1 Exploration Guide
1 Exploration Guide
AT2643D, Rev. 07
Exploration Guide
Der Inhalt dieser Dokumentation darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AVL weder ganz noch teilweise
in irgendeiner Form reproduziert oder an dritte Personen weitergegeben werden.
Die Erstellung dieser Dokumentation wurde mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt, sodass für verbleibende Fehler
oder Auslassungen sowie für dadurch eventuell entstehende Schäden von AVL keine Haftung übernommen wird.
Alle genannten Warenzeichen oder registrierten Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Eigentümer.
Inhaltsverzeichnis
1.2 Produktversion.......................................................................................................................... 7
2 Installation ....................................................................................................................... 11
2.1 Aufbau des CONCERTO Setups............................................................................................ 11
2.1.1 Standard-Installation ......................................................................................................... 11
2.1.2 MultiUser-Installation ........................................................................................................ 11
3 Benutzeroberfläche......................................................................................................... 15
3.1 Aufbau der Oberfläche .......................................................................................................... 15
5 Berechnungen ................................................................................................................. 77
5.1 Formeln .................................................................................................................................. 77
5.2 Makros.................................................................................................................................... 78
5.2.1 Makros als Unterprogramme ............................................................................................ 79
5.2.2 Transformationsmakros .................................................................................................... 79
5.3 Scripting.................................................................................................................................. 80
5.5 Berechnungstools................................................................................................................... 80
5.6 Formel/Script-Editor................................................................................................................ 80
6 Tutorial ............................................................................................................................. 91
6.1 Beispiele ................................................................................................................................. 91
6.1.1 Datenzugriff und -verwaltung ............................................................................................91
[Link] Direktes Öffnen einer lokal gespeicherten Datei...............................................91
[Link] Direktes Öffnen einer Datei über den Daten-Explorer ......................................98
[Link] Arbeiten mit Datenquellen im Daten-Explorer.................................................100
6.1.2 Schwerpunktbeispiele für Display ...................................................................................107
[Link] Diagrammfenster.............................................................................................107
[Link] Hinzufügen weiterer Datensets in ein bestehendes Diagramm ......................110
[Link] Hinzufügen eines weiteren Diagramms ..........................................................113
[Link] Hinzufügen eines Objektes .............................................................................116
[Link] Verwendung von Drag and Drop zur Datendarstellung ..................................118
[Link] Protokoll-Fenster.............................................................................................119
[Link] Arbeiten mit vordefinierten Layouts (File wird automatisch erkannt) ..............122
6.1.3 Schwerpunktbeispiele für Calculation .............................................................................127
[Link] Mathematische Analyse von dargestellten Daten (in Kurven oder Tabellen) .127
[Link] Hinzufügen einer Berechnung zu einer angezeigten Kurve............................130
[Link] Erstellen einer Formel mit dem Calculator ......................................................136
[Link] Erstellen einer Formel mit CalcGraf (Indizierbeispiel: z. B. max. Druck / max.
Druckanstieg) ..................................................................................................138
[Link] Erstellen eines Scripts mit dem Formel/Script Editor ......................................141
6.1.4 Schwerpunktbeispiele für EXPORT ................................................................................144
[Link] Export von Protokollfenstern als Text .............................................................144
[Link] Export von Diagrammfenstern als Grafik ........................................................145
[Link] Export von Diagrammfenstern als HTML ........................................................145
[Link] Export von Diagrammfenstern in die Zwischenablage....................................146
6.1.5 Einfache Kurvenanalyse .................................................................................................146
6.1.6 Einheiten konvertieren ....................................................................................................150
HINWEIS
Die vorliegende Dokumentation kann und soll nicht eine adäquate Einschulung
ersetzen!
1.1 Sicherheitshinweise
Diese Dokumentation enthält wichtige Warn- und Sicherheitshinweise, die
vom Anwender beachtet werden müssen. Nur durch die Einhaltung dieser
Voraussetzungen und Sicherheitsmaßnahmen kann ein einwandfreier Betrieb
gewährleistet werden.
1.2 Produktversion
1.4.1 Vorgehensweise
Wenn Sie zum ersten Mal mit CONCERTO arbeiten, empfehlen wir den Explo-
ration Guide durchzuarbeiten. Lesen Sie zuerst den Abschnitt Basiswissen. Er
vermittelt Ihnen die Grundlagen über die Funktion und Bedienphilosophie. Im
Anschluss daran sollten Sie die Tutorials durcharbeiten. Sie führen Sie beispiel-
haft durch übliche Bedienschritte. Im Anschluss daran wird es Ihnen leicht
möglich sein die Software auf intuitive Weise zu benutzen.
HINWEIS
Dieser Text weist auf Situationen oder Fehlbedienungen hin, die zu Sach-
schaden oder Datenverlust führen können.
Information
Dieser Text weist auf wichtige Informationen oder Anweisungen hin. Das Nicht-
einhalten dieser Anweisungen verhindert oder erschwert erheblich ein erfolgrei-
ches Beenden der in dieser Dokumentation beschriebenen Aktionen.
Standardtextformate:
fett Parameter; Steuerelemente in Fenstern und
Dialogfeldern; wichtiger Text/wichtige Text-
passagen
kursiv Querverweise; fremdsprachige und neue
Begriffe; Platzhalter für von Ihnen einzugebende
Elemente wie z. B. Buchstabenkombinationen
oder Text. Wenn Sie in der Dokumentation
beispielsweise Makroname lesen, geben Sie den
Namen eines Makros ein.
GROSSBUCHSTABEN Betriebszustände
Courier Programmierbeispiele; Auszüge aus Source-
codes
Times New Roman Formeln
Menü | Menüpunkt Beschreibungen von Verfahren zur Auswahl
eines Menüs oder Menübefehls
Listenformate:
1. Schritt-für-Schritt-Handlungsanweisungen mit
2. festgelegter Reihenfolge
–
–
2 Installation
2.1.1 Standard-Installation
Bei der lokalen Installation wird die Software am PC des Benutzers installiert und
auch von dort gestartet. Diese Installationsart wird im Folgenden detailliert
beschrieben (siehe Installation der Software auf Seite 12).
2.1.2 MultiUser-Installation
Eine MultiUser-Installation ist dann sinnvoll, wenn mehrere Benutzer auf ein und
demselben PC arbeiten und jeder seine eigene Arbeitsumgebung zur Verfügung
haben soll. Dazu wird zunächst CONCERTO durch einen Administrator am PC
installiert. Beim ersten Start der Software durch einen Anwender wird für diesen
ein eigenes Verzeichnis für Einstellungen, persönliche Bibliotheken und Daten
erzeugt.
Details zu dieser Installationsart sind in einem separaten Dokument
"CONCERTO_Deployment" enthalten, welches bei AVL angefordert werden
kann.
2.4.1 Neuinstallation
• Rufen Sie das Programm Setup_Concerto_x.[Link] auf.
Es wird ein Setup-Assistent gestartet, der Sie durch die Installation führt.
Nach Auswahl der Sprache, werden Sie aufgefordert ein Applikationsverzeichnis
zu definieren. Dieses ist als Wurzelverzeichnis für die Software zu verstehen.
Standardmäßig wird D:\AVL Concerto vorgeschlagen.
In diesem Applikationsverzeichnis werden während der Installation Unterver-
zeichnisse für Bibliotheken (Standardbibliothek, persönliche Bibliothek),
Arbeitsumgebungen, erzeugte Daten und Demo-Daten angelegt. Die darin
enthaltenen Dateien werden als versionsunabhängig betrachtet, d. h. Sie
können nach einer Aktualisierung von CONCERTO auch von der neuen Version
weiter verwendet werden. Zusätzlich wird ein versionsabhängiges Unterver-
zeichnis angelegt, wofür automatisch die Versionsbezeichung vorgeschlagen
wird. Sie können bei Bedarf den Namen ändern.
Dieses Versionsverzeichnis enthält nach der Installation diverse Konfigurations-
dateien, einen Ordner für temporäre Daten und LogFiles sowie einen zusätzli-
chen Unterordner Bin mit den eigentlichen Programmdateien.
Die Software kann über einen automatisch am Desktop erzeugten Shortcut als
auch über die Schaltfläche Start gestartet werden.
HINWEIS
HINWEIS
2.6 Hardlock-Installation
Der Hardlock muss an die USB Schnittstelle des PCs angeschlossen werden.
Der Hardlock ist mit einer Seriennummer versehen. Sie entspricht der Software-
seriennummer, auf welche der Optionsfile (OPT) und der Versionslizenzfile
(VER) abgestimmt sind. Beide werden bei der Software-Installation aus dem
Installationsverzeichnis in das CONCERTO-Verzeichnis kopiert. Zur Verwen-
dung des Hardlocks muss ein Treiber installiert werden. Dieser ermöglicht es der
Software auf den Hardlock zuzugreifen.
Der Treiber befindet sich im Verzeichnis Hardlock Driver auf der
CONCERTO-CD.
• Starten Sie das Programm [Link], welches die Treiberinstallation aus-
führt.
Information
Befolgen Sie zur Installation des Treibers bitte die Anweisungen in der Datei
[Link]. Um den Treiber erfolgreich zu installieren sind unter Windows
XP-Administratorrechte erforderlich.
Sie können die Software und den Hardlock-Treiber auf mehreren PCs instal-
lieren. Ausführbar ist sie allerdings nur auf jenem PC, wo Sie gerade den Hard-
lock angesteckt haben.
2.7 FLEXlm-Lizenzmanager
Für die Verwaltung von sogenannten "Floating" Lizenzen, ist die Installation
eines FLEXlm-Lizenzmanagers auf einem Server-Rechner erforderlich. Im
Folgenden wird die FLEXlm-Installation für PC Server beschrieben. FLEXlm ist
auch für Unix-Server erhältlich. Fordern Sie für diesem Fall eine entsprechende
Anleitung bei AVL an.
3 Benutzeroberfläche
Dieser Abschnitt beschreibt den Aufbau der Benutzeroberfläche sowie den
Umgang mit ihren Elementen und weiteren Softwarekomponenten.
3
4
5
2
6
9
10
1 .....Anzeigebereich
2 .....Kommando-/Workflow-Leiste
3 .....Menüleiste
4 .....Symbolleisten
5 .....Shortcut-Leiste
6 .....Kanal-Browser
7 .....Layout-Explorer
8 .....Objekt-Bibliothek
9 .....Meldungsliste
10 ...Statuszeile
Abb. 1
3.2 Startdialog
Wenn Sie CONCERTO starten, wird ein zweiseitiger Dialog angezeigt, der Ihnen
die rasche Auswahl und den Wiedereinstieg in die letzten
CONCERTO-Sitzungen erleichtert.
Sie können den Startdialog über das Kontrollkästchen Startdialog beim
Programmstart anzeigen unterdrücken, indem Sie das Kontrollkästchen deak-
tivieren. Über das Menü Hilfe aktivieren Sie die Funktion wieder.
3.2.1 Layouts
Abb. 2
Die Liste enthält die zuletzt bearbeiteten Layouts (siehe auch unter Datei |
Letzte Layouts).
Nicht in der Liste angeführte Layouts können Sie über einen Klick auf Weitere
und die Schaltfläche Öffnen geladen werden.
Eine Grafikvorschau zeigt jene im Layout enthaltenen Fenster, die vor dem Spei-
chern angezeigt wurden.
Wenn Sie die Maus horizontal über die Vorschau ziehen, blättern Sie über alle
Fenster.
Die Anzahl der Vorschaubilder ist unter Rücksichtnahme der Layoutgröße auf
fünf reduziert, kann aber über den Eintrag NumberOfPreviewImages in der Datei
[Link] entsprechend erweitert werden.
Abb. 3
Die Liste enthält die zuletzt bearbeiteten Arbeitsumgebungen. Die aktuell akti-
vierte ist jeweils unterlegt. Wollen Sie eine andere Arbeitsumgebung aktivieren,
selektieren Sie diese und klicken Sie die Schaltfläche Aktivieren.
Nicht in der Liste angeführte Arbeitsumgebungen können über einen Klick auf
Workfiles und die Schaltfläche Öffnen - die dann erscheint - geladen werden.
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Arbeitsumgebung/Workfile auf
Seite 71.
3.3 Arbeitsweisen
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Hinweise zum effizienten Abeiten in der
CONCERTO Benutzeroberfläche.
Abb. 4
Abb. 5
3.3.4 Tasten-Shortcuts
Viele Funktionen können auch per Tastenkombination (Shortcut) aufgerufen
werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Tastenkombinationen
auf Seite 153.
3.4 Anzeigebereich
Kern der Applikation sind die Datenanzeigefenster, wobei primär zwischen grafi-
schen Fenstern (Diagrammfenster) und textuellen Fenstern (Protokollfenster)
unterschieden wird. Daneben gibt es auch noch Seitenvorlagefenster, Dialogfen-
ster und Fenster zur Bearbeitung von Daten (Composer). Mehr zu diesem
Thema finden Sie im Abschnitt Anzeigefenster auf Seite 53.
Im Workbook-Modus sind die einzelnen Fenster immer maximiert und werden
über die Tabulatorleiste am oberen Rand alternativ sichtbar gemacht. Dies ist
keine Einschränkung, da ein Fenster beliebig viele Darstellungsobjekte (auch
separate Diagramme) aufnehmen kann. Ein Diagrammfenster kann somit auch
als eine Bildschirmkonfiguration angesehen werden. Andererseits repräsentiert
ein Diagrammfenster, sofern nicht mit Seitenvorlagen gearbeitet wird, auch eine
ausdruckbare Seite.
Obwohl eine beliebige Anzahl an Fenstern gleichzeitig angezeigt wird, ist immer
nur jeweils ein Fenster aktiv. Dies ist an der Titelzeile des Fensters bzw. am
eingeblendeten Fenstertitel in der Applikationstitelleiste erkennbar.
Abb. 6
Die Reihenfolge der Fenster kann per Drag & Drop der Tabulatoren in der Tabu-
latorleiste verändert werden. Dabei wird auch die Fensterreihenfolge im
Layout-Explorer angepasst.
Der Layout-Explorer passt seinen Inhalt auch an das aktive Fenster an. Sie
haben die Möglichkeit die Eigenschaften von Objekten in den einzelnen Fens-
tern entweder direkt im Fenster auszuwählen, oder im Layout-Explorer, was in
komplexen Layouts manchmal unumgänglich ist.
3.4.1 Ansichtsmodi
Alle Anzeigefenster (mit Ausnahme des Composer-Fensters) verfügen über
zwei Ansichtsmodi:
Arbeitsmodus Im Normalmodus wird ein Fenster in der gewünschten Form, ohne zusätzliche
(Normalmodus) Hilfsgitter (Zeichenraster) angezeigt. In dieser Form wird das Fenster auch
ausgedruckt. Eventuell eingeblendete Kontrollelemente (z. B. Schaltflächen)
sind aktiv, d.h. sie reagieren auf einen entsprechenden Mausklick. Ein
Verschieben von Objekten bzw. ein Verändern ihrer Größen ist im Normalmodus
nicht möglich. Ein Verändern der Skalenendwerte durch Zoomen oder durch
Verschieben der Skala wird jedoch unterstützt. Ebenso können Sie Objekte
selektieren und ihren Eigenschaftsdialog aufrufen. Im Normalmodus lassen sich
jedoch grundsätzlich nur Objekte, welche Daten beinhalten, selektieren.
Design-Modus Der Design-Modus (Entwurfsmodus) dient zum Erstellen von Fenstern und zum
(Entwurfsmodus) Designen derselben. Wenn Sie ein neues Fenster erzeugen, erscheint dieses
automatisch im Design-Modus. Fügen Sie in ein bestehendes Fenster ein Objekt
ein, wird das Fenster ebenfalls in den Design-Modus geschaltet. Erkennbar ist
der Design-Modus daran, dass ein zusätzliches, punktiertes Hilfsgitter einge-
blendet wird, um ein Verschieben bzw. Vergrößern/Verkleinern der Objekte mit
gleichzeitigem Einrasten auf das Gitter zu ermöglichen. Die Abstände der Gitter-
punkte können unter Extras | Layout-Einstellungen | Diagramm in der Eigen-
schaftsseite Diagrammraster definiert werden.
Die Software arbeitet nach dem WYSIWYG Prinzip ("what you see is what you
get"). Beim Drucken entspricht jedes Fenster einer Seite (außer bei mehrsei-
tigen Protokollen und Tabellen). Der ausdruckbare Bereich des Blattes - der
unter Extras | Layout-Einstellungen | Seite in der Eigenschaftsseite Seite
eingestellt werden kann - wird im Design-Modus durch ein strichliertes Rechteck
dargestellt (außer im Anzeigemodus Auto). Objekte, die sich außerhalb dieses
Rahmens befinden, werden zwar am Bildschirm angezeigt, jedoch nicht ausge-
druckt. Beim Verkleinern der gesamten Ansicht über den Maßstabsfaktor in der
Symbolleiste wird des Weiteren noch der äußere Blattrand durch einen schat-
tierten Rahmen dargestellt.
Werden Objekte im Design-Modus selektiert, wird dies durch einen breiten,
schraffierten Rahmen um das Objekt kenntlich gemacht, wobei die Angriffs-
punkte (zum Vergößern bzw. Verkleinern des Objektes mit der Maus) in Form
von schwarzen Rechtecken sichtbar sind.
Von besonderer Bedeutung ist der Design-Modus für Steuerelemente. Sie
werden in diesem Fall grau dargestellt und können durch Anklicken selektiert
werden. Damit kann ihr Eigenschaftsdialog aufgerufen werden. Beachten Sie
dabei, dass bei gewissen Steuerelementen (z. B. Listboxen) der Selektions-
rahmen größer ist, als das eigentliche Element. Er stellt nämlich die Maximal-
fläche dar, d.h. die Größe der Listbox im heruntergeklappten Zustand.
Bei Dialogfenstern wird im Design-Modus ein spezieller Rahmen dargestellt, der
die Größe des Dialogs, z. B. nach dem Aufruf durch ein Script definiert.
3.4.2 Anzeigemodus
Die Darstellung in einem Fenster wird durch den sogenannten Anzeigemodus
bestimmt. Ein Fenster entspricht grundsätzlich einer ausdruckbaren Seite. Es
wird daher normalerweise so dargestellt, dass die gesamte Seite sichtbar ist. Bei
Darstellungen im Hochformat, können Details dadurch schlecht lesbar werden.
Über die Eingabe eines Zoomfaktors bzw. die Auswahl eines entsprechenden
Anzeigemodus (z. B. Breite) können Sie einen Teil des Fensters herauszoomen.
In der Symbolleiste können Sie jedoch auch beliebige Ausschnitte darstellen.
Den sichtbaren Fensterausschnitt können Sie mit den erscheinenden Scroll-
balken verschieben.
3.5 Kommandoleiste/Workflow
Bei der Kommandoleiste/Workflow-Leiste handelt sich um eine Bedienleiste mit
mehreren Seiten, die im Hauptfenster standardmäßig immer am linken Bild-
schirmrand sichtbar ist. Die Leiste ist nicht ausblendbar. Sie können Ihre Breite
aber durch Ziehen des rechten Randes mit der Maus beliebig verändern.
Die einzelnen Bereiche oder Seiten der Kommandoleiste/Workflow-Leiste
bestehen einerseits aus dem vordefinierten sogenannten Workflow sowie
weiteren spezifischen Seiten der jeweiligen Arbeitsumgebung (beispielsweise
Command-Scripts der aktuell verwendeten Arbeitsumgebung sowie auch
andere Elemente, wie Workfile oder Layouts aus definierbaren Verzeichnissen
(über [Link] definiert), um diese schneller und komfortabler verfügbar zu
machen).
Mehr zu diesem Thema finden Sie im nachfolgenden Abschnitt Workflow-Leiste
auf Seite 24 und Arbeitsumgebung/Workfile auf Seite 71.
3.5.1 Workflow-Leiste
Die Workflow-Leiste bildet die Bedienschritte des typischen Arbeitsablaufs ab.
Über die Workflow-Leiste wird der Anwender direkt zu den entsprechenden
Funktionen und Werkzeugen geführt, die für jeden Arbeitsschritt benötigt
werden. Damit steht vor allem dem Einsteiger in CONCERTO ein geführter Weg
durch den typischen Prozess zur Verfügung und die Datennachverarbeitung
erfolgt einfach und intuitiv.
Jeder in der Workflow-Leiste bereitgestellte Einstiegspunkt bietet mehrere
Menüeinträge für die Wahl weiterer Aktionen. Über diese Einträge sind folgende
Aktionen direkt zugänglich:
Datenzugriff
Datei öffnen
Dieser Menüeintrag dient zum direkten Öffnen von Datendateien von
lokalen Laufwerken oder von Netzlaufwerken. Es erscheint ein
Datei-Öffnen-Dialog, in welchem die Datendatei ausgewählt wird. Wenn
das Datenformat der gewählten Datei eindeutig identifizierbar ist, wird die
gewählte Datei ohne Nachfragen geöffnet und ihr Inhalt im Kanal-Browser
angezeigt. Im Daten-Explorer wird dabei automatisch eine neue temporäre
Datenquelle erstellt unter der sie auch die weiteren Dateien des gleichen
Verzeichnissen sehen können.
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Direktes Öffnen von
Dateien auf Seite 45.
Suchen und öffnen/Von Datenquelle öffnen
Wenn Sie auf einen dieser beiden Menüeinträge klicken, wird der
Daten-Explorer als separates Fenster geöffnet. Bei Suchen und öffnen
wird der Daten-Explorer mit einer dem MS Windows Explorer entspre-
chenden Darstellung des Dateisystems geöffnet. Bei Von Datenquelle
öffnen startet der Daten-Explorer bereits in einer vordefinierten Date-
numgebung mit definierten Datenquellen. Diese Variante ist bei vorbere-
iteten Datenquellen (z. B. für ASAM-Server) nützlich. In beiden Fällen
können Sie eine ausgewählte Datei/einen Test mit der Funktion Öffnen
(Symbol in der Symbolleiste des Daten-Explorers) laden. Unabhängig von
der Ausgangssichtweise, kann jederzeit zwischen den Sichten des
Daten-Explorers gewechselt werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie im
Abschnitt Tutorial auf Seite 91, bei den Beispielen für Datenzugriff und
-management sowie in der Dokumentation zum Daten-Explorer.
Datendarstellung
Über die Menüeinträge Neues Fenster / Neues Objekt dieses Einstieg-
spunktes können Sie ein neues Diagramm- bzw. Reportfenster erstellen oder
ein neues Objekt in einem bestehendem Fenster hinzufügen. Sie werden dabei
durch den Fenster- bzw. Objektassistenten geführt. Mehr zu diesem Thema
finden Sie im Abschnitt Schwerpunktbeispiele für Display auf Seite 107 und im
Abschnitt Fensterassistent auf Seite 56 und Objektassistent auf Seite 57.
Berechnungen
Wenn Sie auf den entsprechenden Menüeintrag in diesem Einstiegspunkt
klicken, gelangen Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten, um Berechnungen
zu definieren (z. B.: Calculator, CalcGraf, Formel/Script-Editor).
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Berechnungstools auf Seite 80
und Calculator auf Seite 81 sowie unter Schwerpunktbeispiele für Calculation
auf Seite 127.
Exportieren
Über die Menüeinträge dieses Einstiegspunktes können Sie die Ergebnisse
Ihrer Analysen exportieren (z. B. Datensätze und Berechnungsergebnisse als
Text-Dateien (ASCII-Dateien) bzw. komplette Diagrammfenster als Bild- oder
HTML-Dateien exportieren, etc.). Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktio-
nalitäten der Oberfläche unter Menübefehle und Werkzeuge - Menübefehle -
Datei - Fenster exportieren als.
Dienstprogramme
IFile-Serienanalyse
Mit diesem Werkzeug können Sie die gemittelten Resultate mehrerer IFiles
zu einer gemeinsamen ASCII-Datei zusammenfügen.
IFile-Kaltstart Konverter
Mit diesem Eintrag öffnen Sie einen Konverter zum Generieren von Kurbel-
winkeldaten aus einer Recorder-Messung.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche unter
Bearbeiten von gespeicherten Daten - IFile-Kaltstart Konverter.
ECU-Kennfeldinterpolator
Der ECU-Kennfeldinterpolator ermöglicht Ihnen das Erstellen von regelmä-
ßigen, rechteckigen Kennfeldern mit vorgebbaren Stützstellen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche unter
Bearbeiten von gespeicherten Daten - ECU-Kennfeldinterpolator.
3.6 Menüleiste
Die Menüleiste orientiert sich in ihrem Aufbau an dem unter Windows üblichen
Schema. Folgende Menüs stehen zur Verfügung:
Datei Dieses Menü enthält Einträge zum Neuerstellen, Öffnen oder Speichern von
Fenstern, Layouts, Workfiles, etc. Ebenso inkludiert es die Druckfunktionen, den
Datenexport und weitere Einträge.
Bearbeiten Hier finden Sie Werkzeuge zum Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von
Objekten sowie Aktionseinträge wie Rückgängigmachen oder Wiederholen.
Neben dem üblichen Befehl Kopieren von Objekten gibt es auch spezielle
Kopierverfahren, um Grafiken oder Texte in andere Applikationen einzufügen.
Ansicht In diesem Menü kann u.a. der Design-Modus zum Bearbeiten der Darstellungs-
fenster aktiviert werden, Anzeige-Modi eingestellt und Symbolleisten angepasst
werden.
Über den Eintrag Komponenten erhalten Sie Zugriff auf wichtige Komponenten
wie den Daten-Explorer, den Formel/Script-Editor, die Brenngesetzberechnung
und die Ladungswechselanalyse, etc.
Extras Mit Hilfe dieses Menüs können verschiedenste Einstellungen getroffen werden.
Dazu gehören die Layout-Einstellungen, über die das Erscheinungsbild der
Fenster gesteuert wird (Schriftarten, Farben, Skalenanordung, etc.).
Weiters sind hier diverse Sonderfunktionen zusammengefasst, wie z. B. die
Verwendung von alternativen Einheiten, ein Editor für allgemeine Voreinstel-
lungen, die Definition/Anpassung von User-Variablen, die Benutzerebenenver-
waltung, etc.
Ausführen Von diesem Menü aus können diverse Abläufe gestartet werden, die in Script-
form vorliegen. Es ist hier auch möglich bis zu neun fixe Scripts, welche im
CONCERTO INI-File definiert sind, als eigenständige Menüeinträge einzu-
blenden.
Fenster Dies ist ein Standardmenü zum Arrangieren und Auswählen der einzelnen
Anzeigefenster. Hier können Sie unter anderem zwischen den Optionen Über-
lappend, Übereinander, Nebeneinander, etc. wählen.
Hilfe Von hier aus können Sie:
die Online-Hilfe aufrufen
nützliche Tipps abfragen
die Release Notes als PDF-Datei aufrufen
ein Software-Update über die AVL Download Area initialisieren
einen Infodialog anzeigen, der ihnen Ihre Lizenzinformation und die Opti-
onen anzeigt. Von diesem Dialog aus können Sie - wenn dies eingerichtet
ist - Lizenzen für einen netzwerklosen Betrieb bzw. Optionen für Software-
erweiterungen von einem Lizenzserver ausborgen
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche unter
Menübefehle.
3.7 Symbolleisten
Diese Leisten enthalten Symbole für die am häufigsten verwendeten Funktionen
und Objekte.
Folgende vordefinierte Symbolgruppen stehen zur Verfügung:
Menübefehle
Unter dieser Symbolleiste finden Sie jene Funktionen aus der Menüleiste, die
besonders häufig verwendet werden. Dazu zählen unter anderem:
Datei neu/öffnen/speichern
drucken/Druckvorschau
Werkzeuge
Wird über die rechte Maustaste das Kontextmenü einer X- oder Y-Achse, eines
beliebigen anderen Grafik-Objekts oder eines Kanals/Versuchs im
Kanal-Browser oder Kanals/Datenschlüssels/FileAliases im Layout-Explorer
aufgerufen, erscheint über dem Kontextmenü eine Symbolleiste, welche die
wichtigsten Formatier- und Steuerwerkzeuge für dieses Objekt beinhaltet. In der
Regel ist dies ein Auszug aus der Auto-Symbolleiste. Auf diese Weise stehen
wichtige Werkzeuge in räumlicher Nähe zum Objekt zur Verfügung. Längere
Mausbewegungen werden dadurch vermieden.
Häufig sind hintereinander mehrere Werkzeuge anzuwenden (z. B. Farbe und
Marker setzen). Nach der Anwendung des ersten Werkzeugs verschwindet zwar
das Kontextmenü, um den Blick auf die Grafik freizugeben, die
Kontext-Auto-Symbolleiste bleibt jedoch noch im Bild, um sofort ein weiteres
Werkzeug benutzen zu können. Wird die Kontext-Auto-Symbolleiste nicht weiter
benötigt, reicht es, mit der Maus auf einen leeren Bereich zu klicken, um sie
auszublenden.
Über die Kontext-Auto-Symbolleiste des Kanal-Browsers können Sie Grafikattri-
bute in einem Schritt in sämtlichen Versuchen und über das gesamte Layout
verändern.
Auf Datei/Versuchs-Ebene wirken sich die Änderungen auf sämtliche darge-
stellte Datensets des gewählten Versuchs aus, auf Kanal/Datenset-Ebene auf
sämtliche dargestellte Datensets desselben Namens.
3.8 Kanal-Browser
Der Kanal-Browser zeigt alle geladenen Dateien (Versuche), inklusive ihrer
Kanäle (Datensets) an. Er wird als Quelle zum Ziehen von Kanälen in den
Objektassistenten oder direkt ins Diagrammfenster verwendet und bietet eine
Vielzahl an praktischen Funktionen wie beispielsweise das Layout-umfassende
Ändern von Grafikattributen über die Kontext-Auto-Symbolleiste, den Kanalfilter
(siehe weiter unten), das Vergleichen von Dateien oder das Filtern auf Mess-
punkte (siehe dazu in der Dokumentation zu den Funktionalitäten der Oberfläche
unter Spezielle Funktionalitäten).
Der Kanal-Browser verwendet die gleichen Symbole wie der Daten-Explorer.
Eine Beschreibung der Symbole finden Sie deshalb zum Daten-Explorer unter
Daten-Explorer Fenster - Symbole.
Der Kanal-Browser besteht aus drei Listen:
Fileliste
Datenschlüsselliste
Kanalfilterliste
3
4
1 .... Fileliste
2 .... Datenschlüssel
3 .... Kanalfilter
4 .....Kanalfilterset
5 .....Kanalliste (Datensets)
Abb. 7
Die File- und Datenschlüsselliste kann durch ziehen der unteren Trennlinie mit
der Maus vergrößert oder verkleinert werden. Wird eine dieser Listen so stark
verkleinert, dass sie nur mehr aus einer Zeile besteht, so wandelt sie sich auto-
matisch in eine Drop-Down-Listbox um. Beim Vergrößern wird dieser Vorgang
wieder rückgängig gemacht.
Fileliste Im obersten Bereich, der sogenannten Fileliste, werden alle geladenen Files
(geöffnete, physikalische Datendateien oder Versuche von einem ASAM-Server)
und die Fileobjekte angezeigt. Es gilt folgende Bezeichnung:
Der File-Alias (Filename) ist quasi eine Abkürzung, die einem File/Versuch beim
Öffnen zugewiesen wird. In allen Layoutobjekten wird nur der File-Alias benutzt,
was das Austauschen und Vergleichen von Versuchen sehr einfach gestaltet.
Der Aliasname kann im Daten-Explorer in den Eigenschaften einer Datenquelle
eingestellt werden.
Symbolik:
Daten dieser Datei werden im aktuellen Fenster angezeigt:
Datenschlüssel Diese Liste zeigt die im aktuell selektierten File vorhandenen Datenschlüssel an.
Über die Datenschlüssel ergibt sich eine Gruppierung der Kanäle. Die Daten-
schlüssel werden direkt vom File gelesen. Es gibt aber auch künstlich erzeugte
Datenschlüssel. Diese können nur Formelkanäle beinhalten.
Kanalfilter/Kanal- Mit dem Kanalfilter und den definierten Kanalfiltersets kann die Anzahl der ange-
filterset-Dialog zeigten Kanälen im Kanal-Browser reduziert und übersichtlich gehalten werden.
Kanalfilter Abhängig von den eingegebenen Zeichen im Eingabefeld des Kanalfilters wird
die Kanalliste reduziert.
Alternativ dazu können Sie auch Wildcards (*, ?) setzen.
Beispiel
Die Eingabe von "P" filtert nach allen Kanälen die mit dem Buchstaben "P"
beginnen.
Die Eingabe von "*P" filtert nach allen Kanälen die ein "P" im Namen ent-
halten.
Die Eingabe von "??P" filtert nach allen Kanälen die als dritten Buchstaben
ein "P" haben.
Die Eingabe von "P,S" filtert nach allen Kanälen die mit dem Buchstaben
"P" und "S" beginnen.
Kanalfilterset Eine Erweiterung zum Kanalfilter bildet das Kanalfilterset. Er wird über folgende
Schaltfläche neben dem Eingabefeld des Kanalfilters aufgerufen:
Abb. 8
1. Unter Filter-Set geben Sie dem Kanalfilter zunächst einen Namen, um ihn
später über die Kanalfilterliste selektieren zu können (erstellte Kanal-
filter-Sets können über die Schaltfläche Löschen wieder aus der Liste ent-
fernt werden).
2. Ziehen Sie die Kanäle, welche Sie im Kanal-Browser sehen möchten, per
Drag & Drop aus der Kanalliste in das Feld für ausgewählte Kanäle. Über
die Schaltfläche OK erhalten Sie sofort nur noch die gefilterten Kanäle im
Kanal-Browser.
Im Kanal-Browser sind alle definierten Kanalfilter-Sets über die Kanalfilterliste
rasch aktivierbar:
Abb. 9
Das jeweils gewählte Kanalfilterset wirkt auf alle Versuche und Datenschlüssel.
Die Kanalfiltersets werden in der Datei [Link] gespeichert und sind somit
für jede weitere CONCERTO-Sitzung verfügbar.
Kanalliste Die Kanalliste zeigt alle Kanäle des selektierten Datenschlüssels an. Kanäle, die
(Datensets) im aktiven Diagrammfenster angezeigt werden, sind in der Kanalliste fett darg-
estellt.
Positionierung Der Kanal-Browser ist im Hauptfenster standardmäßig am rechten Bildschirm-
rand angedockt und sichtbar. Sie können den Kanal-Browser aber auch frei-
schwebend oder im Auto Hide Modus im Applikationsfenster darstellen. Mehr zu
diesem Thema finden Sie im Abschnitt Arbeitsweisen auf Seite 19.
Zusätzliche Informationen zu folgenden Themen finden Sie in der Online Hilfe:
Kontextmenüs im Kanal-Browser
Drag and Drop im Kanal-Browser
Datenvorschau Durch Doppelklick mit der linken Maustaste auf einen Kanal/ein Datenset,
werden dessen Inhalte in einem separaten Vorschaudialog dargestellt (hier kann
zusätzlich zur Anzeige von allgemeinen Kanalinformation auch zwischen einer
grafischen und einer tabellarischen Vorschau des Kanals/Datensets gewählt
werden). Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum
Daten-Explorer unter Daten-Explorer Fenster - Datenvorschau.
Der ComposerFile-Definitionsdialog wird automatisch aufgerufen, mit dem die
Eigenschaften des neuen ComposerFiles definiert werden können.
Formeln anzeigen
Existieren sowohl Kanäle als auch Formeln mit dem gleichen Namen, so werden
die Inhalte der Kanäle angezeigt. Das Kanalsymbol wird dabei transparent
dargestellt um auf diesen Umstand hinzuweisen. Möchte man den Formeln Prio-
rität geben (um z. B. gespeicherte Daten zu korrigieren), so kann über diesen
Menüeintrag das Verhalten umgekehrt werden. Die Kanäle werden dann
zugunsten der Formeln unterdrückt.
3.9 Layout-Explorer
Der Layout-Explorer erscheint, wenn Sie die Maus über den Registereintrag
Layout-Explorer am rechten Bildschirmrand bewegen und verschwindet
wieder, sobald Sie die Maus über eines der anderen Hauptfensterelemete
führen.
Abb. 10
1
2
4
5
6
Der Layout-Explorer ist in der Mitte unterteilt. Die Position dieser Unterteilung
lässt sich einfach mit der Maus verändern.
Oberer Bereich des Der obere Bereich enthält eine Übersicht aller im Layout vorhandenen Fenster.
Layout- In der obersten Zeile befindet sich der Name der Arbeitsumgebung und unmit-
Explorers telbar darunter der Name des Layouts. Dieser wird beim Speichern des Layouts
gesetzt.
Ein Klick mit der linken Maustaste auf einen Fenstereintrag bzw. die Titelleiste
eines Fensters aktiviert das entsprechende Fenster.
Unterer Bereich Im unteren Bereich des Layout-Explorers sehen Sie in der Ansicht Objekte alle
des Layout- Objekte des selektierten Fensters (bzw. in der Ansicht Verwendete Kanäle alle
Explorers im Layout verwendeten Kanäle, Datenschlüssel und Files.)
Die Objekte eines Fensters sind im unteren Bereich einzeln aufgeführt. Ein
Objekt kann dabei selbst Unterobjekte beinhalten.
Der Layout-Explorer verwendet eine grafische Baumstruktur.
Einzelne Zweige können per Mausklick auf das "+" Zeichen oder per Doppelklick
auf den Zweig aufgeklappt werden. Durch Klicken auf "-" Zeichen wird der
entsprechende Zweig wieder geschlossen.
Durch Rechtsklick auf einen Eintrag öffnet sich ein Kontextmenü, das die, für
das ausgewählte Objekt möglichen Aktionen, zur Auswahl anbietet.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, verschiedene Aktionen auch auf mehrere
Objekte gleichzeitig anzuwenden.
Um mehrere in der Objektliste aufeinanderfolgende Objekte auszuwählen,
klicken Sie auf den ersten gewünschten Eintrag in der Liste. Halten Sie die
Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf den letzten gewünschten Eintrag.
Danach können Sie die gewünschte Aktion auf alle selektierten Objekte zugleich
anwenden.
Mehrere nicht aufeinanderfolgende Objekte können durch Anklicken mit gleich-
zeitigem Drücken der Taste Strg selektiert werden.
Positionierung Der Layout-Explorer befindet sich standardmäßig im Auto-Hide-Modus und ist
im Hauptfenster als Registereintrag am rechten Bildschirmrand sichtbar. Sie
können den Layout-Explorer aber auch angedockt, freischwebend oder mini-
miert im Applikationsfenster darstellen. Details zu den Positioniermöglichkeiten
finden Sie im Abschnitt Arbeitsweisen auf Seite 19.
3.10 Objekt-Bibliothek
Die Objekt-Bibliothek erscheint, sobald Sie die Maus über den Registereintrag
Objekt-Bibliothek am rechten Bildschirmrand bewegen und verschwindet
wieder, wenn Sie die Maus über eines der anderen Hauptfensterelemete führen.
Abb. 12
3.10.1 Favoriten
Die üblicherweise am häufigsten verwendeten Objekttypen des Objektassis-
tenten werden in der Kategorie Favoriten bereitgestellt. Diese Objekte können
ebenfalls direkt aus der Objekt-Bibliothek gewählt und in das jeweilige Fenster
eingebunden werden.
3.10.2 Assistenten
Hier finden Sie den Fensterassistenten zum Erstellen von neuen Diagramm- und
Protokollfenstern sowie den Objektassistenten zum Hinzufügen von Diagramm-
oder Tabellen-Objekten in ein bestehendes Fenster
Aufgrund der großen Anzahl an verschiedenen Datendarstellungsobjekten sind
diese nicht separat in der Objekt-Bibliothek aufgelistet, sondern nur die am
häufigsten benutzten (unter Favoriten). Alle anderen erreichen Sie durch Aufruf
des Objektassistenten. Dieser unterteilt die Datendarstellungsobjekte in weitere
Kategorien und führt Sie auch durch die Erstellung eines Objekts.
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Fensterassistent auf Seite 56
und Objektassistent auf Seite 57.
3.10.3 Objekte
Dieser Auswahlbereich in der Objekt-Bibliothek erlaubt das Einfügen von Texten,
Rich-Text-Objekten, Formularen, Legenden, Bilddateien, Zeichenobjekten etc.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche unter
Diagramme.
Über die Objekt-Bibliothek können Sie weiters Steuerelemente (Schaltflächen,
Listboxen etc.) in ein Diagramm- oder Dialogfenster einfügen. Einem Steuerele-
ment kann ein Script zugewiesen werden, das beim Klick auf das Steuerelement
ausgeführt wird. Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Ober-
fläche unter Diagramme - Steuerelemente.
3.11 Meldungsliste
Hier werden Statusinformationen (Informationen und Warnungen) während der
Laufzeit ausgegeben. Unter anderem sehen Sie hier Meldungen, welche Daten-
umgebung (also welche *.DXV-Datei) verwendet wird, ob und warum der Zugriff
auf einen ASAM-Server nicht funktionierte und ähnliche Fehlermeldungen.
Ebenso werden Informations- und Fehlermeldungen beziehungsweise
Warnungen des Formelcompilers ausgegeben. Durch einen Doppelklick auf
einen Eintrag können Sie direkt in die Formel, das Makro oder das Script
springen, welche den Fehler verursachte.
Über das Kontextmenü der Meldungsliste stehen Ihnen folgende Funktionen zur
Verfügung:
Kopieren
kopiert den Inhalt der Meldungsliste in die Zwischenablage
Fenster leeren
entfernt alle Einträge aus der Meldungsliste
Positionierung Die Meldungsliste befindet sich standardmäßig angedockt im unteren Bereich
des Applikationsfensters. Sie können die Meldungsliste aber auch im Auto Hide-
Modus darstellen. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt Arbeitsweisen auf Seite 19.
3.12 Statuszeile
3.12.1 Statushinweise
An erster Stelle werden kurze Hinweise zum Systemstatus bzw. der Name des
aktuell selektierten Objekts ausgegeben.
3.12.2 Seitennummer
Bei Protokollen wird die aktuelle Seite und die Gesamtzahl der Seiten ausge-
geben. Durch Drücken folgender Symbole in der Auto-Symbolleiste können Sie
durch die Seiten blättern.
3.13 Komponenten
Komponenten sind weitere - unter Umständen optionale - Softwareteile, die in
eigenen Fenstern angezeigt werden. Manche dieser Fenster sind wie eigenstän-
dige Applikationen mit Menü und Symbolleiste aufgebaut und haben daher keine
OK-Schaltfläche wie ein Dialog. Solche Komponenten können bedenkenlos
über das x-Symbol in der rechten oberen Ecke der Komponente geschlossen
werden, da sie sich immer ihren aktuellen Status beibehalten.
Komponenten:
Daten-Explorer Der Daten-Explorer wird in einem eigenen Fenster ausgeführt und kann,
hinsichtlich seines Aufbaus und seiner Funktion, mit dem Windows-Explorer
verglichen werden. Er stellt eine Auswahl an gespeicherten Dateien/Versuchen
in logischen Gruppen dar. Im Daten-Explorer werden somit jene Dateien ausge-
wählt, die später im Anzeigebereich dargestellt bzw. bearbeitet werden.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum Daten-Explorer.
Formel/Script- Mit diesem Texteditor ist ein bequemes Erstellen und Debuggen von Formeln
Editor (automatisch berechnete, künstliche Kanäle), Makros (Unterfunktionen) und
Scripts (Ablaufdefinitionen) möglich.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum
Formel/Script-Editor.
CalcGraf Dabei handelt es sich um einen Editor zur graphischen Erstellung von Rechen-
modellen mit Hilfe von in einer Bibliothek vorhandenen Makros. Aus dem
Rechenmodell werden automatisch Formeln erstellt.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum CalcGraf.
GCA /Burn-Editor Mit diesem Editor, der die Form eines Dialoges besitzt, wird eine optional
vorhandene Brenngesetz- bzw. Ladungswechselanalyse parametriert.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zur Ladungswechsel-
und Verbrennungsanalyse.
3.14 Assistenten
Assistenten sind spezielle Dialoge, die meist aus mehreren Seiten bestehen und
beim Erzeugen von Objekten, Formeln, sowie diversen Einstellungen behilflich
sind. Gewisse Assistenten (Objektassistent, Calculator) können auch direkt über
die Shortcut-Leiste aufgerufen werden, andere erscheinen automatisch im Laufe
des Arbeitsablaufes (Workflow).
Die wichtigsten Assistenten sind:
Fensterassistent
hilft beim Erzeugen eines Anzeigefensters (siehe Fensterassistent auf
Seite 56)
Objektassistent
hilft beim Einfügen von Datendarstellungsobjekten in ein Fenster (siehe
Objektassistent auf Seite 57)
Calculator
einem Taschenrechner ähnlich, dient er der raschen Erstellung einfacher
Formeln (siehe Calculator auf Seite 81)
ASCII-File-Assistent
zur Formatdefinition von ASCII-Dateien (siehe Der ASCII-File-Assistent auf
Seite 48)
3.15 Benutzerebenen
CONCERTO bietet die Möglichkeit, Benutzer in 3 verschiedene Kategorien mit
unterschiedlichen Anforderungen an die Bedienung einzuteilen. Jede Kategorie
entspricht einer Benutzerebene (auch User Level genannt). Je nach Benutzere-
bene können verschiedene Funktionen unsichtbar geschaltet werden und so die
Oberfläche vereinfacht werden.
Bitte beachten Sie, dass es nicht Absicht der Benutzerebenenverwaltung ist, die
Softwareinstallation gegen mutwillige Beschädigung oder gar Ihre Messdaten zu
schützen. Vielmehr ist es das Ziel dem jeweiligen Benutzer eine, seinem
Wissenstand angepasste, Bedienoberfläche zu bieten.
4.1 Bedienphilosophie
Die Workflow-Leiste bildet den grundsätzlichen Arbeitsablauf ab. Der erste
Schritt ist üblicherweise die Auswahl der auszuwertenden Daten über Datenzu-
griff. Dazu steht Ihnen ein leistungsfähiger Daten-Explorer zur Verfügung, über
welchen Sie nicht nur auf physikalische Dateien sondern auch auf ASAM Server
zugreifen können. Durch das Öffnen einer Datei oder eines ASAM Tests, wird
dieser geladen und steht als sogenannter "offener File" im Kanal-Browser zur
Verfügung. Zur Darstellung der offenen Daten können Sie sich beliebig viele
Bilder (Fenster) mit diversen Darstellungsobjekten wie Liniendiagrammen,
Balken, Tabellen etc. definieren (in der Workflow-Leiste unter Datendarstel-
lung). Sie werden dabei durch einen Fenster- und einen Objektassistenten
geführt. Dabei können Sie Kanäle (Datensets) aus dem Kanal-Browser in den
Assistenten oder auch direkt in das Bild ziehen. Zum Formatieren der Darstel-
lungsobjekte stehen Ihnen diverse Tools in der Symbolleiste zur Verfügung.
Die Gesamtheit aller Fenster kann als sogenannte Layout-Datei (Endung .cly)
gespeichert werden. Damit können Sie zu einem späteren Zeitpunkt exakt
wieder den gleichen Zustand aller Anzeigen herstellen.
Beim Laden (= Öffnen) eines Layouts erscheint automatisch der Daten-Explorer
sowie der Hilfsdialog Daten laden, welcher die zuletzt mit dem Layout verwen-
deten Versuche anzeigt. Will man nun jedoch andere Versuchsdaten
verwenden, sucht man diese im Daten-Explorer (bei langen Versuchslisten
stehen verschiedene Filter- und Suchmethoden zur Verfügung) und zieht die
Versuchsnamen über die vorgeschlagenen Namen im Datendialog des Layouts.
Nach dem Bestätigen werden automatisch alle nötigen Datensets geladen und
alle Berechnungen durchgeführt, sodass sich die Fenster automatisch mit den
Datensets der gewählten Dateien befüllen.
Will man mehrere Versuche in einem Layout vergleichen, zieht man einfach alle
gewünschten Versuche in die Liste des Layout-Datendialogs. Ist der sogenannte
Filevergleichsmodus aktiviert, nimmt die Software alle nötigen Anpassungen in
den Fenstern selbst vor und erzeugt überlagerte Darstellungen zur einfacheren
Vergleichbarkeit der Daten aus den einzelnen Versuchdateien. Wie Sie selbst
neue Layouts erstellen, wird in den Tutorials anhand von Beispielen einfach und
übersichtlich erklärt (siehe Tutorial auf Seite 91).
Meist müssen zur weiteren Auswertung von Messdaten auch Berechungen
eingesetzt werden. Einzeilige Formeln können Sie einfach über den soge-
nannten Calculator erstellen. Für mehrzeilige Formeln steht ein Texteditor mit
Syntax- Highlighting, der sogenannte Formel/Script-Editor, zur Verfügung (in der
Workflow-Leiste unter Berechnungen). Formeln sind dabei Rechenvorschriften,
die genau einen Ergebniskanal zurückliefern. Diese Kanäle werden im
Kanal-Browser so dargestellt, als ob sie im offenen File vorhanden wären und
können damit auf die gleiche Art und Weise wie echte Datenkanäle in die Assis-
tenten oder in Fenster gezogen werden. Die Berechnung findet erst statt wenn
ein solcher Formelkanal in einem Fenster auch tatsächlich zur Anzeige gelangt
oder von einer anderen Formel angesprochen wird.
Formeln werden als kleine ASCII-Dateien in der aktuellen Arbeitsumgebung
oder in einer Bibliothek abgelegt. Damit ist eine leichte Wiederverwendbarkeit
gewährleistet. Im Layout sind nur die Verweise auf die Formeln vorhanden, nicht
aber die Formel selbst.
Zu Auswertung von Indizierdaten steht der graphische Formeleditor Calcgraf zur
Verfügung, in welchem Sie Rechenmodelle auf einfache Weise aus Bibliotheks-
elementen zusammenstellen können. Aus den Modellen können per Knopfdruck
automatisch Formel erzeugt werden. Die Modelle werden auch im Layout hinter-
legt. Die Formelerzeugung erfolgt automatisch beim Laden des Layouts.
Zum Exportieren Ihrer Auswertungen stehen verschiedene Möglichkeiten über
die Zwischenablage oder Exportfiles zur Verfügung (in der Workflow-Leiste über
Exportieren). Es ist ein nummerischer, als auch ein grafischer Datenexport
(z. B. über das verlustfreie vektororientierte emf-Format) möglich.
4.2.1 Daten-Explorer
Der Daten-Explorer stellt Ihren Datenbestand in übersichtlicher Form dar. Er
kann über die Shortcut-Leiste aufgerufen werden. Der Daten-Explorer besteht
aus einem Navigationsbereich und einer flachen Liste, in welcher z. B. Dateien
mit ihren entsprechenden Attributen aufgelistet werden. Im Navigationsbereich
können Sie zwischen zwei Sichten wählen:
Arbeitsplatz / Netzwerk-Sicht:
Diese Sicht zeigt Ihnen Ihre Laufwerke und Netzwerkverzeichnisse in über-
sichtlicher Form, äquivalent zum MS Windows Explorer. Nachdem Sie eine
Datei selektiert haben, können Sie diese über sein Kontextmenü oder der
Öffnen-Schaltfläche in der Werkzeugleiste öffnen. Dabei wird automatisch
eine Datenquelle in der Datenumgebung Temporäre Datenquellen
erzeugt.
Ist das Dateiformat nicht bekannt, müssen die Einstellungen der Daten-
quelle definiert werden. Dazu erscheint ein entsprechender Assistent.
Das Anlegen einer Datenquelle kann auch über das Kontextmenü aufge-
rufen werden. Dies ist sinnvoll, wenn Sie oft mit Daten aus demselben Ver-
zeichnis arbeiten, da Sie dann über die Datenquellen-Sicht einen direkten
Zugriff darauf haben und nicht Navigieren müssen. Legen Sie dazu die
Datenquelle in die My Data Sources-Datenumgebung.
Datenquellen-Sicht:
Im Gegensatz zur Arbeitsplatz / Netzwerk-Sicht zeigt diese Sicht nicht Plat-
tenlaufwerke als Knoten in der Explorer-Leiste, sondern sogenannte Daten-
quellen als oberste Ebene. Diese Datenquellen sind wiederum Bestandteil
von Datenumgebungen, wobei My Data Sources Ihre Hauptdatenumge-
bung darstellt.
Eine Datenumgebung setzt sich aus verschiedenen Datenquellen
zusammen, die als Knoten in der Baumansicht dargestellt werden. Beim
Klick auf eine Datenquelle werden alle darin enthaltenen Dateien (bzw.
Tests bei ASAM Servern) angezeigt. Eine oder mehrere Dateien können
über das Kontextmenü oder die Öffnen-Schaltfläche in der Symbolleiste
geöffnet werden.
Datenquellen bieten Ihnen also einen sofortigen Zugriff auf Ihre Datenver-
zeichnisse. Ein erneutes Navigieren ist nicht nötig.
Die Datenquellen-Sicht bieten Ihnen aber noch einen entscheidenden Vor-
teil. Durch Doppelklick auf eine Datei wird diese vorläufig geöffnet und Ihre
Struktur angezeigt. Damit können Sie bis auf die Kanalebene innerhalb der
Datei navigieren. Über das Kontextmenü können Sie den Eigenschaftsdi-
alog eines Kanals aufrufen und erhalten darüber eine graphische oder
numerische Vorschau seiner Inhalte. Auf diese Weise können Sie im Zwei-
felsfall leicht beurteilen, ob es die richtige Datei ist, die Sie öffnen wollen.
Die weiteren Seiten der Explorer-Leiste stellen Datenumgebungen dar, die aus
Datenquellen aufgebaut sind. Die wichtigste Datenumgebung wird, wie schon
oben erwähnt, als My Data Sources bezeichnet
Es gibt noch weitere Datenumgebungen. So erscheinen die mitgelieferten
Demo-Daten in einer eigenen Datenumgebung.
Wie schon vorhin erwähnt, wird beim Öffnen einer Datei aus der Arbeitsplatz /
Netzwerk-Sicht oder über den Direkt-Öffnen Mechanismus automatisch eine
temporäre Datenquelle in der Temporäre Datenquellen-Umgebung angelegt.
Alle Einstellungen der Datenumgebung werden im Daten-Explorer in soge-
nannten Datenumgebungsdateien für spätere Sitzungen gespeichert.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum Daten-Explorer.
erforderlich ist. Wollen Sie bewusst nachträglich eine weitere Datei zum
Vergleich hinzufügen, dann klicken Sie auf den kleinen Pfeil auf der
Öffnen-Taste des Dialogs. Sie öffnen dadurch ein Drop-Down Menü, in welchem
Sie den Eintrag Daten hinzufügen wählen können.
4.2.4 Dateistruktur
Wurde ein und derselbe Rekorder mehrfach gestartet, ergeben sich unter
seinem zugehörigen Datenschlüssel mehrere echte Messungen. CONCERTO
bietet nun zwei Möglichkeiten damit umzugehen:
Es wird der Test geöffnet: Die Rekorderkanäle werden dann wie zyklische
Daten behandelt, d. h. mit dem Auswahlbalken in der Statuszeile, kann zwi-
schen den einzlnen Messungen eines im Bild dargestellten Rekorderkanals
gewechselt werden.
Über das Kontextmenü einer Messung kann diese geöffnet werden. Die
Inhalte der Messung erscheinen dann als geöffneter File im Kanal-Browser.
Öffnet man mehrere Messungen auf diese Weise, lässt sich auf diese Mes-
sungen sehr einfach ein Filevergleich anwenden.
4.2.5 Formeln
Zur Durchführung von Berechnungen existiert ein leistungsfähiger Formelinter-
preter. Formeln können im Formel/Script-Editor wie normaler Text editiert und in
ASCII-Formeldateien gespeichert werden. Diese werden vom Formelinterpreter
bei Benutzung kompiliert und interpretiert. Die Formeln können beliebig komplex
sein. Auch Verschachtelungen sind ohne Einschränkung möglich (Aufruf von
Formeln in einer Formel). Die nötige Abarbeitungsreihenfolge wird vom
Formelinterpreter selbst berücksichtigt.
Eine Besonderheit des Formelinterpreters ist seine Vektorfähigkeit. Das heisst,
es können auch Datensets mit beliebig vielen Punkten auf einmal verknüpft
werden ohne deswegen eine Schleife programmieren zu müssen. Auf diese
Weise gestaltet sich das Eingeben von Formeln sehr einfach.
Jede Datenquelle kann ihre eigenen Formeln haben. Die Namen der Formelda-
teien werden vom Daten-Explorer als künstliche Kanäle in die logischen Dateien
einer Datenquelle eingeblendet. Es kann dabei für jeden Datenschlüssel ein
Abb. 13
Abb. 14
Nach klicken der Schaltfläche OK wird die Datei mit dem ausgewählten
Format gelesen und ihre Inhalte im Kanal-Browser zur Verfügung gestellt.
Das Schließen von Dateien ist durch einen Rechtsklick auf die Datei, über das
Kontextmenü möglich.
neues Format • Wählen Sie in der Formatliste den Eintrag Neues Ascii Format erstellen ...
erstellen und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche OK.
Sie gelangen damit in den ASCII-File-Assistenten, der Sie bei der Definition
neuer ASCII-Formate bzw. bei der Anpassung bestehender ASCII-Formate
unterstützt.
Der Assistent besteht aus drei Dialogseiten (Aufbau des allgemeinen Kopfes,
Aufbau des Datenblocks, Format und automatische Identifikation), deren Felder
entsprechend ausgefüllt werden müssen, um eine eindeutige Lesbarkeit der
ASCII-Datei zu gewährleisten.
Es wird von folgendem prinzipiellen Aufbau der Datei ausgegangen:
Kopfblock (optional):
Beinhaltet meist beschreibende Information zu den Daten (z. B. Mess-
datum, Prüfstandsbezeichnung, Motortype, etc.).
Datenblock:
Dieser beinhaltet Kanalnamen, Einheiten und die eigentlichen Messdaten
der Datei.
Abb. 15
Enthält der Kopf Namen und Werte, muss man die entsprechenden Trennzei-
chen definieren, damit Namen und Werte getrennt und angezeigt werden
können.
Um den Kopf vom Datenblock abtrennen zu können, ist seine Struktur zu
beschreiben. Es gibt grundsätzlich folgende Definition, die per Kontrollkästchen
definiert wird:
Diese Datei enthält einen allgemeinen Kopf (zusätzlich zum Datenkopf)
Mit diesem Kontrollkästchen wird bestimmt, ob die Datei einen allgemeinen Kopf
besitzt oder nicht. Sind keine Kopfzeilen vorhanden, beginnt die Datei direkt mit
dem Datenblock. Ist ein allgemeiner Kopf vorhanden, so gibt es folgende
Möglichkeiten, wie dieser vom Datenblock der Datei getrennt werden kann:
Kopf besteht aus n Zeilen:
Der Kopf besteht aus n Zeilen, wobei n im nebenstehenden Feld einge-
geben wird. Achten Sie darauf auch Leerzeilen mitzuzählen!
Kopf besteht aus Zeilen mit weniger als n Zeichen:
Diese Option ist nützlich, wenn die Anzahl der Kopfzeilen variabel ist, aber
stets kürzer als die Zeilen des Datenblocks. Dann geben Sie hier einfach
die maximale Länge der Kopfzeilen ein. Auf diese Weise kann das Pro-
gramm Kopfblock und Datenblock trennen. Der Wert für n wird im neben-
stehenden Feld eingegeben.
Kopf geht bis zur ersten Leerzeile:
Befindet sich zwischen Kopfblock und Datenblock eine Leerzeile, kann
diese zur Trennung des Kopfes verwendet werden. Damit kann der Kopf
variabel sein und es sind keine Angaben zur Zeilenzahl oder maximalen
Zeilenlänge erforderlich.
Abb. 16
Spaltenüberschriften:
Es wird eine spaltenorientierte Anordnung vorausgesetzt, wobei über jeder
Datenspalte ein Kanalname (erforderlich), eine Kanaleinheit (optional) sowie
eine Kanalbeschreibung (ist ein optionaler langer Kanalname) stehen können.
Im Dialog geben Sie für jedes dieser Elemente die zugehörige Zeilennummer
an. Dabei handelt es sich aber nicht um die absolute Zeilennummer im File,
sondern um relative Zeilennummern, die sich auf den Beginn des Datenblocks
beziehen. Auf diese Weise ist die Definition unabhängig von allgemeinen Köpfen
mit variabler Zeilenzahl.
Zum leichteren Eintragen der relativen Zeilennummern wird im unteren Dialogteil
der Datenblock schon im Vorschaufenster mit relativen Zeilennummern ange-
zeigt (d.h. der Kopf ist bei dieser Ansicht schon abgetrennt). Wenn eines der
obigen Elemente (Name, Einheit, Kanalbeschreibung) nicht vorhanden ist,
entfernen Sie einfach das Häckchen vor dem Kontrollkästchen vor dem
jeweiligen Eintrag. Im Datenblockvorschaufenster wird entsprechend der
getätigten Einstellungen auch der Status jeder Zeile angezeigt (z. B. ob die Zeile
Kanalnamen, Daten oder Einheiten beinhaltet).
Erste Datenzeile:
Relativ zum Beginn des Datenblocks muss die Nummer der ersten Zeile die
Messdaten enthält festgelegt werden. Auf diese Weise können auch Leerzeilen
zwischen den Spaltenüberschriften und den Daten verwaltet werden.
Typ des Basiskanals:
Über diese Listbox können Sie festlegen, ob es sich um allgemeine Daten ohne
eigene Basis (sogenannte Logpoint-Daten) oder um Rekorderdaten/Kurbelwin-
keldaten handelt, welche über der Zeit/KW-Grad aufgezeichnet wurden. Im letz-
teren Fall wird angenommen, dass die erste Datenspalte die Zeitspur/KW-Spur
darstellt und alle Kanäle synchron zu dieser abgetastet worden sind.
Abb. 17
Dieser Dialog dient zur Vergabe eines Formatnamens und zur Festlegung von
Merkmalen, die es erlauben die in den vorherigen Dialogseiten definierte Art von
ASCII-Dateien zu identifizieren und von anderen zu unterscheiden:
Formatname:
Hier können Sie einen Namen für das Format eines bestimmten Typs von
ASCII-Dateien eingeben. Die Einstellungen aller Dialoge werden unter diesem
Namen in der Datei [Link] im Verzeichnis MyLib abgelegt.
Schlüsselwort:
Hier können Sie einen Text eingeben, der entweder am Beginn einer Zeile der
ASCII-Datei vorkommt (Eingabe der Zeilennummer im nebenstehenden Feld)
oder an einer beliebigen Position im Dateinamen selbst (Auswahl über Options-
schaltfläche). Wird dieses Schlüsselwort beim Lesen gefunden, wird dazu das
entsprechende Format assoziert und auf diese Weise die dafür abgelegten
Einstellungen zum Lesen verwendet.
Wird beim Öffnen einer ASCII-Datei das entsprechende Format erkannt, indem
in der Datei das entsprechende Schlüsselwort gefunden wurde, erscheint das
Format in der Liste des Formatauswahldialoges.
4.3 Datendarstellung
4.3.1 Anzeigefenster
Daten können in einem oder mehreren Fenstern dargestellt werden. Die Fenster
sind voneinander unabhängig. Im sogenannten Workbook-Modus, der üblicher-
weise aktiviert ist, können Sie über Registerkarten am oberen Rand schnell
zwischen den einzelnen Fenstern wechseln.
Es gibt mehrere Typen von Anzeigefenstern:
Diagrammfenster: Dieser Grafikfenstertyp kann mehrere Diagramme und
andere grafische Datendarstellungen enthalten. Diagramme können Daten
als Kurvenverläufe über Zeit, Kurbelwinkel, Zyklusnummer, Punktnummer
etc., als X/Y-Kennlinien, als pV-Diagramme, als Bänder, Streudiagramme,
Muscheldiagramme, 3D-Flächen etc. darstellen. Darüber hinaus können
zusätzliche Balken-, Tabellen- und Textobjekte inkludiert werden. Jedes
Darstellungselement stellt ein Objekt dar (siehe Anzeigeobjekte auf
Seite 54).
Diagrammfenster können im Windows Metafile Format (.wmf) in die Zwi-
schenablage kopiert und von dort z. B. in ein Word-Dokument eingefügt
werden.
Protokollfenster: Dieser Fenstertyp ermöglicht die alphanumerische Dar-
stellung von Daten in Form von Tabellen, Listen und frei definierbaren For-
mularen. Im Unterschied zu Tabellenobjekten in Diagrammfenstern wird
hier auch ein Mehrseitenausdruck mit verschiedenen Umbruchsmodi unter-
stützt. Die Daten in diesem Fenstertyp können auch als ASCII-Datei expor-
tiert oder in die Zwischenablage kopiert und von dort z. B. in MS Excel
eingefügt werden.
Seitenvorlagefenster: Dieses Grafikfenster dient als Seitengestaltungsvor-
lage für den Druckvorgang. Eine beliebige Anzahl von Diagrammen oder
Protokollfenstern können in einem Seitenvorlagefenster angeordnet
werden. Ebenso können Objekte wie Texte, Tabellen, Rahmen, Bitmaps,
etc. eingefügt werden, um benutzerspezifische Seitenköpfe zu erstellen.
Composer-Fenster: Dies ist ein spezielles Tabellen-Fenster zum Editieren
von Daten in einer ASAM-ODS-Datenbank. Der Inhalt eines Com-
poser-Fensters ist vergleichbar mit einem Tabellenblatt in MS Excel.
Mit dem Composer können Sie die Inhalte eines Datensets modifizieren.
Sie können zum Beispiel ungültige oder fehlerhaft gemessene Datenpunkte
aus einer Kurve entfernen. Diese Punkte erscheinen dann nicht in einem
Diagramm oder Protokoll.
Wenn die geänderten Daten von einem ASAM-ODS-Server (z. B. AVL San-
4.3.2 Anzeigeobjekte
Jedes Darstellungselement in einem Fenster stellt ein Objekt dar. Objekte
können (außer in Protokollfenstern) durch Klicken mit Maus selektiert werden.
Bei Objekten, die Achsen beinhalten stellen die Achsen zusammen mit den
zugehörigen Daten wieder eigene Unterobjekte dar, die ebenfalls durch Klicken
mit der Maus selektiert werden können.
Selektierte Objekte können bearbeitet werden. Bei Achsen ist dies typischer-
weise das Zoomen oder Verschieben der zugehörigen Kurven. Dies kann durch
Ziehen mit der Maus geschehen, über die entsprechenden Schaltflächen in der
Symbolleiste (passt sich objektspezifisch an) oder über die Auto-Symbolleiste,
die mit dem Kontextmenü (Klick mit der rechten Maustaste) erscheint. Objekte
können auch als Ganzes verschoben, vergrößert oder verkleinert werden. Um
ein unabsichtliches Modifizieren eines fertigen Bildes zu verhindern, muss dazu
zuvor der Design-Mode (große Schaltfläche in der Symbolleiste) aufgerufen
werden.
Weiters besitzen Objekte verschiedene Darstellungseigenschaften wie eine
Linien, Text oder Füllfarbe, Strichstärke und Typ, Schriftarten, Kopfaufbau bei
Tabellen usw. Diese Eigenschaften können zum Teil ebenfalls über die entspre-
chenden Schaltflächen der Symbolleisten oder über den mehrseitigen Eigen-
schaftsdialoge der Objekte geändert werden. Der Eigenschaftsdialog wird immer
nach Selektion des Objekts über das Kontextmenü aufgerufen.
Generell kann zwischen zwei Arten von Anzeigeobjekten unterschieden werden:
Datenanzeigeobjekte: Diese Objekte stellen Mess- und Rechendaten in
unterschiedlicher Form dar: Liniengraphen, Balkendiagramme, Muscheldia-
gramme, Tabellen, Formulare, Balkenstatistik, Streudiagramme, etc.
Der Eigenschaftendialog jedes Objekts enthält somit unter anderem auch
eine Liste, in welcher die Datensets aufgelistet sind, die durch dieses
Objekt dargestellt werden sollen.
Hilfsobjekte: Diese Objekte dienen zum Kommentieren der angezeigten
Daten: frei definierbare Texte, Legenden, Rahmen, Bitmaps, Pfeile, usw.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche -
Diagramme unter Umgang mit Objekten.
4.4 Fensterassistent
Der Fensterassistent erscheint, wenn Sie ein neues Fenster erstellen.
Sie haben folgende Möglichkeiten den Fensterassistenten aufzurufen:
Workflow-Leiste unter Datendarstellung | Neues Fenster:
alternativ Symbolleiste:
Abb. 18
4.5 Objektassistent
Der Objektassistent stellt ein wesentliches Element zum Hinzufügen und
Erstellen von Anzeigeobjekten dar.
Sie haben folgende Möglichkeiten den Objektassistenten aufzurufen:
Workflow-Leiste unter Datendarstellung | Neues Objekt:
alternativ Shortcut-Leiste
Objekt-Bibliothek
Der Assistent besteht aus einem Dialog mit mehreren Seiten:
Auf der ersten Dialogseite wählen Sie das einzufügende Darstellungsob-
jekt. Dazu selektieren Sie zunächst im linken Fensterbereich eine
Objekt-Kategorie (z. B. y/t, y/KW, y/n) und wählen dann rechts im Dialog
einen Objekt-Typ (z. B. Linienkurve).
Über das Kontrollkästchen Quick-Diagramm erhalten Sie ein Diagramm-
fenster, welches aus den folgenden Eigenschaften und Komponenten
besteht:
– Diagrammraster (Rasterlinien) einer X-Achse sowie einer oder meh-
rerer Y-Achsen
– Kanallegende, die automatisch über dem Diagrammraster angeordnet
wird
– Diagrammaußenrahmen zum einfachen Skalieren des gesamten
Objekts
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche unter
Diagramme.
Die Seite Diagrammauswahl erscheint nur, wenn es in einem Diagramm-
fenster bereits mehrere Diagrammobjekte gibt und daher auszuwählen ist,
in welches z. B. ein neues Kurvenobjekt einzufügen ist (siehe Dialogseite
Diagrammauswahl auf Seite 59).
Die letzte Seite enthält Felder, in welche Sie die anzuzeigenden Kanäle
(Datensets) aus dem Kanal-Browser hereinziehen können (einfach per
Drag and Drop). Der Kanal-Browser erscheint automatisch, wenn diese
Seite aufgeschlagen wird.
Nachdem Sie auf einer Seite des Objektassistenten die nötigen Einstellungen
getroffen haben, gehen Sie mit Weiter zur nächsten Seite. Mit Zurück gelangen
Sie zur vorigen Seite. Am Ende bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit Fertig.
Abb. 19
Abb. 20
Diese Seite erscheint, wenn Linien- oder Balkenkurven eingefügt werden sollen
und schon ein Diagrammobjekt existiert. In diesem Fall haben Sie folgende
Auswahl:
Bestehendes Diagramm
Ist dieser Radio Button aktiviert, wird die neue Kurve zusätzlich in das
bestehende Diagrammobjekt eingefügt.
Neues Diagramm
Ist dieser Radio Button aktiviert, wird ein weiteres Diagrammobjekt in das
Diagrammfenster eingefügt.
Die Anordnung der Diagrammobjekte definieren Sie mit Hilfe der sechs
Radio Buttons.
– Auto
Ist dieser Radio Button aktiviert, stellt das System die Diagramm-
objekte automatisch in der bestmöglichen Anordnung dar. Dabei wird
das gesamte Diagrammfenster ausgenutzt.
– Wenn Sie einen der sechs anderen Radio Buttons wählen, werden die
Diagramme so angeordnet, wie sie am Symbol dargestellt sind.
Wenn Sie beispielsweise beabsichtigen vier Diagramme in ein
Diagrammfenster einzufügen, wählen Sie diese Anordnung. Das
Diagrammfenster wird dann von links oben ausgehend befüllt. Werden
nicht vier Diagramme eingefügt, bleibt der/die entsprechende(n)
Platz/Plätze frei.
Sie können den Dialog zur Anordnung der Diagrammobjekte auch über das
Kontextmenü des Diagrammfensters aufrufen.
Abb. 21
Move Up/Down:
verändert die Reihenfolge im Datensetfeld und somit die Anordnung in der
Grafik.
Delete Channel:
löscht einen bereits selektierten Kanal (Mehrfachselektion möglich).
New (Insert):
Fügt einen Listeneintrag für einen neuen Kanal hinzu, der manuell defi-
niert/editiert werden kann.
Bei Diagrammobjekten können weiters Vorgaben bezüglich der Y-Achse getätigt
werden, wenn mehrere Kanäle eingefügt wurden.
Auto:
Wenn sich die gewählten Kanäle durch den Namen unterscheiden, wird für
jeden Y-Kanal eine eigene Achse dargestellt. Wenn sich die Kanäle durch
Namen und eine Nummer unterscheiden, werden alle Kanäle in eine Achse
gezeichnet. Diese Option kann zum Beispiel für Indizierdaten verwendet
werden, wo sich, zum Beispiel einzelne Kanalnamen nur durch Zylindernum-
mern unterscheiden (z. B.: P_ZYL1, P_ZYL2, P_ZYL3, ...).
Gemeinsam:
Es werden alle eingefügten Kanäle einer einzigen Achse zugeordnet.
Individuell:
Es wird für jeden eingefügten Kanal eine eigene Achse gezeichnet.
Klicken Sie nach der Kanalauswahl auf die Schaltfläche Fertig. Das Diagramm,
bzw. die Tabelle wird nun automatisch fertiggestellt.
Beachten Sie, dass die Schaltfläche Fertig nur dann aktiv wird, wenn Datensets
definiert wurden.
Der Bandcursor verbindet zwei Einzelcursor durch eine farbige Fläche und bildet
somit eine Einheit zwischen den Cursors. Beide Cursors können so, durch einen
Klick auf den Bandcursor, gemeinsam verschoben werden. Ein separates
Verschieben der Cursors ist ebenfalls möglich, indem Sie, wie oben
beschrieben, den jeweiligen Cursor nach rechts oder links ziehen.
Sind primärer oder sekundärer Cursor zusammen mit dem Bandcursor aktiviert,
gelten im Cursorfenster folgende Zuordnungen:
1 primärer Cursor
2 sekundärer Cursor
3 Bandcursor 1
4 Bandcursor 2
Information
Wenn Sie Kennfelder mit dem Fadenkreuz-Cursor vermessen und die Werte mit
anderen Kennfeldern vergleichen wollen muss sichergestellt sein, dass die zu
vergleichenden Kennfelder über gleiche Rechenparameter (Rechenbereich X, Y
und Rechengittergröße) verfügen.
Abb. 22
Abb. 23
1. Bewegen Sie die Maus auf die strichlierte rote Linie (die Cursornummer
wird als Tooltip angezeigt):
Abb. 24
2. Klicken Sie einmal mit der linken Maustaste, die Cursorlinie wird durchge-
hend rot angezeigt und kann wieder in den sichtbaren Bereich gezogen
werden.
4.6.4 Cursor-Suche
Abb. 25
Im Kontextmenü eines Cursors können Sie über den Eintrag Cursor-Suche auf
beliebigen Kanälen nach bestimmten Werten suchen.
Cursor:
Hier definieren Sie, auf welchen Cursor sich die Suche beziehen soll.
Datenset:
Hier finden Sie eine Liste mit allen Datensets des aktuellen Diagramms. Die
Suchfunktionen beziehen sich immer auf das aktuell gewählte Datenset.
Finde:
Hier finden Sie eine Auswahl an möglichen Suchkriterien.
Y Wert
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit nach einem Messwert auf der
Y-Achse zu suchen. Der entsprechende X-Wert wird im Resultatfenster
angezeigt.
Wenn exakt dieser Wert in der Kurve nicht vorhanden ist, wird der Y-Wert
als Schwelle aufgefasst, mit welcher die Kurve interpolierend geschnitten
wird. Dabei werden sowohl Schnittpunkte mit steigendem als auch mit fal-
lenden Kurvenverlauf ermittelt. Der Cursor wird genau auf die Positionen
dieser Schnittpunkte gesetzt.
X Wert
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit an eine bestimmte Stelle auf
der X-Achse zu springen.
Minimum/Maximum
Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit nach einem Minimal- bzw.
Maximalwert eines Kanals zu suchen. Der entsprechende X-Wert wird im
Resultatfenster angezeigt.
Die Drop Down-Liste Finde lässt sich durch zwei Einträge in der Datei con-
[Link] beliebig erweitern:
CursorSearchMacroCodeN
Bei diesem Eintrag wird der Code direkt in die Datei [Link]
geschrieben.
Syntax:
CursorSearchMacroCodeN=Name in der Liste;Makrocodezeilen;[;Parameter1Name;
Parameter1Wert[;Parameter2Name;Parameter2Wert]]
N=die Stelle an der der neue Eintrag in der Drop-Down Liste erscheint.
Beispiel
Sie wollen die Drop-Down Liste um den Eintrag "Y-Werte auf fallender Flanke"
erweitern.
Variante 1 (CursorSearchMacroCodeN):
CursorSearchMacroCode3=Y-Wert auf fallender Flanke;arg ds, dsyval\nre-
sult=[Link](dsyval,-1)\nreturn result;Wert:;0
Variante 2 (CursorSearchMacroNameN):
CursorSearchMacroName3=Y-Wert auf fallender Flanke;C:\CON-
CERTO\MyLib\Macros\Cursor-Suche\Y-Wert auf fallender [Link];Wert:;0
Wert:
Hier geben Sie einen Wert ein, nach dem Sie suchen möchten bzw. auf den der
Cursor gesetzt werden soll.
Suche!
startet die Suche
Resultat:
Abb. 26
HINWEIS
Stellen Sie während der Definition der aufzuzeichnenden Kanäle in INCA sicher,
dass der Kanal CYCLE_NO am MDF File gespeichert wird. Dieser Kanal wird
zur synchronisierten Anzeige des MDF Files und des IFiles beim Postprocessing
benötigt.
4.6.6 Verknüpfen eines Cursor mit Scripts oder mit anderen Objekten
Sie können beim Bewegen eines Cursors oder beim Setzen eines Cross-
hair-Cursors automatisch eine Scriptabarbeitung anstoßen, welche Modifikati-
onen der aktuellen Anzeige vornimmt.
Für diese Funktion wird die Verknüpfung von Cursors mit Scripts oder mit
anderen Objekten verwendet. Beispiele für diese Funktion sind:
Lupenfunktion:
Es sind zwei gleichartige Diagramme im Fenster. Beim Bewegen des Cur-
sors in einem der Diagramme soll automatisch im zweiten Diagramm der
Bereich um den Cursor vergrößert dargestellt werden.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in Funktionalitäten der Oberfläche - Dia-
gramme unter Diagrammobjekt in der Beschreibung zur Verknüpfung im
Eigenschaftsdialog der X-Achse.
Korrelation zwischen Prüfstands- und Indizierdaten:
Sie bewegen z. B. in einer Volllastkurve einen Cursor oder setzen einen
Crosshair-Cursor in einer Kennfelddarstellung. Nun soll automatisch zu
dem so definierten Messpunkt das zugehörige Indizierfile geöffnet und in
einem zweiten Diagramm dargestellt werden.
Ein Beispiel zum Korrelieren von Prüfstands- und Indizierdaten finden Sie
im Installationsverzeichnis von CONCERTO (unter StdLib\Work-
Files\Demo\[Link]).
Synchronisation von Zeitbasis- und Videodaten:
Es befindet sich ein Diagramm mit Zeitverläufen, ein Cursor sowie ein
Video-Objekt im Fenster, mit welchem ein Film (AVI) dargestellt wird. Beim
Bewegen des Cursors im Diagramm soll im Video-Objekt das zugehörige
Bild dargestellt werden.
Dazu wählen Sie im Eigenschaftsdialog des Cursors das Script Script Syn-
chronize Cursor and Video aus der rechten Drop-Down-Liste, welches
aufgerufen wird, wenn der Cursor bewegt wird und aus der linken
Drop-Down-Liste OnMove:
Abb. 27
Information
Für jeden Cursor (nicht bei Fadenkreuz-Cursor) wird in der Datei [Link]
eine User-Variable %CURSOR_Nr (für vertikale Cursor) oder %HCURSOR_Nr
(für horizontale Cursor) angelegt, deren Wert bei jeder Änderung der Cursorpo-
sition automatisch aktualisiert wird und so für Berechnungen aktuell zur Verfü-
gung steht.
Das Cursorscript Script Synchronize Cursor and Video ist ein Beispiel, mit
welchem die Position von Cursor_1 aus dem einzigen Diagrammobjekt des
aktuellen Fensters gelesen wird. Nach einer Umrechung des vom Cursor
zurückgelieferten Zeitwertes auf die Video-Zeiteinheit (abhängig vom AVI)
wird im vorhandenen Movie-Objekt dieses Bild gewählt:
Beispiel
Win = GetActiveWin()
[Link] = %CURSOR_1*1000 //set movie and cursor to same position
and convert e.g. from [ms] to [sec]
[Link]
[Link] Speichern
Diese Auswahl speichert das aktuelle Layout (siehe auch Layout-File auf
Seite 71).
cdi: Diagrammfenster
cre: Protokollfenster
cpt: Seitenvorlage
ccw: Composerfenster
cdg: Dialogfenster
Information
Verwechseln Sie nicht das Speichern eines Fensters mit dem Exportieren!
Beim Speichern wird die Layoutinformation, welche nur die Namen der Daten-
sets beinhaltet, aber keine Daten selbst, abgelegt.
Beim Exportieren, werden die Dateninhalte des Fensters in grafischer oder
numerischer Form als File gespeichert.
Container:
Speichert das aktuelle Layout zusammen mit allen angezeigten Daten (bei
Indizierdaten nur vom aktuellen Zyklus), berechneten Formeln sowie ver-
wendeten Transformationsmakros in einem komprimierten Containerfile
(Dateiendung .ccf). Wird diese Datei einem anderen Anwender zur Verfü-
gung gestellt, kann er damit die gleiche Darstellung erzeugen ohne auf die
Originaldaten Zugriff zu haben. Mehr zu diesem Thema finden Sie im
Abschnitt Container-Funktion auf Seite 72.
Der Speicherdialog bietet einen Balken mit Schaltflächen zur raschen Auswahl
der wichtigsten Verzeichnisse:
Letzte: stellt das zuletzt benutze Verzeichnis ein.
Arbeitsumgebung: stellt das der Dateiart entsprechende Unterverzeichnis der
Arbeitsumgebung ein. Wird ein Workfile gespeichert, fehlt diese Kategorie, statt-
dessen wird das Verzeichnis, welches die Demo-Workfiles beinhaltet einge-
blendet.
Eigene: stellt das der Dateiart entsprechende Unterverzeichnis der persönlichen
Bibliothek (MyLib) ein.
Standard: stellt das der Dateiart entsprechende Unterverzeichnis der Standard-
bibliothek (StdLib) ein.
Favoriten: zeigt die Verzeichnisse an, die im persönlichen Profil unter Windows
als Favoriten definiert sind.
Eine Dropdown-Schaltfläche neben der Speichern-Schaltfläche im Dateidialog,
lässt ein Speichern für ältere Programmversionen zu.
Abb. 28
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Öffnen- und Speicherdialoge auf
Seite 72.
4.7.2 Layout-File
Das Layout-File (Endung .cly) enthält alle Fenster mit all ihren Objekten, diverse
Formateinstellungen und eventuelle CalcGraf-Modelle. Beim späteren Öffnen
eines Layoutfiles werden alle Einstellungen wiederhergestellt. Gleichzeitig
können Sie dabei über den Daten-Explorer auch die auszuwertenden Versuche
öffnen. Nicht im Layoutfile enthalten sind:
Formeln, die nicht über CalcGraf synthetisiert wurden
Makros (Verwendung in Formeln und als Darstellungstransformationen)
Scripts zur Steuerung von Abläufen
4.7.3 Arbeitsumgebung/Workfile
Arbeitsumgebung
Layout-Datei n
Layout-Datei ...
Layout-Datei 1
Diagrammfenster n
Die Arbeitsumgebung ist eine definierte Ordnerstruktur,
Diagrammfenster ... In welcher die Inhalte mehrerer Layoutdateien
zusammengefasst werden. Zusätzlich enthält das
Diagrammfenster 1 Verzeichnis der Arbeitsumgebung folgende Inhalte:
Diagramme Formeln
Protokolle Makros
Tabellen Scripts
Fensterobjekte spezifisch angepasste Kommandoleisten
(z.B. Textfelder) verwendete Grafikdateien (z.B. *.jpg, *.bmp)
Legenden Datenumgebungsdateien (spezifische DXV-Dateien)
Diagramm- / Protokollfenster
Vorlagefenster
CalcGraf-Modelle
Transformationsmakros (embedded)
Messdaten-Dateien
Abb. 29
4.7.4 Bibliotheken
Die Installation legt auch zwei Bibliotheksverzeichnisse an (StdLib und MyLib).
Dies haben ähnliche Unterverzeichnisse wie die Arbeitsumgebung. Hier können
Sie alle Hilfsdateien (Makros, Formeln, Scripts, Modelle etc.) speichern die nicht
nur für das aktuelle Projekt (d.h. die aktuelle Arbeitsumgebung) wichtig sind,
sondern die immer verfügbar sein sollen. Bei Arbeitsgruppen könnte die Stan-
dardbibliothek gleich bei der Installation auf ein gemeinsames Netzwerklaufwerk
gelegt werden und steht damit allen Benutzern zur Verfügung.
4.7.6 Container-Funktion
Die Container-Funktion dient dazu, ein Layout mit allen im Layout verwendeten
Daten, Makros und Bitmaps auf einfache Art transferieren zu können (z. B. über
E-Mail). Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass nur die wirklich wichtigen Daten
gespeichert werden, um die Größe des Containers möglichst gering zu halten.
Abb. 30
Das Ergebnis des Exportierens ist ein Container-File, in dem alle nötigen Files
komprimiert sind.
4.7.7 Scriptunterstützung
Folgender Scriptbefehl steht zur Verfügung:
ExportContainer()
Dieser Befehl exportiert ein Layout mit sämtlichen verwendeten Daten in das
Container-Verzeichnis.
Fehlerdialoge und Erfolgsbericht werden in diesem Fall unterdrückt.
4.8.1 Datenexport
[Link] ASCII-Daten
Protokollfenster sind die Grundlage des Datenexports im ASCII-Format. Um
exportierte ASCII-Daten in anderen Applikationen verwenden zu können, sollten
Sie eine passende Spaltentrennung wählen. Durch Ändern des Eintrages
ColumnSeparator in den CONCERTO-Voreinstellungen können Sie diese
ändern. Folgende Einstellungen werden unterstützt:
ColumnSeparator = SPACE: Leerzeichen zwischen Spalten
ColumnSeparator = TAB: Tabulatoren zwischen Spalten
ColumnSeparator =SEMICOLON: Strichpunkte (;) zwischen Spalten
Formatfunktion wie Umbruchsmethode, Spaltenwiederholung, Fett, etc. werden
für den Export nicht berücksichtigt. Sie müssen also Ihre bestehenden Proto-
kolle nicht verändern.
Kopieren über das Clipboard
• Wenn Sie alle Daten kopieren wollen, rufen sie das Menü Bearbeiten |
Kopieren (Metafile/Text) auf, sofern ein alphanumerisches Fenster ange-
zeigt wird.
Das Clipboard ist auf eine maximale Größe von 64kByte begrenzt.
Datenexport über eine Datei
Wenn Sie eine große Datenmenge an andere Anwendungen weitergeben
möchten, sollten Sie die Dateiexport-Funktion benutzen.
1. Aktivieren Sie das Protokollfenster und wählen Sie das Menü Datei |
Fenster exportieren als | Text-Datei.
2. Geben Sie im erscheinenden Standarddialog einen Filenamen und ein Ziel-
verzeichnis an.
3. Bestätigen Sie den Dialog mit OK.
Alle Inhalte des Protokollfensters werden in das File geschrieben.
Um nur einen Teil der Liste zu exportieren, ändern Sie den X-Bereich im
Fensteraufbaudialog.
Formatfunktion wie Umbruchsmethode, Spaltenwiederholung, Fett, etc. werden
für den Export nicht berücksichtigt. Sie müssen also Ihre bestehenden Proto-
kolle nicht verändern.
[Link] Grafik
• Wählen Sie das Menü Bearbeiten | Kopieren (Metafile/Text), sofern ein
alphanumerisches Fenster angezeigt wird. Der Inhalt des aktiven Graphik-
fensters (Diagramm, Seitenvorlage) wird dann als Windows Metafile in die
Zwischenablage eingefügt und kann in eine andere Applikation eingefügt
werden.
5 Berechnungen
Die CONCERTO-Basisapplikation verfügt über einen integrierten Formel/Scrip-
tinterpreter, mit dem sowohl Berechnungen (Formeln und Makros) als auch
Abläufe (Scripts) abgearbeitet werden können. Formeln werden als künstliche
Kanäle verwaltet, Makros dienen als Unterprogramme zu Formeln oder als
Darstellungstransformationen. Scripts sind Ablaufdefinitionen und werden durch
eine Benutzeraktion gestartet.
Formeln, Makros und Scripts werden als separate ASCII-Dateien gespeichert.
Ein intelligenter Compiler compiliert diese automatisch, bevor sie ausgeführt
werden, damit sie anschließend so schnell wie möglich interpretiert werden
können.
Zur Erstellung von Formeln, Makros und Scripts steht ein spezieller Texteditor
(der sogenannte Formel/Script-Editor) mit Syntax-Highlighting zur Verfügung.
Wenn Sie Indizierauswertungen durchführen wollen, empfehlen wir jedoch den
grafischen Recheneditor CalcGraf zu verwenden. Dieser erlaubt eine grafische
Verknüpfung von Basisfunktionen und erzeugt daraus die Formeln eigenständig.
Dies ist vor allem bei Mehrzylinderauswertungen, wo gleiche Signalnamen mit
unterschiedlichen angefügten Zylindernummern verwendet werden, eine große
Erleichterung. Zusätzlich erstellt CalcGraf auch automatisch Statistikkenn-
größen.
Die Basisfunktionen von CalcGraf sind CalcGraf-Makros, die als solche ausge-
führt werden. Um eigenständig solche Makros erstellen zu können, ist die
Kenntnis der Formelinterpreter-Funktionalität essentiell.
Für einfache einzeilige Berechnungen steht auch ein Taschenrechner (der soge-
nannte Calculator) zur Verfügung, mit dem Sie die wichtigsten mathematischen
Grundoperationen sowie eine Reihe vordefinierter Makros auf bis zu vier Kanäle
anwenden können.
5.1 Formeln
Formeln stellen eine Möglichkeit dar, um einem Versuch virtuelle Kanäle hinzu-
zufügen, welche berechnete Größen beinhalten. Eine Formel kann auf eine
unbegrenzte Anzahl von Datensets zugreifen, aber sie liefert immer nur ein
Datenset als Ergebnis. Sie können also beliebig viele Datensets in Ihre Berech-
nungen einbeziehen. Das Ergebnisdatenset kann aus einer beliebigen Anzahl
von Punkten bestehen, auch aus nur einem einzigen.
Eine Formel muss in einer eigenen Datei mit der Endung .frm definiert werden.
Der Name dieser Formeldatei definiert auch den Namen des Ergebnisses. In
den Einstellungen der Datenumgebung können Sie einen Verzeichnispfad mit
Formeldateien einer Datenquelle und einem Datenschlüssel zuweisen. So
können Sie Formeldateien für verschiedene Dateitypen verwalten (z. B. Prüf-
standsformeln und Indizierformeln).
CONCERTO zeigt Ihnen die Formeln, die Sie einer Datenquelle und einem
Datenschlüssel zugewiesen haben, als virtuelle Kanäle im Daten-Explorer an.
Abb. 31
Beim Laden werden aus diesen Formeln Datensets, so wie bei jedem anderen
Kanal. Während der Erstellung des Datensets wird jedoch intern der Formelcom-
piler aufgerufen. Der Compiler lädt die zu bearbeitenden Datensets, führt die
Berechnungen im Hintergrund aus und gibt ein resultierendes Datenset zurück.
Als Anwender merken Sie allerdings nichts von dieser Prozedur, außer einer
Information
5.2 Makros
Zusätzlich zu Formeln können Sie auch Makrofunktionen definieren. Die Syntax
entspricht zwar denen der Formeln, sie erzeugen jedoch keine virtuellen Kanäle.
Sie sind im Prinzip nur benutzerdefinierbare Funktionen (Unterprogramme), die
in Formeln als Erweiterung zu bestehenden Funktionen gesehen werden
können. Sie können jedoch auch direkt in Diagrammen als Transformationen für
X- und Y-Achsen verwendet werden.
Makros werden durch den Makrofunktionsaufruf gestartet. Jede Makrofunktion
liefert ein Datenset; das könnte eine ganze Kurve, oder ein einzelner Wert sein.
Eine Makrofunktion benötigt üblicherweise Argumente (Ausnahme: Makrofunkti-
onen für Konstante wie PI usw.), welche im Makrofunktionsaufruf übergeben
werden. Sie können Datensets, Konstante, andere Funktionen, Makros und
ganze Ausdrücke als Argument verwenden.
Eine Makrofunktion wird wie eine normale Formel mit dem Formel/Script-Editor
erzeugt und gespeichert. Im Gegensatz zu Formeln müssen Makrofunktionen
eine Erweiterung (.MAC) erhalten.
Es gibt mehrere Gründe, Makros zu verwenden. Oft werden ähnlich aussehende
Formeln benötigt, die den selben Berechnungsalgorithmus auf verschiedene
Kanäle anwenden. Anstatt nun viele ähnliche lange Formeln zu schreiben (eine
für jeden Kanal), können Sie eine Makrofunktion erstellen, welche alle gemein-
samen Teile beinhaltet. In den Formeln selbst werden nur noch diese Makro-
funktionen aufgerufen und die benötigten Datensets als Argumente übergeben.
Im Gegensatz zu Formeln werden Makrofunktionen nicht einer bestimmten
Datenquelle zugewiesen. Sie müssen in definierten Verzeichnissen abgelegt
sein, in denen der Compiler automatisch danach sucht. Die Verzeichnisse
können in der Datei [Link] unter dem Eintrag "GlobalMacroDir" definiert
werden (siehe dazu auch unter Extras | Voreinstellungen). Überdies werden
auch noch die Verzeichnisse die durch den Eintrag „MacroPath“ in der Datei
[Link], sowie die Makros im Unterverzeichnis Macros der aktuellen
Arbeitsumgebung liegen, verwendet.
Makros können auch als sogenannte Transformationen benutzt werden. Dabei
handelt es sich um Rechenprozeduren, die unmittelbar vor der Darstellung eines
Kanals in einem Diagramm oder einer Tabelle aufgerufen werden. Auf diese
Weise kann oft die Erstellung separater Formeln vermieden werden. Um eine
Transformation zu definieren, müssen Sie das entsprechende Makro in der
Eigenschaftsseite Transformation (Kategorie Allgemein) des jeweiligen
Darstellungsobjekts auswählen. Die dort zur Verfügung gestellten Makros
stammen aus den Verzeichnissen, die in der Datei [Link] unter den
Einträgen "GlobalMacroDir", "XTrafoMacroDir" und "YTrafoMacroDir" definiert
sind (siehe auch Extras | Voreinstellungen). Für weitere Informationen siehe
auch Transformationsmakros auf Seite 79.
Information
5.2.2 Transformationsmakros
Transformationsmakros werden in Darstellungsobjekten verwendet, um die darin
enthaltenen Datensets vor der Anzeige in irgendeiner Form zu bearbeiten. Auf
diese Weise könnte z. B. ein Kurvenverlauf vor der Anzeige geglättet werden.
Ebenso könnte man damit einen Kanal vor der Darstellung umkalibrieren oder
einen zeitlichen Verlauf z. B. in x-Richtung verschieben. Eine andere Möglichkeit
besteht darin, aus einer Kurve einen Kennwert z. B. das Maximum oder den
Mittelwert zu errechnen und diesen in einer Tabelle darzustellen. Damit würde
man zwar einem Tabellenobjekt eine ganze Kurve als Datenset übergeben,
durch das Transformationsmakro wird dieser jedoch zu einem einzigen Ergeb-
niswert reduziert.
Die Zuweisung eines Transformationsmakros erfolgt über die Eigenschaftsseite
Transformation (Kategorie Allgemein) des jeweiligen Darstellungsobjekts. Hier
kann aus den Makros der aktuellen Arbeitsumgebung, der Standardbibliothek
oder der persönlichen Bibliothek gewählt werden. Das in dem Anzeigeobjekt
enthaltene Datenset wird als Argument an das Makro übergeben. Zusätzlich
können auch noch weitere Argumente im Eigenschaftsdialog definiert werden
und an das Makro übergeben werden.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Online-Hilfe.
5.3 Scripting
CONCERTO kann in sogenannten Scriptdateien vordefinierte Steuersequenzen
abarbeiten. Scripts sind ASCII-Dateien mit der Endung .CSF. Sie können über
den Formel/Script-Editor erstellt werden. Sie können eine Anzahl von
Kommandos enthalten, die von CONCERTO interpretiert und ausgeführt
werden. Auf diese Weise bietet CONCERTO zusätzlich zu den standardmäßig
bereits bereitgestellten Funktionen, eine vollwertige Programmierumgebung für
die Entwicklung eigener Applikationen an.
Wenn Sie ein Script erstellt haben, können Sie dieses über den Menüpunkt
Ausführen | Script starten. Wählen Sie im erscheinenden Dateidialog einfach
die entsprechende Scriptdatei aus.
Der Name einer Scriptdatei kann auch als Argument beim Start von CONCERTO
angegeben werden. CONCERTO führt dann diese Scriptdatei aus und kehrt
danach wieder in den Modus zurück, der Benutzereingaben erlaubt (sofern Sie
keine EXIT- Anweisung in der Scriptdatei haben).
Berechnungen und Scripts können durch Drücken der Taste Esc abgebrochen
werden.
Abhängig von der gerade durchgeführten Aktion, welche abgebrochen werden
soll, muss die Taste Esc unter Umständen öfter gedrückt werden.
5.5 Berechnungstools
Folgende Berechnungstools stehen Ihnen zur Verfügung:
Formel/Script-Editor (Formeln und Scripts)
CalcGraf (grafische Berechnungsmodelle)
Calculator (für einfache Formeln)
5.6 Formel/Script-Editor
Der Formel/Script-Editor stellt Ihnen eine komplette Entwicklungsumgebung
innerhalb von CONCERTO zur Verfügung. Diese Beschreibung gilt auch zur
Erstellung von Makrofunktionen und Scripts. Der Formel/Script-Editor wird über
die Shortcut-Leiste oder das Menü Ansicht | Komponenten |
Formel/Script-Editor aufgerufen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum
Formel/Script-Editor.
5.7 CalcGraf
Zur umfassenden Auswertung von Indizierdaten (teilweise auch für Zeitbasis-
daten) steht Ihnen ein intelligenter Formelinterpreter zur Verfügung, der über
den grafischen Editor CalcGraf parametriert werden kann. Dieser wird über die
Shortcut-Leiste oder das Menü Ansicht | Komponenten | CalcGraf aufgerufen.
Der Editor hat ein eigenes Applikationsfenster mit einer eigenen Menüleiste und
einer eigenen Symbolleiste. Wenn Sie den Editor vorübergehend nicht mehr
benötigen, schließen Sie ihn einfach. Der Editor arbeitet als sogenannter Auto-
mation Server. Beim Schließen des Fensters wird er nicht wirklich beendet,
sondern nur unsichtbar geschaltet. Es geht daher auch ohne explizite Speicher-
befehle nichts verloren. Wenn Sie ihn erneut aufrufen, nimmt er den gleichen
Zustand wie zuvor an.
Mit CalcGraf können Sie sogenannte grafische Rechenmodelle erstellen, in
denen diverse Funktionsblöcke verknüpft und mit Ein- und Ausgängen
beschaltet werden. Beim anschließenden Kompilieren des Modells werden für
alle Ausgänge Formelfiles angelegt. Diese fungieren als künstliche Kanäle und
stehen damit in der Kanalliste der Indizierdateien zur Verfügung und können in
Diagramme und Tabellen eingefügt werden. Die Berechnung durch den inte-
grierten Formelinterpreter erfolgt erst bei der Anzeige einer Formel.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zum CalcGraf.
5.8 Calculator
Der Calculator dient zur einfachen Erstellung von einzeiligen Formeln und
Transformationsmakros. Er führt keine eigenen Berechnungen durch, sondern
erzeugt Formeldateien, die in späterer Folge vom Formel/Script-Editor abgear-
beitet werden. In dieser Hinsicht stellt der Calculator eine vereinfachte Variante
des Formel/Script-Editors dar. Allerdings verfügt er über zusätzliche Mecha-
nismen zum Verwalten der Formeln, worauf im Folgenden näher eingegangen
wird.
Im Calculator kann über eine Eingabezeile ein Formelausdruck, bestehend aus
Variablen, arithmetischen Operatoren und Funktionen erstellt werden. Es stehen
4 Eingangsvariablen (A, B, C, D) zur Verfügung, denen Datensets zugewiesen
werden können. Die Erstellung des Formelausdrucks erfolgt über die Schaltflä-
chen oder über die Tastatur.
5.8.1 Aufrufvarianten
Sie haben folgende Möglichkeiten den Calculator aufzurufen:
über die Workflow-Leiste:
5.8.2 Oberfläche
Die Oberfläche des Calculators setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
6
4
5
[Link] Eingabefelder
Name Über dieses Feld wird der Name der zu erzeugenden Formel festgelegt. Das
System schlägt automatisch einen Namen vor, welcher sich von der ersten Vari-
ablen ableitet. Dies wird durch den Ausdruck <A> angedeutet. An diesem
Namen des ersten Variablen-Datensets wird noch das Zeichen "_" angefügt. Je
nach durchgeführter Operation bzw. Funktion fügt das System weiters noch ein
entsprechend bezeichnetes Post Fix an. Dieser Default-Name kann von Ihnen
beliebig überschrieben werden. Haben Sie in diesem Feld einmal Änderungen
durchgeführt, hängt das System in weiterer Folge keine automatischen Post
Fixes mehr an.
Einheit In diesem Feld können Sie den Einheitenstring eingeben, welcher der erzeugten
Formel zugewiesen wird. Bleibt das Feld leer, wird die Einheit aus dem ersten
Variablen-Datenset übernommen.
Beschreibung Hier können Sie eine Beschreibung zur erstellten Formel eingeben, welche in
das Beschreibungs-Attribut des erzeugten Formeldatensets übernommen wird.
Damit steht es auch für Diagramme und Tabellen bzw. im Kanal-Browser zu
Verfügung.
Variablenfelder Über diese Felder werden den 4 möglichen Variablen (A bis D) Datensets zuge-
wiesen. Im Formelausdruck selbst werden dann immer nur die Variablennamen
verwendet, wodurch der Ausdruck kürzer und übersichtlicher wird. Sie können
die Variablenfelder manuell befüllen oder Kanäle aus dem Kanal-Browser
ziehen. Es ist auch möglich gruppierte Kanäle (z. B. PZYL*) in die Variablen-
felder zu ziehen. In diesem Fall werden Formeln für jeden einzelnen Zylinder
generiert.
Einer Variablen kann auch manuell eine User-Variable zugewiesen werden.
Weiters besteht dadurch auch die Möglichkeit Datensets einfach zu ersetzen,
ohne den Formelausdruck ändern zu müssen. Sie könnten z. B. eine beste-
hende Formel öffnen (Kontextmenüeintrag Formel bearbeiten am Formelkanal
im Kanal-Browser), darin dann die Variablen-Datensets über Drag und Drop
[Link] Formelzeile
Der Calculator besteht aus einem Dialog in dessen Mitte sich die Eingabezeile
f= befindet. In dieser erstellen Sie den Formelausdruck mit Hilfe der Schaltflä-
chen bzw. durch Tastatureingaben.
Abb. 33
Die einzelnen Schritte, die Sie bei der Erstellung einer Formel durchführen,
werden als Historie gemerkt. Sie können mit der Drop-Down-Listbox jederzeit
einen früheren Stand abrufen und damit den Formelinhalt der aktuellen Zeile
ersetzen. Um nur einen Schritt zurück zu gehen, können Sie auch die Rück-
gängig Taste benützen. Mit C(lear) wird der Inhalt der Formelzeile gelöscht.
[Link] Rechenschaltflächen
Operationstasten
(schwarz)
Abb. 34
Mit diesen Tasten kann eine Variable (A, B, C, D) ein arithmetischer Operator (+,
-, *, /) ein erweiterter Operator (^ =Potenzfunktion, 1/ = Kehrwert) sowie eine
Klammer in die Formelzeile eingefügt werden.
Arithmetiktasten
(rot)
Abb. 35
Information
Funktionstasten
(blau)
Abb. 36
Beispiel
Um zuerst zu glätten, dann zu differenzieren und davon das Maximum zu
bestimmen drücken Sie einfach dazu die folgenden Tasten hintereinander: Glät-
tung, Ableitung, Maximum
Haben Sie am Ende der Formelzeile einen Operator eingefügt und drücken Sie
dann eine Funktionstaste, wird die Funktion an den Operator angehängt. Im
Anschluss daran sollten Sie eine Variablentaste drücken, um diese Variablen
dann automatisch als Argument in die angefügte Funktion einzusetzen. Um
wieder am Ende der Formelzeile fortfahren zu können, klicken Sie mit der Maus
dorthin, wodurch die Einfügemarke umgesetzt wird.
Tastenübersicht:
Wurzel
Absolutbetrag
Mittelwert
Minimum
Maximum
Ableitung
Integral
Glättung
Makrotasten
Abb. 37
Beispiel
FormulaCalculatorMacro1=D:\CONCERTO\StdLib\Macros\[Link];D:\CONCERTO\AvlLib\
Graphics\[Link];filt
Schnittpunkte ([Link]):
Dieses Makro dient dazu alle Schnittpunkte einer Kurve mit einer waagrechten
Schwellkurve zu ermitteln. Dazu ist im Parametereingabedialog die Schwelle
und die Flankenorientierung einzugeben. Über Letztere kann gesteuert werden,
ob nur Schwellwertüberschreitungen (positive Flanke), Schwellwertunterschrei-
tungen (negative Flanke) oder beide ermittelt werden sollen. Zu beachten ist
dabei, dass keine Interpolation durchgeführt wird, sondern die den Schwellen
am nächsten liegenden Punkte der Kurve retourniert werden. Das Ergebnis-
datenset besteht aus sovielen Punkten wie Schnittpunkte gefunden wurden. Die
X-Spur enthält die jeweiligen X-Werte dieser Punkte. So ein Datenset kann
sowohl als Verlauf (typischerweise nur als Punkte ohne Verbindungslinie) oder
als Tabelle mit Basisspalte visualisiert werden.
Werteverteilung ([Link]):
Dieses Makro erstellt eine eindimensionale Klassierung des Eingangsdatensets.
Zusätzlich zu den definierten Klassen werden für die Punkte, die ausserhalb der
definierten Klassierungsgrenzen liegen, zwei Outlier-Klassen erzeugt.
Parameter:
Min = untere Klassierungsgrenze
Max = obere Klassierungsgrenze
Schritt = Klassenbreite
Wird für alle drei Parameter 0 (= Voreinstellung) übergeben, so werden
zwischen dem Minimum und dem Maximum des Datensets automatisch 10
Klassen erzeugt.
Prozentuelle Werteverteilung ([Link]):
Dieses Makro erstellt eine prozentuelle eindimensionale Klassierung des
Eingangsdatensets.
Funktionalität und Parameter sind identisch zur oben beschriebenen Wertever-
teilung.
Polynomiale Ausgleichkurve (TRENDCURVE_POLYNOMIAL.MAC):
Dieses Makro erstellt eine polynomiale Ausgleichskurve. Die Ordnung für das
Polynom kann als Parameter definiert werden.
Trendkurve (TRENDCURVE_SPLINE.MAC):
Dieses Makro erstellt einen kubisch interpolierten Spline (dritte Ordnung).
Ausgleichsgerade (TRENDCURVE_LINEAR.MAC):
Dieses Makro erstellt eine Ausgleichsgerade (der ersten Ordnung) nach dem
Verfahren der kleinsten Quadrate.
(Anwendungsbeispiel siehe Hinzufügen einer Berechnung zu einer angezeigten
Kurve auf Seite 130.)
[Link] Aktionsschaltflächen
Mit dieser Schaltfläche können Sie in den Formel/Script-Editor wechseln und die
vom Calculator erzeugte Formel einsehen oder editieren, um z. B. weitere
Syntax hinzuzufügen. Werden diese Änderungen im Formel/Script-Editor
gespeichert, kann es vorkommen, dass die Formel danach mit dem Calculator
nicht mehr editiert werden kann. Um dies zu vermeiden, können Sie beim Spei-
chern im Formel/Script-Editor wählen, ob die Formel mit oder ohne Calcu-
lator-Erkennung gespeichert werden soll. Die Schaltfläche ist erst aktiv, wenn
zuvor einmal die Vorschau-Schaltfläche geklickt wurde.
Mit dieser Schaltfläche rufen Sie eine Vorschau des erzeugten Formeldatensets
(bzw. der Makrofunktion) auf. Dazu wird die Formel erstellt, sie ist nun auch im
Kanal-Browser sichtbar.
Über diese Schaltfläche wird die Formel erstellt und der Calculator geschlossen.
Danach ist die Formel im Kanal-Browser verfügbar.
Wurde der Calculator über Eintrag Berechnung hinzufügen aus dem Kontext-
menu einer Achse gestartet, erfolgt eine Abfrage, in welcher Form die erzeugte
Berechnung angezeigt werden soll.
Wenn Sie eine existierende Formel bearbeiten möchten, wählen Sie im
Kanal-Browser am Formelkanal den Kontextmenüeintrag Formel bearbeiten.
Die Schaltfläche OK muss auch beim Erstellen von Transformationen geklickt
werden, obwohl hier keine Datei angelegt wird.
[Link] Datenschlüsselwahl
Calculator-Formeln werden im Datenschlüssel des ersten Eingangsdatensets
der Formel (normalerweise der Variablen A zugeordnet) erstellt. Das bedeutet,
dass die erzeugten Formelkanäle dort aufscheinen, wo sich auch das Datenset
der Variable A befindet. Dies wird auch als Kontext bezeichnet und wird im
Calculator-Dialog angezeigt.
Wenn Sie das Kontrollkästchen Schlüssel CLC aktivieren, wird ein neuer
Datenschlüssel mit dem Namen CLC - Calculator Formulae angelegt und die
Formel in diesem abgelegt.
In den Variablenfeldern werden dann zusätzlich zu den Datensetnamen die
Datenschlüssel angeführt (z. B. CA’P_ZYL1) aus denen die Datensets stammen.
Das ist deshalb nötig, da der Datenschlüssel der Calculator-Formel (=Kontext)
nun ein anderer ist als der Datenschlüssel der Eingangsdatensets.
verwandte Kontext definieren (siehe in der Online-Hilfe unter Kontext definieren).
Themen
[Link] Makroliste
In diesem Listenfeld werden alle in der Formelzeile verwendeten Calc-
Graf-Makros angezeigt.
Nach Selektion des zu bearbeitenden Makros ermöglicht die Schaltfläche Para-
meter eine einfache Bearbeitung der einzelnen Parameter, indem der Calc-
Graf-Parameterdialog erneut aufgerufen wird (auch über einen Doppelklick auf
einen Listeneintrag möglich).
Die Änderungen werden direkt nach dem Klicken auf die Schaltfläche OK im
Parameterdialog in die Formelzeile übernommen.
Information
Bedenken Sie, dass Formeln, die mit dem Calculator erzeugt wurden, nach
einem Wechsel des Layouts oder in einem neu erzeugten Layout nicht mehr zur
Verfügung stehen.
6 Tutorial
Das folgende Tutorial zeigt Ihnen anhand von einfachen Beispielen häufige
Bedienschritte in CONCERTO.
Es werden dabei Demodaten verwendet, welche bei einer Standardinstallation
mitgeliefert werden. Wie Sie auf diese Demodaten zugreifen können und welche
weiteren Aktionen Sie damit ausführen können, wird in den folgenden Beispielen
in Form von Schritt für Schritt Anleitungen erklärt.
Wenn Sie CONCERTO öffnen, wird möglicherwiese ein Startdialog angezeigt.
• Schließen Sie den Dialog, da er für das Tutorial nicht von Bedeutung ist.
6.1 Beispiele
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/IFile die Datei Dyna_d.001.
Die Dialogbox wird geschlossen. Die Daten werden im Kanal-Browser
angezeigt.
4. Führen Sie einen Doppelklick auf den Kanal P_Zyl1 im Kanal-Browser aus,
um eine Vorschau des Zylinderdrucks zu erhalten:
Abb. 38
Abb. 39
Die oben beschriebene Vorgangsweise kann nur auf Daten angewendet werden,
die eine automatisierte eindeutige Erkennung zulassen (z. B. AVL IFile, INCA
MDF File, AVL CTF File, ASAM ATF File, etc.).
Beispiel: Im folgenden Beispiel erfahren Sie, wie CONCERTO mit Formaten umgeht, die
nicht eindeutiges automatisiert nicht eindeutig identifizierbar sind und lernen, wie Sie auch diese
Format aus Liste öffnen können:
(z. B. ASCII-For-
1. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datenzugriff:
mat)
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/ASCII die Datei Torque_Stats.txt.
Der Formatauswahldialog für ASCII-Formate erscheint.
Abb. 40
Abb. 41
Abb. 42
Beispiel: Im folgenden Beispiel lernen Sie den ASCII-File-Assistenten zur Definition neuer
neues ASCII-Format ASCII-Formate kennen:
1. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datenzugriff:
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/ASCII die Datei [Link].
Information
Falls die Datei [Link] bisher noch nie mit Ihrer CONCERTO-Installation
geöffnet wurde, erscheint der Formatauswahldialog für ASCII-Formate. Bitte
führen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte aus.
Wurde die Datei [Link] zuvor schon einmal mit Ihrer CONCERTO-Installa-
tion geöffnet, wird die Datei automatisch geöffnet und im Kanal-Browser ange-
zeigt. Bitte fahren Sie in diesem Fall mit Schritt 11 fort.
Abb. 43
Abb. 44
Abb. 45
Abb. 46
12. Selektieren Sie alle Kanäle dieses Datenschlüssels und wählen Sie im Kon-
textmenü den Eintrag Eigenschaften:
Abb. 47
Abb. 48
Abb. 49
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Suchen und
öffnen.
Der Daten-Explorer wird geöffnet.
3. Navigieren Sie in der Arbeitsplatz / Netzwerk-Sicht in das Installationsver-
zeichnis von CONCERTO:
Abb. 50
4. Öffnen Sie aus dem Ordner DemoData den Unterordner IFile durch Dop-
pelklick.
Abb. 51
Abb. 52
Abb. 53
Die oben beschriebene Vorgangsweise kann nur für Daten angewendet werden,
die eine eindeutige Erkennung zulassen.
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Suchen und
öffnen.
Der Daten-Explorer wird geöffnet.
Abb. 54
Abb. 55
Abb. 56
Der Vorteil dieser Sicht liegt in der logischen Gruppierung der Datensicht, in
der Übersicht über alle Versuche der jeweiligen Datenquelle bis in die
Kanalebene, ohne den Versuch öffnen zu müssen sowie in der Datenvor-
schau.
6. Doppelklicken Sie auf den Versuch Dyna_d.001 und selektieren Sie den
Datenschlüssel CA - Kurbelwinkel.
Kanalvorschau
7. Führen Sie einen Doppelklick auf den Kanal P_ZYL1 aus, um eine Vor-
schau des Zylinderdrucks zu erhalten:
Abb. 57
Abb. 58
Abb. 59
Der Daten-Explorer zeigt nun nur noch die gefilterten Daten, nämlich Ver-
suche, die mit den Buchstaben OP beginnen:
Abb. 60
Der Filter wird in der Pfad- und Filterbedingungszeile angezeigt und kann
durch einen Klick editiert werden:
Abb. 61
Abb. 62
Abb. 63
Die Dateien OP13.001 bis 012 werden geöffnet und im Kanal-Browser dar-
gestellt. Beachten Sie die veränderte Symbolik.
(Wie Sie mit Daten arbeiten, beispielsweise Diagramme erstellen, Berech-
nungen und Filevergleiche durchführen, erfahren Sie in den folgenden
Abschnitten.)
13. Selektieren Sie nun wieder alle Dateien und wählen Sie im Kontextmenü
den Eintrag Schließen. Dies kann sowohl über den Daten-Explorer als
auch über den Kanal-Browser erfolgen:
Abb. 64
[Link] Diagrammfenster
Dieser Fenstertyp kann mehrere Diagramme und andere grafische Datendar-
stellungen enthalten. Diagramme können Daten als Kurvenverläufe über Zeit,
Kurbelwinkel, Zyklusnummer, Punktnummer etc., als X/Y-Kennlinien, als
pV-Diagramme, als Bänder, Streudiagramme, Muscheldiagramme, 3D-Flächen
u.s.w. darstellen. Darüber hinaus können zusätzliche Balken-, Tabellen- und
Textobjekte inkludiert werden. Jedes Darstellungselement stellt ein Objekt dar.
Diagrammfenster können im Windows Metafile Format (.WMF) in die Zwischen-
ablage kopiert und von dort z. B. in ein Word-Dokument eingefügt werden.
1. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datenzugriff:
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/IFile die Datei Dyna_d.001.
Die Dialogbox wird geschlossen. Die Daten werden im Kanal-Browser
angezeigt.
4. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datendarstellung:
5. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Neues Fenster.
Abb. 65
Abb. 66
8. Auf der ersten Seite des Assistenten wählen Sie das einzufügende Darstel-
lungsobjekt (Kategorie und Objektausprägung). Es stehen Ihnen verschie-
dene Diagrammobjekte und diverse Tabellen zur Verfügung.
Zum Erstellen eines normalen Zylinderdruckdiagramms wählen Sie die
Kategorie y/t, y/KW, y/n sowie das linke obere Grafiksymbol für Linien-
kurven.
9. Bestätigen Sie den Dialog mit Weiter.
Es erscheint eine zweite Seite mit einer Listbox in welche die darzustel-
lenden Kanäle aus dem Kanal-Browser mittels Drag und Drop hineinzu-
ziehen sind. Sie finden darin eine logische Datei IFILE1(Memory IFile), die
die gemessenen Daten darstellt. Im Datenschlüssel CA - Kurbelwinkel
werden alle kurbelwinkelabhängigen Messdaten angezeigt.
10. Ziehen Sie nun den Kanal P_Zyl1 aus dem Kanal-Browser in das
Datenset-Feld.
Abb. 67
Abb. 68
12. Um die soeben erstellte Grafik für spätere Aufgaben zur Verfügung zu
haben, speichern Sie das Layout über Datei | Speichern unter | Layout.
13. Wählen Sie das Verzeichnis, in welches Sie das Layout speichern möchten.
14. Geben Sie den gewünschten Dateinamen ein und bestätigen Sie mit Spei-
chern.
Information
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 69
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Neues Objekt:
Abb. 70
Abb. 71
7. Ziehen Sie nun den Kanal P_Leit1 aus dem Kanal-Browser in das
Datenset-Feld:
Abb. 72
Abb. 73
Sie können Datensets auch direkt aus dem Kanal-Browser in ein bestehendes
Diagramm ziehen (siehe dazu Verwendung von Drag and Drop zur Datendar-
stellung auf Seite 118).
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 74
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Neues Objekt.
Abb. 75
Abb. 76
7. Ziehen Sie nun den Kanal P_Zyl1 aus dem Kanal-Browser in das
Datenset-Feld.
Abb. 77
Abb. 78
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 79
1. Öffnen Sie die Objekt-Bibliothek, indem Sie die Maus über den Registerein-
trag Objekt-Bibliothek am rechten Bildschirmrand bewegen.
2. Klicken Sie auf den Eintrag Text:
Abb. 80
3. Bewegen Sie die Maus in das Diagrammfenster. Der Cursor ändert sein
Aussehen.
4. Klicken Sie nun im Diagramm auf den Texteinfügepunkt (Sie können den
Text auch später noch verschieben). Es wird ein Dialog geöffnet, in dem Sie
sämtliche Texteinstellungen treffen können.
5. Geben Sie beispielsweise den Text "Indizierkurven" ein, wählen Sie Font
16 und Stil B(old).
Abb. 81
Abb. 82
[Link] Protokoll-Fenster
Dieser Fenstertyp ermöglicht die alphanumerische Darstellung von Daten in
Form von Tabellen, Listen und frei definierbare Formularen. Im Unterschied zu
Tabellenobjekten in Diagrammfenstern wird hier auch ein Mehrseitenausdruck
mit verschiedenen Umbruchsmodi unterstützt. Die Daten in diesem Fenstertyp
können auch als ASCII-Datei exportiert oder in die Zwischenablage kopiert und
von dort z. B. in MS Excel eingefügt werden.
1. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datenzugriff:
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/ATF die Datei DTRR_001.
Die Dialogbox wird geschlossen. Die Daten werden im Kanal-Browser
angezeigt.
4. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datendarstellung:
5. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Neues Fenster.
6. Wählen Sie im Fensterassistenten die Option Protokoll:
Abb. 84
8. Wählen Sie aus der Objekt-Kategorie Tabellen und Listen den Objekt-Typ
Vertikale Liste mit Basisspalte:
Abb. 85
Abb. 86
11. Bestätigen Sie den Dialog mit Weiter und den folgenden Dialog mit Fertig.
Die Daten werden in einem Protokollfenster dargestellt:
Abb. 87
Sie können Datensets auch direkt aus dem Kanal-Browser in ein beste-
hendes Diagramm ziehen (siehe dazu Verwendung von Drag and Drop zur
Datendarstellung auf Seite 118).
12. Wählen Sie Datei | Speichern unter | Container um das Layout inklusive
Daten zu speichern.
13. Wählen Sie das Verzeichnis, in welches Sie die Container-Datei speichern
möchten.
14. Geben Sie den gewünschten Dateinamen ein und bestätigen Sie mit Spei-
chern.
Abb. 88
Abb. 89
Information
Sie haben auch die Möglichkeit, Daten direkt aus der Arbeitsplatz / Netz-
werk-Sicht in das Dateiauswahlfenster zu ziehen (siehe Direktes Öffnen
einer lokal gespeicherten Datei auf Seite 91).
Abb. 90
Information
Daten ersetzen
6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei Fulload_2.atf und
wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Öffnen:
Abb. 91
Die Datei Fulload_2.atf wird geöffnet und im Kanal-Browser unter dem Alias
ATFFILE2 angezeigt:
Abb. 92
Die Funktionen für den interaktiven Filevergleich befinden sich nun im Kon-
textmenü des Kanal-Browsers.
Information
8. Fügen Sie nun noch eine Filelegende ein, indem Sie in der Symbolleiste auf
Legende klicken:
Abb. 93
12. Fügen Sie auch hier eine Filelegende ein, indem Sie in der Symbolleiste
erneut auf Legende klicken:
Daten vergleichen
Abb. 94
Abb. 95
Daten entfernen
[Link] Mathematische Analyse von dargestellten Daten (in Kurven oder Tabellen)
Im folgenden Beispiel verwenden Sie den Calculator, um eine Transformation
(am Beispiel der ersten Ableitung) auf eine dargestellte Kurve anzuwenden:
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 96
1. Öffnen Sie das Kontextmenü der Y-Achse durch Rechtsklick und wählen
Sie den Menüpunkt Transformieren:
Abb. 97
2. Klicken Sie auf das Symbol für Ableitung und bestätigen Sie mit OK
Abb. 98
Abb. 99
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Datei Öffnen.
3. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis von CONCERTO und öffnen
Sie dort unter DemoData/ATF die Datei Fulload_1.ATF.
Die Dialogbox wird geschlossen. Die Daten werden im Kanal-Browser
angezeigt.
4. Klicken Sie in der Workflow-Leiste auf Datendarstellung:
5. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Neues Fenster.
6. Wählen Sie im Fensterassistenten den Fenstertyp Diagramm. Im Eingabe-
feld Name, können Sie dem Fenster einen Namen zuweisen, um es im
Layout-Explorer identifizieren zu können. Wenn Sie das Namensfeld leer
lassen, wird standardmäßig "Diagramm1 ..." vergeben:
Abb. 100
Abb. 101
8. Auf der ersten Seite des Assistenten wählen Sie die Kategorie x/y sowie
das mittlere obere Grafiksymbol Linienkurve mit Markern auf allen
Punkten.
9. Bestätigen Sie den Dialog mit Weiter.
10. Ziehen Sie nun den Kanal IMEP aus dem Kanal-Browser in das Feld für das
Y-Datenset und den Kanal MD in das X-Datenset-Feld.
Abb. 102
Abb. 103
Abb. 104
13. Öffnen Sie das Kontextmenü der Y-Achse durch Rechtsklick und wählen
Sie den Menüpunkt Berechnung hinzufügen:
Abb. 105
Abb. 106
Abb. 107
Abb. 108
18. Wählen Sie für dieses Beispiel die Option Gemeinsame Achse mit Ein-
gangsdaten und bestätigen Sie mit OK.
Die Ausgleichskurve wird auf der selben Achse wie das Eingangsdatenset
dargestellt:
Abb. 109
Zusätzlich wurde eine Formel (IMEP_lin) erstellt und der Y-Achse als
Datenset hinzugefügt (siehe im Eigenschaftsdialog der Y-Achse sowie im
Kanal-Browser):
Abb. 110
Md × N
P = -------------------
9550
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 111
20. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Calculator. Der
Calculator wird geöffnet.
21. Ziehen Sie nun die Kanäle MD und N unter dem Datenschlüssel TM vom
Kanal-Browser in die Variablenfelder und zwar, N in das Variablenfeld A
und den Kanal MD nach B:
Abb. 112
22. Klicken Sie in die Formelzeile (f=) und geben Sie "A*B/9550" ein.
Alternativ können Sie auch die Rechenschaltflächen verwenden.
23. Geben Sie in das Feld für Name "P_Calc" und in das Feld für Einheit "kW"
ein:
Abb. 113
Abb. 114
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Calculator auf Seite 81.
[Link] Erstellen einer Formel mit CalcGraf (Indizierbeispiel: z. B. max. Druck / max. Druckan-
stieg)
Im folgenden Beispiel lernen Sie mit Hilfe des grafischen Formeleditors CalcGraf
Berechnungsmodelle mit mehreren Formelergebnissen zu erstellen. Die
verwendeten Formeln berechnen hier den Spitzendruck und den maximalen
Anstieg aus dem gemessenen Zylinderdruck.
Information
• Für die folgende Aufgabe muss ein Diagrammfenster geöffnet sein. Führen
Sie zunächst alle im Abschnitt Diagrammfenster auf Seite 107 beschrie-
benen Schritte durch. Das Diagrammfenster sollte sich danach wie folgt
präsentieren:
Abb. 115
2. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag CalcGraf. Der grafi-
sche Formeleditor CalcGraf wird geöffnet.
3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Neu und wählen Sie den Eintrag Stan-
dard (für IFiles):
Abb. 116
4. Geben Sie dem Modell einen Namen und fügen Sie eine Beschreibung ein,
z. B.:
Abb. 117
Abb. 118
Abb. 119
Abb. 120
Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt CalcGraf auf Seite 81.
Abb. 121
6. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Formel-Editor. Der
Formel/Script-Editor wird geöffnet.
7. Klicken Sie in der Symbolleiste des Formel/Script-Editors auf Öffnen:
Abb. 122
Abb. 123
Abb. 124
Das Script steuert PowerPoint fern und lädt eine vordefinierte Power-
Point-Vorlage, die sich im Verzeichnis befindet. Danach wird der Inhalt des
Abb. 125
7. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag ASCII Export.
8. Wählen Sie im erscheinenden Dialog das Verzeichnis, in welches Sie die
Datei speichern möchten.
9. Geben Sie der Datei den gewünschten Namen.
10. Klicken Sie auf Speichern.
Die Datei wird im txt-Format gespeichert.
6. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag Skalierbare Grafik.
7. Wählen Sie im erscheinenden Dialog das Verzeichnis, in welches Sie die
Datei speichern möchten.
8. Geben Sie der Datei den gewünschten Namen.
9. Klicken Sie auf Speichern.
Das Diagramm wird im emf-Format gespeichert.
Neben der oben beschreibenen Möglichkeit der skalierbaren Grafik, können
Grafiken durch den Eintrag Pixel-Grafik in die Formate BMP und JPG exportiert
werden.
6. Wählen Sie aus dem erscheinenden Menü den Eintrag In die Zwischena-
blage kopieren.
Die Grafik befindet sich nun im Zwischenspeicher und kann in eine Anwen-
dung, z. B. Microsoft PowerPoint, durch Bearbeiten | Einfügen eingefügt
werden.
Information
Zoom
Abb. 126
6. Bewegen Sie die Maus über die X-Achse, bis der Cursor folgendes Aus-
sehen annimmt:
7. Klicken Sie dann auf die Achse und ziehen Sie horizontal den Bereich auf,
den Sie vergrößert dargestellt haben wollen, wie hier beispielhaft darge-
stellt:
Abb. 127
Abb. 128
Cursor setzen
Abb. 129
Abb. 130
11. Wählen Sie den Datenkanal CTFFILE1: RecResult’CO_TP über die Drop-
down-Box aus.
12. Wählen Sie über die Dropdown-Box Finde das Suchkriterium Maximum
aus.
Klicken Sie auf Suche!.
Der Cursor bewegt sich an die Stelle im Diagramm für welche das Sucher-
gebnis zutrifft, also zum Maximalwert des ausgewählten Datenkanals:
Abb. 131
Abb. 132
7. Aktivieren Sie den Radio Button Alternative Einheit 1 und wählen Sie aus
der Dropdown-Box die Einheit MPa:
Abb. 133
7 Tastenkombinationen
Mit den folgenden Tastenkombinationen können Sie diverse Funktionalitäten
aufrufen.
Haupt-/Diagramm-
fenster: F1 ruft die Online-Hilfe auf
F2 lässt Zelleninhalte von Formulartabellen verändern
lässt Namen von Fenstern, Diagrammen, Objekten
und Display Items im Layout-Explorer verändern
F8 Meldungsliste ein/aus
F9 Layout-Explorer ein/aus
F10 ruft den Daten-Explorer auf
Alt Die Alt-Taste können Sie beim Arbeiten mit
Diagrammen einsetzen:
Im Arbeitsmodus:
Ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste mit der Maus ein
Rechteck innerhalb des Diagrammrahmens auf, wird
der Inhalt dieses Rechtecks als Bereich für das ganze
Diagramm verwendet. Damit können Sie sehr einfach
ein Zoom in X- und Y-Richtung gleichzeitig ausführen.
Im Design-Modus:
Ein linker Mausklick in einem Fenster bei gedrückter
Alt-Taste bewirkt ein Vergrößern des Fensterinhalts
(Zoom-In). Ein rechter Mausklick verkleinert den Fens-
terinhalt (Zoom-Out).
Shift Mehrfachselektion von z. B. Diagrammobjekten
deaktiviert die automatische Zyklenanpassung für
CA-Diagramme bei einer Cursorbewegung in
einem CY-Diagramm.
Bei gedrückter Shift-Taste können Objekte propor-
tional verändert werden.
Strg Bei eingeschaltetem Cursor wird beim Bewegen
des Cursors nicht mehr auf Datenpunkte einge-
rastet.
Verschieben des gesamten Bildes (dabei muss ein
Zoomfaktor eingestellt sein)
Beim Drag and Drop eines Datensets vom
Kanal-Browser auf eine Achse, wird dieses bei
gedrückter Strg-Taste zum vorhandenen Datenset
hinzugefügt.
Strg+D wechselt zwischen Design-Modus und Arbeits-Modus
Strg+E Formel/Script-Editor ein/aus
Strg+Y rückgängig
Strg+Z wiederholen
Strg+↑ ↓ lässt die Reihenfolge von Objekten und Unterobjekten
eines Fensters verändern
Page up/down Im Diagramm, bei selektierter X-Achse kann der
X-Achsenbereich um den Anzeigebereich weiter-
bzw. zurückgeschaltet werden
vorige/nächste Seite in einem Protokoll
Ende springt zur letzten Seite in einem Protokoll
Pos 1 springt zur ersten Seite in einem Protokoll
Formel/Script-
Editor: F1 ruft die Online-Hilfe auf
F2 zu Lesezeichen gehen
F3 weitersuchen
F5 Script ausführen
F8 Einzelschritt
F9 Break Point setzen
Strg+Y rückgängig
Strg+Z wiederholen
Strg+F2 Lesezeichen setzen
Strg+Shift+F2 alle Lesezeichen löschen
Strg+F8 Run To Cursor
Shift+F8 Step Over
Strg+Shift+F9 alle Break Points löschen
Daten-Explorer:
F1 ruft die Online-Hilfe auf
F5 Auffrischen
Einfg öffnet den Datenquellen-Assistenten
Index
A CursorSearchMacroName …65
Ansichtsmodi FormulaCalculatorMacro …85
Arbeitsmodus …22 GlobalMacroDir …78-79
Design-Modus …22 NumberOfPreviewImages …17
Anzeige UserLevelFile …38
synchronisieren …67 XTrafoMacroDir …78
Anzeigebereich …21 YTrafoMacroDir …78
Anzeige-Objekte …54 Container …70, 72
Arbeitsmodus …22 Datenquelle im Daten-Explorer …74
Arbeitsumgebung exportieren …72
Datenquelle verknüpfen …72 Export-Verzeichnis …73
erstellen …72 Format …74
ASCII-Datei Import-Verzeichnis …73
direkt öffnen …45 laden …73
ASCII-Daten Scriptunterstützung …74
Export über Clipboard …75 Cursor …61
Export über Datei …75 deaktivieren …61
exportieren …75 Einstellungen …62
ASCII-File-Assistent …48 finden …64
Attribute ändern (Layout gesamt) …27 Format …62
Ausgleichkurve
hinzufügen …62
polynomial …87
Kontextmenü …62-63, 65
Ausgleichsgerade …87, 130
löschen …62
Auto-Symbolleiste …27
Position …62
B primär …61
sekundär (Differenzcursor) …61
Balkenkurve …59
Suche …65
Bandcursor …61
Benutzerebene …38 synchronisieren …63
aktivieren …38 verknüpfen …62
auswählen …39 Cursorskript …68
Berechnung …47 CYCLE_NO …67
abbrechen …80
Bibliothek …72 D
Binärformat Darstellung
lesen …45 synchronisieren …67
Darstellungsmaßstab …22
C Datei
CalcGraf …48 Endung …69
[Link] - Einträge Daten
MacroPath …78 Anzeigefenster …21
Calculator …81 Auswahl …43
Aktionsschaltflächen …88 Darstellung …53
Aufrufvarianten …82 Kanal …47
Eingabefelder …83 laden …42
Formelzeile …84 öffnen …24
Makrotasten …85 Schreibweise …47
Oberfläche …83 Typen …46
Rechenschaltflächen …84 Datenexport …75
Variablen …83 ASCII-Daten …75
CLC …88 Grafik …75
ColumnSeparator …75 Datenquelle
[Link] …38 Definition …44
[Link] - Einträge mit Arbeitsumgebung verknüpfen …72
CalculatorFormulaRoot …89 Datenschlüssel …46
CalculatorUseAliasForFormulaPath …89 CLC …88
ContainerExportDir …73 Datenset …47
ContainerImportDir …73 Name …47
CursorSearchMacroCode …65 verändern …53
N Statushinweis …36
Normalmodus …22 StdLib …72
synchronisieren
IFile/MDF-File …67
O
Zeitbasis-/Videodaten …68
Oberfläche
Zyklus/Zeitdaten …67
Anzeigebereich …21
Elemente …15
T
Kommandoleiste …23
Tastaturkürzel …153
Layout-Explorer …31
Tastenkombinationen …153
Meldungsliste …36
Toolbox …34
Menüleiste …26 Transformation …78-79
Statuszeile …36 Transformationsmakro
Symbolleisten …27 wählen …78
Toolbox …34 Transformationsmakro (mit Calculator) …89
Objekt Trendkurve …87
Datenanzeigeobjekte …54
Eigenschaften …20 U
einem Fenster hinzufügen …55 Update …26
Hilfsobjekt …54 User Level …38
Name im Layout-Browser ändern …33 User-Variable
proportional verändern …153 im Calculator …83
Reihenfolge im Layout-Browser ändern …33
Typ …57 V
Objektassistent …57 Variable (#) …81
OHI …67 Versuch
Online-Hilfe …26 Atribute ändern (Layout gesamt) …27
Video
P Synchronisation …68
Protokollfenster erstellen …34-35
W
Q Wert
Quick-Diagramm …57 bearbeiten …61
suchen …65, 149
R Werteverteilung …87
Reihenfolge prozentuell …87
von Fenstern ändern …21, 33 Workbook-Modus …21, 53
von Objekten im Layout-Explorer ändern …33 Workfile …71
Reihenfolge von Objekten im Layout-Explorer
ändern …33 Z
Rekorder-Daten …46 Zoomfaktor …22
Release Notes …26 Zyklus
Daten …46
S Nummer …37
Schlüssel CLC …88
Schnittpunktermittlung …87
Script …68, 80
Seitengestaltung …53
Seitennummer Protokoll …36
Setup …11
Shortcut
Daten-Explorer …154
Formeleditor …154
Haupt-/Diagrammfenster …153
Shortcut-Leiste …16
Software-Update …26
Spaltentrennung (ASCII-Daten) …75
speichern
Dialoge …72
Einstellungen …69
Startdialog
aktivieren …17
statische Daten …46