvollerweise soll mit Futtermitteln gerechnet werden,


die am Betrieb vorhanden sind und die durch eine Futtermittelanalyse in ihrer Zusam-
mensetzung bekannt sind. Durch „Futtermittel bearbeiten“ können Futtermittel aus der
Datenbank kopiert und mit den analysierten Werten des eigenen Futters „überschrieben“
werden. Der Name des Futtermittels kann individuell angepasst und alle Parameter aus
der Futtermittelanalyse eingetragen werden. In der Futtermittelanalyse werden meist
nicht alle Parameter, die für die Rationsberechnung notwendig sind, untersucht. Dadurch,
dass nur die untersuchten Werte eingefügt werden z.B. Nährstoffe und Mengenelemente,
bleiben die anderen „Standardwerte“ des Futtermittels aus der Datenbank erhalten und
sind für die Rationsberechnung verfügbar. Daher sollte unbedingt ein Futter kopiert wer-
den, das dem eigenen analysierten Futtermittel ähnlich ist.
Die Eingabe von Futtermittelanalysen ist sehr komfortabel, weil berechenbare Werte in
roten Feldern erscheinen und nicht händisch eingegeben werden müssen.

Durch Eintragung des Rohproteins werden die daraus berechenbaren Werte (nXP, UDP
und RNB) rot markiert und werden durch Drücken der Taste „Rote Felder leeren“ und
„Neu berechnen“ eingetragen. Dieselbe Funktionalität besteht bei der Rohfaser. Durch
Eingabe des Rohfasergehaltes werden die daraus berechenbaren Strukturkohlenhydrate
(NDF und ADF) rot markiert und neu berechnet. Liegen Ergebnisse aus der Futtermittel-
analyse vor, die von den berechneten Werten abweichen, können diese natürlich auch
händisch eingegeben werden.
Durch Drücken der Taste „Speichern“ wird das geänderte Futtermittel in den Ordner „Be-
triebs-Futtermittel“ abgelegt.

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14: Kraftfuttermischungen: Hofmischungen können in beliebiger Zahl durch Vergabe ei-


nes Mischungsnamens angelegt werden. Durch Auswahl der einzelnen Komponenten
und Vergabe der Prozentanteile, können Hofmischungen berechnet werden. Anstelle der
Prozentanteile können auch die Gewichte in kg für den jeweiligen Mischer eingetragen
werden. Jede Mischung in Prozent kann durch Eintragen eines Gesamtgewichtes auch
komfortabel in andere Mischungsgrößen umgerechnet werden. Dazu wird im Feld „kg
FM“ der gewünschte Wert eingetragen. In der linken ersten Spalte kann die Reihenfolge
der Komponenten verändert und so an die Gegebenheiten des Betriebes von der Misch-
reihenfolge her angepasst werden. Auch der Mischungspreis kann durch Einfügen der
Komponentenpreise und Einsetzen von Mischkosten berechnet werden. Mit dem Button
„Als neue Mischung speichern“ kann die berechnete Mischung „kopiert“ und als Vorlage
für eine neue Mischung verwendet werden. Dabei ist ein neuer Mischungsname zu ver-
geben. Das Ergebnis wird je Kilogramm Trockenmasse und auch – wie für Kraftfutter
üblich - in der Frischmasse angegeben. Auf Basis der Frischmasse sind Hofmischungen
mit Fertigfuttersorten vergleichbar.

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15: Durch Drücken des Buttons „Mischungsdetails anzeigen“ zeigt ein neues Fenster alle
Inhaltsstoffe der Mischung. Diese können auch mit dem Button „Ausdruck“ als PDF-
Dokument ausgedruckt und gespeichert werden. Durch Setzen des Hakens bei „in Ein-
zelkomponenten auflösen“ wird die Kraftfuttermischung in der Ergebnisdarstellung wieder
in die einzelnen Komponenten und die tatsächlichen Mengen aufgeteilt.

Berechnung getrennte Vorlage


Nach dem Einstellen aller wichtigen Parameter in den „Einstellungen“ für „Herde“ und
„Betrieb“ und der Auswahl der Futtermittel wird die Ration zusammengesellt. Dazu wird
auf den Reiter „Ration“ gewechselt und die Einstellung „Rationsberechnung“ gewählt. Zu
Beginn erscheint hier die Tierliste, wie sie aus dem LKV-Tagesbericht bekannt ist, mit
den Ergebnissen der aktuellen MLP. Hier können Änderungen am Einzeltier vorgenom-
men werden, sie bleiben aber nur für den aktuellen Berechnungsvorgang erhalten. Bei
einem späteren Programmaufruf werden tierindividuelle Änderungen z.B. Gewicht,
Milchmenge oder Milchinhaltsstoffe wieder auf den Stand der offiziellen MLP-Ergebnisse
zurückgestellt.

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16: Tierliste: Für die Berechnung der Ration werden die Daten jedes einzelnen Tieres
herangezogen (Rasse, Laktationsnummer, Laktationstag, Gewicht, Milchmenge, Fett-
und Eiweißgehalt). Falsche Werte z.B. zu hoher Fettgehalt aufgrund einer Ketose, kön-
nen hier am Einzeltier für die aktuelle Berechnung korrigiert werden bzw. werden auto-
matisch durch die Vorgaben für Ober- und Untergrenzen bei den „Einstellungen-Herde“
korrigiert. Änderungen werden nicht in der Datenbank gespeichert, die MLP-Daten wer-
den nicht verändert.

Die Rationsberechnung wird tagesaktuell durchgeführt. Das bedeutet, dass die Berech-
nung den aktuellen Laktationstag jedes Einzeltieres in den Berechnungsablauf einfügt.
Dies ist der Fall, wenn beim Feld „Kontrolltermin“ das Feld „Heute“ ausgewählt ist. Es
können Berechnungen auch mit den MLP-Ergebnissen aus vorangegangenen Kontrollen
durchgeführt werden. Dazu kann durch Auswählen des gewünschten Kontrolltermins auf
frühere MLP-Ergebnisse zurückgegriffen werden.

Sollen Rationen nicht auf Basis der Einzeltierliste errechnet werden, sondern z.B. für
Standardwerte wie 15, 20, 25 kg Milch, um die Transponderstation einzustellen, ist bei
Kontrolltermin ganz unten die Option „Von-Bis MKG“ auszuwählen. Die Rationsberech-
nung wird dann mit den in den Einstellungen gewählten Kilogrammschritten errechnet
und die Tierliste ersetzt (siehe Punkt 9).
Die Rationsberechnung wird üblicherweise für jedes Tier der Herde durchgeführt. Jede
Kuh ist durch ein Hakerl in der ersten Spalte markiert. Es können einzelne Tiere von der
Berechnung ausgenommen werden, indem das Hakerl durch nochmaliges Anklicken
entfernt wird. Denkbar ist auch, dass spezielle Rationen für einzelne Tiere erstellt wer-
den. Dafür werden dann lediglich jene Tiere markiert, für die die Ration gedacht ist.

Sind alle Einstellungen in der Tierliste korrekt, wird durch Drücken des Buttons „Weiter“
die Ration geöffnet.

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17: Grundfutter: Nach Vergabe eines Rationsnamens werden die Grundfuttermittel aus
der Favoritenliste oder betriebsindividuelle Futtermittel mit Futtermittelanalyse aus dem
Ordner „Betriebsfuttermittel“ in die Ration übernommen. Die Mengenangabe kann in Pro-
zent oder Kilogramm Futtermittel pro Tier und Tag erfolgen. Durch Aktivieren des Häk-
chens „Fix“ können Grundfuttermengen in gleichbleibender Menge an alle Tiere zugeteilt
werden.
18: Variable Kraftfutter: Durch Auswahl eines Energie- und Eiweißfuttermittels bzw. von
entsprechenden Futtermischungen wird durch das Programm die notwendige Menge
Energie- und Eiweißfuttermittel berechnet, damit die aktuelle Milchleistung aus der letzten
MLP beibehalten werden kann. Es können nur zwei Futtersorten (Energie, Eiweiß) be-
rechnet werden.

19: Fixe Kraft- und Mineralfutter: Weitere Futtermittel können fix, nach Laktationstag oder
nach Milchleistung zugeteilt werden. Steigende oder fallende Mengen können durch An-
gabe der Eckpunkte automatisch errechnet werden z.B. von 30 bis 40 kg Milch sollen 1,0
bis 2,0 kg Sojaextraktionsschrot 44 ansteigend zugeteilt werden.

Bei allen Einzelfuttermitteln, Fertigfuttersorten und Mischungen können Preise eingege-


ben werden. Somit ist es möglich, die Rationskosten zu berechnen.

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20: Futtermittel ansehen: durch Klicken auf ein Futtermittel (unterstrichener Name) kann
nochmals überprüft werden, ob auch alle Inhaltsstoffe des ausgewählten Futters korrekt
eingetragen sind. Es öffnet sich ein Fenster wie beim Vorgang „Futtermittel bearbeiten“,
in dem alle Werte kontrolliert werden können. Auch ein Ausdruck des Einzelfuttermittels
ist möglich.

Sind alle Futtermittel für die zu berechnende Ration erfasst, sollte diese unbedingt ge-
speichert werden.

Mit der Funktion „Speichern als neue Ration“ wird eine Kopie dieser Ration erstellt, die
unter einem neuen Namen abgelegt wird. Mit diesem Duplikat kann eine neue Ration
berechnet werden in der beispielsweise eine andere Eiweißkomponente verwendet wird.
Auf dieser Weise können rasch verschiedene Rationsvarianten berechnet werden, ohne
die ursprünglich angelegte ständig ändern zu müssen.

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21: Ergebnisdarstellung: Für jedes Tier wird die berechnete Ration aufgelistet. Bei größe-
ren Herden kann in der ersten Zeile die Anzahl an Tieren eingestellt werden, die in der
Ergebnisdarstellung angezeigt werden sollen, hier z.B. 20 Tiere. Durch Klicken auf „2“
wird die nächste Seite mit den nächsten Kühen angezeigt. Wird der Mauszeiger auf einen
Kuhnamen gestellt, hier z.B. „FRANZI P“, öffnet sich das Ergebnisfeld, das die errechne-
ten Futtermengen des Einzeltieres anzeigt. Neben dem Kuhnamen sind auch die Milch-
menge und die Milchinhaltsstoffe der aktuellen MLP dieses Tieres sichtbar, auf deren
Basis diese Berechnung durchgeführt wurde. Für jedes Tier wird die Trockenmasseauf-
nahme aus der gesamten Ration, aus dem Grundfutter und dem Kraftfutter berechnet.
Der Kraftfutteranteil und die Kraftfuttermengen der einzelnen eingesetzten Komponenten
sind ablesbar. Sollten Viehsalz oder Futterkalk fehlen, werden entsprechende Mengen für
jedes Tier vorgeschlagen. Alle Spalten können durch Antippen des Spaltenkopfes mit der
Maus auf- und absteigend sortiert werden. Die vollständige Beschriftung des Spaltenkop-
fes wird durch „Mouse Over“ (Maus zeigt auf die Zelle ohne diese anzuklicken) ange-
zeigt. Die Zahlen in der letzten Zeile zeigen die Summen an Futtermitteln für die gesamte
Herde, wenn die Mengen so gefüttert werden, wie sie hier berechnet wurden.

Die berechneten Rationen können in drei Varianten im PDF-Format ausgedruckt werden:

 Ausdruck: alle Tiere sind mit Namen, Lebensnummer, Laktationstag und Milch-
menge aufgelistet. Es sind die Mengen aller Grund- und Kraftfuttermittel für jedes
Tier, die Kraftfuttersumme und die Rationskosten gesamt und je kg Milch ange-
druckt. Am unteren Ende des Ausdruckes sind die Zusammensetzung der Ei-
genmischung und die Summen der Kraftfuttermengen zu finden.
 Erweiterter Ausdruck: darüber hinaus sind alle Rationsparameter, die in der Er-
gebnisdarstellung angezeigt werden, für jedes Tier aufgelistet.

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 Kraftfutterzuteilung: sehr übersichtlicher Ausdruck mit Tiernamen, Lebensnum-
mer, Laktationsnummer, Laktationstag, Milchmenge und den errechneten Kraft-
futtermengen (ohne Grundfutter).

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22: Energie und Eiweiß: In weiterer Folge werden wichtige Rationsparameter aufgelistet,
die zur Beurteilung der Ration dienen. Die Spaltenköpfe werden durch Berühren mit der
Maus geöffnet und als Langtext angezeigt. Die ersten beiden Spalten zeigen die mögli-
che Milchmenge nach Energie (NEL) und Eiweiß (nXP) für jedes Einzeltier. Rote Zahlen
in der Spalte „kg Milch aus NEL“ zeigen an, dass die Milchmenge der berechneten Ration
um mehr als 10% unter der tatsächlichen Milchmenge der letzten MLP liegt. Die Anzeige
in der letzten Zeile in Prozent gibt den Anteil dieser Tiere an. Diese Tiere könnten also
nicht bedarfsgerecht versorgt werden, die Ration muss noch weiter verbessert werden.
In der Spalte „g RNB“ wird der RNB-Wert der Gesamtration jedes Einzeltieres angezeigt.
Der Wert wird rot dargestellt, wenn er nicht im Zielbereich liegt, der in den „Einstellungen“
festgelegt wurde. Die Prozentzahl in der Summenzeile zeigt wiederum den Anteil der
Tiere an, die nicht im gewünschten RNB-Bereich liegen.

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23: Weitere Rationsparameter werden aufgelistet. Die Sollbereiche bzw. Ober- oder Un-
tergrenzen werden durch Mausberührung in den Spaltenköpfen angezeigt.

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24: Mengenelemente: Der Bedarf an Mengenelementen wird mit 100% ausgewiesen.


Diese Darstellungsform wurde gewählt, weil sie sehr platzsparend und übersichtlich ist.
Ansonsten hätte für jedes Element eine Spalte für „Soll“ und „Ist“ angezeigt werden müs-
sen, da ja der Bedarf leistungsabhängig bei jedem Tier ein anderer ist.

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Wird die Bedarfsdeckung nicht erreicht erscheinen Werte unter 100, sie sind auch rot
dargestellt. Werte über 100 zeigen eine Überversorgung mit dem entsprechenden Ele-
ment an, die Ration sollte noch korrigiert werden. Die Werte in der Summenzeile zeigen
den Anteil der Tiere, die mit der derzeitigen Ration nicht bedarfsgerecht versorgt sind.

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25: Spurenelemente: Die Bedarfswerte für die Spurenelemente werden in Milligramm


(mg) pro Kilogramm Trockenmasse angegeben. Durch „Mouse Over“ können die Sollwer-
te im Spaltenkopf sichtbar gemacht werden.

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26: Vitamine: Die Vitaminversorgung wird für jedes Tier aufgelistet. Die Bedarfswerte sind
wiederum im Spaltenkopf ablesbar. Bei Unterversorgung werden die errechneten Gehalte
rot angezeigt. In der Summenzeile ist der Anteil der Herde angezeigt, der die Bedarfswer-
te nicht erfüllt. Diese Tiere sind in diesem Beispiel nicht sichtbar, sondern stehen weiter
unten. Durch die Summenzeile wird gewährleistet, dass auf Tiere nicht vergessen wird,
die in der ersten Ansicht (bei größeren Herden) nicht sofort sichtbar sind. Durch Blättern
nach unten werden alle Kühe sichtbar. Wurden Preise für die einzelnen Futtermittel ein-
gegeben, können die Kosten der Tagesration und je kg erzeugter Milch abgelesen wer-
den.

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27: Leistungsschritte: wurde anstelle der Tierliste die Funktion „Von-Bis MKG“ ausge-
wählt (siehe Punkt 9) und ein Bereich für Milchmengen und Intervallen gewählt, so wird
auch in der Ergebnisdarstellung diese Liste angezeigt. Mit den hier errechneten Kraftfut-
termengen können Transponderstationen eingestellt werden.

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Berechnung aufgewertete Grundfutterration - AGR
Für die Berechnung einer aufgewerteten Grundfutterration sind im Wesentlichen ähnliche
Schritte erforderlich, wie bei getrennter Futtervorlage. Die AGR stellt eine Mischung des
Grundfutters mit einem Teil des Kraftfutters dar. Diese Mischung wird allen laktierenden
Tieren vorgelegt. Tiere mit höheren Leistungen erhalten zusätzliches Kraftfutter an der
Kraftfutterstation.

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28: Zielwert für AGR: In den Einstellungen ist bei der Auswahlmöglichkeit „Berechnungs-
art“ die Berechnung „aufgewertete Grundfutterration (AGR)“ auszuwählen. Dadurch wird
eine Zeile eingefügt, in der der Zielwert die AGR z.B. 24 kg Milch einzugeben ist. Fett-
und Eiweißgehalt für den Zielwert der AGR werden selbständig aus dem Herdenmittel
der MLP errechnet. Die Änderungen sind mit dem Button „Änderungen speichern“ abzu-
schließen.

29: Gruppe: größere Betriebe teilen fallweise die Milchviehherde in Gruppen und stellen
diese nach Leistung oder Laktationstagen zusammen. Für jede Gruppe wird eine eigene
AGR gefüttert. Zur Berechnung dieser Gruppen-AGR können Gruppen frei benannt und
eingeteilt werden. Änderungen in den Einstellungen sind mit „Änderungen speichern“
abzuschließen.

Rationsberechnung Milchvieh 21/40


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30: Tierzuordnung: nach dem Wechsel auf die Rationsberechnung öffnet sich wie auch
bei der getrennten Futtervorlage wieder die Tierliste. Die Tiere sind nun in die vorher
festgelegten Gruppen zugeteilt. Jedes Tier kann aber per Hand auch noch in eine andere
Gruppe geschoben werden. In diesem Beispiel könnte OKTAVE mit ihren 112 Laktations-
tagen, die bereits in die Gruppe „Spätlaktierend“ fällt, in die Gruppe „Frischlaktierend“
gegeben werden.

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31: Tiergruppen: durch drücken des Buttons weiter erscheint auf der Folgeseite die Über-
sicht der Tiergruppen. Es ist die Anzahl der Tiere, die in die entsprechende Gruppe fallen
zu sehen, die Gruppenmittelwerte für die Milchmenge, Fett- und Eiweißgehalte sowie
Milchharnstoff werden berechnet. Da die Trockenstehenden Tiere immer erkannt werden,
bilden diese, wie auch schon bei der getrennten Vorlage, eine eigenständige Gruppe.

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32: AGR-Gruppe: durch die Auswahl der Tiere ist auch die Anzahl der Tiere fixiert, die in
die Gruppe fallen. Der Zielwert der AGR ist der Mittelwert der Milchleistung der ausge-
wählten Tiergruppe. Dieser Zielwert kann hier geändert werden.

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33: Einheitliche AGR: werden keine Gruppen gebildet, werden alle Tiere als laktierende
„Standardtier“ erkannt und mit „---“ dargestellt. Es wird eine einheitliche AGR für alle Lak-
tierenden mit der in den Einstellungen gewählten Milchmenge berechnet.

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34: Eine Gruppe: die Tiere werden als Laktierende und Trockenstehende erkannt und
dadurch automatisch in zwei Gruppen geteilt.

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35: Tieranzahl: die Tiere werden den Gruppen „Standard“ und „Trocken“ zugeteilt. Es
wird der Mittelwert der laktierenden Gruppe bei der Milchmenge und in den Milchinhalts-
stoffen errechnet. Hier sollte überlegt werden, ob die gewählte Milchmenge, für die die
AGR ausreichen soll, über oder unter dem Gruppenmittel liegt und ob gegebenenfalls der
Zielwert geändert werden sollte.

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36: Erstellen der Ration: die Vorbereitungen zur Berechnung einer aufgewerteten Grund-
futterration (AGR) unterscheiden sich nicht von jenen für die Berechnung der getrennten
Vorlage. Alle benötigten Futtermittel werden in den Favoritenfuttermitteln angelegt, Hof-
mischungen erstellt, Grundfuttermittel mit Analysebefunden eingetragen.
37: Grundfuttermittel: die gefütterten Grundfuttermittel werden eingetragen und können
mit Preisen versehen werden. Durch Klicken auf den Futtermittelnamen werden die In-
haltsstoffe angezeigt analog den Funktionen bei der getrennten Futtervorlage. Die Men-
gen müssen wieder in kg oder % vorgegeben werden.
38: Kraftfutter: die variablen Kraftfuttermittel werden eingetragen, es können Einzelfut-
termittel oder Mischungen ausgewählt werden. Erstes Ziel der AGR-Berechnung ist es,
jene Mengen an Energie- und Eiweißfutter zu berechnen, die für das Erreichen der ge-
wählten Leistung (hier z.B. 24 kg Milch) notwendig sind

39: Weitere Kraft- und Mineralfutter: im Bereich „fixe Kraft- und Mineralfutter“ ist festzule-
gen welche Futtermittel als Einzelkomponente oder in Form einer Kraftfuttermischung in
den Futtermischwagen kommen sollen. Hier kann nur die Funktion „in kg fix“ verwendet
werden, da eine leistungsbezogene Zuteilung durch die Mischwagenration natürlich nicht
möglich ist.

Rationsberechnung Milchvieh 26/40


Die AGR muss so zusammengesetzt sein, dass sie Tiere, die ausschließlich AGR erhal-
ten – also kein Anrecht auf Kraftfutter von der Transponderstation haben – bedarfsge-
recht versorgt werden.

40

r

he
r
lei
ste
nd
e
Ti
er
e
40: Das Ergebnis der AGR-Berechnung listet die Zusammensetzung der AGR auf. Alle
üb
relevanten Rationskennzahlen sind, wie bei der getrennten Vorlage, zu beachten und
er
wenn nötig durch Änderungen in der Rationszusammensetzung zu korrigieren, da ja etli-
de
che Tiere der Herde ausschließlich AGR erhalten.
m
Zi
el
we
rt
de
r
A
G
41
R,

we
r
rd

en
he
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ei-
lei
ne
ste
m
nd
zw
41:e Die AGR reicht vom Energiegehalt her (kg Milch aus NEL) genau für 24 kg Milch, wie
ei-
in Ti
den Einstellungen gewünscht. Von der Versorgung mit Rohprotein ist eine Milchmenge
te
voner 25,7 Litern Milch möglich (kg Milch aus nXP). Die Grundfutterleistung sowie weitere
n
e
wichtige Rationsparameter sind ablesbar und zu kontrollieren. Mit „Mouse Over“ können
Sc
in übden Spaltenköpfen wieder die relevanten Sollbereiche, Ober– und Untergrenzen auf-
hri
er
gerufen werden.
tt
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Zi
Rationsberechnung Milchvieh ch 27/40
el
er-
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de
42

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ste
ndDie Ration muss in allen relevanten Parametern entsprechen. Sollten Werte nicht im
42:
e
tolerierbaren Bereich liegen, werden sie rot eingefärbt.
Ti
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43
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43:erMineralstoffversorgung: Alle Mengenelemente müssen über 100% des Bedarfes lie-
ei-
gen.
e Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor sowie von Kalium zu Natrium ist zu über-
ne
prüfen.
üb
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Rationsberechnung
R, Milchvieh 28/40
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ch
44

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Ti
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44:übSpurenelemente: die Sollbereiche sind durch Korrekturen möglichst anzustreben.
Eine
er Unter- oder Überversorgung ist möglichst zu vermeiden.
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45
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nd
45:ei-
e Vitamine: Die Versorgung mit Vitaminen muss bedarfsgerecht erfolgen. Unterversor-
ne
gung
Ti wird durch rote Werte angezeigt.
m
er Drücken des Buttons „Weiter“ wird die Berechnung der AGR abgeschlossen und in
Durch
zw
e
dieei-nächste Ansicht für die Zuteilung des Kraftfutters am Transponder gewechselt.
üb
te
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Rationsberechnung
ch Milchvieh 29/40
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48 e r
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r eingefügt. ste
46: AGR: die fertige AGR ist im oberen Bereich er Durch Klicken auf den AGR-
nd
hö e oder eine Kraftfuttermischung)
Namen kann diese wieder (wie ein Einzelfuttermittel mit
he übwerden. e
ihren Inhaltsstoffen angezeigt und auch ausgedruckt
r Ti
er
47: Variable Kraftfutter: hier müssen die Kraftfuttersorten
lei de eingegeben er die leis-
werden,
tungsabhängig z.B. über den Transponder gefüttert
ste mwerden sollen. e
üb
48: Fixe Kraft- und Mineralfutter: wie schon beindder Zi
getrennten Futtervorlage können auch
er
hier weitere Futtermittel über den Transpondere fix, el
nach Leistung oder nach Laktationsta-
Ti we de
gen zugeteilt werden.
er rt m
Durch Drücken des Buttons „Berechnen“ werden die Kraftfuttermengen für alle Zi Tiere der
e de
Herde berechnet. el
üb r
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m R, de
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we en G
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n no
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Rationsberechnung Milchvieh Sc rli- ch 30/40
hri ch er-
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49

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we
49: Ergebnisdarstellung: Wie beirt der getrennten Futtervorlage werden die Ergebnisse der
Rationsberechnung für jedes Einzeltier
de dargestellt. Wiederum sind alle Rationskennwerte
zu kontrollieren und auf deren fachliche
r Richtigkeit zu überprüfen. Es können wieder die
Gesamtfutteraufnahme in Frisch- A und Trockenmasse und alle Einzelfuttermittel jeder Kuh
abgelesen werden. G
Die Ergebnisse können über den R,Button „Ausdruck“, „erweiterter Ausdruck“ und „Kraftfut-
terzuteilung“ als PDFf-Dokument wegedruckt oder gespeichert werden (siehe auch Punkt
21). rd
en
 Ausdruck: enthält alle Tiere
in mit Lebensnummer, Milchmenge, Futtermengen für
Grund- und Kraftfutter sowie
ei- Futterkosten.
 Erweiterter Ausdruck: enthält
ne darüber hinaus alle anderen Rationsparameter, die
in der Ergebnisdarstellung
m aufgelistet sind für jedes Einzeltier.
 Kraftfutterzuteilung: enthält
zw nur die Tiere mit den entsprechenden Kraftfuttermen-
gen am Transponder ei-
te
n
Sc
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Rationsberechnung Milchvieh ch 31/40
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52
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er
50: Mischliste: zur praktischen el
Herstellung der AGR für die Herde wird die „Mischliste“
e
e
erstellt, die die gesamten we für die Herde auflistet.
Futtermengen
Ti
üb rt
51: Reihenfolge: in der er
er ersten Spalte de
kann die Reihenfolge der Futtermittel verändert und
an die Gegebenheiten des Betriebes angepasst werden. e
de r
üb
52: Summen: in dermrechten SpalteAsind die Mengen der einzelnen Komponenten ange-
er
Zi
führt, die für die Herstellung G errechnet wurden. Die Gesamtsumme an AGR
der AGR
de
(hier 1.843,1 kg) wirdel aus der Summe R, der gemäß Futteraufnahmeschätzformel errechne-
m
ten Futteraufnahmewe we der Herde errechnet. Sie stimmt daher nicht mit
für jedes Einzeltier
Zi
der Futtermenge (hier rt 45,7 kg Frischmasse)
rd mal der Tieranzahl (hier 42 Tiere) überein
el
(45,7 * 42 = 1.919,4de kg). Die Summe enenthält überdies einen Zuschlag von 5% zur errech-
we
neten Futtermenge, rdamit ein Futterrestin übrig bleiben kann.
rt
Die Gesamtsumme Akann verändert ei- werden, wenn der Betriebsführer mehr oder weniger
de
AGR herstellen [Link] einzelnen Komponenten
ne werden im richtigen Verhältnis zueinan-
r
der neu berechnet. R, m
A
we zw
Am PDF-Ausdruck der Mischliste ist darüber hinaus eine weitereGSpalte ganz rechts an-
rd ei-
gefügt („kg Futter kumuliert“). Dort werden die Gewichte der einzelnenR, Futterkomponen-
en te
ten laufend mitaddiert (kumuliert), sodass bei der praktischen Herstellung
we die Zwischen-
in n
gewichte nach der Zugabe jeder weiteren Komponente an der Mischwagenwaage
rd nicht
ei- Sc
separat errechnet, sondern einfach abgelesen und mitverfolgt werden en können.
ne hri
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ei-
zw die
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ei- no
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Rationsberechnung Milchvieh n 32/40
tt rli-
Sc
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tt
ch Kr
Berechnung totale Mischration - TMR
Die Vorbereitungen zur Berechnung einer totalen Mischration (TMR) unterscheiden sich
nicht von jenen für die Berechnung der getrennten Vorlage oder aufgewerteten Grundfut-
terration. Alle benötigten Futtermittel werden in den Favoritenfuttermitteln angelegt, Hof-
mischungen erstellt, Grundfuttermittel mit Analysebefund eingetragen.

53
3

r

he
r
53: TMR-Gruppen:
lei Für die Berechnung einer totalen Mischration, bei der eine tierindivi-
duellesteKraftfuttervorlage nicht möglich ist (keine Kraftfutterstation vorhanden), ist es sinn-
voll, die
nd Herde in Leistungsgruppen einzuteilen. Die Einteilung kann nach Milchleistung
oder Laktationstag
e erfolgen. Die Gruppenbildung wird im Programmbereich „Einstellun-
gen“ vorgenommen.
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Rationsberechnung Milchvieh 33/40
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54

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e
üb
er
de ist die Gruppeneinteilung ersichtlich. Einzelne Tiere können
54: Tierliste: In der Tierliste
wieder durch Anklicken des m Drop-down-Feldes in eine andere Gruppe gegeben werden.
Zi
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55
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ei- e
Ti
55: TMR-Gruppen: Nachne der Zuordnung der einzelnen Tiere in die jeweilige Gruppe wer-
den in weiterer Folge die m Anzahl er der Tiere je Gruppe und die Durchschnittswerte für
e
Laktationstag, Gewicht zw und Milchleistungsdaten angezeigt. Durch die Festlegung der
üb
Gruppen wird die Herdeei- aufgeteilt, für jede Gruppe wird eine eigene Mischration berech-
te er
net. Die errechneten Gruppenwerte können hier noch geändert werden z.B. könnte bei
de
„Gruppe 2“ von 22,8 kg auf n 23 kg Milch korrigiert werden. Auch die Milchinhaltsstoffe sind
Sc m
abänderbar.
hri Zi
Durch „Weiter“ wird die Rationsberechnungel gestartet.
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Rationsberechnung Milchviehaf- 34/40
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57

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Zi
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56: TMR-Gruppe:elEin Rationsname ist rwie gewohnt zu vergeben. Vor der Eingabe der
Ti
we
Futtermittel ist festzulegen, für welche Leistungsgruppe die Ration gerechnet werden soll.
lei er
rt
Die Gruppenauswahl ste des Drop-down-Feldes „Gruppe“ oberhalb
erfolgt durch Öffnen
e
des
Grundfutters. Mitde derselben Ration kann nd jede TMR-Gruppe berechnet werden. Die Be-
üb
r
rechnung führt natürlich für jede Gruppe zu anderen Mengen beim variablen Kraftfutter
e er
A
und zu anderen Mischlisten. Ti de
In der Folge werdenG die Grund- und Kraftfuttermittel aus dem Favoritenordner geholt.
er m
R,
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57: Variable Kraftfutter: Die beiden Futtersorten für den Energie- und Eiweißausgleich
Zi
we
werden ausgewählt und einfügt. üb el
rd
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58: Fixe Kraft- unden Mineralfutter: Für die Herstellung von Mischrationen können hier Fut-
de rt
in Mengen für den Futtermischwagen zugeteilt werden.
termittel nur mit fixen
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Rationsberechnungfor Milchvieh
ei- te 35/40
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59

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59: Futtermittelansicht: Jedes Futtermittel kann – wie bereits vorher gezeigt - nach dem
m
Einfügen in die Ration nochmals angesehen werden, ohne separat in den Reiter „Futter-
Zi
mittel“ wechseln zu müssen. Die Futtermittel sind unterstrichen und können durch Ankli-
el
cken des Futters angesehen und bearbeitet bzw. korrigiert werden (hier z.B. die Inhalts-
we
stoffe der Grassilage).
rt
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Rationsberechnung Milchvieh
no 36/40
ch
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G
R,
60: Tiergruppe: Durch Drücken des Buttons „Berechnen“
we gelangt man auf eine Übersicht,
in der die Tiere jener Gruppe aufgelistet werde,
rd für die die TMR berechnet wird. Es wird
die berechnete Futtermenge in Frischmasse (FM)en und Trockenmasse (TM) für jedes Ein-
zeltier nach der Futteraufnahmeschätzformel für
in TMR angezeigt.
ei-
ne
m
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Rationsberechnung Milchvieh en 37/40
Kr
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ste
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Ti
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e
üb
61: Ergebnisdarstellung: Das Ergebnis derer Rationsberechnung wird wiederum in der Er-
de
gebnisdarstellung gezeigt. Durch Klicken auf den Namen der Tiergruppe wird die Zu-
sammensetzung der TMR für diese Gruppemgezeigt. In der Folge sind wiederum alle rele-
vanten Rationsparameter zu überprüfen und Zi die Zusammensetzung, wenn nötig zu korri-
gieren. el
we
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de
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62
R,
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62: Mischliste: wenn alle Rationsparameter tt in Ordnung sind, kann die TMR in einer
we
Mischliste aufgerufen werden. Auch hier rt die
kann, wie bei der AGR, die vorgeschlagene
no
Menge für diese Tiergruppe – hier z.B. 714,8
de kg - beliebig nach oben oder unten korri-
giert werden. Alle Komponenten können in rchder ersten Spalte in ihrer Reihenfolge hier
Aer-
noch endgültig gereiht werden, so wie der Betriebsführer sie in der Praxis am Betrieb der
for
Reihe nach einmischen möchte. Ein PDF-Ausdruck
G kann mit dem Button „Mischliste dru-
cken“ erstellt werden. de
R,
rli-
we
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en
en
Kr
in
Rationsberechnung Milchvieh af-
ei- 38/40
tfu
ne
mtte
rm
zw
In gleicher Weise werden die Rationen für die anderen Leistungsgruppen erstellt. Eine
Berechnung von Rationen auf Einzeltierbasis ist bei der Verfütterung einer TMR nicht
vorgesehen, obgleich die Berechnung innerhalb der Gruppen durch die Aufsummierung
der einzelnen Futteraufnahmen der Tiere jeder Gruppe erfolgt. Die weiteren Mischungen
können ebenfalls ausgedruckt und gespeichert werden.

Allgemein sollte noch angemerkt werden, dass die Berechnung ein und derselben Ration
(unabhängig von der Futtervorlageart) in einem Zeitabstand von beispielsweise mehreren
Wochen nicht zum gleichen Ergebnis führen kann. Die Berechnung erfolgt normalerweise
immer mit dem aktuellen Laktationstag jedes Einzeltieres (siehe auch Punkt 16). Bei ei-
ner Berechnung zu einem späteren Zeitpunkt z.B. nach einem Monat, wirken sich die
fortgeschrittenen Laktationstage aus und führen zu anderen Ergebnissen.

Rationsberechnung Milchvieh 39/40


Rationsberechnung Milchvieh 40/40

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