Textverarbeitung
Probleme der Textverarbeitung
Beim Schreiben umfangreicher wissenschaftlicher Texte treten folgende Probleme auf:
1. Es treten immer wieder gleiche Strukturelemente auf, die auch immer wieder
gleich aussehen sollen
2. Es sind verschiedene Nummernkreise zu verwalten, die kontinuierlich
durchnummeriert sein sollen.
3. Es treten zahlreiche Bez�ge auf, die immer auf das richtige Objekt verweisen
sollen.
Beispiele
Nr Sachverhalt Beispiel
1 �berschriften �berschriften der gleichen Ebene sollen gleich aussehen,
�berschriften unterschiedlicher Ebenen sollen auch unterschiedlich aussehen
Einz�ge Einz�ge sollen immer die gleiche Gr��e haben, sie k�nnen in 2-3
Abstufungen vorliegen (kleiner, mittlerer, gro�er Einzug)
Aufz�hlungszeichen Aufz�hlungszeichen sollen immer gleich sein
(?, ?, ? ...)
2 Gliederung Die Hauptkapitel (Ebene 1) sollen durchg�ngig nummeriert sein,
die Unterkapitel (Ebene 2) sollen innerhalb eines jeden Hauptkapitels durchg�ngig
nummeriert sein usw.)
Seitennummern Seitennummern sollen fortlaufend sein
3 Verzeichnisse Inhalts-, Abbildungs-, ... � Verzeichnisseintr�ge sollen
die Bezeichnung und die Seitennummer des Objektes (�berschrift, Beschriftung, ...)
anzeigen, auf das sie verweisen
Querverweise Querverweise sollen die eindeutige und korrekte Bezeichnung
(Kapitelnummer, Seitennummer, Beschriftungstyp und -nummer, ...) des Objektes
anzeigen, auf das sie verweisen
Methoden der Textverarbeitung
Um die genannten Probleme sicher zu beherrschen, gen�gt nicht die gewissenhafte
Anfertigung des Textes, sondern es m�ssen spezielle, in jeder guten
Textverarbeitung verf�gbare Methoden angewendet werden:
1. Benutzung von Formatvorlagen (Komplexe von Eigenschaften der Textgestaltung):
Formatvorlagen k�nnen bereits geschriebenem Text zugewiesen werden.
Text kann unter Benutzung von Formatvorlagen geschrieben werden.
Texte, denen die gleiche Formatvorlage zugeordnet ist, sehen dann zwangsl�ufig
gleich aus.
Nachtr�gliche Formatierungen �ber das Format � Men� zerst�ren diese Einheitlichkeit
wieder und sollten somit unterbleiben.
2. Benutzung eingebauter Automatismen zur Erzeugung und Aktualisierung von
Nummernkreisen:
Erzeugung einer Gliederung f�r �berschriften.
Benutzung des Assistenten f�r Beschriftungen.
Nummern werden nicht mehr eingetippt, sondern sie entstehen automatisch.
Nummern k�nnen nicht gel�scht oder ver�ndert werden, dies geschieht bei Bedarf
automatisch.
3. Benutzung eingebauter Mechanismen zur Erzeugung und Aktualisierung von Bez�gen:
Automatische Erstellung von Verzeichnissen (diese werden nicht mehr manuell
erstellt).
Benutzung des Assistenten f�r Querverweise.
Nach �nderungen am Dokument muss die Aktualisierung der Verweise vom Benutzer
ausgel�st werden.