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Probleme / Ressourcen Ziele Maßnahmen

Atmung
 Gefahr der Pneumonie aufgrund der Kurzatmigkeit in Ruhe  Gefahr der Pneumonie ist minimiert  Pneumonieprophylaxe tgl. 2-mal durch PK nach Leitlinien
und in Bewegung der Bewohnerin  Bew atmet normal durchführen
 Akzeptiert Maßnahmen, kann zur Mithilfe angeleitet werden  Physiologische Lungenbelüftung ist gewährleistet  Bew zum tiefen Ein- und Ausatmen anleiten und motivieren
 Auf ausreichende Frischluftzufuhr achten.
 Atemvorgang und Atemqualität beobachten und bei
Auffälligkeiten intervenieren
 Gesprächsführung mit Bew über die Risiken und Gefahren
einer Pneumonie
Essen & Trinken
 Bew kann sich Mahlzeiten nicht selbst vor- und zubereiten  Mahlzeiten sind vor- und zubereitet  Gewichtskontrolle mindestens einmal im Monat durchführen
 Bew achtet nicht allein auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr  Bew erhält ausreichend Flüssigkeit von ca. 1200 ml am Tag und dokumentieren

 Bew kann allein essen und trinken


 Mahlzeiten vorbereiten und Bew servieren (SK)

 Bew trinkt ausreichend wenn ihr genug zur Verfügung gestellt  Bew immer ausreichend Getränke in Reichweite stellen (Säfte
wird mit Wasser verdünnen)

 Bew trinkt gern Säfte, Kaffee und Wasser  Bilanzierung tgl. führen (PFK, PK, SK, BK)
Ausscheidung
 Bew ist zeitweise leicht inkontinent  IKM-Versorgung ist angepasst und adäquat  Bew das IKM (Kolibri comfort micro) ins Zimmer zur eigenen
 Bew benötigt IKM  Bew fühlt sich wohl Verwendung bereitstellen.
 Gefahr der Harnwegsinfektion aufgrund des Tragens von IKM  Gefahr der Harnwegsinfektion ist minimiert  Bew wechselt das IKM selbstständig (ca. 2-mal am Tag)

 Bew geht allein zur Toilette


 Bew zur Harnwegsinfektionsprophylaxe anleiten (Intimpflege,
Wechseln des IKM)
 Bew hat regelmäßigen Stuhlgang
 Stuhlgang beobachten oder Bew befragen (Frequenz, Farbe,
 Bew nimmt Hilfe gern an Konsistenz und Menge) und bei Auffälligkeiten Arzt
 Bew kann Hilfe anfordern konsultieren
Mobilität
 Sturzgefahr aufgrund der Grunderkrankung und der damit  Sturzgefahr ist minimiert  Sturzgefahr minieren indem Sturzgefährdende Faktoren
vorhandenen Unsicherheit beim Gehen  Bew hat angepasste und intakte Hilfsmittel ausgeschaltet werden (Teppichkanten, herumliegende Kabel,
 Bew benötigt Hilfsmittel: Rollator  Bew hat stets sicheren Halt
festes geschlossenes Schuhwerk), Bew dazu anleiten größere
Schritte zu machen und die Füße nicht auf der Erde entlang
 Sturzgefahr auch weil Bew im Zimmer ohne Rollator läuft  Bew geht sicher mit dem Rollator schleifen zu lassen. Bew zum richtigen Gehen am Rollator
 Bew benötigt sicheren Halt beim Aufsetzen, Hinsetzen, anleiten und motivieren. Bew dazu ermutigen den Rollator
Hinlegen auch im Zimmer zu verwenden
 Das Gangbild ist unsicher auch mit Rollator  Hilfsmittel regelmäßig mindestens 1-mal im Monat auf
 Bew ist mobil Funktion überprüfen und reinigen
 Bew kann ihre Position am Tage und in der Nacht selbst  Bew immer wieder zur Mobilisation ermutigen und anleiten
umfassend verändern  Bew nur Stühle mit Armlehnen anbieten an denen sie genug
 Kein Dekubitusrisiko anhand der Bradenskala Halt findet um sich hinzusetzen und wieder aufzustehen
 Bew beim Hinlegen und Aufstehen aus dem Bett dazu
ermutigen die richtige und sichere Technik zu verwenden à
Bettgalgen benutzen
 Gesprächsführung mit Bew über die Gefahren und Risiken
eines Sturzes
Schlafen und Ruhen
 Keine Probleme vorhanden  Ressourcen erhalten  3 Kontrollgänge in der Nacht durchführen durch ND
 Bew hat ausgeglichenen Tag- Nachtrhythmus  Schlafverhalten beobachten
 Bew geht ca. 22 Uhr ins Bett da Sie noch gern fern sieht  Bei Abweichungen Arzt informieren
 Das Bett richtet Bew allein
An- und Auskleiden
 Bew benötigt etwas Hilfe beim Ankleiden des UK  Bew ist individuell und dem Wetter entsprechend gekleidet  Bew beim An- und Auskleiden unterstützen (Hosen,
 Bew ist fähig sich an- und auszukleiden  Bew fühlt sich wohl Strümpfe)

 Bew kann Hilfe anfordern


 Darauf achten, dass Bew festes Schuhwerk trägt à
Sturzgefahr
 Bew nimmt Hilfe an
 Selbstbestimmungsrecht beachten
Wärme- und Kälteempfinden
 Kein Problem vorhanden  

Körperpflege
 Bew benötigt Hilfe, Anleitung und Unterstützung beim  Das Duschen oder Baden 1-mal wöchentlich oder bei Bedarf  Bew fragen wann Sie duschen oder baden möchte
Duschen oder Baden ist gewährleistet  Zeitpunkt wöchentlich mit Bew abklären
 Bew kann Grundpflege komplett selbst durchführen  Bew dann beim Duschen oder Baden individuell unter
 Bew ist motiviert die Grundpflege selbst durchzuführen Einbezug Ihrer Ressourcen unterstützen
 Keine regressfördernde Pflege durchführen (Ressourcen der
Bew nicht ausnutzen)
 1-mal monatlich Besuch bei der Fußpflege organisieren
(kommt ins Haus)
 1-mal monatlich Besuch beim Friseur organisieren (kommt
ins Haus)
Sicherheit
 Bew ist zeitlich zeitweise nicht orientiert  Bew ist zeitlich orientiert  Uhr und Kalender im Zimmer anbringen, Gesprächsführung
 Bew kann für sich selbst nicht für ausreichende Sicherheit  Bew erhält ein individuelles Maß an Sicherheit mit Bew über Jahreszeit, Wetter, aktuelle Ereignisse,
Weltgeschehen
sorgen  Versorgung mit Medikamenten ist gesichert
 Bew kann sich nicht selbst mit Medikamenten versorgen  Arztkontakt ist hergestellt und gehalten
 Bew ein möglichst hohe Maß an Sicherheit geben, indem
man Sie auf die Sicherheit gefährdende Situationen
 Bew kann Arztkontakt nicht halten und herstellen  Angelegenheiten sind geregelt aufmerksam macht und erläutert wie diese umgangen
 Bew kann ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln werden können
 Bew ist zur Person, zum Ort und zur Situation voll orientiert  Medikamente werden von der PFK in der Nacht vorbereitet
 Bew kann Worte und Anweisungen umsetzen und verstehen und beim Arzt angefordert. PFK verabreicht am Tage
Medikamente. Bew beim Einnehmen der Medikamente
beaufsichtigen
 Arztkontakt wird durch die Einrichtung, den Pflegekräften
gehalten und hergestellt bei Bedarf.
 Angelegenheiten sind durch Vorsorgebevollmächtigten
(Sohn) geregelt.
Kommunikation
 Bew ist stark seheingeschränkt aufgrund einer Erkrankung im  Einschränkungen beim Sehen sind durch Hilfsmittel  Bew von vorn und auf Augenhöhe ansprechen
Kindesalter ausgeglichen  Hilfsmittel regelmäßig, jedoch mindestens 1-mal monatlich
 Bew benötigt Hilfsmittel: Fern- und Lesebrille  Hilfsmittel ist intakt und angepasst auf Funktion überprüfen und Bew befragen ob Sie noch gut
 Bew benutzt Brille nicht oft, da Sie mit Brille auch nicht viel  Bew zum Tragen der Brille motivieren sehen kann mit ihren Brillen
mehr sieht (lt. eigener Aussage)  Ressourcen sind erhalten und gefördert  Bew anbieten die Brillen zu reinigen
 Bew kann hören, riechen, fühlen, schmecken  Bew beim Augenarzt vorstellen und ggf. beim Optiker um
 Bew kann sich verbal und nonverbal äußern eine neue Brille anfertigen zu lassen
Glauben ausüben
 Kein Problem vorhanden  Ressourcen sind erhalten  Bew die Ausübung Ihres Glaubens weiter ermöglichen und sie
 Bew ist evangelischen Glaubens dazu ermutigen

 Bew geht regelmäßig Sonntags in die Kirche


 Bew nimmt immer mittwochs an der Andacht auf WB III teil
 Bew betet jeden Abend vor dem Schlafen gehen
Beschäftigung
 Bew kann nicht gut lesen  Bew kann lesen  Bew Texte mit einer größeren Schrift anbieten (Schriftgröße
 Bew möchte gern Hörspiele hören 20)

 Bew schaut gern fern


 Bücher für Bew bereitstellen die über eine große Schrift
verfügen
 Bew sitzt gern auf dem Balkon
 Bew Kreuzworträtsel mit großer Schrift anbieten
 Bew ist gern in der Natur
 Hörspiele anbieten
 Mit Bew in den Park spazieren gehen
 Soziale Situation
 Bew ist verwitwet --> Bew trägt schwer am Verlust ihres  Bew ist motiviert  Bew in persönlichen Krisenzeiten unterstützen und halt
Mannes  Bew fühlt sich wohl geben
 Kinder kommen regelmäßig zu Besuch  Evtl. psychologische Unterstützung anfordern
 Bew ist gern in Gesellschaft  Bew wie gehabt in die Gemeinschaft integrieren und zu allen
Betreuungsangeboten begleiten
 Tgl. Gesprächsführung über aktuelle Themen (Wetter,
Weltgeschehen etc.)
Psychische Situation
 Bew darf nicht viel über Ihren verstorbenen Mann reden, da  Bew ist motiviert und steht dem Leben positiv gegenüber  Bew nur bedingt auf Ihren verstorbenen Ehemann
Sie dann sehr schnell sehr traurig wird ansprechen
 Einfühlsam vorgehen
 Bei tiefen Krisen Bew zur Seite stehen, evtl. psychologische
Hilfe anfordern
issues/resources Goals measures
breathing
 Danger of pneumonia due to the resident's shortness of  Risk of pneumonia is minimized  Carry out pneumonia prophylaxis twice a day by PK according
breath at rest and when moving  Bew is breathing normally to guidelines
 Accepts action, can be directed to help  Physiological ventilation of the lungs is guaranteed  Guide and motivate practitioners to inhale and exhale deeply
 Make sure there is a sufficient supply of fresh air.
 Observe the breathing process and breathing quality and
intervene if there are any abnormalities
 Conversation with Bew about the risks and dangers of
pneumonia
Eat Drink
 Bew cannot prepare and cook meals by herself  Meals are pre and prepared  Conduct and document weight checks at least once a month
 Bew does not only pay attention to sufficient fluid intake  Bew gets enough liquid of about 1200 ml per day  Prepare Meals and Serve Bew (SK)
 Bew can eat and drink alone  Always keep enough drinks within reach (dilute juices with
 Bew drinks enough if enough is provided to her water)

 Bew likes to drink juice, coffee and water  Balance daily (PFK, PK, SK, BK)
excretion
 Bew is slightly incontinent at times  IKM care is adapted and adequate  Bew put the IKM (Kolibri comfort micro) in the room for your
 Appraisal requires IKM  Bew feels good own use.
 Risk of urinary tract infection due to wearing IKM  Risk of urinary tract infection is minimized  Bew changes the IKM independently (approx. 2 times a day)

 Bew goes to the toilet alone  Instruct Bew on urinary tract infection prophylaxis (intimate
hygiene, changing the IKM)
 Bew has regular bowel movements
 Observe bowel movements or ask questions (frequency,
 Bew gladly accepts help color, consistency and quantity) and consult a doctor if there
 Bew can request help are any abnormalities
mobility
 Danger of falling due to the underlying disease and the  Risk of falling is minimized  Minimize the risk of falling by eliminating factors that could
resulting insecurity when walking  Bew has adapted and intact tools endanger falling (carpet edges, cables lying around, tight,
 Bew needs aids: rollator  Bew always has a secure footing
closed shoes), instructing Bew to take longer steps and not
letting their feet drag along the ground. Instruct and
 Danger of falling also because Bew is walking in the room  Bew walks safely with the rollator motivate Bew to walk correctly on the rollator. Encourage
without a walker
Bew to use the rollator in the room as well
 Bew needs a secure hold when putting up, sitting down, lying
 Check the function of aids regularly at least once a month
down
and clean them
 The gait is unsteady even with a walker
 Always encourage and guide Bew to mobilize
 Bew is mobile  Bew only offers chairs with armrests that give her enough
 Bew can change her position extensively during the day and support to sit down and get up again
at night  Encourage Bew to use proper and safe technique when lying
 No decubitus risk based on the Braden scale down and getting out of bed using bed gallows
 Conversation with Bew about the dangers and risks of a fall
sleeping and resting
 No problems  get resources  Carry out 3 inspection rounds at night by ND
 Bew has a balanced day and night rhythm  monitor sleep patterns
 Bew goes to bed around 10 p.m. because she still likes to  Inform doctor in case of discrepancies
watch TV
 Bew makes the bed alone
Dressing and undressing
 Bew needs some help dressing the UK  Bew is individually dressed for the weather  Help Bew get dressed and undressed (trousers, stockings)
 Bew is able to dress and undress herself  Bew feels good  Make sure that Bew wears sturdy shoes à risk of falling
 Bew can request help  observe the right to self-determination
 Bew accepts help
sensation of heat and cold
 No problem  

personal hygiene
 Bew needs help, guidance and support when showering or  Showering or bathing once a week or as needed is  Bew ask when you want to shower or bathe
bathing guaranteed  Clarify time weekly with Bew
 Bew can do all the basic care herself  Then support Bew individually while showering or bathing,
 Bew is motivated to do the basic care herself including your resources
 Do not carry out recourse-promoting care (do not use the
resources of the bew)
 Organize a visit to the pedicure once a month (comes to the
house)
 Organize a visit to the hairdresser once a month (comes to
the house)
security
 Bew is not time oriented at times  Bew is time oriented  Put the clock and calendar in the room, hold a conversation
 Bew cannot provide sufficient security for herself  Bew receives an individual level of security with Bew about the season, weather, current events, world
affairs
 Bew cannot self-medicate  Supply of medicines is secured
 Bew cannot maintain and establish contact with the doctor  Doctor contact is made and maintained
 Bew provide the highest possible level of security by drawing
your attention to situations that endanger security and
 Bew can't handle her own affairs  Matters are settled explaining how these can be avoided
 Bew is fully oriented to the person, place and situation  Medicines are prepared by the PFK at night and requested
 Bew can implement and understand words and instructions from the doctor. PFK administers medication during the
day. Supervise Bew while taking the medication
 Doctor contact is maintained by the facility and the nursing
staff and established if necessary.
 Matters are regulated by health care representatives (son).
communication
 Bew is severely visually impaired due to a childhood illness  Visual impairments are compensated for by aids  Approach Bew from the front and at eye level
 Bew needs aids: long-distance and reading glasses  Aid is intact and adjusted  Check the function of aids regularly, but at least once a
 Bew doesn't use glasses often because she doesn't see much  Motivate Bew to wear the glasses month, and ask Bew whether she can still see well with her
more with glasses (according to her own statement) glasses
 Bew can hear, smell, feel and taste  Resources are preserved and promoted  Bew offer to clean the glasses
 Bew can express herself verbally and non-verbally  Introduce Bew to the ophthalmologist and, if necessary, to
the optician to have new glasses made
exercise faith
 No problem  Resources are preserved  Allow and encourage Bew to continue practicing your faith
 Bew is of evangelical faith
 Bew regularly goes to church on Sundays
 Bew attends the WB III devotional every Wednesday
 Bew prays every night before going to bed
occupation
 Bew can't read well  Bew can read  Offer bew texts with a larger font (font size 20)
 Bew would like to listen to radio plays  Provide books for Bew that have a large font
 Bew likes to watch TV  Offer Bew crossword puzzles with large font
 Bew likes to sit on the balcony  offer radio plays
 Bew likes to be in nature  Go for a walk in the park with Bew
 Social situation
 Bew is widowed --> Bew bears the loss of her husband  Bew is motivated  Support and hold Bew in times of personal crisis
heavily  Bew feels good  Possibly request psychological support
 Children come to visit regularly  Integrate Bew into the community as usual and accompany
 Bew likes to be in company them to all care offers
 daily Conducting discussions on current topics (weather,
world events, etc.)
mental situation
 Bew is not allowed to talk much about her deceased  Bew is motivated and has a positive attitude towards life  Bew only conditionally respond to your deceased husband
husband, because then she becomes very sad very quickly  Proceed sensitively
 In deep crises, stand by Bew, possibly request psychological
help

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